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                                                                                                          ANTICHRISIS - "FOXFIRE"
Es gibt tatsächlich auch immer mal wieder Veröffentlichungen im Leben eines Schreiberlings ,welche einen mehr als überraschen und man es kaum glauben möchte ,dass diese Band nun doch noch existent ist und sogar ein neues musikalisches Lebenzeichen von sich gibt . Deren Debüt „Cantara Anachoreta“ (1997) war für mich ne Scheibe ,welche sich damals für immer und ewig ganz fest eingeprägt hatte und welche zur dieser Zeit ganz zu recht , auch total abgefeiert wurde. Auch mit ihren darauffolgenden Veröffentlichungen behielt man sein hohes musikalisches Level bei und sorgte immer wieder für positive Reaktionen. Letztmalig meldete man sich dann 2015 mit „Baduhenna „(Digital Download) mal wieder musikalisch zu Wort ,bevor es dann aus verschiedensten Gründen , doch recht ruhig um die Truppe wurde .Anno 2020 macht man sich nun erneut auf den Weg ,um an die alten Erfolge anzuknüpfen . Und wenn man es zugelassen hat , die hier gebotenen15 Songs intensiv auf einen einströmen zu lassen ,steht völlig außer Frage ,dass man dies dann auch zu 100% geschafft hat .Denn was das Duo um Sid ( vocals ,guitars,Keyboard & drums ) & Ayuma (vocals ) einem hier in den 71 min .Spielzeit anbietet ,wird und kann einen nur verzaubern . Emotional auf einem ganz hohen Level angesiedelt ,setzt man dabei auf eine sehr individuelle und recht eigenständig wirkende  Mischung von Gothic Rock und Darkwave ,welchen man zusätzlich noch mit leicht folkigen  und sogar metallischen Elementen verfeinert .Selbst so ein paar gewisse ,eher leicht poppig wirkende Momente lassen sich bei näherer Betrachtungsweise hier erkennen .Vorrangig zeigt man sich hierbei sehr gefühlsbetont melodisch und baut durchaus einen sehr breiten Klangteppich auf ,welcher ne gewisse düstere und eher schwermütigen Atmosphäre mit sich bringt . Das ganze Album ist tatsächlich fast durchweg mit melancholischen Melodien und ner Ausstrahlung versehen ,welche sofort „ unter die Haut „ gehen und fast schon zwangsweise beim Zuhörer für so einiges an emotionalen Gedankengänge sorgen werden . Bei fast der gesamten Scheibe kannst du dich so richtig gedanklich und emotional fallen lassen . Aber natürlich gibt es auch hier dann mal Songs ,welche einen eher aus dem „seelische Tief“ wieder herausholen können .So zeigt man sich mit Stücken wie „ Romeo „ oder „After the war“ doch auch mal etwas flotter und rockiger . Ein paar Stücke ,welche zweifelsfrei so einen gewissen ,recht starken Hitfaktor haben , kann man hier dann natürlich auch entdecken .So sind Stücke wie „Gravity on Mars“ oder auch „ Romeo „ mit Melodien  und Rhythmen bestückt , die sofort voll unter die Haut gehen und sich sicherlich sofort fest einprägen werden . Mit „Jane's Redemption“ lässt man hier dieses Mal nur bei einem Stück eher sehr folkloristisch anmutende Klänge mit einfließen .In ihren bisherigen Veröffentlichungen waren diese doch eher etwas stärker vertreten !Richtig stark ,super emotional neu arrangiert ,präsentiert man dann mit "Goodbye to Jane" ( bereits auf "Missa Depositen Custodi", "Cantara Anachoret", "Perfume" erschienen ) einen alten Klassiker im Balladenformat ,welcher sich nur mit Klavier, Gesang und einem breiten Soundteppich präsentiert . Im direkten Vergleich zu früheren Stücken ,zeigt man sich auch gesanglich hier etwas verändert . Die sehr anmutigen ruhigen femalen Vocals kommen hier natürlich auch sehr stark und überzeugend zum Einsatz ,aber was die männlichen Parts betrifft , wurde doch eine etwas stärkere Veränderung vorgenommen ,was ich persönlich als sehr positiv ansehe . Setzte man hier früher noch eher etwas mehr auf einen tieferen Ausdruck ,so zeigt man sich diesmal doch eher klarer und ausdrucksstärker . Ebenfalls mehr als positiv gestaltet sich hier der Einsatz des Keyboard .Trotz dessen intensiveren Einsatzes ,wirkt das niemals zu flächendeckend ,erdrückend oder gar schwülstig .Hier hat man es tatsächlich bestens hinbekommen ,dem gesamten Geschehen dadurch eine ganz tiefe ,teils dunkle ,melancholische Atmosphäre anzuheften .Auch wenn man nun nicht zu völligen 100% behaupten kann ,das Antichrisis mit  "Foxfire" was absolut  neues ,total außergewöhnliches oder noch nie dagewesenes darbieten , steht völlig außer Frage , das die einzelnen Stücke echt Klasse haben  und immer wieder Momente bieten, in denen man auch oft mal eher etwas überrascht ist und seine Lauschlappen doch mehr spitzt . ( LEO )
Blue Yonder Records
http://antichrisis.net/
                                                                                  HAMMER      OLD ABUSER – "APODRECENDO NOVAMENTE" ( TAPE )
Auch wenn unsereins auf dem digitalen Wege hier nur 3 Songs geschickt bekommen hat ,welche nicht mal 2 min .laufen ,fühlt man sich doch irgendwie sofort „verpflichtet  “ ,darüber mal seine Meinung kund zu tun . ( natürlich hat man sich über bandcamp das Gesamtmaterial dann auch reingezogen ! ) Liegt allerdings auch daran ,das mir das bissel ,was hier an meine Ohren dringt ,absolut gefällt und seit langem mal wieder Material ist ,welches so dermaßen gut runter geht ,das man hier zwangsweise immer wieder aufs neue die Play Taste drücken muss .Inmitten der ganzen bekackten „Corona Krise“ hatten diese beiden brasilianischen Typen wohl nix besseres zu tun ,als sich zusammen zu tun ,um einfach mal ihre Vorstellung von knallharter ,reinrassiger metallischer Mucke „vom Stapel“ zu lassen „ . Das die beiden nun absolut keine Anfänger sind ( ex- Bestial / ex- Mental Horror ) ist hierbei absolut rauszuhören . Kurz und knapp wird hier ein metallisches Inferno entfacht ,welches niemals einen Titel viel länger als 1 min . laufen lässt .Für mich ist das gerade im deren old school Speed - /Black Metal echt fast schon einmalig .Dennoch geht in deren „musikalischen Auswüchsen“ absolut dreckig und brutal zu , wobei man aber wirklich auch immer voll ins Schwarze trifft . Geradlinig ohne irgendwelche technischen Spielereien ,gibt es hier immer eine voll auf die 12 .Gut ,auf so einige diverse Sprachsequenzen hätte man durchaus verzichten sollen / können ,auch wenn die hier nun doch eher sehr kurz ausfallen .Mehr als einfach , enorm rohe und primitiv rattern die hier ihre Songs runter ohne  jedoch in irgendeiner Form monoton oder gar gelangweilt daherzukommen .Für mich ist das old school Mucke in reinster Form. Genau der Sound den ich liebe und brauche und welcher bei mir so einen gewissen „Gänsehautfaktor“ erzeugt .Das auch die enorm miesen keifenden Gesangeinlagen hier noch einmal so einen zusätzlichen bitterbösen Reiz ausstrahlen ,steht völlig außer Frage .Soweit wie ich das erkunden konnte ,scheint es dieses Tape wohl irgendwie auch in verschiedensten Versionen zu geben ,da ich bei der Recherche hierzu mal auf 7 Songs und dann mal auf 12 Songs gestoßen bin .Mmmh ?! Egal ,für mich steht eins fest ,das wirklich einzige ,was an dem Tape Scheisse ist ,ist tatsächlich nur die verdammt kurze Spielzeit .Alles andere ist ganz genau so ,wie man es will und braucht .Zu ergattern gibt es das super satte leckere Teil entweder bei „Murder Records“ (http://www.murder-records.com/ )  für kultige 6,66€ oder direkt bei der Band julio.livraria@terra.com.br .Absolute Pflicht für jeden echten und wahren old schooler . ( LEO )
L. ZURK    R. ERNESTO ARRUE BACEDO Nº 282    BAIRRO BOA SAÚDE    NOVO HAMBURGO / RS    CEP: 93347-340    BRAZIL
julio.livraria@terra.com.br      https://www.metal-archives.com/bands/Old_Abuser/3540472268
                                                                                     MANTICORA – „ TO LIVE TO KILL TO LIVE „
Der Bandname klingt ja doch schon irgendwie verdächtig nach so ner neumoderneren corigen Mucke ,wie sie ja heutzutage in Massen rausgehauen wird .  Zum Glück liegt man aber mit seinem Anfangsverdacht so völlig daneben , denn die Dänen schlagen hier nun ne völlig andere Richtung ein .Der mit 12 Songs bestückte Longplayer, welcher übrigens deren neuntes Album ist ,lässt einen musikalisch in eine Welt eintauchen ,welche sich aus vorrangig Power Metal und gelegentlichen Prog Metal und melodischen Death Metal Ausflügen , zusammensetzt .Umgeben ist das gesamte Geschehen mit einer durchaus recht variablen Gesangseinlagen ,welche sich war bevorzug in den höheren Bereichen befinden ,aber auch immer mal wieder in einen eher leicht „ black metallischen“ und sogar Growl Ausdruck abdriften . Die hierbei auch mal ganz vereinzelt eingestreuten Chorgesangseinlagen würzen das Ganze auch nochmal zusätzlich .Insgesamt zeigt man sich beim Songaufbau hierbei verdammt stark episch angehaucht ,wobei gelegentliche sogar mal so ein leichter bombastischer Anstrich mit eingebracht wird . Positiv bei den Dänen ist auf jeden Fall auch zu bewerten ,dass die sich nicht all zu oft in wirklich langatmigen Passagen verlieren ,sondern durchweg echt genug Power mit sich bringen ,um nicht irgendwie großartig für einen gewissen Stillstand zu sorgen .Spielerisch zeigt man sich hierbei in der obersten Liga angesiedelt ,was man hier dann natürlich auch recht eindrucksvoll in Form vom starken Gitarrensolis ,noch einmal zusätzlich zu unterstreichen versteht . Irgendwie eintönig oder langweilig geht es hier nun echt nicht zu . Das ganze Album ist durchaus recht vielfältig und lässt einen immer wieder viele neue kleine Details entdecken  . ( LEO )
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Rough Trade  https://www.roughtrade.com/
ViciSolum Records https://vicisolumrecords.com/
                                                                                  INHUMANITY VORTEX – “ REVERSE ENGINEERING” ( EP )
Polnische Acts sind ja fast immer ein Garant dafür ,dass es dann so richtig abgeht und man sich auch in Sachen musikalischer Qualität sehen lassen kann .Und da hinkt diese Truppe auch in keinster Weise irgendwie hinterher .Mehr als positive ist hierbei schon mal anzusehen ,dass die sich hier nun kaum absolut typisch für nen polnischen Todesact klingen ,sondern durchaus nen recht eignes Ding runterreißen .  Die 6 Tracks ,welche man hier über unsere Köpfe hinwegziehen lässt , sind  alle samt ziemlich dunkel und gewalttätig angehaucht, wobei die Grund Ausrichtung des Death Metal immer recht klar erkennbar ist .Allerdings zieht man hier nun absolut nicht geradlinig ne Schneise der Verwüstung , da man sich im Laufe des Geschehens, soundtechnisch dann doch zunehmende verändert und man mit zunehmender Spieldauer doch etwas an seine „Schmerzgrenzen“ stößt .Obwohl die einzelnen Songs nun über weite Strecken echt gut reinfetzen ,stellt sich der Songaufbau dann doch zunehmend  etwas „verwirrend“ dar  .Insbesondere einige Riff Passagen und Rhythmusumbrüche wirken hierbei eher sehr sehr außergewöhnlich .Der geneigte Zuhörer könnte dies dann zwar als kräftigen progressiven Einschub deuten ,bei mir sorgt das aber eher für so ein gewisses Unbehagen  .Denn irgendwie wirkt das dann doch enorm verzwickt und doch eher „zerstörerisch“ für den gesamten Songverlauf ,da man gerade dadurch dann letztendlich den Songs irgendwie die Durchschlagskraft entzieht . Auch deren Einsatz von diversen Synthieelementen und Soundeffekte wirkt doch eher etwas befremdlich ,ungewohnt und gewöhnungsbedürftig. Obwohl sich deren Darbietungen technisch gehen nun echt auf einem hohen Level bewegen , hätte man gerade diesbezüglich mit ein bissel weniger Einsatz ,bedeutend mehr rausholen können . Dennoch schaffen es auch die Jungs ,trotz der doch recht technisch verspielten Vorgehensweise , immer noch ne ganze Menge an Power und Groove rüberzubringen . Fest steht ,man hat es gerade durchaus geschafft ,so ne recht eigene Note ,mit der man sich doch etwas von der breiten Masse abheben kann , einzubringen .Die technisch anspruchsvollere Death Metal Gemeinde ,welche auch keine Abneigung gegenüber elektronischen Klängen hat ,kann sich hier beruhigt zurücklehnen und die knapp 25 min . in vollen Zügen genießen . ( LEO )
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                                                                                                                      VOLSTER - „ ARISE“
Schweden verbinde ich in erster Linie mit Death Metal ,mit dem dieses Duo aber leider nun so rein gar nichts zu tun haben . Deren mittlerweile 2. Studio Album richtet sich viel mehr an die Zuhörerschaaren , welche sich vorzugsweise der Hard Rock Schiene verschrieben haben und auf Songs stehen ,die absolut radiotauglich sind und hierbei so einen recht starken Ohrwurm Charakter mit sich bringen .Hierbei zeigt man sich mit den gebotenen 12 Songs durchaus auf einen verdammt hohen Qualitätslevel ,was einen aber hierbei nicht wundern sollte ,da beide Interpreten bereits mehr als genügend Erfahrung in ihrer Hauptband Masquerade“ sammeln konnten .Musikalisch geschehen bieten einem die beiden hier dann auch einen durchaus breit aufgestellten und appetitlichen Happen an härterer Unterhaltung an ,welcher sich aus einer Mixtur von  Rock ,leichtem Heavy ,AOR und ner leichten Prise an progressiven Elementen zusammensetzt .  zusammen setzt . Hierbei zeigt man sich nicht wirklich neumodern , aber auch nicht so wirklich alt .Irgendwie sitzen die beiden schwedischen Musiker da „zwischen den Stühlen „. Schön rockig ist der Großteil der gebotenen Songs ja durchaus gehalten ,wobei aber dennoch auch hier immer mal wieder auf „Herz/Schmerz „ Melodien gesetzt wird . Gerade dann ,wenn das Duo in Richtung „Schmusesong“ tendiert , hab die ein verdammt gutes Händchen für starke Melodien wie z.B . bei „Follow you“ oder auch “Hanging on „ .Hierbei sind es dann auch insbesondere die teilweisen Solieinlagen ,welche bei einen so einen gewissen „Gänsehautcharakter „ hervorrufen können .Am besten stellt sich „Volster“ für mich dann aber letztendlich doch in Szene ,wenn die ihre Saiteninstrumente dann doch auch mal etwas härter rannehmen und da dann durchaus auch mal tiefer ins Heavy Metal Lager eintauchen .Da geht man doch auch mal so richtig gut ab ! Für Leutchen ,welche sich durchaus mal ein bissel vom Hard Rock Bereich überraschen lassen wollen und auch mit einer etwas höher gelegten Gesangsdarbietung zufrieden gestellt werden ,ist die Scheibe deshalb auch wirklich zu empfehlen . ( LEO )
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                                                                                                        ELEINE – “DANCING IN HELL “
Die ganz große Welle an Symphonic Metal Band hat ja nun doch etwas nachgelassen , so dass man heutzutage durchaus auch mal wieder gespannt sein darf ,was sich in dieser Musikrichtung so tut  . Ob es die Schweden mit ihrem dritten Album nun geschafft haben , eventuell mal nen paar neue Aspekte in diese musikalische Ausrichtung zu bringen ,wird sich in den 11 Songs dann hoffentlich zeigen .Technisch  perfekt ,fährt man hier durchweg so ne richtig schöne kräftige ,leidenschaftliche und vor allem bombastisch/episch anmutende Schiene ,welche neben der starken Symphonicprägung durchaus auch mal ein paar kleinere Gothic Metal Elemente mit einzusetzen versteht . Die Keyboardsounds  stehen hierbei glücklicher weise nicht total im Vordergrund ,sondern fügen eher etwas dezenter so nen gewissen klassischen Orchestercharakter hinzu . Teils recht düster ,aber dennoch richtig heavy gehalten ,gibt es hier so einiges an richtig druckvollen Riffs und kräftigen Drumeinlagen zu erspähen . Obwohl hier immer mal wieder ein längeres Gitarrensoli eingeschoben wird ,verlieren die Songs dennoch niemals ihre kräftige pompöse Ausstrahlung  . Musikalisch kommt das schon richtig gut rüber ,aber was so ne eigene Note betrifft , muss man schon doch etwas öfters mal hinhorchen ,um eventuell mal wirklich was zu entdecken . Gesanglich ,wie sollte es auch anders sein , gib es hier eine wirklich einprägsame weibliche Stimme geboten .Auch wenn mich diese Darbietung durchaus ein wenig an „Within Temptaion“ erinnert ,hat das Mädel dennoch einen recht eigenen Gesangstil ,welcher niemals überzogen oder irgendwie Nerv tötend wirkt . Fehlen darf hier dann natürlich auch nicht der gelegentliche Einsatz kurzer tiefer Growls . Obwohl da ja nun absolut typisch und altgebacken ist ,sorgt dennoch die tiefe Stimmlage gerade dafür ,dass dem Geschehen noch zusätzlich so ne kleine düstere Note angeheftet wird . Musikalisch wie auch von der Produktion her gesehen ist hier im Großen und Ganzen also alles o.k. . Mehr aber nun halt mal nicht .( LEO )
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                                                                                               NEW WORLD DEPRESSION – „ DESCENT“
Das ist ja tatsächliche mal wieder die reinste Wohltat für meine Ohren ,welche in den letzten Tag doch durch zunehmend seichtere Metalmucke so langsam verschmalzten . Hier gibt’s jetzt aber genau das richtige Feuerwerk  ,um die Lauschlappen komplett freipusten zu lassen .Auf dem mittlerweile vierten Album der Emsdetter schieben die nun absolut keine „ ruhige Kugel „ ,sondern lassen es ganze 10 mal bretthart knallen .Nicht vollkommen im traditionellen Death Metal Bereich angesiedelt , lassen die hierbei durchaus auch mal eher etwas „moderner“ wirkende Elemente mit einfließen ohne hierbei jedoch zu trendig daherzukommen .Auch wenn man hier wahrlich massig zentnerschwere Riffs ans Tageslicht befördert ,agiert man nicht in dem absoluten top tödlichen „Himmelfahrtskommando“ Bereich . Ne ,hier ist schon ne recht „klare“ Struktur zu erkennen , welche es vereinzelt auch mal zulässt ,ein paar ,eher leicht melodiöser wirkende Momente aufzubauen .Dennoch verliert kaum einer der Stücke mal wirklich an Fahrt .Da groovt und hämmert es doch tatsächlich von Anfang bis zum Ende hin .Zwar ist das ,was einem die 5 Jungs hier nun vorlegen ,nicht unbedingt wirklich in die Kategorie „eigenständig“ einzustufen , aber streckenweise ist dennoch durchaus so ein gewisser Ansatz einer eignen Note zu erkennen . Insgesamt erinnert mich das Geschehen dann doch leicht an „Obituary „ ,insbesondere was die tiefe Stimmlage des Frontgrunzer betrifft .Zum Glück bewegt der sich hierbei durchweg auf diesem traditionellen Pfad ,und lässt irgendwelche screamigen oder kreischenden Einschübe völlig außer Acht . Die gut 37 min .feinster tödlicher Unterhaltung  können hierbei auch Sound technisch voll überzeugen und kommen richtig fett ,nicht all zu „modern“ technisch  abgemischt aus den Boxen geballert .Ne wirklich leckere Scheibe ,bei der man ohne Bedenken auch ein zweites Mal die PLAY Taste drücken kann . ( LEO )
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                                                                                               A PERFECT DAY - " WITH EYES WIDE OPEN "
Wer auf Mucke steht ,bei welcher man ,wenn man die im Radio hört ,durchaus gut unterhalten wird ,aber bei der nun kaum  irgendwie , irgendwas wirklich von dem hängen bleiben wird ,was man hört ,der liegt mit dem dritten Longplayer der italienische Rockband genau richtig .Das was die hier in gut 39 min . abliefern , ist sicherlich musikalisch und kompositorisch gut gemacht ,bewegt sich aber beiweiten nicht irgendwie in eine wirklich außergewöhnliche Richtung . Ganz deutlich im Bereich des ehr alternativen Rock/Metal angesiedelt ,beginnt da Teil ja noch verhältnismäßig fett und hart ,flacht aber im Laufe der 10 Songs dann doch zunehmend ab .Das die mit viel Herzblut und vor allem Professionalität ihre Songs rüberbringen ,ist ja nun wirklich recht deutlich zu spüren . Dabei hat man durchaus ein recht gutes Gespür für melancholische Melodien ,welche hier dann leider doch den Hauptteil des Schaffens ausmachen . Da kommt so einiges an Songs rüber ,welche schon fast in Richtung  „Schmachtfetzen“ tendieren und zweifelsfrei jedes kleine Mädchenherz erweichen können  .Eher seltener zeigt man sich herbei in punkto rockigem Geschehen .Vereinzelt probieren die sich ja durchaus auch mal an ein paar „gewaltigeren“ Riffpassagen ,welche aber insgesamt gesehen ,nicht wirklich ins Gewicht fallen . So was wie ne „starke Groove Eruptionen“,( wurde in einem anderen Review hierzu geschrieben A.d.S . ) ,kann ich aber beim besten Willen nicht erkennen .Das die Songs nun irgendwie ins Ohr gehen und  da dann eventuell auch ein klein wenig festsetzen ,will ich ja nun absolut nicht abstreiten .Aber mit der Zeit wirkt es dann doch eher etwas ermüdend . Absolut Radio taugliche ist die Mucke, hat auch so einen recht starken Hitfaktoren ,welcher durchaus so seinen Reiz versprüht und bei denen man einfach mal abzuschalten kann .Mir ist das aber dennoch alles viel zu Mainstream mäßig ,weichgespült und eher zu gleichförmig gestaltet. ( LEO )
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                                                                                    DEHUMAN REIGN – „ DESCENDING UPON THE OBLIVIOUS“
Das DEHUMAN REIGN aus Berlin nun absolut keine „Jungs von Traurigkeit „ sind ,sollte sich nun mittlerweile auch schon rumgesprochen haben .Und so zeigt man sich auch auf seinem mittlerweile zweiten kompletten Album alles andere als „handzahm „ .Von Beginn an wird hier ein richtig schönes gewaltiges Death Metal Brett gefahren ,welches absolut keine Wünsche offen lässt .Zwar präsentiert man sich nun nicht vollkommen im super extrem gewalttätigen Format ,sondern agiert auch mal ganz gerne im Midtempo Bereich herum ,lässt aber dennoch hier mehr als genügend Freiraum , um es doch so richtig krachen zu lassen . Die vereinzelten Solieinlagen fallen hierbei nicht wirklich ins Gewicht ,da diese eher nur kürzer ausfallen ,aber einmal mehr die technischen Fähigkeiten der 5 Burschen unterstreichen . Wirklich enorm fett zeigen sich die Drums , welche fast durchweg das Geschehen antreiben . Rein vom  Riffing her gesehen wird hier wirklich mehr als effektiv gearbeitet ,auch wenn man vielleicht zugeben muss ,dass hier eher sehr selten mal was außergewöhnliches oder sogar Neues zu hören ist .Aber irgend so nen modernen oder „abartigen „ Scheiß braucht man als Death Metal Maniac ja eigentlich nicht wirklich . Die Hauptsache ist doch ,dass die Songgeschosse immer voll ins Schwarze treffen ,zum mitbangen animieren und dafür sorgen ,dass man den nächsten Tag mit gehörigen Nackenschmerzen verbringt . Natürlich wird der Berliner Vernichtungsschlag mit richtig satten , düsteren Growls bestückt ,welche vereinzelt sogar mal in einen eher screamigen Bereich abwandern . Insgesamt merkt man der Scheibe doch recht deutlich an , das die Band sich wieder mal gesteigert hat und durchaus wieder ne Schritt nach vorne gemacht hat ,um den „Death Metal Olymp“ zu erklimmen . Die knapp 45 Minuten sind auf jeden Fall nicht der hundertste super typische old schoolige tödliche Aufguss  ,sondern kommt erfreulicher Weise  erfrischend lebendig rüber und wird auf jeden Fall jeden Death Metal Anhänger richtig glücklich machen . ( LEO )
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                                                                                       POWERSTROKE - " THE PATH AGAINST ALL OTHERS"
Die Belgier werden ja nun Mucke mäßig fast überall als groovender Hardcore/Thrash Metal bewertet .In wieweit das bei ihren bisher veröffentlichten 6 Longplayern nun stimmen mag ,kann ich nicht nachvollziehen . Fest steht aber für mich zu fast 100% ,dass das ,was man musikalisch auf das aktuellen Werk gebannt hat ,nun nicht wirklich vollkommen diese Einstufung verdient .Denn die hier enthaltenen 12 Tracks entpuppen sich beim genaueren Zuhörer viel mehr als ein Stilmix unterschiedlichster metallischer Ausrichtungen ,welcher teils eher erst einmal etwas merkwürdiger anmutet und zeitweise beim Zuhören sicherlich auch etwas anstrengend wirken dürften .Das Powerstroke teils richtig fett grooven und da echt nen fettes Energielevel vorlegen ,stimmt schon und kommt auch ziemlich erfrischend rüber .Allerdings werden diese Energieschübe dann doch recht oft durch eher etwas progressiv anmutende ,verspieltere Passagen unterbrochen . Rein musikalisch gesehen legt sich die Band bei ihrem Songaufbau eh nicht wirklich fest . Für meine Ohren liegt hier dann auch der Thrashanteil in einem nicht wirklich deutlich herausstechendem Bereich . Diverse Riffs lassen sich da ja noch deutlich einordnen .Aber ich sehe dann doch eher hier etwas mehr dezentere Death Metal Anleihen und absolut nicht überhörbar ,der verdammt stark herausstechende , corige Anteil .Hierbei setzt man sowohl auf old schooligen Hardcore ,wie auch auf eher etwas moderne Metal Core Einsätze. Gesanglich macht sich das natürlich auch recht deutlich bemerkbar ,auch wenn man insgesamt sagen muss ,das man dennoch auf der gesamten Scheibe durchaus vielseitige Ausdrucksformen anbietet .Um ihren Sound aber noch nen bissel mehr „aufzuhübschen „ ,lässt man ganz dezent hier auch mal den einen oder anderen kurzen etwas punkigeren ,rockigen Abstecher zu .Insgesamt gesehen sorgen die hier schon für einiges an Abwechslung ,wobei aber gerade zwei Songs doch mehr als deutlich herausstechen .So wird z.B bei Titel 2 „ By my Command „ ,bei welchem man doch etwas stärker mal ein Keyboard einsetzt .Der Rausschmeißersong „ Until the fat lady sings „ fällt hier dann musikalisch völlig aus dem sonstigen Geschehen . Denn der ist voll lieblich /melodiös gehalten und erinnert fast schon an eine Ballade ,die recht tief in den Softrocksektor eintaucht . Mit durchaus ne sehr angenehmen und starken Melodieführung bestückt ,hat gerade der schon so etwas wie einen „Ohrwurmcharakter „. Letztendlich bin ich mir wieder mal nicht wirklich sicher ,wie man diese musikalischen Darbietungen nun bewerten sollte . Einerseits kommt das Ganze durchaus sehr interessant gestaltet ,verhältnismäßig eigenständig und auch spielerisch top rüber .Andererseits strengen die metallischen Verbindungen /Mixturen einen dann doch teils ganz schön an und man hat so seine Probleme , damit wirklich klar zu kommen .Also ,wer sich an die Scheibe erst einmal ganz vorsichtig rantasten will ,der sollte auf jeden Fall mal im Netz stöbern und da dann deren musikalisches Können antesten . ( LEO )
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                                                                                      EOS – „„DIE SONNE SCHEINT AN JEDEM TAG“
Manche Bands machen es einen nun nicht wirklich leicht ,ihre musikalischen Darbietungen in die richtigen und vor allem passenden Worte zu fassen .Obwohl sich das Münchner Quintett durchaus im schwermetallischen Bereich vorwärts bewegt , hat man doch so sein Songgefüge eher etwas eigenwilliger und nicht so ganz „leicht verdaulich“ aufgebaut .Denn deren Songaufbau baut sich - wenn auch recht metallisch bzw . Hard Rock geprägt  - doch teils etwas schwieriger ,wenn nicht sogar leicht experimentell anmutend ,auf .Da tauchen doch ne ganze Menge an eher progressiv anmutenden Elementen auf ,welche sich nur schwer irgendwo direkt in eine musikalische Sparte einordnen lasse .Vorrangig in einem eher melodischer Sektor beheimatet ,welcher auch durchaus ein bissel was an leichten atmosphärischen Momenten mit sich bringt ,findet man aber dennoch auch mal ein paar Ansätze ,in denen man so richtig fett kurzzeitig mal ein kleines Metalfeuerwerk abbrennt und dann sogar nen paar ganz leichte Death Metal Anleihen erkennen lässt .Vereinzelt lässt man sich an der Gitarre auch mal etwas mehr in Richtung Solieinsatz ,wie z.B bei „Leg dich zu mir „ ,gehen . Da erkennt man doch mehr als deutlich ,dass die an den Saiteninstrumenten gut was drauf haben und sich auch in Punkto Songwriting echt nen Kopf machen .Denn gerade bei diesem Song tauchen so kleine musikalische Details auf ,die sich wirklich recht gut in den Gehörgängen machen . So rein musikalisch geht das hier schon ganz gut runter ,wird abwechslungsreich, anspruchsvoll und qualitativ top rübergebracht . Was mir persönlich aber halt wirklich ein paar Schwierigkeiten bereitet , ist die gesangliche Ausrichtung . Denn die steht für mich doch teils recht vordergründig und wirkt durch seinen fast schon theatralisch ,dramatisch wirkenden Ausdruck ganz schön „dick „ aufgetragen . Zwar zeigt man sich hierbei durchaus im Ausdruck noch variabel und bietet komplett recht aussagekräftige ,tiefsinnige deutsch sprachige textliche Inhalte ,aber irgendwie kommt mir das halt doch teils etwas überzogen vor . Aber sicherlich werden die Meinungen diesbezüglich bei der schreibenden Fraktion , wieder mal völlig auseinander gehen .Ne durchaus recht eigenständige , eher sehr moderne und leicht progressiv experimentell anmutende harte Mucke  , welche für old school Fans wohl kaum geeignet ist ,aber bei der jüngeren Metal - / Hard Rock Fraktion sicherlich auf Interesse stoßen sollte. ( LEO )
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                                                                                               CERVET – „HOLIDAYS IN CORPSELAND“
Das kann man ja fast nicht glauben . Satte 30 Jahre seit Gründung der Aschaffenburger Band sind nun schon ins Land gezogen ohne dass man die in irgend einer Weise nun doch mal auf dem „Schirm“ hatte .Könnte allerdings echt daran liegen ,das die „alten Männer „ hier nun tatsächlich ihr aller erstes komplettes Album vorlegen . Bisher gab es von denen wohl nur Demokassetten oder EP`s .Was man nun über die lange Zeit so musikalisch zusammen „gebastelt“ hat ,geht recht eindeutig in die gute, alte Thrash Metal Richtung ,wobei das Songwriting eher sehr traditionell aufgebaut ist und nur ganz gelegentlich mal so nen gewissen Schimmer an Eigenständigkeit aufblitzen lässt .In erster Linie zeigt man sich hierbei eher etwas  melodiöser ausgerichtet ,wobei man aber durchaus einige recht gute Melodien mit sich bringt .Trotz der eher immer etwas „zurückhaltenderen“ Vorgehensweise ,zündet man aber auch mal so ein verdammt fettes thrashiges Feuerwerk ,wie z .B bei Titel4  „Rest in Porn „ oder /Titel 8 ´“Slide down my Back“ . Da geht schon ganz schön was ab ! Allerdings besteht nun deren Songmaterial nicht nur aus purem ,teils sehr groovigem Thrashmaterial .Denn solch Stück wie „Skeleton Nation“ sticht hier doch schon ganz schön aus dem sonstigen Geschehen heraus . Für mich tendiert das schon stark irgendwie so in ne Dark Wave Richtung , eher sehr verträumter gestaltet und mit ner verdammt geilen Melodie versehen .Da würde man echt niemals vermuten ,dass dieser Song nun wirklich von ner Thrash Band kommen würde .Der bringt auf jeden Fall ne Schippe mehr an Abwechslung hier mit rein .Gesanglich zeigt man sich erfreulicher Weise dann auch recht abwechslungsreich . Man wechselt doch immer wieder zwischen ner tiefen rauen Stimme ,ganz leichten Cleanvocals und einem eher etwas screaming Ausdruck . "Holidays In Corpseland" ist durchaus ein durchwachsenes und hörenswertes musikalisches Werk geworden ,welches zwar noch ganz schön „Luft nach oben „ hat ,sich aber mit dem einen oder anderen Titel durchaus recht gut in Szene zu setzten versteht . ( LEO )
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                                                                                       WITCHRIDER – “ ELECTRICAL STORM”
Also ,ich weiß echt nicht ,aber in letzter Zeit habe ich irgendwie ,insbesondere was die Covergestaltung neuer Veröffentlichungen betrifft ,so echt meine Probleme . Irgendwie wirken doch so einige eher auf mich völlig „billig“ ,wenig aussagekräftig und nun alles andere als wirklich super ansprechend .So auch bei der aktuellen Scheibe der Österreicher . Billiger Schriftzug und nen Wolf ,der nun nicht wirklich großartig was hergibt oder in seiner Darstellung von enorm hohen künstlerischem Potential zeugt .Ob nun der erste Eindruck auch deren musikalische Qualität bestätigt ,mal sehen .Nun gut ,musikalisch bieten die hier mit den 11 Titel schon ne Mucke ,welche zumindestens spieltechnisch durchaus voll in Ordnung geht .Die Österreicher werden nun überall als Stoner Rock Band eingeordnet ,was für meine Ohren nun aber so nicht wirklich zu 100% zutrifft .Sicherlich verarbeiten die aus diesem musikalischen Bereich ne ganze Menge an diversen Elementen ,aber bei genauerem Hinhören zeigt sich dann doch eher ,dass die doch etwas mehr in den Hard Rock / Alternativ Rock Bereich eintaucht und vereinzelt sogar ,mit leichten Grunge aufwartet . Die ganz leicht düster wirkenden elektronischen Elemente ,welche man mit einstreut, fallen hierbei allerdings nicht wirklich enorm groß ins Gewicht und bewegen sich dann  doch eher ziemlich hintergründig . Musikalisch gesehen bemüht man sich also durchaus um Abwechslung  ,insbesondere macht sich das hier bei der Vielzahl an unterschiedlichsten Rhythmen bemerkbar .Mal geht’s hier echt rockig vorwärts und andererseits zeigen sich dann aber auch  recht viele Stücke in einem eher sehr ruhigen melodiösen Gewand ,wobei es sogar das eine oder andere Stück gibt, welches durchaus auch das Potential hat ,zu ner kleinen metallisch angehauchten Hymne zu werden . Stärkster Songs der Scheibe sind für mich „It`s crooked“ und vor allem der Rausschmeißer „The weatherman „ ,in welchem sogar mal leicht orientalisch anmutende elektronische Klänge ,ganz dezent eingestreut werden .Fast schon in Richtung Ballade gehend ,bringt man hier echt nen paar recht starke Melodien mit sich und versteht es vorzüglich ,dies auch so rüberzubringen ,dass sich die recht tief in die grauen Zellen einnisten könnten .Obwohl nun die Riffs ,der Gesang und auch die Produktion hier hinhauen ,wirkt die Scheibe für mich dann doch eher zu durchschnittlich. Auch wenn es hier sicherlich ab und zu mal was mit den Ohren zu erhaschen gibt ,dass einen dann vielleicht mal etwas mehr zum genaueren Hinhören animieren kann ,fehlt dennoch so einiges , um mich wirklich zu begeistern .  ( LEO )
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Fuzzorama Records  https://www.fuzzoramarecords.com/
                                                                                         NUCLEAR – „THE MURDER OF CROWS”
So lieblich und verspielt ,wie sich die Chilenen hier anfangs geben ,sind die beiweitem nun nicht . Denn schon nach dem kurzen Vorgeplänkle ,legen die sich sofort ins Zeug und lassen ein wahres Granatenfeuer an verdammt fettem Thrash Metal über einen hereinbrechen . Und das lassen die dann bei den 11 Stücken auch kaum mal in irgendeiner Weise großartig abflachen  . Nicht vollkommen auf old school getrimmt ,sondern mit so ner leichten moderneren Note versehen ,wird hier fast flächendeckend auf der gesamten Front gekämpft . Obwohl die Band nun vorwiegend den klassischen Thrash Metal Weg einschlägt ,und sich nicht wirklich total revolutionär für diese Sparte präsentiert ,schafft man es dennoch, sich auf seinem mittlerweile sechste Studioalbum ,ein klein wenig von der Masse abzuheben . Da sind zum einen die kleineren Death Metal Einschübe ( gerade im Riffbereich ) und dann auch noch ne recht fette Portion an hardcorig/punkigen Elementen ,welche durchaus so ne gewisse Frische in den gesamten Sound bringen . Dadurch erreicht man natürlich auch ,dass die einzelnen Stücke eher recht roh , brutal und vor allem punktgenau rüberkommen .Super präzise wird hier geschreddert und gesägt ,ohne wirklich mal einen Schritt von seiner vernichtende Durchschlagskraft zurückzuweichen .Aber da man ja nun mal bei so nem musikalischen Sperrfeuer auch mal nachladen muss ,geben einen die Chilenen zwischenzeitlich auch mal nen paar ganz kurze Gelegenheiten - mit eher etwas melodischeren Einschüben - um Luft holen zu können .Also ,ich bin echt davon überzeugt ,wenn die ihr Material live darbieten ,wird es wohl bei der Thrash Metalgemeinde kein Halten mehr geben und vor der Bühne wird so voll nach allem Regeln der Kunst gemosht und das Haupthaar kreisen gelassen . Coole Mucke mit nem verdammten starken Abgehfaktor ! ( LEO )
Gordeon Music Promotion
Black Lodge Records  https://www.facebook.com/blacklodgerecords/
                                                                                               DON'T SLEEP  - „TURN THE TIDES”
Ich kenne mich zu wenig in der Hardcore Szene aus und gehöre sicherlich auch nicht zu den Vertretern ,welche bei so ner Mucke total abfeiern können .Von daher gestaltet es sich doch eher etwas schwieriger ,das ganze Geschehen hier so zu bewerten ,als würde man einen echten Plan davon haben .Beheimatet an der amerikanischen Ostküste hat Dave Smalley ( wohl ne kleine Kultfigur der Szene und ehemaligen Sänger bei Dag Nasty, Down By Law…. ) nen paar andere gestandene Musiker um sich geschart ,um mit den hier im Angebot stehenden 12 Songs die Szene aufzumischen .Für mich eher moderner gehalten , nicht unbedingt mit übermäßig vielen old schooligen Elementen versehen ,präsentiert man sich halt so , wie man wohl heutzutage am besten bei den ganzen Kids ankommt . Eher etwas mehr „zurückhaltender“ gehalten , gibt es aber dennoch desöfteren mal so richtig was auf die Ohren. Klar gibt’s auch so einiges an richtig dreckigen punkigen Elemente zu entdecken ,welche allerdings für mich nun nicht gerade den prägendsten Einfluss auf den gesamten Sound nehmen .Neben Punk und Hardcore , verarbeitet die Band aber noch so einiges mehr an Sounds .  So gibt es zum Beispiel mit „The Wreckage“ nen  Song ,welcher nun voll und ganz in den  Reggaebereich eintaucht . Andererseits haben die sogar den Mut ,mit dem Rausschmeißer Song  "Dezember" ne Nummer vorzulegen ,die sehr folkig ,wenn nicht sogar leicht Country mäßig angehaucht , daherkommt . Insgesamt ist das Album durchaus abwechslungsreich und auch hörenswert ausgefallen . Spielerisch und auch künstlerisch sollte man deshalb auch hier nichts wirklich dran auszusetzen haben . Zum abhotten und mitgrölen sicherlich ganz gut geeignet .Dennoch stelle ich mir unter ner richtig gute Hardcore Scheibe, bei der man wirklich voll abgehen kann , was ganz anderes vor . Das hier klingt  für mich einfach zu sauber und viel zu zahm. ( LEO )
Gordeon Music Promotion
Mission Two Entertainment   https://missiontwoentertainment.com/
                                                                                               INCREMATE – „ MORTAL DOMAIN „
Irgendwie „faul auf der Haut“ liegt das Dresdener Dreiergespann nun nicht wirklich rum .Gerade mal knapp 2 Jahre sind nun seit ihrem letzten Album „ Violence and insanity „ vergangen und schon legt man den nächsten „Angriff“ auf eure Lauschlappe auf .Ohne großartiges Vorgeplänkel legen die dann auch von Anfang an richtig derb los .Und so wie man es von ihnen kennt und auch sicherlich irgendwie erwartet , gibt es hier natürlich das volle old school Brett in Sachen tödlicher Unterhaltung .  Zwar legen die nun nicht komplett hier immer alles in völlig Trümmern , aber dennoch strotzt jeder einzelne der 9 Stücke vor Kraft und Energie . Knackig und vor allem zackig reiht sich hier ein schweres Riff nach dem anderen aneinander und wird natürlich ,ganz logisch ,auch durch die ( für meine Ohren leider etwas hintergründig agierenden ) Drums bestens unterstütz .Das so ein paar Riffabläufe ganz klar erkennbar, eher aus dem  Thrash Metal Bereich herrühren ,gibt dem ganzen Geschehen noch nen bissel was an zusätzlicher Würze .Ganz gelegentlich entdeckt man sogar mal ein paar kurze Soliausbrüche der Gitarren inmitten des Geschehen .Trotz ihres eher etwas „melodiöseren „ Charakters ,bringen die dennoch mehr als genügend Bums rüber .Gut ,so wirklich großartig nach enorm großartiger Abwechslung sollte man auch hier nicht suchen ,wobei es den Dresdners dennoch ganz gut gelingt ,jedem einzelnen Stück so nen gewissen eigenen Charakter mitzugeben .Gespickt mit ner eher sehr typischen Death Metal Growl Stimmlage ,ist das aber genau die richtige Mucke, bei der man sich mal wieder austoben kann und auch sein bissel restliches Haupthaar rotieren lassen wird. Lecker old school Death Metal Mucke , welche einen keinesfalls unbeweglich dasitzen lassen wird .( LEO )
German Democratic Recordings Hendrik Rosenberg Gleißnerplatz 4 90471 Nürnberg  gdr@ostmetal.de   http://gdr.ostmetal.de/
                                                                                 SYNTHETIC –  „CLEPSYDRA TIME AGAINST INFINITY“
Bei der klassischen ,recht langen ,vom Klavier bestimmten Einleitung könnte man schon irgendwie vielleicht vermuten ,wohin die musikalische Reise der Briten gehen wird bzw . könnte .Und nachdem die gut 58 min .  nun an einem vorüber gezogen sind , ist ziemlich klar ,dass die erste Vermutung /Eindruck nun nicht wirklich immer der richtige ist . Lagen die Erwartungen meinerseits hier dann doch eher auf so ne nudelnde Gothic Metal Mucke oder irgendwas an Symphonik Metal ,entpuppt sich die Mucke der 6 Herren hier eher nicht schwülstig ,sondern durchaus als recht rockig und teils recht durchschlagskräftig . Die auf ihrem zweiten Album dargebotenen Songs zeigen sich hierbei von einer doch recht großen metallischen Vielseitigkeit ,welche sich dann auch recht klar in dem unterschiedlichsten atmosphärischen Aufbaus der einzelnen Stücke widerspiegelt .Durch die verschiedensten weltweiten metallischen Genre Einflüsse inspiriert ,setzt man hierbei erster Linie auf ne starke Melodieführung ,aber auch auf die nötige Power der einzelnen Songs .Teils in einem doch recht progressiven Style gehalten ,breitet man hier eher ein sehr düsteres Gewand aus ,welches stellenweise sogar schon einen leicht episch wirkenden Charakter annimmt .Trotz des doch teils etwas stärkeren Einsatzes von Keyboardklängen oder auch klassisch anzumutenden Klavierpassagen ,wirken die Stücke kaum mal zu überladen oder wie man so schön sagt : „Zu dick aufgetragen ! „ . Ne ,hier hat man doch ein recht gutes Maß gefunden ,gerade diese Elemente in passender Zuteilung einzubauen . Trotz der insgesamt gesehen eher etwas bedrückend wirkenden Atmosphäre des Albums ,schafft man es dennoch immer wieder ,den Zuhörer nicht in die volle Depression verfallen zu lassen .Da bricht es doch desöfteren so richtig radikal fett ,explosionsartig aus denen heraus und überschüttet einen mit verdammt gut hämmernden Drums und fetten Gitarrensalven .Das man sich hier natürlich auch immer mal wieder kurzzeitig ein bissel mehr an seiner Gitarre auslebt ,ist eigentlich schon fast logisch ,wird aber niemals zu radikal ausgelebt .So recht vielfältig wie man sich hier musikalisch darbietet ,zeigen sich dann auch die gesanglichen Leistungen .Neben der teils eher etwas rauchigen Stimmlage und dem recht klaren Ausdruck ,gibt es hier natürlich auch ne mehr als gehörige Portion an so richtig wütenden Vocals zu erhaschen .Sehr positiv hierbei findet unsereins dabei ,das diese unterschiedlichsten Ausdrucksformen innerhalb eines jeden einzelnen Songs ,immer passend zur rhythmischen Vorgehensweise ,eingebaut werden .Die Scheibe bringt auf jeden Fall ne gehörige Portion an richtig gutem metallischem Potential mit sich ,welches in den Weiten der Metalwelt auf Zustimmung stoßen wird . ( LEO )
Gordeon Music Promotion  www.gordeonmusic.de
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
Rock of Angels Records   https://roar.gr/
                                                                                        R’LYEH  – “RITUAL OF DARKNESS” ( TAPE )
Mensch ,die beiden Mexikaner sind nun bereits seit 1991 fleißig dabei ,die Welt mit ihren metallischen Klängen zu versorgen ,haben es aber allen Anschein nach irgendwie verpasst ,sich mal wirklich großartig um Werbung zu kümmern . Denn obwohl die nun schon auf so einiges an Veröffentlichungen zurückblicken können ,gibt’s selbst im Netz kaum was an Meinungen über deren Veröffentlichungen zu finden .Dabei sind die 6 Songs ,welche man auf seiner zweiten full length vorfindet ( Pro-tape edition limitiert auf 200 Stück ) alles andere als langweilig und versinken auch nicht total in dem ganzen typischen ,bekannten Death Metal Stil . Da ist unsereins doch eher positive überrascht ,was die beiden Mexikaner hier für geilen “Lärm” machen .Obwohl deren Hauptbestandteil unverkennbar der ollen Todesbleifraktion  zuzuordnen ist ,zeigt sich deren Songmaterial dennoch alles andere als irgendwie einseitig orientiert . Den so wirklich ultra typisch geht man hier nicht ran ,um seine tödliche Botschaft zu verbreiten .Sicherlich könnte man durchaus stellenweise mal irgendwelche direkten Vergleiche ziehen /erkennen ,aber insgesamt gesehen gibt es schon so einige Momente ,welche durchaus herausstechen und richtig auffällig eigenständig wirken .Eher etwas einfach und roh gehalten gestaltet sich deren Mucke eher verdammt dunkel ,mit ner leicht unheimliche Atmosphäre behaftet. Dabei bewegt man sich kaum mal in Richtung der obersten Geschwindigkeitsskala ,sondern lässt es eher etwas gemächlicher ,fast schon etwas mit ner doomigeren Note behaftet ,angehen .Hier und da ist auch mal ein kleinerer thrashiger wirkende Moment zu erkennen ,welcher allerdings nicht unbedingt einen wirklich starken Einfluss auf das Geschehen nimmt . Immer mal wieder mit Tempowechseln versehen ,wobei auch mal  gelegentlich ne leichte „Melodien“ eingestreut wird ,zeigt man sich insgesamt doch recht ansprechend vielfältig.Richtig stark kommen hierbei die Drums zum Einsatz , welche tatsächlich hier in jeden einzelnen Song richtig gut loswuchten .Die tiefe und ultra böse Stimme welche hier eingesetzt wird , kann man hier nicht mal so in den totalen typischen Growl Bereich einstufen .Irgendwie würde der mit seinem leicht halligen Ausdruck sogar verdammt gut in den Black Metal Bereich passen. An der mir vorliegenden Tapeversion gibt es klanglich auch absolut nix auszusetzen .Richtig schön fett und kraftvoll quill es hier aus den Boxen und überrollt einen fast .Für mich steht fest , in den gut 32 min . kriegst du hier echt ne richtig leckere Mucke geboten ,welche sich durchaus ein klein bissel aus der breiten Masse der Veröffentlichungen hervorheben kann .Bei „ Dark Recollections Productions“ gibt’s das gute Teil auch als CD .  ( LEO )
Destruktion RecordsJohannes Chan Postfach 45 Weil am Rhein  79564    http://www.destruktionshop.de/
                                                                                             ENIGMA EXPERIENCE  - „QUESTION MARK“
Also mal ganz ehrlich ,wenn es um die Gestaltung dieser CD geht ,wird man wohl eher keinen Preis damit gewinnen .Für mich selbst irgendwie alles andere als ansprechend ,aussagekräftig oder interessant .Da ja nun aber mal der erste Eindruck einen nicht gleich wieder voll beeinflussen soll ,heißt es doch erst einmal ,sich das hier gebotene musikalische Material einzuverleiben ,in der Hoffnung ,dass man nicht enttäuscht wird .Nachdem unsereins nun die gut 47 min . durchlaufen lassen hat ,sitzt man aber eher doch fast etwas hilflos da ,um hierfür ein paar passende und vor allem richtige Worte zu finden . Leider ist es ja nun mal so ,dass es doch verschiedenste musikalische Ausrichtungen gibt ,welche bei einem nun nicht wirklich den Funken der Euphorie auslösen können oder werden . Was allerdings nicht daran liegt ,dass das hier Gebotene in irgend einer Form schlecht ist ,sondern ganz einfach nur dem geschuldet ist ,dass man damit nur eher sehr wenig anfangen kann .Denn schon alleine der Begriff Fuzz Rocker oder Fuzz Fueled Sound lässt bei meinereins nur Fragezeichen erscheinen .Dabei ist das , was die norwegisch-schwedische Band hier auf ihrem Debüt von sich gibt ,nun alles andere als uninteressant .Ich würde dem Gazen hier zuerst einmal grob die Note des Hard Rocks aufdrücken ,wobei deren musikalische Einflüsse hierbei beiweitem viel weiter reichen .Zwar recht rockig gehalten ,scheint es einem kurzzeitig aber auch mal so ,als ob man so einen gewissen Südstaaten Rock Flair und ne ganz leicht bluesige Note einzubeziehen . Andererseits ist es dann aber auch so ,als würde man schon fast in ein doomigeres Ambiente abgleiten .Dabei geht von so einige Stücke hier so ein besonderer Reiz aus , gerade was den eher etwas  außergewöhnlich rhythmischen Aufbau betrifft . Gerade hierbei zeigt man sich teils etwas experimentell wirkend ,insbesondere was den Gitarrenbereich betrifft .Ein paar wirklich richtig gute Melodien und Rhythmen bringen die hier ja wirklich mit ein . Stellenweise kann einen dass doch schon richtig gut anmachen .Allerdings herrschen diese Momente nun nicht gerade in enormen Massen vor . Vielmehr kommt es hier öfters mal zu extrem unerwarteten Soundumbrüchen ,welche für unsereins tatsächlich manchmal nur schwer nachvollziehbar erscheinen ,aber wahrscheinlich gerade den Reiz diese Musikrichtung ausmachen bzw .darstellen  .Trotz des ziemlich durchwachsenen rockigen Charakters der 8 Tracks ,kommen auch hier die eher etwas verspielteren melodiöseren Parts nicht zu kurz .Da zeigt man sich doch schon ganz schön facettenreich .Auch wenn die Scheibe für unsereins eher nur schwer zu fassen ist ,muss man sich doch irgendwie eingestehen ,dass das ganze Geschehen hier dennoch so einen gewissen Reiz mit sich bringt und auf einen ausübt . Also wer mit dem Begriff Fuzz Rock wirklich was anfangen und sich auch damit identifizieren kann ,der hält mit Sicherheit dann hier ne Scheibe in den Händen ,welche in ihn allen Belangen überzeugen wird . ( LEO )
Gordeon Music Promotion 
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Fuzzorama Records  https://www.fuzzoramarecords.com/
                                                                          DEATH INVOKER – “ NECROMANCY, DAMNATION, REVENGE “ ( TAPE )
Cool ,in der letzten Ausgabe konnte ich mir ja schon ne Promo von denen reinziehen ,welche durchaus auch recht gut rüberkam . Mit “ NECROMANCY, DAMNATION, REVENGE “ wird nun gleich mal nen offizielles Teil nachgelegt ,welches allerdings als 7 "Vinyl 2019 in Brasilien bereits schon mal  veröffentlicht wurde . Allerdings gibt es hier auf der Tapversion ( comes as a black tape with sticker and pro cover) auch noch nem Bonustrack zu erhaschen ,welche wohl bisher noch nicht veröffentlicht wurde . Nach ner kleenen, dunklen morbiden Soundeinleitung legt die 2 Mann Horde aus Peru dann auch gleich los .Eher kurz (15:34min. ) und schmerzlos überrennen einen hier dann die Peruaner mit den gebotenen 4 Tracks . Kein großartiges rumgedudle ,rumgefrickele ,sondern immer ganz klar und geradlinig auf den Punkt gebracht , gibt es hier die volle Breitseite an absolut old schooligem  Black-, Death- und Thrash Metal Sound .Zwar zeigt man sich hierbei nun absolut nicht von eigenen Innovation geprägt, aber das was sie machen, strotz nur so vor Überzeugung und Herzblut .Und das ist ja wohl eine der wichtigsten Eigenschaften ,welche ein Musiker mit sich bringen sollte . Ganz klar und deutlich treten bei denen natürlich deren Vorbilder „Sepultura“ ( alte Sachen ) und „Sarcofago“  zum Vorschein . Voll ausgestattet mit einem wirklich super brutalem, aber simplem Riffing , vereinzeltet Blastbeat Attacken ,schwingen die hierbei durchweg ne verdammt fette und schlagkräftige Metal Keule .Typisch für die Band ,und sicherlich auch irgendwie deren Markenzeichen , ist deren tief schwarzer und bösartiger, leicht hallig unterlegte Gesang. Top für das ganze old schoolige Höllenfeuerwerk ist natürlich die super roh und pur gehaltene Produktion .Also tatsächlich mal wieder eine solcher Veröffentlichungen bei der insgesamt alles stimmt .Geiler Sound ,absolut passende Gestaltung und ne Mucke ,welche ihr Ziel nicht verfehlt . Echte old school Puristen ,die auf wirklich puren ,bösen und absolut old schooligen Sound abfahren ,werden hierbei zweifelsfrei abfeiern ein kleines „Freudentänzchen „ vollziehen . ( LEO )
Nihilistic Holocaust  Gabriel  Skowron  46 rue Foch   62860 Rumaucourt  Frankreich    Gabsk@wanadoo.fr     http://nihilistic-webzine-distro.fr
                                                                                ATTICK DEMONS – “ DAY TIME STORIES…NIGHTMARE TALES”
Auf ne ganze Masse an Veröffentlichungen können die Portugiesen seit ihrer Gründung 1996 ja nun auch schon zurückblicken .Da sollte man sich durchaus auch schon so einen gewissen Namen erspielt haben und nicht mehr ganz so unbekannt in der Szene herum tingeln .Wenn man sich dann so ihr bereits drittes Album in voller Länge reinzieht ,muss man auch ohne jeden Zweifel zugeben ,dass das nicht wirklich verwunderlich ist . Denn ,das was die uns hier mit ihren 9 Songs in die Gehörgänge drücken ,hat`s doch ganz schön in sich und wird sicherlich auch auf so einiges Interesse stoßen können .In erster Linie stehen die Portugiesen für klassischen Heavy Metal, welcher aber auch einen ganzen Haufen an traditionellen Power Metal Einfluss mit sich bringt . Hierbei kommt man ohne großartige Spielerein aus und wirkt trotz des wirklich recht großen Bezugs zu alten „Iron Maiden“ Sachen ,keinesfalls alt gebacken oder wie ne reine Kopie .Obwohl man sich unüberhörbar von den eisernen Jungfrauen inspirieren lassen hat , gelingt es den Leuten dennoch ,so ne recht eigene Note einzubringen .Technisch wie auch kompositorisch sind die voll auf der Höhe ,bieten ein ziemlich durchdachtes Songwriting und sorgen vor allem auch für Abwechslung .Neben jeder Menge Power ,welche hier natürlich insbesondere durch fette schwermetallische Riffs rübergebracht wird ,werden hier aber auch wirklich gelungene und vor allem ansprechende Melodien mit eingebaut ,welche teils dann sogar schon in Richtung epischer Ausstrahlung gehen . Hier und da wird natürlich auch bei denen mal ein etwas längeres Gitarrensoli mit eingestreut ,welches aber zum Glück niemals in irgend einer Weise ausartet . Um dem ganzen hier noch nen bissel mehr an eigner Note einzuverleiben , kommen hier auch einige traditionelle Instrumente wie Bandolim, Cavaquinho und Braguesa zum Einsatz . Allerdings muss man da nun wirklich mehr als genau hinhören ,um diese zu erkennen . ( kann natürlich auch daran liegen ,das unsereins nicht weiß ,wie die überhaupt klingen ! )  Zum Gesang gibt es nur so viel zu sagen ,dass man hier fast denken könnte , Bruce Dickinson selbst steht hinter dem Mikro . Trotz der wirklich starken stimmlichen Übereinstimmung ,kommt diese dennoch etwas variabler rüber . “ Day time stories…nightmare tales” bietet ne richtig fette klassische schwere, metallische Breitseite ,auf der man so ziemlich alles findet ,was sich ein Metalhead erhofft und wünscht . Knackige geile fette Riffs, starke Melodien, gelungenes Songwriting und jede Menge Spielfreude .Auch wenn` s sicherlich nicht ganz reichen wird ,um in der obersten Metallliga mitzuspielen ,so kann einem das Album dennoch von Anfang bis Ende bestens unterhalten. ( LEO )
Gordeon Music Promotion
Rock of Angels Records   https://roar.gr/
                                                                                          FORCE OF PROGRESS – “ CALCULATED RISK”
Nix gegen gut gemachte Mucke ,aber wenn man halt so gar nicht auf dieser Form der musikalischen Unterhaltung abfährt , fällt es einem doch mehr als
schwer ,das ,was man hier zu Gehör kriegt ,wirklich passend zu bewerten .So rein von der musikalischen Darbietung und vom Unterhaltungswert her  ,ist das sicherlich absolut nicht schlecht oder wirkt irgendwie planlos daherkommt . Das sollte einen da aber auch nicht wundern ,da sich hinter FORCE OF PROGRESS   4 gestandene Musiker verbergen ,welch schon massig Erfahrungen in anderen Bands gesammelt haben und mit diesem Teil nun ihren Debuteinstieg präsentieren . Bei “ CALCULATED RISK” handelt es sich um ein komplettes Instrumentalalben ,auf welchem man sich in den 9 Songs vollständig im progressiv Rock / Metal auslebt / austobt . Hierbei zeigt man sich im Bereich der Kompositionen durchaus noch recht virtuos und lässt auch eher etwas außergewöhnlichere Instrumente wie Xylophon oder Cello kurzeitig mit auftauchen .Eher vordergründig bei der ganzen Angelegenheit steht hierbei dann die Arbeit am Keyboard . An dem Teil tobt man sich wirklich verdammt stark aus ,und dominiert dadurch natürlich das gesamte musikalische Geschehen . Für mich aber eher ein Punkt ,der mich abschreckt und ganz einfach viel zu flächendeckend daherkommt .Meistens eher im gesitteten Tempo gehalten , setzt man zwar auch immer wieder mal auf härtere metallischen Riffs ,aber so wirklich können diese dann dem ganzen Geschehen auch nicht eine wirkliche Härte verleihen .Obwohl deren Verbindung von guten Melodien teils recht flotten Rhythmen ,welche sich fast unentwegt zu den unterschiedlichsten Rhythmusstrukturen verbinden ,schon irgendwie interessant rüberkommen , scheint es doch desöfteren so ,als würden sich diese oft wiederholen. Interessanter weise gibt’s sogar den einen oder anderen eher recht jazzig wirkenden Einfluss zu erhaschen .Natürlich lässt man sich hier auch immer mal wieder zu etwas längeren Gitarrensolis hinreißen und setzt vereinzelt auch mal ein eher hintergründig agierenden Sprachsampler ein .Zwar ist man hier wirklich darum bemüht ,Abwechslung mit reinzubringen ,aber für mich wirkt es insgesamt gesehen ,doch teils etwas zu steril und gleichförmig . So ein richtiger Songhöhepunkt lässt sich tatsächlich hier nur schwer ausmachen ! Fans solcher musikalischen Darbietungen ,welche voll und ganz in dieser Welt aufgehen können ,werden sich hiermit sicherlich genüsslich zurück lehnen und dieses Werk dann auch tatsächlich in vollen Zügen genieße können . Mir selbst ist das ganz einfach gesagt ,zu lasch ,teils ( gerade durch den starken Keyboardeinsatz )fast schon nervend und in gewisser Weise eher ermüdend . ( LEO )
Progressive PromotionRecords    https://www.progressive-promotion.de/
                                                                                             MOURNFUL WINTER – „ VISCUS ET OS“
Schon deren erste full length „ In Death A Bliss“ ,welche 2017 das Licht der Welt erblickte ,konnte sich sehen lassen .Insbesondere dadurch ,das man doch so einiges an recht eigenen Ansätzen und Ideen mit reinbrachte und diese auch verstand ,gut umzusetzen .Jetzt , 3 Jahre später stehen die drei Mannen und ein Fräulein erneut am Start ,um wirklich kräftig noch einmal nachzulegen . Und ehrlicher Weise muss man auch gleich zugeben ,dass man die doch etwas längere Zeit zwischen beiden Scheiben recht gut genutzt hat ,um an seiner Mucke zu feilen ,um diverse Schwachstellen auszumerzen .Das Grundprinzip des nordischen Black Metal hat man bei den hier gebotenen 6 Stücken natürlich beibehalten ,aber am Aufbau und an der Umsetzung hat man doch ganz schön geschraubt . Zum einen ist es schon mal die Spielzeit der einzelnen Songs welche von fast 6 min . bis hin zu fast 13 min . reicht . Da kann man sich natürlich vorstellen ,dass hier so einiges abgeht und man gerade betreffs der Abwechslung und Vielseitigkeit keinesfalls herum geizt .
Den Anfang macht „Unfathomable Chaos“  ,welcher gleich mal das Geschehen mit nem mächtigem verdammt dunklem Black Metal Gewitter eröffnet und  insbesondere durch echt verdammt fette Gitarren bestimmt wird . Zwischendurch wird das Ganze noch mit eher etwas ruhiger stimmenden ,teils schon melodisch anmutenden Einlagen garniert .Gespickt mit miesen ,wütend kreischenden Vocals ,tendiert man hier dann sogar mal ganz vereinzelt fast schon in Richtung Sprachgesang .Die fast 7 min .setzen sich gekonnt abwechslungsreich ,leicht „chaotisch „ anmutend und auch irgendwie erdrückend wirkend ,zusammen .
Auch beim nächsten ,fast 11 min . gehenden black metallischen Epos „Moonless Skies“ ,setzt man anfangs erst einmal auf Tempo . Zwar nun nicht gerade in der totalen infernalischen Geschwindigkeit gehalten ,knallt man einem hier doch schon recht starke und gefährliche Rifffolgen konstant um die Ohren .Nach knapp der Hälfte des Songs ,geht man es dann aber eher etwas seichter an und lässt ,eher etwas ungewohnter , sogar die Töne einer Mandoline erklingen .Obwohl man die bereits auch schon auf der ersten full lenght verwendete ,wirkt deren Einsatz hier doch bedeutend stärker und lässt doch so in gewisser Weise ein leicht folkloristisch anmutendes Ambiente aufkommen . Mit Titel 3 „Dysthymia“ zeigt man sich in einem eher sehr bedächtigerem Format und lässt erst einmal etwas Ruhe aufkommen .  Sehr melodiös und eher etwas nachdenklich wirkend ,zeigen hier sowohl Schlagwerk wie auch Akustikgitarre ,wie man eine sehr düstere und melancholische Stimmung aufkommen lassen kann .Auch die Mandoline wird hier etwas stärker und bestimmender mit eingebracht ,was dem Ganzen - zumindestens auf mich wirkt es so  - ein fast schon russische anmutendes folkloristisches Ambiente verleiht .Gesanglich passt man sich hier mit eher etwas Zurückhaltung an und lässt sich fast schon in Richtung bösen ,miesen Sprechgesang abgleiten . Nen echt verdammt stimmungsvoller Song ,welche auch echt was an Ausstrahlung mit sich bringt . Als nächstes gibt es mit „Bereavement“ ein reines Instrumental ,welche allen Anschein nach nur am Synthesizer  erstellt wurde . Obwohl das nun rein vom Aufbau her sicherlich ne gute und vor allem sehr beruhigende Ausstrahlung/Wirkung hat , will das in meinen Augen hier nicht so wirklich reinpassen . Als Intro oder Outro hätte dieses Stück sicherlich eine bessere und passendere Stellung gefunden ,als so mittendrin .Aber das ist ja nun mal reine Ansichtssache . Auf jeden Fall kehrt man dann mit dem darauffolgenden Song „Desolation Of Souls“ wieder zu eigentlichem Black Metal Geschehen zurück .Von Anfang an baut man hier so eine gewisse erdrückende ,dunkle misanthrophische Stimmung auf und lässt sich hier eher im Mide Tempo Bereich angesiedelt ,dahingleiten .Trotz der recht starken und harten black metallischem Einschlags ,kommen auch hier die melancholischen und ruhigeren Parts nicht zu kurz .Durchsetzt mit einem wirklich düsterem anmutenden Ambiente und durchaus gefahrvollem Gesang ,wirkt der Song niemals monoton und lässt dich beim Zuhören sicherlich das eine oder andere mal genauer hinhören . Mit fast 13 min . ist der Rausschmeißer und Titelgeber der Scheibe „Viscus Et Os“ das längste Stück .Anfänglich setzt man erst mal nur auf Akustikgitarre ,bevor dann stärkere Riffs einsetzen .Sehr stark atmosphärisch gehalten , wird hier nur ganz gelegentlich mal auf ne härtere Gangart gesetzt . Viel mehr bringt dieser Song so ne gewisse epische Ausstrahlung mit sich ,welche sich in der Form auch durchaus fest beim Zuhörer verankern könnte . Ab dem Mittelteil greift man dann wieder auf den Akustikgitarreeinsatz zurück und lässt ,völlig unerwartet , sogar kurzzeitig eine Klarinette zum Einsatz kommen .Zum Ende hin kann man dann sogar noch nen paar Klaviertöne erhaschen .Obwohl das zwar im ersten Moment überraschend und außergewöhnlich wirkt ,passt das aber dennoch irgendwie richtig gut rein .Fest steht ,das es die Band ,insbesondere auch durch deren Einsatz von Mandoline und Klarinette schafft , doch so eine gewisse Eigenständigkeit an den Tag zu legen und auch in Sachen Songgestaltung nen wirklich großen Schritt nach vorne gemacht hat .Mittlerweile hat man auch noch ne Split „“As Above, So Below „ mit den Österreichern von „Circle of Shadows“ am Start .  ( LEO ) 
Narbentage Produktionen  https://www.facebook.com/Narbentage/
                                                            CADAVERIC POSSESSION / AGGRESSIVE MUTILATOR – “ INFLUX OF HATRED”( SPLIT CD )
Underground pur ist hier zu 100% angesagt .Auch wenn beide Bands schon auf nen ganzen Haufen an diversen Veröffentlichungen zurückgreifen können ,ist es ihnen sicherlich noch nicht wirklich gelungen ,sich auch international irgendwie großartig in Szene setzen zu können .Und bestens zum kurzen anchecken einer Band sind ja nun mal Splits oder eventuell sogar mal Sampler geeignet .Alleine das ist hier dann vielleicht auch schon nen Grund ,mal nen Ohr zu riskieren !
Den Anfang machen hier die Polen Cadaveric Possession mit ihren 5 Tracks . Auffällig hierbei ist von Beginn an ,das sich die Soundqualität/ Klangqualität in einem Bereich bewegt ,welchem man am ehesten noch nen Demo Status zusprechen kann .Das kommt doch eher etwas dünn und recht dumpf aus dem Boxen gequollen .Zwar muss man doch eingestehen ,dass die Qualität sicherlich auch zu deren musikalischer Darbietung voll passt ,aber dennoch wäre ein etwas besserer Klang hier bestimmt vorteilhafter gewesen .Was die Polen uns hier nun rüberbringen ,besteht in erster Linie aus so richtig old schooligem ,rohen Black Metal ,welcher ganz vereinzelt auch mal ein paar alte Death Metal Einflüsse mit einbringt .Songaufbau und Gitarrenriffs sind hierbei eher recht einfach und typisch gestaltet .Teils doch eher etwas rumplig und monoton anmutend , bieten sich nur ganz gelegentlich mal ein paar Momente ,bei denen man sich dann eher etwas intensiver auf das Geschehen konzentrieren kann bzw .möchte . Als völlig einfallsloses „Gekloppe“ ,will ich es ja nun absolut nicht hinstellen, da man neben leichten Melodien durchaus auch im Tempobereich immer mal so einiges an Wechseln vollzieht und gerade dadurch auch teilweise schon ne recht blasphemisches Ambiente aufbauen kann . Auch was den recht hässlich und vor allem bösen, mit Hall unterlegter Gesang betrifft , gibt es nix rumzumosern .Aber was dem Ganzen halt nun mal fehlt , ist ein gewisses Fünkchen an Eigenständigkeit und ein doch höheres Maß an Energie . Klingt irgendwie alles recht gleichbleibend intensiv ohne irgendwie mal einen wirklichen Höhepunkt zu finden .
Ab Track 6 übernehmen das schwedische Duo  AGGRESSIVE MUTILATOR hier das Geschehen . Und die kennt man ja nun doch schon ,da man bereits von ihnen mit diversen Veröffentlichungen versorgt wurde . Von daher muss ich auch zugeben ,dass meine Erwartungshaltungen nun nicht gerade ins grenzenlose gingen .Aber erfreulicher Weise schaffen die es dieses Mal doch bedeutend mehr ,mein Interesse zu wecken .Denn obwohl auch sie recht tief durch den raue Black Metal Untergrund wüten , zeigt sich deren Mucke dennoch von den unterschiedlichsten metallischen Spielarten stark beeinflusst .Los geht es doch erst einmal eher etwas merkwürdig ,da man seine Darbietungen mit einem kurzen , richtig hellem fast schon „freundlich „wirkendem Gitarreninstrumental einleitet .( irgendwo stand sogar geschrieben dass das wohl eine Coverversion eines Popkünstlers ist ? ).Das Ganze hält nun aber nicht wirklich lange an ,bevor man dann tatsächlich bedeutend härter in die Saiten greift .Insgesamt stark beeinflusst vom alten Black Metal ,zeigt man sich aber wirklich mutig ,wenn es darum geht ,  eine Vielzahl von Sounds und Einflüssen der unterschiedlichsten metallischen Genres  mit einzubeziehen .Zum Glück zeigt sich das aber nun nicht wirklich chaotisch ,sondern fügt sich recht gut zu einem Gesamtbild zusammen . Hier und da tauchen mal thrashige Elemente auf  ,dann lässt man mal wieder nen bissel was an tödliche Klänge erkennen  . Auch so ein paar gewisse typische Rockelemente und Gitarrenriffs kommen hier nicht zu kurz . Das einzige ,was hier vielleicht eher etwas verstörend rüberkommet ,ist die kurze  70`ziger Jahre Orgelpassage im Track 13 . Der Einsatz wirkt echt total erschreckend und lässt dich erst einmal ziemlich sprachlos dasitzen .Für mich der stärkste Song ist die Nr. 10 . Eingeleitet mit nem erzählerisch wirkenden Prolog ,baut gerade der von Beginn an eine super gefährliche und dunkle Atmosphäre auf ,bietet ne ganze Menge an unterschiedlichsten Riffs und setzt sogar auf etwas stärkeren Keyboardeinsatz . Der ganze Song ist rhythmisch so gestaltet ,das der sich tatsächlich sofort fest einprägen wird. ( wenn ich es nicht besser wüsste ,würde ich glatt behaupten ,dass dies dann doch eventuell irgendwie ne Coverversion ist ,da mir die Melodie doch sehr bekannt vorkommt ? ) Obwohl es sich bei deren Songs wohl um unveröffentlichtes Material aus den Jahren 2018/2019 handelt ,sind die hier gebotenen Stücke für mich selbst das Beste ,was AGGRESSIVE MUTILATOR bisher in ihren vier Wänden kreiert haben .Durchaus recht fettes Material ,welches neben jeder Menge Aggressivität und Boshaftigkeit auch noch so einiges an eher unerwarteten , recht interessant wirkendenden Momenten mit sich bringt und vor allem beim Songaufbau doch bedeutend mehr auf Vielseitigkeit setzt .
Klar ,so richtig „vom Hocker reißen“ wird diese Split die Massen da draußen nun nicht unbedingt zu 100% . Bei ner etwas besseren Produktion würde die Scheibe meines Erachtens nach, sicherlich auf bedeutend mehr Interesse stoßen können . Aber wer dennoch mal wieder auf ne neue Entdeckungsreise in Sachen metallischer Mucke gehen will ,der sollte sich eins der auf 500 Stück limitierten Stücke reservieren lassen .
(LEO )
Bestial Invasion Records   www.bestialinvasionrecords.com
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                                                                                             1000MODS- „YOUTH OF DISSENT“
Es gibt Momente im Leben eines Schreiberlings ,in denen man sich wirklich mal schwer tut .Das liegt dann aber nicht immer an der Qualität der Mucke ,sondern eher daran , dass man mit dem angebotenen Material nicht wirklich was anfangen kann bzw .man es echt schwer hat ,damit in irgend einer Form wirklich „warm“ zu werden . Dabei ist das mittlerweile vierte Album der Griechen sowohl musikalisch wie auch produktionstechnisch qualitativ ganz weit oben angesiedelt .Im Angebot stehen 11 Tracks ,welche gerade in punkto Abwechslungsreichtum wirklich richtig stark auftrumpfen können und ohne jeden Zweifel bei der Fangemeinde verdammt stark einschlagen werden . Denn ihre musikalische Mixtur ,welche sich aus leichtem  Grunge ,jeder Menge Stoner Rock ,nem dezenten Metal Einschlag und eher etwas psychedelisch anmutenden Passagen zusammensetzt ,hat`s doch ganz schön in sich .In erster Linie setzen die hierbei auf wirklich ausgefeilte Melodien und einer eher etwas zurückhaltenderen Vorgehensweise .Meist so im mittleren Rhythmusbereich verankert , kommt es aber eher seltene mal vor ,das so ne richtig fette flotte rockige Keule geschwungen wird .Wenn man sich dann aber doch mal entschließt ,das Tempo anzuheben , geht’s dann aber wirklich auch so verdammt kraftvoll, heavy rockig zur Sache ,wobei es denen dann auch vorzüglich gelingt ,so nen richtigen Druck aufzubauen . Bei der ganzen Mixtur zeigt sich insbesondere die Gestaltung der Riffs als ungemein vielfältig und ansprechend .Gerade wenn man in diesem Bereich so leicht ins psychedelische Lager eintaucht , kommt man nicht drumrum ,seine Lauschlappen auf absolut vollen Empfang stellen zu müssen .Ist echt schon erstaunlich und teils auch überraschend ,was die hier so aus ihren Saiteninstrumenten herausholen .Gesangstechnisch wird einem hier zwar nun nicht gerade enorm viel an verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten geboten ,was aber dennoch niemals dazu führt ,das der irgendwie langweilig oder in irgendeiner Weise monoton wirkt . Wer auf ein verdammt gutes , kraftvolles und gleichzeitig melodisches ,leicht psychedelisch daherkommendes Stoner Rock/ Grunge Werk steht ,bei dem werden die gut 55 min .für helle Freude sorgen. ( LEO )
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                                                                                                                HAMMER        OvO – „ MIASMA“
Bei der Scheibe werden sicherlich mal wieder die Meinungen total auseinander gehen ,was meinereins nun auch schon beim Lesen diverser Reviews ganz eindeutig erkennen konnte .Aber bekanntlicher maßen sind ja nun mal die Geschmäcker verdammt unterschiedlich ,so dass es sicherlich für jeden einzelnen unter euch da draußen das Beste wäre ,die hier angebotene „Mucke“ erst einmal irgendwo anzuchecken und dann seine Entscheidung zu treffen ,in wieweit man das hier Gebotene nun tatsächlich als Musik/Kunst bezeichnen sollte/könnte . Für mich steht nach dem ersten Durchlauf jedenfalls zu 100% fest ,dass das Teil bei mir ganz oben steht ,egal was irgendwelche anderen „Schmierfinken“ hingekritzelt haben .Fest steht auf jeden Fall ,dass das hier ziemlich schwer verdaulicher Stoff ist ,welches das italienische Duo über einen hinwegziehen lässt  . Da man aber nun mittlerweile auch schon auf eine 20 jährige Karriere zurückblicken kann ,muss es ja fast zwangsweise da draußen doch mehr als genügend Leutchen geben ,welche auf genau so etwas abfahren !? Beschreiben lässt sich das Ganze ,was hier in 44 Minuten über einen hereinbricht , ja nun wirklich nicht gerade einfach . Grob gesagt könnte man dies hier dann vielleicht am ehesten als eine surreale Klangreise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele und Gedankenwelt bezeichnen ,welche sich völlig außerhalb irgendwelcher Normalität bewegt .Obwohl hier sicherlich auch so einiges an unterschiedlichsten Einflüssen aus dem Punk-, Grindcore-, Doom- und Ambient Lager zum Vorschein treten ,ist es vor allem der starke Industrial Touch ,welcher hier vorrangig vorherrscht . Das Ganze ist hierbei natürlich so ineinander gefügt worden ,dass so etwas wie ne echte Songstrukturen ,geschweige denn auch wirkliche Melodien mehr als schwerer auszumachen sind . Eher wirkt es hier tatsächlich über weite Strecken ,als würde permanent elektronische Klänge auf einen einhämmern .Allerdings findet unsereins nun absolut nicht, wie von diversen „Musikkennern“ beschrieben ,das hier die absolute Monotonie vorherrscht .Sicherlich ,so etwas wie ein Grundrhythmus bestimmt hier vorrangig das Geschehen ,allerdings kommen hier immer wieder ganz abartige  Klängen /Sounds mit rein ,welche jeden einzelnen der 11 Titel dennoch so nen leicht eigenständigen  Anstrich verleihen können . Ziemlich basslastig gehalten ,drücken deren Soundgebilde voll Pulle in sämtliche Regionen des Körpers und hinterlässt dort sicherlich nichts weiter als Schmerz und tiefstes Leid  . Da auch der Gesamtaufbau der einzelnen Stücke ne verdammt dunkle ,gefährliche , abgrund böse , verstörende und mit enormer Kälte versetzte Atmosphäre freisetzt , könnte man das auch als ein absolutes postapokalyptisches klangliches Untergangsszenario verwenden .Wer sich hier nun Sound - / Klangtechnisch noch nicht befriedigt zeigt ,der kriegt dann auf jeden Fall bei den stimmlichen Darbietungen den absoluten Rest . Hexenartig ,mies ,bitterböse und verzerrt ,stehen einem hier dann fast „die Haare zu Berge“ und man schaut fast verängstig in die Runde .Wenn zwischendurch dann mal leichte Sprechpassagen, welche wie Beschwörungsformeln wirken ,eingesetzt werden ,wird dieser ganz tief bösen Atmosphäre noch einmal verstärkt . Ich bin echt beeindruckt ,aber auch verstört und irritiert ,auf welchen Horrortrip uns die beiden Protagonisten hier mitnehmen .Ein völlig abgefahrener und Wirklichkeit gewordener „musikalischer Albtraum „ !Auch wenn es sicherlich mehr als ne Handvoll Leutchen geben wird ,die hier einfach nur mit dem Kopf schütteln können und meine Begeisterung absolut nicht verstehen werden/können ,ich bleibt dabei .Ein absolutes HAMMER Teil ,welches mich tatsächlich mal in allen Belangen voll und ganz in seinen Bann ziehen konnte . Geil ! ( LEO )
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                                                                                             HELLAVENGER – „LORD OF THE BURNING ABYSS „(TAPE)
Ich muss gleich vorweg sagen, dass jenes Demo dieser chilenischen Speed Metal Maniacs einer der besten Tonträger ist, welcher in den letzten Jahren meine Anlage heimgesucht hat (also von jüngeren Veröffentlichungen). Hier spürt man noch, dass die drei Krieger aus dem südamerikanischen Untergrund den Metal Kult wirklich leben und lieben und zwar in jeder fucking Sekunde dieses großartigen Tapes. Genau das Richtige, um morgens die müden Knochen munter zu kriegen, jederzeit die Frustration über diese verlogene Plastik Welt raus zu bangen, nachts um drei die Nachbarn in voller Lautstärke zu erfreuen oder einfach nur für einen geselligen Umtrunk unter Metal Dämonen. Nun gut, nach einem kurzen Intro, welches mich ein wenig an die Tastenklänge eines Herrn Fudalis erinnert und dies somit vermuten lassen könnte, gleich von einer erbarmungslosen Black Metal Attacke überrollt zu werden, geht es dann ja tatsächlich mit einer solchen los. Ja, aber Black Metal im Sinne der ersten Welle (nein, Muchachos, der wurde NICHT in Norwegen erfunden), hier paaren sich Einflüsse früher europäischer Schule mit dem Wahnsinn aus der kochenden Hölle Südamerikas. Gut, mal abgesehen davon, daß der erste Song "Lunatic Trance Of The Fullmoon" mich schon ein wenig an "Cleansed By The Dead" der Norweger Black Magic erinnert. Aber auch die Horde hat früher grundehrlichen Black Metal gespielt, von daher. Somit ist authentische schwarze METAL Passion auch hier zu erwarten und zwar die volle Breitseite. Und zu so einer rostigen Eisenmugge gehört natürlich auch ein passendes Klangbild. Also glücklicherweise kein modernes, seelenloses Plastikgedöns, sondern erdiger, stahlharter und Straßen kompatibler Sound, der all die aufgepumpten Sterilproduktionen hinweg fegt wie ein schwarzes Hass Gewitter. Tja, ebenso wie das Musikalische selbst. Schwarz ist der Metal, speedig die Umsetzung und thrashig die Attitüde. Ich denke, grad wer Running Wild in der Frühphase, Tyrant's "Mean Machine" oder ganz besonders die erste Iron Angel (hört euch den Übersong "Iron Legion" an - ein salutiernder Gruß an diesen Bund ewiger Maniacs an dieser Stelle!!!) abhailt, in blutiger Verbundenheit mit südamerikanischen Kult Horden wie Warpath, Mutilator oder Nimrod, der dürfte mit besessenem Blick die Straße runter marschieren und dem nächsten Kacken Shirt Träger die schwarze Galle in die Poser Fresse kotzen. Yeah, das ist der Soundtrack des Wiederaufstiegs des Biestes namens METAL in verdammt unheilvoller Macht, Glorie und Majestät. Solange es noch solche Horden gibt, ist der Metal niemals tot. Also wer jetzt noch nicht hungrig auf HellAvenger geworden ist, kann doch einfach nur ein FB Milchreis-Scheißkind sein. Alle anderen, erinnert euch an die guten Zeiten des Tapetradings (oder entdeckt und belebt die neu) und schreibt dem guten Rodrigo. Hier geht's:
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Morbid Metal Records   https://www.facebook.com/MorbidMetalRecords/
                                                                                             BLIND REVOLUTION - MONEY ,LOVE,LIGHT"
Heute legen wir mal mit den Italienern von BLIND REVOLUTION ne softig sachte Mucke in den Player ,um sich nicht nur den ganzen Tag mit völlig „verstörender Extremmucke „ abzugeben . Obwohl man sich nun bereits 2010 zusammen gefunden hat ,brauchte es doch satte 10 Jahre ,damit man jetzt mit seinem Debutalbum aufwarten kann .Zu hören gibt’s hier dann ne eher sehr leichte melodic Rock/ Hardrock Mucke ,welche eher nur ganz selten mal etwas fetter aus sich herausbricht .In erster Linie konzentriert man sich hierbei auf recht eingängige und einprägsame Melodien ,welche halt mit etwas härteren Riffs und Solis geschmückt werden . Hinzu kommt dann noch nen recht passender Gesangsausdruck ,der zum Glück nicht überzogen klingt ,und das war es dann aber auch schon .Entgegen der Meinung andere Schreiberlinge kann ich bei denen hier aber leider nicht gerade viel finden ,was wirklich großartig mal auf eigenes Potential ,sprich Ideen hinweist . Für mich ist das hier alles super typisch zusammengestrickt ohne einen tatsächlichen eigenen Widererkennungswert .Mal abgesehen vom Titel 7 „ Take the magic back „ bei welchem man durch ein  längeres Trompetensolo ,der ganze Angelegenheit durchaus mal einen etwas anderen ,eignen Anstich verleiht ,gibt es hier nix weiter großartiges an Außergewöhnlichem zu entdecken .Das heißt hier zwar nun nicht ,das die es an ihren Instrumenten nicht drauf haben . Ne ,rein vom spielerischen stehen die schon auf einen recht großen und auch hohen Qualitätslevel ,das steht wirklich völlig außer Frage . Aber viel mehr gib es dann bei den 10 Songs nun aber wirklich nicht zu erhaschen ..Nen paar Songs mit Ballade Charakter , wie „Never Let You Go“ oder auch der Abschlusssong  „Keep On Dreaming“ dürfen hierbei natürlich auch nicht fehlen . Die kommt zwar echt super gut und können sicherlich ohne Zweifel auch für nen so richtigen „Gefühlsausbruch „beim Zuhörer sorgen ,ist aber halt nun mal auch wieder nix wirklich außergewöhnliches . In ganz früheren Zeiten wäre sicherlich diese Stücke so etwas wie absolute Hits gewesen ,bei dem das Live Publikum mitgesungen und mitgewippt hätte ,aber heutzutage …. ????? Auch wenn es zwischendurch immer mal etwas „härter „ zur Sache geht , ist mir das alles viel zu lasch und vorhersehbar ,bietet  keine wirkliches Highlights oder besondere Momente ,welche einem tatsächlich sofort aufhorchen lassen können bzw . werden .Trotz der absolut vorhandenen spielerischen Klasse der 4 Italiener ,weiß ich echt nicht ,wem man damit ,gerade bei der Masse an ähnlichen Veröffentlichungen weltweit , heutzutage nun wirklich noch „vom Hocker reißen „ will bzw .kann . ( LEO )
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                                                                                             GHOSTMAKER – “ THE ROOM SERVICE ROMEO”
Es muss nicht immer die knallharte Metalmucke sein ,um sich musikalisch richtig gut unterhalten lassen zu können .Da gibt es doch so einiges aus anderen Stilrichtungen ,was beim Zuhören recht gut runtergeht und sich teils dann sogar irgendwo im Kleinhirn abspeichern kann .Dabei muss ich ja nun mal ehrlicher Weise zugeben ,das mir die Scheibe der Berliner beim allerersten Durchlauf nun nicht wirklich gleich zusagte .Aber nachdem man das Teil nun doch desöfteren mal rotieren gelassen hat ,hat sich da dann doch schon etwas geändert .Gerade deren wirklich großen musikalische Vielfalt ist es zu verdanken ,dass die Scheibe tatsächlich komplett gut durchlaufen kann ohne dass man sich zu irgend einem Zeitpunkt gelangweilt fühlt .Hierbei zeigt sich dann bei der gesamten Spiellänge , das man sich absolut nicht dafür interessiert , was irgendwie trendig oder angesagt ist . Gnadenlos ziehe die hier ihr wirklich ganz eigenes Ding durch und setzten durchweg auf Kreativität und Eigenständigkeit . Und so schaffen die es dann auch wirklich ,ihre Mischung aus rockigen Elemente und nem ganzen Haufen Stoner Einflüssen so rüberzubringen ,dass absolut keine Monotonie entsteht . Aber um dem ganzen Geschehen hier noch mehr Würze und Abwechslung zu verleihen , lässt man gekonnt auch immer mal wieder bluesige  und sogar leicht punkige Elemente mit einfließen . Die Songs gehen echt runter „wie Öl „ . Insbesondere Titel 8 „Black velvet Sky „hat`s mir persönlich ,durch seinen recht starken „Doors“ Einschlag ,besonders angetan .Da man hier gesanglich auch alles sehr angenehm ausdrucksstark und niemals „übertrieben „ darbietet ,kann man sich bei der Scheibe ohne jeden Zweifel auch ein paar Mal öfters genüsslich zurücklehnen und den Finger in Richtung Play Taste bewegen . Ne echt tolle Scheibe ,welche sicherlich dafür sorgen wird ,dass sich die Fangemeinde der Band wohl noch um einiges erweitern wird . ( LEO )
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                                                                                             MYSTIC PROPHECY – “ METAL DIVISION “
So wirklich großartige Beachtung hatte ich der Band nun bisher nun nicht wirklich geschenkt ,da man ja nun mal nicht wirklich der großartige Power Metal Fan ist .Umso überraschter und vielleicht sogar erstaunter war unsereins dann ,als deren nun mittlerweile elfter Metal Rundumschlag komplett durchgelaufen war .Denn ,um es ehrlich zu sagen ,hätte man das von denen nun zweifelsfrei nicht erwartet .Erwartung gemäß hatte man sich ja nun so auf den typischen ,von Pathos überzogenen Power Metal eingestellt . Aber was einem hier dann von den 11 Tracks ins Ohr gedrückt wird ,ist für meinereins nun wirklich alles andere als schnöde ,nervige Mucke und geht ,rein vom Style her gesehen ,bedeutend tiefer in eine Heavy/Thrash Metal Richtung .Sicherlich muss man gleich zum Anfang eingestehen ,dass die dennoch teils knietief in einem eher typischen Klischee rumwaten ,aber das macht man so überzeugend .frisch und leidenschaftlich ,so das man doch irgendwie komplett überzeugend rüberkommt .Mit wirklich jeder Menge Power und metallischer Ausstrahlung bestückt ,gibt es hier natürlich auch einen wirklich großen Haufen an Melodien mit Ohrwurmcharakter .Wirklich stark mit so ner bombastischen Ausstrahlung versehen ,tauchen hier selbstverständlich auch etwas länger anhaltende Solieinsätze der Gitarren auf , die es haben es echt in sich haben ,aber dennoch keinesfalls irgendwie „fiedelnd“ wirken. Wenn die hier dann aber mal so richtig „fett“ loslegen ,schaffen die es tatsächlich teilweise schon ganz schön heftige Metalwände aufzubauen . Songs wie „Curse oft the slayer „/ „Die With The Hammer“ oder auch „Victory is mine „  strotzen nur so vor Kraft und fegen förmlich über den Kopf hinweg und reißen dich tatsächlich mit ,um deine Birne unweigerlich im Kreise rotieren lassen zu können .Natürlich sind auch hier ein paar Songs drauf ,die echt das Zeug haben ,zu nem echten Hit mutieren zu können (u.a . „Here comes the winter „) . Die bringen nen Sound und ne Gestaltung mit  sich ,der sofort alle Körperregionen einnimmt und natürlich auch so aufgebaut ist ,das man mit Leichtigkeit sofort mitsingen kann . Stimmlich nervt`s einen hier zum Glück auch nicht ,da man neben der äußerst kraftvollen und ausdrucksstarken etwas höheren Stimmlage auch diverse Choruseinsätze mit einbringt . Obwohl einem hier nun tatsächlich musikalisch gesehen nichts Neues oder extrem Außergewöhnliches wiederfährt ,bringen die Songs mehr als genügend metallischen Zunder mit sich ,um echt verdammt gute Laune zu verbreiten und sich in Sachen körperlicher Bewegung auch mal wieder ausgiebig gehen lassen zu können .Komplett überzeugen tut`s nun zwar nicht ,da es doch den einen oder anderen Titel gibt ,welcher vielleicht ganz einfach zu „Klischee typisch „ rüberkommt ,dennoch muss ich doch zu meinem Erstaunen feststellen ,dass hier die Metallutzie verdammt gut abgeht und man in Sachen metallischer Unterhaltung ne echt verdammt fette Portion an mitreißendem Material angeboten bekommt .Der Titel „Metal division“ passt hier tatsächlich wie „ die Faust aufs Auge“ ! ( LEO )
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                                                                                             ANCESTOR – “ LORDS OF DESTINY”
Top aktuell ist diese nette Scheibe nun wirklich nicht ,da sie bereits 2018 erschienen ist .Das ist aber in erster Hinsicht dann doch echt ziemlich Wurst ,da die  Chinesen einem hier eh musikalisch in eine Zeit zurück „bombardieren „ ,in welcher wohl insbesondere die alten Herren unter uns zum ersten mal so richtig Blut an metallischen Klängen geleckte hatten .Denn es ist echt mehr als erstaunlich ,wie pur diese Typen hier den old school Thrash Metal Sound alter Tage und auch Spirit rüberbringen .Wenn man die doch verdammt jungen Typen betrachtet ,würde man so etwas niemals vermuten . In gut 36 min. entfachen die auf ihrem ersten Longplayer tatsächlich so ein richtiges rumpliges ,dreckiges Inferno ,welches einen zwar unweigerlich an „Kreator“ ,“Destruction und Co . erinnert ,aber dennoch irgendwie bei mir doch mächtig Eindruck hinterlässt . Wer hier natürlich irgendetwas abartig Neues oder Kreatives erwartet ,ist hier absolut fehl am Platz .Hier geht es tatsächlich absolut old schoolig reinrassig zur Sache ,ohne irgendwelchen moderneren Firlefanz oder Eigenständigkeit mit einzubringen .Was hier zählt ist Power ,Geschwindigkeit und Ausstrahlung . Und in der Hinsicht mache die absolut alles richtig . Zwar könnte man sicherlich nun ganz einfach sagen ,das ist ja mal wieder typisch für die Chinesen ,dass die einfach nur kopieren . Damit hat man dann zwar sicherlich recht ,da hier nun mal absolut nix an Eigenständigkeit vorhanden ist . Irgendwie ist das aber dann ,zumindestens für mich schieß egal . Denn rein von der Ausstrahlung und Darbietung her ,können die 9 Killer Songs einen komplett überzeugen und auch volle Pulle mitziehen . Das man nach dem Material hier nun nicht wirklich mal wieder verdammt gut abgehen kann ,steht völlig außer Frage .Zwar muss man nun ehrlicher weise auch sagen ,dass sich die einzelnen Stücke teils doch sehr vom Aufbau und von der Darbietung her gleichen ,aber dennoch ist es egal welchen Song du dir hier vornimmst ,hier wird immer volle Pulle Gas gegeben ,so das nun hierbei nicht wirklich Langeweile oder gar extreme Monotonie rüber schwappt .Ich find’s stark und lasse den Finger gleich noch einmal in Richtung Play Taste gehen . ( LEO )
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Awakening Records  https://www.facebook.com/AwakeningRecordsCN/
                                                                                             ILLUM ADORA –  „…OF SERPENTINE FORREST“ 
Aufgepasst ihr Sammlerfreaks ,exklusiv hat Johannes von „Destruktion Records“ für euch hier mal wieder nen leckeres Tape Release an den Start gebracht ,welches zweifelsfrei einen Ehrenplatz in eurer Sammlung finden könnte und vielleicht auch sollte .Und um Euch dann noch mehr „das Geld aus der Tasche zu ziehen „ ( ist nen Witz !!! ) ,gibt es das Release dann auch gleich mal in den unterschiedlichsten Versionen . Unter anderen als :
REGULAR-EDITION:
-Classic Tape-Version w/ Cover containing all lyrics
-Lim. to 100 copies (hand-numbered)
DIE HARD-EDITION:
-A5 Digipack with Tape
-Live-DVD (Livemitschnitt 12.11 .2016 vom Konzert in Andernach )
-Metal Pendant
-Sticker
-Lyric-Booklet
-Lim. to 100 copies (hand-numbered)
ULTRA DIE HARD-EDITION:
-A5 Digipack with Tape
-Live-DVD ( Livemitschnitt 12.11 .2016 vom Konzert in Andernach)
-Metal Pendant
-Sticker
-Lyric-Booklet
-Lim. to 25 copies (hand-numbered)
-T-Shirt (sizes S-XXXL) silkscreen printed!
-Button (metallic)
Die Qualität des Tapes sowohl auch des Live Mitschnitts kann sich durchweg sehen lassen , so das man diesbezüglich schon mal nix dran aussetzen kann .So viel erst einmal zur reinen Einleitung . Was geht hier denn nun so in Sachen musikalischer Unterhaltung ab  ? Das Koblenzer Ein Mann Projekt (gegründet 2011) um den „Zarathustra“ Sänger Hurricane Hellfukker ( + Gastmusiker ),huldigt hier gut 40 min. dem Black Metal der alten Schule .Teils sehr atmosphärisch und kalt verpackt , zeigt man sich hierbei nicht nur durchweg von der ganz extremen Seite .Zwar legt man auch hier desöfteren ein richtig brutales und hohes Maß an Tempo vor ,lässt aber dennoch genügend Spielraum , um  auch mal eher fast melancholisch wirkende ,sehr ruhige Momente mit einzuarbeiten .Leicht mit so ner heroischen Aura versehen ,legt man doch schon ne recht kreative Art und Weise an den Tag , welche durchaus für genügend Abwechslung sorgen wird und kann .Trotz der hervorstechenden Black Metal Charakters der 9 Tracks ,lässt man es auch zu ,vereinzelt so nen kleineren doomigeren und thrashigen Einfluss mit einfließen zu lassen . Hier und da wird auch mal ein kleiner Sampler mit eingebracht ,welcher natürlich die leicht episch düstere Atmosphäre noch einmal zusätzlich verstärkt .Ebenfalls zur gesamten Ausstrahlung vollkommen passend , zeigt man sich bei der gesanglichen Darbietung .In keinster Weise irgendwie eintönig gestaltet ,gib es hier Choruseinlagen ,flüstern ,kreischen und manchmal fast nen bissel „abkotzend „ wirkende Einlagen . Insgesamt keine schlecht gemachte Mucke ,welche allerdings in Punkto Eigenständigkeit und Songwriting noch ausbaufähig ist .Dennoch ,wer bei ne kalten ,finstere ,bösartige und vor allem recht abwechslungsreiche black metallische Mucke ,den „Herren der Hölle „ heraufbeschwören will , dem wird dieser sicherlich die „Tore der Hölle“ sofort öffnen . ( LEO )
Destruktion Records Johannes Chan Postfach 45 Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionshop.de/
                                                                                             VOMIT SPELL – “ DEMO 2019”
Ha ,die Mainzer Jungs kenne ich irgendwo her .Habe zwar nun nicht wirklich „auf dem Schirm „  ,woher nun genau ,aber zumindest Bandname und Mucke ist bei mir irgendwie abgespeichert worden .Wundern tut das mich nun nicht wirklich denn das ,was man musikalisch anbietet ,gehört für den Leo zu seinen absoluten Leckereien .Immerhin sind die Jungs nun auch schon seit 2016 aktiv und haben 2019 das Teil ( einzige Veröffentlichung bisher ) bereits als Digitalversion auf den Markt geschmissen .Mit Hilfe von F.D.A „buhlt“ man nun mit dieser CD Version um eure Gunst . Und los geht das fette Teil dann auch genauso ,wie sich das unsereins wünscht .Ne fette Mischung aus Death Metal und Grindcore steht von Beginn an auf dem Plan . Ohne wirklich großartige Spielereien überrollen einen Blastbeats und old school Riffs ,welche ohne jeden Zweifel ihren Ursprung in schwedischen Gefilden wiederfinden .Allerdings ist man bei weiten nicht ganz so geradlinig ausgerichtet ,wie es im ersten Moment vielleicht den Anschein hat . Denn neben den erwähnten musikalischen Zutaten ,spickt man seinen Sound zusätzlich noch mit ner Prise Crust/Punk und lässt sogar einen leichten black metallischem Einschlag erkennen .Fast schon logisch ,dass man sich dadurch ganz vereinzelt auch mal eher etwas „gesitteter „ präsentiert .Allerdings sind diese Momente glücklicher weise wirklich eher rar gesät . Deren Hauptaugenmerk liegt nun mal darauf ,uns mit so richtig rumpligen Gemetzel und dunklem, dreckigem Gesang zu beglücken .Nen zusätzlichen Pluspunkt fahren die sicherlich auch noch dadurch ein ,dass auch die Produktion so richtig undergroundig old school mäßig geil geworden ist .Insgesamt gesehen ,ne wirklich sau leckere Scheibe ,die nun zwar nicht wirklich irgendwas super Neues , Abartiges oder Außergewöhnliches mit sich bringt ,aber dennoch verdammt gut abgeht ,und was wohl das Wichtigste ist ,verdammt viel Laune verbreitet . ( LEO )
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                                                                            MORTAL INCARNATION – “ LUNAR RADIANT DAWN “ ( EP )
Verdammt interessant und vor allem nicht wirklich unbedingt alltäglich ist das ,was das Quartett aus Tokio einem hier reindrückt ,auf jeden Fall .Und auch so rein von der Umsetzung her ,würde man kaum vermuten ,dass die nun wirklich erst seit 2018 am Start sind und „Lunar Radiant Dawn“ tatsächlich ihre einzige Veröffentlichung ist . Das wird sich aber nun hoffentlich durch die F.D.A „Demo Series „ ändern .Das was die doch recht jung wirkenden Japaner hier Mucke mäßig in knapp 17 Minuten über einen hinwegziehen lassen ,ist sowohl musikalisch wie auch umsetzungstechnisch qualitativ verdammt gut geworden .Obwohl auf diesem verdammt düster und dunkel gehaltenem Teil leider nur 2 Songs vorhanden sind ,überzeugen die aber auf voller Linie .Allerdings muss man dennoch eingestehen ,dass das hier doch teils ne eher etwas schwerere musikalische Kost ,welche man sich tatsächlich wohl öfters zu Gemüte führen sollte ,um die Qualität wirklich zu erkennen . Denn es entpuppt sich ,zumindest für meinereins , anfangs doch etwas schwerer ,mit dem fast stetigen Wechsel aus derbem Death Metal und zähflüssigem Doom Metal klarzukommen .Hinzu kommt noch ,dass manche Passagen teils etwas wirr anmuten und auch die teils urplötzlich auftretenden Breaks ,für Verunsicherung und etwas Verwirrung sorgen .So richtig geil geht’s ja ab ,wenn man der tödlichen Linie folgt .Da wird geblastet und geknüppelt und ein fettes Riff folgt dem nächsten . Aber dann gibt’s halt den absoluten Umschwung ,und man sitzt erst einmal etwas verwundert da . Neben recht cleanen Gitarreneinsätzen und nem mehr als schleppenden Rhythmus ,lässt man dann sogar noch so eine gewisse progressive Note mit einfließen . Allerdings muss man wirklich eingestehen ,dass das alles absolut flüssig wirkt und in keinster Weise irgendwie abgehackt wirkt .Ne ,das passt top zusammen .Das man hierbei teils ne wirklich dunkle , bedrückend ,bedrohlich wirkende Atmosphäre aufbauen kann ,gibt den Stücken noch so ein zusätzliches Maß an finsterer Ausstrahlung .Um das dunkle Gesamtpacket noch zusätzlich zu unterstützen , bewegt man sich Gesangstechnisch im absolut abgründig tiefen ,ganz leicht hintergründig gehaltenem , Growlbereich .Obwohl es sicherlich nicht für jeden leicht sein wird ,mit der schweren Kost der Japaner sofort klarzukommen , sollten und müssen Fans leicht progressiver Doom – Death Mucke ,ihre Lauschlappen hier auf vollen Empfang stellen . ( LEO )
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                                                                                             FEACES CHRIST – “ EAT SHIT AND DIE ! “( EP )
In der „Demo Series „ von F.D. A verstecken sich doch auch so ein paar richtige Leckerli ,denen man ohne jeden Zweifel sein ungetrübtes Interesse entgegenbringen sollte und vielleicht sogar müsste .Denn was einem hier musikalisch für nen super leckerer knallharter metallischer Trip entgegenschlägt ,verdient unbedingt unsere Beachtung . Die 3 Regensburger  „Rabauke“ von Feaces Christ ,welche erstaunlicher Weise noch gar nicht so lange am Start sind ( 2018  erstes Demo) ,zeigen sich hier dann auch ,entsprechend dem Titel ,alles andere als freundlich oder total normal .Selbst bezeichnet man das ,was hier in fast 16 min . über einen hereinbricht als  „Rabid Death Metal Punk“. Und das trifft den „Nagel voll auf den Kopf „ . Wenn du die Mucke hörst ,glaubst du keinesfalls ,dass es sich hierbei um recht aktuelles Material handelt .Ne ,das ganze Geballer hier hat ne super geiles und voll überzeugende old school feeling ,welches einen komplett in die alten Zeiten zurückversetzen kann .Die wirklich wütende ,wuchtige Death Metal Vernichtungsorgie ,welche die die Jungs hier über einen hereinbrechen lassen ,hat alles ,was der old school Maniac braucht und benötigt .Dreckig ,roh und teils sogar etwas black metalllisch düster gehalten ,rocken die sich hier ,mit vorwiegend schwedischem Einschlag ,so richtig einen ab .Hinzu gesellt sich aber dann auch noch  ,unüberhörbar , so ein verdammt starker ,rotzig ,rumplig anmutender Punk Einschlag, welcher vereinzelt dann sogar mal ganz leicht mit ner gewissen hardcorigen Attitüde aufwarten kann .Obwohl die Songs auf „Eat Shit And Die“ eher recht kurz gehalten werden ,geht jeder einzelne „runter wie Öl „ . Dazu natürlich absolut passend ,tauchen sowohl tief dreckige wie auch eher etwas heisere Vocals auf .Da ist man echt mehr als positiv überrascht ,was die hier abgeliefert haben .Wer auf echten dreckigen und heftigen old school Death Metal Sound ,gepaart mit nem rumpligen Punk Einschlag abgeht ,kommt keinesfalls drum rum ,hier gleich noch einmal die Play Taste drücken zu müssen . Da kann man nur noch gespannt drauf sein ,wann die Burschen es denn mal schaffen ,uns mit nem kompletten Longplayer zu beehren . ( LEO ) 
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                                                                                             PARASITARIO – „ AFTERLIFE TRUTH“( EP )
Mit den Japanern von „Parasitario“ präsentieren uns die FDA Konsorten mal wieder ne Veröffentlichung aus ihrer „ Demos Series „ ,was natürlich mehr als lobenswert ist ,da man hier noch echten Undergroundbands ne Chance einräumt ,die Welt zu erobern . Und die beiden  Protagonisten Yuto Kotani (Gitarre und Gesang) und Yu Hamada (Bass) ,welche man gerade seit 2018 am Start sind , haben sich voll und ganz auf wirklich tödlichen old school Terror eingestellt. Geübt müssen die ja nun auch schon genug haben ,denn immerhin können die für diese doch recht kurze Zeit schon auf eine Single, zwei Demos, zwei EPs und einem Livealbum zurückblicken . Und das Scheibchen ,was nun vor einem liegt ,kam bereits 2019 als rein digitale Veröffentlichung heraus .“Afterlife truth“ ist mit knallharten ,vier so richtig wütenden  Death Metal Krachern bestückt ,wovon einer dann sogar nen „Skeletal Remains „ Cover ist .Richtig schön old schoolig roh gehalten ,lassen die hier dezent sogar mal den einen oder anderen , leicht punkig wirkendenden Einfluss erkennen .Obwohl man sich hier nun traditionell vorwärts knüppelt und dem Ganzen sogar ne recht morbide wirkende Stimmung einhaucht ,tauchen aber dennoch auch ganz vereinzelt mal nen paar kleinere melodische Einschübe auf .Spätestens beim Gesang ,der einem so richtig schön heiser entgegenbrüllt ,wird dann auch ganz klar ,dass „Obituary“ bei denen maßgeblich einen verdammt starken Einfluss beim Songwriting hatten .Nach knapp 20 Minuten hat man sich dann aber auch erst einmal ausgepowert .Obwohl die beiden Japaner nun wirklich „nur“ nach altbewährter Methodik agieren ,gehen die Songs dennoch voll in Fleisch und Blut über .Alles was der olle Death Metal Fan braucht ,haben die an Bord . Von daher sollte es auch keinen Grund geben ,den Jungs nicht mal ne Chance zu geben und ihren weiteren Werdegang zu verfolgen . ( LEO )
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                                                                                           HAMMER    SLOOW –“WHERE IS GOD” ( LP )
Da bin ich doch tatsächlich seit langem mal wieder total baff ,nachdem die Scheibe hier das erste Mal durchgerattert ist . Und es kommt ja nun tatsächlich sehr selten vor ,dass man bei der Masse an neuen Veröffentlichungen ,welche man zwecks Reviewanfrage zugeschickt bekommt ,hier einen dann sofort eine so richtig umhaut .Dabei muss ich allerdings wirklich eigestehen ,dass ich hier im Vorfeld doch erst einmal eher etwas skeptischer war . Denn gerade diverse Soloprojekte im metallischem Bereich sollte man ja durchaus eher erst einmal vorsichtig beäugen ,da es ja nun mal doch ne ganze Menge an eher „untalentierten „ Leuten gibt ,welcher mit ihren Solodarbietungen irgendwie Fuß fassen wollen . Auch rein vom Cover her gesehen ,stieß die Scheibe dann auch nicht wirklich sofort auf Gefallen .Aber als dann der Linzer Multiinstrumentalist Ronald K. musikalisch loslegt ,waren all die ganzen eher etwas negativeren Gedanken völlig ausgelöscht .Denn von Anfang an kommt ganz klar rüber ,dass hier wirklich jemand am Mucke machen ist ,der sein Handwerk versteht . “Where Is God” ist nun tatsächlich erst das erste Lebenszeichen ,mit welchem an sich der breiten Öffentlichkeit präsentiert .  Voll gepackt mit 8 Tracks ( gibt’s auch noch mit 2 Bonustracks )   wird von Beginn an gezeigt , wie stark einen auch panzerknackende „Bolt Thrower „ Elementen prägen . Ungemein schwer und enorm kraftvoll walzt sich der Sound von Song zu Song über deinen Kopf hinweg . So richtig niederdrückend und durchaus auch dunkel ,fühlt man sich hier wirklich so ,als würde man von Minute zu Minute ein kleines Stück tiefer in den Boden gerammt werden .Insbesondere die wirklich ultra tiefen Basseinlagen und fetten Gitarrenwände sind dafür verantwortlich ,dass hier durchweg so eine alles zermalmende Atmosphäre entsteht . Einzig allein die Drums wirken hier eventuell dann doch eher etwas zu „künstlich „ , ( kommen ja sicherlich auch vom Computer !?) und können nicht ganz mit der ansonsten vorhandenen Durchschlagskraft mithalten . Was den Gesang nun betrifft ,könnte man hier durchaus auch so nen leichten Vergleich zu „Bolt Thrower „ ziehen . Obwohl sich nun die Gesangsspur doch eher recht gleichbleibend darstellt ,passt das in dieser Form hier absolut rein und wirkt auch zu keinem Zeitpunkt irgendwie ermüdend oder gelangweilt .Da sich „Sloow“ nun selbst im Bereich Death/Doom Metal ansiedelt ,tauchen hier natürlich auch immer mal wieder ein paar eher etwas ruhiger gehaltene Passagen auf .So ist z.B. „Forgotten“ ein Track ,welcher wirklich gemächlich seiner wirklich tiefen dunklen Wege geht und eher dafür sorgen wird ,dass man mal etwas abspannen kann und sich nen Schluck Bier genehmigen darf .Als Abschluss hat man dann hier noch ne Liveversion von „Sangue Santu“ drauf gepackt ,welcher aber qualitativ dem anderen Material weder in Vorgehensweise noch im Klang in irgend einer Weishinterher hinkt . Gemastert über viele Monate bei „DMC-Records Audioengineering“ bringt die Scheibe durchweg auch nen Sound mit sich ,welcher einen glatt „von den Socken“ hauen kann .Wirklich ne sau geile Scheibe ,bei der man nicht langeüberlegen muss ,um dann erneut noch einmal die Play Taste zu drücken .Da wohl die Vinyl Version auf 300 Stück Weltweit limitiert ist ,solltet ihr euch aber echt ranhalten . Die Vinyl bekommt ihr für  18€ + Versand direkt von der Band : https://sloow.bandcamp.com/releases .Ansonsten müsst ihr halt auf die digitalen Versionen für schlappe 6,99  (+2 Bonustracks) zurückgreifen :https://play.google.com/…/prev…/Bhjzow7jbxwduzasmszqc2elw3i… 
https://music.amazon.de/albums/B083XZ6MTJ
Aktuell ist wohl Ronald K. auf der Suche nach geeigneten Mitstreitern ,um sein Projekt „Sloow“ dann als Band weiterführen zu können /wollen . ( LEO )
https://www.facebook.com/sloowgolem/
https://sloow.bandcamp.com/releases
                                                                                             SILURE/FERETRO – “(SPLIT TAPE )
Ist finde es echt ne  geile Sache ,wenn sich auch noch heute ,in der ganzen ,mittlerweile immer mehr vom Kommerz verseuchten Metalszene ein paar Leutchen aufmachen ,um sich weit ab von jeglichen Trenddenken ,dem support des Undergrounds zu verschreiben und auch noch echt unbekannten Bands ne Chance geben ,vielleicht auch international mal irgendwie noch nen paar Pluspunkte einzufahren . Das französische Label „ Nihilistic Holocaust Rec.“ war und ist ja in der Hinsicht schon immer verdammt fleißig . Und so hat man dann auch hier zwei Bands auf kultigem Tape verewigt ,welche hier in unserer Ecke sicherlich noch völlig unbekannt sind ,aber ohne Zweifel Potential mit sich bringen ,welches jeden echten old school Death Metaller in so ne richtige Verzückung versetzen kann bzw . wird .Mit immerhin ner Spielzeit von satten 25: 56min versehen ,gibt es dann hier auch für nen kleinen Taler , die volle Dröhnung in Sachen absolut tödlicher old school Mucke,
Die ersten drei Stücke gehören dem französischen Black / Death Metal Soloprojekt SILURE .Gleich beim ersten Song bin ich dann aber erst einmal eher sehr verwundert ,da mich der Beginn doch verdammt stark an „Slayer“ erinnert .Da könnte man echt vermuten ,dass dies irgendwie ne Coverversion werden könnte . Aber nix da ,denn schon nach diesem kurzen Gedankengang geht`s so richtig gut und verdammt flott ,voll in Richtung Death Metal Massaker .Mit Anlehnung an alte „Pestilence“ und „Asphyx“ ,geht`s hier so richtig schön dreckig und vor allem verdammt schwer zu Sache . Schlagzeug und Gitarre geben sich permanent die „Klinke in die Hand“ ,und ziehen fast geradlinig ne Schneise der Verwüstung hinter sich her . Ebenso permanent mit nem enormen Aggressionspotential bestückt ,wütet man am Mikro rum . Hier passt alles super zusammen . Mucke gut ,Gesang gut ,Produktion gut . Was will man mehr ,um dem alten Death Metal Herz noch mal so richtig auf die Sprünge zu helfen !?
In den darauffolgenden 4 Stücke zeigen dann die chilenischen Death Metal Maniacs von "Feretro" ,was man in Sachen musikalischer Unterhaltung alles so drauf hat . Immerhin gibt es die Band ja nun schön bereits seit 2005 . Seit der Zeit hat man auch schon nen  ganzen Arsch voll an Veröffentlichungen rausgehauen ,wovon es aber wohl augenscheinlich noch keine bis in unsere europäischen Ecke geschafft hat .Und das ist dann doch schon fast etwas verwunderlich ,denn auch ihre old school Mucke Death Metal Mucke bringt alles mit sich ,was das Herz eines echten abgefuckten Fans begehrt und braucht .Im Gegensatz zu ihrem Splitpartner orientiert man sich hierbei jedoch eher etwas mehr an ganz frühe „Morgoth“ ,“ Massacre“ und “Obituary” Zeiten .Dabei gestalten die ihren Sound zwar nicht ganz so roh und dreckig wie „SILURE“ ,schaffen es aber dennoch ,durchweg das alte Feeling und  Atmosphäre rüberzuwuchten .Inmitten der verdammt starken ,fiesen und hammerharten tödlichen Riffanschläge , lässt man aber durchaus auch mal so ne ganz leichten thrashigen Ansatz erkennen .Bei dem ganzen tödlichen Gelage hier kommt es dann aber auch kurzzeitig mal vor ,das man eher etwas schleppendere ,verdammt dunkle ,leicht „melodiös“ wirkenden Parts mit einflechtet .Fast schon logisch ,geben sich hier dann tiefe bösartig growlende Sangestöne ,sowie auch miese höher gelegte ,fast schon etwas gequält wirkende Vocals ein Stelldichein .
Also Leute ,wer mal wieder so richtig dreckige old school Underground Death Metal Luft schnuppern und inhalieren will ,der kann und wird fast schon zwangsläufig ,an diesem Tape nicht vorbeikommen . Wer es nicht glaubt ,kann aber erst mal unter  https://nihilisticholocaustrecs.bandcamp.com/album/silure-feretro-split-tape reinschnuppern und dann erst seine Kaufentscheidung treffen . ( LEO )
Nihilistic Holocaust  Gabriel  Skowron  46 rue Foch   62860 Rumaucourt  Frankreich    Gabsk@wanadoo.fr   http://nihilistic-webzine-distro.fr
                                                                                                GLAUKOM SYNOD – „ECTOPLASMIC REVELATIONS“
Industrial ,metallic, morbidity, brutality steht ganz fett auf dem Promoteil .Da könnte und sollte man natürlich echt was erwarten ,was einen dann vollends weghauen und niederreißen sollte . ‎Allerdings ist es nun mal so ,das  unsereins  mittlerweile  - glaube ich zumindest - mit fast all den Veröffentlichungen der Franzosen bemustert wurde und man doch daher weiß ,was einen hier erwarten wird . So ist das neue aktuelle Output doch noch mal nen Zahn schärfer , experimenteller ,abgefuckter ,kranker und unverständlicher geworden ,als all das ,was bisher hier im Player gelandet ist . Eigentlich sind es ja nun die Römer ,die spinnen ,aber wenn ich mir das hier gebotene ,auch mehrmals reinziehe ,so könnte man doch irgendwie vermuten ,das auch bei den Franzosen nicht wirklich alles ganz glatt läuft .Denn schon der erste der 18 neuen Stücke lässt bei mir die Haare zu Berge stehen .Oh man ,wer geht denn bloß auf so etwas ab ? Harte elektronische Klänge , mit Hang zum Industrial , die total wirr daherkommen ,hämmern völlig wahnwitzig auf dich ein . Irgend eine  Struktur  ,geschweige denn Melodie sucht man hier vergebens . Und leider werden die Nerven des Zuhörers bei den darauffolgenden Tracks minder wenig geschont .Ich kann`s ehrlich gesagt tatsächlich kaum nachvollziehen ,was einen hier angetan wird . Aber zum Glück bessert sich das dann doch mit der Zeit etwas . Denn bei Titel 5 „Demembralia (Voyage, Blood & Remembrance)“zeigt man ne leichte ,fast schon durchdachte „Songstruktur“ ,wobei sogar so etwas ähnliches wie ein Gesang mit zum Einsatz kommt .Zumindest ist das nen Stück ,bei welchem man eventuell noch dazu neigt ,sich nach einverleiben bestimmter Substanzen, auf nen gewaltigen Psychotrip zu begeben .Aber auch Titel 7  „Clouds Of Glaukomation- Part 2 „zeigt sich dann zum Glück mal nicht in so einem „nervigen „ Gewand  .Hier geht’s durchaus mal elektronisch etwas anspruchsvoller zu Sache ,wobei gerade der hintergründig gehaltene „Gesang“ auch ne durchaus gute Wirkung erzielt . Zwar kommt auch hier der monotone sehr steril wirkende Industrial Soundelementeeinsatz nicht zu kurz ,aber irgendwie hat das Geschehen hier so etwas ähnliches wie „Potential „. Dann endlich packt man es aber ,sich von seiner ganzen elektronischen Sterilität zu verabschieden und präsentiert mit „Glaukom Synod Vs. Insane Order (Remix) „ & „Womb Prosthesis/ Teethgrinded In Eternity “ ,zwei fast schon erschreckend gute Stücke . Denn hier geht es dann endlich wirklich mal so richtig gut ansprechend zur Sache .Da ballert einem doch nen ganzer Haufen verdammt fetter Grind/Noise Sounds entgegen ,welche so richtig old school mäßig daherkommen und teilweise sogar so nen gewissen „Napalm Death „ Charakter mit sich bringen .Obwohl zwar auch hier einiges an elektronischen harten Beats mit reingepackt werden , hämmert das doch verdammt gut auf einen ein .Dazu hat man natürlich auch mal ne Gesangsspur gepackt ,die an Härte ,Abartigkeit und Brutalität kaum zu überbieten ist . Das sind für mich definitiv die Knaller Songs dieser Scheibe .Hätt‘s davon hier mehr gegeben ,wäre vielleicht auch mein Tag gerettet gewesen .Ansonsten bleibt hier nämlich letztendlich doch irgendwie nur ein absolut flaues Gefühl in der Magengegend und vor allem jede Menge Fragen bei mir zurück . Neben den 11 Songs gibt es aber auch noch als Bonus Zulage die 7 Stücke von „Vampires and gorgeous Throats „( EP 2016 ).Da sich die nun meiner Meinung nach vom aktuellen Material nur ganz bedingt abheben ( gut nen kleines bissel elektronisch härter sind die ja vielleicht ) ,bin ich mit nun echt nicht sicher ,ob der geneigte Zuhörer sich das dann auch noch reinziehen will ,muss bzw .überhaupt noch nervlich geschehen ,kann .Um hier mal zum Ende zu kommen .Tut mir ja fast schon irgendwie leid ,aber ich begreife ,trotz meiner musikalisch open mindet Einstellung absolut nicht ,was das hier gebotene , insgesamt gesehen, bedeuten soll oder welche Szenemeute man damit wirklich ansprechen kann/will/muss .Absolut keine Ahnung ,welcher Typ an Gattung Mensch hiermit in irgend einer Form in volle Verzückung geraten könnte . Irgendwie bin ich doch fast sprachlos ! Aber egal ,wer mal weit ab vom Mainstream gucken will ,seinen musikalischen Horizont erweitern möchte und eventuell mal nen Blick in die musikalische Zukunft der Menschheit riskieren will ,der kriegt hier auf jeden Fall so viel geboten ,das er sicherlich im ersten Moment absolut nicht genau weiß ,wohin er nun mit all seinen ganzen Gedanken soll .Obwohl GLAUKOM SYNOD nun wirklich mehr als außergewöhnliche Kost anbieten ,haben die doch so ihre Momente ,in denen man durchaus bei dem einen oder anderen landen könnte .Würden die vielleicht doch eher etwas mehr einen geradlinigeren Weg beschreiten  ,und gerade diese vielen enorm nervigen elektronischen Parts zurück schrauben ,könnte man nach deren Darbietungen durchaus so richtig gut abfeiern . ( LEO )
Nihilistic Holocaust  Gabriel  Skowron  46 rue Foch   62860 Rumaucourt  Frankreich    Gabsk@wanadoo.fr     http://nihilistic-webzine-distro.fr
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                                                                                             CAN CALYX – “ DIRE HOWL OF DISCORDIA” (EP)
Was mir bei der zweite Scheibe ( erstes Demo „The Journey Begins…“ ) der 5 Halberstadter Jungs sofort ins Auge sticht ,ist sowohl der Bandschriftzug selbst wie auch die Covergestaltung .Irgendwie hat das was ,was mich echt anspricht ,auch wenn sicherlich gerade die Covergestaltung so ziemlich aus dem sonstigen Klischeedenken herausfällt .Meinereins hätte da nämlich mit ner ganz anderen musikalischen Richtung gerechnet ,als wie die, welche die Burschen hier an den Mann bringen .Schmuck und eher etwas außergewöhnlich ist das schon mal .Dann wollen wir mal sehen ,was die hier Mucke mäßig nun in ihren 4 ,recht langen Stücken ( keins unter 4 min . ) verarbeitet haben .Und hierbei zeigt man sich doch recht breit aufgestellt ,auch wenn sicherlich die eher thrashige Gestaltung eher etwas vordergründig erscheint .Dennoch findet man in den hier gebotenen knapp 20 min . noch einiges mehr an musikalischen Einflüssen wieder . Teils setzten die sich hier auch recht rockig angehaucht in Szene ,wobei mir es manchmal so scheint ,als würde man sogar so nen ganz leichtes Südstaaten Rock Flair mit einbeziehen  .Andererseits kommt aber auch immer mal wieder so nen ganz leichter doomiger Anstrich zum Vorschein ,und selbst vor recht heavy mäßigen Einlagen schreckt man hierbei  nicht zurück .Das alles hat man zu einem Sound zusammen gemixt ,welchen man durchaus als recht eigenständig bezeichnen kann .Neben den vielfältigsten musikalischen Einflüssen ,zeigt man sich dann aber auch bei den Gesangsdarbietungen recht abwechslungsreich . Manchmal eher etwas ruhiger ,leicht doomig gehalten ,wird leicht gekeift und sogar ganz leicht gegrowlt .So ein paar Momente ,in denen man sich eher mal heavy mäßig angehaucht präsentiert ,fehlen dann ebenfalls nicht . Also ,ihr seht ,hier gibt es so einiges an Abwechslung geboten ,Auch wenn es sicherlich an einigen Stellen vielleicht noch etwas „hakt“ und man da durchaus noch einiges verfeinern und ausbauen kann ,gestaltet sich die ganze Angelegenheit hier durchaus interessant . Da kann und sollte man dranbleiben und mal deren Entwicklung weiter verfolgen . ( LEO )
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                                                                                  MAGICK TOUCH – „ HEADS HAVE GOT TO ROCK`N ROLL”
Booh ,das ist ja mal wieder echt etwas schwererer Stoff für meinereins .Zwar ist die Tatsache ,dass es sich hier um nen norwegisches Trio  handelt ,welches mal keinen Black Metal spielen ,sicherlich interessant und vielleicht sogar etwas außergewöhnlicher ,aber das hilft mir dann auch nicht drüber weg ,dass musikalisch geschehen ,die Stücke hier auf mich eher ermüdend und nur wenig aufbauend wirken .Das geht dann auch schon mit dem schlichten ,für mich sogar billig wirkenden Coverbild einer blutigen Guillotine los ,dass sich alles andere als ne wirklich hohe Erwartungshaltung bei mir breit machen kann . Gut ,so rein vom musikalische Aspekt her geschehen ,machen die ihre Sache schon echt gut .Blutige Anfänger sind hier absolut nicht am Start .Auch technisch gesehen haben die schon echt was „auf der Kirsche „ insbesondere was diverse Soligitarreneinsätze ,aber auch die Gitarrenarbeit im allgemeinen  betrifft ,zaubern die nun stellenweise schon richtig gut . Irgendwo haben die hier ihren Sound zwischen Hardrock ,Klassik Rock und ner Prise Heavy Metal angesiedelt , welcher recht deutlich in den 70`ger und 80`ger Jahren angesiedelt ist .So ein klitzekleines Maß an Experimentierfreudigkeit würde ich denen dann ja auch noch zugestehen ,aber das war es dann auch schon .Entgegen dem Albumtitel kommt hier aber echt so gut wie nie so etwas wie nen Rock`n Roll Spirit auf. Dazu fehlt den Stücken dann letztendlich doch irgendwie die nötig Energie und Ausstrahlung .Ganz vereinzelt tauchen zwar mal so richtig heavy mäßige ,durchaus rockige härtere Passagen auf ,welche aber nicht wirklich absolut maßgeblich prägend für die Stücke sind .Gesangsmäßig präsentiert man sich durchaus passend und nicht zu eintönig ,wobei es aber dennoch hier wirklich echt schwer fällt ,so einen wirklich herausstechenden Song zu entdecken .Das heißt jetzt zwar nicht ,dass das ganze Geschehen hier in einem Einheitspreis untergeht ,aber so rein von der Struktur der einzelnen Stücke her gesehen ,fällt halt keiner so richtig und wirklich aus der Rolle .Das klingt letztendlich doch irgendwie alles ziemlich gleichförmig und gleichmäßig ,ohne echte Höhepunkt .Bei mir hinterlässt das hier gebotene nur ein müdes Gähnen .Gerade in Amiland wird es sicherlich einige Leutchen geben ,welche  die „Softmucke „ echt abfeiern können/werden ,aber für unsere europäische Ecke habe echt keinen Plan ,wem man damit vom Hocker reißen will / kann  und wird .( LEO )
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                                                                                       TFB – “ BLASTBEAT HANGOVER COMMANDO “
Wenn so ein Tag richtig scheiße gelaufen ist ,bietet einem das Trierer Abrisskommando TFB genau den richtigen Stoff ,um sich total gehen zu lassen und den ganzen Alltagsscheiß hinter sich zu lassen . Denn was TASK FORCE BEER hier auf ihrem zweiten Album ,vollgepackt mit satten und vor allem leckeren neunzehn Tracks über einen hereinbrechen lassen ,lässt einen absolut nicht unbeeindruckt dasitzen und schafft es vor allem ,dich zu fast jeder Sekunde mitzureißen .Hierbei geht’s natürlich ,wie auch sonst ,verdammt derb und vor allem Energie geladen zu Sache  . Schon fast wie ein tödlicher musikalischer Tornado ,fegt hier eine nach der anderen super satte und fette Salve über einen hinweg und hinterlässt nur noch die totale Zerstörung . Obwohl nun in den gut 34 Minuten ein ziemlicher Feuersturm an so nem richtigen blastigen , groovigen Death -/ Grindcore Bollwerke über einen hereinbricht , zeigt sich die Band nun wahrlich nicht als ne einfache „Rumpelgrinder“ Version  ,denn durchaus tauchen hier immer wieder mal so en paar eher „normalere Metalriffmomente “ aus dem eher Heavy -/Thrash Bereich auf ,welche kurzzeitig sogar mal dafür sorgen ,mal wieder Luft zu holen . Selbst so ein paar ganz leicht rockige  und sogar bluesige Passagen kann man hierbei nicht von der Hand weisen . ( z.B beim Abschlussong „Barfightblues „ )Natürlich spielt auch bei den Herren hier ein großer Fun Faktor ( nicht nur textlich ) ne wichtige Rolle .Und dazu gehören ja nun mal ohne jeden Zweifel diverse Samples und unterschiedlichste Geräusche .welche gekonnt kurzweilig eingelochten werden . Aber nicht nur musikalisch können die hier ne verdammt fette aber dennoch abwechslungsreiche Kost bieten , ne auch in Punkte gesanglicher Präsenz zeigt man sich recht vielseitig .Klar werden natürlich auch hier einen Arsch voll an fetten Growls ,gepaart mit Screams geboten .Logisch ,dass gehört ja einfach mal dazu ! Aber zusätzlich zeigt man sich auch mal eher etwas thrashiger bzw heavy lastiger .Kommt auf jeden Fall verdammt gut ,wie sich beide Gesangsprotagonisten hier in Szene setzen .Fest steht ,das hier absolut keine Anfänger am Werkeln sind ,sondern echte Profis ,welche absolut wissen ,was sie und natürlich auch wir ,wollen bzw .brauchen . „T.F.B“ machen einfach nur nen heiden Spaß und bieten beste musikalische Untermalung , nicht nur für nen fettes Party Saufgelage ! ( LEO )
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                                                                                                DECAYING – “ SHELLS WILL FALL”
Ich weiß nicht ,was im finnischen Lande los ist ,aber seit einer Zeit ergießt sich förmlich ne Flut an neuen metallischen Veröffentlichungen über dem weltweiten Musiksektor . Entweder haben die erst in den letzten Jahren ihren Drang und die Vorliebe zu härteren Klängen entdeckt oder bei denen ging es in Punkto Promotion einfach zu schleppend vorwärts .Naja egal ,bei „Decaying“ handelt es sich um ein paar echt gestandene Typen ,welche nun bereits seit 10 Jahren unterwegs sind und schon auf ne beachtliche Anzahl an Veröffentlichungen zurückblicken können .Denn „Shells will fall „ ist immerhin schon deren fünftes komplettes Album . In den fast 40 min . ,welche man hier im Angebot hat ,wird Death Metal geboten ,welcher sich vorrangig im Mid Tempo Bereich bewegt ,zwar eher recht eingängig und einfach gestaltet ist ,aber dennoch durchaus Spaß macht . Technisch und spielerisch in einem recht hohen Niveau angesiedelt ,vergisst man hierbei aber auch nicht ,immer wieder ne gehörige Schippe an Aggressivität mit reinzupacken .Gesamt gesehen orientieren sich die Finnen hierbei sicherlich an ehesten recht deutlich an „Asphyx“ ,wobei vereinzelt sicherlich auch mal ganz leicht am „ Bolt Thrower „ Sound herangegangen wird .. Insbesondere der tiefe Growlgesang ( vereinzelt sind auch mal ein paar Screams im Angebot ) erinnert verdammt stark an Martin van Drunen. „Shells Will Fall“ ist beiweiten kein schlechtes Album geworden . Wirklich so richtig stark aus der breiten Masse kann man sich hiermit zwar nicht wirklich herausheben ,aber wer auf ne durchwachsene ,eher typische aber qualitativ gute tödliche Beschallung steht , wird hier sicherlich seinen Lautstärke Regler auf volle Leistung stellen können . ( LEO )
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                                                                               DÉTENTE – “ RECOGNIZE NO AUTHORITY”( RE-RELEASE DOPPEL CD )
Obwohl unsereins ja nun auch schon ein „Alter Hase „ in der Metalszene ist ,muss man doch eingestehen ,dass man nun tatsächlich noch niemals irgendwas von denen gehört hat ,geschweige dann ,dass irgendwo ganz hinten im Großhirn deren Name bei mir abgespeichert worden wäre .Naja ,damals , 1986  als die Scheibe ( Roadrunner Records ) die Welt erblickte ,war ja nun mal noch tiefster Osten und unsereins war überhaupt froh ,irgendwie ,irgendwelches metallisches Zeugs irgendwo herzubekommen . Da hat man sich logischer Weise eh erst einmal an die großen Namen gehalten und konnte mit dem Begriff „Underground“ eh absolut nichts anfangen . Laut meiner Recherchen gehörte „Detente“ zu damaligen Zeiten zu den Bands, welche durch ihre Mucke für Aufsehen sorgte und sicherlich auch recht entscheidend mit prägte bzw . beeinflusste . Gerade in ihren heimatlichen Gefilden avancierten sie dadurch auch zu nem gewissen Kult, so dass deren Debütalbum „Recognize No Authority“ recht schnell vergriffen war .Obwohl die Band die Scheibe 2006 dann noch einmal auf dem bandeigenen „Cognitive-Label“ wiederveröffentlicht, war wohl auch diese Auflage recht schnell ausverkauft .Um nun die wohl auch heute noch bestehende Nachfrage nach diesem „Meilenstein“ im Metal zu befriedigen , hat man alle Songs neu gemastert und bietet mit der vorliegenden Doppel CD ,die gesamte musikalische Bandhistory der Amis an . Denn neben dem Debut „Recognize No Authority“ findet man hier auch sämtliche von der Band veröffentlichte Demos ( (1984 und 1989 ) und zwei unveröffentlichte Tracks, welche 1985 Live und in Rehearsal Sessions aufgenommen wurden ,wieder . Als ob das nun aber nun noch nicht genug Material wäre ,hat man hier dann auch noch zwei Demos von Catalepsy (die nach einem Split aus „Detente“ hervorgegangen sind) Evil Within (1987) und Law And Disorder (1988) verewigt ,in welchen einige Leute von „Detente“ ebenfalls ihr musikalisches Können unter Beweis stellen konnten .Neben den beiden enorm vollgepackten Silberlingen , gibt es hier dann aber auch noch ein fettes Booklet (Bandinfos , Flyern ,Fotos, Texte), welches informationstechnisch alles mit sich bringt ,was benötigt wird . Jetzt aber mal endlich zum Wichtigsten überhaupt , was bietet uns denn nun die aus dem sonnigen Kalifornien stammende Truppe musikalisch so an ?! In erster Linie ist sicherlich festzustellen ,dass hier so richtig super derber ,schneller und teils verdammt roh gehaltener Thrash Metal gezockt wird ,was für damalige Zeiten ja doch irgendwie was recht Neues gewesen war . Allerdings sind die „sonnen gebräunten“ Typen da noch nen Schritt weiter gegangen und haben dem ganzen thrashigem Ambiente noch ne zusätzliche und teils recht herausstechende Note an diversen Punk -/Hardcore – und leichten Speed Metal Elementen mit einverleibt .Und das war ja nun zu dieser Zeit wirklich schon fast so etwas wie eine „Revolution“ auf dem Musikmarkt ! Was deren Songmaterial nun betrifft ,so schroten die sich hier in allerbester old school Manie durchs Geschehen und lassen trotz des durchweg enormen Tempos, auch so eine gewisse leichte Melodik nicht außer Acht .Richtig extrem „abnormal“ zeigt man sich beim Gesang .Denn der ist so verdammt giftig , im hohen Stimmbereich angesiedelt ,das man sich echt teils fragen könnte ,ob hier nicht doch eventuell ne Frau hinter dem Mikro agiert ( ist natürlich nicht der Fall ) .Mich erinnert‘s vom Ausdruck und von der Ausstrahlung her doch schon irgendwie an Blackie Lawless von „W.A.S.P „ . Obwohl das Material nun doch schon so einige Jahre auf dem Buckel hat und neu gemastert wurde , kommt der ursprüngliche Sound und das feeling immer noch verdammt gut rüber . Bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen ,welche doch eher etwas „schwach“ klingen , kommt es insgesamt immer so richtig old schoolig rau und durchaus „fett“ aus den Boxen .Da gibt es keinesfalls irgendeinen Grund , sich großartig über die klangliche Qualität zu beklagen  . Alles in allem gibt es hier mehr als genügend Futter für die Ohren , mit welchem ihr euch tatsächlich stundenlang mal wieder mit so richtig old schooliger Mucke berieseln lassen könnt um in Erinnerungen an die „guten alten Zeiten „ schwelgen zu können .Für mich jedenfalls eine der top Neuentdeckungen des Jahres , welche einen mehr als würdigen Platz in der Sammlung finden wird/kann und sicherlich auch muss . ( LEO )
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                                                                                                SILIUS – „WORSHIP TO EXTINCTION”
Das die 4 Herren aus Österreich , 2015 den Metalchamp (Österreichischer Contest für Metalbands)und das Wacken Metal Battle gewinnen konnten ,deutet ja nun zweifelsfrei doch schon irgendwie darauf hin ,dass man musikalisch was drauf haben müsste und demzufolge vielleicht auch für helle Begeisterung sorgen sollte . Und wenn man sich so deren Zweitwerk ,welches mit 11 Titel  bestückt wurde , reinzieht , kann man das durchaus über weite Strecken bestätigen . Denn was die hier in gut 44 min .von sich geben ,wird sowohl bei „alten Säcken „ ,wie auch bei der jüngeren Generation durchaus auf Wohlwollen stoßen . Auch wenn „Worship To Extinction” musikalisch gesehen sicherlich nicht wirklich was Neues oder Unerwartetes zu bieten hat , so sorgen die dennoch hiermit für ne verdammt gute Stimmung und können auf ganzer Linie überzeugen . Fast durchgängig agiert man hier im klassischen Bay Area Thrash Metal Style ,welcher gelegentlich aber auch mal den einen oder anderen eher moderneren Einschlag aufblitzen lässt . Vorbildwirkung beim gesamten Songwriting hatten ganz zweifelsfrei Bands wie „Exodus“ oder auch „Pantera“ . Deren Trademarks sind hier wirklich unschwer auszumachen ,sowohl musikalisch wie auch gesanglich . Allerdings würde man nun echt lügen ,wenn man der Band unterstellen würde ,dass die nicht auch gewillt sind ,ihrem Style so ne ganz kleine eigene Note mit einzuverleiben .Denn gerade bei den eher etwas melodiöser gehaltenen Parts bzw . leichten Solieinsätzen ,lässt sich doch so etwas wie ne leichte Eigenidentität erkennen .Recht roh produziert, transportieren die einzelnen Stücke ne teils verdammt raue und leicht räudige Atmosphäre rüber ,welche so ziemlich jeden erfassen wird und kann ,der sich mit traditionellem Thrash Metal identifizieren kann . Obwohl es rein musikalisch an dem hier im Angebot stehenden Material nun absolut nichts auszusetzen gibt ,fehlt  hier aber dennoch irgendwie so ein Stück ,welches mal wirklich vollkommen heraussticht und sich wirklich vom sonstigen Songmaterial vollkommen abheben kann . Das heißt jetzt nun aber absolut nicht ,dass das Album nun in irgend einer Form zu gleichtönig oder gar langweilig klingt .Ne ,absolut nicht . Man merkt schon recht eindeutig ,dass man ,gerade was die Arbeit an den Gitarren betrifft ,so einiges an Abwechslung mit einbringt .Aber Tatsache ist nun mal ,das man so ne Song ,welches sich sofort einprägt und sich tief in den grauen Gehirnzellen verankern kann / wird ,vergebens sucht . Dennoch , wer Thrash Metal traditionell mag, sollte und wird hier nicht unbeachtet dran vorbei laufen . Ne gehörige Portion an Abgehmomentenund nem hohen Energielevel ist hier auf jeden Fall garantiert .
( LEO )
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                                                                                                DEAD QUIET – “ TRUTH AND RUIN”
Veröffentlichungstechnisch kann die Band aus Vancouver nun auch schon auf  ein paar Scheiben  (Dead Quiet 2019 / Grand Rites 2017 ) zurückblicken ,mit denen man durchaus bei der weltweiten Musikpresse für Wohlwollen sorgen konnte . Mit ehemaligen Mitgliedern von „Barn Burner“ und „3 Inches of Blood“ bestückt ( letztere sollte man eigentlich kennen ! ) legen die sich auf ihrem neuesten Output ganz schön ins Zeug und präsentieren einem 7 Stücken mit ner satten Spielzeit von gut 45 min . Und das allein zeugt ja sicherlich schon davon ,dass hier musikalisch gesehen Material am Start sein sollte ,welches so einiges im Angebot haben wird .Und genauso ist es denn auch .Denn was die Leutchen hier an den unterschiedlichsten musikalischen Einflüssen mit einbringen ,lässt einen durchaus immer wieder aufhorchen . Zweifelfrei irgendwo recht tief  in den Siebziger /Achtziger angesiedelt ,bringen die hier super ein feeling rüber ,welches einen dann ohne jeden Zweifel in Erinnerungen schwelgen lassen kann .Am ehesten lassen sich hierbei wohl Vergleiche mit Black Sabbath“ , „Thin Lizzy“, „Judas Priest” und natürlich „Deep Purple“ heranziehen ,wobei man aber stets bemüht ist ,seiner Vorgehensweise doch so etwas recht eigenes einzuverleiben . Obwohl sicherlich klassische Stoner Rock Einflüsse hier durchaus öfters  auftauchen , setzt man in erster Linie auf die Hard- und Heavy Schiene . Gerade was die Riffarbeit betrifft ,lebt man sich hier dann auch so richtig aus . Neben ner ganzen Menge eher etwas technischer gehaltener ,ruhigerer Anschläge ,kommen hier dann aber niemals metallische ,rockig fette Riffs zu kurz . Da hat man wirklich eine gelungene Balance aus Härte und Eingängigkeit gefunden , welche auf breiter Front zu überzeugen weiß . Bassarbeit und auch das Schlagwerk stehen dem um nichts nach und passen einfach nur hervorragend ins gesamte Geschehen .Fehlen darf hierbei natürlich auch so ein gelegentlicher Orgel Einsatz nicht . Obwohl der nun nicht übermäßig stark oder enorm vordergründig in Erscheinung tritt , ist er aber dennoch auch hier ein verdammt starkes Stilmittel ,um den starken old school Charakter der einzelnen Stücke zu unterstreichen . Neben der musikalischen Vielseitigkeit hat die Band aber auch einen Sänger mit ner top Stimme am Start ,welcher sich Ausdrucks mäßig ebenfalls verdammt breit gefächert hier mit einbringt . Als Anspieltip will ich Euch hier dann auch „Truth and ruin „ mal wärmstens ans Herz legen .Denn gerade bei diesem Stück verdeutlich die Band einmal mehr , wie vielseitig und vielschichtig man ist .Teils schon fast etwas doomig gehalten ,haben die den Song mit Melodien bestückt ,die ne wirklich starke Ausstrahlung haben und „ runter wie Öl „ gehen .Der ganze Song hat so diese gewisse Ausstrahlung ,welche einen vollkommen in seinen Bann ziehen kann und in wirklich gekonnter Weise deren Balance aus Härte und Eingängigkeit ausstrahlt .Alles in allem lassen „Dead Quiet“ zu keiner Zeit Langeweile oder Monotonie aufkommen .Hard Rocker , Heavys und alle anderen ,die auf harte Mucke abfahren , brauchen wirklich nicht großartig nachzudenken und können sich kompromisslos hiermit beschallen lassen . ( LEO )
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                                                                                                ENTERA – „ HATE FACTORY“
Das die Jungs nun auch schon satte 30 Jahre auf dem Buckel haben ,merkt man denen nun absolut nicht an . Sicherlich ,rein optisch gesehen ,haben sich bei denen  auch schon die ersten paar grauen Haare gebildet ,aber was deren musikalische Begeisterung und auch Umsetzung für härtere Klänge angehet ,sind die nach wie vor voll „auf Krawall „gebürstet .Und so bietet deren mittlerweile 7 Veröffentlichung auch wieder nen richtig fetten Batzen an Thrash Metal ,welcher sich hier in Form von 12 Tracks über einen ergießt .So wie es die Jungs bevorzugen ,wird auch hier voll und ganz auf die old school Schiene gesetzt , wobei es denen aber nicht drauf ankommt ,immer „voll draufzuhauen „ ,sondern durchaus auch so einiges an eher technisch anspruchsvolleren Momenten mit zu integrieren .Das zeigt sich hier diesmal meiner Meinung  nach auch noch etwas stärker ,als bei ihren vorangegangenen Veröffentlichungen .Denn technisch gesehen hat man auf dem aktuellen Output auf jeden Fall noch mal zugelegt,  insbesondere dadurch ,dass man sich an der Gitarre öfters  auch mal mehr gehen lässt und  locker flockig immer mal wieder ein etwas längeres Soli mit einbringt .Das wirkt zwar vielleicht im ersten Monet immer etwas sehr „verspielter „ ,sorgt aber auf jeden Fall hier für ne ganze Menge an Abwechslung .Trotz der doch etwas vermehrt auftretenden „melodischeren „Ausflüge ,setzt man hier natürlich auf ne richtig flotte ,von druckvollen thrashigen Riffs geprägte Vorgehensweise ,welche doch schon so einiges an groovigen Momenten mit sich bringt und zweifelsfrei wenigsten – wenn man schon nicht rum bangt oder rum mosht – für nen durchgängiges Kopfnicken sorgen wird und kann . Aber auch gesangstechnisch hat man sich hier meiner Meinung nach etwas mehr gesteigert . Obwohl natürlich auch hier der etwas höhere thrashige Ausdruck vorzugsweise benutzt wird ,kommt dennoch auch immer mal wieder ne leicht grunzig tieferer Ausdruck mit zum Einsatz . Ist man nun am Ende der gut 46 min .angelegt ,fällt es einem dann auch nicht wirklich schwer ,hier erneut noch einmal die PLAY Taste zu drücken ,um sich erneut ne volle Ladung an coolem old school Thrash Metal , bei dem man  abgehen kann und sicherlich auch muss , einzuverleiben .Wer nach der Beschallung für die Ohren noch nicht genug hat ,kann seine Gelüste hier dann aber auch optisch noch befriedigen .Denn für die aktuelle Veröffentlichung hat man sich doch so einiges an Besonderheiten einfallen lassen .Neben dem ganz fetten Batzen an fetter Thrashmucke ,nen dicken 12 seitigen booklet  gibt es hier auch noch massig an diversen geschichtlichen Bandphotos ,jede Menge Bandinfos und auch nen eher etwas außergewöhnliches, aber belustigendes Video  zu „War oft he zombies „ zu entdecken .Und das Ganze gibt’s dann tatsächlich für neu nen läppischen zehner .Wer sich dann aber  auch als der absolute Entera Fan outen will ,kann auch eins der in drei verschiedenen Versionen erschienenen Fanpacket – u.a. mit diversem Merchandisematerial - abgreifen .Also Leute ,ran „an den Speck „ und beweist ,das für euch der „Support the underground“ Slogan nicht nur Phrasendrescherei ist ,sondern ihr den dann auch tatsächlich lebt . ( LEO )
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                                                                                                AGES -"UNCROWN"
Nach diversen Singel Veröffentlichungen und dem Debüt „The Malefic Miasma“ ( 2015 ) legt das schwedische Dreiergestirn nun abermals nach . 9 Songs sind es auf dem aktuellen Werk nun geworden ,welche den Zuhörer in eine tiefe, von Dunkelheit geprägte Welt entführen  und sich hierbei eher in einem doch sehr typischen skandinavischen Black Metal Gewand präsentieren .Vorzugsweise im teils schon etwas doomig wirkenden , dahingleitenden  Midtempo Bereich voranschreitend ,wird hier doch eher mit Melodien gearbeitet und nur gelegentlich mal ein etwas „gewaltigerer „ Black Metal Ausbruch eingestreut .Allseits vorhanden bei den gebotenen Stücken ist eine wirklich verdammt fette Portion an epischem Einschlag ,welcher hier dann natürlich dafür sorgt ,das dem ganzen Geschehen eine wirklich kraftvolle symphonische und majestätische Ausstrahlung verliehen wird . Das unterstreicht man hier dann natürlich durch diverse Keyboardpassagen und dezent im Hintergrund auftauchende leichte Geigenparts . Sehr typisch für die Gestaltung der Songs ist sicherlich auch der vorrangige Einsatz von zumeist klirrenden Riffs ,welche hier nur eher selten auch mal etwas an Kraft zulegen .Natürlich bevorzugt man auch im gesanglichen Bereich einen recht miesen und dunklen ,im mittleren Höhenbereich angesiedelten Ausdruck . Zwar kommt es aber auch mal zu nem kurzweiligen Einsatz von leicht verzerrt wirkendenden Sprechsequenzen, welche sich aber nicht so wirklich maßgebend prägend auswirken ,um die Songs in einem anderen „Licht“ zu erstrahlen lassen .Obwohl das alles hier nun absolut nicht neu klingt und man tatsächlich fast durchgängig den Verdacht hat ,das irgendwann irgendwo schon einmal gehört zu haben ,ist „Uncrown „ dennoch ein recht eingängiges Werk geworden ,was dennoch durchaus ansprechen kann . Richtig gut stark produziert ist das Teil ja ,keine Frage . Insgesamt gesehen kommt es aber halt ganz einfach gesagt , zu glatt gebügelt rüber und hat so gut wie nie mal einen Moment der Eigenständigkeit im Angebot .
„Echte“ Black Metaller kann und wird man damit sicherlich kaum als neue Fans rekrutieren .( LEO )
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                                                                MJØDR YLGJAR – “WORLD OF STONE “ / ELLI RIEHL – “ DIE KORNMUHME “ ( 2CD )
Also ganz ehrlich ,eigentlich ist diese wirklich schmucke Doppel CD  irgendwie zu schade ,um sie auszupacken .Denn was Layout und Verpackung betrifft ,ist diese Promo einfach nur super schmuck und mit verdammt viel Liebe zum Detail geamcht . Neben einem getrocknetem Laubbaumblatt , drei Kunstdruckkärtchen liegt dem ganzen Packet auch noch nen super ausführliches Infoblatt bei . Zusätzlich wird die Hülle durch eine transparente Banderole zusammen gehalten .Da tut es einem wirklich irgendwie leid ,das alles aus der Verpackung rauszunehmen . Also ihr seht ,der erste Eindruck ist schon mal mehr als positiv und kann zumindestens mich ,vollkommen überzeugen . Da man ja nun musikalisch auch was mitbekommen will/muss , kommt man halt nicht drumrum ,das hier dann doch mal auszupacken .Und ab hier wird es dann auch schon schwieriger ,sofort passende oder gar überschwänglichen Worte für diese Darbietungen zu finden .
Verewigt haben sich auf diesen beiden silbernen Schreiben nämlich zwei Künstler ,deren musikalischer Fokus ( soweit man dies als Musik bezeichnen darf/soll ! ) wirklich mehr als außergewöhnlich ist und sicherlich auch für die breite Masse nicht ganz leicht zu verdauen  ,bzw. nachvollziehen ist .
Den Anfang macht Mjöðr Ylgjar ,dessen eigene Interpretation der hier gebotenen 4 Stücke  „Indo European Ritual Doom Industrial“ ist .Da sitzt selbst meinereins erst einmal völlig überfordert da ,und weiß beim besten Willen  nicht ,was man mit so einer Bezeichnung anfangen sollte .Bei näherer und genauerer Betrachtungsweise kann man das hier Gebotene sicherlich erst einmal als eine Klanglandschaft bezeichnen ,welche von elektronischen Klänge bestimmt wird . Eher sehr zurückhaltend ,setzt man sich hierbei sehr düster dunkel ,mit so einem ganz leicht doomigen Anstrich in Szene . Dadurch schafft man es durchaus ,durchweg so eine gewisse Mystik aufzubauen ,welche hierbei aber auch immer wieder so etwas wie eine bedrohliche Stimmung mit sich bringt .Zusätzliche zur Unterstützung dieser Atmosphäre werden diverse Geräusche ,( z.B Wasserplätschern ) und auch Vocals eingesetzt .Und gerade durch die stimmliche Präsentation  ,welche sehr stark im ver­zerr­ten, beschwö­ren­d wirkenden Sprechbereich angesiedelt ist und auch eher etwas hintergründiger eingesetzt wird ,kann man die Ausstrahlung eines jeden einzelnen Songs enorm beeinflussen und hervorheben .Für mich zeigt sich das ganze Geschehen hier am ehesten als Untermalung für diverse rituelle Praktiken . Fest steht ,das man sich hier wirklich erst einmal reinhören muss ,um auch wirklich erfassen zu können ,was hier passiert .  Am besten die Hütte völlig verdunkeln , sich ganz entspannt hinsetzten oder legen und dann einfach nur dies Klangwelten auf einen einwirken lassen .Definitiv absolut nicht schlecht ,vorausgesetzt man will und kann sich auch anderweitiger musikalischer Tonkunst gegenüber wirklich öffnen !
Hat man schon bei der ersten CD so seine Probleme gehabt ,die passenden Worte zu finden ,so wird es bei dem zweiten Teil mit ELLI RIEHL - "Die Kornmuhme" nun für so nen Metal Nerd wie mich , nicht wirklich einfacher .Den Anfang macht ein  stark von Trommeln bestimmtes Stück ,wobei man dann ganz langsam eine eher etwas monoton gestimmte Klanglandschaft aufbaut ,welche aber so rein gar keinen Höhepunkt hervorbringt oder irgend einer Weise mal aufhorchen lässt .
Beim zweiten Song muten die Klangbilder schon leicht folk mäßig oder leicht mittelalterlich an ,wobei mich der Sprechgesang hierbei recht stark an „Goethes Erben“ erinnert .Insgesamt schafft man es hier durchaus eine eher etwas beängstigende wirkende ,dunkle bedrohlichere Atmosphäre aufzubauen ,welche ohne Zweifel auch verdammt gut auf den Zuhörer überspringen wird .
Was danach kommt ,lässt sich hingegen schwer deuten . So nen bissel Ambiente mäßig ,leicht ritual mäßig angehaucht ,werden hier eigentlich nur verschiedenste Tier – und Naturlaute aneinandergereiht und mit vereinzelten Trommellauten + ein paar Sprachsequenzen versehen .Wirkt auf mich eher wie ne Art Hör­spiel ,welches aber irgendwie nicht wirklich zum genaueren Hinhören animieren kann .
Titel 4 ist anfangs nur ne reine  Geräuschkulisse mit Sprachpassagen ,bevor sich mit leichtem Trompeten? - /Tuba? - Schlagzeugeinsatz doch so ganz langsam der Song aufbaut . Ab dem Mittelteil setzen dann sogar vereinzelt mal leichte Gitarrenriffs ein ,welche durchaus ein richtig gutes atmosphärisches Potential mit sich bringen .Sehr bedrohlich und unheilverkündend wirkt das Ganze ja schon ,zumal auch hier der eher Sprachgesang teils ganz schön garstig und böse anmutet.
Auch der Anfang des nächsten Stückes wird erste einmal nur durch eine Naturgeräuschekulisse und diversen Tierlauten bestimmt .Sehr dunkle und düster anmutende leichte Drumanschläge sorgen dann hier für so ein gewisses Gefahrenpotential ,welches sicherlich auch so eine gewisse Bedrohlichkeit mit sich bringt .Auch den Song könnte oder sollte man eher in den Bereich eines Hörspiels einordnen.
Wenig überraschend beginnt der darauffolgende Song auch erst mal mit Wassergeplätscher . Aber erstaunlicher Weise entpuppt sich dieses Stück dann mal als ein echtes Musikstück .Ganz sachte ,warme weiche Melodien umgarnen dich förmlich und lassen geistig vor die doch diverse Bilder von weiten Landschaften entstehen .Und gerade durch den eher sehr dezenten Einsatz der Gitarren schafft man es wirklich richtig gut ,diesem Stück so das gewisse ETWAS zu verleihen .Rein von der Melodie – und Rhythmusgestaltung wirkt das Stück fast schon nen bissel  klassisch anmutend .
Auch mit dem letzten Titel schafft man es wirklich gut ,bei dem Zuhörer auf Interesse zu stoßen .Fast könnte man den schon als ein Stück Metalmucke bezeichnen ,zumal gerade ein bissel was an Riffs doch recht hart und schwer ausfallen .Obwohl im Mitteleteil dann eher wieder etwas die reine Klangkunst vorherrscht ,zeigt man sich zum Ende hin durchaus wieder etwas schwermetallischer .Grob gesagt ,behaupte ich hier ganz einfach mal ,das man hier sowohl progressivere wie auch doomigere Elemente der metallischen Ausrichtung mit einbringt .
Jetzt ,wo man mit beiden CD`s durch ist ,fühlt man sich doch etwas hin und her gerissen ,und weiß so gar nicht ,wie man das hier Gehörte nun wirklich bewerten soll oder kann .Fest steht , spannend und durchaus interessant ist das hier Gebotene schon . Wer mal abseits von irgendwelchen Klischees oder trendigem Denken ein Ohr riskieren will und hierbei auch mal was Besonderes ,völlig anders sucht ,wird mit dem hier Gebotenen mehr als gut bedient und vor allem wohl auch ziemlich überrascht . ( LEO )
Only the Sun Knows Records PF 1348  Dessau 06813   https://www.facebook.com/onlythesunknows  otsk@gmx.de          
                                                                                                LET US PREY –  „VIRTUES OF THE VICIOUS“
Wenn man so große Namen wie Marc Lopes (  Frontmann von Ross The Boss ) oder auch Ross Friedman (Mitbegründer von Manowar) liest ,möchte man schon hochwertige und qualitative recht anspruchsvolle Mucke erwarten . Und in der Hinsicht können einen die da dann auch nun nicht wirklich enttäuschen . Das ,was die hier auf ihrem Debüt zusammen gezimmert haben ,hat qualitätsmäßig schon nen ganz hohen Anspruch und kann zumindest in der Hinsicht mich vollkommen überzeugen .Musikalisch gesehen zeigen sich die 10 Songs als ne recht erfrischend daherkommende Mixtur aus unterschiedlichsten Metal Sparten .Obwohl das ja nun sicherlich nicht wirklich als neu  zu bewerten ist ,das man diverse Elemente aus dem Thrash-, Death-, Power- und Progressive Metal zusammensetzt ,schafft man es durchaus noch verhältnismäßig eigenständig zu klingen . Gerade die eher progressiv ausgerichteten Rhythmus – und Soundelemente verleihen dem ganzen Geschehen so nen ganz leichten Wiederkennungswert . Dabei schafft man es durchaus ,die einzelnen Stücke verdammt abwechslungsreich zu gestalten und hierbei kaum mal einen Gleichklang aufzubauen .Streckenweise wird hier schon ganz schön geschmettert , gerade dann ,wenn man sich mal in eine eher doch recht moderne und trendige corige Richtung vorwärts bewegt . Allerdings sind diese Ausbrüche nun nicht vorrangig angesagt . Vielmehr wird hier in Richtung der Power – und Progressiv Metal Schiene gearbeitet .Gerade im Gitarrenbereich kommt dies dann ganz klar zum Vorschein .Denn hier kommt es doch recht häufig vor ,dass man sich an den Saiteninstrumenten mal so richtig gehen lässt .Aber trotz des teils recht stark auf Melodien ausgerichteten Songgefüges ,bringen die einzelnen Songs immer noch genügend Energie rüber , um das olle ergraute Haupthaar auch mal so richtig schütteln zu können . Obwohl es Gesangs technisch hier vorzugsweise in eher höhere Regionen geht ,drücken die dennoch auch mal nen paar Death Metal Growls und natürlich auch so nen eher corig wirkenden Ausdruck mit rein . Für mich auf jeden Fall ein mehr als positiver Aspekt ,denn gerade was so die gesanglichen Präsentationen im Power-/Progressiv Metal Bereich betrifft ,hat man sonst doch eher so seine Probleme  . „Virtues Of The Vicious“ ist nen Album geworden ,welches in die heutige Zeit voll reinpasst ,qualitativ top ist ,aber sicherlich nicht wirklich das Potential mitbringt , um zu einem absoluten Überflieger zu mutieren. ( LEO )
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                                                                              BOMBTHREAT – “ IN MEMORY OF GLORY-FOREVER FALLEN “
Seid nun mehr 25 Jahren kämpfe sich die Ascherslebener nun durch die Metalszene und feiern dies nun gebührlich mit ihrem aktuellen ,super schmuck aufgemachten  Digipack Longplayer .Und dass die trotz ihrem „gesetzten“ Alters nicht lahmer oder gesitteter geworden sind ,merkt man jedem der hier gebotenen 9 Songs ganz eindeutig an .Von Anfang bis zum Ende wird auch hier wieder klassische Death Metal geboten ,welcher sich in keinster Weise irgendwie aufpoliert darstellt ,sondern durchweg eher so richtig roh ,leicht dreckig angehaucht .Das die Jungs hierbei so eine gewisse leichte punkige Attitüde mit einbeziehen ,sorgt noch einmal zusätzlich dafür , dem ganzen Geschehen so nen old schooligen Anstrich zu verleihen .In den gut 35 min . zeigt man sich echt angriffslustig ,wobei das hier allerdings kaum mal in einem totalen Massaker endet .Vielmehr bewegt man sich in Richtung Mid- und Uptempo ,wobei zwischendurch immer mal wieder kurz etwas länger an den Saiteninstrumenten gezupft wird .Trotz der doch manchmal leicht „filigran „ erscheinenden Einstreuungen ,verlieren die einzelnen Stücke kaum mal an Tempo. Vor allem merkt man jedem Stück ganz klar an ,das die Burschen hier wirklich mit Leib und Seele dabei sind und den Death Metal auch tatsächlich ausleben .Einzigstes kleineres Manko ,was die Jungs aber irgendwie bei jeder Scheiber zu haben scheinen ,ist der doch etwas hintergründig wirkende Gesang .Obwohl man auch hier voller Inbrunst ,sowohl mal in ganz tiefen ,wie auch in höheren Bereichen agiert ,kann der hier irgendwie nicht seine volle Kraftausstrahlung entfalten .Hätte man diesbezüglich hier mal nen bissel mehr an der Lautstärke gedreht ,würden die Stücke noch um einiges mehr in sämtliche Körperregionen drücken können . Dennoch bieten BOMBTHREAT mit “IN MEMORY OF GLORY-FOREVER FALLEN “ einen richtig soliden Death Metal Happen  ,welcher gut mundet und durchaus bei Euch da draußen positiv aufgenommen werden kann und auch soll . ( LEO )
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                                                                                                    DIGEST – “HARD TO DIGEST”
Wirklich absolut brandneu steht das Ulmer Death Metal Projekt am Start ,um uns mit ihren ersten musikalischen „Auswüchsen „ mal wieder die Ohren so richtig frei zu blas(t)en .Obwohl sich die beiden Protagonisten B. & Tommi nun erst vor kurzen entschieden haben ,die harte Metallerwelt mit ihren musikalischen Darbietungen zu bereichern ,sind die beiden alles andere als absolute Newcomer in der Szene .Denn immerhin können die doch schon auf eine recht beachtliche „Karriere“ in diversen Bands wie „ Bitterness“, „Rotten Pope“, „Havok“, „Chaosreign“ und „Sucking Void“ zurückblicken .Dem entsprechend zeigen die dann auch hier in gut 15 min . ,was man da so alles gelernt hat .Los geht es erst einmal mit nem kurzen Intro ,bevor man dann aber gleich so ziemlich voll durchstartet und mehr als klar verdeutlicht ,wohin hier die Abrissparty gehen wird . Richtig schön groovig gestaltet ,fährt man hier neben ner ganzen Menge an tödlichen Sequenzen, nem ganz leicht punkigen Einschlag ,aber auch eine ungeheure Portion an Crustcore Elementen auf ,welche problemlos dafür sorgen werden ,die Massen bei ner Livedarbietung voll abgehen zu lassen . Trotz des durchweg voll vorhandenen „Abgehfaktors“ scheuen die sich aber dennoch nicht davor, ihren Saiteninstrumente auch mal so etwas wie nen Soli und sogar ner Melodie zu entlocken .Das sorgt echt für Auflockerung ,beeinträchtig aber in keinster Weise irgendwie negativ die allseits vorhandene Durchschlagskraft der einzelnen Stücke .Aufmunitioniert mit tief dunklem ,leicht growlendem Sangesdarbietungen ,fällt es einem letztendlich hier nun absolut nicht schwere ,erneut die PLAY Taste zu drücken .Also ,kurz und gut ,wenn ihr so ne richtig fette crustige ,punkige und tödliche Keule benötigt ,solltet ihr hier nicht lange zögern und Eure Heimanlage dann auf volle Lautstärke stellen . Euer Nachbar wird es euch danken !!!! Ab Mitte Juni könnt ihr das leckere Teil ,sowohl als Tape wie auch CD (jeweils auf 100 Stück limitiert ) bei „Unholy Prophecies“ abgreifen . ( LEO )
Unholy Prophecies   http://www.unholyprophecies.com/            
                                                                                                    REAWACAN – „REAWACAN“
Recht neu am Start sind die beiden Kassler Marco ( Drums ) und Daniel ( Guitars/Bass/Vocals ) ,welche 2018 erstmals mit ihrem Demo „Illusory Reality“ auf sich aufmerksam machten und nun mit ihrem selbstbetitelten Debüt ,den ersten Longplayer vorstellen .Obwohl man sich selbst in die Kategorie stilistisch variabler Death Metal einordnet ,braucht es dennoch erst einmal etwas Zeit, um sich hier so richtig reinzuhöre . Bei genauerer Betrachtung entpuppen sich die 10 Songs nämlich als recht eigeständig , sicherlich teils auch eher etwas außergewöhnlicher ,wenn nicht sogar etwas unvorhersehbar  . Denn das was einem hier an Sounds in die Ohrmuscheln dringt ,ist nicht wirklich als super typisch anzusehen und bringt so einiges an eher etwas experimenteller wirkenden Einflüssen mit sich . Sicherlich ist der Hauptanteil des musikalischen Aufbaus im metallischen Sektor zu finden ,wobei man sich hierbei aber eher der melodischeren Vorgehensweise bedient .Sicherlich gibt es hier und da auch mal ein paar eher heftigere Ausbrüche ,wie z. B bei Titel 8 „Angry Grief „,bei welchem man wirklich mal recht satt seine Instrumente in Beschlag nimmt ,aber ansonsten schafft man es hier erstaunlich gut ,durch unterschiedlichste musikalische Einflüsse, den einzelnen Songs immer wieder so ne recht eigene Note einzuverleiben. Schon der Eröffnungssong  „Anonymous Madness“ kommt eher mehr rockig rüber und wirkt auf mich leicht von nem Südstaaten Sound beeinflusst .Auch die vereinzelten Solis an der Gitarre lassen eher auf einen etwas progressiveren Einfluss schließen . Dann wiederum gibt es aber auch Stücke wie Titel 5 „Der Traum“ ,welcher schon fast etwas doomig und verträumt anmutet . Gerade der leichte Einsatz einer weiblichen Stimme und die eher sehr gediegene Melodieführung sorgt hierbei für ne gute atmosphärischen Stimmung .Auch der Nachfolgesong „Reawacan“ zeigt sich anfangs eher von einer sehr ruhigen Seite ,bevor man sich dann doch metallisch etwas härter gehen lässt . Diverse Keyboardsound ? geben dem Ganzen dann noch so nen ganz leichten Gothic Metal Anstrich ohne hierbei jedoch in irgendeiner Weise nervig oder zu vordergründig zu wirken . Gerade was die Darbietungen an der Gitarre betrifft ,so zählt dieses  Stück zu einem der auffälligsten und abwechslungsreichsten der gesamten Scheibe ,bei welchem man einmal mehr ganz deutlich zeigt  ,dass hier absolut keine blutigen Anfänger am rumwerkeln sind .Aber auch bei den hier nicht aufgeführten Songs ,kommt keine Langeweile auf  ,da man insgesamt gesehen doch schon seine eigene Gestaltungsmöglichkeit gefunden hat und auch versteht ,diese recht gut umzusetzen .Sehr markant bei allen Songs ist auf jeden Fall auch die leicht rauchige Stimme ,welche zwar kaum eine großartige Veränderung erkennen lässt ,aber zu 100% zu dem hier gebotenen passt .Auch wenn das Material hier vielleicht noch nicht  komplett ausgereift ist , gehen die Stücke insgesamt gesehen richtig gut runter , bieten ne ganze Menge Abwechslung und lassen dich sicherlich nun absolut nicht gelangweilt dasitzen  .Wer ne musikalische Probe braucht , der kann und sollte unter  https://reawacan.bandcamp.com/  dann mal nen „Ohr“ riskieren. ( LEO )
www.facebook.com/reawacan
http://www.reawacan.de/                     
                                                                                           TRISTWOOD - „BLACKCROWNED MAJESTY“
Seid nun mehr einer gefühlten Ewigkeit von gut 19 Jahren ,verbreiten die Österreicher ihre musikalische Botschaft rund um den Erdball .In der Zeit kann man auch schon auf eine recht beachtliche Anzahl an den unterschiedlichsten Veröffentlichungen zurück blicken ,welche meiner Meinung nach ,alle eins gemeinsam haben . Denn die Österreicher sind beiweitem nun absolut keine der typischem Mainstream Bands ,welche auf irgendeinen trendigen Zug aufspringen ,um unsere Interesse zu erlangen . Vielmehr ziehen die nun von Beginn an so ziemlich ihr recht eignes Ding durch , welches sich gerade dadurch unüberhörbar darstellt ,dass man in seiner Mucke verstärkt Keyboardsounds und diverse Elemente aus dem elektronischen Bereich mit einbezieht . Sicherlich mag das im ersten Moment etwas merkwürdig anmuten und vielleicht sogar den „knallharten“ Metaller eher abschrecken ,wenn man Black Metal  und leichten Death Metal mit programmierten Beats unterlegt . Aber wer  in dieser Hinsicht etwas offener ist und sich mit etwas avantgardistischeren , fast schon etwas experimentierfreudigen Metal Klängen anfreunden kann ,der wird hier schon auf seine Kosten kommen .Denn was die 5 Mannen hier auf ihrem aktuellen ,mit 8 Songs bestückten Logplayer rüberbringen ,ist beiweitem nun nicht wirklich als völlig irre oder total abwegig anzusehen .Hauptbestandteil der Songs ist sicherlich recht eindeutig die fast durchgängig verdammt dunkle und böse Black Metal Ausrichtung ,welche sich vorzugsweise im teils sehr infernalem wirkenden Format darstellt .Trotz des sehr gehobenen Tempos ,kommen aber auch langsamere und mittelschnelle Parts hier nicht zu kurz .Vereinzelt baut man so ein paar leichte „Ruhemomente „ mit ein ,in welchen man sich dann mal etwas verstärkter eher melodiöseren, recht atmosphärisch wirkenden Ausflügen widmet .( wie z.B . bei  „Acherontic deathcult „ ) .Gewisse Elemente des Death Metal bringt man hierbei zwar im Bereich der Gitarrenarbeit mit ein ,wobei diese aber nicht unbedingt wirklich überdimensional die einzelnen Songs beeinflussen .Denn der wirklich stärkste und unüberhörbare Einfluss bei der Songgestaltung liegt bei denen natürlich dann auf dem Einsatz der synthetischen Klänge .Obwohl diese nun jeden der einzelnen Stücke sehr stark beeinflussen ,finde ich dennoch ,das die den Soundverlauf nicht unbedingt vordergründig überlagern ,sondern vielmehr dafür sorgen , ihren Stücken eine eigene Note zu verleihen . Gerade diese teils etwas sterilen ,vielleicht sogar merkwürdig erscheinenden Soundelemente sind es aber ,welche den Stücken doch so eine unvergleichliche eigene Ausstrahlung verleihen können .Lügen würde ich natürlich ,wenn ich behaupten würde ,das es hier nicht auch mal stellenweise Phasen gibt ,in welchen man dann den Einsatz der elektronischen Klänge etwas übertreibt .Aber diese Momente halten sich dennoch hier zum Glück eher in Grenzen . In punkto gesanglicher Darbietung arbeitet man hier natürlich vorrangig auch mit einem leicht keifigen Black Metal Ausdruck ,welcher teils leicht etwas verzerrt wirkt und vereinzelt sogar in einen etwas tiefer gelegten growligen Ausdruck abdriftet .Auch wenn es die Österreicher ,gerade im „truem“ Black Metal Bereich , mit ihrer Mucke sicherlich recht schwer haben werden , 666 Pluspunkte einzufahren ,sollten dennoch gerade diese Szenevertreter auch mal den „Mut“ aufbringen , ihre „ausgetretenen „ musikalischen Pfade mal zu verlassen .Auch wenn es den Jungs mit „Blackcrowned majesty“ nicht vollkommen gelingt , jeden einzelnen Song total ansprechend oder kreativ abwechslungsreich zu gestalten ,kann man dennoch ohne lügen zu müssen sagen ,dass hier verdammt viel Arbeit ,Enthusiasmus und sicherlich auch ne gehörige Portion an „Mut“ reingesteckt wurde ,um seine eigenen Ideen und Vorstellungen musikalisch umzusetzen .Mir gefällt jedenfalls und ich fühle mich zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Weise „überfordert „ oder gelangweilt . ( LEO )
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                                                                                           VADER – „SOLITUDE IN MADNESS“
Muss ja nun mal wieder ganz ehrlich zugeben ,dass ich die  polnische Death Metal Walze wirklich ein paar Jahre lang aus den Augen verloren hatte und mich nun in keinster Weise mit deren neuen Veröffentlichungen beschäftig hatte .Auf jeden Fall ist es schon mal mehr als beachtlich ,wie ihr ihr Ding seid nun mehr gut 37 Jahren durchziehen. "Solitude in Madness" ist nun deren 16. Studioalbum ,auf dem man hoffentlich auch nicht ruhiger geworden ist ,bzw .seinen ureignen tödlichen Style in irgendeiner Form großartig verändert hat . Also rein mit dem Teil und ab geht’s !Und was können meine alten fast tauben Ohren hier erhaschen …. zum Glück nichts , was mich dazu bewegen würde ,den ollen Herren ihren absoluten Kultstatus abzuerkennen .Denn im Grunde genommen hat sich bei den Polen nicht wirklich was verändert ,was auch absolut gut so ist .Veränderungen oder sogenannten Weiterentwicklungen braucht man nun nicht unbedingt wirklich . Kurz und knackig geht’s auch hier mit den 11 Titeln von der ersten Sekunde an  ,fast immer in die vollen . An Durchschlagskraft hat man echt in den ganzen Jahren absolut nix eingebüßt ! Nach wie vor bringt die Truppe musikalisch die Erde zum Beben und machen mit ihrer Mucke so ziemlich alles platt ,was sich denen auch nur ansatzweise in den Weg stellt . Wie erhofft kracht`s und ballert es an allen Ecken und Enden , wobei in Sachen Geschwindigkeit kaum einmal der Fuß vom Gaspedal genommen wird . Aber natürlich gibt es auch auf dem aktuellen Output dennoch immer mal wieder ein paar Stücke ,in denen man seine Fingerfertigkeit an den Saiteninstrumenten in absoluter Höchstform unter Beweis stellt und hier dann auch mal nen paar leicht anderweitige musikalische Einschlage aufblitzen lässt .So sind z.B “Emtiness” oder auch „Sanctification Denied "  für mich Titel auf der Scheibe ,bei welchem man dann auch mal ganz leicht nen paar anderweitige Töne anschlägt .Klingt teils schon fast etwas filigran und enthält ne zusätzliche leichte Rock’n Roll Würze. Insgesamt bieten  Herren wie gewohnt ,technisch anspruchsvollen ,durchweg ziemlich durchschlagenden tödlichen Stoff ,welcher aber andererseits auch nicht mit ausgiebigeren ,technisch hochgradig ausgestatteten Gitarrensolis geizt . Ich find‘s wieder richtig geil ,was einem die ollen Herrschaften hier an einem tödlichen Menü servieren .Zu 100% steht fest ,nur das wo „Vader“ draufsteht ,ist auch „Vader“ drin ! ( LEO )
Head Of Pr    https://www.facebook.com/headofpr/
Nuclear Blast https://www.nuclearblast.de/                         
                                                                                                 FÉLETH - "DEPRAVITY"
Mit extremer Mucke aus Norwegen verbindet man ja doch irgendwie in erster Linie zuerst einmal  Black Metal. Das man es aber durchaus aber auch drauf hat , so nen richtig schön tödliches Süppchen zu kochen ,zeigen uns die 5 recht jungen Burschen hier auf ihrem Debüteinstieg. Liest man dann ,dass deren Einflüsse auch bei „Dying Fetus „ liegen sollen ,kann man ja wirklich mal echt sehr gespannt sein ,was die zusammengezimmert haben .Mit 8 Songs bestückt , welche gut 35 min .laufen , legt man dann auch eine recht ordentliche Portion an Durchschlagskraft an den Tag , welche wirklich recht gut in jeden einzelnen Zentimeter deiner Knochen eindringen kann .Im Werbetext groß mit :“..furiose Mixtur aus Death Metal, Thrash, Deathcore und etwas Black Metal, aber auch Rock und sogar einer Prise Jazz und Ambient...“ angepriesen ,sollte man dann hier auch eher was wirklich eher außergewöhnliches erwarten . Aber so ganz kann und will ich dem hier nun nicht wirklich zustimmen .Das hier vorrangig im tödlichen Metal Bereich gewerkelt wird ,ist ja nun absolut nicht abzustreiten .Der Sound ballert schon ganz schön nach vorne los und insbesondere die Gitarren braten schon echt fett .Ohne jeden Zweifel wird man da für ganz schön Bewegung vor der Bühne sorgen können . Auch was die diversen thrashigen Anteile betrifft ,ist ganz klar erkennbar ,das man denen absolut nicht abgeneigt entgegentritt .  Aber was nun Deathcore ,Rock oder und Black Metal betrifft ,können hier meine Ohren beim besten Willen nichts erhaschen . Gut ,gesanglich kann man hier stellenwiese eventuell noch so nen kleinen black metallischen und corigen Hauch rein interpretieren ,aber so rein von der Gestaltung der Stücke her ,ist nicht wirklich großartig was zu erkennen . Die Prise Jazz ,welche man aufzählt  ,hat einen dann ja wirklich mehr als neugierig gemacht .Allerdings taucht dieser dann wirklich nur in absolut minimalster Form im Mittelteil des 5`ten Song auf und fällt irgendwie nicht wirklich so extrem ins Gewicht ,wie man sich das eventuell gewünscht hätte .Dennoch muss man doch zugeben ,dass die Burschen gewillt sind ,so ihre eigene Note und Style in die Songs zu bringen ,welche einen dann mal wirklich ganz genau hinhören lassen können .Für mich das beste Beispiel dafür ist Titel 7 „Pale tongue „ .Neben der wirklich ganz interessant wirkendenden Gitarrenarbeit ,ist das vor allem der ab dem Mittelteil auftauchende völlige Rhythmus- /Soundwechsels ,welcher eher sehr ruhig und vor allem sehr atmosphärisch wirkt. Auch durch den Einsatz einer glasklaren ,teils lieblichen aber dennoch sehr ausdrucksstarken weibliche Stimme schafft man es ,diesem Stück so etwas leicht außergewöhnliches zu verleihen .Für mich auf jeden Fall der Anspieltip dieser Scheibe !Aber auch der abschließende Song „Swan song“ tritt recht deutlich aus dem sonstigen Geschehe heraus . Prägend für diesen Songs ist die anfangs doch verdammt starke ,eher melodisch gehaltene, recht atmosphärisch angehauchte Gitarrenarbeit ,welche sich dann kurzzeitig aber  immer mal wieder steigert .Insbesondere die leichten Solieinlagen der Gitarren ,welche niemals überzogen werden , gehen hier echt ganz gut ins Ohr .Sicherlich muss  man nun zugeben ,dass die Schiebe nicht ganz das präsentiert ,was man sich im Vorfeld erhofft hatte . Aber dennoch lässt sich deren Material nicht wirklich in die Sparte „Einheitsbrei „ einordnen .Denn das was die hier als Debüt präsentieren hat schon „Hand und Fuß „ ,bietet sowohl musikalisch wie auch gesanglich einiges an Flexibilität und dürfte somit auch bei einigen Leute ungeteiltes Interesse wecken können . ( LEO )
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                                                                                           M.A.D. – „ A PLAGUE CAUSED THE DEATHS“
Was für ein Brecher ,den uns hier die ollen Ossies vor den Bug knallen ! Schon 1986 in der „Zone „ gegründet, schaffte oder wollte man es dann nicht ,nach der Wende die Band weiter voran zu treiben .Als hieß es 1991 ,es ist „Schicht im Kasten „ .Aber wie es bei vielen damaligen Musikern wohl absolut im Blute liegt ,kommt früher oder später der Tag ,an dem es einem mal wieder in den Fingern juckt und man erneut an den Start geht .2015 war es dann soweit ,einen neuen Versuch zu starten , erneut Anlauf zu nehmen und die Metalgemeinde mit erstem Hörmaterial zu versorgen (2016: „Servants of Torture“ EP ) .Jetzt ,nachdem das Line up wieder stabil ist ,hat man es dann auch geschafft die erste Langrille einzuhämmern .Und was soll man sagen ,„A plague caused the deaths“ überzeugt in ganzer Linie . Zwar brauchen man anfangs erst mal ne Minute um in Fahrt zu kommen ,aber das ,was einem dann in den nächsten fast 40 min . in die Trommelfelle geballert wird ,hat echt verdammt nochmal ,Hand und Fuß .Der  Hauptfokus des Dreiergespann liegt hierbei eindeutig in der old school Death Metal Schiene ,lässt hierbei aber auch so einige grindige Blastattacken nicht völlig außer Acht und setzt sogar in diversen Momenten ,immer mal wieder so ne ganz leichte  thrashige Note mit ein .Richtig fett hämmert es hier aus den Boxen ,wobei es kaum mal einen Moment gibt ,in welchem man sich wirklich mal großartig von einer eher etwas melodiöseren Seite zeigt . Zwar tauchen auch hier mal ganz kurzzeitig ein paar wenige, etwas ruhigere Gitarrenparts auf ,welche aber in erster Linie „nur“ dafür sorgen ,den einzelnen Stücken ein Eigenleben einzuverleiben und somit auch für mehr als genügen Abwechslung zu sorgen . Gesangstechnisch erinnern die mich hierbei doch recht stark an alte „Obituary „ Zeiten . Richtig mies ,tief röchelnd ,passt das mehr als hervorragend zum Gesamterscheinungsbild .Mit der Scheibe haben die sich wirklich eindrucksvoll zurück gemeldet. Wer auf ne richtig geile ,starke und vor allem überzeugende tödliche Mucke abfährt  ,der kann hier bedenkenlos sein sauer verdientes Geld investieren und seine Sammlung  ohne wirklich große Bedenken erweitern . ( LEO )
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                                                                                                   GEFRIERBRAND –“ES WAR EINMAL…”
Bei dem Bandnamen taucht bei mir sofort der Gedanke an extremeren Black Metal auf . Ich weiß ,scheiß Klischeedenken ! Aber so ,wie es nun mal öfters vorkommt ist  ,entpuppt sich der erste Gedanke nicht immer als der komplett richtige . Laut Aussagen der Band selbst ,bezeichnet man seinen Style als Melodic-Dark-Black-Forest-Metal .Und das kann man ,wenn man sich die 11 Songs reingezogen hat ,dann auch ohne Bedenken stehen lassen  ,auch wenn sicherlich die Sparte Thrash Metal hier hätte auch noch eine Erwählung finden können . Fest steht ,das die Pforzheimer es auf ihrem inzwischen dritten Album tatsächlich schaffen ,ihre musikalischen Darbietungen recht abwechslungsreich zu gestalten und diese auch von der Atmosphäre her in den unterschiedlichsten Facetten zu präsentieren . Da man sich inhaltlich mit der Märchen- und Sagenwelt auseinandersetzt , passt man hierbei natürlich den Songaufbau der jeweiligen Thematik an .Insgesamt gesehen gestaltet sich der Sound fast durchweg sehr düster, schaurig, teils schleppend und über weite Strecken auch schon richtig gefährlich .Allerdings zieht man die dunkle Thematik nun nicht durchweg gnadenlos durch ,sondern lässt sich auch immer wieder zu eher melancholischen Phasen hinreißen .Insbesondere die immer wieder eingestreuten Melodiebögen machen sich hierbei verdammt gut .Zum Glück ist hier aber neben Dunkelheit und Melancholie auch eine mehr als angenehme Portion an richtig  groovigen, brutaleren Parts zu entdecken, welche dann den Songs so nen richtigen satten Schub an Kraft und Energie verleihen können .Als sehr vorteilshaft für die unterschiedlichsten Stimmungen des Albums  ,sind hierbei auch ohne Zweifel die verschiedensten Stimmlagen anzusehen . Immer passend zum jeweiligen Thema ,zeigt man sich mal im klaren Gesangsstil ,dann mal wieder richtig dunkel mies und andererseits aber auch mal aggressiv . Besser hätte man das nicht hinbekommen können ! Wem bei ner starken düsteren, teils melancholischen Metalmucke einer abgeht ,bei welcher aber auch mal ne richtige „Metalkeule“ geschwungen wird ,der wird keine Probleme haben ,auch nach mehrmaligem Genuss ,  hier nochmals seinen Höhepunkt erreichen zu können . ( LEO )
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                                                                         INVOKER – „TOWARDS THE PANTHEON OF THE NAMELESS”
Ich muss echt zugeben ,das mich die Köthener mit ihrem  aktuellen dritten Album doch etwas überrascht haben . Ihr letztes Album „Aeon“ (2015) hat ja nun schon ein paar Jahre auf dem Rücken und so wurde es dann wohl auch mal wieder höchste Zeit , sich mit neuem Material und neuem Label im Rücken (Labelwechsel von Non Serviam Records zu Einheit Produktionen) zurück zu melden . War man auf seinen ersten beiden Scheiben doch noch bedeutend mehr am Black Metal interessiert ,zeigt man auf seinem aktuellen Output jetzt doch recht eindeutig auf ,das man sich musikalisch weiter entwickelt hat .Dabei bedeutet „weiter entwickelt“ hier absolut nichts negatives für meine Ohren ,sonders stellt sich vielmehr als ein wirklich sehr positiver Punkt dar . Aber keine Angst ,so ganz brutal und endgültig hat man seine Black Metal Einflüsse nun aber nicht über Bord geworfen . Ab und an gibt es auch hier noch ein paar dunkle ,black metallische Parts zu entdecken .Vorzugsweise zieht man hier dann allerdings eher seiner melodischen Death Metal Wege ,wobei es aber auch immer wieder mal vorkommt ,das man dieses Weg kurz verlässt und sich doch schon verdammt flott in Szene zu setzen versteht . Hierfür sind Stücke wie „Journey Into Darkness” oder auch  „The Veils Of Golden Light“ die besten Beispiele . Neben jeder Menge harter Sounds lassen die Burschen aber auch nicht so eine gewisse metallische Ruhe außer Acht .So ist z.B „Dark“ Titel 4 , ein verdammt melodisches atmosphärisches und klassisch wirkendes Instrumental ,welches mit ner Kinderstimme unterlegt ist und vielleicht eher als ein Intro oder Outro eingesetzt werden hätte können . So mitten drinne fällt das schon ganz schön aus den Rahmen und verunsichert den Zuhörer doch im ersten Moment .Dennoch gefällt`s mir irgendwie gut ,da es ne super Ausstrahlung und auch epische Atmosphäre rüber bringt .Und auch das 7`te Stück „Breathless“ präsentiert sich als ein reines Instrumental  ,bei welchem man mal so richtig einen an der Gitarre „vom Stapel lässt“ und beweist ,das Metal auch mit verdammt viel Gefühl zu tun hat . Für mich passt das hier wirklich gut rein ,zumal man damit das gesamte Geschehen dann doch noch einmal auflockern kann .Das was die Jungs hier mit 9 Songs in gut 37 min . zusammen „gezimmert“ haben , klingt richtig frisch und durchaus auch einfallsreich ,insbesondere dadurch ,dass man sich stilistisch weitaus breiter präsentiert ,als wie man es von ihnen bisher kannte . Insbesondere finde ich ,dass man die Gitarrenarbeit doch um einiges erweitert und vor allem facettenreicher gestaltet hat . Gut ,das „Rad“ erfindet man nicht neu und perfekt ist die Scheibe sicherlich auch nicht zu 100% geworden .Das liegt aber für mich in erster Linie nur daran  ,das man gerade gesangstechnisch doch eher zu gleichförmig agiert und so gut wie nur in tiefen Death Metal lastigen Regionen arbeitet .Aber mal abgesehen von diesem kleinen negativeren Punkt  , denke ich schon ,dass das neue Material der Köthener auch Live durchaus ganz gut zünden sollte und den einen der anderen unter euch da draußen richtig gut gefallen wird . ( LEO ) Einheit Produktionen    PF 1101    03116 Drebkau    https://www.einheit-produktionen.de/                             
                                                                               MIT OHNE STROM – „SCHIZOTOPIA – HEAVY UNPLUGGED!“
Also ehrlich Leute ,manchmal fragt man sich echt ,ob hier ein “falscher Film” läuft und ob das tatsächlich erst gemeint ist ,was einem hier in die Gehörgänge dringt .Man hat ja nicht gegen Experimente oder Neuerungen im musikalischen Bereich ,aber dann sollte man wenigstens ansatzweise einen echten Sinn erkennen .Und so frage ich mich dann bei dem zweiten Werk der Zwei Mann Band  ,was die Leute nun wirklich dazu bewogen hat ,so etwas wie das hier zu produzieren und dann auch noch veröffentlichen zu lassen ?Zusammengefunden haben sich die beiden wohl in der Schwetzinger Kneipenszene ,wo man vorzugswiese unplugged Metal Songs nachspielte und diesen so etwas wie eine eigene Note verleiht . Man will ja nun keinesfalls musikalisches Potential bzw .das Können dieser Musiker irgendwie negativ darstellen ,aber wenn man die hier gebotenen 13 Songs irgendwie durchgehalten hat ,ist man echt froh und man fragt sich sicherlich auch irgendwie ,was die „Musik Szene „ noch so ausspucken wird .Was hat man sich bloß hiermit gedacht ? Neben eignen Stücken ,versucht man sich hier auch an diversen Coverversionen von Rammstein „Spieluhr“ / Sabatons „Primo Victoria“ / In Flames „Only for the Weak“ / Alestorms „Drink“ oder auch WIZOs „Seegurke“. Obwohl man sich gerade bei den Coverversionen durchaus musikalisch professionell darbietet ,fällt es einem beim Zuhören dann aber dennoch echt schwer , mit deren Präsentation wirklich „warm“ zu werden .Sorry Jungs ,aber für mich klingt das irgendwie absolut nicht ernst gemeint ,sondere eher nach ner Kindergeburtstagsparty ,um dort halt irgendwie  für „Unterhaltung zu sorgen .Sicherlich steht fest die die Geschmäcker nun unterschiedlich sind ,aber ich kann mich echt nicht wirklich entscheiden ,ob ich nun heulen oder grinsen soll .So nen leichtes Kopfschütteln bei diversen Rhythmen ist ja noch drin ,aber hauptsächlich bewegt man die Birne dann eher wegen Unverständnis . Nüchterne wie auch besoffene Wacken „ Metalhorden“ ,gehen hier sicherlich wieder mal voll ab und feiern das hier Gebotene . Aber jeder , der sich auch nur ein kleines bissel für ne gute, kreative oder interessante Mucke interessiert ,wird hier wohl einen wirklich großen Bogen drum machen . ( LEO )
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                                                                                                   BADD KHARMA – „ ON FIRE „
In Griechenland scheint sich ja auch immer mehr ne Metalszene zu entwickeln ,welche auch international dafür sorgen kann und wird ,das man sich mal damit mehr beschäftigt und sicherlich auch mehr darüber spricht . Zumindestens habe ich so den Anschein ,wenn man die Flut an Veröffentlichungen in den letzten Monaten betrachtet , das sich das metallische Geschehen in fast schon rasanter Geschwindigkeit ausbreitet . Obwohl BADD KHARMA nun absolut keine Neuankömmlinge in der Szene sind ( gegründet 2013 ) , präsentieren die uns erst jetzt ,mit ihrem 13 Songs umfassenden Album ,ihren Debüteinstieg .Aber die doch recht lange Wartezeit hat sich durchaus gelohnt ,denn was die Herrschaften einem hier über 60 min .anbieten ,hat schon echt klasse .Verdammt tief in den 90‘zieger und teilweise sogar in den 80`zieger Jahren verwurzelt , bieten die einem hier die vielfältigsten härten Klänge an ,welche sicherlich sowohl Hard Rock wie auch Heavy Metal Fans ansprechen werden .Nicht übermäßig neumodisch produziert ,gibt es hier Songs verschiedenster Härtegrade . Mal kannst du richtig gut abfeiern ,dann aber auch mal das Haupthaar kreisen lassen und andererseits auch einfach nur dasitzen und die teilweise sehr eingängigen Melodien auf dich wirken lassen .Monotonie ist bei den Herrschaften absolut nicht angesagt .Auch diverse symphonische Elemente wirken niemals irgendwie schwülstig oder nervig . Ne ,die werden alles eher etwas dezenter ,aber dennoch recht Song prägend zum Einsatz gebracht .Diverse Solieinlagen der Gitarren finden sich hier natürlich auch einige wieder ,wobei man diese aber zum Glück nicht bis ins Unerträgliche ausreizt .Erstaunt bin ich echt über den wirklich stimmgewaltigen ,ausdrucksstarken und durchaus abwechslungsreichen Gesang .Hätte unsereins so nun nicht wirklich erwartet . Für mich ganz klar ne Anspieltip ist „Devil in you „.Das ist echt nen verdammt starker heavy mäßiger Song ,welcher mich sogar ein klein wenig an “Accept” erinnert .Für nen Debüteinstieg ist das ein verdammt starkes ,durchdachtes und überzeugendes Werk geworden , bei welchem man sich zu keinem Zeitpunkt mal gelangweilt fühlt . ( LEO )
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                                                                               HAMMER   ULCERATE – “ STARE INTO DEATH AND BE STILL”
Da bin ich ja echt mal wieder echt platt ,was uns die Neuseeländer von ULCERATE auf ihrem aktuellen ,super dunklen und düsteren Album an musikalischer Kost vorlegen .Bekannt sind die ja nun wirklich dafür ,dass man deren Darbietungen nicht wirklich ganz fest in irgend eine feste Sparte einordnen kann und auch nicht darf .Sicherlich bewirtschaftet das Trio auf seinem neuesten Machwerk auch wieder recht deutlich den technischen Death Metal Acker ,wobei man die tödliche Grundsubstanz aber mit ner ganzen Masse an unterschiedlichsten Substanzen düngt ,um für ein wirklich Weltklasse Wachstum zu sorgen . Die 8 Songs mit fast durchweg Überlänge ( reicht von 5 min . – 8 min . ) bauen hierbei eine fast schon übermächtig anmutende enorme Soudwand auf ,welche einen voll und ganz in seinen Bann ziehen kann . Hierbei macht sich dann natürlich bei jedem einzelnen Stück eine dermaßen dunkle , teils bedrückende Stimmung und Atmosphäre breit ,welche einem zu keinen Zeitpunkt loslässt .Technisch auf einen absolut super hohem Niveau angesiedelt ,kommt hier insbesondere bei der Riffgestaltung ne überaus starke Doom Metal Prägung zur Geltung . Aber auch an vielen Stellen ist auch ganz klar und deutlich zu erkennen ,dass man dem Black Metal in keinster Weise irgendwie abgeneigt ist .Teils schon fast etwas psychotisch, verstörend und unerbittlich wirkend ,wird man hier fast ne Stunde lang in einen musikalischen Sog gezogen ,welcher weit ab von irgendwelchen Trends oder typischen Songstrukturen liegt .Wer in irgendeiner Weise Gedanken an einen eventuell bevorstehenden Weltuntergang hegt ,dem sei diese verdammt dichte ,bedrohliche, teils aber auch verstörend aber dennoch mitreißende , technisch aber dennoch enorm anspruchsvolle Mucke  , welche man auf “ Stare Into Death And Be Still” vorfindet  ,als absolut passender Soundtrack zu 100% empfohlen . Leute mit eher schwachem oder labilem Gemüt ,sollten allerdings besser die Finger hiervon lassen – Suizidegefahr ! ( LEO )
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                                                                                                  FALLEN ARISE - "ENIGMA"
Auch wenn es gerade im "Symphonic Metal" Bereich nun nicht gerade die Unmengen an Neuveröffentlichungen gibt , steckt doch irgendwie so ein Grundgedanke in einem ,ob es hier wirklich mal was neues oder völlig „Abartiges „ zu entdecken gibt . Ob es die Griechen von „Fallen Arise“ auf ihrem mittlerweile dritten Album hinbekommen ,uns vom Gegenteil zu überzeugen, mal sehen . Nach dem aller ersten Durchlauf steht jedenfalls schon mal ganz fest ,dass die es rein von der Umsetzung qualitativ richtig gut hinbekommen haben ,uns ihre Vorstellung von  epischen ,stark progressiv angehauchten Symphonic Metal zu präsentieren .Streckenweise mit einer doch recht starken bombastisch anmutenden Ausstrahlung versehen , kommen hier natürlich auch die detaillierten orchestralen Parts niemals zu kurz . Da schafft es fast jeder einzelne der hier angebotenen 10 Stücke doch in gewisser Weise ,dich auch gedanklich in eine andere Welt eintauchen zu lassen .Soweit ,so gut .Rein musikalisch gesehen , zeigt man sich dann hierbei aber von einer absolut typischen Vorgehensweise und lässt „leider Gottes „ keinerlei eigner Kreativität oder Ideen aufblitzen .So wie man es kennt und erwartet , arbeitet man auch hier mit schwer metallischen Parts ( insbesondere bei der Gitarrenarbeit ) . Dies wirken aber durchgängig dann doch irgendwie eher etwas zurückhaltender und können wirklich nur ganz selten mal so richtig zünden .In Sachen Intensität hätte man da ruhig noch einiges mehr reinbringen können um den einzelnen Songs dann doch noch nen kräftigeren Schub zu verleihen .So klingt es doch eher alles recht gleichbleibend und ohne einen wirklichen Höhepunkt . Und auch im Gesangsbereich wird hier dann ,fast schon logisch ,im typischen zweistimmigen Bereich hantiert . Die gegensätzlichen vokalen Darbietungen von ner weiblichen helleren sehr ausdrucksstarken Stimme und ner  dunkleren, kräftigen männlichen Stimme ,machen sich sicherlich für diese Form der metallischen Darbietung jahervorragend ,wirken dann aber halt doch schon ganz schön „ausgelutscht . Obwohl das gesamte Album doch eher verdammt „ruhig“ aufgebaut ist ,gibt es hier natürlich auch mal nen Song ,welcher einen so richtig dahinfließen lassen kann und verdammt tief in die Sparte einer Ballade eintaucht (Titel 9 „Horizon „ ).Das ist so ein richtiger „Schmachtfetzen ,welche wohl den extremsten Metaltypen zum „Softie „ werden lassen kann . Ist zwar nun auch kein wirkliches kreatives Meisterwerk ,hat aber dennoch ne richtig starke Melodieführung und einen ansprechenden Songaufbau ,welcher sofort unter die Haut geht !Insgesamt gesehen ist „Enigma“ sicherlich kein wirklich enorm vielschichtiges/vielseitiges Album geworden ,welches auch kaum mal einen echten Höhepunkt zu bieten hat .Auch nach einigen Durchläufen fällt es einem hier verdammt schwer ,so etwas wie einen Wiedererkennungswert und  Eigenständigkeit entdecken zu können .Wirklich toll arrangiert und umgesetzt ist die Mucke ohne jeden Zweifel ,aber so wirklich kann und wird man sich mit diesem Album in keinster Weise von der breiten Masse abheben können . Dennoch wird oder kann der Fan qualitativ gut gemachten Symphonic Metals hier getrost mal nen „Ohr riskieren „ . ( LEO )
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                                                                       BURDEN OF LIFE – „ THE MAKESHIFT CONQUEROR”
Es muss nicht immer ne knallharte und alles vernichtende Mucke sein ,um bei unsereins auf Interesse stoßen zu können .Ne ,es gibt auch durchaus in dem eher etwas gesitteteren musikalischen Metal Bereich ne ganze Menge an Veröffentlichungen ,die mit ihrem Style so ziemlich gut punkten können .Und hierzu gehört auf jeden Fall das vierte Album der Bayern  . Denn schon nach dem ersten Durchlauf heißt es bei mir , empfehlenswert . Dabei wundert es mich vor allem ,wie einfach und eher simpel manche „Schmierfinken“ deren Songmaterial abtun und dies zum großen Teil ganz einfach nur in die progressive Melodic Death Metal Sparte packen .Denn ganz so einfach wird einem das hier mit der musikalischen Beschreibung nicht gemacht ,da sich die 9 Songs dermaßen unterschiedlichst in Szene setzen  ,so dass es eigentlich kaum möglich ist ,die Jungs in irgend eine wirklich feste musikalische Sparte einzuordnen .Dabei zeigt man sich wirklich enorm  innovativ und vor allem ,verdammt eigenständig .Burden Of Life gehören definitiv zu der Kategorie Bands ,welche einen ganz eigenen Style haben und auch durchaus viel Erkennungswert mit sich bringen . Hierbei besteht natürlich trotzdem deren musikalische Hauptgerüst erst einmal aus sehr Metal lastigem Sound ,welchen man aber niemals geradlinig und volle Pulle abarbeite . Meiner Meinung taucht man hierbei auch eher mehr in den Thrash/Heavy Bereich ein ,als ins Death Metal Lager .Aber sei es wie es sei ,gerade durch ihre Vielzahl an sehr progressiven Elementen ,schafft man es ,jedem einzelnen Song so einen ganz ureigenen Charakter zu verleihen .Bereits der Eröffnungssong wirkt ,entgegen meiner Erwartung ,eher wie eine Power Metal Ballade mit enormen Ohrwurmcharakter und lässt ganz deutlich hier bereits ihre Klasse erkennen .Danach geht es dann auch schon bedeutend metallastiger und härter zur Sache ,wobei man sich wirklich schon stark episch orchestral darstellt .Die Songs kommen schon teils verdammt fett bombastisch, mit leichtem choralem Gesang untersetzt ,rüber .Für mich nen Stück ,welches doch verdammt stark aus dem sonstigen Geschehen heraustritt ,ist auf jeden Fall Song Nr .4 „Anthem of the river „ .Denn gerade dieser zeigt sich musikalisch doch enorm facettenreich .Neben rockigen Elementen ,die mich doch irgendwie an die 70`ziger Jahre erinnern ,tauchen hier mittendrin auch Sounds auf ,welche für mich irgendwie nem brasilianischen Rhythmuseinschlag aufweisen .Ganz coole Angelegenheit ,welche in keinster Weise irgendwie unpassend oder deplatziert wirken .Wenn mich keine Ohren jetzt nicht täuschen sollten ,lassen sich hier dann sogar mal ganz leichte Flöteneinsätze heraus hören .Das die Band nicht nur langsam kann ,sondern auch mal ganz fett einen losbrechen kann ,zeigt man dann mit solchen Stücken wie „Sealing our fate“ oder „ Pisces“ .Mit nem doch recht starken orchestral anmutendem Anstrich versehen , ziehen dir hier teils enorm fett eins vom Leder .Sehr stark thrashig angehaucht , geht dann mal absolut die „Post“ ab . Allerdings wird auch hier niemals geradlinig vorangeschritten ,sondern durch den Einbau vielseitigster progressiver Elemente immer wieder aufs Neue dafür gesorgt ,das bei dem Zuhörer das Interesse nicht nachlässt . Für mich eins der stärksten Stücke ist „Trust my own hear „ .Vorzugsweise mit klassisch anmutendem Klavierspiel bestückt ,zeigt man sich größtenteils sehr zurückhaltend ruhig  und lässt eine eher nachdenklich besinnliche Stimmung aufkommen ,bevor man zum Ende hin ,dann so ein wirklich fettes episches ,fast schon etwas hymnisches Ambiente aufbaut .Sehr positiv auf diesen Song wirkt sich auch der zweistimmige männliche/weibliche Gesangseinsatz aus .Denn hierbei zeigt man sich nicht typisch gegensätzlich ( dunkele tiefe männliche Parts und hohe helle weibliche Parts ) ,sondern präsentiert sich eher in ner recht gleichen Ausdrucksweise . Burden Of Life haben mich wirklich ,völlig entgegen meiner Erwartungen ,mehr als positiv überrascht und vor allem davon überzeigt ,dass es gerade in unserer heutigen ,doch immer mehr Trend verseuchten Metallerwelt ,immer noch Bands gibt ,welche eigene Ideen haben und es auch fast perfekt verstehen ,diese umzusetzen .Wer auf Metal lastige Klänge ,weit abseits von irgendwelchem Trend liegend steht ,sich mit ausgefeilten Kompositionen und verdammt abwechslungsreichen Arrangements anfreunden kann ,für den wird diese Scheibe ein absoluter Volltreffers ein .( LEO )
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                                                                                  BOMBS OF HADES – „ PHANTOM BELL“ ( EP )
Neben diversen Splits und Samplerbeiträgen können die Schweden in ihrer langjährigen Karriere nun auch schon auf 4 Longplayer zurückblicken .Laut Info gehört die Truppe wohl auch irgendwie schon zu einer der dienstältesten Metal Vertretern der schwedischen Szene . Mmmhhh – mir sagen die überhaupt nichts ! Allerdings macht mich deren stilistischer Beschreibung von räudiger Mischung aus Death Metal und Crust dann doch schon mächtig gespannt .Aber nachdem nun die 4 Songs durchgelaufen sind ,macht sich doch bei mir eher etwas „Ernüchterung“ breit .Irgendwie hätte man da doch bedeutend mehr ,bzw .was ganz anderes erwartet . Gut der erste Song haut ja noch richtig derb fett rein und bringt so einiges an alten Crust Roots und fetteren Death Metal Elementen mit sich .Aber bereits hier zeigt die Band dann zum Ende hin recht deutlich auf ,dass man heutzutage auch den progressiveren Einflüssen alles andere als abgeneigt gegenübersteht .Beim darauffolgenden Song hingegen wird mehr als deutlich ,dass sich deren Mucke heutzutage doch auch sehr eindeutig in Richtung „Motörhead“ lastigem  Rock'n'Roll bewegt .Das klingt zwar richtig rockig und heavy, aber alles andere als irgendwie originell .Hierbei lässt man auch  ,gerade bei der Gitarrenarbeit,  wieder so ne gewisse Portion an Progressivität mit einfließen ,wodurch man doch so etwas wie eine gewisse Eigenständigkeit/Kreativität mit einfließen lassen kann .Die letzten beiden Stücke sind wohl Coverversionen - „Kamikaze“ ( Flower Travellin’ Band Cover) und „Lungs“ (Townes Van Zandt Cover) .In wieweit die nun an das Original ran reichen ,keine Ahnung . Kenne keinen der genannten Interpreten .  „Kamikaze“ ist auf jeden Fall für mich einer der interessantesten und facettenreichsten Stücke auf der Scheibe ,welcher gerade spieltechnisch einmal mehr verdeutlicht ,das hier absolut keine Anfänger am rumwerkeln sind . „Lungs“ hingegen hört sich zu fast 100% nach „Motörhead“ an .Dreckiger ,geradliniger Rock’n Roll ,der zwar richtig gut reinhaut ,durchaus Spaß macht aber ansonsten nicht übermäßig viel mehr zu bieten hat .Mal abgesehen davon ,dass hier doch einiges mehr an anderweitigen Riffs mit eigeflochten werden .Leider muss man nun ganz ehrlich zugeben ,nachdem die Scheibe durchgelaufen ist, dass hier nicht wirklich viel hängen bleibt . BOMBS OF HADES machen zwar mit ihrer recht eignen metallischeren Mixtur dennoch irgendwie Spaß, aber mir ist das, was sich hier über 15 min . über einen ergießt ,irgendwie mit der Zeit dann doch zu „langweilig“ . Keiner der Songs hier hat wirklich mal das Potential dazu ,dich wirklich komplett umhauen oder begeistern zu können .( LEO )
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                                                                                     MALEVOLENCE – „ THE OTHER SIDE“ ( EP )
Im Vorfeld hat man ja schon nen bissel was über die Band gelesen ,so dass man durchaus recht gespannt war ,was die 3 Stücke hier in gut 12 min . einen anbieten werden  . Ganz bedächtig ,ruhig und sehr melodiös zeigt man sich anfangs ,bevor man dann doch recht flott härtere Seiten aufzieht .Und dann kommt’s auch schon so ,wie man  es doch fast irgendwie vermutet hätte . Recht modern metallisch corig angehaucht ,bricht es dann aus den Leutchen heraus .Groove bringen die hier dann natürlich ganz schön was mit rein ,aber irgendwie ein wirklich großartiges Anzeichen an Kreativität oder sogar Eigenständigkeit lässt sich hierbei dann leider noch  nicht wirklich entdecken .Zwar wird er Songaufbau durchaus auch mal durch etwas anderweitige Rhythmen aufgelockert ,aber so wirklich kann’s einen dann halt doch nicht überraschen oder überzeugen . Bei dem nächsten Song wird es dann leider nicht viel besser . Gut technisch beherrschen die ja nun ihre Instrumente ,das steht wirklich völlig außer Frage ,aber was halt die Gesamtgestaltung betrifft ,so greift man doch auch hier nur auf eher altbewährtes zurück .Modern corig ,mit immer mal wieder nen paar Tempowechseln ,ganz leicht wechselnder Stimmlage und das war es dann auch schon . Beim letzten Stück „The Other Side“ verweichlicht man dann zunehmend . So rein von der Melodie Gestaltung her ,macht einen der Song ja noch durchaus an ,da dieser nun mal voll in die Balladenkerbe schlägt , aber viel mehr wird es dann auch nicht . Als Positiv kann man ja noch die anderweitige Stimmlage und vereinzelte Riffs einstufen ,ansonsten ist aber auch hier nicht wirklich enorm viel vorzufinden ,was einen in irgend einer Form umhauen kann oder dazu führt ,dass man in die absoluten Begeisterungsstürme verfällt .Da hätte ich dann doch irgendwie doch mehr erwartet .( LEO )
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                                                                                             MINDTECH - "OMNIPRESENCE"
Mit „Norwegischer Metal “ verbindet man ja sicherlich in erster Linie dann doch zuerst Black Metal .Allerdings hat diese fünfköpfige Truppe aus Oslo nun damit absolut nichts am Hut . Denn das ,was die hier auf ihrem aktuellen Output musikalisch runterreißen ,ist ne recht solide Zusammensetzung von Heavy Metal , Power Metal und ner leichten Nuance von Progressivität . Insgesamt kann man auf jeden Fall sagen ,dass es hier so einiges an starken Heavy Klänge gibt ,welche durchaus das Potential haben ,sich in deinen Knochen verfestigen zu können .Auch der eine oder andere Song hätte durchaus das Potential ,sich eventuell doch irgendwie zu ner kleinen Metal Hymne entwickeln zu können .Hierbei zeigt man sich durchweg technisch auf nem recht hohen Niveau  ,wobei dies insbesondere bei den Gitarren Soloeinlagen mehr als deutlich wird .So rein vom Songaufbau her ist man dabei recht bemüht ,diese einigermaßen abwechslungsreich zu präsentieren .So ganz durchgehend gelingt denen das dann zwar nicht  - zumal so ne gewisse eigene Note fehlt - ,aber dennoch ist`s nun beiweitem nicht so ,dass man in irgendeiner Weise in Tiefschlaf verfallen würde . Soweit gesehen ,kann man an der Scheibe noch nichts wirklich aussetzen und für Freunden des solide Metal Sounds durchaus ne ganz kleine Empfehlung  aussprechen ,wenn es da bei mir nicht dieses gewisse ABER geben würde .Denn gerade was die gesangliche Darbietung betrifft ,fühle ich mich doch ganz einfach über weite Strecken etwas überfordert ,wenn nicht sogar genervt . Nix gegen nen hohen Gesangsausdruck ,aber ausdrucksstark und überzeugend geht für mich  anders .Da hilft es auch nicht wirklich weiter ,dass an einigen wenigen Stellen auch mal etwas der Ausdruck verändert  oder in den Chorus Gesang gewechselt wird . Zwar sorgt das durchaus für nen auflockernden Moment , kann einem aber über die allgemeine doch eher gleichförmige Sangesleistung nicht wirklich hinweghelfen .Letztendlich muss ich mir echt eingestehen ,dass dies seit langem mal wieder ein Album ist ,was wirklich irgendwie an meinen Nerven zerrt und bei dem ich doch irgendwie heilfroh bin ,dass es endlich durchgelaufen und das Review geschrieben ist .Wie schon gesagt ,liegt das aber wirklich in erster Linie und zum größten Teil an dem Gesang . Rein vom musikalischen her kann man durchaus einiges an Pluspunkt einfahren ,auch wenn die Beschreibung von „anspruchsvoller Metal Mucke“ meiner Meinung hier nun nicht wirklich zu 100% zutreffend erscheint .
( LEO )
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                                                                                 DISTRESSED TO MARROW –„ TRUST THE FILTH“
Für ne Band ,die immer wieder mit diversen Problemen bei der Besetzung zu kämpfen hat ,ist es natürliche echt schwierig ,so etwas wie eine eigene musikalische Identität aufzubauen und diese dann auch umzusetzen .Dennoch hat die Karlsruher Formation wohl niemals ans Aufgeben gedacht ,denn immerhin hat man seit seiner Gründung 2008  ,ein Demo ,vier Alben und eine Mini-CD an den Start gebracht . Und das zeigt wohl einmal mehr , wieviel Enthusiasmus ,Überzeugung und Fleiß man daran setzt ,seine musikalische Familie am Leben zu erhalten .Mittlerweile auf ein Trio „geschrumpft“ ,legt man nun mit wieder mit brandaktuellen 7 Songs nach ,welche mit gut ner dreiviertel Stunde Laufzeit schon erkennen lassen ,dass es hier eher wenig kurz und knackig zu Werke gehen wird  .Ihre Vorliebe zum eher im Midtempo gehaltenem Death Metal lässt man hierbei natürlich auch wieder freien Lauf ,wobei aber auch durchaus ein kleiner Ansatz an diversen doomigen Elementen zu verzeichnen ist .Gerade was die teils eher etwas schleppender gestalteten Riffpassagen betrifft ,bieten die einen doch recht guten Kontrast zu dem sonst doch recht starken Death Metal Einschlag .Nen paar längere Solis an der Gitarre ,wie z.B . bei „Trapped without cage“ oder „The price of existence“ kommen auch ganz gut und sorgen doch immer mal wieder für einen Moment ,bei dem man mal etwas genauer hinhören sollte .Obwohl man hier nun doch teils recht technisch zugange ist ,legen die Burschen dennoch verdammt viel Wert auf ein grooviges Ambiente und lassen es doch immer wieder richtig krachen . Die Growls stehen hierbei dann  gegensätzlich zu der ganz vereinzelt eher etwas höheren kehligen Stimmlage  .Obwohl man nun redlich darum bemüht ist ,den Songs seine Band eigene Note aufzudrücken ,gelingt dies dann nur bedingt .Dennoch ist das hier vorhandene Potential nicht zu unterschätzen. Ne deutliche Steigerung zu deren Vorgänger „La Violencia“ ist auf jeden Fall ganz klar erkennbar . ( LEO )
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                                                                                          HRAUN – “BLACK MOLTEN ESSENCE”
Oha ,die ersten paar Töne klinge für mich schon mal irgendwie etwas unerwartet .Na mal sehen ,was die beiden Protagonisten Sascha B. (Gesang) und Marcel S. (Background-Gesang, alle Instrumente) hier auf ihrem Debüt anbieten und ob es einem nun eher doch etwas schwerer fallen wird ,hier die passenden Worte dazu zu finden ? Denn was man hier  nun in den knapp 40 min .musikalisch geboten kriegt ,ist doch verhältnismäßig  musikalisch recht vielfältig und lässt sich nicht ganz eindeutig fest in irgendeine Sparte einordnen .In irgend einer Form trendig oder sogar modern zeigt man sich bei den hier gebotenen 7 Songs jedenfalls schon mal in keinster Weise . Vielmehr haben die hier doch eine recht eigene  ,teils vielleicht sogar recht eigenwillig wirkende Zusammensetzung verschiedenster musikalischer Einflüsse zusammen gebracht . Der erster Song erinnert mit seinem musikalischen Grundgerüst ganz leicht an „Type O Negativ“ ( insbesondere die Stimme ) .Sehr doomig gestaltete ,bringt der schon ganz schön was an Dunkelheit mit sich ,bei der sich sicherlich bei dem einen oder anderen so ne gewisse Beklommenheit breit machen wird . Bestückt mit einigen verdammt interessanten Riffs ,schleicht jeder Ton gefährlich ,bedrückend und tief schwarz gestaltet ,in Richtung unserer Gehörgänge .Mit dem nächsten Stück „Rituals“ wird man dann so richtig derb aus der erst vorherrschenden bedrückenden Stimmung  gerissen und mit einen wahren Feuerwerk an Black Metallischen Klängen gerissen .Richtig gefährlich hart und vor allem schnell ,wird das Stück wohl bei jedem old school angehauchten Jünger für absolute Freude sorgen . Song 3 „In the Pouring Rain I Lie” lässt einem hingegen erst einmal ziemlich verdutzt dasitzen .Denn das ist ein ganz ruhiges ,sachtes und gefühlvolles Stück ,welches etwas Gothic lastig angehaucht ist und eine eher warme und wohlige Atmosphäre aufbaut .Trotz des insgesamt eher besinnlichen Charakters und der ausdrucksvollen eher ruhigen Stimmlage ,tauchen man ab dem Mittelteil dann auch wieder mehr in ne härteren Gangart ein und lässt fette Death Metal Elemente , in Form von Riffs und tiefer gelegten Vocals, mit einfließen .Das Ganze zeigt sich dann schon fast mit so einem gewissen Hymnencharakter und trumpft mit so einer  gestalterischen Vielfalt im Rhythmusaufbau auf .Gerade dieses Stück schafft es ,verschiedenste Stimmungslagen fast perfekt zu verbinden .In den gut 6 min . passiert so einiges ,was einen echt immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen kann .Weiter geht’s mit „Seducing Voices“ .Die dunklen bedrohlichen ,eher sehr zurückhaltenden Klänge lassen dir von Anfang an so einen gewissen kalten Schauer über den Rücken fließen .Auch schon eher doomig gestaltet ,macht sich hier durchweg eine wirklich beängstigende Stimmung breit ,welche dich tatsächlich komplett in seinen Bann ziehen kann .Die teils „flirrenden „ Gitarrenriffs lassen aber auch ganz klar erkennen ,das nordischer Black Metal auf die Gestaltung einen nicht zu verachtenden Einfluss genommen hat .Auch „Hamarinn“ zeigt sich von einer musikalisch sehr bedächtigen, eher etwas zurückhaltenderen Seite und setzt sehr auf Atmosphäre . Auch wenn hier dann teils doch recht harte Black Metal lastige Riffs und Vocals mit eingebaut werden ,bricht der Songs kaum mal aus seiner eher ruhigen, fast schon etwas monumental wirkenden Vorgehensweise aus . Das 6 Stück  "Take Back The Light" lässt einem dann auch erst einmal weiter in seiner Einsamkeit und Tristesse sitzen und schafft es auf jeden Fall ,die persönlichen negativen Gedanken noch einmal um einiges zu verstärken .Das ,was hier an ner bedrückenden Atmosphäre geboten wird ,kann einen echt runterziehen ! Ganz leicht mit Geigenparts versehen ,kombiniert man gerade bei diesem Stück die verschiedensten musikalischen Einflüsse auf einer Art und Weise ,welche einen dann doch schon irgendwie recht beeindruckt dasitzen lässt .Der  Rausschmeißer „Through The River Black“ lässt einem  die ersten paar Sekunden auch nur genüsslich lauschen ,bevor man dann völlig unerwartet aus der aufgebauten Stimmung gerissen wird. Sehr nordisch ,black metallisch aufgebaut ,werden auch hier die unterschiedlichsten Stimmungen miteinander verbunden ,was man insbesondere durch den doch recht vielfältigen Aufbau im Rhythmus ( mal sacht ,mal knallhart ) wirklich verdammt gut rüberbringen kann . Was die beiden uns hier auf ihrem Debüt musikalisch rüberbringen ,kann sich schon sehen lassen und wird auch zweifelsfrei ,bei so einigen Leutchen da draußen ,verdammt gut ankommen . ( LEO )
FDA Records  https://fda-records.com/
Soulfood Music   http://www.soulfood-music.de/
 
                                                                  NONE VALUELESS ART – „„AGENDA: TRUE NORWEGIAN BLACK METAL“ ( EP )
Seit mehr als  10 Jahren ist der Bielefelder Hauptakteur H.S. nun wohl schon musikalisch unterwegs und kann auch schon auf eine recht beachtliche Anzahl an diversen Veröffentlichungen zurück blicken . ("Forlorn in a dying world" Full Lenght 2007 /"Memorabilia - Strictly Black Metal" MCD + Bonus Tracks 2010 /"Suggestion and Menlancolie" Demo 2012 /"...until nature abolishes us" Full Length 2013 / ) .Aktuell ist man nun mit einer 5 Song EP am Start ,bei welcher man schon rein vom Namen her fast ganz eindeutig erkennen kann ,wohin die musikalische Reise gehen wird .Erwartungsmäßig hat man sich voll und ganz dem old school Black Metal ,  norwegischer Prägung verschrieben ,welche allerdings auch nen ganz kleinen Pagan Einschlag erkennen lässt .Von so nem richtig rohem Charme durchzogen ,zeigt man sich hierbei aber eher in einem etwas gemäßigtem Tempo und bricht nur ganz gelegentlich mal in Richtung Raserei auf .Natürlich bestimmen auch hier die sägenden/surrenden Gitarrenläufe das gesamte Geschehen und nur ganz gelegentlich wird auch mal auf eher melodische Parts gesetzt .Obwohl es einem sicherlich gelingt ,hierbei so eine gewisse kalte ,bedrohliche Atmosphäre aufzubauen ,wollen die einzelnen Stücke irgendwie nicht so wirklich zünden . Dafür scheint der Grundaufbau dann doch eher typisch und ein wenig gleich zu sein . So wirklich zündende Momente muss man wirklich suchen ! Obwohl ansatzweise immer mal wieder so ein Moment zu entdecken ist ,welcher einen dann doch irgendwie aufhorchen lässt ,fehlt den Songs irgendwie diese gewisse Ausstrahlung ,welche man im norwegisch geprägten Black Metal ganz einfach erwartet und auch braucht .Passend hierzu gibt es natürlich bösartigen heisernen Gesang ,welcher ganz gut kommt und zum Glück auch nicht so ausgereizt wird ,dass der in irgend einer Form nerven würde .
Wer auf puren ,ehrlichen und ungeschönten old school Black Metal ,welcher technisch gesehen nun nicht gerade in der Oberliga angesiedelt ist ,steht und sich auch mit einer eher auf Proberaum getrimmten Produktion  anfreunden kann ,wird hieran sicherlich Gefallen finden und sich getreu dem Motto „Support the real underground „ ,die 5 Songs reinziehen . ( LEO )
www.none-valueless-art.de
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                                                                                       HAMMER   RITUAL DICTATES - "GIVE IN TO DESPAIR"
Heutzutage ist es ja nun wahrlich nichts außergewöhnliches mehr ,wenn sich mal ein paar gestandene Musiker zusammen schmeißen  und mit Hilfe von nen paar Gastmusikern ,ihre Vorstellung von ner geilen Mucke verwirklichen .  Und so haben sich die beiden Kanadier Justin Hagberg (3 Inches of Blood) und Ash Pearson (Revocation) ,unter Mithilfe von  Danko Jones, Shawn Haché (Mitochondrion, Auroch, & Night Profound) und Shane Clark (ex-Bison & 3 Inches of Blood) nun auch in die Spur gemacht ,um unsereins mit ner satten Ladung metallischer Klänge zu versorgen .Und was man hier zu Gehör bekommt ,kann sich echt sehen lassen . Denn das Debüt der Kanadier hat musikalisch so ziemlich alles im Angebot ,was man braucht ,um gut ne halbe Stunde lang unterhalten zu werden .Einerseits super fett ,brutal und zerstörerisch ,anderseits dunklen, bedrohlich und dann aber auch mal wieder atmosphärisch , melodisch ,fast schon etwas  besinnlich .Musikalisch schmeißen die beiden Burschen hier so einiges an verschiedensten musikalischen Einflüssen in einen Topf ,so dass es durchweg immer wieder neue ,interessante Töne zu erhaschen gibt . Logischer weise geht es dann hier in keinem der 11  Stücke so richtig geradlinig  zu . Obwohl sicherlich doch die Haupteigenschaft der meisten Stücke recht stark auf einem Death Metal Ambiente liegt , gibt es aber dennoch jede Menge anderweitiger Einflüsse pur . Schon beim ersten Stück lässt man neben dem metallischen Einfluss ne ungemein fette Portion an Rock’n Roll Klängen und Punk auf einen niederprasseln . Da hingegen setzt man mit „Dominance and Will „ dann so richtig derb fett nach .Herrlich brutal fett groovend und mit ner ganzen Menge an Abwechslung im Rhythmusbereich bestückt , lässt man aber auch gelegentlich Platz für nen paar eher leicht melodiöse Sprenkler .Auch bei Song nummero 4 „Obsolete Instinct „geht’s wieder volle Kanne ran ,unseren lahmen Knochen was Gutes zu tun . So richtig schon metalmäßig wird hier losgebrettert ,wobei man aber auch hier nicht nur einseitig agiert , sondern auch verschiedenste Elemente aus dem Death Metal, Grindcore und sogar Black Metal Bereich zusammensetzt. Da hingegen sind bei Songs wie „Given to Despair „ die Einflüsse noch um einiges vielschichtiger .Neben den leicht rock’n rolligen und dezenten black metallischen Einflüssen ,geht’s hier dann streckenweise fast schon in eine progressiv anmutende Power Metal Richtung .Das wird nicht nur durch die Rhythmusführung ,sondern auch durch die teils  höheren Stimmlagen und so nen ganz leicht chorus mäßiger Einschlag deutlich .Obwohl man bei dem Stück anfangs nun verdammt schwarz metallisch voranprescht ,zeigt man sich im Mittelteil schon fast von ner Balladen/ Hymnen ähnlichen ,sehr ruhigen und atmosphärischer Seite .Auch was alle anderen Stücke dieser Scheibe betrifft ,bewegt man sich niemals nur in eine Richtung ,sondern fährt immer wieder die unterschiedlichsten Variationsmöglichkeiten auf . Insgesamt gesehen ,geht die Scheibe mehr als verdammt gut ab ,bietet ne echte Masse an Abwechslung und wirkt zu keinem Zeitpunkt in irgend einer Form langweilig ,geschweige denn ,gleichklingend .Ist auf jeden Fall ein Empfehlung wert und wird deshalb ohne Umwege mit ner fetten HAMMER Marke versehen . ( LEO )
Gordeon Music Promotion www.gordeonmusic.de
Artoffact  https://artoffact.com/
Cargo Records GmbH  https://www.cargo-records.de/
 
                                                                                                       SAREPTA – “PRESERVING THE MADNESS”
Die süddeutsche Truppe hat sich mit ihrem aktuellen Album voll und ganz der eher modernen (Trend)richtung des Thrashcores verschrieben .Erwartungsgemäß präsentiert man hier dann auch 9 Songs ,welche echt richtig fett über einen hereinbrechen und einen Groove mit sich bringen ,der dich fast von den Beinen holen kann . Cool machen sich hierbei insbesondere deren doch teils old school mäßige Bay Area Thrash Metal Riffgestaltung .Auch so nen ganz leichtes Fünkchen an Death Metal lastigen Parts macht sich alles andere als irgendwie schlecht . Trotz der fast durchgehenden wuchtigen Vorgehensweise ,gibt es aber dennoch immer mal wieder zwischendurch auch ein paar ausgiebigere Solis an den Gitarren. Auch der Umstand ,dass hier nicht durchgehen nur mit den typischen corigen Roots gearbeitet wird, sondern auch mal thrashig rau oder leicht fies keifend vorangeschritten wird ,ist als durchaus sehr positiv anzusehen .Rein von der musikalischen Qualität her ,kann die Scheibe einen dann schon überzeugen ,zumal man hiermit dann  die Erwartungen des Schreiberlings doch um einiges übertroffen hat . Ne wirklich solide Mucke ,welche auch echt ganz gut reinhaut , es aber dennoch eher schwer haben wird ,in irgend einer Weise wirklich aus der Masse an Veröffentlichungen herauszustechen . ( LEO )
Gordeon Music Promotion  www.gordeonmusic.de
Metal First Records  https://www.ebay.de/usr/metalfirstshop
                                                                                             STEAMGENERATOR – “ BLACK AS COAL “ ( PROMO CD )
Wirklich mehr als positiv überrascht hat mich der musikalische Einstieg der 5 Wolfsburger .Denn es tut wahrlich mal wieder richtig gut ,solch alten ,völlig trendfreien Klängen lauschen zu dürfen/können .Viel zu selten findet man heutzutage noch Bands ,welche sich mit so ner Überzeugung und Hingabe alten Klängen widmen ,wie es die „älteren Herren „ hier auf ihrem offiziellen Debuteinstieg hinkriegen .Was einem hier mit den sechs ,fast schon überlangen Songs geboten wird ,lässt dich sowohl musikalisch wie auch von der Atmosphäre her , ganz tief in die 70/80 `ziger Zeiten eintauchen . Und so gibt es dann hier in knapp 30 min .
ne Mucke ,deren Inspiration ohne jeden Zweifel bei „Black Sabbath“ und vielleicht sogar nen ganz kleines bissel bei „Deep Purple“ zu suchen sind . Recht dunkel ,ruhig und schwerfällig bewegt man sich hierbei verdammt doomig vorwärts ,lässt aber gelegentlich auch mal so nen ganz kleinen Sprenkler an Stoner Rock Einflüssen aufblitzen .Voll gepackt mit schweren Riffs ,aber auch vereinzelten old school mäßig wabernden Gitarrenläufen ,schafft man es wirklich hervorragend ,den alten Spirit wieder aufleben zu lassen .Absolut passend hierfür werden aber auch ein paar teils psychedelisch anmutende synthetische Soundeffekten und Sprachsamples mit eingefügt . Was den Gesang betrifft ,so zeigt man sich durchaus sehr vielschichtig und ausdrucksstark .Absoluter Clou der Scheibe ist sicherlich die Coverversion von Kraftwerk`s „Radioaktivität“ .In dieser ,ihrer ganz eigenen Form hat man den sicherlich noch niemals zu hören bekommen – sau stark .Abschließend bleibt nur noch zu sagen , setzt euch einfach hin ,genießt die Mucke und lasst Euch vollkommen in die alten Zeiten zurückversetzen . 8 Euro inkl. Porto/Verpackung sollte man dafür ganz locker abzwacken können . ( LEO )
https://steamgenerator.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/Steamgenerator.Wolfsburg/

                                AKTUELLE REVIEWS

                        FATAL UNDERGROUND Nr. 53

                                                                                                            ETERNITY # 24 ( A 5 deutsch )
Wer hätte das gedacht ,dass sich eines der kultigsten und ältesten Fanzines deutscher Lande nun doch noch durchgerungen hat ,weiterzumachen .Nachdem man ja nun mit der Nr. 23 sich eigentlich erst einmal nur mal so wieder kurz zu Wort melden wollte  und nicht wirklich nen Plan hatte ,die Reihe fortzusetzen ,legt man zum Erstaunen nun doch schon wieder nach .Allen Anschein nach war da wohl das Interesse und die Unterstützung von Euch da draußen so groß ,so dass die Macher nun doch wieder mit vollem Enthusiasmus und Überzeugung weitergehen .Wie man es kennt und auch will ,präsentieren sich die hier gebotenen 68 Seiten wieder in ner absolut top Druckqualität mit seinem lieb gewonnenen und typischen Layoutstyle .Und auch inhaltlich beschreitet man vehement seinen eingeschlagenen Weg und knallt uns als Lesern ,auch dieses Mal wieder, mit so ne Masse an den unterschiedlichsten Informationen zu . Damit kannst du wirklich schon nen paar Stunden deiner wertvollen Zeit mit verbringen ,um das alles überhaupt irgendwie abchecken zu können .Wie bereits bei der vorrangegangenen Ausgabe beehrt uns Maik Godau auch hier wieder mit ein paar einleitenden Worten zum Thema „NSBM : Noch so‘‘n bescheuerter Mist „ ,welche es echt in sich haben und zweifelsfrei bei dem einen oder anderen mal wieder dafür sorgen werden ,die grauen Zellen intensiver zu nutzen. Auch die Massen an Interviews ,u.a mit FRAGMENTS OF UNBECOMING, BIRUSHANAH, GATEWAY TO SELFDESTRUCTION, GLORYFUL, URZA, ANCST, , HATEFUL AGONY, FVNERAL FVKK, CEREBRAL ENEMA, ARCANE FROST, SINNERS BLEED…..lassen ganz klar erkennen ,dass ihnen der Underground am meisten am Herzen liegt und man sich auch in musikalischer Hinsicht nicht nur auf eine Richtung versteift ,sondern breit gefächert interessiert und auch unterwegs ist . Das unterstreicht man dann noch einmal zusätzlich mit diversen Liveerfahrungsberichten .Neben der Vielzahl an musikalischen Metalacts kommen aber auch hier diejenigen nicht zu kurz ,welche mit anderweitigen Aktivitäten das Metallerlager unterstützen bzw .am Laufen halten .So hat man mit GODZ OV WAR PRODUCTIONS und der Community METAL UNITES auch mal etwas tiefgründiger „auf den Zahn gefühlt“ .Richtig kultig beim neuen Heftchen ist natürlich auch wieder ein Kreuzworträtsel ,bei welchem ihr wirklich mal beweisen müsst ,ob ihr nicht nur immer von der Metalszene labert ,sondern da auch knochentief drinne seid .Da heißt es echt ,die grauen Zellen auf Vollbetrieb stellen !Obligatorisch hat man den Inhalt natürlich auch wieder mit einigem an neuen Veröffentlichungen aus dem Fanzine –,Bücher- und Tonträgerbereich gefüttert .Inhaltlich fehlen darf hier natürlich auch nicht die „HARD STUFF“ Rubrik von Maik  .Fest steht ,wenn ihr das Heft dann irgendwann mal komplett „durchgepflügt“ habt ,müsst ihr erst einmal die Masse an neuen Informationen genauestens sortieren ,um die dann in die Richtung Eures eigenen Interesses mal intensiver und genauer abzuchecken .Wie beim Review zur Nr .23 schon gesagt : „Ran an den Speck und zeigt dem Team um Katja ,dass ihr auch in den nächsten Jahren Eure Kohle mit voller & totaler Überzeugung in dieses Heftchen investieren wollt . Für 3,50 EUR (+ Porto und Verpackung) könnt ihr die kultige Lektüre unter https://bit.ly/2NVQZI6 oder gleich bei katja@eternitymagazin.de abgreifen .Wer sich ansonsten noch über die weiteren Aktivitäten der Eternity Crew nen Bild machen will ,sollte mal http://www.eternitymagazin.de/ oder https://www.facebook.com/EternityMagazin/   anklicken . ( LEO ) 
                                                                                   THE FLESH  TRADING  COMPANY – „FRANCONIAN WITCHCRAFT” ( EP )
Um es ehrlich zu sagen ,hatte ich beim Betrachten des Covers der aktuellen EP komischer Weise doch irgendwie die „Befürchtung ,dass die  Truppe sich musikalisch irgendwie gewandelt hätte können . Denn rein von der Gestaltung her ,könnte man doch irgendwie eher vermuten  ,dass es musikalisch in eine eher angeschwärzte Richtung gehen wird .Aber zum Glück bestätigt sich dieser Verdacht nun in keinster Weise ,denn die Burschen gehen ,wie man es von ihnen kennt , ganz klar den Weg des Thrash Metals . Vollkommen vom alten Thrash Metal Spirit durchsetzt , bietet man mit dem Opener „Witches Sabbath“ auch gleich ne richtig fette feine Thrash Nummer an ,welche anfangs  zwar noch etwas zurückhaltend wirkt ,aber dennoch schon gut  in Richtung „Kopf schütteln „ geht und mit so einigem an fetteren Mosh Parts bestückt wurde und zum Ende mit nem nem ollen Horror Film Sampler seinen würdigen Abschluss findet . Mit „Salem“ legt man dann gleich noch einmal fett nach ,und steigert sich mit dem ,bis hin zu ner fast schon alles vernichtenden Thrash Metal Granate .Absolut bestens dazu geeignet ,um voll abgehen zu können .In „Sculptor Of Lies“ hingegen geht es nicht ganz so hammerhart zu. Hier lässt man zwischenzeitlich auch immer mal wieder melodische Parts, in Form von Gitarren Solis, mit einfließen . Dennoch bringt aber auch der Songs immer noch genügend Energie mit sich ,um dich vom Hocker reißen zu können .Der Titel „Metal Maniacs „ spricht hier ja schon für sich selbst und könnte sich doch glatt irgendwie zu ner Form der Metalhymne entwickeln .Eingeleitet mit nem ollen Horror Film Sampler ,zeigt sich dann auch  „ Blackspell Conspiracy“ alles andere als irgendwie lahm. Zwischenzeitlich tauchen zwar auch hier mal nen paar kürzere Solipassagen an den Gitarren auf ,welche hierbei für immer wieder  richtig frischen Wind und vor allem für Abwechslung sorgen. Den Abschluss bildet  „Into The Fire“ ,welcher insgesamt geschehen ,am stärksten melodisch veranlagt ist . Gerade bei gerade der Rhythmusgestaltung setzt man auf verdammt ansprechende und abwechslungsreiche Strukturen .Ist für mich zugleich auch der interessanteste und musikalisch unterschiedlichst beeinflusste Song der EP .  Nen schnuckliges Stück an ner Thrash Metal Vollbedienung  ,welches den Weg in Eure Sammlung finden sollte . ( LEO )www.Facebook/TheFleshTradingCompany 
                                                                                                  BESTIAL DESECRATION # III ( A 5 englisch )
Mensch Leute ,auch wenn ich diese kleine Lektüre nun erst zum zweiten Male in meine Griffel bekommen habe und  musikalisch inhaltlich das nun nicht
Wirklich komplett meinen Nerv triff ,so kann und muss ich euch das Teil dennoch sofort mehr als empfehlen .Schon alleine ,wenn du das Teil austütest und einfach nur mal so durchblätterst ,bist du echt nen bissel baff .So eine qualitativ hochwertig ,teils sogar farbig gehaltene Lektüre kriegt man eher nur selten geboten .Das hierbei die 96 Seiten verdammt gut gestaltet sind und absolut keinen Punkt der Kritik bieten ( mal abgesehen davon ,das sich rote Schrift auf schwarzem Hintergrund doch eher etwas schwerer lesen lässt ), heizt auf jeden Fall den Kaufanreiz schon einmal an .Aber ,wie es auch bei den Menschen ist ,was würde ein tolles Aussehen bringen ,wenn geistig nichts drinne steckt .Aber auch in dieser Hinsicht ist man hier nun absolut nicht flach aufgestellt . Ganz im Gegenteil ,denn das ,was man uns hier auch inhaltlich anbietet ,hat Hand & Fuß und zeigt einmal mehr ,wie tief und intensiv man im Geschehen steht bzw. sich damit beschäftigt .Obwohl man hier nun vorrangig Vertretern der Black Metal Gilde (Dark Mystery , Zaghan, Mysteriis, Inferno Requiem, Evilfeast, Hell Desecrator, Raped God 666, Grabunhold ) zu Wort kommen lässt ,kommen aber auch anderweitige Musikrichtungen nicht zu kurz - Infernal Execrator, Goat Semen (Black/Death) , Hellish Crossfire, Transilvania (Thrash) .An der Bandauswahl sieht man hier natürlich ganz eindeutig ,dass man keinem trendigen Scheiß hinterher hechelt ,sondern sich eher in den Gefilden der Undergroundregionen bewegt .Ein kleines Special in Sachen Interviews ist sicherlich die Gesprächsrunde mit "666 Rock Shop/Area Death Prod." aus China! So etwas kriegt man ja nun wirklich eher sehr selten in ner deutschen Veröffentlichung geboten .Bei der Vielzahl der Interviews könnte man ja nun fast vermuten ,dass die dann vielleicht eher etwas dürftig ausgefallen sein könnten .Aber nix da ,hierbei wurde wirklich tiefgründig recherchiert und in keinster Weise irgendwie nach Schema „05/15“ gearbeitet . Mein Respekt ! Neben ein paar wenigen Tonträger – und Fanzinereviews  ,gibt’s noch 3 Artikel mit dem Namen "Blast from the Past", in welchen Euch diverse, eher unbekannte und etwas obskure Bands/Veröffentlichungen aus dem Ost Block der 80`ziger/90`ziger vorgestellt werden .Ne richtig coole und vor allem interessante Angelegenheit .Schon alleine das Heft selbst ist jeden einzelnen Cent der zu entrichtenden 8,00 €  ( Preis inkl. MwSt., zzgl. Versand ) wert .Aber um den Kaufanreiz noch einmal mehr zu vergrößern ,gibt’s es hier dann noch zusätzlich das Bonus Zine ULTRA METAL SPECIAL (A 5 englisch 12 Seiten) mit  dazu ,in welchem exklusiv "Ramón Reinaldo Restrepo",der Gründer der legendären Kolumbianischen Band "PARABELLUM" zu Wort kommt .Außerdem stehen hier auch noch 2 Poster(Sadistic Intent/Vomitor) mit im Angebot .Da wohl diese Packet auf 300 Stück limitiert ist ,heißt es für euch da draußen , Euch schleunigst auf „die Socken zumachen „ um sich noch eins davon zu sichern .Wer hier nicht zugreift ,hat definitiv echt was verpasst ! ( LEO )
J. Chan  Postfach 45 79564 Weil am Rhein   www.destruktionshop.de   info@destruktionrecords.de
    
                                                                                                                 DETOX ZINE # 7 ( A 4 polnisch )
International geschehen ist man doch immer wieder richtig baff ,was gerade im Fanzinebereich  so abgeht .Insbesondere was den Underground betrifft ,kann man da wirklich fast wöchentlich immer wieder was Neues entdecken .Und so hat auch dieses polnische Zine ,welches wohl immerhin auch schon seit 1999 am Start ist ,mal den Weg in die deutsche Metallerzone gefunden . Allen Anschein nach kommt das Teil aber wohl eher in recht unregelmäßigen und längeren Zeitabständen raus .Zumindestens kann ich mir das sonst anders nicht erklären ,da ja nun mal 7 Ausgaben in fast 20 Jahren nicht gerade davon zeugen , dass man sich hier voll in seine Zinearbeit reinkniet .Sei es wie es sei ,Hauptsache der Pawel erhält sein Zine überhaupt noch am Leben ! Aufgemacht und layoutet in nem recht guten old school Style ,kommt die Kopierqualität zwar nun nicht wirklich in 1 A Qualität daher ,ist aber dennoch alles noch recht gut erkennbar .Nen Bilderbuch braucht ja nun eh keiner und gerade bei vielen Zine  des old school Sektors legt man ja eh nicht wirklich enorm großen Wert auf den Einsatz von vielem Bildmaterial .Also ist das schon mal nicht als irgendwie negativ zu bewerten .Was sich hier aber natürlich wieder für unsereins als echtes Problem herausstellt ,ist halt die polnische Sprache ,so dass man sich nun nicht wirklich passend zum ganzen Inhalt äußern kann  .Interviews wie auch Reviews scheinen jedenfalls auch hier echt ausführlich abgearbeitet zu werden . Zumindestens rein von der Länge des Textes her ,lässt sich das klar erkennen .In wieweit man hier natürlich tiefgründige recherchiert hat ,bzw . seine Meinung preis gibt ,lässt sich dann nun mal nicht wirklich nachvollziehen .Ganz eindeutig ist aber zu erkennen ,dass dieses Zine sich voll und ganz dem Undergroundgeschehen und musikalisch den extremeren Ausrichtungen sein Hauptaugenmerk widmet . Neben nen wirklichen Haufen an Bands wie NERVOUS IMPULSE, INTENSE MORTIFICATION, ATROFIA CEREBRAL, MASTECTOMIA, OVERTHRUST, GASTROSCHISIS, MONGOLICO, , SYSTEM DESTROYER, QUO VADIS, BRUTAL SPHINCTER, MOSZNA, , HAEMORRHAGE, NIGHTMARE A.D., PORKY VAGINA, PROLETAR, BLOODTHIRST ANTICIPATE, GRIMORIUM VERUM…..etc . melden sich hier aber auch noch 2 echte Undergroundlabels ( INHUMAN HOMICIDE RECORDS / UNDERGROUND FRONT RECORDS ) zu Wort .Glücklicher weise kann man hier dann auch sofort alle Kontaktdaten finden ,so dass es einen nicht wirklich schwer fällt ,den einen oder anderen Vertreter in diesem Zine sofort anchecken zu können .Neben diversen Zine – und Tonträger Reviews, hat man hier natürlich auch nen paar kurze Liveerlebnisabhandlungen mit reingepackt .Alles in allem ist das Heft echt randvoll mit Informationen gepackt ,welche trotz der Sprachbarriere bei dem einen oder anderen von Euch auf ungeteiltes Interesse stoßen könnte, sollte und auch müßte . Aktuell ist Pawel mittlerweile sogar schon bei seiner Nr .8 angelangt . ( LEO)
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detoxzine@gmail.com         
                                                                                                        BY THIS AXE I RULES # 5 ( A 5 englisch )
Obwohl dieses schnucklige Fanzine nun auch schon einige Jahre im Umlauf ist ,denke ich doch, dass es bisher noch nicht die Beachtung bekommen hat ,welche es auf jeden Fall verdient hat .Denn ohne auf die Kacke hauen zu wollen ,gehört das Teil sicherlich mit zu dieser Art der Undergroundlektüre ,welche sich jeder ,der nur ein klitzekleines bissel Interesse am Szenegeschehen hat ,unbedingt zu legen muss . Auch wenn das Teil nun in englischer Sprache rauskommt ,liest es sich dennoch locker flockig und verständlich ,so dass selbst meinereins ,dessen Englischkenntnisse nun nicht zu den Besten gehören ,damit kein Problem hat .Rein von der Aufmachung kommt’s echt professionell daher und erinnert mich doch irgendwie recht stark ans G.U.C . Sieht echt verdammt aus ,super Druckqualität und auch in punkto Layout gibt es hier nun absolut nichts dran auszusetzen .Da merkt man jeder einzelnen Seite ganz deutlich an ,wieviel Arbeit ,Zeit und Enthusiasmus in diesem Heft steckt  .Natürlich schlägt sich das dann auch inhaltlich nieder . Nix mit irgendwelchen 08/15 Sachen .Auf den satten 108 Seiten , im schönen s./w. Layout gehalten , zeigt man sich, prall gefüllt mit dem unterschiedlichsten musikalischen Unterhaltungsstoff , welcher hierbei stilistisch nicht nur in eine Richtung geht ,sondern so einiges an unterschiedlichen Sparten ( Death ,Doom ,Grind ,Hardcore … ) abdeckt . Vorzugsweise lässt man hierbei natürlich diverse Vertreter der Szene zu Wort kommen , welche sicherlich zum großen Teil noch zur Undergroundfraktion gerechnet werden dürften  . Mal abgesehen von EMBALMED SOULS & DEAD CONGREGATION ,welche man kennen muss ,gehört der Rest der hier interviewten Bands - PLANAR DEFORMATION , SPIRITUS MORTIS , CROM ,THONIS ,WINTERING ,KHTHONIIK CERVIIKS ,BODYBAG , ACT OF IMPALEMENT ,AGATUS ,EXECRATION + noch einige mehr ,für mich vollkommen in die Kategorie “unbekannt“ .Also schon mal bestens dazu geeignet ,um seinen musikalischen Horizont doch um so einiges zu erweitern !Rein vom inhaltlichen her sind die Gesprächsrunden teils richtig gut tiefgründig aufgebaut und lassen nur ganz selten mal so etwas wie einen gewissen „Standard“ erkennen .Richtig cool und auch recht ausführlich präsentiert sich hier der Bericht über die holländische Death / Doom-Szene , THE BLACK TULIP OR THE DUTCH DOOM/DEATH METAL EXPLOSION PART II OF II. Da hat man sicherlich doch ganz schön recherchieren müssen ,um das alles zusammentragen zu können . Auf jeden Fall ein absolut empfehlenswerter Artikeln ! Inhaltlich wird natürlich auch diese Lektüre mit nem ganzen Haufen an diversem Reviewmaterial abgerundet ,bei welchem man dann auch wirklich sehr ausgiebig seiner Meinung kund tut . Fest steht , das du für dieses Heft echt so einiges an Zeit mitbringen musst ,um dich durchzuarbeiten .Aber wenn du das Heft dann durchgeackert hast ,wirst du auf jeden Fall den einen oder anderen Namen auf deiner „Must have „Liste stehen haben .Ohne irgendwelche Einschränkungen kann und muss man dieses Zine einfach nur weiter empfehlen . Mit 6 € seid ihr dabei . Zugreifen ist hier fast schon Pflicht . ( LEO )
https://www.facebook.com/bythisaxeirulefanzine/
http://bythisaxeirulefanzine.bigcartel.com
bythisaxeirulefanzine@gmail.com
                                                                                                                   DIOVIM # XII ( A4 litauisch )
Ist ja nun doch schon ne verdammte Weile her ,dass dieses kleine litauische Zine mal wieder den Weg zu uns ,in die deutschen Gefilde gefunden hat .Beim ersten kurzen abchecken präsentiert sich auch die aktuelle Ausgabe des DIOVIM im gewohnten ,recht sauber layouteten s./w. Format .Auch so gibt’s kaum was qualitativ dran auszusetzen. Wirklich ne verdammt gute Drucksache ,wobei sich aber für unsereins  - also der ältere Generation - dann doch leichte Schwierigkeiten beim Lesen ergeben um die doch recht kleinen Schrift zu erkennen .Aber um es ehrlich zu sagen ,spielt das hier nun nicht wirklich ne Rolle ,da man ja eh  nicht der litauischen Sprache mächtig ist .Und gerade das ist hier eigentlich so richtig kacke ,denn was man hier so an Bands auffährt ,ist schon etwas der Wahnsinn .Zum einen ist`s ne richtig gute Sache ,das man sich querbeet durch alles ,was irgendwie härtere metallische Klänge erzeugt , ackert und zum anderen sind es halt hier wirklich fast nur Bands ,welche wohl fast zweifelsfrei alle noch so nen echten Undergroundstatus genießen . Was man hier an wirklichen Massen an Bands auf den nur 26 Seiten gepresst hat ,ist schon echt nen bissel erschreckend .Allerdings sollte man hier nun nicht wirklich enorm ausschweifende Gesprächsrunden erwarten .Denn die meisten der Interviews hier doch eher kurz ausgefallen . Nur wenige sind wirklich mal dass ,was man als ausgiebig bezeichnen möchte .In wieweit man bei der Masse an Interviews hier nun inhaltlich wirklich was geboten bekommt ,ist auf Grund der nicht vorhandenen Sprachkenntnis von meiner Seite her nicht zu bewerten .Für mich ein echter negativer Punkt ist vor allem ,dass man so gut wie von keiner Band irgendwelche Kontaktdaten vorfindet .Sowas gehört doch eigentlich immer mit rein ,um dem Leser die ganze Sucherei zu ersparen . Neben ein paar wenigen Reviews , gibt es hier auch noch den einen oder anderen Beitrag  ,dessen Sinn bzw .Inhalt ich allerdings nicht wirklich deuten kann .Letztendlich ist das hier leider nur ne Lektüre ,welche nur Leute interessieren wird ,die auch der litauischen Sprache mächtig sind ,die wirklich mal auf ne weltweite musikalische Entdeckungsreise gehen wollen oder die mit Bands wie Manegarm, Oshiego, Frenzy, Occvlta, Solfernus,  Chaos Invocation, Death Kommander, Cremosity, October Noir, Exile,Mefitis, Weight Of Emptiness,Nihilith, Totalitarian,Grave Infestation, Stonecast , Sadistic Drive , Threzor, Rivers Of Gore, LIV, Warkunt, Supplices, Netuno Doom , Ultra Raptor,  Greyhawk, Rift Giant, Forged in Black,  Niu de Corbs, Gravrose, Kalanthes,Maleficarum Attack, Putrid Deformity, 11Paranoias,  Black Lotus, Svältfödd, Pheretrum,Temple of the Fuzz Witch, Mortual, Sacrilegia, Shadowland, Even Dusk,  Critical Extravasation, Terror Activator, Tyrans,  Regicide, Aseptic, Corpsefucker , Glossarium, Morii, GreenWalls….. irgendwas anfangen können . ( LEO )
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                                                                                                            KRACHMANIFEST #4 ( A 4 deutsch )
Da sind sie auch schon wieder ,die beiden rastlosen Schreiberlinge Katja & Rayk .Manchmal hat unsereins echt bei denen Eindruck ,als würden die keinerlei beruflicher Haupttätigkeit ,außer ihrem „Kind“ dem „Krachmanifest“ nachgehen . Denn dass ,was die hier mal wieder auf fetten 91 Seiten zusammen gezimmert haben ,verdient echt den vollen Respekt und lässt unsereins auch immer wieder mal etwas fragend dasitzen .Wie machen/schaffen die das bloß , sich immer wieder mit solchem Enthusiasmus ,Überzeugung und Kraftaufwand heranzumachen , um uns in immer kürzeren Zeitabständen erneut mit nem neuen ,aktuellen und  extremen musikalischen Lesestoff zu versorgen ????? Fest steht jedenfalls, dass es die beiden nun in kürzester Zeit geschafft haben ,sich insbesondere in der extremeren Musikszene schon zum Kult entwickelt zu haben . Denn getreu der Fanzinenamensgebung gibt es auch bei ihren aktuellen geistigen „Auswüchsen „ absolut nix für die Warmduschergemeinde . Voller Überzeugung ,vor allem offen und ehrlich wird hier bis auf den Grund sämtlicher extremeren Spielarten – Crust, Grindcore, Death Metal, Punk , Black Metal…- getaucht und so einiges an Informationen an das Tageslicht befördert , was einem sonst sicherlich verborgen geblieben wäre .Deren Gesprächsrunden ( u.a mit DOXA, ARKHAM CIRCLE, COPROACH, CACA DE LUNA, MINENFELD, TOADEATER, FALLEN TYRANT … ) sorgen hierbei über weite Strecken echt für enorm viel Unterhaltung ,sind mehr als ausführlich und vor allem tiefgründig informativ .Mehr als positiv ist für mich hierbei die Tatsache ,dass deren Interviewpartner fast immer sehr mitteilungsbedürftig sind und wirklich teils sehr ausführliche Antworten geben . Da sollten sich einige Interviewpartner in unserer „Klolektüre „ mal nen Beispiel dran nehmen !!! Neben der wirklich fetten Anzahl an diversen Gesprächsrunden ,kommt hier natürlich auch die Versorgung mit diversem Tonmaterial nicht zu kurz .Und auch hier heißt es niemals : „In der Kürze liegt die Würze !“ . Eher das Gegenteil ist der Fall ,denn so tiefgründig und intensiv ,wie man diversen Veröffentlichungen seine Ohren/Augen widmet ,ist schon beinahe etwas „erschreckend „ .Wie man es von denen nun kennt und auch erwartet ,wird hier nicht rumgeschleimt ,sondern knallhart seiner Meinung kund getan .Da kommt es schon mal vor ,dass diverse Veröffentlichungen so richtig zu ner „Arschbombe „ mutierern .Das man als Fanzineschreiberling aber nicht nur vor dem heimischen PC sitzt ,sondern auch enorm aktiv in der Szene unterwegs ist ,zeigen ganz eindeutig die ebenfalls sehr ausführlichen und vor allem auch mit viel persönlichen Eindrücken gespickten Lageberichte vom „Grind The Nazi Scum“, „Black Forest Fest“, „Occvlta/Veiled Konzert“ . Die sind echt richtig cool und geil geworden ! Natürlich hat man das gesamte geistige Material wieder in ein schwarz weiß gedrucktes Format gebracht ,welche niemals überladen wirkt ,sondern wirklich aufgeräumt daherkommt und vor allem keinerlei Lesehilfsmittel erfordert . Unter Mithilfe von Gerste ( ehemals Herausgeber des „Campaign For Musical Destruction“ Fanzines ) haben es die beiden auch dieses Mal wieder zu vollen 100% geschafft , hier nen fetten Undergroundwälzer zusammenzustellen , welcher sicherlich nicht nur die ganz „Extremen“ unter Euch begeistern wird ,sondern auch bei der eher etwas „normaleren „ Metagemeinde auf Interesse stoßen sollte . Da allen Anschein nach das Interesse an der neuen Krachmanifestlektüre alle Erwartungen übertrifft ,solltet ihr euch echt ranhalten ,um euch noch eine davon zu sichern .Also ran ans Sparschwein , 3,50 € (zzgl. P&V) entnommen und schon könnt ihr 100%`tig sicher sein ,in den nächsten Stunden bestens unterhalten zu werden .( LEO )
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krachmanifest@gmx.net
                                                                                                            STRALE  - “BOURBON SOULS”
Manchmal ist es für einen nicht einfach ,ein paar wirklich passende Worte zu bestimmten Veröffentlichungen zu finden .Das liegt dann aber weniger daran ,das die Mucke nun absolut keine Qualität zu bieten hat ,sondern mehr daran ,dass man halt ganz einfach absolut nicht auf diese Form der musikalischen Unterhaltung abfährt . Die 6 Herren aus Finnland bieten hier auf ihrem Debüteinstieg ,über eine halbe Stunde lang ,musikalische Kost , welche man durchaus im  Hardrock/Rock ansiedeln könnte .Vereinzelte ,eher etwas alternativ wirkenden Elemente werden hier aber auch genauso geschickt mit eingebracht ,wie so ein paar ganz leichte schwermetallische Klänge . Bestückt mir durchaus verdammt eingängigen Rhythmen und Melodien schaffen man es , die 9 Tracks durchaus, recht ansprechen und vor allem abwechslungsreich zu gestalten .Hierbei kriegt man es auch verdammt gut hin , treibende und ruhigere Parts so zusammenzusetzten ,das sich jeder einzelne Song in einem recht eigeständigem musikalischen Gewand präsentieren kann .Auch das immer mal wieder eingesetzte Keyboard fügt sich hierbei eher dezent ein und verleiht den Songs dann noch einmal zusätzlich so nen ganz eignen Charakter .Obwohl hier nun für meine Ohren doch recht stark melodiös und etwas ruhiger hantiert wird ,gibt es dennoch auch so einige Tracks ,bei denen dann doch so richtig hart abgerockt wird und die durchaus das Potential mit sich bringen ,als kleine Metal –/ Hard Rock Hymne eingestuft werden zu können .Langweilig oder uninteressant ist die Scheibe keinesfalls . Aber man muss halt auf diese Form der musikalischen Unterhaltung wirklich abfahren ,um die dann auch ein paar Mal mehr in seinem Player rotieren lassen zu wollen . ( LEO )
F.D.A. Records  Rico Unglaube Am Hafen 2   16269 Wriezen  https://fda-records.com/  contact@fda-records.com
 
                                                                                                                       SCALPTURE – “EISENZEIT”
Ohne hier gleich auf die Kacke hauen zu wollen ,aber das mittlerweile zweite Album der Bielefelder Todes Maschinerie läuft bei mir nun bereits schon zum dritten Male und lässt mich immer noch verdammt positiv gestimmt ,dasitzen . Denn  obwohl die Jungs hier sicherlich nicht mit ner Neuerfindung der Death Metal Sparte aufwarten können ,kann deren Scheibe durchaus jetzt schon mal als das allererste kleine Highlight der neuen Jahres eingestuft werden .  Denn das , was man einen hier in gut 37 min . vor die Omme kloppt ,ist sowohl produktionstechnisch wie auch musikalisch , ein verdammt schwerer und fetter Brocken . Hier brauchst du nicht lange zu warten ,bis die mit nem absolut tödlichen Sturm über dich hinwegfegen .Von Minute eins an geht’s hier unbarmherzig in Richtung völliger Vernichtung ,was natürlich bestens zur Thematik des I. Weltkrieges passt .Voll ausgestattet mit nem old school Death Metal Sound ,welcher eindeutig aus der skandinavischen Ecke kommt ,ist aber auch so einiges der Marke „ Bolt Thrower“ hier klar zu verzeichnen . Die Gitarren braten hier ,leicht tiefer gestimmt , so richtig fett und auch das Schlagzeug kann einem mit seinem teilweisen Sperrfeuercharakter , so richtig gut eingeheizt . Ungemein fett walzt sich deren verdammt fetter Sound durch jeden einzelnen Song ,wobei man sich aber auch phasenweise mal leicht von ner eher gesitteteren Seite zeigt und dann ein paar eher etwas beruhigender wirkende Phasen ,welche teils fast schon progressiv anmuten , mit einbringt . Mit  “Eisenzeit hat man hier so einen richtig derben und super fetten Brecher ans Tageslicht befördert ,welcher genügend Stoff mit sich bringt , um deinen Körper mal wieder bis zu totalen Erschöpfung beanspruchen zu können . ( LEO )
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Soulfood   http://www.soulfood-music.de/
                                                                                                      APEP – “ THE INVOCATION OF THE DEATHLESS ONE”
Ohne großes Vorgeplänkel greifen die 4 Zwickauer hier gleich mal voll in die Saiten . Obwohl man sich nun dem Death Metal verschrieben haben ,lautet deren Devise aber niemals nur „Knüppel aus dem Sack „ .Sicherlich gibt es hier durchaus auch so nen paar super derbe und eher heftigere Ausbrüche ,aber in erster Linie konzentriert man sich hierbei doch mehr auf einen sehr technischen Bereich .Recht tief old school mäßig ausgestattet ,lassen die 8 Songs ganz klar erkennen ,dass man es in Sachen Instrumentenbeherrschung drauf hat und das man sich auch in Bezug auf das Songwriting durchaus einiges einfallen gelassen hat .
Denn obwohl recht häufig deren „Nile „ Beeinflussung durchdrückt ,lässt man hier dennoch so einiges an eignen Ideen durchblicken . Dennoch ist gerade im Bereich der Riff – und Rhythmusgestaltung deren Bezug zu “Nile” unverkennbar .Gerade die ägyptisch anmutende Atmosphäre ( verstärkt durch leichte Soundeffekte ) durchzieht hier jeden einzelnen Song .Obwohl die Band hier nun eher auf Technik als auf Brutalität setzt ,artet das niemals in eine wüste oder extreme Frickelei aus .Vielmehr sind es gerade die sehr technischen Elemente ,welche dem ganzen Geschehen hier diese starke ägyptische Aura verleihen, mit der man es auch zweifelsfrei schafft ,den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen .Mit Titel 5 „The black pyramid of nagash „wird es dann musikalisch geschehen ,noch etwas breiter gefächert .Eher etwas schwerer „dahinschleichend „ wirkend ,wirkt der dann doch recht geheimnisvoll und teils auch ziemlich dunkel angehaucht . Gesangstechnisch ist man durchweg eher in den tieferen Regionen angesiedelt und nur ganz vereinzelt tauchen mal eher etwas höher liegende Passagen auf .Richtig gut beim „Gesang“ sind die kurzen hohen weibliche Stimmeinsätze ( Song 6 ) . Die passen absolut hervorragend ,um das Gesamterscheinungsbild noch zu verfeinern bzw . noch mal zusätzlich zu würzen .Was soll man noch weiter groß sagen … mit “ The Invocation Of The Deathless One” haben die Zwickauer ein durchaus beachtenswerten ,abwechslungsreichen und würdigenden Einstieg ins Musikbusiness vorgelegt. ( LEO )
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                                                                                              INVICTUS – “THE CATACOMBS OF FEAR”
Gleich anfangs des Jahres versorgt uns „F.D.A. Records“ mal wieder mit ne fetten Ladung an derbem „exotischen“ tödlichem Stoff .Obwohl es ja nun in Japan durchaus so einiges an Bands gibt ,welche sich insbesondere mit ihrem ganzen krassen musikalischen Stoff schon mal international „ zu Wortgemeldet haben „ ,ist es doch immer wieder für ich erstaunlich ,was hier noch an wirklich fähigen Musik Acts in den Tiefen des Underground schlummert . Mit bereits 2 Singels (Lord of the Pit / At the Gate of Crypts ) und ner Split (Fecundation / Invictus ) im Gepäck ,will das Trio nun auch mit seinem ersten Langspieler international alles platt machen . Und das sollte/könnte ihnen durchaus auch gelingen .Zwar nun nicht mit neuen oder akut abartigen Inspirationen versehen ,bieten die hier dennoch eine gut 31 minütige Prügelorgie an ,welche mehr als genügend treffsichere todesmetallische Klänge mit sich bringt ,um das Interesse bei Euch wecken zu können Vorrangig orientiert sich ihr Schaffen hierbei recht eindeutig am brutalem amerikanischen Style ,wobei der enorm energiegeladene aggressive Sound nur ganz gelegentlich mal mit ner eher durch etwas melodischer anmutenden Soligitarrenpassagen unterbrochen wird .Diese dienen aber wirklich nur zur Verfeinerung und zum kurzzeitigen Luftholen ,bevor man dann sofort wieder seinen tödlichen blutigen Weg geradlinig weiter verfolgt .Das hie tiefere gutturale ,manchmal auch recht giftig wirkende Gesangsdarbietungen mit rein gehören ,ist ja schon fast selbstverständlich .Ne coole Scheibe ,die zwar nichts wirklich Außergewöhnliches anbietet ,aber dennoch enorm anmacht und allen Liebhaber extremerer tödlicher Tonkunst ne gute halbe Stunde der besten Unterhaltung bietet .
( LEO )
F.D.A. Records Rico Unglaube Am Hafen 2 16269 Wriezen
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                                                                                        IN DIVINE EMBRACE OF THE DYING LIGHT VOL. II ( TAPE )
Obwohl ich nun wahrlich kein Fan von irgendwelchen Samplern bin ,gibt es dennoch vereinzelt mal so ein paar Zusammenstellungen ,welche einen durchaus interessant und empfehlenswert erscheinen . Gerade dann ,wenn sich darauf Bands tummeln ,welche man dann doch eher etwas einen „exotischen „Status anheften möchte und von denen man hier bei uns in good old germany wohl eher seltener mal was zu hören bekommt bzw .bekommen wird . 12 Bands aus Ländern wie Columbien, Mexico, Italien, Ecuador, Finnland, Canada , Griechenland und sogar Deutschland geben sich die Ehre und stellen ihr musikalisches Können unter Beweis . Hierbei vermute ich doch mal ganz stark, dass es sich wohl zum größtenteils um Bands handelt, welche man wohl noch einen eher undergroundigen Status zuschreiben sollte/ könnte .Zumindestens sind mir selbst Bands wie Astarot ,Reign In Blood, Cult Of Eibon, Avzhia , Mysteriis, Grim Monolith…. nun absolut kein Begriff ! Obwohl es hier nun musikalisch volle Pulle in den Black Metal Bereich geht ,gestalten sich die 12 Songs dennoch überaus abwechslungsreich und geben einen echt verdammt guten Überblick über die unterschiedlichsten Spielweisen des Black Metals . Hier klingt echt jeder Song anders ,so das hier absolut keine Langweile aufkommt und man immer wieder mal dazu neigt ,mal nachzuschauen ,welcher Interpret hier nun gerade am Wirken ist . Selbst produktionstechnisch kommt es hier recht gut und fett rüber . Das ist so ein Teil ,welches man getrost auch einmal mehr laufen lassen kann ohne dass man auch nur einen Moment der Monotonie oder des Gleichklangs verspürt . Mal wieder ein äußerst interessanter Überblich übers schwarz metallische Undergroundgeschehen ,welcher nicht nur die dunkel angehauchten Schaaren untere Euch ansprechen könnte/sollte und für welchem man ruhig die erforderlichen 5 Euronen investieren kann . ( LEO )
Destruktion Records
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Sorcier Medieval Records
                                                                                              PROFANATOR - “FALLEN”
Ob die fünf Mexikaner mit ihrem mittlerweile vierten Langspieler nun endlich mal den großen Durchbruch schaffen werden ,ist doch eher etwas fraglich .Immerhin sind die ja nun schon fast 20 Jahre inmitten des metallischen Geschehens unterwegs und können auch schon auf ne recht beachtliche Anzahl an Veröffentlichungen zurück blicken . So richtig scheint es ihnen aber bisher nun nicht wirklich gelungen zu sein , ein wirklich reges Interesse an sich zu wecken .Dabei ist das ,was man musikalisch so anbietet ,nun nicht mal als irgendwie schlecht oder „billig“ einzustufen .Denn was die auf ihrem aktuellen Scheibchen in ner satten Spielzeit von fast 50 min . runterreißen ,kann sich durchaus sehen lassen . Mehr als tief im klassischen Bay Area Thrash Metal Sound der 80´ziger Jahre verankert ,ziehen die hier recht ruppig und roh ihrer Wege . Trotz der klaren Ausrichtung lassen sich nicht wirklich hundert prozentige Vergleich zu irgendwelchen anderen Bands ziehen ,auch wenn halt gerade die diversen deutsch stämmigen Thrash Einflüsse recht deutlich herauszuhören sind . Die Band schafft es tatsächlich ,so ihren ganz eignen Stil zu kreieren und diesen auch wirklich gut rüberzubringen .Allerdings fällt es beim Zuhörern doch streckenweise etwas schwerer ,dem ganzen Geschehen zu folgen ,da es doch teilweise ,gerade im Bereich der Riffs, eher etwas chaotisch und ungeordnet wirkt . Geschwindigkeit mäßig machen die hier natürlich absolut keine Abstriche und holzen sich wahrlich in nem Höllen Tempo durchs Geschehen .Auch die aggressiven thrashigen Shouts , die stellenweise sogar leicht nen bissel an Hardcore erinnern ,sind nun absolut nicht zu verachten .Was allerdings bei denen etwas merkwürdig und eher unpassend erscheint ,sind die gesprochenen Passagen und leichten Samplereinspielungen . Keine Ahnung woran das liegt ,aber auf mich wirken die ganz einfach so ,als ob man irgendwie nur versuchen würde ,die einzelnen Songs unbedingt in die Länge zu ziehen ,um halt auf ne längere Spielzeit zu kommen .Letztendlich liegt das dann aber sicherlich im „Auge des Betrachters“ ,ob der das als positiv oder negativ einstuft .Obwohl die Mexikaner nun wirklich drum bemüht sind , sich recht vielschichtig zu präsentieren ,wirken dennoch die 10 Songs für mich mit der Zeit etwas zu gleichförmig . Wer auf ne schöne ,dreckige und vor allem gerecht eigeständige fette Portion an Thrash Metal Gefallen findet ,der wird mit dieser Scheibe jedenfalls nichts falsch machen .
( LEO )
F.D.A. Records Rico Unglaube Am Hafen 2 16269 Wriezen
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                                                                                               HAMMER    CAIN – “CAIN”  ( RE-RELEASE )
Überall lese ich was von absolutem Kult und dass man eigentlich die Band kennen müsste .Aber diese Scheibe ,welche wohl bereits 1992 veröffentlicht wurde ,ist anscheinend wirklich völlig spurlos an mir vorbei gezogen .Nach der Scheibe hier war ja dann mit der Band auch schon Schluss gewesen ,da man wohl zur damaligen Zeit noch nicht wirklich was mit deren Mucke anfangen konnte bzw .deren wirklich geniales Potential ganz einfach nicht erkannt hat oder erkennen wollte .Aber zu meinen und vielleicht auch zu Eurem Glück hat sich „Rise Above Records“ dazu entschieden , das Teil remastert und in der ursprünglich geplanten Songreihenfolge, als CD Fassung sogar auf Vinyl neu aufzulegen !Wie ich hier so richtig anfangen soll ,weiß ich erst einmal nicht wirklich da mich die Scheibe wirklich tatsächlich erst einmal komplett beeindruckt dasitzen lässt . Wenn man nicht so schon irgendwie fest in ner depressiven Phase verankert ist ,dann wird man sich aller spätestens nach dem Genuss dieser Scheibe nicht mehr so richtig wohl fühlen und sich echt nen paar Gedanken über das ganze Leben machen . Denn sowas von düster ,psychedelisch wirkende und niederringend ,wie diese ganzen Tracks auf einen wirken ,ist es kaum noch möglich , positive Gedanken zu kriegen oder sich deren Ausstrahlung und enorm intensiver negativer Klänge  zu entziehen .Die 8 Stücke, alle samt mit Überläge in nur ein paar Sätzen abzuhandeln ,wäre irgendwie fast schon ein Frevel .Deshalb nehmen wir uns mal jeden einzelnen Titel vor .
Schon der erste Song beginnt mit Mönchs ähnlichem Gesang und ganz schweren dunklen Riffs ,welche doch irgendwie leicht an  „Black Sabbath“.Mit einem fast schon monoton anmutenden Rhythmus durchzogen ,zieht man hier schwerfällig doomig über fast 14 min. seiner Wege .Neben den ganz schweren Riffs tauchen aber auch mal hellere ,schon in den Solibereich gehende , psychedelisch wirkende Riffs auf .Der zähe ,fast schon in den Sprechbereich gehende Gesang verbreitet nochmal zusätzlich so ne richtig bedrückende ,einengende Atmosphäre
Titel 2 und 3 gestalten sich etwas rockiger zur Sache ,wobei insbesondere bei der Riffgestaltung vielseitiger gearbeitet wird .Gerade die tiefen Riffs können  einen mit ihrer Schwere fast schon zu erdrücken und sind über weite Strecken recht experimentell wirkend gestaltet .Gesangstechnisch erinnert es eher an einen psychedelischen Trip , mit leicht verzerrtem Ausdruck
Titel 4 ist mal wieder enorm schwerfällig ,mit nem enorm erdrückend wirkendem Soundgeflecht und ner Gitarrenarbeit ,welche einem den kalten Schauer über den Rücken treibt . Auch hierbei zeigt man sich verdammt experimentell angehaucht ,so dass es einen fast so vorkommt ,als würden die sich in einem totalen Drogenrausch ausleben  .
Titel 5 wirkt von Beginn an ziemlich Noise und Industrial beeinflusst .Hier wird nur mit Klängen und Soundsequenzen experimentiert ,welche irgendwie so nen spacigen Charakter haben .Irgendwelche wirr wirkenden Stimmen ,Schreie ,kurze ,kaum verständliche Sprechpassagen ,quälende Schreie ,ächzende Sprachbrocken passen bestens ein .Der ganze Song hat irgendwie was völlig irres und kaum begreifliches in seinem ganzen Songaufbau .
Titel 6 beginnt mit ganz sachten Bass und Gittarenläufen ,welche anfangs von ner kindlichen Stimme begleitet werden .Ganz langsam baut man dann das Riffgeschehen etwas kraftvoller auf und lässt so ein paar leichte elektronische Klänge mit einfließen. Das anfangs eher sehr dunkel und bedrückend anmutende Ambiente bringt vereinzelt aber auch mal einige wenige ,eher aufmunternd wirkende Passagen mit sich .Richtig kreativ und kaum nachvollziehbar geht man bei der kompletten Riffgestaltung zur Sache .Ab dem Mittelteil des fast 12 min . Songs rockt es dann sogar mal richtig schwer .So nen par ganz leichte Bezüge zu „Black Sabbath“ sind auch hier zu erkennen .
Titel 7 ist  recht stark von Drums geprägt und die Gitarren nehmen doch eher ne etwas hintergründige Stellung ein .Nur die psychedelischen Elemente springen einem hier förmlich ins Gesicht und treten teilweise urplötzlich heraus .Der doch eher recht monoton wirkende Grundrhythmus schleicht sich so dahin und wird nur durch gelegentliche härter wirkende Riffs mal unterbrochen .Im Laufe der fast 8 min . nimm dann die Gitarrenarbeit immer mehr zu und drängt sich mit fast schon beängstigender Intensität immer mehr in den Vordergrund .
Der Rausschmeißer ist dann so ein absolutes Paradebeispiel dafür ,wie man einem das letzte bissel an übrig gebliebener Lebensenergie entziehen kann . Mit ganz düsterem, bedrückendem, an die Nerven gehenden noisigem dark Ambiente Sound ,holt man hier zum Ausklang noch mal die totale Psychokeule raus ,mit welcher man den allerletzten positiven Gedanken zunichte macht .Zusätzlich noch unterlegt mit Wolfsgeheule ,Windgeräuschen und Klängen ,die  nicht von dieser Welt zu stammen scheinen ,bist du nach den 73 min . echt am Ende und psychisch wie auch physisch mehr als angeschlagen . Für mich das absolute Top Highlight dieses Jahres ! ( LEO )
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Rise Above Records https://riseaboverecords.com/
Soulfood  http://www.soulfood-music.de/                     
                                                                                              ANCESTOR – “ “LORDS OF DESTINY”
Die Sparte des Thrash Metal ist zwar heutzutage auch schon etwas ausgelaugt und gerade die etwas neuere Form davon ,findet sich ja heutzutage doch recht häufig bei neueren Bands vor .Aber es gibt dennoch immer noch genügend Bands ,welche sich voll und ganz dem guten alten old school Style widmen und diesen dann auch komplett ausleben . Was neues oder völlig anderes ist bei denen ja nun mal absolut nicht vorzufinden ,aber wenn man die Mucke überzeugend und technisch voll in Ordnung rüberbringt ,sollte man nun nicht wirklich rummeckern .In diese Kategorie der Bands gehören zu vollen 100% die 4 Chinesen .Obwohl ja nun Metal made in China gerade heutzutage doch immer noch eher etwas exotisch erscheint ,gehören die wohl doch schon zu einem der bekannteren Acts des Landes . Neben ner ganzen Masse an diversen Liveauftritten( zumindestens auf fratzebook hat das den Anschein ) haben die  2017 auch schon mit der EP „Age of Overload „ ihren Szeneeinstieg hinter sich .Jetzt legt man hiermit nun seine erste full lenght vor und huldigt hiermit im absolut reinsten Thrashformat den Helden von  „Kreator „ , „ Sodom“ und „ Protector“ . Eigenständigkeit oder Kreativität sucht man hier zwar vergebens ,aber was die hier in den gut 36 min . abziehen ,hat dennoch irgendwie Klasse .Geradlinig wird hier drauflos geschrotet und immer volle Pulle Gas gegeben .Wie man es vielleicht erwartet hätte ,geht’s auch im Sangesbereich mehr als eindeutig in Richtung Tom Angelripper / Mille .Also einfach nur ,100% passend .Trotz der nun völlig fehlenden Eigenständigkeit ,
schafft es auf jeden Fall jeder der einzelnen Songs ,den Spirit der alten Zeiten wieder aufleben zu lassen und in bester Manie rüberzubringen .Kann man ,muss man aber nicht haben ! ( LEO )
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                                                                                                  APEP – “ THE INVOCATION OF THE DEATHLESS ONE”
Ohne großes Vorgeplänkel greifen die 4 Zwickauer hier gleich mal voll in die Saiten . Obwohl man sich nun dem Death Metal verschrieben haben ,lautet deren Devise aber niemals nur  „Knüppel aus dem Sack „  .Sicherlich gibt es hier durchaus auch so nen paar super derbe und eher heftigere Ausbrüche ,aber in erster Linie konzentriert man sich hierbei doch mehr auf einen sehr technischen Bereich .Recht tief old school mäßig ausgestattet ,lassen die 8 Songs ganz klar erkennen ,dass man es in Sachen Instrumentenbeherrschung drauf hat und das man sich auch in Bezug auf das Songwriting durchaus einiges einfallen gelassen hat .
Denn obwohl recht häufig deren „Nile „ Beeinflussung durchdrückt ,lässt man hier dennoch so einiges an eignen Ideen durchblicken . Dennoch ist gerade im Bereich der Riff – und Rhythmusgestaltung  deren Bezug zu “Nile” unverkennbar .Gerade die ägyptisch anmutende Atmosphäre ( verstärkt durch leichte Soundeffekte ) durchzieht hier jeden einzelnen Song .Obwohl die Band hier nun eher auf Technik als auf Brutalität setzt ,artet das niemals in eine wüste oder extreme Frickelei aus .Vielmehr sind es gerade die sehr technischen Elemente ,welche dem ganzen Geschehen hier diese starke ägyptische Aura verleihen, mit der man es auch zweifelsfrei schafft ,den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen .Mit Titel 5 „The black pyramid of nagash „wird es dann musikalisch geschehen ,noch etwas breiter gefächert .Eher etwas schwerer „dahinschleichend „ wirkend ,wirkt der dann doch recht geheimnisvoll und teils auch ziemlich dunkel angehaucht . Gesangstechnisch ist man durchweg eher in den tieferen Regionen angesiedelt und nur ganz vereinzelt tauchen mal eher etwas höher liegende Passagen auf .Richtig gut beim „Gesang“ sind die kurzen hohen weibliche Stimmeinsätze ( Song 6 ) . Die passen absolut hervorragend ,um das Gesamterscheinungsbild noch zu verfeinern bzw . noch mal zusätzlich zu würzen .Was soll man noch weiter groß sagen … mit “ The Invocation Of The Deathless One” haben die Zwickauer ein durchaus beachtenswerten ,abwechslungsreichen und würdigenden Einstieg ins Musikbusiness vorgelegt. ( LEO )
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                                                                                        ILLUM ADORA - ...OF SERPENTINE FORCES“ (EXCLUSIVE DIE HARD EDITION )
Eh ,hier wird doch wohl jedes echte Sammlerherz höher schlagen ! Bei „Folter Records“ als offizielle CD erschienen ,legt Johanes hiermit nun eine auf nur 25Stück limitierte Die Hard Version vor ,welche es für nen Preis von 26.66 € bei seinem Label „Destruktion Records“ zu ergattern gibt .Und das Teil hat es echt in sich . Neben der super geilen Aufmachung ,beinhaltet diese Edition die Scheibe als Tape ,ne Live DVD , nen Sticker ,ein lyric booklet, einen Button und sogar noch nen T-Shirt .Das ist doch mal echt was für den absoluten Die Hard Fan .Aber auch Mucke mäßig wird das Soloprojekt um Hurricane Hellfukker ( Zarathustra) mit seinem erste Studioalbum sicherlich bei dem einen oder anderen auf ungeteiltes Interesse stoßen . Denn seine Interpretation von Black Metal der den alten Schule kann sich echt sehen und hören lassen ,zumal man hier nicht durchweg nur ganz extreme Wege eingeschlagen hat ,sondern durchaus auch so einiges an verdammt hymnischen Elementen mit einarbeitet .Für mich am ehesten ist der Gesamtaufbau der Songs noch in Richtung ganz früher “ Desaster „ und „Bathory“ ausgelegt ,ohne die aber hier in irgendeiner Weise bloß zu kopieren . Denn durchaus schafft man es hier ,gerade durch so ein paar gelegentliche thrashiger wirkende Elemente , dem ganzen doch so eine gewisse Eigenständigkeit einzuverleiben .Obwohl die gut 40 min . mit ner wirklich starken Portion an Aggressivität versehen wurden ,kommen aber auch eher etwas melodischer Parts hier nicht zu kurz .Gerade dann ,wenn man den Songs so diesen hymnischen Charakter einverleibt und sich mit ruhigeren Parts zur Schau stellt ,kann man hier überzeugen .Das nicht überspitze kratzige ,bösartige Sangesorgan ,welches nur seltener mal einen etwas anderen Ausdruck rauspresst ,kommt hierbei auf jeden Fall voll überzeugend rüber . Da hier sowohl musikalisch wie auch vom gesamten Angebot her alles in den obersten positiven Regionen angesiedelt ist ,solltet ihr euch diese mega Packet auf jeden Fall schnellst möglich sichern . ( LEO )
Destruktion Records  J.Chan  Postfach 45   Weil am Rhein  79564   http://www.destruktionrecords.de/
                                                                                                  COMATOSE – “THE ULTIMATE REVENGE” ( TAPE )
Das gute Teil hat nun auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel ,denn mittlerweile haben die Philippinos bereits ne zweite full lenght (The Ungodly Lamentations 2018 ) und ne Split (The Infamous Legacy 2019 ) nachgelegt . Aber wie auch immer ,das hier vorliegende Debüt der 4 Burschen hat auch heute noch genügend Potential ,um bei Euch auf Interesse zu stoßen .Sicherlich ist es ja nun so ,dass die hiermit nun nicht wirklich was Neues oder Außergewöhnliches an den Tag legen ,aber so ,wie die das hier rüberbringen ,kann das einen dennoch voll überzeugen . Eingeleitet wird das fette Death Metal Packet hier mit nem eher viel zu langen und absolut unspektakulärem Intro .Über 2 min . als Einleitung braucht man ja nun mal nicht wirklich ,aber egal ,denn dann geht es hier richtig los .Immer schön im Hochgeschwindigkeitsbereich gehalten ,bieten die hier ne super fette Dosis an tödlichen Klängen ,deren Einflüsse ganz deutlich bei dem alten   “Morbid Angel”, “Deicide” oder auch “ Sinister“ Sound zu suchen sind .Die Gitarren braten echt fett ,lassen aber auch gelegentlich mal nen paar Solieinsätze durchblicken .Zusätzlich mit ner kleinen Prise Thrash Metal versetzt ,zeigen die sich durchweg brutal bösartig und ziehen hier recht gnadenlos ihren old school Style durch .Obwohl man hier nun nicht wirklich was völlig Abartiges oder gar Neues erwarten sollte ,gibt es dennoch auch bei denen immer mal ein paar Momente ,in denen man durchaus bemüht ist ,so ein klein bissel an eigener Kreativität mit einzubringen .Die super brutalen Growls ,welche aber auch so einen gewissen morbiden Charme mit sich bringen ,passen hier natürlich zu vollen 100% rein .Für nen richtigen und echten old school Death Metal Fan bietet die Scheibe alles ,was man braucht . Das fette Teil gibt es sowohl im Tapeformat (The Eye Production/ Destruktion Records   )  ,sowie auch als auf 500 Stück limitierte CD bei „Satanath Records“ zu ergattern . Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall . ( LEO )
Satanath Records  https://www.facebook.com/satanath666
The Eye Production       
                                                                                          TRIGGER /CONTROLLED EXISTENCE -  „LIVE SPLIT“  ( TAPE )
Ich komme mir mal wieder schwer überfordert vor .Was ist denn das ? Nen Proberaumtape oder ist da was bei den Aufnahmen falsch gelaufen ..? Letzteres haut wohl am ehesten hin ,denn  das sind hier pure Liveaufnahmen von dem Gig am 14.April 2014 in Prag .In wieweit irgend jemand da draußen so etwas dann nun wirklich braucht ,ist aber gerade dann qualitätsmäßig echt sehr fraglich .Denn hier musst du den Lautstärkeregler fast auf volle Pulle drehen ,um überhaupt was zu hören .Also wirklich nur was für Fans von Fans oder anders gesagt ,für die „ganz Harten „ unter euch . Limitiert auf 50 Stück bietet das Tape ja rein von der Mucke her durchaus super satten brutalen Stoff ,welcher bei besserer Tonqualität sicherlich auch seine Anhänger finden dürfte . Das deutsche Dreiergestirn TRIGGER zockt ganz derben Grindcore ,welche aber auch massenweise Ausflüge ins Powerviolence Lager vorweist .Vollgeballert mit eher schreiendem „Gesang“ und ganz kurzen Growlausbrüchen wüten die sich hier mit ihrem recht kurzem Songgelage ganz schön durchs Geschehen. Kurz und knackig gibt’s hier immer voll eins aus Fressbrett . Die Tschechen CONTROLLED EXISTENCE ,die übrigens nen Frauchen am Mikro stehen haben ,sind nicht weniger „zart besaitet  .Vielleicht noch ne Schippe extremer gestaltet ,ziehen die musikalisch ,für mich doch noch mehr ansprechend ,ihrer Wege . Vorrangig im Grindcore Bereich angesiedelt , kommt hier aber auch so einiges aus dem Fastcore und Powerviolence Lager zum Vorschein .Hat auf jeden Fall alles das Potential ,dich doch irgendwie platt machen zu können .Gerade die Tatsache ,dass hier ein holdes weibliches Wesen seine Sangeskünste unter Beweis stellt ,lässt einen doch etwas an der Aussage „das zarte Geschlecht“ zweifeln . Musikalisch gesehen liegt man hier also durchaus im Bereich einer Empfehlung ,aber qualitätsmäßig ist das wohl doch eher eine Zumutung . ( LEO )
axelgrind@gmx.de
                                                                                   HELL AVENGER – „LORDS OF THE BURNING ABYSS“ ( TAPE )
Mal wieder die volle Breitseite an old school Black Metal der Marke „Hellhammer“ und“ Venom“ gefällig ,dann solltet ihr Eure Lauschlappen für dieses Tape mal wieder voll auf Empfang stellen .Im guten alten traditionellen Style gehalten ,bieten die Chilenen uns hier 4 Tracks ,die verhältnismäßig roh und recht geradlinig einschlagen .Deren Debüteinstieg ist nen recht gewaltiger Black Metal Auswuchs ,mit nur gelegentlichen eher etwas ruhiger wirkenden Ausflügen, bei dem insbesondere die Riffs immer voll ins Schwarze treffen werden .Richtig gut flott und auch durchaus mit so nem gewissen dreckigen Charakter behaftet ,lässt sich bei denen aber auch so ein ganz leichter Heavy Metal Touch nicht verleugnen .Irgendwelches enorm morbides Kreischen oder gar Gekeife gibt es hier nicht zu entdecken . Vielmehr bewegt man sich in einem doch recht hallig gehaltenen ,mieserem Ausdrucksformat .Einzig allein die doch eher recht kurze Spielzeit ist hier vielleicht als ein negativer Punkt zu bewerten . Ansonsten sollte das Tape die Anhängerschaaren der ersten unheiligen Black Metal Welle durchaus ansprechen . ( LEO )
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