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                                                                                                                   DISTASTE – “DEIBEL”
Obwohl die Österreicher ja nun schon mittlerweile seit etlichen Jahren die Bühnen dieser Welt in Schutt und Asche legen ,muss unsereins voller “Scham „ zugeben ,dass Quartett bisher noch in keinster Weise in seinem ollen Hirn abgespeichert zu haben .Aber alles und jeden kann man nun mal beim besten Willen nicht im Hinterkopf behalten ,so dass man jetzt echt mal gespant drauf ist, was einem die  15 Songs mit 29 min . Spielzeit so künstlerisch alles anbieten werden . “DEIBEL” ist der dritte  kompletten Rundumschlag in Sachen musikalischer Unterhaltung ,welchen uns die drei Linzer hier nun vorlegen . Und ihr Hauptaugenmerkt liegt hierbei ,wie man es hätte vielleicht schon erahnen können ,recht  eindeutig im Grindcorebereich , welcher seine Ursprünge ohne jeden Zweifel aus der britischen Szene bezieht . Dabei zeigt man sich so richtig schön old schoolig und verzichtet komplett auf irgendwelche Goregrind - oder Porngrind Einflüsse .So wie es die Band selbst schreibt ,gibt es hier Just Grind ,wobei man dies dann aber doch irgendwie nicht unbedingt komplett so stehen lassen kann .Denn neben der mehr als ausreichenden Grindcorelast ,lassen die hier auch so einiges an Punk- und Death Metal Elementen ( vorzugsweise aus dem schwedischen Lager )  mit einfließen .Und das was die Jungs hier zusammen gemengt haben ,klingt trotz des allseits vorhandenem schnuckligen old school Charms , verdammt frisch und alles andere als irgendwie „abgestanden „ .Vorzugsweise mit durchgetretenem Gaspedal agierend ,hat man es dennoch auch drauf , immer wieder mal die Geschwindigkeit zu zügeln und dann sehr Gitarren orientiert  ,im Midtempobereich weiter zu ziehen .Gerade was diverse gesittetere Gitarrenparts betrifft ,zeigt man sich schon sehr technisch ,vielleicht sogar schon ganz ganz leicht „progressiv“  angehaucht. Klingt auf jeden Fall super gut und bringt noch einmal zusätzlich ne gehörige Portion an Abwechslung mit rein .Trotz der hier teils vorhandenen „Luftholphasen „ groovt die Scheibe ungemein ,wartet mit super sau fetten Riffs auf und lässt dich mit seinen heftigen Blastattacken niemals „ dumm dastehen „ . „Distaste“ machen definitiv keine Gefangenen und treten dich fast durchweg so richtig tief in den Arsch . ( LEO )
Endwar Records  Maik Wenzel, Lincolnstraße 16  Berlin 10315    http://www.endwar-records-shop.de/   https://www.facebook.com/EndwarRecords/

 

                                                                                     CEREBRAL ENEMA ‎– “ERASE THE HUMAN DUNG”
Bei 15 Songs ,welche durchschnittlich nen bissel über 2 min . laufen ,kann man ja fast schon erahnen ,wohin die musikalische Reise hier führen wird . Dabei lassen es die Berliner erst einmal mit nem recht langem Intro ganz gesittet angehen , bevor man dann ins Abgrund tiefe abartige Musikgeschehen eintaucht .Richtig tief und fest im (Gore )-grind Lager verankert ,machen die hier einem durchweg klar ,dass man musikalisch absolut keine Gefangenen machen will .Richtig sau fett umgesetzt , rödelt man hier seine Vorliebe zum ganz extremen runter ohne dir auch wirklich mal ne großartige Gelegenheit zu geben ,Luft zu holen . Obwohl man sich fast durchweg voll ins Zeug legt, das absolut deftige und extreme Grind Gewitter über einen hereinbrechen lässt ,zeigt man sich dennoch vereinzelt auch mal slammig schleppender .Trotz der leichten „Erholungspausen“ verlieren deren Songs niemals die Durchschlagskraft und fordern dich stets und ständig auf , so richtig abzugehen .Neben dem doch verdammt enorm vorhandenen Groove und dem völlig „abartigem „ gutturalem Sangestalent ,schafft man es sogar streckenweise ,den Songs doch so etwas wie ein „Eigenleben „ einzuverleiben .Gerade in der Sparte ist das ja nun nicht wirklich so ganz einfach ! Natürlich dürfen bei den Berlinern auch hier so nen par leichte Samplereinspielungen nicht fehlen ,welche hierbei jedoch dann eher sehr kurz geraten sind und nicht so wirklich ins Gewicht fallen .Mal abgesehen vom letzten Song ,der komplett nur aus nem Gesprächssampler ( komme jetzt einfach nicht drauf ,aus welchem Film der ist ! ) besteht ,welcher einem aber wirklich so ein ganz breites Grinsen übers Gesicht zaubert .Auf jeden Fall ein recht cooler und vor allem witziger Abschluss. Leider ist dann auch schon wieder nach gut 31 min . „Schicht im Schacht „ .Für gute Unterhaltung wird hier jedenfalls gesorgt und wer die Burschen schon mal live erlebt hat ,wird auch wissen ,dass die mit ihren künstlerischen Darbietungen vor der Bühne auch für ganz schön Wirbel sorgen können . Wer in seinen heimischen vier Wänden immer mal wieder so richtig abgehen will ,der wird die Investition von 10.00 € sicherlich nicht bereuen . ( LEO )
Endwar Records  Maik Wenzel, Lincolnstraße 16  Berlin 10315    http://www.endwar-records-shop.de/   https://www.facebook.com/EndwarRecords/

 

                                                                                                STAHLCHOR – „ STAHL AUF STAHL“
Da läuten doch bei mir gleich mal wieder die „Alarmglocken „ .Wird dass ,was einen hier bei den 14 Songs erwartet ,mal wieder voll und ganz in die neue Deutsche Härte gehen . Zum Glück nicht ,denn das Trio aus Thüringen bewegt sich hier auf ihrem Debüt glücklicher weise auf völlig anderen musikalischen Pfaden .Schon von den allerersten Klängen an beweisen die recht eindrucksvolle ,was für ein heißes Eisen die hier geschmiedet haben und das der Titel „Stahl auf Stahl „ echt verdammt gut passt .Für mich schon mal ein ganz großer positiver Aspekt ist ,das man sich durchweg der deutschen Spreche widmet und man sogar kaum mal wirkliche Probleme hat ,trotz des recht tiefen growlendem Ausdrucks , die textlichen Inhalte zu verstehen .Das ist ja so nun nicht wirklich immer ganz selbstverständlich . Und was man uns hier nun auf seinem neusten musikalischen Machwerk an metallischen Klängen präsentiert , hat`s dann auch ganz schön in sich .Fast durchweg kann man hier einen recht starken metallischen Sturm entfachen ,welcher sich im Wesentlichen aus ner Mixtur von Death Metal und Thrash Metal zusammensetzt .Trotz des fast reinrassigen metallischen Charakters der einzelnen Stücke ,lässt man hier aber auch gekonnt so nen recht rockiges ( für mich klingt’s da beinahe stellenweise etwas nach leichten Südstaaten Rock ) Ambiente  mit einfließen . Dem ganzen Geschehen wurde dann noch so ne leicht dreckige , räudig wirkende Ausstrahlung angeheftet . Neben den hauptsächlich fettem Riffing und jeder Menge an teils enorm treibenden Rhythmen ,zeigt man aber auch mal auf ,das der „knallharte Metaller „ durchaus aber auch ne „weiche“ Seite hat .Denn solch Songs wie Titel 5 „FeO“ (reines Instrumental )  oder Titel 12 „ Fe3O4“ ( ebenfalls ein sehr besinnliches Instrumental mit nur Gitarrenklängen ) ,geben dir auch mal ein wenig Zeit zum Luft holen und lassen recht deutlich  erkennen ,dass man es als Metalband nicht unbedingt immer volle Pulle krachen lassen muss. Letztendlich rockt man sich aber dennoch auf der Scheibe echt verdammt „den Arsch ab „ und bringt es auch fertig, dich als Zuhörer fast durchweg mitreißen zu können .Also ,ich bin vom ersten bis zum letzten Song wirklich gut unterhalten worden und hatte niemals das Gefühl ,als ob in irgendeiner Form bei mir mal Langweile aufkommen würde .Schnucklige und satte Scheibe , welche eigentlich jedes echte Metallerherz höher schlagen lassen sollte . ( LEO )
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                                                                                                 DÜNNSCHISM – „ GULAG TOILETPAPER HELL“
Nachdem unsereins die Burschen ja nun auch schon mal live begutachten konnte ,konnte man es ja schon erahnen ,was die einem nun auf ihrer ersten Veröffentlichung vor den Latz ballern werden .Insgesamt 13 Songs der Marke Extreminstrumentenvergewaltigung sind es nun geworden ,mit welchen Euch das Dreigespann den Tag „versüßen“ will .Und wer auf solch ganz extremes ,krachiges und nicht immer ganz jugendfreies Geballer steht ,der kann sich hier echt schon „warm anziehen „ .Auch wenn die Burschen nun nicht wirklich großartig was an Abwechslung mit sich bringen ,kann deren Gebräu aus Grind ,Punk und leichtem  old school Death Metal ,durchaus und vor allem durchweg, ganz gut zünden . Verhältnismäßig geradlinig ,ohne großartige Spielereien ,wird uns hier ein musikalischen Gewaltakt vorgesetzt ,welcher wirklich voll in die Extreme geht .Und das wird natürlich nicht nur musikalisch ,sondern auch textlich und durch diverse kurze Sampler überzeugend umgesetzt .Fast schon logisch  - man könnte vielleicht sogar sagen ,Standard mäßig  - setzte man natürlich auch gesanglich auf fette brachiale Growls und garstige Screams .Genügend Drive und Durchschlagskraft bringend die Songs auf jeden Fall mit ,keine Frage . Insgesamt gesehen ist das alles sicherlich alles andere als neuer oder super stark inspirierter Stoff .Dennoch können die insgesamt 18 min . dauernden zerstörerischen Klänge ohne jeden Zweifel für die absolute Partydröhnung sorgen und haben sicherlich auch das Zeugs dazu, um nem super fetten Circle Pit losbrechen zu lassen  . Also , lasst uns die  totale Abrissparty starten ! ( LEO )
Clabasster Records   Tabitha Moten und Szymon Marszalkowski  Strückhauser Straße 39  26939 Ovelgönne
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                                                                                                             THE TEX AVERY SNDROME – „ ORIGIN“
Zum Glück merkt man heutzutage doch verstärkt ,dass gerade in dem ganzen corigen Lager die Entwicklung nicht ganz so stagniert , wie man es irgendwie hätte vermuten können . Denn es gibt mittlerweile doch immer mehr Bands ,welche sich nun doch mal wieder verstärkt nen Kopf darüber machen ,auch diese Sparte mal musikalisch etwas interessanter zu gestalten .Und definitiv hat sich die Frankfurter Fünfercombo auf ihrem mit zwölf Songs bestücktem Longplayer Debüt  auch so einiges einfallen lassen ,um aus der breiten Masse doch etwas herausstechen können .Obwohl sicherlich auch deren Songmaterial recht stark mit den ganzen neumodernem corigem Zeugs bestückt ist ,schaffen die es dennoch ,hier ne verdammt frische und nicht völlig Trend verseuchte Mucke ans Tageslicht zu befördern .Denn was hier an Unmengen an eher verdammt klassischen Rockeinflüsse mit eingebaut wird ,macht sich verdammt gut und kommt vor allem auch super gut beim Zuhörer an .Das hier noch diverse anderweitige ,verdammt fett klingende, unterschiedlichste metallische Riffs mit eingeflochten werden , gibt den einzelnen Songs noch mal ne zusätzliche Würze an Härte .Am meisten erstaunt es einem dann aber bei der Fünfertruppe ,was deren doch recht zierlich geratene Sängerin hier von sich gibt .  Die junge Frau ist echt mehr als stimmgewaltig und growlt sich mal derb tief ,mal mit aggressiven Shouts durch das gesamte Geschehen .Da kann einem doch schon irgendwie Angst und Bange werden – das ist Frauenpower pur !!! Insgesamt gesehen hämmert einen deren Mucke wirklich verdammt gut ins Kleinhirn und sollte von daher auch ruhig mal von Euch angetestet werden . ( LEO )
Noizgate Records   NUVINCI GmbH   Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld     https://www.noizgate.com/de/

 
                                                                                                              NEVALRA - „ CONJURE THE STORM“
Da haben sich die drei amerikanischen Jungspunte nun aufgemacht ,um uns dieser Tage nun mit ihrem Debüteinstieg zu beglücken .Irgendwann ,wenn es mich nicht täuscht ,2015 ,legten die wohl schon mal nen 5 Song Minialbum ( „THE BLACK FLAME") vor ,welches allen Anschein nach wohl auch ganz gut in der Szene punkten konnte .Jetzt steht man nun mit seinem brandaktuellen Material in den Startlöchern ,um Euch da draußen mit gut 45 min . derberen Stoff zu beglücken .Und hier legt man sich so rein stilistisch gesehen nicht ganz fest . Zwar ist recht deutlich zu erkennen ,dass man sich ohne jeden Zweifel am schwedischen Death-/ Black Metal orientiert ,lässt hierbei aber auch so einiges an eher progressiv anmutenden Elementen mit einfließen .Abwechslungsreich ist die Scheibe ja ohne jeden Zweifel geworden .Denn neben so nem wirklich großen Haufen an wirklich super derben , richtig fetten und echt kraftvollen tödlichen Gewaltattacken ,setzt man hier auch recht häufig auf eher sehr melodische Parts ,bevor man dann wieder mit aller Macht voranschreitet und so nen richtig derbes Brett fährt. Das hierbei dann aber auch immer wieder mal so ein paar wirklich recht lange Gitarrensolis mit eingebaut werden ,tut dem Gesamterscheinungsbild zwar wirklich ganz gut ,sorgt nochmals für zusätzliche Abwechslung , nimmt aber letztendlich dann doch so einiges an Durchschlagskraft aus den Songs .Finde ich eher schade und vielleicht auch streckenweise etwas zu langgezogen ! Richtig gut und vor allem krass  geht’s bei den gesanglichen Darbietungen her .Da zieht man so einiges an metallischen Registern ,was von Thrash ähnlichem Geschoote ,über Black Metal Gekeife bis hin zu Death Metal Growls reicht .Obwohl das Trio nun nicht wirklich mit irgendwas Neuem daherkommt ,Eigenständigkeit auch nicht groß geschrieben wird ,sind die 10 Songs dennoch richtig gut geworden .Richtig fett produziert ( vielleicht sogar schon zu gut bzw .zu sauber ) ,können die auf jeden Fall in Sachen Technik und Abwechslung ganz gut punkten .Sollte man sich in Zukunft mehr in Richtung Eigenständigkeit ,eigener Ideen und einiges mehr an wirklich richtiger Durchschlagskraft entwickeln ,hätte man auf jeden Fall das Potential ,mal ganz weit „oben „ im Musikbusiness mitzuspielen . ( LEO )
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                                                                                                   HAMMER    CEMICAN – „IN OHTLI TEOYOHTICA IN MIQUIZTLI“
Ist doch schon ganz schön interessant ,was die 6 mexikanischen Typen hier musikalisch auf ihrer immerhin schon 4 Veröffentlichung , seit Bandgründung 2008 , musikalisch wie auch stilistisch zusammengezimmert haben .Irgendwie verwundert es einen dann sicherlich sogar ,das die bisher hier im europäischen Raum mit solch einer Mucke noch nicht wirklich großartig in Erscheinung getreten sind .Aber ich denke mal ,nach deren aktuellen Output wird sich in Sachen Bekanntheitsgrad sicherlich so einiges tun und man wird eventuell dann doch mal etwas öfters von denen hören .Denn das ,was die hier musikalisch in fast ner Stunde abfeuern ,ist tatsächlich mal so gestaltet , dass du stets hinhörst und zu kaum mal nem Zeitpunkt irgendwie das Gefühl hast ,als würde man hier musikalisch oder auch inspirativ abflachen. Was die hier abfeuern ,ist schon echt klasse und in dieser Form nun noch nicht wirklich bisher an meine Ohren gedrungen .Gut ,Bands welche nen ganzen Arsch voll an folkloristischer ,altertümlicher oder historischer Klänge ( Instrumente ) in ihrer Mucke einbauen ,gibt’s ja nun doch schon einige . Dennoch wirkt das ,was die uns hier in ihren 12 Songs darbieten ,mehr als interessant ,keinesfalls typisch ,geschweige denn ,in irgendeiner Weise altgebacken oder wirklich sau typisch für so eine musikalische Konstellation .Was sich zum Anfang hier erst einmal als richtig infernalischer Death Metal darstellt ,entpuppt sich dann aber recht schnell als eine gelungene Mischung aus tödlichen wie auch anderweitigen knallharten Metallklängen ( so einiges an eher sehr melodischen Parts gibt’s hier natürlich auch um die Ohren ) und jeder Menge folkloristischer aztekischer Sounds und Klänge .Hierbei greift man natürlich ganz bewusst dann auch auf traditionelle Instrumente zurück . Und hierbei erschafft man dann natürlich eine wirklich starke Atmosphäre ,welche dich ganz tief in die Mystik und Ideologien der alten mexikanischen Kultur eintauchen lässt .Zusätzlich wird diese Atmosphäre dann noch durch den ,wenn`s mich jetzt nicht täuscht ,spanischen Gesang , verstärkt .Auch die teilweise weibliche Solostimmen, sowie ne ganze Menge an chorale Einlagen ,welche hier zum Einsatz kommen ,tragen dazu bei ,dass man hier die unterschiedlichsten Stimmungslagen gekonnt aufbauen kann .Das reicht von geheimnisvoll ,gefährlich ,bedrohlich bis hin zu einer eher nachdenklich stimmenden Ausstrahlung .Fast jeder einzelne Song präsentiert sich hier mit eigner Stimmung / Ausstrahlung und nimmt einen doch in gewisser Weise immer wieder neu „gefangen „ .Titel 7 ist im krassen Gegensatz zum sonstigen Geschehen , ein reines Instrumental ,welches „nur“ mit Soundeffekten und traditionelle Instrumente dargeboten wird und bei welchem man dann auch mal ganz bewusst auf irgendwelche metallischen Klänge verzichtet .Und gerade dieses Stück ist es dann auch ,welches einen dann geistig tatsächlich ganz tief in die alten Kulturen eintauchen lässt und förmlich vor dem eigenen Geiste, Bilder von Landschaften, Bauten und Menschen erscheinen lässt .Der Song hat trotz seiner eher verhältnismäßig einfachen Gestaltung schon dieses ETWAS ,was einen so richtig in den Bann ziehen kann .Auch wenn ich nun nicht komplett überwältigt bin ,kann ,muss und will ich hier ne fette HAMMERMARKE verteilen .Lasst Euch mal wieder in eine uralte mystische, teils sehr dunkel gestaltete Welt entführen ! ( LEO)
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                                                                                                                 VINTERSEA - „ILLUMINATED“
Es ist schon durchaus beachtlich und vor allem interessant ,was sich so auf dem internationalen Metalsektor tut .Auch wenn hier sicherlich recht viel “Einheitsbrei “ angeboten wird ,gibt es dennoch immer wieder diverse Veröffentlichungen ,welche zwar nicht unbedingt was Neues bieten ,aber dennoch nach dem ersten Hördurchlauf einen mehr als positiven Eindruck hinterlassen können .Und dazu gehört für mich dann auch das aktuelle Output der 4 Mannen und ein Fräulein  aus Portland, Oregon .Obwohl die nun auf ihrem Werk „nur“ 6 Songs gepackt haben ,läuft der Silberling immerhin fast 40 min . Keiner läuft unter 5 min .Und da kann man sich dann auch schon eventuell vorstellen ,dass man bei solch einer langen Spieldauer doch so einiges an musikalischen Einflüssen in jedem einzelnen Song verbaut wird ,um diese dann interessant und auch abwechslungsreich gestalten zu können .Und tatsächlich hat man hier sehr weitläufige Klanglandschaften im Angebot ,welche sich sowohl aus knallharten Black – und Death Metal Elementen zusammensetzen ,aber auch jede Menge an eher progressiv wirkenden Einflüssen aufweisen können .Und diese unterschiedlichsten Stilelemente werden richtig gut und vor allem flüssig zusammengesetzt .In vielen Abschnitten dieses musikalischen Geschehens zeigt man sich wirklich verdammt stark und lässt einen doch recht beeindruckend dasitzen .Es ist doch schon recht beeindruckend ,wie man es hier versteht , so ne Vielfalt an Einflüssen und Stilen zu kombiniert ohne das Gesamtgeschehen zu sehr vollzupacken bzw .sich übermäßig experimentell dazustellen . Fast jedem einzelnen Song haftet hierbei so ne leicht  monumentale fast schon etwas majestätisch Aura an ,welche echt so einiges an Ausstrahlung mit sich bringt .Insbesondere bei solchem Song wie „Fiery Tongue „tritt dies enorm stark zum Vorschein .Gerade auch die hier zum Einsatz gebrachte weibliche Stimmlage ( hat schon fast was Opern mäßiges ) ,bringt ne ungemein starke Portion an Atmosphäre mit rein . Neben den häufigen eher hellen und klareren weibliche Gesangsparts ,gibt’s aber natürlich auch tief dunkle, böse  ,mal keifende ,mal growlende Töne ,leichte Sprechsequenzen oder sogar leicht choral gestaltete Einlagen .Insgesamt gesehen gibt hier also in Sachen Vielseitigkeit absolut nix zu meckern .Alles in allem wird einem hier einem hier so ziemlich alles geboten ,was ein offenes Metallerherz haben will .Mal kracht`s so richtig heftig, mal kann man sich fast gemütlich zurücklehnen und abschalten und anderseits kann man dann aber auch mal ganz tief in sich gehen und seinen eigenen Gedanken freien Lauf lassen .Nen wirklich richtig nettes Scheibchen ,welches zwar nicht als absolute top Neuerung durchgehen kann ,aber dennoch mehr als überzeugend rüberkommt . ( LEO )
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                                                FU 52
                                                                                                         EXTREM LIEDERMACHING # 18 ( A 4 Deutsch )
Pünktlich wie immer geht auch das eigenwillige Extrem Liedermaching Fanzine nun schon wieder in die nächste Runde . An Arbeitswillen(wut) und Durchhaltevermögen haperts bei denen nicht ,und so gibt es in der neuen Nummer auch wieder ne ganze Menge an Stoff zu entdecken ,welches hierbei natürlich insbesondere auf die Liedermacher Sparte ausgerichtet ist .Sehr positiv hierbei für mich ,dass man erst mal vom bisherigen A5 Format abgewichen ist . Da wirkt die doch sehr spezielle Form der Gestaltung doch etwas übersichtlicher und überschaubarer .Mit über 40 Seiten ist das neue Teil dann wohl auch eines der fettesten geworden ,welches man bisher angeboten hat . Was gibt’s nun inhaltlich an Gesprächsrunden zu entdecken...? Logisch das bevorzugt Vertreter der Liedermacher Szenen hier abgehandelt werden .So z.B . „Mal Zwischendurch „ , „Mirco Schifferle „ , „Jenny Neubauer „…..Aber ganz so völlig unmetallisch ,wie man vielleichter wartet ,zeigt sich das Heftchen dann doch nicht .Immerhin wird hier auch jemand mit dem Namen „Florens Thamm“ ( Arvid Weltenwandler ) recht intensiv unter die Lupe genommen ,welcher wohl auch nen Melancholie Black Metal Projekt ( Lichten ? )am Start hat .So wirklich kann ich das aus dem eher etwas merkwürdig geführtem Interview aber nicht herauslesen ! Empfehlenswert ist auf jeden Fall dann noch die kurze Laberrunde mit einem der Betreiber des „Cafe Brix“ in Dresden . Neben ein paar wenigen Reviews ,nen paar Werbeanzeigen und dem Beitrag „ Chronik meines Alkoholkonsums“, ne A4 Poster Bonusbeilage von " Florens Thamm " und den Sampler " Florens Thamm - Kunst unterm Dach - Live + Bonus „ .Alles in allem ist es echt ne ganze Masse an diversem Stoff geworden ,welchen man hier zusammengetragen hat .Wer Interesse daran hat ,seinen musikalischen Horizont zu erweitern oder auch mal nen Zine in den Händen halten will ,welches sich insbesondere gestalterisch absolut von der breiten Masse abhebt und unterscheidet ,der kann hier ruhig mal zulangen . ( LEO )
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                                                                                                         TRAUMER – „ HISTORY“
Ein bissel überrascht bin ich ja nun doch schon ,was die Brasilianer hier auf ihrem dritten Album so musikalisch von sich geben .Anfangs beim Intro hätte ich ja beinahe noch vermutet ,das die sich irgendwie eventuell in Richtung Gothic Metal bewegen könnten ,was sich dann aber im Laufe der 12 gebotenen Stücke als völlig falsch erweist .Denn was die hier von sich geben ,ist qualitativ richtig hochwertiger Power Metal Soff , welcher meist im melodischen Bereich angesiedelt ist und streckenweise sogar einiges an verdammt epischer Ausstrahlung mit sich bringt .Gut ,irgendwas abnormales oder besonderes wird einem hier nun ehrlicher Weise gesagt ,nicht wirklich geboten .Ist halt alles so ,wie man es erwartet und was man bei diesem musikalischen Bereich voraussetzt .Obwohl man nun hierbei fast sein gesamtes Augenmerk auf die melodische Gestaltung setzt ,immer mal auch ein paar leichte Keyboards mit einbringt ,legen die einzelnen Songs dennoch ne recht große Powerausstrahlung an den Tag .Das die hier mit jeder Menge an Herzblut und voller Überzeugung am Musizieren sind ,ist dem kompletten Album anzumerken . Die Brasilianer zelebrieren förmlich ihren Style und zeigen hierbei eindeutig ,dass man sich komplett „ mit Haut und Haaren „ dieser metallischen Sparte verschrieben hat .Absolut logisch ist bei denen dann auch ,dass die hier so einiges an Songs präsentieren ,die nen super starken Ohrwurmcharakter mit sich bringen und durchaus auch das Potential haben ,sich zu ner richtig metallischen Hymne entwickeln zu können .Natürlich dürfen hierbei auch Power Metal Balladen nicht fehlen .So legt man mit "Lonely Rain" und "Thousand Tears" dann hier zwei Songs vor ,welche wohl absolut bestens dazu geeignet sind ,bei den sanften weiblichen Metalheads zu punkten . Einzig allein für mich mal wieder eher etwas problematischer stellt sich der Gesang dar . Anfangs dachte ich ja echt ,hier würde nen Fräulein hinterm Mikro agieren  - womit ich allerdings völlig falsch lag .Zwar ist das wirklich mehr als erstaunlich ,in welchen hohen Tonlagen man sich hier darstellt und auch qualitativ überzeugt ,aber mein Innerstes verwehrt halt komplett den Zugang dazu .Fest steht jedenfalls ,das wohl gerade der Gesang ein absolutes Aushängeschild und Markenzeichen der Band ist .Obwohl sich teilweise die Songs  dann vielleicht doch etwas in die Länge ziehen ,bringen die dennoch genügend Abwechslung mit sich .Alles in allem sicherlich ein Album ,welches die Fans dieser Sparte wirklich ansprechen wird .Auch wenn die einzelnen Stücke nun doch eher mit recht typischen musikalischen Gestaltungselementen vollgepackt sind ,langweilt einem die Scheibe auch nach dem x-ten Durchlauf in keinster Weise .  
( LEO )
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                                                                                                         DOCUMENT 6 – "GRIND (R)EVOLUTION“
Die Aachener sind ja nun nicht die schnellsten ,was neues Material angeht . Letztmalig hat man sich 2014 mit der EP „Openmind“ in Szene gesetzt ,kehrt man  nun endlich mit brandneuem Material ins Szenegeschehen zurück .Absolut passend zum Titel "Grind (r)evolution"  ,entfacht man hier ein 18 Stücke umfassendes fettes brachiales Soundorgienmassaker , welche sicherlich den letzten Drecksbrocken aus unseren Ohren blasen wird . "GRIND (R)EVOLUTION“ richtet sich hierbei mit ganzer Macht und Energie gegen den ganzen gesellschaftlichen und politischen Scheiß ,welcher über uns in den letzten Jahren hereingebrochen ist . Mit voller Wucht und absoluter Überzeugung , wütet man sich hier förmlich durchs Geschehen und lässt dabei absolut keinen Freiraum für irgendwelchen „lieblichen „ Klänge .Mal abgesehenen von diversen Samplereinspielungen ,kommt es hier so gut wie niemals zum Stillstand .Vollgepackt mit schroffen tödlichen Riffs und ner enorm fetten Portion an Double Bass Einsätzen ,überzieht einen hier ein gut 35 Minuten währendes Grindgewitter ,welches extremer kaum sein könnte .Obwohl man auch hier neben dem schon mehr als absolut zerstörerischen Totalangriff ,sich auch mal eher etwas schleppenderen slammigen Passagen widmet , verliert keiner der einzelnen Stücke irgendwie mal sein Ziel aus dem Augen , am Ende alles zu vernichten und als Sieger vom Platze zu gehen .Passend zum absoluten Grindgemetzel ,röhrt ,röchelt ,grunz ,growlt man mit voller Inbrunst durch jeden einzelnen Songs und deckt damit echt die gesamte Bandbreite der „abartigsten „ Ausdrucksformen ab .Besser geht da schon nicht mehr ! Recht cool geworden sind so diverse Stücke ,in denen man sich mal ein bissel was an deutscher „Volxsmusikkunst“ vornimmt und diese so richtig schön in ganz extreme „Gewaltorgien „ umwandelt .Zwar nicht neu diese Idee ,aber gerade hierbei setzt man auf so nen Rhythmusaufbau ,welche für ne absolute Partystimmung sorgen wird und bei denen man so volle Pulle abgehen sollte .Geiles Material um so den absoluten Mosh - /Circle Pit zu entfachen . "Grind (R)evolution“ ist im Vergleich zur letzten EP Veröffentlichung um einiges fettes ,dreckiger und vor allem durchschlagskräftiger geworden . Der Preis von 6,50€ ( inklusive Versand  - Deutschlandweit) ist hierbei mehr als gerechtfertigt ,zumal man auch Sound technisch richtig schön satt und drückend rüberkommt .Einzig allein das „booklet“ ist hier eher etwas spartanisch, aber dennoch immer noch ansprechend ausgefallen .Wer sich mal wieder „in Grund und Boden „ grinden lassen will , der wird jedenfalls an diesem Teil hier kaum vorbei kommen und seine absolute Freude damit haben  . ( LEO )
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                                                                                                                GRENDEL'S SYSTER - S/T (7")
Das ist mal ne ganz spezielle Sache hier. Ganz einfach, weil die süddeutschen Grendel's SYSTER sich so etwas wie Eigenständigkeit auf die erhabene Fahne eingravieren können. Ein nicht mehr sehr häufiges Phänomen heutzutage, liegt evtl. auch daran, dass der Stil eben auch nicht alltäglich ist und eher verschobene Metal Liebhaber ansprechen sollte, die auf Stoff wie Warlord, frühe Manowar (Into Glory Ride), Manilla Road, Cirith Ungol, Heavy Load oder Wytch Hazel schwören. Dies Ist Musik, die aus nebligen Frühzeiten des alten, vorchristlichen Europas erzählt. Eine Musik, direkt aus den heiligen Hallen Walhalla. The God's Made Heavy Metal and they saw that us what good. Aber eben speziell. Keine Speed Sägen oder Thrash Hämmer, sondern erhaben, würdevoll und träumerisch schweben hier zwei Kompositionen durch die eigenen vier Wände und verwandeln diese in ein Szenario mit majestätischen Burgen, vergessenen Wäldern und dem Stoff uralter Sagen. Denn solche Bilder können durchaus vor dem inneren Auge erscheinen, wenn man sich hierauf einlässt. Eher schleppend, mit verträumten Melodien (die mich skurriler Weise an die Pagan Metaller von Nomans Land erinnern) und dazu Katia einzigartige Stimme, die die Kauzigkeit von Grendel's Syster noch unterstreicht. Man merkt, dies ist keine Kost für jedermann, sondern für die schrägen und verschobenen Charaktere unter den Headbangern. Für mehr Informationen einfach das Interview mit diesen sympathischen Bard/nnen lesen. ( COWBOY )
https://grendelssyster.bandcamp.com/
                                                                                                                  MEDIØKRIST – „ (TRAUMWELT)“
Das Genre Metalcore neu zu erfinden oder hier mal einen wirklichen Achtungspunkt zu setzen ,gelingt heutzutage ja nun wohl eher kaum noch einem Vertreter dieser Sparte .Das meiste klingt halt doch einfach nur wie ne 1:1 Kopie und überraschen kaum noch jemanden .Da freut es einen dann mal ein wenig ,wenn es dann doch ein paar Vertreter gibt ,die sich durchaus auch mal etwas Mühe geben ,dieser musikalischen Ausrichtung doch ein klein bissel was außergewöhnlicherem an Klängen beizumengen, um nicht ganz so „steril“ wie die breite Masse zu klingen .Die deutsche 6 Mann Truppe stellen sich auf ihrem Debüt in dieser Hinsicht nämlich gar nicht mal so blöde an ,auch wenn sicherlich der komplette musikalische Grundgedanke auch bei denen nun mehr als eindeutig auf die Metalcore Richtung ausgerichtet ist .Aber einer deren wohl charakteristischsten Unterschiede zu den anderen ist hierbei ohne jeden Zweifel der doch recht strake Einsatz von elektronischen , eher beruhigend wirkenden Synthesizersounds. Teils erscheinen mir einige Songversätze schon fast etwas in den Elektro Pop Bereich eintauchend ,wobei sogar Stellen zu hören sind ,welche mich dann wiederum ganz leicht etwas an den Dark Wave/Gothic Sound erinnern .Zwar arten gerade diese Momente nicht aus ,sind aber dennoch recht maßgebend dafür ,einzelnen Songs durchaus so etwas wie ne eigenen Identität einzuhauchen .Trotz der komplett verdammt Energie geladenen Ausstrahlung der 12 Stücke ,die wirklich reichlich mit schön fett bratende Gitarrenriffs und ein enorm kräftigem und drückendem Drumspiel bestückt sind ,gibt es aber auch hier immer mal wieder Momente der „Ruhe“ .Am stärksten zeigt man dies für mich beim 4 Song „Traumwelt“ .Insbesondere die eher etwas ruhigeren ,fast schon etwas progressiver anmutenden Gitarrenpassagen machen sich hier richtig gut . Selbst was deren Gesangsdarbietungen betrifft ,ist man hier doch auch mal recht bemüht ,seiner Kreativität dann auch mal etwas freien Lauf zu lassen . Sicherlich , der derbe typische corige Ausdruck wird hier auch bevorzugt benutzt ,aber dennoch kommt es auch zu eher etwas klareren Einsätzen ,leicht hallig unterlegtem Gesang und ganz leicht kräzendem ,fast schon etwas black metallisch anmutender Ausdruck . Eintönig klingt das jedenfalls beweintem absolut nicht . Wer sich in Sachen Metalcore nun endlich mal mit einer etwas anderen Vorgehensweise beschallen lassen will ,der wird hiermit durchaus sehr zufrieden sein .Für mich ist zwar die Produktion selbst zu sauber und zu klar geworden ( da fehlt so dieses gewisse Etwas ) ,aber letztendlich hat es die Scheibe dennoch geschafft ,mittlerweile 3 mal bei mir die Rund zu drehen ohne das ich irgendwann mal ein echtes Bedürfnisse gespürt hätte ,die Stop Taste zu drücken . ( LEO )
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Timezone Records    https://www.timezone-records.com/
                                                                                                                    WEICHE – „KEIN TITULUS“ ( LP )
Nein, die Band WEICHE kommt nicht aus Sachsen-Anhalt, sie kommt aus Hessen, und das Solinger Tageblatt wird mit Sicherheit nie über solch eine schwere unzugängliche Musik berichten. Ich vermute mal, WEICHE sind wohl nicht gerade bekannt dafür, dass ihre Musik Leben rettet. Auch ich finde erst ab den letzten Song auf der A Seite, namens  „Eiter“, gefallen, der meine Achtung weckte und durch diese BLACK SABBATH angepusteten Riffs schon Genialität besitzt. Dennoch ist das im vollen Umfang nicht so eine amüsante Unterhaltung wie bei den ersten acht Star Treck Filmen. Strukturiert zähe runtergekommene 11 Tracks ziehen sich durch diese Platte. WEICHE fabrizieren alles andere als Funk Musik, das sollte klar sein. Weiche Töne stehen im Krieg mit harten Tönen. Selten dezente spritzige Töne sind in der Minderheit gegenüber den massigen schwerverdaulichen und absolut knochentrockenen Tönen. Das Ziel der dreckigen Musik von WEICHE ist sicherlich die Düsternis und die gedankenlose Apathie im Alltag heraufzubeschwören. Mir persönlich ist aber zu viel Lustlosigkeit in fast allen vorhandenen Songs der Platte verankert. Alta, ist echt schwer, wir müssen uns schon darauf einlassen und sollten uns schon darauf einstellen, ultra zähe Brocken vor die Stiefel gekotzt zu bekommen. Besonders der Track „Schwarm“ ist ein klassischer und phlegmatischer Anspieltip Song! Beim letzten Tonstück „Verblüht“ strömt dann die noch restliche vorhandene schwarze Galle in einem raus, bis das Ende, bis unser Ende, gekommen ist und wir im Nichts übergehen. Die Scheibe ist nichts für wacklige Gemüter. Ganz großer Minus Punkt der Platte: im Inlay wurden keine Texte abgedruckt. Keine Ahnung warum, ob es die Band so wollte oder sich die vier Labels darüber nicht gekümmert haben. Schade! Mich würde schon interessieren was in „Wesen“ vertont wurde, was WEICHE mit „Verformt“ meinen, worum es in „Verpuzzelt“ geht und warum ein Song „Unkraut“ gewidmet wurde. Die Platte bekommst du im KINK Mailorder ( http://kink-records.de/   ) . Die Platte wächst, und davon werden wir noch Jahre später reden. Auf WEICHE habe ich zumindest ein Auge geworfen.  (SINT)
https://www.facebook.com/weicheffm/
https://weiche.bandcamp.com/
                                                                               HAMMER      ÖKOMISANTHROP – “BLACK MISANTHROPIC BEAST WORSHIP”
Nachdem es nun doch schon einige Zeit her ist , das mich das Brandenburger Projekt mit seinem Demo Tape „ I deny „ so ziemlich voll weggefetzt hat ,legt man jetzt nun endlich mal nach . Das mit 7 Songs bestückte neue Werk gibt es allerdings im Moment wohl noch nicht käuflich zu ergattern ,weshalb ich nun auch nicht sagen kann ,ob man wieder das Tape Format beibehalte wird oder doch eventuell auf ne CD Form umsteigen wird .Da müsst ihr Euch ganz einfach mal überraschen lassen .Fest steht für mich auf jeden Fall schon nach dem ersten kompletten Durchlauf ,dass sich hier wieder ne finanzielle Investition absolut lohnt .Denn wie bereits beim Vorgänger ,zelebriert man hier förmlich seine Form des sehr traditionellen old school Black Metals ,welcher vollends mit nordischem Black Metal Style durchtränkt ist . In die tiefsten ,finstersten Abgründe abtauchend , erschafft man hierbei eine teils enorm starke morbide und bedrohliche Stimmung ,welche absolut nicht den klitzekleinsten hellen Sonnenstrahl zulässt . Obwohl man es anfangs erst einmal eher etwas zurückhaltender angeht ,braucht es nicht lange ,um dann sofort an Geschwindigkeit zuzulegen . Und diese fast schon höllische Geschwindigkeit durchzieht jeden einzelnen Song ,ohne hierbei jedoch auch so ein gewisses Maß an atmosphärischen Parts außer Acht zu lassen .Gezielt kommt es hier dennoch immer mal wieder zu diversen Tempowechseln ,welche so einiges an Abwechslung ins Geschehen bringen ,aber in keinster Weise dafür sorgen ,den einzelnen Stücken in irgendeiner Form die enorme bösartige Intensität zu entziehen .Insbesondere was die Gitarrenarbeit betrifft ,hat man sich hier diesmal noch um einiges gesteigert .Da finden sich ne Unmenge an sägenden ,verdammt dunklen  Gitarrenläufe wieder ,welche insbesondere dafür verantwortlich sind ,das die Stücke so ne gewisse Gefährlichkeit und Unberechenbarkeit ausstrahlen . Im Gegensatz dazu tauchen dann vereinzelt auch mal eher etwas gediegenere helleren Riffs auf ,welche leicht  atmosphärisch ,fast schon episch anmuten .Die Gegensätzlichkeit bei den Riffs macht sich wirklich hervorragend .Obwohl die Songs sicherlich in erster Linie doch sehr stark von Geschwindigkeit geprägt sind ,findet man aber auch eher etwas ruhigeres Material wie z.B . „Waheela sacrifice“.Zwar anfangs auch noch richtig fett gestaltet ,entwickelt der sich dann aber ab ca .dem Mittelteil doch zum leicht hymnenhaften, sehr ausstrahlungsstarkem Stück .Insgesamt gesehen bekommt man es dieses Mal doch um einiges noch besser hin ,die unterschiedlichsten emotionalen Stimmungen des Black Metals zu vereinen .Und das macht sich dann hier auch im Gesangsbereich recht stark bemerkbar .Denn hier geht’s beiweitem nicht nur ultra finster, krächzend, leicht mit Hall unterlegt ,zur Sache .Ne hier tauchen auch mal Sequenzen auf ,die eher schon etwas Sprechgesangscharakter haben .Das diese hierbei natürlich noch einmal einen enormen Einfluss auf die morbide und misanthropische Ausstrahlung der gesamten Songs haben ,steht ja wohl völlig außer Frage . Es ist wirklich schon mehr als erstaunlich ,wie überzeugend ,ehrlich und authentisch man hier seine Abneigung gegenüber der Menschheit und der Gesellschaft allgemein ,rüberbringt .Das ist absolut keine Show sondern die reine Überzeugung . Ne ehrlichere ,überzeugendere ,intensivere ,bösartigere und dunklere Black Metal Mucke ist mir schon ne ganze Weile nicht mehr untergekommen .Von daher bleibt mir dann absolut auch nix anderes mehr über ,um wieder die HAMMERMARKE zu zücken und natürlich auch ne Kaufempfehlung aussprechen. Abschließend nur noch ne kleene Information am Rande .Wenn ich jetzt richtig informiert bin ,hat sich der Brandenburger  Einzelkämpfer „ Wahella“ hierfür dieses Mal noch einen Gastmusiker zu Hilfe geholt !? ( LEO ) 
https://www.metal-archives.com/bands/Ökomisanthrop/
                                                                                                  KÜMMELGROLLER # 5   ( A 5 deutsch )
Ha ,das kleine „Kümmelgroller „ Fanzine gibt sich auch mal wieder die Ehre .Wie gehabt ,präsentiert man sich auch hier wieder in einem eher sehr klassischem Layout ,was sicherlich so in der Form an die alten undergroundigen Punkt Lektüren erinnert . Eher etwas chaotisch und wild zusammengeschustert wirkend ,muss man sich bei der kleinen Lektüre doch immer mal den Kopf kratzen und sich die Frage stellen ,wie das hier nun alles vielleicht irgendwie zusammen hängen sollte/könnte .Gerade in Sachen Bebilderung steht  man hier doch manchmal mit nem riesengroßen Fragezeichen da .Aber irgendwie ist es gerade das ,was dieses Zine ausmacht und was man von denen kennt  und vielleicht sogar erwartet .Neben so einigen unmusikalischen Beiträgen wie CHRONIK MEINES ALKOHOLKONSUMS und ALLE MEINE MÄUSE SIND TOT ,diversen Karikaturen/Comics ,wird hier aber natürlich auch einiges an richtig undergroundigem Lesestoff geboten .So ist z.B das Intie mit Steffen Bähr ,dem „Hauptaktionär“ des Kümmelgroller ,recht umfassend und vor allem informativ geworden .Nen bissel mager ausgefallen ist dann leider die Gesprächsrunde mit „GEBRÜDER“ .Da hätte sich dieses Ein Mann Projekt ruhig mal etwas ausführlicher äußern können .Da hingegen hat die Liedermacherin JENNY NEUBAUER in ihrer Plauderstunde doch so einiges mehr zu  sagen .Ansonsten gibt`s hier dieses Mal auch ne A4 Poster und nen paar wenige Reviews diverser anderer Printzines. Wer dann noch Interesse an wast handfestem musikalischen hat , kann sich unter www.handmade-music.org/ noch nen Sampler kostenlos runterladen .Ne Bastelanleitung für die CD Hülle gibt’s dann hier sogar im Mittelteile .
Zu haben ist das kleene Teil
  unter riskmag@web.de oder mal bei  https://www.facebook.com/kuemmelgroller/ nachgucken . ( LEO )
                                                                                                            STUMME RACHE – „DEMO“ (TAPE)
Dieses auf 50 Stück limitierte Tonband ist beim ersten Gig hier in Göttingen schon weg gegangen wie Freibier. Und zwar zurecht. Nicht nur, weil dies trinkfreudige Quartett alles weg gerissen hat. Schließlich können viele Horden ganz besonders live überzeugen. Aber eben auch auf Konserve lassen Stumme Rache die Grundmauern erzittern. Räudiger, brachialer HC Punk, mit einigen verspielten Solos und Gitarren Leads, gekleidet in wuchtigem Sound Gewand. Hier gibt's acht Mal direkt auf die Fresse, zwei davon sind Kofferversionen von Appartement 3G und Red With Anger, wobei man sich bei letzteren gleich mal deren Axtschwinger Patrick als betrunkenen Gast ran gezerrt hat. Textlich kotzt man sich über besorgte Knallköppe ("Wutbürger"), Krieg ("Refugees Of War") und ähnlichem aus. Sehr starker Erstschlag der Göttinger. Wer also seinen HC Punk gern abwechslungsreich und mit ganz leichter Metal Note mag (gerade "In meinem Kopf" erinnert mich zu Anfang etwas an Tank), ist hier genau richtig. Mit lobenswerter DIY Optik ausgestattet und schöner Cut n Paste Aufmachung. Dürfte wohl schon ausverkauft sein, kontaktiert aber dennoch unbedingt mal die Band. Leicht im weltweiten Netz zu finden. Einziger Durchhänger: Der Klang der Kassette selbst ist etwas arg dumpf. Sollte echte Straßen Punks aber nicht abschrecken. ( COWBOY )
https://stummerache.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Stumme-Rache-288302125391797/
 
                                                              HAMMER      DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND – “ WISH I WEREN'T HERE”
Bereits die letzte Scheibe “What Makes You Pray” des Österreichers hatte mich ja nun so dermaßen beeindruckt , dass sogar ,entgegen meiner allgemeinen musikalischer Vorlieben ,fürs Heftchen sogar ein Interview entstand .Und kaum war man mit der aktuellen FU Ausgabe durch ,flatterte auch schon die nächste Veröffentlichung ins Haus .Ganz schick im Digipack Klappcover Format ,Hochglanz gehalten mit Prägedruck versehenen ,bin ich ja nun mal mehr als gespannt drauf ,in wieweit mich diese neuen 9 Songs mit ner Spielzeit von gut 40 min . auch dieses Mal wieder beeindrucken werden bzw . können .Und wie bereits beim Vorgänger ,ist das hier Gebotene nicht wirklich ganz einfach zu umschreiben .Sicherlich passt hier ,wenn man es mal großzügig auslegt ,die Oberkategorie Psychedelic Rock wieder ganz gut ,wobei man sich hiermit aber doch dieses Mal bedeutend düsterer präsentiert und auch recht deutlich den Anteil an elektronischer Klänge etwas verkleinert hat . Dennoch bieten die Songs so ne ungemeine Vielfalt an unterschiedlichsten Hörerlebnissen ,dass man auch hier auf jeden einzelnen Song eingehen muss . 
Der erster Song zeigt sich erst einmal in einen eher etwas monotoneren rhythmischen Grundaufbau, welcher insgesamt von einem sehr dunklen Ambiente umgeben wird .Obwohl hier doch so einiges an elektronischen Sound eingebracht werden ,sind die nicht überdimensional prägend ,sind aber dennoch maßgeblich für diese doch eher bedrückende Stimmung verantwortlich .Das ganze Geschehen erinnert mich ,auch durch die weiblichen Gesangsparts, doch recht stark an die  britische Songwriterin „Ann Clark „ .
Beim darauffolgenden Stück kommen bei mir sofort gewisse Gedanken an die „Dark Wave „ Ausrichtung auf .Bestückt mit jeder Menge an psychedelischer, sehr experimentell anmutender Klangsequenzen ,wird durchweg eine verdammt düstere und dunkle Aura erschaffen ,welche fast schon etwas magisch wirkt .
Der dritter Song zeigt von Beginn an , das „Pink Floyd“ einen sehr starken Einfluss auf das Songwriting hatten Bedrohlich ,beängstigend ,dunkel und fast schon hypnotisierend wirkend ,erschafft man  eine Klangwelt ,in welcher man sich förmlich „verlieren „ könnte .Die leicht etwas hintergründig wirkenden weiblichen ( Sprech )-gesangsparts sind hierbei so ausgelegt ,dass diese einem ,trotz ihres eher helleren hauchenden Charakters ,doch irgendwie ne gewissen kalten Schauer über den Rücken ziehen lassen können/werden .
Weiter geht’s dann mit einem Track ,welcher recht stark mit den unterschiedlichsten Gitarrenklängen durchzogen ist . Durch seine gesamten Rhythmusgestaltung und dem etwas kraftvollerem Einsatz der Stimme  wirkt der dann fast schon „rockig“ .
Der 5 Song zeigt sich dann doch mal vom Grundaufbau her ,wieder etwas stärker durch elektronische Sounds bestimmt .Eher vom Grundrhythmusaufbau etwas gleichbleibend aufgebaut  ,lässt der zwar so eine gewisse monoton beängstigende Grundstimmung aufkommen ,wirkt aber niemals langatmig oder langweilig .Denn eher etwas hintergründig eingesetzt ,ist dieser Song mit Unmengen an den verschiedensten Sound – und Gitarrensequenzen bestückt , welche einen immer wieder aus neue die Ohren spitzen lassen können und auch werden .
Das nun folgende Stück gehört ohne jeden Zweifel zu den ruhigsten dieser Scheibe . Nicht wirklich mit einer klaren Rhythmusstruktur bestückt ,setzt der sich eher aus ne Vielfalt an Klangsequenzen zusammen ,welche enorm gut miteinander verwoben werden ,ineinander übergehen und eine Soundlandschaft erschaffen ,welche einem beim Zuhören absolut in Fleisch und Blut übergeht und in eine Traumwelt mitnimmt .
Weiter geht‘s dann mal wieder in einem eher recht flotten ,rockigen Format ,welches insbesondere durch Drums und Gitarre bestimmt wird .Auch die synthetischen Klänge setzen hier eher mal etwas auf „Geschwindigkeit „ und schaffen es ,dich aus der bis dato erschaffenen eher tristen , tiefen ,dunklen seelischen Gedankenwelt herauszuholen.
Noch etwas stärker „rockend „ zieht man dann weiter einer Wege .Für mich der am stärksten durch Gitarren geprägte Song ,welcher dich wohl am stärksten wieder in die reale Welt zurück holen wird und in seiner Form der Darbietung ,die Welt da draußen in einem doch etwas „helleren Licht“ erstrahlen lässt .
Das letzte Stück könnte man dann ,hingegen der bisherigen Darbietungen ,fast schon als einen echten Doom Song beschreiben .Sehr dunkle und psychedelisch wirkenden Gitarren sind hierbei vor allem prägend .Durchweg mit einem schweren und gemächlich dahinziehenden Rhythmus versehen ,walzt sich das gesamte Geschehen schwermütig dahin und zeigt nur durch die eher heller wirkende Gesangsdarbietung ,etwas Licht und Hoffnung auf .Im Mittelteil dieses Stückes herrscht dann urplötzlich absolute Stille ,wo so rein gar nichts passiert .Komisch ! Erst nach einiger Zeit ertönen dann doch noch einmal ruhige ,gediegene Soundelemente ,welche das Stück ausklingen lassen .
Auch dieses Mal wieder ,hat es der Österreicher bei mir geschafft , mich durchweg mit dem Gebotenen in seinen Bann zu ziehen . Das alles hier ist ein absolut hypnotisierend und nimmt dich mit auf einen psychedelischen Trip ,welcher ungemein auf die seelische Verfassung drückt und dich in seiner Form förmlich gefangen nimmt und nicht mehr loslässt .Hier wird wahrlich deine seelische wie auch  psychische Verfassung knallharte auf die Probe gestellt .  ( LEO )      
wkn@aon.at
http://www.derblutharschandtheinfinitechurchoftheleadinghand.com
https://derblutharsch.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Der-Blutharsch-and-the-infinite-church-of-the-leading-hand-112227928849449/
   
                                                                                                      STREETCLEANER # 28 ( A 4 deutsch )
Es ist wirklich geil zu sehen ,dass es gerade hier bei uns in old germany noch Leute gibt ,welche unbeirrt ihr Ding durchziehen ,auch wenn offensichtlich das Interesse an den Printmedien nun nicht gerade im Aufwind ist .Wie gehabt ,in nem ganz schnuckligen fast Hochglanzformat verpackt ,hat Herausgeber Wolle es trotz einiger wirklich tiefen Niederschläge in seinem privaten Leben wieder vollbracht ,Euch auf satten 92 Seiten Unmengen an metallisiertem Material bereitzustellen .So wie man es an diesem Mag nun über die Jahre hinweg zu schätzen gelernt hat ,wird hier sowohl der Underground wie auch die eher etwas trendigere/ kommerziellere Szene in Augenschein genommen .Natürlich legt sich der Wolle auch mit der aktuellen Ausgabe rein stilistisch absolut nicht fest .Da geht’s von Thrash ,Death , Heavy Metal , Hard Rock bis hin zum Punk so ziemlich alles ,was Interessenten härterer Klänge interessieren könnte/sollte . Richtig cool und vor allem bestens für die „alten Säcke“ unter euch ,sind zweifelsfrei die Gesprächsrunden mit „Rose Tattoo”  ,“ The Idiots “ oder auch  Atrocity „ geworden . Mit „ Paule Speckmann“ und „Dan Swanö“ hat man sich dann kurz auch mal zwei absolute „Urgesteine“ der Metalszene vorgenommen . Natürlich gibt’s noch nen echten Arsch voll mehr an Interviews zu inhalieren , (Create A Kill ,Final Breath, Dark Zodiak, , Darkness, Heads For The Dead, Day Of Jupiter, Nervosa, Night In Gales, Them ) wobei ich allerdings jetzt doch mal beanstanden will ( sorry ) , das die teils doch eher etwas kurz geraten .Gut ,die nötigsten Infos kann man natürlich hier auch rausziehen ,keine Frage .Aber irgendwie merkt man doch ,oder könnte man vermuten ,dass dem Wolle dann eventuell doch die Zeit im Nacken hing  . Aber was solls ,dafür gibt z.B nen recht ausführlichen Livebericht vom KEEP IT TRUE FESTIVAL .Und genauso ausführlich zeigen sich hier dann die Massen an diversen Reviews . Da muss man sich schon teilweise fragen , wie viel Zeit man damit verbracht hat ,um das ganze Material so ausführlich zu beschreiben . Meine Hochachtung ! Aber natürlich hat auch dieser „Streetcleaner“ wieder nen paar richtig sau starke Specials am Start . Der absolute Tip ist hier das „ „Vinylsammler-Special“ ,in welchem Wolle speziell diverse Vinylfreaks, im Bezug auf ihre Sammlerleidenschaft ,mal näher unter die Lupe nimmt . Auch das kleine Special Interview mit Kristian Kohlmannslehner vom „  Kohlekeller Studio „ ist echt empfehlenswert .Für mich nen kleines Highlight stellt hier ohne Frage dann die Plauderstunde mit Moritz Grün ,dem Autor des Buches "Metallisierte Welt" dar . Hatte zwar schon mal davon gehört ,bin mir aber erst jetzt nach dem Interview sicher ,dass diese Lektüre unbedingt seinen Weg zu mir finden muss .
Auch wenn ich mir dieses Mal erlaubt habe ,etwas Kritiken an den Interviews zu üben ,ist das Mag absolut  jeden einzelnen Cent wert. Hierbei frage ich mich allerdings wirklich immer wieder ,wie es Wolle überhaupt hinbekommt ,mit nem wirklich lächerlichen Preis von 2 € (zzgl. 1,20 € P&V) ,das hier zu finanzieren .Aus eigener Erfahrung kann man da ja nun mal nur vermuten ,dass sicherlich nichts wirklich großartig hängen bleiben wird ,bzw .man doch auch irgendwie draufzahlt .Schon alleine deshalb solltet ihr schleunigst nen paar Bestellungen abschicken , um zu zeigen ,dass ihr Wolles Arbeit ,Enthusiasmus und Überzeugung
wirklich zu schätzen wisst . ( LEO )
Wolfgang Schmeer Kirchstr. 11a, 64823 Groß-Umstadt     wolfgang.schmeer@gmx.de   

 

                                                                                                  LEGION OF TORTURE -  ISSUE 4 ( A4 englisch )
Nachdem man schon über die Jahre hinweg immer mal wieder was von diesem Zine aus Peru was gelesen hatte ,hat es nun auch endlich mal mit nem Tauschgeschäft geklappt . Genauso so muss ja auch Underground funktionieren ! Juan Carlos, Chefredakteur des Blättchens ist ja nun bereits auch schon seit ewigen Jahren verdammt aktiv in der Metalszene unterwegs ( kleines Label für Distribution ,Fanzine ,Band Death Invoker Sänger) und versorgt einen im Internet auch regelmäßig mit aktuellen Informationen rund um den metallischen Globus . Vom Style und Layout her kommt das Zine eher einfach, aber absolut passend für eine ehrliche und wahre Undergroundlektüre ,daher .Mit drei Klammern zusammengeheftet und nen fetten länglichen Klebestreifen versehen ,zeigt das Cover NUR Logo und Schrift .Hier verwendet man aber ,so wie auch beim Vorwort ,dann ne Schriftart ,welche echt nur verdammt schwer zu entziffern ist .Sieht zwar so cool und auch irgendwie geil aus ,könnte aber halt besser leserlich sein ! Inhaltlich sind die 22 A4 Seiten dann aber richtig fett geworden .Bildmaterial ist eher recht rar vorhanden ,mal abgesehen von nen paar Bandbildchen und deren Logos .Zwar ist auch deren Qualität auch eher recht „undergroundig“ ,aber naja, drauf geschissen . Schließlich zählt ja in erster in erster Linie das Wort .Niemand will ein Hochglanz Bildband haben ! Im Gegensatz zu den meisten Fanzine beschränkt man sich hier allerdings nur auf reine Interviews .Und die hier vorgestellten Protagonisten verdienen alles samt den Stemple „echter und wahrer Underground „ .Der größte Teil der hier eingebrachten 11 Gesprächsrunden sind enorm lang ,informativ und inhaltlich durchaus tiefgreifend geworden .Wirklich großartig was an Standartfragen ,die einen dann mit der Zeit doch eventuell langweilen könnten ,findet man da kaum mal vor .Ne ,hier geht es schon richtig tief ans „Eingemachte „ .Was soll man noch dazu sagen ! Nen paar Schreiberlinge haben das englisch hier doch bemängelt …mhhhh .Keine Panik ,denn selbst meinereins ,der dahingehend nun nicht wirklich nen Plan hat ,ist da gut klar gekommen .Also Leutchen ,wer nichts gegen musikalische Fortbildung hat und tief in die musikalischen Undergroundregionen von Bands wie Black Magic Mountain Goat (Swe), Corpse Grinder (Bra), Infernal Execrator (Sin), Manzer (France),  Shaxul (France), Nocturnal Vomit (Gre), Disinter ( Peru ) ,Qassam (Hun),Mortuorio ( Peru )  , Repugnancia ( Peru ) ,Ritual ( Peru )   Rito Profanatorio ( Peru ) abtauchen will , der wird hier absolut fündig werden . ( LEO )
Juan Carlos Alarcon Ruiz, Av. Aviacion 2459  San Borja  Lima 41  PERU     Legionoftorture@hotmail.com   https://legionoftorturezine.blogspot.com/
 
                                                                                         RECKLESS MANSLAUGHTER  - “CAVERNS OF PERDITION”
Die fünf Herren aus dem Ruhrgebiet haben sich ja nun doch nen ganzen Haufen Zeit gelassen ,um uns mal wieder mit nem neuen Todessstoß zu beeren .Nachdem deren letzter kompletter Rundumschlag  „Blast into oblivion“ nun auch schon gut  6 Jahren zurückliegt ,hat man sich dieser Tage nun erneuet aufgerafft , um uns mal wieder die Ohren so richtig freizublasen . Rausgekommen sind 9 leckere Songs ,welche uns erneute eine erneute Vollbedienung in Sachen  old school Death Metal bieten .Hierbei beackert man nicht nur eine der weltweiten tödlichen Variationen ,sondern mix verdammt gekonnt ,sowohl europäische , amerikanische wie auch diverser skandinavischer Einflüsse .Das es hier dann teilweise enorm heftig wütet ,man saftig voll was auf die Glocke kriegt , war ja da dann zu erwarten . Richtig schön stark mit nem super fetten Groove unterlegt ,sorgt der Großteil der Songs dafür ,dass unsere Hörorgane nach dieser Session wieder bestens funktionieren . Allerdings gehört die Todesmaschinerie von „Reckless Manslaughter“ nun nicht zu der Gattung Bands ,welche dir komplett den Schädel wegpusten wollen .Denn obwohl man ohne jeden Zweifel hier absolut nicht mit enorm fetten Death Metal Granaten geizt ,findet sich auch hier jede Menge Platz ,um eher mal im walzenden „Bolt Thrower „ Style vorwärts zu schreiten . Gerade was deren Gitarrenarbeit betrifft , agiert man hier auf nen enorm hohen und vor allem abwechslungsreichen Level ,bei welchem man sich auch nicht davor scheut ,mal nen paar eher etwas „melodiöser“ anmutende Riffs und kurze Solis mit einzustreuen . Dabei erstaunt es einen dann auch schon irgendwie ,das die es sogar hinbekommen ,nicht großartig altgebacken zu klingen ,sondern durchaus so ihr eigenes Ding zu machen .Aber nicht nur rein Mucke mäßig wird hier nen recht appetitlicher Happen geboten .Ne ,auch der Typ an Mikro sorgt dafür ,dass das hier einem alles richtig gut munden wird .Klar ist zwar ,das der sich auch hier vorzugsweise die Seele aus dem Leib kotzt und growlt .So sollte das ja auch sein und so erwartet man das ja dann auch sicherlich . Aber dennoch sorgen die teils ganz leichten keifenden Ansätze und sogar leichte Sprechgesangspassagen (Samples?) ,hier dennoch auch für so ein gewisses Maß an Abwechslung . Die Jungs verkaufen sich mit ihrem aktuellen Material echt verdammt gut ,wobei mir persönlich das zwar alles ein bissel zu klar und clean klingt und insbesondere so der „dreckige und raue Anstrich“ fehlt. Aber das sieht sicherlich jeder anders . Letztendlich steht aber dennoch zu vollen 100% fest , dass man mit dem größten Teil seines aktuellen Material dafür sorgen wird ,das sich die Langmattenfraktion mal wieder richtig austoben kann . Nen freien Standplatz für diese Scheibe könnt und solltet ihr Euch in Eurer Sammlung schon mal schaffen ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
 
                                                                                                  GODSLAVE -"10/10 - RARITIES RECOVERED“
10 ganze Jahre sind die Saarländer nun schon fleißig unterwegs ,um Euch immer wieder aufs Neue mit ner satten Ladung Thrash Metal zu beglücken .Und was liegt da näher ,die aktuelle Scheibe mit 10 Songs zu bestücken und dem ganzen Geschehen dann den Namen "10/10 -Rarities Recovered“ zu verpassen .Wer jetzt allerdings irgendwie denkt ,das hier wäre ne reine „Best off“  der liegt dann doch eher ziemlich falsch . Denn neben dem  brandneuen Titelsong und 3 exklusiven Live-Tracks  ,haben die hier auch die hier auch die Tracks ihrer limitierten "Thrashed"-Split-EPs (nur 222 Stück pro EP) mit draufgepackt . Also für Sammler ,welche da irgendwie mal den Anschluss verpasst haben ,schon mal ne ganz leckere Angelegenheit .Und so bieten die 5 Mannen ,wie man es von ihnen nun über die Jahre hinweg kennet und auch zu schätzen weiß  ,ne gut 38 minütige ,richtig fette Ladung Thrash Metal ,welche doch verdammt old schoolig daherkommt und kaum mal irgendwas an diversen moderneren Einflüssen erkennen lässt .Diverse Ausflüge in den klassischen Heavy Metal Bereich sind hierbei natürlich genau so vorprogrammiert wie gelegentliche Gitarrensolis .Kopf schütteln ist hier durchweg angesagt ,auch wenn`s vereinzelt mal nen paar Momente gibt ,in welchen man mal ganz kurz die Gliedmaßen zurechtrücken kann .Von der Produktion her lassen sich hier ebenfalls absolut keine Abstriche machen ,das selbst die 3 Live Tracks richtig fett aus den Boxen dröhnen und auch recht gut das Live feeling zur Geltung bringen können .  Das Teil verbreitet auf jeden Fall durchweg einfach verdammt gute Laune und bringt genügend Potential mit sich ,um bei ner Party so richtig steil abgehen zu können .Mehr Thrash Metal geht kaum noch . ( LEO )
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
Green Zone Music   https://www.greenzonemusic.de/
H’art   https://www.hart.de/home.html
                                                                                                          MOFSED – „ RATTENKRIEG“ ( LP )
So wirklich richtig weiß ich gar nicht ,was ich nun vom Debüt der Kalifornier MOFSED halten soll .Denn ,um es mal ganz ehrlich zu sagen ,haben die hier ne Mucke im Angebot ,welche einen doch irgendwie Probleme bereitet .Zum einen ist es die doch recht vielfältige metallische Bandbreite ,die man zusammen setzt und zum anderen wirkt das hier auf mich irgendwie nicht ausgereift .Zumindestens hätte ich von ner Band ,die sich nun schon 2011 zusammen gefunden hat ,da irgendwie doch bedeutend mehr erwartet .Das soll jetzt hier keinesfalls heißen ,dass das hier grottig klingt ,aber so nen kompletter Durchlauf lässt einem im ersten Moment doch eher etwas fragend dasitzen ,als das es einen vollkommen in Begeisterung versetzten könnte . Dabei fangen die mit ihrem ersten Songs gar nicht mal so übel an . Richtig schöner Thrash Metal ,welcher schon nen ganz schönes Tempo vorlegt  ohne  jedoch  in Hypergeschwindigkeit auszuarten .Recht geradlinig ackert man sich hier voran ,lässt aber bereits schon hier erkennen ,dass man gerade bei der Riffarbeit ,so richtig einen „raushängen lässt „  .Und gerade die wird dann von Song zu Song doch immer mehr ausgebaut .Verdammt vielseitig ist die ja ,ohne Frage ,aber stellenweise hat man dann doch irgendwie den Eindruck , als wollte man ganz einfach zu viel des Guten . Leider wirken dann manche Songs einfach zu vollgepackt ,teils sogar überladen .Wirkt irgendwie dann nicht mehr ,als wäre das aus einem metallischen Guss perfekt zusammengesetzt . Eher für mich ebenfalls etwas problematisch ausgefallen ,ist deren Versuch ,die unterschiedlichsten metallischen Style miteinander zu verbinden . Sicherlich sorgt das ,wenn man klassischen Heavy Metal und leicht schwedische Death Metal Sprenkler mit einbaut ,doch recht abwechslungsreich ,wenn auch nicht übermäßig kreativ .Aber so ,wie man das hier handhabt ,hat man irgendwie echt so den Eindruck , als wisse man nicht wirklich ,was man nun will . Punkten kann man bei mir zumindest mit seinen doch recht variablen Gesangsleistungen .Einzige Ausnahme hierbei ist allerdings  das King Diamond Cover "The Family Ghost“ .Der Versuch , hier genau so ne hohe Tonlage wie der King zu erreichen ,ist für mich doch eher voll in die Hose gegangen ist .Auch was man mit dem 4 Track „Grotesque Procession“ bezwecken will ,entzieht sich vollkommen meinem Verständnis .Ein ganz merkwürdige Stück Song ,welches man so sicherlich kaum als Lied einstufen möchte .Könnte man am ehesten vielleicht noch als Intro bewerten ,aber mehr geben diese Töne ganz einfach nicht her .Was so etwas mittendrin zu suchen hast ,ist für mich doch eher mehr als fraglich .Ja Mensch ,jetzt ist das Debüt der Kalifornier nun schon zum dritten Male bei mir durchgerattert und ich bin immer noch nicht viel schlauer wie am Beginn .Teils ist es denen ja nun durchaus gelungen ,hier nen paar recht nette Songs rauszuhauen .Hätte man die Scheibe nen bissel übersichtlicher oder geradliniger gestaltet ,könnte man den Jungs durchaus dazu voll gratulieren .Aber so bleibt bei mir dann letztendlich doch nur ein eher etwas bitterer Beigeschmack zurück . ( LEO )
https://www.facebook.com/pg/Mofsed/about/
mofsedofficial@gmail.com
                                                                                                  DEKONSTRUKTOR – „ EATING THE UNIVERSE ( TAPE )
In den weiten der Musikwelt gibt es ja nun ohne jeden Zweifel diverse Ausrichtungen ,welche einem doch das Lebens schwer machen können .Gut findet man das nicht wirklich ,schlecht aber auch nicht .Ist einfach so ,dass man damit nicht wirklich was anfangen kann und man sich teils ganz einfach nur musikalisch „überfordert“ fühlt .Dabei ist es ja gerade solch Mucke ,die doch die sonstigen stereotypen musikalischen Grenzen sprengt ,welche einem doch irgendwie begeistern sollte .Die drei russischen Leutchen ,welche sich hier nun musikalisch ausleben , sind ja nun alles andere als Neulinge im Musikgeschäft .Seit 2014 aktiv ,bringen die doch mit einer recht gleichbleibenden Beständigkeit immer wieder neues Material an den Start .Bei dem Teil hier handelt es sich allerdings wohl um ne Neuauflage des Debüt Longplayers aus dem Jahre 2014. Die 6 Songs mit ner Überlänge von 60 min . lassen hierbei kaum einen Zweifel aufkommen , dass die Jungs durchaus so richtig Bock auf musikalische Experimente haben .Obwohl man das ,was einem hier schwer und bedrückend entgegen geworfen wird ,in erster Linie der Doom / Stoner Richtung zuordnen sollte ,gestaltet sich das hier alles nicht so reinrassig ,wie man des ansonsten vielleicht kennen könnte .Gerade deren teils auch sehr industriell anmutendes Ambiente und die doch verdammt stark psychedelischen Note lassen da doch recht starke Unterschiede erkennen .
Durchweg geht hier mehr als schwer schleppend zur Sache , wobei man natürlich dem ganzen Sound einen ungemein schwarzen Anstrich verpasst hat .Wenn es darum geht ,dich Stimmungsmäßig voll runterzuholen , punktet die Scheibe auf der ganzen Linie .Das man hierbei nun die Erwartungshaltung ,was Anspruch oder Abwechslung betrifft , nicht wirklich übermäßig hochschrauben sollte ,war ja so eigentlich fast zu erwarten . Insbesondere Schlagzeug und Bass werden eher recht einfach ,wenn nicht sogar recht monoton
  gehalten .Einzig allein bei den Gitarreneinsätzen kommt es dann mal zu leicht „kreativeren „ Auswüchsen . Richtig „abartig“ agiert man hier dann  - auch eher recht experimentell angehaucht - bei den Gesangsdarbietungen . Denn die sind mit ihrem depressiven ,verzweifelten ,teils auch furchterregenden Ausdruck ,in Sachen negativer Ausstrahlung kaum noch zu überbieten .Da kriegst du echt ne Gänsehaut am ganzen Körper ! Oh man eh ,ich bin jetzt tatsächlich so langsam der absoluten Verzweiflung nah ,da der letzte Songs sich dann tatsächlich über fast 30 min . hinzieht .Die Jungs wollen es hier noch einmal so richtig wissen und dir wahrscheinlich das letzte bissel an noch vorhandener positiver Energie rauben .Denn nach knapp der Hälfte dieses Stückes wirst du nur noch mit irgendwelchen Tönen zugekleistert ,welche für mich kaum noch nen Sinn ergeben .Ich weiß echt nun nicht ,was ich von dem hier nun halten soll ! Wer von allem und jeden die Schnauze voll hat , so diesen gewissen entscheidenden Funken braucht  um mal ganz tiefsinnig über den Sinn des Lebens nachdenken zu können , dem kann und muss man das hier völlig uneingeschränkt empfehlen .  ( LEO )
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Visceral CircuitryRecords     https://www.facebook.com/visceralcircuitryrecs/
                                                                                                  BOKOR – „PHLEBOTOMY“  ( EP )
Wenn es so richtig an allen Ecke und Kanten kracht , man sich Geschwindigkeit mäßig in den oberen Bereichen bewegt , dann ist unsereins echt happy und der Tag kann kaum noch besser werden .Und das ,was die drei Oldenburger Jungs hier nun als ihr allererstes Lebenszeichen raushauen ,ist gar nicht mal so von „schlechten Eltern“ .Denn die 4 Songs mit knapp ner Spielzeit von 12 min . ,schlagen richtig schön tief in die Death Metal Kerbe ,auch wenn man nun diese Sparte  hiermit sicherlich nicht neu erfindet .So leicht am Ami Death orientiert ,setzt man aber auch mal nen paar leichtere Ausflüge in den Grind Bereich mit ein ( verstärkt beim Titelsong „Phlebotomy“ ) zu erkennen .Trotz der verdammt schnellen und aggressiven Vorgehensweise ,kommen da auch mal nen paar slammige Parts mit zum Vorschein . Die Verbindung macht sich natürlich super gut und sorgt dafür ,dass hier nicht nur das völlige Abrisskommando zum Einsatz kommt .Auch was deren stimmliche Präsenz betrifft ,braucht man sich keinesfalls irgendwie zu verstecken . Tiefe brutale Growls geben sich hier ein Stelldichein mit eher etwas black metallisch anmutendem Geschrei . Zwar nun auch ne eher etwas typischere Konstellation ,aber so wie die das rüberbringen ,passt das schon .Produktionstechnisch kommt das Teil auch richtig satt und fett rüber .Hiermit kann man sich schon echt gut die Birne wegblasen lassen .Die Scheibe sorgt auf jeden Fall für kurzweilige Unterhaltung und hat es auch verdient ,dass man da dann erneuet mal die PLAY Taste drückt. 5 Euronen sollte Euch das Teil Wert sein . ( LEO ) 
bokor.official.deathmetal@gmail.com
www.bokor.bandcamp.com
https://www.facebook.com/pg/BokorDeathMetal/about/
                                                                                                             DEATH INVOKER – “PROMO 2019
So was nenne ich ja mal Underground pur .Die 2 Mann Black Metal Horde aus Peru  ,sind genau das ,was man noch als echte und wahre Verfechter des Undergrounds bezeichnen sollte .Einige Jahre sind die ja nun auch schon am Start und können auch schon auf diverse Veröffentlichungen zurückblicken ,welche sicherlich auch schon irgendwie mal den Weg in unsere Breitengrade gefunden haben könnten .Auf ihrer aktuellen Promo präsentieren die Typen uns dann 6 Tracks ,welche nur so vor old school Enthusiasmus strotzen . Recht stark an ihren Kollegen von „Sepultura“ ( alte Sachen ) und „Sarcofago“ orientierend ,rotzen die hier aktuelles Songmaterial runter , welches sich als ne Mischung aus Black-, Death- und Thrash Metal darstellt . Hierbei lässt man absolut nix anbrennen ,sondern legt durchweg  echt ein richtiges Höllenfeuerwerk an den Tag .Sicherlich bedient man sich gerade bei den Riffs eher einer simplen und traditionellen Gestaltung ,bringt die aber wirklich echt brutal und vor allem gut  arrangiert rüber .Der Sound hierbei ist richtig geil roh und pur gehalten und stellt ganz eindeutig unter Beweis ,mit wie viel Leidenschaft man hier bei der Sache ist .Hierzu natürlich absolut passend ,fügt sich der leicht hallig unterlegte, tief schwarze und bösartige Gesang top mäßig ein .Schade nur ,das die Aufnahmequalität hier nun nicht durchweg vom feinsten ist . Denn Song 4 – 6 sind doch verdammt leise und eher recht schlaff  aufgenommen .So richtig ihre Wirkung können die deshalb dann nun mal nicht wirklich verbreiten . Mach aber dennoch Laune ,sich auch heutzutage mal wieder solchen Klängen widmen zu können .Wer auf wirklich puren ,bösen und absolut old schooligen Sound der 80`ziger/90’ziger abfährt ,dem wird diese Scheibe ein wirklich breites Lächeln aufs Gesicht zaubern. ( LEO )
www.deathinvoker.weebly.com
                                                                                  BESTIAL DESECRATION "BLOOD UPON THE FIELDS OF TRIUMPH” (A5 ,ENGLISCH )
                                                             ( A GUIDE THROUGH THE GERMAN BLACK METAL UNDERGROUND)
Was für ein sau starkes Heft ! Schon der aller erste optische Eindruck ist mehr als positive .Alles in schwarz/weiß Hochglanz gehalten ,ist das hier ne Sonderausgabe ,welche insbesondere die puren Undergroundfreaks ansprechen wird/ muss .Wer so sein Herz komplett an die tief dunkle und böse black metallische Szene verloren hat ,der wird hiermit ohne jeden Zweifel, volle Pulle abfeiern können .Denn das Teil hat den Namen Fanzine wohl echt mehr als verdient ,auch wenn man es eventuell in erster Linie dann vielleicht NUR als nen „Szeneguide „ betrachten könnte .Denn auf den super layouteten 32 Seiten werden Euch 54 Black Metal Horden aus dem deutschen Underground vorgestellt ,welche man in den ganzen Hochglanzmagazinen sicherlich eher nur ganz selten mal vorgefunden hat .Das sind alles echte Vertreter der Szene ,welche sich einen absoluten Scheiß um irgendwelche Trend scheren ,sondern sich voll und ganz der alten Schule verschrieben haben . Hauptaugenmerk liegt dabei auf Vertreter der Szene ,welche zwischen 2000-2018 diverses tief dunkles, bösartiges und traditionelles Black Metal Material veröffentlicht haben .Und die Bands ,welche hier nun in Form einer Kurzbiografie und Fotos vorgestellt werden ,sind wirklich ohne jeden Zweifel ultra tief in dem morastigen Underground verwurzelt .Denn selbst meinereins ,der sich nun schon gut 30 Jahre durch das metallische Geschehen ackert , wird hier ,was unbekanntere Acts betrifft ,voll fündig .Gut ein paar Vertreter wie GRAUPEL ,ETERNITY,DESASTER,KRATER oder auch ZARATHUSTRA sind ja selbst in unserer kleinen „Klolektüre“ schon mal zu Wort gekommen oder wurden in Sachen Veröffentlichungen mal näher beleuchtet . Aber bei dem Großteil der anderen black metallischen Horden herrscht dann doch eher die komplette Unwissenheit bei unsereins .Also hier gibt es ohne jeden Zweifel jede Menge zu entdecken ,was sich sicher lohnt ,auch mal näher abgecheckt zu werden .Um Euch hier vielleicht auch noch ein wenig Unterstützungshilfe zu leisten ,gibt es auf der letzten Seite noch ne Empfehlungsliste diverser Scheiben aller enthaltenen Bands, welche es aus Sicht des Herausgebers unbedingt verdient haben ,mal näher unter die Lupe genommen zu werden .Die auf 300 Stück limitierte Sonderausgabe sollte jeden echten ,tief in der Black Metal Szene verwurzelten Undergroundfreak die 3,50 € + P.V. unbedingt wert sein . ANTI-TREND and 666% PURE UNDERGROUND!!!!!!! ( LEO )
https://www.facebook.com/BestialDesecrationFanzine/
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                                                                                       NONE VALUELESS ART -“END LEVEL OF TECHNICAL ECSTASY (EP)”
Um es gleich zum Anfang mal zu sagen ,so richtig hat das wohl bei mir mit dem digitalen Promo download nicht geklappt ,da ich hier irgendwie ne andere Songreihenfolge und teils auch ne andere Zeitangabe ,als wie auf dem Cover stand ,gekriegt habe . Nun gut ,das ist ja nicht unbedingt der wichtigste Faktor ,auf welchen man sich nun bei der Veröffentlichung der Bielefelder Dunkelheimer von NONE  VALUELESS ART konzentrieren sollte .
Geht ja vorrangig nun mal um deren musikalischer Darbietung . 1999 gegründet ,habe die ja nun auch schon die eine oder andere Veröffentlichung vorzuweisen .Jetzt aktuell steht man nun mit dieser gut 43 Minuten laufenden EP in den Startlöchern ,um Euch da draußen von seinem musikalischen Können zu überzeugen .Im Großen und Ganzen kann man die 5 hier gebotenen Stücke erst einmal grob in die eher old schoolige Pagan-/Black Metal Richtung einstufen , welche zweifelsfrei recht tief in den norwegischen Gefilde beheimatet sind . Hierbei bedient man sich ,trotz der teils recht langen Laufzeit der einzelnen Stücke ,einer eher doch etwas einfacher gehaltenen Songstruktur ,welche zwar so gesehen ne ganz gute Ausstrahlung mit sich bringt ,aber in Punkto Abwechslung nicht gerade überdimensional was zu bieten hat . 
“Adjust:Ideal standart “ ,mit  über 6 Minuten Spielzeit ist so ein richtig schönes Pagan- / Black Metal Stück ,welches vor allem durch die eher typischen sägenden Gitarren und diversen Umbrüchen bei der Rhythmusgestaltung ,so einen recht starken old schooligen Charme versprüht  .Obwohl man hier erst einmal komplett auf Gesangseinlagen verzichtet ,macht sich dennoch so eine gewisse bösartig und dunkel wirkende Atmosphäre breit .
Bei „Post Traumatic Tight Syndrom“ geht’s dann doch streckenweise etwas tiefer in die black metallische ,doch sehr aggressive Ausrichtung  ohne jedoch auch hierbei den eher etwas paganistischen Anstrich völlig außer Acht zu lassen . Der Song kommt wirklich richtig gut rau und vor allem kalt rüber .Gerade der eher etwas untypischere heisere Gesang macht sich hier echt ganz gut und gibt dem Track dann doch noch so etwas wie eine leichte eigene Note .
“The Crystal Specter „ ist nen „Dødheimsgard“ Cover .Vergleiche zum Original kann ich nicht ziehen, da ich es ehrlicher weise gesagt ,das nun mal halt nicht kenne .Auf jeden Fall ist der Songs recht thrashig angehaucht und legt ganz schön was an Geschwindigkeit an den Tag .Das ganze hier erinnert mich sowohl vom Sound ,wie auch vom Gesang her ,doch irgendwie an alte „ Venom“ Zeiten .Für mich das stärkste Stück der Scheibe ,welches durchweg ein sau geiles old school feeling verbreitet .
„The Cyrastal Specter“ ( Drum Rehearsal) muss irgendwie nen ganz olles Proberaum Stück sein . Klanglich schon echt undergroundig ,schreddert man enorm tief in dem ganze extremen Black Metall Bereich .Leider klingt das ganze Geschehen doch irgendwie übersteuert ,so dass es einem doch eher recht schwer fällt ,hier die eventuell vorhandene gute Songstruktur klar auszumachen .Sorry ,aber irgendwie klingt das alles recht verworren und unspektakulär .Auch die auf mich eher komisch wirkenden Kling Klang Synthietöne ? lassen mich eher nachdenklich das sitzen ,anstatt dafür zu sorgen ,mein Hörinteresse in die Höhe zu schrauben .„Synesthesia Jam Hidden Track „ erscheint bei meinem digitalen Dowload hier als über 22 min .gehender Track ,ist aber wohl laut Info nur 2,23min . lang .Wahrscheinlich technischer Fehler ,keine Ahnung !Hier lässt man eher recht ruhige ,völlig unblackmetallische Rhythmen und Sound aufkommen ,welche so gar nicht zu dem sonstigen Geschehen passen wollen . Der Song bringt zwar so eine gewisse epische Ausstrahlung mit sich und lässt durchaus auch leicht nen bissel was an Atmosphäre durchschimmern ,aber so richtig wirklich  zünden oder einen in völliger Begeisterung ausbrechen ,lässt der einen nun halt mal nicht .Dafür ist der gesamte Sogaufbau doch viel zu einfach und recht gleichbleibend gehalten und bietet nicht wirklich mal einen Höhepunkt .
Echt schwer zu sagen ,wie das hier gebotene Songmaterial nun bei euch ankommen könnte .In Punkto Gesang gefällt es mir ja noch richtig gut ,und auch die eher etwas epischen Parts lassen einen nun nicht wirklich total kalt .Alles andere ..mmh …naja . Hätte man bei der Produktion doch einiges mehr an Schwere und ´Druck mit reingebracht ,hätte sich ohne jeden Zweifel der gesamte Sound doch noch um einiges besser entfalten können .Bevor ihr Euch nun aber völlig auf die Meinung der schreibenden Zunft verlasst ,gebt der Band dennoch mal ne Chance ,und testet deren Material am besten selbst erst einmal an .  ( LEO )
https://www.none-valueless-art.de/
https://www.facebook.com/NoneValuelessArt
contact@none-valueless-art.de
 
                                                                                                  PUTRID TORSO – „ GRAVE DESECRATING RITUAL“
Es tauchen ja gerade heutzutage nicht gerade wenige Neuveröffentlichungen auf  ,über die man nun nicht wirklich riesig große Worte verlieren muss/kann . Das liegt dann aber sicherlich nicht daran, dass die nun echt irgendwie scheiße sind ,sondern einfach nur ne gute Mucke bieten ,die echt gut runter geht ,musikalisch absolut passt ,einen aber nun mal nicht in eine totale wahnsinnige Ektase versetzten kann . Genau so geht’s mir nun mit dem Debüt der Schweinfurter Truppe .Irgendwann 2012 mal als Soloprojekt aus der Taufe gehoben ,hat man es über die Jahre hinweg nun doch geschafft ,mal nen paar Gastmusiker für die Mitarbeit zu überzeugen ,um die Stücke 2015  komplett fertig im Kasten zu haben . Jetzt hat sich nun auch nen Label gefunden ,welches einem unter die Arme greift ,und heraus gekommen ist nen leckeres Erstlingswerk ,bestückt mit 8 Songs . Natürlich leitet man auch hier das kleine „Schlachtefest“ erst einmal mit nem Intro ein ,bevor es dann auch schon voll abgeht .Richtig schön groovend zieht man dann hier so seiner tödlichen Wege und lässt sowohl  schwedische, wie teils auch amerikanische Einflüsse mit einfließen . Eher doch recht stark mit der alten Schule behaftet ,wird einem hier einfach alles geboten ,was man von ner schnucklig tödlichen Mucke erwartet .Neben melodischen Parts und Riffs ,Mid – Tempo Passagen ,ballert es hier logischer weise auch richtig heftig . Der fast durchweg starke Doublebass sorgt hierbei natürlich immer für den zusätzlichen Druck und hievt die Songs auf ein verdammt hohes Energielevel . Auch der recht krasse dunklere kehlige Gesang könnte hierbei nicht besser passen .Ist wirklich kein einziger Song dabei ,bei dem man nicht irgendwie wenigstens leicht mitgeht .Zwar gibt es nun in den 27 min . nun kaum einen Song ,der wirklich enorm mal herausstechen wird oder kann ,aber halt auch keinen ,den man in irgendeiner Form als missglückt bewerten müsste .Ne ,dass passt hier alles bestens zusammen . Die Scheibe geht echt gut ins Ohr ,kann sich aber da nicht für die Ewigkeit festsetzen .Guter und anständig gezockter Death Metal der alten Schule ,mit welchem man zwar gerade heutzutage sicherlich nicht mehr den Thron erklimmen wird ,der aber dennoch gut in die Knochen geht und rein musikalisch voll überzeugen kann .  ( LEO )
Tribulacion Productions    http://www.tribulacionproductions.com/
Epidemia Records   https://www.facebook.com/epidemiarecs/
                                                                                                     NYTE LIGHT – “ POWER OF THE NYTE” ( TAPE)
Oh ha ,da bin ich ja mal echt gespannt drauf ,was der „Cowboy“ ,welcher sich ja nun ansonsten eher der Schreiberei widmet ,hier nun an musikalischem Material auf gutem alten Magnetband verewigt hat .Voll und ganz in totaler old school Manie dargeboten – optisch wie auch vom Sound her  - zeigen die Göttinger mit ihren 8 Tracks mehr als eindeutig ,wo heutzutage noch das echte und wahre Undergroundfeeling herrscht .Nix mit irgendwelcher überproduzierten oder super sauber klingenden Mucke . Ne ,einfach nur dreckig und voll auf den Punkt gebracht , zockt die Truppe hier nen eher einfachen musikalischen Mix aus Metal lastigen Sounds ,welche durchweg mit ner verdammt starken punkigen Note versetzt sind . Das hier ab und a auch mal nen par Töne zu verzeichnen sind ,die eher etwas „schräg“ anmuten( gerade im Riffbereich )macht für mich die Mucke irgendwie sympathetisch. So ne gewisse Eigenständigkeit kann man denen dabei nun nicht mal wirklich absprechen und auch in Sachen abwechslungsreicher Gestaltung ist hier durchaus so einiges auszumachen .  Zwischendurch kommen immer mal wieder auch nen paar Sprach-/Filmsamples zum Einsatz und fertig ist ne Partymucke ,welche einem dann sicherlich das Pogo Tanzbein schwingen lassen wird .Macht schon irgendwie Spaß die Mucke ,zumal man den Leutchen nun echt angemerkt ,dass die hier voller Überzeugung ,mit ner riesen fetten Portion an Spaß und vor allem Enthusiasmus am Werkeln sind . So richtig old school mäßig gibt’s das Teil dann natürlich für nen schlappen 5 Euronen Schein ( incl P./V .)
auch nur über den postalischen Weg zu  bestellen  ( LEO )
André „Cowboy“ Blankenstein, Reinhäuser Landstraße 30, 37083 Göttingen   beneath_the_trees@gmx.de
                                                                                                     SAVER – „DEMO '19 „ (TAPE)
Passiert in der heutigen Zeit ja nun nicht allzu häufig, dass mich jüngere Bands so dermaßen aus den Stiefeln putzen, aber Saver aus meiner Heimatstadt Göttingen haben diese definitiv vollbracht. Natürlich half dabei auch ihr allererster Auftritt, den das Trio mit vollster Breitseite bestanden. Da ist selbst nen Stiesel wie ich überzeugt. Selbstverfreilich ist ihr stark von der NWOBHM beeinflusster Speed Metal keine Neuerfindung, aber wer wie hier so inbrünstig den Kalk von der Decke fegt, beweist, dass die drei Jungspunde ne gehörige Portion Pfeffer im Blut haben. Erinnern tun mich Saver tatsächlich an „Metallica“ noch zu Demo Zeiten bzw „Kill em All“, als die Herrschaften noch Metal und keine Marketing Musik gespielt haben. Dazu noch nen Schlag „Saxon“, „Jaguar“ und „Atomkraft“ (etwas, punkiger), ne herrlich verstrahlte Proberaum Aufnahme (könnte allerdings gern etwas lauter sein, ich muss hier richtig aufreißen) und fertig ist dieses fabelhafte Gebräu dieser Vollblut Headbangers. Fünf schnelle Songs, die dir den Staub aus der Glocke pusten. Und auch die Aufmachung braucht sich nicht zu verstecken. Sehr charmeurant, das Ganze. Nur leider keine Kontakt Adresse, wer also Interesse hat, einfach Bescheid geben, ich leite das dann weiter.   beneath_the_trees@gmx.de     ( COWBOY )
                                                                                                     CHAEDRIST  - "CHAOTHEOSIS
Irgendwie habe ich das Debüt „Grandevality“ ( 2015)  der Bayern noch im Gedächtnis .Muss man also doch irgendwie damit nachhaltig einen durchaus sehr positiven Eindruck hinterlassen haben  ! Nun hat man über die Jahre wieder neues Liedgut gesammelt ,welches man Euch in Form von 10 Songs auf seinem nächsten heißen Metallangeisen vorlegt .Und nach dem ersten kompletten Durchlauf kann man durchaus schon einfach mal so sagen ,dass die doch um einiges zugelegt haben und die durchaus etwas längere Veröffentlichungspause recht gut genutzt haben , um fleißig an ihrem handwerklichen Können herumzufeilen .Herausgekommen ist hierbei eine über 40 minütige metallische Mixtur ,welche trotz verschiedenster Einflüsse ( Death- ,Black-und Thrash Metal ) , nicht unstrukturiert chaotisch klingt ,sondern die verschiedensten Elemente doch recht gut zu einem Gesamtsound verbindet .Vordergründig agiert man hier zwar zweifelsfrei und recht deutlich heraushörbar, bevorzug eher im black metallischen Bereich , lässt aber an vielen Stellen auch keinen Zweifel daran aufkommen , dass die tödlichen Metalanteile bei ihnen eine genau so wichtige Rolle spielen . Songs wie  "Chaedran Cult" oder „Ante Aras Ad Sidera „ sind hierfür das beste Beispiel . Teils so richtig fette groovend ,mit diversen Doublebassattacken versehen ,lässt man hier doch schon ne recht gewaltige Gewitterfront über einen hereinbrechen .Obwohl das hier dann nicht in ein ganz extremes Format ausartet , sondern eher doch recht stark auf Technik ausgerichtet ist , wirkt es nie zu verspielt ,sondern kann fast durchweg die volle Ladung an Energie und Kraft rüberbringen . Insgesamt gesehen ist das Album eh darauf ausgerichtet ,dem Zuhörer nur wenig Freiraum zum Entspannen zu gönnen .Sicherlich gibt es auch hier diverse ,recht filigrane melodische Zwischenparts ( insbesondere bei der Gitarrenarbeit ) - welche den einzelnen Songs durchaus so etwas wie seine eigene Klangfarbe verleihen – welche aber zum Glück nie überzogen eingesetzt werden .Rein von der Stimmung her , ist man schon bemüht ,hier so einiges an den unterschiedlichsten Facetten rüberzubringen .Meiner Meinung nach gelingt das aber leider nicht zu 100% ,da sich doch einige Songstrukturen recht ähneln . In wieweit man bei den Bayern nun die sprachlich unterschiedlichsten Präsentationen (Deutsch. Englisch, Latein ,Norwegisch )  bewerten sollte ,bleibt wohl eher jeden selbst überlassen .Rein vom Ausdruck her zeigt man sich da durchweg eher doch in einem eher recht gleichbleibendem Format .Insgesamt gesehen hat man auf seiner zweiten Langrille ,insbesondere in technischer Hinsicht , ganz schön aufgerüstet und gerade im Gitarrenbereich enorm zugelegt .Im direkten Vergleich zum Debüt ist ohne jeden Zweifel ne enorme Steigerung mehr als deutlich zu erkennen .So rein vom Songwriting her gesehen wird man es aber wohl dann doch eher etwas schwerer haben ,sich enorm aus der breiten Masse hervorheben zu könne . Schade ,genügend Potential ist hier zweifelsfrei vorhanden . ( LEO ) 
https://chaedrist.bandcamp.com/album/chaotheosis     https://www.facebook.com/chaedrist/    chaedrist.official@web.de   
                                                                                                     BEYOND BRIGHTNESS – „ INTO THE BRIGHTNESS“
Gerne möchte man ja neuen aufstrebenden Acts heutzutage unter die Arme greifen ,damit sich doch irgendwie im heiß umkämpften Musikbusiness etablieren bzw . Fuß fassen können .Bekannter maßen ist das heute aber schwerer als je zuvor ,also muss man ,zumindestens meiner Meinung nach ,da schon echt mal was handwerklich qualitativ hochwertiges rausfeuern ,um überhaupt noch nen klein bissel was an Beachtung geschenkt zu bekommen .Da reicht es absolut nicht mehr aus ,sich als X-te Kopie auf irgend einen Trendzug zu schwingen .Ne ,da muss du schon mehr ,insbesondere beim Songwriting anbieten können ,um zu überzeugen .Rein vom ersten optischen Eindruck her punktet die 2015 gegründete bayrische Truppe bei mir auf jeden Fall .Covergestaltung kommt echt gut ,auch wenn ich ehrlicher Weise hier im Moment nicht wirklich den kleinsten Bezug zu deren musikalischer Darbietung herstellen kann .Da würde ich ,mal rein in Klischees denkend ,eindeutig mehr in Richtung Pagan/Black tendieren . Aber egal ,was man sich dabei nun gedacht hat ,kommen wir mal zu deren Mucke .11 Tracks sind es nun ,.welche man auf seinem Debüt verewigt hat ,welche man rein musikalisch gesehen , dann auch nicht wirklich als ne einfache Kopie derzeitiger Trendmucke bewerten sollte ,da die durchaus so einiges an neueren Einflüssen mit einbringen .Zwar in der Oberkategorie modernem Metalcore beheimatet , zeigen die sich hier rein von der musikalische Struktur der einzelnen Songs doch recht breit gefächert . Denn neben dem logischer weise recht stark corigen Anstrich ,setzten die auch so einiges an verdammt progressiven Einschüben mit ein .Und ich muss zugeben ,gerade die progressiv wirkenden Elemente ( im Songaufbau wie auch bei den
Soligitarreneinsätzen ) machen sich recht gut und fördern duchaus doch auch so etwas wie eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag .Soweit ,so gut ,jetzt kommt es aber für mich echt mehr als dicke .Denn hier baut man dann doch tatsächlich dann auch noch diverse Hip Hop Elemente und sogar klassische Passagen mit ein ….
Eh ,ich fühle mich hierbei echt schon teils mächtig überfordert , da es doch recht häufig auf mich so wirkt ,als hätte man alle möglichen moderneren Stilelementen
  , welche gerade bei den Jungspunten irgendwie angesagt sind, wild zusammen gewürfelte . Das man hier auch nicht gerade wenig mit dem Keyboard herumhantiert  ist dann ebenfalls noch so ein Punkt ,welche beim Zuhören doch irgendwie einen eher genervten Eindruck hinterlässt , als das man das dann mit dem Wort „Kreativität“ bezeichnen wollte bzw . könnte . Deren reines musikalisches Talent will und sollte man ja nun nicht wirklich anzweifeln .Denn gerade was deren Gitarrenarbeit betrifft ,staunt man doch schon streckenweise ganz schön ,was die in ihrem doch recht jungen Alter so drauf haben .In Sachen gesanglicher Darbietung gibt’s hier nun dann wieder des eher typische Gehabe . Wechsel zwischen  hohen Screams und tiefen Growls ,wobei allerdings auch vereinzelt mal so richtig cleane Einsätze zur Geltung kommen .Insgesamt gesehen ,ist das eher ne „schwere“ Mucke ,bei der man nicht wirklich weiß ,was man nun davon halten soll .Vielleicht bin ich ja auch einfach zu olle und mit meiner Meinung zu festgefahren ,um mit so ner Mucke wirklich was anfangen zu können ....keine Ahnung .Letztendlich bin ich aber irgendwie wirklich heile froh ,die Scheibe aus dem Player nehmen zu können ,um mich wieder echten ,reinen metallischen Klängen widmen zu können . ( LEO )
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
Kontor New Media    https://kontornewmedia.com/
Randomend Music     http://www.randomendmusic.com/
                                                                                                     MATTERHORN – “ CRASS CLEANSING”( TAPE )
Ja man ,was soll man denn nun dazu sagen …. ? Positiv ist auf jeden Fall schon mal den 3 Schweizern anzukreiden ,dass die sich in keinster Weise irgend so nen verschissenen modernen Trend verschrieben haben und so richtig knallhart die old school Linie durchziehen . Das machen die sowohl optisch wie auch musikalisch mit ihrem musikalischen Einstand mehr als deutlich .Nen bissel schleierhaft ist mir allerdings ,dass dies hier nun deren allererstes Lebenszeichen ist ,obwohl man wohl laut Band Archiv nun schon seit 2012 als Band präsent ist .Naja egal ,das Trio gibt als Einstand hier 8 Tracks - wenn man das recht schräge Intro mitrechnet –zum Besten , welche alle samt im Bereich Black / Thrash angesiedelt sind und mit welchem man laut diverser Infos ,seinen alten Helden von „Celtic Frost“ huldigen will .Nun gut ,mal so rein vom Songaufbau und von der musikalischen Mischung her ,kann man das ja noch durchaus etwas nachvollziehen .Recht düster und dreckig ausgerichtet sind die ja ,keine Frage .Das hier bei dem einen oder anderen Titel sicherlich etwas Nostalgie aufkommen wird ,ist auch nicht abzustreiten .Tja ,aber viel mehr findet man dann hier leider aber nun mal nicht ,was einen irgendwie wirklich großartig vom Hocker hauen würde .Zum einen ist das Songwriting wohl eher im mittelmäßigen Bereich angesiedelt und zum anderen klingt das gesamte Geschehen doch recht rumplig ,fast schon nen bissel abgehackt wirkend .Mit so nem richtig fließenden Songverlauf tut man sich hierbei doch eher etwas schwerer .Sicherlich gibt es auch hier und da mal nen Moment ,welcher einem durchaus mal richtig aufhorchen lässt ( insbesondere bei den Riffs ) ,aber insgesamt gestalten sich die einzelnen Stücke doch eher verdammt gleichbleibend ohne hierbei dann auch mal so etwas wie einen Höhepunkt erkennen zu lassen .Für mich dann doch eher Durchschnittsmaterial ,mit welchem man heutzutage wohl kaum noch jemanden „ hinter den Ofen vorlocken kann „ .Neben der Tapeversion von „Destruction Records“ ,gibt es das Teil wohl mittlerweile auch als Silberling bei „Iron Bonehead „ . ( LEO )
Iron Bonehead   https://ironbonehead.de/
Destruktion Records J.Chan Belchenstrasse 22  Weil am Rhein  79576       http://www.destruktionshop.de/     info@destruktionrecords.de
                                                                                                     EJECUTOR – „MUERTE...EL ORGANISMO DE LA VIDA „(TAPE)
Das zweite Album der chilenischen Horde ist mittlerweile als verschiedenste limitierte Auflagen bei den unterschiedlichsten Labels erschienen .So bei „Triumvirate Of Evil „ in Columbien und „Escafismo Records“ in Argentinien .  Jetzt hat sich „Destruktion Records „ die Rechte für den europäischen Markt gesichert und will Euch das auf  200 handnummerierte Exemplare limitierte Tape näher bringen . Und damit haben die dann auch ein wirklich gutes Händchen bewiesen ,denn was hier in gut 43 min.  so richtig schön old schooling aus den Boxen rausrumpelt  , verbreitet ein feeling ,welchem man sich nur schwer entziehen kann .Die 8 Songs bewegen sich knöcheltief im Thrash- / Death Metal ,welche aber auch gelegentlich ne kleenen black metallischen Sprenkler vorzuweisen hat .Voll und ganz im wirklich traditionellen Bereich angesiedelt ,zeigt man sich hier nun zwar nicht übermäßig kreativ oder voll untypisch , ,kriegt es aber dennoch verdammt richtig gut hin ,die einzelnen Stücke nicht zu austauschar zu gestalten und doch noch nen recht beachtliches Maß an Abwechslung mit einzubringen . Trotz der durchweg eher etwas infernalischen Vorgehensweise, lässt man aber stellenweise auch mal nen bissel Platz ,um sich mit einer eher schweren ,bedrückenderen Vorgehensweise in Szene zu setzen .Fast schon etwas doomig ,zäh wirkend ,mit gelegentlichen Gitarrensolieinlagen ,entfacht man immer wieder das Höllen Feuer aus neue . Der Sound insgesamt ist natürlich enorm roh , tief schwarz und teils bitterböse gestaltet ,so als ob dieser direkt aus der Hölle kommen könnte . Ganz dezent eingestreute, vereinzelte Keyboardklänge verstärken hierbei die doch allseits vorhandene düstere Atmosphäre ungemein ohne sich hierbei aber in irgendeiner Weise zu vordergründig zu präsentieren oder in irgendeiner Form das old school feeling negativ zu beeinflussen .Super passend hierfür ist natürlich der enorm morbide wirkende Gesang . Gesungen wird hier wohl ,wenn ich es jetzt richtig deute ,in Spanisch .Da man diesen hierbei sogar recht „ verständlich“ wahrnehmen kann ,drückt gerade der dem Geschehen auch noch ne richtig coole eigne Note auf .Da die gesamte Angelegenheit hier  sowohl gestalterisch , musikalisch wie auch klanglich ganz fett von der alten schule überzogen ist ,alles andere als monoton oder gelangweilt rüberkommt ,hat es das Teil auf jeden Fall mehr als verdient ,dass ihr dem mal Eure uneingeschränkte Beachtung schenkt .Nen richtig sau geiler und absolut reiner Sound der ganz alten Schule   ,welches sicherlich dem einen oder anderen von Euch  - gerade der älteren Generation - so richtig ne „Freudenträne ins Auge“ treiben wird . ( LEO )
Destruktion Records J.Chan Belchenstrasse 22  Weil am Rhein 79576       http://www.destruktionshop.de/     info@destruktionrecords.de

 

                                                                                              SCHATTENVALD - „ … UND EWIG DAUERT DER BERG …„ ( LP )
Das Cover und der Schriftzug des bayrischen Duos SCHATTENVALD zeigt schon recht deutlich ,in welche musikalischen Gefilde sich die beiden wohl bewegen werden .Und wenn man dann erst einmal recherchiert ,so ist man doch echt erstaunt ,wie lange die Beiden nun schon musikalisch tätig sind . Immerhin seit 1998  ,mit gelegentlichen Unterbrechungen ,beeren die einen immer wieder mit neuem Material . „ … UND EWIG DAUERT DER BERG… „ ist deren letzte Veröffentlichung ,welche bereits 2017 veröffentlicht wurde ,allerdings nur einen Song enthielt .Jetzt hat man sich mit dem recht neuen Label „Schattenpfade „ zusammengesetzt und setzt noch einmal nach ,indem man neben dem Titel gebenden Song ,auf das Vinylscheibchen bisher nicht veröffentlichte ,verewigt .Insgesamt sind es dann 6 Songs geworden ,welche sicherlich so etwas wie eine Art der musikalischen Entwicklung darstellen dürften/könnten ,da die Ideen zu einigen bereits bis in die Jahre 1999/2000 zurückreichen .
Den Reigen eröffnet der Titelsong der Scheibe mit mehr als 15 min. Spielzeit .Und da geht’s dann auch erst einmal recht hart in Richtung nordisch geprägter Black Metal Mucke .Leicht mit ner symphonischen Note unterlegt, werden im Mittelteil dann gekonnt gesittetere Passagen mit eingesetzt ,wobei die Gitarren sich auch mal etwas stärker in Szene setzen . Recht stark wird hierbei das Keyboard zum Einsatz gebracht ,welches den Sound dahin positiv beeinflusst ,dass so eine gewisse majestätische Grundstimmung über allem schwebt .Inmitten des lagen Geschehens entdeckt man hier dann immer wieder kleinere Details und anderweitige musikalische Darstellungsmöglichkeiten ,welche unweigerlich dazu führen ,das man seine Ohre erneut spitzt . Weiter geht’s mit  „Der Unhold schmaust ganz ungestört“, welcher bereits 1999 entstand ,aber noch einmal neu aufgenommen wurde .Und das ist dann auch der Song für mich ,den man unbedingt als Anspieltip  nennen sollte .Schon alleine deshalb ,weil er sich doch recht deutlich von dem anderen Material abhebt .Eher stärker in die folkloristisch anmutende Richtung tendierend , zieht man eher recht ruhig und gediegen seiner Wege und bringt nur ganz vereinzelt mal ein paar atmosphärische metallische Einflüsse mit ein . Die teils fast schon gefühlvoll wirkende Gitarrenarbeit ,passt hier super gut in den Melodieaufbau .Auch der Einsatz von Chören ,neben dem sonst recht garstigen Gesang ,hätte besser nicht eingesetzt werden können .
Auf der B-Seite sind dann Songs verewigt ,welche zum großen Teil auf frühere Ideen der Band zurückgreifen . Einzig das erste Stück „1837“ ist nen absolut brandneuer Track .Ganz tief in den nordischen Black Metal eintauchend ,verbreitet man hier durchweg schon irgendwie so ne verdammt dunkle böse Aura ,zeigt sich aber dennoch eher etwas auf Melodien ausgerichtet ,ohne hierbei nicht auch gelegentlich mal in eine extremere Gangart abzugleiten und sich kurzzeitig mal wirklich richtig knallhart darzustellen .Diese wütenden Ausuferungen sind aber eher doch rarer gestreut ,so dass auch dieser Song dann etwas mehr auf ein atmosphärisches Ambiente setzt .„Die drei Brüder“ ist dann so‘n ganz harter ,fast schon garstiges Stück black metallischer Darbietung ,bietet aber trotz seiner enormen Intensität ,mehr als genügend Abwechslung im Rhythmus .Gerade auch durch den Keyboardeinsatz erhält der Song auch einen recht atmosphärischen Anstrich .Auch bei der Gesangspräsentation geht man , mit kurzen , teils fast schon in Sprechformat wirkenden Einsätzen, einen etwas anderen Weg .„Die Räubersleut von Laubersreuth“ ist dann auch so ein recht flotter Song ,dessen Rhythmusgestaltung doch ganz stark nen folkloristischen Einschlag vorzuweisen hat aber dennoch auch so einiges an black metallischem Ambiente mit sich bringt . Auch hier tauchen , insbesondere im Zwischenteil ,längere atmosphärische ,ruhige ,fast schon nachdenklich stimmenden Passagen auf ,welches es ganz gut hinkriegen ,dein geistiges Auge zu öffnen .Mit dem rein instrumentalem Stück „Ausklang“ verabschiedet man sich dann sehr ruhig melodisch ,streckenweise sehr erhaben wirkend ,in den wohlverdienten Feierabend .Muss echt zugeben ,dass hier aus dem bayrischen Ländle ein wirklich stimmungsvolles und ansprechendes schwarzmetallisches Werk gekommen ist ,welches man ohne große Bedenken in seine Sammlung einordnen kann .Allerdings sollte man sich da dann echt ranhalten ,da die schwarze Vinylscheibe auf 250 Stück limitiert ist . ( LEO )
Schattenpfade Adam Bilke  Gatzenstraße 86A  47802 Krefeld   adam@schattenpfade.de   https://www.schattenpfade.de/
                                                                                              HAMMER    DIRTY CHICKS ON BANANA DICKS ( SAMPLER )
Willst du deinen Nachbarn so richtig ärgern ,deine Schwiegermutter vergraulen oder Du bist einfach nur scheiße drauf und braucht nen musikalischen Lichtblick am Horizont ,der dich sofort wieder aufbauen kann …..dann sind das hier die absolut passendsten unterhaltsamsten Musikdarbietungen ,welche du finden kannst .Obwohl man ja nun gerade heutzutage sagen muss ,dass man mit Samplerbeiträgen sicherlich nicht mehr all zu viel reißen kann um damit für helle Aufregung zu sorgen ,so sind es dennoch gerade solch leckeren Sachen wie DIRTY CHICKS ON BANANA DICKS ,welchem man mal sein Ohr widmen sollte/müsste .Denn gerade so ein kleines Underground Label wie „Clabasster Records“ braucht ja nun zweifelsfrei noch nen bissel mehr Beachtung ,um aus den Tiefen des Undergrounds hervorsteigen zu können um Euch davon zu überzeugen ,welche leckeren musikalischen Zutaten man so alles auf seiner Menükarte zu stehen hat .Und so haben die hier 36 richtig extrem dreckige ,super unterhaltsame Musikdarbietungen - mit ner satten Spielzeit von 70 min . - auf  nem Silberling „zusammengestampft“ , bei welchen ohne jeden Zweifel jedem Fan extremer musikalischen Unterhaltung volle Pulle einer abgehen wird . Um hier alle Vertreter der internationalen „Krachfraktion“ aufzuzählen ,fehlt mir ganz einfach die Lust ,da ich einfach nur die Mucke inhalieren will .Und bei ner Anzahl von ganzen 33 unterschiedlichen „Musik Liebhabern „ ,würde das eventuell auch irgendwie dann den Rahmen sprengen .Fest steht auf jeden Fall ,das hier zu gut 100% ganz tief durch den internationalen Sumpf gewatet wird und es jede Menge an neuem Zeugs zu entdecken gibt ,um bei euch noch eventuelle Lücken in der Sammlung aufzufüllen .Ganz logisch ist hier natürlich ,dass keiner der Bands in irgendeiner Weise auf „Kuschelkurs“ geht ,sondern komplett alles um einen herum zum Einstürzen bringen wird . Von Goregrind ,Deathgrind ,Elektrogrind ,über Death Metal ,Slamgrind bis hin zum Porngrind gibt es hier die gesamte Palette an allem ,was der Normalbürger sicherlich nur als „Krach“ bezeichnen würde .Für meinereins ist das aber so ein absolutes Filetstück an ultra fetten ,ultra massiven Ballerorgien ,von denen man nicht genug bekommen kann .Im Grund genommen muss man fast zwangsweise ne Empfehlung aussprechen ,zumal  die geforderten 8,00 € hierfür ,einem eher schon fast lächerlich billig erscheinen .Aber nen kleines Manko hat die Scheibe dann aber dennoch .An der typisch leckeren Covergestaltung oder Produktion liegt’s hier auch keinesfalls .Auch die sind absolut satt und passend . Einzig allein das Fehlen einer booklets enttäuscht doch schon etwas . Bei so einer Fülle an starkem Material hätte man sich durchaus mal dazu durchringen können ,nen paar Infos bezüglich der einzelnen Vertreter mit rüberwachsen zu lassen . Aber egal ,im Endeffekt soll ja nun das zählen ,was Euch hier musikalisch ins Ohr und Hirn getrichtert wird .Und in der Hinsicht haben „Clabasster Records „ alles richtig gemacht und bieten ein richtig geiles ,durchgeknalltes ,extremes Stück Musikgeschichte ,welches nachhaltig auf jeden Fall eine Spur der Verwüstung hinterlassen wird .Also nix wie ran und lasst euch von Bands wie (…TU CARNE (Esp) , Deep Dirty (De) ,Burning Butthairs (De) ,
Purulent Spermcanal (Cz) , Fekal Propulsion (Esp) ,Fecalizer  (Mex) , Rectal Rodeo (De) ,Infected Asshole (Mex) , Dünnschism (De) , Duramater (De) ,
FuckingWithNuns (Mex) , Ectomyectomy (USA) ,Viva La Vulva (De) , Pulmonary Fibrosis (Fr) volle Pulle wegblasten . ( LEO )
Clabasster Records  Strückhauser Straße 39    Ovelgönne  26939     https://www.clabasster-records.de/    https://www.facebook.com/ClabassterRecordsBackUp/
                                                                                                     HAMMER      LANCE KING – „ REPROGRAM“
Ha ,schon alleine beim Betrachten des Covers merke ich sofort ,das hier mal wieder mein musikalischer Toleranzbereich gefordert sein wird .Denn die melodisch progressive Metal Sparte gehört nun nicht gerade zu den metallischen Sparten ,die bei mir ganz oben auf der Geschmacksliste stehen .Also muss man hier auf jeden Fall erst einmal sein Gehör auf vollen und unvoreingenommenen Empfang stellen  ,um die knapp 60 min . genauer abchecken und bewerten zu können .Der Amerikaner Lance King sollte in den weiten der Metallwelt auf jeden Fall schon zu den wirklich bekannteren Größen der Szene gehören ,denn neben seiner Arbeit bei Bands wie „Balance Of Power „ und  „Pyramaze „ ,ist er ja nun auch der große Cheffe beim Label „Nightmare Records „ . Und das ist ja nun wirklich weit über die Grenzen echt schon verdammt bekannt .Und schon alleine aus der Tatsache heraus ,ergibt sich bei mir die Hoffnung und natürlich auch die Erwartung ,das hier wirklich hochwertiges metallisches Material vor einem liegen wird .Und tatsächlich ,auf seiner zweiten Soloscheibe ,zu deren Unterstützung er sich diverse Gastmusiker (Darkwater, Annihilator , Pyramaze) mit an Bord geholt hat , zeigt der sich in absoluter Top Form und präsentiert einem 11 wirklich sau satte Nummern ,welche qualitativ sowohl instrumental wie auch soundtechnisch mehr als überzeugen und ohne jeden Zweifel das Potential dazu haben , die oberste Liga der metallischen Charts zu erobern . Fast jeder einzelne Song ist hierbei mit einer wirklich satten Ladung an Heavyness bestückt und bringt ne ungemeine Vielfalt an verdammt guten Melodien mit sich . Obwohl hierbei nun mal nicht auf die absolute Härte gesetzt wird ,findet man dennoch ne Vielzahl an satt treibenden Drums und durchaus schwererer Gitarrenriffs vor .Natürlich ist das Album in erster Linie verdammt technisch und progressiv gestaltet ,lässt aber wie gesagt ,auch keinesfalls die nötige Härte vermissen .Ne ,beim Songaufbau zeigt man sich wahrlich erfrischend vielschichtig ,einfallsreich und technisch absolut in Höchstform .Selbst die vielseitig eingesetzten Keyboards wirken nie überdimensional in Szene gesetzt ,sondern sorgen vielmehr dafür ,dass jedem einzelnen Song so ein gewisser ,ganz eigener Widererkennungswert zusätzlich einverleibt wird .Obwohl natürlich auch hier gesanglich nicht wirklich großartig herum experimentiert wird ,passt die hier eher recht typische Ausdrucksform einfach nur hervorragend zum Gesamtgeschehen .Wer auf technisch perfekten ,echt verdammt starken und heißen metallische Sound der gesitteteren Ausrichtung steht , wird hiermit auf jeden Fall seine absolute Freude haben . Auch wenn es bei mir eher wirklich selten mal vorkommt ,dass ich in solch ner metallischen Sparte die HAMMER Marke verteile , bleibt mir echt nix anderes übrig ,als diese hier völlig bedenkenlos zu zücken . ( LEO )
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                                                                                                               EMERALD – „RESTLESS SOULS“
Da bin ich ja mal gespannt drauf ,was die Schweizer Metal Institution EMERALD hier nun auf ihrem mittlerweile achte Album an metallischem Sound verzapft haben und ob die nun wirklich mit ihren 12 gebotenen Tracks voll und ganz überzeugen .Also rein mit dem Teil und erst mal durchgehört ! Und was sind so die ersten Gedanken ,wenn man die über 50 min . nun abgecheckt hat …. ? Eins steht felsenfest ,langweilig oder irgendwie total trendverseucht ist das ganze Geschehen keinesfalls .Auch in Punkto Abwechslung und Qualität hat man hier so einiges zu bieten ,was heutzutage ja nun mal nicht immer unbedingt zu erwarten ist . Natürlich bleiben die Schweizer ihrer metallischen Ausrichtung auch auf ihrem aktuellen Album ziemlich treu ,wobei ich aber mal behaupten würde ,das doch noch der eine oder andere anderweitige metallische Einfluss hinzugekommen ist .Denn obwohl man sich auch hier recht eindeutig vorrangig in den Power Metal Gefilden bewegt ,gibt es dennoch so einiges an Elementen zu entdecken ,welche zweifelsfrei aus anderen Bereichen stammen dürften .Denn im gesamten Geschehen, welches durchgängig doch eher im  Midtempo Bereich agiert ,finden sich immer mal wieder ein paar echt saftige Speed-/Thrash Attacken wieder ,welche einem doch schon ganz schön in die Knochen gehen können .Selbst so eine gewisse episch, leicht bombastisch  anmutende Ausstrahlung  ,wird gerade dann ,wenn man sich eher etwas in Richtung Ballade Bereich bewegt , ans Tageslicht befördert . Alles samt in einem technisch verdammt hohen Anspruch gehalten ,gibt es hier natürlich den einen oder anderen Song geboten ,welcher durchaus das Potential hat ,sich zu einer wirklichen Metal Hymne zu entwickeln .Bin auf jeden Fall echt positiv überrascht ,was einem hier an erfrischendem hochwertigem Power Metal um die Ohren gehauen wird . Meine Erwartungen wurden hier jedenfalls zu 100% erfüllt  .Auch wenn man mit „Restless Souls „ sicherlich die Power Metal Sparte nun nicht wirklich „aufmischen „ wird/kann ,so hat man doch ne Scheibe vorgelegt ,welche man ohne große Bedenken weiter empfehlen kann und auch sollte . ( LEO )
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                                                                                                      STEEL PROPHET – „ THE GODMACHINE“
Wer kennt die amerikanische Truppe nicht !!!??? Eigentlich sollte jeder ,der sich in irgendeiner Weise mal mit dem weltweiten Metalgeschehen beschäftigt hat ,wenigstens den Namen der bereits 1983 gegründeten Band abgespeichert haben . Egal ob man nun auf deren metallischer Ausrichtung steht oder nicht .Nachdem es bei denen, wohl auf Grund Line –up Problemen ne längere Auszeit ( letztes Album 2014 „Omniscient“ ) gab ,kehren die nun mit ihrem 9`ten Album erneut zurück .Und was soll man sagen ,schon der allererste Eindruck ,sprich Digipack Covergestaltung ,booklet  incl. Logo-Patch ,kommen echt sau stark und sind schon so etwas wie eine kleine „Augenweide“ .Und was bieten uns die 10 Tracks des Albums nun in metallischer Hinsicht ? Ob die Amis  nun ,so wie in einigen anderen Reviews zu lesen ist „..offensichtlich ihre originelle Note verloren hat …“ ,kann ich nicht nachvollziehen ,da deren bisheriges Material nun mal nicht wirklich bei mir fest verankert ,in irgend einer Form hängen geblieben ist . Für mich steht jedenfalls bei näherer Betrachtung ganz eindeutig fest ,dass die hiermit in richtig schön hart geschmiedetes Stück Stahl produziert haben  ,welches zwar nix überdimensional Neues oder Ausgefallenes zu bieten hat ,aber dennoch mehr als überzeugend rübergebracht wird . Denn die ca .41 min .können durchaus jedes metallisches Herz in Verzückung versetzten ,welches bei der Power Metal Schiene seine Taktfrequenz nach oben fährt .Obwohl die sich nun mehr als eindeutig in der Power Metal Sparte am wohlsten fühlen ,setzt man dennoch auch auf diverse Heavy Metal und leichte Thrash Metal Sprenkler .So sind z.B Songs wie „"Thrashed Relentlessly" oder „Dark Mask / Between Love And Hate“ fast schon als so etwas wie reinrassige Heavy Metal Hit anzusehen .Dahingegen zeigen sich solch Stücke wie "Soulhunter" oder auch „Lucifer – The Devil Inside“ fast schon etwas hymnenhaft . Das hier natürlich auch ne Ballade nicht fehlen darf ,ist ja fast schon Programm . „Buried And Broken“ klingt ja so gesehen nicht mal schlecht ,ist aber total austauschbar und zeugt nicht gerade von einem hohen Maß an Ideenreichtum oder eigener Inspiration . Damit kannst du heutzutage nicht mal mehr die Herzen der kleinen Mädels erweichen !Aber was sollst ,irgendwie so etwas wie einen „Totalausfall“ findet man ja doch desöfteren mal bei diversen Scheiben .Für mich bietet „The godmachine“ jedenfalls so ziemlich alles ,was man von so ner Mucke erwartet .Enorm eingängige Refrains , knackige Riffs, eher etwas virtuose Gitarrenläufe ,leichte Riffsolis und so einiges an nicht zu verachtenden ,richtig schwermetallischen Rhythmen .Ne durchaus richtig starke Scheibe ,bei der man allerdings eine Erwartungen sicherlich nicht voll in die Höhe schrauben sollte .( LEO )
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                                                                                                         VALLEY OF THE SUN  -„ OLD GODS“
Das amerikanische Dreiergespann aus Ohio hat zwar sicherlich noch nicht wirklich den „großen Sprung über den Teich“ geschafft ,dürfte aber bei den Genrefans hier in Deutschland durchaus schon bekannt sein . Immerhin haben die nun doch schon so einiges an Veröffentlichungen vorzuweisen ,die alle samt  bei der schreibendenden Zunft ganz gut weggekommen sind .Gerade deren letztes Album „Volume Rock“ ,welches man vor gut 3 Jahren erschien ,fuhr fast überall ne fette Punktzahl ein .Mit „Old gods“ steht man nun erneut am Start , um Euch da draußen so richtig vom Hocker zu reißen .So richtig fett ins Auge sticht auf jeden Fall zu allererst schon mal deren recht knallige Covergestaltung ,welche einen aber auch nicht im entferntesten ,nur ansatzweise vermuten lässt ,in welchem musikalischen Terrain man sich mit dem hier gebotenen 11 Titel bewegen wird/könnte .Meine Gedanken würden da dann doch eher in Richtung psychedelischer ,indisch angehauchter Mucke gehen . Aber damit hat man hier nun so rein gar nichts zu tun . Denn das ,was hier in fast ner Dreiviertelstunde von sich gegeben wird ,ist ganz eindeutig tief in den Stoner Bereich einzustufen . Hierbei zeigt man sich zwar in einem ziemlich reinrassigem Format ,bringt aber dennoch genügend eigene Inspirationen in den Sound ein ,welche dem gesamten Geschehen mehr als gut tun .Vor allem ist hier mehr als positiv anzusehen ,das man nicht nur auf die rockigeren Elemente setzt , sondern auch so einiges an eher etwas entspannteren Parts mit sich bringt .Und gerade dann ,wenn man doch etwas verstärkter melodisch vorwärts schreitet ,schafft man es ,den Songs so etwas wie eine leichte hypnotisch wirkende Stimmung einzuverleiben .Vorzugsweise setzt man aber dennoch auf eine recht kräftige und mitreißende Vorgehensweise ,welche teils enorm groovt und ne richtig fette Portion an ungebremster Kraft mit sich bringt .Gerade die hierbei eingesetzten , sehr Gitarren orientierten Instrumental Parts , gehen „runter wie Öl „ und setzten über weite Phasen des Geschehens nen mächtiges Energielevel frei . Das alles hier klingt voll überzeugend und vor allem nicht wirklich altgebacken .Frisch und frei weg wird hier dem Stoner Rock in einer Form gehuldigt ,welche heutzutage kaum noch zu überbieten ist .Das man hierbei ein absolut gutes Gespür für Melodien und Sounds vorlegt , welche durchaus das Potential zu nem gewissen Hitfaktor haben ,ist permanent zu spüren .Alles in allem ne Scheibe ,bei der keinesfalls Langweile oder Monotonie aufkommt und die es sicherlich verdient hat ,dass man ruhig noch einmal die PLAY Taste betätigen sollte.( LEO)
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                                                                                                                   ESCHENBACH – “ MEIN STAMM “
Es gibt Veröffentlichungen ,die packst du rein ,hörst sie durch und sitzt dann da ,und weißt so absolut gar nicht ,was du nun dazu sagen sollst bzw .ob du dir das wirklich noch einmal anhören willst/musst . Ganz genau so geht es mir mit der dritten Scheibe des deutschen Viergespanns .Denn nachdem man sich die 12 Tracks komplett reingezogen hat ,sitzt man doch immer noch eher ziemlich bedebbert da und weiß so gar nicht wirklich ,was man nun davon halten soll .Sicherlich ist es irgendwie lobenswert ,wenn es da draußen Bands gibt ,die völlig ihren eigenen musikalischen Weg gehen und sich nen scheiß um kommerzielle trendige Vermarkung kümmern, keine Frage .Aber dennoch sollte man dann doch seine eher etwas experimentell anmutende Vorgehensweise im Zaum halten , und vielleicht doch ein wenig ne klare Struktur erkennen lassen .Aber davon ist bei deren eher chaotisch wirkenden musikalischen Vorgehensweise nicht wirklich was zu merken .Am ehesten vielleicht doch ein klein wenig in die Sparte des deutschen Melodic Rock einzustufen ,machen die es einem hiermit aber durchgängig mehr als schwer ,so etwas ähnliches wie eine klare Songsstruktur herauszufiltern bzw . zu erkennen .Sicherlich gibt’s hier und da durchaus mal ein paar recht nett anmutende Riffs und Ideen zu erkennen ,aber so etwas wie wirklich starke Melodien oder Rhythmen sucht man vergebens . Zwar zeigt man sich erstaunlicher Weise insgesamt doch irgendwie verdammt abwechslungsreich ,was die Gestaltung der einzelnen Songs betrifft .Aber wenn dennoch im Endeffekt absolut nichts hängen bleibt ,ist das dann aber sicherlich letztendlich auch nicht wirklich als ein positiver Aspekt zu bewerten .Hat man dann eventuell noch die Hoffnung ,dass die hier gesangsmäßig was rausreißen ,wird einem dann leider auch eher die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stehen .Zum einen fügt sich der nun nicht wirklich super gut in den Songaufbau ein und zum anderen wirkt der echt mit der Zeit auch eher nervend als mitreißend .Zwar ist man durchaus auch hier bemüht ,nen bissel abwechslungsreicher vorzugehen ,was aber letztendlich eher etwas gequält als innovativ klingt .An deren musikalischen Fähigkeiten will man ja bestimmt nicht zweifeln  - sonst wäre das ja nicht bereits ihr drittes Studioalbum – aber gerade was Songaufbau und Umsetzung betrifft ,sollte und muss man kräftig arbeiten .Ich habe absolut keinen Plan ,wem ich „Eschenbach“ nun wirklich empfehlen sollte oder könnte .Letztendlich bin ich echt irgendwie eher froh darüber ,überhaupt noch ein paar vielleicht passende Worte zu deren gut 40 minütigen musikalischen Darbietung  gefunden zu haben .Am besten ihr testet die irgendwo mal selber an ,um Euch von deren „musikalischen Qualität“ selbst ne Meinung bilden zu können .Auch wir Schreiberlinge sind nun mal nur Menschen und liegen mit unserem musikalischen Empfinden nicht immer richtig . ( LEO )
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                                                                                                           DEFECATION " KILLING WITH KINDNESS "
Als ich vor ein paar Wochen die Anzeige über diese Platte las, traute ich erstmal meinen Augen nicht. Defecation sind mit ihrer 1989iger " Purity Dilution " Scheibe , bei mir eingeschlagen, wie eine Bombe. Das zwei Mann Project um Mick Harris (Drums., Voc.) und Mitch Harris (Strings.Voc.), übrigens sind die nicht miteinander verwandt und zockten bei Napalm Death, Rigthous Pigs,Scorn , Meance...Welches später nur noch eine " One man show" von Mitch wurde und wohl noch ist , wobei ich mir hier bei diesen Geräuschen, beim besten Willen nicht vorstellen kann , das dieser Hafer von besagten Mitch stammt. Die zweite Scheibe" Intention Surpassed " von 2003 war ja schon der totale Ausfall , nach solch ein  Hammer Debut . Doch das hier setzt dem Ganzen die Krone auf , nach einem naja Intro war ich ja noch gespannt , aber was dann  kommt ist nur Schrott. Billigster Drumcomputer Sound , den man in den 90igern mit der PS 1 besser hinbekommen hätte und die flachen, dünnen , quitschigen Riffs und das verzerrte Gejaule von was weiß ich denn.. Ne meiner das hier ist echt NIX und wenn ich richtig überlege was Mitch mit " MEANCE "-seinem anderen Project so auf die Beine gestellt hat , ist das hier nur peinlich ! Übrigens ist dieses Label echt Dubios ,bringen die nur Live und Best off Zeug von Kultbands raus, für mich ein totaler Ripp Off- Finger weg...  ( ROY )
Metal Bastard Enterprises  http://www.metal-bastard.com/
                                                                                                  LICHT-UND SCHATTENSAITEN - "WEISSBUNTER RABE"
Im Vorfeld zu den Recherchen dieses Ein Mann Projektes gab es ja ganz ehrlich gesagt ,nicht unbedingt enorm viel an wirklich überschwänglichen Meinungen zu lesen .Immerhin hat Stefan Johannes ,welcher sich hier allein für das gesamte musikalische Schaffen verantwortlich zeigt ,schon satte 8 Alben veröffentlicht ,was ja durchaus für ein Durchhaltevermögen und starkem Tatendrang steht .Fest muss ja nun aber wirklich stehen ,dass es selbst von seinem dargebotenen ,voll und ganz überzeugt sein muss .Was wäre auch sonst noch ein Grund ,immer weiter zu machen ?! Mittlerweile kennt man es ja nun auch zur Genüge ,das es Bands, beziehungsweise Projekte gibt, welche es einem nun nicht immer wirklich leicht machen ,das Dargebotene auch mit den im Werbetext beschriebenen musikalischen Ambiente zu verbinden bzw .da einzuordnen .Hier liest man jedenfalls „experimenteller Black Metal“ .Und irgendwie stehen da bei einem dann doch im ersten Moment die Erwartungen eher etwas höher . „Experimentell“ als Begriff selbst ,lässt sich ja nun hierbei sicherlich sehr weitläufig auslegen und jeder hat da so vielleicht seine eigene Interpretation ,was dies bedeuten sollte oder könnte . Aber bei den hier gebotenen 8 Songs  herrscht bei mir zu allererst einmal eher Verwirrung und Verunsicherung ,ob ich hier überhaupt die richtige Scheibe laufen lasse . Woher nimmt man denn bloß den Mut und die Überzeugung , dass das ,was einem hier angeboten wird ,als Black Metal zu bezeichnen ? Mal abgesehen vom Gesang ,der leicht im Sprechformat  ,krächzend daherkommt ,zeigt sich kaum mal was ,was in irgend einer großartigen Form oder Art und Weise an Black Metal erinnert .Gut ,ganz vereinzelt tauchen ja mal ein paar wenige Momente auf ,wie z .B . bei „Über Wolken“ ,oder auch „In die Einsamkeit „wo man durchaus ,wenn man es unbedingt will ,auch so etwas wie einen leichten schwereren black metallischen Ansatz erkennen könnte und bei welchen man dann ansatzweise doch mal etwas härter zugange ist .Hierbei schafft man es dann sogar leicht ,so nen gewisses ,etwas dunkleres Ambiente mit einzubringen . Aber von irgendwelcher wirklich starken Black Metal Atmosphäre ist man dennoch meilenweit entfernt .Denn dafür klingt das hier Gebotene viel zu hell ,lieblich ,klar ,leicht und metallisch eher etwas charakterlos . Allgemein gesehen sind hier eh die metallischen Anteile mehr als verdammt dünn gesät .Keinerlei super fette Riffs oder so richtig feuernde ballernde Drums, geschweige denn ,mal irgendwelche Rhythmen ,welche einen wirkliche echt mitreißen können .Am ehesten wäre es ja noch eventuell möglich ,dem ganzen Geschehen so etwas wie einen folkloristischen ( für mich irgendwie spanisch angehaucht wirkend ),eventuell vielleicht sogar leichten Pagan Stempel aufzudrücken .Was heißt das nun ,wenn man nur mal rein die Qualität der Mucke betrachtet ? Mal abgesehen von der nun nicht wirklich passenden musikalischen stilistischen Einordnung , macht sich das hier in 55 min. angebotene Musikmaterial gar nicht mal so schlecht . Das Songgefüge selbst ist ja durchaus recht „experimentell“  und sicherlich auch vielfältig ,was die Rhythmusführung betritt ,gestaltet . Da gibt es durchaus einen recht großen Anteil an guten Melodien und Ideen zu erkennen ,welche einem in gewisser Weise doch in eine positive Haltung versetzen können .Gerade die insgesamt eher recht cleanen Gitarrenläufe präsentieren sich in vielfältigster und auch interessanter Weise .Das den gesamten Songs so etwas wie ein gewisser ,ganz leichter sphärischen Klangteppich umgibt ,ist sicherlich auch nicht zu verleugnen . Da hat man ,was diverse Solo Projekte betrifft ,doch schon einiges „ertragen“ müssen , was wirklich schlecht war .Zusammenfasend gesehen ist das hier ( entgegen der recherchierten Meinungen diverser anderer Schreiberlinge ) nun nicht schlecht oder uninteressant . Na ,eher dann doch gegenteilig  . So ein gewisse Etwas haben die Songs durchaus ,was einen positiv stimmen könnte . Aber halt nun mal nichts ,was in irgendeiner Weise ein ( Black- )metalherz in Verzückung bringen kann bzw .wird .Antesten und einfach mal reinhorchen wäre sicherlich vorteilhaft  ,damit man sich selbst erst einmal mal nen ersten Eindruck verschaffen kann und sich nicht gleich voll und ganz auf die Meinungen diverser Leute der schreibenden Zunft verlässt . ( LEO )
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                                                                                                       ORTUS - "WHERE SHADOWS GATHER" ( EP )
Also ,mich überrascht es echt immer wieder ,was man so an qualitativ hochwertiger musikalischer Kost in den tiefsten Undergroundregionen findet .Denn um es gleich vorweg zu sagen . Die dreiköpfige Mainzer „Bruderschaft“ kriegt es mit ihrer aller ersten offiziellen Veröffentlichung tatsächlich hin, sogar bei meinereins ,der nun nicht unbedingt voll auf die ganze Black Metal Schiene abfährt ,sofort zu punkten . Die vier ,hier im Angebot stehenden ,relativ langen Tracks mit ner Spielzeit von ca. 29 Minuten ,bewegen sich mehr als eindeutig in Richtung skandinavisch geprägtem Black Metal der alten Schule .
Los geht’s mit "'Echoes of Past' ",welcher sich anfangs noch eher etwas schwerfällig zeigt ,aber dann doch schon etwas an Fahrt aufnimmt .Der Sound ist hierbei so richtig schön schwer und dunkel gehalten und bietet so einiges an sehr interessante, recht traditionell gehaltenen Melodien .Auch diese leichte melancholische Atmosphäre ,welche das Geschehen umgibt ,wirkt sich mehr als positiv auf den Songverlauf aus .
"To Entrance Nightside",der nächste Track ,beginnt erst einmal mit eher schnellen traditionellen Black Metal Elementen, welche sich erst einmal ne ganze Weile hinziehen ,bevor man dann auch mal kurz in eher etwas sanftere Spähern eintaucht .Diese tauchen dann zwar recht kurz im Mittelteil auf und dienen wohl als so ne Form des nahtloser Übergang zum nächsten Soundcharakter .Hier geht’s dann nämlich fast schon etwas erhaben , hymnisch wirkend weiter .Dieser sehr hymnisch anmutende Teil kriegt durch chorale Gesänge, gepaart mit dem super miesem Gekeife und leicht eingesetzten Sprechpassagen ,noch nen zusätzlichen Schub an starker Ausstrahlung , bevor man zum Ende hin dann wiederum so ein richtiges „Höllenfeuerwerk“ abfackelt .Da der Song in seinen fast 8 min . Spielzeit
eine ungemeine Vielfalt an verschiedensten Ausdrucksformen und Spielwiesen mit sich bringt ,ist der definitiv für mich der Anspieltip dieser Scheibe !
Beim darauffolgenden Song "Nocturne" bewegt man sich vorrangig eher etwas im Mid Tempo Bereich ,wobei dennoch in Punkto Geschwindigkeit immer mal wieder etwas mehr zugelegt wird . Der Song bringt jedenfalls alles mit ,was man von solch einem Stück erwartet . Jede Menge an Hass erfüllter Black Metal Parts ,leicht episch angehauchte Zwischenspiele und jede Menge an tiefster Dunkelheit .
Beim Rausschmeißer "Where shadows gather" beschreitet man dann mal wieder eher etwas traditionellere Wege und lässt es mal wieder gewaltig krachen .Trotz der doch enormen Härte, der dunklen bedrohlichen Aura und dem hohen Maß an Boshaftigkeit ,mit welchem dieser Song vollgepackt ist ,bleibt auch hier immer noch genügend Spielraum ,um die eine oder andere Melodie mit reinzupacken .
Man muss den Jungs ohne jeden Zweifel zugestehen ,dass die es mit ihrem Debütwerk durchaus verdammt gut hingekriegt haben ,ne ausgewogene Balance zwischen melodischen, atmosphärischen Parts  und tiefschwarzen, rohem und old schooligem Black Metal ,anzubieten . Dafür nen paar Euro locker zu machen ,sollte einem nun nicht wirklich schwer fallen .Bei „Worship Tapes“ ( auf 102 Exemplare limitiert ! ) kriegt ihr das Teil ,so richtig kultig und old schoolig auf Kassette .Wer der modernere CD Variante bevorzugt ,sollte bei „Narbentage Produktionen“ ( limitiert auf 500 Stück ! ) zugreifen .  ( LEO )
Whorship Tapes      https://worshiptapes.de.tl/    https://www.facebook.com/worshiptapes/
Narbentage Produktionen    http://narbentage.blogspot.com/     https://www.facebook.com/Narbentage/
                                                                                                       LYFORDEATH - "NULLIUS IN VERBA"
LYFORDEATH sind ne portugiesische  Band ,die nun bei uns auch auf dem digitalen Wege den Versuch startet ,mit ihrem Debüt auf sich aufmerksam zu machen ,um  somit  dann vielleicht auch Euer ungeteiltes Interesse zu bekommen .Und wenn man die 11 Tracks dann erst einmal etwas intensiver an seine Ohre gelassen hat ,ist man doch eher überrascht und sogar schon etwas erstaunt ,was einem hier an recht interessante Klänge entgegenspringen ,welche in Sachen Qualität echt richtig gut geworden sind und auch durchaus für ne ganze Menge an Abwechslung sorgen könne bzw .werden . Aber mal ganz vor vorne . Die ersten paar Töne ,die sich hier in Form eines doch recht langatmigen wirkenden Intros präsentieren, sind nun nicht gerade das ,was man vielleicht als enorm aussagekräftig hinstellen könnte .Kommt einem im ersten Moment doch eher vor ,als wäre die CD kaputt ! Dann steigt man zum Glück aber doch gleich in die härteren Gefilde ein und lässt es mächtig krachen .Das die Band sich hierbei von Beginn an ,musikalisch nicht wirklich festlegt ,ist schon mal nen verdammt positiver Aspekt  .Irgendwie lassen  die nämlich durchweg die unterschiedlichsten metallischen Einflüsse hier mit einfließen ,ohne jedoch irgendwie die Kreativität zu überziehen bzw . zu vollgepackt zu wirken .Vielmehr fließt das alles hervorragend ineinander und sorgt für nen enorm guten Fluss der einzelnen Songs . Gut ,in erster Linie kann man zwar verhältnismäßig deutlich deren starken Bezug zum Death- und Black Metal erkennen ,keine Frage .Aber gerade durch so nen ganz leicht hardcorigen und teils auch thrashigen Einschlag ,wird hier immer wieder was neues ans Tageslicht befördert ,was einen erneut aufhorchen lässt . Das man es hierbei sogar hinbekommt ,streckenweise dem ganzen Geschehen so einen gewissen progressiven Anstrich zu verpassen ,welcher wirklich frisch wirkt und auch nicht zu sehr ausartet ,ist doch schon mehr als recht beachtlich . Selbst so ein paar ganz vereinzelte Passagen ,welche fast schon etwas symphonische Züge annehmen , passen hier bestens rein .Obwohl die Band sicherlich bei den Songs in erster Linie auf Mid Tempo setzt und auch einen eher sehr melodiös gehaltenen Aufbau bevorzug ,gibt es dennoch auch hier ,mehr als genügend Möglichkeiten ,sich voll auszupowern . Nicht weniger Abwechslung bietet man bei seinen Sangesdarbietungen .Zwar tendieren auch die vorrangig im growlenden Death Metal und grimmige Black Metal Geschrei Ausdruck , präsentieren sich aber auch öfters mal als sehr dunkle Sprechpassagen .Kommt echt gut ,zumal die unterschiedlichsten Ausdrucksformen wirklich absolut zum jeweiligen Songaufbau passen . Für mich auf dieser Scheibe am stärksten sind gerade die Songs ,die doch eher etwas zurückhaltender daherkommen . So ist z.B „Mortel „ ein sehr melodiöses ,fast schon atmosphärisches Stück  ,welches fast schon etwas leicht doomig dahingleitet  und mit nem ganzen Haufen an echt interessanten und vor allem eigenständigen Arrangements aufwarten kann .Auch der  Rausschmeißersong  - der gemächlich daherkommt  und  mit seinen anfänglichen Rhythmen fast schon etwas folkloristisch anmutet , dann aber so richtig kräftig Fahrt aufnimmt  - ist so ein typisches Stück ,welches ein gewisses „Hitpotential“ mit sich bringt .Alles in allem ist das ,was die 5 Mannen hier auf "Nullius In Verba" zusammen gerührt haben ,alles andere als schlecht oder langweilig .Könnt ihr Euch ruhig mal reinziehen um Euren Lauschlappen mal wieder ein bissel „frischen Wind „ zu gönnen .  ( LEO )
Raising Legends Records
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                                                                                                       TORMENT TOOL – “ SHADOW EXISTENCE”
Torment Tool  aus Geislingen bleiben auch auf ihrer mittlerweile dritten Album ,ihrem musikalischen Style treu .Old school Thrash ,der am ehesten noch in den 80‘ziger Jahren einzuordnen ist , allerdings nun absolut nicht nur altbacken klingt ,sondern auch ein paar leichte, eher etwas modern wirkende Einschübe mit sich bringt .Trotz des insgesamt voll thrashigen Charakters der 8 Songs ,lässt man auch ganz leicht ein paar Death Metal Elementen und Heavy Einflüsse mit einfließen .Hierbei schwingt man nicht durchgängig so ne super fetten Metal Keule ,sondern zeigt sich auch öfters mal in einem eher etwas ruhigerem ,fast schon etwas melodiösem Gewand .Dennoch bringen die einzelnen Stücke immer noch genug Power mit sich ,um so richtig in den „Arsch treten“ zu können .Insbesondere was deren Gitarrenarbeit betrifft ,muss man ohne Umschweife zugeben, dass die sich hier enorm gesteigert haben .Was die hier über weite Strecken aus ihren Saiteninstrumenten hervorzaubern ,zeugt verdammt deutlich von deren Fingerfertigkeit und kann sich in Punkto Qualität und Abwechslungsreichtum echt sehen lassen .Gesangstechnisch wird hier nun zwar nicht gerade mit mannigfaltigem Ausdruck gearbeitet , dennoch wirkt dieser nie irgendwie zu eintönig oder monoton .Insgesamt gesehen macht die Scheibe echt verdammt Laune und schafft es fast durchgängig ,dich auch mitzuziehen .Obwohl man hier nun nicht unbedingt mit großartigen neuen Innovationen aufwarten kann ( welche old school Fans eh nicht brauchen !) ,hat die Band hiermit echt einen großen Schritt nach vorne gemacht und ihr Ziel ,Euch da draußen mitzureißen ,keinesfalls verfehlt . ( LEO )
Gegentrend Records    https://www.gegentrend-records.de/
                                                                                                HAMMER     OBSCURE INFINITY – „ INTO THE VORTEX OF OBSCURITY“
Schon mit ihrer ,vor ein paar Monaten erschienenen Compilation „ EVOCATION OF CHAOS“ „konnte die Rheinland pfälzische Todestruppe verdammt gut punkten .Umso gespannter war man nun drauf ,was man auf seinem aktuellen ,mittlerweile vierten Longplayer ,musikalisch auf die Menschheit „loslassen“ wird .Und bereits nachdem man die gut 40 min .das erste Mal durchlaufen gelassen hat ,kommt man nicht drumrum ,den 4 Buschen auf die Schulter zu klopfen und ihnen zu diesem Werk zu gratulieren .Denn was man hier mit seinen 8 Sogs an den Tag gefördert hat ,ist echte Qualitätsarbeit ,welche sich in jedweder Hinsicht absolut sehen lassen kann .Zum einen steckt das Album bis an den Rand voll mit jeder Menge Power + Energie und zum anderen wird hier ne Mucke geboten , die verdammt abwechslungsreich ist ,einiges an Überraschungen bietet und über weite Strecken durchaus verdammt eigenständig wirkt .Sicherlich ist nicht zu verleugnen ,dass auch hier der schwedische Death Metal Einfluss unverkennbar ist ,aber man beschränkt sich halt nicht nur vollkommen auf diesen .Vielmehr setzt man gekonnt und vor allem fließend ,auch recht starke Akzente aus dem Thrash- und Black Metal Lager mit ein .Und gerade diese doch recht mannigfaltigen unterschiedlichsten Einflüsse sind es dann ,welche der Band zu einem doch recht eigenständigen Sound verhelfen .Allerdings wäre die Scheibe nun nicht ganz so stark geworden ,wenn es da nicht auch noch diese öfters mal auftauchenden Gitarrensolos geben würde ,welche mehr als tief in den eher  klassischen Heavy Metal eintauchen .Mal kurz geraten ,mal etwas ausgiebiger dargeboten ,sind es gerade die ,welche jedem einzelnen Stück  seinen eigenen Charakter verleihen können und natürlich auch einmal mehr als klar verdeutlichen ,auf welch hohem technischen Niveau man hier arbeitet .Zum Glück lässt sich die Band auch gesangsmäßig nicht nur auf einen Style festmachen ,sondern zeigt sich auch hierbei recht variabel . Neben den tieferen growligen ,sehr dunkel wirkenden Parts ,geht’s auch mal in Richtung Klargesang ,wobei man sich teils fast schon leicht in dem Sprechgesangsbereich bewegt .Obwohl die Scheibe nun nur so vor Energie strotzt ,gibt es hier aber mit Song 7 auch mal einen kurzen Moment der Besinnung und des „Luft holens „ . Ganz melodiösen ,fast schon verträumt wirkend , fügt man dem ansonsten verdammt fettem Geschehen ,auch mal nen reines Gitarreninstrumental hinzu . Top ! Schlussendlich bleibt nur noch einmal klar zu sagen , das die Truppe es tatsächlich geschafft hat ,hier nen Album vorzulegen ,an dem es so rein gar nichts auszusetzen gibt .Echt klasse Scheibe ,welche mich persönlich vor allem durch die fast schon überragende Gitarrenarbeit und dem enorm vielseitigen Songaufbau ,voll und ganz überzeugen konnte . ( LEO )
Soulfood   http://www.soulfood-music.de/
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
 
                                                                                                       GEBRÜDER – “ LAZARUS”
Beim Anchecken ,sprich der Betrachtung des ziemlich bunt geraten Covers ,waren meine aller ersten Gedanken ,dass hier eventuell irgendwas psychedelisch angehauchtes in den nächsten knapp 40 min . auf mich einströmen wird . Aber weit gefehlt ,denn das Soloprojekt von Christopher Tascarella ,der sich wohl 2017 dazu entschlossen hatte ,die musikalische Welt mit einen dunklen Schleier zu überziehen ,taucht mit seinen hier gebotenen 4 Songs ,knietief in die Doom Sparte ein . Schwerfällige , aber nicht überzogen langsam ,kriechen die Rhythmen hierbei tief ins innerste deiner Seele und überziehen diese  mit einem dunklen ,bedrohlichen , teils auch wieder eher sehr nachdenklich und fast schon melancholischen Schleier . Jedes einzelne Stücke umschweb eine wirklich düster dunkle Aura ,welche nur ganz gelegentlich mal einen eher „hellen Sonnenstrahl“ zulässt .Trotz der verdammt stark doomigen Prägung ,gelingt es dem Einzelkämpfer dennoch ganz gut , hier auch so einen gewissen Anteil an schwarz metallischem Ambiente mit einzubringen .Gerade Gesangstechnisch kommt das doch recht deutlich zum Vorschein .Positiv ist hierbei auf jeden Fall auch zu bewerten ,das nicht irgendwie großartig mit irgendwelchen Klangteppichen gearbeitet wird , sondern die Keyboards wirklich nur ganz dezent eingesetzt werden .Leider ist es aber dann letztendlich doch so ,dass ein tatsächliches Highligth ,sprich so ein ultra geiler Songs , der absolut aus dem Geschehen heraussticht , leider nicht zu finden ist. Trotz des doch recht gleichförmigen Songsaufbaus wird hier dennoch zu keinem Zeitpunkt irgendwie Monotonie oder vielleicht sogar Langeweile aufgebaut .Insgesamt gesehen zwar nun nichts wirklich spektakuläres oder außergewöhnliches ,aber dennoch ne Scheibe ,welche man durchaus auch öfters mal in seinem Player rotieren lassen darf . Da musste man sich schon mit bedeutend schlechteren und vor allem langweiligeren Veröffentlichungen auseinandersetzen .Support the real underground!   ( LEO )
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                                                                                                       ARKHAM CIRCLE – “EXIST TO EXIT”
Da die  Stuttgart Todesmörteltruppe  - welche immerhin schön seit  2012 am Start ist  - wohl in Sachen festem Line – up irgendwie ziemlich zu kämpfen hatte ,zog sich die Veröffentlichung ihrer ersten Scheibe nun doch ne ganze Weile hin .Aber irgendwie hat man wohl doch dann mal alles fest in den Griff gekriegt und konnte  mit „Exist to exit“ nun doch endlich mal sein ,mit 9 Songs bestücktes Debütwerk, auf die „Menschheit loslassen „ .Recht deutlich im schwedischen Death Metal Bereich angesiedelt , gelingt es einem hier recht gut ,den mit ner recht fetten Packung old school versehenen Songs , auch so etwas wie eine eher „moderner“ wirkenden Note einzuverleiben .Herbei setzt man auf jede Menge groovender Parts und verzichtet auf irgendwelche großartigen Spielereien .Obwohl nun insgesamt der schwedische Einschlag recht eindeutig zu erkennen ist ,sind es gerade die doch recht häufig auftretenden schweren Dampfwalzen Riffs ,welche einem unweigerlich sofort an  „Bolt Thrower „ erinnern .Für mich als Fan natürlich absolut top .Obwohl sich die Stuttgarter hier nun auf einem alten ,recht traditionellen Death Metal Pfad bewegen ,schafft man es dennoch phasenweise leicht ,so etwas wie eine gewisse Eigenständigkeit zu präsentieren .Das bei solch einer derben Kost natürlich auch die tiefe ,teils fast schon gutturale Sangesuntermalung nicht fehlen darf ,ist ja doch irgendwie fast schon logisch . Trotz der durchweg tiefen Stimmlage ,wirkt diese dennoch erstaunlicher Weise nicht unbedingt total eintönig oder farblos . Insgesamt gesehen knallen die Stücke ganz gut rein ,zumal die Produktion selbst auch verdammt fett ausgefallen ist . Freunde schwerer ,derberer Death Metal Kost ,die auch bei ner verhältnismäßig abwechslungsreichen Songgestaltung ,ihre Birne mal in Bewegung versetzen wollen ,werden sich mit dem hier gebotenen Material durchaus - als Folgeschäden - ein paar gehörige Nackenschmerzen einfangen . ( LEO )
www.facebook.com/ArkhamCircleOfficial
                                                                                                       MOSHQUITO – „ FAR BENEATH THE TOMBS“
Die “alten” Helden aus meinen Jungmetallerzeiten melden sich mal wieder zurück ! Nachdem man sich 2011 erst einmal in XION umbenannte ,fasste man im vergangenen Jahr dann doch wieder den Entschluss ,zu seinen ursprünglichen Bandnamen zurückzukehren ,um mit neuem Material erneut den Versuch zu starten ,die Szene aufzumischen und sicherlich erneut seinem alten Kultstatus zu reaktivieren .Und man muss schon sagen ,das was die doch mittlerweile ins „Alter“ geratenen 5 Herren uns hier mit ihren 11 Songs entgegenschleudern ,hat richtig gutes Potential und kann vor allem ein ,musikalisch wie auch technisch voll überzuliegen .Um nicht sofort von Beginn an alles wegzublasen ,wird der musikalische Reigen erst einmal mit ner sehr ruhigen Einleitung begonnen ,bevor einem dann aber auch gleich die ersten super fetten Riffs um die Ohren geknallt werden .Irgendwie zwischen „zwei Stühlen sitzend“ ,ziehen die hier dann auch konsequent ihre Mixtur aus Thrash Metal mit ner gehörigen Portion an Death Metal Einschlag durch .Hierbei geht’s aber nicht nur knallhart in Richtung absolut headbanger freudiger Mucke ,da man sich zwischendurch doch auch recht technisch ,teils mit richtig guten  Gitarrensolis in Szene zu setzen weiß .Dennoch liegt deren Hauptaugenmerk in erster Linie auf so richtig satte ,treibende und mitreißende Rhythmen , die mehr als genügend Potential mit sich bringen , um dir so richtig in den Arsch zu treten .Wenn mir meine Ohren nicht nen Streich spielen ,scheint es mir hier so ,als würde man bei diversen Stücken sogar so etwas wie einen leicht orientalischen Touch mit reinbringen .Zumindestens sind da immer wiedermal ein paar Parts zu erkennen ,die wirklich sehr stark aus dem Gesamtgefüge herausstechen !  Obwohl man nun bei der Scheibe sicherlich ganz schön ins Schwitzen kommen wird ,gönnt einem die Band mit Titel 7  „Scribe Of Khem“  ,einem reinem Instrumental mit sehr gefühlvollen mit ruhigen ,fast schwebenden Melodien ,dann auch mal ne Atempause .Nach den knapp 4 min . ist dann aber auch schon wieder“ Schluss mit lustig“ und man setzt erneut zum fetten Rundumschlag an .Glücklicher Weise zeigt man sich auch mit seinen Sangesdarbietungen keinesfalls eintönig ,geschweige denn ,irgendwie langweilig .Ne ganz im Gegenteil ,denn neben dem ganzen Thrash Geschrei und tieferen Death Metal  Growls lässt man sich sogar zu eher black metallischem Gekeife hinreißen .Kommt echt gut .Nachdem die ca . 44 min . duchgerattert sind ,hat man hier  keinesfalls das Verlangen die Scheibe einfach wegzulegen .Vielmehr fühlt man sich doch fast schon irgendwie „verpflichtet“ ,erneut die Play Taste zu drücken .“Far beneath the tombs“ ist ohne jeden Zweifel ein richtig gutes durchwachsenes Album geworden, welches einen gut in Fahrt bringen kann .Zwar fehlt so dieses gewisses „I“ Tüpfelchen noch ,bei welchem man mal so richtig über sich herausgewachsen wäre ,aber insgesamt gesehen wird die Scheibe bei den treuen Fans und Liebhabern des Thrash /Death Konstellation sicherlich gut ankommen ( LEO )
German Democratic Recordings    Hendrik Rosenberg   Gleißnerplatz 4  Nürnberg 90471     gdr@ostmetal.de      www.gdr.ostmetal.de

 

                                                                                                              AKANTOPHIS – “ WIEDERKEHR “ (Vinyl 7" EP )
Als ganz neue Einsteiger in die Szene kann man die Jungs aus dem Harz nun echt nicht bezeichnen .Denn immerhin hat man sich als Band bereits 1999 zusammen gefunden und konnte dann auch mit zwei Veröffentlichungen (Live Im Klima Ilsenburg 2003 & Galaria: Terra @ Exitus 2003 ) aufwarten .Irgendwie war dann aber anscheinend „die Luft“ raus und erst 2017 kam man erneut zu der Entscheidung ,nun als Band erneuet aufzuerstehen .Und das erste Hörererlebnis gibt es nun in Form ner netten kleinen 7" EP mit dem absolut passenden Namen “  Wiederkehr “ . Und dass was man uns hier nun mit seinen beiden aktuellen Sogs darbietet ,kann sich in meinen Augen dann auch wirklich sehen lassen . Song 1, mit ner stattlichen Spielzeit von  6,20 min . legt dann auch gleich richtig wüst und mächtig wütend, im leichten nordischen Black Metal Syle los. Neben jeder Menge an dunklen und Unheil verkündende Riffs ,setzt man aber auch auf  herrlich flirrende Gitarren Läufe ,welche ,wie es manchmal den Anschein hat ,sogar nen leichten folkloristischen Einschlag mit sich bringen .Obwohl insgesamt geschehen ,recht stark auf black metallische Raserei gesetzt wird ,wird hier aber auch eine gehörige Portion an eher dunklen ruhigeren Elementen oder bedrohlichen schwer düsteren Parts eingesetzt .Im Mittelteil dieses Songs kommt es dann sogar mal kurz zu fast schon melodiösen akustischen Einschüben. Gesanglich etwas stärker vom Death Metal geprägt ,kommt eher etwas seltener auch mal schwarz metallisches Gekeife ,Gekrächze zum Vorschein. Ein starker Song ,welcher sich enorm facettenreich darstellt und es wirklich gut versteht ,einen schwarzen ,bösen ,dunklen und  atmosphärischen Schleier über diesen sonnigen Tag zu legen. Song 2  mit 5,05 min .Spielzeit , geht von Beginn an auf Angriff und überhäuft einen mit so richtig miesen ,gefährlichen Black Metal Riffs .Dann setzten aber wiederrum ,fast wie aus dem nichts kommend ,eher etwas progressiv anmutende Rhythmen und Melodien ein ,welche durch deutschsprachigen Gesang ,leicht keifenden schwarz metallischem Ausdruck unterstützt werden .Auch bei diesem Song gibt es im Mittelteil ne sehr ruhige ,gediegene Passage ,bevor man sich dann erneut der black metallischen Urgewalt hingibt und seine Abneigung ,seine Wut und seinen Hass in bemerkenswerter Weise aus einem herausbrechen lässt .Trotz des insgesamt recht gewaltigen Sounds und dem komplett bösartig dunklem Ambiente ,bringen beide Stücke ne richtig gute ,verdammt unangenehme ,ungemütlich wirkende Atmosphäre mit sich ,welche tatsächlich bis in dein tiefstes Innerstes vordringen kann ,um sich dort mit so einer gewissen beängstigenden ,fast schon etwas beklemmend erscheinenden Stimmung einzunisten . ( LEO )
https://www.metal-archives.com/bands/Akantophis/13815
https://akantophis.bandcamp.com/album/wiederkehr
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                                                                                                       OTHUUM – “ THE ASTRAL HORROR”
Manchmal überrascht es einen doch irgendwie , was sich so in den Tiefen des Undergrounds musikalisch abspielt .Denn die aus Westfalen stammende ,4 Mann starke Truppe , legt mit ihrem Debut ne Scheibe vor ,welche sich durchaus sehen lassen kann .Und das sowohl in musikalischer ,optischer wie auch Produktion technischer Hinsicht .Denn hier stimmt so ziemlich alles ,auch wenn man zugegebener Maßen eingestehen muss ,das man hier auf altbewährtes zurückgreift und nun nicht wirklich was ausgefallenes Neues an den Start gebracht hat . Aber wer will schon immer wieder mit irgendwas Neuem überrascht oder verunsichert werden . Ich jedenfalls nicht ! OTHUUM präsentieren sich mit ihren 6 Tracks ( alle Songs präsentieren sich zwischen 7 und 12 min . ) in nem richtig dunklen ,düsteren Doom Ambiente ,welches verdammt stark emotional ,fast schon etwas melancholisch aufgebaut ist . Schon das eher etwas ruhige , sehr atmosphärische Intro, lässt so eine gewisse Stimmung bei dir entstehen ,die eher etwas beunruhigend und fast schon unbehaglich stimmt . Und diese Stimmung zieht sich dann auch gnadenlos durch die gesamten Songs .Nicht wirklich in dem ganz extrem schleppenden Doom Bereich angesiedelt ,bauen die hier aber insbesondere durch richtig schwere ,teil wuchtige , teils aber auch eher etwas minimalistisch gehaltene Riff Wände , eine Atmosphäre auf ,welche ihr Ziel ,eine enorme ungemütliche und düstere Spannung zu erzeugen ,niemals verfehlen .Neben dem immer mal wieder etwas stärker in den Vordergrund rückenden Basses ,sind es aber auch die ganz vereinzelten Gitarrensolis ,welche einen immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen können . Auch die paar wenigen, ganz leichten Ton(Klang )effekte ,passen sich hierbei hervorragend in den gesamten Songablauf ein .Es ist tatsächlich so ,das neben jeder Menge Dunkelheit ,die Songs teilweise für mich sogar so etwas wie einen recht starken hypnotischen ,wenn nicht sogar psychedelischen Anstrich mit sich bringen . Am meisten kann man hier aber mit seiner stimmlichen Vielfalt punkten . Denn hier fährt man ne Bandbreite auf ,welche man eher nur etwas seltener in diesem Bereich vorfindet .Mal zeigt man sich im düsteren Gothic Gewand ,dann klingt es mal wieder fast wie black metallisch keifen,  Cleangesang Passagen fehlen auch nicht  und selbst so nen ganz leichter Sprechgesang kommt hier nicht zu kurz .Und gerade diese unterschiedlichsten Ausdrucksformen sind es dann auch , welche jeden der einzelnen Songs auf sein ganz eigenes emotionales Level heben können . Zu keinem Zeitpunkt wirkt die Scheibe irgendwann mal eintönig, langweilig oder lang gezogen . Und so ist man am Schluss dann eher überrascht ,das die fast 48 min .doch schon vorbei sind .Getrost kann man dann noch einmal die Play Taste drücken , um sich bei der Mucke noch einmal fallen zu lassen .Auch wenn es diese Art des Dooms da draußen sicherlich recht häufig zu entdecken gibt ,hat man mit seinem Debut einen mehr als positiven Eindruck bei mir hinterlassen .Glückwunsch ,macht weiter so ! ( LEO )
https://othuum.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/othuumband
                                                                                                       URUK HAI – “ WHEN ORCS DIE”
Ne ganze Weile war es nun doch eher etwas stiller um den Österreicher Alexander Wieser geworden ,welcher unsere kleine „Klolektüre „ in den letzten Jahren immer wieder mit neuem Stoff seiner Projektes URUK HAI versorgte . Mittlerweile nun auch schon 20 Jahre am Start ,feiert er nun sein Jubiläum und beglückt alle Fans „tolkienscher Fantasymusik“ mit einem brandneuen Werk . Mit 7 Songs bestückt ,deren Spielzeit zwischen 3 min . und enormen fast 17 min . liegt ,lässt er uns auch diesmal wieder in seine eigene klangliche Fantasiewelt abgleiten ,welche in dieser Form und Machart doch sehr eigen und speziell ist .Fans seiner „Klangwelten“ wissen ohne jeden Zweifel genau ,was einen hier erwarten wird .Unkonventionelle und unkommerzielle Sounds ,in welche man sich erst reinhören muss , lassen einen dann nach ner Weile doch wirklich in Gedanken und geistigen Bildvorstellungen abtauchen ,welche nur selten bei anderweitigen Musikpräsentationen entstehen .Das gesamte Geschehen hier nur mal ganz kurz zu umschreiben ,ist auch kaum wirklich möglich .Von daher mal meine Kurzinterpretationen und Gedanken zu jedem einzelnen Stück .
Der Anfangstitel beginnt mit sehr ruhigen atmosphärischen und gediegenen Klängen ,welches ganz sachte ihre Bahnen ziehen und einem beim Zuhören fast dahinschweben lassen .Diese Sounds verändern nur gelegentlich mal, durch nen härteren (Bass) Ton ,leichte Bläserelemente und leicht klassisch anmutende Klavierpassagen, etwas ihre Ausstrahlung.
Song 2 ,der auch mit über 16 min .der längste ist ,gestaltet sich anfangs ebenfalls sehr sphärisch ,bevor man später doch schon recht vom Black Metal geprägt , etwas an Härte zulegt .Insbesondere die gesangliche Ausdrucksform kann einen hier mit seinem Ausdruck positiv überraschen ,irgendwie aber auch „erschrecken“ . Dieser doch härteren Part hält dann aber nicht all zu lange an ,bevor man dann wieder mit einem gänzlich anderen Sound Gewand aufwartet .
Mit Meeresrauschen und bedrohlich anmutenden Paukenschlägen wird das nächste Stück eingeleitet ,bevor Kling Klang Töne eingesetzt werden .Was anfangs noch sehr bedrohlich wirkt ,entwickelt sich dann aber dann wieder zu eher stimmungsvollen Sounds mit ganz hintergründig eingesetzten, leichten weiblichen ,choral anmutenden Gesängen .
Titel 4 ist mit knapp 4 min . der kürzeste auf dieser Scheibe .Die anfänglichen Klänge wirken eher etwas kindlich ,bevor man dann ganz leicht mal etwas Bombast mit einbringt . Gekonnt setzt man auf eine flächendeckende Soundlandschaft ,welche die verschiedensten Emotionen wecken kann und so rein von der Ausstrahlung her ,so einiges rüberbringen können .Für mich ist dieser Song allerdings der eher am einfachsten gestaltete dieser Scheibe i und lässt meinereins dann doch stellenweise eher mit nem ganz großen Fragezeichen dasitzen .
Im nächsten Song eröffnen auch eher sehr verhaltene Klänge das Geschehen. Dann kommt es aber zum Einsatz von „Orgelklängen „ ,welche schon so einen gewissen Reiz mit sich bringen  .Die dann einsetzenden ,eher dunklen dumpfen Paukenschläge wirken fast schon wie ein kurzer Aufschrei ,bevor es dann weiter in dies tiefsten seelischen Sphären und Gedankenwelten geht .
Titel 6 fängt bedrohlich mit tiefen dunklen Tönen an ,die wie eine aufziehende schwarze Wolke wirken und Unheil verkünden könnten. Diese Ausstrahlung und Wirkung wird aber nicht beibehalten . Denn dann zieht man mit helleren , sanfteren  und verträumt wirkenden Klängen weiter seiner Wege .Für mich einer der ausdrucksstärksten und atmosphärischten Titel dieser Scheibe
Der letzter Song stimmt einen anfangs verdammt  nachdenklich  ,zumal auch hier diese leichten weiblichen ,choral anmutenden Gesängen zum Einsatz kommen .Der Sound wird hier mehr von einer gewissen Wärme und Helligkeit getragen , welcher für mich auch so ne Art der Hoffnung und positiven Gedanken ausstrahlt .Wer nun auf diese Art der musikalischen Unterhaltung steht ,sollte sich aber echt verdammt schnell auf “die Socken machen „ um sich eins ,des auf  100 Stück ltd.
Digi Pack zu sichern . ( LEO )
W.A.R Productions     https://www.facebook.com/W.A.R.Production/    http://war-productions.blogspot.de
                                                                                                       IN MOTION – “ “THRIVING FORCE”
Was neues oder gar ausgefallenes ist es heutzutage ja nun wahrlich nicht ,wenn sich gestandene Musiker zusammen tun und ihrer musikalischen Vorliebe in Form einer neuen Band oder eines neuen Projekts frönen .In wieweit die Metalgemeinde nun das dann auch wirklich braucht oder fordert ,sei da auch erst einmal dahingestellt .Initiator dieses neuen „Sterns“ am Metalhimmel ist Tom Tee ( tätig auch beiThorium, Ostrogoth ) ,der hier nun einen ganzen Arsch voll an Gastmusikern um sich geschart hat ( so z.B . Sindre Nedland - In Vain , David Davidson – Revocation , Matthieu Romarin - Uneven Structure , Björn Strid - Soilwork)  und versucht ,die härtere Musikgemeinde mit seinen 9 Songs zu begeistern .Und wenn das Teil nun so 1,2,3 mal durchgelaufen ist , kann man durchaus zugeben ,dass deren Mischung aus Melodic Death ,Thrash und Progressive Metal einen doch recht gut mundet .Hauptaugenmerk bei den einzelnen Songs liegt hierbei natürlich auf der Gitarrenarbeit ,welche hier in die vielfältigsten Formen dargeboten wird .Teilwiese wirkt die dann schon streckenweise recht experimentell und avantgardistisch anmutend , wobei man aber durchweg mit einer wirklich super Qualität und Kreativität voll punkten kann . Das die Stücke selbst mit wirklich sau starken Melodien  und vor allem  ausgefeilten Arrangements gespickt , stellt ganz eindeutig die Klasse der Musiker unter Beweis .Gut ,ehrlicher Weise muss man zwar auch sagen ,dass es dennoch ein paar wenige Stellen gibt ,bei denen man mit recht bekannten Tönen und Rhythmen arbeitet( bei mir kommen da sofort Gedanken auf ,die in Richtung „Metallica“ gehen ) ,was man so aber nicht wirklich als negativ betrachten sollte . Obwohl hier doch sehr stark in einem eher melodiöseren ,sprich Melodie betonteren Bereich gearbeitet wird ,gibt es aber auch immer mal wieder ein paar Krachersongs wie „Trive“ oder „Utopia“ ,welche wirklich richtig gut reinhauen und fett grooven . Längster ,speziellster und für mich kreativstes Stück dieser Scheibe ist ohne jeden Zweifel „Always In Motion“, mit einer satten Spielzeit von über 18 min .Was in diesem Stück musikalisch so alles abgeht ,lässt einen unweigerlich die Ohren spitzen .Spätestens dann ,wenn das Saxofon ( klingt für mich verdammt jazzig ) einsetzt ,wird dieses Stück auf Euer ungeteiltes Interesse stoßen . Echt cool gemacht…! Das einzige was an dieser Scheibe vielleicht nicht ganz so gelungen ist ,ist die Tatsache ,dass man trotz mehrerer Gastsänger nicht wirklich mit einer enorm großen Bandbreite an verschiedensten Stimmlagen aufwartet . Dennoch ,wer auf stark Gitarren orientierte metallische Mucke steht ,welche sich wirklich abwechslungsreich präsentiert und auch durchaus den einen oder anderen Höhepunkt mit sich bringt ,sollte das Ding unbedingt mal anchecken . ( LEO )
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
Freya Records   www.freya-records.com/
                                                                                                       F.R.I.D.A – “ MEINUNGSMONUMENT“
Das Berlin in Hinsicht der härteren Szene ein durchaus verdammt gutes Pflaster ist , dürfte ja nun mittlerweile jeder Musik Interessierte voll abgecheckt haben .
Das da dann auch immer wieder mal Bands mit ihrem Material an den Start gehen , denen man durchaus mal sein ungeteiltes Interesse widmen sollte oder auch müsste ,ist ja dann fast schon ne logische Angelegenheit .Die fünf Berliner Knappen von F.R.I.D.A. ,welche sich 2015 entschlossen ,nun auch mal in die Saiten zu greifen ,gehören für mich jedenfalls schon mal in diese Kategorie .Auch wenn man nun gleich anfangs klar sagen muss ,das die auf ihrem Debut sicherlich auch nicht „ das Rad neu erfinden „ , so können die dennoch fast durchgängig überzeugen. Selbst hat man sich Punkrock, Hardcore und Rock´n´Roll auf die Fahnen geschrieben ,was man so auch durchaus stehen lassen kann .Allerdings bin ich dann doch eher der Meinung ,dass deren metallische Einflüsse doch bedeutend klarer zum Vorschein treten ,als irgendwelche Hardcore oder Punk Einflüsse .Sicherlich tauchen auch hier immer mal wieder ein paar deftigere Hardcore / Punk Roots zum Vorschein ,machen aber insgesamt gesehen nicht wirklich deren Sound aus .Vielmehr sind die hier gebotenen 12 Stücke so mit nem eher leichten „Onkelz“ Touch versehen ( insbesondere was den teilweisen Gesangsausdruck betrifft ) .Verdammt rockig gehalten ,knallen die uns hier einen Song nach den anderen vor den Latz ,wobei man sich so rein vom Songwritng her gesehen, auch durchaus vielseitig präsentiert und zu keinem Augenblick irgendwie den Anschein erweckt ,das einem die Inspirationen ausgegangen wären .Insbesondere durch ihr recht starkes metallisches Riffing könne die dann bei mir echt punkten . Selbst die ganz vereinzelt auftretenden Riffsolis sind echt ansprechend und zeugen doch von einiger Fingerfertigkeit .Wirklich richtig gut gelungen sind hierbei solch Titel wie „ F.U.C.K“ und auch „Jetzt schlägt`s 13 „ . „ F.U.C.K“ ist hierbei ein recht stark Hardcore lastiges Stück , bei dem man voll abgehen kann und welches einem fast automatisch vom Stuhle reißt . Ein paar mehr von solchen satten Brechern ,und das Ding hier wäre so ein richtig hammer mäßiges Teil geworden . „Jetzt schlägt`s 13 „ hingegen ist dann mal so ein fast waschechter Partysong ,bei dem man sogar mitträllern könnte und sicherlich auch fett nen nettes Tänzchen aufführen wird .Der hat so nen Rhythmus ,der sofort ins Blut geht und dich förmlich auffordert ,endlich mal das Tanzbein zu schwingen. Insgesamt ist das hier auf jeden Fall ein gelungener Einstieg ins Musikbusiness geworden ,Ne durchaus überzeugende und mitreißende musikalische Darbietung ,welche uns hier in gut 33 min . in die Gehörgänge gedrückt wird . ( LEO )
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                                                                                                         LUSTFINGER – “ ES GIBT NICHTS ZU BEREUEN”
Keine Ahnung ,ob unsereins nun völlig in den alten Zeiten hängen geblieben ist oder ob man ganz einfach nicht offen für neues ist ?! Aber wenn ich großartig lese „Einmal Punk immer Punk“ ,erwarte ich irgendwie was völlig anderes an musikalischer Kost ,als was uns die Herren hier mit ihrem aktuellen Album vorlegen .Dabei gehört „Lustfinger“ ja nun mit zu einer der ältesten Punk Bands Deutschlands ( gegründet 1981 ) ,und von daher sollten die eigentlich auch wissen ,was es bedeutet ,ne geile Punkmucke an den Mann zu bringen .Für mich bedeutet dass dann in erster Linie , ne richtig schön dreckige ,rotzige und rohe Mucke ,welche sofort in jedes Pogobein gehen muss .Aber davon ist bei diesen 13 Stücken nicht viel zu merken . Die klingen für mich nicht wirklich nach Punk , sondern vielmehr nach  ner eindeutigen Deutschrockmucke ,wie sie so in den letzten Jahren immer mehr angesagt ist .Das hier ja mal ganz vereinzelt ein paar echte, leicht dreckige Punk Akkorde zum Vorschein treten ,ist ja nicht zu verleugnen ,aber insgesamt gesehen klingt da hier viel zu sauber ,unspektakulä und irgendwie auch vorhersehbar .Dennoch gibt es hier aber auch mal ein paar wenige echte Momente ,bei denen man dann wirklich mal aufhorchen kann . Gerade dann ,wenn man doch mal leicht nen bissel was an Heavyness mit reinbringt ,und dies dann besonders in Form von richtig gute schwermetallische Riffs präsentiert ,wird man auf jeden Fall mal so richtig aufhorchen .Aber das kommt halt eher selten vor ,so dass sich für meine Ohre das gesamte Geschehen doch eher ziemlich gleichbleibend darstellt . Irgendwie tröpfelt das hier eher alles so vor sich hin ,ohne auch nur einmal großartig einen echten Höhepunkt aufzufahren .Da hilft es auch nicht wirklich ,dass man hier auch nen Balladen ähnlicher Song mit draufgepackt hat .Obwohl man sich nun inhaltlich sicherlich auch mal sozialkritisch präsentiert , so einen gewissen Partyfaktor auch nicht außer Acht lässt , gibt es aber auch textliche Kreationen , die mich dann eher ins Grübeln als zum ablachen bringen  ( z.B „ ….  ich bin so cool wie Easy Rider ,hey Baby komm spring auf… ich fahr mein Mofa jeden Tag ,weil ich Mofa fahren mag …. / …ist da nicht wunderbar – zu zweit im Damenklo? Wir spielen Superstar – zu zweit im Damenklo…“ ) . Zum nebenbei hören sind die Songs ja durchaus geeignet ,zumal man rein technisch gesehen ja nun wirklich top drauf ist .Ob das alles hier allerdings wirklich reicht ,bei der Meute da draußen wirklich die volle Punktzahl einzufahren und bei ner Livedarbietung die Massen irgendwie wirklich mitziehen zu können ,wage ich zu bezweifeln . ( LEO )
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H’art   https://www.hart.de/home.html
Rotz+Wasser ( BSC Music )    https://www.bscmusic.com/de/home.htm
 
                                                                                         HAMMER       DEEP DIRTY  - “BRUTAL SILENCE “
Diese Woche haut es ja nun wirklich mit Material hin ,was ich absolut verschlinge und wo es kaum mal nen Moment der Entspannung oder totalen Konzentration gegeben hat .Da ballert es wirklich sau fett an allen Ecken und Enden und  lässt unsereins dann einen wahrlichen „Freudentanz“ aufführen .Bevor wir aber hier mal aufs wesentliche dieser „lärmenden „musikalischen Darbietung eingehen ,erst mal so viel . “Deep Dirty” ist nen super leckeres Soloprojekt von Stefan (Labelchef „666 Records“, Gitarrenbauer „666strings“ und Mastermind hinter Rapemachine ) ,der uns hier in Form seines Debuts ,seine eigene Kreation von „handgemachter“ brutalo Mucke nahe bringt. Hierbei hat er sich in Sachen Veröffentlichungsformat dann aber was einfallen lassen, was es nach meiner Meinung ,bisher noch nicht gab . Denn die 16 Stücke präsentiert man uns auf nem USB-Stick (in einer Limited Edition) ,inclusive Videos, Bildmaterial und nem Booklet zum Ausdrucken. Na wenn das nun nichts ist …. !!!?? Soweit wie ich das jetzt aber geschnallt habe ,könnt ihr wohl das ganze Geschehen, laut „Encyclopedia Metallum“ ,jetzt auch als CD bei „Gore Cannibal Records“ ordern .So weit ,so gut ….und was prasselt denn nun in den 40 min . auf einen hernieder? Um es einfach und ganz klar zu sagen ,enorm groovender und sau brutaler Goregrind ,welcher verdammt knackig und enorm treibend ziemlich geradlinig auf einen einprasselt .Zwar gibt’s auch hier stellenweise kurze Intros und auch zwischendurch  tauchen mal kürzere ,Kinderliedmäßige Kling Klangs auf  ,die sich aber keinesfalls irgendwie negativ auf den sonst gradlinigen  zerstörerischen Weg auswirken .Vollgepackt bis unter die Decke mit treibenden ,super fetten Gitarren und enorm krachenden Drums ,ist es hier kaum möglich ,sich hiervon nicht mitreißen zu lassen .Obwohl man nun vermuten könnte ,das es sich hier „nur“ um ne wüste Prügelorgie handeln müsste/könnte ,wird man doch überrascht sein ,wie unterschiedlich und alles andere als langweilig sich die einzelnen Stücke hier in Szene setzen .Selbst die leicht verstörend anmutenden gurgelnden ,growlenden, röchelnden Sangesdarbietungen bringen hierbei noch so etwas Ähnliches wie ne gewisse „Abwechslung“ mit rein .Was will und was braucht man mehr ? Richtig sau fettes ,derbes Geballer der obersten Kategorie ,bei welchem mit Sicherheit jeder Extrem Fetischist so richtig nass im Schritt werden wird .Ganz genau das Material ,was absolut bestens dazu geeignet ist ,ein wahres Circelpitmonster vor der Bühne zu entfachen und dort den Leuten die absolut letzten Kraftreserven abzufordern .Absoluter Stoff für die Härtesten der Härtesten unter Euch ! ( LEO )
Gore Cannibal Records
https://www.facebook.com/Deepdirty666/
https://deepdirty.bandcamp.com/
                                                                                            BITCHFORK – „ ZOMBIE COWS FROM OUTER SPACE”
Na aber holla ,was geht denn hier ab …. ? Wer sich mit verstopften Gehörgängen rumplagt ,dem wird mit diesen 18 Titel definitiv geholfen werden .Wer dann noch ne gehörige Portion an Fun und jeder Menge Groove benötigt ,dem werden die drei Österreichischen „Farmer“ auch ohne jeden Zweifel verdammt gut munden .Denn was die hier auf ihrem Erstschlag gepackt haben ,macht echt verdammt Laune und bringt jede Menge an Durchschlagskraft mit sich .Ganz fest im Sattel sitzend ,zelebrieren die hier ohne jeden Zweifel so richtig garstigen Goregrind .Selbst hat man seinen Style nun zwar als „Farmgrind“ betitelt ,was sicherlich aber eher von deren Klamottenstyle und den Texten herrührt .Aber ne Bezeichnung ist ja eh heutzutage eher total Wurst ,die Hauptsache ist ja nun mal ,das die Mucke so richtig dreckig, knackig und direkt auf einen hereinprasselt .Und das kriegen die Jungs mit ihren doch recht kurzen Songs ( keiner ist länger als 2,5 min . ) mehr als hervorragend gebacken . Mit eher etwas tiefer gestimmten Gitarren , entfachen die hier über weite Strecken schon ne blanke Gewaltorgie ,die dich tatsächlich fast durchgängig vom Hocker reißen wird . Zum Glück sind die Burschen nun aber nicht nur darauf aus ,alles auf die Schnelle niederzureißen .Denn obwohl es hier nun wahrlich super derb und flott zur Sache geht ,gibt es aber dennoch auch mal kurze ,eher etwas slammiger gehaltene Einschübe ,welche doch mal kurzzeitig für etwas „Entspannung“ sorgen können .Dann gibt es sogar mal ein paar Songs ,bei denen sich für meine Ohren sogar leicht „abnormale „ Ansätze mit eingeschlichen haben könnten .So wirkt es auf mich ,als ob man bei  Song 5 „March of Bitchfork „ oder auch bei Titel 17 „Mau Mau“ mal so etwas ähnliches wie ein paar leicht „orientalisch“ anmutende Parts eingesetzt hat ,wobei gerade auch bei diesen beiden Stücken die Gitarren mal mit nem leicht anderen Style agieren .So ganz nebenbei bemerkt ,ist Song 17 auch nen Arsch geiles Circlepitmonster ,welche live zweifelsfrei mehr als nur Staub aufwirbeln wird. Als zusätzliche Würze wird hier mit einer völlig weltfremden Stimmlagen vorangeschritten ,welche eher an nen Tier als an nen Mensch erinnern .Lecker geil ! Obwohl man nun insgesamt gesehen ,hier auch nichts wirklich super neues oder überaus innovatives raushaut ,landet die Mucke ganz genau da ,wo sich benötigt wird ,um seine körperliche und geistige Verfassung mal wieder auf den „Vordermann“ zu bringen .Wer braucht schon bei so nem fetten satten Geballer irgendwelche Kreativausbrüche ,welche einen dann eh nur durcheinander bringen oder verwundert dastehen lasen .Hier heißt es ganz einfach ,legt los ,lasst die Fetzen fliegen und amüsiert Euch .Für mich nen echtes kleines Prachtexemplar ,welches genau die richtige Unterhaltung für alle „Krachfetischisten „ bietet . ( LEO )
Splatter Zombie Records    https://www.splatterzombierecords.com/
                                                                                                ROTTEN POPE – „THE AUFHOCKER „ ( EP)
Da haben doch die 4 “verfaulenden Päpste “ endlich wieder neues ,richtig schön fettes Material an den Start gebracht .Bereits deren Album „Rotten Tunes“( 2017 )ist bei mir richtig gut eigeschlagen und hatte für echte Unterhaltung gesorgt .Unter dem Banner des Death/Grind agierend ,zeigen die dann natürlich auch mit ihren aktuellen 6 Stücken ,wo der extreme Hammer hängt .Wer jetzt hier aber nur ein absolut tödliche Massaker erwartet , wird wohl nicht ganz zum absoluten Erregungshöhepunkt kommen .Denn obwohl man den Jungs ganz eindeutig bescheinigen kann ,das die hier teils noch mal ne Schippe mehr an Brutalität und Intensität reingelegt haben ,spielt so ein gewisser technischer Faktor diesmal bei ihnen auch eine durchaus wichtige Rolle .Insbesondere was die recht vielfältige Gitarrenarbeit (auch thrashig angehaucht ) in solchen Stücken wie „Flounderized“ oder auch „Cruel old maiden“ ,hat man doch um einiges zugelegt .Dabei ist es aber dennoch so ,dass diese Stücke ,trotz der leicht „melodiösen „ Einschläge niemals ihr allseits vorhandenes enormes Energielevel verlieren .  Mal abgesehen von Song 3 „ „A monstrous vernim“,in welchem man sich teils auch mal eher dunkel ,leicht schleppend präsentiert ,wird einem hier kaum mal ne Sekunde die Möglichkeit geboten ,um nach Luft zu schnappen. Vollgepackt mit fiesem Schreien ,bellen und natürlich auch leckerem growlen, ist der extreme Trip  dann nach knapp 20 min . schon über einen hinweggefegt .Echt schade ,da man eigentlich noch nicht ganz „warm „geworden ist und man ohne jeden Zweifel davon noch mehr vertragen könnte .Ist auf jeden Fall ne richtig sau coole Scheibe ( zur HAMMER Einstufung reicht‘s diesmal nicht ganz ) ,die ganz eindeutig aufzeigt ,dass sich die Band positiv weiter entwickelt hat und deren Potential sicherlich noch lange nicht ausgeschöpft ist .Lasst Euch die Gehirnwindungen mal wieder richtig durchblasen . ( LEO )
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                                                                                                ERADICATOR – “THE ATOMIC BLAST” ( RE-RELEASE )
Neuauflagen alter Klassiker sind ja in den letzten Monaten und Jahren doch irgendwie ganz schön in Mode gekommen .Da ein Großteil solcher Sachen mit der ersten Auflage komplett vergriffen sind ,macht das ,gerade in unserer heutigen Trend verseuchten Zeit ,doch ziemlich Sinn. Zumal man dann auf den Neuauflagen meistenteils sogar noch einiges an leckerem Bonusmaterial angeboten bekommt .In wieweit man nun die Scheibe der vier Sauerländer als einen Klassiker bezeichnen kann ,sei hier aber dahingestellt .Fest steht auf jeden Fall ,dass die mit ihrem gesamten Songmaterial den Metalacker richtig gut durchpflügen .In bester old school Thrash Manie gestaltet ,zeigt man sich zwar nun nicht gerade eigenständig oder besonders super innovativ ,kriegt es aber dennoch recht gut hin ,das gesamte Material erfrischend darzubieten . Eher leicht technisch und verhältnismäßig „melodisch“ dargeboten , lassen die hier dennoch volle Pulle die 80‘ziger wieder aufleben .Das hier beim Zuhören natürlich sofort die Gedanken in Richtung „Exodus“ ,“Destruction „ ….. etc . gehen , ist echt schon ganz fest vorprogrammiert .Gerade was den gesamten Songaufbau betrifft ,gibt es hier nun absolut nichts ,was man nicht schon mal irgendwo ,irgendwann von ner anderen Band gehört hat .Aber irgendwie kann einem das dennoch irgendwie egal sein ,denn das ,was die hier an den Mann bringen ,ist wirklich grundsolider und vor allem handwerklich überzeugender Thrash Metal der alten Schule ,welchen man sich getrost auch nen paar Mal mehr reinziehen kann .Neben den neun ursprünglichen Songs ( welche zum Glück nicht Sound technisch nachbearbeitet wurden ) , gibt es hier noch vier der Songs ,welche man erneut im Studio eingespielt hat ,und denen einen etwas anderen Anstrich verpasst hat . Überarbeitet wurde ebenfalls das Booklet ,in welchem man mit ner ganzen Masse an Bildmaterial die 15 jährige Bandgeschichte Revue passieren lässt .Zusätzlich zum  CD Re-Release können sich alle Vinyl Freaks das Teil in streng limitierter Auflage ebenfalls noch an Land ziehen .Ne durchaus als schnucklig zu bezeichnende Scheibe ,welche einen auf jeden Fall bestens in alte Zeiten zurückversetzen kann . ( LEO )
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                                                                                                              SUPERSEED – „SUPERSEED“
Das Cover erinnert irgendwie sofort an ne Band ,die in Richtung Psychedelic oder Stoner Rock gehen könnte .Und ganz so falsch liegt man dann mit dieser ersten Vermutung nicht ,auch wenn Stoner Rock Klänge hier nun absolut nicht vertreten sind .Die 2017 gegründete Truppe aus dem Westen Englands bescheren uns hier ihr Debüt ,welches sich auch nach mehrmaligem Genuss eher recht schwer musikalisch einordnen lässt .Denn was die hier in den gebotenen 16 Songs darbieten ,umfasst ein doch recht breites Betätigungsfeld an musikalischen Einflüssen .Recht außergewöhnlich ist ohne jeden Zweifel da auch schon mal die Tatsache ,dass hier mit drei Gitarristen gearbeitet wird und sich ebenfalls drei der Mannen gesanglich präsentieren .Da kann man ohne jeden Zweifel so einiges an Abwechslung erwarten .Und folgerichtig zeigt man sich dann  vom Sound her ,alles andere als eintönig  .Trotz der drei Gitarren ,fährt man hier nur ganz selten mal ein richtig hartes Brett .Vielmehr werden hier die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse aus dem alternativen Rockbereich ,leichtem Britpop, Grunge und Psychedelic Rock zu einem Gesamtpacket geschnürt ,welches ohne jeden Zweifel wirklich ganz gut ins Ohr geht und sicherlich absolut Radio tauglich erscheint .Teils leicht mit nem eher etwas poppigen Arrangement versehen , gibt es hier durchaus den einen oder anderen Song ,welcher doch so einen gewissen Hit Faktor mit sich bringen kann .Obwohl die einzelnen Songs nun wirklich musikalisch verdammt mannigfaltig gestaltet sind und auch vom Songaufbau alles andere als nen Gleichklang mit sich bringen ,finde ich irgendwie dennoch keinen einzigen Song ,welcher sich nachhaltig bei mir ins Gedächtnis einprägen kann bzw .wird .Dafür ist die doch fast durchgehende eher etwas melodiöser gestaltete Vorgehensweise doch irgendwie zu gleichbleibend .So ein richtiger harter ,schneller und schwerer Ausreißer hätte der Scheibe ohne jeden Zweifel verdammt gut getan .Obwohl sich nun gesanglich drei Leutchen betätigen ,ist deren Ausdrucksweise leider nicht so dermaßen verschieden ,wie man sich das vielleicht gewünscht hat . An manchen Stellen erinnert mich der Ausdruck recht stark an den ollen Ozzy ,was so gesehen sicherlich schon fast als etwas „kultig“ anzusehen ist .Vielmehr aber nun aber auch nicht ! Fest steht ,das die Band hier musikalisch einen doch etwas ungewöhnlicheren und nicht unbedingt trendigen Weg eingeschlagen hat . Für den allerersten Einstieg in das Musikbusiness ist das Teil aber dennoch wirklich recht gut und vor allem solide  geworden. Wer mal wieder nen paar interessante Klänge an seine Lauschlappen lassen will ,welche sich alles andere als super typisch darstellen ,kann hier getrost mal nen Ohr riskieren . ( LEO )
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                                                                                                         GOREGONZOLA – “DICK IM GESCHÄ’FT”
Was für ein geiler Bandname . Da stehen meine Erwartungen echt schon mal ganz weit oben .Mal sehen ob die 5 Burschen aus Schweinfurt da meine Erwartungshaltung auch befriedigen können ? Und man kann, wenn man sich so die 17 tödliche Death/Grind Auswüchse voll reinhämmern lässt , getrost JA sagen .Denn was die hier permanent auf den Zuhörer niederprasseln lassen ,hinterlässt nix weiter ,als das totale Trümmerfeld . Trotz der absolut brutal wütenden rhythmischen Grundbasis der einzelnen Songs ,tauchen aber auch hier vereinzelt mal nen paar ganz leichten Passagen auf ,bei denen man dann doch auch mal etwas den Fuß vom Gas nimmt ,um dem Zuhörer mal nen Moment der „Entspannung“ zu gönnen . Dennoch kommt es hierbei absolut niemals zum Stillstand .Zwei Songs ,welche für mich doch recht stark aus dem Geschehen herausragen sind zum einen „WxKxFxMxS“ .Das ist mal so ne „Bolt Thrower“ like ,verdammt satte, deftige und stampfende Death Nummer ,welche dich im wahrsten Sinne des Worte „ unangespitzt in den Boden  rammen „wird / kann .Da hingegen verbreitet der zweite hervorstechende Song  „Manisch Progressiv“ zum Ende hin schon ne recht atmosphärische Stimmung, welche für meine Ohren da vielleicht auch so nen klitzekleinen Black Metal Einschlag rüberbringt .So ein kleiner dunkler Einschlag ist dann vielleicht auch noch bei den teilweisen leicht mies keifenden, höheren Gesangsdarbietungen zu verzeichnen ,welche sich hierbei natürlich mit fetten tiefen Growls abwechseln .Zum Ende hin kann man eigentlich nur noch sagen ,das hier ist richtig schön groovendes ,enorm fettes Geballer ,mit welchem man ohne jeden Zweifel mal wieder die Lauschlappen freiblasen kann . ( LEO )
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                                                                                                              WORM CLUSTER – “WURM LASTER”
So wirklich eilig scheint es die aus Ulm und Stuttgart stammende Metaltruppe ja nicht gehabt zu haben ,die weltweite Metalgemeinde mit ihren musikalischen Darbietungen aufmischen zu wollen .Denn obwohl die sich nun bereits 2011 aktiviert haben ,Live mäßig auch aktiv waren ,hat man es erst dieser Tage mal geschafft ,seine musikalischen Fähigkeiten in Form einer Demo CD zu verewigen .Hat sich das lange warten und üben nun gelohnt ?Durchaus ,denn schon der allererste kleine Check sorgt , zumindestens bei mir ,für fast schon so etwas wie Freude .Geiles Cover ,was ich in dieser Art bisher nur von den Bombenlegern TOO MANY ASSHOLE kannte .Das hat schon mal absolutes Potential ,um für genügend Gesprächsstoff zu sorgen und in die Kategorie kultig eingeordnet zu werden .Und auch musikalisch zieht man sich mit den hier gebotenen 6 Songs mehr als gut aus der Affäre .Ganz eindeutig von der Death Metal old school Fraktion angetan - mit starken Hang zur amerikanischen Ausrichtung - , zieht man hier recht geradlinig seiner tödlichen Wege und bringt rhythmisch gesehen genau den Sound mit sich ,welcher recht geradlinig in die Fresse haut und verdammt gut dazu geeignet ist ,mal wieder den Kopp so richtig kreisen zu lassen .Zwar ist das ganze Geschehen nun durchweg mit sehr eingängigen  ,eher typischen Riffs & Rhythmen gespickt und bietet keine wirklich großartigen Überraschungen ,aber dennoch wirkt das alles nicht wie ne totale Kopie .Denn gerade wenn man mal in die Versuchung gerät ,eher etwas experimentell und leicht progressiv wirkende Passagen mit einzustreuen ,zeigt sich auch mal so ein gewisser eigener Songcharakter .Sicherlich ist das Songwriting insgesamt gesehen ,so ziemlich typisch für diese Sparte gehalten ,keine Frage .Da ändern die ganz leicht thrashigen Ansätze dann auch wirklich nichts dran .Dennoch groovt die Scheibe richtig gut und geht alles andere als völlig spurlos an einem vorbei . Wer auf ne verhältnismäßig einfache gestrickte Dosis tödlicher Klänge abfährt ,welche technisch voll in Ordnung geht und auch das Potential hat ,für genügend Bewegung vor der Bühne zu sorgen ,der kann hier ohne wirklich große Bedenken zu haben ,zuschlagen . ( LEO )
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                                                                                          GOD DISEASE – “ DRIFTING TOWARDS INEVITABLE DEATH”
Die Finnen ,welche nun auch schon ein paar Jährchen an Bandbestehens ( 2013 ) auf dem Buckel haben ,legen hier erstmal nen komplettes offizielles Album im CD Format  vor .Deren bisherigen offizielle Veröffentlichungen waren  nur EP’s ,wobei deren letztes Lebenszeichen nun auch schon nen paar Jahre her ist ( Rebirth of Horror 2016 ) . So enorm dunkel ,düster und bedrohlich wie sich die aktuellen 8 Songs hier präsentieren ,zeigt sich auch schon ihre geniale Covergestaltung .Absolut passend und aussagekräftig !Musikalisch bewegt man sich in einem Terrain ,welches einerseits tief im old school Death Metal Bereich angesiedelt ist , andererseits aber auch enorm vom Doom Metal geprägt wird . Zwar nicht übermäßig doomig schleppend gestaltet , walzt man dennoch ganz schön schwer durch das gesamte Geschehen. Eher selten tauchen hierbei mal so richtig schnelle ,brutalere Death Metal Einschläge auf . Hauptaugenmerk liegt hier ganz eindeutig auf das schwere dunkle Riffing .Hierbei werden aber auch immer mal wieder einige melodischen Akzente gesetzt - wobei insbesondere die leichten Gitarrensolis teils etwas verspielter ,teils schon psychedelisch anmutend rüberkommen .Dennoch überwiegt bei der gesamten Gestaltung ganz eindeutig die Schwere und Brutalität .Insgesamt schaffen die es auf jeden Fall ,eine Atmosphäre zu erschaffen , welche sämtliche Körperregionen durchziehen wird und kann . Deren Sound drückt schon ganz schön aufs Gemüt und hat durchaus schon nen gewaltigen Einfluss auf deinen derzeitigen seelischen Gemütszustand .Auch wenn die Finnen hiermit sicherlich nun nichts absolut Außergewöhnliches an den Start gebracht haben ,überzeugt deren Leistung dennoch auf ganzen Linie und wird bei allen Anhängern der Death/Doom Sparte ohne jeden Zweifel auf absolutes Wohlgefallen stoßen . ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
 
                                                                                            HAMMER      OBSCURE INFINITY – „ EVOCATION OF CHAOS“
War ja nun echt gespannte , was die Rheinland pfälzische Todestruppe auf ihrem aktuellen Output so alles im Angebot hat .Fest steht anfangs auf jeden Fall schon mal ,das sowohl deren Fans wie auch die Anhängerschaaren von ner anspruchsvollem Death Metal Mucke, an diesem Teil absolut nicht vorbeikommen werden .Denn „ Evocation Of Chaos“ist ne astreine Compilation ,auf der sich jede Menge an Raritäten und teilweise unveröffentlichtem Material befinden .Gerade für die Leute unter euch ,welche noch immer nicht dem old school Spirit vom Vinyl verfallen sind ,wird dieser Silberling mehr als hervorragend in die Sammlung passen .Mit satten 16 Titel und ner Spielzeit von 70min . versehen ,kriegt ihr hier die absolute Vollbedienung in Sachen klassischen Death Metal ,welcher hierbei sogar vereinzelt mal leicht black metallische Anleihen mit sich bringt .Hierbei schaffen die es dann sogar ,sich doch in einer recht frischen und eigenständigen Form darzustellen ,welche sowohl skandinavische , amerikanische wie auch europäische Einflüsse aus dem Death Metal Bereich mit sich bringt .Technisch verdammt weit oben angesiedelt ,zeigt man sich in erster Linie sehr Mid Tempo lastig, ohne hierbei jedoch auch außer Acht zu lassen ,immer wieder das Tempo hochzuschrauben und sich so absolut Headbanger freundlich in Szene zu setzten .Das Teil macht echt verdammt Laune und bietet ne durchaus breite Palette an Abwechslung .Halt ganz genau so ,wie man es sich wünscht und wie man es braucht .Langeweile kommt hier zu keiner Sekunde auf .Definitiv wieder mal ne richtig klasse Veröffentlichung aus dem Hause „FDA“ ,die keinerlei Wünsche offen lässt und sich hervorragend dazu eignet ,den ganzen Alltagsscheiß mal wieder von sich abschütteln zu können . ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
 
                                                                                            HAMMER         DURAMATER – “ ROTTEN PORN GORE”
Ihr steht auf brutalste und dreckigste Mucke … dann nichts wie ran an den Speck .Denn das ,was euch hier in den nächsten guten 25  min .erwartet ,wird jeden Extremmetalmenschen auf enormste anmachen .Nicht das die beiden  (Matze von Meatknife und Mike ex Bowel Evacation)  das Genre neu erfinden ,aber so ,wie die sich hier präsentieren ,ist das mehr als überzeugend und macht vor allem enorm an . Das die beiden es richtig drauf haben ,haben die ja nun schon mehr als überzeugend mit  ihren Bands gezeigt .Aber auf ihrem eigenen Debüt leben die sich völlig „abartig“ in der Porn-, Gore-,brutal Death Metal Welt aus .So ein brutaler ,wüster, dreckiger und „abartiger“ musikalischer Brocken ist mir schon seit Ewigkeiten nicht mehr unter gekommen .Natürlich wird hier schon mal verdammt stark auf „aussagekräftige“ Samples gesetzt ,welche teils schon mehr als krass „belustigend“ rüberkommen . Da frage ich mich echt immer wieder ,was die wohl für Filmchen in ihrer Sammlung stehen haben…! Obwohl hier nun wahrlich nicht mit den Samplerbeiträgen gespaart wird ,wirkt es dennoch nie überladen ,geschweige denn ,in irgend eine Weise nervend .Erstaunlicher Weise zeigt man sich da aber bei der Covergestaltung eher mehr als zurückhaltend und trumpft so gar nicht mit den sonst so typischen Genre Gestaltung Klischees auf .Schade ,ich stehe voll auf solch Gestaltungen ! Aber drauf geschissen ,was in erster Linie ja nun zählt ist die Mucke . Und da gibt es das absolut volle Programm .Vollgepumpt mit hämmernden Drums und ner Unmenge an richtig schweine derben, geilen metallischen Riffs ,bleiben hier absolut keine Wünsche offen .Ummantelt mit jeder Menge Groove ,setzt man hierbei nicht immer auf den totalen Abriss ,sondern stampf auch immer wieder wie ne „wild gewordene Sau“ ,im Mid Tempobereich, durch die extremen Gefilde . Das macht einfach nur verdammt Laune ,was einem hier entgegen hämmert – geil . Im fast schon tierischen Bereich angesiedelt , werden dann natürlich logischer Weise hier die Stimmbänder malträtiert .Ob das hier allerdings „echte“ menschliche Töne sind und man nicht doch auf diverse technische Hilfsmittelzurückgegriffen hat ,kann echt bezweifelt werden .Denn das Geröchelt ist für mich wirklich mit das Extremste ,was so bisher in meine Gehörgänge dringen konnte .Einfach nur super genial abgefuckt !So gut wie jeder der hier angebotenen10 Songs + Hidden Tracks ist mehr als bestens dazu geeignet , ne volle Abrissparty starten zu lassen ,welche man ohne jeden Zweifel, nicht ohne irgendwelche Blessuren davon zu tragen ,überstehen wird . Die absolute Pflichtveranstaltung für die Extremsten der Extremsten unter euch ! ( LEO )
Clabasster Records   https://www.clabasster-records.de/
 
                                                                                                    HAMMER     MEATKNIFE – “ JUNKY TOWN
Obwohl die Emdner nun schon mit nen richtig fetten Haufen an diversen Veröffentlichungen vorweisen können  ,habe die sich aber dennoch über all die Jahre hinweg ihren vollkommenden Undergroundstatus erhalten und scheißen auch mit ihrem aktuellen Gehörgang Massaker ganz gewaltig auf irgend einen Trend oder irgendwelche Klänge ,die sich gerade wirklich gut vermarkten könnten .Ziemlich geradlinig und kaum mal zu nem Kompromiss bereit ,zeigt man auch bei seinen aktuellen 16 Gewaltorgien ,was es bedeutet ,sein Herz und seine Seele ganz dem Brutal Death Metal verschrieben zu haben . Das hierbei kaum mal einer der Songs die 3 min . Grenze überschreitet , ist zwar fast Programm ,aber ganz genau richtig .Denn wie heißt es so schön : „ In der Kürze liegt die Würze „. Und da haben die dannauch die leckersten und deftigsten Rhythmen mit eingebracht  ,welche man braucht ,um richtig abgehen zu können .Obwohl die hier nun ohne jeden Zweifel die volle gewaltige Abrissbirne kreisen lassen ,findet sich aber auch immer noch genügend Platz ,sau derbe Slam Parts und ne enorm fette Portion an groovenden Mid Tempo Parts  mit einfließen zu lassen .Das man hierbei teils dann auch schon mehr etwas in den  Goregrind Bereich eintaucht ,ist gerade für meine Lauschlappen eine wahre Wohltat .Natürlich finden Samples und Intros auch hier ihren festen Platz ,wobei die dann aber eher kurz und knapp gehalten werden, aber dennoch auch teilweise für nen echt breites Grinsen sorgen können . Zieht euch mal solch Stücke wie „ Clap Crack Song „ oder auch „Golden shot“ rein – einfach genial .Genau das sind solch verdammt „nette“ und belustigende Stücke ,bei dessen Livedarbietung ohne jeden Zweifel voll die Fetzen vor der Bühne fliegen werden .Die haben irgendwas von nem „Kinderlied „ ,mit nem sau geilen satten Rhythmus und locker lustigen Melodien ,welche sofort in sämtliche Körperregionen eindringen werden .Das man aber nicht nur vollkommen seine Instrumente bis aufs äußerste malträtieren kann ,zeigt sich dann auch mal beim Song 7 „ Sicko s paradise“.Da gibt es ein paar kürzere Gitarrensolis ,in welchen man sich ruhiger ,verspielter schon fast etwas „progressiv“ anmutend darstellt .Geil gemacht ! Das man hierbei zum großen Teil im tiefen, teils etwas verzerrten Growlgesangsbereich hantiert ,ist eigentlich fast schon logisch .Dennoch gibt es aber auch hier gelegentlich mal ein paar anderweitige Ausdrucksformen ,welche dann doch noch für nen bissel was an Auflockerung und Abwechslung sorgen .Mucke mäßig haut das Teil absolut rein ,zumal die Produktion auch Hammer mäßig fett geworden ist .Bleibt nur noch eins zu sagen : „ Lasst diesen  gnadenlosen musikalischen Gewaltakt über Eure Köpfe hinwegfegen“ . ( LEO )
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                                                                                                               KADINJA – „ SUPER 90 „
Da macht sich doch mal wieder ne Band auf den Weg ,das ganze Musikbusiness mit doch etwas anderen Klängen aufzumischen und somit auch in gewisser Weise mal wieder für etwas frischeren Wind zu sorgen .Denn was die 2013 gegründete französische Truppe hier mit ihren 11 Songs vom Stapel lässt ,ist qualitativ gesehen auf jeden Fall schon mal top und sorgt so in einigen Momenten bei mir doch für etwas Verwunderung und Überraschung .Erstmals für mich taucht in der Beschreibung ihrer Mucke hier der Begriff „Djent“ (Der Begriff beschreibt einen bestimmten, hart angeschlagenen, abgedämpften Akkord an der Gitarre) auf ,mit welchem unsereins, ehrlich gesagt ,nun so überhaupt nix anfangen kann. Dennoch merkt man recht deutlich ,dass sämtliche Stücke hier mit Gitarrenspiel durchzogen ist ,was man so bisher wirklich noch nicht großartig irgendwo anders vernommen hat und sich wirklich als recht unbekannt darstellt .Aber um es vielleicht etwas einfacher beschreiben zu können ,würde ich das hier als ne Mischung aus  technischem Prog Metal und ner gehörigen Portion an Metalcore Einflüssen beschreiben ,wobei gerade die progressiven Anteile schon fast mehr einen experimentell anmutenden Charakter haben .Denn hier wird doch ,gerade bei der Rhythmusführung , recht „wüst“ gearbeitet ,so das man echt etwas Probleme hat ,hier mitzukommen und nicht irgendwie den musikalischen Faden zu verlieren. Ist schon ne ganz schön vertrackte Spielweise ,was einem hier in die Gehörgänge dringt .Dabei stehen natürlich recht vordergründig die verdammt technischen und verfrickelten Riffs der Gitarren ,welche durchweg die gesamte Mucke enorm prägen .Obwohl hierbei recht stark mit einer eher etwas gefühlvoller Melodienführung gearbeitet wird ,wird aber auch immer wieder durch so richtig derbe Metalcore Einschläge genügend Druck und Power aufgebaut ,um die Songs nicht ne stupide Langeweile abdriften zu lassen. Das Songwriting ist schon so aufgebaut ,dass es immer wieder was neues ,unerwartetes zu erhaschen gibt .Und so zeigt sich dann auch der Gesang im Wechselformat zwischen aggressiven Growlings und klaren Shoutings .Ne recht interessante Veröffentlichung ,welche allerdings beim Zuhörer so einiges an  Konzentration abverlangt ,um hier wirklich in die Tiefen des musikalisches Schaffens der Franzosen eintauchen zu können . ( LEO )
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                                                                                                               YERÛŠELEM - – „ THE SUBLINE”
Das ist ja mal wieder eine völlig andere Form der musikalischen Unterhaltung .Wobei man hier nicht mal wirklich von „Unterhaltung“ sprechen darf ,da es in den
gesamten 37 Minuten  Spielzeit viel mehr in Richtung hypnotischer, bedrückender und eiskalten Stimmung geht und man von einer Atmosphäre umschlungen wird ,welche einen eher in die tiefsten seelischen Abgründe ziehen kann bzw .wird. Bandkopf Vindsval und Keyboarder/Elektroniker W.D. Feld erschaffen hier eine verdammt starke avantgardistisch und experimentell anmutende Soundlandschaft ,welche sowohl durch Härte ,aber auch durch ein verträumt melancholisches Ambiente besticht .So ganz leicht mit Black Metal Elementen behaftet ,reichert man den Sound mit Industrial Elementen an und lässt insbesondere Drumcomputer Klänge mit einfließen .Und gerade diese sind es dann auch ,welche das gesamte Geschehen enorm stark prägen .Mit ner leicht monoton wirkenden Rhythmik durchzogen ,schaffen die es hierbei ,ne enorm kalte Atmosphäre aufzubauen ,welche wirklich bis ins tiefste Innere dringt und bei dir zu jeder Sekunde für nen kalten Schauer wirkt .Vor deinem inneren Auge tun sich hier Welten auf, welcher an Trostlosigkeit ,Kälte aber dennoch enormer Schönheit kaum noch zu erklären sind .Obwohl die Klänge des Drumcomputers hierbei vorrangig agieren ,werden dennoch hier auch die unterschiedlichsten Gitarrenriffs mit eingebracht . Und gerade dies sind es dann auch ,welche dem gesamten Geschehen so ein gewisses leichtes nordisches Black Metal mäßiges Ambiente verleihen .Gesangstechnisch arbeitet man zwar eher etwas hintergründig ,ohne jedoch deren unterschiedlichsten Ausdruckscharakter im gesamten Geschehen in irgendeiner Weise „untergehen“ zu lassen .Obwohl sicherlich „ The Subline” nicht unbedingt ein wirklich einfach zugängliches Album geworden ist und man sich hier ohne jeden Zweifel erst einmal „reinhören „ muss ,wird es da draußen unter Euch genügend Leute geben ,die darauf voll abfahren werden und die Klasse dieser eiskalten, bedrückenden und atmosphärischen Geschehens schätzen und lieben werden . ( LEO )
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                               FU 51
 
                                                                                                               EXTREM LIEDERMACHING ( A5 deutsch )
Irgendwie habe ich dieses Mal wirklich keinen echten Plan ,was ich zu Dirks kleiner Lektüre so großartig schreiben sollte ,zumal es in musikalischer Hinsicht bestimmt nur wenige unter unseren Lesern geben wird , die gerade in musikalischer Hinsicht hiermit so riesig was anfangen können .Denn wie man es von dem „Liederfreund „ kennt ,widmet man sich fast durch und durch der Liedermacherszene .Gut ,für den Metalfan gibt’s mit dem SEED OF AGONY Interview auch ansatzweise was geboten ,aber das war es dann auch schon .Ansonsten finden sich halt diverse Beiträge von und über Kai Klose Clue ,Sebastian Hackel,Marius ,ne  Buchvorstellung „Ein deutsches Mädel „und diverse anderweitige Beiträge hier wieder .Wer sich durch den Inhalt angesprochen fühlt ,kriegt auch hier dieses mal wieder nen CD’r Sampler mit den verschiedensten Interpreten dieser musikalischen Sparte geboten. ( LEO )    https://extrem-liedermaching.de.tl/   extremliedermaching@gmx.de

 

                                                                                                   HAMMER       L’IRA DEL BACCANO – „SI NON SEDES IS … LIVE  MMVII“
Ich stehe auf so‘n Scheiß .Es muss nicht immer krachen und ballern ,so das einem das Trommelfell fast platzt .Ne ,es können durchaus auch mal ruhigere Töne sein ,welche einen dennoch sehr beeindrucken und vor allem überzeugen können . Und genau so nen leckeren Mucke wird uns hier geboten. Ganz weit weg von irgendwelchen kommerziellen oder trendigen Gedanken, entführen uns die Herrschaften hier viel mehr in eine längst vergessene Zeit und nehmen uns mit auf ihre spacig /doomige Zeitreise ,welche aber dennoch auch so einiges an  rockigen Versatzstücken mit sich bringt .Alle 5 Stücke legen hierbei ne satte satte Überlange an Spielzeit vor  ( reicht von 7 min .bis hin zu 18 min . ) ,in der man sich im wahrsten Sinne des Wortes ,“fast verlieren“ kann .Als Fundament dienen hierbei ,fast schon etwas  monumental anmutende Hardrockriffs und ein Synthesizersound ,dessen Ursprung man zweifelsohne in den kultigen 70’zigern wiederfindet . Das gesamte Instrumentalgeschehen wird dann noch mit einem sehr psychedelisch Anstrich versehen ,und „fertig“ ist ne Mucke ,welche einen seine vollständige Konzentration abfordert .Teils etwas verspielt wirkend ,bringen die hier aber klangtechnisch auch immer wieder so richtig abgefahrene Ideen mit ein ,welche einem beim Zuhören immer wieder aufs Neue überraschen können .Wer auf so einen richtig abgefahrenen instrumentalen Doom/Space Rock mit verdammt hohem Niveau steht , kann sich hiermit so ein echtes Meisterwerk in die eigenen vier Wände holen . ( LEO )
Gordeon Music Promotion /Subsound / Cargo
                                                                                                            LEMMY – EINE HOMMAGE ( Taschenbuch )
Das ist ne richtig geile kleine und schnucklige Lektüre geworden ,die sich verdammt locker und leicht liest und natürlich alles mögliche rund um unseren Kult“ Lemmy „ abhandelt .Dabei setzen sich der Inhalt aus den verschiedensten Meinungen/Gedanken der jeweiligen Autoren zusammen und deren Sichtweisen zeigen wirklich recht klar auf ,aus welchen unterschiedlichen Gründen Lemmy nun zu einer der absoluten Kultfiguren in den verschiedensten musikalischen Szene geworden ist .Natürlich merkt man auf den insgesamt 90 Seiten ganz klar ,dass hier Motörhead Fans und Kennern am werkeln waren .Die insgesamt satten 21 unterschiedlichsten Beiträge ,lesen sich hierbei echt richtig gut und schaffen es tatsächlich ( wenn auch eher manchmal leider etwas zu kurz ),einem der absoluten Größen des Musikbusiness ein richtiges Denkmal zu setzen .Richtig geil und alles andere als standartmäßig ist für mich auf jeden Fall  das super locker geführte und durchaus etwas persönlichere Interview von Joachim Hiller. Auch die sehr persönlich geschriebenen Live Eindrücke ,welche man bei Lemmy & Co gesammelt hatte ,sind mehr als unterhaltsam .Leicht bestückt mit diversen Bildcollagen und anderweitigem Bildmaterial ,gib es zum Schluss noch ne kurze Vorstellung aller hier im Buch vertretenen Schreiberlinge . Insgesamt gesehen ist die kleine Lektüre wirklich richtig gut geworden ,auch wenn man ohne jeden Zweifel auf dem Büchermarkt jede Menge anderer Veröffentlichungen über Lemmy findet ,welche sich ausführlicher und repräsentativer darstellen . ( LEO )
Dialog-Edition & Trikont Duisburg      https://www.dialog-edition.de
                                                                                                                       ARTEFUCKT – „ STIGMA“
Auf der zweiten Scheibe der Rocker aus dem Ruhrgebiet gibt es mal wieder musikalische Kost ,welche ohne jeden Zweifel in den letzten Jahren enorm zugenommen hat und für mich selbst nur noch den Anschien erweckt ,als würde man ganz einfach versuchen ,sich noch ein großes Stück vom Deutschrock Kuchen abschneiden zu wollen . Ich will ja nun überhaupt nicht abstreiten ,das die Burschen es rein von der Instrumentenbeherrschung echt drauf haben und sich auch sicherlich im Bezug aufs Songwriting alles andere als blöd anstellen .Aber so ,wie das hier halt rüberkommt ,wirkt das doch eher alles sehr typisch für diese Sparte .So großartige Innovationen oder Absonderlichkeiten entdeckt man nirgends .Vielmehr werden hier 13 Titel + Bonussong geboten ,dies sich als enorm trendig kommerziell entpuppen .Richtig schön rocken tun die Songs ja , wobei da sicherlich auch so einzige Stücke dabei sind ,welche einen durchaus großen Hitfaktor aufweisen .Mit ner leichte punkigen und metallischen Attitüde versehen, rocken die doch verdammt gut los und werden damit bei ner Livedarbietung auch ohne jeden Zweifel dafür sorgen ,das vor der Bühne so richtig gut was abgehen wird .Das steht völlig außer Frage . Allerdings ist es letztendlich dann leider wirklich so ,dass man über weite Strecken absolut das Gefühl hat , das alles schon mal gehört zu haben .Zwar stellt sich nun nicht unbedingt Langweile ein ,wenn man sich das hier reinzieht ( als Abwechslung gibt’s hier natürlich auch mal ne Ballade ) ,aber irgendwie fehlt hier halt absolut die eigene Note und vor allem der Mut ,sich mal an irgendwas neues heranzuwagen . Wer klassische typischen Deutschrock ganz oben auf seiner Favoritenliste zu stehen hat ,wird hiermit dennoch vollkommen zufrieden gestellt werden . ( LEO )
Gordeon Music Promotion /Rookies & Kings / Soulfood
                                                                                                                   KRACHMANIFEST # 3 ( A4 deutsch )
Ich bin ja echt baff ,die beiden Nürtinger reißen eine Ausgabe nach der anderen runter, so dass es unsereins fast schon etwas „peinlich „ ist ,so irgendwie gar nicht richtig aus dem Arsch zu kommen !!!! Und wenn ich das Teil so erst einmal nur durchblättere – absoluter Respekt ,was die hier auch dieses Mal wieder alles zusammen getragen haben .Unter Mithilfe von Schreiberkollege "Gerste" (ehemals Campaign for Musical Destruction Zine)zeigen sich die über 90 Seiten auch hier wieder absolut vollgepackt mit derbsten Undergroundstoff ,welcher dich streckenweise echt vom Hocker hauen kann . Das einfache ,übersichtliche ,saubere und mit so nem leichten old school Ambiente versehene Layout ,macht sich hierbei natürlich absolut bestens ,so dass selbst meinereins hier keine Lesehilfe braucht . Kommen wir mal gleich zu den ganzen netten Gesprächsrunden …ich bin immer wieder echt begeistert ,wie ausführlich und tiefgehend diese ausfallen .Nix mit Standardgelaber ,sondern immer mit jeder Menge Hintergrundwissen gespickt , gestalten die sich enorm informativ und „locker vom Hocker „ . Schon alleine hier merkt man mehr als deutlich ,mit wie viel Enthusiasmus, Herzblut und Überzeugung man hieran arbeitet. Sollte dennoch irgendwer Zweifel daran haben , das hier Leute am Schreiben sind ,welche ganz genau wissen worüber sie reden ,der wird spätestens dann bei der Reviewrubrik überzeugt werden .Denn so tiefschürfend und ausführlich ,wie man hier über diverses Vinyl- ,Zine- und CD Material „herzieht“ , setzt schon ne ganze Masse an Allgemeinwissen voraus .Frei Schnauze wird hier niemals rumgeschleimt ,sondern knallhart bewertet und auch niedergemacht . Das hierbei die Reviews teilweise wirklich enorm lang geworden sind , zeugt einmal mehr davon ,wie intensiv man sich mit jeder einzelnen Veröffentlichung auseinander setzt . Geile Sache !Natürlich sitzen die Schreiberlinge nicht nur vom PC sondern sind auch verdammt aktiv ,was metallische Unternehmungen betritt .So gibt’s hier echt ausführliche ,teils recht lustige und enorm lockere geschriebene Abrisse über Festivals wie das  „A Sinister Purpose”, “Masters of the Unicorn” oder dem “ Morbid Catacombs” .Macht echt verdammt Laune ,sich deren Liveerlebnissen zu widmen .Wer dann noch mehr an Liveabrissen benötigt ,für den gibt‘s es dann noch nen ganz leckeres und ausführliches Tourtagebuch von „Violent Frustration“ . Hat man es dann geschafft ,das ganze Heft durchzuackern ,sitzt man doch erst einmal da ,und muss seine Gedanken ordnen ,um all das hier überhaupt so richtig zu checken bzw . zu verarbeiten .Ich kann hier nur meine „Hut ziehen „ und voller „Ehrfurcht „ abknienen .Definitiv das zur Zeit stärkste Zine ,welches hier in Deutschland sein undergroundiges „Unwesen „treibt .Die absolute Pflichtlektüre für jeden ,der noch den wahren Spirit der alten Metalszene in sich trägt und diesen  ohne irgendwelche Phrasen zu dreschen ,auch heutzutage auslebt. 3,50 € (zzgl. P&V) sind für den satten Wälzer ,eine der besten Investitionen ,welche ihr jemals getätigt haben werdet . ( LEO )
Interviews: Abjured (Grindcore), Abrasax Zine, Cannibal Ferox (Deathgrind ), Corrosive (Powerviolence ), Hässig (Crust/D-Beat), Necrophile (Death Metal), O (Blackened Postcore ), Occvlta (Black Metal ), Sacroscum (Black Metal ), Wreck (Grind/Powerviolence )
krachmanifest@gmx.net
                                                                                                                              SNOWFALL Nr . 8 ( A 5 deutsch )
Auf geht’s in die 8‘te Runde . SINT gehört nun absolut nicht zu den Leuten ,welche faul auf der Haut liegen und nichts mit sich anzufangen wissen .Mit recht gleichbleibender Beständigkeit sorgt er immer wieder dafür ,das bei Euch daheim keine Langeweile aufkommt und ihr Euch auch mal über Dinge des alltäglichen Lebens nen Kopf macht ,die so rein gar nichts mit Musik zu tun haben .Und gerade diese Beiträge sind es dann auch ,welche insbesondere sein Zine ausmachen .Sint lässt uns hierbei immer wieder tief in seine eigene Gedankenwelt eintauchen und gibt vor allem jede Menge an neuen Denkanstößen zu den unterschiedlichsten Themen ,welche ihm persönlich als wirklich wichtig erscheinen .Auch sein Mitschreiberkollege Maik Godau hat für diese Ausgabe wieder so einiges mit beigetragen .Richtig sau stark finde ich das kurze Comic  mit dem Namen  EVIL SCHRÖDER .Das hat mich gerade durch den richtig tiefschwarzen Humor  zum Lachen gebracht. Sein Beitrag  „Der Schlund der Kirchen“ zeigt dann einmal mehr auf , wie falsch und verlogen die Kirche bei uns eigentlich ist ,wenn es ums liebe Geld geht .Nicht weniger interessant ist das Kurzinterview mit ihm zum Thema  „Indizierung“ ,zumal ja gerade auch im extremeren Metalbereich dieses Thema ja nun doch desöfteren mal ansteht . „ Wir sind alle so mucho Macho…“ ist dann auch noch mal so ein „Gedankenspiel“ von Maik ,worüber man ganz gewiss auch mal etwas intensiver nachdenken kann .Was gibt’s noch ? Unter der Rubrik WISDOME OF THE DEAD präsentiert man Porträts und Gedanken zu/über Charles Darwin ,Erich Fromm, Karlheinz Deschner und Anne Frank . Allerdings gibt es hier natürlich inhaltlich noch so einiges mehr ,worüber man sich so seine Gedanken machen kann/soll/muss ! Aber das Snowfall Zine wäre ja nun nicht komplett ,wenn’s nicht auch musikalisch nen bissel was im Angebot hätte .So hat man sich dieses Mal Speckmann von MASTER, Haubersson von REVEL IN FLESH und Lenny von ENDSEEKER gegriffen ,um die hier nach allen Regeln der Kunst auszuquetschen . Sint’s musikalische ,wie auch Lesestoff mäßige Geschmäcker ,kann man dann noch ganz klar durch diverse Reviews ausmachen und erkennen .Obwohl ich ehrlicher Weise ja immer wieder zugeben muss ,das Sint mich inhaltlich wirklich immer sehr fordert und ich sein „Paperzine oft he living dead“ nicht gerade durchweg als ne leichte Kost ansehe ,gebührt ihm immer wieder meine absolut volle Anerkennung .Denn auch das ,was er dieses mal wieder auf seinen knapp 80 Seiten, im leichten  Cut and paste old school style zusammengetragen hat ,findet man sonst nirgends in irgend einer anderen Printveröffentlichung . ( LEO )
SintGrimmizer333@web.de
                                                                                                               VATRA I SUMPOR  ( FINEPRINT PORTFOLIO)
Ein wirklich schnuckliges und sehr aufwendig hergestelltes künstlerisches Teil ,welche qualitativ gesehen ,in dem obersten Bereich angesiedelt ist .Am ehesten sollte man diese Mappe sicherlich als eine Art der Präsentations-/Arbeits- /Bewerbungsmatte des Künstlers Marko Marov  ansehen ,welcher hier 14 seiner Arbeiten im Bildformat präsentiert .Der kroatische Künstler ,welche unter anderen schon Cover für „Abigal“ ,“Bestial Raids“, „Satan's Satyrs „  …. gestaltet hat ,gibt uns hier einen kleinen Überblick über sein Schaffen  .Und ehrlich ,der Typ hat‘s drauf .Alle Bilder ,welche teilweise schon fast in Richtung Gemälden gehen, sind auf schwerer weißer Pappe ,einschließlich beidseitiger Mattlaminierung, festgehalten  worden. Im wirklich sehr künstlerisch anspruchsvoller, im  schwarz / goldfarbenen Präsentationskarte mit UV-Spot-Aufdruck gehalten ,ist diese Mappe auf nur 200 Exemplare limitiert ,welche natürlich auch eine handnummerierten Zertifikatskarte enthalten .Also ,ein absolutes Sammlerstück ,mit welchem ihr Eure Sammlung ohne jeden Zweifel so richtig bereichern könnt . Sicherlich ist der Preis von 20,- Euro + Porto  (2,60 Euro Deutschland / 3,70 Euro international ) nun nicht gerade als ein absolutes „Schnäppchen“ anzusehen ,aber schließlich steckt hier jede Menge Zeit ,Kraft ,Enthusiasmus ,künstlerisches Talent und jeder Menge an Kreativität drin , welcher man auf jeden Fall ,auch finanziell gesehen ,auf jeden Fall seine Wertschätzung bekunden muss .Ein Top Teil ,welches ohne jede Frage bei Euch da draußen mehr als verdammt gut ankommen sollte . ( LEO )
witchcraftmag@gmx.de
                                                                                                                             AQUELARRE ZINE #16 ( A 4 englisch )
Auch wenn man nun schon ein paar Jahrzehnte lang im internationalen Metalgeschehen involviert ist ,hat man noch lange nicht alles entdeckt ,was so im internationalen Fanzinebereich abgeht .Und so ist das aus Peru kommende  AQUELARRE ZINE für mich auch das absolute Neuland .Und schon das allererste Abchecken hinterlässt einen mehr als positiven Eindruck .Super geile Druckqualität, super Layout und natürlich das aller Wichtigste ,so richtig geiler starker Inhalt . Denn auf den 60 schwarz/weiß Seiten zeigt man von Anfang bis Ende zu vollen 100% seine Zugehörigkeit zum Underground deutlich auf .Zumindestens würde ich das voll behaupten ,da mir von den hier vorgestellten Bands wie Pheretrum, Demonomancer, Noisecore, Devotion, Evocation, Necrovomit, Temptum, Witchnight …eigentlich so gut wie keine geläufig ist .Gut ,mal abgesehen von Evocation ,welche mir doch schon ein klein wenig ein Begriff sind .Ansonsten wirken die anderen Bands aber echt eher verdammt exotisch auf mich .Rein Mucke mäßig gesehen ,beschränkt man sich hier nicht nur auf eine Linie ,sondern zeigt sich durchaus etwas breiter gestreut ,auch wenn sicherlich der Anteil der eher etwas „extremeren“ Bands hier überwiegt .Neben den Interviews gibt nen paar reine Bandvorstellungen ,ein Special über die ungarische Fanzineszene ,Werbung und natürlich auch nen bissel was an diversem Reviewmaterial . Und auch im Reviewbereich wird mehr als deutlich ,dass die Fahne des Undergrounds mit Stolz und voller Überzeugung getragen wird .Da findest du so gut wie nix an irgendwelchem Massen kompatiblem Zeugs ,sondern wirklich nur Material ,welches aus den Tiefen des Undergrounds entsprungen ist .Auf jeden Fall hat selbst meinereins hier auch wieder die eine oder andere Veröffentlichung  entdeckt ,welche man unbedingt mal antesten muss .Zu beziehen ist das lecker Teil hier bei uns in Germany über witchcraftmag@gmx.de  ( 6,50 Euro Deutschland /8,00 Euro weltweit inklusive Versand ) . Ansonsten könnt ihr auch aber auch direkt an  storms_896@hotmail.com oder aquelarreperu666@gmail.com wenden ,um das Teil abzugreifen . ( LEO )
https://www.facebook.com/pages/category/Magazine/Aquelarre-ZINE-229660470530656/
https://aquelarreperu666.blogspot.com/
                                                                                                                               TOUGH RIFFS MAGAZINE # 5 ( A 4 englisch )
Das dieses Zine ohne jeden Zweifle zu den angesagtesten und begehrtesten Zines weltweit gehört ,ist echt nicht verwunderlich .Denn das Teil hat ganz einfach gesagt ,absolute Klasse .In jedweder Hinsicht setzt sich diese Lektüre an die Spitze der favorisierten Fanzines für mich ,zumal gerade hier nun fast „nur“ die ganze extreme Muckesparte beackert wird und man in dieser Hinsicht niemals auch nur einmal einen Kompromiss eingeht .Soweit wie ich das jetzt auch mitbekommen habe ,ist diese Ausgabe wohl komplett überall schon vergriffen ,so das ihr da draußen ,bei Interesse ,Euch sicherlich irgendwie den Arsch richtig aufreißen müsst um noch irgendwo so ne Ausgabe ergaunern zu können .Richtig fett geht’s hier musikalisch auf den 52 schwarz weiß Seiten zur Sache ,wobei man eigentlich auch nicht groß erklären muss ,das Bands wie SUFFOCATION,TON, BLOOD INCANTATION,PROTECTOR PUNGENT STENCH, GORGUTS, AGORAPHOBIC NOSEBLEED oder auch CARDIAC ARREST hier wie „die Faust aufs Auge“ reinpassen .Logisch hierbei auch ,dass nicht nur rumgeplänkelt wird ,sondern man auch in die Details geht und da natürlich nen ganzen Arsch voll an Informationen rauszieht ,die man sonst vielleicht doch eher nicht bekommt .Vom Layout her wie immer super geil gemacht und so richtig schön old school mäßig zusammengesetzt .Obwohl man hier doch über weite Strecken mit recht großem Bildmaterialarbeitet ,passt das ganz einfach nur vorzüglich rein ,.Wer nach den fetten Interviews noch nicht genug Infos rausgezogen hat ,kann natürlich auch wieder in dem Reviewteil noch seinen Wissenshunger stillen .Dieser ist allerdings „nur“ Fanzines und Büchern gewidmet .Komischer Weise gibt’s hier absolut nix an Tonträgermaterial zu ersähen .Aber drauf geschissen ,da die ja nun doch irgendwie teilweise in nem Fanzine einfach nur zu viel Platz einnehmen ( wie beim FU ) und im Endeffekt auch irgendwo in den Weiten des worl wide web zu finden sind .Dennoch werdet ihr auch hier noch mit nem ganzen Haufen an aktuellen News rund um diverse Bands versorgt und selbst so ein  kleines bissel was an Werbung hat hier seinen angestammten Platz gefunden .Boooohhhh ,was soll man noch sagen .Bewegt Eure Ärsche gefälligst ,um  die satte Metallektüre doch noch irgendwo/irgendwie abzustauben .Super geiles Teil ! ( LEO )
https://www.facebook.com/toughriffs/    https://toughriffs.weebly.com/    toughriffs@gmail.com
                                                                                                                            TOUGH RIFFS MAGAZINE # 6 ( A 4 englisch )
Eins gleich vorweg ,diese Ausgabe des Zines ist zum Glück für Euch noch bei diversen Mailordern/Lables oder bei den Leutchen selbst ,bisher immer noch abzugreifen !Also ,gleich losstatten und bestellen ,bevor es zu spät ist ! Wie man es von diesem sau starken Teil nun fast schon „gewohnt“ ist ,präsentiert sich das Teil auf den 60 Seiten  auch wieder verdammt fett und spricht einen sowohl inhaltlich wie auch Layout technisch total an .Old school rules !Natürlich werden auch hier bevorzugt die extremeren metallischen Ausrichtungen beackert  . (SADISTIC INTENT, MERCILESS, ATHEIST, GOD MACABRE, ROTTREVORE…. )Über die inhaltliche Qualität der Interviews braucht man hier ja eigentlich nicht mehr viel zu sagen ,da man es ja bereits ebenfalls fast schon „gewohnt“ ist ,dass sich diese innovativ und abwechslungsreich gestalten. Neben den ganzen Gesprächsrunden gibt’s hier dieses Mal noch nen richtig geiles SLAYER Special zu entdecken . Neben den obligatorischen Bandvorstellungen ,nen bissel Werbung ,hat man bei dieser Ausgabe aber mal wieder noch einiges mehr zu bieten .Denn im Gegensatz zur Vorgängerausgabe ,taucht hier dann doch mal wieder so einiges an Reviews aus dem Tonträgerbereich auf ( inclusive eines Specials mit  Death & Black Metal EPs aus den 90’zigern ) .Komischer Weise sucht man dann allerdings diverse Zines oder Bücher vergeblich ! Mmmh komisch ,ist aber allen Anschein nach ,so von den Machern bewusst gewählt . Naja ,wie auch immer , ich sitzt jedenfalls auch hier wieder da ,bin irgendwie fast geplättet und kann meine Begeisterung für dieses Zine kaum noch zügeln . Für 6,50 Euro( Deutschland ) oder 8,00 Euro ( weltweit )+ P./V. sollte ihr das Teil auf jeden Fall schnellstmöglich bei  witchcraftmag@gmx.de  bestellen .Falls es da dann doch eventuell auch schon zu Lieferengpässen kommen sollte ,mal im world wide web nachforschen oder Euch direkt beim Zine https://www.facebook.com/toughriffs/    https://toughriffs.weebly.com/   toughriffs@gmail.com melden .  ( LEO )
                                                                                                                          DEADHEAD FANZINE #4/#5 (A 4 ,englisch, Reprints )
Wenn ich jetzt nicht völlig falsch liege ,feiert dieses malaysische Fanzine irgendwie wohl sein 13 jähriges Jubiläum, wobei es aber wohl seit längerer Zeit keine aktuellen Ausgaben mehr gibt .Ob das Jubiläum nun der Grund war ,diese beiden Ausgaben nun noch einmal als Reprint nachzulegen ,kann ich beim besten Willen nicht sagen .Sicher ist jedenfalls ,das ohne jeden Zweifel die Neuauflage kein „Griff ins Klo „ ist ,sondern wirklich gerechtfertigt erscheint . Denn das ist wirklich ein echt lohnenswertes Teil ,welches zwar nun alles andere als aktuelle Infos bietet ,aber dennoch bei Euch da draußen ,schon auf Grund der dort vertretenen Bands, der Qualität und des knietiefen Undergroundcharakters/-charme ,richtig gut ankommen wird . Da ich vor Jahren schon mal die Ausgabe 5 näher beleuchtet hatte ,kopiere ich das Review hier ganz einfach mal rein und beginne auch gleich mit dieser.
DEADHEAD FANZINE #5 – “THE FIFTH SECRECY”
Bin ja echt manches Mal mehr als erstaunt ,aus welchen Ecken der Welt hier teilweise super geiles Material eintrudelt .So nen A4 Fanzine aus Malaysia durfte und konnte ich ja bisher leider noch nicht in den Händen halten ,geschweige denn ,darüber auch mal was schreiben .Und bereits der erste Eindruck ist ,sprich ,wenn man das Teil austütet , mehr als positiv .Da schlägt einem gleich nen fast Hochglanz Farbcover entgegen .Zwar ist das Logo und auch die Bandnamen kaum zu entziffern ,aber um so gespannter kann man dann auf das inhaltliche sein .Und hier geht’s dann auch richtig straff und tief in die Undergroundgefilde ,wobei man sich auch verdammt einen beim layouten abgemüht hat .Ist schon streckenweise noch so richtig geil old school mäßig in Szene gesetzt ,was meinereins echt verdammt gut anspricht .Aber auch rein inhaltlich lässt man sich in keinster Weise lumpen ,und widmet sich durchgängig eher der etwas deftigeren Musiksparte .Auf satten 82 Seiten hat man wirklich so einiges an verdammt kultigen Material zusammengetragen .Schon alleine die Interviews mit EXUMER  ,REPULSION oder BEHERIT sind für mich die Obersahne und sollten unbedingt von euch zuerst angecheckt werden .Natürlich sind auch die anderen Gesprächrunden u.a mit RATOR  ,
SHACKLES ,NATE WILSON ,EMBALMED SOULS ,NAUSEANT , D’ZAI ,MARTYVORE, EMBRACE OF THORNS oder auch CHAINSAW nicht weniger interessant .Auffällig hierbei vor allen ,dass man die Bands kaum mal mit irgendwelchem Standartgequatsche quält , sondern verdammt tief in deren geheime Welt eintaucht .Das man in diesem Fanzine natürlich auch diverse Veröffentlichungen der metallischen Musikszene nicht zu kurz kommen lässt ,ist ja wohl absolut logisch .Hierbei wird aber strikt zwischen offiziellen und Eigenveröffentlichungen getrennt ,so dass jeder seine eigene Rubrik erhält .Insbesondere die Eigenveröffentlichungen -  und Fanzineabteilungen will ich euch sehr nahe legen .Denn hier tummelt sich so verdammt viel ,allen Anschein nach ,super interessantes und geiles Material , welches sicherlich kaum mal irgendwann den Weg zu uns nach Europa finden dürfte bzw. kann .Da bin selbst ich total überrascht ,was es so alles in der weiten Metallerwelt noch zu entdecken gibt .Hier wird ganz klar deutlich ,dass trotz der immer zunehmender Kommerzialisierung der Metalszene ,der wahre Underground doch noch existiert und lebt .Zu dem Thema hat man dann hier auch gleich mal nen ganz interessanten Beitrag mit reingebracht . Falls ihr bei euch in euren heimischen vier Wänden noch nen bissel Platz habt ,könnt ihr den dann noch mit nem BEHERIT Poster ausschmücken .Ist zwar nun nicht wirklich nen super Bild ,aber halt doch in seinem s./w. Format irgendwie recht kultig geraten .Ich kann euch dieses Teil wirklich nur wärmstens empfehlen!
DEADHEAD FANZINE#4  - “THE FOURTH REVELATION”
Da ich mich über die nachfolgende Ausgabe bereits völlig ausgelassen habe ,brauche ich mich hier über die ganze Gestaltung nicht mehr großartig auszulassen .Denn die ist genau so old scholl mäßig geil ,wie bei dem anderen Teil .Auch hier tummeln sich auf fast 80 Seiten wieder absolut kultige Vertreter der damaligen internationalen Metalszene und geben einen intensiven Einblick in ihre vom Metal „ verseuchte“ Gedankenwelt . Top Gesprächsrunde ist hierbei für mich das sau fette 17 seitige Interview mit IMPETIGO . So etwas kriegt man echt nur ganz ganz selten mal geboten ! Aber auch die anderen Wortmeldungen von Headhunter D.C (Brazil)  , Black Fire (Malaysia) ,Rabbath Ammon (Jordan) ,Levifer/Goat Semen (Peru) ,Transgressor (Japan) ,Metal Savage (Thailand) ,Nocturnal Vomit (Greece) sind keinesfalls negative zu benoten ,sondern bieten jede Menge an tatsächlichen Undergroundinformationen, welche weit ab vom sonstigen Klischee liegen .Nen paar Seiten an offiziellen und Eigenveröffentlichungen gibt es hier natürlich auch wieder umzublättern  und durchzuarbeiten .Auch wenn es das dann „schon“ inhaltlich war und man hier leider nix von Live Berichten oder „abartigen“ Special entdecken kann ,wird man dennoch mehr als genügen Zeit damit verbringen können /müssen ,um den ganzen Inhalt wirklich genauestens abzuchecken .
Wenn ich jetzt nicht völlig fehl informiert bin ,gib es wohl auch noch andere Ausgaben dieses Fanzines als Reprint zu ergattern .Da müsst ihr Euch dann aber selber mal dahinter klemmen ,um da genauere Informationen zu bekommen . Ansonsten könnt ihr die beiden sau starken Reprint unter witchcraftmag@gmx.de  ordern .Pro Teil könnt ihr da wirklich getrost die 7,- Euro ( + 1,45 Euro P. Deutschland ) oder 7,- Euro ( + 3,70  Euro P. worldwide) investieren .Ne wirklich mehr als lohnenswerte Investition ,um mal wieder in die wirkliche und echte Welt des Undergrounds einzutauchen . ( LEO )   
                                                                                                                     THE SWINGKID FANZINE ( A5 englisch )
Was ist denn das für ein „merkwürdiges“ Zine .Erinnert mich im ersten Moment eigentlich erst einmal an ne verkleinerte Form eines Telephonbuches!!!! Wenn man dann noch den Untertitel „ A fanzine for international stamp collection and lovers of Punk Hardcore Reggae Metal DIY and other thinks „ liest ,man das Coverlayout betrachtet ,ist die Verunsicherung noch viel größer .Rein vom Layout ist das Teil ja nun wirklich absolut professionell ,auch wenn es so rein gar nichts mit irgend einer Form von old school zu tun hat .Komplett in Farbe gehalten ,auf Hochglanzpapier präsentieren sich die gut 80 Seiten aber durchaus verdammt interessant ,vorausgesetzt man bewegt sich musikalisch auch mal etwas abseits vom Metal .Denn der größte Teil der hier vertretenen Bands fühlen sich wohl doch eher im Punk ,Hardcore oder Ska Lager wohl .Wer aber nun voll auf diese musikalische Schiene abfährt ,den wird dieses Teil verdammt ansprechen .Interessanter Weise beackert man hier absolut nicht die deutsche Szene ,sondern ist zu vollen 100% auf die internationale Szene ausgerichtet .Das man sich hier Bands aus Ländern widmet ( u.a. Togo, Sri Lanka, Brunei, Suriname, Kuwait, Mauritanien….. )welche man so nun absolut nicht auf „dem Schirm hat „ ,ist für mich schon fast etwas einzigartig und vor allem verdammt interessant . In wieweit nun Bands wie z.B  Arka‘n , Skafu, Suburban Man, xEternidadx oder Dispute nun schon bekannt sind oder doch eher dem Underground zuzuordnen sind ,kann ich nun absolut nicht sagen ,da man sich nun mal in dieser Szene absolut nicht auskennt .Rein inhaltlich wird in den Gesprächsrunden auf jeden Fall das wesentlich abgearbeitet .Neben Bands kommen hier aber auch die Labelleute von JPAR-Records ( Finnland ) und die Veranstalter des SAWA-Festival in Kroatien zu Wort .Neben ein paar Kolumnen und nem Kreuzworträtsel gibt’s hier aber auch noch nen bissel was an anderweitigem inhaltlichen Material zu entdecken .In wieweit dieses Zine nun aber was für „ne internationale Briefmarkensammlung“ zu tun hat ,kann ich beim besten Willen nun nicht nachvollziehen ! Dennoch macht‘s insgesamt gesehen einen  guten Eindruck .Zusätzlich zum Heft gibt’s hier dann noch 2 farbige Aufkleber von Bands und ne CDR mit satten 21 Songs . Ihr seht also ,ist doch schon nen ganzen Haufen ,was einem dieses Zine hier anbietet .Was das Teil nun im gedruckten Format kostet ,konnte ich irgendwie nicht rausfinden .Wer aber Interesse hat ,sollte sich mal unter https://www.facebook.com/theswingkidfanzine/  melden oder sich unter https://www.file-upload.net/…/Swingkid5-finalversion.pdf.ht… die ganze Sache einfach kostenlos runterladen . ( LEO )
                                                                                                                                SCHREIKRAMPF FANZINE # 17 ( A 5 deutsch )
Der „olle“ Sille ist zwar mit seiner kleinen Undergroundlektüre nun wahrlich nicht immer der schnellste ,was ne Veröffentlichung betrifft .Aber dafür lohnt es sich immer vollends ,die lange Wartezeit in Kauf zu nehmen .Denn wo Schreikrampf drauf steht ,ist definitiv auch immer die volle Ladung Schreikrampf drinne .Und so kriegt auch die absolute „Krachfraktion“ mit der aktuellen Ausgabe wieder jede Menge an extremen Stoff geboten ,welcher sicherlich nicht nur musikalisch für absolute Taubheit sorgen kann ,sondern sich auch inhaltlich sich richtig schön derb und informativ präsentiert .Und so muss man sich auch dieses Mal durch immerhin durch über 40 Seiten kämpfen, welche natürlich alle samt im old school Style präsentiert werden .Los geht’s gleich mal ganz derb mit den kanadischen Noiser’n von “CUM SOCK ” ,welche hier doch mit Fragen bombardiert werden ,die weit ab vom sonstigen Schema liegen .Weiter geht’s dann mit dem Beitrag „Die Chemie muss stimmen „ ,welche einen doch sehr zum Nachdenken anregt .Die Bremer „Krachfetischisten“ von JIGSORE PUZZLE gewähren uns dann als nächsten einen kleinen Einblick in ihr Bandleben .Weiter geht’s dann mit der echt lesenswertem Hommage an Lemmy von „Motörhead „ ,in der nem ausführlichen Konzertbericht auch nen ganzen Arsch voll an diversen Veröffentlichungen mal näher abgeleuchtet werden .Liest sich schweine geil ! Silles Reviewseiten sind wie immer kurz und knackig gehalten ,bringen aber dennoch das wesentliche genau auf den Punkt .Dann heißt es erst einmal ,das Heft umdrehen ,da Sille diese Ausgabe mit zweit gedrehten Cover versehen hat . Was für ne abgefuckte Idee ! Beginnend mit nem wirklich tiefsinnigen Vorwort geht‘s dann auch gleich weiter mit wirklich total undergroundigen ,abgefucktem Kram .Oder hat jemand schon mal was von den Schwerinern JESUS KOMT AUS BÜTZOW gehört ???Ich nicht ,also gleich mal schnell nachgeforscht….und booh ,das ist ja derbster musikalischer Stoff ! Fortgesetzt mit zwei Beiträgen „Zurück in die Zukunft „ und „ Wo gibt’s denn so etwas“ von Enni ,in welchen er mal seine Gedanken freien Lauf lässt ,geht’s dann mit den Argentiniern STEVEXJOBS weiter .Zwar ist diese Gesprächsrunde eher recht kurz geraten ,bringt aber dennoch die wesentlichen wissenswerten Infos genau rüber .Nachdem sich dann Enni mit „Freakstyle „ noch einmal zu Wort meldet ,kommt nen richtig leckerer Livebericht .Silles Rubrik „Classicks Sille „ ,kann man getrost als fast einmalig bezeichnen .Denn hier kriegen diverse Veröffentlichungen, welche als Rohrkrepierer angesehen werden, mal richtig „ihr Fett“ weg .“Der Nachruf an einen Freund „ ist dann eine wirklich verdammt persönliche Sache ,welche einem logischer Weise nicht „kalt“ lässt ,auch wenn man Serge (NUNSLAUGHTER, SLOTH, MIST, APARTMENT 213, MINCH, SCHNAUZER, NORDIC ) nun selbst persönlich nicht kannte .Inhaltlich gib es denn wohl in diesem Heftchen noch nen bissel mehr zu erspähen ,worüber ich hier aber nichts sagen kann ,da wohl Silles Kopierer irgendwie gestreikt hat ,und ich hier nur auf leere weiße Seiten starre .Das „Problem „ kennt man ja aber nun selbst zur Genüge .Egal ,drauf geschissen ,denn der vorhandene Inhalt hat mich wieder mal vollends überzeugt und angemacht . ( LEO )
www.vulgarrecords.com      www.facebook.com/Vulgar-Records- 803859706318294/      sille@vulgarrecords.com
                                                                                                                                  METAL HORDE ISSUE #22/#23 ( A5 englisch )
Meine Fresse ,in Portugal scheinen die Uhren irgendwie anders zu laufen .Da stehen die doch glatt schon wieder mit zwei neuen Ausgaben am Start ,während unsereins sich hier einen abkämpft ,um mal wieder was neues Aktuelles präsentieren zu können .Der eine oder andere würde jetzt vielleicht mutmaßen ,das dort die Hefte einfach so zusammen geschustert werden ,aber weit gefehlt ,denn auch diese beiden Heftchenkönnen sich punkto  Qualität des Bild -  und Textmaterial top geworden .Obwohl beide Ausgaben rein Layout technisch einen doch sehr ähnlichen Style aufweisen ( insbesondere werden fast immer die selben Rahmen verwendet ),wirken die dennoch nie langweilig oder irgendwie ausgelutscht .Aber im Endeffekt erwartet man ja nun von nem Zine kein tolles „Bilderbuch“, sondern will in Sachen Inhalt die absolute Vollbedienung kriegen .Und hiermit wird nun absolut nicht gegeizt ,sondern auf voller Breite in Richtung dem Support der Undergroundszene gegangen .
Fast einmalig zeigt man sich dann mit der Numero 22. Denn hier wird komplett der schreibenden Zunft gehuldigt , was heißen soll ,das diese Ausgabe sich ganz und gar diversen Kollegen aus dem Undergroundfanzinebereich  widmet .Was für ne sau coole Idee .Und so nimmt man sich auf den fast 80 Seiten ausführlich ganze 9 Schreiberlinge „zur Brust „ und bombardiert diese mit Unmengen an Fragen . ( u.a . Grinding your Guts-Spanien , Forgotten Chapel - Irland  ,Culto Blasfemo - Spanien  ,Existence Zine -Singarore  ,das kultigste alles Zines überhaupt Slowley we Rot , Sangwitok – Malaysia ,By the Axe rules – Deutschland ).Und hier wird wirklich tiefsinnig in die Gedankenwelt jedes einzelnen eingetaucht ohne auch nur einmal den selben Frageaufbau zu verwenden . Also schon hiermit werdet ihr genug zu tun haben ,um Euch das alles genau reinziehen zu können . Um das ganze hier inhaltlich noch abzurunden ,findet man natürlich auch einiges an diversen Zinereviews ,nen paar extra Seiten für Tapeveröffentlichungen aus dem Underground und natürlich auch seitenweise offizieller Veröffentlichungen .Und gerade durch die könnt ihr sicherlich die eine oder andere Lücke in Eure Sammlung füllen und auch auf Neuentdeckungsreise gehen .Denn von dem Material ,was hier besprochen wird ,hat wohl das aller wenigste jemals den Weg in unsere Breiten gefunden .
Mit der Nr .23 beschreitet man dann wieder den „typischen „ Weg und lässt wieder die unterschiedlichsten Vertreter rund um den metallischen Erdball ,zu Wort kommen .Auf den diesmal knapp 60 Seiten präsentieren sich hier dann Bands der verschiedensten metallischen Sparten .( Gravewards, Analepsy, Taphos Nomos, Aversio Humanitatis, Biolence, Apokalyptic Raids…. Neben den üblichen Rubriken ,Tape Reviews und diverse offizielle Neuveröffentlichungen, haben hier aber auch 3 sehr ausführliche Livebericht ihren Platz gefunden ,welche einmal mehr ganz klar verdeutlichen können ,wie tief und intensiv man sich in der Szene bewegt .Was ihr jeweils für ne Ausgabe hinblättern müsst ,habe ich immer noch nicht rausgefunden .Schande über mein Haupt ! Wenn ihr aber mal im world wide web etwas rumschnorchelt ,könnt ihr die Hefte bei diversen Labels/Vertrieben für nen schmalen Taler abgreifen .Lohnt sich auf jeden Fall ! ( LEO )
Nuno Alexandre Oliveira  Rua Calouste Gulbenkian Número 13 2º Direito 2600-119 Vila Franca de Xira   PORTUGAL   www.facebook.com/MetalHordeZinePortugal/    metalhordezine@gmail.com
                                                                                                              AMOKSCHLAF – „AMOKSCHLAF“ ( TAPE)
Na ,mal horchen was die beiden Burschen aus dem Ruhrgebiet so musikalisch in ihrer Freizeitverzapft haben .So rein von dem eher etwas merkwürdig anmutenden Bandnamen hätte ich ja hier eventuell ne Muck erwartet ,die in Richtung Punk gehen könnte .Aber das unsereins da mal wieder völlig in Klischees denkt ,wird schon von der ersten Sekunde an ganz klar . Denn deren hier gebotenen 4 Stücke haben nun so rein gar nichts mit dieser musikalischen Sparte zu tun , sondern gehen ganz eindeutig in ne volle metallische Marschrichtung .Allerdings zeigt man hierbei nicht ganz klar auf ,in welcher metallischen Spielweise man sich am wohlsten fühlt. „Freier Fall“ ,der erste Song auf der A Seite bringt einiges an tödliche Spuren mit sich ,bietet drückende Riffs und zeigt sich phasenweise schwarz angehaucht .Auffällig bei diesem Song sind auf jeden Fall die ruhige Akustik Parts ,welche fast schon etwas folkloristisch anmuten. Beim nächsten Song
„Nekrolepsie“ lässt man etwas stärker den tödlichen Anteil einfließen und zeigt sich auch etwas verspielter. Neben den ganz leicht eingesetzten Sprach Samples ,zeigt man sich gesanglich eher keifender aber auch mal nen bissel tiefer in die growlende Richtung gehend . Auf der zweiten Seite lässt man dann etwas stärker den Black Metal Anhänger raushängen, wobei dies aber nicht immer unbedingt
 ganz geradlinig geschieht . „Insomnia“ ist zwar auch recht breit mit diversen tödlichen Elementen bestückt ,zeigt sich aber streckenweise sehr dunkel angehaucht . „Niobe“ ist so’n Stück ,was im  Mid Tempo Bereich angesiedelt ist  ,wobei gerade beim Riffing ganz deutlich die schwarzen Anteile überwiegen .Obwohl der Rhythmusaufbau eher etwas typischer gehalten wird ( es tauchen auch mal kurz Gitarrensolis auf ) ,hat der dennoch genügend positive Ausstrahlung ,die dich auf jeden Fall dazu bringt ,mitzuwippen .Für nen allererstes Lebenszeichen zieht man sich hier gut „ aus der Affäre „ .Wäre rein produktionstechnisch hier nen bissel mehr reingelegt worden ,würden die Songs auf jeden Fall bedeutend besser zünden und man könnte durchaus nen paar mehr Pluspunkte verteilen . Dennoch solltet ihr der Band zeigen ,das für Euch der Slogan „Support the underground“ nicht nur Phrasendrescherei darstellt ,sondern ihr Euch auch wirklich danach richtet . Die 4 Euronen (inkl. Versand),welche ihr investieren müsst ,tuen keinem wirklich weh und sind auf jeden Fall hier gut angelegt . ( LEO )
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                                                                                                                   ASHES OF ARES – „ WELL OF SOULS“
Hier haben sich mal wieder ein paar Größen der Metalszene ( u .a .Matt Barlow ex ICED EARTH ,Freddie Vidales ex ICED EARTH) oder auch Van Williams ex NEVERMORE) zusammengefunden ,um ihren metallischen Gelüsten zu frönen . Ihr mittlerweile zweites Album hat satte 12 Songs zu bieten ,die ganz lässig fast schon ne Spielzeit von ner Stunde Spielzeit erreichen können .Logischer weise kann man ja nun bereits durch die Bandkonstellation fast schon erahnen ,was man hier musikalisch dann geboten bekommen wird .Richtig ,recht traditionellen Power Metal ,welcher leicht thrashig angehaucht ist ,aber auch desöfteren mal eher recht starke progressive Elemente durchschimmern lässt .Und gerade diese Passagen sind es dann auch ,welche es dem Hörer nicht immer ganz leicht machen ,dem Songverlauf genau folgen zu können .Da wirkt das Geschehen dann doch leicht kompliziert und nicht immer ganz nachvollziehbar .Da muss man sich wirklich etwas öfter und intensiver mit dem ganzen Material hier befassen ,um das dann geistig zu begreifen und die Klasse wirklich zu erkennen . Denn fest steht ganz eindeutig ,dass die Herren hinter ASHES OF ARES ihr Handwerk absolut beherrschen und auch durchaus kreativ was auf dem Kasten haben .Und das zeigen die dann desöfteren mal ganz deutlich ,insbesondere dann ,wenn man echt starke Solieinsätze mit der Gitarre rüberbringt und diverse, teils außergewöhnlicher wirkende Wechsel beim Rhythmusaufbau vollzieht .Positiv ist auf jeden Fall auch der vielfältige Gesangsausdruck ,welcher sich zu meiner Freude, kaum mal in den sonst so typischen ,verdammt hohen Tonlagen präsentiert . Neben den insgesamt verdammt rockig metallischen Geschehen ,gibt es hier aber auch ein paar Stücke ,welche doch recht deutlich aus dem Geschehen hervortreten können .  Zum einen wäre da die Ballade „Soul Searcher“  ,welche zwar so gesehen eher typisch gestaltet wird ,aber doch ne ganz starke Ausstrahlung mit sich bringt und dem Album insgesamt dann auch mal etwas Ruhe einverleibt . Der stärkste und wohl am meisten vom Heavy Metal geprägte Song ist dann ohne jeden Zweifel .„Sun Dragon“. Von Beginn an wird hier volle Fahrt aufgenommen , mit Riffs und Rhythmen um sich geschmissen ,welche dir  sofort in Fleisch und Blut übergehen . Definitiv der stärkste Song des Albums , mit welchem man ein wirklich super heißes metallisches Eisen geschmiedet hat .Obwohl man nun wirklich einige Zeit braucht ,um mit dem hier gebotenen Material wirklich „warm“ zu werden ,ist das Album alles andere als schwach geworden und sollte von daher von der Power Metal Fangemeinde nicht völlig unbeachtet liegen gelassen werden . ( LEO )
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                                                                                                            MOURNFUL WINTER  - „ IN DEATH A BLISS“ ( TAPE )
Gar nicht mal so übel , was die 3 Mannen und das ein Fräulein hier auf ihrem Debüt verzapft haben . Schön old schoolig gehalten ,erkennt man bei denen auf Anhieb ,das die sich ohne jeden Zweifel dem nordischen Black Metal verschrieben haben und diesen auch in einer durchaus einigermaßen eigenständigen Form darbieten . Obwohl man sich bei der Grundgestaltung der 8 Songs sicherlich einer eher klassischen bzw .typischeren Herangehensweise bedient ,  bringt man dennoch einige gute eigenständige Ansätze hier mit rein .So ist zum Beispiel der Einsatz einer Klarinette ne wirklich gute Ideen .Auch tauchen hier mal vereinzelt ein paar  Riffpassagen auf ,welche man in dieser Form so noch nicht all zu oft gehört hat .Rein vom rhythmischen Aufbau her ,ist man hierbei doch recht bemüht ,den Songs nen bissel Vielseitigkeit einzuverleiben .Zwar bewegt man sich insgesamt gesehen , recht stark im Midtempobereich ,wobei man aber dennoch auch gelegentlich mal sehr ruhige Elemente mit einfließen lässt und dazu dann wieder voll gegensätzlich , auch mal im extremeren Schnelligkeitsbereich agiert .Diese Mischung macht sich schon ganz gut ,auch wenn es hierbei vielleicht doch noch etwas an der Umsetzung hapert .Dennoch kriegt man es hierbei ganz gut hin ,insgesamt so ne frostige und dunkle Atmosphäre aufzubauen .Hierzu passt natürlich dann auch der leicht schreiend wirkende ,teils kalte raue ,teils miese Gesangsausdruck. Alles in allem kommt die Mucke schon ganz gut an ,auch wenn bei denen noch jede Menge Luft nach oben ist .Auf jeden Fall sollte man die Band im Auge behalten und darauf gespannt sein ,wie die sich noch so weiter entwickeln .Das Teil gibt‘s mittlerweile in zwei Versionen . Die Tapeversion ist bei „Narbentage Produktionen“ für 4€  oder als CD ( mit 4 seitigem booklet ) für 12€ + 1,45€ Porto ( Deutschland) bei der Band abzugreifen. Allerdings sollte ihr Euch da dann wirklich ranhalten ,da diese Version auf 200 Exemplare limitiert ist .Wenn ich es jetzt richtig abgecheckt habe ,steht die Band bereits schon wieder mit ner Vinyl 7" EP  am Start .
(LEO )
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                                                                                                    METALKINDER – “PROMO 2017 “
Ich habe echt keinen Plan ,ob ich das nun wirklich gut oder total beschissen finden sollte ! Schön ist’s ja ,das auch im Metalbereich der Nachwuchs wohl allen Anschein nach nicht ausbleibt und die Szene dann wenigstens nicht ausstirbt .Allerdings stellt sich bei mir hier die Frage ,ob da Mutti und Vati nicht doch enorm dazu beigetragen bzw . nachgeholfen haben ,das sich deren Knirpse hier halt mal an härtere Töne ergötzen und nicht auf das ganze scheiß trendige DSDS Zeugs und elektronischem Gekloppe abfahren sollen .Rein musikalisch gibst an dem hier ja nicht unbedingt was auszusetzen ,auch wenn man sich eher doch recht einfacher Rhythmen und Melodien bedient . Was die 24 Kinder im Grundschulalter mit ihren erwachsenen Musikern hier nun zum Besten geben ,sind 10 Songs ,welche man in einem sehr metallischen Gewand verpackt hat .Neben drei Eigenkompositionen ,werden hier vorranging Kinderlieder ,wie z.B "Fuchs du hast die Gans gestohlen" , "Bi-Ba-Butzemann", “Der Mond ist aufgegangen „ bearbeitet  und sogar textlich leicht abgeändert .  „Der Mond ist aufgegangen“  kriegt hier sogar so nen ganz leichten orientalischen Touch verpasst ,was sich rein musikalisch gesehen ,echt gar nicht mal so schlecht rüberkommt .Obwohl man sich nun bei dem Großteil der Songs harter Heavy Metal Töne bedient,  lässt man auch mal so nen leichten „Rammstein“ Touch durchblicken und versucht sich sogar an diversen Power Metal Elementen .Zugegebener Maßen ist man doch stellenweise fast schon etwas überrascht ,dass die Songs gar nicht mal so schlecht sind ,wie man im ersten Moment hätte vermuten können . Für mich ist das aber dennoch nicht viel mehr als ne neue Art der kommerziellen Vermarktung des Metals ,mit dem man mal wieder versuchen will ,nen paar Euro einzufahren . Schon alleine die Tatsache ,dass die Scheibe von „Universal Music Vertrieb“ vertrieben wird ,lässt mich dabei mehr als nachdenklich werden .Auch die Beschreibung „… die METALKINDER machen KINDERMETAL! …“ ist so was von ner Werbestrategie ,dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann .Aber sicherlich ist das wieder mal genau solch metallisches Material ,welches bei den ganzen verkleideten Kasperköppen auf dem „Wacken Festival“ für absolute Stimmung sorgen kann und dann auch gleich zum Kult hochsterilisiert wird .Wer mit Kindergesang ,gepaart mit schwermetallischen Klängen in irgendeiner Weise warm werden kann ,könnte hier ja eventuell mal nen Ohr riskieren . ( LEO )
P.S. Ich bezweifle wirklich stark ,das sich auch nur die Hälfte der hier agierenden Kids wirklich für metallische Klänge interessiert und auch in ferner Zukunft in irgendeiner Weise da szenetechnisch unterwegs oder aktiv sein wird !
Universal Music Vertrieb  https://www.universal-music.de/
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                                                                                                   ANTHROPOCIDE – „ N.O.P.E „ ( TAPE)
Mal wieder nen richtig derber kranker musikalischer Vernichtungsschlag gefällig ,der euch auch das letzte bissel an übrig gebliebenen Hirn aus dem Schädel bläst !? Dann seid ihr hier genau richtig und könnt euch schon mal auf ne 14 fache Extremrundumbedienung gefasst machen .Denn das was die Tübinger auf ihrer ersten Langrille verewigt haben ,macht alles platt ,was sich denen in den Weg stellt .Richtig schön derb ,roh und fett heizt man uns hier auf dem auf 100 Stück limitierten Tape ein ,und entfacht eine wahre Gewaltorgie ,die sich aus handfestem, ehrlichem Grindcore und einiges an diversen Punk – und Hardcore Einschlägen zusammen setzt .Dabei entfachen die ein wirklich enorm heftiges Blastbeatfeuerwerk ,welches an Intensität und blanker Wut kaum noch zu überreffen ist . Wie es sich für solch einen Totalabriss gehört ,wird hier immer nur knapp an der Minutengrenze geballert  .Wirklich nur ganz kurzzeitig wird hier mal etwas das Tempo „gedrosselt“ ,bevor es dann erneut in Richtung des totalen Vernichtungsschlages geht . Fast schon logisch ,wird hier natürlich auch auf extremste gegrowlt und gekeift .Ganz lecker ,was man hier aus seinen Stimmbändern rausholt ! Einzig allein die doch recht häufig eingesetzten Sprachsamples können hierbei leider den Genuss dann doch leicht eintrüben .Dennoch ist das hier ohne jeden Zweifel ein absolut leckeres ,abartiges ,deftiges und zerstörerisches Klangkunstwerk geworden . Der perfekte Soundtrack ,um seine Schwiegermutter und auch alle sonstigen Leute ,welche einen so richtig auf den Zeiger gehen ,sofort in die Flucht zu schlagen . ( LEO )
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Fucking Kill Rec.   https://fuckingkillrecords.bandcamp.com/
                                                                                                                  WILT – “FACES OF THE GRAVE”
Wilt kommen aus der Ecke Herford und Bielefeld und beackern die Scene seit 2011. Faces of The grave ist der erste lange Tonträger des Vierers, es gab noch ein Demo davor. Wilt spielen Deathmetal,  recht straight, mittleres tempo, viel Doublebass, ziemlich fette Gitarren. Für eine Einordnung würde ich drei Insel Größen nennen, nämlich Bolt Thrower, Benediction und Korpse. Die Jungs beherrschen ihr Terrain und ihre Instrumente, keine Frage. Der Sänger brüllt growlig passend dazu. Soweit so gut ... Auf die Dauer könnte aber etwas mehr passieren. Die Länge der einzelnen Textzeilen ist immer ähnlich lang, das Aussprachetempo bleibt auch fast immer gleich, wenige Ausreißer, für meinem Geschmack könnten mehr Akzente gesetzt werden. Bei der Instrumentierung ist es bei einigen Titeln auch grenzwertig. Lange Doublebasspassagen in meist einem Tempobereich fordern mehr Spannung bei den Riffs und den Riffstrukturen. Und da ist auch noch etwas Luft nach oben. Ein paar Titel haben dieses Problem nicht, die, wo Wilt etwas krustiger zu Werke gehen. Die sind richtig kernig und stehen den Jungs sehr gut zu Gesicht. Davon würde ich gern beim nächsten Mal mehr hören, bzw. ein paar Akzente mehr bei Vocals und Instrumentierung. Wir haben es aber trotzdem mit einer sehr passablen Platte zu tun, die aber noch etwas ausbaufähig ist. Denn Substanz und Können sind definitiv vorhanden. ( FRANK )https://www.facebook.com/wiltingmusic
                                                 CASKET & GRAVEYARD GHOUL – „DEAD... STIFF AND COLD IN A BOX TO DECAY“ (7" SPLIT VINYL)
Ein nettes kleines Vinyl Häppchen hat uns Lycanthrophic Chants mit diesen Split serviert. Beide Bands sind passender Weise im dreckigen Oldschool Death - eher amerikanischer Art - zuhause. Caskets (ein ein Mann Projekt aus Detmold) Beitrag beginnt mit einem treibendem Riff, der Gesang klingt etwas wahnsinnig, es folgt ein etwas atmosphärischer Mittelteil, bevor groovend und treibend und wahnsinnig weiter geht. Kerniger Song, bleibt im Ohr. Die Norddeutschen Graveyard Ghoul (vielleicht schon bekannt von der Split LP mit Cryptic Brood) hauen eine ähnliche Kerbe, etwas flotter, dreckiger, hier steckt auch noch etwas mehr Wahnsinn im Geschrei/Gebrüll drin. Ein schönes Pärchen! Solche Splits machen Spaß! ( FRANK )
Lycantrophic Chants    https://lycanthropic.de/
                                                                                                                       FERNDAL – “ SINGULARITÄTEN”
Freunde abwechslungsreicher schwarzmetallischer Klänge aufgepasst ,das hier könnte für Euch Düsterstoff sein ,welcher Euch eventuellanmachen könnte .Nachdem die Mindener 2017 zum ersten Mal mit ihrem Debüt inErscheinung getreten sind ,legen die jetzt schon wieder nach ,und präsentieren mit “ SINGULARITÄTEN” nun ihr neuestes , 9 Songs umfassendes Werk .Sicherlich recht stark in den Black Metal Gefilden angesiedelt ,gehören die aber nun absolut nicht zu den Vertretern der Szene ,welche man so ganz einfach als typisch hinstellen darf und könnte .Denn was die hier musikalisch bieten ,ist nicht gerade typisch konventionell ,sondern beinhaltet so eignes an musikalischem Potential, welches man durchaus als innovativ bezeichnen könnte und welches der Band so einen gewissen Widererkennungswert verleiht . Schon das bedächtige Intro ,welches auf mich leicht klassisch ,mit nem leichten Kirchenambiente versehen wirkt ,bringt so ne gewisse epische Atmosphäre mit sich . Und diese leicht epische ,teils folkige ,teils heidnisch anmutende Ausstrahlung zieht sich dann auch durch das gesamte Songwerk und bekommt noch, durch seine eher sehr stark symphonische Prägung ,ein  zusätzlich Maß an Ausstrahlung . Hierbei zeigt man sich bei Songaufbau auch weitestgehend abwechslungsreich . Neben fast schon melancholisch ,ruhig und sehr erhaben wirkenden Stücken ,bekommt man hier natürlich auch immer wieder das volle aggressive Black Metal Brett vor den Latz geballert .Hierbei gibt’s ungelogen ,dann doch so einiges an ganz interessanten Momente zu entdecken ,mit welchen man eher nicht wirklich gerechnet hätte .Der hierbei eingesetzte Gesang ,der von keifen , Screams bis hin zu klar gesungenen Passagen reicht , passt sich hierbei bestens des jeweiligen Songs an und kann dessen Ausstrahlung noch einmal zusätzlich verstärken .Soweit, so gut gibt’s erst mal nicht wirklich was an dem Geschehen auszusetzten . Allerdings  muss man doch eingestehen , das gerade der Einsatz der klassischen Stilmittel (Cellos, Streichern, Klavier ) welche man
konsequent im Sound integriert hat , zwar ungemein gut wirkt , aber mit der Zeit doch etwas zu überfüllt wirkt .Teilweise ziehen sich gerade deren Einsätze etwas zu lang hin und geben dem gesamten Album dann doch viel mehr so nen klassischen symphonischen Charakter ,wobei der ursprüngliche Black Metal dann doch etwas auf der Strecke bleibt .So ein wirklich sau starker Song  ,welcher wirklich alles in den Maßen enthält , was einen starken symphonischen Black Metal Song auszeichnet  ,ist für mich ohne Zweifel Titel 7 „ Siebter Gesang „ .Auf jeden Fall der top Anspieltitel für Euch . Insgesamt gesehen können die 10 Songs dennoch überzeugen , auch wenn man sich doch etwas öfters mal so richtig gehen lassen hätte sollen und vielleicht doch ein wenig auf diese ,teils doch recht großzügig eingesetzten symphonischen Einschlage verzichten sollen .Wie heißt es so schön „ Manchmal ist weniger halt doch besser ! „ . ( LEO )
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       HAMMER
                                    INTO COFFIN –“INTO A PYRAMID OF DOOM”  (DOLP)        
                       INTO COFFIN  - “!THE MAJESTIC SUPREMACY OF COSMIC CHAOS” (MC )
Die Nadel senkt sich in die erste Rille, ein Keyboard Intro a la Jean Michel Jarre light - sehr light sogar - ertönt, es endet und Chorus, Fuzz und Zerre sind an und das Rauschen und Wabern der Verstärker verheißt nichts Gutes und einzelne Trommelschläge deuten an, dass gleich was passieren könnte. Und Rumms – von null auf hundert böllert es los. Schnelle, recht simple Death Black Metal Riffs knallen aus den Boxen, dazu growlendes Gebrüll. Geradeaus und unkompliziert. Ein etwas langsamerer Mittelteil folgt und rundet die Struktur ab, um dann mit der Wiederholung des ersten Riffs den Sack zu zu machen. Gut zehn Minuten um, Platte umdrehen. Ein schlichtes aber effektives Riff quillt aus der Membran, ohne Ansage wird von eins in den vierten Gang geschaltet, kurz gerast und zack - wieder zurück in den ersten. Es folgt ein sehr geiler Blackgerasepart und dann wieder die Bremse. So geht das auf der zweiten Seite etwa 17 Min., immer mit kleinen Variationen, der Brüller fällt auch mal ins kehlige Blackgekeife. Der Titel bleibt über die ganze Zeit spannend, ist gut gemacht. Plattenwechsel. Seite C. Beginnt mit einem langsamen, majestätischen Riff, welches sich langsam steigert. Das Riff wird zerpflückt und weiter variiert und der Part vom Anfang kommt auch nochmal. Nach etwa 18 Min folgt das rhythmische knacken der Auslaufrille. Fett! Seite D. Wieder ein spartanisches Riff, der Sänger kotzt ein paar Wortbrocken vor meine Füße. Eine cleane Gitarre spielt einzelne, fast süße Töne in ruhiger Atmosphäre und heuchelt Entspannung. Nicht lange. Eine schöne Blackmetalraserei Raserei zerstört die Idylle. Und es folgen die wohl schwärzesten Minuten auf dem Doppel Vinyl und bis zum Ende der ca 12 Minuten hält der Hessen - Vierer dieTemponadel am oberen Anschlag. Wow. Die Jungs aus Marburg haben ein gutesHändchen für Spannung, Spannungsaufbau und Atmosphäre. Das war ordentliche eine Packung! Kommen wir zum Tape.
Ein langsames Doomriff auf einem hypnotischen Trommeltakt entwickelt sich majestätisch über Minuten und wird zu einem rasenden Orkan, zu einem, wie für Into Coffin typisch, flotten atmosphärischen Blackmetal Riff. Weiter geht’s wieder mit einem Midtempo Part, unterlegt mit einer hypnotischen Trommelfigur, welches sich wieder langsam und lange aufbaut und in einem erneuten Gerasepart seinen Höhepunkt findet und das Ganze kommt dann nochmal ... Die Beschreibung der Songaufbauten klingen ziemlich nüchtern und öde, aber ich weiß gerade nicht, wie ich es anders machen sollte ... denn Into Coffin reißen absolut mit und sind kein Stück langweilig. Bei Titel zwei geht’s gleich mit Vollgas los. Ein rasendes Blackmetalriff wird verfolgt von einem langsameren, in diesem Wechsel geht’s weiter, bis zum Ende. Dieser Titel ist wahrscheinlich der heftigste der sechs von DOLP und TAPE.  Es ist schon klasse, wie die Band aus recht einfachen und straighten Gitarren Figuren und Tempowechseln mit kleinen Variationen bei Instrumenten und Getrommel Spannung und Abwechslung und Atmosphäre in die 10-18 Minuten langen Songs bekommt und die Spannung halten oder auch sogar noch steigern kann. Musik Freunde der schwarzen Kost, deren Futter nicht immer komplett sortenrein sein muss, oder Doomfreunde, die auch mal neben den Teller kucken, sollten antesten. Den Doom - Death - Black von Into Coffin erkennt man aus tausenden Bands heraus und es ist definitiv echt geiler Scheiß! ( FRANK )
Lycantrophic Chants    https://lycanthropic.de/
Terror from Hell Records   https://www.tfhrecords.com/terrorfromhell/
 
 
                                                                                              TRASH TAPE THERAPY – “ PART 3 – RETURN INTO NIGHTMARE” ( TAPE)
Ha ,die 3 kaputten Hauptstädter hatte ich schon mit ihrem ersten beiden Tapes voll auf dem Schirm und hatte da bereits genügend Gründe ,um mal wieder volle Pulle abzufeiern .Und schon wieder legen die so richtig satt ,fett und krankhaft verstörend wirkend , 10 Nackenbrecher nach, welche alle samt so in Richtung der einminütigen Zerstörungswut gehen. Wer in kürzester Zeit seine Fresse so richtig blutig geschlagen bekommen will und sich dann auch noch sein letztes bissel an verbleibendem Hirn rausballern lassen  will ,für den wird dieses Tape absolut unumgänglich sein bzw .werden . Denn deren Mixtur aus Grindcore, leichtem  Powerviolence Einschlag ,diversen fett rotzig dreckigen Punkelemente ,ist einfach nur brachial und immens aggressiv . Neben Unmenge an wirklich verdammt derb sägende Grindparts , rotziger Blastbeats, kommen hier natürlich auch die groovigen Extremsalven nicht zu kurz . Um dem ganzen Extrem hier noch zusätzlich nen leckeren Anstrich zu verpassen ,wird natürlich auch gesanglich nur in den ganz „abartigen „ Formaten gearbeitet .Meine Fresse ,da bleibt kein Auge trocken  ,kein Körperteil regungslos  und diverse Schäden am menschlichen Skelett sind absolut vorprogrammiert ! Wie auch bei den  beiden Vorgängertapes gibt ebenfalls rein produktionstechnisch hier kaum was auszusetzen .Gut ….. nen bissel mehr Bums ( Druck ) hätte man ja dann doch vielleicht noch mit drauflegen können , um das Ganze noch satter wirken zu lassen .Aber wozu gibt es denn einen Lautstärkeregler ,den ihr bei dieser Mucke auf jeden Fall auf volle Pulle drehen könnt/müsst und auch sollt .Richtig cooles Tape ,welches auf jeden Fall dafür sorgt ,dass ihr den ganzen scheiß Alltag mal vergesst und euch einfach nur so richtig gehen lassen könnt . ( LEO )
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                                                                                                                            SLEEP – „SCIENCES“
Rund 20 Jahre nach Dopesmoker (60min) bzw. Jerusalem (8 Min kürzer, ein Part fehlt, ansonsten gleich) schmeißt die Kifferbrigade Sleep ihr drittes Langwerk ohne jede Ankündigung auf den Markt. Nach mehrmaligem Hören stellt sich mir die Frage, was besser ist. Ohne Vorankündigung die Fresse poliert zu bekommen, oder halt mit. Mit Ankündigung könnte man in Deckung gehen. Ohne Ankündigung ist die Überraschung aber größer. Aber eigentlich ist es auch scheiß egal. Sciences haut um. Aber richtig. Kenner der Werke Sleeps Holy mountain und Jerusalem/Dopesmoker wissen, was auf die zu kommt. Fettester, groovender und extrem vernebelter Stonerdoom. Black Sabbath, Saint Vitus, Electric Wizard und Kyuss winken aus der Ferne und lassen grüßen. Das Intro The sciences ist mal ein gelungener Einstieg. Mastermind Al Cisneros zeigt dem Verstärker hier mal über drei Min, was auf ihn die folgenden 50 Min. erwartet. Es wabert, knarzt, schiebt, brummt, pfeift, dröhnt und poltert. Eine Klampfe, die mir, dem Hörer, eigentlich nur sagt, dreh richtig auf und ich nehme dich mit als Spielball zwischen die Hanfwolken und die warmen und fetten Klangwelten von zwei aufgerissenen Vollröhren Amps. Lass dich fallen, in die Wucht und die Frequenzüberlagerungen von einer sagenhaft fetten Gitarre und einem monumentalen Bass und der Trommelei von Jason Roeder. Ja, genau. Der Jason Roeder von Neurosis. Einer von den Trommlern, die genau wissen, was sie tun. Noch was zum Gesang, anfangs ist er sehr bestimmend, nach dem Motto: Hier geht’s lang! Im Laufe der knappen Stunde wird dieser entspannter und melodischer, wie man es von früheren Werken kennt. Kurzum: Die Scheibe kam aus dem Nichts und planiert mal eben alles, was hier vorher stand. Sehr viel besser geht es nicht. Das ist das ,an dem sich im Moment alles aus diesem Genre messen muss und auch messen lassen muss. Punkt. ( FRANK )
Third Man Records   https://thirdmanrecords.com/
                                                                                                             INCREMATE – „ VIOLENCE AND INSANITY“
Abrennen lassen die Dresdner hier absolut nix ,sondern setzten von der ersten Sekunde an ,auf volle Durchschlagskraft .Schon mit ihrem ersten Longplayer „Prospect of Death“ konnten die durchaus überzeugen ,legen nun aber mit ihrem zweiten Album wirklich noch mal ganz kräftig nach .Ganz eindeutig in Richtung Death Metal der alten Schule gehend ,setzt man hier mit 9 richtigen Krachern ,vehement seinen eingeschlagenen Weg fort . Der größte Teil der Songs ist ohne jeden Zweifel genau das richtig passende Material ,um seine Birne mal wieder so richtig kreiseln zu lassen . Zwar wird hier niemals in das ganz extreme Lager abgetaucht ,aber dennoch bringen die Stücke so richtig schöne ,dich stets nach vorn treibende Rhythmen mit sich . Ganz wenige ,gelegentlich auftauchende langsamere Momenten ( auch mal mit nen Gitarrensoli gespickt) ,passen echt gut rein und entziehen den Songs in keines Weise irgendwie die Energie oder Ausstrahlung .Hierbei zeigt man sich erfreulicher Weise ,sowohl bei der Riffgestaltung wie auch am Schlagwerk , richtig gut abwechslungsreich und recht erfrischend .Man setzt nicht nur vollkommen auf altbewährtes ,sondern lässt durchaus auch mal so ne kleinere ,recht eigene Note durchschimmern .Der inmitten des recht blutigen Massakers integrierte growlende dunkle Gesang passt hier logischer Weise ,“wie die Faust aufs Auge „ .Also ,was will man noch mehr ? Diese gut 33 min . old school Death Metal sollten vollkommen ausreichen ,um Eure faulen Ärsche mal wieder in Bewegung zu versetzen .Für die Vinylfreaks unter Euch ,wird’s das leckere Teil dann ab Dezember auch als auf 500 handnummerierte limitierte  LP Version geben . ( LEO )
German Democratic Recordings  H. Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg 90471     http://gdr.ostmetal.de     gdr@ostmetal.de
                                                                                                                  DYING – „ DEMO 2017 “  ( TAPE )
In erster Linie ist das hier wirklich Underground pur ,so wie man es kennt und auch vielleicht will .Keine überproduzierte Mucke ,sondern einfach nur aus dem Bauch heraus das gemacht ,was denen dann allen Anschein nach ,voll Spaß macht . DYING ,die bereits seit 2014 als Band existieren ,präsentieren uns hier nun erstmals ihren musikalischen Gedankenstoff in Form von 4 Songs ,die ganz schön rumplig aber auch recht krachig daherkommen .Recht stark im Bereich des ollen Thrash Metal angesiedelt , bringe die aber auch so einiges an punkigem Charme mit sich .Irgendwelches enormes oder extrem ausgefeiltes Songwriting sollte man hier allerdings nicht erwarten ,da die 4 Jungs hier doch „nur“ mit nem recht einfachen und doch streckenweise eher holprig klingenden Songaufbau daherkommen und sich auch bei der Riffgestaltung eher verdammt einfach präsentieren . Obwohl die nun durchaus ordentlich Dampf ,es an allen Ecken rumpelt und scheppert ,will aber so wirklich keiner der Stücke zünden . Leider sind auch die Sangesleistungen ,welche man hier zu hören kriegt ,eher verdammt dünne geworden und kaum zu erkennen .Da hilft es auch nicht wirklich großartig weiter ,das man einige Songs mit diversen Sprachsamples ( sind wohl von Klaus Kinski ) einleitet . Schade ,hätten die Jungs sich beim Songschreiben und beim gemeinsamen Proben doch mal mehr den Arsch aufgerissen ,wäre mit Sicherheit doch was bedeutend ansprechenderes bei rausgekommen .So ist‘s halt „nur“ ne Veröffentlichung ,welche zwar mit der klassischen schwarz/weiß Gestaltung incl . Texten  , so nen wirklich richtig guten Underground Charme verbreitet ,aber halt musikalisch doch noch um einiges zulegen muss ,um heutzutage noch irgendwie wirklich in der Szene wahrgenommen zu werden . Aber die Leutchen unter Euch ,welche gerade auf solch totales Undergroundmaterial abfahren ( vielleicht ist das ja auch mal in ferner Zukunft nen Sammlerstück und richtig was wert ? ) ,können das auf 50 Stück limitierte Tape gibt’s für nen kleenen Fünfer oder auf Bandcamp abgreifen . ( LEO )
https://dyingmetal.bandcamp.com/releases    https://www.facebook.com/dyingmetal/
                                                                                                         EMILS – “ FIGHT TOGETHER FOR…”( LP / RE – RELEASE )
Eins sei schon mal vorweg gesagt – ein super fettes Packet für Fans und Leute ,die es noch werden wollen ,ist das hier auf jeden Fall schon mal .Denn außer der LP ( incl . dickem Booklet ) gibt’s hier dann auch noch zusätzlich ne
  Bonus 7" mit 4 unveröffentlichte Live Cover Songs ,welche man zwischen 1989 - 1993 an unterschiedlichsten Veranstaltungsorten mitgeschnitten hat . Auch rein optisch macht das Teil richtig gut was her . "Fight together for..." war ja nun das erste Album der Hamburger , mit welches sich die Band doch so einen gewissen Kultstatus erspielt hatte .Obwohl die EMILS mit zu den bekanntesten Bands dieser Zeit gehören , hatte unsereins die nun über die Jahre hinweg musikalisch absolut nicht auf dem Schirm . Gut ,deren Name ist mir schon nen Begriff ,aber was hier an musikalischer Kost geboten wurde ,wurde von mir ganz einfach nur in die Kategorie „Punk“ eingeordnet .Aber ganz so belangloser Punk ist es ja nun halt doch nicht ,was die Hamburger fabriziert haben . Obwohl sicherlich die punkigen Einflüsse auch hier überwiegen ,gingen die bereits 1988 schon einen beachtlichen Schritt weiter und ließen diverse leichte Hardcore - und auch Metal Elemente mit in ihre Mucke einfließen .Für damalige Zeiten war das schon was absolut Neues und sicherlich auch sehr gewagt . Aber gerade diese Vermischung hat dann wohl dazu geführt , dass die Scheibe heutzutage diesen gewissen Kultstatus genießen kann . Auf jeden Fall klingen die 11 Stücke alles andere als gleichförmig, gleichbleibend oder langweilig . Auch rein technisch gesehen ,können die hiermit überzeugen . Da kann zweifelsfrei ne richtig heftige Pogoparty starten ,auch wenn es desöfteren dann doch mal zu Tempowechseln und den damit verbundenen Umbrüchen im Rhythmusaufbau kommt . Bei mir kommt die Mucke jedenfalls richtig gut an ,auch wenn sicherlich die Punks der heutigen Tage sich damit dann doch eventuell etwas schwer tun könnten .Den ollen Herrschaften unter Euch ,welche sich zu damaligen Zeit szenetechnisch in den punkigsten Undergroundschuppen rumgetrieben haben ,wird das Teil aber richtig gut gefallen und dafür sorgen ,dass die alten Zeiten wenigsten musikalisch doch noch einmal in die heimischen vier Wänden aufleben werden . ( LEO )    
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                                                                                                               DEPRESSION -  „ UNGLAUBE“  ( LP )
Mit der Veröffentlichung hat sich „Power it up“ eine der undergroundigsten Bands geschnappt ,welche sich gerade in dem „lärmenden“ Sektor echt nen verdammt guten Namen erspielt hat .Denn die drei von DEPRESSION wüten immerhin schon bald ganze 20 Jahre durch die metallische Landschaft und haben in der Zeit auch schon einiges an Material ausgegraben .“Unglaube „ welches bereits vor 10 Jahren als Teil einer Split CD (mit Paganizer) erschienen ist ,kommt hiermit nun als „solo“ Vinylscheibe raus . Soweit wie ich das hier jetzt so feststellen kann , gibt‘s das lecker Teil in zwei verschiedenen Versionen .Erst einmal als auf 100 Stück limitierte DIE HARD EDITION  in orangem Vinyl .  Die farbige Vinyl Version wurde neu gemastert, sowie wurde das Artwork überarbeiteten und Linernotes hinzugefügt. Hierauf festgehalten sind 13 Tracks, inclusive. zwei Bonustracks ,welche auf der Splitscheibe wohl nicht vorhanden waren. Auf der mir vorliegenden schwarzen Vinylversion ist wohl dann auch ein anderer Bonustrack drauf ,als wie bei der farbigen Vinylversion ( zumindestens habe ich das bei der Titelliste im Internet so erkennen können ) .Musikalisch geht’s ,wie wohl jeder weiß ,bei den dreien volle Pulle in die wüsteren old school Death- / Grind Regionen .Teils echt ganz schön groovig gehalten , prügelt man sich hier fast „die Seele aus dem Leib „ und lässt auch gesangstechnisch ,mit den tiefen Growls völlig kranken Screams, absolut nix anbrennen . Da man den Jungs auch so ne gewisse Eigenständigkeit bestätigen kann ,solltet ihr durchaus mal noch ne Lücke in Eurer Sammlung finden ,in der ihr diese Scheibe einordnen könnt . Coole Mucke und coole Scheibe ,die nicht nur die absoluten Die Hard Fans der Band vollkommene überzeugen kann/wird . ( LEO )
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                                                                                                              WEAK ASIDE – “ FORWARD INTO DARKNESS”      HAMMER
Auch auf ihrer mittlerweile dritten Langrille bietet das ostfriesische Todesschwadron wieder super derben Stoff ,der bestens dazu geeignet ist ,mal wieder voll abzugehen und zu 100% dazu beiträgt ,dass man seinen ollen Körper dann zwangsweise doch mal wieder in Bewegung setzt .Obwohl die vier Burschen nun nicht wirklich großartig was an ihrer Mucke verändert haben ,wissen die aber ganz genau ,welche Zutaten es braucht ,um auch heutzutage noch punkten zu können .Durchzogen mit totalem old school Spirit , zeigt man sich auch hier vorzugsweise im enorm fetten und niederwalzendem Mid Tempo Death Metal Bereich angesiedelt ,wobei man aber auch immer wieder das Tempo anzieht und die 9 Songgeschosse mit absoluter Präzision voll ins Ziel katapultiert , um dort nur Tod und Verwüstung zu hinterlassen .Gerade solche Nackenbrecher wie „Royal Blood Dethroned“, "Contact“  oder auch „Face Down“ machen alles nieder ,was sich denen in den Weg stellt .Das ist schon richtig geil was hier abgeht ,auch wenn man hier insgesamt recht stark „Bolt Thrower“ und natürlich „Obituary“  Einflüsse ganz klar ausmachen kann .Aber für mich sind es dann auch ganz genau diese Einflüsse , welche meinen Adrenalinspiegel ansteigen lassen , mir das Blut in die Adern pumpen und für nen enormen Schub an neuer Lebensenergie sorgen . Hört Euch mal so’n Stück wie „In The Deep There Is No God“ an und ihr wisst genau ,was ich meine . Obwohl insgesamt gesehen ganz vereinzelt auch hier mal kürzere „melodischer“ anmutende Phasen den Weg in einzelne Songs gefunden haben , groovt ,walzt und schreddert es in den  35 min .an allen Ecken und Enden. Die tiefe und teils leicht „kehlige“ Gesangsspur passt hierbei natürlich wie „die Faust aufs Auge“ und verleiht den einzelnen Songs zusätzlich noch so ne gewisse düstere Aura .Zwar gibt es hier nun leider keinen Song ,der wirklich mal so ganz enorm heraussticht ,aber dennoch ist “ Forward Into Darkness” ne mehr als verdammt starke Scheibe geworden ,welche echt ne Schneise der Verwüstung hinterlassen wird .Ein verdammt fettes und mächtiges Bollwerk an tödlichen Klängen, welches jeden echten old School Deather vollends glücklich machen wird .Ich zücke hier jedenfalls völlig ohne Bedenken die HAMMER Marke .  ( LEO )
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                                                                                                                            LIZETTE & - „IGNITE“
Fangen wir mal ganz von vorne an . Wenn ich mir die Bandmitglieder so anschaue ,würde ich doch absolut glatt behaupten ,hier geht’s in die Gothic Schiene . Das bewahrheitet sich dann allerdings absolut nicht .Und eh ,die Frontfrau der Band sieht ja wirklich richtig böse aus .Da kannst du als Kerl echt schon irgendwie Angst kriegen ! Das aber nur mal so am Rande ,wobei ich allerdings dann meine Erwartungshaltung in Sachen Gesang auch gleich in Richtung der vollen Rockröhre auslege . ( reines Klischeedenken ! ) Um so erstaunter bin ich dann wirklich ,was die Schweden hier auf ihrem Debütalbum rüberbringen .Obwohl das nun in erster Linie nicht unbedingt super ultra viel mit Metal zu tun hat, gibt es dennoch bei den gebotenen 10 Songs immer mal wieder recht Headbanger freundliche Ausflüge .So richtig und genau lässt sich dann das hier musikalisch gebotene aber nicht direkt auf den Punkt bringen . Denn die Schweden sind in Sachen musikalischer Einflüsse mehr als verdammt breit gefächert unterwegs .Eher sehr modern und ohne Zweifel Radio tauglich ausgerichtet ,werden hier die unterschiedlichsten Elemente aus dem Modern Metal – ,Electro- ,Pop-, Rock-, und  Industrial Bereich miteinander vermischt und zu einer musikalischen Präsentation verarbeitet , welche echt schon ne Klasse für sich ist .Dabei wird Abwechslung genau so groß geschrieben wie verdammt eingängige Melodien und Rhythmen .Neben Songs ,welche ohne jeden Zweifel bestens für die Tanzfläche geeignet sind ,Songs die zum nachdenken und hinhören inspirieren , gibt’s hier natürlich auch so ein paar richtig stark metallisch rockende Stücke , welche es so richtig verstehen ,dich mitzureißen .Das inmitten diverser Stücke auch so eine gewisse düstere Atmosphäre mit eingebracht wird ,wirkt sich enorm positiv auf die Gesamtausstrahlung der Stücke aus .Tja ,und was ist nun mit dem anfangs angesprochenen Gesang … Ganz so ,wie ich‘s gedacht hätte ,zeigt man sich dann doch nicht .Zwar geht die Dame desöfteren mal richtig gut aus sich raus ( erinnert mich da doch etwas an Doro Pesch )  ,aber bevorzugt bewegt man sich dann doch eher in dem ausdrucksstarken ,etwas ruhiger gehaltenen Gesang ,welcher streckenweise dann sogar balladeske Formen annimmt .Auf jeden Fall können einen die unterschiedlichen Stimmlagen qualitativ vollkommen überzeugen und zeigen ganz deutlich auf ,dass hier wirklich jemand am werkeln ist ,der sein Handwerk absolut versteht . Auch wenn solch musikalische Darbietungen sonst nicht mein bevorzugtes Einzugsgebiet sind ,bin ich doch irgendwie mehr als beeindruckt ,was hier in den gut 46 min .abgeht .Ein wirklich verdammt starkes und vor allem interessantes Debüt ,welches uns hier die Schweden vorlegen .Kann und will ich ohne Bedenken weiter empfehlen . ( LEO) 
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                                                                                                                   OUTLOUD – „ VIRTUAL HERO SOCIETY“
Was ist denn das für nen grell buntes spaciges Cover ?? Sieht irgendwie voll daneben aus und lässt nun wirklich absolut keinerlei Gedanken aufkommen ,was hier musikalisch abgehen wird . Also ab mit der Scheibe in den Schacht und schon wird ganz schnell klar ,in welche stilistische Ausrichtung sich die Griechen am wohlsten fühlen .Denn bei all den gebotenen 12 Tracks wird mehr als deutlich klar, dass man sich im Bereich des  Heavy/ Rock der achtziger Jahre angesiedelt hat .Hierbei geht das Fünfergespann recht geradlinig zur Sache und verzichtet so ziemlich komplett auf irgendwelche Experimente .Heißt also ,so wirklich unbedingt super viel an irgendwelche Überraschungen hält man hier kaum mal bereit . Meist eher recht melodisch ,fast schon softig gehalten ,werden hier nur ganz selten mal so richtige die Gitarren oder die Drums bearbeitet .So zeigt man sich bei Stück 7 „We got tonite“ einzig allein mal so richtig schön hard rockig und bestückt diesen mit einem  einigermaßen  mitreißenden Rhythmen und härteren Riffs . Die obligatorischen Balladen dürfen natürlich auch hier nicht fehlen .Allerdings sind auch diese eher in fast schon typischer Weise arrangiert ,klingen beweitem aber nicht schlecht ,können aber dennoch irgendwie absolut nicht dafür sorgen ,das bei mir in irgendeiner Hinsicht ,Emotionen freigesetzt werden können . Titel 11 „Fallen Angel“ ,der nur a capella gesungene wird , klingt für mich eher nach nem Popkulturstück und passt irgendwie so rein gar nicht hier ins Geschehen rein ! Und der Rest der gebotenen Stücke …hier und da wird mal ein kurzes Soli eingestreut , ganz vereinzelt tauchende klassisch angehauchte Klavierpassagen und Keyboards auf .Das macht sich alles ja nun gar nicht mal so übel ,zumal man es damit recht gut schafft ,so einen gewissen Oldie Heavy/Hard Rock Charme rüberzubringen .Gesungen wird natürlich im gewohnten höheren Tonlagen .Insgesamt zwar gut gespielt und auch überzeugend rübergebracht ,aber völlig ohne irgendwelche riesigen bzw . nennenswerte Überraschungsmomente . ( LEO )
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                                                                                                                       ENEMY INSIDE – „ PHOENIX“
In den letzten Wochen wurde ja massiv für das  Debüt der 2017 in Aschaffenburg gegründeten Band geworben ,so das sich deren Namen schon doch irgendwie bei einem eingebrannt hat .Kann ne Band ,die erst so kurz am Start ist und sofort mit nem Longplayer loslegt ,die Leute denn nun wirklich beeindrucken oder sogar vom „Hocker hauen „ ? Kann man eigentlich nur JA sagen ,denn nachdem das Silberteil nun schon nen paar Runden im Player gedreht hat , steht fest , das einem das hier Gebotene  ohne jeden Zweifel, nicht kalt lassen wird bzw .kann .Schon alleine die enorm stimmgewaltige und großartige Stimme der Frontfrau Nastassja Giulia lässt einen über weite Strecken ne echte „Gänsehaut“ über den Rücken fahren .Was die an Power ,Energie und starken Ausdruck mit sich bringt ,lässt einen dann fast schon etwas sprachlos dasitzen .Musikalisch gesehen betreten die 5 Leutchen hier dann zwar nun kein absolut neues Territorium ,da man die 10 Stücke ( incl . Coverversion TEXAS „Summer Son“) stilistisch ganz eindeutig in Richtung „ Evanescence“ oder auch „ Lacuna Coil „ einordnen kann .Allerdings präsentieren sich die Aschaffenburger hierbei keinesfalls als ne reine Kopie der genannten Bands , sondern bringen doch ne gehörige Portion an Eigenständigkeit und  Wiedererkennungswert mit sich .Ihre Mixtur aus Dark Metal und Symphonic Metal klingt zwar wirklich sehr modern ,aber dennoch enorm frisch . Hierbei schafft man es hervorragend ,einen verdammt kraftvollen Soundteppich auszurollen ,welcher neben jeder Menge geiler Melodien , harter Riffs auch ne Vielzahl an dunklen ,sehr atmosphärischen Momenten mit einbindet .Man merkt wirklich zu jeder Sekunde ,mit wie viel Leidenschaft und Herzblut die Band hier am Werkeln ist . Bei dieser Form der musikalischen Präsentation dürfen natürlich klassische Instrumente ( z.B .Klavier ) und der Einsatz des Keyboards nicht fehlen .Deren Verwendung hält sich aber zum Glück voll in den erträglichen Grenzen und kleistert die Songs zum Glück niemals zu .Viele Bands dieser Sparte zeigen sich ja dann doch gerade durch die Verwendung dieser Elemente fast schon unerträglich kitschig und überfüllt .Hier setzt man aber wirklich dezent und passend diese Stilelemente passend genau ein .Obwohl man insgesamt gesehen den Songs in Sachen Tempo und Songstruktur etwas mangelnde Abwechslung vorwerfen könnte ,ist man dennoch  redlich darum bemüht ,keine wirkliche Langweile aufkommen zu lassen .Gerade deren doch recht ausgewogenes Verhältnis zwischen Härte und Melodie lässt einen doch immer wieder auf Neue aufhorchen und die Ohren spitzen .Ist irgendwie schon echt wirklich cool geworden ,was man hier in den gut 50 . min musikalischer Unterhaltung geboten kriegt .Auch wenn es für mich hier nicht ganz für die HAMMER Marke reicht ,hat die Band hier ein Debüt ans Tageslicht befördert ,welches ohne jeden Zweifel mit zu den besten Veröffentlichungen in der Sparte Symphonic- /Dark Metal der letzten Jahre gehört .Ne echt klasse Scheibe ,welche fast auf der ganzen Linie überzeugen wird/kann . ( LEO)
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                                                                                                                    THWART – “ ONCE HUMAN”
Berlin könnte man ja nun durchaus auch schon als ein Zentrum der „metallischen Macht „ bezeichnen .Es ist ja wirklich mehr als erstaunlich ,was es hier an Bands und metallischen Geschehen gibt und was es alles neu zu entdecken gibt .“Thwart“ gehören zu der neuesten Generation an metallischen Vertretern ,welche die Berliner Szene nun ausgespuckt hat . Erst im vergangenen Jahr gegründet ,legen die nun bereits schon ihr Debüt vor ,um damit eure knallharten Herzen zum Beben zu bringen .Und man ist doch schon ein wenig überrascht und verwundert ,wie gut sich die hier nun mit ihren 12 Debütstücken präsentieren .Das hier nun absolut keine „blutigen Anfänger“ am Start stehen ,ist schon mal zu 100% erkennbar .Denn was Instrumentenbeherrschung und auch gesangliche Darbietung betrifft ,da bewegt man sich schon in einer sehr qualitativ hochwertigen Richtung .Orientiert wird sich hierbei ganz klar an der Thrash Metal Sparte ,welche aber durchaus auch so einige anderweitige metallische Einflüsse und nen ganz leichten Metalcore zulässt . Über weite Strecken eher etwas melodischer ausgeprägt ,kommt man dennoch immer wieder enorm in Fahrt und setzt dabei auf einiges an stark groovenden Passagen .Gerade die extrem schnelle Gitarren- und Schlagzeugparts bringen enorm viel an Energie mit sich ,wohingegen die melodischeren Abschnitte ( inclusive Solieinlagen ) sehr für ne eher beruhigende Gesamtausstrahlung sorgen . Da zeigt an sich doch schon enorm rhythmisch vielfältig. Obwohl sich die Band nun in einem doch sehr modern und ehre etwas trendiger ausgerichteten Soundgewand präsentiert ,bringen die einzelnen Stücke dennoch immer noch genügend „Eigenleben“ mit sich ,um doch im gewissen Maße noch aus der breiten Masse herausstechen zu können . Vor allem gesanglich zeigt man sich hier in top Form und bietet qualitativ auch so einiges an Abwechslung . Gerade die unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Frontfrau ( mal dunkel ,fast keifend ,mal hell fast Engels gleich und dann mal wieder so richtig fett, kraftvoll, knackig ) können einen doch schon richtig beeindrucken  .Die leicht growlende , knallharte dunkle männliche Stimmlage bietet hierzu dann natürlich einen absolut passenden Kontrast .Obwohl das nun alles andere als was neues in der Metalsparte darstellt ,passt das dennoch zu vollen 100% hier rein .Wer auf ne wirklich erfrischende, abwechslungsreiche und fette Portion an modernem Thrash Metal steht ,der kann ohne große Bedenken hier zugreifen . ( LEO )
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                                                                                                                INFERNO – “ HIBAKUSHA”( LP )
Die alten ,echten und knallharten Die Hard Punk Fans könnten schon irgendwie nen feuchtes Höschen kriegen ,wenn die Scheibe auf dem Plattenteller beginnt zu rotieren .Denn die Süddeutschen zählen wohl in diesen Kreisen zu den echten Legenden ,welche damals 1986 ,mit ihrem zweiten Album doch ganz schön für Aufsehen gesorgt haben müssen  .Damals erschien das Album noch unter deren selbst gegründeten Label „Rise&Fall „ .Und wenn man sich die 14 brutale Songs so ganz genüsslich reinzieht ,kann man es durchaus voll nachvollziehen ,dass die auch heutzutage noch den absoluten Kultstaus genießen . Denn obwohl sich 1986 die Punk Szene ohne jeden Zweifel verdammt kompromisslos ,unangepasst und rebellisch zeigte , waren deren musikalische Einflüsse wohl doch eher etwas gleich gestrickt .Und dann setzten die Augsburger mit „Hibakusha“ sicherlich ein fettes Ausrufezeichen ,um ganz klar aufzuzeigen ,das es auch anders geht . Punkig dreckig drauf los prügeln tun die natürlich auch ,keine Frage . Aber im Vergleich zu anderen punkigen Vertretern dieser Zeit gehen die dann noch einen Schritt weiter ,und versetzten ihren Sound mit leichten US-Hardcore Elementen , ner Prise Speedcore und leichten Heavy Rock Sounds noch ne zusätzliche Würze ,wie man es bis dahin wohl noch nicht kannte .Herausgekommen sind dann diese super lärmigen ,bestens zum pogen geeigneten Stücke ,die jede Menge an Energie und Power mit sich bringen .Jedes der Stücke ist in einer Geschwindigkeitsregion angesiedelt ,bei der es einem doch schon schwer fallen dürfte ,diverse Körperregionen in Sachen Bewegung auch nur annähernd irgendwie anzupassen .Gerade in unserer heutigen ,immer trendiger und moderner ausgerichteten musikalischen Zeit ,ist das hier schon ein kleines Juwel ,um seinen Ohren mal wieder was richtig old schooliges zu gönnen und die alten Punk Zeiten ,mit all ihrem „Glanz“ und Rohheit mal wieder aufleben zu lassen . Für den totalen Sammlerfreak ist das remasterte Teil in drei verschiedenen Versionen (im roten Vinyl  - DIE HARD Edition , im grünen Vinyl - Green Hell Edition, schwarzes Vinyl mit Inside Out Cover ) erschienen. ( LEO )
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                                                                                                                   LANDMVRKS – „FANTASY“
Bin mir im ersten Moment erst einmal überhaupt nicht sicher ,was hier musikalisch nun rüberkommen wird . So rein von der eher etwas simplen Covergestaltung her ,lässt sich da absolut nichts erahnen .Bandinfo durchgeackert …mmh ,hoffentlich wird es nicht wieder dieser sau super moderne corige Einheitsbrei ,welchen die Franzosen hier auf ihrem Label Debüt runterreißen ?! Obwohl die nun auf ihrer Scheibe recht eindeutig die Vorliebe zum moderneren Metalcore raushängen lassen ,muss man denen dennoch zugestehen ,dass die sich dennoch hier verdammt gut aus der Affäre ziehen und sich mit den 11 Titeln doch schon etwas aus der breiten Masse hervortun könne und werden .Schon der erste Song zeigt recht deutlich ,dass man zwar modern corig geprägt ist ,diesen aber nicht vollkommen auslebet .Denn bereits hier lässt man doch recht vielfältige ruhigere und eher tragende Rhythmen mit einfließen ,welche dem Song doch schon einiges an Abwechslung verleihen können . Und gerade der Einsatz von eher etwas „untypischeren“  Sound zieht sich dann durch das gesamter Album .Hier und da tauchen auch mal nen paar recht technisch anspruchsvolle Gitarrensolis auf ,welcher man teilweise vielleicht sogar schon so nen ganz leichtes progressives Ambiente andichten möchte . Da gibt es schon so einiges an eher überraschenden Parts und Elementen ,welche die Franzosen hier mit einbauen .In Punkto Innovation zeigen die hierbei echt nen ganz gutes Händchen ,auch wenn sicherlich gerade die harten corigen Anteile sich dann doch hier nur als typisch präsentieren . Eher auch typisch für ne Band dieser stilistischen Ausrichtung ist der Wechsel zwischen Schreigesang und sehr tiefen Growls .Allerdings fällt hier dann an der einen oder andere Stelle recht deutlich auf ,dass man sogar mal auf etwas klareren ,recht markanten Ausdruck zurückgreift ,welchen man hier teils vielleicht sogar schon als ganz leicht im Sprechbereich angesiedelt ,einstufen könnte. Ist auf jeden Fall mehr als positiv zu bewerten ,dass hier nicht durchweg nur mit diesem typischen corigen Geschrei gearbeitet wird ! Ziemlich aus der üblichen Rolle fallen dann hier gleich mal zwei Stücke . Titel 8 „Alive“  ist ne echte Ballade  ,wo man sogar mal ne Frauenstimme mit einsetzt .Klingt zwar gar nicht mal schlecht ,erinnert aber irgendwie in seiner Art und Weise total an einen DSDS Song aus Bohlens Feder und hat so rein gar nichts mit Core zu tun .Ist sicherlich ganz genau so ein Song ,bei dessen Livedarbietung die Feuerzeuge automatisch angehen werden und man sich richtig mitschunkeln kann .Auch der vorletzte Song „“Kurhah“ entpuppt sich hier dann ebenfalls als ne Ballade ,allerdings in rein instrumentaler Form ,wobei hier nur mit den Gitarren gearbeitet wird .Ein sehr eingängiges und durchaus ansprechendes Stück ,welches aber halt durch seinen völlig gegensätzlichen Songaufbau auch völlig heraussticht .Bin auf jeden Fall eher doch sehr positiv überrascht ,was die Franzosen uns hier vorgelegt haben .Wer von dem ganzen ultra typischen Metalcore Geschrammle die Schnauze voll hat ,nicht gegen stimmungsvolle und melodische Parts einzuwenden hat und auch ein bissel die Abwechslung liebt , dem wird mit dieser Scheibe  schon ganz gut was geboten . ( LEO )
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                                                                                                                                    KRUD – „KRUD „
Das ist doch mal wieder Mucke ,die so richtig gut Laune macht und dir somit dann auch sofort in Fleisch und Blut übergeht .Hierbei kriegt man dann auch von Beginn an sofort mit ,das sich die drei Typen sicherlich nicht vollends ernst nehmen ,aber dennoch ne ungemeine Freude daran haben ,Euch mit ihren 10 Stücken hier beglücken zu wollen bzw . zu können .Hierbei stechen die Typend dann auch total auch der sonstigen typischen Metal Klischee Welt recht stark heraus ,zumindestens schon mal ,was deren CD Gestaltung und der „Selbstdarstellung“ angeht .Beim Öffnen des Digipacks prangt dir gleich erst einmal ein riesiger ,fetter Stinkfinger entgegen, welcher ohne Zweifel dafür steht , das man sich musikalisch ne Scheiß um irgendwelche Trends kümmert .Richtig „abartig“ und völlig untypisch ,präsentieren sich die drei Band Mitglieder dann in einem bäuerlichen Look nebst Traktor .So was hat die Welt echt noch nicht geschehen ! Schon alleine deshalb kriegen die bei mir hier echt nen paar Pluspunkte .Und wohin geht die musikalische Reise ,auf welche uns die drei Gestalten (Knössel, Rotz und Dampfmaschine ) mitnehmen…? Schlicht und einfach haben die selbst nun ihren Stil als "Knatter-Metal" eingestuft ,was sicherlich doch die eine oder andere Fragen aufwerfen könnte . Aber so wirklich schwer ist es dann doch nicht , deren stilistische Mixtur zu deuten .Fest steht schon mal ,dass so gut wie alle Songs wirklich echt gut abgehen ,jede Menge an Spaß verbreiten ,zweifelsfrei dafür sorgen werden ,dass die Massen sich austoben können und das Bier in Strömen fließen wird .Teils verdammt stark vom US Südstaaten Metal beeinflusst ,zeigen die sich hier so richtig groovend ,stampfend, dreckig rotzig und brutal . Hierbei wird natürlich dann auch so einiges an Sound aus dem Punk – und leichtem Hardcore Lager mit verbraten , was dem gesamten Geschehen immer wieder neuen Antrieb und Vorschub verleiht .Obwohl man sich nun bei den Song eher eines recht einfachen Aufbaus bedient ,hat man hier zu keinem Zeitpunkt irgendwann mal das Gefühl , das die Jungs irgendwie abbauen oder keinen wirklichen Plan haben ,was die wollen .Ne ,die wissen ganz genau ,wie die euch mitziehen können und wie man den Rhythmus bei Euch genau an der richtigen Stelle zu platzieren hat . Auch sangestechnisch zeigt man sich recht breit gefächert ,wobei insbesondere die Gefilde des Death- und Black Metal unter die Lupe genommen werden .Mit nem ganz leichten Abstecher in die eher etwas corigen Ausdrucksformen wird das gesamte Sangeserscheinungsbild dann noch einmal zusätzlich verfeinert .Auch wenn die Jungs hier nun nicht unbedingt was ganz neues in der Metalsparte erfunden haben , sorgen die dennoch damit für ne ganze Menge an frische Wind in der Szene .Wer mal wieder seine wohl mittlerweile vielleicht fast schon Trend verseuchten Ohren was anderes bieten will ,auf Mucke abfährt ,die voll mitzieht ,vor dreckiger Energie strotz, wie Sau groovt  und vor allem komplett überzeugt ,der wird an die Gesellen von KRUD nicht vorbei kommen . Let's start the party! ( LEO )
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                                                                                                  DROWN MY DAY – „ THE GHOST TALES“
Was für ne geile Aufmachung des Digipacks !“ Eh man ,die spricht mich, trotz ihrer eher Einfachheit , echt sofort ungemein an und lässt meine Erwartung an die folgenden knapp 30 min . musikalischer Darbietung doch recht weit oben ansiedeln . Und die Polen enttäuschen mich dann musikalisch mit ihrer zweiten Full Length nicht .Hatten die sich auf ihrer Debütscheibe „Confessions“ ( 2013) noch recht deutlich dem Deathcore verschrieben ,so scheint sich im Laufe der Jahre doch ein leichter musikalischer Wandel vollzogen zu haben . Sicherlich ist auf „ THE GHOST TALES“ auch heute noch diese Ausrichtung recht deutlich zu erkennen ,aber bei weiten nicht mehr so ausgiebig ,wie in früheren Zeiten .Vielmehr wird bei den aktuellen Songs auf eine fettere Death Metal Ausrichtung gesetzt ,welche sich zwar nicht in Form von extremer Blastbeatsausbrüchen darstellt , aber dennoch genügend Potential mit sich bringt , um alles ums sich herum niederzureißen . Verdammt deftig wird hier bevorzugt in einem total niederwalzenden  Midtempobereich geackert , welcher sich schwer und enorm dunkel  - Minute für Minute – tief in die Gehörgänge einfräsen kann . Dabei setzen die Burschen allerdings  nicht zu sehr auf Abwechslung. Durchtränkt mit so richtig schwerem Groove ,zeigt man sich insgesamt gesehen eher etwas langsamer ,lässt aber dennoch stellenweise auch mal so richtig die Sau raus .Ganz klar ist auf jeden Fall ist zu sagen ,dass deren Rhythmusgestaltung , egal ob schwer drückend oder so richtig wuchtig , hier niemals ihr Ziel verfehlen .Jedes einzelne Riff ,jede einzelne Drumsalve wird hier tatsächlich mit einer absolut tödlichen Präzision zum Empfänger transportiert .Sollte es dennoch irgendwie mal ein kleine Abweichung bei der Zielerfassung geben ,wird diese sofort durch die super düster grollende ,teils sogar leicht guttural und stellenweise etwas corig anmutende Stimmlage , korrigiert. Auch wenn „Drown my days“ die Metalwelt in ihren Grundfesten hiermit nicht völlig erschüttern werden  , haben die auf jeden Fall mit ihrem aktuellen Longplayer einen echt großen Schritt nach vorn gemacht und können sich ganz entspannt zurück lehnen  ,um die sich sicherlich nun stetig wachsende Fangemeinde genau im Auge zu behalten . Starke Scheibe ,welche einem auf der ganze Linie anmacht und vor allem überzeugt .  ( LEO )
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                                                                                                                  ARROGANZ – „ ERZKETZER“ (MCD )
Die Cottbusser von ARROGANZ haben sich ohne jeden Zweifel über die Jahre hinweg schon einen verdammt guten Status in der Szene erspielt und zeigen uns auf dem mit 3 Songs bestückten 20 min . Miniteil auch ganz deutlich , dass man das auch ohne jeden Zweifel zu 100% voll verdient hat . Denn auch diese verdammt stark angeschwärzten ,tiefen Death Metal Auswüchse lassen kaum mal Wünsche über .Schon der erste Song ,der verdammt dunkel mit einfachem Schlagzeugspiel und ultra tiefen Bass beginnt ,hat so dieses gewisse Etwas ,was einen recht stark in den Bann ziehen kann .Anfangs fast schon etwas doomig und sehr schwerfällig  angehaucht ,braucht der Song erst mal ne Weile , bevor man dann voll loslegt und immer tiefer in die düsteren blasphemischen Abgründe abtaucht .Auch der zweiter Song zeigt sich anfangs genau so düster dunkel ,nimmt aber dann sofort die volle Fahrt auf ,um dann im Fahrwasser des Black Metal ,enorm dunkle Wolken aufziehen zu lassen . Richtung gut gelungen präsentiert sich hierbei das sehr atmosphärisch,  ruhiger gehaltenem Zwischenspiel ,das jede Menge Gefahr, Bedrohung und Bosheit ausstrahlt .Ab dem ca . Mitteilteil nimmt man dann so richtig Fahrt auf und lässt den tödlichen Spirit   - so richtig geil old school mäßig  - über einen hereinbrechen .Sau starkes Stück .Mit fast 11 min .Spielzeit ,zeigt sich der Rausschmeißer "As Furious Wings Cast Long Shadows"  ,ganz im Gegensatz zum vorherigen Geschehen , anfangs erst einmal in einem sehr ruhigen melodischen Gewand ,welches aber auch hier schon so einiges an Atmosphäre rüberbringt .In einer fast schon bedrohlichen Langsamkeit, zieht dieser Song zum großen Teil im Midtempo  gehalten ,seiner Wege und lässt nur gelegentlich mal die volle tödliche Dosis aufblitzen . Tief schwarz, dunkel und bedrohlich  gehalten ,entdeckt man hier dann im Mittelteil  aber auch etwas „untypischere „ hellere Riffs , welche zwar im ersten Moment eher etwas eigenartig wirken ,aber bestens als Kontrast zum sonstigen Geschehen passen . Selbst so einige Riffs ,die man dann vielleicht doch eher dem Thrash Metal Bereich zuordnen könnte ,wirken hier niemals deplatziert ,sondern zeigen einmal mehr noch deutlicher auf ,dass die Cottbusser ein doch hohes Potential an Eigenständigkeit vorweisen könne .Eine richtig leckere ,höllisch gute Vorspeise ,die so richtig Appetit auf den hoffentlich bald folgenden Hauptgang macht . ( LEO )
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                                                                                                                      DEVILLE – “ PIGS WITH GODS”
Es gibt Veröffentlichungen ,die legst du in den Player ,hörst sie an ,denkst - gut  -nimmst sie raus und packst sie wieder weg ,ohne irgendwann dann doch noch einmal einen Gedanken daran aufkommen zu lassen .Das bedeutet dann zwar nicht automatisch ,dass die Scheibe irgendwie nichts taugt ,aber es bleibt halt, zumindestens bei mir, nicht wirklich was hängen .Und genau so geht’s mir mit aktuellen Werk der Schweden .Ist aber nun halt rein meine persönliche Ansichtssache ,welche man keinesfalls überbewerten sollte ,da die Band in den ganzen Massenmedien, mit ihren bisherigen Veröffentlichungen , echt mehr als positive Reaktionen hervorgerufen hat .Was setzt man uns denn nun hier 12 mal vor ….? Eins ist bei allerersten Durchlauf ganz klar auszumachen , über mangelnde musikalische Abwechslung kann man sich hier nun absolut nicht beklagen .Denn was die hier mit der Mischung aus Stoner , Metal und ganz leichtem klassischen Rock hervorzaubern ,hat schon Klasse und wirkt alles andere als langweilig . Die Songs versprühen echt ein verdammt gutes feeling ,sind mit jeder Menge Energie bestückt und zeigen sich durchaus auch an vielen Stellen recht eigenständig .Dabei gelingt es denen richtig gut , hier ne Mischung aus harten und andererseits melodischen ruhigen ,sehr eingängigen Rhythmen zu kombinieren und diese in einer Weise zu präsentieren ,welche durchaus verdammt überzeugt .Durchzogen mit nem leichten progressiven Touch gehen die Songs dann wirklich ins Ohr und werden bei echten Fans dieser musikalischen Sparte doch einiges an positiven Eindruck hinterlassen .Auch wenn bei mir nun mal auch nach dem X’ten Durchlauf nichts wirklich hängen bleibt , ist die Scheibe handwerklich, ,Layout technisch , produktionstechnisch wie auch in Punkto Songwriting qualitativ dennoch enorm weit oben angesiedelt und hat ohne jeden Zweifel das Potential ,in den Verkaufscharts ganz weit nach oben zu steigen . ( LEO )
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                                                                                                            REUZE – “ SHUT UP AND LEARN TO WALK”
Ich hätte ja beim allerersten Kontakt mit der zweiten Scheibe des Hallenser Trios sofort und ohne groß nachzudenken ,hier eher ne moderne ,typische Metalcore Mucke erwartet ,da mich deren gesamte Covergestaltung + Bandlogo doch irgendwie sofort in diese musikalische Sparte lotst . Aber zu meiner Freude entpuppen sich die hier gebotenen 10 Stücke ,in eine völlig andere Richtung . Denn die drei gestandenen Musiker haben mit dem ganzen moderneren Scheiß nichts am Hut und haben in den 20 Jahren Banderfahrung , unter anderem bei „Viu Drakh“, „Headless“ „Horsemen“, „Trouble Kid“, „Klabusterbären“ , „ Barracudas“ … schon mehr als genügend unterschiedlichsten musikalische Erfahrungen gesammelt ,um sich nicht in irgendeiner Form trendig präsentieren zu müssen .Und so zeigt man sich dann auch hier in einem doch eher sehr old schooligem Gewand ,welches sich aus 80’ziger Jahre Heavy Metal und ner riesen fetten Portion an Punk'n Roll zusammensetzt .Obwohl sicherlich das musikalische Grundgerüst eher etwas einfacher gestrickt ist und man irgendwas außergewöhnliches oder sehr eigenständiges umsonst sucht ,rockt die Scheibe ungemein .Hier gibt es dann auch tatsächlich nicht einen Song ,der dich nicht mitreißen kann .Ne ,ganz im Gegenteil ,jedes einzelne Stück ist richtig fett mit abgeh Rhythmen und nem hohen Energielevel vollgepackt , so dass man ganz automatisch mitgezogen wird und die ollen Knochen sich fast schon zwangsweise in Bewegung versetzen .In der Hinsicht ist es echt schon verdammt stark ,wie man sich hier präsentiert .Da sollte es einem dann auch nicht wirklich übermäßig stören ,das hier halt mit eher typischen und recht eingängigen Strukturen herumgewerkelt wird .Ne echt ganz solide Angelegenheit ,die echt Laune macht und bei ner Livepräsentation sicherlich vor der Bühne für mehr als genügend Partystimmung sorgen wird . ( LEO )
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                                                                                                              UNCLE ACID & THE DEADBEATS – „ WASTELAND “
So völlig unscheinbar und im ersten Moment auch nicht gerade enorm aussagekräftig ,wie sich das Cover des fünften Albums der Engländer gestaltet ,ist deren musikalische Darbietung nun absolut nicht .Allerdings sitzt unsereins doch erst mal wieder eher überfordert da ,und sucht verzweifelt nach den passenden Worten für das ,was einem in den 8 Songs geboten wird .Irgendwo hab ich ja nun gelesen ,dass deren Sound in die Sparte Occult Doom Stoner Rock eingeordnet werden sollte .Das kann man so dann sicherlich auch irgendwie stehen lassen ,wobei man aber ohne jeden Zweifel auch noch anderweitige stilistische Einflüsse ganz klar sichten wird .Zum einen gibt es hier bei einigen Songs schon mehr als deutlich zu verspüren ,dass die sich auch so nen gewissen tief psychedelischen Sound widmen und auch nicht völlig abgeneigt sind ,hier und da mal so nen leicht  metallischen Einschlag mit einzubeziehen .Zugegebener Maßen schaffen die es hier dann sogar erstaunlich gut ,das alles verdammt gut miteinander zu verbinden und den einzelnen Stücken durchaus immer wieder ein Eigenleben zu verleihen .Obwohl nun der Großteil der Songs mit ner jeweiligen Spielzeit von über 4 min .aufwartet , gestalten die sich enorm abwechslungsreich und zeigen ganz deutlich ,dass man sich beim Song schreiben echt nen Kopf zerbrochen hat .Zum großen Teil kann deren Soundmixtur schon verdammt gut mitzureißen ,auch wenn wiederum über lange Strecken eher ein musikalisches Gebilde kreiert wird ,dass dann „nur“ zum genaueren Zuhören geeignet ist .Aber selbst die sehr ruhigen ,sachter dahinziehenden Töne bringen einen Rhythmus mit sich ,welcher dir sofort ins Blut übergeht .Einzig allein die doch mehr als markante hohe Stimmlage, die mich doch zusehends eher an einen Vertreter der Glam Rock Metal Fraktion erinnert ,will bei mir nun nicht wirklich endgültig ankommen .Zum einen ist der Gesang eher etwas hintergründig abgemixt und zum anderen bietet der nun wirklich nichts großartiges an Variabilität ,sondern stellt sich durchweg doch eher recht gleichbleibend dar . Trotz dieses „Makels „ muss ich doch feststellen ,dass mich die gut 46 min . dennoch recht gut anmachen und ich zu keiner Sekunde irgendwie den Drang verspüre ,hier die STOP Taste drücken zu müssen . Der doch recht ausgeklügelte und kreative Sound würde sich sicherlich verdammt gut als Filmmusik machen .In Punkto Livedarbietung weiß ich nicht so recht ,wie man darauf reagieren sollte /könnte .( LEO )
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                                                                                                                    WE HUNT BUFFALO – “ HEAD SMASHED IN”
Die drei bärtigen Kanadier bringen mit “ HEAD SMASHED IN” nun auch schon ihre sechste Scheibe an den Start und können hiermit bei mir im ersten Moment auch ganz gut punkten .Schon das Cover des Digipacks kommt echt richtig gut stark rüber ,man aber leider komplett auf nen booklet verzichtet . Aber gut ,Informationen über die gibt’s ja im Netz nun mehr als genug zu finden .Musikalisch haben die sich nun selbst in den Bereich des Fuzz Rock eingeordnet ,was für mich mal wieder bedeutet ,dass ich hiermit ziemliches Neuland betrete .Aber gut ,irgendwelche „abartigen „ Musikbezeichnungen tauchen ja heutzutage überall mal wieder auf und sollten von daher nun nicht immer bitter ernst genommen werden .Für mich stellen sich deren hier gebotenen 9 Songs am ehesten als ne Mischung aus Stoner Rock ,leicht doomigen Elementen und ner gehörigen Portion an psychedelischen Elementen dar .Dabei gelingt es den Jungs ,diese unterschiedlichsten Einflüsse zu einem flüssigen Klangbild miteinander zu verbinden ,welches sich als durchaus sehr abwechslungsreich darstellt .Neben nen ganzen Haufen an schwerfälligen tragenden Riffs und längeren ,richtig starken Soligitarreneinlagen ,packt man aber ganz vereinzelt auch mal ne gehörige Portion an Grooves mit rein .Gerade in den Momenten ,in welchen man eher der etwas psychedelischeren Vorgehensweise widmet ,zeigt man sich fast schon etwas melancholisch angehaucht . Insgesamt gesehen ist das Album eher sehr ruhig schwerfälliger ausgefallen und bietet nur ganz vereinzelt mal eine etwas härtere und schnellere Gangart an .Dennoch kommt hier keine Langeweile auf ,da gerade die Gitarren hier verdammt viel bieten und auch rüberbringen können .Obwohl Gesangs technisch hier nicht übermäßig viel Abwechslung geboten wird ,passt auch der hier bestens, mit seinem kräftigen und recht klarem Ausdruck , rein .Ne recht gelungene und nette Scheibe ,welche diejenigen ,welche mit dem Begriff Fuzz Rock wirklich was anfangen können ,sicherlich vollkommen überzeugen wird . ( LEO )
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                                                                                                              STRATOVARIUS – „ ENIGMA: INTERMISSION II“
Die Finnen STRATOVARIUS sind ja nun ohne jeden Zweifel ne Band ,über die jeder ,einigermaßen interessierte Metalfan schon in irgendeiner Form mal was gehört haben muss .Immerhin gehören die nun schon seit nem gefühlten halben Jahrhundert ( 1985) zu einer der bekanntesten und größten Power Metal Bands ,welche sich auf unseren Planeten tummeln .Deren Diskographie ist von daher auch echt schon sehr beachtlich und zweifelsfrei haben die über all die Jahre ne ungemein großen Fangemeinde um sich scharren können .Das nette Teil ,was hier nun vor mir liegt ,sollte man in erster Linie „nur“ als ne Compilation ansehen ,auch wenn hier drei brandneue Songs mit rübergebracht werden .Jedenfalls ist das Ding mit 16 Songs und ner Spielzeit von über 80 Minuten richtig gut vollgepfropft mit musikalischer Unterhaltung .Neben den erwähnten brandneuen Tracks "Enigma" ,"Oblivion" und „Burn Me Down“ ,die nur so vor epischen Melodie , harten Gitarren Riffs und teils recht bombastischen Refrain strotzen ,hat die Band wohl zum ersten Mal in ihrer Geschichte hier auch 4 Klassiker mit eingebracht ,welche man in ein sehr starkes orchestrales Gewand verpackt hat . In wieweit gerade diese Songs nun besser oder schlechter rüber kommen ,kann ich aber nun mal absolut nicht nachvollziehen ,da meinereins die Originale halt nun mal nicht kennt .Auf jeden Fall hören sich gerade diese Stücke doch sehr ,sehr Radio tauglich und Massen kompatibel an ,sprich ,die wirken doch schon eher kitschig, popig und Trend verseucht .Dennoch würde ich hier doch glatt mal behaupten ,dass "Enigma: Intermission II" dennoch ne einigermaßen lohnenswerte Investition darstellt . Wer auf klassischen Power Symphonic Metal steht ,welcher technisch absolut top ist ,ne ganze Masse an epischen Ausflügen mit sich bringt und gerade in Hinsicht hymnischen Charakter echt glänzt ,wir ohne jeden Zweifel hiermit absolut glücklich gemacht .Selbst meinereins ist auch nach dem dritten Durchlauf durchaus geneigt ,nochmals die Play Taste zu drücken .Zwar keine völlig überwältigende, aber dennoch irgendwie verdammt feine metallische Angelegenheit . ( LEO )
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                                                                                                                    MAXXWELL – „ METALIZED“
Ha ,die Schweizer lassen ja nun weder gestalterisch ,noch von der Namensgebung irgendwelche Zweifel aufkommen ,was die uns musikalisch anbieten werden .Ganz unbekannt dürften die Jungs eh nicht sein ,denn nach vier Albumen und zwei EP‘s sollte man sich doch schon durchaus so einen gewissen Status in der Metalszene erspielt haben !Mit ihrem in metallic Silber gestalteten Digipack machen die einem auf ihrem aktuellen Longplayer jedenfalls sofort eindeutig klar , dass es hier nun nicht in eine Schmuserichtung gehen wird . Bestückt mit satten 15 metallischen Stücken ,geht hier gut ne Stunde lang ,dann doch ziemlich gut die Lutzie ab .Nicht wirklich old school ,aber auch nicht übermäßig modern gestaltet , lassen die hier nen durchaus mitreißenden Heavy Rock vom Stapel ,welcher sich auch technisch geschehen, von ner richtig guten Seite zeigt .Dabei ist man durchaus auch echt bemüht ,die gesamte musikalische Darbietung in den unterschiedlichsten Facetten rüberzubringen. Vereinzelt tauchen da dann mal leichte Ausflüge ins eher bluesige Musik Lager auf ,welche recht erfrischend aufs gesamte Song Gefüge einwirken können und somit auch zusätzlich noch für Abwechslung sorgen .Auch vereinzelt eingestreute Gitarrensolis wirken sich hierbei eher positiv aus und werde vor allem nicht überzogen lang eingesetzt .Neben nen ganzen Arsch voll an coolen Riffs und Ohrwurm Refrains ,zeigt man sich natürlich auch an vielen Stellen verdammt groovend , so das man echt keine Angst haben muss ,hier bloß still stehen zu müssen .Selbst in Sachen stimmlicher Darbietung spielt man durchaus auch mal mit unterschiedlichen Ausdrucksformen ,auch wenn sicherlich dieser doch eher etwas klarere aber kraftvolle Heavy Gesang überwiegt .Obwohl die 15 Stücke nun alle samt ganz gut runtergehen ,können nicht alle wirklich voll überzeugen .Aber solche Songs wie z.B „Metalized“ ,der sich als so ein so richtig deftiger metallischer Brecher präsentiert, geht wirklich voll und verdammt gut in die Knochen  . Bei dem passt wirklich jede einzelne Note! Das könnte ohne Zweifel ein Song werden ,der sich zu nem echten Metalhymne entwickeln könnte .Nicht viel weniger mit so nem Hymnencharakter bestückt , zieht auch Titel 10 „Given it all“ hier seiner Wege und wird ohne Zweifel die Metalgemeinde mitschwingen lassen kann .Fast schon logisch für so ne Veröffentlichung ist sicherlich ,dass man hier auch ne Ballade vorfindet Titel 5 „Scars“ ist allerdings nun nicht ganz so schmalzig aufgebaut ,wie man sich das vielleicht hätte denken könnte .Vielmehr bietet dieser Song dennoch einiges an Abwechslung im Rhythmusbereich und wird vor allem mit echt guten Melodien punkten können .
Wer ne saftige metallisch harte Keule um die Ohren geschlagen bekommen will ,welche sich sicherlich als sehr Radio tauglich verkaufen wird ,kann hier getrost seine gierigen Finger nach ausstrecken .Neben den harten Metalklängen sorgt sicherlich auch die echt fette ,allerdings etwas zu clean wirkende Produktion dafür , dass jede Party in Schwung kommen wird . ( LEO )
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                                                                                                                 GRENZENLOS – „ DIE WELT WARTET NICHT“
Kurze Rede ,langer Sinn ! Beim Thema Deutschrock ist es ja nun mal so, das unweigerlich diverse Vergleiche zu den „Großen“ dieser Sparte aufkommen .Namen braucht man da ja wohl nicht zu nennen ! Und das ist bei den Jungs aus dem Allgäu ,welche uns auf ihrem dritten Studioalbum 18 Songs näher bringen ,dann natürlich auch recht deutlich herauszuhören .Gut ,gerade in diesem musikalischen Sektor ,ist es sicherlich alles andere als einfach ,mal ne eigne Note mit reinzubringen bzw .was völlig Neues aus dem Ärmel zu schütteln .Wie auch immer ,die vier Burschen zeigen sich musikalisch durchaus verdammt voll fit und sind bemüht ,doch auch rhythmisch hier einiges an Abwechslung mit reinzubringen . Obwohl man sich vorzugsweise hart und schnell präsentiert ,dabei richtig gut rockend vorwärts geht , tauchen aber auch immer mal wieder sehr ruhige Momente auf .Dabei setzt man streckenweise auf leichte Chorus Gesäge und Refrains ,welche unweigerlich mitziehen und hierbei dann natürlich bestens zum Mitsingen geeignet sind . Teils reichen diese Einsätze dann sogar soweit ,dass man da dann doch schon von einem starken hymnischen Charakter der Songs sprechen kann .Hierbei sind es insbesondere die Gitarren ,welche durchweg den Sound prägen und sehr bestimmend wirken .Insgesamt gesehen ist der Sound der Burschen ziemlich modern gehalten , halt genau so  ,wie das im Moment halt überall geboten wird und angesagt ist . Für mich ne eher sehr Trend  orientierte Mucke ,die einem zwar mitzieht ,rein musikalisch auch überzeugen kann und sicherlich auch ne ganze Menge gute Stimmung verbreitete ,aber aus der breiten Masse nicht wirklich sonderlich herausstechen kann bzw .wird .So etwas ,wie einen wirklichen Überraschungsmoment kann man auch hier absolut  nicht finden .Fest steht dennoch ,die Band passt haargenau in die derzeit immer größer werdende Deutsch Rock Szene und wird ohne Zweifel ,gerade bei der jüngeren Generation gut punkten können . ( LEO )
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                                                                                                  AHNENGRAB – “ SCHATTENSEITEN"
Seit ihrer Gründung 2006 hat das aus der Frankfurter Ecke stammende Fünfergespann doch immer ne recht lange Zeitspanne benötigt ,um neues Material  abzuliefern .Deren Debüt „Ahnengrab“ (2008 ) kam ja noch recht flott ,aber bis zur nächsten Scheibe „Omen „ dauerte es dann immerhin wieder 4 Jahre  .Mittlerweile sind auch schon wieder 6 lange Jahre ins Land gezogen ,bis man euch da draußen nun doch endlich mit neuem Material beglückt .Hat sich das Warten nun gelohnt …mal hören ,was die einen nun in gut ca .53 min .so alles feines zu bieten haben .Musikalisch fährt man in den 10 Stücken keine ganz klare Linie ,auch wenn sicherlich vordergründig der black metallischer Einschlag ganz deutlich zum Vorschein kommt und hierbei dann auch recht stark das Gesamtbild bestimmen . Dennoch zeigen sich die einzelnen Stücke musikalisch recht vielfältig angereichert ,denn neben eher melodischen Death Metal Einschüben ,leichten Heavy Metal Elementen ( insbesondere bei den Riffs ) ,taucht hier natürlich auch eine recht starke Portion an Pagan Metal Einflüsse mit auf .Dabei zeigt man sich insbesondere im Rhythmusbereich .sprich beim Songaufbau, durchaus abwechslungsreich und bietet so ziemlich alles ,was man von so ner Mucke erwartet .Neben so richtig derben heftigen Black Metal Attacken ,schwermetallischen Gitarreneinlagen ,sind es insbesondere die vielen ,eher ruhiger gehaltenen Passagen ,welche dem Album ne recht gute Ausstrahlung verleihen können .Teils recht episch wirkend ,andererseits aber auch leicht heroisch angehaucht ,schaffen die hier durchaus recht gut ,ne Stimmung und Atmosphäre aufzubauen ,welche den Zuhörer mitnehmen kann .Gerade bei ihrem eher ruhigen melodischeren Zwischenspiel kann sich die Band am stärksten in Szene setzen ,da man hier auch mal ein paar richtig coole Riffeinlagen mit einbaut .welche verdammt gut ins Ohr gehen .Positiv ist auf jeden Fall auch zu sehen ,das sich das Album nicht nur von einer tiefer kalten Dunkelheit geprägt präsentiert  ,sondern auch in Punkto Ausstrahlung verschiedenste Facetten mit sich bringt . Songs wie z.B  „...When Paths Separate“ wirken schon fast hell und wärmend .Obwohl das nun ein rein instrumentales Stück ist , bringt gerade das , neben ner starken Melodieführung ,jede Menge an eher etwas „positiveren“ Ausstrahlung mit sich .Auch mit dem Abschlusssong „Sternenmeer“ weicht man noch einmal recht stark von vorangegangenen Geschehen ab .Eher im Midtempobereich angesiedelt ,kommt hier so einiges an verdammt guten melodischen ,fast schon romantisch wirkenden Strukturen zum Vorschein  ,welche einen Zeitweise durchaus in eine Art der „Traumwelt“ eintauchen lassen können .Obwohl hier zwar auch immer mal etwas härter in die Saiten gegriffen wird ,stehen dennoch eingängige Melodien und vor allem die ruhigere, sehr abwechslungsreiche Gitarrenarbeit im Vordergrund . Von solchen Songs hätte ich mir hier doch noch einige mehr gewünscht ,da es für mich gerade diese Songs sind ,welche doch so einen gewissen Wiedererkennungswert widerspiegeln und der Mucke so etwas wie eine leichte Eigenständigkeit verleihen . Wurde auf den vorangegangenen Veröffentlichungen von der schreibenden Zunft  immer wieder der Gesang als eintöniges und eher monotones Gekeife abgehandelt ,so zeigt man sich hier durchaus etwas variabler .Zwar gibt’s auch hier verstärkt  Gekeife ,aber man zeigt sich auch mal eher mit einem klarerem ,normalen Ausdruck ,welcher teils ganz leicht schon etwas in Richtung  „Sprechgesang“ geht .Sicherlich ist es nun absolut nicht gelogen ,wenn man der Band in Sachen Innovationen  nicht unbedingt einen Orden verleihen kann. Dennoch man merkt es deutlich jedem einzelnen Stück an ,dass man sich darum bemüht ,eigene Ideen und Kreationen mit einfließen zu lassen .Auf jeden Fall haben die Jungs hiermit eine durchweg wirklich solide Arbeit abgeliefert ,welche nicht nur bei der dunklen schwarzen Fraktion, sondern auch bei der allgemein metallischen Hörerfraktion ankommen sollte . ( LEO )
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                                                                                                 AHNENKULT – „ ALS DAS LICHT VERGING“
Irgendwie kann oder sollte man die beiden Burschen ,welche sich hinter „AHNENKULT“ verbergen ,wohl durchaus noch als ne echte Undergroundband einstufen können .Zwar haben die ne facebook Seite und sind auch bei metal-archives.com vertreten ,aber was deren bisherige Veröffentlichungen ,sonstige Infos oder vielleicht sogar Interviews betrifft ,ist im world wide net nun nicht gerade übermäßig viel zu finden .Dabei kann das bereits 2010 gegründete Duo durchaus schon auf einiges an diversem Veröffentlichungsmaterial zurückblicken (2010 Demo-Tape „Kult",2013 EP „Allmacht“ 2014 EP „Götterkult“ + 2017 Samplerbeitrag auf“ Weltenkraft Compilation“ ) Und da verwundert es mich dann doch ein bissel ,dass bisher wohl noch niemand so wirklich großartiges Interesse an der Band gezeigt haben sollte !!Denn was die nun auf ihrem aktuellen , fast 44 minütigen Longplayer musikalisch von sich geben ,hat schon Klasse ,geht gut ins Ohr ,ist abwechslungsreich und macht vor allem selbst meinereins, ziemlich an .Hierbei bewegen sich die 7 Songs alle samt ganz tief im Pagan - und Black Metal Lager ,wobei sicherlich auch stellenweise so ein gewisser Viking Metal Einschlag keinesfalls zu leugnen ist . Wer jetzt aber gleich mal wieder denkt ,naja ,das wird halt auch der ultra typische Mix dieser unterschiedlichen musikalischen Sparten sein ,wird sicherlich dann doch eher sehr positiv überrascht sein .Denn die beiden Protagonisten kriegen das Zusammenspiel und die Zusammenführung dieser unterschiedlichen Ausrichtungen wirklich so hin ,dass es weder kitschig , ultra typisch ,geschweige denn ,monoton rüberkommt .Da man sich inhaltlich mit der nordisch germanischen Mythologie auseinandersetz, gestaltet man die einzelnen Songs vorrangig mit sehr erhabenen Melodien ,welche teilweise sogar schon verdammt stark hymnisch angehaucht sind . Das sich dadurch über weite Strecken ne verdammt starke Atmosphäre breit macht , ist dann echt nicht verwunderlich .Wer jetzt aber annimmt ,das hier nur auf ne atmosphärische Stimmung gesetzt wird ,welche sich eher im Midtempobereich bewegt , denn wird die Band nach dem ersten Hördurchlauf fett eines besseren belehrt haben .Denn auch hier gibt’s immer mal die volle Breitseite ,bei welche dir dann der absolut blanken Hass entgegenschlägt .Obwohl diese extremeren Elemente eher nur etwas kurzweiliger auftreten ,haben die aber dennoch ne mehr als positive Wirkung auf die gesamten Stücke .
Logischer Weise haftet den einzelnen Stücke auch so ein gewisser leicht folkloristischer Touch an ,welcher insbesondere durch die ruhigere Gitarrenarbeit und einzelner Melodien hervorragend rübergebracht wird . Auch was den Gesangsbereich angeht ,wird hier mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen gearbeitet .Obwohl zwar vorrangig auch hier eher mit nem miesen keifen/krächzen gearbeitet wird ,finden sich dennoch jede Menge anderweitiger stimmlicher Präsentationen ,welche von leicht choral  bis hin zu fast schon sprechend reichen .Je nach der Ausstrahlung und Atmosphäre des Titels setzt man diese dann wirklich gut und immer passend ein ,ohne irgendwie den Song dadurch überladen kitschig klingen zu lassen . Sehr positiv ist gerade bei der gesanglichen Darbietung ,dass man sogar über weite Strecken
die Text klar erkennt und sich somit bereits beim Zuhören mit den inhaltlichen Aussagen auseinandersetzen kann .Das findet man ja in solchen musikalischen Bereichen dann doch eher verdammt selten  .Nachdem die Scheibe nun bereits zum dritten Mal in meinem Player rotiert ist ,bin ich echt mehr als davon überzeugt ,dass man hiermit so einiges an neuen Fans rekrutieren kann und nen wirklich großen Schritt in Sachen Bekanntheitsgrad machen wird . ( LEO )
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                                                                                                 CRUDA SORTE – „EWIGKEITEN IM SCHIMMEL“
Berlin hat ja nun gerade in punkto Metalszene enorm viel an Bands mit den unterschiedlichsten musikalischen metallischen Ausrichtungen zu bieten und gehört für mich persönlich doch mittlerweile zu den „Hochburgen „ ist Sachen Szenegeschehen .Seid nun mehr als 13 Jahren ist da auch das Trio von „Cruda Sorte „ am ackern und fördern mit „Ewigkeiten im Schimmel „ ihr mittlerweile drittes Album ans Tageslicht .Mit gut 37 min . an dunklem, schwarzen und teils sehr atmosphärischen Klängen bestückt ,zeigen die Jungs in ihren 6 Songs ganz eindeutig auf ,dass man trotz old school Black Metal Ausrichtung ,keinesfalls alt gebacken ,ultra typisch oder völlig uneigenständig klingen muss .Denn trotz der recht kompromisslosen Herangehensweise ,kann die Band so gewisse „Extras“ in ihre Mucke einbauen ,welche der Mucke durchaus nen recht starken Punkt an Eigenständigkeit verleihen kann .Hierbei zeigt man sich nur ganz selten mal in einer eher etwas „depressiveren“ Stimmung ,sondern setzt bedeutend mehr infernale Klänge .Beginnend mit nem Intro ,welches fast schon irgendwie nen bissel psychedelisch ,aber auch verdammt atmosphärisch wirkt ,brauchen die dann nicht wirklich lange, um dann auch gleich in Richtung des Totalangriffs zu gehen .Denn der zweite Song ( welcher auch mit  über elf Minuten den längsten Track  der Scheibe ist ) ,entfacht sofort ein wahres black metallisches Inferno ,bevor man dann mit echt starken ,eher ruhigen Passagen weiterzieht .Teils recht erhaben ,teils  leicht folkloristisch wirkend, baut sich hier schon eine Atmosphäre auf ,welche einem durch Mark und Bein geht .Diese „entspannende“ Phase hält aber nicht all zu lang an ,bevor es dann wieder knallhart in Richtung fettem und druckvollem puren Black Metal geht . Diese unterschiedliche Spielweise wechselt dann innerhalb des Songs immer wieder.  Entsprechend er unterschiedlichsten Spielweise ,passt man sich hier auch gesangstechnisch an und bietet durch Klargesang / Gekeife auch hier in Sachen Kontrast so einiges .Obwohl sich Song 3 „Windungen“ anfangs  auch im Mittelteil doch sehr ruhig und eher melodischer darstellt ,kommt das Stück dennoch in seiner Gesamtausstrahlung als pures black metallisches Intermezzo rüber .Titel 4 "Spinnentanz und Giftbefall" hingegen ,wartet mit keinerlei großartigen melodiöseren Einschüben auf ( gut ,kurzfristig wird auch hier mal das Tempo herausgenommen ) ,sondern baut sich von Minute zu Minute zu einem höllischen ,immer intensiver werdenden dunklen ,bösen Trip auf ,welcher wirklich einen Haufen an Energie und Durchschlagskraft mit sich bringt. Der wohl atmosphärischte Titel dieser CD ist ohne Zweifel dann  „Paradigma des Abfalls“ in welchem man klanglich verdammt interessante und wirkungsvolle Passagen ( z.B .Schamanen hafte Trommeln ) mit einfließen lässt. Eher ruhig und getragen ,zieht man hier seiner Wege, wobei diesen Song so eine gewisse geheimnisvolle, erdrückende und dunkle Aura umgibt ,welche einem doch schon zeitweise so etwas wie einen kalten Schauer über den Rücken jagen kann .Der teils eher etwas im Sprechbereich angesiedelte , fast schon schmerzverzerrtes ,teils sehr wütend ,teils depressiv wirkendes anmutendes  „Schreigesang“ verstärkt dann diesen Reiz noch einmal ungemein .Ein absolut super satter Song ,welcher wohl niemanden wirklich „kalt“ lassen wird .Mit „Schimäre“ bietet man dann noch einmal einen wirklich gelungenen Abschluss .Eher sehr majestätisch und getragen gehalten ,verbreitet der hier ne verdammt episch anmutende Atmosphäre und stellt gerade in den sehr melodischen Gitarren Zwischenspielen seine Klasse ganz klar dar .Die Band hat‘s echt gut hinbekommen ,ihre Songs so zu gestalten ,das es immer wieder Momente zu erhaschen gibt ,welche erneut dafür sorgen können ,dass man ganz bewusst und intensiv hinhören kann bzw .muss .Echt starke Scheibe ,die es zwar nicht ganz bis zu ner HAMMER Bewertung geschafft hat ,aber dennoch mächtig Eindruck bei mir hinterlässt . ( LEO )
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                                                                                                           MEGASTORE – „ APPEARANCE“
Jetzt sitze ich aber erst einmal wirklich ziemlich bedebbert da und habe so ziemlich absolut keinen Plan , was ich mit den hier gebotenen 6 Songs anfangen soll .Schon allein das eher etwas merkwürdige Cover ließ bei mir schon mal so etwas wie eine „Schrecksekunde“ entstehen und irgendeine kleine Vorahnung ,was es hier nun Mucke mäßig abgehen würde ,kam auch nicht nur ansatzweise auf .Also rein mit dem Teil und hingehört …Nächste Merkwürdigkeit , 11 Titel sind auf der CD angegeben ,aber mein Player zeigt nur 6 Songs an ???? Also mal nachgeforscht und leider nix wirklich aussagekräftiges im Internet gefunden .Einzig allein Herkunftsland,Bandbesetzung und Erscheinungsjahr ( 1997) waren auszumachen .Alles wirklich sehr komisch .Sehr auffällig ist auf jeden Fall schon mal ,die doch eher etwas schwächliche Produktion ,welche nun nicht wirklich fett wuchtig aus den Boxen dröhnt. Aber gut ,da wollen wir mal nicht gleich negative Gedanken aufkommen lassen ,denn in erster Linie soll ja nun mal die musikalische Leitung zählen .Und hierbei machen es mir die Italiener nun alles andere als einfach . Irgendwie ist das hier ne Mixtur aus Grunge ,Alternative und ner Portion an Hardcore .Vielleicht könnte man dem Geschehen ja sogar noch ne ganz leicht punkige und eventuell progressive Note anheften ,welche sich hierbei aber nun nicht wirklich eindeutig augenscheinlich darstellt .Tja Leute , eigentlich sollte ja so ne Zusammensetzung der unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse dann bei dem einen oder anderen auf ungeteiltes Interesse stoßen .Aber ehrlich ,so wie sich die 5 Leutchen hier präsentieren ,ist die Veröffentlichung wohl eher zu einem Ladenhüter mutiert und man hat sich folgerichtig  als Band besser aufgelöst .Das man sich so rein von der Handhabung der Instrumente ja noch recht vielseitig zeigt und sicherlich auch nicht in die Kategorie „Anfänger“ einzustufen ist ,machen die hier schon recht deutlich .Aber das war es dann auch schon ,was man als einen noch positiven Faktor dieser Veröffentlichung bezeichnen möchte .Denn ansonsten plätschert das Geschehen hier einfach nur vor sich hin ohne auch nur ansatzweise mal einen Moment dafür sorgen zu können ,dass man mal genauer hinhören wollte bzw .sollte .Da gibt es kaum mal so ein paar richtig deftige oder irgendwie interessante Songs ,die einen wirklich anmachen .Wirklich nicht einmal ansatzweise schafft es auch nur einer der Songs ,beim Zuhören wirklich zu punkten .Gut ,die eine oder andere etwas abgefahrener wirkende Riffpassage lässt mal leicht aufhorchen ,mehr aber auch nicht .Recht nervig hierbei zeigen sich auch die Sangesdarbietungen .Nen bissel leicht im typischen Grunge Stil gehalten ,vereinzelt sogar leicht mal in Richtung Hardcore Gebrüll gehend ,wirkt das aber völlig kraftlos und teils schon fast Quäker haftig nervend .Also ,ich habe echt absolut keinen Plan ,wen man damit „vorm Ofen vorlocken will/kann „! Schlussendlich bin ich doch irgendwie verdammt heile froh ,dass nach 6 Stücken der Silberling endlich aus dem CD Schacht entfernt werden kann . ( LEO )
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                                                                                                           DEAD GIRLS ACADEMY – “ ALCHEMY”
Wenn ich jetzt mal so rein von der Covergestaltung und vom Bandnamen ausgehe ,würde ich das ,was einem hier eventuell musikalisch erwarten könnte ohne Zögern in die Sparte Dark Rock bzw. Gothic einordnet .Ist allerdings reines Klischeedenken .Nun gut ,nachdem die 11 Stücke  durchgerattert sind ,kann man einigen Stücken sicherlich so ein gewisse dunkles Ambiente nicht aberkennen ,aber was die musikalische Darbietung insgesamt betrifft, hat das nun rein gar nichts damit zu tun ,was mir zu allererst in den Gedanken herumgeschwirrt ist .Denn ,was die Truppe aus Los Angeles hier auf ihrem Debütalbum präsentiert ,ist in erster Linie recht modern angehauchter Rock ,welcher sicherlich auch nicht mit so ner gewissen Portion an „Pop“ geizt. Dabei zeigen sich die Stücke echt verdammt Radio tauglich ,soll heißen ,die gehen direkt in die Gehörgänge und sind enorm eingängig .So nen leichter gewisser Vergleich zu „Nickelback „ kommt da bei mir sehr stark auf .Hierbei deckt man ne recht große Bandbreite an unterschiedlichsten Darbietungsmöglichkeiten an ,welche von gefühlvoll ,knackig rockig bis heavy reichen .Besonders die teils metallisch anmutenden ,teils klassisch rockig gehaltenen Gitarrenriffs ,verleihen den Songs hierbei doch so einiges an Härte und können sicherlich auch mal dafür sorgen ,dass sich beim Zuhörer dann doch eventuell mal die eine oder andere Körperregion in Bewegung setzten kann/wird . Nen paar Gitarrensolis, leichte Keyboards ,die recht abwechslungsreiche Schlagzeugarbeit und vor allem der teils sehr melodischer Gesang sind es dann ,welche hierbei natürlich absolut mit reinpassen und dafür sorgen können ,das hier wirklich keine großartige Monotonie entsteht .Ein Song ,und zwar der Rausschmeißer „Far away“ sticht hierbei jedoch enorm aus dem sonstigen Geschehen heraus .Das ist ne richtig schweine geile Ballade ,die verdammt viel Gefühl ausstrahlt und ne richtig gute Melodie  - die einem in Mark und Knochen geht  - mit sich bringt .Allerdings muss ich eingestehen ,das mir dieser Song sowohl vom Rhythmus wie auch vom Aufbau her irgendwie mehr als bekannt vorkommt .( ist allerdings nirgendwo was von ner Coverversion zu lesen ). Zu welcher anderen Band oder Interpreten ich den nun zuordnen sollte, kann aber leider nicht wirklich sagen .Fest steht das der absolutes Hitpotential hat und sowohl rhythmisch wie auch melodisch sofort ins Ohr geht und sich dort festsetzt .Für nen Debüt ist die Scheibe richtig gut geworden und zeigt mehr als eindeutig ,das hier ne Band am werkeln ist ,welche ihre Instrumente beherrscht und sich auch bei Songwriting durchaus frisch darstellt .Das Mainstream Publikum sollte/kann hier ohne Bedenken getrost zugreifen . ( LEO )
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                                                                                                         PESTLEGION – „ ENTSAGE GOTT“ (7‘ EP)
Auch wenn die Black Metal Sparte nun nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Musikrichtungen zählt ,gibt’s dennoch auch hier immer wieder mal Veröffentlichungen ,welche nachhaltig bei mir echt nen super Eindruck hinterlassen und sich wirklich tief in dunkle schwarze Herz eingraben können .Das westphälische Vierergespann von  PESTLEGION punktet da bereits mit ihrem echt sau starken Cover bei mir .Alles im schwarz/weiß Layout gehalten ,kann man schon fast ahnen ,in welche tiefen ,höllischen Abgründe uns die Burschen mit den hier präsentierten 2 Songs führen werden .Nen paar ganz kurze, eher ruhige Parts und schon nimmt man die volle Fahrt in Richtung skandinavisch inspirierter Black Metal auf .Am stärksten sicherlich durch die norwegische Ausrichtung beeinflusst ,knallt man einem hier eiskalte ,ultra böse und miese black metallische Blastbeats um die Ohren ,so dass sich einem vor dem geistigen Auge die Höllenpforten unweigerlich öffnen .Trotz enormer Raserei finden sich aber dennoch auch eher etwas „melodischere“ Parts wieder ,welche man hierbei dann doch eher der schwedischen Musikszene zuordnen könnte .
Auf der B Seite hingegen zeigt man sich mit “Final sacrifice” dann doch eher etwas „Melodie“ betonter und vor allem atmosphärischer ,was gerade diesem Song dann auch so eine gewisse Eigenständigkeit verleiht .Zwar wird auch hier im Stile der norwegischen Ausrichtung in Richtung  höllischer Raserei gearbeitet, aber gerade im Bereich der Gitarrenarbeit legt man hier doch noch einmal ganz schön zu .Passend zu dem ganzen Geschehen ,beansprucht man seine Stimmbänder bis an die „Schmerzgrenze „ und krächzt/keift sich mies fast die Seele aus dem Leib .
Wer so richtig Bock hat ,sich knapp neun Minuten lang mal wieder ner wirklich old schooligen kompromisslosen blasphemischen Black Metals Mucke hinzugeben , den wird er Höllenfürst mit offenen Armen empfangen .Allerdings heißt es für Euch dann ,echt ranhalten ,da dieses kleine schwarze Vinyl lediglich auf 300 Stück limitiert ist . ( LEO )
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                                                                                                           HELSOTT –„ SLAVES AND GODS“
Das aus dem Bereich es Pagan -/Folk Metal nicht nur recht ansprechendes Material aus den nordischen Ländern kommt ,können die Amis von „Helsott“ mit ihrem zweiten Album recht gut unter Beweis stellen .Denn auch in dem sonnigem Kalifornien ist es so ,dass man ne Mucke  produzieren kann ,welche so einiges an Dunkelheit ,Atmosphäre und nordischen folkloristischen Elementen mit sich bringt , welche einem geistig in weit entfernte Klimazonen versetzen kann .Wenn man dann noch liest ,das man sich für die hier gebotenen 10 Stücken tatkräftige Unterstützung aus den  „Arkona“ , „Trollfest“ ,“Elvenking“ und „Equilibrium“ Bandlagern geholt hat ,ist fast zwangsläufig zu erwarten ,das einem hier qualitativ doch was recht hochwertiges geboten wird .Und so ist‘s dann auch, denn in den ca .47 min .Spielzeit sind keine wirklichen Ausfälle zu vermelden .Teils etwas an typischen Melodien ,Rhythmen und Klängen orientiert , schafft es die Band dennoch über weite Strecken ,ne rechte eigene Linie zu fahren .Das man hierbei neben den recht stark auftretenden Pagan - und Folk Elementen ( wenn meine Ohren mich nicht täuschen gibt’s sogar beim Opener so nen paar ganz leicht orientalisch anmutende Passagen zu entdecken ) auch ne nicht zu übersehende Portion an melodischem Death Metal Elementen und leichtem nordischen, Black Metal mäßigen Ambiente mit einbaut ,verleiht den Songs so einiges an Vielseitigkeit ,sprich Abwechslungsreichstem .Dabei schafft man es ,die Songs so zu gestalten ,das die doch recht gut ins Ohr gehen und auch immer mal wieder mit Momenten aufzuwarten ,welche einem erneut aufhorchen lassen können .Hierbei zeigt man sich teils fast schon symphonisch ,teils mystisch, teils sehr atmosphärisch aber auch über weite Strecken verdammt aggressiv .Da ist wirklich schon für jeden Geschmack etwas dabei .Die Stärken der Band liegen hierbei recht eindeutig bei solchen Stücken ,wie z.B „The Coward’s Curse“,“ Eye of the Past „( beide mit Klavierpassagen bestückt ) oder auch „Return Hyperborea „ ( mit weiblichen Gesangspassagen versehen ) ,welche neben ner wirklich starken, teils mystische Atmosphäre auch so einiges an Solieinsätzen im Riffing mit sich bringen .Neben der durchaus starken ,unterschiedlichen Melodieführung zeigt man sich aber auch Gesangstechnisch recht breit gefächert .Vorrangig bedient man sich zwar auch hier des eher etwas leicht miesen black metallischen und tieferen Growl Ausdrucks ,setzt aber dennoch auch immer mal wieder auf leichten klarerem Sprechgesang und einer eher etwas in Richtung Chorgesänge gehenden Ausdrucksweise .Als Rausschmeißer hat man sich hier dann noch an die Coverversion des  Tom Petty Songs „Runnin Down a Dream“ herangewagt. In wieweit man diesen nun als gelungen oder auch nicht ,einordnen könnte/sollte ,muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden !Insgesamt gesehen können die Amis mich mit ihrer Leistung hier jedenfalls hier voll überzeugen ,auch wenn man so etwas wie den absoluten „Überfliegersong“ hier eher nicht vorfindet . ( LEO )
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                                                                                                           ERODED- “ NECROPATH”
Obwohl das italienische Trio nun bereits seit satten 15 Jahren am Start ist ,kann man die wohl nicht gerade in die Sparte der „Arbeitstiere“ einordnen .Denn „Necropath“ ist man gerade die zweite Langrille ,welche man nun ans Tageslicht befördert  .So ein ganz ganz kleines bissel kann sich ja unsereins noch an deren Debüt „Engravings Of A Gruesome Epitaph“ erinnern ,so das man ansatzweise doch schon recht genau weiß ,was einem nun mit den aktuellen 8 Nummern geboten werden wird . Durchweg Knie tief im Sumpf des old school Death Metal watend ,bringen die dann hier auch bei jedem einzelnen Song ihre Vorliebe zum schwedischen Todesstahl ganz deutlich zum Vorschein . Hierbei gibt man sich keinerlei Spielereien hin ,sondern kommt immer direkt zur Sache .Und das ganze Geschehen klingt echt super fett und kann einen auch verdammt gut mitziehen .Obwohl sicherlich an diversen Stellen auch mal kurz das Tempo leicht gedrückt wird ,schafft es dennoch fast jeder einzelne Song, jede Menge an „Abgeh“ Momenten rüberzubringen .Auch die  recht fies gehaltenen Growls passen hier natürlich wie „Arsch auf Eimer „ ,auch wenn die mit der Zeit dann vielleicht doch eher etwas monoton werden .Darüber könnte man ja noch hinwegsehen ,wenn‘s nun darum geht ,nen bissel was an Kritik auszuteilen .Aber was nun Eigenständigkeit oder so einen gewissen Widererkennungswert betrifft ,so bringt man her echt keinerlei Überraschungen mit sich. Typischer Soundaufbau und Riffs ,welche man beliebig jeder anderen Death Metal Band zuordnen könnte ,stehen hier voll an der Tagesordnung .Das klingt alles wirklich total austauschbar ,wobei sicherlich auch die größte „Problematik“ darin besteht ,das es absolut kein Stück gibt ,welche in irgendeiner Weise mal wirklich herausstechen kann . Das die Italiener handwerklich fit sind ,kann man ja nun absolut nicht abstreiten .Da könne die schon mehr als überzeugen . Genug Power und Energie bringen deren Stücke auch mit ,so dass ohne jeden Zweifel hier auch nen richtig schöner Pulk vor der Bühne entstehen wird/kann .Hätte man sich nur mal nen bissel mehr nen Kopf beim Songwriting gemacht ,da doch auch mal ne eigne Note mit reingebracht ,wäre die Scheibe durchaus so nen absolutes Hammerteil geworden ,welches man unbedingt hätte weiter empfehlen müssen . ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen