AKTUELLE REVIEWS

                                                                                           FALLEN ARISE - "ENIGMA"
Auch wenn es gerade im "Symphonic Metal" Bereich nun nicht gerade die Unmengen an Neuveröffentlichungen gibt , steckt doch irgendwie so ein Grundgedanke in einem ,ob es hier wirklich mal was neues oder völlig „Abartiges „ zu entdecken gibt . Ob es die Griechen von „Fallen Arise“ auf ihrem mittlerweile dritten Album hinbekommen ,uns vom Gegenteil zu überzeugen, mal sehen . Nach dem aller ersten Durchlauf steht jedenfalls schon mal ganz fest ,dass die es rein von der Umsetzung qualitativ richtig gut hinbekommen haben ,uns ihre Vorstellung von  epischen ,stark progressiv angehauchten Symphonic Metal zu präsentieren .Streckenweise mit einer doch recht starken bombastisch anmutenden Ausstrahlung versehen , kommen hier natürlich auch die detaillierten orchestralen Parts niemals zu kurz . Da schafft es fast jeder einzelne der hier angebotenen 10 Stücke doch in gewisser Weise ,dich auch gedanklich in eine andere Welt eintauchen zu lassen .Soweit ,so gut .Rein musikalisch gesehen , zeigt man sich dann hierbei aber von einer absolut typischen Vorgehensweise und lässt „leider Gottes „ keinerlei eigner Kreativität oder Ideen aufblitzen .So wie man es kennt und erwartet , arbeitet man auch hier mit schwer metallischen Parts ( insbesondere bei der Gitarrenarbeit ) . Dies wirken aber durchgängig dann doch irgendwie eher etwas zurückhaltender und können wirklich nur ganz selten mal so richtig zünden .In Sachen Intensität hätte man da ruhig noch einiges mehr reinbringen können um den einzelnen Songs dann doch noch nen kräftigeren Schub zu verleihen .So klingt es doch eher alles recht gleichbleibend und ohne einen wirklichen Höhepunkt . Und auch im Gesangsbereich wird hier dann ,fast schon logisch ,im typischen zweistimmigen Bereich hantiert . Die gegensätzlichen vokalen Darbietungen von ner weiblichen helleren sehr ausdrucksstarken Stimme und ner  dunkleren, kräftigen männlichen Stimme ,machen sich sicherlich für diese Form der metallischen Darbietung jahervorragend ,wirken dann aber halt doch schon ganz schön „ausgelutscht . Obwohl das gesamte Album doch eher verdammt „ruhig“ aufgebaut ist ,gibt es hier natürlich auch mal nen Song ,welcher einen so richtig dahinfließen lassen kann und verdammt tief in die Sparte einer Ballade eintaucht (Titel 9 „Horizon „ ).Das ist so ein richtiger „Schmachtfetzen ,welche wohl den extremsten Metaltypen zum „Softie „ werden lassen kann . Ist zwar nun auch kein wirkliches kreatives Meisterwerk ,hat aber dennoch ne richtig starke Melodieführung und einen ansprechenden Songaufbau ,welcher sofort unter die Haut geht !Insgesamt gesehen ist „Enigma“ sicherlich kein wirklich enorm vielschichtiges/vielseitiges Album geworden ,welches auch kaum mal einen echten Höhepunkt zu bieten hat .Auch nach einigen Durchläufen fällt es einem hier verdammt schwer ,so etwas wie einen Wiedererkennungswert und  Eigenständigkeit entdecken zu können .Wirklich toll arrangiert und umgesetzt ist die Mucke ohne jeden Zweifel ,aber so wirklich kann und wird man sich mit diesem Album in keinster Weise von der breiten Masse abheben können . Dennoch wird oder kann der Fan qualitativ gut gemachten Symphonic Metals hier getrost mal nen „Ohr riskieren „ . ( LEO )
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                                                                       BURDEN OF LIFE – „ THE MAKESHIFT CONQUEROR”
Es muss nicht immer ne knallharte und alles vernichtende Mucke sein ,um bei unsereins auf Interesse stoßen zu können .Ne ,es gibt auch durchaus in dem eher etwas gesitteteren musikalischen Metal Bereich ne ganze Menge an Veröffentlichungen ,die mit ihrem Style so ziemlich gut punkten können .Und hierzu gehört auf jeden Fall das vierte Album der Bayern  . Denn schon nach dem ersten Durchlauf heißt es bei mir , empfehlenswert . Dabei wundert es mich vor allem ,wie einfach und eher simpel manche „Schmierfinken“ deren Songmaterial abtun und dies zum großen Teil ganz einfach nur in die progressive Melodic Death Metal Sparte packen .Denn ganz so einfach wird einem das hier mit der musikalischen Beschreibung nicht gemacht ,da sich die 9 Songs dermaßen unterschiedlichst in Szene setzen  ,so dass es eigentlich kaum möglich ist ,die Jungs in irgend eine wirklich feste musikalische Sparte einzuordnen .Dabei zeigt man sich wirklich enorm  innovativ und vor allem ,verdammt eigenständig .Burden Of Life gehören definitiv zu der Kategorie Bands ,welche einen ganz eigenen Style haben und auch durchaus viel Erkennungswert mit sich bringen . Hierbei besteht natürlich trotzdem deren musikalische Hauptgerüst erst einmal aus sehr Metal lastigem Sound ,welchen man aber niemals geradlinig und volle Pulle abarbeite . Meiner Meinung taucht man hierbei auch eher mehr in den Thrash/Heavy Bereich ein ,als ins Death Metal Lager .Aber sei es wie es sei ,gerade durch ihre Vielzahl an sehr progressiven Elementen ,schafft man es ,jedem einzelnen Song so einen ganz ureigenen Charakter zu verleihen .Bereits der Eröffnungssong wirkt ,entgegen meiner Erwartung ,eher wie eine Power Metal Ballade mit enormen Ohrwurmcharakter und lässt ganz deutlich hier bereits ihre Klasse erkennen .Danach geht es dann auch schon bedeutend metallastiger und härter zur Sache ,wobei man sich wirklich schon stark episch orchestral darstellt .Die Songs kommen schon teils verdammt fett bombastisch, mit leichtem choralem Gesang untersetzt ,rüber .Für mich nen Stück ,welches doch verdammt stark aus dem sonstigen Geschehen heraustritt ,ist auf jeden Fall Song Nr .4 „Anthem of the river „ .Denn gerade dieser zeigt sich musikalisch doch enorm facettenreich .Neben rockigen Elementen ,die mich doch irgendwie an die 70`ziger Jahre erinnern ,tauchen hier mittendrin auch Sounds auf ,welche für mich irgendwie nem brasilianischen Rhythmuseinschlag aufweisen .Ganz coole Angelegenheit ,welche in keinster Weise irgendwie unpassend oder deplatziert wirken .Wenn mich keine Ohren jetzt nicht täuschen sollten ,lassen sich hier dann sogar mal ganz leichte Flöteneinsätze heraus hören .Das die Band nicht nur langsam kann ,sondern auch mal ganz fett einen losbrechen kann ,zeigt man dann mit solchen Stücken wie „Sealing our fate“ oder „ Pisces“ .Mit nem doch recht starken orchestral anmutendem Anstrich versehen , ziehen dir hier teils enorm fett eins vom Leder .Sehr stark thrashig angehaucht , geht dann mal absolut die „Post“ ab . Allerdings wird auch hier niemals geradlinig vorangeschritten ,sondern durch den Einbau vielseitigster progressiver Elemente immer wieder aufs Neue dafür gesorgt ,das bei dem Zuhörer das Interesse nicht nachlässt . Für mich eins der stärksten Stücke ist „Trust my own hear „ .Vorzugsweise mit klassisch anmutendem Klavierspiel bestückt ,zeigt man sich größtenteils sehr zurückhaltend ruhig  und lässt eine eher nachdenklich besinnliche Stimmung aufkommen ,bevor man zum Ende hin ,dann so ein wirklich fettes episches ,fast schon etwas hymnisches Ambiente aufbaut .Sehr positiv auf diesen Song wirkt sich auch der zweistimmige männliche/weibliche Gesangseinsatz aus .Denn hierbei zeigt man sich nicht typisch gegensätzlich ( dunkele tiefe männliche Parts und hohe helle weibliche Parts ) ,sondern präsentiert sich eher in ner recht gleichen Ausdrucksweise . Burden Of Life haben mich wirklich ,völlig entgegen meiner Erwartungen ,mehr als positiv überrascht und vor allem davon überzeigt ,dass es gerade in unserer heutigen ,doch immer mehr Trend verseuchten Metallerwelt ,immer noch Bands gibt ,welche eigene Ideen haben und es auch fast perfekt verstehen ,diese umzusetzen .Wer auf Metal lastige Klänge ,weit abseits von irgendwelchem Trend liegend steht ,sich mit ausgefeilten Kompositionen und verdammt abwechslungsreichen Arrangements anfreunden kann ,für den wird diese Scheibe ein absoluter Volltreffers ein .( LEO )
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                                                                                  BOMBS OF HADES – „ PHANTOM BELL“ ( EP )
Neben diversen Splits und Samplerbeiträgen können die Schweden in ihrer langjährigen Karriere nun auch schon auf 4 Longplayer zurückblicken .Laut Info gehört die Truppe wohl auch irgendwie schon zu einer der dienstältesten Metal Vertretern der schwedischen Szene . Mmmhhh – mir sagen die überhaupt nichts ! Allerdings macht mich deren stilistischer Beschreibung von räudiger Mischung aus Death Metal und Crust dann doch schon mächtig gespannt .Aber nachdem nun die 4 Songs durchgelaufen sind ,macht sich doch bei mir eher etwas „Ernüchterung“ breit .Irgendwie hätte man da doch bedeutend mehr ,bzw .was ganz anderes erwartet . Gut der erste Song haut ja noch richtig derb fett rein und bringt so einiges an alten Crust Roots und fetteren Death Metal Elementen mit sich .Aber bereits hier zeigt die Band dann zum Ende hin recht deutlich auf ,dass man heutzutage auch den progressiveren Einflüssen alles andere als abgeneigt gegenübersteht .Beim darauffolgenden Song hingegen wird mehr als deutlich ,dass sich deren Mucke heutzutage doch auch sehr eindeutig in Richtung „Motörhead“ lastigem  Rock'n'Roll bewegt .Das klingt zwar richtig rockig und heavy, aber alles andere als irgendwie originell .Hierbei lässt man auch  ,gerade bei der Gitarrenarbeit,  wieder so ne gewisse Portion an Progressivität mit einfließen ,wodurch man doch so etwas wie eine gewisse Eigenständigkeit/Kreativität mit einfließen lassen kann .Die letzten beiden Stücke sind wohl Coverversionen - „Kamikaze“ ( Flower Travellin’ Band Cover) und „Lungs“ (Townes Van Zandt Cover) .In wieweit die nun an das Original ran reichen ,keine Ahnung . Kenne keinen der genannten Interpreten .  „Kamikaze“ ist auf jeden Fall für mich einer der interessantesten und facettenreichsten Stücke auf der Scheibe ,welcher gerade spieltechnisch einmal mehr verdeutlicht ,das hier absolut keine Anfänger am rumwerkeln sind . „Lungs“ hingegen hört sich zu fast 100% nach „Motörhead“ an .Dreckiger ,geradliniger Rock’n Roll ,der zwar richtig gut reinhaut ,durchaus Spaß macht aber ansonsten nicht übermäßig viel mehr zu bieten hat .Mal abgesehen davon ,dass hier doch einiges mehr an anderweitigen Riffs mit eigeflochten werden .Leider muss man nun ganz ehrlich zugeben ,nachdem die Scheibe durchgelaufen ist, dass hier nicht wirklich viel hängen bleibt . BOMBS OF HADES machen zwar mit ihrer recht eignen metallischeren Mixtur dennoch irgendwie Spaß, aber mir ist das, was sich hier über 15 min . über einen ergießt ,irgendwie mit der Zeit dann doch zu „langweilig“ . Keiner der Songs hier hat wirklich mal das Potential dazu ,dich wirklich komplett umhauen oder begeistern zu können .( LEO )
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                                                                                     MALEVOLENCE – „ THE OTHER SIDE“ ( EP )
Im Vorfeld hat man ja schon nen bissel was über die Band gelesen ,so dass man durchaus recht gespannt war ,was die 3 Stücke hier in gut 12 min . einen anbieten werden  . Ganz bedächtig ,ruhig und sehr melodiös zeigt man sich anfangs ,bevor man dann doch recht flott härtere Seiten aufzieht .Und dann kommt’s auch schon so ,wie man  es doch fast irgendwie vermutet hätte . Recht modern metallisch corig angehaucht ,bricht es dann aus den Leutchen heraus .Groove bringen die hier dann natürlich ganz schön was mit rein ,aber irgendwie ein wirklich großartiges Anzeichen an Kreativität oder sogar Eigenständigkeit lässt sich hierbei dann leider noch  nicht wirklich entdecken .Zwar wird er Songaufbau durchaus auch mal durch etwas anderweitige Rhythmen aufgelockert ,aber so wirklich kann’s einen dann halt doch nicht überraschen oder überzeugen . Bei dem nächsten Song wird es dann leider nicht viel besser . Gut technisch beherrschen die ja nun ihre Instrumente ,das steht wirklich völlig außer Frage ,aber was halt die Gesamtgestaltung betrifft ,so greift man doch auch hier nur auf eher altbewährtes zurück .Modern corig ,mit immer mal wieder nen paar Tempowechseln ,ganz leicht wechselnder Stimmlage und das war es dann auch schon . Beim letzten Stück „The Other Side“ verweichlicht man dann zunehmend . So rein von der Melodie Gestaltung her ,macht einen der Song ja noch durchaus an ,da dieser nun mal voll in die Balladenkerbe schlägt , aber viel mehr wird es dann auch nicht . Als Positiv kann man ja noch die anderweitige Stimmlage und vereinzelte Riffs einstufen ,ansonsten ist aber auch hier nicht wirklich enorm viel vorzufinden ,was einen in irgend einer Form umhauen kann oder dazu führt ,dass man in die absoluten Begeisterungsstürme verfällt .Da hätte ich dann doch irgendwie doch mehr erwartet .( LEO )
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                                                                                             MINDTECH - "OMNIPRESENCE"
Mit „Norwegischer Metal “ verbindet man ja sicherlich in erster Linie dann doch zuerst Black Metal .Allerdings hat diese fünfköpfige Truppe aus Oslo nun damit absolut nichts am Hut . Denn das ,was die hier auf ihrem aktuellen Output musikalisch runterreißen ,ist ne recht solide Zusammensetzung von Heavy Metal , Power Metal und ner leichten Nuance von Progressivität . Insgesamt kann man auf jeden Fall sagen ,dass es hier so einiges an starken Heavy Klänge gibt ,welche durchaus das Potential haben ,sich in deinen Knochen verfestigen zu können .Auch der eine oder andere Song hätte durchaus das Potential ,sich eventuell doch irgendwie zu ner kleinen Metal Hymne entwickeln zu können .Hierbei zeigt man sich durchweg technisch auf nem recht hohen Niveau  ,wobei dies insbesondere bei den Gitarren Soloeinlagen mehr als deutlich wird .So rein vom Songaufbau her ist man dabei recht bemüht ,diese einigermaßen abwechslungsreich zu präsentieren .So ganz durchgehend gelingt denen das dann zwar nicht  - zumal so ne gewisse eigene Note fehlt - ,aber dennoch ist`s nun beiweitem nicht so ,dass man in irgendeiner Weise in Tiefschlaf verfallen würde . Soweit gesehen ,kann man an der Scheibe noch nichts wirklich aussetzen und für Freunden des solide Metal Sounds durchaus ne ganz kleine Empfehlung  aussprechen ,wenn es da bei mir nicht dieses gewisse ABER geben würde .Denn gerade was die gesangliche Darbietung betrifft ,fühle ich mich doch ganz einfach über weite Strecken etwas überfordert ,wenn nicht sogar genervt . Nix gegen nen hohen Gesangsausdruck ,aber ausdrucksstark und überzeugend geht für mich  anders .Da hilft es auch nicht wirklich weiter ,dass an einigen wenigen Stellen auch mal etwas der Ausdruck verändert  oder in den Chorus Gesang gewechselt wird . Zwar sorgt das durchaus für nen auflockernden Moment , kann einem aber über die allgemeine doch eher gleichförmige Sangesleistung nicht wirklich hinweghelfen .Letztendlich muss ich mir echt eingestehen ,dass dies seit langem mal wieder ein Album ist ,was wirklich irgendwie an meinen Nerven zerrt und bei dem ich doch irgendwie heilfroh bin ,dass es endlich durchgelaufen und das Review geschrieben ist .Wie schon gesagt ,liegt das aber wirklich in erster Linie und zum größten Teil an dem Gesang . Rein vom musikalischen her kann man durchaus einiges an Pluspunkt einfahren ,auch wenn die Beschreibung von „anspruchsvoller Metal Mucke“ meiner Meinung hier nun nicht wirklich zu 100% zutreffend erscheint .
( LEO )
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                                                                                 DISTRESSED TO MARROW –„ TRUST THE FILTH“
Für ne Band ,die immer wieder mit diversen Problemen bei der Besetzung zu kämpfen hat ,ist es natürliche echt schwierig ,so etwas wie eine eigene musikalische Identität aufzubauen und diese dann auch umzusetzen .Dennoch hat die Karlsruher Formation wohl niemals ans Aufgeben gedacht ,denn immerhin hat man seit seiner Gründung 2008  ,ein Demo ,vier Alben und eine Mini-CD an den Start gebracht . Und das zeigt wohl einmal mehr , wieviel Enthusiasmus ,Überzeugung und Fleiß man daran setzt ,seine musikalische Familie am Leben zu erhalten .Mittlerweile auf ein Trio „geschrumpft“ ,legt man nun mit wieder mit brandaktuellen 7 Songs nach ,welche mit gut ner dreiviertel Stunde Laufzeit schon erkennen lassen ,dass es hier eher wenig kurz und knackig zu Werke gehen wird  .Ihre Vorliebe zum eher im Midtempo gehaltenem Death Metal lässt man hierbei natürlich auch wieder freien Lauf ,wobei aber auch durchaus ein kleiner Ansatz an diversen doomigen Elementen zu verzeichnen ist .Gerade was die teils eher etwas schleppender gestalteten Riffpassagen betrifft ,bieten die einen doch recht guten Kontrast zu dem sonst doch recht starken Death Metal Einschlag .Nen paar längere Solis an der Gitarre ,wie z.B . bei „Trapped without cage“ oder „The price of existence“ kommen auch ganz gut und sorgen doch immer mal wieder für einen Moment ,bei dem man mal etwas genauer hinhören sollte .Obwohl man hier nun doch teils recht technisch zugange ist ,legen die Burschen dennoch verdammt viel Wert auf ein grooviges Ambiente und lassen es doch immer wieder richtig krachen . Die Growls stehen hierbei dann  gegensätzlich zu der ganz vereinzelt eher etwas höheren kehligen Stimmlage  .Obwohl man nun redlich darum bemüht ist ,den Songs seine Band eigene Note aufzudrücken ,gelingt dies dann nur bedingt .Dennoch ist das hier vorhandene Potential nicht zu unterschätzen. Ne deutliche Steigerung zu deren Vorgänger „La Violencia“ ist auf jeden Fall ganz klar erkennbar . ( LEO )
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                                                                                          HRAUN – “BLACK MOLTEN ESSENCE”
Oha ,die ersten paar Töne klinge für mich schon mal irgendwie etwas unerwartet .Na mal sehen ,was die beiden Protagonisten Sascha B. (Gesang) und Marcel S. (Background-Gesang, alle Instrumente) hier auf ihrem Debüt anbieten und ob es einem nun eher doch etwas schwerer fallen wird ,hier die passenden Worte dazu zu finden ? Denn was man hier  nun in den knapp 40 min .musikalisch geboten kriegt ,ist doch verhältnismäßig  musikalisch recht vielfältig und lässt sich nicht ganz eindeutig fest in irgendeine Sparte einordnen .In irgend einer Form trendig oder sogar modern zeigt man sich bei den hier gebotenen 7 Songs jedenfalls schon mal in keinster Weise . Vielmehr haben die hier doch eine recht eigene  ,teils vielleicht sogar recht eigenwillig wirkende Zusammensetzung verschiedenster musikalischer Einflüsse zusammen gebracht . Der erster Song erinnert mit seinem musikalischen Grundgerüst ganz leicht an „Type O Negativ“ ( insbesondere die Stimme ) .Sehr doomig gestaltete ,bringt der schon ganz schön was an Dunkelheit mit sich ,bei der sich sicherlich bei dem einen oder anderen so ne gewisse Beklommenheit breit machen wird . Bestückt mit einigen verdammt interessanten Riffs ,schleicht jeder Ton gefährlich ,bedrückend und tief schwarz gestaltet ,in Richtung unserer Gehörgänge .Mit dem nächsten Stück „Rituals“ wird man dann so richtig derb aus der erst vorherrschenden bedrückenden Stimmung  gerissen und mit einen wahren Feuerwerk an Black Metallischen Klängen gerissen .Richtig gefährlich hart und vor allem schnell ,wird das Stück wohl bei jedem old school angehauchten Jünger für absolute Freude sorgen . Song 3 „In the Pouring Rain I Lie” lässt einem hingegen erst einmal ziemlich verdutzt dasitzen .Denn das ist ein ganz ruhiges ,sachtes und gefühlvolles Stück ,welches etwas Gothic lastig angehaucht ist und eine eher warme und wohlige Atmosphäre aufbaut .Trotz des insgesamt eher besinnlichen Charakters und der ausdrucksvollen eher ruhigen Stimmlage ,tauchen man ab dem Mittelteil dann auch wieder mehr in ne härteren Gangart ein und lässt fette Death Metal Elemente , in Form von Riffs und tiefer gelegten Vocals, mit einfließen .Das Ganze zeigt sich dann schon fast mit so einem gewissen Hymnencharakter und trumpft mit so einer  gestalterischen Vielfalt im Rhythmusaufbau auf .Gerade dieses Stück schafft es ,verschiedenste Stimmungslagen fast perfekt zu verbinden .In den gut 6 min . passiert so einiges ,was einen echt immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen kann .Weiter geht’s mit „Seducing Voices“ .Die dunklen bedrohlichen ,eher sehr zurückhaltenden Klänge lassen dir von Anfang an so einen gewissen kalten Schauer über den Rücken fließen .Auch schon eher doomig gestaltet ,macht sich hier durchweg eine wirklich beängstigende Stimmung breit ,welche dich tatsächlich komplett in seinen Bann ziehen kann .Die teils „flirrenden „ Gitarrenriffs lassen aber auch ganz klar erkennen ,das nordischer Black Metal auf die Gestaltung einen nicht zu verachtenden Einfluss genommen hat .Auch „Hamarinn“ zeigt sich von einer musikalisch sehr bedächtigen, eher etwas zurückhaltenderen Seite und setzt sehr auf Atmosphäre . Auch wenn hier dann teils doch recht harte Black Metal lastige Riffs und Vocals mit eingebaut werden ,bricht der Songs kaum mal aus seiner eher ruhigen, fast schon etwas monumental wirkenden Vorgehensweise aus . Das 6 Stück  "Take Back The Light" lässt einem dann auch erst einmal weiter in seiner Einsamkeit und Tristesse sitzen und schafft es auf jeden Fall ,die persönlichen negativen Gedanken noch einmal um einiges zu verstärken .Das ,was hier an ner bedrückenden Atmosphäre geboten wird ,kann einen echt runterziehen ! Ganz leicht mit Geigenparts versehen ,kombiniert man gerade bei diesem Stück die verschiedensten musikalischen Einflüsse auf einer Art und Weise ,welche einen dann doch schon irgendwie recht beeindruckt dasitzen lässt .Der  Rausschmeißer „Through The River Black“ lässt einem  die ersten paar Sekunden auch nur genüsslich lauschen ,bevor man dann völlig unerwartet aus der aufgebauten Stimmung gerissen wird. Sehr nordisch ,black metallisch aufgebaut ,werden auch hier die unterschiedlichsten Stimmungen miteinander verbunden ,was man insbesondere durch den doch recht vielfältigen Aufbau im Rhythmus ( mal sacht ,mal knallhart ) wirklich verdammt gut rüberbringen kann . Was die beiden uns hier auf ihrem Debüt musikalisch rüberbringen ,kann sich schon sehen lassen und wird auch zweifelsfrei ,bei so einigen Leutchen da draußen ,verdammt gut ankommen . ( LEO )
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                                                                  NONE VALUELESS ART – „„AGENDA: TRUE NORWEGIAN BLACK METAL“ ( EP )
Seit mehr als  10 Jahren ist der Bielefelder Hauptakteur H.S. nun wohl schon musikalisch unterwegs und kann auch schon auf eine recht beachtliche Anzahl an diversen Veröffentlichungen zurück blicken . ("Forlorn in a dying world" Full Lenght 2007 /"Memorabilia - Strictly Black Metal" MCD + Bonus Tracks 2010 /"Suggestion and Menlancolie" Demo 2012 /"...until nature abolishes us" Full Length 2013 / ) .Aktuell ist man nun mit einer 5 Song EP am Start ,bei welcher man schon rein vom Namen her fast ganz eindeutig erkennen kann ,wohin die musikalische Reise gehen wird .Erwartungsmäßig hat man sich voll und ganz dem old school Black Metal ,  norwegischer Prägung verschrieben ,welche allerdings auch nen ganz kleinen Pagan Einschlag erkennen lässt .Von so nem richtig rohem Charme durchzogen ,zeigt man sich hierbei aber eher in einem etwas gemäßigtem Tempo und bricht nur ganz gelegentlich mal in Richtung Raserei auf .Natürlich bestimmen auch hier die sägenden/surrenden Gitarrenläufe das gesamte Geschehen und nur ganz gelegentlich wird auch mal auf eher melodische Parts gesetzt .Obwohl es einem sicherlich gelingt ,hierbei so eine gewisse kalte ,bedrohliche Atmosphäre aufzubauen ,wollen die einzelnen Stücke irgendwie nicht so wirklich zünden . Dafür scheint der Grundaufbau dann doch eher typisch und ein wenig gleich zu sein . So wirklich zündende Momente muss man wirklich suchen ! Obwohl ansatzweise immer mal wieder so ein Moment zu entdecken ist ,welcher einen dann doch irgendwie aufhorchen lässt ,fehlt den Songs irgendwie diese gewisse Ausstrahlung ,welche man im norwegisch geprägten Black Metal ganz einfach erwartet und auch braucht .Passend hierzu gibt es natürlich bösartigen heisernen Gesang ,welcher ganz gut kommt und zum Glück auch nicht so ausgereizt wird ,dass der in irgend einer Form nerven würde .
Wer auf puren ,ehrlichen und ungeschönten old school Black Metal ,welcher technisch gesehen nun nicht gerade in der Oberliga angesiedelt ist ,steht und sich auch mit einer eher auf Proberaum getrimmten Produktion  anfreunden kann ,wird hieran sicherlich Gefallen finden und sich getreu dem Motto „Support the real underground „ ,die 5 Songs reinziehen . ( LEO )
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                                                                                       HAMMER   RITUAL DICTATES - "GIVE IN TO DESPAIR"
Heutzutage ist es ja nun wahrlich nichts außergewöhnliches mehr ,wenn sich mal ein paar gestandene Musiker zusammen schmeißen  und mit Hilfe von nen paar Gastmusikern ,ihre Vorstellung von ner geilen Mucke verwirklichen .  Und so haben sich die beiden Kanadier Justin Hagberg (3 Inches of Blood) und Ash Pearson (Revocation) ,unter Mithilfe von  Danko Jones, Shawn Haché (Mitochondrion, Auroch, & Night Profound) und Shane Clark (ex-Bison & 3 Inches of Blood) nun auch in die Spur gemacht ,um unsereins mit ner satten Ladung metallischer Klänge zu versorgen .Und was man hier zu Gehör bekommt ,kann sich echt sehen lassen . Denn das Debüt der Kanadier hat musikalisch so ziemlich alles im Angebot ,was man braucht ,um gut ne halbe Stunde lang unterhalten zu werden .Einerseits super fett ,brutal und zerstörerisch ,anderseits dunklen, bedrohlich und dann aber auch mal wieder atmosphärisch , melodisch ,fast schon etwas  besinnlich .Musikalisch schmeißen die beiden Burschen hier so einiges an verschiedensten musikalischen Einflüssen in einen Topf ,so dass es durchweg immer wieder neue ,interessante Töne zu erhaschen gibt . Logischer weise geht es dann hier in keinem der 11  Stücke so richtig geradlinig  zu . Obwohl sicherlich doch die Haupteigenschaft der meisten Stücke recht stark auf einem Death Metal Ambiente liegt , gibt es aber dennoch jede Menge anderweitiger Einflüsse pur . Schon beim ersten Stück lässt man neben dem metallischen Einfluss ne ungemein fette Portion an Rock’n Roll Klängen und Punk auf einen niederprasseln . Da hingegen setzt man mit „Dominance and Will „ dann so richtig derb fett nach .Herrlich brutal fett groovend und mit ner ganzen Menge an Abwechslung im Rhythmusbereich bestückt , lässt man aber auch gelegentlich Platz für nen paar eher leicht melodiöse Sprenkler .Auch bei Song nummero 4 „Obsolete Instinct „geht’s wieder volle Kanne ran ,unseren lahmen Knochen was Gutes zu tun . So richtig schon metalmäßig wird hier losgebrettert ,wobei man aber auch hier nicht nur einseitig agiert , sondern auch verschiedenste Elemente aus dem Death Metal, Grindcore und sogar Black Metal Bereich zusammensetzt. Da hingegen sind bei Songs wie „Given to Despair „ die Einflüsse noch um einiges vielschichtiger .Neben den leicht rock’n rolligen und dezenten black metallischen Einflüssen ,geht’s hier dann streckenweise fast schon in eine progressiv anmutende Power Metal Richtung .Das wird nicht nur durch die Rhythmusführung ,sondern auch durch die teils  höheren Stimmlagen und so nen ganz leicht chorus mäßiger Einschlag deutlich .Obwohl man bei dem Stück anfangs nun verdammt schwarz metallisch voranprescht ,zeigt man sich im Mittelteil schon fast von ner Balladen/ Hymnen ähnlichen ,sehr ruhigen und atmosphärischer Seite .Auch was alle anderen Stücke dieser Scheibe betrifft ,bewegt man sich niemals nur in eine Richtung ,sondern fährt immer wieder die unterschiedlichsten Variationsmöglichkeiten auf . Insgesamt gesehen ,geht die Scheibe mehr als verdammt gut ab ,bietet ne echte Masse an Abwechslung und wirkt zu keinem Zeitpunkt in irgend einer Form langweilig ,geschweige denn ,gleichklingend .Ist auf jeden Fall ein Empfehlung wert und wird deshalb ohne Umwege mit ner fetten HAMMER Marke versehen . ( LEO )
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                                                                                                       SAREPTA – “PRESERVING THE MADNESS”
Die süddeutsche Truppe hat sich mit ihrem aktuellen Album voll und ganz der eher modernen (Trend)richtung des Thrashcores verschrieben .Erwartungsgemäß präsentiert man hier dann auch 9 Songs ,welche echt richtig fett über einen hereinbrechen und einen Groove mit sich bringen ,der dich fast von den Beinen holen kann . Cool machen sich hierbei insbesondere deren doch teils old school mäßige Bay Area Thrash Metal Riffgestaltung .Auch so nen ganz leichtes Fünkchen an Death Metal lastigen Parts macht sich alles andere als irgendwie schlecht . Trotz der fast durchgehenden wuchtigen Vorgehensweise ,gibt es aber dennoch immer mal wieder zwischendurch auch ein paar ausgiebigere Solis an den Gitarren. Auch der Umstand ,dass hier nicht durchgehen nur mit den typischen corigen Roots gearbeitet wird, sondern auch mal thrashig rau oder leicht fies keifend vorangeschritten wird ,ist als durchaus sehr positiv anzusehen .Rein von der musikalischen Qualität her ,kann die Scheibe einen dann schon überzeugen ,zumal man hiermit dann  die Erwartungen des Schreiberlings doch um einiges übertroffen hat . Ne wirklich solide Mucke ,welche auch echt ganz gut reinhaut , es aber dennoch eher schwer haben wird ,in irgend einer Weise wirklich aus der Masse an Veröffentlichungen herauszustechen . ( LEO )
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                                                                                             STEAMGENERATOR – “ BLACK AS COAL “ ( PROMO CD )
Wirklich mehr als positiv überrascht hat mich der musikalische Einstieg der 5 Wolfsburger .Denn es tut wahrlich mal wieder richtig gut ,solch alten ,völlig trendfreien Klängen lauschen zu dürfen/können .Viel zu selten findet man heutzutage noch Bands ,welche sich mit so ner Überzeugung und Hingabe alten Klängen widmen ,wie es die „älteren Herren „ hier auf ihrem offiziellen Debuteinstieg hinkriegen .Was einem hier mit den sechs ,fast schon überlangen Songs geboten wird ,lässt dich sowohl musikalisch wie auch von der Atmosphäre her , ganz tief in die 70/80 `ziger Zeiten eintauchen . Und so gibt es dann hier in knapp 30 min .
ne Mucke ,deren Inspiration ohne jeden Zweifel bei „Black Sabbath“ und vielleicht sogar nen ganz kleines bissel bei „Deep Purple“ zu suchen sind . Recht dunkel ,ruhig und schwerfällig bewegt man sich hierbei verdammt doomig vorwärts ,lässt aber gelegentlich auch mal so nen ganz kleinen Sprenkler an Stoner Rock Einflüssen aufblitzen .Voll gepackt mit schweren Riffs ,aber auch vereinzelten old school mäßig wabernden Gitarrenläufen ,schafft man es wirklich hervorragend ,den alten Spirit wieder aufleben zu lassen .Absolut passend hierfür werden aber auch ein paar teils psychedelisch anmutende synthetische Soundeffekten und Sprachsamples mit eingefügt . Was den Gesang betrifft ,so zeigt man sich durchaus sehr vielschichtig und ausdrucksstark .Absoluter Clou der Scheibe ist sicherlich die Coverversion von Kraftwerk`s „Radioaktivität“ .In dieser ,ihrer ganz eigenen Form hat man den sicherlich noch niemals zu hören bekommen – sau stark .Abschließend bleibt nur noch zu sagen , setzt euch einfach hin ,genießt die Mucke und lasst Euch vollkommen in die alten Zeiten zurückversetzen . 8 Euro inkl. Porto/Verpackung sollte man dafür ganz locker abzwacken können . ( LEO )
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                                AKTUELLE REVIEWS

                        FATAL UNDERGROUND Nr. 53

                                                                                                            ETERNITY # 24 ( A 5 deutsch )
Wer hätte das gedacht ,dass sich eines der kultigsten und ältesten Fanzines deutscher Lande nun doch noch durchgerungen hat ,weiterzumachen .Nachdem man ja nun mit der Nr. 23 sich eigentlich erst einmal nur mal so wieder kurz zu Wort melden wollte  und nicht wirklich nen Plan hatte ,die Reihe fortzusetzen ,legt man zum Erstaunen nun doch schon wieder nach .Allen Anschein nach war da wohl das Interesse und die Unterstützung von Euch da draußen so groß ,so dass die Macher nun doch wieder mit vollem Enthusiasmus und Überzeugung weitergehen .Wie man es kennt und auch will ,präsentieren sich die hier gebotenen 68 Seiten wieder in ner absolut top Druckqualität mit seinem lieb gewonnenen und typischen Layoutstyle .Und auch inhaltlich beschreitet man vehement seinen eingeschlagenen Weg und knallt uns als Lesern ,auch dieses Mal wieder, mit so ne Masse an den unterschiedlichsten Informationen zu . Damit kannst du wirklich schon nen paar Stunden deiner wertvollen Zeit mit verbringen ,um das alles überhaupt irgendwie abchecken zu können .Wie bereits bei der vorrangegangenen Ausgabe beehrt uns Maik Godau auch hier wieder mit ein paar einleitenden Worten zum Thema „NSBM : Noch so‘‘n bescheuerter Mist „ ,welche es echt in sich haben und zweifelsfrei bei dem einen oder anderen mal wieder dafür sorgen werden ,die grauen Zellen intensiver zu nutzen. Auch die Massen an Interviews ,u.a mit FRAGMENTS OF UNBECOMING, BIRUSHANAH, GATEWAY TO SELFDESTRUCTION, GLORYFUL, URZA, ANCST, , HATEFUL AGONY, FVNERAL FVKK, CEREBRAL ENEMA, ARCANE FROST, SINNERS BLEED…..lassen ganz klar erkennen ,dass ihnen der Underground am meisten am Herzen liegt und man sich auch in musikalischer Hinsicht nicht nur auf eine Richtung versteift ,sondern breit gefächert interessiert und auch unterwegs ist . Das unterstreicht man dann noch einmal zusätzlich mit diversen Liveerfahrungsberichten .Neben der Vielzahl an musikalischen Metalacts kommen aber auch hier diejenigen nicht zu kurz ,welche mit anderweitigen Aktivitäten das Metallerlager unterstützen bzw .am Laufen halten .So hat man mit GODZ OV WAR PRODUCTIONS und der Community METAL UNITES auch mal etwas tiefgründiger „auf den Zahn gefühlt“ .Richtig kultig beim neuen Heftchen ist natürlich auch wieder ein Kreuzworträtsel ,bei welchem ihr wirklich mal beweisen müsst ,ob ihr nicht nur immer von der Metalszene labert ,sondern da auch knochentief drinne seid .Da heißt es echt ,die grauen Zellen auf Vollbetrieb stellen !Obligatorisch hat man den Inhalt natürlich auch wieder mit einigem an neuen Veröffentlichungen aus dem Fanzine –,Bücher- und Tonträgerbereich gefüttert .Inhaltlich fehlen darf hier natürlich auch nicht die „HARD STUFF“ Rubrik von Maik  .Fest steht ,wenn ihr das Heft dann irgendwann mal komplett „durchgepflügt“ habt ,müsst ihr erst einmal die Masse an neuen Informationen genauestens sortieren ,um die dann in die Richtung Eures eigenen Interesses mal intensiver und genauer abzuchecken .Wie beim Review zur Nr .23 schon gesagt : „Ran an den Speck und zeigt dem Team um Katja ,dass ihr auch in den nächsten Jahren Eure Kohle mit voller & totaler Überzeugung in dieses Heftchen investieren wollt . Für 3,50 EUR (+ Porto und Verpackung) könnt ihr die kultige Lektüre unter https://bit.ly/2NVQZI6 oder gleich bei katja@eternitymagazin.de abgreifen .Wer sich ansonsten noch über die weiteren Aktivitäten der Eternity Crew nen Bild machen will ,sollte mal http://www.eternitymagazin.de/ oder https://www.facebook.com/EternityMagazin/   anklicken . ( LEO ) 
                                                                                   THE FLESH  TRADING  COMPANY – „FRANCONIAN WITCHCRAFT” ( EP )
Um es ehrlich zu sagen ,hatte ich beim Betrachten des Covers der aktuellen EP komischer Weise doch irgendwie die „Befürchtung ,dass die  Truppe sich musikalisch irgendwie gewandelt hätte können . Denn rein von der Gestaltung her ,könnte man doch irgendwie eher vermuten  ,dass es musikalisch in eine eher angeschwärzte Richtung gehen wird .Aber zum Glück bestätigt sich dieser Verdacht nun in keinster Weise ,denn die Burschen gehen ,wie man es von ihnen kennt , ganz klar den Weg des Thrash Metals . Vollkommen vom alten Thrash Metal Spirit durchsetzt , bietet man mit dem Opener „Witches Sabbath“ auch gleich ne richtig fette feine Thrash Nummer an ,welche anfangs  zwar noch etwas zurückhaltend wirkt ,aber dennoch schon gut  in Richtung „Kopf schütteln „ geht und mit so einigem an fetteren Mosh Parts bestückt wurde und zum Ende mit nem nem ollen Horror Film Sampler seinen würdigen Abschluss findet . Mit „Salem“ legt man dann gleich noch einmal fett nach ,und steigert sich mit dem ,bis hin zu ner fast schon alles vernichtenden Thrash Metal Granate .Absolut bestens dazu geeignet ,um voll abgehen zu können .In „Sculptor Of Lies“ hingegen geht es nicht ganz so hammerhart zu. Hier lässt man zwischenzeitlich auch immer mal wieder melodische Parts, in Form von Gitarren Solis, mit einfließen . Dennoch bringt aber auch der Songs immer noch genügend Energie mit sich ,um dich vom Hocker reißen zu können .Der Titel „Metal Maniacs „ spricht hier ja schon für sich selbst und könnte sich doch glatt irgendwie zu ner Form der Metalhymne entwickeln .Eingeleitet mit nem ollen Horror Film Sampler ,zeigt sich dann auch  „ Blackspell Conspiracy“ alles andere als irgendwie lahm. Zwischenzeitlich tauchen zwar auch hier mal nen paar kürzere Solipassagen an den Gitarren auf ,welche hierbei für immer wieder  richtig frischen Wind und vor allem für Abwechslung sorgen. Den Abschluss bildet  „Into The Fire“ ,welcher insgesamt geschehen ,am stärksten melodisch veranlagt ist . Gerade bei gerade der Rhythmusgestaltung setzt man auf verdammt ansprechende und abwechslungsreiche Strukturen .Ist für mich zugleich auch der interessanteste und musikalisch unterschiedlichst beeinflusste Song der EP .  Nen schnuckliges Stück an ner Thrash Metal Vollbedienung  ,welches den Weg in Eure Sammlung finden sollte . ( LEO )www.Facebook/TheFleshTradingCompany 
                                                                                                  BESTIAL DESECRATION # III ( A 5 englisch )
Mensch Leute ,auch wenn ich diese kleine Lektüre nun erst zum zweiten Male in meine Griffel bekommen habe und  musikalisch inhaltlich das nun nicht
Wirklich komplett meinen Nerv triff ,so kann und muss ich euch das Teil dennoch sofort mehr als empfehlen .Schon alleine ,wenn du das Teil austütest und einfach nur mal so durchblätterst ,bist du echt nen bissel baff .So eine qualitativ hochwertig ,teils sogar farbig gehaltene Lektüre kriegt man eher nur selten geboten .Das hierbei die 96 Seiten verdammt gut gestaltet sind und absolut keinen Punkt der Kritik bieten ( mal abgesehen davon ,das sich rote Schrift auf schwarzem Hintergrund doch eher etwas schwerer lesen lässt ), heizt auf jeden Fall den Kaufanreiz schon einmal an .Aber ,wie es auch bei den Menschen ist ,was würde ein tolles Aussehen bringen ,wenn geistig nichts drinne steckt .Aber auch in dieser Hinsicht ist man hier nun absolut nicht flach aufgestellt . Ganz im Gegenteil ,denn das ,was man uns hier auch inhaltlich anbietet ,hat Hand & Fuß und zeigt einmal mehr ,wie tief und intensiv man im Geschehen steht bzw. sich damit beschäftigt .Obwohl man hier nun vorrangig Vertretern der Black Metal Gilde (Dark Mystery , Zaghan, Mysteriis, Inferno Requiem, Evilfeast, Hell Desecrator, Raped God 666, Grabunhold ) zu Wort kommen lässt ,kommen aber auch anderweitige Musikrichtungen nicht zu kurz - Infernal Execrator, Goat Semen (Black/Death) , Hellish Crossfire, Transilvania (Thrash) .An der Bandauswahl sieht man hier natürlich ganz eindeutig ,dass man keinem trendigen Scheiß hinterher hechelt ,sondern sich eher in den Gefilden der Undergroundregionen bewegt .Ein kleines Special in Sachen Interviews ist sicherlich die Gesprächsrunde mit "666 Rock Shop/Area Death Prod." aus China! So etwas kriegt man ja nun wirklich eher sehr selten in ner deutschen Veröffentlichung geboten .Bei der Vielzahl der Interviews könnte man ja nun fast vermuten ,dass die dann vielleicht eher etwas dürftig ausgefallen sein könnten .Aber nix da ,hierbei wurde wirklich tiefgründig recherchiert und in keinster Weise irgendwie nach Schema „05/15“ gearbeitet . Mein Respekt ! Neben ein paar wenigen Tonträger – und Fanzinereviews  ,gibt’s noch 3 Artikel mit dem Namen "Blast from the Past", in welchen Euch diverse, eher unbekannte und etwas obskure Bands/Veröffentlichungen aus dem Ost Block der 80`ziger/90`ziger vorgestellt werden .Ne richtig coole und vor allem interessante Angelegenheit .Schon alleine das Heft selbst ist jeden einzelnen Cent der zu entrichtenden 8,00 €  ( Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand ) wert .Aber um den Kaufanreiz noch einmal mehr zu vergrößern ,gibt’s es hier dann noch zusätzlich das Bonus Zine ULTRA METAL SPECIAL (A 5 englisch 12 Seiten) mit  dazu ,in welchem exklusiv "Ramón Reinaldo Restrepo",der Gründer der legendären Kolumbianischen Band "PARABELLUM" zu Wort kommt .Außerdem stehen hier auch noch 2 Poster(Sadistic Intent/Vomitor) mit im Angebot .Da wohl diese Packet auf 300 Stück limitiert ist ,heißt es für euch da draußen , Euch schleunigst auf „die Socken zumachen „ um sich noch eins davon zu sichern .Wer hier nicht zugreift ,hat definitiv echt was verpasst ! ( LEO )
J. Chan  Postfach 45 79564 Weil am Rhein   www.destruktionshop.de   info@destruktionrecords.de
    
                                                                                                                 DETOX ZINE # 7 ( A 4 polnisch )
International geschehen ist man doch immer wieder richtig baff ,was gerade im Fanzinebereich  so abgeht .Insbesondere was den Underground betrifft ,kann man da wirklich fast wöchentlich immer wieder was Neues entdecken .Und so hat auch dieses polnische Zine ,welches wohl immerhin auch schon seit 1999 am Start ist ,mal den Weg in die deutsche Metallerzone gefunden . Allen Anschein nach kommt das Teil aber wohl eher in recht unregelmäßigen und längeren Zeitabständen raus .Zumindestens kann ich mir das sonst anders nicht erklären ,da ja nun mal 7 Ausgaben in fast 20 Jahren nicht gerade davon zeugen , dass man sich hier voll in seine Zinearbeit reinkniet .Sei es wie es sei ,Hauptsache der Pawel erhält sein Zine überhaupt noch am Leben ! Aufgemacht und layoutet in nem recht guten old school Style ,kommt die Kopierqualität zwar nun nicht wirklich in 1 A Qualität daher ,ist aber dennoch alles noch recht gut erkennbar .Nen Bilderbuch braucht ja nun eh keiner und gerade bei vielen Zine  des old school Sektors legt man ja eh nicht wirklich enorm großen Wert auf den Einsatz von vielem Bildmaterial .Also ist das schon mal nicht als irgendwie negativ zu bewerten .Was sich hier aber natürlich wieder für unsereins als echtes Problem herausstellt ,ist halt die polnische Sprache ,so dass man sich nun nicht wirklich passend zum ganzen Inhalt äußern kann  .Interviews wie auch Reviews scheinen jedenfalls auch hier echt ausführlich abgearbeitet zu werden . Zumindestens rein von der Länge des Textes her ,lässt sich das klar erkennen .In wieweit man hier natürlich tiefgründige recherchiert hat ,bzw . seine Meinung preis gibt ,lässt sich dann nun mal nicht wirklich nachvollziehen .Ganz eindeutig ist aber zu erkennen ,dass dieses Zine sich voll und ganz dem Undergroundgeschehen und musikalisch den extremeren Ausrichtungen sein Hauptaugenmerk widmet . Neben nen wirklichen Haufen an Bands wie NERVOUS IMPULSE, INTENSE MORTIFICATION, ATROFIA CEREBRAL, MASTECTOMIA, OVERTHRUST, GASTROSCHISIS, MONGOLICO, , SYSTEM DESTROYER, QUO VADIS, BRUTAL SPHINCTER, MOSZNA, , HAEMORRHAGE, NIGHTMARE A.D., PORKY VAGINA, PROLETAR, BLOODTHIRST ANTICIPATE, GRIMORIUM VERUM…..etc . melden sich hier aber auch noch 2 echte Undergroundlabels ( INHUMAN HOMICIDE RECORDS / UNDERGROUND FRONT RECORDS ) zu Wort .Glücklicher weise kann man hier dann auch sofort alle Kontaktdaten finden ,so dass es einen nicht wirklich schwer fällt ,den einen oder anderen Vertreter in diesem Zine sofort anchecken zu können .Neben diversen Zine – und Tonträger Reviews, hat man hier natürlich auch nen paar kurze Liveerlebnisabhandlungen mit reingepackt .Alles in allem ist das Heft echt randvoll mit Informationen gepackt ,welche trotz der Sprachbarriere bei dem einen oder anderen von Euch auf ungeteiltes Interesse stoßen könnte, sollte und auch müßte . Aktuell ist Pawel mittlerweile sogar schon bei seiner Nr .8 angelangt . ( LEO)
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                                                                                                        BY THIS AXE I RULES # 5 ( A 5 englisch )
Obwohl dieses schnucklige Fanzine nun auch schon einige Jahre im Umlauf ist ,denke ich doch, dass es bisher noch nicht die Beachtung bekommen hat ,welche es auf jeden Fall verdient hat .Denn ohne auf die Kacke hauen zu wollen ,gehört das Teil sicherlich mit zu dieser Art der Undergroundlektüre ,welche sich jeder ,der nur ein klitzekleines bissel Interesse am Szenegeschehen hat ,unbedingt zu legen muss . Auch wenn das Teil nun in englischer Sprache rauskommt ,liest es sich dennoch locker flockig und verständlich ,so dass selbst meinereins ,dessen Englischkenntnisse nun nicht zu den Besten gehören ,damit kein Problem hat .Rein von der Aufmachung kommt’s echt professionell daher und erinnert mich doch irgendwie recht stark ans G.U.C . Sieht echt verdammt aus ,super Druckqualität und auch in punkto Layout gibt es hier nun absolut nichts dran auszusetzen .Da merkt man jeder einzelnen Seite ganz deutlich an ,wieviel Arbeit ,Zeit und Enthusiasmus in diesem Heft steckt  .Natürlich schlägt sich das dann auch inhaltlich nieder . Nix mit irgendwelchen 08/15 Sachen .Auf den satten 108 Seiten , im schönen s./w. Layout gehalten , zeigt man sich, prall gefüllt mit dem unterschiedlichsten musikalischen Unterhaltungsstoff , welcher hierbei stilistisch nicht nur in eine Richtung geht ,sondern so einiges an unterschiedlichen Sparten ( Death ,Doom ,Grind ,Hardcore … ) abdeckt . Vorzugsweise lässt man hierbei natürlich diverse Vertreter der Szene zu Wort kommen , welche sicherlich zum großen Teil noch zur Undergroundfraktion gerechnet werden dürften  . Mal abgesehen von EMBALMED SOULS & DEAD CONGREGATION ,welche man kennen muss ,gehört der Rest der hier interviewten Bands - PLANAR DEFORMATION , SPIRITUS MORTIS , CROM ,THONIS ,WINTERING ,KHTHONIIK CERVIIKS ,BODYBAG , ACT OF IMPALEMENT ,AGATUS ,EXECRATION + noch einige mehr ,für mich vollkommen in die Kategorie “unbekannt“ .Also schon mal bestens dazu geeignet ,um seinen musikalischen Horizont doch um so einiges zu erweitern !Rein vom inhaltlichen her sind die Gesprächsrunden teils richtig gut tiefgründig aufgebaut und lassen nur ganz selten mal so etwas wie einen gewissen „Standard“ erkennen .Richtig cool und auch recht ausführlich präsentiert sich hier der Bericht über die holländische Death / Doom-Szene , THE BLACK TULIP OR THE DUTCH DOOM/DEATH METAL EXPLOSION PART II OF II. Da hat man sicherlich doch ganz schön recherchieren müssen ,um das alles zusammentragen zu können . Auf jeden Fall ein absolut empfehlenswerter Artikeln ! Inhaltlich wird natürlich auch diese Lektüre mit nem ganzen Haufen an diversem Reviewmaterial abgerundet ,bei welchem man dann auch wirklich sehr ausgiebig seiner Meinung kund tut . Fest steht , das du für dieses Heft echt so einiges an Zeit mitbringen musst ,um dich durchzuarbeiten .Aber wenn du das Heft dann durchgeackert hast ,wirst du auf jeden Fall den einen oder anderen Namen auf deiner „Must have „Liste stehen haben .Ohne irgendwelche Einschränkungen kann und muss man dieses Zine einfach nur weiter empfehlen . Mit 6 € seid ihr dabei . Zugreifen ist hier fast schon Pflicht . ( LEO )
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                                                                                                                   DIOVIM # XII ( A4 litauisch )
Ist ja nun doch schon ne verdammte Weile her ,dass dieses kleine litauische Zine mal wieder den Weg zu uns ,in die deutschen Gefilde gefunden hat .Beim ersten kurzen abchecken präsentiert sich auch die aktuelle Ausgabe des DIOVIM im gewohnten ,recht sauber layouteten s./w. Format .Auch so gibt’s kaum was qualitativ dran auszusetzen. Wirklich ne verdammt gute Drucksache ,wobei sich aber für unsereins  - also der ältere Generation - dann doch leichte Schwierigkeiten beim Lesen ergeben um die doch recht kleinen Schrift zu erkennen .Aber um es ehrlich zu sagen ,spielt das hier nun nicht wirklich ne Rolle ,da man ja eh  nicht der litauischen Sprache mächtig ist .Und gerade das ist hier eigentlich so richtig kacke ,denn was man hier so an Bands auffährt ,ist schon etwas der Wahnsinn .Zum einen ist`s ne richtig gute Sache ,das man sich querbeet durch alles ,was irgendwie härtere metallische Klänge erzeugt , ackert und zum anderen sind es halt hier wirklich fast nur Bands ,welche wohl fast zweifelsfrei alle noch so nen echten Undergroundstatus genießen . Was man hier an wirklichen Massen an Bands auf den nur 26 Seiten gepresst hat ,ist schon echt nen bissel erschreckend .Allerdings sollte man hier nun nicht wirklich enorm ausschweifende Gesprächsrunden erwarten .Denn die meisten der Interviews hier doch eher kurz ausgefallen . Nur wenige sind wirklich mal dass ,was man als ausgiebig bezeichnen möchte .In wieweit man bei der Masse an Interviews hier nun inhaltlich wirklich was geboten bekommt ,ist auf Grund der nicht vorhandenen Sprachkenntnis von meiner Seite her nicht zu bewerten .Für mich ein echter negativer Punkt ist vor allem ,dass man so gut wie von keiner Band irgendwelche Kontaktdaten vorfindet .Sowas gehört doch eigentlich immer mit rein ,um dem Leser die ganze Sucherei zu ersparen . Neben ein paar wenigen Reviews , gibt es hier auch noch den einen oder anderen Beitrag  ,dessen Sinn bzw .Inhalt ich allerdings nicht wirklich deuten kann .Letztendlich ist das hier leider nur ne Lektüre ,welche nur Leute interessieren wird ,die auch der litauischen Sprache mächtig sind ,die wirklich mal auf ne weltweite musikalische Entdeckungsreise gehen wollen oder die mit Bands wie Manegarm, Oshiego, Frenzy, Occvlta, Solfernus,  Chaos Invocation, Death Kommander, Cremosity, October Noir, Exile,Mefitis, Weight Of Emptiness,Nihilith, Totalitarian,Grave Infestation, Stonecast , Sadistic Drive , Threzor, Rivers Of Gore, LIV, Warkunt, Supplices, Netuno Doom , Ultra Raptor,  Greyhawk, Rift Giant, Forged in Black,  Niu de Corbs, Gravrose, Kalanthes,Maleficarum Attack, Putrid Deformity, 11Paranoias,  Black Lotus, Svältfödd, Pheretrum,Temple of the Fuzz Witch, Mortual, Sacrilegia, Shadowland, Even Dusk,  Critical Extravasation, Terror Activator, Tyrans,  Regicide, Aseptic, Corpsefucker , Glossarium, Morii, GreenWalls….. irgendwas anfangen können . ( LEO )
https://www.facebook.com/diovima   http://diovim.wordpress.com/    diovim@mail.ru                       
                                                                                                            KRACHMANIFEST #4 ( A 4 deutsch )
Da sind sie auch schon wieder ,die beiden rastlosen Schreiberlinge Katja & Rayk .Manchmal hat unsereins echt bei denen Eindruck ,als würden die keinerlei beruflicher Haupttätigkeit ,außer ihrem „Kind“ dem „Krachmanifest“ nachgehen . Denn dass ,was die hier mal wieder auf fetten 91 Seiten zusammen gezimmert haben ,verdient echt den vollen Respekt und lässt unsereins auch immer wieder mal etwas fragend dasitzen .Wie machen/schaffen die das bloß , sich immer wieder mit solchem Enthusiasmus ,Überzeugung und Kraftaufwand heranzumachen , um uns in immer kürzeren Zeitabständen erneut mit nem neuen ,aktuellen und  extremen musikalischen Lesestoff zu versorgen ????? Fest steht jedenfalls, dass es die beiden nun in kürzester Zeit geschafft haben ,sich insbesondere in der extremeren Musikszene schon zum Kult entwickelt zu haben . Denn getreu der Fanzinenamensgebung gibt es auch bei ihren aktuellen geistigen „Auswüchsen „ absolut nix für die Warmduschergemeinde . Voller Überzeugung ,vor allem offen und ehrlich wird hier bis auf den Grund sämtlicher extremeren Spielarten – Crust, Grindcore, Death Metal, Punk , Black Metal…- getaucht und so einiges an Informationen an das Tageslicht befördert , was einem sonst sicherlich verborgen geblieben wäre .Deren Gesprächsrunden ( u.a mit DOXA, ARKHAM CIRCLE, COPROACH, CACA DE LUNA, MINENFELD, TOADEATER, FALLEN TYRANT … ) sorgen hierbei über weite Strecken echt für enorm viel Unterhaltung ,sind mehr als ausführlich und vor allem tiefgründig informativ .Mehr als positiv ist für mich hierbei die Tatsache ,dass deren Interviewpartner fast immer sehr mitteilungsbedürftig sind und wirklich teils sehr ausführliche Antworten geben . Da sollten sich einige Interviewpartner in unserer „Klolektüre „ mal nen Beispiel dran nehmen !!! Neben der wirklich fetten Anzahl an diversen Gesprächsrunden ,kommt hier natürlich auch die Versorgung mit diversem Tonmaterial nicht zu kurz .Und auch hier heißt es niemals : „In der Kürze liegt die Würze !“ . Eher das Gegenteil ist der Fall ,denn so tiefgründig und intensiv ,wie man diversen Veröffentlichungen seine Ohren/Augen widmet ,ist schon beinahe etwas „erschreckend „ .Wie man es von denen nun kennt und auch erwartet ,wird hier nicht rumgeschleimt ,sondern knallhart seiner Meinung kund getan .Da kommt es schon mal vor ,dass diverse Veröffentlichungen so richtig zu ner „Arschbombe „ mutierern .Das man als Fanzineschreiberling aber nicht nur vor dem heimischen PC sitzt ,sondern auch enorm aktiv in der Szene unterwegs ist ,zeigen ganz eindeutig die ebenfalls sehr ausführlichen und vor allem auch mit viel persönlichen Eindrücken gespickten Lageberichte vom „Grind The Nazi Scum“, „Black Forest Fest“, „Occvlta/Veiled Konzert“ . Die sind echt richtig cool und geil geworden ! Natürlich hat man das gesamte geistige Material wieder in ein schwarz weiß gedrucktes Format gebracht ,welche niemals überladen wirkt ,sondern wirklich aufgeräumt daherkommt und vor allem keinerlei Lesehilfsmittel erfordert . Unter Mithilfe von Gerste ( ehemals Herausgeber des „Campaign For Musical Destruction“ Fanzines ) haben es die beiden auch dieses Mal wieder zu vollen 100% geschafft , hier nen fetten Undergroundwälzer zusammenzustellen , welcher sicherlich nicht nur die ganz „Extremen“ unter Euch begeistern wird ,sondern auch bei der eher etwas „normaleren „ Metagemeinde auf Interesse stoßen sollte . Da allen Anschein nach das Interesse an der neuen Krachmanifestlektüre alle Erwartungen übertrifft ,solltet ihr euch echt ranhalten ,um euch noch eine davon zu sichern .Also ran ans Sparschwein , 3,50 € (zzgl. P&V) entnommen und schon könnt ihr 100%`tig sicher sein ,in den nächsten Stunden bestens unterhalten zu werden .( LEO )
https://www.facebook.com/rayk.metze.5
krachmanifest@gmx.net
                                                                                                            STRALE  - “BOURBON SOULS”
Manchmal ist es für einen nicht einfach ,ein paar wirklich passende Worte zu bestimmten Veröffentlichungen zu finden .Das liegt dann aber weniger daran ,das die Mucke nun absolut keine Qualität zu bieten hat ,sondern mehr daran ,dass man halt ganz einfach absolut nicht auf diese Form der musikalischen Unterhaltung abfährt . Die 6 Herren aus Finnland bieten hier auf ihrem Debüteinstieg ,über eine halbe Stunde lang ,musikalische Kost , welche man durchaus im  Hardrock/Rock ansiedeln könnte .Vereinzelte ,eher etwas alternativ wirkenden Elemente werden hier aber auch genauso geschickt mit eingebracht ,wie so ein paar ganz leichte schwermetallische Klänge . Bestückt mir durchaus verdammt eingängigen Rhythmen und Melodien schaffen man es , die 9 Tracks durchaus, recht ansprechen und vor allem abwechslungsreich zu gestalten .Hierbei kriegt man es auch verdammt gut hin , treibende und ruhigere Parts so zusammenzusetzten ,das sich jeder einzelne Song in einem recht eigeständigem musikalischen Gewand präsentieren kann .Auch das immer mal wieder eingesetzte Keyboard fügt sich hierbei eher dezent ein und verleiht den Songs dann noch einmal zusätzlich so nen ganz eignen Charakter .Obwohl hier nun für meine Ohren doch recht stark melodiös und etwas ruhiger hantiert wird ,gibt es dennoch auch so einige Tracks ,bei denen dann doch so richtig hart abgerockt wird und die durchaus das Potential mit sich bringen ,als kleine Metal –/ Hard Rock Hymne eingestuft werden zu können .Langweilig oder uninteressant ist die Scheibe keinesfalls . Aber man muss halt auf diese Form der musikalischen Unterhaltung wirklich abfahren ,um die dann auch ein paar Mal mehr in seinem Player rotieren lassen zu wollen . ( LEO )
F.D.A. Records  Rico Unglaube Am Hafen 2   16269 Wriezen  https://fda-records.com/  contact@fda-records.com
 
                                                                                                                       SCALPTURE – “EISENZEIT”
Ohne hier gleich auf die Kacke hauen zu wollen ,aber das mittlerweile zweite Album der Bielefelder Todes Maschinerie läuft bei mir nun bereits schon zum dritten Male und lässt mich immer noch verdammt positiv gestimmt ,dasitzen . Denn  obwohl die Jungs hier sicherlich nicht mit ner Neuerfindung der Death Metal Sparte aufwarten können ,kann deren Scheibe durchaus jetzt schon mal als das allererste kleine Highlight der neuen Jahres eingestuft werden .  Denn das , was man einen hier in gut 37 min . vor die Omme kloppt ,ist sowohl produktionstechnisch wie auch musikalisch , ein verdammt schwerer und fetter Brocken . Hier brauchst du nicht lange zu warten ,bis die mit nem absolut tödlichen Sturm über dich hinwegfegen .Von Minute eins an geht’s hier unbarmherzig in Richtung völliger Vernichtung ,was natürlich bestens zur Thematik des I. Weltkrieges passt .Voll ausgestattet mit nem old school Death Metal Sound ,welcher eindeutig aus der skandinavischen Ecke kommt ,ist aber auch so einiges der Marke „ Bolt Thrower“ hier klar zu verzeichnen . Die Gitarren braten hier ,leicht tiefer gestimmt , so richtig fett und auch das Schlagzeug kann einem mit seinem teilweisen Sperrfeuercharakter , so richtig gut eingeheizt . Ungemein fett walzt sich deren verdammt fetter Sound durch jeden einzelnen Song ,wobei man sich aber auch phasenweise mal leicht von ner eher gesitteteren Seite zeigt und dann ein paar eher etwas beruhigender wirkende Phasen ,welche teils fast schon progressiv anmuten , mit einbringt . Mit  “Eisenzeit hat man hier so einen richtig derben und super fetten Brecher ans Tageslicht befördert ,welcher genügend Stoff mit sich bringt , um deinen Körper mal wieder bis zu totalen Erschöpfung beanspruchen zu können . ( LEO )
F.D.A. Records  Rico Unglaube Am Hafen 2   16269 Wriezen  https://fda-records.com/  contact@fda-records.com
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                                                                                                      APEP – “ THE INVOCATION OF THE DEATHLESS ONE”
Ohne großes Vorgeplänkel greifen die 4 Zwickauer hier gleich mal voll in die Saiten . Obwohl man sich nun dem Death Metal verschrieben haben ,lautet deren Devise aber niemals nur „Knüppel aus dem Sack „ .Sicherlich gibt es hier durchaus auch so nen paar super derbe und eher heftigere Ausbrüche ,aber in erster Linie konzentriert man sich hierbei doch mehr auf einen sehr technischen Bereich .Recht tief old school mäßig ausgestattet ,lassen die 8 Songs ganz klar erkennen ,dass man es in Sachen Instrumentenbeherrschung drauf hat und das man sich auch in Bezug auf das Songwriting durchaus einiges einfallen gelassen hat .
Denn obwohl recht häufig deren „Nile „ Beeinflussung durchdrückt ,lässt man hier dennoch so einiges an eignen Ideen durchblicken . Dennoch ist gerade im Bereich der Riff – und Rhythmusgestaltung deren Bezug zu “Nile” unverkennbar .Gerade die ägyptisch anmutende Atmosphäre ( verstärkt durch leichte Soundeffekte ) durchzieht hier jeden einzelnen Song .Obwohl die Band hier nun eher auf Technik als auf Brutalität setzt ,artet das niemals in eine wüste oder extreme Frickelei aus .Vielmehr sind es gerade die sehr technischen Elemente ,welche dem ganzen Geschehen hier diese starke ägyptische Aura verleihen, mit der man es auch zweifelsfrei schafft ,den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen .Mit Titel 5 „The black pyramid of nagash „wird es dann musikalisch geschehen ,noch etwas breiter gefächert .Eher etwas schwerer „dahinschleichend „ wirkend ,wirkt der dann doch recht geheimnisvoll und teils auch ziemlich dunkel angehaucht . Gesangstechnisch ist man durchweg eher in den tieferen Regionen angesiedelt und nur ganz vereinzelt tauchen mal eher etwas höher liegende Passagen auf .Richtig gut beim „Gesang“ sind die kurzen hohen weibliche Stimmeinsätze ( Song 6 ) . Die passen absolut hervorragend ,um das Gesamterscheinungsbild noch zu verfeinern bzw . noch mal zusätzlich zu würzen .Was soll man noch weiter groß sagen … mit “ The Invocation Of The Deathless One” haben die Zwickauer ein durchaus beachtenswerten ,abwechslungsreichen und würdigenden Einstieg ins Musikbusiness vorgelegt. ( LEO )
https://www.facebook.com/pg/ApepBand/posts/ oliver.pikowski@gmx.de
                                                                                              INVICTUS – “THE CATACOMBS OF FEAR”
Gleich anfangs des Jahres versorgt uns „F.D.A. Records“ mal wieder mit ne fetten Ladung an derbem „exotischen“ tödlichem Stoff .Obwohl es ja nun in Japan durchaus so einiges an Bands gibt ,welche sich insbesondere mit ihrem ganzen krassen musikalischen Stoff schon mal international „ zu Wortgemeldet haben „ ,ist es doch immer wieder für ich erstaunlich ,was hier noch an wirklich fähigen Musik Acts in den Tiefen des Underground schlummert . Mit bereits 2 Singels (Lord of the Pit / At the Gate of Crypts ) und ner Split (Fecundation / Invictus ) im Gepäck ,will das Trio nun auch mit seinem ersten Langspieler international alles platt machen . Und das sollte/könnte ihnen durchaus auch gelingen .Zwar nun nicht mit neuen oder akut abartigen Inspirationen versehen ,bieten die hier dennoch eine gut 31 minütige Prügelorgie an ,welche mehr als genügend treffsichere todesmetallische Klänge mit sich bringt ,um das Interesse bei Euch wecken zu können Vorrangig orientiert sich ihr Schaffen hierbei recht eindeutig am brutalem amerikanischen Style ,wobei der enorm energiegeladene aggressive Sound nur ganz gelegentlich mal mit ner eher durch etwas melodischer anmutenden Soligitarrenpassagen unterbrochen wird .Diese dienen aber wirklich nur zur Verfeinerung und zum kurzzeitigen Luftholen ,bevor man dann sofort wieder seinen tödlichen blutigen Weg geradlinig weiter verfolgt .Das hie tiefere gutturale ,manchmal auch recht giftig wirkende Gesangsdarbietungen mit rein gehören ,ist ja schon fast selbstverständlich .Ne coole Scheibe ,die zwar nichts wirklich Außergewöhnliches anbietet ,aber dennoch enorm anmacht und allen Liebhaber extremerer tödlicher Tonkunst ne gute halbe Stunde der besten Unterhaltung bietet .
( LEO )
F.D.A. Records Rico Unglaube Am Hafen 2 16269 Wriezen
   https://fda-records.com/   contact@fda-records.com
                                                                                        IN DIVINE EMBRACE OF THE DYING LIGHT VOL. II ( TAPE )
Obwohl ich nun wahrlich kein Fan von irgendwelchen Samplern bin ,gibt es dennoch vereinzelt mal so ein paar Zusammenstellungen ,welche einen durchaus interessant und empfehlenswert erscheinen . Gerade dann ,wenn sich darauf Bands tummeln ,welche man dann doch eher etwas einen „exotischen „Status anheften möchte und von denen man hier bei uns in good old germany wohl eher seltener mal was zu hören bekommt bzw .bekommen wird . 12 Bands aus Ländern wie Columbien, Mexico, Italien, Ecuador, Finnland, Canada , Griechenland und sogar Deutschland geben sich die Ehre und stellen ihr musikalisches Können unter Beweis . Hierbei vermute ich doch mal ganz stark, dass es sich wohl zum größtenteils um Bands handelt, welche man wohl noch einen eher undergroundigen Status zuschreiben sollte/ könnte .Zumindestens sind mir selbst Bands wie Astarot ,Reign In Blood, Cult Of Eibon, Avzhia , Mysteriis, Grim Monolith…. nun absolut kein Begriff ! Obwohl es hier nun musikalisch volle Pulle in den Black Metal Bereich geht ,gestalten sich die 12 Songs dennoch überaus abwechslungsreich und geben einen echt verdammt guten Überblick über die unterschiedlichsten Spielweisen des Black Metals . Hier klingt echt jeder Song anders ,so das hier absolut keine Langweile aufkommt und man immer wieder mal dazu neigt ,mal nachzuschauen ,welcher Interpret hier nun gerade am Wirken ist . Selbst produktionstechnisch kommt es hier recht gut und fett rüber . Das ist so ein Teil ,welches man getrost auch einmal mehr laufen lassen kann ohne dass man auch nur einen Moment der Monotonie oder des Gleichklangs verspürt . Mal wieder ein äußerst interessanter Überblich übers schwarz metallische Undergroundgeschehen ,welcher nicht nur die dunkel angehauchten Schaaren untere Euch ansprechen könnte/sollte und für welchem man ruhig die erforderlichen 5 Euronen investieren kann . ( LEO )
Destruktion Records
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Sorcier Medieval Records
                                                                                              PROFANATOR - “FALLEN”
Ob die fünf Mexikaner mit ihrem mittlerweile vierten Langspieler nun endlich mal den großen Durchbruch schaffen werden ,ist doch eher etwas fraglich .Immerhin sind die ja nun schon fast 20 Jahre inmitten des metallischen Geschehens unterwegs und können auch schon auf ne recht beachtliche Anzahl an Veröffentlichungen zurück blicken . So richtig scheint es ihnen aber bisher nun nicht wirklich gelungen zu sein , ein wirklich reges Interesse an sich zu wecken .Dabei ist das ,was man musikalisch so anbietet ,nun nicht mal als irgendwie schlecht oder „billig“ einzustufen .Denn was die auf ihrem aktuellen Scheibchen in ner satten Spielzeit von fast 50 min . runterreißen ,kann sich durchaus sehen lassen . Mehr als tief im klassischen Bay Area Thrash Metal Sound der 80´ziger Jahre verankert ,ziehen die hier recht ruppig und roh ihrer Wege . Trotz der klaren Ausrichtung lassen sich nicht wirklich hundert prozentige Vergleich zu irgendwelchen anderen Bands ziehen ,auch wenn halt gerade die diversen deutsch stämmigen Thrash Einflüsse recht deutlich herauszuhören sind . Die Band schafft es tatsächlich ,so ihren ganz eignen Stil zu kreieren und diesen auch wirklich gut rüberzubringen .Allerdings fällt es beim Zuhörern doch streckenweise etwas schwerer ,dem ganzen Geschehen zu folgen ,da es doch teilweise ,gerade im Bereich der Riffs, eher etwas chaotisch und ungeordnet wirkt . Geschwindigkeit mäßig machen die hier natürlich absolut keine Abstriche und holzen sich wahrlich in nem Höllen Tempo durchs Geschehen .Auch die aggressiven thrashigen Shouts , die stellenweise sogar leicht nen bissel an Hardcore erinnern ,sind nun absolut nicht zu verachten .Was allerdings bei denen etwas merkwürdig und eher unpassend erscheint ,sind die gesprochenen Passagen und leichten Samplereinspielungen . Keine Ahnung woran das liegt ,aber auf mich wirken die ganz einfach so ,als ob man irgendwie nur versuchen würde ,die einzelnen Songs unbedingt in die Länge zu ziehen ,um halt auf ne längere Spielzeit zu kommen .Letztendlich liegt das dann aber sicherlich im „Auge des Betrachters“ ,ob der das als positiv oder negativ einstuft .Obwohl die Mexikaner nun wirklich drum bemüht sind , sich recht vielschichtig zu präsentieren ,wirken dennoch die 10 Songs für mich mit der Zeit etwas zu gleichförmig . Wer auf ne schöne ,dreckige und vor allem gerecht eigeständige fette Portion an Thrash Metal Gefallen findet ,der wird mit dieser Scheibe jedenfalls nichts falsch machen .
( LEO )
F.D.A. Records Rico Unglaube Am Hafen 2 16269 Wriezen
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                                                                                               HAMMER    CAIN – “CAIN”  ( RE-RELEASE )
Überall lese ich was von absolutem Kult und dass man eigentlich die Band kennen müsste .Aber diese Scheibe ,welche wohl bereits 1992 veröffentlicht wurde ,ist anscheinend wirklich völlig spurlos an mir vorbei gezogen .Nach der Scheibe hier war ja dann mit der Band auch schon Schluss gewesen ,da man wohl zur damaligen Zeit noch nicht wirklich was mit deren Mucke anfangen konnte bzw .deren wirklich geniales Potential ganz einfach nicht erkannt hat oder erkennen wollte .Aber zu meinen und vielleicht auch zu Eurem Glück hat sich „Rise Above Records“ dazu entschieden , das Teil remastert und in der ursprünglich geplanten Songreihenfolge, als CD Fassung sogar auf Vinyl neu aufzulegen !Wie ich hier so richtig anfangen soll ,weiß ich erst einmal nicht wirklich da mich die Scheibe wirklich tatsächlich erst einmal komplett beeindruckt dasitzen lässt . Wenn man nicht so schon irgendwie fest in ner depressiven Phase verankert ist ,dann wird man sich aller spätestens nach dem Genuss dieser Scheibe nicht mehr so richtig wohl fühlen und sich echt nen paar Gedanken über das ganze Leben machen . Denn sowas von düster ,psychedelisch wirkende und niederringend ,wie diese ganzen Tracks auf einen wirken ,ist es kaum noch möglich , positive Gedanken zu kriegen oder sich deren Ausstrahlung und enorm intensiver negativer Klänge  zu entziehen .Die 8 Stücke, alle samt mit Überläge in nur ein paar Sätzen abzuhandeln ,wäre irgendwie fast schon ein Frevel .Deshalb nehmen wir uns mal jeden einzelnen Titel vor .
Schon der erste Song beginnt mit Mönchs ähnlichem Gesang und ganz schweren dunklen Riffs ,welche doch irgendwie leicht an  „Black Sabbath“.Mit einem fast schon monoton anmutenden Rhythmus durchzogen ,zieht man hier schwerfällig doomig über fast 14 min. seiner Wege .Neben den ganz schweren Riffs tauchen aber auch mal hellere ,schon in den Solibereich gehende , psychedelisch wirkende Riffs auf .Der zähe ,fast schon in den Sprechbereich gehende Gesang verbreitet nochmal zusätzlich so ne richtig bedrückende ,einengende Atmosphäre
Titel 2 und 3 gestalten sich etwas rockiger zur Sache ,wobei insbesondere bei der Riffgestaltung vielseitiger gearbeitet wird .Gerade die tiefen Riffs können  einen mit ihrer Schwere fast schon zu erdrücken und sind über weite Strecken recht experimentell wirkend gestaltet .Gesangstechnisch erinnert es eher an einen psychedelischen Trip , mit leicht verzerrtem Ausdruck
Titel 4 ist mal wieder enorm schwerfällig ,mit nem enorm erdrückend wirkendem Soundgeflecht und ner Gitarrenarbeit ,welche einem den kalten Schauer über den Rücken treibt . Auch hierbei zeigt man sich verdammt experimentell angehaucht ,so dass es einen fast so vorkommt ,als würden die sich in einem totalen Drogenrausch ausleben  .
Titel 5 wirkt von Beginn an ziemlich Noise und Industrial beeinflusst .Hier wird nur mit Klängen und Soundsequenzen experimentiert ,welche irgendwie so nen spacigen Charakter haben .Irgendwelche wirr wirkenden Stimmen ,Schreie ,kurze ,kaum verständliche Sprechpassagen ,quälende Schreie ,ächzende Sprachbrocken passen bestens ein .Der ganze Song hat irgendwie was völlig irres und kaum begreifliches in seinem ganzen Songaufbau .
Titel 6 beginnt mit ganz sachten Bass und Gittarenläufen ,welche anfangs von ner kindlichen Stimme begleitet werden .Ganz langsam baut man dann das Riffgeschehen etwas kraftvoller auf und lässt so ein paar leichte elektronische Klänge mit einfließen. Das anfangs eher sehr dunkel und bedrückend anmutende Ambiente bringt vereinzelt aber auch mal einige wenige ,eher aufmunternd wirkende Passagen mit sich .Richtig kreativ und kaum nachvollziehbar geht man bei der kompletten Riffgestaltung zur Sache .Ab dem Mittelteil des fast 12 min . Songs rockt es dann sogar mal richtig schwer .So nen par ganz leichte Bezüge zu „Black Sabbath“ sind auch hier zu erkennen .
Titel 7 ist  recht stark von Drums geprägt und die Gitarren nehmen doch eher ne etwas hintergründige Stellung ein .Nur die psychedelischen Elemente springen einem hier förmlich ins Gesicht und treten teilweise urplötzlich heraus .Der doch eher recht monoton wirkende Grundrhythmus schleicht sich so dahin und wird nur durch gelegentliche härter wirkende Riffs mal unterbrochen .Im Laufe der fast 8 min . nimm dann die Gitarrenarbeit immer mehr zu und drängt sich mit fast schon beängstigender Intensität immer mehr in den Vordergrund .
Der Rausschmeißer ist dann so ein absolutes Paradebeispiel dafür ,wie man einem das letzte bissel an übrig gebliebener Lebensenergie entziehen kann . Mit ganz düsterem, bedrückendem, an die Nerven gehenden noisigem dark Ambiente Sound ,holt man hier zum Ausklang noch mal die totale Psychokeule raus ,mit welcher man den allerletzten positiven Gedanken zunichte macht .Zusätzlich noch unterlegt mit Wolfsgeheule ,Windgeräuschen und Klängen ,die  nicht von dieser Welt zu stammen scheinen ,bist du nach den 73 min . echt am Ende und psychisch wie auch physisch mehr als angeschlagen . Für mich das absolute Top Highlight dieses Jahres ! ( LEO )
Gordeon Music Promotion  https://www.gordeonmusic.de/
Rise Above Records https://riseaboverecords.com/
Soulfood  http://www.soulfood-music.de/                     
                                                                                              ANCESTOR – “ “LORDS OF DESTINY”
Die Sparte des Thrash Metal ist zwar heutzutage auch schon etwas ausgelaugt und gerade die etwas neuere Form davon ,findet sich ja heutzutage doch recht häufig bei neueren Bands vor .Aber es gibt dennoch immer noch genügend Bands ,welche sich voll und ganz dem guten alten old school Style widmen und diesen dann auch komplett ausleben . Was neues oder völlig anderes ist bei denen ja nun mal absolut nicht vorzufinden ,aber wenn man die Mucke überzeugend und technisch voll in Ordnung rüberbringt ,sollte man nun nicht wirklich rummeckern .In diese Kategorie der Bands gehören zu vollen 100% die 4 Chinesen .Obwohl ja nun Metal made in China gerade heutzutage doch immer noch eher etwas exotisch erscheint ,gehören die wohl doch schon zu einem der bekannteren Acts des Landes . Neben ner ganzen Masse an diversen Liveauftritten( zumindestens auf fratzebook hat das den Anschein ) haben die  2017 auch schon mit der EP „Age of Overload „ ihren Szeneeinstieg hinter sich .Jetzt legt man hiermit nun seine erste full lenght vor und huldigt hiermit im absolut reinsten Thrashformat den Helden von  „Kreator „ , „ Sodom“ und „ Protector“ . Eigenständigkeit oder Kreativität sucht man hier zwar vergebens ,aber was die hier in den gut 36 min . abziehen ,hat dennoch irgendwie Klasse .Geradlinig wird hier drauflos geschrotet und immer volle Pulle Gas gegeben .Wie man es vielleicht erwartet hätte ,geht’s auch im Sangesbereich mehr als eindeutig in Richtung Tom Angelripper / Mille .Also einfach nur ,100% passend .Trotz der nun völlig fehlenden Eigenständigkeit ,
schafft es auf jeden Fall jeder der einzelnen Songs ,den Spirit der alten Zeiten wieder aufleben zu lassen und in bester Manie rüberzubringen .Kann man ,muss man aber nicht haben ! ( LEO )
Awakening Records    https://www.facebook.com/AwakeningRecordsCN/
Destruktion Records  J.Chan  Postfach 45   Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionrecords.de/
                                                                                                  APEP – “ THE INVOCATION OF THE DEATHLESS ONE”
Ohne großes Vorgeplänkel greifen die 4 Zwickauer hier gleich mal voll in die Saiten . Obwohl man sich nun dem Death Metal verschrieben haben ,lautet deren Devise aber niemals nur  „Knüppel aus dem Sack „  .Sicherlich gibt es hier durchaus auch so nen paar super derbe und eher heftigere Ausbrüche ,aber in erster Linie konzentriert man sich hierbei doch mehr auf einen sehr technischen Bereich .Recht tief old school mäßig ausgestattet ,lassen die 8 Songs ganz klar erkennen ,dass man es in Sachen Instrumentenbeherrschung drauf hat und das man sich auch in Bezug auf das Songwriting durchaus einiges einfallen gelassen hat .
Denn obwohl recht häufig deren „Nile „ Beeinflussung durchdrückt ,lässt man hier dennoch so einiges an eignen Ideen durchblicken . Dennoch ist gerade im Bereich der Riff – und Rhythmusgestaltung  deren Bezug zu “Nile” unverkennbar .Gerade die ägyptisch anmutende Atmosphäre ( verstärkt durch leichte Soundeffekte ) durchzieht hier jeden einzelnen Song .Obwohl die Band hier nun eher auf Technik als auf Brutalität setzt ,artet das niemals in eine wüste oder extreme Frickelei aus .Vielmehr sind es gerade die sehr technischen Elemente ,welche dem ganzen Geschehen hier diese starke ägyptische Aura verleihen, mit der man es auch zweifelsfrei schafft ,den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen .Mit Titel 5 „The black pyramid of nagash „wird es dann musikalisch geschehen ,noch etwas breiter gefächert .Eher etwas schwerer „dahinschleichend „ wirkend ,wirkt der dann doch recht geheimnisvoll und teils auch ziemlich dunkel angehaucht . Gesangstechnisch ist man durchweg eher in den tieferen Regionen angesiedelt und nur ganz vereinzelt tauchen mal eher etwas höher liegende Passagen auf .Richtig gut beim „Gesang“ sind die kurzen hohen weibliche Stimmeinsätze ( Song 6 ) . Die passen absolut hervorragend ,um das Gesamterscheinungsbild noch zu verfeinern bzw . noch mal zusätzlich zu würzen .Was soll man noch weiter groß sagen … mit “ The Invocation Of The Deathless One” haben die Zwickauer ein durchaus beachtenswerten ,abwechslungsreichen und würdigenden Einstieg ins Musikbusiness vorgelegt. ( LEO )
https://www.facebook.com/pg/ApepBand/posts/      oliver.pikowski@gmx.de               
                                                                                        ILLUM ADORA - ...OF SERPENTINE FORCES“ (EXCLUSIVE DIE HARD EDITION )
Eh ,hier wird doch wohl jedes echte Sammlerherz höher schlagen ! Bei „Folter Records“ als offizielle CD erschienen ,legt Johanes hiermit nun eine auf nur 25Stück limitierte Die Hard Version vor ,welche es für nen Preis von 26.66 € bei seinem Label „Destruktion Records“ zu ergattern gibt .Und das Teil hat es echt in sich . Neben der super geilen Aufmachung ,beinhaltet diese Edition die Scheibe als Tape ,ne Live DVD , nen Sticker ,ein lyric booklet, einen Button und sogar noch nen T-Shirt .Das ist doch mal echt was für den absoluten Die Hard Fan .Aber auch Mucke mäßig wird das Soloprojekt um Hurricane Hellfukker ( Zarathustra) mit seinem erste Studioalbum sicherlich bei dem einen oder anderen auf ungeteiltes Interesse stoßen . Denn seine Interpretation von Black Metal der den alten Schule kann sich echt sehen und hören lassen ,zumal man hier nicht durchweg nur ganz extreme Wege eingeschlagen hat ,sondern durchaus auch so einiges an verdammt hymnischen Elementen mit einarbeitet .Für mich am ehesten ist der Gesamtaufbau der Songs noch in Richtung ganz früher “ Desaster „ und „Bathory“ ausgelegt ,ohne die aber hier in irgendeiner Weise bloß zu kopieren . Denn durchaus schafft man es hier ,gerade durch so ein paar gelegentliche thrashiger wirkende Elemente , dem ganzen doch so eine gewisse Eigenständigkeit einzuverleiben .Obwohl die gut 40 min . mit ner wirklich starken Portion an Aggressivität versehen wurden ,kommen aber auch eher etwas melodischer Parts hier nicht zu kurz .Gerade dann ,wenn man den Songs so diesen hymnischen Charakter einverleibt und sich mit ruhigeren Parts zur Schau stellt ,kann man hier überzeugen .Das nicht überspitze kratzige ,bösartige Sangesorgan ,welches nur seltener mal einen etwas anderen Ausdruck rauspresst ,kommt hierbei auf jeden Fall voll überzeugend rüber . Da hier sowohl musikalisch wie auch vom gesamten Angebot her alles in den obersten positiven Regionen angesiedelt ist ,solltet ihr euch diese mega Packet auf jeden Fall schnellst möglich sichern . ( LEO )
Destruktion Records  J.Chan  Postfach 45   Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionrecords.de/
                                                                                                  COMATOSE – “THE ULTIMATE REVENGE” ( TAPE )
Das gute Teil hat nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel ,denn mittlerweile haben die Philippinos bereits ne zweite full lenght (The Ungodly Lamentations 2018 ) und ne Split (The Infamous Legacy 2019 ) nachgelegt . Aber wie auch immer ,das hier vorliegende Debüt der 4 Burschen hat auch heute noch genügend Potential ,um bei Euch auf Interesse zu stoßen .Sicherlich ist es ja nun so ,dass die hiermit nun nicht wirklich was Neues oder Außergewöhnliches an den Tag legen ,aber so ,wie die das hier rüberbringen ,kann das einen dennoch voll überzeugen . Eingeleitet wird das fette Death Metal Packet hier mit nem eher viel zu langen und absolut unspektakulärem Intro .Über 2 min . als Einleitung braucht man ja nun mal nicht wirklich ,aber egal ,denn dann geht es hier richtig los .Immer schön im Hochgeschwindigkeitsbereich gehalten ,bieten die hier ne super fette Dosis an tödlichen Klängen ,deren Einflüsse ganz deutlich bei dem alten   “Morbid Angel”, “Deicide” oder auch “ Sinister“ Sound zu suchen sind .Die Gitarren braten echt fett ,lassen aber auch gelegentlich mal nen paar Solieinsätze durchblicken .Zusätzlich mit ner kleinen Prise Thrash Metal versetzt ,zeigen die sich durchweg brutal bösartig und ziehen hier recht gnadenlos ihren old school Style durch .Obwohl man hier nun nicht wirklich was völlig Abartiges oder gar Neues erwarten sollte ,gibt es dennoch auch bei denen immer mal ein paar Momente ,in denen man durchaus bemüht ist ,so ein klein bissel an eigener Kreativität mit einzubringen .Die super brutalen Growls ,welche aber auch so einen gewissen morbiden Charme mit sich bringen ,passen hier natürlich zu vollen 100% rein .Für nen richtigen und echten old school Death Metal Fan bietet die Scheibe alles ,was man braucht . Das fette Teil gibt es sowohl im Tapeformat (The Eye Production/ Destruktion Records   )  ,sowie auch als auf 500 Stück limitierte CD bei „Satanath Records“ zu ergattern . Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall . ( LEO )
Satanath Records  https://www.facebook.com/satanath666
The Eye Production       
                                                                                          TRIGGER /CONTROLLED EXISTENCE -  „LIVE SPLIT“  ( TAPE )
Ich komme mir mal wieder schwer überfordert vor .Was ist denn das ? Nen Proberaumtape oder ist da was bei den Aufnahmen falsch gelaufen ..? Letzteres haut wohl am ehesten hin ,denn  das sind hier pure Liveaufnahmen von dem Gig am 14.April 2014 in Prag .In wieweit irgend jemand da draußen so etwas dann nun wirklich braucht ,ist aber gerade dann qualitätsmäßig echt sehr fraglich .Denn hier musst du den Lautstärkeregler fast auf volle Pulle drehen ,um überhaupt was zu hören .Also wirklich nur was für Fans von Fans oder anders gesagt ,für die „ganz Harten „ unter euch . Limitiert auf 50 Stück bietet das Tape ja rein von der Mucke her durchaus super satten brutalen Stoff ,welcher bei besserer Tonqualität sicherlich auch seine Anhänger finden dürfte . Das deutsche Dreiergestirn TRIGGER zockt ganz derben Grindcore ,welche aber auch massenweise Ausflüge ins Powerviolence Lager vorweist .Vollgeballert mit eher schreiendem „Gesang“ und ganz kurzen Growlausbrüchen wüten die sich hier mit ihrem recht kurzem Songgelage ganz schön durchs Geschehen. Kurz und knackig gibt’s hier immer voll eins aus Fressbrett . Die Tschechen CONTROLLED EXISTENCE ,die übrigens nen Frauchen am Mikro stehen haben ,sind nicht weniger „zart besaitet  .Vielleicht noch ne Schippe extremer gestaltet ,ziehen die musikalisch ,für mich doch noch mehr ansprechend ,ihrer Wege . Vorrangig im Grindcore Bereich angesiedelt , kommt hier aber auch so einiges aus dem Fastcore und Powerviolence Lager zum Vorschein .Hat auf jeden Fall alles das Potential ,dich doch irgendwie platt machen zu können .Gerade die Tatsache ,dass hier ein holdes weibliches Wesen seine Sangeskünste unter Beweis stellt ,lässt einen doch etwas an der Aussage „das zarte Geschlecht“ zweifeln . Musikalisch gesehen liegt man hier also durchaus im Bereich einer Empfehlung ,aber qualitätsmäßig ist das wohl doch eher eine Zumutung . ( LEO )
axelgrind@gmx.de
                                                                                   HELL AVENGER – „LORDS OF THE BURNING ABYSS“ ( TAPE )
Mal wieder die volle Breitseite an old school Black Metal der Marke „Hellhammer“ und“ Venom“ gefällig ,dann solltet ihr Eure Lauschlappen für dieses Tape mal wieder voll auf Empfang stellen .Im guten alten traditionellen Style gehalten ,bieten die Chilenen uns hier 4 Tracks ,die verhältnismäßig roh und recht geradlinig einschlagen .Deren Debüteinstieg ist nen recht gewaltiger Black Metal Auswuchs ,mit nur gelegentlichen eher etwas ruhiger wirkenden Ausflügen, bei dem insbesondere die Riffs immer voll ins Schwarze treffen werden .Richtig gut flott und auch durchaus mit so nem gewissen dreckigen Charakter behaftet ,lässt sich bei denen aber auch so ein ganz leichter Heavy Metal Touch nicht verleugnen .Irgendwelches enorm morbides Kreischen oder gar Gekeife gibt es hier nicht zu entdecken . Vielmehr bewegt man sich in einem doch recht hallig gehaltenen ,mieserem Ausdrucksformat .Einzig allein die doch eher recht kurze Spielzeit ist hier vielleicht als ein negativer Punkt zu bewerten . Ansonsten sollte das Tape die Anhängerschaaren der ersten unheiligen Black Metal Welle durchaus ansprechen . ( LEO )
El Abismo    https://www.metal-archives.com/labels/El_Abismo/
Morbid Metal Records   https://www.facebook.com/pg/MorbidMetalRecords/posts/
Destruktion Records  J.Chan  Postfach 45   Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionrecords.de/
                                                                                       SLY OLD DOG – “ THE HARDER THEY FALL” ( EP )
Mal wieder richtig Bock auf die totale Ladung old schooligen Hardcore .Dann ist der leider etwas zu kurz ausgefallene Appetitshappen der Stuttgart genau das richtige Material für Euch . Denn mit gerade mal knapp zwölf Minuten Spielzeit bestückt ,schaffen die es dann tatsächlich ,in der kurzen Zeit wirklich alles kurz und klein zu holzen ,was nicht irgendwie fest verankert ist .Hier gibt es durchweg immer ein voll auf die Zwölf ,ohne Kompromisse oder auch nur den Anschreien voll Stillstand . Die Devise heißt „ Imme volle Pulle voran  und bloß keine Ruhepause zulassen !„Obwohl nun ihr ,doch deutlich vom Neunziger Hardcore geprägter Sound auch ganz schön was an metallischem Einschlag mit sich bringt ,driften die hiermit aber niemals in Richtung des modernen Metalalcores ab . Vollgepumpt mit ner ganzen Menge an wirklich super satten Moshparts und heisernen Shouts ,ist fast jeder der 5 Tracks als so ne richtig fette Hardcore Granate einzustufen ,welche einem sofort in Mark und Bein übergehen .Ne richtig starke ,mitziehende und enorm treibende Mucke ,welche ohne jeden Zweifel bei ner Livedarbietung für jede Menge Staub vor der Bühne sorgen wird . ( LEO )
Stay Cold Records    https://www.facebook.com/staycoldrecords/                                 
                                                                                                FATEFUL FINALITY – “ EXECUTOR”
Mit dem mittlerweile viertem Alben am Start ,machen die Jungs aus Schwaben von Anfang an klar ,dass man keine Rücksicht auf Verluste nimmt und keine Gnade walten lässt .Mit nem kurzen Klavierintro eingeleitet ,geht es dann auch gleich in die vollen ,und lässt mit „Fire And Brimstone“ ein absolutes Sperrfeuer über einen hereinbrechen ,welches in den gegnerischen Reihen nur noch verbrannte Erde hinterlassen wird . Das bereits nach diesem ersten Angriff eigentlich schon nicht mehr mit Gegenwehr zu rechnen ist ,scheint den Jungs aber egal zu sein , denn auch fast in allen darauffolgenden Tracks überzieht man die gegnerischen Reihen mit einem teils enorm brachialen Sperrfeuer aus traditionellen und eher etwas moderner wirkenden Thrashgranatenfeuerwerk .Obwohl hier nun einige Passagen auch mal recht stark nach Metalcore deutscher Prägung klingen ,behalten die dann aber zum Glück eher den old school Style bei und warten durchaus auch mal mit ein paar eher sehr eigenständig wirkenden Passagen auf .  Besonders die teils doch enorm brutal wirkenden Riff Attacken und die kürzeren Drummeinschläge erweisen sich hier als enorm effektiv und treffen mit jedem einzelnen Ton ganz genau ins anvisierte Ziel . Sollte es bei diesem Flächenbombardement dann doch noch Überlebende geben ,so gibt man denen immerhin  ,in Form von ein paar kurzzeitigen melodische Momente, die Gelegenheit zur Flucht .Richtig gut gelungen sind hier auch die beiden enthaltenen Coverversionen . Zum einen hat man Iron Maiden`s -  „Moonchild“ zu ne eher etwas melodiöser wirkenden Thrash Nummer  umfunktioniert und Motörhead`s - „Overkill( Hidden track ) in ein thrashigeres Ambiente verpackt .Kommt echt sau geil ! Jeder Thrashfan ,egal ob modern oder old schoolig angehaucht ,kann bei dieser wirklich richtig fett produzierten Scheibe ,bedenkenlos zuschlagen . ( LEO )
Fastball Music  http://www.fastball-music.de/                     
                                                                                                               LECTERN – “DEHEADMENT FOR BETRAYAL”
Die Italiener gehören ja nun auch schon zu den „alten Hasen „ in der Szene . Schon seit 1999 sind die Römer unterwegs und legen nach 2 EP`s und 2 full lenght Alben hier nun das dritte Mal nach . "Deheadment for Betrayal" ist nen 36 minütiges  Todesblei Album geworden ,welches kaum Wünsche offen lässt und sich am ehesten noch an dem alten „Morbid Angel „ Sound orientiert .Phasenweise fett brutal gestaltet , agiert man  zwar kaum mal im Hyperblastbereich ,bringen aber dennoch mehr als genügend ultra fette Parts mit sich ,welche ohne jeden Zweifel für einiges an Action sorgen können . Obwohl man zwischendurch doch recht häufig - in Form diverser, teils recht verspielter Gitarrensolieinlagen - sein Können unter Beweis, stellt ,verlieren die 8 Songs dadurch kaum mal ihre Zugkraft . Zwar ist es für meinen Geschmack dann doch manchmal etwas zu viel des „Guten „ ,aber das ist ja nun mal alles reine Geschmackssache .Manchmal aber auch eher etwas schwer walzend daherkommend , zeigt man mit seinen 8 Songs jedenfalls so einiges an Abwechslung auf und sorgt dafür ,dass kaum mal ne Minute der Langeweile oder Eintönigkeit aufkommt .Richtig gut passen hier natürlich die doch verdammt intensiven und  gewaltigen Growls des Bassisten und Frontmanns Fabio Bava rein , welche dem Ganzen hier dann natürlich noch ne zusätzliche tödliche Dosis verleihen .Obwohl „Lectern „ nun wirklich verdammt viel rüberbringen und ein verdammt gutes handwerkliches Geschick zeigen ,wird man es aber dennoch ultra schwer haben ,sich hiermit wirklich aus der breiten Masse hervorzuheben .  Anhängern des Death Metal der alten Schule wird es aber dennoch zweifelsfrei richtig gut gefallen . ( LEO )
Via Nocturna   https://vianocturna.com/
                                                                                                               VULVATHRONE – „ WHOREIFICATION“
Obwohl sich die 5 köpfige slowenischen Grindmaschinerie  nun schon 2003 gegründet haben ,ist „ WHOREIFICATION“ erst ihr drittes Album . Dennoch kann ich mich komischer Weise doch noch daran erinnern ,deren letztes  Album  „Passion of Perversity“ ( 2009 ) auch schon mal reviewt zu haben . Ob das nun rein nur an deren doch sehr einprägsamen Namen liegt oder an der Mucke ,kann ich allerdings nicht mehr wirklich nachvollziehen . Auf jeden Fall ist das ,was man auf seinem aktuellen Abriss anbietet ,Mucke mäßig so ziemlich das ,was selbst meine ollen müden Knochen dann mal wieder in Schwung bringen kann .Denn bei deren 41 minütige „Zerstörungsorgie“ zuckt es doch ganz schön in den Gliedern und man muss sich, ob man will oder nicht ,doch irgendwie unweigerlich in Bewegung versetzen .Denn mit ihren 12 Songs bewegen sich die Herren in einem Bereich , welchen man durchaus schon als ne richtig derb fette Death/ Grind-Orgie bezeichnen möchte ,welcher hier natürlich auch noch ne verdammt satte Dosis an eher unappetitlicher Texten mit sich bringt .Wer jetzt aber annimmt ,dass hier ganz einfach nur stumpf drauflos geholzt wird , wird eher etwas enttäuscht sein .Teilweise ist hier doch immer mal nen bissel was an eher technischer gestalteten Parts zu entdecken ,welche sich allerdings dann echt gut passend ins Gesamtgefüge einbringen .Gerade im Riffbereich geht man hier dann doch mal Kompromisse ein ,und zeigt sich doch eher melodischer .Dennoch versprühen auch diese kurze Phasen ne enorme Intensität und sorgen nicht wirklich dafür ,dass deren insgesamt brutales Grundgerüst irgendwie zusammenbricht .Sicherlich kann man insgesamt gesehen nun kaum davon sprechen ,dass die Band sich hier wirklich innovativ oder völlig abartig in Szene setzt .Mir ist das aber im Endeffekt so ziemlich egal ,denn fest steht ,dass deren Mucke nen durchaus hohen Unterhaltungsfaktor mit sich bringt und bestens zu bangen ,moshen und abhotten geeignet ist . Für die Scheibe kann man getrost noch nen bissel Platz in seiner Sammlung freimachen .
( LEO )
Nice To Eat You Records   https://www.facebook.com/nteydeathfest
Rotten Roll Rex  https://rottenrollrex.com/
                                                                                                          NÿTE LIGHT – “ SCARRED DEMONYTES” ( TAPE )
Das ist noch Underground pur ,in allen Belangen .Egal ob Cover ,Aufnahmen oder Mucke ,hier lebt man noch voll und ganz die guten alten Tagen aus . Mitte des Jahres hatte uns ja nun der  “Cowboy“ bereits mit seinem ersten musikalischen “Erguss” “ Power of the nyte” beglückt .Beschrieben wurde der musikalischen Style als „Glam Metal Punk“ ,was in meinen Augen nun aber wirklich nur teilweise zutrifft .Metaleinflüsse sind durchaus rauszuhören ,aber von irgendwelchem Glam finde ich hier nun absolut nichts .Was den Punk allerdings betrifft ,so sind die 5 Stücke hier damit komplett durchzogen .Immer mal wieder mit nen kurzes Sprachintro beginnend ,geht’s hier doch sehr eindeutig  punkig zur Sache . Mich erinnert dass dann doch teils sehr stark an die Anfangszeiten der Punk Bewegung . Dreckig und teils etwas unvorhersehbar gestaltet ,lässt man hier zwar nicht die absolute Punk Invasion über einen hereinbrechen ,bringt aber auf jeden Fall den alten Spirit und die alte Atmosphäre ganz gut rüber .Im Gegensatz zum ersten Tape ,machen sich hier aber die metallischen Anteile eher etwas rarer. Wie bereits beim ersten Tape ,zeigt man sich gerade bei der Riffgestaltung teils eher etwas „schräg“ ,was aber durchaus nicht als negativ anzusehen ist . Obwohl hier laut Info wohl jeder der 4 Leutchen gesanglich was beisteuert ,hört man das leider nicht wirklich heraus .Dennoch passt der zwar eher recht gleichmäßig rübergebrachte hohe ,mies wütend wirkende Gesang  absolut rein ,hätte aber dennoch durchaus ruhig mal nen bissel unterschiedlicher sein können .Bestes und absolut herausstechendes Stück hierbei ist  „Welcome to hell“ , von dem ich sogar felsenfest behaupten würde ,dass man den „Venom“ Klassiker in ein neues Gewand verpackt hat .Zumindestens ist das der Track ,welcher am stärksten metallisch geprägt ist und auch komplett an die Engländer erinnert .Wie auch immer ,irgendwie hat das Tape was , was einen wirklich mit einer zufriedenen Stimmung dasitzen lässt . Natürlich gibt’s das Teil dann auch nur auf dem richtig old schooligen postalischen Wege zu ergattern .
( LEO ) André „Cowboy“ Blankenstein, Reinhäuser Landstraße 30, 37083 Göttingen   beneath_the_trees@gmx.de
                                                                                                 COITUS IN PROGRESS - „THE SECOND EAR FUCK „ ( SPLIT TAPE )
Alter ,dass muss ja nun wieder mal der absolute Underground sein ,da man über das Teil nicht mal im Netz irgendwelche großartig zu gebrauchende Informationen finden kann . Hast du das dann auch das erste Mal durchlaufen lassen ,denkst du nur noch ,oha ,das ist ja mal wieder ein “Kulturschock” der feinster Art .Allein der Titel spricht ja schon Bände .Hiermit werden deine Ohren dann tatsächlich in extremster Form gefickt ,wenn nicht sogar total geschändet .Zwei Bands , „ELP“ und „TWO GALLAHGERS“ ( würde sogar glatt mal behaupten das beiden aus dem deutschen Lande kommen ) haben sich mit insgesamt 10 Songs hier verewigt und präsentieren uns hier ein musikalisches Repertoire ,was man in dieser Form nun nicht wirklich sehr oft zu hören kriegt . „ELP“ sind hierbei absolut die Harten der Harten und zelebrieren förmlich ihre Vorstellung von Grind - /Noise Core .Kurz und knackig werden hier die Instrumente bis zum Anschlag vergewaltigt ohne das es auch nur einmal ein klitzekleines Anzeichen irgendwelcher Melodien oder Rhythmen gibt . Immer drauf auf den Schädeln ,und das war es dann auch schon . Die zweite Band „TWO GALLAHGERS“ sind dann aber aus einen völlig anderen Holz geschnitzt  und zeigen sich doch sehr ruhig, bedächtig ,in einem elektronischen Gewand. Klingt hierbei alles recht orientalisch angehaucht . Bei denen ist dann auch viel, viel mehr an Melodien und Rhythmen herauszuhören ,wobei ich das hier im Angebot stehende Material fast schon in den Bereich des Ambiente einstufen will .So zum nebenbei hinhören macht’s sich ja noch einigermaßen gut ,mehr aber nun halt mal nicht .Letztendlich stehe ich aber nun nach diesem musikalischen „Genuss „ irgendwie ziemlich ratlos da und weiß echt nicht ,welchem Musikfreak da draußen man nun diese Form der musikalischen Unterhaltung wirklich anbieten sollte bzw . könnte .
( LEO)  Vorkriegs Kassetten  axelgrind@gmx.de
                                                                     HAMMER     VALGRIND – „ MOURNING WILL COME NO MORE “ ( TAPE )
Meine Fresse ,was kommt denn da für ein fettes Teil ins Haus geflattert ? Gerade in unserer heutigen Zeit ist es ja bei der Flut an neuen Veröffentlichungen eher recht selten ,dass man bereits nach dem ersten Song mehr als beeindruckt dasitzt und doch schon irgendwie ziemlich baff ist .Denn was die Italiener hier auf ihrem Debüt verzapft haben ,gehört für mich definitiv  zu einem Leckerbissen der extremen Metal Schiene .Und wirklich old school ist das Teil natürlich auch ,und das nun nicht nur ,weil man sich vom Style her voll und ganz dem Death Metal ergeben hat ,sondern auch ,weil die Veröffentlichung nun schon echt nen paar Jahre auf dem Buckel hat .Denn bereits 2012 wurde das Teil erstmals als CD auf die Menschheit losgelassen .Dass man das heute noch einmal neu in ner Tapeversion raushaut ,ist in meinen Augen mehr als verdient .Im auf 300 Stück limitiertem Tapeformat ,bestückt mit 14 Tracks und ner Spielzeit von ca. 57 Minuten ,lassen die Italiener auf “Morning Will Come No More“ total das alte Death Metal feeling wieder aufleben .Am deutlichsten hat man sich hierbei sicherlich an „Morbid Angel „ und „Nile“ (bei der Melodie Struktur scheint man gelegentlich mal so in ein ägyptisches Ambiente einzutauchen ) orientiert , ohne hierbei jedoch nicht so ne gewisse Eigenständigkeit mit einzuarbeiten . Das ganze Album strotzt nur so vor Intensität und bringt trotz seiner durchgehend enorm brutalem Charakters auch ungemein was an Filigranität mit sich .Denn technisch zeigt man sich hier teils auch mal schon eher etwas verspielter ,insbesondere was die Gestaltung der Riffs betriff .Teilweise zaubert man da ,gerade bei den Solieinsätzen ,so richtig was „aus dem Hut“ ,was einen dann doch fast schon etwas verblüfft dasitzen lässt .Trotz dieser eher etwas melodiöser anmutenden Einschläge ,gibt es echt kaum mal einen Moment ,in welchem man seine Einschlagskraft in irgendeiner Form verliert .Als so nen richtiges Tier setzt sich bei denen auch der Drummer in Szene .Da gibt’s eine fette Salve nach der anderen vor den Bug gekloppt ,so dass man fast schon glauben könnte ,der würde das Bodenblech durchtreten .Obwohl man sich nun gesanglich nur im typischen dunklen tieferen Bereich bewegt , kommt der enorm intensiv ,kraftvoll und absolut passen hierfür rüber .Monoton wirkt der ,trotz gleichbleibenden Ausdrucks dennoch zu keiner Zeit . Da selbst die Produktion ,zumindestens für nen Tape ,enorm druckvoll und dennoch richtig old schoolig rüberkommt ,gibt es absolut keinen Grund ,die 3,80 Euros (+ P./V ) sofort locker zu machen . Das Teil macht mich echt verdammt nochmal enorm an und kriegt deshalb auch ganz ohne Umschweife, hier von mir die HAMMER Marke aufgedrückt . ( LEO )
Nihilistic Holocaust Records   Gabriel S.    9 rue de la scarpe   59552 Lambres Lez Douai  Frankreich
http://nihilistic-webzine-distro.fr  https://nihilisticholocaustrecs.bandcamp.com
                                                                                                            HEART AND LOVELESS (SAMPLER )
Ich bin ganz ehrlich ,Sampler geben einem ja sicherlich einen durchaus guten Überblick über das derzeitige Geschehen im jeweiligen Musikbereich  und sind sicherlich auch bestens dazu geeignet ,die im Autoradio laufen zu lassen .Da gibt es zweifelsfrei dann auch immer wieder Momente ,in denen man was richtig geiles ,was einen gefällt ,entdeckt und dann auch abspeichert und später dann auf die Suche nach dem jeweiligen Interpreten geht . Dafür sind die ja nun auch gedacht – nicht mehr und auch nicht weniger . Ansonsten ist aber sicherlich das Interesse an solchen Zusammenstellungen eher wohl nicht gerade super groß . Wenn dann die darauf vertretene Bands auch noch ne Mucke machen ,welche einen eher nicht wirklich großartig interessiert oder anmacht ,dann läuft das Teil hat bloß mal so durch ,ohne dass man sich irgendwie mal da großartig Gedanken drüber macht .Und so geht’s mir dann hier auch mit diesem Punk Sampler .Das ganze old school Zeugs ,wie „Sex Pistols“ ,“The Damned „ etc .hat mich ja zu damaligen Zeiten noch durchaus richtig angemacht , aber alles was so den neueren Kram betrifft ,ist für mich ganz einfach nicht mehr von Belangen .Naja ,wie auch immer ,auf diesem Label eignen Sampler haben sich ganze 20 Bands verewigt  -die sich mal mehr ,mal weniger klar  - dem Punkrock verschrieben haben . Kennen tue ich davon absolut keine ,so dass ich mir auch keine wirkliche Meinung über deren alten oder neuen musikalische Darbietungen kann bzw . will . Wer mit Bands wie  GAFFA  ,OH JESSES ,NONLINEAR CONTROL ,THORE WITTENBERG ,FIRST DOOM ,RAFFNIX ,TERRORIST IN MIND…… kann ja mal nen Ohr riskieren . ( LEO )
Puko-Music    https://puko-music.hpage.com/  
                                                                                                               BRDIGUNG – „ZEIG DICH ! „
Da bin ich ja nun doch eher verdammt überrascht ,dass die Jungs nun auch schon auf eine 15 jähriger Bandgeschichte zurückblicken und hier bereits ihr siebtes Studioalbum vorlegen . Das zeugt ja dann ohne jeden Zweifel ganz klar davon ,dass deren Mucke ja nun doch irgendwie ganz gut bei Euch da draußen ankommen sollte und man durchaus qualitativ hochwertiges Material anbietet . Positiv ist auf jeden Fall erst einmal anzumerken , das die14 brandneuen Songs durchaus abwechslungsreich und originell zusammen gebaut sind und man es  über weite Strecken geschafft hat ,einen recht eigenen Stil zu kreieren .Da zeigen sich über weite Strecken ,musikalisch gesehen ,wirklich richtig gute Phasen, welche doch aus dem sonst üblichen Rahmen fallen. Das Vierer Gespann setzt hierbei seine musikalische Vorgehensweise aus den verschiedensten härteren Elementen zusammen .Neben (Deutsch ) Rock -,minimalem Punk- und stärkeren metallischen Einflüssen , sind es auf jeden Fall auch jede Menge an sehr modern anmutenden ,eher Mainstream Pop  (Rock ) Elementen ,welche man hier zusammenbringt .Obwohl man sicherlich mit dieser Zusammensetzung was recht eignes rüberbringt ,ist dennoch unverkennbar ,dass das alles hier ziemlich stark in Richtung kommerzieller Vermarktung tendiert . Die Songpräsentation reicht hierbei von richtig rockig , nachdenklich ,bis hin zu Stücken ,welche sich zu ein paar echten Hymnen entwickeln könnten ( werden ) ,bei welchen man dann auch voller Inbrunst mitsingen kann . Abwechslungsreich sind die Songs ,keine Frage .Da wird einem schon verdammt viel geboten , was einem immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen kann und wird .Aber nicht nur musikalisch ,sondern auch inhaltlich sollte man bei den Jungs seine Aufmerksamkeit widmen .Denn gerade bei den Texten fährt man hier Rebellion pur und nimmt zu sozialkritische Themen keinerlei Zensur auf sich .Frisch und frei werden hier ,ohne auch nur in irgend einer Form mal „ein Blatt vor den Mund zu nehmen „ ,den eigenen Gedanken/Einstellungen freien Lauf gelassen .Da gibt’s auf jeden Fall nen Daumen hoch ! Aber ganz ehrlich gesagt ,bin ich mir nun nicht wirklich ganz sicher , inwieweit man ihre „Rebellion“ gegen das gängige Etablissement wirklich ernst nehmen sollte . Denn obwohl sich die Band nun vehement gegen die gesellschaftliche ( Un )Ordnung zur Wehr setzt ,ist gerade ihr musikalisches Gerüst eindeutig so modern und Radio tauglich ausgerichtet , dass es einen heutzutage mit 100% vorwärts bringen wird . Und inwieweit dass nun mit den textlichen Aussagen zusammenpasst ,lässt mich dann doch eher recht nachdenklich/fragend dasitzen ! Fest steht ,dass  gerade die Jugend nach dieser Form der härteren Unterhaltung ohne jeden Zweifel auch wieder voll abgehen wird und die 4 Herren als ihr Helden abfeiern könnte .Mir klingt das alles schlussendlich doch irgendwie viel zu kommerziell ausgerichtet ,zu glatt, zu sauber und nicht wirklich ehrlich ! ( LEO)
Gordeon Music Promotion    https://www.gordeonmusic.de/
Drakkar Entertainment     https://www.drakkar.de
                                                                                            GRENDEL’S SÿSTER – „ MYRTLE/MYRTENKRANZ „ ( EP )
Obwohl die Stuttgarter nun bereits schon ein paar Mal in unserer kleinen „Klolektüre“ ( auch Interview mäßig ) vertreten waren ,muss ich ehrlich zugeben ,selbst von denen bisher noch kein musikalisches Material an meine Ohren gelassen zu haben .Umso gespannter bin ich nun ,schon auf Grund der wirklich guten Reviews ,was mich auf deren aktuellen Veröffentlichung musikalisch erwarten wird .Und schon der allererste Eindruck ,wenn man dieses wirklich schöne Digipack in den Händen hält ,ist mehr als positiv .Ein wirklich sehr stilvolles Cover ,welche allerdings nun noch absolut keine Rückschlüsse auf deren musikalischer Darbietung zu lässt . Und auch die Spielzeit von 50 min . ( 16 Songs ) für ne EP ist ja schon mehr als beachtlich und sicherlich auch sehr lobenswert .Kommen wir jetzt mal zum Musikalischen .Da muss ich ehrlicher weise dann doch erst einmal zugeben ,dass es doch ein paar Anläufe bei mir braucht ,um so richtig „warm“ damit zu werden . Denn was das Trio hier auspackt ,gehört nicht wirklich in die Kategorie „alltäglich „ und zeigt sich wirklich eher etwas eigensinnig und doch sehr eigenständig .Stilistisch gesehen betritt man hierbei keine wirklich eindeutigen Pfade , sondern produziert eine Melanche aus den verschiedensten Metal/Rock Spielarten ,welche zwar streckenweise eher etwas eigenartig wirken ,sich aber wohl gerade dadurch als verdammt interessant und vor allem hörenswert entpuppen . Hierbei reichen deren verschiedensten Einflüsse von Folk ,über Epic Metal/Rock ,leichtem Doom bis hin zu gelegentlichen Heavy Metal Passagen .Hierbei sind die Stücke alle eher verhältnismäßig ruhig gestaltet ,wobei nur gelegentlich mal etwas härter mit den Gitarren und den Drums gearbeitet wird .Ist so ne richtige Lagerfeuermucke ,bei der man sich einhaken ,mitschunkeln und mitsingen kann . Die stärkste und wohl auch hervorstechendste Präsentation bei den gebotenen 16 Stücken ist aber ohne jeden Zweifel der super starke ,sehr ausdrucksstarker Gesang von Caro , welcher sich auch immer mal wieder mehrstimmig präsentiert . Mal Englisch mal Deutsch eingesungen ,sorgt gerade auch der Gesang für diese starke Tiefgründigkeit und Atmosphäre , welche die gesamte Scheibe durchzieht . Ne super klasse Scheibe ,welche gerade durch ihre ganz eigene ,etwas eigenartige musikalische Vorgehensweise aus der breiten Masse klar heraussticht und schon alleine deshalb als kleiner Geheimtipp angepriesen werden sollte . ( LEO )   
https://grendelssyster.bandcamp.com/
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Hoove Child Records  
                                                                                                            DYSCORDIA  - "DELETE / REWRITE"
Belgien ist ja nun nicht gerade ein Land , in welchem metallische Gesinnungsgenossen in riesigen Schaaren ihr Unwesen treiben und in Übermaßen durch neue Veröffentlichungen von sich reden machen . Da kann man durchaus gespannt sein ,was diese Typen hier nun auf ihrem mittlerweile dritten Longplayer ans Tageslicht befördern können .Mit fast ner Stunde Spielzeit bestückt, überraschen einen dann doch die Belgier musikalisch etwas . Denn dafür ,dass die Typen überall als  Progressive Metal Band eingestuft werden ,legen die sich auf ihrem dritten Album doch ganz schön ins Zeug .Obwohl sicherlich ohne jeden Zweifel deren Grundausrüstung  zwischen Progressiv – und Power Metal liegt ,bringen die hier dennoch so einiges an ziemlich schnellen, kräftige und  aggressive Passagen mit ein ,welche einem durchaus dazu verleiten dürften ,mal wieder das lichte Haupthaar zu schütteln . Da finden selbst leichte Einflüsse aus dem Thrash Sektor einen festen und vor allem passsenden Platz . “The Curse of Mediocracy” ist da so`n Anspieltip ,bei dem mal so richtig mal was abgehet . Jede Menge Abwechslung  ist bei der Band eh groß geschrieben . Da gibt es kaum mal einen Songs ,der sich vom Aufbau und von der Rhythmusstruktur gleicht .Neben sehr vielen Tempowechsel, vielfältigen Gitarrenparts und starken Melodien , ist es hierbei auch der verdammt facettenreiche Gesang ( Growls und Cleanparts ,leichtem Sprechgesang ,leichten choralen Einsätzen ) ,welcher beim Zuhören keinerlei Langeweile aufkommen lassen wird . Am stärksten zeigt sich die Band dann aber ,wenn die mit fast schon etwas majestätisch wirkende Hymnen ,wie beispielsweise „ This House“ ( bei dem es auch recht heftig zur Sache geht ) oder „Silent Tears „ daherkommen .Das sind sicherlich Stücke welche sich durchaus in den Gehörgängen festsetzen könnten .Völlig musikalisch aus der Reihe tanzt der Bounstrack Nr . 10 „ Rise and Try“ . Das ist ein reines Gesangsstück ,welches irgendwie so ne Art Südstaatenflair verbreitet und eher etwas merkwürdig zum Gesamterscheinungsbild wirkt .Aber gut ,irgendwie findet man ja gerade heutzutage auf ner ganzen Menge an Veröffentlichungen immer mal wieder Songs ,die irgendwie „exotisch“ klingen und nicht so wirklich reinzupassen scheinen .Trotz des letztgenannten „Ausreißers“ kann und muss man der Band eine absolut solide metallische Arbeit bescheinigen ,welcher man durchaus auch seine Beachtung schenken sollte . ( LEO )
Gordeon Music Promotion
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Road Mark Productions   https://www.metal-archives.com/labels/Road_Mark_Productions/
Bertus ( H´art )  https://www.bertus.com/
                                                                                                                      WORKSHED – “WORKSHED
Wenn sich zwei Urgesteine der Metalszene (Adam Lehan und Mark Wharton - ehemaligen CATHEDRAL-Mitglieder ) zusammen schmeißen ,um mal wieder ihren musikalischen Vorlieben zu frönen , kann und sollte man durchaus auch so einiges erwarten . Und ehrlich gesagt ,mit ihrem erneuten Debüteinstieg ,enttäuschen die einen nun rein musikalisch gesehen dann auch nicht .Auch wenn man bei den gebotenen 8 Stücken eventuell die Hoffnung hatte ,dass man so richtig tief in den Doom Bereich eintauchen wird  - was sich nicht ganz erfüllt  - so ist dennoch auch hier recht deutlich  ein verdammt großer doomiger Einschlag zu erkennen .Allerdings bewegt man sich dann doch vorrangig eher in recht flotten und ruppigen Gefilden ,welche recht deutlich vermehrt Hardcore- und Metaleinflüsse zum Vorschein bringen. Hierbei zeigt man sich dann vor allem recht abwechslungsreich ,wenn sogar nicht etwas eigensinnig , beim Songaufbau . Denn so in dieser Form hat eher seltener mal ne Band die verschiedensten musikalischen Ausrichtungen zusammengebracht . Klingt auf jeden Fall verdammt frisch und teils sogar verdammt eigen ,was man hier zusammengestellt hat . Obwohl man hier dann auch immer mal wieder  zähe ,mit tonnenschweren Riffs bestückte Passagen einbringt , zeigt man sich vorzugsweise dann doch eher ziemlich knallhart. Da gibt’s so einiges an Stücken zu entdecken ,die der echte Bringer sind  und bei welchem man verdammt gut abgehen kann .Bei ner Livedarbietung dürften die dann ohne jeden Zweifel für ne richtig fette Staubwolke vor der Bühne sorgen . Insgesamt gesehen kann einen deren Sound + Rhythmus ,auch bei den ruhigeren Passagen ,immer mitziehen und sicherlich auch dafür sorgen ,dass man den einen oder anderen Part entdeckt ,welcher einem dann doch eher etwas außergewöhnlicher erscheint . Ne recht coole Scheibe ,die so einiges an Abwechslung mit sich bringt ,doch recht weit weg von dem ganzen typischen Klischees/Arrangements liegt und es schon alleine deshalb verdient , den Weg in Eure Hörkanäle zu finden . ( LEO )
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Rise Above Records  https://riseaboverecords.com/
Soulfood  http://www.soulfood-music.de/ 
                                                               DEMONUM – “THERE'S NOTHING WE CAN'T FACE – EXCEPT FOR BUNNIES” ( 10 INCH VINYL EP)
Bei so manchen Veröffentlichungen gestaltet es sich doch schwieriger als gedacht , die musikalische Gedankenwelt und Gefühlswelt des Interpreten/der Band so richtig in die passenden Worte zu fassen .Dabei ist es nicht einmal das Problem ,wenn neue ,“unerforschte“ Wege gegangen werden und man seiner Kreativität freien Lauf lässt . Mehr liegt es dann daran ,dass es doch sehr außergewöhnlich und etwas irritierend erscheint ,dem Geschehen einen Namen zu geben .Das neue Solo Projekt des Münchner Musikers Christian Nothaft macht es einem hierbei mehr als schwer ,die wirklich passenden Worte zu den 5 Tracks mit einer Spielzeit von 20 Minuten ,zu finden . Selbst als , im weitesten Sinne des Wortes , deklarierter experimenteller Metal (Black, Death, Techno und LoFi) ,geht es auf der A Seite erst einmal sehr ruhig und Gitarren orientiert, mit einer durchaus recht annehmbaren getragenen Melodieführung voran . Versetzt mit leichten ,etwas hintergründig agierenden wispernden/keifenden Gesangspassagen, werden die „Drums“ dezente eingesetzt. Das Ganze hier hat so ne ganz leicht psychedelisch anmutende Ausstrahlung, welche man sonst eher im psychedelic Rock Bereich vorfindet  Der nächste Song setzt mit tiefen dunklen Riffs ein und wirkt mehr als experimentell ,da irgendwie der Rhythmusaufbau recht eigenartig daherkommt und leicht abgehackt wirkt.
Dann setzen ,für mich  total verwirrende ,mit der Zeit eher nervende elektronische Klänge ein ,welche einen wirklich eher verwirren als überzeugen können .In „experimenteller“ Hinsicht gesehen sicherlich völlig ausartend ,ist es doch sau schwer ,diesem Stück zu folgen oder in irgend einer Weise eine wirkliche Begeisterung dafür aufkommen zu lassen . Ist eher recht Nerv tötend und ziemlich undefinierbar ! Auf der B Seite beginnt man dann doch mit  härtere rockigen ,vielleicht sogar ganz leichte punkig anmutende Klänge .Dabei zeigt der Eröffnungssong eine durchaus gute Rhythmusführung ,welche einen in gewisser Weise sogar mitziehen kann und sich im allgemeinen sogar recht interessant gestaltet .Wenn auch eher einfach aufgebaut ,ist es gerade die doch Soligitarrenarbeit ,welche einem hier eine durchaus solide Arbeit darbietet .Gesanglich wird hier eher auf eine etwas ruhiger ,aber dennoch kraftvoller Darbietung gesetzt .Insgesamt ein Stück ,welches man sich auch ein zweites Mal reinziehen könnte . „Macht kaputt was euch kaputt macht „von „Ton ,Steine ,Scherben „ muss ja nun jeder Musik interessierte doch kennen . Allerdings kannte ich bisher noch keine ( Cover )Version davon ,welche sich so anders darstellte . Eher etwas dunklere musikalische Pfade betretend ,deren Grundgedanke schon irgendwie leicht im black metallischem Einfluss zu suchen ist ,bietet das Stück doch eiiges  ,an recht interessanten Ansätzen .Böse und recht gefährlich gestaltet ( gerade auch gesanglich ),lässt man es sich hier dennoch auch hier nicht nehmen ,hier so ein gewisses ( gerade im Gitarrenbereich )psychedelisches Ambiente mit einzubinden .
Jetzt ,wo die Scheibe durchgelaufen ist ,sitze ich doch mit nem ganzen Haufen Fragezeichen da ,und weiß beim besten Willen nicht so recht ,wie man diese musikalische Leistung nun so richtig einschätzen sollte .Man sollte auf jeden Fall die Chance nutzen , auf Bandcamp die Scheibe erst einmal anzutesten um sich seine eigene Meinung darüber bilden zu können . ( LEO )
http://www.christiannothaft.de/demonum.htm
https://demonum.bandcamp.com/releases 
                                                                                                       KING CROWN – “ A PERFECT WORLD”
Dass die 5 Franzosen keine Frischlinge im Musik Business sind , machen die von Anfang an klar . Denn rein von der Instrumentenbeherrschung her gesehen ,sind die doch schon auf einem verdammt hohen Level angesiedelt .Was die hier auf ihrem Debüteinstieg als Band musikalisch anbieten ,hat qualitativ gesehen ,doch schon verdammt was zu bieten .Ob man nun ihre Mixtur aus Heavy Metal und Power Metal wirklich als eigenständig deklarieren sollte oder könnte ,sei erst einmal dahingestellt . Fest steht jedenfalls , dass die sich mit den hier gebotenen 11 Songs auf keinerlei Experimente einlassen und recht geradlinig ihr Ding durchziehen .Meist im Midtempo angesiedelt ,betritt man nun stellenweise mal kurz eher etwas schnellere Pfade .Aufgemotzt mit so einigem an symphonischen und  progressiven Einschüben , hält sich der Einsatz des Keyboards dann doch glücklicher weise eher etwas im Hintergrund .Hier und da mal nen Gitarrensoli eingesetzt ,gestalten sich die Songs durchaus vielseitig und interessant .Allerdings was wirklich Neues oder Anderes sucht man eher vergebens . Die Mucke ist halt ganz genau so gestaltet, wie man es erwartet . Da findet man leider an keiner Stelle so ne wirklich zündende Ideen oder Melodien , welche sich sofort tief beim Zuhören einprägen kann bzw . wird . Für mich am prägnantesten und hervorstechendsten ist auf jeden Fall die wirklich starke gesangliche Darbietung . Obwohl die mich streckenweise doch sehr stark an  „Guns`n Roses“ erinnert ,zeigt sich die hier dennoch variantenreicher .Laune macht die Scheibe schon irgendwie , so dass man das Teil durchaus auch mal nen zweites Mal in seinen CD Schacht schieben kann .Dennoch muss man halt sagen ,dass trotz der wirklich professionellen Darbietung ,dass alles hier verdammt glatt geschliffen daherkommt und am Ende so dieses gewisse Etwas ,was einen sofort überzeugt /begeistert , völlig  fehlt . ( LEO )
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Rock Of Angels   https://roar.gr/ 
                                                                                                          CHAOS PATH – „ DOWNFALL“( LP )
Ich hoffe, ich finde heute endlich mal die Zeit und Ruhe endlich CHAOSPATH´s aktuelle LP „Downfall“ anzuhören und meine persönlichen Eindrücke zu Papier zu bringen.  „The Rise Of Chaos (Chaos Path Part II)” heißt der erste Song, in den man durch ein kleines Intro eingestimmt wird. Dann geht es recht rasant los, so dass man denken könnte, daß ein reiner Black Metal-Song  kommt, aber voll daneben, das Ganze wird dann eher melodisch und klingt eher nach Schwedenstahl, lediglich der Gesang erinnert noch irgendwo an Sayricon, bevor alles wieder im Black Metal-Sound endet. Mit „Fire Blood Anger Chaos“ geht es gleich flott weiter. Schwarzmetall  gepaart mit melodisch schwingendem Gitarrensound über allem und einem leicht wiederzuerkennendem Refrain. Danach wird es dann etwas death-lastiger und ruhiger. „Among Wolves“ erinnert mich stellenweise an alte Entombed und Dismember, insbesondere die Gitarren. Mit „The Living Flame“ ist ein schöner melodic Death-Song gelungen der durch die ab und an eingespielten Effekte im Hintergrund sowie durch den Gitarren-Sound zu bestechen weiß. Mit dem deutschsprachigen „Blutmarsch“ kommt dann sprachlich etwas  Abwechslung rein. Musikalisch gibt es nichts zu meckern, schnelle rasende Black Metal-Parts unterbrochen von ruhigen Passagen, welche durchaus eine bedrückende morbide Atmosphäre erzeugen. „White Kingdom Of Ice (An Ancient Story)“ ist eine geile Verschmelzung von Black- und Death Metal. Die Drums sind echt fett und die Gitarren… die über allem leicht beschwingt daherkommen, ähnlich wie bei Malevolent Creation, Slayer oder auch Iron Maiden. Bei „Hallowed ´Til The Downfall“ dominiert im ersten Part mehr der Black Metal, bevor es im mittleren Teil etwas ruhiger und death-lastiger wird, was durch den Gesang aber nicht so auffällt. Zum Ende hin nimmt der Song wieder an Fahrt auf, endet aber nicht  im Black Metal-Inferno. Mit „Unter Wölfen“ gibt es dann als Rausschmeißer die  deutschsprachige Version von „Among Wolves“, welche mir persönlich besser gefällt. Ob es daran liegt, dass ich besser Deutsch verstehe oder es einfach etwas rauer auf Deutsch klingt, vermag ich nicht eindeutig zu sagen, auf jeden Fall hat die Version was für sich. Klang die erste Scheibe vielleicht noch etwas mehr nach Satyricon, ist davon nicht mehr viel zu hören. Auch den Gesang hat man versucht mittels Effekten variabler zu gestalten, als auf dem Debut „The Awakening“. Für mich ist es eine echt geniale Scheibe mit einer geilen Mischung aus norwegischem Schwarzmetall und Schwedentod geworden, welche man sich bedenkenlos zulegen kann. Geben tut´s das Teil in verschiedenfarbigem Vinyl (splatter, schwarz, grün und gelb) mit Download-Code auf insgesamt 500 Stück limitiert direkt bei der Band oder eurem Plattendealer des Vertrauens. ( CANDY )
https://www.facebook.com/chaospath666/
https://www.chaos-path.de/
                                                                                                          p.c.n AMBILOCO – „ SPONTANEOUS SIMPLITUDE“
Alle unter Euch ,deren Ohren nicht offen für unmetallische und eher unklassifizierbare Klänge stehen ,können sich die Zeit sparen ,um hier weiter zu lesen . Wer aber mal auf Entdeckungsreise in andere musikalischen Sphären gehen will und sich auch mal traut ,seine Lauschlappen für völlig untrendige Klänge/Töne zu öffnen ,der kann getrost mal die nächsten Zeilen weiter verfolgen . Denn das was uns der Münchner Christian Nothaft mit seinem Projekt „p.c.n AMBILOCO“ hier zu bieten hat ,steht rein vom „musikalischen „ Aspekt her gesehen ,für ne ziemliche Eigenständigkeit und total unkonventionelle Vorgehensweise .Im Doppel LP Format vorliegend ,präsentiert er uns hier sein erstes "Studio" Album auf welchem er Material rüberbringt ,welches er seit 2004 bis heute zusammengetragen hat .Diese Darbietungen allerdings so wirklich absolut zutreffend zu umschreiben ,fällt sicherlich selbst dem absolut professionellen Schreiberling zweifelsfrei eher sehr schwer .Das ist wohl dann auch ein Grund ,weshalb man ,trotz intensiver Recherchen ,im weltweiten Netz nicht wirklich irgendwas an Reviews darüber finden konnte . Umschrieben werden diese Darbietungen als Ambient Industrial Noise Drone No Wave Projekt.Also ein wirklich schwerer „musikalischer“ Stoff ,welcher hier in 80 min . über einen herein bricht .Zum großen Teil bewegt man sich hier durch minimalistische ,recht düster gestaltete Klangwelten ,welche mit diversen Sprechpassagen unterlegt werden .Ganz vereinzelt bringt man in seinen Darbietungen aber dennoch immer wieder mal etwas wärmer wirkenden Klangdimensionen mit ein und sorgt somit dann auch für etwas “ Licht im Dunkel“. Der größte Teil des eher doch etwas monotoner gehaltenem Sounds lässt beim Zuhören aber dennoch durchaus so etwas wie eine Weltuntergangsstimmung aufkommen .Einigen Stücke hierbei kann man durchaus sogar so etwas wie einen psychedelisch wirkenden Charakter bescheinigen. Zeigt man sich auf der ersten Scheibe noch sehr stark elektronisch beeinflusst ,so verändert sich auf der zweiten Scheibe dann der Charakter einiger Songs doch recht wesentlich . Denn hier werden dann sogar mal leichte Gitarrenklänge mit eingestreut und auch im Rhythmusbereich geht man mal eher eindeutiger wirkende Wege . Auch zeigt man sich hier dann ganz leicht Dark Wave /Gothic mäßig angehaucht ,wobei sich für mich sogar gewisse Tendenzen zu  „Goethes Erben „ auftun. Letztendlich muss man wirklich zugeben ,dass einem das hier Gebotene doch schon verdammt runterholen kann und man beim Zuhören kaum mal eine Gelegenheit bekommt ,auch nur den kleinsten positiven Gedanken aufkommen zu lassen .Welcher Musikszene genau man nun solche künstlerischen ,experimentellen Klänge und Töne genau empfehlen sollte ,ist für meinereins nicht wirklich zu sagen .Am besten mal auf bandcamp selbst antesten und sich dann sein eigenes Urteil darüber bilden . ( LEO )
https://www.facebook.com/christian.nothaft.3
https://pcn-ambiloco.bandcamp.com/
                                                                                                          MIR ZUR FEIER – „MIR ZUR FEIER“
Was für ein merkwürdiger Bandname! Da steht man ja nun im ersten Moment wirklich eher etwas fragend und sprachlos da, und ist umso mehr gespannt, was einen in den nächsten  gut 37 min . musikalisch geboten werden wird .Nachdem die Bielefelder Truppe zwei EP`s und eine Single veröffentlicht haben ,wollen die nun mit ihrem selbstbetitelten Debüt zum ganz großen Schlag ausholen .Und nachdem man nun die 10 Songs das erste Mal inhaliert hat ,ist man doch eher etwas überrascht und im gewissen Maße auch verunsichert . Denn mit Sicherheit gehört die Scheibe in eine Kategorie ,bei welcher sich die Meinungen scheiden werden und ohne jeden Zweifel auch enorm unterschiedlich ausfallen könnten .Rein vom musikalischen Einfluss her gesehen ,zeigt man sich ja recht eindeutig dem eher etwas moderneren melodischem Death Metal Lager zugehörig ,welches auch immer mal wieder so ein paar starke Thrashelemente mit aufblitzen lässt .Zwar nicht ins voll brachiale eintauchend ,zeigt man sich dennoch verdammt kraftvoll  und bietet auch immer mal wieder ein paar verdammt starke Elemente ,die ne enorme Durchschlagskraft mit sich bringen .Vor allem was die Gitarrenarbeit betrifft ,präsentiert man sich enorm dominant .Neben massiven Gitarrenwänden ,leichten Blasteinschlägen gibt es hier auch so einiges an eher etwas episch anmutenden Solieinlagen zu entdecken .Rein musikalisch gesehen also schon mal gar nicht so übel, zumal man es wirklich recht gut schafft , dem ganzen Geschehen durchaus so ne eigenständige Note aufzudrücken. Selbst in Punkto Abwechslung kommt hier keiner zu kurz . Da gibt es doch immer wieder was interessantes zu entdecken ,was unweigerlich dazu führt ,die Gehörgänge intensiver auf Empfang auszurichten .Aber das wirklich prägende und hervorstechendste an dieser Scheibe ist ohne jeden Zweifel die Gesangsdarbietung. Denn gerade diese ist es, welche absolut heraussticht und das gesamte Geschehen ungemein prägt .Mit so einer vielfältigen Ausdrucksweise wird man nur ganz selten konfrontiert. Aber gerade diese doch verdammt unterschiedlichen Facetten der Sangesleistungen werden es dann wohl auch sein ,bei welcher sich „die Geister scheiden „ werden/könnten .Rein von der Qualität her ist es doch enorm erstaunlich ,welches breite Repertoire Frontfrau Mara aus ihrem tiefsten Inneren heraus holt .Neben brachialen Growls , gesprochenen Passagen und Screams ,gibt es hier auch immer wieder eher klassisch angehauchte Passagen zu entdecken .Also ,das ist schon Abwechslung pur und vor allem ne wirklich qualitativ klasse Leistung ,keine Frage .Obwohl einem gerade diese Vielfältigkeit ansprechen sollte ,kann ich mir gut vorstellen ,dass es für manchen unter Euch dann vielleicht doch etwas „zu viel des Guten „ sein könnte/dürfte .Gerade die eher etwas knallharte Death Metalgemeinde wird hiermit sicherlich so ihre Probleme haben und nicht so richtig wissen ,was man damit anfangen soll bzw .wie man es bewerten sollte .Da sitzt man wirklich stellenweise sehr überrascht und überfordert da ( gerade bei den klassischen und gesprochenen Passagen ),und weiß nicht so recht ,ob man es nun Top oder Flop finden sollte .Aber dennoch wird die Scheibe ,wenn auch sicherlich bei der eher jüngeren Generation ,für einiges an positiven Gesprächsstoff sorgen und in ihre Sammlung eingeordnet werden .Für genügend Überraschungsmomente sorgt die Scheibe , bietet qualitativ hochwertige musikalische Unterhaltung und kann sich auch in Sachen Produktion sehen lassen .Wer sich mal wieder ne Ladung eher melodiöser gestalteter tödlicher Klänge reinziehen will ,welche gerade gesanglich ganz weit weg vom üblichen Klischee liegen ,der wird hiermit einen absoluten Volltreffer  landen . ( LEO )
Noizgate Records/ NUVINCIGmbH  Sudbrackstraße 17  33611 Bielefeld  https://www.noizgate.com/  info@noizgate.com
                                                                                                           SL THEORY – “CHIPER “
Es gibt so immer wieder mal Veröffentlichungen ,bei denen man sich echt schwer tut ,was aber nicht daran liegt ,dass die Mucke schlecht ist ,sondern eher der Tatsache geschuldet ist ,dass man als Schreiberling irgendwie keinen echten Zugang zu dieser Form der musikalischen Unterhaltung kriegt .Das die Griechen es auf ihrem mittlerweile wohl Album Nr .4 ,sowohl in Sachen Songwriting und Instrumentenbeherrschung voll drauf haben ,kann man nun absolut nicht abstreiten .Was die hier komponiert haben und aus ihren Instrumenten rausholen ,ist schon ne Klasse für sich selbst .Teils orchestral angehaucht  ,haben die hier 12 Songs im Angebot ,in denen es an allen Ecken und Ende immer wieder neue interessante Klänge und Elemente zu entdecken gibt ,welchen einem beim Zuhören dann doch teils verwundern und teils überraschen .Verdammt interessant und vor allem abwechslungsreich ist der Sound und Aufbau der Stücke gestaltet ,keine Frage . Musikalisch gesehen geht man hier alles andere als einen  geradlinigen Weg , sondern lässt wirklich Unmenge an den verschiedensten Einflüssen  mit einfließen .Grob gesagt ,kann man das hier Gebotene ja noch am ehesten in den Bereich des Hard Rocks einstufen  ,wobei hier aber besonders stark mit jeder Menge an  progressiven Einflüssen ,sowohl aus dem Rock wie auch Metal Bereich gearbeitet wird .Phasenweise klingt man hier nach “Queen “( gerade bei einigen Gesangspassagen ) und sogar nach „Pink Floyd“ ( Gitarrenpassagen ) .Dabei schafft man es in einer doch sehr beachtlichen Weise ,dem einen oder anderen Song sogar so etwas wie einen Ohrwurmcharakter zu verleihen .Komischer Weise schaffen es dann hier sogar die Mehrzahl der Stücke ,sich bei dir in irgendeiner Form doch festzusetzen .Voraussetzung hierfür ist allerdings wirklich ,das man halt auf diese Form der musikalischen Unterhaltung steht / abfährt  ,um überhaupt voll und ganz deren Potential und Klasse wirklich erkennen zu können. ( LEO )
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                                                                                                           AERODYNE – „ DAMNATION“
Schweden ist ja nun ohne lügen zu müssen ,ein verdammt gutes Territorium ,was schwermetallische Klänge betrifft . Ich verbinde hier zwar in erster Linie dann die Death Metal Sparte damit ,aber diese Jungs aus Göteburg zeigen in beachtlicher weise ,das man es auch in Sachen Heavy Metal hier verdammt gut drauf hat .Denn auf ihrem mittlerweile 2. Studio Album haben die sich voll und ganz dem traditionellen Heavy Metal verschrieben , welcher absolut frisch und vor allem unverbraucht klingt .Ganz leicht mit diversen Thrash- / Speed Metal Ansätzen bestückt ,zeigen die sich zwar in einer eher doch recht einfachen Vorgehensweise , welche aber dennoch so richtig Spaß und gute Laune verbreitet .Neben der  guten Instrumentenbeherrschung wird hier aber auch so einiges an Abwechslung geboten .Neben eher etwas Midtempo lastigen Stücken ,zeigt man sich hier aber vorrangig  mit so richtig super schwermetallischer Härte ( Anspieltip z.B „Kick It Down“ ) . Obwohl man mit den gut 46 min .sicherlich keinen Preis für Innovationen oder Kreativität gewinnen wird , schafft es dennoch jeder einzelne Song ,dich doch irgendwie mitzuziehen .Definitiv ist fast jedes einzelne Stück verdammt gut dazu geeignet ,mal wieder so richtig abzubangen oder auch aus vollster Kehle mitzusingen .Was will man mehr ! „Damnation“ ist ein richtig gutes und schnelles schwermetallisches Album geworden , welches bei jedem „echten“ Heavy Metal Fan zweifelsfrei punkten wird . ( LEO )
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                                                                                                    HAMMER     WIGRID – „ENTFREMDUGSMOMENT“
Irgendwie bin ich von dem gut 56 minütigem Geschehen hier ,hin und her gerissen .Zumindestens fehlen ,auch nach dem x-ten Durchlauf ,bei meinereins erst einmal die passenden und wirklich zutreffenden Worte ,diese tief dunkle schwarze Darbietung zu umschreiben .Und das liegt nicht einmal daran , dass das Saarbrückener Ein Mann Projekt hier was völlig Neues oder Untypisches musikalisch arrangiert hat .Viel mehr liegt es daran ,das einen diese 6 Stücke wirklich voll runterziehen können und man echt mehr als verdammt aufpassen muss ,dass man nicht in ein bodenloses depressives Loch stürzt ,in welchem man dann völlig verloren ,hängen bleibt .Schon alleine die Gestaltung des schicken Digipacks strahlt so etwas erdrückendes depressives und beängstigendes aus ,welches einen sicherlich auch auf eine gewisse Art sehr nachdenklich stimmt . Aber auch musikalisch ist es kaum zu glauben , mit welcher Intensität die Mucke rüberkommt ,und einem beim Zuhören förmlich dazu zwingt ,tief in sein Innerstes zu gehen ,um sich dann seinen Ängsten und negativen Gefühlen zu ergeben .Obwohl es sicherlich da draußen nicht gerade Massen an Leuten geben wird ,welche es zulassen werden ,sich dieser doch eher etwas monotoneren und gleichförmigen old school Black Metal Präsentation völlig zu ergeben ,wird diese dennoch auch bei denen in irgend einer Art und Weise einen gewissen Eindruck hinterlassen . Denn solche Klänge gehen nicht spurlos an einem vorbei . Das insgesamt tief dunkle, teils enorm kalt und bedrückend wirkende Gesamterscheinungsbild weist natürlich jede Menge an nordischer Einflüsse auf ,ohne diese aber nun in irgend einer Form nur zu kopieren . Ne ,so eine gewisse Eigenständigkeit ist hier doch zu vernehmen .Sicherlich muss man eingestehen ,dass man hier nach so einer gewissen Abwechslung oder einer enorm großen Portion an Kreativität eher etwas vergebens sucht , aber dennoch schaffte es der Ein Mann Kämpfer hier durchweg ,dich voll und ganz auf seine eigene abgrundtiefe musikalische Reise mitzunehmen . Die einzelnen Stücke verbreiten echt eine ungemein starke Atmosphäre ,welche sich durchweg wie ein dunkler Schleier über dein Innerstes und deine Seele legt .Wer auf aggressiven ,bösen oder gar brutalen Black Metal abfährt ,wird bei diesen Klängen sicherlich ehe völlig verständnislos den Kopf schütteln ( auch wenn’s vereinzelt auch mal etwas härter zur Sache geht  )  .Alle anderen ,welche sehr misanthropische ,beängstigende und enorm bedrückende musikalische Präsentationen zu ihren Favoriten zählen ,werden mit dieser Veröffentlichung ohne jeden Zweifel einen absoluten Volltreffer landen . Ich find`s einfach nur, trotz oder gerade wegen dieser doch sehr starken Monotonie , geil . ( LEO )
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                                                                        DIE LEGENDE VON NORD - "MAGIE UND MELODIE - TOD UND SPIELE" ( DOPPEL-EP )
Fett Promotion wird ja nun für die am 08.11. 2019 erscheinende Doppelpack EP gemacht .Da liest man was von „Hart und kalt aber auch faszinierend und einzigartig….“  und „ Eine ganz neue Generation von Musik! „ . Das liest ja  wirklich vielversrechend , aber wie man es nun über die Jahre hinweg mitbekommen hat ,sollte man nicht immer alles glauben ,was man vorgesetzt bekommt . Und leider ist das bei den fünf Gestalten ,die sich 2015 in der Nähe von Göttingen zusammengefunden haben und hier ihr erstes Lebenszeichen von sich geben , genau so .Ohne deren musikalischen Fähigkeiten nun irgendwie zu schmälern ,hinterlässt bei mir das hier Gebotene dann doch eher einen verdammt schalen Geschmack .Teils als nordischer Metal angepriesen ,frage ich mich hier wirklich komplett ,ob ich überhaupt die richtigen Songs vor mir liegen habe .Denn mit nordischem Metal hat das ganze hier nur ganz ,ganz wenig zu tun .Die eine oder andere Passage könnte man ja eventuell noch dieser Richtung zuordnen ,aber hauptsächlich schippert man hier dann im musikalischem Fahrwasser von Rock / Metal und leichten Elementen aus der NDH ( bei dem einen oder anderen Stück klingt’s schon leicht nach Rammstein . Rein von der stimmlichen Präsentation ( alles in deutscher Sprache gehalten) könnte man sogar noch den Dark Wave/Power Metal Bereich mit erwähnen . Ausdrucksstark ist man ja gesanglich durchaus und auch was  unterschiedliche Ausdrucksformate betrifft ,zeigt man sich in recht unterschiedlichster Interpretation .Rein was den Songaufbau jedoch betrifft ,präsentiert man sich in einer Art und Weise ,welche doch eher auf recht einfach gehaltene Melodien und Rhythmen ausgerichtet ist . Was hier dann so richtig komisch klingt, sind die leichten Keyboardeinschübe ,welche irgendwie nicht so wirklich passen wollen. Meist im eher melodischeren Bereich bewegend , kommt es hier nur ganz selten mal zu wirklich knallharten Ausbrüchen im Rhythmussektor .So richtig will aber dennoch keiner der Songs wirklich mitziehen .Da fehlt so dieses gewisse ETWAS ,was einen dann unweigerlich mitreißen kann .Sicherlich gibt es hier und da immer mal ein paar wirklich gute Ansätze, gerade im Riffbereich ,aber insgesamt gesehen gestalten sich gerade deren Einsätze hier eher in einem Bereich ,welchen man wohl in der Bereich „durchschnittlich „ einstufen sollte . Zusammenfassend gesehen , zeigen sich die einzelnen Songs doch eher recht gleichbleibend aufgebaut und deuten nur selten mal an ,dass so ein gewisses Kreativität vorhanden ist . Keiner der Stücke kann so wirklich mal herausstechen und in der ganzen Bandbreite komplett überzeugen .Für mich klingt das alles hier nicht wirklich bis zum Ende durchdacht . Eher hat es so für mich den  Anschein ,als wollte man sich doch vorzugswiese trendig und modern präsentieren ,um damit heutzutage auch noch irgendwie zu punkten .Ehrlicher Weise muss unsereins zugeben , dass mich deren musikalische Präsentation nun so gar nicht anspricht oder großartig überzeugt .Metal Kids und die trendigen (Wacken- ) metallerschaaren werden deren Mucke bestimmt wieder voll abfeiern .Ich drücke dann doch mal lieber die Stop Taste und widme mich diversen anderen Neuveröffentlichungen ,bevor mich mein eher negativer Eindruck noch völlig übermannt . ( LEO )
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                                                                                                      AGENTPUNCH – “ SOOTHSAYER”
Eher etwas simpel und einfach haben die 4 gestandenen Recken aus Osnabrück ihre aktuelle Scheibe gestaltet . In schwarz ,nur mit Schriftzug und Titel versehen ,präsentieren uns die Jungs auf ihrer zweiten Scheibe 10 Songs, mit einer beachtlichen Spielzeit von 55 min ., eine metallische Melange , welche sich irgendwo in dem Bereich Hard Rock  / Heavy Metal und leicht thrashigem Ambiente angesiedelt hat .Hierbei agiert man abseits von irgendwelchen Trends oder Modeerscheinungen ,sondern zeigt sich eher in einem sehr klassischem Gewand .In erster Linie gestaltet sich die Scheibe wirklich sehr rockig und vor allem kraftvoll . Vorzugsweise im Midtempobereich verankert ,gestalten sich die einzelnen Stücke zwar eher etwas simpel aber dennoch effektiv. Trotz des durchweg schwermetallischen Charakters der Stücke ,zeigt man sich aber durchaus auch immer mal wieder eher etwas melodiöser ausgerichtet .So z.B bei Song 5 ,in welchem man phasenweise dann fast so etwas wie einen leicht progressiven Touch mit einbringt . Das kommt aber verdammt gut rüberkommen . Gitarrensolis gibt`s hier auch immer mal zu erhaschen ,welche hierbei dann teils doch verdammt intensiv und vor allem effektiv eingesetzt werden .Stimmlich gesehen erinnert mich die ganze Darbietung doch irgendwie etwas an Ozzy`s Stimmlage ,wobei es hier aber auch immer mal wieder leichte Umbrüche in der Stimmlage gibt .Im  Grund genommen ist „Soothsayer“ ein echt grundsolides schwermetallisches Album geworden ,an dem man nun nicht wirklich irgendwas großartig beanstanden könnte /sollte. Einzig allein könnte man hier eventuell „bemängeln“ ,dass der Scheibe leider so ein richtiger Ohrwurm bzw . Höhepunkt fehlt . ( LEO )
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                                                                                                     NORKH – “ TIDES OF ACID//PILES OF DIRT”
Seid immerhin 2015 treibt das Berliner Trio nun schon sein Unwesen in den metallischen Gefilden . 2017 hat man dann erstmals mit einem 6 Songs Demo von sich hören lassen und präsentiert uns nun hier , nach einer längerer „Ruhephase“ sein Longplay Debüt .Und dem hört und sieht man es vom ersten Augenblick an, das die Burschen voll und ganz den old school Zeiten verfallen sind . Covergestaltung sowie Bandpictures sind hierfür schon mal mehr als ein ganz klares Zeichen .  Aber natürlich agiert man dann bei den hier gebotenen 8 Stücken, auch knöcheltief und eindeutig in diesem musikalischen Bereich . Denn das ,was auf „Tides Of Acid // Piles Of Dirt“ musikalisch geboten wird ,liegt ganz tief in den 80`ziger Jahren ,wobei sich natürlich auch nicht verleugnen lässt ,das so einige gewisse 90`ziger Einflüsse auch hier mit zum Vorschein treten . Musikalisch am wohlsten fühlen die sich hierbei zwar vorrangig im  Black Metal Bereich , ohne diesen aber hier komplett auszuleben .Denn die kriegen es hier dann richtig gut hin , auch so einiges aus dem Death - und Thrash Metal Bereich mit einzubeziehen .Und als ob dies nun noch nicht genug wäre ,lässt man sogar stellenweise immer mal wieder so ein paar leicht crustig punkige Elemente aufblitzen .Die ganze Mischung macht sich hierbei echt verdammt gut und sorgt ,logischer Weise , für ne richtig fette Portion an Abwechslung .Erfreulich herbei ist auf jeden Fall auch ,dass man sich nicht als reine Klone der old school Kategorie präsentiert , sondern dennoch so eine gewisse Eigenständigkeit in jedem Song zeigt .Zum großen Teil im black metallisch keifendem Bereich beheimatet ,zeigt man nur ganz vereinzelt auch mal eine andere Ausdrucksweise . Auch wenn die Berliner mit ihrem Lonplayer Einstand sicherlich keinen metallischen Grammy ergattern werden , haben die mit „Tides of Acid / Piles of Dirt” ein Album rausgehauen ,welches einen durchweg richtig gut anmacht .Wer auf rotzigen, rockenden ,teils sau düsteren, teils auch mal eher etwas schleppenderen metallischen Sound abgeht ,der wird auf jeden Fall an dem hier Gebotenen seine absolut „helle“ Freude haben . ( LEO )
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                                                                                                         WHEN AT NIGHT – „DEMO 2019 “
Fest steht schon mal ,das hier absolut keine „blutigen Anfänger“ am Werkeln sind und man sicherlich schon ne ganze Menge Erfahrungen in  anderweitigen musikalischen Betätigungsfeldern sammeln konnte . 2018 erst ins Leben gerufen ,präsentieren uns die 5 Jungs hier zum ersten male die Umsetzung ihrer musikalischen Vorlieben , in Form der auf 50 Stück limitierten handnummerierten 4 Song CD .Und das sogar in einem recht ansehnlichen Digipack Format .Wenn man sich so rein ihre musikalischen Einflüsse laut Facebook einverleibt (  Morbid Angel, The Black Dahlia Murder, Gojira, Bolt Thrower, Carcass, Death, Behemoth ) ,ist eigentlich recht klar ,dass es hier in eine tödliche musikalische Marschrichtung gehen wird bzw .kann .Der fast 7 minütige . Anfangstrack zeigt sich eher in einem zurückhaltenderem  Death Metal  Gewand ,welche technisch recht stark bestückt ist und einiges an Rhythmusumbrüchen und somit auch Abwechslung mit sich bringt . Trotz des verhältnismäßig eher melodischerem Mid Tempo Charakters, geht’s stellweise dennoch auch mal etwas flotter zur Sache. Verpackt mit einem recht dichten Soundteppiche ,welcher so einiges an Kraft und Energie mit sich bringt ,ist durchaus auch so etwas wie nen leicht bombastisch wirkenden Einschlag zu erkennen . Dadurch  erschafft man hier doch den einen oder anderen durchaus als atmosphärisch einzustufenden Moment .Beim nächsten Song legt dann in Sachen Tempo ganz schön zu ,auch wenn es hier dann vereinzelt auch immer wieder in eher etwas sachtere Gefilde geht . Gerade die Gitarren leisten hier so einiges ,um dem Stück immer mal wieder so ne unterschiedliche Ausstrahlung einzuverleiben .Song nummero 3 ist vom musikalischen Aufbau her eher auch wieder mehr Midtempo lastig und ebenfalls mit einem recht dichten Soundteppich bestückt ,bei welchem ebenfalls die Gitarrenarbeit den Hauptcharakter des Stückes bestimmen . Gelegentlich Ausflüge der Gitarren in einen eher in Richtung Soli gehenden Bereich ,kommen recht gut . Insgesamt gesehen ist die Drumarbeit leider eher etwas hintergründiger gehalten ,kommt somit nicht unbedingt wirklich zur Geltung und ist dann halt auch nicht unbedingt als sehr präsent wahrzunehmen .Der Abschlusssong mutet sehr klassisch an und wird eigentlich nur durch ein Klavierspiel bestimmt . Sehr ruhig und getragen wirkend , ist das wohl wirklich nur als reiner Ausklang bzw . Outro zu bewerten . Gesanglich gibt’s hier keine Experimente und man agiert durchweg mit einem recht dunklem ,tiefen Ausdruck .Als „Szeneeinstand“ kann man die Songs als wirklich gelungen einstufen .Also gebt den Burschen mal ne Chance ,und zeigt ,dass ihr nicht nur von „Support the underground Scene „ schwafeln könnt ,sondern auch danach handelt . ( LEO )
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                                                                                                         DEATHROLL – “ A SICK LIFE”
So etwas wie Einflüsse von „Burzum“, „Morbid Angel“, „Slayer“, „Judas Priest“ . hört sich ja schon mal gar nicht so schlecht an . Ob die Ein Mann Band ( KAZU Vo.Gt.Ba.Dr) aus Japan das nun auch wirklich musikalisch umsetzen kann ,bleibt erst einmal abzuwarten . Immerhin hat man ja bereits 4 komplette Alben veröffentlicht und war auch schon mit nem Song auf der „Imperative Music Compilation DVD „ vertreten .Also denkt unsereins dann doch ,das er sich in seiner Heimat doch schon so einen gewissen kleinen Status erspielt hat und musikalisch gesehen ,doch dann auch irgendwie überzeugt haben muss .In dem wenigen Infomaterial ,was man über den Typen findet ,liest man meistens was von Black Metal .Wenn man sich so das Bildmaterial der Japaners anschaut ,würde man das nun wahrlich niemals vermuten. Jetzt wo der aktuellen Longplayer bereits zum zweiten Male durchgelaufen ist ,steht bei mir aber erst einmal nur ein recht großes Fragezeichen .Denn mir fällt es dann doch eher recht schwer ,die in knapp 45 min .dargebotenen Songs in den Bereich des Black Metal einzuordnen .Sicherlich gibt’s hier durchaus einiges an Riffs ,was man in diese Richtung einzuordnen hätte und könnte .Aber mit „Burzum“ hat das nun nicht wirklich großartig was zu tun ,auch wenn vielleicht die eine oder andere Rhythmusgestaltung nen klitzekleines bissel daran erinnern könnte . „Morbid Angel“, „Slayer“ oder „Judas Priest“ Einflüsse ,mmh ,könnte man sich drüber streiten . Rein von der Songgestaltung und einigen Riffs her ,ist da ja noch ne kleine Verbindung zu sehen ,welche nun aber nicht wirklich sofort und glasklar heraussticht .Das die 11 Titel richtig flott gestaltet sind ,steht völlig außer Frage . Auch rein technisch gesehen hat`s der Typ an der Gitarre durchaus ganz gut drauf .Für meine Ohren bewegt man sich hierbei allerdings eher vorrangig im thrashigem Bereich ,mit leicht black metallischen Sprenklern . So ein paar ganz leichte heavy mäßige Einflüsse ,wie z.B . bei „The Raptor Flying Away „ ,welcher anfangs recht ruhig und leicht atmosphärisch gehalten wird ,sind auch nicht zu verleugnen . Dass es innerhalb der Songs immer wieder mal zu Breaks ,Tempoumbrüche und Solis an der Gitarre kommt ,ist ja sicherlich so auch nicht als schlecht zu bewerten . Was einen dann aber doch mit der Zeit eher die Nerven etwas strapaziert ,ist die verdammt vordergründig und fast schon zu intensiv daherkommende Gitarrenarbeit ,auf welche man hier durchweg sein Hauptaugenmerk legt . Zwar ist die Drumarbeit auch zu hören ,wirkt aber durch die enorm hervorstechende Gitarrenarbeit dann doch eher unspektakulär . Gesangstechnisch zeigt man sich hiermit gar nicht mal so uninteressant, wenn auch nicht gerade in einem wirklich abwechslungsreichem Format .Für mich noch mit am interessantesten gestaltet sich der Rausschmeißersong „Left Behind“. Der ist auch mit fast 6 min . Spielzeit das längste Stück dieser Scheibe .Anfangs wirkt der noch wie ne Art Ballade vor ,bevor es dann mal etwas tiefere , dunklere und teils sehr atmosphärisch gehaltene black metallischen Wege betritt . Streckenweise klingt das ,was man hier aus seinem Saiteninstrument herausholt ganz schön „schräg“ und hinterlässt eher einen experimentell anmutenden Eindruck .Rein vom Soundaufbau her gesehen gibt es auch hier so einiges an verschiedensten Rhythmen zu erhaschen ,welche sich in dieser Konstellation durchaus recht gut machen . Den Song kann man euch getrost mal als Anspieltip empfehlen .
Letztendlich stellt sich aber bei mir dann doch die Frage ,ob man hiermit wirklich international groß durchstarten kann . Warten wir es ab ! Technisch gesehen ist“ A SICK LIFE” recht gut geworden ,wobei den Songs aber doch irgendwie die Abwechslung und so dieses gewisse Etwas ,was beim Zuhören dann sofort hängen bleibt ,sich tief im Inneren einnisten kann , fehlt . ( LEO )
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                                                                                                  HAMMER     KEITZER – “ WHERE THE LIGHT ENDS “
Meine Fresse  ,hier weiß ich erst einmal gar nicht so recht ,wie ich anfangen soll ,da mich das Teil von der ersten Sekunde an voll wegbläst und ich einfach nur immer wieder die PLAY Taste drücken muss .So ein geiler „Scheiß „ ist mir ja nun wirklich noch nicht all zu oft untergekommen .Was die „alten Männer „ ,welche sich nun auch schon satte 20 Jahre in der Szene herumtreiben ,hier für ein mehr als 37 minütiges Extremfeuerwerk abbrennen , hinterlässt nichts weiter als Tod und verbrannte Erde .Vom ersten Song an ,heizen die dir so dermaßen ein ,dass dir fast die Spucke wegbleibt und du kaum mal ne Chance siehst ,um mal in irgendeiner Weise Luft holen zu können . Enorm wollgepackt mit fetten Riffwänden und noch fetterem Double Bass  ,zieht hier durchweg ein mehr als gewaltiger und super fetter Sturm über dich hinweg . Deren Gemisch aus Death Metal, Crust, Grind und ner Prise ( Hard )core, zeigt sich hierbei natürlich als ein absoluter Wutbatzen ,welcher aber trotz massenweise Blastbeat Attacken, immer mehr als genügend Abwechslung mit sich bringt und in keinster Weise auch nur einmal in so ner Art von Einheitsbrei versinkt .Hatte man sich auf den früheren Veröffentlichungen doch noch vorrangig der totalen und endgültigen Zerstörung hingegeben , so zeigt man sich dieses Mal hier doch etwas experimentierfreudiger .Denn neben so einigem an Tempowechsel und Breaks ,kann man dieses Mal hier sogar so etwas wie ein paar verspieltere „ Melodien“ ,sprich ,etwas ruhigere Ansätze erkennen .Besonders bei Titel 4 „Tyrants „ ist das mehr als deutlich erkennbar .Trotz dieser leichten melodischeren Einschläge verliert keines der Stücke zu irgendeinem Zeitpunkt seine gewaltige Durchschlagskraft und Energie . Auf dieser Scheibe gibt es echt keinen einzigen Song ,welcher in irgendeiner Form nicht wirklich passt . Dennoch zeigt man gerade bei solchem Song wie „Slay 'Em All „ oder „Life Destroyer “ wo genau der Hammer hängt und was man so drauf hat . Das sind so die absolut totalen Burner ,mit dem du noch so dicke Bunkerwände zum Bersten bringen kannst . Einfach nur geil !Und was passt besser zu so nem Sound als ne super derbe Ladung an Screams , Grunts und Growls .Und die werden so dermaßen intensiv entgegen geschleudert ,so dass man echt fast schon Bedenken anmelden könnte , dass die Stimmbänder reißen könnten .Fest steht zu 100% ,dass „Keitzer „ hier alles richtig gemacht haben und mit ihrem mittlerweile siebenten Komplettrundumschlag ,eine enorm groovende ,gewaltige, tödliche und zerstörerische Maschinerie in Gang gesetzt haben ,bei der es keinen AUS Schalter zu finden gibt . ! Der absolute Vernichtungsschlag ,welcher ohne jeden Zweifel sämtliches Leben auf der Erde auslöschen kann .Geil ,geil und nochmals geil ! ( LEO)
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                                                                                                            EVOKED – “ RAVENOUS COMPULSION”
So ganz neu sind die drei Ostwestfalen nicht am Start . Bereits 2013 gegründet ,testeten die bereits mit einem Demo ,einer Split und einer EP die Szene an und stehen nun in den Startlöchern , um uns mit dem ersten kompletten Longplayer zu beglücken .Das Cover ist schon mal so richtig lecker ausgefallen ,so dass man dadurch fast schon unweigerlich Rückschlüsse auf deren musikalische Präsentationen ziehen könnte .Allerdings entpuppen sich die hier im Angebot stehendenden  8 Song Material nicht ganz so extrem blutig und splattrig ,wie man es eventuell im ersten Moment hätte vermuten können .Dennoch ist das Trio alles andere als ein lahmer und zahmer Haufen .Denn was uns hier in gut 32 min . in die Gehörgänge gepresst wird ,ist richtig schön derber Death Metal, welcher streckenweise schwer schwedisch anmutet und sich vollkommen in altbewährter old school Manie austobt . Hierbei fühlt man sich echt voll und ganz in die frühen 90er Jahre zurück versetzt . Handwerklich spitzenmäßig dargeboten ,zeigt man sich vorrangig von ner doch verdammt flotten Seite ,vergisst es aber auch nicht ,hier und da immer wieder recht interessante langsame Parts mit einfließen zu lassen . Obwohl nun diese Mischung alles andere als neu oder überaus innovativ ist ,wirkt das Alles dennoch in keinster Weise irgendwie langweilig ,monoton oder unausgegoren .Ne ,denn trotz der sehr urtümlichen Vorgehensweise findet jeder einzelne Song sofort seinen Zugang zu den Gehörwindungen ,keine Frage . Das „EVOKED“ den Death Metal neu erfinden oder durch irgendwelche „Abartigkeiten „ oder Neuerungen enorm herausstechen, wäre sicherlich ne glatte Lüge .  Aber so wie die sich auf ihrem Debüt präsentieren , wird sicherlich jeder old school Death Metal Fan vollends zufrieden sein und genüsslich nochmals einen Finger in Richtung Play Taste bewegen .Neben der CD und digitalen download Version gibt es das leckere Teil natürlich auch als limitierten Gold Vinyl Version (100 Stück ) und normale Vinyl Version zu ergattern . ( LEO )
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                                                                                               HAMMER     DURAMATER / SCUFF  - “GORE GALORE” „ ( SPLIT )
Eigentlich bräuchte ich hier nicht viel mehr zu schreiben ,als einfach nur : „Ne sau geile Scheibe ,welche Euch ohne jeden Zweifel das letzten bissel an Verstand verblasten wird –garantiert !“ Aber so einfach und billig will man ja nun dieses leckere Hörvergnügen nicht abhandeln  .Ich weiß ja ,das gerade in Grind/Porn Bereich die Meinungen, auch in meinem Bekanntenkreis , doch mehr als verdammt auseinandergehen und man doch vieles ,was man so an seine Ohren lässt ,wirklich verdammt unterschiedlich bewertet . Dennoch ist es ganz einfach so ,dass die hier gebotenen 11 Songs ,einfach „nur“ absolut partytauglich sind ,sofort ins Ohr gehen und wirklich jedes Extrem Metal Herz in Höchstschlagzahlen versetzen werden .
Los geht’s mit „Duramater“ ,welche hier natürlich auch wieder ihrer Vorliebe für die Verwendung durchgeknallter Samples ausleben .So richtig derb und vor allem fett , grooven die sich mit ihrem Gore/ Porn /Grind durchs Geschehen und gurgeln/kotzen sich förmlich die „Seele aus dem Leib „ .Geile Sache ! Genau so muss es sein und genau so braucht das ein Fan – immer voll in die Fresse ohne  auch nur den Ansatz von Gnade walten zu lassen .Das man aber nicht nur vollkommen Abrisssongs auf Lager hat ,sondern durchaus auch mal so etwas wie ne Art der „Kreativität“ an den Tag legen kann ,zeigt ganz eindeutig „Graffiti-Toxic-Sucks“ .Zwar muss man sich erst mal einen Moment daran gewöhnen ,das hier jede Menge Rap Rhythmus mit eingebracht hat ,aber spätestens nach dem zweiten mal anhören ,sitzt man nur da und sagt : „Eh cool ! „ .
„Scuff“ ,die wohl noch recht neu dem Underground entsprungen sind ,haben sich hier erstmals mit mehreren Songs verewigt .Natürlich verzichten auch die nicht auf den Einsatz diverser Samples .Anfänglich eher noch etwas zurückhaltender ,braucht es aber nicht wirklich lange ,bevor die dann das Tempo ordentlich anziehen .Schön groovig gehalten ,finden die hier ne verdammt gute Balance zwischen schleppenden und so richtig fett einschlagen Rhythmen .Vielleicht nicht ganz so abartig wie deren Splitkollegen ,agiert man dennoch kompromisslos und gnadenlos. Obwohl man hier nun nicht absolut „drauflos hämmert „ ,gehe deren 5 Tracks dennoch verdammt gut runter und lassen darauf hoffen ,bald mehr davon zu bekommen .Na klar ,hier wird nun nicht wirklich was neues völlig abgefahrenes oder technisch ultra anspruchsvolles geboten .Aber scheiß drauf ,wer braucht schon immer ne Mucke ,bei der man sich beim Hinhören anstrengen muss …. ? Hier heißt es einfach nur ,das deftige Zeugs in vollen Zügen inhalieren ,kurz einwirken lassen und dann volle Pulle abgehen . Was will und braucht man mehr ,um sich von dem ganzen kack Alltagsstress mal so richtig abzulenken? Ne wirklich verdammt coole Scheibe ,welche alles wegballert ,was sich ihr in den Weg stellt !Mit den investierten 10,00 € könnt ihr jede noch so langweilige Party zu einem Exzess ausarten lassen ! ( LEO )
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                                                                                          EXMORTUS – „"LEGIONS OF THE UNDEAD" ( EP )
Wer es so mal richtig verspielt und verfiedelt mag ,nicht genug von massenweisen unterschiedlichsten Riffformaten kriegt ,der wird an den hier gebotenen 5 Songs seine absolut helle Freude haben .Was hier in gut 17 min .an deftiger Gitarrenarbeit geleistet wird ,ist schon echt erstaunlich. Irgendwo im Bereich zwischen melodischem Death Metal , Thrash Metal und ner ganz kleinen Portion an  NWoBHM angesiedelt ,tragen die hier vor allem technisch gesehen ,verdammt fett auf .Für mich selbst vielleicht streckenweise vielleicht schon zu dick ! Obwohl die hier nun ohne jeden Zweifel ihr Können absolut grandios unter Beweis stellen ,ist`s für meine Ohren ganz einfach zu viel des guten . Vor lauter hinhören und aufpassen kommt man fast niemals irgendwann mal dazu ,eventuell abgehen zu können oder dich in irgend einer Form der körperlichen Betätigung an der Mucke abzuarbeiten . So wirklich geradlinig oder einfach gestrickte Songs gibt es hier nicht wirklich .Alle samt sind wirklich so dermaßen verspielt und mit jeder Menge an technischen Raffinessen versehen ,so es einen bei nur einem einzigen Durchlauf mehr als verdammt schwer fällt ,alles genau abzuchecken ,was hier überhaupt läuft . Sicherlich gibt es auch hier mal phasenweise einige Momente ,wo es mal so richtig ,genau auf den Punkt ,abgeht .Aber die halten dann wirklich nur sehr kurz an ,bevor man sich dann wieder voll und ganz bei der Gitarrenarbeit gehen lässt .Dabei hat man den einzelnen Stücken durchaus einen Rhythmus einverleibt ,welcher durchaus zum „mitgehen „ animiert und sich auch tief ins Hirn einpflanzen könnte .Aber dennoch will so der richtige Funke nicht wirklich überspringen .Verdammt interessant und abwechslungsreich ist die kleine Scheibe ,ohne jede Zweifel geworden ,was sicherlich auch daran liegt ,dass man hier auch drei bekannte Instrumental Stücke ( „Beetlejuice“-Titelsong, „Psycho“ Film Thema“ und „Night On Bald von Mountain“ von Modest Mussorgsky) ,in ein metallisches Gewand verpackt hat .Coole Idee ,wenn auch nicht neu !  Insgesamt gesehen macht einen das schon irgendwie an . Voraussetzung dafür ist allerdings ,dass ihr die absoluten technischen Frickelfanatiker seid und ihr nicht wirklichen Wert darauf legt ,dass euch die Mucke das letzte bisschen Grütze aus dem Hirn rauspustet . ( LEO )
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                                                                                               HAMMER     CHAOS PATH – „ DOWNFALL“( LP )
Man(n) ist ja nie vor Überraschungen sicher ,und so war man doch mehr als erstaunt ,das die nun bereits schon wieder genügend Material auf Lager haben ,um uns nun mit ihrem Longplay Debüt zu beglücken .Die Veröffentlichung ihrer Debüt 6-Track EP „The Awakening“ ( Anfang 2018 ) liegt ja nun man gerade ultra lange zurück und schon gibt’s brandneue metallische Vollwertkost . Fleißig ,fleißig ! Mit 8 Songs bestückt ,läuft das gute Teil leider nicht überdimensional lange ( 34 min . ) ,aber das , was einem hier geboten wird ,hat echt Hand und Fuß. So wie man es bereits von „The Awakening“ her kannte , wird hier natürlich auch jede Menge an Black - /Thrash Metal und melodischem Death Metal Material verarbeitet ,was auch gut so ist . Allerdings setzt man dieses Mal noch einen drauf und erweitert sein musikalisches Einflussrepertoire doch um einiges mehr . Neben für mich doch teils eher traditionell wirkenden , leichten Heavy Metal Einschlägen ,nem leichte doomigen Anstrich ( wie z.B . bei „Among Wolves“  ) sind es vor allem die leicht in die Viking Metal einzuordnenden Elemente ( wie .Z.B. „White Kingdom of Ice“ ) ,welche jedem einzelnen Titel sein eigenes Erscheinungsbild verleihen können . Hierbei schaffen die es dann auch tatsächlich, diese verschiedenen Stile und Rhythmen so miteinander zu verbinden , dass das wirklich absolut klasse zusammen passt .Hut ab ,das klingt alles wie aus einem Guss ! Aber nicht nur musikalisch hat man aufgestockt, nein ,auch was die stimmliche Darbietungen betrifft ,hat man sich hier qualitativ auch noch einmal um einiges gesteigert ,wobei man wirklich echt erstaunt sein kann ,was Shouter Dirk so alles an verschiedenstem Ausdruck aus seinen Stimmbändern herausholt . Vollgepackt mit dunklem ,gefährlichem ,teils auch hymnisch stark angehauchtem nordischen Flair ,strotz das ganze Album nur so vor Kraft, Atmosphäre und Gefährlichkeit .Obwohl man nun dennoch irgendwie zugeben muss ,dass einem nun nicht wirklich was absolut überdimensional neues oder unerwartetes entgegen schlägt , wird das aber so dermaßen überzeugend rübergebracht und dargeboten ,so dass meinereins hier absolut nichts weiter übrig bleibt ,als die HAMMER Marke zu zücken . ( LEO )
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                                                                                                                   WAR  OF AGES – „ VOID“
Das Cover des mittlerweile 9. Studioalbums der fünf Amerikaner macht mich irgendwie ungemein an ,auch wenn ich absolut nicht vermutet hätte ,welche musikalische Darbietungen sich nun dahinter verbergen .Denn ehrlich gesagt hatte ich hier eher was richtig schwarz metallisches oder doomiges  erwartet .Aber die 11 Titel ,mit denen man hier um unsere Gunst buhlt ,sind nun absolut überhaupt nicht in einer dieser Sparte angesiedelt ,sondern bieten sehr moderne Klangkost der Oberkategorie Metalcore .Ja ,ja ,das ist ja heutzutage schon ein Lager ,was einen irgendwie doch schon überflutet  und nicht unbedingt was anbietet ,was man wirklich noch nicht gehört hat .Dennoch ziehen die Amis hier nicht gnadenlos eintönig diesen Style durch ,sondern sind schon bemüht ,hier eventuell etwas aus der breiten Masse herauszustechen . Technisch echt auf nem verdammt hohen Niveau angesiedelt ,lassen die hier doch so einiges aus dem eher progressiver anmutendem Lager mit einfließen und geben einigen Stücken, durch den recht deutlich zum Vorschein tretende Einsatz des Keyboards ,schon auch so etwas wie einen symphonischen Charakter .Gerade auch im Gitarrenbereich und bei den Solo Parts zeigt man sich verdammt technisch versiert .Logisch hierbei natürlich ,dass es nicht nur laut, heftig und brutal zur Sache geht .Ne ,eher im Gegenteil. Vielleicht doch zu sehr melodisch bestückt , kommt es doch viel zu oft zu diversen Breaks inmitten der Songs ,welche letztendlich immer wieder den Druck rausnehmen und das Ganze dann doch eher etwas dahinplätschern lassen .Das so gewisse Stücke dennoch so nen leichten Ohrwurmcharakter haben ,will man ja nun absolut nicht bestreiten ,aber irgendwie klingt das Songgefüge insgesamt ,doch irgendwie mehr als bekannt und vorhersehbar .Stimmlich passt das mit den Screams und dem eher ruhigen melodischen Refraingesang ( auf Growls wird komplett verzichtet ) zwar recht gut ,reicht aber dennoch nicht aus ,um hier voll überzeugend rüberzukommen .Ein technisch wirklich gute Album ist ja nun geworden ,aber rein von der Songgestaltung her ,wird man wohl kaum großartig für Aufsehen oder Aufregung in der Metalszene sorgen können . ( LEO )
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                                                                                                                   DISTASTE – “DEIBEL”
Obwohl die Österreicher ja nun schon mittlerweile seit etlichen Jahren die Bühnen dieser Welt in Schutt und Asche legen ,muss unsereins voller “Scham „ zugeben ,dass Quartett bisher noch in keinster Weise in seinem ollen Hirn abgespeichert zu haben .Aber alles und jeden kann man nun mal beim besten Willen nicht im Hinterkopf behalten ,so dass man jetzt echt mal gespant drauf ist, was einem die  15 Songs mit 29 min . Spielzeit so künstlerisch alles anbieten werden . “DEIBEL” ist der dritte  kompletten Rundumschlag in Sachen musikalischer Unterhaltung ,welchen uns die drei Linzer hier nun vorlegen . Und ihr Hauptaugenmerkt liegt hierbei ,wie man es hätte vielleicht schon erahnen können ,recht  eindeutig im Grindcorebereich , welcher seine Ursprünge ohne jeden Zweifel aus der britischen Szene bezieht . Dabei zeigt man sich so richtig schön old schoolig und verzichtet komplett auf irgendwelche Goregrind - oder Porngrind Einflüsse .So wie es die Band selbst schreibt ,gibt es hier Just Grind ,wobei man dies dann aber doch irgendwie nicht unbedingt komplett so stehen lassen kann .Denn neben der mehr als ausreichenden Grindcorelast ,lassen die hier auch so einiges an Punk- und Death Metal Elementen ( vorzugsweise aus dem schwedischen Lager )  mit einfließen .Und das was die Jungs hier zusammen gemengt haben ,klingt trotz des allseits vorhandenem schnuckligen old school Charms , verdammt frisch und alles andere als irgendwie „abgestanden „ .Vorzugsweise mit durchgetretenem Gaspedal agierend ,hat man es dennoch auch drauf , immer wieder mal die Geschwindigkeit zu zügeln und dann sehr Gitarren orientiert  ,im Midtempobereich weiter zu ziehen .Gerade was diverse gesittetere Gitarrenparts betrifft ,zeigt man sich schon sehr technisch ,vielleicht sogar schon ganz ganz leicht „progressiv“  angehaucht. Klingt auf jeden Fall super gut und bringt noch einmal zusätzlich ne gehörige Portion an Abwechslung mit rein .Trotz der hier teils vorhandenen „Luftholphasen „ groovt die Scheibe ungemein ,wartet mit super sau fetten Riffs auf und lässt dich mit seinen heftigen Blastattacken niemals „ dumm dastehen „ . „Distaste“ machen definitiv keine Gefangenen und treten dich fast durchweg so richtig tief in den Arsch . ( LEO )
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                                                                                          CEREBRAL ENEMA ‎– “ERASE THE HUMAN DUNG”
Bei 15 Songs ,welche durchschnittlich nen bissel über 2 min . laufen ,kann man ja fast schon erahnen ,wohin die musikalische Reise hier führen wird . Dabei lassen es die Berliner erst einmal mit nem recht langem Intro ganz gesittet angehen , bevor man dann ins Abgrund tiefe abartige Musikgeschehen eintaucht .Richtig tief und fest im (Gore )-grind Lager verankert ,machen die hier einem durchweg klar ,dass man musikalisch absolut keine Gefangenen machen will .Richtig sau fett umgesetzt , rödelt man hier seine Vorliebe zum ganz extremen runter ohne dir auch wirklich mal ne großartige Gelegenheit zu geben ,Luft zu holen . Obwohl man sich fast durchweg voll ins Zeug legt, das absolut deftige und extreme Grind Gewitter über einen hereinbrechen lässt ,zeigt man sich dennoch vereinzelt auch mal slammig schleppender .Trotz der leichten „Erholungspausen“ verlieren deren Songs niemals die Durchschlagskraft und fordern dich stets und ständig auf , so richtig abzugehen .Neben dem doch verdammt enorm vorhandenen Groove und dem völlig „abartigem „ gutturalem Sangestalent ,schafft man es sogar streckenweise ,den Songs doch so etwas wie ein „Eigenleben „ einzuverleiben .Gerade in der Sparte ist das ja nun nicht wirklich so ganz einfach ! Natürlich dürfen bei den Berlinern auch hier so nen par leichte Samplereinspielungen nicht fehlen ,welche hierbei jedoch dann eher sehr kurz geraten sind und nicht so wirklich ins Gewicht fallen .Mal abgesehen vom letzten Song ,der komplett nur aus nem Gesprächssampler ( komme jetzt einfach nicht drauf ,aus welchem Film der ist ! ) besteht ,welcher einem aber wirklich so ein ganz breites Grinsen übers Gesicht zaubert .Auf jeden Fall ein recht cooler und vor allem witziger Abschluss. Leider ist dann auch schon wieder nach gut 31 min . „Schicht im Schacht „ .Für gute Unterhaltung wird hier jedenfalls gesorgt und wer die Burschen schon mal live erlebt hat ,wird auch wissen ,dass die mit ihren künstlerischen Darbietungen vor der Bühne auch für ganz schön Wirbel sorgen können . Wer in seinen heimischen vier Wänden immer mal wieder so richtig abgehen will ,der wird die Investition von 10.00 € sicherlich nicht bereuen . ( LEO )
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                                                                                                STAHLCHOR – „ STAHL AUF STAHL“
Da läuten doch bei mir gleich mal wieder die „Alarmglocken „ .Wird dass ,was einen hier bei den 14 Songs erwartet ,mal wieder voll und ganz in die neue Deutsche Härte gehen . Zum Glück nicht ,denn das Trio aus Thüringen bewegt sich hier auf ihrem Debüt glücklicher weise auf völlig anderen musikalischen Pfaden .Schon von den allerersten Klängen an beweisen die recht eindrucksvolle ,was für ein heißes Eisen die hier geschmiedet haben und das der Titel „Stahl auf Stahl „ echt verdammt gut passt .Für mich schon mal ein ganz großer positiver Aspekt ist ,das man sich durchweg der deutschen Spreche widmet und man sogar kaum mal wirkliche Probleme hat ,trotz des recht tiefen growlendem Ausdrucks , die textlichen Inhalte zu verstehen .Das ist ja so nun nicht wirklich immer ganz selbstverständlich . Und was man uns hier nun auf seinem neusten musikalischen Machwerk an metallischen Klängen präsentiert , hat`s dann auch ganz schön in sich .Fast durchweg kann man hier einen recht starken metallischen Sturm entfachen ,welcher sich im Wesentlichen aus ner Mixtur von Death Metal und Thrash Metal zusammensetzt .Trotz des fast reinrassigen metallischen Charakters der einzelnen Stücke ,lässt man hier aber auch gekonnt so nen recht rockiges ( für mich klingt’s da beinahe stellenweise etwas nach leichten Südstaaten Rock ) Ambiente  mit einfließen . Dem ganzen Geschehen wurde dann noch so ne leicht dreckige , räudig wirkende Ausstrahlung angeheftet . Neben den hauptsächlich fettem Riffing und jeder Menge an teils enorm treibenden Rhythmen ,zeigt man aber auch mal auf ,das der „knallharte Metaller „ durchaus aber auch ne „weiche“ Seite hat .Denn solch Songs wie Titel 5 „FeO“ (reines Instrumental )  oder Titel 12 „ Fe3O4“ ( ebenfalls ein sehr besinnliches Instrumental mit nur Gitarrenklängen ) ,geben dir auch mal ein wenig Zeit zum Luft holen und lassen recht deutlich  erkennen ,dass man es als Metalband nicht unbedingt immer volle Pulle krachen lassen muss. Letztendlich rockt man sich aber dennoch auf der Scheibe echt verdammt „den Arsch ab „ und bringt es auch fertig, dich als Zuhörer fast durchweg mitreißen zu können .Also ,ich bin vom ersten bis zum letzten Song wirklich gut unterhalten worden und hatte niemals das Gefühl ,als ob in irgendeiner Form bei mir mal Langweile aufkommen würde .Schnucklige und satte Scheibe , welche eigentlich jedes echte Metallerherz höher schlagen lassen sollte . ( LEO )
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                                                                                                 DÜNNSCHISM – „ GULAG TOILETPAPER HELL“
Nachdem unsereins die Burschen ja nun auch schon mal live begutachten konnte ,konnte man es ja schon erahnen ,was die einem nun auf ihrer ersten Veröffentlichung vor den Latz ballern werden .Insgesamt 13 Songs der Marke Extreminstrumentenvergewaltigung sind es nun geworden ,mit welchen Euch das Dreigespann den Tag „versüßen“ will .Und wer auf solch ganz extremes ,krachiges und nicht immer ganz jugendfreies Geballer steht ,der kann sich hier echt schon „warm anziehen „ .Auch wenn die Burschen nun nicht wirklich großartig was an Abwechslung mit sich bringen ,kann deren Gebräu aus Grind ,Punk und leichtem  old school Death Metal ,durchaus und vor allem durchweg, ganz gut zünden . Verhältnismäßig geradlinig ,ohne großartige Spielereien ,wird uns hier ein musikalischen Gewaltakt vorgesetzt ,welcher wirklich voll in die Extreme geht .Und das wird natürlich nicht nur musikalisch ,sondern auch textlich und durch diverse kurze Sampler überzeugend umgesetzt .Fast schon logisch  - man könnte vielleicht sogar sagen ,Standard mäßig  - setzte man natürlich auch gesanglich auf fette brachiale Growls und garstige Screams .Genügend Drive und Durchschlagskraft bringend die Songs auf jeden Fall mit ,keine Frage . Insgesamt gesehen ist das alles sicherlich alles andere als neuer oder super stark inspirierter Stoff .Dennoch können die insgesamt 18 min . dauernden zerstörerischen Klänge ohne jeden Zweifel für die absolute Partydröhnung sorgen und haben sicherlich auch das Zeugs dazu, um nem super fetten Circle Pit losbrechen zu lassen  . Also , lasst uns die  totale Abrissparty starten ! ( LEO )
Clabasster Records   Tabitha Moten und Szymon Marszalkowski  Strückhauser Straße 39  26939 Ovelgönne
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                                                                                                        THE TEX AVERY SNDROME – „ ORIGIN“
Zum Glück merkt man heutzutage doch verstärkt ,dass gerade in dem ganzen corigen Lager die Entwicklung nicht ganz so stagniert , wie man es irgendwie hätte vermuten können . Denn es gibt mittlerweile doch immer mehr Bands ,welche sich nun doch mal wieder verstärkt nen Kopf darüber machen ,auch diese Sparte mal musikalisch etwas interessanter zu gestalten .Und definitiv hat sich die Frankfurter Fünfercombo auf ihrem mit zwölf Songs bestücktem Longplayer Debüt  auch so einiges einfallen lassen ,um aus der breiten Masse doch etwas herausstechen können .Obwohl sicherlich auch deren Songmaterial recht stark mit den ganzen neumodernem corigem Zeugs bestückt ist ,schaffen die es dennoch ,hier ne verdammt frische und nicht völlig Trend verseuchte Mucke ans Tageslicht zu befördern .Denn was hier an Unmengen an eher verdammt klassischen Rockeinflüsse mit eingebaut wird ,macht sich verdammt gut und kommt vor allem auch super gut beim Zuhörer an .Das hier noch diverse anderweitige ,verdammt fett klingende, unterschiedlichste metallische Riffs mit eingeflochten werden , gibt den einzelnen Songs noch mal ne zusätzliche Würze an Härte .Am meisten erstaunt es einem dann aber bei der Fünfertruppe ,was deren doch recht zierlich geratene Sängerin hier von sich gibt .  Die junge Frau ist echt mehr als stimmgewaltig und growlt sich mal derb tief ,mal mit aggressiven Shouts durch das gesamte Geschehen .Da kann einem doch schon irgendwie Angst und Bange werden – das ist Frauenpower pur !!! Insgesamt gesehen hämmert einen deren Mucke wirklich verdammt gut ins Kleinhirn und sollte von daher auch ruhig mal von Euch angetestet werden . ( LEO )
Noizgate Records   NUVINCI GmbH   Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld     https://www.noizgate.com/de/
                                                                                                       NEVALRA - „ CONJURE THE STORM“
Da haben sich die drei amerikanischen Jungspunte nun aufgemacht ,um uns dieser Tage nun mit ihrem Debüteinstieg zu beglücken .Irgendwann ,wenn es mich nicht täuscht ,2015 ,legten die wohl schon mal nen 5 Song Minialbum ( „THE BLACK FLAME") vor ,welches allen Anschein nach wohl auch ganz gut in der Szene punkten konnte .Jetzt steht man nun mit seinem brandaktuellen Material in den Startlöchern ,um Euch da draußen mit gut 45 min . derberen Stoff zu beglücken .Und hier legt man sich so rein stilistisch gesehen nicht ganz fest . Zwar ist recht deutlich zu erkennen ,dass man sich ohne jeden Zweifel am schwedischen Death-/ Black Metal orientiert ,lässt hierbei aber auch so einiges an eher progressiv anmutenden Elementen mit einfließen .Abwechslungsreich ist die Scheibe ja ohne jeden Zweifel geworden .Denn neben so nem wirklich großen Haufen an wirklich super derben , richtig fetten und echt kraftvollen tödlichen Gewaltattacken ,setzt man hier auch recht häufig auf eher sehr melodische Parts ,bevor man dann wieder mit aller Macht voranschreitet und so nen richtig derbes Brett fährt. Das hierbei dann aber auch immer wieder mal so ein paar wirklich recht lange Gitarrensolis mit eingebaut werden ,tut dem Gesamterscheinungsbild zwar wirklich ganz gut ,sorgt nochmals für zusätzliche Abwechslung , nimmt aber letztendlich dann doch so einiges an Durchschlagskraft aus den Songs .Finde ich eher schade und vielleicht auch streckenweise etwas zu langgezogen ! Richtig gut und vor allem krass  geht’s bei den gesanglichen Darbietungen her .Da zieht man so einiges an metallischen Registern ,was von Thrash ähnlichem Geschoote ,über Black Metal Gekeife bis hin zu Death Metal Growls reicht .Obwohl das Trio nun nicht wirklich mit irgendwas Neuem daherkommt ,Eigenständigkeit auch nicht groß geschrieben wird ,sind die 10 Songs dennoch richtig gut geworden .Richtig fett produziert ( vielleicht sogar schon zu gut bzw .zu sauber ) ,können die auf jeden Fall in Sachen Technik und Abwechslung ganz gut punkten .Sollte man sich in Zukunft mehr in Richtung Eigenständigkeit ,eigener Ideen und einiges mehr an wirklich richtiger Durchschlagskraft entwickeln ,hätte man auf jeden Fall das Potential ,mal ganz weit „oben „ im Musikbusiness mitzuspielen . ( LEO )
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                                                                                   HAMMER    CEMICAN – „IN OHTLI TEOYOHTICA IN MIQUIZTLI“
Ist doch schon ganz schön interessant ,was die 6 mexikanischen Typen hier musikalisch auf ihrer immerhin schon 4 Veröffentlichung , seit Bandgründung 2008 , musikalisch wie auch stilistisch zusammengezimmert haben .Irgendwie verwundert es einen dann sicherlich sogar ,das die bisher hier im europäischen Raum mit solch einer Mucke noch nicht wirklich großartig in Erscheinung getreten sind .Aber ich denke mal ,nach deren aktuellen Output wird sich in Sachen Bekanntheitsgrad sicherlich so einiges tun und man wird eventuell dann doch mal etwas öfters von denen hören .Denn das ,was die hier musikalisch in fast ner Stunde abfeuern ,ist tatsächlich mal so gestaltet , dass du stets hinhörst und zu kaum mal nem Zeitpunkt irgendwie das Gefühl hast ,als würde man hier musikalisch oder auch inspirativ abflachen. Was die hier abfeuern ,ist schon echt klasse und in dieser Form nun noch nicht wirklich bisher an meine Ohren gedrungen .Gut ,Bands welche nen ganzen Arsch voll an folkloristischer ,altertümlicher oder historischer Klänge ( Instrumente ) in ihrer Mucke einbauen ,gibt’s ja nun doch schon einige . Dennoch wirkt das ,was die uns hier in ihren 12 Songs darbieten ,mehr als interessant ,keinesfalls typisch ,geschweige denn ,in irgendeiner Weise altgebacken oder wirklich sau typisch für so eine musikalische Konstellation .Was sich zum Anfang hier erst einmal als richtig infernalischer Death Metal darstellt ,entpuppt sich dann aber recht schnell als eine gelungene Mischung aus tödlichen wie auch anderweitigen knallharten Metallklängen ( so einiges an eher sehr melodischen Parts gibt’s hier natürlich auch um die Ohren ) und jeder Menge folkloristischer aztekischer Sounds und Klänge .Hierbei greift man natürlich ganz bewusst dann auch auf traditionelle Instrumente zurück . Und hierbei erschafft man dann natürlich eine wirklich starke Atmosphäre ,welche dich ganz tief in die Mystik und Ideologien der alten mexikanischen Kultur eintauchen lässt .Zusätzlich wird diese Atmosphäre dann noch durch den ,wenn`s mich jetzt nicht täuscht ,spanischen Gesang , verstärkt .Auch die teilweise weibliche Solostimmen, sowie ne ganze Menge an chorale Einlagen ,welche hier zum Einsatz kommen ,tragen dazu bei ,dass man hier die unterschiedlichsten Stimmungslagen gekonnt aufbauen kann .Das reicht von geheimnisvoll ,gefährlich ,bedrohlich bis hin zu einer eher nachdenklich stimmenden Ausstrahlung .Fast jeder einzelne Song präsentiert sich hier mit eigner Stimmung / Ausstrahlung und nimmt einen doch in gewisser Weise immer wieder neu „gefangen „ .Titel 7 ist im krassen Gegensatz zum sonstigen Geschehen , ein reines Instrumental ,welches „nur“ mit Soundeffekten und traditionelle Instrumente dargeboten wird und bei welchem man dann auch mal ganz bewusst auf irgendwelche metallischen Klänge verzichtet .Und gerade dieses Stück ist es dann auch ,welches einen dann geistig tatsächlich ganz tief in die alten Kulturen eintauchen lässt und förmlich vor dem eigenen Geiste, Bilder von Landschaften, Bauten und Menschen erscheinen lässt .Der Song hat trotz seiner eher verhältnismäßig einfachen Gestaltung schon dieses ETWAS ,was einen so richtig in den Bann ziehen kann .Auch wenn ich nun nicht komplett überwältigt bin ,kann ,muss und will ich hier ne fette HAMMERMARKE verteilen .Lasst Euch mal wieder in eine uralte mystische, teils sehr dunkel gestaltete Welt entführen ! ( LEO)
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                                                                                                              VINTERSEA - „ILLUMINATED“
Es ist schon durchaus beachtlich und vor allem interessant ,was sich so auf dem internationalen Metalsektor tut .Auch wenn hier sicherlich recht viel “Einheitsbrei “ angeboten wird ,gibt es dennoch immer wieder diverse Veröffentlichungen ,welche zwar nicht unbedingt was Neues bieten ,aber dennoch nach dem ersten Hördurchlauf einen mehr als positiven Eindruck hinterlassen können .Und dazu gehört für mich dann auch das aktuelle Output der 4 Mannen und ein Fräulein  aus Portland, Oregon .Obwohl die nun auf ihrem Werk „nur“ 6 Songs gepackt haben ,läuft der Silberling immerhin fast 40 min . Keiner läuft unter 5 min .Und da kann man sich dann auch schon eventuell vorstellen ,dass man bei solch einer langen Spieldauer doch so einiges an musikalischen Einflüssen in jedem einzelnen Song verbaut wird ,um diese dann interessant und auch abwechslungsreich gestalten zu können .Und tatsächlich hat man hier sehr weitläufige Klanglandschaften im Angebot ,welche sich sowohl aus knallharten Black – und Death Metal Elementen zusammensetzen ,aber auch jede Menge an eher progressiv wirkenden Einflüssen aufweisen können .Und diese unterschiedlichsten Stilelemente werden richtig gut und vor allem flüssig zusammengesetzt .In vielen Abschnitten dieses musikalischen Geschehens zeigt man sich wirklich verdammt stark und lässt einen doch recht beeindruckend dasitzen .Es ist doch schon recht beeindruckend ,wie man es hier versteht , so ne Vielfalt an Einflüssen und Stilen zu kombiniert ohne das Gesamtgeschehen zu sehr vollzupacken bzw .sich übermäßig experimentell dazustellen . Fast jedem einzelnen Song haftet hierbei so ne leicht  monumentale fast schon etwas majestätisch Aura an ,welche echt so einiges an Ausstrahlung mit sich bringt .Insbesondere bei solchem Song wie „Fiery Tongue „tritt dies enorm stark zum Vorschein .Gerade auch die hier zum Einsatz gebrachte weibliche Stimmlage ( hat schon fast was Opern mäßiges ) ,bringt ne ungemein starke Portion an Atmosphäre mit rein . Neben den häufigen eher hellen und klareren weibliche Gesangsparts ,gibt’s aber natürlich auch tief dunkle, böse  ,mal keifende ,mal growlende Töne ,leichte Sprechsequenzen oder sogar leicht choral gestaltete Einlagen .Insgesamt gesehen gibt hier also in Sachen Vielseitigkeit absolut nix zu meckern .Alles in allem wird einem hier einem hier so ziemlich alles geboten ,was ein offenes Metallerherz haben will .Mal kracht`s so richtig heftig, mal kann man sich fast gemütlich zurücklehnen und abschalten und anderseits kann man dann aber auch mal ganz tief in sich gehen und seinen eigenen Gedanken freien Lauf lassen .Nen wirklich richtig nettes Scheibchen ,welches zwar nicht als absolute top Neuerung durchgehen kann ,aber dennoch mehr als überzeugend rüberkommt . ( LEO )
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                                                FU 52
                                                                                                         EXTREM LIEDERMACHING # 18 ( A 4 Deutsch )
Pünktlich wie immer geht auch das eigenwillige Extrem Liedermaching Fanzine nun schon wieder in die nächste Runde . An Arbeitswillen(wut) und Durchhaltevermögen haperts bei denen nicht ,und so gibt es in der neuen Nummer auch wieder ne ganze Menge an Stoff zu entdecken ,welches hierbei natürlich insbesondere auf die Liedermacher Sparte ausgerichtet ist .Sehr positiv hierbei für mich ,dass man erst mal vom bisherigen A5 Format abgewichen ist . Da wirkt die doch sehr spezielle Form der Gestaltung doch etwas übersichtlicher und überschaubarer .Mit über 40 Seiten ist das neue Teil dann wohl auch eines der fettesten geworden ,welches man bisher angeboten hat . Was gibt’s nun inhaltlich an Gesprächsrunden zu entdecken...? Logisch das bevorzugt Vertreter der Liedermacher Szenen hier abgehandelt werden .So z.B . „Mal Zwischendurch „ , „Mirco Schifferle „ , „Jenny Neubauer „…..Aber ganz so völlig unmetallisch ,wie man vielleichter wartet ,zeigt sich das Heftchen dann doch nicht .Immerhin wird hier auch jemand mit dem Namen „Florens Thamm“ ( Arvid Weltenwandler ) recht intensiv unter die Lupe genommen ,welcher wohl auch nen Melancholie Black Metal Projekt ( Lichten ? )am Start hat .So wirklich kann ich das aus dem eher etwas merkwürdig geführtem Interview aber nicht herauslesen ! Empfehlenswert ist auf jeden Fall dann noch die kurze Laberrunde mit einem der Betreiber des „Cafe Brix“ in Dresden . Neben ein paar wenigen Reviews ,nen paar Werbeanzeigen und dem Beitrag „ Chronik meines Alkoholkonsums“, ne A4 Poster Bonusbeilage von " Florens Thamm " und den Sampler " Florens Thamm - Kunst unterm Dach - Live + Bonus „ .Alles in allem ist es echt ne ganze Masse an diversem Stoff geworden ,welchen man hier zusammengetragen hat .Wer Interesse daran hat ,seinen musikalischen Horizont zu erweitern oder auch mal nen Zine in den Händen halten will ,welches sich insbesondere gestalterisch absolut von der breiten Masse abhebt und unterscheidet ,der kann hier ruhig mal zulangen . ( LEO )
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                                                                                                         TRAUMER – „ HISTORY“
Ein bissel überrascht bin ich ja nun doch schon ,was die Brasilianer hier auf ihrem dritten Album so musikalisch von sich geben .Anfangs beim Intro hätte ich ja beinahe noch vermutet ,das die sich irgendwie eventuell in Richtung Gothic Metal bewegen könnten ,was sich dann aber im Laufe der 12 gebotenen Stücke als völlig falsch erweist .Denn was die hier von sich geben ,ist qualitativ richtig hochwertiger Power Metal Soff , welcher meist im melodischen Bereich angesiedelt ist und streckenweise sogar einiges an verdammt epischer Ausstrahlung mit sich bringt .Gut ,irgendwas abnormales oder besonderes wird einem hier nun ehrlicher Weise gesagt ,nicht wirklich geboten .Ist halt alles so ,wie man es erwartet und was man bei diesem musikalischen Bereich voraussetzt .Obwohl man nun hierbei fast sein gesamtes Augenmerk auf die melodische Gestaltung setzt ,immer mal auch ein paar leichte Keyboards mit einbringt ,legen die einzelnen Songs dennoch ne recht große Powerausstrahlung an den Tag .Das die hier mit jeder Menge an Herzblut und voller Überzeugung am Musizieren sind ,ist dem kompletten Album anzumerken . Die Brasilianer zelebrieren förmlich ihren Style und zeigen hierbei eindeutig ,dass man sich komplett „ mit Haut und Haaren „ dieser metallischen Sparte verschrieben hat .Absolut logisch ist bei denen dann auch ,dass die hier so einiges an Songs präsentieren ,die nen super starken Ohrwurmcharakter mit sich bringen und durchaus auch das Potential haben ,sich zu ner richtig metallischen Hymne entwickeln zu können .Natürlich dürfen hierbei auch Power Metal Balladen nicht fehlen .So legt man mit "Lonely Rain" und "Thousand Tears" dann hier zwei Songs vor ,welche wohl absolut bestens dazu geeignet sind ,bei den sanften weiblichen Metalheads zu punkten . Einzig allein für mich mal wieder eher etwas problematischer stellt sich der Gesang dar . Anfangs dachte ich ja echt ,hier würde nen Fräulein hinterm Mikro agieren  - womit ich allerdings völlig falsch lag .Zwar ist das wirklich mehr als erstaunlich ,in welchen hohen Tonlagen man sich hier darstellt und auch qualitativ überzeugt ,aber mein Innerstes verwehrt halt komplett den Zugang dazu .Fest steht jedenfalls ,das wohl gerade der Gesang ein absolutes Aushängeschild und Markenzeichen der Band ist .Obwohl sich teilweise die Songs  dann vielleicht doch etwas in die Länge ziehen ,bringen die dennoch genügend Abwechslung mit sich .Alles in allem sicherlich ein Album ,welches die Fans dieser Sparte wirklich ansprechen wird .Auch wenn die einzelnen Stücke nun doch eher mit recht typischen musikalischen Gestaltungselementen vollgepackt sind ,langweilt einem die Scheibe auch nach dem x-ten Durchlauf in keinster Weise .  
( LEO )
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                                                                                                         DOCUMENT 6 – "GRIND (R)EVOLUTION“
Die Aachener sind ja nun nicht die schnellsten ,was neues Material angeht . Letztmalig hat man sich 2014 mit der EP „Openmind“ in Szene gesetzt ,kehrt man  nun endlich mit brandneuem Material ins Szenegeschehen zurück .Absolut passend zum Titel "Grind (r)evolution"  ,entfacht man hier ein 18 Stücke umfassendes fettes brachiales Soundorgienmassaker , welche sicherlich den letzten Drecksbrocken aus unseren Ohren blasen wird . "GRIND (R)EVOLUTION“ richtet sich hierbei mit ganzer Macht und Energie gegen den ganzen gesellschaftlichen und politischen Scheiß ,welcher über uns in den letzten Jahren hereingebrochen ist . Mit voller Wucht und absoluter Überzeugung , wütet man sich hier förmlich durchs Geschehen und lässt dabei absolut keinen Freiraum für irgendwelchen „lieblichen „ Klänge .Mal abgesehenen von diversen Samplereinspielungen ,kommt es hier so gut wie niemals zum Stillstand .Vollgepackt mit schroffen tödlichen Riffs und ner enorm fetten Portion an Double Bass Einsätzen ,überzieht einen hier ein gut 35 Minuten währendes Grindgewitter ,welches extremer kaum sein könnte .Obwohl man auch hier neben dem schon mehr als absolut zerstörerischen Totalangriff ,sich auch mal eher etwas schleppenderen slammigen Passagen widmet , verliert keiner der einzelnen Stücke irgendwie mal sein Ziel aus dem Augen , am Ende alles zu vernichten und als Sieger vom Platze zu gehen .Passend zum absoluten Grindgemetzel ,röhrt ,röchelt ,grunz ,growlt man mit voller Inbrunst durch jeden einzelnen Songs und deckt damit echt die gesamte Bandbreite der „abartigsten „ Ausdrucksformen ab .Besser geht da schon nicht mehr ! Recht cool geworden sind so diverse Stücke ,in denen man sich mal ein bissel was an deutscher „Volxsmusikkunst“ vornimmt und diese so richtig schön in ganz extreme „Gewaltorgien „ umwandelt .Zwar nicht neu diese Idee ,aber gerade hierbei setzt man auf so nen Rhythmusaufbau ,welche für ne absolute Partystimmung sorgen wird und bei denen man so volle Pulle abgehen sollte .Geiles Material um so den absoluten Mosh - /Circle Pit zu entfachen . "Grind (R)evolution“ ist im Vergleich zur letzten EP Veröffentlichung um einiges fettes ,dreckiger und vor allem durchschlagskräftiger geworden . Der Preis von 6,50€ ( inklusive Versand  - Deutschlandweit) ist hierbei mehr als gerechtfertigt ,zumal man auch Sound technisch richtig schön satt und drückend rüberkommt .Einzig allein das „booklet“ ist hier eher etwas spartanisch, aber dennoch immer noch ansprechend ausgefallen .Wer sich mal wieder „in Grund und Boden „ grinden lassen will , der wird jedenfalls an diesem Teil hier kaum vorbei kommen und seine absolute Freude damit haben  . ( LEO )
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                                                                                                                GRENDEL'S SYSTER - S/T (7")
Das ist mal ne ganz spezielle Sache hier. Ganz einfach, weil die süddeutschen Grendel's SYSTER sich so etwas wie Eigenständigkeit auf die erhabene Fahne eingravieren können. Ein nicht mehr sehr häufiges Phänomen heutzutage, liegt evtl. auch daran, dass der Stil eben auch nicht alltäglich ist und eher verschobene Metal Liebhaber ansprechen sollte, die auf Stoff wie Warlord, frühe Manowar (Into Glory Ride), Manilla Road, Cirith Ungol, Heavy Load oder Wytch Hazel schwören. Dies Ist Musik, die aus nebligen Frühzeiten des alten, vorchristlichen Europas erzählt. Eine Musik, direkt aus den heiligen Hallen Walhalla. The God's Made Heavy Metal and they saw that us what good. Aber eben speziell. Keine Speed Sägen oder Thrash Hämmer, sondern erhaben, würdevoll und träumerisch schweben hier zwei Kompositionen durch die eigenen vier Wände und verwandeln diese in ein Szenario mit majestätischen Burgen, vergessenen Wäldern und dem Stoff uralter Sagen. Denn solche Bilder können durchaus vor dem inneren Auge erscheinen, wenn man sich hierauf einlässt. Eher schleppend, mit verträumten Melodien (die mich skurriler Weise an die Pagan Metaller von Nomans Land erinnern) und dazu Katia einzigartige Stimme, die die Kauzigkeit von Grendel's Syster noch unterstreicht. Man merkt, dies ist keine Kost für jedermann, sondern für die schrägen und verschobenen Charaktere unter den Headbangern. Für mehr Informationen einfach das Interview mit diesen sympathischen Bard/nnen lesen. ( COWBOY )
https://grendelssyster.bandcamp.com/
                                                                                                                  MEDIØKRIST – „ (TRAUMWELT)“
Das Genre Metalcore neu zu erfinden oder hier mal einen wirklichen Achtungspunkt zu setzen ,gelingt heutzutage ja nun wohl eher kaum noch einem Vertreter dieser Sparte .Das meiste klingt halt doch einfach nur wie ne 1:1 Kopie und überraschen kaum noch jemanden .Da freut es einen dann mal ein wenig ,wenn es dann doch ein paar Vertreter gibt ,die sich durchaus auch mal etwas Mühe geben ,dieser musikalischen Ausrichtung doch ein klein bissel was außergewöhnlicherem an Klängen beizumengen, um nicht ganz so „steril“ wie die breite Masse zu klingen .Die deutsche 6 Mann Truppe stellen sich auf ihrem Debüt in dieser Hinsicht nämlich gar nicht mal so blöde an ,auch wenn sicherlich der komplette musikalische Grundgedanke auch bei denen nun mehr als eindeutig auf die Metalcore Richtung ausgerichtet ist .Aber einer deren wohl charakteristischsten Unterschiede zu den anderen ist hierbei ohne jeden Zweifel der doch recht strake Einsatz von elektronischen , eher beruhigend wirkenden Synthesizersounds. Teils erscheinen mir einige Songversätze schon fast etwas in den Elektro Pop Bereich eintauchend ,wobei sogar Stellen zu hören sind ,welche mich dann wiederum ganz leicht etwas an den Dark Wave/Gothic Sound erinnern .Zwar arten gerade diese Momente nicht aus ,sind aber dennoch recht maßgebend dafür ,einzelnen Songs durchaus so etwas wie ne eigenen Identität einzuhauchen .Trotz der komplett verdammt Energie geladenen Ausstrahlung der 12 Stücke ,die wirklich reichlich mit schön fett bratende Gitarrenriffs und ein enorm kräftigem und drückendem Drumspiel bestückt sind ,gibt es aber auch hier immer mal wieder Momente der „Ruhe“ .Am stärksten zeigt man dies für mich beim 4 Song „Traumwelt“ .Insbesondere die eher etwas ruhigeren ,fast schon etwas progressiver anmutenden Gitarrenpassagen machen sich hier richtig gut . Selbst was deren Gesangsdarbietungen betrifft ,ist man hier doch auch mal recht bemüht ,seiner Kreativität dann auch mal etwas freien Lauf zu lassen . Sicherlich , der derbe typische corige Ausdruck wird hier auch bevorzugt benutzt ,aber dennoch kommt es auch zu eher etwas klareren Einsätzen ,leicht hallig unterlegtem Gesang und ganz leicht kräzendem ,fast schon etwas black metallisch anmutender Ausdruck . Eintönig klingt das jedenfalls beweintem absolut nicht . Wer sich in Sachen Metalcore nun endlich mal mit einer etwas anderen Vorgehensweise beschallen lassen will ,der wird hiermit durchaus sehr zufrieden sein .Für mich ist zwar die Produktion selbst zu sauber und zu klar geworden ( da fehlt so dieses gewisse Etwas ) ,aber letztendlich hat es die Scheibe dennoch geschafft ,mittlerweile 3 mal bei mir die Rund zu drehen ohne das ich irgendwann mal ein echtes Bedürfnisse gespürt hätte ,die Stop Taste zu drücken . ( LEO )
Gordeon Music Promotion     http://www.gordeonmusic.de/
Timezone Records    https://www.timezone-records.com
                                                                                                                    WEICHE – „KEIN TITULUS“ ( LP )
Nein, die Band WEICHE kommt nicht aus Sachsen-Anhalt, sie kommt aus Hessen, und das Solinger Tageblatt wird mit Sicherheit nie über solch eine schwere unzugängliche Musik berichten. Ich vermute mal, WEICHE sind wohl nicht gerade bekannt dafür, dass ihre Musik Leben rettet. Auch ich finde erst ab den letzten Song auf der A Seite, namens  „Eiter“, gefallen, der meine Achtung weckte und durch diese BLACK SABBATH angepusteten Riffs schon Genialität besitzt. Dennoch ist das im vollen Umfang nicht so eine amüsante Unterhaltung wie bei den ersten acht Star Treck Filmen. Strukturiert zähe runtergekommene 11 Tracks ziehen sich durch diese Platte. WEICHE fabrizieren alles andere als Funk Musik, das sollte klar sein. Weiche Töne stehen im Krieg mit harten Tönen. Selten dezente spritzige Töne sind in der Minderheit gegenüber den massigen schwerverdaulichen und absolut knochentrockenen Tönen. Das Ziel der dreckigen Musik von WEICHE ist sicherlich die Düsternis und die gedankenlose Apathie im Alltag heraufzubeschwören. Mir persönlich ist aber zu viel Lustlosigkeit in fast allen vorhandenen Songs der Platte verankert. Alta, ist echt schwer, wir müssen uns schon darauf einlassen und sollten uns schon darauf einstellen, ultra zähe Brocken vor die Stiefel gekotzt zu bekommen. Besonders der Track „Schwarm“ ist ein klassischer und phlegmatischer Anspieltip Song! Beim letzten Tonstück „Verblüht“ strömt dann die noch restliche vorhandene schwarze Galle in einem raus, bis das Ende, bis unser Ende, gekommen ist und wir im Nichts übergehen. Die Scheibe ist nichts für wacklige Gemüter. Ganz großer Minus Punkt der Platte: im Inlay wurden keine Texte abgedruckt. Keine Ahnung warum, ob es die Band so wollte oder sich die vier Labels darüber nicht gekümmert haben. Schade! Mich würde schon interessieren was in „Wesen“ vertont wurde, was WEICHE mit „Verformt“ meinen, worum es in „Verpuzzelt“ geht und warum ein Song „Unkraut“ gewidmet wurde. Die Platte bekommst du im KINK Mailorder ( http://kink-records.de/   ) . Die Platte wächst, und davon werden wir noch Jahre später reden. Auf WEICHE habe ich zumindest ein Auge geworfen.  (SINT)
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                                                                               HAMMER      ÖKOMISANTHROP – “BLACK MISANTHROPIC BEAST WORSHIP”
Nachdem es nun doch schon einige Zeit her ist , das mich das Brandenburger Projekt mit seinem Demo Tape „ I deny „ so ziemlich voll weggefetzt hat ,legt man jetzt nun endlich mal nach . Das mit 7 Songs bestückte neue Werk gibt es allerdings im Moment wohl noch nicht käuflich zu ergattern ,weshalb ich nun auch nicht sagen kann ,ob man wieder das Tape Format beibehalte wird oder doch eventuell auf ne CD Form umsteigen wird .Da müsst ihr Euch ganz einfach mal überraschen lassen .Fest steht für mich auf jeden Fall schon nach dem ersten kompletten Durchlauf ,dass sich hier wieder ne finanzielle Investition absolut lohnt .Denn wie bereits beim Vorgänger ,zelebriert man hier förmlich seine Form des sehr traditionellen old school Black Metals ,welcher vollends mit nordischem Black Metal Style durchtränkt ist . In die tiefsten ,finstersten Abgründe abtauchend , erschafft man hierbei eine teils enorm starke morbide und bedrohliche Stimmung ,welche absolut nicht den klitzekleinsten hellen Sonnenstrahl zulässt . Obwohl man es anfangs erst einmal eher etwas zurückhaltender angeht ,braucht es nicht lange ,um dann sofort an Geschwindigkeit zuzulegen . Und diese fast schon höllische Geschwindigkeit durchzieht jeden einzelnen Song ,ohne hierbei jedoch auch so ein gewisses Maß an atmosphärischen Parts außer Acht zu lassen .Gezielt kommt es hier dennoch immer mal wieder zu diversen Tempowechseln ,welche so einiges an Abwechslung ins Geschehen bringen ,aber in keinster Weise dafür sorgen ,den einzelnen Stücken in irgendeiner Form die enorme bösartige Intensität zu entziehen .Insbesondere was die Gitarrenarbeit betrifft ,hat man sich hier diesmal noch um einiges gesteigert .Da finden sich ne Unmenge an sägenden ,verdammt dunklen  Gitarrenläufe wieder ,welche insbesondere dafür verantwortlich sind ,das die Stücke so ne gewisse Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit ausstrahlen . Im Gegensatz dazu tauchen dann vereinzelt auch mal eher etwas gediegenere helleren Riffs auf ,welche leicht  atmosphärisch ,fast schon episch anmuten .Die Gegensätzlichkeit bei den Riffs macht sich wirklich hervorragend .Obwohl die Songs sicherlich in erster Linie doch sehr stark von Geschwindigkeit geprägt sind ,findet man aber auch eher etwas ruhigeres Material wie z.B . „Waheela sacrifice“.Zwar anfangs auch noch richtig fett gestaltet ,entwickelt der sich dann aber ab ca .dem Mittelteil doch zum leicht hymnenhaften, sehr ausstrahlungsstarkem Stück .Insgesamt gesehen bekommt man es dieses Mal doch um einiges noch besser hin ,die unterschiedlichsten emotionalen Stimmungen des Black Metals zu vereinen .Und das macht sich dann hier auch im Gesangsbereich recht stark bemerkbar .Denn hier geht’s beiweitem nicht nur ultra finster, krächzend, leicht mit Hall unterlegt ,zur Sache .Ne hier tauchen auch mal Sequenzen auf ,die eher schon etwas Sprechgesangscharakter haben .Das diese hierbei natürlich noch einmal einen enormen Einfluss auf die morbide und misanthropische Ausstrahlung der gesamten Songs haben ,steht ja wohl völlig außer Frage . Es ist wirklich schon mehr als erstaunlich ,wie überzeugend ,ehrlich und authentisch man hier seine Abneigung gegenüber der Menschheit und der Gesellschaft allgemein ,rüberbringt .Das ist absolut keine Show sondern die reine Überzeugung . Ne ehrlichere ,überzeugendere ,intensivere ,bösartigere und dunklere Black Metal Mucke ist mir schon ne ganze Weile nicht mehr untergekommen .Von daher bleibt mir dann absolut auch nix anderes mehr über ,um wieder die HAMMERMARKE zu zücken und natürlich auch ne Kaufempfehlung aussprechen. Abschließend nur noch ne kleene Information am Rande .Wenn ich jetzt richtig informiert bin ,hat sich der Brandenburger  Einzelkämpfer „ Wahella“ hierfür dieses Mal noch einen Gastmusiker zu Hilfe geholt !? ( LEO ) 
https://www.metal-archives.com/bands/Ökomisanthrop/
                                                                                                  KÜMMELGROLLER # 5   ( A 5 deutsch )
Ha ,das kleine „Kümmelgroller „ Fanzine gibt sich auch mal wieder die Ehre .Wie gehabt ,präsentiert man sich auch hier wieder in einem eher sehr klassischem Layout ,was sicherlich so in der Form an die alten undergroundigen Punkt Lektüren erinnert . Eher etwas chaotisch und wild zusammengeschustert wirkend ,muss man sich bei der kleinen Lektüre doch immer mal den Kopf kratzen und sich die Frage stellen ,wie das hier nun alles vielleicht irgendwie zusammen hängen sollte/könnte .Gerade in Sachen Bebilderung steht  man hier doch manchmal mit nem riesengroßen Fragezeichen da .Aber irgendwie ist es gerade das ,was dieses Zine ausmacht und was man von denen kennt  und vielleicht sogar erwartet .Neben so einigen unmusikalischen Beiträgen wie CHRONIK MEINES ALKOHOLKONSUMS und ALLE MEINE MÄUSE SIND TOT ,diversen Karikaturen/Comics ,wird hier aber natürlich auch einiges an richtig undergroundigem Lesestoff geboten .So ist z.B das Intie mit Steffen Bähr ,dem „Hauptaktionär“ des Kümmelgroller ,recht umfassend und vor allem informativ geworden .Nen bissel mager ausgefallen ist dann leider die Gesprächsrunde mit „GEBRÜDER“ .Da hätte sich dieses Ein Mann Projekt ruhig mal etwas ausführlicher äußern können .Da hingegen hat die Liedermacherin JENNY NEUBAUER in ihrer Plauderstunde doch so einiges mehr zu  sagen .Ansonsten gibt`s hier dieses Mal auch ne A4 Poster und nen paar wenige Reviews diverser anderer Printzines. Wer dann noch Interesse an wast handfestem musikalischen hat , kann sich unter www.handmade-music.org/ noch nen Sampler kostenlos runterladen .Ne Bastelanleitung für die CD Hülle gibt’s dann hier sogar im Mittelteile .
Zu haben ist das kleene Teil
  unter riskmag@web.de oder mal bei  https://www.facebook.com/kuemmelgroller/ nachgucken . ( LEO )
                                                                                                            STUMME RACHE – „DEMO“ (TAPE)
Dieses auf 50 Stück limitierte Tonband ist beim ersten Gig hier in Göttingen schon weg gegangen wie Freibier. Und zwar zurecht. Nicht nur, weil dies trinkfreudige Quartett alles weg gerissen hat. Schließlich können viele Horden ganz besonders live überzeugen. Aber eben auch auf Konserve lassen Stumme Rache die Grundmauern erzittern. Räudiger, brachialer HC Punk, mit einigen verspielten Solos und Gitarren Leads, gekleidet in wuchtigem Sound Gewand. Hier gibt's acht Mal direkt auf die Fresse, zwei davon sind Kofferversionen von Appartement 3G und Red With Anger, wobei man sich bei letzteren gleich mal deren Axtschwinger Patrick als betrunkenen Gast ran gezerrt hat. Textlich kotzt man sich über besorgte Knallköppe ("Wutbürger"), Krieg ("Refugees Of War") und ähnlichem aus. Sehr starker Erstschlag der Göttinger. Wer also seinen HC Punk gern abwechslungsreich und mit ganz leichter Metal Note mag (gerade "In meinem Kopf" erinnert mich zu Anfang etwas an Tank), ist hier genau richtig. Mit lobenswerter DIY Optik ausgestattet und schöner Cut n Paste Aufmachung. Dürfte wohl schon ausverkauft sein, kontaktiert aber dennoch unbedingt mal die Band. Leicht im weltweiten Netz zu finden. Einziger Durchhänger: Der Klang der Kassette selbst ist etwas arg dumpf. Sollte echte Straßen Punks aber nicht abschrecken. ( COWBOY )
https://stummerache.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Stumme-Rache-288302125391797/
                                                              HAMMER      DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND – “ WISH I WEREN'T HERE”
Bereits die letzte Scheibe “What Makes You Pray” des Österreichers hatte mich ja nun so dermaßen beeindruckt , dass sogar ,entgegen meiner allgemeinen musikalischer Vorlieben ,fürs Heftchen sogar ein Interview entstand .Und kaum war man mit der aktuellen FU Ausgabe durch ,flatterte auch schon die nächste Veröffentlichung ins Haus .Ganz schick im Digipack Klappcover Format ,Hochglanz gehalten mit Prägedruck versehenen ,bin ich ja nun mal mehr als gespannt drauf ,in wieweit mich diese neuen 9 Songs mit ner Spielzeit von gut 40 min . auch dieses Mal wieder beeindrucken werden bzw . können .Und wie bereits beim Vorgänger ,ist das hier Gebotene nicht wirklich ganz einfach zu umschreiben .Sicherlich passt hier ,wenn man es mal großzügig auslegt ,die Oberkategorie Psychedelic Rock wieder ganz gut ,wobei man sich hiermit aber doch dieses Mal bedeutend düsterer präsentiert und auch recht deutlich den Anteil an elektronischer Klänge etwas verkleinert hat . Dennoch bieten die Songs so ne ungemeine Vielfalt an unterschiedlichsten Hörerlebnissen ,dass man auch hier auf jeden einzelnen Song eingehen muss . 
Der erster Song zeigt sich erst einmal in einen eher etwas monotoneren rhythmischen Grundaufbau, welcher insgesamt von einem sehr dunklen Ambiente umgeben wird .Obwohl hier doch so einiges an elektronischen Sound eingebracht werden ,sind die nicht überdimensional prägend ,sind aber dennoch maßgeblich für diese doch eher bedrückende Stimmung verantwortlich .Das ganze Geschehen erinnert mich ,auch durch die weiblichen Gesangsparts, doch recht stark an die  britische Songwriterin „Ann Clark „ .
Beim darauffolgenden Stück kommen bei mir sofort gewisse Gedanken an die „Dark Wave „ Ausrichtung auf .Bestückt mit jeder Menge an psychedelischer, sehr experimentell anmutender Klangsequenzen ,wird durchweg eine verdammt düstere und dunkle Aura erschaffen ,welche fast schon etwas magisch wirkt .
Der dritter Song zeigt von Beginn an , das „Pink Floyd“ einen sehr starken Einfluss auf das Songwriting hatten Bedrohlich ,beängstigend ,dunkel und fast schon hypnotisierend wirkend ,erschafft man  eine Klangwelt ,in welcher man sich förmlich „verlieren „ könnte .Die leicht etwas hintergründig wirkenden weiblichen ( Sprech )-gesangsparts sind hierbei so ausgelegt ,dass diese einem ,trotz ihres eher helleren hauchenden Charakters ,doch irgendwie ne gewissen kalten Schauer über den Rücken ziehen lassen können/werden .
Weiter geht’s dann mit einem Track ,welcher recht stark mit den unterschiedlichsten Gitarrenklängen durchzogen ist . Durch seine gesamten Rhythmusgestaltung und dem etwas kraftvollerem Einsatz der Stimme  wirkt der dann fast schon „rockig“ .
Der 5 Song zeigt sich dann doch mal vom Grundaufbau her ,wieder etwas stärker durch elektronische Sounds bestimmt .Eher vom Grundrhythmusaufbau etwas gleichbleibend aufgebaut  ,lässt der zwar so eine gewisse monoton beängstigende Grundstimmung aufkommen ,wirkt aber niemals langatmig oder langweilig .Denn eher etwas hintergründig eingesetzt ,ist dieser Song mit Unmengen an den verschiedensten Sound – und Gitarrensequenzen bestückt , welche einen immer wieder aus neue die Ohren spitzen lassen können und auch werden .
Das nun folgende Stück gehört ohne jeden Zweifel zu den ruhigsten dieser Scheibe . Nicht wirklich mit einer klaren Rhythmusstruktur bestückt ,setzt der sich eher aus ne Vielfalt an Klangsequenzen zusammen ,welche enorm gut miteinander verwoben werden ,ineinander übergehen und eine Soundlandschaft erschaffen ,welche einem beim Zuhören absolut in Fleisch und Blut übergeht und in eine Traumwelt mitnimmt .
Weiter geht‘s dann mal wieder in einem eher recht flotten ,rockigen Format ,welches insbesondere durch Drums und Gitarre bestimmt wird .Auch die synthetischen Klänge setzen hier eher mal etwas auf „Geschwindigkeit „ und schaffen es ,dich aus der bis dato erschaffenen eher tristen , tiefen ,dunklen seelischen Gedankenwelt herauszuholen.
Noch etwas stärker „rockend „ zieht man dann weiter einer Wege .Für mich der am stärksten durch Gitarren geprägte Song ,welcher dich wohl am stärksten wieder in die reale Welt zurück holen wird und in seiner Form der Darbietung ,die Welt da draußen in einem doch etwas „helleren Licht“ erstrahlen lässt .
Das letzte Stück könnte man dann ,hingegen der bisherigen Darbietungen ,fast schon als einen echten Doom Song beschreiben .Sehr dunkle und psychedelisch wirkenden Gitarren sind hierbei vor allem prägend .Durchweg mit einem schweren und gemächlich dahinziehenden Rhythmus versehen ,walzt sich das gesamte Geschehen schwermütig dahin und zeigt nur durch die eher heller wirkende Gesangsdarbietung ,etwas Licht und Hoffnung auf .Im Mittelteil dieses Stückes herrscht dann urplötzlich absolute Stille ,wo so rein gar nichts passiert .Komisch ! Erst nach einiger Zeit ertönen dann doch noch einmal ruhige ,gediegene Soundelemente ,welche das Stück ausklingen lassen .
Auch dieses Mal wieder ,hat es der Österreicher bei mir geschafft , mich durchweg mit dem Gebotenen in seinen Bann zu ziehen . Das alles hier ist ein absolut hypnotisierend und nimmt dich mit auf einen psychedelischen Trip ,welcher ungemein auf die seelische Verfassung drückt und dich in seiner Form förmlich gefangen nimmt und nicht mehr loslässt .Hier wird wahrlich deine seelische wie auch  psychische Verfassung knallharte auf die Probe gestellt .  ( LEO )      
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                                                                                                      STREETCLEANER # 28 ( A 4 deutsch )
Es ist wirklich geil zu sehen ,dass es gerade hier bei uns in old germany noch Leute gibt ,welche unbeirrt ihr Ding durchziehen ,auch wenn offensichtlich das Interesse an den Printmedien nun nicht gerade im Aufwind ist .Wie gehabt ,in nem ganz schnuckligen fast Hochglanzformat verpackt ,hat Herausgeber Wolle es trotz einiger wirklich tiefen Niederschläge in seinem privaten Leben wieder vollbracht ,Euch auf satten 92 Seiten Unmengen an metallisiertem Material bereitzustellen .So wie man es an diesem Mag nun über die Jahre hinweg zu schätzen gelernt hat ,wird hier sowohl der Underground wie auch die eher etwas trendigere/ kommerziellere Szene in Augenschein genommen .Natürlich legt sich der Wolle auch mit der aktuellen Ausgabe rein stilistisch absolut nicht fest .Da geht’s von Thrash ,Death , Heavy Metal , Hard Rock bis hin zum Punk so ziemlich alles ,was Interessenten härterer Klänge interessieren könnte/sollte . Richtig cool und vor allem bestens für die „alten Säcke“ unter euch ,sind zweifelsfrei die Gesprächsrunden mit „Rose Tattoo”  ,“ The Idiots “ oder auch  Atrocity „ geworden . Mit „ Paule Speckmann“ und „Dan Swanö“ hat man sich dann kurz auch mal zwei absolute „Urgesteine“ der Metalszene vorgenommen . Natürlich gibt’s noch nen echten Arsch voll mehr an Interviews zu inhalieren , (Create A Kill ,Final Breath, Dark Zodiak, , Darkness, Heads For The Dead, Day Of Jupiter, Nervosa, Night In Gales, Them ) wobei ich allerdings jetzt doch mal beanstanden will ( sorry ) , das die teils doch eher etwas kurz geraten .Gut ,die nötigsten Infos kann man natürlich hier auch rausziehen ,keine Frage .Aber irgendwie merkt man doch ,oder könnte man vermuten ,dass dem Wolle dann eventuell doch die Zeit im Nacken hing  . Aber was solls ,dafür gibt z.B nen recht ausführlichen Livebericht vom KEEP IT TRUE FESTIVAL .Und genauso ausführlich zeigen sich hier dann die Massen an diversen Reviews . Da muss man sich schon teilweise fragen , wie viel Zeit man damit verbracht hat ,um das ganze Material so ausführlich zu beschreiben . Meine Hochachtung ! Aber natürlich hat auch dieser „Streetcleaner“ wieder nen paar richtig sau starke Specials am Start . Der absolute Tip ist hier das „ „Vinylsammler-Special“ ,in welchem Wolle speziell diverse Vinylfreaks, im Bezug auf ihre Sammlerleidenschaft ,mal näher unter die Lupe nimmt . Auch das kleine Special Interview mit Kristian Kohlmannslehner vom „  Kohlekeller Studio „ ist echt empfehlenswert .Für mich nen kleines Highlight stellt hier ohne Frage dann die Plauderstunde mit Moritz Grün ,dem Autor des Buches "Metallisierte Welt" dar . Hatte zwar schon mal davon gehört ,bin mir aber erst jetzt nach dem Interview sicher ,dass diese Lektüre unbedingt seinen Weg zu mir finden muss .
Auch wenn ich mir dieses Mal erlaubt habe ,etwas Kritiken an den Interviews zu üben ,ist das Mag absolut  jeden einzelnen Cent wert. Hierbei frage ich mich allerdings wirklich immer wieder ,wie es Wolle überhaupt hinbekommt ,mit nem wirklich lächerlichen Preis von 2 € (zzgl. 1,20 € P&V) ,das hier zu finanzieren .Aus eigener Erfahrung kann man da ja nun mal nur vermuten ,dass sicherlich nichts wirklich großartig hängen bleiben wird ,bzw .man doch auch irgendwie draufzahlt .Schon alleine deshalb solltet ihr schleunigst nen paar Bestellungen abschicken , um zu zeigen ,dass ihr Wolles Arbeit ,Enthusiasmus und Überzeugung
wirklich zu schätzen wisst . ( LEO )
Wolfgang Schmeer Kirchstr. 11a, 64823 Groß-Umstadt     wolfgang.schmeer@gmx.de   
                                                                                                  LEGION OF TORTURE -  ISSUE 4 ( A4 englisch )
Nachdem man schon über die Jahre hinweg immer mal wieder was von diesem Zine aus Peru was gelesen hatte ,hat es nun auch endlich mal mit nem Tauschgeschäft geklappt . Genauso so muss ja auch Underground funktionieren ! Juan Carlos, Chefredakteur des Blättchens ist ja nun bereits auch schon seit ewigen Jahren verdammt aktiv in der Metalszene unterwegs ( kleines Label für Distribution ,Fanzine ,Band Death Invoker Sänger) und versorgt einen im Internet auch regelmäßig mit aktuellen Informationen rund um den metallischen Globus . Vom Style und Layout her kommt das Zine eher einfach, aber absolut passend für eine ehrliche und wahre Undergroundlektüre ,daher .Mit drei Klammern zusammengeheftet und nen fetten länglichen Klebestreifen versehen ,zeigt das Cover NUR Logo und Schrift .Hier verwendet man aber ,so wie auch beim Vorwort ,dann ne Schriftart ,welche echt nur verdammt schwer zu entziffern ist .Sieht zwar so cool und auch irgendwie geil aus ,könnte aber halt besser leserlich sein ! Inhaltlich sind die 22 A4 Seiten dann aber richtig fett geworden .Bildmaterial ist eher recht rar vorhanden ,mal abgesehen von nen paar Bandbildchen und deren Logos .Zwar ist auch deren Qualität auch eher recht „undergroundig“ ,aber naja, drauf geschissen . Schließlich zählt ja in erster in erster Linie das Wort .Niemand will ein Hochglanz Bildband haben ! Im Gegensatz zu den meisten Fanzine beschränkt man sich hier allerdings nur auf reine Interviews .Und die hier vorgestellten Protagonisten verdienen alles samt den Stemple „echter und wahrer Underground „ .Der größte Teil der hier eingebrachten 11 Gesprächsrunden sind enorm lang ,informativ und inhaltlich durchaus tiefgreifend geworden .Wirklich großartig was an Standartfragen ,die einen dann mit der Zeit doch eventuell langweilen könnten ,findet man da kaum mal vor .Ne ,hier geht es schon richtig tief ans „Eingemachte „ .Was soll man noch dazu sagen ! Nen paar Schreiberlinge haben das englisch hier doch bemängelt …mhhhh .Keine Panik ,denn selbst meinereins ,der dahingehend nun nicht wirklich nen Plan hat ,ist da gut klar gekommen .Also Leutchen ,wer nichts gegen musikalische Fortbildung hat und tief in die musikalischen Undergroundregionen von Bands wie Black Magic Mountain Goat (Swe), Corpse Grinder (Bra), Infernal Execrator (Sin), Manzer (France),  Shaxul (France), Nocturnal Vomit (Gre), Disinter ( Peru ) ,Qassam (Hun),Mortuorio ( Peru )  , Repugnancia ( Peru ) ,Ritual ( Peru )   Rito Profanatorio ( Peru ) abtauchen will , der wird hier absolut fündig werden . ( LEO )
Juan Carlos Alarcon Ruiz, Av. Aviacion 2459  San Borja  Lima 41  PERU     Legionoftorture@hotmail.com   https://legionoftorturezine.blogspot.com/
                                                                                     RECKLESS MANSLAUGHTER  - “CAVERNS OF PERDITION”
Die fünf Herren aus dem Ruhrgebiet haben sich ja nun doch nen ganzen Haufen Zeit gelassen ,um uns mal wieder mit nem neuen Todessstoß zu beeren .Nachdem deren letzter kompletter Rundumschlag  „Blast into oblivion“ nun auch schon gut  6 Jahren zurückliegt ,hat man sich dieser Tage nun erneuet aufgerafft , um uns mal wieder die Ohren so richtig freizublasen . Rausgekommen sind 9 leckere Songs ,welche uns erneute eine erneute Vollbedienung in Sachen  old school Death Metal bieten .Hierbei beackert man nicht nur eine der weltweiten tödlichen Variationen ,sondern mix verdammt gekonnt ,sowohl europäische , amerikanische wie auch diverser skandinavischer Einflüsse .Das es hier dann teilweise enorm heftig wütet ,man saftig voll was auf die Glocke kriegt , war ja da dann zu erwarten . Richtig schön stark mit nem super fetten Groove unterlegt ,sorgt der Großteil der Songs dafür ,dass unsere Hörorgane nach dieser Session wieder bestens funktionieren . Allerdings gehört die Todesmaschinerie von „Reckless Manslaughter“ nun nicht zu der Gattung Bands ,welche dir komplett den Schädel wegpusten wollen .Denn obwohl man ohne jeden Zweifel hier absolut nicht mit enorm fetten Death Metal Granaten geizt ,findet sich auch hier jede Menge Platz ,um eher mal im walzenden „Bolt Thrower „ Style vorwärts zu schreiten . Gerade was deren Gitarrenarbeit betrifft , agiert man hier auf nen enorm hohen und vor allem abwechslungsreichen Level ,bei welchem man sich auch nicht davor scheut ,mal nen paar eher etwas „melodiöser“ anmutende Riffs und kurze Solis mit einzustreuen . Dabei erstaunt es einen dann auch schon irgendwie ,das die es sogar hinbekommen ,nicht großartig altgebacken zu klingen ,sondern durchaus so ihr eigenes Ding zu machen .Aber nicht nur rein Mucke mäßig wird hier nen recht appetitlicher Happen geboten .Ne ,auch der Typ an Mikro sorgt dafür ,dass das hier einem alles richtig gut munden wird .Klar ist zwar ,das der sich auch hier vorzugsweise die Seele aus dem Leib kotzt und growlt .So sollte das ja auch sein und so erwartet man das ja dann auch sicherlich . Aber dennoch sorgen die teils ganz leichten keifenden Ansätze und sogar leichte Sprechgesangspassagen (Samples?) ,hier dennoch auch für so ein gewisses Maß an Abwechslung . Die Jungs verkaufen sich mit ihrem aktuellen Material echt verdammt gut ,wobei mir persönlich das zwar alles ein bissel zu klar und clean klingt und insbesondere so der „dreckige und raue Anstrich“ fehlt. Aber das sieht sicherlich jeder anders . Letztendlich steht aber dennoch zu vollen 100% fest , dass man mit dem größten Teil seines aktuellen Material dafür sorgen wird ,das sich die Langmattenfraktion mal wieder richtig austoben kann . Nen freien Standplatz für diese Scheibe könnt und solltet ihr Euch in Eurer Sammlung schon mal schaffen ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
                                                                                                  GODSLAVE -"10/10 - RARITIES RECOVERED“
10 ganze Jahre sind die Saarländer nun schon fleißig unterwegs ,um Euch immer wieder aufs Neue mit ner satten Ladung Thrash Metal zu beglücken .Und was liegt da näher ,die aktuelle Scheibe mit 10 Songs zu bestücken und dem ganzen Geschehen dann den Namen "10/10 -Rarities Recovered“ zu verpassen .Wer jetzt allerdings irgendwie denkt ,das hier wäre ne reine „Best off“  der liegt dann doch eher ziemlich falsch . Denn neben dem  brandneuen Titelsong und 3 exklusiven Live-Tracks  ,haben die hier auch die hier auch die Tracks ihrer limitierten "Thrashed"-Split-EPs (nur 222 Stück pro EP) mit draufgepackt . Also für Sammler ,welche da irgendwie mal den Anschluss verpasst haben ,schon mal ne ganz leckere Angelegenheit .Und so bieten die 5 Mannen ,wie man es von ihnen nun über die Jahre hinweg kennet und auch zu schätzen weiß  ,ne gut 38 minütige ,richtig fette Ladung Thrash Metal ,welche doch verdammt old schoolig daherkommt und kaum mal irgendwas an diversen moderneren Einflüssen erkennen lässt .Diverse Ausflüge in den klassischen Heavy Metal Bereich sind hierbei natürlich genau so vorprogrammiert wie gelegentliche Gitarrensolis .Kopf schütteln ist hier durchweg angesagt ,auch wenn`s vereinzelt mal nen paar Momente gibt ,in welchen man mal ganz kurz die Gliedmaßen zurechtrücken kann .Von der Produktion her lassen sich hier ebenfalls absolut keine Abstriche machen ,das selbst die 3 Live Tracks richtig fett aus den Boxen dröhnen und auch recht gut das Live feeling zur Geltung bringen können .  Das Teil verbreitet auf jeden Fall durchweg einfach verdammt gute Laune und bringt genügend Potential mit sich ,um bei ner Party so richtig steil abgehen zu können .Mehr Thrash Metal geht kaum noch . ( LEO )
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                                                                                                          MOFSED – „ RATTENKRIEG“ ( LP )
So wirklich richtig weiß ich gar nicht ,was ich nun vom Debüt der Kalifornier MOFSED halten soll .Denn ,um es mal ganz ehrlich zu sagen ,haben die hier ne Mucke im Angebot ,welche einen doch irgendwie Probleme bereitet .Zum einen ist es die doch recht vielfältige metallische Bandbreite ,die man zusammen setzt und zum anderen wirkt das hier auf mich irgendwie nicht ausgereift .Zumindestens hätte ich von ner Band ,die sich nun schon 2011 zusammen gefunden hat ,da irgendwie doch bedeutend mehr erwartet .Das soll jetzt hier keinesfalls heißen ,dass das hier grottig klingt ,aber so nen kompletter Durchlauf lässt einem im ersten Moment doch eher etwas fragend dasitzen ,als das es einen vollkommen in Begeisterung versetzten könnte . Dabei fangen die mit ihrem ersten Songs gar nicht mal so übel an . Richtig schöner Thrash Metal ,welcher schon nen ganz schönes Tempo vorlegt  ohne  jedoch  in Hypergeschwindigkeit auszuarten .Recht geradlinig ackert man sich hier voran ,lässt aber bereits schon hier erkennen ,dass man gerade bei der Riffarbeit ,so richtig einen „raushängen lässt „  .Und gerade die wird dann von Song zu Song doch immer mehr ausgebaut .Verdammt vielseitig ist die ja ,ohne Frage ,aber stellenweise hat man dann doch irgendwie den Eindruck , als wollte man ganz einfach zu viel des Guten . Leider wirken dann manche Songs einfach zu vollgepackt ,teils sogar überladen .Wirkt irgendwie dann nicht mehr ,als wäre das aus einem metallischen Guss perfekt zusammengesetzt . Eher für mich ebenfalls etwas problematisch ausgefallen ,ist deren Versuch ,die unterschiedlichsten metallischen Style miteinander zu verbinden . Sicherlich sorgt das ,wenn man klassischen Heavy Metal und leicht schwedische Death Metal Sprenkler mit einbaut ,doch recht abwechslungsreich ,wenn auch nicht übermäßig kreativ .Aber so ,wie man das hier handhabt ,hat man irgendwie echt so den Eindruck , als wisse man nicht wirklich ,was man nun will . Punkten kann man bei mir zumindest mit seinen doch recht variablen Gesangsleistungen .Einzige Ausnahme hierbei ist allerdings  das King Diamond Cover "The Family Ghost“ .Der Versuch , hier genau so ne hohe Tonlage wie der King zu erreichen ,ist für mich doch eher voll in die Hose gegangen ist .Auch was man mit dem 4 Track „Grotesque Procession“ bezwecken will ,entzieht sich vollkommen meinem Verständnis .Ein ganz merkwürdige Stück Song ,welches man so sicherlich kaum als Lied einstufen möchte .Könnte man am ehesten vielleicht noch als Intro bewerten ,aber mehr geben diese Töne ganz einfach nicht her .Was so etwas mittendrin zu suchen hast ,ist für mich doch eher mehr als fraglich .Ja Mensch ,jetzt ist das Debüt der Kalifornier nun schon zum dritten Male bei mir durchgerattert und ich bin immer noch nicht viel schlauer wie am Beginn .Teils ist es denen ja nun durchaus gelungen ,hier nen paar recht nette Songs rauszuhauen .Hätte man die Scheibe nen bissel übersichtlicher oder geradliniger gestaltet ,könnte man den Jungs durchaus dazu voll gratulieren .Aber so bleibt bei mir dann letztendlich doch nur ein eher etwas bitterer Beigeschmack zurück . ( LEO )
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mofsedofficial@gmail.com
                                                                                                  DEKONSTRUKTOR – „ EATING THE UNIVERSE ( TAPE )
In den weiten der Musikwelt gibt es ja nun ohne jeden Zweifel diverse Ausrichtungen ,welche einem doch das Lebens schwer machen können .Gut findet man das nicht wirklich ,schlecht aber auch nicht .Ist einfach so ,dass man damit nicht wirklich was anfangen kann und man sich teils ganz einfach nur musikalisch „überfordert“ fühlt .Dabei ist es ja gerade solch Mucke ,die doch die sonstigen stereotypen musikalischen Grenzen sprengt ,welche einem doch irgendwie begeistern sollte .Die drei russischen Leutchen ,welche sich hier nun musikalisch ausleben , sind ja nun alles andere als Neulinge im Musikgeschäft .Seit 2014 aktiv ,bringen die doch mit einer recht gleichbleibenden Beständigkeit immer wieder neues Material an den Start .Bei dem Teil hier handelt es sich allerdings wohl um ne Neuauflage des Debüt Longplayers aus dem Jahre 2014. Die 6 Songs mit ner Überlänge von 60 min . lassen hierbei kaum einen Zweifel aufkommen , dass die Jungs durchaus so richtig Bock auf musikalische Experimente haben .Obwohl man das ,was einem hier schwer und bedrückend entgegen geworfen wird ,in erster Linie der Doom / Stoner Richtung zuordnen sollte ,gestaltet sich das hier alles nicht so reinrassig ,wie man des ansonsten vielleicht kennen könnte .Gerade deren teils auch sehr industriell anmutendes Ambiente und die doch verdammt stark psychedelischen Note lassen da doch recht starke Unterschiede erkennen .
Durchweg geht hier mehr als schwer schleppend zur Sache , wobei man natürlich dem ganzen Sound einen ungemein schwarzen Anstrich verpasst hat .Wenn es darum geht ,dich Stimmungsmäßig voll runterzuholen , punktet die Scheibe auf der ganzen Linie .Das man hierbei nun die Erwartungshaltung ,was Anspruch oder Abwechslung betrifft , nicht wirklich übermäßig hochschrauben sollte ,war ja so eigentlich fast zu erwarten . Insbesondere Schlagzeug und Bass werden eher recht einfach ,wenn nicht sogar recht monoton
  gehalten .Einzig allein bei den Gitarreneinsätzen kommt es dann mal zu leicht „kreativeren „ Auswüchsen . Richtig „abartig“ agiert man hier dann  - auch eher recht experimentell angehaucht - bei den Gesangsdarbietungen . Denn die sind mit ihrem depressiven ,verzweifelten ,teils auch furchterregenden Ausdruck ,in Sachen negativer Ausstrahlung kaum noch zu überbieten .Da kriegst du echt ne Gänsehaut am ganzen Körper ! Oh man eh ,ich bin jetzt tatsächlich so langsam der absoluten Verzweiflung nah ,da der letzte Songs sich dann tatsächlich über fast 30 min . hinzieht .Die Jungs wollen es hier noch einmal so richtig wissen und dir wahrscheinlich das letzte bissel an noch vorhandener positiver Energie rauben .Denn nach knapp der Hälfte dieses Stückes wirst du nur noch mit irgendwelchen Tönen zugekleistert ,welche für mich kaum noch nen Sinn ergeben .Ich weiß echt nun nicht ,was ich von dem hier nun halten soll ! Wer von allem und jeden die Schnauze voll hat , so diesen gewissen entscheidenden Funken braucht  um mal ganz tiefsinnig über den Sinn des Lebens nachdenken zu können , dem kann und muss man das hier völlig uneingeschränkt empfehlen .  ( LEO )
Nihilistic Holocaust      https://nihilistic-webzine-distro.fr/Webshop/    https://www.facebook.com/nihilisticzinedistro/    Gabsk@wanadoo.fr
Visceral CircuitryRecords     https://www.facebook.com/visceralcircuitryrecs/
                                                                                                  BOKOR – „PHLEBOTOMY“  ( EP )
Wenn es so richtig an allen Ecke und Kanten kracht , man sich Geschwindigkeit mäßig in den oberen Bereichen bewegt , dann ist unsereins echt happy und der Tag kann kaum noch besser werden .Und das ,was die drei Oldenburger Jungs hier nun als ihr allererstes Lebenszeichen raushauen ,ist gar nicht mal so von „schlechten Eltern“ .Denn die 4 Songs mit knapp ner Spielzeit von 12 min . ,schlagen richtig schön tief in die Death Metal Kerbe ,auch wenn man nun diese Sparte  hiermit sicherlich nicht neu erfindet .So leicht am Ami Death orientiert ,setzt man aber auch mal nen paar leichtere Ausflüge in den Grind Bereich mit ein ( verstärkt beim Titelsong „Phlebotomy“ ) zu erkennen .Trotz der verdammt schnellen und aggressiven Vorgehensweise ,kommen da auch mal nen paar slammige Parts mit zum Vorschein . Die Verbindung macht sich natürlich super gut und sorgt dafür ,dass hier nicht nur das völlige Abrisskommando zum Einsatz kommt .Auch was deren stimmliche Präsenz betrifft ,braucht man sich keinesfalls irgendwie zu verstecken . Tiefe brutale Growls geben sich hier ein Stelldichein mit eher etwas black metallisch anmutendem Geschrei . Zwar nun auch ne eher etwas typischere Konstellation ,aber so wie die das rüberbringen ,passt das schon .Produktionstechnisch kommt das Teil auch richtig satt und fett rüber .Hiermit kann man sich schon echt gut die Birne wegblasen lassen .Die Scheibe sorgt auf jeden Fall für kurzweilige Unterhaltung und hat es auch verdient ,dass man da dann erneuet mal die PLAY Taste drückt. 5 Euronen sollte Euch das Teil Wert sein . ( LEO ) 
bokor.official.deathmetal@gmail.com
www.bokor.bandcamp.com
https://www.facebook.com/pg/BokorDeathMetal/about/
                                                                                                             DEATH INVOKER – “PROMO 2019
So was nenne ich ja mal Underground pur .Die 2 Mann Black Metal Horde aus Peru  ,sind genau das ,was man noch als echte und wahre Verfechter des Undergrounds bezeichnen sollte .Einige Jahre sind die ja nun auch schon am Start und können auch schon auf diverse Veröffentlichungen zurückblicken ,welche sicherlich auch schon irgendwie mal den Weg in unsere Breitengrade gefunden haben könnten .Auf ihrer aktuellen Promo präsentieren die Typen uns dann 6 Tracks ,welche nur so vor old school Enthusiasmus strotzen . Recht stark an ihren Kollegen von „Sepultura“ ( alte Sachen ) und „Sarcofago“ orientierend ,rotzen die hier aktuelles Songmaterial runter , welches sich als ne Mischung aus Black-, Death- und Thrash Metal darstellt . Hierbei lässt man absolut nix anbrennen ,sondern legt durchweg  echt ein richtiges Höllenfeuerwerk an den Tag .Sicherlich bedient man sich gerade bei den Riffs eher einer simplen und traditionellen Gestaltung ,bringt die aber wirklich echt brutal und vor allem gut  arrangiert rüber .Der Sound hierbei ist richtig geil roh und pur gehalten und stellt ganz eindeutig unter Beweis ,mit wie viel Leidenschaft man hier bei der Sache ist .Hierzu natürlich absolut passend ,fügt sich der leicht hallig unterlegte, tief schwarze und bösartige Gesang top mäßig ein .Schade nur ,das die Aufnahmequalität hier nun nicht durchweg vom feinsten ist . Denn Song 4 – 6 sind doch verdammt leise und eher recht schlaff  aufgenommen .So richtig ihre Wirkung können die deshalb dann nun mal nicht wirklich verbreiten . Mach aber dennoch Laune ,sich auch heutzutage mal wieder solchen Klängen widmen zu können .Wer auf wirklich puren ,bösen und absolut old schooligen Sound der 80`ziger/90’ziger abfährt ,dem wird diese Scheibe ein wirklich breites Lächeln aufs Gesicht zaubern. ( LEO )
www.deathinvoker.weebly.com
                                                                                  BESTIAL DESECRATION "BLOOD UPON THE FIELDS OF TRIUMPH” (A5 ,ENGLISCH )
                                                 ( A GUIDE THROUGH THE GERMAN BLACK METAL UNDERGROUND)
Was für ein sau starkes Heft ! Schon der aller erste optische Eindruck ist mehr als positive .Alles in schwarz/weiß Hochglanz gehalten ,ist das hier ne Sonderausgabe ,welche insbesondere die puren Undergroundfreaks ansprechen wird/ muss .Wer so sein Herz komplett an die tief dunkle und böse black metallische Szene verloren hat ,der wird hiermit ohne jeden Zweifel, volle Pulle abfeiern können .Denn das Teil hat den Namen Fanzine wohl echt mehr als verdient ,auch wenn man es eventuell in erster Linie dann vielleicht NUR als nen „Szeneguide „ betrachten könnte .Denn auf den super layouteten 32 Seiten werden Euch 54 Black Metal Horden aus dem deutschen Underground vorgestellt ,welche man in den ganzen Hochglanzmagazinen sicherlich eher nur ganz selten mal vorgefunden hat .Das sind alles echte Vertreter der Szene ,welche sich einen absoluten Scheiß um irgendwelche Trend scheren ,sondern sich voll und ganz der alten Schule verschrieben haben . Hauptaugenmerk liegt dabei auf Vertreter der Szene ,welche zwischen 2000-2018 diverses tief dunkles, bösartiges und traditionelles Black Metal Material veröffentlicht haben .Und die Bands ,welche hier nun in Form einer Kurzbiografie und Fotos vorgestellt werden ,sind wirklich ohne jeden Zweifel ultra tief in dem morastigen Underground verwurzelt .Denn selbst meinereins ,der sich nun schon gut 30 Jahre durch das metallische Geschehen ackert , wird hier ,was unbekanntere Acts betrifft ,voll fündig .Gut ein paar Vertreter wie GRAUPEL ,ETERNITY,DESASTER,KRATER oder auch ZARATHUSTRA sind ja selbst in unserer kleinen „Klolektüre“ schon mal zu Wort gekommen oder wurden in Sachen Veröffentlichungen mal näher beleuchtet . Aber bei dem Großteil der anderen black metallischen Horden herrscht dann doch eher die komplette Unwissenheit bei unsereins .Also hier gibt es ohne jeden Zweifel jede Menge zu entdecken ,was sich sicher lohnt ,auch mal näher abgecheckt zu werden .Um Euch hier vielleicht auch noch ein wenig Unterstützungshilfe zu leisten ,gibt es auf der letzten Seite noch ne Empfehlungsliste diverser Scheiben aller enthaltenen Bands, welche es aus Sicht des Herausgebers unbedingt verdient haben ,mal näher unter die Lupe genommen zu werden .Die auf 300 Stück limitierte Sonderausgabe sollte jeden echten ,tief in der Black Metal Szene verwurzelten Undergroundfreak die 3,50 € + P.V. unbedingt wert sein . ANTI-TREND and 666% PURE UNDERGROUND!!!!!!! ( LEO )
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                                                                                       NONE VALUELESS ART -“END LEVEL OF TECHNICAL ECSTASY (EP)”
Um es gleich zum Anfang mal zu sagen ,so richtig hat das wohl bei mir mit dem digitalen Promo download nicht geklappt ,da ich hier irgendwie ne andere Songreihenfolge und teils auch ne andere Zeitangabe ,als wie auf dem Cover stand ,gekriegt habe . Nun gut ,das ist ja nicht unbedingt der wichtigste Faktor ,auf welchen man sich nun bei der Veröffentlichung der Bielefelder Dunkelheimer von NONE  VALUELESS ART konzentrieren sollte .
Geht ja vorrangig nun mal um deren musikalischer Darbietung . 1999 gegründet ,habe die ja nun auch schon die eine oder andere Veröffentlichung vorzuweisen .Jetzt aktuell steht man nun mit dieser gut 43 Minuten laufenden EP in den Startlöchern ,um Euch da draußen von seinem musikalischen Können zu überzeugen .Im Großen und Ganzen kann man die 5 hier gebotenen Stücke erst einmal grob in die eher old schoolige Pagan-/Black Metal Richtung einstufen , welche zweifelsfrei recht tief in den norwegischen Gefilde beheimatet sind . Hierbei bedient man sich ,trotz der teils recht langen Laufzeit der einzelnen Stücke ,einer eher doch etwas einfacher gehaltenen Songstruktur ,welche zwar so gesehen ne ganz gute Ausstrahlung mit sich bringt ,aber in Punkto Abwechslung nicht gerade überdimensional was zu bieten hat . 
“Adjust:Ideal standart “ ,mit  über 6 Minuten Spielzeit ist so ein richtig schönes Pagan- / Black Metal Stück ,welches vor allem durch die eher typischen sägenden Gitarren und diversen Umbrüchen bei der Rhythmusgestaltung ,so einen recht starken old schooligen Charme versprüht  .Obwohl man hier erst einmal komplett auf Gesangseinlagen verzichtet ,macht sich dennoch so eine gewisse bösartig und dunkel wirkende Atmosphäre breit .
Bei „Post Traumatic Tight Syndrom“ geht’s dann doch streckenweise etwas tiefer in die black metallische ,doch sehr aggressive Ausrichtung  ohne jedoch auch hierbei den eher etwas paganistischen Anstrich völlig außer Acht zu lassen . Der Song kommt wirklich richtig gut rau und vor allem kalt rüber .Gerade der eher etwas untypischere heisere Gesang macht sich hier echt ganz gut und gibt dem Track dann doch noch so etwas wie eine leichte eigene Note .
“The Crystal Specter „ ist nen „Dødheimsgard“ Cover .Vergleiche zum Original kann ich nicht ziehen, da ich es ehrlicher weise gesagt ,das nun mal halt nicht kenne .Auf jeden Fall ist der Songs recht thrashig angehaucht und legt ganz schön was an Geschwindigkeit an den Tag .Das ganze hier erinnert mich sowohl vom Sound ,wie auch vom Gesang her ,doch irgendwie an alte „ Venom“ Zeiten .Für mich das stärkste Stück der Scheibe ,welches durchweg ein sau geiles old school feeling verbreitet .
„The Cyrastal Specter“ ( Drum Rehearsal) muss irgendwie nen ganz olles Proberaum Stück sein . Klanglich schon echt undergroundig ,schreddert man enorm tief in dem ganze extremen Black Metall Bereich .Leider klingt das ganze Geschehen doch irgendwie übersteuert ,so dass es einem doch eher recht schwer fällt ,hier die eventuell vorhandene gute Songstruktur klar auszumachen .Sorry ,aber irgendwie klingt das alles recht verworren und unspektakulär .Auch die auf mich eher komisch wirkenden Kling Klang Synthietöne ? lassen mich eher nachdenklich das sitzen ,anstatt dafür zu sorgen ,mein Hörinteresse in die Höhe zu schrauben .„Synesthesia Jam Hidden Track „ erscheint bei meinem digitalen Dowload hier als über 22 min .gehender Track ,ist aber wohl laut Info nur 2,23min . lang .Wahrscheinlich technischer Fehler ,keine Ahnung !Hier lässt man eher recht ruhige ,völlig unblackmetallische Rhythmen und Sound aufkommen ,welche so gar nicht zu dem sonstigen Geschehen passen wollen . Der Song bringt zwar so eine gewisse epische Ausstrahlung mit sich und lässt durchaus auch leicht nen bissel was an Atmosphäre durchschimmern ,aber so richtig wirklich  zünden oder einen in völliger Begeisterung ausbrechen ,lässt der einen nun halt mal nicht .Dafür ist der gesamte Sogaufbau doch viel zu einfach und recht gleichbleibend gehalten und bietet nicht wirklich mal einen Höhepunkt .
Echt schwer zu sagen ,wie das hier gebotene Songmaterial nun bei euch ankommen könnte .In Punkto Gesang gefällt es mir ja noch richtig gut ,und auch die eher etwas epischen Parts lassen einen nun nicht wirklich total kalt .Alles andere ..mmh …naja . Hätte man bei der Produktion doch einiges mehr an Schwere und ´Druck mit reingebracht ,hätte sich ohne jeden Zweifel der gesamte Sound doch noch um einiges besser entfalten können .Bevor ihr Euch nun aber völlig auf die Meinung der schreibenden Zunft verlasst ,gebt der Band dennoch mal ne Chance ,und testet deren Material am besten selbst erst einmal an .  ( LEO )
https://www.none-valueless-art.de/
https://www.facebook.com/NoneValuelessArt
contact@none-valueless-art.de
                                                                                                  PUTRID TORSO – „ GRAVE DESECRATING RITUAL“
Es tauchen ja gerade heutzutage nicht gerade wenige Neuveröffentlichungen auf  ,über die man nun nicht wirklich riesig große Worte verlieren muss/kann . Das liegt dann aber sicherlich nicht daran, dass die nun echt irgendwie scheiße sind ,sondern einfach nur ne gute Mucke bieten ,die echt gut runter geht ,musikalisch absolut passt ,einen aber nun mal nicht in eine totale wahnsinnige Ektase versetzten kann . Genau so geht’s mir nun mit dem Debüt der Schweinfurter Truppe .Irgendwann 2012 mal als Soloprojekt aus der Taufe gehoben ,hat man es über die Jahre hinweg nun doch geschafft ,mal nen paar Gastmusiker für die Mitarbeit zu überzeugen ,um die Stücke 2015  komplett fertig im Kasten zu haben . Jetzt hat sich nun auch nen Label gefunden ,welches einem unter die Arme greift ,und heraus gekommen ist nen leckeres Erstlingswerk ,bestückt mit 8 Songs . Natürlich leitet man auch hier das kleine „Schlachtefest“ erst einmal mit nem Intro ein ,bevor es dann auch schon voll abgeht .Richtig schön groovend zieht man dann hier so seiner tödlichen Wege und lässt sowohl  schwedische, wie teils auch amerikanische Einflüsse mit einfließen . Eher doch recht stark mit der alten Schule behaftet ,wird einem hier einfach alles geboten ,was man von ner schnucklig tödlichen Mucke erwartet .Neben melodischen Parts und Riffs ,Mid – Tempo Passagen ,ballert es hier logischer weise auch richtig heftig . Der fast durchweg starke Doublebass sorgt hierbei natürlich immer für den zusätzlichen Druck und hievt die Songs auf ein verdammt hohes Energielevel . Auch der recht krasse dunklere kehlige Gesang könnte hierbei nicht besser passen .Ist wirklich kein einziger Song dabei ,bei dem man nicht irgendwie wenigstens leicht mitgeht .Zwar gibt es nun in den 27 min . nun kaum einen Song ,der wirklich enorm mal herausstechen wird oder kann ,aber halt auch keinen ,den man in irgendeiner Form als missglückt bewerten müsste .Ne ,dass passt hier alles bestens zusammen . Die Scheibe geht echt gut ins Ohr ,kann sich aber da nicht für die Ewigkeit festsetzen .Guter und anständig gezockter Death Metal der alten Schule ,mit welchem man zwar gerade heutzutage sicherlich nicht mehr den Thron erklimmen wird ,der aber dennoch gut in die Knochen geht und rein musikalisch voll überzeugen kann .  ( LEO )
Tribulacion Productions    http://www.tribulacionproductions.com/
Epidemia Records   https://www.facebook.com/epidemiarecs/
                                                                                                     NYTE LIGHT – “ POWER OF THE NYTE” ( TAPE)
Oh ha ,da bin ich ja mal echt gespannt drauf ,was der „Cowboy“ ,welcher sich ja nun ansonsten eher der Schreiberei widmet ,hier nun an musikalischem Material auf gutem alten Magnetband verewigt hat .Voll und ganz in totaler old school Manie dargeboten – optisch wie auch vom Sound her  - zeigen die Göttinger mit ihren 8 Tracks mehr als eindeutig ,wo heutzutage noch das echte und wahre Undergroundfeeling herrscht .Nix mit irgendwelcher überproduzierten oder super sauber klingenden Mucke . Ne ,einfach nur dreckig und voll auf den Punkt gebracht , zockt die Truppe hier nen eher einfachen musikalischen Mix aus Metal lastigen Sounds ,welche durchweg mit ner verdammt starken punkigen Note versetzt sind . Das hier ab und a auch mal nen par Töne zu verzeichnen sind ,die eher etwas „schräg“ anmuten( gerade im Riffbereich )macht für mich die Mucke irgendwie sympathetisch. So ne gewisse Eigenständigkeit kann man denen dabei nun nicht mal wirklich absprechen und auch in Sachen abwechslungsreicher Gestaltung ist hier durchaus so einiges auszumachen .  Zwischendurch kommen immer mal wieder auch nen paar Sprach-/Filmsamples zum Einsatz und fertig ist ne Partymucke ,welche einem dann sicherlich das Pogo Tanzbein schwingen lassen wird .Macht schon irgendwie Spaß die Mucke ,zumal man den Leutchen nun echt angemerkt ,dass die hier voller Überzeugung ,mit ner riesen fetten Portion an Spaß und vor allem Enthusiasmus am Werkeln sind . So richtig old school mäßig gibt’s das Teil dann natürlich für nen schlappen 5 Euronen Schein ( incl P./V .)
auch nur über den postalischen Weg zu  bestellen  ( LEO )
André „Cowboy“ Blankenstein, Reinhäuser Landstraße 30, 37083 Göttingen   beneath_the_trees@gmx.de
                                                                                                     SAVER – „DEMO '19 „ (TAPE)
Passiert in der heutigen Zeit ja nun nicht allzu häufig, dass mich jüngere Bands so dermaßen aus den Stiefeln putzen, aber Saver aus meiner Heimatstadt Göttingen haben diese definitiv vollbracht. Natürlich half dabei auch ihr allererster Auftritt, den das Trio mit vollster Breitseite bestanden. Da ist selbst nen Stiesel wie ich überzeugt. Selbstverfreilich ist ihr stark von der NWOBHM beeinflusster Speed Metal keine Neuerfindung, aber wer wie hier so inbrünstig den Kalk von der Decke fegt, beweist, dass die drei Jungspunde ne gehörige Portion Pfeffer im Blut haben. Erinnern tun mich Saver tatsächlich an „Metallica“ noch zu Demo Zeiten bzw „Kill em All“, als die Herrschaften noch Metal und keine Marketing Musik gespielt haben. Dazu noch nen Schlag „Saxon“, „Jaguar“ und „Atomkraft“ (etwas, punkiger), ne herrlich verstrahlte Proberaum Aufnahme (könnte allerdings gern etwas lauter sein, ich muss hier richtig aufreißen) und fertig ist dieses fabelhafte Gebräu dieser Vollblut Headbangers. Fünf schnelle Songs, die dir den Staub aus der Glocke pusten. Und auch die Aufmachung braucht sich nicht zu verstecken. Sehr charmeurant, das Ganze. Nur leider keine Kontakt Adresse, wer also Interesse hat, einfach Bescheid geben, ich leite das dann weiter.   beneath_the_trees@gmx.de     ( COWBOY )
                                                                                                     CHAEDRIST  - "CHAOTHEOSIS
Irgendwie habe ich das Debüt „Grandevality“ ( 2015)  der Bayern noch im Gedächtnis .Muss man also doch irgendwie damit nachhaltig einen durchaus sehr positiven Eindruck hinterlassen haben  ! Nun hat man über die Jahre wieder neues Liedgut gesammelt ,welches man Euch in Form von 10 Songs auf seinem nächsten heißen Metallangeisen vorlegt .Und nach dem ersten kompletten Durchlauf kann man durchaus schon einfach mal so sagen ,dass die doch um einiges zugelegt haben und die durchaus etwas längere Veröffentlichungspause recht gut genutzt haben , um fleißig an ihrem handwerklichen Können herumzufeilen .Herausgekommen ist hierbei eine über 40 minütige metallische Mixtur ,welche trotz verschiedenster Einflüsse ( Death- ,Black-und Thrash Metal ) , nicht unstrukturiert chaotisch klingt ,sondern die verschiedensten Elemente doch recht gut zu einem Gesamtsound verbindet .Vordergründig agiert man hier zwar zweifelsfrei und recht deutlich heraushörbar, bevorzug eher im black metallischen Bereich , lässt aber an vielen Stellen auch keinen Zweifel daran aufkommen , dass die tödlichen Metalanteile bei ihnen eine genau so wichtige Rolle spielen . Songs wie  "Chaedran Cult" oder „Ante Aras Ad Sidera „ sind hierfür das beste Beispiel . Teils so richtig fette groovend ,mit diversen Doublebassattacken versehen ,lässt man hier doch schon ne recht gewaltige Gewitterfront über einen hereinbrechen .Obwohl das hier dann nicht in ein ganz extremes Format ausartet , sondern eher doch recht stark auf Technik ausgerichtet ist , wirkt es nie zu verspielt ,sondern kann fast durchweg die volle Ladung an Energie und Kraft rüberbringen . Insgesamt gesehen ist das Album eh darauf ausgerichtet ,dem Zuhörer nur wenig Freiraum zum Entspannen zu gönnen .Sicherlich gibt es auch hier diverse ,recht filigrane melodische Zwischenparts ( insbesondere bei der Gitarrenarbeit ) - welche den einzelnen Songs durchaus so etwas wie seine eigene Klangfarbe verleihen – welche aber zum Glück nie überzogen eingesetzt werden .Rein von der Stimmung her , ist man schon bemüht ,hier so einiges an den unterschiedlichsten Facetten rüberzubringen .Meiner Meinung nach gelingt das aber leider nicht zu 100% ,da sich doch einige Songstrukturen recht ähneln . In wieweit man bei den Bayern nun die sprachlich unterschiedlichsten Präsentationen (Deutsch. Englisch, Latein ,Norwegisch )  bewerten sollte ,bleibt wohl eher jeden selbst überlassen .Rein vom Ausdruck her zeigt man sich da durchweg eher doch in einem eher recht gleichbleibendem Format .Insgesamt gesehen hat man auf seiner zweiten Langrille ,insbesondere in technischer Hinsicht , ganz schön aufgerüstet und gerade im Gitarrenbereich enorm zugelegt .Im direkten Vergleich zum Debüt ist ohne jeden Zweifel ne enorme Steigerung mehr als deutlich zu erkennen .So rein vom Songwriting her gesehen wird man es aber wohl dann doch eher etwas schwerer haben ,sich enorm aus der breiten Masse hervorheben zu könne . Schade ,genügend Potential ist hier zweifelsfrei vorhanden . ( LEO ) 
https://chaedrist.bandcamp.com/album/chaotheosis     https://www.facebook.com/chaedrist/    chaedrist.official@web.de
                                                                                                     BEYOND BRIGHTNESS – „ INTO THE BRIGHTNESS“
Gerne möchte man ja neuen aufstrebenden Acts heutzutage unter die Arme greifen ,damit sich doch irgendwie im heiß umkämpften Musikbusiness etablieren bzw . Fuß fassen können .Bekannter maßen ist das heute aber schwerer als je zuvor ,also muss man ,zumindestens meiner Meinung nach ,da schon echt mal was handwerklich qualitativ hochwertiges rausfeuern ,um überhaupt noch nen klein bissel was an Beachtung geschenkt zu bekommen .Da reicht es absolut nicht mehr aus ,sich als X-te Kopie auf irgend einen Trendzug zu schwingen .Ne ,da muss du schon mehr ,insbesondere beim Songwriting anbieten können ,um zu überzeugen .Rein vom ersten optischen Eindruck her punktet die 2015 gegründete bayrische Truppe bei mir auf jeden Fall .Covergestaltung kommt echt gut ,auch wenn ich ehrlicher Weise hier im Moment nicht wirklich den kleinsten Bezug zu deren musikalischer Darbietung herstellen kann .Da würde ich ,mal rein in Klischees denkend ,eindeutig mehr in Richtung Pagan/Black tendieren . Aber egal ,was man sich dabei nun gedacht hat ,kommen wir mal zu deren Mucke .11 Tracks sind es nun ,.welche man auf seinem Debüt verewigt hat ,welche man rein musikalisch gesehen , dann auch nicht wirklich als ne einfache Kopie derzeitiger Trendmucke bewerten sollte ,da die durchaus so einiges an neueren Einflüssen mit einbringen .Zwar in der Oberkategorie modernem Metalcore beheimatet , zeigen die sich hier rein von der musikalische Struktur der einzelnen Songs doch recht breit gefächert . Denn neben dem logischer weise recht stark corigen Anstrich ,setzten die auch so einiges an verdammt progressiven Einschüben mit ein .Und ich muss zugeben ,gerade die progressiv wirkenden Elemente ( im Songaufbau wie auch bei den
Soligitarreneinsätzen ) machen sich recht gut und fördern duchaus doch auch so etwas wie eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag .Soweit ,so gut ,jetzt kommt es aber für mich echt mehr als dicke .Denn hier baut man dann doch tatsächlich dann auch noch diverse Hip Hop Elemente und sogar klassische Passagen mit ein ….
Eh ,ich fühle mich hierbei echt schon teils mächtig überfordert , da es doch recht häufig auf mich so wirkt ,als hätte man alle möglichen moderneren Stilelementen
  , welche gerade bei den Jungspunten irgendwie angesagt sind, wild zusammen gewürfelte . Das man hier auch nicht gerade wenig mit dem Keyboard herumhantiert  ist dann ebenfalls noch so ein Punkt ,welche beim Zuhören doch irgendwie einen eher genervten Eindruck hinterlässt , als das man das dann mit dem Wort „Kreativität“ bezeichnen wollte bzw . könnte . Deren reines musikalisches Talent will und sollte man ja nun nicht wirklich anzweifeln .Denn gerade was deren Gitarrenarbeit betrifft ,staunt man doch schon streckenweise ganz schön ,was die in ihrem doch recht jungen Alter so drauf haben .In Sachen gesanglicher Darbietung gibt’s hier nun dann wieder des eher typische Gehabe . Wechsel zwischen  hohen Screams und tiefen Growls ,wobei allerdings auch vereinzelt mal so richtig cleane Einsätze zur Geltung kommen .Insgesamt gesehen ,ist das eher ne „schwere“ Mucke ,bei der man nicht wirklich weiß ,was man nun davon halten soll .Vielleicht bin ich ja auch einfach zu olle und mit meiner Meinung zu festgefahren ,um mit so ner Mucke wirklich was anfangen zu können ....keine Ahnung .Letztendlich bin ich aber irgendwie wirklich heile froh ,die Scheibe aus dem Player nehmen zu können ,um mich wieder echten ,reinen metallischen Klängen widmen zu können . ( LEO )
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
Kontor New Media    https://kontornewmedia.com/
Randomend Music     http://www.randomendmusic.com/
                                                                                                     MATTERHORN – “ CRASS CLEANSING”( TAPE )
Ja man ,was soll man denn nun dazu sagen …. ? Positiv ist auf jeden Fall schon mal den 3 Schweizern anzukreiden ,dass die sich in keinster Weise irgend so nen verschissenen modernen Trend verschrieben haben und so richtig knallhart die old school Linie durchziehen . Das machen die sowohl optisch wie auch musikalisch mit ihrem musikalischen Einstand mehr als deutlich .Nen bissel schleierhaft ist mir allerdings ,dass dies hier nun deren allererstes Lebenszeichen ist ,obwohl man wohl laut Band Archiv nun schon seit 2012 als Band präsent ist .Naja egal ,das Trio gibt als Einstand hier 8 Tracks - wenn man das recht schräge Intro mitrechnet –zum Besten , welche alle samt im Bereich Black / Thrash angesiedelt sind und mit welchem man laut diverser Infos ,seinen alten Helden von „Celtic Frost“ huldigen will .Nun gut ,mal so rein vom Songaufbau und von der musikalischen Mischung her ,kann man das ja noch durchaus etwas nachvollziehen .Recht düster und dreckig ausgerichtet sind die ja ,keine Frage .Das hier bei dem einen oder anderen Titel sicherlich etwas Nostalgie aufkommen wird ,ist auch nicht abzustreiten .Tja ,aber viel mehr findet man dann hier leider aber nun mal nicht ,was einen irgendwie wirklich großartig vom Hocker hauen würde .Zum einen ist das Songwriting wohl eher im mittelmäßigen Bereich angesiedelt und zum anderen klingt das gesamte Geschehen doch recht rumplig ,fast schon nen bissel abgehackt wirkend .Mit so nem richtig fließenden Songverlauf tut man sich hierbei doch eher etwas schwerer .Sicherlich gibt es auch hier und da mal nen Moment ,welcher einem durchaus mal richtig aufhorchen lässt ( insbesondere bei den Riffs ) ,aber insgesamt gestalten sich die einzelnen Stücke doch eher verdammt gleichbleibend ohne hierbei dann auch mal so etwas wie einen Höhepunkt erkennen zu lassen .Für mich dann doch eher Durchschnittsmaterial ,mit welchem man heutzutage wohl kaum noch jemanden „ hinter den Ofen vorlocken kann „ .Neben der Tapeversion von „Destruction Records“ ,gibt es das Teil wohl mittlerweile auch als Silberling bei „Iron Bonehead „ . ( LEO )
Iron Bonehead   https://ironbonehead.de/
Destruktion Records J.Chan Belchenstrasse 22  Weil am Rhein  79576       http://www.destruktionshop.de/     info@destruktionrecords.de
                                                                                                     EJECUTOR – „MUERTE...EL ORGANISMO DE LA VIDA „(TAPE)
Das zweite Album der chilenischen Horde ist mittlerweile als verschiedenste limitierte Auflagen bei den unterschiedlichsten Labels erschienen .So bei „Triumvirate Of Evil „ in Columbien und „Escafismo Records“ in Argentinien .  Jetzt hat sich „Destruktion Records „ die Rechte für den europäischen Markt gesichert und will Euch das auf  200 handnummerierte Exemplare limitierte Tape näher bringen . Und damit haben die dann auch ein wirklich gutes Händchen bewiesen ,denn was hier in gut 43 min.  so richtig schön old schooling aus den Boxen rausrumpelt  , verbreitet ein feeling ,welchem man sich nur schwer entziehen kann .Die 8 Songs bewegen sich knöcheltief im Thrash- / Death Metal ,welche aber auch gelegentlich ne kleenen black metallischen Sprenkler vorzuweisen hat .Voll und ganz im wirklich traditionellen Bereich angesiedelt ,zeigt man sich hier nun zwar nicht übermäßig kreativ oder voll untypisch , ,kriegt es aber dennoch verdammt richtig gut hin ,die einzelnen Stücke nicht zu austauschar zu gestalten und doch noch nen recht beachtliches Maß an Abwechslung mit einzubringen . Trotz der durchweg eher etwas infernalischen Vorgehensweise, lässt man aber stellenweise auch mal nen bissel Platz ,um sich mit einer eher schweren ,bedrückenderen Vorgehensweise in Szene zu setzen .Fast schon etwas doomig ,zäh wirkend ,mit gelegentlichen Gitarrensolieinlagen ,entfacht man immer wieder das Höllen Feuer aus neue . Der Sound insgesamt ist natürlich enorm roh , tief schwarz und teils bitterböse gestaltet ,so als ob dieser direkt aus der Hölle kommen könnte . Ganz dezent eingestreute, vereinzelte Keyboardklänge verstärken hierbei die doch allseits vorhandene düstere Atmosphäre ungemein ohne sich hierbei aber in irgendeiner Weise zu vordergründig zu präsentieren oder in irgendeiner Form das old school feeling negativ zu beeinflussen .Super passend hierfür ist natürlich der enorm morbide wirkende Gesang . Gesungen wird hier wohl ,wenn ich es jetzt richtig deute ,in Spanisch .Da man diesen hierbei sogar recht „ verständlich“ wahrnehmen kann ,drückt gerade der dem Geschehen auch noch ne richtig coole eigne Note auf .Da die gesamte Angelegenheit hier  sowohl gestalterisch , musikalisch wie auch klanglich ganz fett von der alten schule überzogen ist ,alles andere als monoton oder gelangweilt rüberkommt ,hat es das Teil auf jeden Fall mehr als verdient ,dass ihr dem mal Eure uneingeschränkte Beachtung schenkt .Nen richtig sau geiler und absolut reiner Sound der ganz alten Schule   ,welches sicherlich dem einen oder anderen von Euch  - gerade der älteren Generation - so richtig ne „Freudenträne ins Auge“ treiben wird . ( LEO )
Destruktion Records J.Chan Belchenstrasse 22  Weil am Rhein 79576       http://www.destruktionshop.de/     info@destruktionrecords.de
                                                                                              SCHATTENVALD - „ … UND EWIG DAUERT DER BERG …„ ( LP )
Das Cover und der Schriftzug des bayrischen Duos SCHATTENVALD zeigt schon recht deutlich ,in welche musikalischen Gefilde sich die beiden wohl bewegen werden .Und wenn man dann erst einmal recherchiert ,so ist man doch echt erstaunt ,wie lange die Beiden nun schon musikalisch tätig sind . Immerhin seit 1998  ,mit gelegentlichen Unterbrechungen ,beeren die einen immer wieder mit neuem Material . „ … UND EWIG DAUERT DER BERG… „ ist deren letzte Veröffentlichung ,welche bereits 2017 veröffentlicht wurde ,allerdings nur einen Song enthielt .Jetzt hat man sich mit dem recht neuen Label „Schattenpfade „ zusammengesetzt und setzt noch einmal nach ,indem man neben dem Titel gebenden Song ,auf das Vinylscheibchen bisher nicht veröffentlichte ,verewigt .Insgesamt sind es dann 6 Songs geworden ,welche sicherlich so etwas wie eine Art der musikalischen Entwicklung darstellen dürften/könnten ,da die Ideen zu einigen bereits bis in die Jahre 1999/2000 zurückreichen .
Den Reigen eröffnet der Titelsong der Scheibe mit mehr als 15 min. Spielzeit .Und da geht’s dann auch erst einmal recht hart in Richtung nordisch geprägter Black Metal Mucke .Leicht mit ner symphonischen Note unterlegt, werden im Mittelteil dann gekonnt gesittetere Passagen mit eingesetzt ,wobei die Gitarren sich auch mal etwas stärker in Szene setzen . Recht stark wird hierbei das Keyboard zum Einsatz gebracht ,welches den Sound dahin positiv beeinflusst ,dass so eine gewisse majestätische Grundstimmung über allem schwebt .Inmitten des lagen Geschehens entdeckt man hier dann immer wieder kleinere Details und anderweitige musikalische Darstellungsmöglichkeiten ,welche unweigerlich dazu führen ,das man seine Ohre erneut spitzt . Weiter geht’s mit  „Der Unhold schmaust ganz ungestört“, welcher bereits 1999 entstand ,aber noch einmal neu aufgenommen wurde .Und das ist dann auch der Song für mich ,den man unbedingt als Anspieltip  nennen sollte .Schon alleine deshalb ,weil er sich doch recht deutlich von dem anderen Material abhebt .Eher stärker in die folkloristisch anmutende Richtung tendierend , zieht man eher recht ruhig und gediegen seiner Wege und bringt nur ganz vereinzelt mal ein paar atmosphärische metallische Einflüsse mit ein . Die teils fast schon gefühlvoll wirkende Gitarrenarbeit ,passt hier super gut in den Melodieaufbau .Auch der Einsatz von Chören ,neben dem sonst recht garstigen Gesang ,hätte besser nicht eingesetzt werden können .
Auf der B-Seite sind dann Songs verewigt ,welche zum großen Teil auf frühere Ideen der Band zurückgreifen . Einzig das erste Stück „1837“ ist nen absolut brandneuer Track .Ganz tief in den nordischen Black Metal eintauchend ,verbreitet man hier durchweg schon irgendwie so ne verdammt dunkle böse Aura ,zeigt sich aber dennoch eher etwas auf Melodien ausgerichtet ,ohne hierbei nicht auch gelegentlich mal in eine extremere Gangart abzugleiten und sich kurzzeitig mal wirklich richtig knallhart darzustellen .Diese wütenden Ausuferungen sind aber eher doch rarer gestreut ,so dass auch dieser Song dann etwas mehr auf ein atmosphärisches Ambiente setzt .„Die drei Brüder“ ist dann so‘n ganz harter ,fast schon garstiges Stück black metallischer Darbietung ,bietet aber trotz seiner enormen Intensität ,mehr als genügend Abwechslung im Rhythmus .Gerade auch durch den Keyboardeinsatz erhält der Song auch einen recht atmosphärischen Anstrich .Auch bei der Gesangspräsentation geht man , mit kurzen , teils fast schon in Sprechformat wirkenden Einsätzen, einen etwas anderen Weg .„Die Räubersleut von Laubersreuth“ ist dann auch so ein recht flotter Song ,dessen Rhythmusgestaltung doch ganz stark nen folkloristischen Einschlag vorzuweisen hat aber dennoch auch so einiges an black metallischem Ambiente mit sich bringt . Auch hier tauchen , insbesondere im Zwischenteil ,längere atmosphärische ,ruhige ,fast schon nachdenklich stimmenden Passagen auf ,welches es ganz gut hinkriegen ,dein geistiges Auge zu öffnen .Mit dem rein instrumentalem Stück „Ausklang“ verabschiedet man sich dann sehr ruhig melodisch ,streckenweise sehr erhaben wirkend ,in den wohlverdienten Feierabend .Muss echt zugeben ,dass hier aus dem bayrischen Ländle ein wirklich stimmungsvolles und ansprechendes schwarzmetallisches Werk gekommen ist ,welches man ohne große Bedenken in seine Sammlung einordnen kann .Allerdings sollte man sich da dann echt ranhalten ,da die schwarze Vinylscheibe auf 250 Stück limitiert ist . ( LEO )
Schattenpfade Adam Bilke  Gatzenstraße 86A  47802 Krefeld   adam@schattenpfade.de   https://www.schattenpfade.de/
                                                                                              HAMMER    DIRTY CHICKS ON BANANA DICKS ( SAMPLER )
Willst du deinen Nachbarn so richtig ärgern ,deine Schwiegermutter vergraulen oder Du bist einfach nur scheiße drauf und braucht nen musikalischen Lichtblick am Horizont ,der dich sofort wieder aufbauen kann …..dann sind das hier die absolut passendsten unterhaltsamsten Musikdarbietungen ,welche du finden kannst .Obwohl man ja nun gerade heutzutage sagen muss ,dass man mit Samplerbeiträgen sicherlich nicht mehr all zu viel reißen kann um damit für helle Aufregung zu sorgen ,so sind es dennoch gerade solch leckeren Sachen wie DIRTY CHICKS ON BANANA DICKS ,welchem man mal sein Ohr widmen sollte/müsste .Denn gerade so ein kleines Underground Label wie „Clabasster Records“ braucht ja nun zweifelsfrei noch nen bissel mehr Beachtung ,um aus den Tiefen des Undergrounds hervorsteigen zu können um Euch davon zu überzeugen ,welche leckeren musikalischen Zutaten man so alles auf seiner Menükarte zu stehen hat .Und so haben die hier 36 richtig extrem dreckige ,super unterhaltsame Musikdarbietungen - mit ner satten Spielzeit von 70 min . - auf  nem Silberling „zusammengestampft“ , bei welchen ohne jeden Zweifel jedem Fan extremer musikalischen Unterhaltung volle Pulle einer abgehen wird . Um hier alle Vertreter der internationalen „Krachfraktion“ aufzuzählen ,fehlt mir ganz einfach die Lust ,da ich einfach nur die Mucke inhalieren will .Und bei ner Anzahl von ganzen 33 unterschiedlichen „Musik Liebhabern „ ,würde das eventuell auch irgendwie dann den Rahmen sprengen .Fest steht auf jeden Fall ,das hier zu gut 100% ganz tief durch den internationalen Sumpf gewatet wird und es jede Menge an neuem Zeugs zu entdecken gibt ,um bei euch noch eventuelle Lücken in der Sammlung aufzufüllen .Ganz logisch ist hier natürlich ,dass keiner der Bands in irgendeiner Weise auf „Kuschelkurs“ geht ,sondern komplett alles um einen herum zum Einstürzen bringen wird . Von Goregrind ,Deathgrind ,Elektrogrind ,über Death Metal ,Slamgrind bis hin zum Porngrind gibt es hier die gesamte Palette an allem ,was der Normalbürger sicherlich nur als „Krach“ bezeichnen würde .Für meinereins ist das aber so ein absolutes Filetstück an ultra fetten ,ultra massiven Ballerorgien ,von denen man nicht genug bekommen kann .Im Grund genommen muss man fast zwangsweise ne Empfehlung aussprechen ,zumal  die geforderten 8,00 € hierfür ,einem eher schon fast lächerlich billig erscheinen .Aber nen kleines Manko hat die Scheibe dann aber dennoch .An der typisch leckeren Covergestaltung oder Produktion liegt’s hier auch keinesfalls .Auch die sind absolut satt und passend . Einzig allein das Fehlen einer booklets enttäuscht doch schon etwas . Bei so einer Fülle an starkem Material hätte man sich durchaus mal dazu durchringen können ,nen paar Infos bezüglich der einzelnen Vertreter mit rüberwachsen zu lassen . Aber egal ,im Endeffekt soll ja nun das zählen ,was Euch hier musikalisch ins Ohr und Hirn getrichtert wird .Und in der Hinsicht haben „Clabasster Records „ alles richtig gemacht und bieten ein richtig geiles ,durchgeknalltes ,extremes Stück Musikgeschichte ,welches nachhaltig auf jeden Fall eine Spur der Verwüstung hinterlassen wird .Also nix wie ran und lasst euch von Bands wie (…TU CARNE (Esp) , Deep Dirty (De) ,Burning Butthairs (De) ,
Purulent Spermcanal (Cz) , Fekal Propulsion (Esp) ,Fecalizer  (Mex) , Rectal Rodeo (De) ,Infected Asshole (Mex) , Dünnschism (De) , Duramater (De) ,
FuckingWithNuns (Mex) , Ectomyectomy (USA) ,Viva La Vulva (De) , Pulmonary Fibrosis (Fr) volle Pulle wegblasten . ( LEO )
Clabasster Records  Strückhauser Straße 39    Ovelgönne  26939     https://www.clabasster-records.de/    https://www.facebook.com/ClabassterRecordsBackUp/
                                                                                                     HAMMER      LANCE KING – „ REPROGRAM“
Ha ,schon alleine beim Betrachten des Covers merke ich sofort ,das hier mal wieder mein musikalischer Toleranzbereich gefordert sein wird .Denn die melodisch progressive Metal Sparte gehört nun nicht gerade zu den metallischen Sparten ,die bei mir ganz oben auf der Geschmacksliste stehen .Also muss man hier auf jeden Fall erst einmal sein Gehör auf vollen und unvoreingenommenen Empfang stellen  ,um die knapp 60 min . genauer abchecken und bewerten zu können .Der Amerikaner Lance King sollte in den weiten der Metallwelt auf jeden Fall schon zu den wirklich bekannteren Größen der Szene gehören ,denn neben seiner Arbeit bei Bands wie „Balance Of Power „ und  „Pyramaze „ ,ist er ja nun auch der große Cheffe beim Label „Nightmare Records „ . Und das ist ja nun wirklich weit über die Grenzen echt schon verdammt bekannt .Und schon alleine aus der Tatsache heraus ,ergibt sich bei mir die Hoffnung und natürlich auch die Erwartung ,das hier wirklich hochwertiges metallisches Material vor einem liegen wird .Und tatsächlich ,auf seiner zweiten Soloscheibe ,zu deren Unterstützung er sich diverse Gastmusiker (Darkwater, Annihilator , Pyramaze) mit an Bord geholt hat , zeigt der sich in absoluter Top Form und präsentiert einem 11 wirklich sau satte Nummern ,welche qualitativ sowohl instrumental wie auch soundtechnisch mehr als überzeugen und ohne jeden Zweifel das Potential dazu haben , die oberste Liga der metallischen Charts zu erobern . Fast jeder einzelne Song ist hierbei mit einer wirklich satten Ladung an Heavyness bestückt und bringt ne ungemeine Vielfalt an verdammt guten Melodien mit sich . Obwohl hierbei nun mal nicht auf die absolute Härte gesetzt wird ,findet man dennoch ne Vielzahl an satt treibenden Drums und durchaus schwererer Gitarrenriffs vor .Natürlich ist das Album in erster Linie verdammt technisch und progressiv gestaltet ,lässt aber wie gesagt ,auch keinesfalls die nötige Härte vermissen .Ne ,beim Songaufbau zeigt man sich wahrlich erfrischend vielschichtig ,einfallsreich und technisch absolut in Höchstform .Selbst die vielseitig eingesetzten Keyboards wirken nie überdimensional in Szene gesetzt ,sondern sorgen vielmehr dafür ,dass jedem einzelnen Song so ein gewisser ,ganz eigener Widererkennungswert zusätzlich einverleibt wird .Obwohl natürlich auch hier gesanglich nicht wirklich großartig herum experimentiert wird ,passt die hier eher recht typische Ausdrucksform einfach nur hervorragend zum Gesamtgeschehen .Wer auf technisch perfekten ,echt verdammt starken und heißen metallische Sound der gesitteteren Ausrichtung steht , wird hiermit auf jeden Fall seine absolute Freude haben . Auch wenn es bei mir eher wirklich selten mal vorkommt ,dass ich in solch ner metallischen Sparte die HAMMER Marke verteile , bleibt mir echt nix anderes übrig ,als diese hier völlig bedenkenlos zu zücken . ( LEO )
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                                                                                                               EMERALD – „RESTLESS SOULS“
Da bin ich ja mal gespannt drauf ,was die Schweizer Metal Institution EMERALD hier nun auf ihrem mittlerweile achte Album an metallischem Sound verzapft haben und ob die nun wirklich mit ihren 12 gebotenen Tracks voll und ganz überzeugen .Also rein mit dem Teil und erst mal durchgehört ! Und was sind so die ersten Gedanken ,wenn man die über 50 min . nun abgecheckt hat …. ? Eins steht felsenfest ,langweilig oder irgendwie total trendverseucht ist das ganze Geschehen keinesfalls .Auch in Punkto Abwechslung und Qualität hat man hier so einiges zu bieten ,was heutzutage ja nun mal nicht immer unbedingt zu erwarten ist . Natürlich bleiben die Schweizer ihrer metallischen Ausrichtung auch auf ihrem aktuellen Album ziemlich treu ,wobei ich aber mal behaupten würde ,das doch noch der eine oder andere anderweitige metallische Einfluss hinzugekommen ist .Denn obwohl man sich auch hier recht eindeutig vorrangig in den Power Metal Gefilden bewegt ,gibt es dennoch so einiges an Elementen zu entdecken ,welche zweifelsfrei aus anderen Bereichen stammen dürften .Denn im gesamten Geschehen, welches durchgängig doch eher im  Midtempo Bereich agiert ,finden sich immer mal wieder ein paar echt saftige Speed-/Thrash Attacken wieder ,welche einem doch schon ganz schön in die Knochen gehen können .Selbst so eine gewisse episch, leicht bombastisch  anmutende Ausstrahlung  ,wird gerade dann ,wenn man sich eher etwas in Richtung Ballade Bereich bewegt , ans Tageslicht befördert . Alles samt in einem technisch verdammt hohen Anspruch gehalten ,gibt es hier natürlich den einen oder anderen Song geboten ,welcher durchaus das Potential hat ,sich zu einer wirklichen Metal Hymne zu entwickeln .Bin auf jeden Fall echt positiv überrascht ,was einem hier an erfrischendem hochwertigem Power Metal um die Ohren gehauen wird . Meine Erwartungen wurden hier jedenfalls zu 100% erfüllt  .Auch wenn man mit „Restless Souls „ sicherlich die Power Metal Sparte nun nicht wirklich „aufmischen „ wird/kann ,so hat man doch ne Scheibe vorgelegt ,welche man ohne große Bedenken weiter empfehlen kann und auch sollte . ( LEO )
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                                                                                                      STEEL PROPHET – „ THE GODMACHINE“
Wer kennt die amerikanische Truppe nicht !!!??? Eigentlich sollte jeder ,der sich in irgendeiner Weise mal mit dem weltweiten Metalgeschehen beschäftigt hat ,wenigstens den Namen der bereits 1983 gegründeten Band abgespeichert haben . Egal ob man nun auf deren metallischer Ausrichtung steht oder nicht .Nachdem es bei denen, wohl auf Grund Line –up Problemen ne längere Auszeit ( letztes Album 2014 „Omniscient“ ) gab ,kehren die nun mit ihrem 9`ten Album erneut zurück .Und was soll man sagen ,schon der allererste Eindruck ,sprich Digipack Covergestaltung ,booklet  incl. Logo-Patch ,kommen echt sau stark und sind schon so etwas wie eine kleine „Augenweide“ .Und was bieten uns die 10 Tracks des Albums nun in metallischer Hinsicht ? Ob die Amis  nun ,so wie in einigen anderen Reviews zu lesen ist „..offensichtlich ihre originelle Note verloren hat …“ ,kann ich nicht nachvollziehen ,da deren bisheriges Material nun mal nicht wirklich bei mir fest verankert ,in irgend einer Form hängen geblieben ist . Für mich steht jedenfalls bei näherer Betrachtung ganz eindeutig fest ,dass die hiermit in richtig schön hart geschmiedetes Stück Stahl produziert haben  ,welches zwar nix überdimensional Neues oder Ausgefallenes zu bieten hat ,aber dennoch mehr als überzeugend rübergebracht wird . Denn die ca .41 min .können durchaus jedes metallisches Herz in Verzückung versetzten ,welches bei der Power Metal Schiene seine Taktfrequenz nach oben fährt .Obwohl die sich nun mehr als eindeutig in der Power Metal Sparte am wohlsten fühlen ,setzt man dennoch auch auf diverse Heavy Metal und leichte Thrash Metal Sprenkler .So sind z.B Songs wie „"Thrashed Relentlessly" oder „Dark Mask / Between Love And Hate“ fast schon als so etwas wie reinrassige Heavy Metal Hit anzusehen .Dahingegen zeigen sich solch Stücke wie "Soulhunter" oder auch „Lucifer – The Devil Inside“ fast schon etwas hymnenhaft . Das hier natürlich auch ne Ballade nicht fehlen darf ,ist ja fast schon Programm . „Buried And Broken“ klingt ja so gesehen nicht mal schlecht ,ist aber total austauschbar und zeugt nicht gerade von einem hohen Maß an Ideenreichtum oder eigener Inspiration . Damit kannst du heutzutage nicht mal mehr die Herzen der kleinen Mädels erweichen !Aber was sollst ,irgendwie so etwas wie einen „Totalausfall“ findet man ja doch desöfteren mal bei diversen Scheiben .Für mich bietet „The godmachine“ jedenfalls so ziemlich alles ,was man von so ner Mucke erwartet .Enorm eingängige Refrains , knackige Riffs, eher etwas virtuose Gitarrenläufe ,leichte Riffsolis und so einiges an nicht zu verachtenden ,richtig schwermetallischen Rhythmen .Ne durchaus richtig starke Scheibe ,bei der man allerdings eine Erwartungen sicherlich nicht voll in die Höhe schrauben sollte .( LEO )
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                                                                                                         VALLEY OF THE SUN  -„ OLD GODS“
Das amerikanische Dreiergespann aus Ohio hat zwar sicherlich noch nicht wirklich den „großen Sprung über den Teich“ geschafft ,dürfte aber bei den Genrefans hier in Deutschland durchaus schon bekannt sein . Immerhin haben die nun doch schon so einiges an Veröffentlichungen vorzuweisen ,die alle samt  bei der schreibendenden Zunft ganz gut weggekommen sind .Gerade deren letztes Album „Volume Rock“ ,welches man vor gut 3 Jahren erschien ,fuhr fast überall ne fette Punktzahl ein .Mit „Old gods“ steht man nun erneut am Start , um Euch da draußen so richtig vom Hocker zu reißen .So richtig fett ins Auge sticht auf jeden Fall zu allererst schon mal deren recht knallige Covergestaltung ,welche einen aber auch nicht im entferntesten ,nur ansatzweise vermuten lässt ,in welchem musikalischen Terrain man sich mit dem hier gebotenen 11 Titel bewegen wird/könnte .Meine Gedanken würden da dann doch eher in Richtung psychedelischer ,indisch angehauchter Mucke gehen . Aber damit hat man hier nun so rein gar nichts zu tun . Denn das ,was hier in fast ner Dreiviertelstunde von sich gegeben wird ,ist ganz eindeutig tief in den Stoner Bereich einzustufen . Hierbei zeigt man sich zwar in einem ziemlich reinrassigem Format ,bringt aber dennoch genügend eigene Inspirationen in den Sound ein ,welche dem gesamten Geschehen mehr als gut tun .Vor allem ist hier mehr als positiv anzusehen ,das man nicht nur auf die rockigeren Elemente setzt , sondern auch so einiges an eher etwas entspannteren Parts mit sich bringt .Und gerade dann ,wenn man doch etwas verstärkter melodisch vorwärts schreitet ,schafft man es ,den Songs so etwas wie eine leichte hypnotisch wirkende Stimmung einzuverleiben .Vorzugsweise setzt man aber dennoch auf eine recht kräftige und mitreißende Vorgehensweise ,welche teils enorm groovt und ne richtig fette Portion an ungebremster Kraft mit sich bringt .Gerade die hierbei eingesetzten , sehr Gitarren orientierten Instrumental Parts , gehen „runter wie Öl „ und setzten über weite Phasen des Geschehens nen mächtiges Energielevel frei . Das alles hier klingt voll überzeugend und vor allem nicht wirklich altgebacken .Frisch und frei weg wird hier dem Stoner Rock in einer Form gehuldigt ,welche heutzutage kaum noch zu überbieten ist .Das man hierbei ein absolut gutes Gespür für Melodien und Sounds vorlegt , welche durchaus das Potential zu nem gewissen Hitfaktor haben ,ist permanent zu spüren .Alles in allem ne Scheibe ,bei der keinesfalls Langweile oder Monotonie aufkommt und die es sicherlich verdient hat ,dass man ruhig noch einmal die PLAY Taste betätigen sollte.( LEO)
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                                                                                                                   ESCHENBACH – “ MEIN STAMM “
Es gibt Veröffentlichungen ,die packst du rein ,hörst sie durch und sitzt dann da ,und weißt so absolut gar nicht ,was du nun dazu sagen sollst bzw .ob du dir das wirklich noch einmal anhören willst/musst . Ganz genau so geht es mir mit der dritten Scheibe des deutschen Viergespanns .Denn nachdem man sich die 12 Tracks komplett reingezogen hat ,sitzt man doch immer noch eher ziemlich bedebbert da und weiß so gar nicht wirklich ,was man nun davon halten soll .Sicherlich ist es irgendwie lobenswert ,wenn es da draußen Bands gibt ,die völlig ihren eigenen musikalischen Weg gehen und sich nen scheiß um kommerzielle trendige Vermarkung kümmern, keine Frage .Aber dennoch sollte man dann doch seine eher etwas experimentell anmutende Vorgehensweise im Zaum halten , und vielleicht doch ein wenig ne klare Struktur erkennen lassen .Aber davon ist bei deren eher chaotisch wirkenden musikalischen Vorgehensweise nicht wirklich was zu merken .Am ehesten vielleicht doch ein klein wenig in die Sparte des deutschen Melodic Rock einzustufen ,machen die es einem hiermit aber durchgängig mehr als schwer ,so etwas ähnliches wie eine klare Songsstruktur herauszufiltern bzw . zu erkennen .Sicherlich gibt’s hier und da durchaus mal ein paar recht nett anmutende Riffs und Ideen zu erkennen ,aber so etwas wie wirklich starke Melodien oder Rhythmen sucht man vergebens . Zwar zeigt man sich erstaunlicher Weise insgesamt doch irgendwie verdammt abwechslungsreich ,was die Gestaltung der einzelnen Songs betrifft .Aber wenn dennoch im Endeffekt absolut nichts hängen bleibt ,ist das dann aber sicherlich letztendlich auch nicht wirklich als ein positiver Aspekt zu bewerten .Hat man dann eventuell noch die Hoffnung ,dass die hier gesangsmäßig was rausreißen ,wird einem dann leider auch eher die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stehen .Zum einen fügt sich der nun nicht wirklich super gut in den Songaufbau ein und zum anderen wirkt der echt mit der Zeit auch eher nervend als mitreißend .Zwar ist man durchaus auch hier bemüht ,nen bissel abwechslungsreicher vorzugehen ,was aber letztendlich eher etwas gequält als innovativ klingt .An deren musikalischen Fähigkeiten will man ja bestimmt nicht zweifeln  - sonst wäre das ja nicht bereits ihr drittes Studioalbum – aber gerade was Songaufbau und Umsetzung betrifft ,sollte und muss man kräftig arbeiten .Ich habe absolut keinen Plan ,wem ich „Eschenbach“ nun wirklich empfehlen sollte oder könnte .Letztendlich bin ich echt irgendwie eher froh darüber ,überhaupt noch ein paar vielleicht passende Worte zu deren gut 40 minütigen musikalischen Darbietung  gefunden zu haben .Am besten ihr testet die irgendwo mal selber an ,um Euch von deren „musikalischen Qualität“ selbst ne Meinung bilden zu können .Auch wir Schreiberlinge sind nun mal nur Menschen und liegen mit unserem musikalischen Empfinden nicht immer richtig . ( LEO )
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                                                                                                           DEFECATION " KILLING WITH KINDNESS "
Als ich vor ein paar Wochen die Anzeige über diese Platte las, traute ich erstmal meinen Augen nicht. Defecation sind mit ihrer 1989iger " Purity Dilution " Scheibe , bei mir eingeschlagen, wie eine Bombe. Das zwei Mann Project um Mick Harris (Drums., Voc.) und Mitch Harris (Strings.Voc.), übrigens sind die nicht miteinander verwandt und zockten bei Napalm Death, Rigthous Pigs,Scorn , Meance...Welches später nur noch eine " One man show" von Mitch wurde und wohl noch ist , wobei ich mir hier bei diesen Geräuschen, beim besten Willen nicht vorstellen kann , das dieser Hafer von besagten Mitch stammt. Die zweite Scheibe" Intention Surpassed " von 2003 war ja schon der totale Ausfall , nach solch ein  Hammer Debut . Doch das hier setzt dem Ganzen die Krone auf , nach einem naja Intro war ich ja noch gespannt , aber was dann  kommt ist nur Schrott. Billigster Drumcomputer Sound , den man in den 90igern mit der PS 1 besser hinbekommen hätte und die flachen, dünnen , quitschigen Riffs und das verzerrte Gejaule von was weiß ich denn.. Ne meiner das hier ist echt NIX und wenn ich richtig überlege was Mitch mit " MEANCE "-seinem anderen Project so auf die Beine gestellt hat , ist das hier nur peinlich ! Übrigens ist dieses Label echt Dubios ,bringen die nur Live und Best off Zeug von Kultbands raus, für mich ein totaler Ripp Off- Finger weg...  ( ROY )
Metal Bastard Enterprises  http://www.metal-bastard.com/
                                                                                                  LICHT-UND SCHATTENSAITEN - "WEISSBUNTER RABE"
Im Vorfeld zu den Recherchen dieses Ein Mann Projektes gab es ja ganz ehrlich gesagt ,nicht unbedingt enorm viel an wirklich überschwänglichen Meinungen zu lesen .Immerhin hat Stefan Johannes ,welcher sich hier allein für das gesamte musikalische Schaffen verantwortlich zeigt ,schon satte 8 Alben veröffentlicht ,was ja durchaus für ein Durchhaltevermögen und starkem Tatendrang steht .Fest muss ja nun aber wirklich stehen ,dass es selbst von seinem dargebotenen ,voll und ganz überzeugt sein muss .Was wäre auch sonst noch ein Grund ,immer weiter zu machen ?! Mittlerweile kennt man es ja nun auch zur Genüge ,das es Bands, beziehungsweise Projekte gibt, welche es einem nun nicht immer wirklich leicht machen ,das Dargebotene auch mit den im Werbetext beschriebenen musikalischen Ambiente zu verbinden bzw .da einzuordnen .Hier liest man jedenfalls „experimenteller Black Metal“ .Und irgendwie stehen da bei einem dann doch im ersten Moment die Erwartungen eher etwas höher . „Experimentell“ als Begriff selbst ,lässt sich ja nun hierbei sicherlich sehr weitläufig auslegen und jeder hat da so vielleicht seine eigene Interpretation ,was dies bedeuten sollte oder könnte . Aber bei den hier gebotenen 8 Songs  herrscht bei mir zu allererst einmal eher Verwirrung und Verunsicherung ,ob ich hier überhaupt die richtige Scheibe laufen lasse . Woher nimmt man denn bloß den Mut und die Überzeugung , dass das ,was einem hier angeboten wird ,als Black Metal zu bezeichnen ? Mal abgesehen vom Gesang ,der leicht im Sprechformat  ,krächzend daherkommt ,zeigt sich kaum mal was ,was in irgend einer großartigen Form oder Art und Weise an Black Metal erinnert .Gut ,ganz vereinzelt tauchen ja mal ein paar wenige Momente auf ,wie z .B . bei „Über Wolken“ ,oder auch „In die Einsamkeit „wo man durchaus ,wenn man es unbedingt will ,auch so etwas wie einen leichten schwereren black metallischen Ansatz erkennen könnte und bei welchen man dann ansatzweise doch mal etwas härter zugange ist .Hierbei schafft man es dann sogar leicht ,so nen gewisses ,etwas dunkleres Ambiente mit einzubringen . Aber von irgendwelcher wirklich starken Black Metal Atmosphäre ist man dennoch meilenweit entfernt .Denn dafür klingt das hier Gebotene viel zu hell ,lieblich ,klar ,leicht und metallisch eher etwas charakterlos . Allgemein gesehen sind hier eh die metallischen Anteile mehr als verdammt dünn gesät .Keinerlei super fette Riffs oder so richtig feuernde ballernde Drums, geschweige denn ,mal irgendwelche Rhythmen ,welche einen wirkliche echt mitreißen können .Am ehesten wäre es ja noch eventuell möglich ,dem ganzen Geschehen so etwas wie einen folkloristischen ( für mich irgendwie spanisch angehaucht wirkend ),eventuell vielleicht sogar leichten Pagan Stempel aufzudrücken .Was heißt das nun ,wenn man nur mal rein die Qualität der Mucke betrachtet ? Mal abgesehen von der nun nicht wirklich passenden musikalischen stilistischen Einordnung , macht sich das hier in 55 min. angebotene Musikmaterial gar nicht mal so schlecht . Das Songgefüge selbst ist ja durchaus recht „experimentell“  und sicherlich auch vielfältig ,was die Rhythmusführung betritt ,gestaltet . Da gibt es durchaus einen recht großen Anteil an guten Melodien und Ideen zu erkennen ,welche einem in gewisser Weise doch in eine positive Haltung versetzen können .Gerade die insgesamt eher recht cleanen Gitarrenläufe präsentieren sich in vielfältigster und auch interessanter Weise .Das den gesamten Songs so etwas wie ein gewisser ,ganz leichter sphärischen Klangteppich umgibt ,ist sicherlich auch nicht zu verleugnen . Da hat man ,was diverse Solo Projekte betrifft ,doch schon einiges „ertragen“ müssen , was wirklich schlecht war .Zusammenfasend gesehen ist das hier ( entgegen der recherchierten Meinungen diverser anderer Schreiberlinge ) nun nicht schlecht oder uninteressant . Na ,eher dann doch gegenteilig  . So ein gewisse Etwas haben die Songs durchaus ,was einen positiv stimmen könnte . Aber halt nun mal nichts ,was in irgendeiner Weise ein ( Black- )metalherz in Verzückung bringen kann bzw .wird .Antesten und einfach mal reinhorchen wäre sicherlich vorteilhaft  ,damit man sich selbst erst einmal mal nen ersten Eindruck verschaffen kann und sich nicht gleich voll und ganz auf die Meinungen diverser Leute der schreibenden Zunft verlässt . ( LEO )
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                                                                                                       ORTUS - "WHERE SHADOWS GATHER" ( EP )
Also ,mich überrascht es echt immer wieder ,was man so an qualitativ hochwertiger musikalischer Kost in den tiefsten Undergroundregionen findet .Denn um es gleich vorweg zu sagen . Die dreiköpfige Mainzer „Bruderschaft“ kriegt es mit ihrer aller ersten offiziellen Veröffentlichung tatsächlich hin, sogar bei meinereins ,der nun nicht unbedingt voll auf die ganze Black Metal Schiene abfährt ,sofort zu punkten . Die vier ,hier im Angebot stehenden ,relativ langen Tracks mit ner Spielzeit von ca. 29 Minuten ,bewegen sich mehr als eindeutig in Richtung skandinavisch geprägtem Black Metal der alten Schule .
Los geht’s mit "'Echoes of Past' ",welcher sich anfangs noch eher etwas schwerfällig zeigt ,aber dann doch schon etwas an Fahrt aufnimmt .Der Sound ist hierbei so richtig schön schwer und dunkel gehalten und bietet so einiges an sehr interessante, recht traditionell gehaltenen Melodien .Auch diese leichte melancholische Atmosphäre ,welche das Geschehen umgibt ,wirkt sich mehr als positiv auf den Songverlauf aus .
"To Entrance Nightside",der nächste Track ,beginnt erst einmal mit eher schnellen traditionellen Black Metal Elementen, welche sich erst einmal ne ganze Weile hinziehen ,bevor man dann auch mal kurz in eher etwas sanftere Spähern eintaucht .Diese tauchen dann zwar recht kurz im Mittelteil auf und dienen wohl als so ne Form des nahtloser Übergang zum nächsten Soundcharakter .Hier geht’s dann nämlich fast schon etwas erhaben , hymnisch wirkend weiter .Dieser sehr hymnisch anmutende Teil kriegt durch chorale Gesänge, gepaart mit dem super miesem Gekeife und leicht eingesetzten Sprechpassagen ,noch nen zusätzlichen Schub an starker Ausstrahlung , bevor man zum Ende hin dann wiederum so ein richtiges „Höllenfeuerwerk“ abfackelt .Da der Song in seinen fast 8 min . Spielzeit
eine ungemeine Vielfalt an verschiedensten Ausdrucksformen und Spielwiesen mit sich bringt ,ist der definitiv für mich der Anspieltip dieser Scheibe !
Beim darauffolgenden Song "Nocturne" bewegt man sich vorrangig eher etwas im Mid Tempo Bereich ,wobei dennoch in Punkto Geschwindigkeit immer mal wieder etwas mehr zugelegt wird . Der Song bringt jedenfalls alles mit ,was man von solch einem Stück erwartet . Jede Menge an Hass erfüllter Black Metal Parts ,leicht episch angehauchte Zwischenspiele und jede Menge an tiefster Dunkelheit .
Beim Rausschmeißer "Where shadows gather" beschreitet man dann mal wieder eher etwas traditionellere Wege und lässt es mal wieder gewaltig krachen .Trotz der doch enormen Härte, der dunklen bedrohlichen Aura und dem hohen Maß an Boshaftigkeit ,mit welchem dieser Song vollgepackt ist ,bleibt auch hier immer noch genügend Spielraum ,um die eine oder andere Melodie mit reinzupacken .
Man muss den Jungs ohne jeden Zweifel zugestehen ,dass die es mit ihrem Debütwerk durchaus verdammt gut hingekriegt haben ,ne ausgewogene Balance zwischen melodischen, atmosphärischen Parts  und tiefschwarzen, rohem und old schooligem Black Metal ,anzubieten . Dafür nen paar Euro locker zu machen ,sollte einem nun nicht wirklich schwer fallen .Bei „Worship Tapes“ ( auf 102 Exemplare limitiert ! ) kriegt ihr das Teil ,so richtig kultig und old schoolig auf Kassette .Wer der modernere CD Variante bevorzugt ,sollte bei „Narbentage Produktionen“ ( limitiert auf 500 Stück ! ) zugreifen .  ( LEO )
Whorship Tapes      https://worshiptapes.de.tl/    https://www.facebook.com/worshiptapes/
Narbentage Produktionen    http://narbentage.blogspot.com/     https://www.facebook.com/Narbentage/
                                                                                                       LYFORDEATH - "NULLIUS IN VERBA"
LYFORDEATH sind ne portugiesische  Band ,die nun bei uns auch auf dem digitalen Wege den Versuch startet ,mit ihrem Debüt auf sich aufmerksam zu machen ,um  somit  dann vielleicht auch Euer ungeteiltes Interesse zu bekommen .Und wenn man die 11 Tracks dann erst einmal etwas intensiver an seine Ohre gelassen hat ,ist man doch eher überrascht und sogar schon etwas erstaunt ,was einem hier an recht interessante Klänge entgegenspringen ,welche in Sachen Qualität echt richtig gut geworden sind und auch durchaus für ne ganze Menge an Abwechslung sorgen könne bzw .werden . Aber mal ganz vor vorne . Die ersten paar Töne ,die sich hier in Form eines doch recht langatmigen wirkenden Intros präsentieren, sind nun nicht gerade das ,was man vielleicht als enorm aussagekräftig hinstellen könnte .Kommt einem im ersten Moment doch eher vor ,als wäre die CD kaputt ! Dann steigt man zum Glück aber doch gleich in die härteren Gefilde ein und lässt es mächtig krachen .Das die Band sich hierbei von Beginn an ,musikalisch nicht wirklich festlegt ,ist schon mal nen verdammt positiver Aspekt  .Irgendwie lassen  die nämlich durchweg die unterschiedlichsten metallischen Einflüsse hier mit einfließen ,ohne jedoch irgendwie die Kreativität zu überziehen bzw . zu vollgepackt zu wirken .Vielmehr fließt das alles hervorragend ineinander und sorgt für nen enorm guten Fluss der einzelnen Songs . Gut ,in erster Linie kann man zwar verhältnismäßig deutlich deren starken Bezug zum Death- und Black Metal erkennen ,keine Frage .Aber gerade durch so nen ganz leicht hardcorigen und teils auch thrashigen Einschlag ,wird hier immer wieder was neues ans Tageslicht befördert ,was einen erneut aufhorchen lässt . Das man es hierbei sogar hinbekommt ,streckenweise dem ganzen Geschehen so einen gewissen progressiven Anstrich zu verpassen ,welcher wirklich frisch wirkt und auch nicht zu sehr ausartet ,ist doch schon mehr als recht beachtlich . Selbst so ein paar ganz vereinzelte Passagen ,welche fast schon etwas symphonische Züge annehmen , passen hier bestens rein .Obwohl die Band sicherlich bei den Songs in erster Linie auf Mid Tempo setzt und auch einen eher sehr melodiös gehaltenen Aufbau bevorzug ,gibt es dennoch auch hier ,mehr als genügend Möglichkeiten ,sich voll auszupowern . Nicht weniger Abwechslung bietet man bei seinen Sangesdarbietungen .Zwar tendieren auch die vorrangig im growlenden Death Metal und grimmige Black Metal Geschrei Ausdruck , präsentieren sich aber auch öfters mal als sehr dunkle Sprechpassagen .Kommt echt gut ,zumal die unterschiedlichsten Ausdrucksformen wirklich absolut zum jeweiligen Songaufbau passen . Für mich auf dieser Scheibe am stärksten sind gerade die Songs ,die doch eher etwas zurückhaltender daherkommen . So ist z.B „Mortel „ ein sehr melodiöses ,fast schon atmosphärisches Stück  ,welches fast schon etwas leicht doomig dahingleitet  und mit nem ganzen Haufen an echt interessanten und vor allem eigenständigen Arrangements aufwarten kann .Auch der  Rausschmeißersong  - der gemächlich daherkommt  und  mit seinen anfänglichen Rhythmen fast schon etwas folkloristisch anmutet , dann aber so richtig kräftig Fahrt aufnimmt  - ist so ein typisches Stück ,welches ein gewisses „Hitpotential“ mit sich bringt .Alles in allem ist das ,was die 5 Mannen hier auf "Nullius In Verba" zusammen gerührt haben ,alles andere als schlecht oder langweilig .Könnt ihr Euch ruhig mal reinziehen um Euren Lauschlappen mal wieder ein bissel „frischen Wind „ zu gönnen .  ( LEO )
Raising Legends Records
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                                                                                                       TORMENT TOOL – “ SHADOW EXISTENCE”
Torment Tool  aus Geislingen bleiben auch auf ihrer mittlerweile dritten Album ,ihrem musikalischen Style treu .Old school Thrash ,der am ehesten noch in den 80‘ziger Jahren einzuordnen ist , allerdings nun absolut nicht nur altbacken klingt ,sondern auch ein paar leichte, eher etwas modern wirkende Einschübe mit sich bringt .Trotz des insgesamt voll thrashigen Charakters der 8 Songs ,lässt man auch ganz leicht ein paar Death Metal Elementen und Heavy Einflüsse mit einfließen .Hierbei schwingt man nicht durchgängig so ne super fetten Metal Keule ,sondern zeigt sich auch öfters mal in einem eher etwas ruhigerem ,fast schon etwas melodiösem Gewand .Dennoch bringen die einzelnen Stücke immer noch genug Power mit sich ,um so richtig in den „Arsch treten“ zu können .Insbesondere was deren Gitarrenarbeit betrifft ,muss man ohne Umschweife zugeben, dass die sich hier enorm gesteigert haben .Was die hier über weite Strecken aus ihren Saiteninstrumenten hervorzaubern ,zeugt verdammt deutlich von deren Fingerfertigkeit und kann sich in Punkto Qualität und Abwechslungsreichtum echt sehen lassen .Gesangstechnisch wird hier nun zwar nicht gerade mit mannigfaltigem Ausdruck gearbeitet , dennoch wirkt dieser nie irgendwie zu eintönig oder monoton .Insgesamt gesehen macht die Scheibe echt verdammt Laune und schafft es fast durchgängig ,dich auch mitzuziehen .Obwohl man hier nun nicht unbedingt mit großartigen neuen Innovationen aufwarten kann ( welche old school Fans eh nicht brauchen !) ,hat die Band hiermit echt einen großen Schritt nach vorne gemacht und ihr Ziel ,Euch da draußen mitzureißen ,keinesfalls verfehlt . ( LEO )
Gegentrend Records    https://www.gegentrend-records.de/
                                                                                                HAMMER     OBSCURE INFINITY – „ INTO THE VORTEX OF OBSCURITY“
Schon mit ihrer ,vor ein paar Monaten erschienenen Compilation „ EVOCATION OF CHAOS“ „konnte die Rheinland pfälzische Todestruppe verdammt gut punkten .Umso gespannter war man nun drauf ,was man auf seinem aktuellen ,mittlerweile vierten Longplayer ,musikalisch auf die Menschheit „loslassen“ wird .Und bereits nachdem man die gut 40 min .das erste Mal durchlaufen gelassen hat ,kommt man nicht drumrum ,den 4 Buschen auf die Schulter zu klopfen und ihnen zu diesem Werk zu gratulieren .Denn was man hier mit seinen 8 Sogs an den Tag gefördert hat ,ist echte Qualitätsarbeit ,welche sich in jedweder Hinsicht absolut sehen lassen kann .Zum einen steckt das Album bis an den Rand voll mit jeder Menge Power + Energie und zum anderen wird hier ne Mucke geboten , die verdammt abwechslungsreich ist ,einiges an Überraschungen bietet und über weite Strecken durchaus verdammt eigenständig wirkt .Sicherlich ist nicht zu verleugnen ,dass auch hier der schwedische Death Metal Einfluss unverkennbar ist ,aber man beschränkt sich halt nicht nur vollkommen auf diesen .Vielmehr setzt man gekonnt und vor allem fließend ,auch recht starke Akzente aus dem Thrash- und Black Metal Lager mit ein .Und gerade diese doch recht mannigfaltigen unterschiedlichsten Einflüsse sind es dann ,welche der Band zu einem doch recht eigenständigen Sound verhelfen .Allerdings wäre die Scheibe nun nicht ganz so stark geworden ,wenn es da nicht auch noch diese öfters mal auftauchenden Gitarrensolos geben würde ,welche mehr als tief in den eher  klassischen Heavy Metal eintauchen .Mal kurz geraten ,mal etwas ausgiebiger dargeboten ,sind es gerade die ,welche jedem einzelnen Stück  seinen eigenen Charakter verleihen können und natürlich auch einmal mehr als klar verdeutlichen ,auf welch hohem technischen Niveau man hier arbeitet .Zum Glück lässt sich die Band auch gesangsmäßig nicht nur auf einen Style festmachen ,sondern zeigt sich auch hierbei recht variabel . Neben den tieferen growligen ,sehr dunkel wirkenden Parts ,geht’s auch mal in Richtung Klargesang ,wobei man sich teils fast schon leicht in dem Sprechgesangsbereich bewegt .Obwohl die Scheibe nun nur so vor Energie strotzt ,gibt es hier aber mit Song 7 auch mal einen kurzen Moment der Besinnung und des „Luft holens „ . Ganz melodiösen ,fast schon verträumt wirkend , fügt man dem ansonsten verdammt fettem Geschehen ,auch mal nen reines Gitarreninstrumental hinzu . Top ! Schlussendlich bleibt nur noch einmal klar zu sagen , das die Truppe es tatsächlich geschafft hat ,hier nen Album vorzulegen ,an dem es so rein gar nichts auszusetzen gibt .Echt klasse Scheibe ,welche mich persönlich vor allem durch die fast schon überragende Gitarrenarbeit und dem enorm vielseitigen Songaufbau ,voll und ganz überzeugen konnte . ( LEO )
Soulfood   http://www.soulfood-music.de/
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
                                                                                                       GEBRÜDER – “ LAZARUS”
Beim Anchecken ,sprich der Betrachtung des ziemlich bunt geraten Covers ,waren meine aller ersten Gedanken ,dass hier eventuell irgendwas psychedelisch angehauchtes in den nächsten knapp 40 min . auf mich einströmen wird . Aber weit gefehlt ,denn das Soloprojekt von Christopher Tascarella ,der sich wohl 2017 dazu entschlossen hatte ,die musikalische Welt mit einen dunklen Schleier zu überziehen ,taucht mit seinen hier gebotenen 4 Songs ,knietief in die Doom Sparte ein . Schwerfällige , aber nicht überzogen langsam ,kriechen die Rhythmen hierbei tief ins innerste deiner Seele und überziehen diese  mit einem dunklen ,bedrohlichen , teils auch wieder eher sehr nachdenklich und fast schon melancholischen Schleier . Jedes einzelne Stücke umschweb eine wirklich düster dunkle Aura ,welche nur ganz gelegentlich mal einen eher „hellen Sonnenstrahl“ zulässt .Trotz der verdammt stark doomigen Prägung ,gelingt es dem Einzelkämpfer dennoch ganz gut , hier auch so einen gewissen Anteil an schwarz metallischem Ambiente mit einzubringen .Gerade Gesangstechnisch kommt das doch recht deutlich zum Vorschein .Positiv ist hierbei auf jeden Fall auch zu bewerten ,das nicht irgendwie großartig mit irgendwelchen Klangteppichen gearbeitet wird , sondern die Keyboards wirklich nur ganz dezent eingesetzt werden .Leider ist es aber dann letztendlich doch so ,dass ein tatsächliches Highligth ,sprich so ein ultra geiler Songs , der absolut aus dem Geschehen heraussticht , leider nicht zu finden ist. Trotz des doch recht gleichförmigen Songsaufbaus wird hier dennoch zu keinem Zeitpunkt irgendwie Monotonie oder vielleicht sogar Langeweile aufgebaut .Insgesamt gesehen zwar nun nichts wirklich spektakuläres oder außergewöhnliches ,aber dennoch ne Scheibe ,welche man durchaus auch öfters mal in seinem Player rotieren lassen darf . Da musste man sich schon mit bedeutend schlechteren und vor allem langweiligeren Veröffentlichungen auseinandersetzen .Support the real underground!   ( LEO )
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ctascarella@yahoo.de