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                                                                                         EMILS – “ FIGHT TOGETHER FOR…”( LP / RE – RELEASE )
Eins sei schon mal vorweg gesagt – ein super fettes Packet für Fans und Leute ,die es noch werden wollen ,ist das hier auf jeden Fall schon mal .Denn außer der LP ( incl . dickem Booklet ) gibt’s hier dann auch noch zusätzlich ne
  Bonus 7" mit 4 unveröffentlichte Live Cover Songs ,welche man zwischen 1989 - 1993 an unterschiedlichsten Veranstaltungsorten mitgeschnitten hat . Auch rein optisch macht das Teil richtig gut was her . "Fight together for..." war ja nun das erste Album der Hamburger , mit welches sich die Band doch so einen gewissen Kultstatus erspielt hatte .Obwohl die EMILS mit zu den bekanntesten Bands dieser Zeit gehören , hatte unsereins die nun über die Jahre hinweg musikalisch absolut nicht auf dem Schirm . Gut ,deren Name ist mir schon nen Begriff ,aber was hier an musikalischer Kost geboten wurde ,wurde von mir ganz einfach nur in die Kategorie „Punk“ eingeordnet .Aber ganz so belangloser Punk ist es ja nun halt doch nicht ,was die Hamburger fabriziert haben . Obwohl sicherlich die punkigen Einflüsse auch hier überwiegen ,gingen die bereits 1988 schon einen beachtlichen Schritt weiter und ließen diverse leichte Hardcore - und auch Metal Elemente mit in ihre Mucke einfließen .Für damalige Zeiten war das schon was absolut Neues und sicherlich auch sehr gewagt . Aber gerade diese Vermischung hat dann wohl dazu geführt , dass die Scheibe heutzutage diesen gewissen Kultstatus genießen kann . Auf jeden Fall klingen die 11 Stücke alles andere als gleichförmig, gleichbleibend oder langweilig . Auch rein technisch gesehen ,können die hiermit überzeugen . Da kann zweifelsfrei ne richtig heftige Pogoparty starten ,auch wenn es desöfteren dann doch mal zu Tempowechseln und den damit verbundenen Umbrüchen im Rhythmusaufbau kommt . Bei mir kommt die Mucke jedenfalls richtig gut an ,auch wenn sicherlich die Punks der heutigen Tage sich damit dann doch eventuell etwas schwer tun könnten .Den ollen Herrschaften unter Euch ,welche sich zu damaligen Zeit szenetechnisch in den punkigsten Undergroundschuppen rumgetrieben haben ,wird das Teil aber richtig gut gefallen und dafür sorgen ,dass die alten Zeiten wenigsten musikalisch doch noch einmal in die heimischen vier Wänden aufleben werden . ( LEO )    
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                                                                                         DEPRESSION -  „ UNGLAUBE“  ( LP )
Mit der Veröffentlichung hat sich „Power it up“ eine der undergroundigsten Bands geschnappt ,welche sich gerade in dem „lärmenden“ Sektor echt nen verdammt guten Namen erspielt hat .Denn die drei von DEPRESSION wüten immerhin schon bald ganze 20 Jahre durch die metallische Landschaft und haben in der Zeit auch schon einiges an Material ausgegraben .“Unglaube „ welches bereits vor 10 Jahren als Teil einer Split CD (mit Paganizer) erschienen ist ,kommt hiermit nun als „solo“ Vinylscheibe raus . Soweit wie ich das hier jetzt so feststellen kann , gibt‘s das lecker Teil in zwei verschiedenen Versionen .Erst einmal als auf 100 Stück limitierte DIE HARD EDITION  in orangem Vinyl .  Die farbige Vinyl Version wurde neu gemastert, sowie wurde das Artwork überarbeiteten und Linernotes hinzugefügt. Hierauf festgehalten sind 13 Tracks, inclusive. zwei Bonustracks ,welche auf der Splitscheibe wohl nicht vorhanden waren. Auf der mir vorliegenden schwarzen Vinylversion ist wohl dann auch ein anderer Bonustrack drauf ,als wie bei der farbigen Vinylversion ( zumindestens habe ich das bei der Titelliste im Internet so erkennen können ) .Musikalisch geht’s ,wie wohl jeder weiß ,bei den dreien volle Pulle in die wüsteren old school Death- / Grind Regionen .Teils echt ganz schön groovig gehalten , prügelt man sich hier fast „die Seele aus dem Leib „ und lässt auch gesangstechnisch ,mit den tiefen Growls völlig kranken Screams, absolut nix anbrennen . Da man den Jungs auch so ne gewisse Eigenständigkeit bestätigen kann ,solltet ihr durchaus mal noch ne Lücke in Eurer Sammlung finden ,in der ihr diese Scheibe einordnen könnt . Coole Mucke und coole Scheibe ,die nicht nur die absoluten Die Hard Fans der Band vollkommene überzeugen kann/wird . ( LEO )
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                                                                                         WEAK ASIDE – “ FORWARD INTO DARKNESS”      HAMMER
Auch auf ihrer mittlerweile dritten Langrille bietet das ostfriesische Todesschwadron wieder super derben Stoff ,der bestens dazu geeignet ist ,mal wieder voll abzugehen und zu 100% dazu beiträgt ,dass man seinen ollen Körper dann zwangsweise doch mal wieder in Bewegung setzt .Obwohl die vier Burschen nun nicht wirklich großartig was an ihrer Mucke verändert haben ,wissen die aber ganz genau ,welche Zutaten es braucht ,um auch heutzutage noch punkten zu können .Durchzogen mit totalem old school Spirit , zeigt man sich auch hier vorzugsweise im enorm fetten und niederwalzendem Mid Tempo Death Metal Bereich angesiedelt ,wobei man aber auch immer wieder das Tempo anzieht und die 9 Songgeschosse mit absoluter Präzision voll ins Ziel katapultiert , um dort nur Tod und Verwüstung zu hinterlassen .Gerade solche Nackenbrecher wie „Royal Blood Dethroned“, "Contact“  oder auch „Face Down“ machen alles nieder ,was sich denen in den Weg stellt .Das ist schon richtig geil was hier abgeht ,auch wenn man hier insgesamt recht stark „Bolt Thrower“ und natürlich „Obituary“  Einflüsse ganz klar ausmachen kann .Aber für mich sind es dann auch ganz genau diese Einflüsse , welche meinen Adrenalinspiegel ansteigen lassen , mir das Blut in die Adern pumpen und für nen enormen Schub an neuer Lebensenergie sorgen . Hört Euch mal so’n Stück wie „In The Deep There Is No God“ an und ihr wisst genau ,was ich meine . Obwohl insgesamt gesehen ganz vereinzelt auch hier mal kürzere „melodischer“ anmutende Phasen den Weg in einzelne Songs gefunden haben , groovt ,walzt und schreddert es in den  35 min .an allen Ecken und Enden. Die tiefe und teils leicht „kehlige“ Gesangsspur passt hierbei natürlich wie „die Faust aufs Auge“ und verleiht den einzelnen Songs zusätzlich noch so ne gewisse düstere Aura .Zwar gibt es hier nun leider keinen Song ,der wirklich mal so ganz enorm heraussticht ,aber dennoch ist “ Forward Into Darkness” ne mehr als verdammt starke Scheibe geworden ,welche echt ne Schneise der Verwüstung hinterlassen wird .Ein verdammt fettes und mächtiges Bollwerk an tödlichen Klängen, welches jeden echten old School Deather vollends glücklich machen wird .Ich zücke hier jedenfalls völlig ohne Bedenken die HAMMER Marke .  ( LEO )
F.D.A. Rekotz   https://fda-records.com/    contact@fda-records.com
 
                                                                                                  LIZETTE & - „IGNITE“
Fangen wir mal ganz von vorne an . Wenn ich mir die Bandmitglieder so anschaue ,würde ich doch absolut glatt behaupten ,hier geht’s in die Gothic Schiene . Das bewahrheitet sich dann allerdings absolut nicht .Und eh ,die Frontfrau der Band sieht ja wirklich richtig böse aus .Da kannst du als Kerl echt schon irgendwie Angst kriegen ! Das aber nur mal so am Rande ,wobei ich allerdings dann meine Erwartungshaltung in Sachen Gesang auch gleich in Richtung der vollen Rockröhre auslege . ( reines Klischeedenken ! ) Um so erstaunter bin ich dann wirklich ,was die Schweden hier auf ihrem Debütalbum rüberbringen .Obwohl das nun in erster Linie nicht unbedingt super ultra viel mit Metal zu tun hat, gibt es dennoch bei den gebotenen 10 Songs immer mal wieder recht Headbanger freundliche Ausflüge .So richtig und genau lässt sich dann das hier musikalisch gebotene aber nicht direkt auf den Punkt bringen . Denn die Schweden sind in Sachen musikalischer Einflüsse mehr als verdammt breit gefächert unterwegs .Eher sehr modern und ohne Zweifel Radio tauglich ausgerichtet ,werden hier die unterschiedlichsten Elemente aus dem Modern Metal – ,Electro- ,Pop-, Rock-, und  Industrial Bereich miteinander vermischt und zu einer musikalischen Präsentation verarbeitet , welche echt schon ne Klasse für sich ist .Dabei wird Abwechslung genau so groß geschrieben wie verdammt eingängige Melodien und Rhythmen .Neben Songs ,welche ohne jeden Zweifel bestens für die Tanzfläche geeignet sind ,Songs die zum nachdenken und hinhören inspirieren , gibt’s hier natürlich auch so ein paar richtig stark metallisch rockende Stücke , welche es so richtig verstehen ,dich mitzureißen .Das inmitten diverser Stücke auch so eine gewisse düstere Atmosphäre mit eingebracht wird ,wirkt sich enorm positiv auf die Gesamtausstrahlung der Stücke aus .Tja ,und was ist nun mit dem anfangs angesprochenen Gesang … Ganz so ,wie ich‘s gedacht hätte ,zeigt man sich dann doch nicht .Zwar geht die Dame desöfteren mal richtig gut aus sich raus ( erinnert mich da doch etwas an Doro Pesch )  ,aber bevorzugt bewegt man sich dann doch eher in dem ausdrucksstarken ,etwas ruhiger gehaltenen Gesang ,welcher streckenweise dann sogar balladeske Formen annimmt .Auf jeden Fall können einen die unterschiedlichen Stimmlagen qualitativ vollkommen überzeugen und zeigen ganz deutlich auf ,dass hier wirklich jemand am werkeln ist ,der sein Handwerk absolut versteht . Auch wenn solch musikalische Darbietungen sonst nicht mein bevorzugtes Einzugsgebiet sind ,bin ich doch irgendwie mehr als beeindruckt ,was hier in den gut 46 min .abgeht .Ein wirklich verdammt starkes und vor allem interessantes Debüt ,welches uns hier die Schweden vorlegen .Kann und will ich ohne Bedenken weiter empfehlen . ( LEO) 
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                                                                                                  OUTLOUD – „ VIRTUAL HERO SOCIETY“
Was ist denn das für nen grell buntes spaciges Cover ?? Sieht irgendwie voll daneben aus und lässt nun wirklich absolut keinerlei Gedanken aufkommen ,was hier musikalisch abgehen wird . Also ab mit der Scheibe in den Schacht und schon wird ganz schnell klar ,in welche stilistische Ausrichtung sich die Griechen am wohlsten fühlen .Denn bei all den gebotenen 12 Tracks wird mehr als deutlich klar, dass man sich im Bereich des  Heavy/ Rock der achtziger Jahre angesiedelt hat .Hierbei geht das Fünfergespann recht geradlinig zur Sache und verzichtet so ziemlich komplett auf irgendwelche Experimente .Heißt also ,so wirklich unbedingt super viel an irgendwelche Überraschungen hält man hier kaum mal bereit . Meist eher recht melodisch ,fast schon softig gehalten ,werden hier nur ganz selten mal so richtige die Gitarren oder die Drums bearbeitet .So zeigt man sich bei Stück 7 „We got tonite“ einzig allein mal so richtig schön hard rockig und bestückt diesen mit einem  einigermaßen  mitreißenden Rhythmen und härteren Riffs . Die obligatorischen Balladen dürfen natürlich auch hier nicht fehlen .Allerdings sind auch diese eher in fast schon typischer Weise arrangiert ,klingen beweitem aber nicht schlecht ,können aber dennoch irgendwie absolut nicht dafür sorgen ,das bei mir in irgendeiner Hinsicht ,Emotionen freigesetzt werden können . Titel 11 „Fallen Angel“ ,der nur a capella gesungene wird , klingt für mich eher nach nem Popkulturstück und passt irgendwie so rein gar nicht hier ins Geschehen rein ! Und der Rest der gebotenen Stücke …hier und da wird mal ein kurzes Soli eingestreut , ganz vereinzelt tauchende klassisch angehauchte Klavierpassagen und Keyboards auf .Das macht sich alles ja nun gar nicht mal so übel ,zumal man es damit recht gut schafft ,so einen gewissen Oldie Heavy/Hard Rock Charme rüberzubringen .Gesungen wird natürlich im gewohnten höheren Tonlagen .Insgesamt zwar gut gespielt und auch überzeugend rübergebracht ,aber völlig ohne irgendwelche riesigen bzw . nennenswerte Überraschungsmomente . ( LEO )
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                                                                                                  ENEMY INSIDE – „ PHOENIX“
In den letzten Wochen wurde ja massiv für das  Debüt der 2017 in Aschaffenburg gegründeten Band geworben ,so das sich deren Namen schon doch irgendwie bei einem eingebrannt hat .Kann ne Band ,die erst so kurz am Start ist und sofort mit nem Longplayer loslegt ,die Leute denn nun wirklich beeindrucken oder sogar vom „Hocker hauen „ ? Kann man eigentlich nur JA sagen ,denn nachdem das Silberteil nun schon nen paar Runden im Player gedreht hat , steht fest , das einem das hier Gebotene  ohne jeden Zweifel, nicht kalt lassen wird bzw .kann .Schon alleine die enorm stimmgewaltige und großartige Stimme der Frontfrau Nastassja Giulia lässt einen über weite Strecken ne echte „Gänsehaut“ über den Rücken fahren .Was die an Power ,Energie und starken Ausdruck mit sich bringt ,lässt einen dann fast schon etwas sprachlos dasitzen .Musikalisch gesehen betreten die 5 Leutchen hier dann zwar nun kein absolut neues Territorium ,da man die 10 Stücke ( incl . Coverversion TEXAS „Summer Son“) stilistisch ganz eindeutig in Richtung „ Evanescence“ oder auch „ Lacuna Coil „ einordnen kann .Allerdings präsentieren sich die Aschaffenburger hierbei keinesfalls als ne reine Kopie der genannten Bands , sondern bringen doch ne gehörige Portion an Eigenständigkeit und  Wiedererkennungswert mit sich .Ihre Mixtur aus Dark Metal und Symphonic Metal klingt zwar wirklich sehr modern ,aber dennoch enorm frisch . Hierbei schafft man es hervorragend ,einen verdammt kraftvollen Soundteppich auszurollen ,welcher neben jeder Menge geiler Melodien , harter Riffs auch ne Vielzahl an dunklen ,sehr atmosphärischen Momenten mit einbindet .Man merkt wirklich zu jeder Sekunde ,mit wie viel Leidenschaft und Herzblut die Band hier am Werkeln ist . Bei dieser Form der musikalischen Präsentation dürfen natürlich klassische Instrumente ( z.B .Klavier ) und der Einsatz des Keyboards nicht fehlen .Deren Verwendung hält sich aber zum Glück voll in den erträglichen Grenzen und kleistert die Songs zum Glück niemals zu .Viele Bands dieser Sparte zeigen sich ja dann doch gerade durch die Verwendung dieser Elemente fast schon unerträglich kitschig und überfüllt .Hier setzt man aber wirklich dezent und passend diese Stilelemente passend genau ein .Obwohl man insgesamt gesehen den Songs in Sachen Tempo und Songstruktur etwas mangelnde Abwechslung vorwerfen könnte ,ist man dennoch  redlich darum bemüht ,keine wirkliche Langweile aufkommen zu lassen .Gerade deren doch recht ausgewogenes Verhältnis zwischen Härte und Melodie lässt einen doch immer wieder auf Neue aufhorchen und die Ohren spitzen .Ist irgendwie schon echt wirklich cool geworden ,was man hier in den gut 50 . min musikalischer Unterhaltung geboten kriegt .Auch wenn es für mich hier nicht ganz für die HAMMER Marke reicht ,hat die Band hier ein Debüt ans Tageslicht befördert ,welches ohne jeden Zweifel mit zu den besten Veröffentlichungen in der Sparte Symphonic- /Dark Metal der letzten Jahre gehört .Ne echt klasse Scheibe ,welche fast auf der ganzen Linie überzeugen wird/kann . ( LEO)
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                                                                                                  THWART – “ ONCE HUMAN”
Berlin könnte man ja nun durchaus auch schon als ein Zentrum der „metallischen Macht „ bezeichnen .Es ist ja wirklich mehr als erstaunlich ,was es hier an Bands und metallischen Geschehen gibt und was es alles neu zu entdecken gibt .“Thwart“ gehören zu der neuesten Generation an metallischen Vertretern ,welche die Berliner Szene nun ausgespuckt hat . Erst im vergangenen Jahr gegründet ,legen die nun bereits schon ihr Debüt vor ,um damit eure knallharten Herzen zum Beben zu bringen .Und man ist doch schon ein wenig überrascht und verwundert ,wie gut sich die hier nun mit ihren 12 Debütstücken präsentieren .Das hier nun absolut keine „blutigen Anfänger“ am Start stehen ,ist schon mal zu 100% erkennbar .Denn was Instrumentenbeherrschung und auch gesangliche Darbietung betrifft ,da bewegt man sich schon in einer sehr qualitativ hochwertigen Richtung .Orientiert wird sich hierbei ganz klar an der Thrash Metal Sparte ,welche aber durchaus auch so einige anderweitige metallische Einflüsse und nen ganz leichten Metalcore zulässt . Über weite Strecken eher etwas melodischer ausgeprägt ,kommt man dennoch immer wieder enorm in Fahrt und setzt dabei auf einiges an stark groovenden Passagen .Gerade die extrem schnelle Gitarren- und Schlagzeugparts bringen enorm viel an Energie mit sich ,wohingegen die melodischeren Abschnitte ( inclusive Solieinlagen ) sehr für ne eher beruhigende Gesamtausstrahlung sorgen . Da zeigt an sich doch schon enorm rhythmisch vielfältig. Obwohl sich die Band nun in einem doch sehr modern und ehre etwas trendiger ausgerichteten Soundgewand präsentiert ,bringen die einzelnen Stücke dennoch immer noch genügend „Eigenleben“ mit sich ,um doch im gewissen Maße noch aus der breiten Masse herausstechen zu können . Vor allem gesanglich zeigt man sich hier in top Form und bietet qualitativ auch so einiges an Abwechslung . Gerade die unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Frontfrau ( mal dunkel ,fast keifend ,mal hell fast Engels gleich und dann mal wieder so richtig fett, kraftvoll, knackig ) können einen doch schon richtig beeindrucken  .Die leicht growlende , knallharte dunkle männliche Stimmlage bietet hierzu dann natürlich einen absolut passenden Kontrast .Obwohl das nun alles andere als was neues in der Metalsparte darstellt ,passt das dennoch zu vollen 100% hier rein .Wer auf ne wirklich erfrischende, abwechslungsreiche und fette Portion an modernem Thrash Metal steht ,der kann ohne große Bedenken hier zugreifen . ( LEO )
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                                                                                                  INFERNO – “ HIBAKUSHA”( LP )
Die alten ,echten und knallharten Die Hard Punk Fans könnten schon irgendwie nen feuchtes Höschen kriegen ,wenn die Scheibe auf dem Plattenteller beginnt zu rotieren .Denn die Süddeutschen zählen wohl in diesen Kreisen zu den echten Legenden ,welche damals 1986 ,mit ihrem zweiten Album doch ganz schön für Aufsehen gesorgt haben müssen  .Damals erschien das Album noch unter deren selbst gegründeten Label „Rise&Fall „ .Und wenn man sich die 14 brutale Songs so ganz genüsslich reinzieht ,kann man es durchaus voll nachvollziehen ,dass die auch heutzutage noch den absoluten Kultstaus genießen . Denn obwohl sich 1986 die Punk Szene ohne jeden Zweifel verdammt kompromisslos ,unangepasst und rebellisch zeigte , waren deren musikalische Einflüsse wohl doch eher etwas gleich gestrickt .Und dann setzten die Augsburger mit „Hibakusha“ sicherlich ein fettes Ausrufezeichen ,um ganz klar aufzuzeigen ,das es auch anders geht . Punkig dreckig drauf los prügeln tun die natürlich auch ,keine Frage . Aber im Vergleich zu anderen punkigen Vertretern dieser Zeit gehen die dann noch einen Schritt weiter ,und versetzten ihren Sound mit leichten US-Hardcore Elementen , ner Prise Speedcore und leichten Heavy Rock Sounds noch ne zusätzliche Würze ,wie man es bis dahin wohl noch nicht kannte .Herausgekommen sind dann diese super lärmigen ,bestens zum pogen geeigneten Stücke ,die jede Menge an Energie und Power mit sich bringen .Jedes der Stücke ist in einer Geschwindigkeitsregion angesiedelt ,bei der es einem doch schon schwer fallen dürfte ,diverse Körperregionen in Sachen Bewegung auch nur annähernd irgendwie anzupassen .Gerade in unserer heutigen ,immer trendiger und moderner ausgerichteten musikalischen Zeit ,ist das hier schon ein kleines Juwel ,um seinen Ohren mal wieder was richtig old schooliges zu gönnen und die alten Punk Zeiten ,mit all ihrem „Glanz“ und Rohheit mal wieder aufleben zu lassen . Für den totalen Sammlerfreak ist das remasterte Teil in drei verschiedenen Versionen (im roten Vinyl  - DIE HARD Edition , im grünen Vinyl - Green Hell Edition, schwarzes Vinyl mit Inside Out Cover ) erschienen. ( LEO )
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                                                                                                  LANDMVRKS – „FANTASY“
Bin mir im ersten Moment erst einmal überhaupt nicht sicher ,was hier musikalisch nun rüberkommen wird . So rein von der eher etwas simplen Covergestaltung her ,lässt sich da absolut nichts erahnen .Bandinfo durchgeackert …mmh ,hoffentlich wird es nicht wieder dieser sau super moderne corige Einheitsbrei ,welchen die Franzosen hier auf ihrem Label Debüt runterreißen ?! Obwohl die nun auf ihrer Scheibe recht eindeutig die Vorliebe zum moderneren Metalcore raushängen lassen ,muss man denen dennoch zugestehen ,dass die sich dennoch hier verdammt gut aus der Affäre ziehen und sich mit den 11 Titeln doch schon etwas aus der breiten Masse hervortun könne und werden .Schon der erste Song zeigt recht deutlich ,dass man zwar modern corig geprägt ist ,diesen aber nicht vollkommen auslebet .Denn bereits hier lässt man doch recht vielfältige ruhigere und eher tragende Rhythmen mit einfließen ,welche dem Song doch schon einiges an Abwechslung verleihen können . Und gerade der Einsatz von eher etwas „untypischeren“  Sound zieht sich dann durch das gesamter Album .Hier und da tauchen auch mal nen paar recht technisch anspruchsvolle Gitarrensolis auf ,welcher man teilweise vielleicht sogar schon so nen ganz leichtes progressives Ambiente andichten möchte . Da gibt es schon so einiges an eher überraschenden Parts und Elementen ,welche die Franzosen hier mit einbauen .In Punkto Innovation zeigen die hierbei echt nen ganz gutes Händchen ,auch wenn sicherlich gerade die harten corigen Anteile sich dann doch hier nur als typisch präsentieren . Eher auch typisch für ne Band dieser stilistischen Ausrichtung ist der Wechsel zwischen Schreigesang und sehr tiefen Growls .Allerdings fällt hier dann an der einen oder andere Stelle recht deutlich auf ,dass man sogar mal auf etwas klareren ,recht markanten Ausdruck zurückgreift ,welchen man hier teils vielleicht sogar schon als ganz leicht im Sprechbereich angesiedelt ,einstufen könnte. Ist auf jeden Fall mehr als positiv zu bewerten ,dass hier nicht durchweg nur mit diesem typischen corigen Geschrei gearbeitet wird ! Ziemlich aus der üblichen Rolle fallen dann hier gleich mal zwei Stücke . Titel 8 „Alive“  ist ne echte Ballade  ,wo man sogar mal ne Frauenstimme mit einsetzt .Klingt zwar gar nicht mal schlecht ,erinnert aber irgendwie in seiner Art und Weise total an einen DSDS Song aus Bohlens Feder und hat so rein gar nichts mit Core zu tun .Ist sicherlich ganz genau so ein Song ,bei dessen Livedarbietung die Feuerzeuge automatisch angehen werden und man sich richtig mitschunkeln kann .Auch der vorletzte Song „“Kurhah“ entpuppt sich hier dann ebenfalls als ne Ballade ,allerdings in rein instrumentaler Form ,wobei hier nur mit den Gitarren gearbeitet wird .Ein sehr eingängiges und durchaus ansprechendes Stück ,welches aber halt durch seinen völlig gegensätzlichen Songaufbau auch völlig heraussticht .Bin auf jeden Fall eher doch sehr positiv überrascht ,was die Franzosen uns hier vorgelegt haben .Wer von dem ganzen ultra typischen Metalcore Geschrammle die Schnauze voll hat ,nicht gegen stimmungsvolle und melodische Parts einzuwenden hat und auch ein bissel die Abwechslung liebt , dem wird mit dieser Scheibe  schon ganz gut was geboten . ( LEO )
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                                                                                                  KRUD – „KRUD „
Das ist doch mal wieder Mucke ,die so richtig gut Laune macht und dir somit dann auch sofort in Fleisch und Blut übergeht .Hierbei kriegt man dann auch von Beginn an sofort mit ,das sich die drei Typen sicherlich nicht vollends ernst nehmen ,aber dennoch ne ungemeine Freude daran haben ,Euch mit ihren 10 Stücken hier beglücken zu wollen bzw . zu können .Hierbei stechen die Typend dann auch total auch der sonstigen typischen Metal Klischee Welt recht stark heraus ,zumindestens schon mal ,was deren CD Gestaltung und der „Selbstdarstellung“ angeht .Beim Öffnen des Digipacks prangt dir gleich erst einmal ein riesiger ,fetter Stinkfinger entgegen, welcher ohne Zweifel dafür steht , das man sich musikalisch ne Scheiß um irgendwelche Trends kümmert .Richtig „abartig“ und völlig untypisch ,präsentieren sich die drei Band Mitglieder dann in einem bäuerlichen Look nebst Traktor .So was hat die Welt echt noch nicht geschehen ! Schon alleine deshalb kriegen die bei mir hier echt nen paar Pluspunkte .Und wohin geht die musikalische Reise ,auf welche uns die drei Gestalten (Knössel, Rotz und Dampfmaschine ) mitnehmen…? Schlicht und einfach haben die selbst nun ihren Stil als "Knatter-Metal" eingestuft ,was sicherlich doch die eine oder andere Fragen aufwerfen könnte . Aber so wirklich schwer ist es dann doch nicht , deren stilistische Mixtur zu deuten .Fest steht schon mal ,dass so gut wie alle Songs wirklich echt gut abgehen ,jede Menge an Spaß verbreiten ,zweifelsfrei dafür sorgen werden ,dass die Massen sich austoben können und das Bier in Strömen fließen wird .Teils verdammt stark vom US Südstaaten Metal beeinflusst ,zeigen die sich hier so richtig groovend ,stampfend, dreckig rotzig und brutal . Hierbei wird natürlich dann auch so einiges an Sound aus dem Punk – und leichtem Hardcore Lager mit verbraten , was dem gesamten Geschehen immer wieder neuen Antrieb und Vorschub verleiht .Obwohl man sich nun bei den Song eher eines recht einfachen Aufbaus bedient ,hat man hier zu keinem Zeitpunkt irgendwann mal das Gefühl , das die Jungs irgendwie abbauen oder keinen wirklichen Plan haben ,was die wollen .Ne ,die wissen ganz genau ,wie die euch mitziehen können und wie man den Rhythmus bei Euch genau an der richtigen Stelle zu platzieren hat . Auch sangestechnisch zeigt man sich recht breit gefächert ,wobei insbesondere die Gefilde des Death- und Black Metal unter die Lupe genommen werden .Mit nem ganz leichten Abstecher in die eher etwas corigen Ausdrucksformen wird das gesamte Sangeserscheinungsbild dann noch einmal zusätzlich verfeinert .Auch wenn die Jungs hier nun nicht unbedingt was ganz neues in der Metalsparte erfunden haben , sorgen die dennoch damit für ne ganze Menge an frische Wind in der Szene .Wer mal wieder seine wohl mittlerweile vielleicht fast schon Trend verseuchten Ohren was anderes bieten will ,auf Mucke abfährt ,die voll mitzieht ,vor dreckiger Energie strotz, wie Sau groovt  und vor allem komplett überzeugt ,der wird an die Gesellen von KRUD nicht vorbei kommen . Let's start the party! ( LEO )
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                                                                                                  DROWN MY DAY – „ THE GHOST TALES“
Was für ne geile Aufmachung des Digipacks !“ Eh man ,die spricht mich, trotz ihrer eher Einfachheit , echt sofort ungemein an und lässt meine Erwartung an die folgenden knapp 30 min . musikalischer Darbietung doch recht weit oben ansiedeln . Und die Polen enttäuschen mich dann musikalisch mit ihrer zweiten Full Length nicht .Hatten die sich auf ihrer Debütscheibe „Confessions“ ( 2013) noch recht deutlich dem Deathcore verschrieben ,so scheint sich im Laufe der Jahre doch ein leichter musikalischer Wandel vollzogen zu haben . Sicherlich ist auf „ THE GHOST TALES“ auch heute noch diese Ausrichtung recht deutlich zu erkennen ,aber bei weiten nicht mehr so ausgiebig ,wie in früheren Zeiten .Vielmehr wird bei den aktuellen Songs auf eine fettere Death Metal Ausrichtung gesetzt ,welche sich zwar nicht in Form von extremer Blastbeatsausbrüchen darstellt , aber dennoch genügend Potential mit sich bringt , um alles ums sich herum niederzureißen . Verdammt deftig wird hier bevorzugt in einem total niederwalzenden  Midtempobereich geackert , welcher sich schwer und enorm dunkel  - Minute für Minute – tief in die Gehörgänge einfräsen kann . Dabei setzen die Burschen allerdings  nicht zu sehr auf Abwechslung. Durchtränkt mit so richtig schwerem Groove ,zeigt man sich insgesamt gesehen eher etwas langsamer ,lässt aber dennoch stellenweise auch mal so richtig die Sau raus .Ganz klar ist auf jeden Fall ist zu sagen ,dass deren Rhythmusgestaltung , egal ob schwer drückend oder so richtig wuchtig , hier niemals ihr Ziel verfehlen .Jedes einzelne Riff ,jede einzelne Drumsalve wird hier tatsächlich mit einer absolut tödlichen Präzision zum Empfänger transportiert .Sollte es dennoch irgendwie mal ein kleine Abweichung bei der Zielerfassung geben ,wird diese sofort durch die super düster grollende ,teils sogar leicht guttural und stellenweise etwas corig anmutende Stimmlage , korrigiert. Auch wenn „Drown my days“ die Metalwelt in ihren Grundfesten hiermit nicht völlig erschüttern werden  , haben die auf jeden Fall mit ihrem aktuellen Longplayer einen echt großen Schritt nach vorn gemacht und können sich ganz entspannt zurück lehnen  ,um die sich sicherlich nun stetig wachsende Fangemeinde genau im Auge zu behalten . Starke Scheibe ,welche einem auf der ganze Linie anmacht und vor allem überzeugt .  ( LEO )
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                                                                                                  ARROGANZ – „ ERZKETZER“ (MCD )
Die Cottbusser von ARROGANZ haben sich ohne jeden Zweifel über die Jahre hinweg schon einen verdammt guten Status in der Szene erspielt und zeigen uns auf dem mit 3 Songs bestückten 20 min . Miniteil auch ganz deutlich , dass man das auch ohne jeden Zweifel zu 100% voll verdient hat . Denn auch diese verdammt stark angeschwärzten ,tiefen Death Metal Auswüchse lassen kaum mal Wünsche über .Schon der erste Song ,der verdammt dunkel mit einfachem Schlagzeugspiel und ultra tiefen Bass beginnt ,hat so dieses gewisse Etwas ,was einen recht stark in den Bann ziehen kann .Anfangs fast schon etwas doomig und sehr schwerfällig  angehaucht ,braucht der Song erst mal ne Weile , bevor man dann voll loslegt und immer tiefer in die düsteren blasphemischen Abgründe abtaucht .Auch der zweiter Song zeigt sich anfangs genau so düster dunkel ,nimmt aber dann sofort die volle Fahrt auf ,um dann im Fahrwasser des Black Metal ,enorm dunkle Wolken aufziehen zu lassen . Richtung gut gelungen präsentiert sich hierbei das sehr atmosphärisch,  ruhiger gehaltenem Zwischenspiel ,das jede Menge Gefahr, Bedrohung und Bosheit ausstrahlt .Ab dem ca . Mitteilteil nimmt man dann so richtig Fahrt auf und lässt den tödlichen Spirit   - so richtig geil old school mäßig  - über einen hereinbrechen .Sau starkes Stück .Mit fast 11 min .Spielzeit ,zeigt sich der Rausschmeißer "As Furious Wings Cast Long Shadows"  ,ganz im Gegensatz zum vorherigen Geschehen , anfangs erst einmal in einem sehr ruhigen melodischen Gewand ,welches aber auch hier schon so einiges an Atmosphäre rüberbringt .In einer fast schon bedrohlichen Langsamkeit, zieht dieser Song zum großen Teil im Midtempo  gehalten ,seiner Wege und lässt nur gelegentlich mal die volle tödliche Dosis aufblitzen . Tief schwarz, dunkel und bedrohlich  gehalten ,entdeckt man hier dann im Mittelteil  aber auch etwas „untypischere „ hellere Riffs , welche zwar im ersten Moment eher etwas eigenartig wirken ,aber bestens als Kontrast zum sonstigen Geschehen passen . Selbst so einige Riffs ,die man dann vielleicht doch eher dem Thrash Metal Bereich zuordnen könnte ,wirken hier niemals deplatziert ,sondern zeigen einmal mehr noch deutlicher auf ,dass die Cottbusser ein doch hohes Potential an Eigenständigkeit vorweisen könne .Eine richtig leckere ,höllisch gute Vorspeise ,die so richtig Appetit auf den hoffentlich bald folgenden Hauptgang macht . ( LEO )
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                                                                                                  DEVILLE – “ PIGS WITH GODS”
Es gibt Veröffentlichungen ,die legst du in den Player ,hörst sie an ,denkst - gut  -nimmst sie raus und packst sie wieder weg ,ohne irgendwann dann doch noch einmal einen Gedanken daran aufkommen zu lassen .Das bedeutet dann zwar nicht automatisch ,dass die Scheibe irgendwie nichts taugt ,aber es bleibt halt, zumindestens bei mir, nicht wirklich was hängen .Und genau so geht’s mir mit aktuellen Werk der Schweden .Ist aber nun halt rein meine persönliche Ansichtssache ,welche man keinesfalls überbewerten sollte ,da die Band in den ganzen Massenmedien, mit ihren bisherigen Veröffentlichungen , echt mehr als positive Reaktionen hervorgerufen hat .Was setzt man uns denn nun hier 12 mal vor ….? Eins ist bei allerersten Durchlauf ganz klar auszumachen , über mangelnde musikalische Abwechslung kann man sich hier nun absolut nicht beklagen .Denn was die hier mit der Mischung aus Stoner , Metal und ganz leichtem klassischen Rock hervorzaubern ,hat schon Klasse und wirkt alles andere als langweilig . Die Songs versprühen echt ein verdammt gutes feeling ,sind mit jeder Menge Energie bestückt und zeigen sich durchaus auch an vielen Stellen recht eigenständig .Dabei gelingt es denen richtig gut , hier ne Mischung aus harten und andererseits melodischen ruhigen ,sehr eingängigen Rhythmen zu kombinieren und diese in einer Weise zu präsentieren ,welche durchaus verdammt überzeugt .Durchzogen mit nem leichten progressiven Touch gehen die Songs dann wirklich ins Ohr und werden bei echten Fans dieser musikalischen Sparte doch einiges an positiven Eindruck hinterlassen .Auch wenn bei mir nun mal auch nach dem X’ten Durchlauf nichts wirklich hängen bleibt , ist die Scheibe handwerklich, ,Layout technisch , produktionstechnisch wie auch in Punkto Songwriting qualitativ dennoch enorm weit oben angesiedelt und hat ohne jeden Zweifel das Potential ,in den Verkaufscharts ganz weit nach oben zu steigen . ( LEO )
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                                                                                                  REUZE – “ SHUT UP AND LEARN TO WALK”
Ich hätte ja beim allerersten Kontakt mit der zweiten Scheibe des Hallenser Trios sofort und ohne groß nachzudenken ,hier eher ne moderne ,typische Metalcore Mucke erwartet ,da mich deren gesamte Covergestaltung + Bandlogo doch irgendwie sofort in diese musikalische Sparte lotst . Aber zu meiner Freude entpuppen sich die hier gebotenen 10 Stücke ,in eine völlig andere Richtung . Denn die drei gestandenen Musiker haben mit dem ganzen moderneren Scheiß nichts am Hut und haben in den 20 Jahren Banderfahrung , unter anderem bei „Viu Drakh“, „Headless“ „Horsemen“, „Trouble Kid“, „Klabusterbären“ , „ Barracudas“ … schon mehr als genügend unterschiedlichsten musikalische Erfahrungen gesammelt ,um sich nicht in irgendeiner Form trendig präsentieren zu müssen .Und so zeigt man sich dann auch hier in einem doch eher sehr old schooligem Gewand ,welches sich aus 80’ziger Jahre Heavy Metal und ner riesen fetten Portion an Punk'n Roll zusammensetzt .Obwohl sicherlich das musikalische Grundgerüst eher etwas einfacher gestrickt ist und man irgendwas außergewöhnliches oder sehr eigenständiges umsonst sucht ,rockt die Scheibe ungemein .Hier gibt es dann auch tatsächlich nicht einen Song ,der dich nicht mitreißen kann .Ne ,ganz im Gegenteil ,jedes einzelne Stück ist richtig fett mit abgeh Rhythmen und nem hohen Energielevel vollgepackt , so dass man ganz automatisch mitgezogen wird und die ollen Knochen sich fast schon zwangsweise in Bewegung versetzen .In der Hinsicht ist es echt schon verdammt stark ,wie man sich hier präsentiert .Da sollte es einem dann auch nicht wirklich übermäßig stören ,das hier halt mit eher typischen und recht eingängigen Strukturen herumgewerkelt wird .Ne echt ganz solide Angelegenheit ,die echt Laune macht und bei ner Livepräsentation sicherlich vor der Bühne für mehr als genügend Partystimmung sorgen wird . ( LEO )
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                                                                                                  UNCLE ACID & THE DEADBEATS – „ WASTELAND “
So völlig unscheinbar und im ersten Moment auch nicht gerade enorm aussagekräftig ,wie sich das Cover des fünften Albums der Engländer gestaltet ,ist deren musikalische Darbietung nun absolut nicht .Allerdings sitzt unsereins doch erst mal wieder eher überfordert da ,und sucht verzweifelt nach den passenden Worten für das ,was einem in den 8 Songs geboten wird .Irgendwo hab ich ja nun gelesen ,dass deren Sound in die Sparte Occult Doom Stoner Rock eingeordnet werden sollte .Das kann man so dann sicherlich auch irgendwie stehen lassen ,wobei man aber ohne jeden Zweifel auch noch anderweitige stilistische Einflüsse ganz klar sichten wird .Zum einen gibt es hier bei einigen Songs schon mehr als deutlich zu verspüren ,dass die sich auch so nen gewissen tief psychedelischen Sound widmen und auch nicht völlig abgeneigt sind ,hier und da mal so nen leicht  metallischen Einschlag mit einzubeziehen .Zugegebener Maßen schaffen die es hier dann sogar erstaunlich gut ,das alles verdammt gut miteinander zu verbinden und den einzelnen Stücken durchaus immer wieder ein Eigenleben zu verleihen .Obwohl nun der Großteil der Songs mit ner jeweiligen Spielzeit von über 4 min .aufwartet , gestalten die sich enorm abwechslungsreich und zeigen ganz deutlich ,dass man sich beim Song schreiben echt nen Kopf zerbrochen hat .Zum großen Teil kann deren Soundmixtur schon verdammt gut mitzureißen ,auch wenn wiederum über lange Strecken eher ein musikalisches Gebilde kreiert wird ,dass dann „nur“ zum genaueren Zuhören geeignet ist .Aber selbst die sehr ruhigen ,sachter dahinziehenden Töne bringen einen Rhythmus mit sich ,welcher dir sofort ins Blut übergeht .Einzig allein die doch mehr als markante hohe Stimmlage, die mich doch zusehends eher an einen Vertreter der Glam Rock Metal Fraktion erinnert ,will bei mir nun nicht wirklich endgültig ankommen .Zum einen ist der Gesang eher etwas hintergründig abgemixt und zum anderen bietet der nun wirklich nichts großartiges an Variabilität ,sondern stellt sich durchweg doch eher recht gleichbleibend dar . Trotz dieses „Makels „ muss ich doch feststellen ,dass mich die gut 46 min . dennoch recht gut anmachen und ich zu keiner Sekunde irgendwie den Drang verspüre ,hier die STOP Taste drücken zu müssen . Der doch recht ausgeklügelte und kreative Sound würde sich sicherlich verdammt gut als Filmmusik machen .In Punkto Livedarbietung weiß ich nicht so recht ,wie man darauf reagieren sollte /könnte .( LEO )
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                                                                                                  WE HUNT BUFFALO – “ HEAD SMASHED IN”
Die drei bärtigen Kanadier bringen mit “ HEAD SMASHED IN” nun auch schon ihre sechste Scheibe an den Start und können hiermit bei mir im ersten Moment auch ganz gut punkten .Schon das Cover des Digipacks kommt echt richtig gut stark rüber ,man aber leider komplett auf nen booklet verzichtet . Aber gut ,Informationen über die gibt’s ja im Netz nun mehr als genug zu finden .Musikalisch haben die sich nun selbst in den Bereich des Fuzz Rock eingeordnet ,was für mich mal wieder bedeutet ,dass ich hiermit ziemliches Neuland betrete .Aber gut ,irgendwelche „abartigen „ Musikbezeichnungen tauchen ja heutzutage überall mal wieder auf und sollten von daher nun nicht immer bitter ernst genommen werden .Für mich stellen sich deren hier gebotenen 9 Songs am ehesten als ne Mischung aus Stoner Rock ,leicht doomigen Elementen und ner gehörigen Portion an psychedelischen Elementen dar .Dabei gelingt es den Jungs ,diese unterschiedlichsten Einflüsse zu einem flüssigen Klangbild miteinander zu verbinden ,welches sich als durchaus sehr abwechslungsreich darstellt .Neben nen ganzen Haufen an schwerfälligen tragenden Riffs und längeren ,richtig starken Soligitarreneinlagen ,packt man aber ganz vereinzelt auch mal ne gehörige Portion an Grooves mit rein .Gerade in den Momenten ,in welchen man eher der etwas psychedelischeren Vorgehensweise widmet ,zeigt man sich fast schon etwas melancholisch angehaucht . Insgesamt gesehen ist das Album eher sehr ruhig schwerfälliger ausgefallen und bietet nur ganz vereinzelt mal eine etwas härtere und schnellere Gangart an .Dennoch kommt hier keine Langeweile auf ,da gerade die Gitarren hier verdammt viel bieten und auch rüberbringen können .Obwohl Gesangs technisch hier nicht übermäßig viel Abwechslung geboten wird ,passt auch der hier bestens, mit seinem kräftigen und recht klarem Ausdruck , rein .Ne recht gelungene und nette Scheibe ,welche diejenigen ,welche mit dem Begriff Fuzz Rock wirklich was anfangen können ,sicherlich vollkommen überzeugen wird . ( LEO )
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                                                                                                  STRATOVARIUS – „ ENIGMA: INTERMISSION II“
Die Finnen STRATOVARIUS sind ja nun ohne jeden Zweifel ne Band ,über die jeder ,einigermaßen interessierte Metalfan schon in irgendeiner Form mal was gehört haben muss .Immerhin gehören die nun schon seit nem gefühlten halben Jahrhundert ( 1985) zu einer der bekanntesten und größten Power Metal Bands ,welche sich auf unseren Planeten tummeln .Deren Diskographie ist von daher auch echt schon sehr beachtlich und zweifelsfrei haben die über all die Jahre ne ungemein großen Fangemeinde um sich scharren können .Das nette Teil ,was hier nun vor mir liegt ,sollte man in erster Linie „nur“ als ne Compilation ansehen ,auch wenn hier drei brandneue Songs mit rübergebracht werden .Jedenfalls ist das Ding mit 16 Songs und ner Spielzeit von über 80 Minuten richtig gut vollgepfropft mit musikalischer Unterhaltung .Neben den erwähnten brandneuen Tracks "Enigma" ,"Oblivion" und „Burn Me Down“ ,die nur so vor epischen Melodie , harten Gitarren Riffs und teils recht bombastischen Refrain strotzen ,hat die Band wohl zum ersten Mal in ihrer Geschichte hier auch 4 Klassiker mit eingebracht ,welche man in ein sehr starkes orchestrales Gewand verpackt hat . In wieweit gerade diese Songs nun besser oder schlechter rüber kommen ,kann ich aber nun mal absolut nicht nachvollziehen ,da meinereins die Originale halt nun mal nicht kennt .Auf jeden Fall hören sich gerade diese Stücke doch sehr ,sehr Radio tauglich und Massen kompatibel an ,sprich ,die wirken doch schon eher kitschig, popig und Trend verseucht .Dennoch würde ich hier doch glatt mal behaupten ,dass "Enigma: Intermission II" dennoch ne einigermaßen lohnenswerte Investition darstellt . Wer auf klassischen Power Symphonic Metal steht ,welcher technisch absolut top ist ,ne ganze Masse an epischen Ausflügen mit sich bringt und gerade in Hinsicht hymnischen Charakter echt glänzt ,wir ohne jeden Zweifel hiermit absolut glücklich gemacht .Selbst meinereins ist auch nach dem dritten Durchlauf durchaus geneigt ,nochmals die Play Taste zu drücken .Zwar keine völlig überwältigende, aber dennoch irgendwie verdammt feine metallische Angelegenheit . ( LEO )
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                                                                                                  MAXXWELL – „ METALIZED“
Ha ,die Schweizer lassen ja nun weder gestalterisch ,noch von der Namensgebung irgendwelche Zweifel aufkommen ,was die uns musikalisch anbieten werden .Ganz unbekannt dürften die Jungs eh nicht sein ,denn nach vier Albumen und zwei EP‘s sollte man sich doch schon durchaus so einen gewissen Status in der Metalszene erspielt haben !Mit ihrem in metallic Silber gestalteten Digipack machen die einem auf ihrem aktuellen Longplayer jedenfalls sofort eindeutig klar , dass es hier nun nicht in eine Schmuserichtung gehen wird . Bestückt mit satten 15 metallischen Stücken ,geht hier gut ne Stunde lang ,dann doch ziemlich gut die Lutzie ab .Nicht wirklich old school ,aber auch nicht übermäßig modern gestaltet , lassen die hier nen durchaus mitreißenden Heavy Rock vom Stapel ,welcher sich auch technisch geschehen, von ner richtig guten Seite zeigt .Dabei ist man durchaus auch echt bemüht ,die gesamte musikalische Darbietung in den unterschiedlichsten Facetten rüberzubringen. Vereinzelt tauchen da dann mal leichte Ausflüge ins eher bluesige Musik Lager auf ,welche recht erfrischend aufs gesamte Song Gefüge einwirken können und somit auch zusätzlich noch für Abwechslung sorgen .Auch vereinzelt eingestreute Gitarrensolis wirken sich hierbei eher positiv aus und werde vor allem nicht überzogen lang eingesetzt .Neben nen ganzen Arsch voll an coolen Riffs und Ohrwurm Refrains ,zeigt man sich natürlich auch an vielen Stellen verdammt groovend , so das man echt keine Angst haben muss ,hier bloß still stehen zu müssen .Selbst in Sachen stimmlicher Darbietung spielt man durchaus auch mal mit unterschiedlichen Ausdrucksformen ,auch wenn sicherlich dieser doch eher etwas klarere aber kraftvolle Heavy Gesang überwiegt .Obwohl die 15 Stücke nun alle samt ganz gut runtergehen ,können nicht alle wirklich voll überzeugen .Aber solche Songs wie z.B „Metalized“ ,der sich als so ein so richtig deftiger metallischer Brecher präsentiert, geht wirklich voll und verdammt gut in die Knochen  . Bei dem passt wirklich jede einzelne Note! Das könnte ohne Zweifel ein Song werden ,der sich zu nem echten Metalhymne entwickeln könnte .Nicht viel weniger mit so nem Hymnencharakter bestückt , zieht auch Titel 10 „Given it all“ hier seiner Wege und wird ohne Zweifel die Metalgemeinde mitschwingen lassen kann .Fast schon logisch für so ne Veröffentlichung ist sicherlich ,dass man hier auch ne Ballade vorfindet Titel 5 „Scars“ ist allerdings nun nicht ganz so schmalzig aufgebaut ,wie man sich das vielleicht hätte denken könnte .Vielmehr bietet dieser Song dennoch einiges an Abwechslung im Rhythmusbereich und wird vor allem mit echt guten Melodien punkten können .
Wer ne saftige metallisch harte Keule um die Ohren geschlagen bekommen will ,welche sich sicherlich als sehr Radio tauglich verkaufen wird ,kann hier getrost seine gierigen Finger nach ausstrecken .Neben den harten Metalklängen sorgt sicherlich auch die echt fette ,allerdings etwas zu clean wirkende Produktion dafür , dass jede Party in Schwung kommen wird . ( LEO )
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                                                                                                  GRENZENLOS – „ DIE WELT WARTET NICHT“
Kurze Rede ,langer Sinn ! Beim Thema Deutschrock ist es ja nun mal so, das unweigerlich diverse Vergleiche zu den „Großen“ dieser Sparte aufkommen .Namen braucht man da ja wohl nicht zu nennen ! Und das ist bei den Jungs aus dem Allgäu ,welche uns auf ihrem dritten Studioalbum 18 Songs näher bringen ,dann natürlich auch recht deutlich herauszuhören .Gut ,gerade in diesem musikalischen Sektor ,ist es sicherlich alles andere als einfach ,mal ne eigne Note mit reinzubringen bzw .was völlig Neues aus dem Ärmel zu schütteln .Wie auch immer ,die vier Burschen zeigen sich musikalisch durchaus verdammt voll fit und sind bemüht ,doch auch rhythmisch hier einiges an Abwechslung mit reinzubringen . Obwohl man sich vorzugsweise hart und schnell präsentiert ,dabei richtig gut rockend vorwärts geht , tauchen aber auch immer mal wieder sehr ruhige Momente auf .Dabei setzt man streckenweise auf leichte Chorus Gesäge und Refrains ,welche unweigerlich mitziehen und hierbei dann natürlich bestens zum Mitsingen geeignet sind . Teils reichen diese Einsätze dann sogar soweit ,dass man da dann doch schon von einem starken hymnischen Charakter der Songs sprechen kann .Hierbei sind es insbesondere die Gitarren ,welche durchweg den Sound prägen und sehr bestimmend wirken .Insgesamt gesehen ist der Sound der Burschen ziemlich modern gehalten , halt genau so  ,wie das im Moment halt überall geboten wird und angesagt ist . Für mich ne eher sehr Trend  orientierte Mucke ,die einem zwar mitzieht ,rein musikalisch auch überzeugen kann und sicherlich auch ne ganze Menge gute Stimmung verbreitete ,aber aus der breiten Masse nicht wirklich sonderlich herausstechen kann bzw .wird .So etwas ,wie einen wirklichen Überraschungsmoment kann man auch hier absolut  nicht finden .Fest steht dennoch ,die Band passt haargenau in die derzeit immer größer werdende Deutsch Rock Szene und wird ohne Zweifel ,gerade bei der jüngeren Generation gut punkten können . ( LEO )
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                                                                                                  AHNENGRAB – “ SCHATTENSEITEN"
Seit ihrer Gründung 2006 hat das aus der Frankfurter Ecke stammende Fünfergespann doch immer ne recht lange Zeitspanne benötigt ,um neues Material  abzuliefern .Deren Debüt „Ahnengrab“ (2008 ) kam ja noch recht flott ,aber bis zur nächsten Scheibe „Omen „ dauerte es dann immerhin wieder 4 Jahre  .Mittlerweile sind auch schon wieder 6 lange Jahre ins Land gezogen ,bis man euch da draußen nun doch endlich mit neuem Material beglückt .Hat sich das Warten nun gelohnt …mal hören ,was die einen nun in gut ca .53 min .so alles feines zu bieten haben .Musikalisch fährt man in den 10 Stücken keine ganz klare Linie ,auch wenn sicherlich vordergründig der black metallischer Einschlag ganz deutlich zum Vorschein kommt und hierbei dann auch recht stark das Gesamtbild bestimmen . Dennoch zeigen sich die einzelnen Stücke musikalisch recht vielfältig angereichert ,denn neben eher melodischen Death Metal Einschüben ,leichten Heavy Metal Elementen ( insbesondere bei den Riffs ) ,taucht hier natürlich auch eine recht starke Portion an Pagan Metal Einflüsse mit auf .Dabei zeigt man sich insbesondere im Rhythmusbereich .sprich beim Songaufbau, durchaus abwechslungsreich und bietet so ziemlich alles ,was man von so ner Mucke erwartet .Neben so richtig derben heftigen Black Metal Attacken ,schwermetallischen Gitarreneinlagen ,sind es insbesondere die vielen ,eher ruhiger gehaltenen Passagen ,welche dem Album ne recht gute Ausstrahlung verleihen können .Teils recht episch wirkend ,andererseits aber auch leicht heroisch angehaucht ,schaffen die hier durchaus recht gut ,ne Stimmung und Atmosphäre aufzubauen ,welche den Zuhörer mitnehmen kann .Gerade bei ihrem eher ruhigen melodischeren Zwischenspiel kann sich die Band am stärksten in Szene setzen ,da man hier auch mal ein paar richtig coole Riffeinlagen mit einbaut .welche verdammt gut ins Ohr gehen .Positiv ist auf jeden Fall auch zu sehen ,das sich das Album nicht nur von einer tiefer kalten Dunkelheit geprägt präsentiert  ,sondern auch in Punkto Ausstrahlung verschiedenste Facetten mit sich bringt . Songs wie z.B  „...When Paths Separate“ wirken schon fast hell und wärmend .Obwohl das nun ein rein instrumentales Stück ist , bringt gerade das , neben ner starken Melodieführung ,jede Menge an eher etwas „positiveren“ Ausstrahlung mit sich .Auch mit dem Abschlusssong „Sternenmeer“ weicht man noch einmal recht stark von vorangegangenen Geschehen ab .Eher im Midtempobereich angesiedelt ,kommt hier so einiges an verdammt guten melodischen ,fast schon romantisch wirkenden Strukturen zum Vorschein  ,welche einen Zeitweise durchaus in eine Art der „Traumwelt“ eintauchen lassen können .Obwohl hier zwar auch immer mal etwas härter in die Saiten gegriffen wird ,stehen dennoch eingängige Melodien und vor allem die ruhigere, sehr abwechslungsreiche Gitarrenarbeit im Vordergrund . Von solchen Songs hätte ich mir hier doch noch einige mehr gewünscht ,da es für mich gerade diese Songs sind ,welche doch so einen gewissen Wiedererkennungswert widerspiegeln und der Mucke so etwas wie eine leichte Eigenständigkeit verleihen . Wurde auf den vorangegangenen Veröffentlichungen von der schreibenden Zunft  immer wieder der Gesang als eintöniges und eher monotones Gekeife abgehandelt ,so zeigt man sich hier durchaus etwas variabler .Zwar gibt’s auch hier verstärkt  Gekeife ,aber man zeigt sich auch mal eher mit einem klarerem ,normalen Ausdruck ,welcher teils ganz leicht schon etwas in Richtung  „Sprechgesang“ geht .Sicherlich ist es nun absolut nicht gelogen ,wenn man der Band in Sachen Innovationen  nicht unbedingt einen Orden verleihen kann. Dennoch man merkt es deutlich jedem einzelnen Stück an ,dass man sich darum bemüht ,eigene Ideen und Kreationen mit einfließen zu lassen .Auf jeden Fall haben die Jungs hiermit eine durchweg wirklich solide Arbeit abgeliefert ,welche nicht nur bei der dunklen schwarzen Fraktion, sondern auch bei der allgemein metallischen Hörerfraktion ankommen sollte . ( LEO )
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                                                                                                 AHNENKULT – „ ALS DAS LICHT VERGING“
Irgendwie kann oder sollte man die beiden Burschen ,welche sich hinter „AHNENKULT“ verbergen ,wohl durchaus noch als ne echte Undergroundband einstufen können .Zwar haben die ne facebook Seite und sind auch bei metal-archives.com vertreten ,aber was deren bisherige Veröffentlichungen ,sonstige Infos oder vielleicht sogar Interviews betrifft ,ist im world wide net nun nicht gerade übermäßig viel zu finden .Dabei kann das bereits 2010 gegründete Duo durchaus schon auf einiges an diversem Veröffentlichungsmaterial zurückblicken (2010 Demo-Tape „Kult",2013 EP „Allmacht“ 2014 EP „Götterkult“ + 2017 Samplerbeitrag auf“ Weltenkraft Compilation“ ) Und da verwundert es mich dann doch ein bissel ,dass bisher wohl noch niemand so wirklich großartiges Interesse an der Band gezeigt haben sollte !!Denn was die nun auf ihrem aktuellen , fast 44 minütigen Longplayer musikalisch von sich geben ,hat schon Klasse ,geht gut ins Ohr ,ist abwechslungsreich und macht vor allem selbst meinereins, ziemlich an .Hierbei bewegen sich die 7 Songs alle samt ganz tief im Pagan - und Black Metal Lager ,wobei sicherlich auch stellenweise so ein gewisser Viking Metal Einschlag keinesfalls zu leugnen ist . Wer jetzt aber gleich mal wieder denkt ,naja ,das wird halt auch der ultra typische Mix dieser unterschiedlichen musikalischen Sparten sein ,wird sicherlich dann doch eher sehr positiv überrascht sein .Denn die beiden Protagonisten kriegen das Zusammenspiel und die Zusammenführung dieser unterschiedlichen Ausrichtungen wirklich so hin ,dass es weder kitschig , ultra typisch ,geschweige denn ,monoton rüberkommt .Da man sich inhaltlich mit der nordisch germanischen Mythologie auseinandersetz, gestaltet man die einzelnen Songs vorrangig mit sehr erhabenen Melodien ,welche teilweise sogar schon verdammt stark hymnisch angehaucht sind . Das sich dadurch über weite Strecken ne verdammt starke Atmosphäre breit macht , ist dann echt nicht verwunderlich .Wer jetzt aber annimmt ,das hier nur auf ne atmosphärische Stimmung gesetzt wird ,welche sich eher im Midtempobereich bewegt , denn wird die Band nach dem ersten Hördurchlauf fett eines besseren belehrt haben .Denn auch hier gibt’s immer mal die volle Breitseite ,bei welche dir dann der absolut blanken Hass entgegenschlägt .Obwohl diese extremeren Elemente eher nur etwas kurzweiliger auftreten ,haben die aber dennoch ne mehr als positive Wirkung auf die gesamten Stücke .
Logischer Weise haftet den einzelnen Stücke auch so ein gewisser leicht folkloristischer Touch an ,welcher insbesondere durch die ruhigere Gitarrenarbeit und einzelner Melodien hervorragend rübergebracht wird . Auch was den Gesangsbereich angeht ,wird hier mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen gearbeitet .Obwohl zwar vorrangig auch hier eher mit nem miesen keifen/krächzen gearbeitet wird ,finden sich dennoch jede Menge anderweitiger stimmlicher Präsentationen ,welche von leicht choral  bis hin zu fast schon sprechend reichen .Je nach der Ausstrahlung und Atmosphäre des Titels setzt man diese dann wirklich gut und immer passend ein ,ohne irgendwie den Song dadurch überladen kitschig klingen zu lassen . Sehr positiv ist gerade bei der gesanglichen Darbietung ,dass man sogar über weite Strecken
die Text klar erkennt und sich somit bereits beim Zuhören mit den inhaltlichen Aussagen auseinandersetzen kann .Das findet man ja in solchen musikalischen Bereichen dann doch eher verdammt selten  .Nachdem die Scheibe nun bereits zum dritten Mal in meinem Player rotiert ist ,bin ich echt mehr als davon überzeugt ,dass man hiermit so einiges an neuen Fans rekrutieren kann und nen wirklich großen Schritt in Sachen Bekanntheitsgrad machen wird . ( LEO )
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                                                                                                 CRUDA SORTE – „EWIGKEITEN IM SCHIMMEL“
Berlin hat ja nun gerade in punkto Metalszene enorm viel an Bands mit den unterschiedlichsten musikalischen metallischen Ausrichtungen zu bieten und gehört für mich persönlich doch mittlerweile zu den „Hochburgen „ ist Sachen Szenegeschehen .Seid nun mehr als 13 Jahren ist da auch das Trio von „Cruda Sorte „ am ackern und fördern mit „Ewigkeiten im Schimmel „ ihr mittlerweile drittes Album ans Tageslicht .Mit gut 37 min . an dunklem, schwarzen und teils sehr atmosphärischen Klängen bestückt ,zeigen die Jungs in ihren 6 Songs ganz eindeutig auf ,dass man trotz old school Black Metal Ausrichtung ,keinesfalls alt gebacken ,ultra typisch oder völlig uneigenständig klingen muss .Denn trotz der recht kompromisslosen Herangehensweise ,kann die Band so gewisse „Extras“ in ihre Mucke einbauen ,welche der Mucke durchaus nen recht starken Punkt an Eigenständigkeit verleihen kann .Hierbei zeigt man sich nur ganz selten mal in einer eher etwas „depressiveren“ Stimmung ,sondern setzt bedeutend mehr infernale Klänge .Beginnend mit nem Intro ,welches fast schon irgendwie nen bissel psychedelisch ,aber auch verdammt atmosphärisch wirkt ,brauchen die dann nicht wirklich lange, um dann auch gleich in Richtung des Totalangriffs zu gehen .Denn der zweite Song ( welcher auch mit  über elf Minuten den längsten Track  der Scheibe ist ) ,entfacht sofort ein wahres black metallisches Inferno ,bevor man dann mit echt starken ,eher ruhigen Passagen weiterzieht .Teils recht erhaben ,teils  leicht folkloristisch wirkend, baut sich hier schon eine Atmosphäre auf ,welche einem durch Mark und Bein geht .Diese „entspannende“ Phase hält aber nicht all zu lang an ,bevor es dann wieder knallhart in Richtung fettem und druckvollem puren Black Metal geht . Diese unterschiedliche Spielweise wechselt dann innerhalb des Songs immer wieder.  Entsprechend er unterschiedlichsten Spielweise ,passt man sich hier auch gesangstechnisch an und bietet durch Klargesang / Gekeife auch hier in Sachen Kontrast so einiges .Obwohl sich Song 3 „Windungen“ anfangs  auch im Mittelteil doch sehr ruhig und eher melodischer darstellt ,kommt das Stück dennoch in seiner Gesamtausstrahlung als pures black metallisches Intermezzo rüber .Titel 4 "Spinnentanz und Giftbefall" hingegen ,wartet mit keinerlei großartigen melodiöseren Einschüben auf ( gut ,kurzfristig wird auch hier mal das Tempo herausgenommen ) ,sondern baut sich von Minute zu Minute zu einem höllischen ,immer intensiver werdenden dunklen ,bösen Trip auf ,welcher wirklich einen Haufen an Energie und Durchschlagskraft mit sich bringt. Der wohl atmosphärischte Titel dieser CD ist ohne Zweifel dann  „Paradigma des Abfalls“ in welchem man klanglich verdammt interessante und wirkungsvolle Passagen ( z.B .Schamanen hafte Trommeln ) mit einfließen lässt. Eher ruhig und getragen ,zieht man hier seiner Wege, wobei diesen Song so eine gewisse geheimnisvolle, erdrückende und dunkle Aura umgibt ,welche einem doch schon zeitweise so etwas wie einen kalten Schauer über den Rücken jagen kann .Der teils eher etwas im Sprechbereich angesiedelte , fast schon schmerzverzerrtes ,teils sehr wütend ,teils depressiv wirkendes anmutendes  „Schreigesang“ verstärkt dann diesen Reiz noch einmal ungemein .Ein absolut super satter Song ,welcher wohl niemanden wirklich „kalt“ lassen wird .Mit „Schimäre“ bietet man dann noch einmal einen wirklich gelungenen Abschluss .Eher sehr majestätisch und getragen gehalten ,verbreitet der hier ne verdammt episch anmutende Atmosphäre und stellt gerade in den sehr melodischen Gitarren Zwischenspielen seine Klasse ganz klar dar .Die Band hat‘s echt gut hinbekommen ,ihre Songs so zu gestalten ,das es immer wieder Momente zu erhaschen gibt ,welche erneut dafür sorgen können ,dass man ganz bewusst und intensiv hinhören kann bzw .muss .Echt starke Scheibe ,die es zwar nicht ganz bis zu ner HAMMER Bewertung geschafft hat ,aber dennoch mächtig Eindruck bei mir hinterlässt . ( LEO )
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                                                                                                           MEGASTORE – „ APPEARANCE“
Jetzt sitze ich aber erst einmal wirklich ziemlich bedebbert da und habe so ziemlich absolut keinen Plan , was ich mit den hier gebotenen 6 Songs anfangen soll .Schon allein das eher etwas merkwürdige Cover ließ bei mir schon mal so etwas wie eine „Schrecksekunde“ entstehen und irgendeine kleine Vorahnung ,was es hier nun Mucke mäßig abgehen würde ,kam auch nicht nur ansatzweise auf .Also rein mit dem Teil und hingehört …Nächste Merkwürdigkeit , 11 Titel sind auf der CD angegeben ,aber mein Player zeigt nur 6 Songs an ???? Also mal nachgeforscht und leider nix wirklich aussagekräftiges im Internet gefunden .Einzig allein Herkunftsland,Bandbesetzung und Erscheinungsjahr ( 1997) waren auszumachen .Alles wirklich sehr komisch .Sehr auffällig ist auf jeden Fall schon mal ,die doch eher etwas schwächliche Produktion ,welche nun nicht wirklich fett wuchtig aus den Boxen dröhnt. Aber gut ,da wollen wir mal nicht gleich negative Gedanken aufkommen lassen ,denn in erster Linie soll ja nun mal die musikalische Leitung zählen .Und hierbei machen es mir die Italiener nun alles andere als einfach . Irgendwie ist das hier ne Mixtur aus Grunge ,Alternative und ner Portion an Hardcore .Vielleicht könnte man dem Geschehen ja sogar noch ne ganz leicht punkige und eventuell progressive Note anheften ,welche sich hierbei aber nun nicht wirklich eindeutig augenscheinlich darstellt .Tja Leute , eigentlich sollte ja so ne Zusammensetzung der unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse dann bei dem einen oder anderen auf ungeteiltes Interesse stoßen .Aber ehrlich ,so wie sich die 5 Leutchen hier präsentieren ,ist die Veröffentlichung wohl eher zu einem Ladenhüter mutiert und man hat sich folgerichtig  als Band besser aufgelöst .Das man sich so rein von der Handhabung der Instrumente ja noch recht vielseitig zeigt und sicherlich auch nicht in die Kategorie „Anfänger“ einzustufen ist ,machen die hier schon recht deutlich .Aber das war es dann auch schon ,was man als einen noch positiven Faktor dieser Veröffentlichung bezeichnen möchte .Denn ansonsten plätschert das Geschehen hier einfach nur vor sich hin ohne auch nur ansatzweise mal einen Moment dafür sorgen zu können ,dass man mal genauer hinhören wollte bzw .sollte .Da gibt es kaum mal so ein paar richtig deftige oder irgendwie interessante Songs ,die einen wirklich anmachen .Wirklich nicht einmal ansatzweise schafft es auch nur einer der Songs ,beim Zuhören wirklich zu punkten .Gut ,die eine oder andere etwas abgefahrener wirkende Riffpassage lässt mal leicht aufhorchen ,mehr aber auch nicht .Recht nervig hierbei zeigen sich auch die Sangesdarbietungen .Nen bissel leicht im typischen Grunge Stil gehalten ,vereinzelt sogar leicht mal in Richtung Hardcore Gebrüll gehend ,wirkt das aber völlig kraftlos und teils schon fast Quäker haftig nervend .Also ,ich habe echt absolut keinen Plan ,wen man damit „vorm Ofen vorlocken will/kann „! Schlussendlich bin ich doch irgendwie verdammt heile froh ,dass nach 6 Stücken der Silberling endlich aus dem CD Schacht entfernt werden kann . ( LEO )
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                                                                                                           DEAD GIRLS ACADEMY – “ ALCHEMY”
Wenn ich jetzt mal so rein von der Covergestaltung und vom Bandnamen ausgehe ,würde ich das ,was einem hier eventuell musikalisch erwarten könnte ohne Zögern in die Sparte Dark Rock bzw. Gothic einordnet .Ist allerdings reines Klischeedenken .Nun gut ,nachdem die 11 Stücke  durchgerattert sind ,kann man einigen Stücken sicherlich so ein gewisse dunkles Ambiente nicht aberkennen ,aber was die musikalische Darbietung insgesamt betrifft, hat das nun rein gar nichts damit zu tun ,was mir zu allererst in den Gedanken herumgeschwirrt ist .Denn ,was die Truppe aus Los Angeles hier auf ihrem Debütalbum präsentiert ,ist in erster Linie recht modern angehauchter Rock ,welcher sicherlich auch nicht mit so ner gewissen Portion an „Pop“ geizt. Dabei zeigen sich die Stücke echt verdammt Radio tauglich ,soll heißen ,die gehen direkt in die Gehörgänge und sind enorm eingängig .So nen leichter gewisser Vergleich zu „Nickelback „ kommt da bei mir sehr stark auf .Hierbei deckt man ne recht große Bandbreite an unterschiedlichsten Darbietungsmöglichkeiten an ,welche von gefühlvoll ,knackig rockig bis heavy reichen .Besonders die teils metallisch anmutenden ,teils klassisch rockig gehaltenen Gitarrenriffs ,verleihen den Songs hierbei doch so einiges an Härte und können sicherlich auch mal dafür sorgen ,dass sich beim Zuhörer dann doch eventuell mal die eine oder andere Körperregion in Bewegung setzten kann/wird . Nen paar Gitarrensolis, leichte Keyboards ,die recht abwechslungsreiche Schlagzeugarbeit und vor allem der teils sehr melodischer Gesang sind es dann ,welche hierbei natürlich absolut mit reinpassen und dafür sorgen können ,das hier wirklich keine großartige Monotonie entsteht .Ein Song ,und zwar der Rausschmeißer „Far away“ sticht hierbei jedoch enorm aus dem sonstigen Geschehen heraus .Das ist ne richtig schweine geile Ballade ,die verdammt viel Gefühl ausstrahlt und ne richtig gute Melodie  - die einem in Mark und Knochen geht  - mit sich bringt .Allerdings muss ich eingestehen ,das mir dieser Song sowohl vom Rhythmus wie auch vom Aufbau her irgendwie mehr als bekannt vorkommt .( ist allerdings nirgendwo was von ner Coverversion zu lesen ). Zu welcher anderen Band oder Interpreten ich den nun zuordnen sollte, kann aber leider nicht wirklich sagen .Fest steht das der absolutes Hitpotential hat und sowohl rhythmisch wie auch melodisch sofort ins Ohr geht und sich dort festsetzt .Für nen Debüt ist die Scheibe richtig gut geworden und zeigt mehr als eindeutig ,das hier ne Band am werkeln ist ,welche ihre Instrumente beherrscht und sich auch bei Songwriting durchaus frisch darstellt .Das Mainstream Publikum sollte/kann hier ohne Bedenken getrost zugreifen . ( LEO )
Gordeon Music Promotion     http://www.gordeonmusic.de/
Soulfood   http://www.soulfood-music.de/
Victory Records   http://www.victoryrecords.com/
                                                                    
                                                                                                         PESTLEGION – „ ENTSAGE GOTT“ (7‘ EP)
Auch wenn die Black Metal Sparte nun nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Musikrichtungen zählt ,gibt’s dennoch auch hier immer wieder mal Veröffentlichungen ,welche nachhaltig bei mir echt nen super Eindruck hinterlassen und sich wirklich tief in dunkle schwarze Herz eingraben können .Das westphälische Vierergespann von  PESTLEGION punktet da bereits mit ihrem echt sau starken Cover bei mir .Alles im schwarz/weiß Layout gehalten ,kann man schon fast ahnen ,in welche tiefen ,höllischen Abgründe uns die Burschen mit den hier präsentierten 2 Songs führen werden .Nen paar ganz kurze, eher ruhige Parts und schon nimmt man die volle Fahrt in Richtung skandinavisch inspirierter Black Metal auf .Am stärksten sicherlich durch die norwegische Ausrichtung beeinflusst ,knallt man einem hier eiskalte ,ultra böse und miese black metallische Blastbeats um die Ohren ,so dass sich einem vor dem geistigen Auge die Höllenpforten unweigerlich öffnen .Trotz enormer Raserei finden sich aber dennoch auch eher etwas „melodischere“ Parts wieder ,welche man hierbei dann doch eher der schwedischen Musikszene zuordnen könnte .
Auf der B Seite hingegen zeigt man sich mit “Final sacrifice” dann doch eher etwas „Melodie“ betonter und vor allem atmosphärischer ,was gerade diesem Song dann auch so eine gewisse Eigenständigkeit verleiht .Zwar wird auch hier im Stile der norwegischen Ausrichtung in Richtung  höllischer Raserei gearbeitet, aber gerade im Bereich der Gitarrenarbeit legt man hier doch noch einmal ganz schön zu .Passend zu dem ganzen Geschehen ,beansprucht man seine Stimmbänder bis an die „Schmerzgrenze „ und krächzt/keift sich mies fast die Seele aus dem Leib .
Wer so richtig Bock hat ,sich knapp neun Minuten lang mal wieder ner wirklich old schooligen kompromisslosen blasphemischen Black Metals Mucke hinzugeben , den wird er Höllenfürst mit offenen Armen empfangen .Allerdings heißt es für Euch dann ,echt ranhalten ,da dieses kleine schwarze Vinyl lediglich auf 300 Stück limitiert ist . ( LEO )
Bleeding Heart Nihilist Productions      http://www.bleedingheartnihilist.de       info@bleedingheartnihilist.de
                                                                         
                                                                                                           HELSOTT –„ SLAVES AND GODS“
Das aus dem Bereich es Pagan -/Folk Metal nicht nur recht ansprechendes Material aus den nordischen Ländern kommt ,können die Amis von „Helsott“ mit ihrem zweiten Album recht gut unter Beweis stellen .Denn auch in dem sonnigem Kalifornien ist es so ,dass man ne Mucke  produzieren kann ,welche so einiges an Dunkelheit ,Atmosphäre und nordischen folkloristischen Elementen mit sich bringt , welche einem geistig in weit entfernte Klimazonen versetzen kann .Wenn man dann noch liest ,das man sich für die hier gebotenen 10 Stücken tatkräftige Unterstützung aus den  „Arkona“ , „Trollfest“ ,“Elvenking“ und „Equilibrium“ Bandlagern geholt hat ,ist fast zwangsläufig zu erwarten ,das einem hier qualitativ doch was recht hochwertiges geboten wird .Und so ist‘s dann auch, denn in den ca .47 min .Spielzeit sind keine wirklichen Ausfälle zu vermelden .Teils etwas an typischen Melodien ,Rhythmen und Klängen orientiert , schafft es die Band dennoch über weite Strecken ,ne rechte eigene Linie zu fahren .Das man hierbei neben den recht stark auftretenden Pagan - und Folk Elementen ( wenn meine Ohren mich nicht täuschen gibt’s sogar beim Opener so nen paar ganz leicht orientalisch anmutende Passagen zu entdecken ) auch ne nicht zu übersehende Portion an melodischem Death Metal Elementen und leichtem nordischen, Black Metal mäßigen Ambiente mit einbaut ,verleiht den Songs so einiges an Vielseitigkeit ,sprich Abwechslungsreichstem .Dabei schafft man es ,die Songs so zu gestalten ,das die doch recht gut ins Ohr gehen und auch immer mal wieder mit Momenten aufzuwarten ,welche einem erneut aufhorchen lassen können .Hierbei zeigt man sich teils fast schon symphonisch ,teils mystisch, teils sehr atmosphärisch aber auch über weite Strecken verdammt aggressiv .Da ist wirklich schon für jeden Geschmack etwas dabei .Die Stärken der Band liegen hierbei recht eindeutig bei solchen Stücken ,wie z.B „The Coward’s Curse“,“ Eye of the Past „( beide mit Klavierpassagen bestückt ) oder auch „Return Hyperborea „ ( mit weiblichen Gesangspassagen versehen ) ,welche neben ner wirklich starken, teils mystische Atmosphäre auch so einiges an Solieinsätzen im Riffing mit sich bringen .Neben der durchaus starken ,unterschiedlichen Melodieführung zeigt man sich aber auch Gesangstechnisch recht breit gefächert .Vorrangig bedient man sich zwar auch hier des eher etwas leicht miesen black metallischen und tieferen Growl Ausdrucks ,setzt aber dennoch auch immer mal wieder auf leichten klarerem Sprechgesang und einer eher etwas in Richtung Chorgesänge gehenden Ausdrucksweise .Als Rausschmeißer hat man sich hier dann noch an die Coverversion des  Tom Petty Songs „Runnin Down a Dream“ herangewagt. In wieweit man diesen nun als gelungen oder auch nicht ,einordnen könnte/sollte ,muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden !Insgesamt gesehen können die Amis mich mit ihrer Leistung hier jedenfalls hier voll überzeugen ,auch wenn man so etwas wie den absoluten „Überfliegersong“ hier eher nicht vorfindet . ( LEO )
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                                                                                                           ERODED- “ NECROPATH”
Obwohl das italienische Trio nun bereits seit satten 15 Jahren am Start ist ,kann man die wohl nicht gerade in die Sparte der „Arbeitstiere“ einordnen .Denn „Necropath“ ist man gerade die zweite Langrille ,welche man nun ans Tageslicht befördert  .So ein ganz ganz kleines bissel kann sich ja unsereins noch an deren Debüt „Engravings Of A Gruesome Epitaph“ erinnern ,so das man ansatzweise doch schon recht genau weiß ,was einem nun mit den aktuellen 8 Nummern geboten werden wird . Durchweg Knie tief im Sumpf des old school Death Metal watend ,bringen die dann hier auch bei jedem einzelnen Song ihre Vorliebe zum schwedischen Todesstahl ganz deutlich zum Vorschein . Hierbei gibt man sich keinerlei Spielereien hin ,sondern kommt immer direkt zur Sache .Und das ganze Geschehen klingt echt super fett und kann einen auch verdammt gut mitziehen .Obwohl sicherlich an diversen Stellen auch mal kurz das Tempo leicht gedrückt wird ,schafft es dennoch fast jeder einzelne Song, jede Menge an „Abgeh“ Momenten rüberzubringen .Auch die  recht fies gehaltenen Growls passen hier natürlich wie „Arsch auf Eimer „ ,auch wenn die mit der Zeit dann vielleicht doch eher etwas monoton werden .Darüber könnte man ja noch hinwegsehen ,wenn‘s nun darum geht ,nen bissel was an Kritik auszuteilen .Aber was nun Eigenständigkeit oder so einen gewissen Widererkennungswert betrifft ,so bringt man her echt keinerlei Überraschungen mit sich. Typischer Soundaufbau und Riffs ,welche man beliebig jeder anderen Death Metal Band zuordnen könnte ,stehen hier voll an der Tagesordnung .Das klingt alles wirklich total austauschbar ,wobei sicherlich auch die größte „Problematik“ darin besteht ,das es absolut kein Stück gibt ,welche in irgendeiner Weise mal wirklich herausstechen kann . Das die Italiener handwerklich fit sind ,kann man ja nun absolut nicht abstreiten .Da könne die schon mehr als überzeugen . Genug Power und Energie bringen deren Stücke auch mit ,so dass ohne jeden Zweifel hier auch nen richtig schöner Pulk vor der Bühne entstehen wird/kann .Hätte man sich nur mal nen bissel mehr nen Kopf beim Songwriting gemacht ,da doch auch mal ne eigne Note mit reingebracht ,wäre die Scheibe durchaus so nen absolutes Hammerteil geworden ,welches man unbedingt hätte weiter empfehlen müssen . ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen    https://fda-records.com/    contact@fda-records.com
                                                                                  
                                                                                                     HAMMER    IN DEMONI – „THE GRAND SLAM“
Wenn das geile, schon etwas bizarr abgefuckt wirkende Cover und der Titel auch nur annähernd genauso stark sind ,wie eventuell die Mucke der Magdeburger ,dann kann man sich wohl echt hier auch musikalisch auf ne verdammt derbe Kelle gefasst machen .Da die Jungs nun immerhin seid ihrer Gründung im Jahr 2013 ne  EP und nen Full Length Alben veröffentlicht haben, dürfte es da draußen sicherlich schon den einen oder anderen geben , welcher die Band in Vergangenheit bereits schon mal abgecheckt hat .Unsereins gehört da allerdings nicht dazu ! Also nicht lange gefackelt, rein mit dem Teil und das muntere Treiben der 12 Songs kann beginnen .Nen paar Sekunden klassisch anmutende Klavierpassagen und dann geht’s auch schon verdammt knackig voran .Recht fest im Bereich des Death Metal angesiedelt ,verbinden die ihren Sound allerdings mit ner  großen Portion an diversen Grind und Slam Elementen .Und diese Zusammensetzung macht sich hierbei echt verdammt gut .Ohne sich hier irgendwie großartig mal mit irgendwelchen Spielereien aufzuhalten ( nen par Samplereinspielungen findet man hier aber dennoch auch ) , geht’s hier vorrangig immer in Richtung Hochgeschwindigkeitsakrobatik .Insbesondere an den Gitarren bietet man hier ne überaus hammerharte satte Arbeit .Richtig super schweres und messerscharfes Riffing , welches sogar das eine oder andere kürzere Soli hervorzaubert , sind hierfür natürlich maßgeblich mit verantwortlich ,dass sich deren Mucke nun wirklich super fett und natürlich auch abwechslungsreich darstellt .Obwohl nun die einzelnen Stücke echt nur so vor Kraft strotzen ,gibt es aber dennoch immer mal wieder ein paar kürzere Momente ,in welchen man das Tempo dann doch mal etwas herunterschraubt und sich eher zurückhaltender darstellt .Am auffälligsten sind auf dieser Scheibe zweifelsfrei zwei Stücke . Denn bei ersten Song  „Viva la slam“ verarbeitet man doch ne recht gehörige Portion an eher klassisch anmutenden Passagen .Die tauchen sowohl ganz zum Anfang auf und werden dann immer mal wieder zwischen den längeren brachialen Parts urplötzlich eingesetzt .Ist ne ganz interessante Zusammensetzung ,zumal man damit nun in keinster Weise das fette Songgefüge zerstört ,sondern eher immer für einen sogenannten „Achtungspunkt“ sorgen kann .Auch beim 10‘ten Song „Balls of Bigfoot „ setzt man auf  kurze Überraschungseffekte .Obwohl man sich auch hier zum großen Teil fett und schwer austobt ,tauchen auch hier kurze kleinere Soundmomente auf ,die im ersten Moment echt aufschrecken und irgendwie verwundern . Aber gerade diese kurzen Momente sind es dann auch ,welche der Band ne gute Portion an Eigenständigkeit verleihen .Obwohl nun die Band ohne jeden Zweifel jede Menge an altbekannter Einflüsse verarbeitet ,schaffen die es dennoch recht gut ,ihrem Sound so ne recht starke eigene Marke anzuheften. Gesangstechnisch gibt hier natürlich auch noch was zu sagen .Zum größten Teil mit absolut inbrünstigen gutturale Growls bestückt ,setzt man aber dennoch durch nen höheren Ausdruck immer wieder auf etwas mehr stimmliche Variation .Da die Produktion selbst auch enorm druckvoll  und vor allem fett geworden ist , braucht bzw .dürft ihr Euren Lautstärkeregler nicht mal bis zum Anschlag drehen .Denn auch bei halber Verstärkerleistung knallt Euch die Mucke richtig super derb vors Gebälk . Ohne jeden Zweifel kann/wird man bei der Mucke richtig gut rumspringen ,bangen und voll abgehen .Da bleibt nur ganz wenig Platz ,um mal wieder die Haare und die Klamotten zu richten .Wer mal wieder ne richtig derbe ,satte und vor allem  gut gemachte brutale Death Metal Vollbedienung benötigt , der wird nach dem Genuss dieser Scheibe ,körperlich geschafft und mehr als zufrieden in seinen Fernsehsessel versinken . ( LEO )
Rotten Cemetery Records   https://www.rottencemetery.com/
                                                                                  
                                                                                        AGGRESSIVE MUTILATOR – “DET DJÄVLANÄSTET” ( TAPE)
Das schwedische Duo war ja nun bereits schon einige Male bei uns hier vertreten .Immerhin sind die ja nun auch schon seit 2012 am Start und können auf ne Vielzahl an Veröffentlichungen zurückblicken .Wenn’s mich jetzt nicht völlig täuscht ,ist das Teil hier wohl ihr mittlerweile 15 Release ,welche man auf die Welt loslässt . Mit 8 Songs bestückt ,zeigt man sich musikalisch in gut 18 min . so ,wie man es bereits auf den mir bekannten alten Veröffentlichungen handhabte . Eher verdammt roh ,unpolierten und fast schon etwas dreckig ,wird hier in doch recht unterschiedlichen musikalischen Sparten geräubert .Obwohl das Duo ohne jeden Zweifel in erster Linie ganz eindeutig auf die old school  Black Metal setzt ,sind deren Thrash Einflüsse sowie auch ne kleine Portion an gewissen Punk Attitüden  hier nicht zu verleugnen .Hierbei präsentiert sich das Songgefüge in nem eher verdammt einfachen Gewand ,welches sich insbesondere durch die typischen ( einfachen ) Riffs verdeutlicht .Ganz vereinzelt bringt man sogar mal leichte ,sehr heavy anmutende Gitarrensolis mit ein ,welche hierbei aber insgesamt nun nicht wirklich ins Gewicht fallen .Die Stücke bringen schon durchaus ne einigermaßen dunkle ,teils sogar bedrohliche Atmosphäre mit sich ,schaffen es aber dennoch nicht wirklich ,den Zuhörer in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele zu ziehen .Dafür klingt das alles her viel zu vorhersehbar und berechnend .Insgesamt gesehen könnte man dies hier ja noch als ne einigermaßen gelingende ,typische black metallische Undergroundmucke einstufen ,wenn man auf den Einsatz des Keyboards komplett verzichtet hätte .Schon alleine das Instrumental „The orb“ ist der nackte psychische Terror .Noch einfacher ,ideenloser und dilettantischer hätte da sich sicherlich jedes Kleinkind an den Tasten auch nicht zeigen können .Die absolute Platzverschwendung !Und auch der dritte Song "Bland Löss Och Annat Finskap" ist an Einfachheit und Schwäche kaum noch zu überbieten .Da will an bloß noch die Stop Taste drücken und das Zuhören sofort abbrechen .Was sich die beiden bei diesen Stückern gedacht haben ,wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben! Gesangstechnisch stellt man sich hier wenigstens dann auch in nem guten kratzenden Ausdruck dar ,was zwar auch nicht originell aber dennoch verdammt passend ist .Gute Ansätze sind bei denen durchaus vorhanden ,aber so ne wirklich großartige Weiterentwicklung oder Steigerung gegenüber deren anderen Veröffentlichungen ist nun absolut nicht zu erkennen .So großartig nen Blumentopf kann man hiermit nicht gewinnen .Von daher überrascht es mich dann doch ziemlich ,das diese Veröffentlichung nun bei „Visceral Vomit Records“ als Tapeversion erschienen ist. Da kann bzw . muss es sich wohl echt nur um einen absoluten „Freundschaftsdienst“ handeln . ( LEO )
VISCERAL VOMIT RECORDS   https://aggressivemutilator.bandcamp.com     mikael_holm@hotmail.com
 
                                                                                                               UNHERZ – “FÜR IMMER “
Ich weiß nicht ,aber mit den ganzen „Deutschrock“ Veröffentlichungen tue ich mich echt immer ein bissel schwer .Woran das nun genau liegt ,keine Ahnung! Das aber erst mal nur so am Rande .Fangen wir aber mal ganz von vorne an.  Digipack und booklet sind ganz gut geworden .Die Produktion selbst klingt für mich aber eher nicht gerade berauschend .Da fehlt doch insgesamt irgendwie der Druck und die nötige Power ,um die einzelnen Stücke wirklich so richtig heftig aus den Boxen krachen zu lassen .Macht echt irgendwie nen leicht sterilen ,ziemlich modernen und fast schon zu sauberen Eindruck ,was man hier abgemixt hat .Fett bestückt ,mit super satten 13 Songs ist das siebte Album der Jungs aus Rheinland Pfalz ja ,keine Frage . Wie man es von ihnen dann auch irgendwie erwartet hat ,wird hier ziemlich klassischer Deutschrock geboten ,welcher zwar sicherlich auch so einiges an recht eignen Kreationen im Angebot hat ,sich für mich aber irgendwie insgesamt gesehen ,wie ne Art Mixtur aus aktuellen „Toten Hosen „ und moderneren „Böhse Onkelz „ darstellt. Nachdem man mit einem eher etwas außergewöhnlichen ,recht orchestral anmutendem Intro startet ,geht’s auch gleich verhältnismäßig flott zur Sache .Hierbei muss man dann auch echt zugeben ,dass deren Songs recht gut ins Ohr gehen und auch ohne jeden Zweifel streckenweise sofort die Stimmbänder zum Mitsingen stimulieren werden .Da nun die textlichen Inhalte echt stark ,aussagekräftig, tiefsinnig und teils auch recht nachdenklich gestaltet sind ,wird es da sicherlich auch den einen oder anderen Song geben ,welcher sich durchaus zu ne Art Hymne erheben könnte .Soweit hat man da schon alles richtig gemacht . Was nun aber den Songaufbau selbst betrifft ,so ist man zwar echt bemüht ,Abwechslung durch fette  Metalriffs ,starke Solieinlagen und eingängige Rhythmen  mit reinzubringen ,was aber letztendlich nur bedingt gelingt .Irgendwie gibt es hier viel zu viele ruhige Tracks ,welche zwar nun nicht wirklich schlecht sind , aber mit der Zeit doch eher etwas dahinplätschern . So richtige abgeh Stücke sind hier eher etwas rarer gesät . Zwar zeigt man sich mit Stücken wie „Seelenfresser „ , „Viel Glück“ oder auch „Lass sie reden „ auch mal von ner richtig heftig rockigen Seite  ,bei welchen sich ohne Zweifel Eure müden Knochen automatisch in Bewegung setzen werden, aber insgesamt gesehen kann man damit dann auch nicht die absolute Initialzündung auslösen . Da fehlt ganz einfach die absolute Wucht und Kraft , um sich hierbei vollends gehen lassen zu können .Insgesamt gesehen bieten „Unherz“ sicherlich ne Mucke ,die recht eingängig ist ,ins Ohr geht und sicherlich bei so einigen Leuten ,insbesondere der jüngeren Generation , für Beifallsbekundungen sorgen wird . Mir allerdings fehlen hier ganz einfach die vollkommene Durchschlagskraft, neue Impulse und vor allem die Eigenständigkeit .Deutschrock in dieser Form findet man heutzutage doch bedeutend öfters als man vielleicht geglaubt hätte . ( LEO )
Laute Helden  https://laute-helden.de/
SPV  http://www.spv.de/
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                                                                                                THE OUTSIDE – “WE FEEL THROUGH THE DEAD“
Ich bin ja echt mal wieder überrascht .Habe ich doch bei meinen Recherchen zu dieser Band zum größten Teil ausmachen können ,das die Power Metal/Thrash Metal zocken sollen ,war die Erwartungshaltung nun nicht gerade wirklich enorm hoch .Nachdem nun aber die 9 Tracks bei mir schon nen paar Mal durchgelaufen sind , ist meinereins dann doch eher positiv überrascht .Denn was das Quartett ,mit Mitgliedern aus Chile, Israel und Deutschland uns hier anbieten ,brettert verdammt heftig und kann ohne jeden Zweifel bei dem einen oder anderen Headbanger durchaus für Nackenschmerzen sorgen . Da “WE FEEL THROUGH THE DEAD“ ein sehr politisches Album geworden ist ,welches die weltweiten Missstände unmissverständlich anprangert , wird bei der Mucke sowohl inhaltlich ,wie auch musikalisch ne super fette Portion an Ablehnung ,Aggression ,Unverständnis und sicherlich auch ne gewisse Portion an „Hass“ freigesetzt .Und das äußert sich dann natürlich richtig stark bei jedem einzelnen Stück .Obwohl man sicherlich nicht abstreiten kann ,das die Jungs hierbei auch mal so in gewisse Bereiche des Power Metal eintauchen ,mit Melodien auch nicht geizen ,so zeigt sich aber dennoch das gesamte Album eher in einem sehr thrashigen Gewand . Das hierbei der sau fette Sound auch immer wieder mal ne Unterstützung durch diverse Death Metal Elemente bekommt ,wirkt sich hierbei natürlich mehr als positiv für den Druck und die Energie der einzelnen Stücke aus .Leicht progressiv anmutenden Passagen ,welche sich auch mal als  technisch anspruchsvolle Frickel Passagen darstellen , fügen sich hierbei hervorragend in den sonst stark groovenden Sound ein .Also ihr seht ,in Sachen Abwechslung wird einem doch schon so einiges geboten .Einzig allein der Gesang ( Sprechsequenzen tauchen auch mal auf ) wirkt mit der Zeit doch eher etwas gleichbleibend .Nen bissel mehr Wechsel in der Stimmlage hätte da keinesfalls geschadet . Insgesamt gesehen kann man den Burschen aber ne wirklich super solide metallische Arbeit bescheinigen, welche niemals langweilt und mit einer wirklich enormen Intensität aus den Boxen dringt . ( LEO )
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H’art   http://www.hart.de/
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                                                                                                                        CANINE – “BLEAK VISION”
Wie man das Debüt der fünf Hessischen Jungs nun musikalisch ganz genau einordnen soll bzw .kann ,ist in gewisser Hinsicht doch schon etwas Ansichtssache .Fest steht ,dass man sich mit seinen 11,durchaus verdammt fett geratenen Stücken ,ganz tief durch das ganze corige Lager bewegt .Zum Glück zeigt man sich hier aber nicht so hyper trendig und modern ,sondern lässt durchaus so nen kleinen eigenen inspirativen Anschein aufblitzen .Dabei zeigt man sich trotz der vorrangig corigen Rangehensweise ,durchaus aber auch musikalisch anderweitig beeinflusst .So nen paar ganz leichte Punk Attitüden blitzen immer mal wieder auf und auch ne recht starkes Rock´n´Roll feeling lässt sich bei der Meute hier absolut nicht verleugnen .Dabei zeigt man sich durchaus handwerklichen recht Detail reich. Die lassen nämlich nicht nur den fetten corigen Kotzbrocken raushängen ,sondern gehen durchaus auch mal etwas „sanftere“ Wege ,ohne hierbei jedoch den aggressiven Faden wirklich mal zu verlieren .Obwohl nun einzelne Songs doch recht stark von Breaks geprägt sind ,kommt es hierbei niemals zum Stillstand oder zu ner großartigen Ruhepause .Nen bissel ins Staunen kommt man bei einzelnen Stücken ,wenn dort auf einmal Keyboard/Orgel Sounds kurzzeitig auftauchen ,welche irgendwie doch so etwas wie nen leichten 70’ziger Charme verbreiten und auf jeden Fall dafür sorgen können ,dass der geneigte Zuhörer sofort aufhorcht .Gerade deren Einsatz verwundert und überrascht einen doch so ziemlich ,da man ja nun mal solche Klänge in keinster Weise bei ner musikalisch corigen Ausrichtung ,gewohnt ist .Passt auf jeden Fall gut rein und gibt den Stücken dann doch so etwas wie ne ganz leichte eigene Note . Vollgepackt mit ner fetten Portion an Abwechslung und nen ganzen Haufen recht interessanter Klänge, ist die Scheibe alles andere als langweilig ,keine Frage . ( LEO )
Bacillus        https://www.facebook.com/bacillusrecords/
Bellaphon      https://www.bellaphon.de/
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                                                                                                                          CREDIC – “ AGORA”
Anfangs brauchen die 5 Stuttgarter erst mal nen Moment ,um dann aber mit voller Wucht zuzuschlagen .Nachdem das über ne Minute gehende ,sehr klassisch angehauchte Intro verklungen ist ,setzt auch gleich ne fette Gitarrenwand und ein verdammt derbes Drum ein. Das hätte man so im allerersten Moment des CD’s anchecken nun absolut nicht erwartet . Denn rein von der Covergestaltung und vom Logo her ,würde nun absolut niemand darauf kommen ,dass es hier in Richtung Melodic Death Metal .Auch die Leutchen selbst ( auch wenn‘s mal wieder von meiner Seite her das absolute Klischeedenken ist ) ,sehen eher mehr nach irgendwelchen Core Leuten aus .Naja ,egal ,letztendlich soll ja das zählen ,was einem dann aus dem Boxen entgegenschlagen wird .Und in der Hinsicht haben es die 9 Songs doch echt in sich .Obwohl man sich selbst nun in die Ecke des eher melodischen Death Metal einordnet ,entwickeln die hier dennoch einen Sound ,der sowohl schleppend , filigran melodisch aber auch über weite Strecken knallhart und recht düster daherkommt . Dabei orientiert man sich vorzugsweise am alter Göteborg Sound ,baut aber auch immer wieder leicht thrashige und black metallisch anmutende Einflüsse mit ein . Innerhalb einzelner Stück würde ich sogar glatt mal behaupten ,dass so ein gewisser ,ganz leicht orchestral wirkender Touch ebenfalls mit eingebaut wird .Insbesondere was die Gitarrenarbeit betrifft ,zeigt man sich an den Saiten wirklich enorm abwechslungsreich und verdammt fett . Auch die super fette und energiegeladene Drumarbeit sorgt hier noch mal zusätzlich für ne ungemeine Vergrößerung des Drucks. Zwar muss man ehrlicher Weise zugeben ,dass man gerade in den eher ruhigeren und technisch versierten Passagen doch teils sehr vertrackt wirkt .Aber das tut dem ganzen ,doch insgesamt sehr positiven Höreindruck, nun nicht wirklich weh, auch wenn es vielleicht etwas anstrengt .Insgesamt gesehen bringt jeder einzelne Song jede Menge Drive und Energie mit sich , welche einem doch immer wieder mitreißen können .Auch wenn hier überaus neue oder „abartige“ Innovationen ausbleiben ,kann deren Mucke dennoch komplett überzeugen . Wer bei ner technisch anspruchsvolle Mucke abgeht  ,welche neben guten Melodien auch ne ganze Menge an „Abgehrhythmen „ im Gepäck hat ,dem sollte dieses Album nicht entgehen . ( LEO )
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                                                                                                                  ROMP No. 43 ( A 4 deutsch )
Durch reinen Zufall ( thanks an Sint )hat auch dieses ,im richtig geilem schwarz weiß klassischem 80’ziger Layout gehaltene Schweizer Heftchen seinen Weg in meine heimischen Gefilde gefunden .Die seid bereits 1989 existierende Lektüre präsentiert sich hierbei auf ihren 35 Seiten inhaltlich recht breitgefächert ,wobei allerdings das Hauptaugenmerk ganz eindeutig in Richtung  politischer und gesellschaftlicher Problematiken geht . Denn nicht umsonst trägt dieses Zine den Untertitel „Polit Punk Underground Zine“ .Neben jeder Menge politischer News aus der Schweiz, welche die unterschiedlichsten Themen umfasst ,zeigt man sich aber auch international sehr politisch interessiert und betreibt wirklich recht gute Aufklärungsarbeit .Obwohl nun mein politisches Interesse nicht gerade übermäßig groß ist ,ist hier doch so einiges zu entdecken ,welches wirklich dafür sorgen wird ,das man mal intensiver über das gesamte politische Weltgeschehen nachdenken sollte .Neben diversen ,eher wenigen Tonträger Reviews und nen paar „Druckerzeugnissen „ ,findet man hier auch ein durchaus anspruchsvoll gehaltenes kleines Kreuzworträtsel ,nen Veganes Rezept und logischer Weise dann auch das eine oder andere Interview aus den unterschiedlichsten musikalischen Sparten - RAPTUS DI FOLIA ( Punk Rock ) , PESTCONTROL ( Crust ), ATTACK OF THE MAD AXEMAN ( Grindcore ) .Inhaltlich bringen die gut was rüber ,zumal man sich hierbei nun nicht wirklich mit den ultra typischen Fragestellungen befasst ,sondern auch mal die sonst typischen Grenzen überschreitet .Richtig interessant und vor allem etwas außergewöhnlich sind in diesem Heftchen dann vor allem noch die Gesprächsrunden mit EL DORADO (Kneipe), RENITENTE (Zeitschrift ) oder TATTS FOR PETS (Benefiz Tattoo Veranstaltung ). Wer politisch interessiert ist ,sich nebenbei auch musikalisch noch nen bissel weiterbilden will ,hält mit dieser Lektüre mehr als genügend Lesestoff in den Händen  um seinen Horizont zu erweitern .Die 2,50€ ( + Porto ????? ) können hier getrost investiert werden . ( LEO )http://www.romp.ch/ROMP_ZINE     zine@romp.ch
                                                                                                 HAMMER     ZOMBIE RIOT – “REIGN OF ROTTEN FLESH”
Meine Fresse ,ist das fett !! Um es hier auch gleich ganz ehrlich zu sagen ,übertreffen die 10 Songs ,die uns hier entgegen geschmettert werden ,echt meine Erwartungen .Bei den Unmengen an Veröffentlichungen aus dem Death Metal Bereich  ,welche in den letzten Monaten und Jahren auf einen enttrümmern ,ist man doch mit seiner Vorfreude eher etwas zurückhaltender geworden .Aber das ,was einem die Burschen hier in gut 37 min .entgegen schleudern ,hinterlässt schon nach den ersten paar Minuten einen mehr als sau guten Eindruck  und kann vor allem eins ,vollkommen überzeugen .Obwohl man sicherlich das Death Metal Rad auch hiermit nicht neu erfindet ,kriegen die es hiermit dennoch verdammt gut hin , alt bewährte schwedische und amerikanische Klänge zusammenzuführen, ohne hierbei jedoch in irgendeiner Form altbacken zu klingen .Bereits mit ihrer EP "Nuclear Zombie Massacre" (2016) und der Single „ Violence  ( 2017 ),welche man in Eigenregie herausbrachte. konnten die echt ganz gut punkten und einiges an positiven Resonanzen einfahren  .Jetzt hat man nun endlich mit „Unholy Fire Records“ auch nen Label gefunden , welches deren Todesmörtelmaschinerie auch international zu laufen bringen will und sicherlich auch wird . Und so zeigen die dann auch von Beginn an ,was es heißt ,richtig fetten Death Metal zu zocken ,welcher an fast allen Ecken und Ende verdammt derb knallt .Sicherlich ,auch hier finden sich diverse Midtempoparts und nen paar ganz leicht doomig angehauchte Passagen wieder, keine Frage . Aber in erster Linie wird hier verdammt noch mal ,enorm fett geschreddert .Richtig derbe, rasante Gitarrenriffs ( stellenweise vielleicht sogar ganz leicht thrashig angehaucht ),paaren sich hierbei stets mit nem fast schon im Dauerfeuer agierenden Drum .Echt geil ,zumal man es hier dann sogar noch verdammt gut hinbekommt ,das eine oder andere kurze Riffsoli mit einzustreuen ,ohne hierbei aber in irgendeiner Weise das durchweg brutale feeling herunterzuschrauben .Durchweg mit nem fetten Groove und krankem Gegrowle bestückt ,sorgt die richtig fette Produktion dann noch zusätzlich dafür ,dass ihr mit diesem „Liedgut“ die Belastungsgrenze Eurer Heimanlage und Eurer Nachbarschaft mal so wirklich austesten könnt .Für mich auf jeden Fall ne super satte und fette Scheibe ,die komplett reinhaut ,mich begeistert und vor allem auch ungemein mitzieht .Von daher gibt‘s für meinereins echt nix anderes ,als denen hier die HAMMER Marke aufzubrummen . ( LEO )
Unholy Fire Records     https://www.unholyfire-records.com/    https://www.facebook.com/Unholyfire.Records/
                                   
                                                                                                                  ETERING POLARIS – „ GODSEED“
Musiker ,die an der Gitarre so richtig was drauf haben ,gibt’s sicherlich doch ne ganze Menge da draußen .Das viele von denen dann irgendwann auch mal so was wie nen Soloprojekt ins Leben rufen, wo sie dann ihre ganzen eigenen kreativen Ideen vollkommen ausleben wollen  ,ist auch nicht wirklich neu ,kommt aber durchaus bei dem einen oder anderen richtig gut rüber .Mal sehen ,wie sich Tom Tee ( tätig bei Bands wie OSTROGOTH , THORIUM ...und noch etliche mehr ) hier nun mit seinem Debüt Studioprojekt schlägt .Zur Unterstützung hat der sich hierfür natürlich echt nen ganzen Haufen an diverser Musiker an Land gezogen ,welche ihn hierbei tatkräftig unterstützen sollen .Herausgekommen sind hier nun 9 Stücke ,bei welchen man es recht gut hinkriegt ,jedem einzelnen ein Eigenleben einzuhauchen. Der Grundgedanke der Songs liegt sicherlich im Power Metal Bereich ,wobei man aber recht geschickt auch ne ganze Menge an progressiven Touch mit einbaut – gerade hierdurch wirken einige Songs doch recht verschachtelt und verwirrend . Obwohl die einzelnen Songs nun recht unterschiedlicher musikalischer Prägung sind ,sind es vor allem 2 Titel welche richtig herausstechen . „A song of distant earth „ ist mal was ganz ruhiges und sanftes ,was wirklich prima auf nen „Kuschelrock Sampler“ passen würde .Der Song ist auch vom Aufbau her richtig gut gestaltet ,mit viel Gefühl und einer eingängigen Melodieführung .Geht gut ins Ohr das Teil ! „ Paradise reclaimed“ hingegen ist so ein richtig schöner Kracher ,bei dem verdammt flott die Saiten gezupft werden und welchem man einen recht starken Heavy Anstrich verpasst hat .( ganz kurz lässt man sich sogar mal zu ner Death Metal ähnlichen Einlage hinreißen )Anfangs noch ruhig beginnend , baut man sich dann so ganz langsam richtig hart auf .Auch gesanglich lässt man hier so einiges an den unterschiedlichsten Variationen mit einfließen .Denn neben der männlichen Stimme ,die einem mal klar ,mal heavy ,mal gegrowlt entgegenspringt ,sind es vor allem die teils fast opernhafter wirkenden klaren sanften weiblicher Gesangspart ,welche diesem Stück ne wirklich sau starke Ausstrahlung verleihen . Nen wirklich sehr interessantes Stück an metallischer Mucke. Musikalisch gesehen ist das hier zweifelsfrei  technisch hochklassiger Stoff ,mit welchem man aber ,insbesondere durch den teilweise etwas „schräg“ ( progressiv ??? ) wirkenden Songaufbaus , sicherlich an einigen Stellen so seine Probleme haben könnte . ( LEO )    
Freya Records      http://www.freya-records.com/      https://www.facebook.com/freyarecords/

 

                                                                                                              METAL HORDE ISSUE 21 ( A 5 englisch )
Ist schon verdammt cool ,wenn man durch diverse “Tauschgeschäfte” immer öfters mal wieder was mitbekommt ,was sich gerade im internationalen Fanzinebereich so tut .Leider hat‘s nun doch ne ganze Weile gedauert ,bis dieses kleine Undergroundfanzine nun seinen Weg zu mir gefunden hat .Von daher schafft es hier nun leider nur ne ältere Ausgabe mit rein .Über die letzten beiden Ausgabe werdet ihr dann aber ausführlich in der Dezember Ausgabe informiert werden . Bereits wohl schon seit 2007 ist diese kleine Lektüre am Start und bringt in mehr oder weniger gleichmäßigen Abständen immer wieder neues Material an den Start . Bleiben wir aber nun erst mal bei der vorvorletzen Ausgabe hängen . Rein vom ersten optischen Eindruck her ,könnte das Teil gedruckt sein .Zumindestens ist die Qualität des Bild -  und Textmaterial richtig gut .Rein Layout technisch hat man hier so nen ähnlichen Style wie unsereins .Hier wird auch viel mit Rahmen und Bildmaterial gearbeitet ,wobei die 63 Seiten aber niemals überladen wirken .Schon von daher hinterlässt das Teil nen mehr als positiven Eindruck . Aber was ja nun mal in erster Line zählen sollte ,ist das ,was man inhaltlich rüberbringt .Und auch hier kann sich das Heftchen echt sehen lassen ,zumal man mehr als eindeutig ausmachen kann ,das es hier in erster Line voll und ganz um den Support der Undergroundszene geht .Zwar hat man Interviewe technisch mit BLOODCUT, BLOOD RED THRONE oder REGARDE LES HOMMES TOMBER auch ein paar Vertreter der Szene am Start ,welche sich doch schon weltweit ein bissel nen Namen gemacht haben ,aber dennoch zweifelsfrei eher tiefer im Undergroundsumpf herumwaten .Musikalisch gesehen beackert der Portugiesische Herausgeber auch nen recht breites Feld an den unterschiedlichsten harten metallischen Klängen .Die unterschiedlichen Gesprächsrunden sind hierbei echt informativ gehalten und versorgen uns ,als wissbegierige Leser, mit allen notwenigen Informationen ,welche man halt so braucht .Mit Bands wie BOOZE ABUSER, DARK OATH, MOUTH OF MADNESS, GRAVESPAWN,ERESHKIGAL…. sind hier ein Haufen Vertreter der Szene am Start ,die wohl hier in good old germany kaum jemand kennt .Also von daher schon mal wieder genügend Stoff ,um mal wieder Neues antesten zu können .Wie es sich für so ne Lektüre gehört ,wird hier natürlich auch so einiges an Tonträger - und Zine Veröffentlichungen abgearbeitet ,die es teilweise verdammt in sich haben und verdammt intensiv unter die Lupe genommen wurden .Das geile ist hierbei insbesondere ,dass der größte Teil des hier besprochenen Material wohl kaum mal in irgend einem deutschen Fanzine auftaucht .Also auch von daher ist das mehr als lohnenswert für euch ,sich das Heftchen dann mal reinzuziehen .Nen paar sehr ausführliche Liveberichte aus dem Portugiesischen und auch französischen Metatallebens tauchen hier natürlich auch noch auf und runden den ganzen Inhalt dann nochmal so richtig ab . Muss zugeben ,das Teil liest sich richtig  gut und zeigt vor allem ganz klar auf ,das hier ein paar wirklich echte Metalfreaks am rumwerkeln sind ,welche hier komplett ihr metallisches Herzblut  reinstecken .Echt nen cooles Teil ,das man einfach nur weiter empfehlen muss .Bin auf jeden Fall schon mal gespannt wie Bolle ,was die Ausgaben Nr. 22/23 alles hergeben .Was ihr dafür nun hinblättern müsst ,konnte ich leider nicht wirklich  ausmachen .Bei diversen Labels/Vertrieben ,wird das Teil für 2€ - 4 € vertickt . Ihr sehr als ,richtig schmales Geld für ne richtig fette Portion an echten Undergroundinformationen . ( LEO )
Nuno Alexandre Oliveira    Rua Calouste Gulbenkian Número 13 2º Direito   2600-119 Vila Franca de Xira   PORTUGAL
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                      HAMMER    HERR LOUNGE CORPS & CADAVEROUS CONDITION - „THE BREATH OF A BIRD”
2011 bin ich das erste Mal mit der österreichischen Formation in Berührung gekommen .Und deren damaliges full lenght Album “ BURN BRIGHTLY ALONE” hatte mich echt umgehauen, mehr als beeindruckt und ist mir vor allem im Gedächtnis hängen geblieben .Denn was die damals an musikalischer Kost anboten ,war alles andere als typisch ,geschweige denn irgendwie Klischee beladen oder trendig .Das hat mich damals echt voll umgehauen ! Mittlerweile sind ja nun einige Jahre ins Land gezogen ,in denen es eher etwas ruhiger um die Österreicher geworden war . Mal abgesehen von ner paar kleineren Veröffentlichung ,war nicht all zu viel von denen zu vernehmen . Jetzt meldet man sich nun endlich wieder zurück ,und präsentiert uns mit „The breath of a bird „ eine neuen musikalischen Rundumschlag ,welcher es echt in sich hat .Um seine musikalischen Visionen in die Tat umzusetzen ,hat man sich mit dem slowenischen Pianisten Miro Snejdr ( aka Herr Lounge Corps) einen Künstler mit an Bord geholt ,welcher auch bei den kultigen britischen Neofolkern  von „Death in June“ tätig ist .Und das deutet dann auch schon ganz eindeutig darauf hin ,dass man sich beim Soundaufbau seiner aktuellen Stücke sicherlich doch um einiges verändert hat .Und so zeigen sich die aktuellen 8 Songs auch in einem musikalischen Gewand ,welches doch um einiges verändert wurde .Zog man mit “ BURN BRIGHTLY ALONE” doch noch etwas verstärkter in Richtung Death Metal ,so ist von dieser Prägung hier nicht mehr all zu viel vorzufinden .Gelegentliche Riffs ( und vielleicht auch noch Teile des Gesangs ) lassen eventuell noch einen kleinen Bezug dazu erkennen ,aber ansonsten beschreitet man doch recht eindeutig mehr als eindeutig die musikalischen Wege des  Doom- / Gothic- / Folk Metals ohne sich jedoch hier in irgend einer Weise der typischen ,klischeehaften Darstellung zu widmen .Und das macht diese Scheibe dann auch zu einem Werk ,bei welchem man erst einmal seine Zeit braucht ,um sich hier hineinhören zu können und die Ausstrahlung überhaupt erst einmal abchecken zu können .Hat man es dann zugelassen ,das sich diese musikalische Reise in seiner ganzen Schönheit über einen ergießen kann ,fällt es echt immer schwerer ,sich diesen Klängen in irgendeiner Form zu entziehen .Teils verdammt stark rhythmisch in die Doom/Gothic Richtung tendierend ,nimmt dich jedes einzelne Stück mit auf eine tiefe ,emotional  verdammt intensive Reise ,welche klanglich sowohl jeder Menge Licht wie auch  tiefste Dunkelheit ausstrahlt . Die teilweise sehr eingängigen Melodien gehen hierbei sofort ins Ohr und setzten sich dort unweigerlich fest .Hierbei sind es vor allem die  elektronischen Klänge , welche maßgeblich für die verdammt starke atmosphärische Ausstrahlung sorgen und einzelnen Stücken teils sogar nen sehr  epischen Anstrich verleihen .Inmitten des gesamten Klanggeschehens fühlt man sich stets hin und her gerissen zwischen süßen Träumen und abgrund tiefen Albträumen .Das ist schon stellenweise fast etwas erschreckend ,wie intensiv jedes einzelne Stück wirkt und mit welcher verdammt starken Ausstrahlung man aufwarten kann .Obwohl das Album nun ohne jeden Zweifel in erster Linie verstärkt auf eine eher sehr dunkle, teils bedrohliche beängstigende Ausstrahlung setzt ,gibt es aber dennoch auch Stücke ,welche man fast schon als Tanzflächen kompatibel und „Freude verbreitend“ einstufen muss . Aber egal ,ob man hierbei nun ins Licht oder tief in die Dunkelheit eintaucht ,so gut wie jedes einzelne Stück hat seinen ganz eigenen Charakter und lässt immer wieder neues entdecken .Dafür sorgen dann zusätzlich auch noch einmal die teils  breit eingesetzten ,sehr klassischen (Klavier)elemente . Durchweg sorgt jeder einzelne Song hier dafür ,das dir beim Zuhören nen kalten Schauer über den Rücken fließt ,du sehr nachdenklich wirst und du vielleicht in gewisser Weise sogar über den Sinn des Lebens nachdenken wirst .Ich bin jedenfalls mehr als beeindruckt und auch irgendwie total fasziniert , was sich hier in fast 41 min . musikalisch über einen ergießt .Einzig allein am Gesang könnte man hier vielleicht dann doch etwas aussetzten .Der ist hier zwar wirklich super passend , dunkel ,teils enorm bedrohlich gestaltet ,bringt aber zu wenig Abwechslung mit sich und wirkt bei der Betonung schon doch irgendwie zu sehr überzogen. Dennoch ist „The Breath Of A Bird” ein Album ,welches kaum Schwachstellen aufweist und bei musikalisch offeneren Leute sicherlich auch für Begeisterung sorgen wird/kann .  Für mich gehört diese Scheibe  jedenfalls ganz eindeutig zu den absoluten highlights des Jahres . ( LEO )
Klanggalerie    http://klanggalerie.com/gg275 
 
                                                                                             BLOODY INVASION – „ZOMBIE SOCIETY“
Die Neuruppiner gehören für mich zu dieser Sorte Bands ,welche in den letzten Jahren verdammt aktiv waren und sich den Arsch förmlich abgespielt haben .2014 förderten die mit ihrer Debüt EP dann auch das allererste Lebenszeichen an Tageslicht ,welches auch durchaus überall recht gut angekommen war .Nachdem man nun gerade im Livesektor genügend Erfahrung gesammelt und mit Bret Hard Records nun auch ein passendes Label gefunden hat  ,wird es ja nun „allerhöchste Eisenbahn „“ ,das die ihre Fangemeinde nun mal wieder mit neuem, aktuellen Stoff versorgen .Und die 8 Songs ,welche man einem auf „Zombie society“ anbietet ,haben es ganz schön in sich und verdeutlichen einmal mehr ,dass die Band mittlerweile wirklich ihren eignen Stil gefunden hat .Obwohl man sich sicherlich auch hier vorrangig dem eher klassischen schwedischen Death Metal widmet ,zeigt man sich dennoch ganz schön variabel und vor allem vielseitig .Neben den starken tödlichen Anteilen kommt es mir diesmal hier sogar so vor ,als würde man doch auch ganz leicht am Thrash Metal Sektor andocken wollen , .  Na jedenfalls fällt mir spontan so ein wirklich direkter Vergleich zu irgendeiner anderen Band erst einmal nicht ein ! Neben ner Vielzahl an eher im Midtempo Bereich angesiedelten Songs , zeigen die Burschen hier natürlich auch immer mal wieder ,wo so der richtige „Hammer hängt „ . Songs wie „Normal Course Of life „ oder auch „Neckbreaker“ preschen richtig gut vorwärts, auch wenn man im Zwischenteil dann doch immer mal wieder etwas den Fuß vom Gas nimmt .Das sind auf jeden Fall so echt vorantreibende Stücke ,die für jede Menge Bewegung vor der Bühne sorgen werden .Wie man es von der EP her kennt ,setzt man auch bei den neuen Stücken ganz bewusst auf Melodien, wobei natürlich etwas technisch verspielter wirkenden Parts nicht fehlen dürfen .Aber hier gibt’s nun neben den wirklich deftigen Ausbrüchen und den eher starken melodischen Anteilen noch einiges mehr zu entdecken .So ist z.B Song 7 „Sickness“ eher etwas dunkler ,schleppender gehaltenen .Zwischendurch hämmert es zwar auch hier mal , aber im Gesamtaufbau zeigt man sich dann doch eher schwerer dahin kriechend  . Insbesondere was die Gitarrenarbeit betrifft  ,präsentiert man sich hier in den unterschiedlichsten Formaten .  Einer der stärksten Songs ist für mich „Metropolis“ ,welcher echt einen richtig guten und vor allem abwechslungsreichen Songaufbau aufweist . Irgendwie scheint der mir auch so nen ganz leichtes spanisches Ambiente auszustrahlen . Zumindestens einige Riffs erwecken bei mir diesen Anschein . Anfangs mit eher ruhigen ,fast schon etwas  melancholisch stimmenden Melodien versehen , greift man im nächsten Moment auch schon richtig derb und fett in die Saiten ,um gar nicht erst den Anschein von Müdigkeit aufkommen zu lassen . Das zieht man dann auch gnadenlos bis kurz vor dem Schluss durch , um dort dann wiederum das Geschehen auf melodiösen Pfaden ausklingen zu lassen . Als Ausklang der Scheibe präsentiert man dann mit „In Chains“ nochmal so ein verdammt dunkles und schweres Stück Metal ,welches richtig saftig aus den Boxen kloppt und noch einmal ganz deutlich klarstellt ,dass sich die Band in Sachen Songwriting echt nen Kopf gemacht macht .Gesanglich arbeitet man hier dann auch wieder durchweg im zweistimmigen Bereich , mit tiefem Death Metal Ausdruck und leicht Black Metal ähnlichem Gekeife . Fest steht ,hier ist ganz klar ne Steigerung zur EP zu erkennen ,was unweigerlich und ganz deutlich erkennen lässt ,das sich die Burschen ohne jeden Zweifel auf dem richtigen Weg befinden .Ich persönlich würde mir zwar wünschen ,dass die in naher oder auch ferner Zukunft noch ein bissel mehr an so wirklich richtig heftigem Material auffahren ,um einen damit dann endgültig vom Hocker zu hauen .Potential ist bei denen ohne Frage mehr als genug vorhanden! Leute ,die ne tägliche Injektion an metallischen ,fetten ,abwechslungsreichen und tödlichen Klängen benötigen , werden hiermit dennoch sicherlich mehr als zufrieden gestellt werden . (LEO)
Bret Hard Records     http://www.brethard.de/
                                  
 
                                                                                                      MONUMENT – “ HELLHOUND”
Das die Engländer nun schön ne ganze Weile zusammen zocken ,merkt man denen auf jeden Fall auf ihrem mittlerweile drittes Album an .Keine Frage ,denn das ,was die uns mit den aktuellen 12 Songs anbieten ,kann sich rein technisch geschehen ,schon mal sehen lassen .Obwohl die wohl seit ihrer Gründung 2011 eher ihrer Vorliebe der Singelveröffentlichungen frönten ( laut Metal Archives ganze 9 Stück ) ,legt man nun doch endlich mal wieder nen Longplayer vor . Recht flott gehalten ,merkt man hier von der ersten Sekunde an ganz deutlich ,das sich die 5 Herren vollkommen dem Heavy Metal der Achtziger Jahre verschrieben haben .Das hierbei vor allem „Judas Priest“ und „Iron Maiden“ Pate gestanden haben ,wird mehr als deutlich . Gerade was deren Stimmlage betrifft ,kann man hier ohne jeden Zweifel echte Vergleiche ziehen . Allerdings ist diese Form der höheren Stimmlage nun nicht wirklich mein Ding ,zumal mir hier doch etwas die Kraft und der Druck fehlt .Ausdruck ist ja da ,keine Frage ,aber so wirklich richtig Energie geladen kommt die halt nun nicht wirklich rüber .Rein von der metallischen Stimmung her ,zeigt man sich hierbei insgesamt eher etwas zurückhaltender und lässt eher etwas seltener mal so die richtig fetten Heavy Gitarren raushängen .Eigentlich gleiten die Songs irgendwie so vor sich hin ,ohne mal mit nem richtigen „Donnerschlag“ aufzuwarten .Immer wieder mit nen paar recht starke und teils auch recht langen Gitarrensolis gespickt ,bringen die Songs dennoch schon so einiges an Abwechslung mit sich .Für mich aber insgesamt gesehen ,viel zu zart ,was man hier an den Tag legt .Auch so richtig geiler Heavy Metal sollte und muss nun mal mitziehen und richtig tief in die Knochen gehen .Sicherlich , ein paar wirklich verdammt gute Ansätze bieten die hier schon  ,aber für mich klingt’s aber insgesamt zu gleichbleibend ,ohne wirkliche Höhepunkte oder irgendwelche krassen Aussetzer .Für mich noch am interessantesten und vor allem anders klingend ,sind die Coverversionen von Rainbow – „Long live Rock’n Roll“ + Iron Maiden  – „ Deaja Vu „ . Zwar hat man deren musikalische Grundsubstanz nicht all zu sehr verändert ,sondern eher doch recht verstärkt dem Original angepasst ,kann aber dennoch so einen gewissen eigenen Spirit da ganz gut mit einbringen .“Hellhound“ ist ohne Frage ein solides Stück an schwermetallischer Mucke , welche aber doch noch ausbaufähig ist und einen nun leider nicht wirklich total vom Hocker hauen wird bzw. kann . ( LEO )
Rock of Angels Records   http://roar.gr/
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/

 

                                                                                                      KÜMMELGRÖLLER # 4 ( A5 deutsch )
Auch dieses kleine Heftchen gehört mit zu der Sorte Fanzines ,welche ihr eigenes Ding permanent durchzuziehen und mit einigermaßen regelmäßigem Abstand, Euch da draußen immer wieder mit neuem Lesestoff versorgen .Da der „Kümmelgröller „ als Art offenes Sammelfanzine für Fanziner(innen) gedacht ist ,haben sich hier bereits 4 Leutchen zusammen getan ,welche sich nun die Arbeit an der kleinen Lektüre teilen .Da die Interessen der Leutchen doch recht unterschiedlich sind ,präsentiert sich natürlich der Inhalt entsprechend  abwechslungsreich .Layout technisch ist alles so in nem gewissen old school Style gehalten  und auch verdammt gut leserlich .Zum Glück gibt’s kaum mal so ne Mini Größe bei der Schriftart .Obwohl man doch auch hier mal wieder teilweise mit dem Seitenlayout recht großzügig umgeht ( manchmal doch ganz schön große Leerzeilen ) ,passt das schon und ist vor allem sehr übersichtlich .Was nun den reinen Inhalt betrifft ,so zeigt man sich hier nicht unbedingt voll aktuell .Denn es gibt doch so einige Beiträge und Reviews ,welche aus dem Repertoire des eigenen Online Fanzine Archivs stammen ,bzw .die doch schon so einiges an Zeit auf dem Buckel haben .Von daher gibt es hier wohl nun fast erstmals im Fanzine Bereich ,so etwas wie eine Form der Best Of Veröffentlichung .Neben den bereits erwähnten , teils etwas veralteten Review, gibt’s hier nen paar Cartoons, Werbung und logischer Weise auch Interviews .Als Gesprächspartner präsentiert man dann die Deutsch Punks von „Drei Meter Feldweg“, die französischen Rebellion Rocker von „The SoapGirls“,ne super langes Intie mit „E – Aldi”( Label ALDI-PUNK & Musiker ),dem Akustikpunk/ Musikkabarettisten Andreas Kalb ,sowie mit Torsum Burkhardt von „Egotronic“,welcher sich ausführlich dem Thema „ Was ist Antideutsch ? „ widmet .Zwischendrin tauchen aber auch hier  noch nen paar anderweitige Beitrage aus ,die ich aber nicht weiter hier ausführen will .Lasst euch einfach überraschen !Auch wenn diese Lektüre insgesamt sehr eigenwillig und etwas“ durcheinander“ wirkt , kommt‘s dennoch interessant und wird sicherlich bei euch da draußen beim durchackern der gut 72 Seiten ,auch immer mal wieder für ein Grinsen im Gesicht sorgen . ( LEO )
www.facebook.com/kuemmelgroller/     riskmag@web.de
 
                                                                                                           ETERNITY # 23 ( A 5 deutsch )
Ich wollte es ja kaum glauben ,als die Ifor bei mir eintrudelte ,das sich dieses wirklich kultige kleine Mag mal wieder aufgerafft hat ,uns mit ner neuen Printveröffentlichung zu beglücken .Nachdem man ja nun leider 2006  das Heft aufgegeben hatte und sich komplett in den Internetbereich zurück gezogen hatte ,waren bei mir eigentlich alle Hoffnungen verwunden ,dieses Heftchen noch mal irgendwann wieder in den Händen halten zu können .Aber es geschehen ja nun in unserer „kleinen“ Metalwelt doch immer wieder mal Wunder und so liegt nun ne aktuelle druckfrische Ausgabe vor mir .Bevor‘s nun ans durchackern geht ,erst mal durchblättern ,um sich nen ersten Eindruck zu verschaffen .Und was die 68 Seiten schon mal zu 100% klarstellen ist ,dass man sein altes ,cooles Layout und natürlich die hochwertige Druckqualität beibehalten hat .Schon alleine das verdient schon mal ein fettes Lob !Aber auch inhaltlich wird man hier ,wie man es gewohnt war ,mit enormen Massen an metallischen Informationen „zugeballert „.Schon das Vorwort von Maik Godau lässt mein kleines olles metallisches Herz höher schlagen .Mit sage und schreibe über 20 Interviews bestückt , wird hier der große metallische Acker mit seinen unterschiedlichsten stilistischen Bepflanzungen bearbeitet .Geile Sache ,zumal man sich hier immer noch vorrangig Bands widmet ,deren Status in der Szene nun noch nicht den totalen kommerziellen Horizont erreicht hat .( u.a. Darkened Nocturn Slaughtercult, Night In Gales, Malignant Tumour, Revel In Flesh, Skelethal…) .Aber das „Eternity“ wäre ja nun nicht so ein sau geiles Underground Mag ,wenn man hier nicht auch Vertreter der Szene abcheckt ,die noch knietief im Undergroundmorast waten und die selbst meinereins bisher noch nicht kannte .( Rancid Rimjob Rampage, Zwielicht, Virvum…..) .Da gibt’s es doch so einiges zu entdecken ,was sich auch durchaus inspirativ für unsere eigne kleine „Klolektüre „ in Sachen Gesprächsrunde auswirken könnte .Am allermeisten hat mir hier vor allem die Laberei mit DAWN OF WINTER gefallen ,zumal unsereins von denen schon seit Ewigkeiten nichts abgecheckt hatte ,obwohl deren Doom Mucke sich bei mir für die Ewigkeit festgesetzt hatte .Richtig geil ! Neben den Massen an Interviews werden hier aber natürlich auch neu Veröffentlichungen aus dem Fanzine –,Bücher und Tonträgerbereich abgecheckt .Zwar sind das nun nicht gerade Massen geworden ,aber in diesem Umfang wirklich vollkommen ausreichend und vor allem sehr informativ .Ist für mich auf jeden Fall ein sehr positiver Aspekt ,welchen wir fürs „FU“ vielleicht auch einmal überdenken sollten/müssten .Masse heißt ja nun mal nicht unbedingt auch Klasse ! Zwischendurch finden sich auch mal ein paar Liveberichte wieder und für diejenigen ,welche mal ihr metallische Grundwissen testen wollen ,hält man im Mittelweil dann noch nen Kreuzworträtsel bereit .Macht echt Laune sich mit dem Teil auseinander zu setzten ,auch wenn man selbst dann an seine geistigen Grenzen stößt – grins !  Fest steht ,das die 5,00€ inklusive inkl. Porto und Verpackung für so viel leckeren Stoff mehr als gerechtfertigt sind .Da das Heft in einer nur kleiner Auflage rausgekommen ist ,solltet ihr Euch aber wirklich schnellst möglich mal ranmachen und ne Bestellung rausschicken .Auch wenn im Moment noch absolut unklar ist ,ob es sich bei dieser Ausgabe nun nur um eine  „Eintagsfliege“ handelt oder man uns weiter in unregelmäßigen Abständen mit neuem Material beglückt, will zumindestens ich nicht die Hoffnung begraben ,dass es doch vielleicht weitergehen wird .Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja nun zuletzt ! Also ran an den Speck und zeigt dem Team um Katja ,dass ihr auch in den nächsten Jahren Eure Kohle mit voller & totaler Überzeugung in dieses Heftchen investieren wollt . ( LEO )
http://www.eternitymagazin.de/
 
                                                                                                  HERZLOS – „ SCHWARZ-WEISS-NEON“
Ich bin ganz ehrlich ,aber ich tue mich echt immer schwer mit dem ganzen , modernem Zeugs ,egal um was für ne musikalische Ausrichtung es sich hierbei handelt .Irgendwie bin ich wohl doch im old school Modus gefangen und will es wohl nicht wirklich eingestehen ,dass sich gerade in musikalischer Hinsicht doch immer was verändert .Liest man dann noch deutschsprachiger Rock ,gehen meine Gedanken ganz einfach erst mal nur in Richtung „ Böhse Onkelz „ .Ist komisch ,lässt sich aber nicht ändern ! Wenn man nun das mittlerweile fünfte Album der Deutschrocker einschiebt ,wird einem aber sofort ganz klar ,dass die nun mit der „BO „Mucke absolut nichts gemeinsam habe ,wenn man halt mal von der deutschen Sprache absieht . Denn was die hier mit ihren 14 Songs über einen hereinbrechen lassen ,unterscheidet sich doch etwas vom sonstigen Geschehen in der Deutschrocksparte .In einem recht modernen Gewand gekleidet ,zeigen sich die Songs sowohl melodisch wie auch verdammt kraft- und druckvoll .Vollgepackt mit wirklich echt eingängigen Melodien und coolen Rhythmen schafft es wirklich fast jeder einzelne Songs ,bis in die hintersten Gehörregionen vorzudringen ,um sich dort auch in gewisser Weise festzusetzen .Zwar kommt dieser “ Ohrwurmcharakter“ nicht unbedingt immer zu vollen 100% bei jedem einzelnen Song zum Vorschein ,aber insgesamt gesehen ,ist der dennoch überall auszumachen . Obwohl man nun die musikalisch Grundsubstanz der Songs sicherlich ohne Zweifel auch etwas in Richtung klassischem Deutsch Rock tendiert ,ist deren klangliches Betätigungsfeld dennoch verdammt breit ausgelegt . Ein recht starker Einfluss ist hierbei ohne jeden Zweifel der Punk Rock . Songs wie „Du bist das Gift“ , „Aus anderem Holz „und natürlich „Saufen für den Regenwald“ machen das mehr als deutlich . Letzterer ist hier dann auch ohne jeden Zweifel der absolute Partysong ,der einfach nur mitreißt und zweifelsfrei bei jedem Gig für absolute Stimmung im Pulk sorgen wird .Richtig geiler Pogosong ! „Alter Neuer Glanz“ hingegen ist so ein verdammt super rockiges Stück ,welches man dann doch schon in diesem typischeren Deutschrock Style verpackt hat .Völlig anders beeinflusst hingegen zeigt man sich bei „Statuen aus Gold“. Untermalt mit Trompetentönen ,wirkt der teils recht jazzig und strahlt streckenweise sicherlich auch so einen gewissen Ska mäßigen Einfluss aus .Obwohl man sich nun fast durchgängig verdammt rockig ( vielleicht sogar teils schon leicht popig ) präsentiert ,kommen auch ruhigere Töne hier nicht zu kurz .Mit „Panorama“  wird einem hier dann nämlich auch ne wirklich ansprechende ,melodische Ballade geboten ,welche aber dennoch niemals in diesen absoluten „Weichspülerfaktor „ abgleitet . Gesanglich hat man hier alles richtig gemacht .Enorm kraftvoll gehalten ,kommen die Vocals ausdrucksstark rüber ,klingen manchmal nen bissel rauchig ,manchmal so richtig fies ,dann wiederrum fast glasklar .Auch die desöfteren eingesetzten Choruseinlagen passen vorzüglich ,wobei gerade die einen verdammt starken „Mitgrölfaktor“ verbreiten . Natürlich trumpfen die Jungs hier textlich auch verdammt fett und kritisch auf .Nix mit „Friede ,Freude ,Eierkuchen“ .Hier kriegt so ziemlich jeder und alles sein „Fett weg „.Egal ,ob‘s die Kirche ist , der musikalischen Mainstream ,die Gesellschaft ,die Politik ….,man bringt ganz deutlich und klar seine Meinung zum Ausdruck .Ich bin mir ziemlich sicher ,dass die Scheibe doch recht viel Lob einfahren wird und gerade bei der jüngeren Generation voll punkten kann & wird .Ob solch „alten Säcke“ wie meinereins ,egal ob man Punk ,Metaller oder Rocker ist/war ,hier bedenkenlos zuschlagen werden/sollten ,wird aber wirklich jeder für sich selbst entscheiden müssen . ( LEO )
Laute Helden   https://laute-helden.de/
SPV   http://www.spv.de/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                            CONFESSOR AD – “ TOO LATE TO PRAY”( MCD)
Mit „CONFESSOR A. D“ schickt man hier mal wieder eine Band ins Rennen  ,welche es sicherlich nicht unbedingt einfach haben wird ,mit ihren insgesamt fünf Tracks ,bei der breiten Masse anzukommen .Das französische Trio lässt mit “ TOO LATE TO PRAY” hier nun erstmals was von sich hören .Cover ,Gestaltung und auch Sound gehen ja schon mal in Ordnung ,auch wenn man hier vielleicht an der einen oder anderen Stelle ruhig nen bissel mehr Druck hätte mit draufbringen können .So richtig fett kommt’s nicht aus den Boxen geschossen .Dabei hätten die Songs durchaus das Potential dazu ,die Membranen der Lautsprecher zu zerfetzten .Ihre metallischen Präsentationen zeigen sich hierbei durchaus von einem recht variablen Format .Auch wenn die meisten Schreiberlinge die Band ganz fest dem  old school Death Metal skandinavischer Prägung zuordnen ,geht‘s hier nun beiweitem nicht so reinrassig zu ,wie man das eventuell vermuten würde .Denn deren Stil zeigt sich doch über weite Strecken enorm Thrash Metall lastig ( insbesondere beim Riffing ) und lässt auch ganz leichte Sprenkler aus dem Black Metal erkennen . Dennoch steht für mich doch recht eindeutig der Einfluss des  späten 80’ziger Thrash Metal ziemlich vordergründig . Irgendwie kommt es mir dann sogar so vor ,als ob die sogar so nen ganz kleinen Hang zum Stoner Rock zu haben .Zumindestens klingt das für mich Phasenweise bei zweiten Track , „Haunting enemies“ so .Die unterschiedlichsten Einflüsse hat man ja durchaus interessant und auch abwechslungsreich zusammen gesetzt ,wobei auch der Rhythmusaufbau alles andere als gleichförmig gestaltet wird .Mal zeigt man sich eher melodischer ,dann mal mehr im Midtempobereich angesiedelt um im nächsten Moment auch mal so nen richtig sattes Feuerwerk zu zünden . Obwohl man den Burschen nun voll zugestehen muss , dass das alles recht erfrischend wirkt und auch rüberkommt ,will aber dennoch kein einziger der Stücke so richtig volle Pulle  zünden .Dafür kommt man, ganz ehrlich gesagt ,viel zu selten mal richtig aus dem Knick. Zwar gibt’s durchaus einige Stellen , bei welchen man wirklich mal die Rübe kreisen lassen kann .Aber insgesamt gesehen, nehmen gerade die eher melodiöser Einschübe den einzelnen Songs immer wieder die vorhandene Energie und bremsen diesen dann doch eher aus .Schlecht ist die Mucke wirklich nicht ,aber so wirklich überzeugen kann die einen eben aber auch nicht . ( LEO )
Nihilistic Holocaust   www.nihilisticholocatrecs.bandcamp.com  http://nihilistic.shost.ca/
 
                                                                                                  INTO DARKNESS – “ SINISTER DEMISE”
Auch wenn die Veröffentlichung der Scheibe nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und bereits 2015 rausgehauen wurde , ist unsereins nun doch irgendwie verpflichtet ,wenigstens noch mal nen paar eigene Gedanken hierzu niederzupinseln .Wenn man die Scheibe über Umwegen als kleine Anerkennung für seine Arbeit an unserer „Klolektüre“ bekommt , sollte das ja wohl das mindeste sein ,mit dem man sich dafür dann auch mal bei der Band bedanken kann .Seit 1995 aktiv im Szenegeschehen ,blicken die Heidelberger durchaus schon auf so einige Veröffentlichungen zurück .Neben 2 Singles und 2 komplette Alben ,legten die nun 2015 ihr drittes Album vor ,welches auch bis zum heutigen Tage ihr letztes Lebenszeichen ist .Obwohl man gerade in Sachen Liveaktivitäten wohl ganz schön viel unterwegs ist ,scheint es aber mit dem Schreiben neuer Songs bei den Jungs nicht ganz so zu laufen .Aber egal ,das nur mal so am Rande . Kommen wir mal zur Scheibe ,die so mit ca. 33 min .Spielzeit nicht übermäßig fett bestückt ist ,sich aber in Punkto Mucke durchaus sehen lassen kann .Mit ihrer Mixtur aus fettem old school Death Metal und eher moderner angehauchtem melodisch tödlichen Einschüben  ,bieten die hier schon recht ansprechendes metallisches Futter . Gewürzt mit so einigem Groove und ner gehörigen Portion an eingängigen Melodien ,brechen die zwar nie zu der absolut tödlichen und gewaltige Raserei auf ,lassen es aber dennoch ganz schön fett krachen .Songs wie „Manifesto“ oder auch „True Rulers of This World“  sind hierfür als so typische Beispiele zu nennen .Das man es aber auch mal etwas gediegener angehen kann ,zeigt sich ganz deutlich bei solchen Stücken wie „Throne of a Thousand Miseries“ ,welches zwar auch ganz schön ballert ,aber dennoch ein wenig vertrackter und eher Mid Tempo mäßig gehalten wird . Teils tauchen bei den Songs auch immer mal wieder eher melodische Frickel Parts im Riffbereich auf und selbst so ein paar ganz leichte Ansätze ,die mehr zum black metallischem Lager hin tendieren ,lässt man gelegentlich mal mit einfließen .Am Sangesorgan ist nichts großartig auszusetzten ,auch wenn‘s halt „nur“ größtenteils in Richtung super derber bedrohlicher Ausdrucksweise geht . Genügend Power und Energie , um mal wieder die Birne so richtig kreisen zu lassen ,bringen die 10 Tracks alle male mit .Nicht unbedingt ne super dringliche oder zwingende Empfehlung ,aber dennoch mal antestenswert . ( LEO )
Rising Nemesis Records   http://risingnemesisrecords.bigcartel.com/    https://www.facebook.com/RNRecords/
 
                                                                                             CHILDREN MEDIEVAL BAND – “ NEW TARGET”
Über diese Kinderband habe ich ja schon so einiges gelesen ,da man ja medial ne ganze Zeit lang mit digitaler Promotion von denen förmlich zugeschüttet wurde .In wieweit man nun das musikalisch präsentierte der drei New Yorker Kids ( Stefan (14),Olga (13),Cornelia (10) ) wirklich ernst nehmen sollte ,muss und sollte jeder für sich selbst entscheiden .Will da Vati & Mutti aus ihren Kids Rockstars der Marke HEAVY METAL DSDS Stars machen oder hat man sich und seinem Leben nun wirklich den musikalischen Klängen verschieben .Nun ja ,ich melde da mal meine Zweifel an ,muss aber eingestehen ,dass die sich hier mit ihren 10 Songs gar nicht mal so schlecht in Szene setzten .Da gibt’s im „Erwachsenenbereich „ Bands und Interpreten ,deren musikalische Umsetzung bedeutend beschissener und unglaubwürdiger rüberkommt .Wo man die 3 Knirpse nun musikalisch einordnen sollte ,ist nicht so ganz einfach .Denn ob man‘s glaubt oder nicht ,hier ist schon durchaus so etwas wie ne eigene Note vorhanden .Als musikalische Einflüsse werden hier unter anderem Chuck Berry, James Brown, Beatles, Cream, Hendrix, Johnny Winter, Rory Gallagher, Stranglers oder auch Rammstein genannt ,was man so auch durchaus stehen lassen kann .Teils schon fast nen bissel experimentell ,avantgardistisch, psychedelisch und vielleicht sogar progressiv gestaltet ,ist deren Songaufbau doch verdammt vielseitig und enorm abwechslungsreich .Ob man das nun wirklich als kreativ ansehen sollte ,ist allerdings ne ganz andere Frage .Denn irgendwie klingt das alles doch teils etwas holprig und schwer nachvollziehbar .Zwar schafft man es durchaus ,den Zuhörer immer wieder dazu zu bringen ,genauer hinzuhören ,dies aber halt nun wirklich nur deshalb ,weil sich innerhalb der Stücke so viel an den unterschiedlichsten musikalischen Beeinflussungen versteckt ,so dass man einfach nur „Angst“ haben muss ,hier mal was zu verpassen .Fest steht ,dass das hier echt nun keine „Kindergartenmucke „ ist ,sondern eine durchaus ansprechende ( zumindest was das Alter der Kids angeht ) - wenn auch teils etwas verwirrend wirkende – musikalische Darbietung geworden ist .Extrem geile Songarrangements oder super professionelle Darbietungen sollte man ja nun nicht erwarten ,aber dennoch denke ich schon ,dass es da draußen in den Weiten des musikalischen Universums ,durchaus ein paar Leute geben könnte ,welche sich mit dem hier Gebotenen in irgend einer Weise identifizieren können . ( LEO )
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                                                                                                             OUT OF ORDER – „ UNSERE ZEIT“
Bin ja echt am Überlegen gewesen ,ob ich hierzu überhaupt was schreiben soll ,da so rein musikalisch geschehen ,die 12 Tracks der Jungs überhaupt nicht mal annähernd hier mit reinpassen .Aber wenn man halt Material mit ner Bitte um ne Rezension kostenlos zugeschickt bekommt , ist es ganz einfach “Ehrensache” darüber mal ein paar Zeilen zu verfassen und seinen alten grauen Geist mal nen bissel anzustrengen .Gut ganz unbeleckt ist man ja von den vier jungen Burschen nun auch nicht ,da deren erste Veröffentlichung ja nun auch schon mal in unserer Lektüre „Beachtung“ gefunden hatte .Aktuell präsentieren die uns hier  12 neue Songs ,deren eher etwas klassisch anmutendes Intro einen doch vielleicht schon etwas gespannt drauf machen könnte ,was einen erwarten wird .Also erst einmal durchgelauscht ,und ohne die Leistungen der Jungs an den Instrumenten schmälern zu wollen , aber mit dem hier gebotenen kommt man echt nicht mal über den Status einer Schülerband hinaus .Am ehesten würde ich ,wenn man mal vom Gesamteindruck ausgeht ,die Band noch am nächsten dem Style von „Tokio Hotel „ zuordnen ,wobei die aber qualitativ doch ne viel höhere Stufe betreten hatten und sich vor allem auch bedeutend rockiger und überzeugender darstellten konnten. Denn die Songs hier sind alle samt eher recht einfach gestrickt , lassen zwar auch mal ein paar ansprechend Melodien erkennen ,aber präsentieren sind insgesamt doch verdammt gleichmäßig .Recht gleichförmig gehalten ,legt man sein eher „schmachtend“ wirkendes musikalisches Korsett niemals ab .So wirklich was an ner großartigen Abwechslung ist kaum mal vorhanden ,auch wenn man sich insbesondre an den Gitarren doch immer mal in ner anderen Variation versucht .Dennoch findet man bei den Songs kaum mal einen großartigen Ausreißer ,der wirklich direkt mal ins Ohr geht . Für mich nun wirklich einfacher Pop Rock für die kleine Mädels ,die sicherlich reihenweise in Ohnmacht fallen. Zweifelsfrei auch dazu geeignet um „Schwiegermutter Lieblinge“ zu  werden oder die Rentnergemeinde auf irgendwelchen Gartenpartys ,Heimatfesten, ,Familienfeiern oder Stadtfesten nen paar Tränen aus den Augen zu drücken .Da man sich gesanglich durchweg der deutschen Sprache bedient ,kriegt man natürlich inhaltlich alles ganz gut mit .Der Ausdruck ist allerdings alles andere als wirklich kraftvoll ,geschweige denn ausdrucksstark . Teils durchaus auch ein bissel gesellschaftskritisch und persönlich  gestaltet ,hält man das Ganze aber doch recht stark in diesem „Reimcharakter“ ,was mit der Zeit auch ganz schön anstrengend ist . Endfazit :So richtig kommt man weder musikalisch noch textlich irgendwie irgendwo aus dem Knick, und zeigt sich durchweg von ner ganz braven ,glatten und eher monotonen Seite .Ob die Band nun jemals wirklich was echt reißen kann/wird ,mag ich an dieser Stelle echt mal bezweifeln . ( LEO )
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                                                                                                                  DEVILS RAGE – „ DESOLATION“
Seit dem die Schweizer ihr Debüt  "Impending Demise" veröffentlichten ,ist nun schon ein bissel Zeit ins Land gezogen ,was man augenscheinlich genutzt hat ,noch mehr an seinem Songwriting zu arbeiten und sich sicherlich auch auf diversen Livepräsentationen seine Sporen zu verdienen .Jetzt ,nach gut drei Jahren ,nimmt man mit seinen brandaktuellen 11 Songs nun erneut Anlauf ,um Euch auch in Euren heimischen vier Wänden mit dem Material zu beglücken .Und das gelingt den 5 Schweizer Recken in den gebotenen gut 45 Minuten auch ganz gut .Ihr doch recht eigenständig wirkender ,eher etwas modern und melodischer angehauchter Death Metal bringt ne ganze Menge Schwung ins Leben .Zwar behält man auch dieses Mal das tödliche Grundgerüst bei ,setzt aber im direkten Vergleich zum Vorgänger "Impending Demise" doch bedeutend mehr auf den thrashigeren Einschlag . Das macht sich insbesondere bei der Gitarrenarbeit doch recht deutlich .Obwohl bei den Songs teils so richtig mit ner fetten Groovekeule geschwungen wird (Titel 9  „Walk Through Hell“ oder auch Titel 3“'Dominate” ) ,setzt man nicht auf den totalen Abriss ,sondern zeigt sich durchaus auch desöfteren mal eher etwas gesitteter .Dabei fehlen diverse kurze Solieinsätze an der Gitarre genau so wenig wie ne Vielzahl an Rhythmusumbrüchen .Zum Glück zeigt man sich hierbei nun aber nicht irgendwie experimentell ,sondern verknüpft das alles zu einer zusammenhängenden Einheit ,welche einem beim Zuhören absolut keine Schwierigkeiten bereitet . Neben ner wirklich fetten Portion an Abwechslung und Spielfreunde – welche man wirklich an jeder Stelle ganz deutlich verspürt – kann sich auch die Produktion sehen lassen . Da kommt schon gewaltig was aus den Boxen ,auch wenn das vielleicht für den einen oder anderen dann doch etwas zu modern und sauber klingen könnte .Einzig allein so ein „Übersong“ ,welcher wirklich mal ganz deutlich heraussticht und sich für die Ewigkeit in den Gehörgängen einfräst und dort auch festsetzen kann ,ist hier noch nicht zu finden .Dennoch stellt „ DESOLATION“ ganz eindeutig ne Steigerung zum Vorgänger dar und wird auch ohne jeden Zweifel dafür sorgen , deren Fangemeinde noch zu vergrößern . ( LEO )
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                                                                                                        VICTIMS OF MYSELF – “ SIGNED DESTINY”( EP)
Das wirklich ansprechende gestalteter Cover des Digipacks macht es einem im ersten Moment nun so gar nicht irgendwie möglich ,die Band in irgendeine musikalische Kategorie einzuordnen .Um so gespannter ist man dann aber auch  ,was die Vier aus der Stuttgarter Ecke stammenden Musiker hier nun von sich geben werden .Seit dem man sich 2011zusammengefunden hatte , fleißig die Bühnen dieser Welt beackerte, wurde es jetzt nun auch höchste Zeit ,ihr musikalisches Schaffen auch erstmals für die Ewigkeit auf nen Silberling zu bannen .Herausgekommen sind 6 Songs ,welche sich samt alle in recht unterschiedlichsten metallische Regionen bewegen . Mit nem Klavier Intro ,gepaart mit Wellenrauschen , bereitet man sich dann mit „Prepare For War“ vor ,um mit dem 2’ten Song „Signed destiny“ auch gleich loszulegen und recht groovend in Richtung Thrash Metal zu ziehen  .Aber bereits hier wird auch ganz deutlich ,dass man sowohl dem Power Metal wie auch der eher etwas progressiveren Spielweise keinesfalls abgeneigt ist und man in erster Linie auf recht klare Vocals setzt .Bestückt mit nem längeren Gitarrensoli geht das Stück echt gut ins Ohr .Weiter geht’s mit „Priorities“,welcher sich eher etwas verspielt und verdammt abwechslungsreich gestaltet .Auch hier stellt man etwas stärker seine Fähigkeiten an den Saiteninstrumenten unter Beweis und lässt sich immer wieder zu etwas längeren Solieinlagen hinreißen .Rein technisch gesehen ,ein top Song ,welcher ne ganze Menge an interessanter Momente mit sich bringt .Mit „Confidence“ geht’s dann erstmals so richtig gut flott zur Sache .Schön treibenden und fast schnörkellosen ,ist das über weite Strecken schon nen Song ,welcher die Anhänger der Thrash – und Heavy Gilde durchaus dazu bewegen kann , mal wieder die Matte zu schütteln .Auch wenn es hier ebenfalls vereinzelt nen bissel was an „Gitarrenspielereien“ zu hören gibt ,  verliert der Song niemals an Drall . Der vorletzte Song „Focus“ hat dann schon fast so etwas wie einen kleinen „Hymnencharakter „ und könnte zum Aushängeschild der Band werden .Nen richtig cooler Song, der sowohl Melodie wie auch ne gehörige Portion an Power mit sich bringt . Beim Rausschmeißer „Far behind my back“ legt man sich dann noch mal so richtig in die Heavy/Thrash Riemen und lässt das Geschehen verdammt kraftvoll ausklingen . Die Gitarren sind richtig hart gestimmt ( auch wenn‘s hier ebenfalls gelegentlich mal kurze ,etwas melodischere Ansätze gibt ) und auch die Drums rattern permanent . Richtig gut bei diesem Stück macht sich vor allem der leicht Chorus mäßig angehauchte Gesang. Wer auf ne gute Portion an frischer und eigenständiger Metalmucke steht ,welche ohne irgendwelche Trendanbiederungen auskommt ,kann der Band getrost seine uneingeschränkte Beachtung schenken . ( LEO )
https://www.facebook.com/victimofmyself/
 
                                                                                      HAMMER    SLAUGHTERDAY – „ABATTOIR“ ( MINI-ALBUM  )   
Irgendwie beglückt und beruhigt es einem doch immer wieder ,das gerade im Death Metal Bereich immer wieder mal ein paar Veröffentlichungen ans Tageslicht geschaufelt werden ,welche daran keine  Zweifel lassen ,das in dieser Sparte nicht nur alles mittlerweile zu einem Einheitsbrei geworden ist .Denn nach intensiver 28 minütige Beschallung durch das aktuelle Schlachtwerk der beiden Bombenleger aus Niedersachsen, bleibt einem doch irgendwie glatt die Spucke weg . Was für ein geiles ,derbes und enorm fettes Brett ,was einem hier entgegen geschleuderte wird !! Kaum hat man die Silberscheibe reingepackt , geht’s auch sofort ohne Verzögerungen volle Kanne los .Zwar nun nicht in extremster Blast Manie gehalten  ,geben die hier aber dennoch verdammt Gas und überschütten dich mit ner dichten und vor allem fetten Wand aus richtig geilen dreckigen Riffs. Alles schön im old school Style gehalten ,reißen die hiermit ohne jeden Zweifel alle Mauer ein .Eine echt sau geile Dosis an wirklich tödlicher Injektion ,welche natürlich durch die ultra tiefe und bösartige Stimmlage noch zusätzlich in seiner Wirkungsweise verstärkt wird . Titel 2 „Wasteland of Demise „ ist schon fast als doomig einzustufen . Da schleppte man sich wahrlich schon ganz schön durchs Geschehen, arbeitet bevorzug im Midtempo Bereich ,lässt aber dennoch auch etwas schnellere Parts mit einfließen .Ne gute Mischung ,die trotz des eher etwas schleppenderen Charakter immer noch genügen Zündstoff enthält . Der nächste Song ,ne Coverversion von „TROUBLE“ („Victim Of The Insane“),beginnt mit ner Art „Marschrhythmus“ ( zumindestens wirkt‘s so auf mich ! )und zieht dann ganz zäh rumpelt ,morbide und ultra düster seiner Wege .Trotz des verhältnismäßig „ einfachen „ Songaufbaus ,sind’s insbesondere die geilen Riffs – inclusive sau starker Solieinlage - und das immens starke Drum ,welche hier ne hervorragende Arbeit abliefern .Zum Ende hin wird dann mal wieder etwas tödlicher und man nimmt mal wieder mehr Fahrt auf . „Phantasmal Death“ ,welcher sich als nächstes anbahnt ,zeigt sich anfangs erst mal dunkler bedrohlich mit ner verdammt starken Melodie ,bevor man dann im schwer walzenden Tempo  knietief durch Tod und Verderben watet ,um hiermit ohne jeden Zweifel enorme Verluste auf dem Death Metal Schlachtfeld in Kauf nehmen .Zwischendurch wird’s dann zwar auch mal wieder etwas „sentimentaler“ in der Spielweise ,aber nur ,um dann erneuten Anlauf zu nehmen ,um mit voller Wucht und Energie zuzuschlagen .Definitiv der Top Song der Scheibe !Danach folgt dann mit “Cursed by the dead” ne volle Breitseite an ner Überdosis derber morbider todbringer Klänge .Hier wird doch schon verdamm fett losgehämmert ,geröchelt , gekotzt und gegrowlt . Durchtränkt mit enorm fetten Riffs ,schön hämmerndem Schlagwerk und ganz leichten Solis ,wird zwar im Tempobereich nun nicht in Formel1 Manie durchgestartet ,aber dennoch bringen die mehr als genügend Tempo mit ,um die Haarpracht mal wieder voll in Wallung zu bringen . Der Rausschmeißer ist dann noch mal ne Coverversion ,und zwar von AMORPHIS . „Grails Mysteries“ ist dann im Vergleich zu den vorangegangenen Songs ,dann doch eher etwas „melodischer“ geworden ,kann aber hier insbesondere durch ne verdammt starke Gitarrenarbeit auftrumpfen und zeigt sich gerade beim Rhythmusaufbau von ner verdammt vielfältigen Seite .Echt stark !Wer auf wirklich guten ,ultra schweren ,morbiden und vor Blut triefenden  Death Metal alter Prägung abgeht ,nen gewisses Maß an Eigenständigkeit braucht und auch vor Abwechslung nicht zurück schreckt ,der wird mit dem Duo aus dem ostfriesischen Lande einen richtig guten Glücksgriff machen .( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
 
                                                                                                                                   SCARLEAN – “ GHOST”
Es gibt Tage an denen du wirklich dasitzt und dir nen Kopf darüber zermarterst ,was du über die vorliegende silberne Scheibe schreiben sollst oder kannst .Wenn’s dann musikalisch geschehen auch nicht wirklich deinen Nerv trifft ,gestaltet sich das ums so schwieriger .Und genauso geht’s nun meinereins mit dem Debüt der Franzosen ,welches die Scheibe wohl bereits 2016 schon mal in Eigenregier rausgehauen haben und nun mit nem Label im Rücken ,auch international voll durstarten wollen .Und ich denke mal  - nach dem allerersten Durchlauf  - könnten die durchaus für einige Ausrufezeichen in  der „gesitteteren“ Metal-/Rockszene sorgen .Denn die 13 gebotenen Songs haben‘s sowohl vom Songwriting her ,wie auch von der handwerklichen Präsentation ,ganz schön in sich .Ganz tief im progressiven Metal-/Rock Sektor verankert ,bedient man sich hier der musikalisch unterschiedlichsten Einflüsse .Wirklich enorm breit gefächert ,findet man hier neben ner ganzen Menge an Grunge Elementen ,rockigen Passagen ,leichten Industrialeinflüssen ,metallischen Passagen auch so einiges an moderneren corigen Klängen wieder ,welche sich hier teilweise schon sehr experimentell verspielt wirkend, richtig gut zusammensetzten und zu einer Einheit verschmelzen. Dabei bedient man sich einer wirklich vielfältigen Melodieführung ,die jede Menge an Abwechslung mit reinbringt . Diese Abwechslung macht sich hier dann natürlich auch beim Gesang bemerkbar . Obwohl das Album durchaus auch mit so einigen an wirklich schweren Riffs und Sound bestückt ist ,  ist es dennoch in erster Linie ein eher verhältnismäßig ruhiges Album geworden ,welches an vielen Stellen eher sehr verträumt daherkommt  ( z.B Song „Lifetime“ oder auch „Get away from me „ ) ,bei welchem man dann insbesondere auf nen paar richtig gute und eingängige Melodien zurückgreift  .Also interessant und vor allem facettenreich ist die Scheibe ohne Zweifel geworden ,keine Frage .Musikalischer Anspruch wird hier tatsächlich hoch geschrieben , auch wenn’s mir persönlich alles zu sauber ,ruhig und vor allem modern klingt .Für den progressiv ausgerichteten Musikfan wird sich diese Scheibe aber sicherlich als ein kleiner „Leckerbissen „ entpuppen . ( LEO ) 
Mystyk Production     https://www.facebook.com/mystykprod/    http://www.mystykprod.com/
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                                                                                                                        IT – „ THE HOUSE OF THE DEMONS“ (CD-R )
Da war er wieder ,dieser Moment ,vor dem man sich mittlerweile fast schon ein bissel fürchtet – man geht zum Briefkasten und findet nen Brief mit dem Absender Antonella Mura  - Italien drin .Wer unsere „Klolektüre“ immer schön intensiv durchackert ,kann mit dem Namen durchaus auch schon was anfangen und weiß ,dass sich hier fast das blanke Entsetzen ausbreiten wird .Dabei erstaunt es einen dann doch immer wieder ,das der Typ wirklich gnadenlos sei Ding durchzieht und sich auch in keinster Weise von noch so negativen Kritiken beeindrucken oder beeinflussen lässt .Und so zieht er stur auch weiterhin sein Ding durch ,was er uns hier nun auch wieder in Form seiner aktuellsten ,selbst gebrannten CDR näher bringt .5 Songs mit ner Spielzeit von knapp 30 min . sind es dann geworden . Beginnt mit ner langen Filmsamplereinspielung setzten dann ganz sachte und ruhige heller Gitarren ein .Später gesellen sich dann , sehr hintergründig gehaltene dumpfere Riffs hinzu . Insgesamt ein eher sehr schwermütig wirkender Track welcher von seiner Ausstrahlung her recht stark an spanische Folklore erinnert .Kein wirklich anspruchsvoller Songaufbau ,der sich hier fast gleichbleibend ,bis auf wenige Ausnahmen ,eher dezent dahinzieht. So wirklich was passiert hier nichts ,auch wenn man eventuell dennoch zugeben muss ,dass der Song doch so ne gewisse Atmosphäre aufbauen kann . Beim zweiter Song setzen fette Bassläufe und am Computer generierte Drums ein ,deren Zusammenführung schon so etwas ähnliches wie einen Black Metal Sound ergeben . Unterlegt mit Gekreische ,Gekeife oder auch Sprechsequenzen ,wirkt das aber eher wie ein Soundbrei ohne jedwede Struktur. Obwohl sich der Song ziemlich gleichbleibend gestaltet ,kommt es dann doch mal ganz unerwartet zu teilweisen ,ziemlich unkontrolliert wirkenden Umbrüche im Rhythmus. Die lassen einen da dann aber ziemlich bedebbert dasitzen. Auch der 3 Song ist mal wieder mit Sprechsequenzen bestückt . Die Gitarrenarbeit ist hier ja noch einigermaßen ansprechend gestaltet und wird von blechernen monotonen Computerdrums ummantelt . Vom Gesamtaufbau eher auch recht gleichbleibend ,fast schon monoton gestaltet, kriegt man hier dann doch schon echt das Fürchten .Titel 4 ist ganz leise aufgenommen ,so dass man den Regler hier sofort hochdrehen muss .Komischer Weise entpuppt sich dann dieser Song als gar nicht mal so übel und lässt schon einen recht heftigen Riffregen über einen hereinbrechen .Das hätte man hier nun kaum wirklich mal vermutet ,zumal es wirklich mal so etwas wie eine klare Songsstruktur gibt und die Gitarren so einiges an Abwechslung mit sich bringen  . Selbst die Drums ,die zwar eher auch mit mit dem Kochtopf fabriziert klingen ,bringen doch so ein gewisses Feeling rüber .Gesanglich klingt’s hier dann eher voll irre ,aber nicht so ,dass man sofort weglaufen möchte .Bin überrascht ,und kann es irgendwie nicht glauben ,dass hier der selbe Typ am Musizieren ist. Dafür klingt der Song dann doch einfach zu gut .Aber Ausnahmen sind nun mal nicht die Regel !Der letzte Song ist dann mal wieder was ,was man absolut nicht braucht und einfach nur wegdrücken muss .Wolfsgeheule zum Anfang … klingt aber eher so ,als ob der Typ sich da selbst versucht hat ….Feuerprasseln ,winseln ,Wind…undefinierbare Klavier ( Piano)klänge….das war’s ,Aus, Ende vorbei  ?????Keine Ahnung was das darstellen soll oder was man damit bezweckt .Obwohl ich ganz ehrlich zugeben will und auch muss ,dass das hier seine bisher beste Veröffentlichung ist ,denke ich doch mal ,das dieser Silberling wohl bei den meisten Schreiberlingen sofort im Papierkorb gelandet wäre . ( LEO )
Antonello Mura, Via Napoli n. 7 08015, Macomer (NU), ITALY    https://www.metal-archives.com/artists/IT/146134       spirit666it@hotmail.it
 
                                                                                                            DIRTY PROTEST – „ HELLSTORM“
Seit gut 10 Jahren bastelt der Ire Alan Hurley nun schon an dieser Band ,welche anfangs wohl nur nen reines Soloprojekt darstellte .Mittlerweile hat man aber wohl ,zumindestens einen festen Sänger fürs Line up gefunden und greift wohl auch auf ne Stange an diverser Gastmusikern zurück ,welche nun hier zusammen das Debütalbum eingeprügelt haben .Und deren aller erstes Lebenszeichen entpuppt sich von Beginn an als ein echt starkes ,brutales und verdammt fettes tödliches Monster ,welches mehr als eindeutig  knie tief durch den Sumpf des schwedischen old School Death Metal watet .In gut 36 min . werden hier von Beginn an satte 9 Tracks „runtergespult „ ,die mit ner Masse an fetten Gitarrenwänden und starken Drumsalven aufwarten .Recht tief und vor allem kraftvoll gestimmt ,lassen die hier ein starkes Feuerwerk an unterschiedlichsten heftigen Riffs abbrennen, welche definitiv niemanden kalt lassen werden . An einigen Stellen wirken auf mich einige Riffs und Solis schon fast ein bissel ägyptisch angehaucht ,was hierbei auch noch für so ein gewisses ,ganz leichtes orientalisch Flair sorgen kann .Insgesamt recht dunkel und düster gehalten , stellt man neben diverse Black Metal Einflüssen ,ganz leichten Hardcore Roots aber auch einiges an sau derben Grind Einflüssen zur Schau .Ganz gelegentlich lässt man hierbei aber auch mal nen eher melodiöser wirkenden Touch mit einfließen ( wie z.B . bei Unholy blitzkrieg“ oder auch „Masterblood“),wo man sich im Zwischenteil auch mal leicht verspielt an den Gitarren präsentiert .Auch der Wechselgesang von tiefen Growls und fiesen hohen Kreischeinlagen fügt sich bestens  ins Geschehen mit ein .Obwohl das nun wirklich keine immens außergewöhnliche Scheibe geworden ist ,man auch nicht wirklich ne riesige Portion an Originalität  hier vorfindet ,kann dennoch jeder ,der sich seine Ohren mal wieder vollkommen durchspülen lassen will ,hier getrost zugreifen . ( LEO)
Mystyk Production     https://www.facebook.com/mystykprod/    http://www.mystykprod.com/
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                                                                      HAMMER          COMMANDER – „ FATALIST ( THE UNBROKEN CIRCLE)“
Ne fette Portion an frischem ,richtig geilem Death Metal gefällig !!!??? Dann liegt ihr mit dem dritten Album der vier Münchner ganz genau richtig . Denn das ,was die hier in fast 43 min . in Eure Ohren drücken ,hat‘s ganz schön in sich und wird unweigerlich dafür sorgen ,dass ihr Eure müden Knochen mal wieder in Bewegung versetzen werdet .Dabei hat sich die Band mit ihrer Veröffentlichung echt verdammt viel Zeit gelassen . 2008 war mit „The Enemies We Create“ letztmalig was von denen zu vernehmen .Dann war ,aus welchen Gründen auch immer ,erst einmal „Schicht im Schacht „ .Umso eindrucksvoller melden die sich jetzt aber mit ihren aktuellen 9 Songs zurück .Auch wenn man im Bereich der Todesblei Fraktion , gerade in den letzten Jahren, doch mit neuen Veröffentlichungen fast zu gebombt wird , fallen die dennoch mehr als positiv auf .Zum einen ist es schon mal die Produktion selbst ,die echt verdammt fett druckvoll daherkommt und sich eher etwas undergroundig ,keinesfalls modern technisch präsentiert .Da kommt schon richtig was aus den Boxen raus !Und dann haben wir natürlich die Mucke selbst ,welche sich hier wirklich als ein sehr abwechslungsreiches ,total tödliches Gesamtwerk präsentiert .Garniert mit teils thrashig angehauchten Gitarrenriffs ,verlässt man aber niemals seinen eingeschlagenen tödlichen Weg .Mit ner ungemeinen Intensität und verdammt hohem Energieanteil ,liefert uns fast jeder Song ein mehr als intensives Hörvergnügen .Sehr Riff orientiert ,lässt man neben Massen an so richtig fetten Riffwänden aber auch genügend Platz für Gitarrensolis oder eher etwas melodisch angehauchteren Parts .Diese vielfältige Präsentation der Gitarrenarbeit schlägt sich hierbei natürlich auch auf den Aufbau der einzelnen Songs wieder .Insgesamt mit einem für mich leicht orientalisch wirkendem Ambiente versehen , setzen die hier nicht nur auf die volle Durchschlagskraft wie z.B bei „Locust Infestation“ oder „Shattered existence“ sondern liefern z.B mit  "Insidious Greed" so richtige Midtempokracher ,mit  stark walzenden Charakter ab .Gerade der Song lässt ganz klar erkennen ,das ohne jeden Zweifel gerade “Bolt Thrower“ an ihnen nicht spurlos vorbei gegangen ist  .So ein richtiger Knallersong ist dann ebenfalls noch  „…and death swings the scythe” .So mit nem starken spanisches Flair versehen ,welcher insbesondere beim Gitarrenspiel hervortritt ,zeigt man sich zwar auch hier eher Midtempo mäßig ausgerichtet , lässt aber dennoch an einigen Stellen so ein paar wirklich richtig knallenden Parts mit einfließen .Einzig allein die Vocals sind nun nicht unbedingt das ,was man als abwechslungsreich einstufen kann . Aber das ist hierbei dann auch nicht wirklich von Nöten ,da ja nun mal aggressive tiefe Growls für so ne satte Mucke ganz einfach dazugehören und absolut passen .“ COMMANDER” haben die lange Ruhepause definitiv bestens genutzt und präsentieren uns hiermit ein wirklich sau starkes extremes und abwechslungsreiches Stück Death Metal ,welches man jedem Anhänger der Todesbleifraktion ohne Bedenken empfehlen kann . ( LEO )
MDD Records   Fachriastr. 9    74226 Nordheim    http://mdd-records.de/
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                                                                                      CHAOS PATH - „ THE AWAKENING“ ( MINI – LP )
Entgegen aller gängigen Vermarktungsstrategien, zeigt man sich mit dem Vinyl Format schon mal richtig gut old schol mäßig . Erhältlich ist das gute Teil in ner limitierten Auflage ,wahlweise als schwarzes oder farbiges (orange, violett oder splatter) Vinyl ,einen Einleger mit Bildern , einem kleinen Poster, Infomaterial, einen Downloadcode für die Tracks und einen Aufkleber und kostet bei Abholung oder Barzahlung 12 Euro. So viel erst einmal zur Einstimmung .2016 haben sich die 5 Leutchen ,welche alle samt schon in anderen Bands gespielt haben (oder auch noch spielen ) zusammen gerafft ,um der Metalwelt mal zu zeigen ,dass man auch abseits von irgendwelchen Trends oder typischer Ausrichtung ,ne Mucke erschaffen kann ,welche doch in ihrer Form nicht ganz so ist ,wie man es halt kennt . Gerade Heutzutage irgendwas Neues in Sachen Metal Mucke zurecht zu mischen ,ist sicherlich alles andere als ein einfaches Unterfange . Bei viele Bands scheitert es ja an der Umsetzung und man lässt sich halt ganz einfach nur eine außergewöhnliche ,schön abartig klingende neue Stylebezeichnung einfallen .Viel mehr ist es dann aber auch nicht ,was einem geboten wird .Bei den Kasslern von „Chaos Path“  ,welche ihre musikalische Präsentation als „Kaotysk Metal“ bewerben ,kann man aber schon davon sprechen ,das die doch so ein gewisses starkes Maß an Eigenständigkeit und neuerem ,interessanterem Soundgeschehen zusammengemischt haben .Denn auf dem 23 min . Mini Debüt der Kasseler Truppe bietet man ne recht düstere und dunkele Mischung der unterschiedlichsten metallischen Klänge ,welche sich sowohl aus Thrash Metal ,Doom Metal,Viking Metal und verdammt stark nordisch geprägten Black Metal zusammensetzt .Zwar werden auch Death Metal Einflüsse genannt ,die es aber für mich eher nur schwer herauszuhören gibt .Da frage ich mich dann auch wirklich ,warum die Band bei „Spirit of Metal „ als Death Metal Band eingeordnet wird ? Naja egal ,das eine oder andere Riff kann man ja dann doch irgendwie noch diesem Bereich zuordnen .Vordergründig stehen hier für mich jedenfalls die kalten nordischen Klänge und der recht hohe thrashige Faktor . Schon der Opener „Doom“,der mit nem kurzen Sprechintro eingeläutet wird ,zeigt sich recht mies und dunkel  ,wobei man hier gekonnt black metallische wie auch thrashige Elemnete miteinander verbindet, diese durch kurz eingefügte Sprechsamples und mieserem thashig anmutenden Geschoot bereichert und auch mal nen ganz kleinen growl Ausbruch zulässt lässt. Mit Songs wie „Kriig“ , „Voices of Bitterness“ oder auch „Over Your Threshold“ bietet man dann so den richtig tiefschwarzen und bedrohlichen Sound zum Weltuntergangszenario .Zwar zeigt man sich von der Spielart nicht immer in einer alles zertrümmernden höllischen Geschwindigkeit ,bringt aber jede Menge an blackmetallischer Atmosphäre mit sich . „The Awakening“ (Chaos Path Part I) hingegen wird dann mit nem doch schon starkem episch anmutenden ,leicht doomig wirkendem Anstrich versehen. Genau so facettenreich geht‘s dann beim Einsatz der Stimme zur Sache .Mal echtes Thrash Geschoote ,dann mal wieder eher etwas dreckiger ,mal fast keifend und dann mal wieder fast cleaner gestaltet . Man merkt der Scheibe auf jeden Fall zu jeder Zeit an ,das man sich von der breiten Masse abheben will/ kann und man voll und ganz den alten musikalischen Idealen zugetan sind ohne diese aber nur einfach zu kopieren .Obwohl der Sound nicht voll Pulle durchschlagend rüberkommt  ,verbreitet der aber nen ungeheuren undergroundigen Charme  ,welcher dich durchgehend voll überzeugen kann .Auch wenn ich ehrlicher Weise zugeben muss ,das mir bei den Songs  teilweise doch etwas die Durchschlagskraft fehlt, sind die dennoch echt verdammt interessant gestaltet und ziehen nicht spurlos an einem vorbei . Hätte mir echt gewünscht ,das hier auch mal nen Song präsentiert wird ,der sich ganz ganz tief in die hintersten Gehörgänge bohren kann und welchen man nachhaltig ganz genau mit der Band in Verbindung bringen kann .Da haben die Burschen auf jeden Fall ihr Potential noch nicht wirklich komplett ausgereizt .Da ist noch Luft nach oben !Man kann schon echt darauf gespannt sein ,was als nächstes folgt .( LEO )
D.Schneider, Schwedesstraße 24, 34128 Kassel      http://www.chaos-path.de/    https://www.facebook.com/chaospath666/   info@chaos-path.de
             
                                
                                                                                                   THE GROTESQUERY – „ THE LUPINE ANATHEMA“
Roger “Rogga” Johannson ist ja nun echt ein kult Typ in der Metalszene ,dessen Name jeder ,der sich auch nur ein klein wenig für das Geschehen im Death Metal Bereich befasst ,kennen muss .Der Mann scheint ein absolutes Arbeitstier zu sein und irgendwie wohl auch niemals zur Ruhe zu kommen . Neben Bands wie „Paganizer“ , „Revolting“ , „Necrogod“ , „Ribspreader“  ,bei denen er seine Finger mit im Spiel hat ,ist den sein Betätigungsfeld aber noch viel weiter gestrickt ,als man vielleicht erahnen könnte .Mit THE GROTESQUERY ,von denen ich bisher nun absolut noch nichts vernommen hatte ,rumort er nun bereits schon seit 2009 durch die Szene und bringt mit diesem Teil hier nun auch schon das vierte Album an den Start .In den Anfangsjahren nur mit  Kam Lee ( ex Massacre ) am rumwerkeln ,hat er sich fürs neue Album nun Verstärkung in Form von Johan Berglund (ex-Demiurg )und Brynjar Helgetun (Just Before Dawn ) geholt ,um Euch hier brandaktuell 10 fette Tracks zu präsentieren .Und wie man es dann doch schon vermutet und zweifelsfrei auch erwartet hatte ,geht’s hier Knie tief in Richtung schwedischem Todesstahl der alten Gattung .Allerdings setzt man hier nun nicht nur auf eine alles zerstörerische Linie ,sondern zeigt sich doch etwas mehr von ner sehr dunklen ,düsteren Midtempo Seite .Teils doch ganz schön schleppend  und walzend gehalten ,kommt es zwar auch hier immer mal wieder zu ein paar richtigen „Gewaltakten „ ,aber deren Hauptaugenmerk liegt ganz eindeutig  eher auf die doch etwas „melodischere „ Ausstrahlung . Der ganze Sound wird hierbei mit ner recht starken Horror mäßigen Atmosphäre unterlegt ,welche ,wenn mich eine Ohren nicht ganz täuschen sollten ,sogar durch nen dezenten Keyboardeinsatz unterstützt bzw .verstärkt wird .Die Songs gehen echt gut ins Ohr ,wobei einem dann gerade diverse Solis und leichte Sampleeinspielungen ( Wolfgeheule ) immer mal wieder richtig aufhorchen lassen .Trotz des insgesamt verhältnismäßig dunklen Charakters der einzelnen Stücke ,knallen die dennoch verdammt fett aus den Boxen .So die wirklich großen Weltneuerungen oder richtigen Überraschungseffekte gibt’s hier allerdings nun nicht wirklich zu entdecken. Bestückt mit tiefem Growlgesang ziehen die hier halt vehement ihrer Wege ,ohne allerdings mal für so einen wirklichen Aha Effekt zu sorgen . „The Lupine Anathema” ist beiweitem absolut kein schlechtes Album geworden .Man liefert wirklich solide Handwerkskunst ab ,welche einen durchaus begeistern kann ,aber halt nun mal für keinerlei großartige Überraschungen sorgt .Ein starkes und sicherlich auch hörenswertes Album ,welches aber aus der breiten Masse der sonstigen Veröffentlichung  nun leider nicht wesentlich herausstechen kann . ( LEO )
Xtreem Music    http://www.xtreemmusic.com/
MDD Records   Fachriastr. 9    74226 Nordheim    http://mdd-records.de/
 
                                                                                                   THE LEGION GHOST – „ WITH COURAGE OF DESPAIR“
Waren die für mich mit ihrem Erstlingswerk (...Two For Eternity 2016 ) noch verdammt tief im modern Metalcore angesiedelt ,muss man ,ob man will oder nicht ,zugeben ,das sich die Burschen aus dem Rheinland auf ihrem aktuellen Longplayer durchaus recht eindeutig weiterentwickelt haben .Zwar gibt’s auch bei den aktuellen 12 Tracks ganz unverkennbar ,natürlich auch nen ganzen Haufen von den modernen corigen Elementen zu erlauschen ,aber was das Songgefüge insgesamt betrifft ,so hat man doch so einiges hier verändert .Denn auf dem aktuellen Teil gibt es nun doch bedeutend mehr Einflüsse aus den verschiedensten metallischen Bereichen zu erspähen .Zwar sind diese nun nicht totale prägend für die Songs ,sorgen aber durchaus dafür ,das ihr eher etwas gewohnte gradlinige Sound ganz schön aufgelockert /aufgepeppt wird .Insbesondere was den Heavy Metal Sektor und die eher etwas progressivere Linie betrifft ,ist man hier doch verstärkt am rumwerkeln .Insbesondere macht sich dies für mich bei dem Gitarrenspiel recht deutlich .Im direkten Vergleich zum Debüt hat man sich auch in Sachen  rhythmischer Abwechslung gesteigert . Natürlich finden man auch hier Massen an derben Riffs und Drums ,die enorm fett grooven und sich auch durch den Gesang eher etwas typischer für diesen metallischen Sektor präsentieren . Dennoch gibt’s auch nicht gerade wenige , eher melodisch gehaltene Parts ,welche sich gekonnt einfügen und somit dann für ein gelungenes Wechselspiel sorgen .Trotz der eher etwas stärker auftretenden „Ruhephasen „ bringen die Songs immer noch genügend Potential mit sich , um so richtig Staub vor der Bühne aufwirbeln zu können .Zumindestens bei der jüngeren Metallergeneration wird sich damit 100% was in Bewegung setzen .Unsereins als „old school Sack „ wird es nicht unbedingt mitreißen ! Super fette Shouts fehlen hier natürlich dann auch nicht ,wobei man aber auch vereinzelt mal ein paar cleanere Vocals mit einfließen lässt .Um sich auch mal von seiner weichen ,soften Seite darzustellen und vielleicht auch auf seine eventuelle Experimentierfreudigkeit hinzuweisen ,lässt man den aktuellen Longplayer mit einer sehr klassisch angehauchte Ballade  - deren Platz getrost auch auf nem „Kuschelrock“ Sampler zu vermuten wäre  -ausklingen .Mal was völlig anderes was die Jungs hier vorlegen ,zumal man auch gesanglich verdammt klar und ausdrucksstrak mit seinen Stimmbändern arbeitet .Da lässt man echt den absoluten Softie raushängen und wird wohl gerade mit diesem Song die „kleinen „ Mädchenherzen erreichen und zum Erweichen bringen .Ob so ein Song nun wirklich nötig gewesen wäre , bleibt Ansichtssache .Dennoch ,wer auf die moderne , durchaus abwechslungsreiche corigen Metalschiene abfährt , dem kann "With Courage Of Despair" ohne große Bedenken ans Herz gelegt werden . ( LEO)
Noizgate Records   Sudbrackstraße 17 33611 Bielefeld     https://www.noizgate.com 
 
                                                                                                   TERRA ATLANTICA – „A CITY ONCE DIVINE“
Man kann ja eventuell schon aus dem Bandnamen her schlussfolgern ,mit welcher Thematik sich diese  Band auseinandersetzen .Was liegt da dann näher ,als das man sich mit Atlantis und der griechische Mythologie befasst ???? So ein gewisser unterschwelliger Gedanke keimt da natürlich auch auf ,wenn es um deren musikalischer Darbietungen geht .Und mit dem Gedanken an Power Metal liegt man dann auch goldrichtig .Obwohl nun „A CITY ONCE DIVINE“ das Erstlingswerk der Jungs aus Schleswig Holstein ist ,haben‘s die aber echt faustdick hinter den Ohren ,Euch hier 10 Tracks zu präsentieren ,welche nen verdammt starken Ohrwurmcharakter haben und auch recht abwechslungsreich gestaltet werden . Dass es gerade im Power Metal Bereich nun noch schwerer ist ,sich überzeugend oder brandneu präsentieren zu können ,ist ja sicherlich kein Geheimnis . Aber durch so einen gewissen kleinen eignen Touch ,jede Menge Überzeugung ,Spielfreund und Abwechslung ,kann man es sicherlich doch hinkriegen ,bei Euch da draußen dann eventuell doch noch zu punkten .Und das kriegen die wirklich verdammt gut hin .Obwohl man hier nun musikalisch geschehen nach dem gleichen Schema  - wie es die Masse der Power Metal Vertreter handhaben – vorgeht ,gibt es dennoch häufiger mal Momente ,welche einen doch sofort aufhorchen lassen können .So tauchen innerhalb der einzelnen Songs ,welche ansonsten eher durch starke Melodien, Bombast und so ner gewissen heroisch Stimmung geprägt sind , auch mal ein paar kurze sehr heftige Passagen auf . Obwohl man sich vorrangig hier des eher typisch hohem ausdrucksstarken Power/Heavy Metal Ausdruck ( + heroischen Chöre ) bedient ,knallen einem dann sogar bei „Poseidon´s Wrath“ urplötzlich ein paar wirklich fette Death Metal Growls entgegen ,welche einem förmlich aufschrecken lassen .Titel 10 „When walls will fall „trumpft hierbei dann insbesondere durch seine noch stärker präsenten folkloristisch anmutenden Violinen- und Akkordeonpassagen auf ,welche zumindestens bei mir sofort dazu geführt haben ,hier noch einmal mehr die Lauscher zu spitzen .Die Songs insgesamt gesehen ,sind zwar auch hier mit flächendeckenden Keyboardteppichen versehen ,welche allerdings nun absolut nicht im Vordergrund stehen ,sondern sich perfekt mit einbringen .Eins steht hier auf jeden Fall wirklich fest .Kaum einer der hier präsentierten Stücke ist wirklich lahm ,langweilig oder absolut nicht dazu geeignet ,das die Anhängerschaaren des Power Metals hierbei nicht ihr Knochen in Bewegung versetzen könne .Für mich ,der sich ja nun bei weitem alles andere als ein Fan solcher Mucke outen kann  , ist jedoch das wirklich erstaunliche an diesem Album ,dass hier die Zeit wie im Fluge vergeht und man sich so gar nicht richtig bewusst wird ,dass die Spielzeit von knapp 54 Minuten    min . schon wieder vorbei ist .Das kommt ja doch eher selten bei Bands dieses metallischen Genres vor .Schlussfolgerung daraus ….da müssen die Jungs also letztendlich doch irgendwie alles richtig gemacht haben .  ( LEO )
Gegentrend Records  Helge Meyer  Unterer Metzgerbach 9  73728 Esslingen     http://www.gegentrend-records.de/ 

 

                                                      HAMMER                      ISRATHOUM - “CHANNELING DEATH AND DEVIL”
Der größte Black Metal Fan ist unsereins ja nun mal nicht ,aber dennoch gibt’s auch für mich immer mal wieder Funde ,die sich als sehr reizvoll und interessant für einen präsentieren können .Und genau um so einen seltenen Fund handelt es sich bei dem dritten Album der gebürtigen  Portugiesen  ,welche mittlerweile aber in den Niederlanden beheimatet sind . Seit dem die sich nun 1992 zusammen gefunden haben ,wurde schon so einiges an diversem Tonmaterial von denen veröffentlicht , welches allen Anschein nach ,auch bei euch da draußen auf ein recht reges Interesse gestoßen sein sollte .Und ich behaupte mal ganz einfach ,das zu vollem Recht ,denn auch mit den hier präsentierten 9 Tracks werden die fast ohne jeden Zweifel, jedes tiefschwarze Herz höher schlagen lassen können .Verdammt tief im norwegischen Stil verankert ,zeigen die uns hier ,was es heutzutage heißt ,Black Metal zu spielen ,welcher nicht nur ins abgrund tief böse extreme eintaucht ,sondern auch jede Menge an Atmosphäre mit sich bringt . Ihre eher etwas getragener ,sehr okkult wirkende Form des  Schwarz Metalls zeigt sich hierbei sehr stark in Richtung dunkler Hymnen gehend . Klingt für euch sicherlich nun nicht unbedingt wirklich weltbewegend ,macht sich aber in dieser Zusammenstellung wirklich verdammt gut ,um hier wirklich fast durchgängig nen richtig gut atmosphärischen Teppich auszubreiten .Sicherlich ,das Grundgerüst der Stücke ( insbesondere bei der Riffgestaltung ) wirkt hier teils etwas gleichbleibend und vorhersehbar ( bekannt ) ,aber dennoch bringen die noch genügend Abwechslung mit rein ,welche im Endeffekt doch so fast jedem einzelnen Track ne verdammt eigene und vor allem Note verleihen können . Obwohl auch hier nun ein wahrlich rohes Black Metal Feeling vorherrscht ,welches durch verdammt treffsichere und wirksame Riffs immer wieder deutlich gemacht wird ,findet man dennoch eine verdammt gute Balance zwischen getragenen , mittelschnellen und überaus zerstörerischen Parts .Auch auf den Einsatz von Synths wird hier natürlich nicht verzichtet ,wobei diese aber nur eher kürzer in Gebrauch genommen werden und den einzelnen Stücken so eine episch/ sphärische Stimmung verleihen ,welche dennoch ungemein die gesamte Atmosphäre der Stücke beeinflusst .Zum Glück wirkt das aber niemals überzogen oder beladen  ,da man doch ganz eindeutig vordergründig mit der Gitarrenarbeit beschäftigt ist . Gerade dann ,wen die Band mal nicht ins extreme geht , wie z.B bei Titel 4 „ Drudges of ruination“ ,können die echt schon für ein Gänsehautfeeling sorgen und bei mir zu vollen 100% punkten . Denn das ist ein zwar sehr kurzes ,aber enorm erhaben wirkendes , wirkungsvolles  Stück ,was schon verdammt episch angehauchten Charakter besitzt und sich stetig ruhig dahinfließend präsentiert und somit dann auch ne riesige Portion an Ausstrahlung mit sich bringt .Gepaart mit ner normalen Stimmlage ,die leicht hintergründig gehalten ist , einer sehr stimmungsvoller Ausstrahlung , hebt sich dieser Songs zwar stark vom sonstigen Geschehen ab ,macht aber einmal mehr deutlich ,wie vielseitig man sich hier ,insgesamt geschehen ,in Szene setzt .Aber nicht nur rhythmisch und spieltechnisch geht man hier die verschiedensten Wege .Auch bei den Vocals wird alles andere als eintönig vorangeschritten .Mal geht in Richtung Abgrund tief dunkle böse ,dann mal wieder ins kräftige Kreischen, vereinzelte leichte growl Ausdrücke gesellen sich gelegentlich auch mal dazu und natürlich nicht zu vergessen ,die teilweise choralen Mönchs ähnliche Gesänge . Bei deren unterschiedlichsten Einsatz wird natürlich drauf geachtet ,dass diese auch zu der jeweiligen musikalischer Gestaltung passen . Muss echt zugeben ,das mir schon seit ner gefühlten Ewigkeit keine Schwarzmetallkunst mehr untergekommen ist ,welche von Beginn an solch dunkle schwarze Wolken aufzieht ,die sich im Laufe des Geschehens immer mehr verdichten und eine dermaßen starke Atmosphäre von Angst ,Bedrohung ,Wut ,Vernichtung aber auch Nachdenklichkeit verbreitet ,wie das die Portugiesen hier in fast 40 min .hinkriegen .Definitiv für mich endlich mal wieder ne Scheibe ,die ohne großartig Nachzudenken die HAMMER Marke mehr als verdient hat . ( LEO )
Altare Productions   https://altare.pt
                                
                                                                                                   PENTHOS – „ LIFELESS HAZE“ ( TAPE - EP )
Gerade was den Death Metal Bereich betrifft ,gerade internationale gesehen ,kommt es einen doch irgendwie fast schon so vor ,als würden neu  Bands wie „Unkraut“ aus dem Boden sprießen und auch die Flut an neuen Veröffentlichungen niemals abreißen .Bei den Engländern von PENTHOS handelt es sich allerdings nun kaum um Neulinge in der Szene ,da die bereits seit 2010 auf musikalischen Pfaden wandern .All zu fleißig oder kreativ waren die aber in der ganzen Zeit nun absolut nicht ,da man es nur auf magere 2 Demo Veröffentlichungen gebracht hatte .Das hier aktuelle Teil inbegriffen .Komischer weise hat die Band das Teil hier auch schon mal in Eigenregie 2014 rausgehauen .Dahingehend wäre für mich eigentlich nur eine Schlussfolgerung drin ,warum man das Demo noch einmal beim Label „Visceral Circuitry Records  „ nachlegt …..dass muss wohl der absolute Wahnsinn sein und auch verdammt gut bei der Metalgemeide eingeschlagen sein .Aber nachdem die 4 Songs hier nun ein paar Mal rauf und runter gelaufen sind ,melde ich gerade in Sachen Qualität hier meine echten Zweifel an und frage mich , warum das Ganze nun  unbedingt noch einmal neu aufgelegt werden musste .Denn die gut 20 min ,.welche sich hier über einen ergießen ,sind nun nicht gerade dass ,was einem vom Hocker hauen kann .Mit ner  Mixtur aus old school Death Metal und Thrash kann man auf jeden Fall dann doch bedeutend mehr erreichen .Gut ,deren tödliche Reise in die 80’ziger/90‘ziger Jahre gestaltet sich durchaus noch recht abwechslungsreich ,wobei selbst so ein gewisser Hang zur Experimentierfreudigkeit herauszuhören ist .Teils lassen die es ja durchaus recht deftig krachen ,wobei sich auch immer mal wieder ein paar echt fast schon etwas wahnwitzig anmutende Riffgewitter über einen ergießen  .Gerade denen merkt man dann ziemlich stark an ,dass hier ohne jeden Zweifel die alten „Morbid Angel „ als Vorbilder herhalten mussten .Kommt schon recht stark ,was die hier mit ihren Saiteninstrumenten anfangen .Selbst eher schwere düstere schleppende Parts fehlen hier nicht ,die hierbei natürlich so nen ganzen Haufen an Dunkelheit verbreiten ,aber so wirklich nicht imstande sind ,überzeugend rüberzukommen .Teils wirken die Stücke ,gerade in technischer Hinsicht ,recht vertrackt ,wobei dann natürlich so ne geradlinige Songstruktur kaum mal entsteht .Die tiefen bedrohlichen dunklen Growls ,die man mal inbrünstig und dann mal eher schleppender in Mikro befördert ,hinterlassen neben der recht guten Gitarrenarbeit ,bei mir noch am ehesten einen positiven Eindruck .Da die Aufnahmen selbst eher recht roh und ungeschliffen gehalten sind ,fehlt es gerade den Drums dann doch eher an der benötigten Durchschlagskraft .  Was man sich  beim letzten Song zum Ende hin gedacht hat ,weiß ich echt nicht .Der entwickelt sich fast zu nem psychedelischen Trip ,dessen schräge Klänge sich zum Ende hin stetig wiederholen ,so als ob nen Kratzer auf dem Vinyl wären ,bevor dann urplötzlich Schluss aus Ende ist .Da hat man auf jeden Fall mal vollkommen seine experimentellen Charme ausreizen können .Zweifelsfrei hat die Scheibe schon den einen oder anderen Moment ,in welchem man sich mal ganz deutlich von der breiten Masse abheben kann ,aber insgesamt gesehen wirkt die Scheibe auf mich dann doch eher etwas ermüdend ,zu vertrackt und eher wie nen dünnes Bächlein ,welche halt so vor sich hinfließt . ( LEO )
Visceral CircuitryRecords    http://visc.tictail.com
                                
                                                                                                   MASSIVE ASSAULT – „MORTAR“
Ganz so unbekannt sollten unsere Niederländischen Nachbarn bei Euch da draußen wohl nicht mehr sein ,da die ja nun mit diesem Silberling auch schon bereits ihre dritte full length an den Start bringen . Mit satten 9 Songs bestückt ,welche wirklich so einiges an enormer  Durchschlagskraft mit sich bringen , lassen die hier absolut nix anbrennen und schleudern uns in gut knapp 36 min . ne Mucke entgegen , welche nur so vor schwedischem und britischem Death Metal trieft  aber auch mal gelegentlich etwas mit diversen Thrash Einschlägen daherkommt . Ab der ersten Sekunde an wird geklotzt und nicht gekleckert .Ohne Umschweife greift man sofort in die vollen und überschüttet einen mit nem echten Bombardement an schweren und dunklen Riffs der Marke „Bolt Thrower „ .Scheiße man ,der Anfang ist schon mal sau geil ,da wollen wir mal hoffen ,das sich weiter so ein schweres Geschützfeuer in den nächsten Minuten über uns ergießen wird .Ha ,zum Glück bleiben die dann auch wirklich ihrem Stil treu und feuern aus allen Rohren .Zwar ist das hier nun alles nicht wirklich neu ,aber dennoch bieten die fetten treibenden Gitarren und die wirkungsvolle Drumarbeit ( steht für mich allerdings leider etwas zu sehr im Hintergrund ) mehr als genügend Potential ,um die Matte mal wieder so richtig kreisen zu lassen und Eure Nackenmuskulatur bis zum äußersten zu strapazieren . Dabei verstehen es die Burschen echt gut ,immer alles ganz genau auf den Punkt zu bringen und auf irgendwelche großartigen Spielereien zu verzichten .Gut ,so ganz durchhämmern tun die nun auch nicht  ,denn da gibt’s auch mal solche Stücke wie „Anger overdrive“( Track 7 ) ,bei welchem man auch mal seine Fingerfertigkeit an dem Saiteninstrument etwas deutlicher heraushängen lässt und uns da sogar mal zwischendurch mit etwas längeren eher thrashig gehaltenen Gitarrenparts - die zum Ende hin fast schon etwas in die Solibereich gehen – beglückt .Auch im Mittelteil ,bei "Original Sin" ,wird noch einmal ganz klar aufgezeigt , dass man einen echten Plan von dem hat ,was man hier aus den Saiteninstrumenten herausholen kann  .Am aller stärksten zeigen die sich für mich aber mit solchen Songs wie dem Opener „World funeral „ und “Suffer In Terror” ,bei welchem die so wirklich richtig schwere Geschütze auffahren und dich damit förmlich überrollen und im Boden versenken . Sau geil gemacht , auch wenn hier natürlich an allen Ecken und Ende „Bolt Thrower“ durchschimmert .Das sich hierbei der Kerl am Mikro fast die Seele aus dem Leib röhrt und schreit ,war zwar fast vorprogrammiert ,sollte aber dennoch unbedingt erwähnt werden .Auch wenn die Leutchen hier mit ihrer musikalischen Präsentation sicherlich nie mit einem Orden für Eigenständigkeit oder Kreativität behängt werden , bringt die Scheibe alles mit ,was man sich von ne satten Death Metal Scheibe halt so wünscht .Die Scheibe hämmert durch wie sau und macht so ziemlich alles platt ,was sich ihr in den Weg stellen sollte .Genau so muss Mucke klingen ,um einem dem ansonsten beschissenen Tag dann doch noch zu verschönern .Für mich nur knapp an der HAMMER Marke vorbeigeschrammt ! ( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
 
                                                                                                   REVOLTING – „MONOLITH OF MADNESS“
Eh man ,das ist ja nun endlich mal wieder ne Mucke ,welche einem doch so ziemlich vom Hocker reißen kann bzw. wird und welche ohne jeden Zweifel einen verdammt heftigen Vernichtungssturm über uns hereinbrechen lässt .Dabei ist deren mittlerweile sechste Album mit seinen gerade mal knapp 37 Minuten nicht mal übermäßig lang bestückt und bietet auch musikalisch nun nicht dass ,was die „Grundfesten“ der Szene nachhaltig erschüttern wird .So wie man es kennt ,frönt man hier voll und ganz dem typischen schwedischen Death Metal der alten Schule. Ohne so wirklich enorme Überraschungen parat zu halten ,geht’s hier geradlinig und roh in Richtung tödlicher Ektase .Dabei groovt man fast stetig immer vorwärts ,lässt aber dennoch innerhalb der 10 Stücke immer wieder etwas Platz ,um Solis und melodischere Parts an der passenden Stelle mit einzustreuen .Das hier natürlich auch wieder mit gutturale Growls gearbeitet wird ,sollten Fans der gepflegten schwedischen Death Metal Mucke ,keinesfalls davor zurückschrecken ,hierfür ihre sauer verdienten Moneten locker zu machen .Wer auf solide tödliche Hausmannskost abfährt ,wird hiermit auf jeden Fall seinen musikalischen Hunger bestens stillen können . Ne richtig schön heftige Angelegenheit ,bei welcher man seine Heimanlage mal bis zur völligen Erschöpfung auslasten kann und sollte . ( LEO )
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                                                                                       THE FLESH TRADING COMPANY – “NECROMANTIC RITUALS”
Obwohl die letzte Veröffentlichung der Bayern nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat ,kann ich mich doch noch recht gut an “Zombiefication” (2014) erinnern .Zum einen konnte mich die Scheibe damals schon überzeugen und zum anderen hatte man sich ja auch mal die Jungs in einem Interview näher vorgenommen .Können die nun mit ihrem zweitem Album daran anknüpfen .Aber wie ,holla ,denn mit die aktuellen 9 Songs geht man vehement seinen eingeschlagenen Weg weiter und hat diesen vor allem auch spieltechnisch noch ungemein ausgebaut .Natürlich widmet man sich hier vorrangig  - immer vorwärts treibend  -dem old school 80’ziger Thrash Metal . Diesen hat man aber mit diversen leichten Versätzen aus dem  Black Metal ,Heavy Metal und sogar Death Metal Lager versehen ,was natürlich dem gesamten Geschehen eine ungemeine Frische verleiht und für doch einiges an Abwechslung sorgen kann .Nach ner kurzen Sprachsampleeinspielung ( tauchen öfters mal bei den Songs auf ) geht dann auch sofort die zügellose Reise los und man lässt es an allen Ecken und Enden so richtig schön groovig krachen . Genau solche fetten Thrashgranaten findet man hier dann logischer weise desöfteren vor .Denn Stücke wie “Watch out evil”  oder auch  “Resurrection of the witch” … verbreiten richtig gute Laune . Treibende Riffs, vereinzelte kurze Solis , heavy mäßiges Drums und ne enorm fette Portion an groovenden Elementen können einen so richtig gut mit auf die Reise mitnehmen .Das sind ein paar richtig heftige deftige Thrash Granaten ,welche ihr Ziel treffsicher erreichen und dort für ne maximale Zerstörung sorgen werden .Titel 3 ,“My Funeral” hingegen wird mal mit ein paar leichten Death Metal Sprenklern verfeinert und zieht eher etwas im Midtempobereich gehalten ,seiner Wege .Dass man hierbei  -zumindestens höre ich das fast eindeutig an einigen Stellen der Gitarre heraus  - seinen alten Helden von „Slayer“ seine Ehrerbietung entgegenbringt ,ist für mich auf jeden Fall als ein zusätzlicher Pluspunkt zu bewerten . Richtig positiv will ich auf jeden Fall auch noch bewerten ,das sich die Band nicht nur der englischen Sprache bedient . Denn mit  “Knochenmann” und “Geisterwald” zeigt man sich auch mal wieder in der deutschen Muttersprache und setzt gerade mit “Geisterwald” noch ein paar positive Akzente mehr . Denn das ist nen Stück ,welches man fast schon eindeutig ins Black Metal Lager einordnen sollte .Richtig schön dunkel und  düster gehalten ,zieht man hier eher ruhig schleppend ,fast schon ein wenig atmosphärisch, seine musikalischen Wege .Zwar werden auch hier irgendwie eher etwas bekannter anmutende Riffs /Rhythmen verwand ( zu welcher Band ich die nun zuordnen würde ,kann ich aber echt nicht sagen )   ,aber dennoch spricht der Song an ,zumal man hier auch mal in Punkto Soligitarreneinsatz ein wenig mehr von seinen Fähigkeiten untere Beweis stellt .Dementsprechend wird hier ,entgegen dem sonstigen Geschehen , auch gesanglich mit nem anderen Ausdruck gearbeitet .Geht‘s ansonsten mit nem eher etwas typischeren Thrash Ausdruck zur Sache ( gut ,so’n leicht growliger Ausdruck lässt sich auch keinesfalls verleugnen ) ,lässt man hier dann doch eher mal die eher leicht krächzende Stimmlage raushängen .Fazit ist für mich auf jeden Fall ,die Burschen haben die längere Ruhephase richtig gut genutzt ,sich Gedanken gemacht und uns mit NECROMANTIC RITUALS ein Album vorgelegt ,welches wirklich verdammt frisch ( zum Glück nicht modern ) klingt , reinhaut und fast durchweg überzeugt .Auch wenn das hier Gebotene nun nicht wirklich super neu oder enorm außergewöhnlich ist ,verdient es die Band zu vollen 100% ,das ihr denen Eure Beachtung schenkt .Starke Scheibe ! ( LEO )
https://www.facebook.com/TheFleshTradingCompany/
                              
                                                                                                           DECAYING – „ TO CROSS THE LINE“
Mehr oder weniger bin ich echt erstaunt ,was sich gerade in Finnland in Sachen Metal so in den letzten Jahren tut .Da hat man teilweise doch mittlerweile schon irgendwie den Eindruck ,als würde die Metalszene förmlich explodieren .Fast im Wochenrhythmus  gibt es da neuen Nachschlag in Sachen diverser Veröffentlichungen aus dem härteren Musiksektor .“Decaying“ sind ja nun absolut keine Neulinge mehr  ,denn mit „ To Cross The Line“ legen die nun auch schon - seid ihrer Bandgründung 2010 – ihr bereist viertes Album vor . 8 neue Tracks haben es nun auf ihr aktuelles Album geschafft ,welche hier in knapp 40 Minuten  durchaus verdammt flott runtergerasselt werden .Dabei schwingt man zwar ganz eindeutig ne derbe old school Death Metal Keule ,lässt diese aber nicht unbedingt bis zur totalen Vernichtung kreisen .Eher nen bissel depressiv angehaucht ,bewegt man sich doch eher etwas im Midtempobereich und lässt nur vereinzelt mal einen totalen Vernichtungssturm auf den Zuhörer niederprasseln .So ganz reinrassig präsentiert man sich in Sachen Todesstahl auch nicht immer ,da doch diverse leichte Heavy Metal Elemente und auch ne gehörige Portion an thrashigen Passagen hier vorzufinden sind .Obwohl die Songs nun nen wirklich deftigen Groove mit sich bringen und recht stark im eher typischen schwedischem Death Metal Lager angesiedelt sind ,zeigt man sich hier ,bei den wiederum eher im Doom Bereich angesiedelten Passagen ,dann auch von seiner eher etwas filigranen ruhigeren Seite . Gerade diese Zwischenparts sind es dann auch ,welche einem doch so eine gewisse Eigenständigkeit suggerieren können .Trotz dieser durchaus verdammt passenden ,eher etwas melodischeren Einschübe , bringen die Songs immer noch genügend Energie mit sich , so dass die dir sofort ins Blut übergeht und ohne jeden Zweifel dafür sorgen können ,dass man automatisch mal mit wippt und auch dezent mal den Kopf kreisen lassen kann . Zugegebener Maßen ist man ja echt bemüht , den einzelnen Stücken ne gehörige Portion an Eigenständigkeit und Abwechslung einzuhauchen .Aber so ganz wirklich gelingt es den Finnen nun mal nicht wirklich ,das auch zu 100% umzusetzen .Da gibt es doch einiges an Riffs und Rhythmen ,die sich hierbei eher gleichen und auf deren alt bewährtem, eher etwas typischen Muster , man allen Anschein nach ,doch immer wieder zurückgreift . Gesanglich für so nen fetten Sound natürlich absolut passend ,wird hier neben den bestimmenden tiefen Growls, aber auch mal mit eher etwas krächzenden Shouts gearbeitet .Obwohl das hier nun ne wirklich vor Energie strotzende Scheibe geworden ist ,bei welcher nicht nur „rumgemetzelt“ wird ,sondern auch Wert auf Melodien gelegt wird ,zündet das Teil auch nach dem X‘ten Durchlauf nicht so wirklich .Irgendwie fehlt da dieses gewisse ETWAS ,was einen total umhauen kann .Ohne jeden Zweifel sollte die Scheibe bei Euch schon auf Interesse stoßen , aber ob ihr da draußen dann wirklich in einen totalen Kaufrausch verfallen werdet ,zweifle ich doch eher ein bissel an . ( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/     https://www.facebook.com/FDAREC/                                  
 
                                                                               SATAN‘S  GOD –“  A SMALL COLLECTION OF TERRESTRIAL SKETCHES “
Oh kacke ,ich fühle mich jetzt gleich erst einmal völlig überfordert ! Hätte ja nun bei dem Namen alles andere an musikalischer Präsentation erwartet ,als das ,was hier aus den Boxen quillt .Bei dem ,was einen hier an furchteinflößender Klänge entgegentritt ,hat man echt schon die Vermutung , manche Leute wollen es echt wissen ,wie weit man einen Menschen musikalisch quälen kann und damit sein Gehirn zum Kochen bringen kann .So ne wirklich richtigen Plan ,wie man das hier deuten sollte ,stellt sich für mich echt super schwer dar .Sicherlich in den letzten Jahren hat man desöfteren schon mal so etwas ähnliches zu hören bekommen ,aber immer wieder aufs Neue fühlt man sich damit eher völlig überfordert .Tja ,wie fängt man denn nun am besten hier an ….? Die Trackliste besteht aus 10 Songs und mit ca .77 min .ist man von der Spieldauer durchaus etwas „beeindruckt „ .Obwohl man im Netzt nun nicht all zu viel Infos findet ,kriegt man doch bei „Discogs.com“ so viel raus ,das es sich hierbei um nen Soloprojekt eines Typens namens Igor Von de Heilichtson III handelt ,welcher unter SATAN‘S  GOD doch schon einiges an Veröffentlichungen vorzuweisen hat und wohl auch schon seit Mitte der 90’ziger seine musikalischen Visionen in die Tat umsetzt .Was bietet uns der Typ nun an „feine“ Klänge . Ich würde das mal am ehesten noch in den Bereich elektronischen Noise Ambiente Wirrwarr einstufen . Dass das ganze Geschehen hier natürlich auch einen mehr als experimentalen Charakter aufweist ,braucht man ja ,soweit man einen Plan von dieser Musikrichtung hat ,eigentlich nicht mehr dazu zu sagen .Das setzt man dann doch eher voraus .Der vorrangige Aufbau der Stücke zeigt sich hierbei natürlich in erster Linie ohne eine wirkliche Songstruktur und ohne einen wirklich erkennbaren Rhythmus . Da wird nur in eine reine Geräuschkulisse eingetaucht . Soundsequenzen wie Meeresrauschen ,Möwengepiepe etc .wirken hierbei eher völlig krank und man kommt sich echt so vor ,als ob man „ völlig neben den Schuhen steht „ – ehrlich .Als einigermaßen positiv sind hierbei vielleicht noch vereinzelte Gitarrenriffs einzustufen ,da diese doch teils „normal „ klingen .Aber halt wirklich nur ganz vereinzelt ,denn den Rest ,was man hier mit seinen Saiteninstrument anfängt ,klingt verstimmt ,penetrant und so ,als würde ich ,der absolut keine Ahnung von ner Gitarre hat ,hier meiner Kreativität freien Lauf lassen .Ist echt irre ,wie man seine Gitarre förmlich quälen kann ! Dennoch gibt es hier aber auch mal so etwas wie einen Lichtblick .Das Stücke „Reservoir oft he magician“ hat dann doch mal so etwas wie ne klare Songstruktur und ne durchaus starke atmosphärische Ausstrahlung ,auch wenn hier rein von den Instrumenten ,nur mit der Gitarre gearbeitet wird  . Ganz sachte,  und melodiös wird die hier bearbeitet .Gesanglich zeigt man sich fast klar ausdrucksstark ,ruhig und leicht mit Hall unterlegt .Der Song hat für mir fast so etwas wie ein psychedelischen Charakter .Gar nicht mal zu übel .Gesang im allgemeinen taucht auch immer mal wieder innerhalb der Stücke auf .Mal leicht black metallisch keifend ,dann wieder kurz  growlend und dann auch mal wieder fast im Sprechformat. Ehrlicher Weise muss man ja noch zugeben ,dass es dem Typen durchaus auch mal gelingt ,streckenweise ne doch einigermaßen düster beängstigende ,irre Atmosphäre aufzubauen ,welche doch schon irgendwie an einem nicht ganz spurlos vorbei geht .Wer klangtechnisch auf ne experimentelle Gestaltung in Form von Kurzwellentöne , dumpfes Dröhnen, Bassläufe ,elektronische Sequenzen ,Gittarengezupfe, ,Drumanschläge ….  steht , wird mit dem hier Geboten wahrlich abgefuckt dastehen .Letztendlich musst du dann aber wirklich verdammt starke Nerven haben ,um dir diesen Silberling wirklich in voller Länge reinzuziehen .Für mir definitiv ne Mucke ,bei der ohne jeden Zweifeln ein verdammt hoher Suizidgefahr besteht bzw .die netten Leutchen mit der Zwangsjacke bereits schon vor deiner Türe stehen sollten . ( LEO )
https://www.discogs.com/artist/669458-Satans-God
                                                                                                            
                                                                                                            COILGUNS – „ MILLENNIALS“
Es ist schon manchmal echt verwunderlich ,wie sehr der aller erste Eindruck doch täuschen kann .Die vier Burschen auf dem Band Foto sehen nun alles andere als so aus ,als könnten oder würden sie irgendjemanden mit ihrer Mucke „ ein Harr krümmen „ können .Entgegen ihrer bildlichen Präsentation bieten die Schweizer hier nun auf ihrem  zweiten Album aber ne musikalische Kost ,welche wohl bald kompromissloser, lauter und extremer nicht mehr echt .Denn die 10 lärmenden ,wirklich derben und vor allem lauten „Extrembrecher“ ,welche man hier in knapp 40 min . „runterrödelt“ bewirken bei Zuhörer sicherlich so einiges und werden bei dem auch ziemlich viel durcheinander bringen .Denn das hier ist doch ziemlich harte Kost ,welche die Band wohl selbst als D-Beat/Grind/Black-Metal und Tech’n’roll umschreibt .Dementsprechend wird hier auch von Beginn an mit recht brutalen und abgefuckten Klängen und Rhythmen gearbeitet .Schon die allerersten paar Tönen lassen einen echt zusammenzucken. Hier herrscht Chaos ,Wut ,Zerstörung und Disharmonie ,wobei man da dann bereits schon ziemlich die Schmerzgrenze erreicht .Mal abgesehen von Titel Titel 5 “Music Circus Clown Care” welcher mit so ner ähnlich wahnwitzigen Songstruktur darstellt und sich dort tief ins eher noisige Lager abgleiten lässt ,gestalten sich die anderen Stücke nen bissel anders .So gibt es z .B . mit „Millennials“ oder auch „Self Employment Scheme“ hier so ein paar echte super Brecher , der sofort in die Beine geht  und ohne jeden Zweifel für ne wilde Verwüstungsorgie vor der Bühne sorgen könnte .Stark Hardcore mäßig orientiert ,mit so ner  Portion an dreckigem Punkt Attitüden bestückt ,treiben die einen richtig voran und bleiben auch irgendwie im Ohr hängen .Andererseits zeigt man sich dann wiederrum ,gerade beim 4 Song „Spectrogram“ fast schon etwa psychedelisch doomig .Eher bedrohlich und kalt gehalten ,geht man her doch verhältnismäßig ruhig zur Sache und zeigt sich in einer Atmosphäre ,welche einem doch schon irgendwie so etwas wie den bevorstehenden Weltuntergang suggerieren könnte .Für mich einer der stärksten Stücke auf der Scheibe ,welcher schon dafür sorgen kann ,  dass einem  irgendeinen nen kalter Schauer über den Rücken fährt .Selbst deren Gesangsdarbietungen sind alles andere als harmonisch , lieblich oder „normal „.Denn deren schwer verständliches, wütendes, enorm fieses Gebrüll / Geschrei kommt irgendwie nicht von dieser Welt und erinnert eher etwas an Zwangsjackenträger .Gut ,enorm verrückt ist das sicherlich ,keine Frage ,aber wen man hier mal so nen leichten Vergleich ziehen könnte ,würde ich doch schon so gewisse Vergleiche zu „Ministry“ zulassen .Insgesamt muss man schon sagen ,das die 4 Jungs hier schon so etwas wie ihren eigenen Stil kreiert haben ,welchem man durchaus auch so einiges an Ideenreichtum bescheinigen muss .Obwohl hier sicherlich in erster Linie auf derbste Brutalität gesetzt wird und man nicht unbedingt sein Hauptaugenmerk auf Harmonien und Melodien gesetzt hat , entpuppt sich die Scheibe letztendlich nicht nur als ein totales Gehörgangmassaker ,sondern bietet durchaus auch so einiges an Abwechslung ,welche mich letztendlich dann doch mehr positiv als negativ stimmen kann . ( LEO )
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                                                                                                            GOREGAST – „ COVERED IN SKIN „
Jetzt habe ich doch glatt anfangs echt gedacht ,die Berliner haben sich doch mal wieder in die Spur gemacht ,um uns erneut mit neuem heftigen Material zu beglücken .Aber nix da mit nem neuen Lebenzeichen !Vielmehr ist das hier ne Nachauflage deren EP "Covered In Skin" im Silberlingformat ,wobei man allerdings neben den darauf enthaltenen beiden Stücken ,als kleinen Kaufanreiz noch ne Coverversion von GRAVE – „Soulles“ mit draufgehauen hat .Also durchaus ne Empfehlungen wert für echte Fans ,echte Sammelfreaks oder diejenigen ,welche die Band überhaupt erst einmal anchecken wollen .Wie man es von „Gorgegast“ nun kennt ,geht’s hier volle Breitseite in den old school Death Metal Bereich ohne sich hierbei aber bis zur totalen Extase einen abzuprügeln . Vielmehr bewegt man sich eher etwas im Mid Tempobereich , lässt da immer mal wieder auch melodische Parts mit einfließen und verzichtet natürlich auch nicht darauf ,sich mit so’n paar heftig ballernden Prügelattacken verdammt gut in Szene zu setzten .Auch der recht tief gestimmte ,leicht guttural gehaltene Gesang passt hier natürlich zu vollen 100% mit rein . Die 3 Songs gestalten sich dahingehend doch schon verdammt abwechslungsreich und sorgen bei mir auf jeden Fall für gute Laune.
( LEO )
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                                                                                                           HELLWERK – „13 STEPS TO THE END“
Es ist doch schon ne ganze Weile her ,wo sich so ne Form der härteren musikalischen Unterhaltung in unsere vier Wände hin verirrt hat .Demzufolge sitzt man auch erst einmal da und muss sich doch die 13 Songs desöfteren mal reinziehen ,nen paar Infos sammeln ,um hier mal wieder ein paar passende Worte finden zu können .Die Band selbst ,welche hier nun erstmalig ihr musikalisches Können untere Beweis stellt ,ist nun wirklich fast noch als taufrisch anzusehen . Erst 2014 fassten die beiden Frankfurter Musiker Al van Hell und Brad Hart den Plan ,ihre musikalischen Visionen umzusetzen .Ein Jahr später stieß dann Sängerin Anny Missix hinzu .Von da an arbeitet dann man kontinuierlich daran ,Material für die erste Veröffentlichung zusammenzubringen ,welche man euch nun in Form des Debütalbums näher bringt .Und wenn die fast einstündige Beschallung dann Zugang zu deinem Gehör  gefunden hat ,kann man durchaus sagen ,dass man hier gar nicht mal so schlecht gearbeitet hat .Gut ,sicherlich kann man sagen ,dass das ,was einem hier geboten wird ,nun nicht ganz so top frisch ist ,wie man sich das vielleicht erhofft hätte . Denn irgendwie war das doch alle schon mal da ,auch wenn sicherlich unbestritten ,hier der eine oder andere eigenständige und durchaus verdammt vielversprechende Ansatz ganz deutlich zu verzeichnen ist .Musikalisch zeigt man sich auf jeden Fall von einer recht heftigen und druckvollen Seite .Hierbei setzt man auf eine Melange aus klassischen Hardrock , traditionellen Metal Elementen und jeder Menge an synthetischer Klänge ,welche zweifelsfrei ihren Ursprung in der EBM/Industrial/Gothic Schiene haben .Obwohl man sich hierbei eher recht modern präsentiert ,sind aber unverkennbar auch ein recht beachtlicher Anteil an Sound aus den 80’ziger und 90‘ziger Jahre zu verzeichnen .Das gesamte Geschehen ist so zusammengesetzt ,dass es durchweg mit recht eingängigen Melodien bestückt wurde ,die wirklich gut ins Ohr gehen und durchaus auch für einige Aktivitäten auf der Tanzfläche sorgen könnten .Obwohl hier nun mit Massen an synthetischen Klängen gearbeitet wird ,kommen hier dennoch gerade die Gitarren richtig gut zur Geltung und sorgen schon für nen ordentlich fetten Bums in den einzelnen Stücken .Entgegen anderer Bands ,welche sich diesem Stil alle schon gewidmet haben ,zeigt man sich gesanglich natürlich und bearbeitet diese in keinster Weise irgendwie elektronisch .Kommt gut und kann auch durch seine verhältnismäßig unterschiedlichen Präsentationsformen durchaus bei mir punkten .So rein vom Sound her ,ist man ebenfalls durchaus bemüht ,so einiges an Abwechslung mit reinzubringen .Denn neben eher Tanzflächen kompatiblen Stücken ,eher etwas nachdenklich stimmenden Songs ,kommt hier sogar der eine oder andere Track, welcher schon dafür sorgen kann ,dass man als „echter“ Metaller sogar mal die Rübe schütteln kann .Hier wird schon das unterschiedlichste Material für die unterschiedlichste Musikfraktion geboten .Fest steht letztendlich für mich ,dass diese Scheibe durchaus auch nen paar Mal mehr gehört werden kann ohne das es einem irgendwie langweilig werden wird .Einen Grammy der Musikbranche wird man zwar damit nicht einfahren können ,aber sicherlich dafür sorgen ,dass der eine oder andere von Euch da draußen sich  sichtlich zufrieden zurück lehnt und gleich noch einmal die Play Taste drückt . ( LEO )  
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                                                                                                            DIRTY CONNECTIONS – “ WE ARE THE NIGHT” (EP)
Im ersten Moment war ich doch eher etwas überrascht ,was hier die Mannen von „FDA Records“ hier wieder mal musikalisch hervorgezaubert haben. Man ist es ja eher immer mehr gewohnt ,dass die einem doch zum großen Teil so richtig die derbste Metalkost vor den Latz ballern .Vom Cover her würde das ja noch ziemlich passen ,aber wen man sich dann mal die Bilchen der  vier Detmolder betrachtet ,macht sich doch eher erst einmal ein flaueres Gefühl in der Magengegend breit . Rein optisch geschehen ,kommen da dann doch eher erst einmal Gedanken in Richtung „Mötley Crüe“,“ Poison“ und Co .auf .Ach herrje ,wird einem hier diese glatte schleimige Hairstyle Mucke geboten ,mit der man noch nie wirklich was anfangen konnte ???? Rein mit der Mini …und …man ist doch mehr als positiv überrascht ,was einem denn in den nächsten gut 13 min . geboten wird .Denn die 4 Songs ,bieten ne echte musikalische Unterhaltung ,welche trotz meiner vorherigen Gedanken, irgendwie verdammt cool rockt und je öfters man auf die Play Taste drückt ,dich um so mehr mitziehen kann. Dabei geht man auch alles andere als super „glatt gebügelt“ zu Werke ,sondern lässt durchaus so einen gewissen leichten „dreckigen „ Charme hervorblicken .Mit ner Mischung aus Metal/Hard Rock/ Glam Rock und ner durchaus fetten Portion an Thrash setzten die hier doch ein  kleines hartes musikalisches „Feuerwerk“ in Brand ,welches doch ganz schönes Potential hat ,dich doch irgendwie vom Hocker reißen zu können . Das alles miteinander verbunden ,ergibt nen Sound ,welcher einiges an fettes Riffs ,nen Haufen an Melodien und vor allem auch Groove mit sich bringt .Eher alles in einem moderneren Gewand verpackt ,gibt es aber dennoch auch hier diverse kleiner Stellen ,welche nen ganz leichten old schoolig wirkenden Charakter mit sich bringen . Äußerst positiv will ich hier aber vor allem auch den Gesang einstufen .Zum Glück gibt’s hier nicht dieses hohe „Quieken „ - was man doch eher von solchen Bands erwartet – sondern das ganze Geschehen präsentiert sich stimmlich von ner verdammt kraftvollen ,teils rauen ,teils nen bissel zurückhaltender gehaltenen Ausdrucksweise .Hey Jungs ,hier habt ihr bei mir auf jeden Fall einen ganzen Arsch voll an Pluspunkte gesammelt !  Wenn mich meine Ohren jetzt nicht täuschen ,haben sich bei deren Mucke sogar an der einer Stelle mal nen paar ganz dezent eingesetzte Keyboard ähnliche Passagen eingeschlichen  (im Mittelteil  des 4Titels )  . Die fallen dann aber letztendlich nicht wirklich ins Gewicht ,sondern geben dem Song selbst eher noch nen eignen, eigenständigen kreativen Anstrich .Insgesamt gesehen liefern die Burschen hier nen kleines aber durchaus feines Mini Lebenszeichen ab ,welches zwar gerade in Sachen Abwechslung noch nen bissel ausbaufähig wäre ,aber insgesamt gesehen Arsch cool rüberkommt und auch Bock auf mehr macht . ( LEO )
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                                                                                                           FREITOT – „FREITOT „
„Freitot“ aus Frankreich beglücken uns hier mit ihrem aller ersten musikalischen Umtrieben. Obwohl die Burschen allen Anschein nach wohl erst seit 2016 zusammen gestartet sind ,haben die 3 Mannen Etienne Sarthou, Arno Strobl & Fabien Desgardins schon einiges an Erfahrungen in anderen Bands gesammelt ( AqME, CARNIVAL IN COAL, BENIGHTED).Dementsprechend sind hier nun alles andere als „blutige Anfänger“ am Werkeln ,was man auch ganz klar erkennen kann .Denn was man auf deren Debüt hier durchweg an super fettem old schooligen ,stark schwedisch angehauchtem Death Metal Sound vor den Bug geknallt bekommt , ist qualitativ verdammt weit oben angesiedelt .Ohne großen Firlefanz geht’s hier ab der ersten Sekunde gleich in die vollen . Immer schön vorwärts drängend ,wird den 8 Stücken hierbei kaum mal das hohe Energielevel entzogen. Zwar setzt man auch hier geschickt immer mal zwischendurch auf Rhythmus Umbrüche und präsentiert sich enorm düster und verdammt schwer  -fast schon ein bissel doomig  - ( z,B .Titel 2 „Mission“ ),lässt aber dennoch allgegenwärtig die verdammt fette Groovekeule niemals außer Acht .Obwohl nun die gesamte Scheibe ganz eindeutig vom satten Death Metal Sound bestimmt wird ,kommen aber auch die nicht ganz ohne Melodien aus .Recht geschickt werden hier immer mal wieder ein paar eher ruhigere Passagen mit eingeflochten ,welche einem hierbei dann doch mal nen Augenblick des „Luftholens“ genehmigen ,bevor man dann weiter seine gewaltigen Bahnen zieht .Hierbei zeigt man sich gerade bei der Gitarrenarbeit in den vielfältigsten Variationen ,wobei sich hier und da auch mal nen Soli mit einschleicht. Mit Track 4 „Father „( mit 6,19 min . auch der längste dieser Scheibe )  liefert man für mich hier eines der top Stücke ab . Nen super schweres ,schleichendes, fast schon erdrückendes, enorm dunkles ,bedrohliches und kaltes Stück ,welches einem fast schon nen Schauer über den Rücken fahren lässt .Vollgepackt mit wahren Riffwänden ,längeren Gitarrensolis und richtig schwerer Drum Arbeit, lässt man gerade bei diesem Song sein ganzes Können zum Vorschein kommen .Der durchweg growlige ,leicht bellend wirkende Gesang zeigt hierbei zwar nicht all zu viel an Abwechslung ,kann aber insbesondere durch seine hohe Intensität und seiner dunklen ,bedrohlichen Ausstrahlung zu 100% voll überzeugen. Ne recht coole Scheibe ,welche eigentlich jeden Fan des schwedischen Todesstahls durchaus beglücken sollte . ( LEO )
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                                                                                                            REQUIEM – „ GLOBAL RESISTANCE RISING“
Die Schweizer sind ja nun längst keine unbekannten mehr und haben sich auch ohne jeden Zweifel seit ihrer Gründung 1997 ,auch international gesehen ,schon einen Namen erspielt . Da nun seid ihrer letzten full lenght ("Within Darkened Disorder"  2011 ) doch schon ein paar Jahre ins Land gezogen sind ,wurde es allerhöchste Zeit ,sich mal wieder in Euer Gedächtnis zurückzuprügeln .Und das kriegen die mit ihrem mittlerweile sechs Longplayer dann sicherlich auch wieder verdammt gut hin .  Fette 10 mal bläst man Euch hier auch dieses Mal wieder die Gehörgänge frei und lässt eine Soundwand über Euch hereinbrechen , in welcher sowohl  Brutalität wie auch jede Menge an technischem Anspruch vorhanden ist .Wie man es von denen kennt ,lassen die hierbei jede Menge an amerikanischer Einflüsse klar erkennen und würzen das ganze Geschehen dann noch zusätzlich mit ner kleinen Prise an skandinavischem Einschlag .Obwohl sicherlich das Hauptmerkmal der einzelnen Stücke fette Groovs , super derbe Blast Attacken und gewaltige Riffattacken sind ,schaffen die es dennoch in beachtlicher Weise ,auch mit eher technischen Parts - sprich Melodien -voll zu überzeugen .Fast stätig vorwärts preschend , wird hier alles platt gemacht ,was sich denen in den Wege stellt ,auch wenn es vereinzelt mal ein paar Momente gibt ,in welchen man mal kurz „Luft holt“ ,um dann erneut mit voller Kraft weiterzuziehen .Wer jetzt hier aber irgendwelche Neuerungen oder abnormale kreative Einschübe erwartet ,wird hier vergeblich seine Ohren auf Empfang stellen .Denn auch der Mann am Mikro zeigt sich in bewährter inbrünstiger growl ,schrei und grunz Form .Halt so ,wie man es erwartet ,wie man es will und auch braucht .Ich scheiß auf irgendwelche modernen ,innovativen oder neuen Akzente .Genau so muss Mucke sein ,um meine ollen Knochen irgendwie doch noch mal in Schwung zu kriegen .Ne satte und  zerstörerische Abrissbirne ,bei welcher der Lautstärkeregler unbedingt bis zum vollen Endanschlag aufgedreht werden sollte . ( LEO )
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                                                                                                            DEMON INCARNATE – “ KEY OF SOLOMON”
Ich habe echt keine Ahnung ,was bei mir im Moment los ist ,aber ich sitze nun bereits schon seit Stunden an der CD ,lasse die hoch und runter laufen und trotzdem will bei mir so absolut keine Stimmung aufkommen .Je öfters ich das Teil nun höre ,umso mehr fühle ich mich echt irgendwie gelangweilt .Dabei ist rein von musikalischen Können hieran absolut nichts auszusetzten .Denn auf der mittlerweile zweiten Scheibe der Band ,wissen die ohne jeden Zweifel schon ganz genau was sie wollen und setzen das sicherlich auch perfekt um .In einem doch verdammt rockiges Gewand verpackt ,lassen die die unterschiedlichsten Einflüsse aus dem klassischem Rock-, Blues- und Stonerbereich zusammenfließen ,wobei man sich selbst nicht davor scheut ,so einen gewissen ,ganz leichten doomigen Einschlag mit einzubauen .Der Songaufbau ist hierbei wirklich gut flüssig gestaltet und rockt größtenteils durchaus ziemlich gut ab  .Trotz des insgesamt recht rockigen Einschlags gibt es aber auch Stücke wie „Taming the east „ oder „The lesser key“ ,in welchen man sich eher etwas schwerfälliger und ruhiger präsentiert ,hierbei ne durchaus sehr angenehme Atmosphäre aufbaut und dann doch einmal dafür sorgen kann ,dass der Hörer mal seine Lauschlappen etwas intensiver benutzt .Über all dem schwebt der weibliche Gesang ,welche wirklich verdammt ausdrucksstark und kräftig rüberkommt ,aber leider nichtgerade sehr viel an Variantenreichtum zu bieten hat .Die Mucke selbst geht ja durchweg gut runter und irgendwie wundert man sich dann doch immer wieder aufs Neue ,das die Scheibe doch schon durch ist . Aber komischer Weise bleibt hier nicht wirklich großartig was hängen oder es gibt irgendwie großflächige Momente ,in dem man mal echt aufhorchen könnte ,bzw. in welchem man mal genauer hinhören müsste .Auch wenn das Songarrangement durchaus teils auch mal etwas anspruchsvoller gestaltet wird ,gibt es kaum mal einen wirklichen Höhepunkt ,welcher einen irgendwie so richtig fesseln oder beeindrucken kann . Zweifelsfrei sind die ca .36 min . musikalischer Unterhaltung alles andere als schlecht oder unbeachtenswert .Aber letztendlich fehlt es hier völlig an irgendwelchen Höhepunkten und Arrangements ,welche einen dann mal überrascht ,überwältigt und enorm beeindruckt dasitzen lassen können .(LEO)
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                                                                                                            EQUINOX – “ THE CRY OF GAIA”
“…freut Euch auf ein richtig schickes Anspruchs-Metal-Album von EQUINOX... EQUINOX sind ein Paradebeispiel für richtig guten Symphonic Metal.“ steht großspurig im Werbetext geschrieben .Da kann man ja mal echt gespannt drauf sein ,was die Franzosen ,die immerhin schon seit 2013 am Start sind ,hier vollbracht haben .Soweit wie ich das jetzt bei  „Metal Archiv“ deute ,ist wohl "The Cry Of Gaia" bereits schon 2014 in Eigenregie herausgebracht worden .Das sich jetzt ein Label gefunden hat ,welches die Scheibe nun noch einmal offiziell herausbringt ,sollte ja man auch eindeutig davon ausgehen ,dass dies auf deren hohen Qualität zurückzuführen sein …oder auch nicht !Was erwartet man nun von ner Band ,welche sich unter dem Banner „Symphonic Metal“ groß darstellt .Sicherlich ein ausgefeiltes Songwriting , Virtuosität, Glanz, Dramatik und ne verdammt fette Portion an Progressivität .Aber um es mal vorweg zu nehmen .,nachdem die 12 Songs hier nun doch ein paar Mal duchgerattert sind ,hinterlassen die Franzosen dann doch ein eher recht flaues Gefühl in meiner Magengegend .Denn das ,was so hochtrabend angepriesen wurde ,kann man nun wirklich kaum auch nur einmal so wirklich erfüllen .Gut ,der symphonische ,teils klassisch wirkende Charakter der einzelnen Stücken ist mehr als deutlich zu erkennen ,wobei man hier dann aber für mich, versucht viel zu viel des „Guten“  mit einzubringen ,was zur Folge hat ,das die Songs teils völlig überladen und einfach nur zu vertrackt wirken .Das teils völlig überzogene symphonische Gedudel geht einem hierbei dann doch mit der Zeit echt ziemlich auf den Nerv .Zusätzlich hat man nun gerade in Sachen Songwriting nicht gerade übermäßiges Gespür für handwerkliches Können gezeigt ,da es hier echt absolut kein Stück gibt ,welches nachhaltig im Ohr hängen bleiben könnte/würde . Gut mal abgesehen von dem in der Mitte der Scheibe auftauchenden Coverversion von Queen's „The Show Must Go On“ . Das aber auch nur ,weil‘s halt doch dieser bekannte Rhythmus ist .Qualitativ gesehen überschreitet man hier auch nicht wirklich irgendwelche Grenzen . Wie es von so ner Mucke natürlich auch erwartet wird ,werden hier auch Keyboardklänge und Streich-/Klavierpassagen mit eingesetzt .Aber zugegebener Maßen ziehen diese Klänge dann doch eher wirkungsloser an einem vorbei und sorgt für alles andere ,als dafür ,ne eventuelle Atmosphäre aufzubauen. Natürlich werden hier auch nicht gerade wenig an Gitarrensolis mit eingeflochten ,welche durchaus nen stark progressiven Charakter vorweisen ,aber irgendwie nicht wirklich super gut zur Geltung kommen .Hierbei ist man schon fast unter Zwang stehend ,bemüht ,sein Gitarrenspiel in Richtung Virtuosität zu gestalten ,was aber wirklich nur bedingt gelingt .Sicherlich ,in der Handhabe der Saiteninstrumente hat man es schon drauf ,aber irgendwie hapert das an der richtigen Umsetzung der Ideen .Das nervt einen dann doch eher ,als das man voller Bewunderung oder Überraschungsmomenten da sitzt . Das wirkt alles nen bissel kraftlos ,was meines Herachtens aber wohl doch auch an der Produktion liegen dürfte ,da im allgemeinen der gesamten Scheibe doch die Wucht und Energie fehlt ,welche man ja nun gerade bei so ner stark symphonisch angehauchten Mucke unbedingt benötigt .Das macht sich dann auch stark dadurch bemerkbar , dass der Sound recht vordergründig  steht und die Gesänge hierbei dann doch eher etwas in ihm untergehen .Mehr als verwundert ,überrascht und im Endeffekt fast schon belustigt ist für mich die Tatsache ,dass sich hier tatsächlich ein Mann am Mikro betätigt .Bei dieser Stimmlage hätte ich geschworen ,dass es weiblicher Gesang ist…! Der ist ja nun durchaus dennoch verhältnismäßig ausdrucksstark und recht klar gehalten ,kann aber mit seiner enorm hohen Ausdruck alles andere erreichen ,nur nicht das ,dass man davon irgendwie positiv beeindruckt wäre .Obwohl das alles hier nun nicht so wirklich gut klingt ,versteht die Band dennoch durchaus ihr Handwerk .Zumindestens bei mir sorgen gerade deren Balladen wie „Amber“ oder „I Had a Dream“ noch dafür ,hier nicht völlig genervt abzubrechen .Schlussendlich steht fest ,dass sich die Band hiermit absolut kein musikalisches Denkmal gesetzt hat ,man sich für die nächste Veröffentlichung nen anderen Typen am Mixer suchen sollte und vor allem seine Pläne beim Songwriting + Umsetzung ganz genau überdenken sollte . ( LEO )
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                                                                                                            ANGRA – „ OMNI“
Fan solcher Mucke werde ich wohl nie werden ,aber dennoch muss ich hier anfangs gleich ohne Umschweife zugeben ,dass die 11 Songs bei mir hier einen durchaus sehr positiven Eindruck hinterlassen können und auf jeden Fall auch das Zeugs dazu haben ,sich die doch immer mal wieder reinzuziehen zu wollen. Die Brasilianer sind nun beiweiten alles andere als völlig unbekannt in der Szene .Auch wenn sie vielleicht den großen internationalen Sprung bisher noch nicht geschafft haben ,sollte in deren mittlerweile schon 26 jährigen Bandgeschichte ,der eine oder andere von Euch vielleicht schon mal über deren Namen gestolpert sein .Naja ,wie auch immer ,an deren musikalischer Präsentation gibt schon mal rein technisch gesehen ,absolut nix auszusetzten .Denn was die hier bei jedem einzelnen Song ( keiner läuft unter 4 min . ) musikalisch rüberbringen ,ist schon echt verdammt  abwechslungsreich geworden  und bietet ne gut einstündige Metalkost ,welche sich hauptsächlich aus Power Metal und Progressiv Metal zusammensetzt  und sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle so nen kleinen Spitzer Heavy Metal mit hinzufügt .Dabei zeigt man beim Songaufbau durchaus ein recht gutes Feingefühl bei der Gestaltung .Denn hier gibt’s kaum mal irgendwelche Stellen ,die nicht zum genaueren hinhören animieren .Mal so richtig schon heavy gehalten ,dann eher etwas nachdenklicher ,dann eher etwas bedrohlich und andererseits aber auch wieder eher verspielt gehalten ,versteht es die Band auf jeden Fall ,innerhalb der Songs doch einiges an Spannung aufzubauen .Zusätzlicher Anreiz wird dann noch durch ne Vielzahl an klassisch anmutenden, symphonischen bzw . leicht orchestralen Einschlägen geschaffen ,welche hierbei natürlich auch dafür sorgen können ,so ein gewisses bombastisches Ambiente mit reinzubringen .Also das hat schon echt was ! Obwohl die Songs nun in erster Linie sicherlich auf eine etwas ruhigeren Linie fahren , tauchen dennoch  immer noch genügend richtig verdammt deftige Gitarreneinschübe auf ,welche einen hierbei fast schon etwas aufschrecken lassen können .Richtig stark finde ich ja deren Gitarrenarbeit sowieso ,insbesondere dann ,wenn man zu Solis ansetzt . Das hat schon Klasse ,was die hier an Fingerfertigkeit rüberbringen .Entgegen dem ,was ich im ersten Moment erwartet hätte ,gestalten sich auch die gesanglichen Darbietungen von einer durchaus recht variablen Seite .Nix mit eintönigem hohen „Eunuchengesang“ .Nee ,hier werkelt man doch immer wieder in recht  unterschiedlichsten Vocalbereichen . Denn neben dem starken ,fast traditionellen Metalshouts ,leicht hohen Power Metal Sequenzen ,werden hier selbst recht dunkel wirkende Growls mit eingebracht .Um dem Ganzen hier dann aber noch gesanglich noch die „Krone aufzusetzen“ ,hat man sich Alissa von „Arch Enemy“ noch mit an Bord geholt und lässt deren unverkennbaren Gesang stellenweise auch noch mit einfließen .Da ist „Gänsehaut(feeling)“ fast schon vorprogrammiert !Als abschließendes Fazit bleibt auf jeden Fall glasklar zu sagen ,dass die Brasilianer einen hiermit echt voll beeindruckt haben und ein wirklich verdammt starkes Album abliefern . ( LEO )
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                                                                                                              ABJURED – „ ABSOLUTIST“
Äähmm … was sind denn das für anfängliche außergewöhnliche Klänge ?????? Fast schon nen bissel sphärisch klingt‘s ,was die Sachsen Anhaltiner  als Eröffnungsmelodie gewählt haben . Ha …,nach nen paar Sekunden geht’s dann aber doch gleich los und schon setzten die ersten Gitarren ein ,bevor man sich dann endgültig dem hingebt ,was einem durch die Ader fließt .In ihren 11 brandaktuellen Songs geht’s dann logischer Weise auch alles andere als zahm zur Sache .Mit stetig vorwärtstreibender Kraft und Energie wird hier alles an Tönen und Rhythmen vereinnahmt ,welche einem bestens die Ohren freiblasen kann .In den gut 40 min .werden hier die besten und gefährlichsten Eruptionen aus den Tiefen der Instrumente herausgeholt ,welche das extremere Lager zu bieten hat .Zwar etwas vordergründiger im Grindcore Bereich agierend ,wird das Ganze aber noch mit ner enormen Portion an punkigen und leicht Hardcore lastige Elementen gespickt ,massig an Crustparts eingefügt und durch enorm fette D-Beat Blastbeat Attacken vorangetrieben . Trotz der vorzüglichen “Gewaltakte” ,gehören die aber nun nicht zu den Vertretern ,die hier völlig erbarmungslos und wie “von Sinnen” sich nur durchweg einen abprügeln . Denn selbst so ein paar gewisse ,leicht sludgige/doomig anmutende Passagen sind vereinzelt mal zu entdecken ,wobei gekonnt hier das Tempo etwas runtergeschraubt wird. Allerdings hält man sich bei diese Phasen glücklicher Weise eher nur ganz kurzzeitig auf ,um dann erneut wieder die volle Fahrt aufzunehmen .Titel 8 „Exist“ ist hierfür das beste Beispiel, wobei in diesem sogar noch leichte Rhythmen mit eingeflochten werden ,welche dann wiederum fast schon etwas in den (Südstaaten) Rock Bereich zu gehen scheinen .Und auch beim Rausschmeißer „Absolutist“ ( 12 minütiges Instrumental ) zeigt man sich in beeindruckender Weise mal von seiner eher „sachten“ und „melodiöseren „ Seite ,wobei hier insbesondere bei der Gitarrenarbeit sehr viel Wert auf Melodie und Ambiente gesetzt wird . Dennoch hat man in all dem Geschehen immer ne enorme Portion an Groove mit reingepackt. Die ständig zerrenden, mitreißenden Gitarrenanschläge ,werden hierbei dann in Punkto Extremismus dann streckenweise fast noch vom  Schlagzeuger überholt  .Da donnert‘s und ballert‘s aus allen Ecken ,so dass es einem schon fast Angst und Bange werden kann ,dass es die Heimanlage überhaupt unbeschadet überstehen wird .Das hierbei natürliche die gesanglichen Leistungen ebenfalls die Membranen der Boxen an die maximalen Auslastungsgrenze bringen ,ist dann ja schon fast logisch . Fest steht ,die Burschen haben ihr vollkommen gnadenlos ihre Leidenschaft für extreme Tönen ausgelebt und zeigen sich von einem so dermaßen heftigen Energielevel, so dass es einen fast durchweg förmlich die „Beine weghauen“ kann .Neben der super fetten ,krachigen Produktion und der durchaus abwechslungsreichen musikalischen Präsentation können die Hallenser aber auch mit ner enormen Spielfreude bei mir voll punkten .Auch wenn‘s für mich nicht ganz für die „Hammer“ Marke reicht ,sollte der Silberling unbedingt sich einen Platz in Eurer Sammlung verdient haben . ( LEO )
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                                                DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND  -“WHAT MAKES YOU PRAY”
Oh ha ,jetzt wird es richtig schwer ! Vom Bandnamen Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand war ich ja erst einmal voll angetan ,da dieser ja nun wirklich hervorsticht .Irgend einen wirklichen Plan ,was mich hier nun erwarten könnte ,hatte ich aber absolut nicht .Umso gespannter war unsereins nun ,was hier musikalisch angeboten wird .Und das ,was einem die Österreicher  nun hier in den  9 Songs darbieten ,sucht schon seines Gleichen lässt sich für usnereins erst einmal nicht ganz einfach bewerten oder einstufen ,da sich diese Präsentation doch recht weit von den sonstigen Hörgewohnheiten entfernt befindet .Am ehesten kann man das hier vielleicht noch in die Sparte des Psychedelic Rock einordnen ,wobei diese Scheibe dann sogar schon so etwas wie einen Soundtrackcharakter hat .Das alles hier in ein par Sätzen zu beschreiben ,gestaltet sich aber eher etwas schwieriger ,da man doch recht vielseitig und vor allem vielfältig an den Instrumenten agiert .Von daher muss jeder einzelne Songs für sich mal ganz kurz beleuchtet werden .
Titel 1 kommt mit ziemlich gleichbleibende Intensität ,fast schon etwas monoton wirkend rüber und strahlt eine irgendwie beängstigende bedrückende Atmosphäre aus .Geprägt von elektronischen Klängen ,werden hier nur dezent Gitarren im Hintergrund eingesetzt und ganz leicht mit kurzen gesprochenen Vocaleinlagen unterlegt .Hat schon echt was von einem psychedelischen Trip  - gerade was das etwas schleppender wirkende Bass Riffing betrifft - welchen man sicherlich noch mit irgendwelchen Bewusstsein erweiternden Substanzen um ein Vielfaches verstärken könnte .
Titel 2 zeigt sich dann schon bedeutend abwechslungsreicher ,wobei hier zwar eher etwas hintergründiger eingesetzte Gitarren doch einiges mehr an Platz einnehmen und in stark psychedelisch geprägter Manie ihr Können unter Beweis stellen .Der Song gestaltet sich rein rhythmisch geschehen auch schon bedeutend flotter und vor allem kreativer .Hat schon fast ein bissel was rockiges .Da gibt es doch desöfteren immer wieder Soundsequenzen ,welche einen so richtig hellhörig werden lassen können .Auch gesanglich wird hier dann etwas intensiver mit der Stimme agiert . Gerade bei den Gitarren und den Sprechsequenzen erinnert mich das alles ganz leicht an „Pink Floyd“ .
Titel 3 lässt die Gitarren erstmals etwas vordergründiger in Erscheinung treten ,wobei sich hier so ne leicht orientalisch anmutendes Flair breit macht .Gearbeitet wird hier sowohl mit weiblichen wie auch mit männlichen Gesangslinien ,welche der gesamten Ausstrahlung dieses Stückes enorm gut tun .Eher etwas flotter gestaltet ,bringt das Stück im Rhythmusbereich nen ganzen Haufen an Abwechslung mit sich .
Titel 4 beginnt mit starken ruhigeren Passagen ,welche aber dennoch irgendwie was bedrohliches an sich haben ,wobei dies für mich ein ungemein angenehmes Flair verbreiten und für meine Ohre fast so etwas wie ne Western Melodie an den Tag legen .Zumindestens erinnert mich das Ganze doch irgendwie an den Soundtrack von „Spiel mir das Lied vom Tod“ .Keine Ahnung ,ob ich da richtig liegt – für mich klingt‘s jedenfalls so . Zusätzlich zur der starken Gitarrenpräsentation zeig sich auch das Schlagzeug in recht beachtlicher ,kräftiger Darbietung .Ist auf jeden Fall ein Song dieser Scheibe ,der so richtig gut reingeht und der dich auch in gewisser Weise in seinen Bann ziehen kann . Echt cool gemacht das Songwriting .
Titel 5 beginnt mit recht einfachen elektronischen Sounds ,welche aber auch schon hier mit recht rockigen Gitarrenanschlägen untermauert werden .Der Song bringt auch nen Rhythmus mit ,der irgendwie gleich voll mitzieht ,obwohl dieser sich fast durchgängig gleichbleibend zeigt .Ne ruhige ,auch wieder etwas hintergründig eingesetzte Stimme verleiht dem Ganzen so etwas wie eine geheimnisvolle Aura .Neben der rosigen Gitarre entdeckt man hier aber auch ne Vielzahl an Soligitarreneinsätzen ,welche hierbei recht prägnant für den Song stehen .
Titel 6 hingegen präsentiert sich durchweg „nur“ mit dunklen ruhigen elektronischen Klänge .
Auch Titel 7 lässt erst einmal wieder düstere elektronische Klänge, gepaart mit tiefem Bass anklingen ,bevor dann weichere hellere Gitarrenzupfer einsetzen .Durchweg von einem Sound geprägt ,welchen ich hier teils schon fast etwas in die Dark Wave/Gothic Richtung einstufen möchte ,macht sich hier ein ungemeines Flair und Atmosphäre breit ,welche einen doch tief in sein Innerstes blicken lassen kann .Trotz des auch hier recht gleichbleibenden Grundsounds ,zeigt man insbesondre bei der Gitarrenarbeit ein starkes Können.
Titel 8 beginnt man mit fast ner freundlichen und sehr warm wirkenden elektronischer Soundgestaltung .Nur ganz allmählich steigert man sich dann etwas und bringt nen ganz leicht orchestral anmutendes geheimnisvolles Ambiente mit ein .
Der Abschlusssong ,wie soll‘s auch anders sein ,ist natürlich auch von Anfang an elektronischen Klängen verpflichtet .Allerdings in einer völligen anderen Kreation wie bisher .Wirkt irgendwie teils etwas „abgehackt“ und zeigt deutlich mehr Soundspielereien auf ,wie alle bisherigen Songs .Der leicht im Sprechformat angesiedelte Gesangspart ,lässt einem hierbei ,genau so wie die gesamte Soundstruktur, doch auch schon ein wenig „erschaudern“ .
Ist man nun durch ,sitzt man irgendwie überrascht ,verwundert und sicherlich auch in gewisser Weise schon „begeistert“ da .Denn so etwas hat bisher nur ganz selten seinen Weg in meine Gehörgänge gefunden .Auch wenn das hier Gebotene nun so gut wie gar nichts mit Metal zu tun habt ,ist dennoch ne ganze Menge an handgemachter ,interessanter und sogar etwas härterer Gitarrensounds zu entdecken .Für so die old school Psychedelic Freaks unter Euch ist das hier zwar sicherlich alles nen Zacken zu elektronisch bestückt ,sollte Euch aber dennoch nicht davon abhalten ,wenigsten mal ne Ohr zu riskieren .Abschließend sei nur noch so viele gesagt .Die Band schafft es, auf einem wirklich recht hohem Level angesiedelt ,durchweg ne sau starke Atmosphäre zu erschaffen ,welche musikalisch gesehen weit ab von irgendwelchen Trends oder Konventionen liegt . ( LEO )
WKN  Psf.5  3021  Pressbaum  Austria
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                                                                                            HEAVATAR – „ OPUS THE ANNIHILATION“
Im Power Metal Sektor scheint sich ja doch nun auch heutzutage noch so einiges zu tun und unsereins ist doch eher etwas überrascht ,dass sich auch diese Scheibe von der breiten Masse durchaus positiv abheben kann .Obwohl das hier nun man gerade erst das zweite offizielle Studioalbum der 2012 gegründeten Band ist ,haut das Teil verdammt gut rein und kann sowohl musikalisch wie auch qualitativ absolut überzeugen .Wer nun meint ,gerade im Power Metal Bereich ist alles viel zu sehr vorhersehbar gestaltet ,der wird sich bei den 12 Songs doch eher etwas wundern .Denn obwohl man sicherlich die Fahne des Power Metal ganz hoch trägt ,schaffen die es dennoch ,sich hier sehr facettenreich in Szene zu setzten .Zum einen ist ein verdammt starker Heavy Metal Einfluss an allen Stellen klar rauszuhören  ,und mit solchen Songs wie z.B  „Metal Daze“ hat man schon fast so etwas wie ne echte „Metalhymne“ kreiert ,welche einen unweigerlich animiert sofort zum mitträllern .Nen absolut geiler Song ,welcher mir allerdings teilweise ,gerade im Rhythmus – und Refrainbereich irgendwie verdammt bekannt vorkommt. Nun kann man ja sagen ,gut Heavy Einflüsse sind nun alles andere als neu .Aber da kommt ja noch mehr .Denn neben ne ganzen Masse an stark klassischen orchestralen Einflüssen  ,entdeckt man hier sogar diverse folkloristisch anmutende Passagen . Insbesondere solche Songs wie "A Broken Taboo" ,der hierbei mit zu den ruhigsten gehört ,zeigt sich orchestral richtig fett .Zusätzlich glänzt gerade dieses Stück noch durch seine beiden unterschiedlichen Gesangsparts .Zum einen macht sich der ausdrucksstarke männliche Part hier richtig gut und zum anderen gesellt sich hier  - zwar eher etwas kurz  - noch ne weibliche Stimme mit hinzu .Zwar auch nicht die „Überflieger Neuentdeckung „ in Sachen Songgestaltung ,aber dennoch ungemein ansprechend .Auch der Rausschmeißer "A Look Inside" ist als reine und vor allem fette Orchesterversion gestaltet .Unterlegt mit Gitarre und Drums ,kann gerade dieser Song in seinen fast 14 min . enorm was an Atmosphäre und Ausstrahlung aufbauen .Vom Aufbau her wird einem hier ebenfalls enorm viel geboten ,so das es ,trotz der enormen „Überlange“ ,hier niemals zu einem „Hänger“ kommt und man irgendwie mal den Anschein erweckt ,es würde Langeweile aufkommen .Gehört für mich definitiv mit zu einem der stärksten Stücke dieser Scheibe !Was nun den folkloristischen Touch betrifft sei euch unbedingt "An Awakeing" ans Herz gelegt .Ganz fett mit irischen Melodien bestückt ,macht sich gerade bei diesem Stück eine enorm starke epische Stimmung breit ,welche einen absolut nicht loslässt und im gewissen Sinne dann auch irgendwie in andere Sphären abheben lassen kann/wird .Auch hier kommen wieder männliche wie auch weibliche Gesangsparts zum Einsatz ,wobei diese hier aber nicht einzeln agierend ,sondern als „Paargesang“ eingesetzt werden . Das sorgt hierbei natürlich noch einmal zusätzlich dafür ,diese epische Atmosphäre zu unterstreichen .Auch wenn ich zugeben muss ,das mich anfangs gerade die männliche Stimme doch eher  etwas “hochschrecken “ ließ und ich nicht wirklich all zu viel erwartet habe ,stimmt mich die Scheibe letztendlich mehr als zufrieden . Auch wenn mich das hier Gebotene doch immer mal wieder ein bissel an „Manowar“  erinnert ,gehen die dennoch ihren eigenen Weg und haben es wirklich verdammt gut verstanden ,das hier auch musikalisch interessant und vor allem abwechslungsreich umzusetzen .Irgendwie würde es mich nicht wundern ,wenn die Scheibe Ende des Jahres mit zu den Highlights dieser metallischen Sparte gehören würde. Verdient hätte die es auf jeden Fall ! ( LEO ) 
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                                                                                                                 SIC(K)REATION – „DAEMIURG“
Es ist schon manchmal etwas verwunderlich ,dass es auf der Kurzstrecke Leipzig-Dessau wohl doch immer mal zu einem gewaltigen Informationsstau kommt .Denn immerhin seid nun  mehr 12 Jahren beackern die Leipziger das metallische Feld  ohne das unsereins schon mal etwas von ihren bisherigen Ernten etwas mitbekommen hat .Denn deren bisherigen Ertrag war durchaus  recht ertragreich gewesen ( Promo August '05 , full length „Born into a Nightmare“ 2007 , Soundtracksongs zu Kurzfilmen  2008 & 2012  „Brutal Killing / Epic Dying“ 2013 ) .Dieser Tage hat man nun das neue Ernteergebnis eingefahren ,um Euch mit der zweiten full lenght „den Gar auszumachen „ .Und was einem die 5 Burschen  mit ihren 11 Songs hier entgegen schleudern ,kommt schon durchaus verdammt fett rüber .Gut ,rein Produktions technisch hätte man hier durchaus noch einiges mehr reinlegen können ,aber was soll‘s . Im schicken Digi Pack Format gehalten ,frönt man hier eher seiner old schooligen Death Metal Vorliebe ,wobei aber sicherlich auch der eine oder andere eher etwas „moderner“ gehaltene Ansatz mal zum Vorschein kommt .Teils doch verdammt flott gehalten ,agiert man aber dennoch bedeutend mehr in einem doch eher etwas zurückhaltenderen  Bereich .Die absolut voll brutale Death Metal Keule packt man nur gelegentliche mal aus .Dennoch grooven einige Songs hier enorm und bieten so einiges an fetten Knüppelattacken. Obwohl man sich hier nun vorwiegend den fetten ,tödlichen Klängen widmet ,sind es jedoch die eher doch „melodischeren Elemente „ ,welche diese Scheibe etwas mehr bestimmen .Das wird vor allem bei der Gitarrenarbeit ganz klar ,denn gerade hierbei lässt man sich dann desöfteren doch technisch gesehen ,immer wieder „gehen“ ,und zeigt gerade an diesen Stellen ,das hier alles andere als Anfänger am herumwerkeln sind .Komplett in deutscher Sprache gehalten ( finde ich persönlich echt gut ),präsentiert man sich größtenteils in nem tiefen growligen Ausdruck ,welcher so ja nun wirklich gut passt ,mir persönlich aber mit der Zeit eher etwas zu gleichförmig bzw .ausdrucksschwach erscheint .Aber zum Glück gib es ja dann noch ne Zweitstimme ,welche mit ihrer eher etwas  kratzigerer Stimmlage doch noch für einiges an Abwechslung sorgen kann .Insgesamt gesehen liefert man hier ne durchaus solide metallische Handwerkskunst ab ,welche einen nun zwar kaum von „den Socken hauen“ wird , den Moshpulk auch nicht wirklich bis zur totalen Ektase treibt, aber dennoch an vielen Stellen dafür sorgt , dass diverse Körperregionen sich durchaus mal etwas stärker in Bewegung versetzen können . ( LEO )
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                                                                                                                 ERADICATOR – “ INTO OBLIVION”
Die vier Jungs aus dem Sauerland setzen auch auf ihrem vierten kompletten Album wieder voll und ganz auf Thrash Metal . Der musikalische Grundgedanke der hier gebotenen 10  Songs liegt auch dieses Mal wieder recht tief in den 80’ziger Jahren verwurzelt ,wobei man diese Ära aber nun nicht komplett verbrät .Obwohl hier über den Großteil der Spielzeit der größte Teil ganz klar an die old schoolige Zeit erinnert ,zeigt man sich aber vereinzelt auch mal eher etwas moderner angehaucht .Soll heißen ,es kommt nicht immer ganz so dreckig old schoolig rüber ,wie man es gewohnt ist ,sondern klingt immer mal wieder eher etwas sauber/klar .Hierbei gestalten sich die einzelnen Songs aber dennoch gut durchdacht und vor allem ,alles andere als eintönig .Denn durchaus können die Leutchen hier mit nen paar recht frischen Ideen aufwarten .Positiv ist auf jeden Fall auch anzusehen ,das man nicht nur durchweg losbläst sondern doch an vielen Stellen immer wieder eher etwas melodiösere und ruhigere Momente mit einbezieht . Fast schon logisch ,dass dementsprechend auch mit diversen Soliausbrüchen nicht gegeizt wird . Obwohl die Mucke nun in erster Linie mit Thrash durchtränkt ist ,finden sich aber gelegentlich auch mal nen paar eher Heavy Metal mäßige Töne wieder ,welche dem gesamten Geschehen durchaus gut tun und zusätzlich dafür sorgen , einzelnen Songs ne recht fette Portion an Widererkennungswert zu verleihen .Und gerade diese Songs sind es dann auch ,welcher schon das Potential für  nen „Hit“ mit sich bringt .Obwohl man hier gesanglich eher etwas höher angesiedelt ist ,übertreibt man es zum Glück niemals mit ner überspitzen Betonung . Gut ,das Englisch klingt  - ganz ehrlich gesagt –irgendwie nen bissel „Schul Englisch“ mäßig und überbetont klar .Aber das sollte nun wahrlich kein Grund sein ,sich abschrecken zu lassen ! Im Großen und Ganzen ist „Into oblivion“ ein Album ,welches man sich getrost 1,2,3 mal anhören kann . Ob aber letztendlich wirklich großartig was beim Zuhörer hängen bleiben wird , ist dann aber doch eher etwas fraglich .( LEO )
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                                                                                                                  JUNGLE ROT – “WHAT HORRORS AWAIT” (RE-RELEASE)
Die Ami Death Metaller JUNGLE ROT konnten ,als im April 2009  dieses ,ihr wohl  sechsten Album erschien ,damit ganz gut Punkte einfahren .Damals noch bei „Napalm Records“ erschienen ,hat sich nun „Victory Records“ dazu entschieden ,das Teil noch einmal nachzulegen .Aus welchen Gründen auch immer man die Scheibe nun noch einmal als CD /Vinyl und digitalen Download rausschmeißt ,fest steht ,auch heutzutage werden sich hierfür ohne jeden Zweifel Käufer finden .Denn was einem in den gut 42 min . hier entgegenballert ,kann musikalisch voll überzeugen und hat absolut nichts von seiner fetten Ausstrahlungskraft verloren .Denn bei deren Death Metal der alten Schule ,gibt es kein wenn und aber . Die 14 Songs sind fett mit jeder Menge Groove und Brutalität unterlegt und lassen absolut keinen Platz für irgendwelche technischen Frickeleien oder enorm anspruchsvollen Songstrukturen .Ganz klar geht hier immer in Richtung der totalen Vernichtung ,wobei die fett stampfenden MidTempo Parts genauso zerstörerisch wirken wie die absolut tödlichen  Gitarrensalven. Obwohl man stellenweise seinen Sound auch mit diversen Thrash Elementen versetzt ,feuert man hier von Beginn an volle Kanone aus allen Rohren. Die absolute Metztelorgie ,wie man sie heutzutage doch meist aus dem Ami Land erwartet ,wird hier allerdings wirklich nicht geboten .Nix mit dem ganzen Gore oder extremen Brutalo Zeugs .Vielmehr sind die Jungs nun voll und ganz darauf bedacht ,ihre Brutalität in Form von ner einfachen und eingängigen Songstruktur ,welche aber stets mitzieht und auf dich eindrischt ,rüberzubringen .
In wieweit man nun Sound technisch an den Stücken hier noch einmal rumgeschraubt hat ,weiß ich nicht ,auch wenn irgendwo mal der Begriff remastert aufgetaucht ist .Fest steht ,Sound ist fett ,Mucke ist fett …..was braucht man mehr .Allerdings kommt‘s mir gefühlsmäßig doch so vor, als wären die Songs irgendwie echt etwas kurz geraten . Keine Ahnung warum ,aber kaum bin ich mal so richtig warm geworden ,um mich langsam meiner Ektase zu nähern ,ist auch schon wieder „Schicht im Kasten „ .Naja ,zum Glück ist das Teil ja mit satten 14 Songs bestückt ,so dass es wirklich jeder schaffen sollte ,sich bei diesem todbringenden Gebräu mal wieder ausgiebig gehen lassen zu können . ( LEO )
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                                                                                                                  GODSLAVE – „ REBORN AGAIN“
Über die Jahre hinweg haben sich die Thrasher aus Saarbrücken ohne jeden Zweifel schon so einen gewissen Status erspielt .Nach gut 10 Jahren Bandgeschichte und vier fetten full lenght Werken ist das aber sicherlich auch nicht verwunderlich ,zumal man es auch musikalisch gesehen ,echt verdammt gut drauf hat ,seine Fans und Zuhörer immer wieder aufs Neue mitzuziehen .Mit neuem Mann an der Lead Gitarre ,präsentiert man nun mit „Reborn again“ seinen fünften Komplettangriff gegen Eure Ohren .Bereits der Opener „Full force forward“ stellt gleich einmal voll und ganz unter Beweis , dass man dem Thrash Metal der 80‘ziger Jahre voll und ganz verfallen ist und es auch glänzendversteht ,diesen umzusetzen .Deutlich wird hierbei dann ebenfalls schon ,das man nicht nur stur „kopierte“ ,sondern seine ganz eigene kreative Linie gefunden hat . Mit nem richtig fetten Sound versehen ,knallt’s hier fast durchweg richtig cool aus den Boxen ,wobei es hier wirklich massenweise sau starker Riffs zu entdecken gibt ,welche durchaus auch immer mal für so etwas wie einen Überraschungseffekt sorgen können .Streckenweise mit so nem leichtem teutonischem Ambiente versehen ,zeigen sich die 13  Songs erfreulicher Weise enorm abwechslungsreich ,anspruchsvoll und vor allem mitreißend . Der Headbangfaktor ist hier auf jeden Fall verdammt groß geschrieben .Die vereinzelt eingesetzten kurzen und knappen deutsche Sprachsamples machen sich ganz gut ,beeinflussen oder verändern das gesamte Geschehen aber zum Glück nicht wirklich . Bei wem sich hierbei nicht automatisch wenigstens irgend ein Körperteil in Bewegung setzt ,ist entweder taub oder mit nem genetischen Fehler behaftet . Obwohl die Scheibe nun proppe voll mit Thrash gepackt ist ,zeigen sich die Saarbrückener dennoch auch mal von ne musikalisch anderweitigen Seite ,bei welcher man sogar mal auf eher Metal „untypische „ Sachen zurückgreift . So taucht z.B . bei Titel 10 „Instrumental illness“ ,wenn mich meine Ohren nicht völlig täuschen ,nen Banjo auf .Titel 9 ,welcher den passenden Namen „Rock on Man“ trägt ,ist verdammt Rock’n Roll angehaucht und unterscheidet sich doch recht herausstechend vom Rest des Albums .Richtig gut vorantreibend, überschüttet man einen hier mit nem fast reinen Rock‘n Roll feeling und lässt hierbei sogar seine Soligitarrenpräsentation mal ganz stark hervortreten .Der Song strotzt echt nur so vor Energie und verbreitet durchweg super gute Laune . Titel 11 „Born to fight“ hingegen würde ich sogar mal so nen gewissen ,ganz kleinen Power/Teutonic Metal Versatz zusprechen ,welcher aber dennoch niemals das Thrash feeling vermissen lässt und mit wirklich starken Melodien aufwartet .Besonders der Mittelteil ,der sehr ruhig gehalten ist ,kann einmal mehr verdeutlichen ,dass hier Leute am Werkeln sind ,die ihr musikalisches Handwerk voll und ganz verstehen .Einzig allein was nun da stimmliche Repertoire betrifft ,wird es sicherlich wieder zu den unterschiedlichsten Meinigen kommen .Ohne Zweifel passt die ja nun bestens zum musikalischen Geschehen  und man ist auch bemüht ,hier nen bissel Abwechslung zu bieten ,wirkt aber dennoch an einigen Stellen doch eher etwas „gewöhnungbedürftig“ . Das liegt aber nun absolut nicht an der Qualität, sondern eher daran ,dass unsereins halt so seine „Probleme „ mit den höheren Stimmlagen hat .Aber wie auch immer , „ REBORN AGAIN“ ist ein durchweg richtig gutes Album geworden ,welches dich ohne jeden Zweifel mitreißen wird und sowohl alte wie auch neue Fans der Band positiv stimmen wird . ( LEO )
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                                                                                                                STREETCLEANER # 27 ( A4 deutsch )
Trotz tiefer persönlicher Einschnitte in seinem Leben  ,hat sich Wolfgang dennoch nicht total hängen lassen und zieht auch mit seiner aktuellen ,immerhin schon 17’ten Ausgabe , sein eignes metallisches Ding durch .Und da liegt’s nun auch wieder vor mit ,das Mag für den absoluten Heavy Metal Fan .Denn musikalische Treue wird bei ihm doch verdammt groß geschrieben ,auch wenn man sich hier diesmal nicht wirklich vorrangig den eher „sachteren“ metallische Gefilden widmet .Mit gut 86 Seiten bestückt ,gibt’s hier natürlich ne Unmenge an Informationen zu entdecken ,die ihr erst einmal nach dem lesen verarbeiten müsst .Auffällig bei dieser Ausgabe ist dieses Mal vor allem der Reviewbereich .Das sind echt schon Massen an den unterschiedlichsten Tonträger- und Fanzineveröffentlichungen ,welche hier näher unter die Lupe genommen werden .Dabei geht’s nicht immer nur den absolut top aktuellen Veröffentlichungen an den Kragen ,ne ,da tauchen auch schon so einige Sachen älteren Datums auf .Auf jeden Fall findet sich hier so einiges ,was das metallische Herz höher schlagen lässt ,keine Frage bei der Masse !Interview technisch schöpft man hier natürlich auch wieder so ziemlich aus den Vollen ,wobei in diese Ausgabe rein musikalisch gesehen ,doch bedeutend mehr Vielfalt als sonst geboten wird . Denn neben richtige fetten Kracherbands wie Disbelief, Totenmond, Revel In Flesh, Degremerate oder auch Dark Millennium ,werden hier echt verdammt viel unterschiedliche musikalische Facetten der härteren Gangart abgearbeitet . - Schmutzki ( Punk ) -Visionatica ( symphonic Metal ) - Heldenmaschine (NDH ) -Pepperhead ( (Motörhead Cover Band ) -Xandria (symphonic Metal ) .Aber logischer Weise kommen hier die softeren Metalheads auch nicht zu kurz  und kriegen auch so einiges geboten ( Evertale ,Gloryhammer, Fates Warning, Level Fields ) .Wie ihr seht ,bleibt Wolfgang ,gerade im Interviewbereich , auch dem Underground immer treu .Die Gesprächsrunden sind hier teils recht unterschiedlich gestaltet .Einige sind doch mehr als kurzweilig gestaltet und strotzen nicht gerade vor Kreativität .Aber was soll‘s ,Standartfragen gehören nun mal ganz einfach mit dazu ,auch wenn’s für einige Leute vielleicht langweilig erscheint .Im Gegensatz zu den eher etwas „durchschnittlicheren“ Fragerunden gibt’s hier aber auch so einiges ,richtig tiefgründiges zu lesen ,was wirklich richtig schon ausführlich gestaltet wurde .Verdammt informativ und vor allem interessant ist das Intie mit den Machern der Webside von „Rextox“ .Gerade echte Sammelfreaks sollten sich diesen Namen mal ganz fest einprägen ! Neben diversen Livereviews ,welche ne super starke persönliche Note haben ,gibt es aber auch hier wieder ,eine für mich doch ungewöhnliche Rubrik ,in welcher Euch diverse Brettspiele vorgestellt werden .Naja ,ich kann das leider nicht wirklich nachvollziehen ,wieso ,weshalb ,warum diese Rubrik hier auftaucht ,aber vielleicht stehe ich ja mit dieser Meinung nun völlig alleine da .Sorgt auf jeden Fall inhaltlich für Auflockerung .Alles in allem sind die 2 € (zzgl. 1 € P&V) hier gut angelegt ,wobei es aber dennoch heißt ,hier mal etwas Kritik zu üben .Denn so rein Layout technisch haut das dieses Mal irgendwie nicht so wirklich hin .Teilweise wirkt das streckenweise eher etwas unübersichtlich und zusammengedrängt .Gerade wenn man nur eine Schriftart verwendet ,sollten doch Fragen und Antworten deutlicher getrennt dargestellt werden und sich voneinander abheben .Andererseits wiederrum ,gibt es hier dann aber auch einige Bereiche ,in welchen man wirklich mehr als großzügig mit dem vorhanden Platz gearbeitet hat und doch einiges an größeren Freiräumen lässt. Aber aus eigener Erfahrung weiß man ja nun selbst ,das es nicht immer ganz einfach ist ,alles so hinzukriegen ,wie man das will bzw. wie man sich das vorstellt .Von daher sollte meine „Meckerei“ nun keinesfalls überbewertet werden ,denn im Endeffekt zählt doch in erster Linie der Inhalt . ( LEO)
Wolfgang Schmeer  Mainstrasse 5  Babenhausen  64832     Wolfgang.schmeer@gmx.de      www.adnoctum.de 

 

                                                                                                                  ACEPHALIX – „ DECREATION „
Wer auf Death Metal steht ,welcher einem immer schön eins fett in die Rübe kloppt ,der wird mit dem Teil hier echt seine Freude haben .Fast schnörkellos und geradlinig  - bis auf nen paar kleinere ,eher melodiöser wirkende Sprenkler  -ziehen die Jungs aus San Francisco hier ganze 7 mal fett vom Leder und zeigen ganz eindeutig ,dass deren Vorlieben in die schwedischen Gefilden liegen .Da scheut sich unsereins dann auch nicht davor ,so ein paar recht deutliche „Dismember“ oder auch „Entombed“ zu nennen .In wirklich astreiner old school Death Manie zieht man hier unverhohlen seiner dreckigen und verdammt rauen Wege .Das hierbei natürlich in erster Linie auf recht fettes und grooviges Gebolze gesetzt wird ,ist dann fast schon logisch . So in nem super typischen Rhythmus gehalten , hackt man such hier förmlich durch jeden einzelnen Song ,wobei Eigenständigkeit nun aber wirklich nicht groß geschrieben wird .Ne ,das hier wird wirklich alles in so nem mehr als zu erwartenden Sound dargeboten ,so dass es letztendlich doch schon absolut austauschbar erscheint .Letztendlich ist es dann auch schon mehr als logisch ,das sich der Typ am Mikro mit ner finsteren ,sau tiefen Stimme in Szene setzt . Obwohl es hier nun wahrlich absolut nichts Neues oder Außergewöhnliches zu entdecken gibt , zünden die Songs dennoch und machen vor allem echt Laune .Wer auf ordentlichen Death Metal mit jeder menge Bums steht ,  wird von der Leistung der Jungs jedenfalls nicht enttäuscht werden . ( LEO )
20 Buck Spin   https://www.20buckspin.com/
 
                                                                                  BORN FOR SLAUGHTER- „BORN FOR SLAUGHTER „ (LP)
Von Anfang an zeigen die 4 Mazedonier ganz eindeutig auf ,das hier nun absolut keine „Softies“  am Werkeln sind ,sondern man nen echten Plan hat ,dass Letzte aus der Meute rauszuholen .Dabei agiert man echt über weite Strecken mit absolut roher Kraft  und sorgt dafür ,dass die Gehörgänge mal wieder so richtig freigepustet werden .Dabei agieren die Typen hier nicht mal ganz eindeutig in irgendeiner musikalischen Ausrichtung ,sondern lassen die unterschiedlichsten Einflüsse mit in ihren Sound einfließen . Obwohl man sich sicherlich in erster Linie recht deutlich im hardcorigen/punkigen Lager wohl fühlt ,kriegt man es dennoch hin ,gekonnt auch noch in diversen anderen Bereichen rumzuwildern .So tauchen auch immer wieder Elemente auf ,welche man ohne jeden Zweifel eher dem etwas doomigen Lager oder sogar dem Stoner Rock zuordnen sollte . Aber auch das metallische Lager hinterlässt hier jede Menge Spuren, wobei es dann sogar so anmutet ,als ob es denen scheiß egal wäre ,welche metallische Sparte man seine Ehrerbietung darbringt. Denn neben fetteren Thrash Metal Riffs ,und Black Metal ähnlichen Passagen ,widmet man sich hier auch mal den eher reinen metallischen Ambitionen .Und gerade die doch immer mal etwas verstärkt auftretenden metallischen Einschübe sorgen hierbei dafür , dass doch ganz schön was abgeht .Obwohl die 5 Songs nun zum großen Teil echt nach vorne lospreschen ,gibt’s aber auch hier immer mal nen paar kurze Momente zu Luft holen ,in welchen man sich ,gerade was die Riffgestaltung betrifft , dann doch schon bedeutend ruhiger ( fast schon nen bissel filigran wirkend ) in Szene setzt .Ne durchaus interessante Scheibe ,welche musikalisch qualitativ ne ganze Masse zu bieten hat . ( LEO )
WOOAAARGH    http://www.wooaaargh.com/        wooaaargh@yahoo.de
 
                                                                                                                     EISENBLATT # 15 ( A5 deutsch)
Einmalig ist diese kleine Lektüre ,das steht völlig außer Zweifel .Im gesamten deutschen ,wie auch internationalen Fanzine Bereich gibt es ja nun absolut keine Veröffentlichung ,welche sich so tiefgehend und intensiv mit der “Ossie” Metal Kultur auseinandersetzt ,wie das “Eisenblatt” .Und so geht man auch gleich von Beginn an in die vollen und checkt in seinem dritten Teil des “ Frisches Blut aus dem Underground “, kurz und knapp, gleich 11 Metalvertreter  (APEP ,DEAD REMAINS ,DECEMBRE NOIR,DON’T TRY THIS,EVERLASTING CARNAGE,FULL ASSAULT,J.T.RIPPER,LUNATIC MAN’S  DREAM,PROWLER und VAYL ) ab .Hier gibt es aber wirklich nur die notwenigsten und aktuellsten kurzen Infos bezüglich der Bands .Weitaus intensiver und breitgefächerter geht es dann in den Gesprächsrunden mit ALPHA TIGER, ARTLESS, BLINDGÄNGER, DEATHRITE, DISILLUSION, GATEWAY TO SELFDESTRUCTION, ROCHUS, TORMENTOR und XICUTION weiter . Aber nicht nur musikalisch wird sehr abwechslungsreich gearbeitet, ne ,auch die Interviews selbst gestalten sich angenehm ansprechend und tiefgründig ,wobei es natürlich auch vorkommt ,das man sich halt dennoch auch mal typischer Standartragen bedient .Aber das gehört nun ganz einfach mal dazu ,wenn man in die Welt der Bands eintauchen will um Euch damit auf den aktuellsten Stand zu bringen .Unter der Rubrik – „Relikte aus der Rumpelkammer – Ostmetal Mugge vorgestellt „ ,gibt es dann natürlich auch hier mal ein paar Seiten mit aktuellen Reviews zu erspähen .Tja ,und was will man eigentlich mehr von solch einem Metalzine ?!! Gut ,nen bissel was an Liveerlebnissen oder ne Special Abteilung würden vielleicht dann doch noch den Inhalt etwas abrunden und auflockern , aber dennoch ist das so ,wie sich das „Eisenblatt“ präsentiert ,top in Ordnung .Meine eignen Ansprüche erfüllt das Heft jedenfalls zu 100% und wird deshalb auch ohne irgendwelche Bedenken zu haben , wärmstens empfohlen . Die 3,00 Euro (incl. Porto & Verpackung ) ,welche ihr hierfür hinblättern müsst ,braucht sich wohl niemand vom „Munde abzusparen „ .Ist definitiv ne super Investition ,welche sich mehr als lohnt . ( LEO)
Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg  90471
        eisenblatt@ostmetal.de     http://eisenblatt.ostmetal.de/

 

                                                           DISFIGURED HUMAN MIND /AGATHOCLES – “ RAW NOISE ANTI STATUS AND MAINSTREAMS…” ( SPLIT TAPE )
Kurz ,zackig und mehr als extrem wird dir hier der „abgefuckteste“ musikalische Stoff in die Gehörgänge gedroschen, welche ohne jeden Zweifel auch bei so manchem den Glauben an musikalischen Fähigkeiten bestimmter Bands verlieren lässt .Hier gibt’s echt nur das Extremste vom Extremen . Die Portugiesen „DISFIGURED HUMAN MIND“  zeigen hier mal wieder  ganz eindeutig  ,das bei ihnen nicht wirklich alles in Oberstübchen rund laufen kann . .Denn mit ihrem „„ Raw Microbiologic Noise Diseases” beweisen die einmal mehr ,das man es definitiv versteht ,ein echt schizophrenes ,total albtraumhaftes ,musikalisch chaotisches Terrorwerk in musikalischer Reinkultur, auf die Menschheit loszulassen .Die Holländer von „Agathocles“ sind ja nun schon eh immer ein Garant für das ganz Extreme gewesen ,wobei man deren „25 Hits About Sweet Mincing Honey” doch enorm anmerkt ,das die wohl noch lange nicht die Spitze der Extremmucke erreicht haben dürften . Wo die musikalisch wirken ,bleibt kein Stein auf dem anderen ! Ob das Tape  mit ner Spielzeit von nur ganzen 3 min .überhaupt Sinn macht ,will ich an der Stelle mal ganz stark bezweifeln  .Sicherlich ,für die absoluten knallharten  Sammlerfreaks da draußen ,die einfach alles haben müssen ,was ne Band veröffentlicht ,lohnt sich das Ding ja eventuell noch ,aber der Rest….?`Da sitzt man eher echt nen bissel blöde da und weiß nicht wirklich ,was man davon halten soll . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
                     
                                                                                       DISFIGURED HUMAN MIND  - „ G.G. ( A LA FINESSE ) ( TAPE )
Also jetzt wird’s aber echt langsam zu viel der Extremitäten ! So wirklich bin ich mir jetzt nicht mehr sicher ,ob die Portugiesen es mit ihrem Stoff echt ehrlich meinen oder ob die ganz einfach nur austesten wollen ,wie weit man gehen kann .Keine Ahnung .20 sogenannte Songs gibt’s hier geboten ,die wirklich verdammt stark an dem Nervenkostüm zerren und bei denen es einem nun wirklich langsam schwerfällt ,die sich in der gesamten „Schönheit“ komplett reinzuziehen .Wie steht so schön im Infoblatt geschrieben . „ Fuck politics ,fuck trends ,fuck the scene…fuck you ! „Und genau das ist es dann auch ,was die hier verbreiten .So ne wirklich richtiges Fuck you gegen alles und jeden .Denen scheint echt alles egal zu sein ,selbst ihre Instrumente .Wirkliche Lichtblicke sind ja noch die Sprachsequenzen ,ansonsten wird hier nur geschrien ,geröchelt und mit verzerrten noisigen Tönen ,schräge Riffs und Drumgekloppe herumhantiert .Also ich weiß echt nicht genau ,ob ich das nun total beschissen/bekloppt finden soll oder ob man das nun doch eventuell als genial ,völlig abgefuckt und künstlerisch wertvoll einstufen sollte/könnte . Falls sich hierfür Interessenten finden sollten ,müssen die sich allerdings ranhalten ,das diese Soundtortur auf nur 75 Stück limitiert ist . ( LEO )
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                                DISFIGURED HUMAN MIND /FINECUT – „ PSYCHOPATH MINDS PROGRAMED TO DESTROYING OTHER HUMANS“ ( SPLIT TAPE )
Zu den Portugiesen will und kann ich jetzt ganz einfach erst einmal nicht mehr sagen .Deren “Gewaltexzesse” hängen mir doch irgendwie noch viel zu tief in den Ohren und irgendwann wird mir das dann doch auch zu viel .Nur so viel sei gesagt ,die sind hier mit 5 Songs vertreten ….aus….Die beiden Typen von FINECUT sorgen dann auf jeden Fall bei mir doch für etwas Erleichterung .Denn die sind bei weiten nicht so extrem „daneben „ wie ihre Splitpartner . Ihre 15 musikalischen Darbietungen  sind zwar auch mehr als kurz ,lassen aber dennoch irgendwie ein bissel Licht am Horizont erkennen . Zumindest ansatzweise ist hier noch so etwas wie ne „Songstruktur“ und nen paar Instrumente zu erkennen .Grindnoise mit nen durchaus paar fette Blastattacken und einigermaßen menschlicher Ausdrucksformen . Kann man sich auf jeden Fall mal reinziehen .Auch dieses „nette“ Teil will man als limitierte 300’ter Auflage unter die Menschheit bringen ( LEO )
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Viceral Vomit Records   demogorgonvv@hotmail.com   https://www.metal-archives.com/labels/Viceral_Vomit_Records/    leoral2003@hotmail.com
 
                                    DISFIGURED HUMAN MIND /INSOMNIA ISTERICA – „ MORBID SCHIZOPHRENIC MINDS IN THE CABARET NOISECORE „ ( SPLIT TAPE)
Die Portugiesen „steigern“ sich echt von  Song zu Song .Gab‘s vielleicht auf den anderen Veröffentlichungen mal nen paar ganz gelegentliche Momente ,bei denen man doch eventuell mal aufhorchte ,so gibt’s hier gibt’s echt nur noch wüste Geräuschkulissen , in denen so was ähnliches wie Gitarrenriffs und Geschrei reingemengt werden .Was man hiermit nun irgendwie anfangen soll ,lässt sich für mich nicht nachvollziehen .Am ehesten noch dazu geeignet ,deinen Besuch oder deinen Nachbarn für immer zu vertreiben/verschrecken . INSOMNIA ISTERICA machen da schon bedeutend mehr einen auf echte Mucke .Da kann man schon mal mitwippen oder mitnicken . Die Typen aus der Schweiz haben bereits mit ner ganzen Masse an Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht ,und könnten dadurch sicherlich den richtigen „Szenegängern“ durchaus schon ein Begriff sein . Bei denen geht’s doch recht klar und deutlich in Richtung  derber fetter und scheppernder Grindausbrüche . Gekeife und tiefe Growls stehen natürlich auch auf dem Plan .Zwar driften die auch immer wieder mal ins punkige oder ins noisige Lager ab ,bieten aber dennoch ein paar echte Songs an ,die durchaus richtig geil kommen .Deren 8 Gewaltausbrüche gehen auf jeden Fall ganz gut ins Ohr und sorgen  für positive Unterhaltung .Das auf 200 Einheiten limitierte Tape gibt’s hier mit nem A4 Poster. Kann man sich zulegen ,ist aber beweitem nun kein absolutes Muss . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
L’è Tütt Folklor Records     https://folklorrecords.wordpress.com/    https://folklorrecords.bandcamp.com/
 
                                                                                            HAMMER    MUSICAL MASSACRE – „ OFF TO WAR“
War ja nun echt mehr als gespannt drauf ,wie sich das Nossener Death Metal Geschwader auf ihrem zweiten „Gegenoffensive“ so schlagen wird . Wird es zum Siegen reichen oder muss man nun doch eine Niederlage einstecken ? Mit neuem Sänger an Bord (Markus von PANZERKREUZER) legen die dann auch erst mal recht klassisch ,mit nem Intro los .Wirklich großartig was anbrennen lassen die aber nicht ,denn der Totalangriff startet sofort .Richtig schwere Gitarren setzen sofort ein  ,um dann  mit nem  fett walzenden Death Metal Groove in Richtung der feindlichen Linien loszustürmen . Schon alleine bei dem recht roh gestalteten Sound sollte dem Feind gegenüber der Angstschweiß auf der Stirn stehen ! Bekannt ist ja nun auch ,das ebenfalls das „Kriegsgeschrei“ einen nicht unwesentlichen psychologischen Faktor bei der Kriegsführung darstellt . Und spätestens wenn der hier zum Einsatz kommt ,wird wohl auch der letzte Mann die „Flinte ins Korn“ werfen .Richtig schön brutale ,enorm abgrund tiefe Growls  sind zwar nun gerade im old school Death Metal Bereich nix Neues ,dienen aber hervorragend zu „Abschreckung „ und bringen den Sieg auf jeden Fall noch schneller näher .Das „Musical Massacre“ absolute Verehrer der britischen Kriegsmaschinerie „Bolt Thrower“ sind und echt verdammt tief in deren Fußstapfen treten ,war ja nun schon auf deren Vorgänger Album „Hell tank 666“ mehr als deutlich zu spüren .Bei den aktuellen 9 Songs kommen die sogar noch ein wenig mehr zum Vorschein ,wobei die Band es aber auch nie aus den Augen verliert ,so ihre eigene Linie mit einzubringen .Und so walzt und malmt man sich ,ohne irgendwelche Abstriche ,immer in Richtung der feindlichen Linien .Einzig allein bei Song 6 ( „Death Row“ )gerät die Offensive dann doch mal etwas ins Stocken . Beginnend mit nem „süßen Klingklang„ welcher fast schon nach Aufgeben klingt und eher ne „Verlierer“ Atmosphäre verbreitet , besinnt man sich dann doch langsam wieder seiner Stärke und fährt schwerere Geschütze auf .Soweit alles gut . Die tiefen Growls verpassen dem Ganzen dann natürlich auch wieder einen richtigen Vorschub ,logisch .Aber was ist das ???? Wie aus dem nichts taucht hier ,zwar eher hintergründig gesetzt ,ne kurze weibliche Gesangsspur auf .Trotz ihres kurzen Einsatzes wirkt die wie ein totaler Paukenschlag und auch für mehr als Verwunderung .Man sitzt erst mal nen Moment völlig verdutzt da ,um diesen Einsatz zu verarbeiten . Für mich will das irgendwie so gar nicht reinpassen  und wirkt eher völlig deplatziert .Aber egal ,definitiv hat man es gerade mit diesem Stück geschafft ,den gedanklichen Aufnahmepegel des Zuhörers auszutesten und für zusätzlichen Diskussionsstoff zu sorgen .Trotz dieses kurzem „Zwischenstopps“  schaffen es die Nossener mühelos ,die feindlichen Linien zu überrennen und die Fahne des Sieges zu hissen .Sau starke Scheibe ! ( LEO )
German Democratic Recordings   Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4   90471 Nürnberg    gdr@ostmetal.de    http://gdr.ostmetal.de/
 
                              DISFIGURED HUMAN MIND /NEW YORK AGAINST THE BELZEBU – „ SO QUEREMOS DIZER MERDA E METER NOJO „ ( SPLIT TAPE )
Ha ,da sind sie auch schon wieder ,meine derzeitigen „Lieblingskollegen“ in Sachen  völliger musikalischer Zerstörung . So wie es scheint ,sind das hier dann verdammt aktuelle Songs ,welche wohl im Proberaum mitgeschnitten  wurden .Zumindestens in Sachen Soundqualität und Performance macht das hier so den Eindruck . Aber im Falle der Portugiesen von „DISFIGURED HUMAN MIND“   scheint mir das eh ziemlich egal zu sein ,ob’s nun top oder scheiß Aufnahmen sind .Bei deren musikalischen Material fällt es einem eh schwer ,wirklich großartig was zu erkennen oder herauszuhören . Allerdings überraschen die einen hier dann sogar ein klein bissel .Denn ob man es glauben will oder nicht ,bei den hier gebotenen 16 Stücken gibt es tatsächlich  mal stellenweise wirkliche Rhythmen und „echte“ Riffs, welche sogar so einen gewissen leichten Thrash/Punk mäßigen Anschein haben .Zugegebener maßen sind das endlich mal ein paar Lichtblicke , welche durchaus auch bei mir mal für so etwas ähnliches wie leichte „Begeisterung“ sorgen können . NEW YORK AGAINST THE BELZEBU scheinen  nicht ganz unbekannt zu sein .Zumindest schlussfolgre ich das mal  ,wenn ich so sehe ,was die seit ihrer Gründung 1994 so alles rausgehauen haben . Bei den Massen an Veröffentlichungen kommt man doch kommt  schon ganz schön ins Grübeln . Das was die hier im wahrsten Sinne des Wortes „zelebrieren“ ,ist eine reine Vergewaltigung der Instrumente ,ohne hierbei Rücksicht auf den Zuhörer zu nehmen .Ziemlich wüste Grind/Noise Attacken ,die voll mit Unmengen an Geschrei gepackt sind .Dabei zeigen sich die 4 Typen nicht mal ganz so wüst wie ihre Splitpartner  ,aber allzu viel fehlt da auch nicht ,um deren Level zu erreichen .Mit ihren 21 Orgien mäßigen Titeln,-welche wohl bisher noch nicht veröffentlicht wurden , sind die auf jeden Fall auf dem besten Wege ,um genügend Nachschub für ne Irrenanstalt hervorzubringen . Ebenfalls als auf 200 Stück limitierte Auflage + A 4 Poster erhältlich . ( LEO )
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                                                   DISFIGURED HUMAN MIND /  INSENSIBILIDAD ENERGICA  - “THE VIOLENT NECRO NOISE DEVASTATION“( SPLIT TAPE )
Oh man ,sind das anfangs sau dünne Aufnahmen .Da muss man den Pegel schon mal höher schrauben ,um überhaupt mal was mitzukriegen . Aber ihr werdet ja eh gleich merken das ich so langsam  am “Ende meines Lateins” bin und einfach nicht mehr weiß, was ich noch schreiben soll .Von daher ist mir die Soundqualität hierbei echt so ziemlich schnurtz .Gerade bei den Portugiesen kriege ich es überhaupt nicht mehr hin ,hier irgendwelche großartigen Unterschiede in den Songs zu finden oder zu merken .Außen vielleicht deren unterschiedlichsten Sprachsequenzen .Das war‘s aber auch schon .Ansonsten klingt alles irgendwie „gleich“ chaotisch .Frage mich an der Stelle ,ob die ihre Songs überhaupt Live spielen können ,bzw .ob die überhaupt selbst Unterschiede erkennen ? Aber egal ,wem solch musikalischer Terror gefällt ,der wird hier sowieso ohne Bedenken zugreifen ,egal ,was ich hier schreibe . Die musikalische Präsentation der nächsten Band ist da auch nicht viel einfacher hinzunehmen .Geschrieben steht was von MISCELANEA NOISECORE / INDUSTRIAL NOISE ….mmhh …Die Sprachsamplereinspielung zum Anfang ,welche mit recht bedrohlichem Sound untermalt ist ,lässt einen ja nun noch hoffen das hier richtig was abgehen wird .Zumal man ja nun Mucke aus Peru nicht aller Tage vorgesetzt kriegt .Die drei Typen ,welche sich hier nun mit sage und schreibe 57 Songs ( aufgenommen 2014 in Lima ) in Szene setzten ,steigen zum Glück auch nicht völlig „abnormal“ in die absoluten extremsten musikalischen Abgründe ein ,sondern machen ihr Ding durchaus noch recht schmackhaft .Industrialelemente sind hier ja noch am ehesten durch elektronische ,wüste Klänge erkennbar .Ein paar wenige wirklich erkennbare Riffeinsätze lassen sich auch noch erkennen ,wobei sich hier sogar mal ein paar Riffs in einer Art und Weise präsentieren ,die man eventuell noch als leicht psychedelisch einstufen könnte .Auf jeden Fall bewirken die ,das sich in unserem Oberstübchen durchaus was in Bewegung setzt .Ansonsten ist aber auch das hier ein nur sehr schwer verdaulicher ,zerstörerischer Frontalangriff auf Eure sonstigen Hörgewohnheiten .Auch das hier ist definitiv nur ne „wunderbare“ musikalische Bescherung für die ganz harten unter Euch !Natürlich auch wieder im auf 300Stück limitiertem Format zu kriegen .  ( LEO )
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                                                                             HAMMER    CRYPTIC BROOD –  “ BRAIN EATER “
Jawoll – da ist er! Der erste Langspieler der kryptischen Brut. Erschienen als CD bei XTREEM unter der geschmacksicheren Fuchtel von Dave Rotten. Und das ist gut so. Wer so unermüdlich durch die Grüfte Deutschlands und Europas zieht und so leidenschaftlich seine düster - tödlichen Messen zelebriert, hat eine renommierte und vernünftige Unterstützung verdient. Ich habe ja auf diesen Seiten schon mehrmals die Brüder abgefeiert und so auch dieses Mal. Wieder liefern sie eine feine, ranzige Melange aus Doom und Death der alten Schule ab. Wer CB schon kennt, weiß, was ihn erwartet, für alle anderen zitiere ich mal das Label – Klebchen: „for Fans of AUTOPSY, DERKETA, MORTA SKULD, WINTER & ASPHYX“. Langsame, zähe Partien wechseln sich mit flotten, manchmal fast Grind – mäßigen Parts ab.  Die Kompositionen sind nach wie vor eckig und sperrig, wer CB aber über die Jahre beobachtet und gehört hat, wird feststellen, dass die Titel für den CB Kosmos sehr ausgereift und rund klingen. Ich bin wahrlich beeindruckt! Die Jungs haben ihren Weg gefunden. Speziell das Wechsel - und auch Zusammenspiel von Butzkes Growl – Eimer Vocals mit Steffens heiserem, mal gequältem, mal verzweifelten Geschrei ist ein großes Fest! Einzelne Titel des Werkes hervorzuheben ist schwierig, da alle hitverdächtig sind, aber einen möchte ich nennen, der auch mein persönliches Highlight auf dem Tonträger ist: der letzte Titel UNTIL IT STARTS TO ROT, das liegt nicht daran, dass man ein paar Reminiszenzen an meine geliebten Briten KORPSE hören kann, sondern, weil hier alle speziellen Qualitäten von CRYPTIC BROOD in einer relativ kurzen, knackig – knarzigen Komposition enthalten sind. An anderer Stelle wurde mal gesagt, die Aufnahme könnte besser sein. Da stimme ich nicht zu. Ja – es handelt sich um eine Proberaumaufnahme, aber um eine sehr saubere und gute. Es ist meiner subjektiven Meinung nach die beste und transparenteste von CR bisher. Hätte, würde, wenn und aber – professionell und clean im Studio aufgenommen, würde hier einiges von CRs ranzig – räudigem Charme, der Stimmung und der Authentizität flöten gehen. Also – alles richtig gemacht. Gibt es auch als Tape und LP. FETTER TIPP! ( FRANK )
Xtreem  Records   http://www.xtreemmusic.com
                
                                                   GRAVESITE – “ HORRIFYING NIGHTMARES…”       GRAVESITE -  “ NEVERENDING TRAIL OF SKULLS “
Italienische Labelbrüder von CRYPTIC BROOD auf XTREEM, zwei Mitglieder spielen auch bei HAEMOPHAGUS. Erlebt habe ich sie letztens auf einem Konzert, ich gehe ja gern auf Undergroundkonzerte und lasse mich überraschen. So auch hier. Auf dem Flyer stand was von „Punks play Deathmetal“ – da Steffen, der Veranstalter der LYCANTROPHIC CHANTS Konzerte mit seinen Beschreibungen in der Regel sehr passend liegt und auch so immer gute und interessante Bands heran holt, sollte da nichts schief gehen. Tat es auch nicht. Technisch sehr versierte Musiker spielen einen interessanten und spannenden Metal. Das „Punk“ hat nur Teilweise was mit Punk in der Musik zu tun, eher mit den Freiheitsgrad, der dahinter steht: Wir machen was wollen und lassen uns auch in kein 100%iges Korsett stecken. Die Jungs sind meist flott unterwegs, richtig zackige und langsame Parts runden die Sache ab. Getrommelt wird Offbeat Stakkato, Doublebass wird auch gelegentlich eingesetzt. Dazu sind sie – wie schon gesagt – absolut fit an ihren Instrumenten, die wissen, was sie wollen, erlauben sich das auch und können es dazu auch noch spielen. Also, insgesamt haben wir es hier schon mit Deathmetal zu tun, aber doch nochmal zurück zum Punk: Es auch werden Riffs einbaut, die ihre Ursprünge in den 80ern haben, aus der Zeit, als Punk und Hardcore in den Metal flossen. Andere Riffs haben wiederum eine klare Thrashkante. Aber zwischendurch groovt es auch, und es rockt. Der Fuß zuckt, der Nacken möchte auch was tun. Und immer wieder mal werden ein paar feine technische Leckereien serviert, ohne es zu übertreiben oder zu nerven. Ein paar Ansätze sind dabei, die man eher im technischen Deathmetal erwartet, aber auch wieder nie so viel, dass der Fluss und Schub verloren geht.  Die Gitarre bekommt Freiräume, spielt geschmackvolle Leads und Soli, dann auch passend in den Vordergrund gemischt. Der Sänger brüllt, kotzt und rotzt heiser – kehlig in bester Death Manier. Herrlich! GRAVESITE schaffen es, das alles so zu legieren und verschmelzen, das es aus einen Guss klingt und richtig ins Gehör geht und da auch bleibt. Das Ganze hat einen unwiderstehlichen Drive. Diese Qualität schaffen sie über beide CD Längen zu halten und bleiben dabei spannend. Das packt auch nicht jeder. Mir fallen nicht viele Bands ein, die eine ähnlich große Bandbreite verarbeiten und es schaffen, dabei rund zu klingen. SADIST vielleicht noch, aber die haben mit GRAVESITE, außer dass sie auch aus Italien kommen und dass in ihrem Stil Mix auch DEATH drin vorkommt, nicht so viel zu tun. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was es doch für geile und interessante Bands es gibt. Die aber auch leider recht unbekannt sind…  . Die HORRIFYING… von 2015 ist vielleicht ein Hauch rotziger, aber nur vielleicht und ein Hauch, dafür ist die SKULLS von 2017 evtl. einen Millimeter brutaler und zackiger … aber eigentlich Korinthenkackerei – beide sind klasse und es wert, angehört zu werden. ( FRANK )
Xtreem  Records   http://www.xtreemmusic.com          
 
                                                                                             KINNARA – “ J.I.M.A. “
KINNARA ist eine Band aus Wolfsburg bzw. Umgebung, gibt es seit rund zehn Jahren und diese CD ist tatsächlich erst das erste Lebenszeichen auf Konserve. Ganz taufrisch ist sie auch nicht mehr, von 2015, da aber noch nichts Neues existiert, ist sie sozusagen aktuell. KINNARA zelebrieren schnellen, brutalen Deathmetal, mit ein paar groovigen Einsprengseln. Und das Ganze tun sie sehr kompromisslos, auf irgendwelche Schnörkel, Soli oder andere Weichmacher werden verzichtet. Viele der Riffs haben Thrashanteile, was der Musik noch einen Schub mehr Aggressivität verleiht. Der Gesang ist passend düster und growlend. KINNARA machen hier definitiv keine Gefangenen und ziehen hier ihren tödlichen Feldzug kompromisslos über die knapp 40 Minuten durch. Einfach ein sehr schönes, brutales Deathmetal - Werk. Mehr der Worte muss man nicht darüber verlieren, außer: Checken! ( FRANK )
Kernkraftritter Records    http://www.kernkraftritter-records.de/
 
                                                                                             ARCANE FROST –  “ COSMIC WINTER “
ARCANE FROST haben vor ein paar Jahren mal für PURGAMENTUM, als es die noch gab (und wo ich mal Bass gespielt habe) ein Konzert eröffnet. Damals hatten die Jungs (das Projekt besteht aus drei Mitgliedern verschiedener Wolfsburger und Braunschweiger einschlägig bekannten Undergroundbands, wie DEMORED, DISSOULED und CRYPTIC BROOD) den Schneid, mit etwa 2.5 Titeln und ein paar Text Fragmenten eine gute Viertelstunde überzeugend zu füllen. Jetzt haben wir Herbst 2017. ARCANE FROST eröffnen für GRAVESITE. Dieses Mal spielen sie die drei Titel mit einem ausgearbeiteten Text Konzept. Blackmetal, schön old - school, roh. Fast harsch. Gorgoroth, Venom, Bathory, Mayhem, Darkthrone und Konsorten kann man als Paten sehen. Simple Riffs, relativ einfache Strukturen werden fast bis zur Hypnose wiederholt. Leichte und einfache Änderungen in den Riffs oder bei den Drums bringen die Kleinigkeiten an Abwechslung, die es braucht um Spannung aufzubauen und sie zu halten, ohne die Kälte zu verlieren. Das geschieht meist im mittleren bis etwas höherem Tempo. Während instrumentaler Passagen nimmt sich das eine oder andere Instrument zurück und es entsteht Freiraum für die anderen. Dazu heiseres Geschrei. Nicht zu keifig und zu verhallt. Die Musik verfehlt ihre Wirkung nicht und erzeugt eine etwas bedrückende und frostige Grundstimmung. Keine Ansagen, nach den drei Titeln verlassen die Jungs ohne ein Wort die Bühne. Absolut überzeugende Vorstellung. Manchmal liegt in der Kürze die Würze, wie auch hier.
Zu finden sind diese drei Titel auf dem Demo COSMIC WINTER. Eine rohe, kompromisslose und saubere Proberaumaufnahme, auf Tape. Ein wahrlich schönes Demo! Ich sollte vielleicht euch den Mund nicht zu wässrig machen. Ich habe das letzte abgegriffen. Nummer 80 von 100. Es gibt offiziell keines mehr... und ich habe nach dem Konzert noch vom Schlagzeuger sowas gehört wie: „Wir haben alle Demos verkauft, eigentlich können wir uns jetzt auflösen…“. Ich hoffe, es war nur ein Scherz! Digital gibt’s das auch über Bandcamp:  https://arcanefrost.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/arcanefrostblack/     ( FRANK )
 
                                                                                             KEMOLORG – “BEYOND THE UNKNOWN” ( DEMO CD )
So wie es aussieht ,ist die Malaysische Band wohl heutzutage auch nicht mehr wirklich aktiv .Ne webside von denen ist nicht mehr zu finden und auch deren letzte offizielle Veröffentlichung ,die EP „Revival of Silence“ liegt nun schon 2 Jahre zurück .Das gute 3 Song Teil ,welches sich hier im Schacht dreht ,war wohl das aller erste Lebenszeichen von denen und macht sich beweitem echt gar nicht mal so schlecht .Obwohl die Band laut Angaben im Netz nun schon seit 1991 aktiv ist ,hat man es aber bisher Veröffentlichungstechnisch noch nicht allzu weit gebracht .Dabei ist bei denen durchaus ein Potential erkennbar ,zumindestens was die hier gebotenen 3 Songs betrifft .Obwohl man nun recht eindeutig in Richtung Thrash alter Schule tendiert ,bringen die dennoch so ein gewisses Maß an Eigenständigkeit mit ins Geschehen ein und lassen auch ganz leichte Death Metal Einschläge  nicht vermissen . Insbesondere bei den Riffs und den hier und da mal auftretenden nen kurzen Solis ,lassen sich sofort Vergleiche zu „Dismember“ oder auch „Obituary“ ziehen .Hierbei ist man aber nun nicht wirklich so zugange ,das man ein wahres Feuerwerk entfacht .Ne ,da geht’s schon eher mehr im Midtempobereich zur Sache ,wobei diverse Songabschnitte auch mal eher etwas schleppende präsentiert werden . Eher seltener bricht man auch mal etwas fetter  aus dem sonst eher etwas „gemütlicheren“ Soundgefüge aus, was hierbei wohl aber eher auch nicht wirklich reichen dürfte ,dass man die Haarpacht mal in ne rotierende Bewegung versetzen könnte .Eigentlich echt schade ,denn neben dem durchaus gelungenem Songaufbau , recht vielfältiger und vielseitiger Gitarrenarbeit , macht sich auch die „schön“ heisere ,leicht keifende Stimmlage hier richtig gut .Einzig allein das Schlagzeug klingt leider dann doch eher etwas lahmer und will nicht so richtig dafür sorgen ,dass die Songs mit nem echten Druck auf einen herniedergehen .Kontaktadressen  ,woher ihr das Teil heute noch beziehen könnt ,finde ich trotz aller Bemühungen nicht mehr .Vielleicht habt ihr ja da mehr Glück ! ( LEO )
 
                                                                         HAMMER      DISTRESSED TO MARROW – “ LA VIOLENCIA”
Fleißig sind die vier Jungs aus Karlsruhe auf jeden Fall .Mit ziemlich gleichbleibender Beständigkeit bringen die gut alle zwei Jahre neues musikalisches Futter auf den Markt ,welches ,so wie ich es nach dem ersten Durchlauf einschätze ,Euch da draußen durchaus verdammt gut munden sollte .Nachdem man nun 2016 bereits mit „Half a spine“ schon ein sehr beachtliches Zeichen setzten konnte ,ne ganze Menge Lob einfahren durfte ,legt man nun doch ,etwas schneller wie sonst ,schon wieder neues Material nach .Und mit ihrem nun bereits fünften Album behält man seinen fest eigeschlagenen Weg bei .Mit ne  Überlängenspielzeit von knapp 70 min . ,zelebriert man fast schon, in den vorliegenden 7 Stücken, seine eigene Vorstellung von ner Death/Doom Mucke . Obwohl es ja nun gerade in diesem musikalischen Bereich alles andere als leicht ist ,aus einem festen, vorgegebenen Songstrukturansatz auszubrechen ,gelingt es denen auf recht beeindruckender Weise ,doch schon einiges an eignen Ansätzen mit einzubringen .Richtig tiefdunkel betreten die Jungs teils sehr bedrohlich anmutende Pfade ,welche zwar nicht ins extrem schwerfällige und enorm langgezogene Doom Lager einzuordnen sind ,aber dennoch so ne richtig schön dahingleitenden Charakter mit sich bringen .Trotz des offensichtlichen eher langsameren ,teils fast schon genüsslich dahingleitendem Rhythmus ,kriegt man es dennoch hin ,die sehr langen Stücke, sowohl spieltechnisch wie auch rhythmisch recht variantenreich /variabel zu gestalten .Denn innerhalb jedes einzelnen Songs  passiert hier durchaus doch ne ganze Menge .Neben teils etwas länger einsetzenden melancholischen melodiösen Einschlägen, gibt’s hier aber auch immer mal so ein paar wirklich deftig heftige Blast Attacken .Dieser Wechsel wird hierbei insbesondere durch die doch recht einprägsamen  und vielfältigsten Gitarrenriffs bestens unterstützt .Die hierbei eingesetzten , teils etwas ausgeprägteren Gitarrensolis sorgen zusätzlich noch einmal für etwas frischen Wind . Auch der Einsatz von leichten Sprachsamples trägt noch einmal dazu bei ,dem gesamten Geschehen mehr Kreativität einzuhauchen . Obwohl das Geschehen am Mikrofon sich eher etwas gleichmäßig mit dunklem tiefem Ausdruck präsentiert ,wirkt‘s dennoch nicht wirklich monoton .Hat trotz seiner eher gleichbleibenden Charakters irgendwas ,was einen doch eher positiv stimmt .Anspieltip und für mich das Top Stück dieser Scheibe ist ohne Zweifel Song 4 „ „Right foot Killer“. Anfänglich nur mit Akustikgitarreneinsatz gestaltet ,was fast schon ein wenig folkloristisch anmutend ,entwickelt sich dieses Stück dann von Minute zu Minute immer besser . Trotz der anfänglich verhältnismäßig einfacheren Riffgestaltung geht dieser Song sofort in die Ohren und versprüht jede Menge Energie  .Auch die teils leicht progressiv wirkende Soligitarreneinsätze sorgen für enormen Aufschwung in diesem Stück und peppen dieses so richtig gut auf .Echt stark ! Ich bin jedenfalls mehr als positiv von dem neuen Machwerk der Karlsruher überrascht .Zwar reicht es noch nicht aus ,um in volle überschwängliche Begeisterungsstürme auszubrechen ,aber viel fehlt dafür nicht . Dennoch will ich hier mal ne ganz knappe HAMMER Marke verteilen . Starkes Teil ,welches ohne jeden Zweifel auch so einigen von euch da draußen verdammt gut gefallen wird ,zumal ihr für den Minipreis von 10€  (+Porto) echt verdammt viel geboten bekommt . ( LEO )
https://www.facebook.com/Distressed-to-Marrow-210849182295530/
www.distressedtomarrow.com
 
                                                                                                      ASMODEUS – “ BLASPHEMOUS US NIGHT”
Manche Veröffentlichungen scheinen ja nun wirklich so dermaßen undergroundig zu sein ,so dass man nicht mal im world wide web irgendwelche großartigen Informationen darüber finden kann .Deshalb erst mal nur soviel . Der Zwei Mann Trupp aus Malaysia hat hier  6 Tracks ( sollten Liveaufnahmen von 2015 sein ) auf den Silberling gebracht ,welcher auf 111 Hand nummerierte Kopien limitiert ist . Das hört man es denen dann auch Klangmäßig recht stark an ,da die Qualität nun mal nicht vom feinsten ist . Gut ,jetzt kann man sagen ,dass ist Underground pur und sollte von daher auch nen bissel räudig/roh klingen .Aber was sich hier anfangs präsentiert ,klingt wie nen wüstere zusammengedresche ,bei dem fast nur das Schlagwerk und der Gesang klar zu erkennen ist .Aber was irgendwelche Gitarren betrifft ,musst du wirklich öfters schon genau hinhören ,um deren Spielweise über weite Strecken abchecken zu können .Black Metal ist’s ,das kann man schon erkennen .Mies und dreckig präsentiert sich das ganze Geschehen dann auch durchaus ,wobei bei den wenigen mir vorliegenden Infos ,auch mal der Vergleich zu „Marduk“ gefallen ist .Nun gut ,vom Style her könnte das ja durchaus noch passen ,aber was die Songstruktur ,das Rhythmusgefühl oder sogar spielerische Fähigkeiten hingegen betrifft ,reichen die da nicht mal annähernd ran .Gerade die Gitarresolis klingen hierbei nicht wirklich so ,als ob die “ausgereift” wären .Ist schon Phasenweise ganz schön holprig ,was man hier ans Tageslichtbefördert .Die Drumarbeit hingegen ist ja durchaus voll o.k ,auch wenn das hier alles mehr als blechern klingt und überhaupt keinen Druck aufbauen kann .Liegt aber nun ohne Zweifel hauptsächlich an der Aufnahmequalität . Gesanglich ist’s hier echt ziemlich heftig was man so von sich gibt .Dabei lässt sich deren Style aber nicht wirklich definieren .Irgendwie ne Mixtur aus quäkendem ,keifendem Ausdruck ,welcher echt verdammt schräg klingt und auch ganz schön an den Nerven zerrt .Gut ,ganz so schlecht will ich das hier Gebotene nun auch nicht machen. Vereinzelt gibt‘s auch hier mal nen paar richtig positivere Momente ,in welchen man durchaus mal an den Gitarren ne recht gute Leistung zeigt und die vor allem auch mal klar zuordnen/darstellen kann . Bei dem einen oder anderen Titel auf diesem Silberling ist aber durchaus beim Songaufbau  immer wieder nen richtig guter Ansatz zu erkennen ,wobei man dann auch streckenweise mal seine Fähigkeiten an den Instrumenten bedeutend besser unter Beweis stellen kann .Alles in allem wirkt das gesamte Geschehen auf mich eher etwas wüst und chaotisch .Denke aber schon ,dass es da draußen genügend Leute gibt ,die solchen rohen ,ungeschliffenen Sound verehren und damit weitaus mehr anfangen können als ich . ( LEO )
Kimar Records     kimar696@gmail.com
 
                                                       DISFIGURED HUMAN MIND / NIHILIST SCUM – “ARE YOU PREPARED FOR THIS LIGHT BLUE BREEZE ? “( SPLIT TAPE )
Oh scheiße ,ist das krankes „Zeug“ ! Das völlig kaputte Musikmaterial der beiden Portugiesen Cadaver Panafernalicus / Cadaver Efermus von „DISFIGURED HUMAN MIND“  war mir ja nun schon bekannt ,aber was das russische Ein Mann Projekt „Nihilist Scum „hier an den Tag legt ,überschreitet schon sämtliche Grenzen der musikalischen Darbietungen .Wenn ich es jetzt nicht besser wüsste ,würde ich denken ,mein Tapedeck ist kaputt ,bei den Aufnahmen ist was verkehrt gelaufen oder man will ganz einfach mal austesten ,wie weit ein menschliches Wesen bereit ist ,“Schmerzen“ zu ertragen . Das auf 200 Stück limitierte Tape ist so rein von der Soundqualität her gesehen top in Ordnung und bietet auch ne ganze Menge „musikalischer Unterhaltung“ .Die Portugiesen haben sich hier mit 7 Songs und der Russe mit satten 24 Songs verewigt .Und immerhin auf fast 20 min .Spielzeit bringen die es dann auch ,welche hierbei schon erahnen lässt ,dass hier weniger auf musikalische Darbietungen ,sondern eher auf kranken schizophrenen Klangterror gesetzt wird . Genauso ist es dann nämlich . So wirklich auf jede der beiden „Bands“ einzugehen ,fällt einem da eher sehr schwer und sprengt auch irgendwie mein geistiges Repertoire .Dachte auf jeden Fall ,dass ich schon alles aus dem extremen Musikbereich gehört hatte ,wobei mich gerade das Russische Soloprojekt dann doch eines besseren belehrt .Wer schon die Filmmusik von „Nekromantik” als Samplereinspielungen benutzt ,kann eigentlich auch musikalisch nur völlig abartigen und kranken Stoff bieten ,welchen man ,oh Wunder ,wie passend ,als „Necro Noise Violent Grindcore betitelt .Im Gegensatz zu dem Russen sind die Portugiesen in der Hinsicht mit ihrem „Violent Grindcore“ dann fast schon als etwas harmloser einzustufen .Obwohl mir der „Schock“ doch recht tief sitzt ,komme ich erstaunlicher Weise nicht drumrum ,das Teil dann doch noch einmal durchlaufen zu lassen . Naja ,wie heist es so schön „Schock ist schick ! „ .Ohne jeden Zweifel ist das hier die absolut wüste, extreme, kranke  und abgefuckteste Amokfahrt durch die extremsten Death-/Grind-/Noise Gefilden ,welche mir bisher untergekommen ist . Ein  ultra schweres Geschütze  ,welche kaum zerstörerischer und gnadenloser sein könnten .Viele extremer geht’s bald nicht mehr !Wer hier irgendwelche langsamen ,melodischen oder technischen Passagen erwartet ,wird wohl eher in Tränen ausbrechen . Hier findest du an keiner Stelle auch nur einen Moment zum Luft holen oder um ne Pause zu machen .Mucke mäßig gibt’s hier das absolut ausufernste Inferno vor den Bug geknallt ,was sicherlich auch einiges an Toleranz erfordert ,aber das Ziel ,bei Euch für blutige Ohren und Kopfschmerzen zu sorgen ,auf absolut glänzender Weise erreichen wird . ( LEO )
Hellproductions    www.helldprod.com
Murder Records    www.murder-records.com
 
                                                                                                      TOUGH RIFFS MAGAZINE # 1 / #2 ( A4  englisch )
Hier jetzt mal zwei ältere Ausgaben dies französischen Hochglanzmagazines ,welche mittlerweile wohl schon bei der Ausgabe Nummero 5 angelangt sein sollte .Ein bissel erstaunt bin ich jetzt aber vor allem ,dass ich dieses Teil nach all den Jahren ,in welchen man Szene mäßig doch schon aktiv ist ,absolut noch nicht abgecheckt habe .Denn ,wenn man mal näher nachforscht ,hat gerade dieses Zine einen enorm breiten Leserkreis ,und das sogar international . Verwundern tut mich das allerdings überhaupt nicht ,denn was man hier geboten kriegt , ist echt verdammt fett und sowohl inhaltlich wie auch Layout technisch absolut ansprechend .Wo fangen wir denn hier nun am besten an … ! Musikalisch setzt sich dieses Mag in erster Linie mit eher extremeren Hörstoff auseinander  ,welcher ganz eindeutig auf die Death Metal/Grindcore Gemeinde zielt und bei denen sicherlich auch mehr als verdammt gut ankommen wird . Vereinzelt schleichen sich aber auch mal nen paar eher thrashige Vertreter mit ein .Texte und Bildmaterial sind hierbei echt ziemlich groß gehalten ,so dass man abolut keine Probleme haben dürfte , die Hefte auch bei Schummerlicht duchzuackern .Teilweise find ich zwar gerade die Bildpräsens doch zu überzogen ,was aber den Gesamteindruck nun überhaupt nicht schmälert .Die Mixtur aus schwarz/weiß und farbigen Darstellungen macht sich hierbei auch alles andere als schlecht ,und ist mir so bisher auch noch nirgendwo anders untergekommen . Insgesamt ist’s jedenfalls alles gut und übersichtlich layoutet  ,auch wenn man eventuell teilweise den Eindruck hat ,dass hier doch zu viel des Guten mit reingepackt wurde .Das ist aber nun mal reine Ansichtssache .Interview technisch hingegen gibt’s hier nun wirklich nichts auszusetzen. Da reißt man sich schon verdammt den Arsch auf ,um die Gesprächsrunden innovativ und abwechslungsreich zu gestalten – keine Frage .Wer jetzt allerdings erwarten sollte ,dass hier inhaltlich noch mehr geboten wird ,dem wird dann doch eher etwas die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stehen .Denn außer Interviews ,gibt’s hier nix anderes zu entdecken .Weder Reviews ,Liveberichte ,Specials oder sonst was anderes ,was sich mit der Thematik Metal /Szene auseinandersetzt , hat hier seinen Weg rein gefunden .Ist zwar so gesehen recht einmalig und untypisch im Mag/Fanzinebereich , aber für mich doch irgendwie komisch .In meinen Augen gehört so etwas einfach mit rein . Aber egal ,allen Anschein nach macht das Fehlen solcher Beiträge ja nun nicht wirklich jemanden Kopfzerbrechen .Trotz dieses kleinen Mankos muss das Teil Euch da draußen ganz einfach empfohlen werden ,um Euren extremen musikalischen Horizont noch um einiges erweitern zu können .
( LEO )
TOUGH RIFFS MAGAZINE # 1   48 Seiten   Interviews :  Skinless, Protector, Brutality, Grave, Dead Infection, Profanity, Internal Bleeding, Ton, Fulgora, Defeated Sanity, Internal Suffering…….
TOUGH RIFFS MAGAZINE # 2    48 Seiten  Interviews: Blood, Kraanium, Nervous Impulse, Morgue,  Master, Misery Index, Pestilence, Malignancy, Morta Skuld, Dehuman
6,50 Euro in Germany or 8,00 Euro worldwide
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                                                                                            KRACHMANIFEST 2 ( A4 deutsch )
Meine Fresse ,sind die beiden Katja & Rayk schon wieder mit ner neuen Ausgabe am Start . Die scheinen ja so richtig „Blut geleckt“ zu haben ,um Euch da draußen erneut mit all ihren musikalischen „Abartigkeiten“ beglücken zu können . Nachdem die Erstausgabe ja nun wirklich gut bei Euch da draußen angekommen ist ,gibt’s jetzt gleich wieder nen fetten 92 seitigen Nachschlag im Schwarz weiß gedrucktem Format . Natürlich macht man auch mit der aktuellen Ausgabe seinem Namen KRACHMANIFEST wieder alle Ehre und präsentiert Euch musikalischen Unterhaltungsstoff der derberen Sorte .Hauptaugenmerk hierbei liegt natürlich auf die Kategorien Death/Grind  ,wobei sich aber auch hier diesmal mit „Hermann“ ne deutsche Black Metal eingeschlichen hat . Aber wer die beiden persönlich kennt ,weiß ja nun ,dass deren Musikgeschmack ,trotz eindeutiger Favoritenstellungen ,dennoch durchaus variabel ist . Fast schon verpflichtend ,wühlt man sich hierbei bei der Bandauswahl vorzugsweise durch tiefere Undergroundregionen ,und lässt die dann wirklich enorm ausführlich zu Worte kommen .Und gerade in der Interviewführung liegt dann auch nen ganz große Stärke des Zines ,denn hier kann man bedeutend mehr in Erfahrung bringen ,als wie man es sonst von der breiten Masse der Fanzineveröffentlichungen gewohnt ist .Da merkt man wirklich fast immer  ,wie intensiv und tiefgründig man bei seiner Fragenaufstellung recherchiert hat und dabei ne ganze Menge an eignen Erfahrungen/Wissen mit einbringt . Top ,davor kann man nur den Hut ziehen ! Das die beiden nun in Sachen „Szene“ nicht nur zu Hause vor den Mediengeräten sitzen sondern ihren Arsch desöfteren auch mal anheben ,um auch am Liveleben teilzunehmen ,wird hier mit den mehr als ausführlichen und auch sehr persönlichen Konzertberichten vom “ Braincrusher Festival“,“ Grind The Nazi Scum“, „Metal Ov Death“ oder vom „ In Flammen Open Air“, klar gemacht .Gerade auch bei diesen Berichten merkt man mehr als eindeutig ,mit wieviel Überzeugung ,Enthusiasmus und vor allem auch Spaß man seit Jahren unterwegs ist und sich dort auch sichtlich wohl fühlt . Die fette und sehr ausführliche Reviewabteilung bietet diesmal bedeutend mehr an Material ,welches man Euch näher bringen will .Im Gegensatz zur ersten Ausgabe – zumindestens würde ich das mal behaupten  - werden hier diesmal nicht zum größten Teil Tonträger besprochen , welches man sich selbst zugelegt hat ,sondern auch ne ganze Menge an diversem Promostoff abgehandelt .Kann ich mich natürlich auch täuschen und die beiden sind in den letzten Monaten wirklich in einem wahren Kaufrausch verfallen !Wie auch immer ,die Masse der Veröffentlichungen kommt hierbei jedenfalls richtig gut weg und nur ganz gelegentlich verpasst man mal jemanden so nen richtigen „Arschtritt“ !  Auf jeden Fall könnt ihr hier so einiges finden ,was ohne Zweifel ne richtige Bereicherung für Eure Sammlung darstellen wird .Was gibt es noch zum aktuellen Stand der Dinge bei „Krachmanifest „ zu sagen .Layout technisch wieder voll gelungen und nur mit dem nötigsten Bildmaterial versehen ,hat man auch mit der Bandauswahl wieder ein verdammt gutes Händchen bewiesen .( Age of Woe (Death/Sludge, Schweden), Bolesno Grinje (Grindcore, Kroatien), Demored (Death Metal, Deutschland), Embalming Theatre (Grindcore, Schweiz), Incarceration (Death Metal, Deutschland), Kriegszittern (Death Metal, Deutschland), Miasmal Sabbath (Death Metal, Griechenland), Nasmörk (Grindcore, Deutschland), Six-Score (Grindcore, Österreich), Territion (Death/Grind, Deutschland) und zusätzlich mit dem Grindcore-Konzertveranstalter „D.I.Die Booking“ nen zusätzliches Schmackel mit reingebracht . Deren sehr persönlicher, ehrlicher und unterhaltsamer Schreibstil sorgt dann noch einmal mehr dafür ,dass man dieses Heft förmlich „verschlingt „ .Mit Gerste vom ehemaligen CAMPAIGN FOR MUSICAL DESTRUCTION FANZINE  konnte man dann wohl auch noch nen Mitschreiberling rekrutieren , welcher mit seinem Schreistil noch einmal mehr für Abwechslung und Auflockerung sorgt .Felsenfest steht ,das man hier zu jedem Zeitpunkt mehr als eindeutig merkt ,mit wieviel Herz ,Seele, Wissen und Enthusiasmus man auch die aktuelle Ausgabe ausgearbeitet hat und man wirklich weiß ,wovon man spricht .Viel besser geht es auf keinen Fall ! Von daher sei euch dringendst angeraten ,die 3,50 Euro plus Versand ( ups ,gab‘s schon ne Preiserhöhung – die letzte Ausgabe lag ja noch bei 3€ + P./V.) so schnell wie möglich in Richtung Nürtingen abzuschicken .Ohne jeden Zweifel gehört das „Krachmanifest“ jetzt bereits jetzt schon zu einem der wenigen Zines , die so etwas wie Kultcharakter haben werden/sollten und die „Szene“ enorm bereichern . 
( LEO )    krachmanifest@gmx.net
 
                                                                                                  SNOWFALL # 7 (A5 deutsch )
Überraschung pur! Erst hatte der Sint nen Plan gefasst ,seine Tätigkeit als Schreiberling auf „Eis zu legen“ und nun ist er schon wieder mit ner neuen Ausgabe am Start . Ist wohl doch nicht so einfach ,alles hinzuschmeißen ,wenn man Jahrelang seine Zeit, seine Energie und seine Kohle in so ein Heft gesteckt hat ,dies dann doch abrupt abzubrechen .Im knall gelben Einband gestaltet ,trägt er auch hier wieder auf gut 80 Seiten so alles zusammen ,was für ihn wichtig erscheint .Und schon der Untertitel des Heftes „ DENKHEFT FÜR MISANTROPHISCHE ASTROPUNKS“ deutet darauf hin ,dass man hier inhaltlich bedeutend mehr als nur musikalische Unterhaltung vorfinden wird und man doch mehr Augenmerk auf anderweitige Themen legen könnte/würde .Und leider ist es dann auch so ,wie man schon vermutet hat .Gut ,musikalisch gibt’s hier dennoch gut was abzuchecken ,wobei sich die Gesprächsrunden mit den Crusty’s von „Instinct of Survival“ ,den Crust/Grindern “Tacheless” und den Black/Thrasher von “Desaster” durchaus recht interessant gestalten. Insbesondere das Intie mit dem Fanzine/Label “Schreikrampf”  macht sich hier richtig gut .Das natürlich hier auch diverse Reviews von Tonträger – und Printveröffentlichungen mit reingehören ,ist ja fast schon logisch . Das war es aber dann auch schon von Themen ,welche mich hier wirklich ansprechen oder enorm interessieren .Denn der restliche Inhalt befasst sich dann mit allen möglichen Themen ,welche zwar sicherlich mehr als informativ und aufklärerisch sind ,aber meiner Meinung nach ganz einfach nicht in so ne Lektüre gehören . Zwar ist es wirklich als sehr positiv anzusehen ,dass sich insbesondere “ junger Leute“ übers Weltgeschehen auch mal nen Kopf machen und dahingehend auch ne eigene ,feste und von den Medien unbeeinflusste Meinung machen ,aber wenn man da streckenweise mit dem erhobenen Zeigefinger dasteht ,passt das irgendwie nicht wirklich .Wenn ich an solchen Themen wie  Tierschutz, Religion ,Politik oder Sterbehilfe/Suizid  interessiert  bin/wäre ,lege ich mir  ne Veröffentlichung zu ,welche sich intensivst nur mit solchen Sachen auseinandersetzt .In so nem Zine wie das „Snowfall“ brauche ich definitiv so etwas nicht ! Von daher ist es dann auch wirklich so ,dass ich diesmal eher schnell durch bin mit dem Heft ,da fast die Hälfte des Inhalts Themen anspricht ,welche ich hier an der Stelle ganz einfach nicht brauche .Wer mir jetzt „kleingeistiges „ oder „kleinkariertes „ Denken vorwerfen will, soll‘s halt machen. Das alltäglich Leben ist auch so schon beschissen und schwer genug ,da muss ich mich nicht auch noch in der wenigen Zeit ,welche man für sich und seine persönliche Lebensgestaltung übrig hat ,mit den ganzen Weltproblemen auseinandersetzten .Wer sich dennoch sowohl musikalisch ,gesellschaftlich und politisch in seiner Freizeit weiterbilden will ,kriegt hier genau den richtigen Lesestoff geboten . Für 1,50 € wird die kleine Lektüre dann umgehen in eurem Briefkasten landen . ( LEO )
Snowfall-zine@gmx.de
 
                                                                                                          FROM BEYOND THE DEATHBED #6  ( A 4 deutsch )
Ipp ist ja mit seinem Fanzine immer wieder für ne Überraschung gut .Wobei man dem Heft eigentlich schon eher einen Magazincharakter zusprechen möchte .Es einfach nur als Fanzine zu bezeichnen ,wäre da viel zu leicht und dann doch irgendwie nicht ganz passend .Auch bei der aktuellen Ausgabe kommt seine Kreativität und sein Einfallsreichtum wieder top zur Geltung .Erste Überraschung ist hier auf jeden Fall schon mal das A 4 Format und die Gestaltung des Umschlags .Wer kommt denn man bloß auf so ne Idee ( reingerissenes Loch auf der Coverseite ,hinter dem der Name prangt ) .Eh man ,der Typ hat echt Ideen – genial ! Nächste Überraschung ,hier aber leider im negativen Sinne, ist ,das dies hier die letzte Ausgabe ist und somit so etwas wie den krönenden Abschluss seiner Tätigkeit als Fanzine Herausgeber darstellt .Schade ,denn mit seiner Lektüre hat er echt verdammt nochmal die Szene ungemein positiv bereichert und ganz klar aufgezeigt ,was so alles Format technisch und Layout technisch geht ,bzw. überhaupt möglich ist .Hierbei fügt er Layout technisch Bildmaterial und Text in einer Form zusammen ,die schon verdammt ästhetisch und genial durchdacht wirkt . Nur gelegentlich werden hier mal  passende Bandlogos oder Bilder eingesetzt .Viel mehr liegt das Augenmerk der Gestaltung hierbei auf Friedhofsstatuen bzw. diverse Friedhofsimpressionen .Das kommt echt verdammt gut und wirkt niemals irgendwie überladen oder gar unpassend .Entgegen allen „Normen „ gibt es hier auch keine Seitenzahl ,sondern man unterteilt die einzelnen Inhalte alle samt in einzelne Kapitel .Habe ich so bisher auch noch nirgendwo gesehen ! Kommen wir mal zum inhaltlichen .Hier wird natürlich in keinster Weise auch nur ansatzweise mit irgendwelcher Massen kompatiblen Mucke bzw .Bands vorangeschritten .Da Ipp ja doch einen sehr anspruchsvollen und eignen Musikgeschmack hat ,bringt der uns hier nen ganzen Haufen an Musiker näher ,die wohl mal mehr ,mal weniger, als absolute Geheimtipps gehandelt werden dürften und eher nur wenigen aus der „Szene“ ein Begriff sein dürften .Zumindestens meinereins kennt von den hier vertretenen Bands wie „Atlantean Kodex“ , „Dautha“ ,“ Vircolac“, „Abythic“ „Undergang“, „Crom Dubh“, „Horns Of Damnation“, „Verheerer“, „ Tusen Ar Under Jord „ , „Altarage“ absolut niemanden . Komisch ! Aber gerade diese Tatsache ist es dann auch ,welche mich dann förmlich an dieses Heft fesselt und mich sicherlich demnächst auch mal wieder auf Erkundungstour gehen lässt . Richtig stark und äußerst interessant präsentiert sich die Gesprächsrunde mit dem Künstler Daniel Desecrator ,welcher mit seiner dunklen höllischen Kunst wohl auch schon diverse Covervorlagen geliefert hat .Bei allen Interviews weicht man weit ab von der „normalen“ Vorgehensweise und zeigt sich damit wirklich mehr als speziell . Da wird nicht nur einfach eine Fragenauflistung abgeschickt ,sondern über einen längeren Zeitraum miteinander kommuniziert .Dabei wird nicht nur das rein musikalische Geschehen abgehandelt ,sondern tief in die Lebenswelt der einzelnen Musiker eingetaucht .Man geht da echt schon enorm detailliert und tiefgründig zu Werke ohne jedoch irgendwie vom Wesentlichen abzugleiten . Für diese Form der Interviewführung sollte man ihm vielleicht mal nen Preis verleihen ! Natürlich beschränkt man sich inhaltlich nun nicht nur auf das musikalische ,sondern bietet mit den Artikeln „Totenleuchte“ und „Der Teufel ward gesehen auf unserer Erd“ auch noch einiges mehr ,um den Inhalt aufzulockern .Natürlich gib es hier auch ein paar kurze Abhandlungen über diverse Tonträger .So wie es aussieht ,sind dies aber „nur“ Scheiben ,welche es Ipp insbesondere angetan haben ,da deren Veröffentlichungsdaten von 2002 – 2016 reichen .Dennoch wird man bei den 18 Kurzbeschreibungen ohne Zweifel die eine oder andere finden ,welche unbedingt noch ihren Platz in der Sammlung finden sollte .Und leider war es das dann auch schon .Schade das uns Ipp nun in Zukunft nicht mehr mit seinem Schaffen beehren wird ,denn definitiv gehört das FROM BEYOND zu den kreativsten ,eigenständigsten und qualitativ hochwertigsten Veröffentlichungen ,welche ich jemals in den Händen gehalten habe . Super starkes Teil ! ( LEO )
frombeyondipp@gmx.de
 
                                                                                                          CALL FROM THE GRAVE # 1  ( A4 englisch )
Ha ,da bin ich ja nun mit dem abarbeiten doch irgendwie durcheinander gekommen .Hatte überhaupt nicht auf dem Schirm ,das auch die erste Ausgabe es kultigen Zines seinen Weg zu mir gefunden hatte .Wie die 2 Ausgabe, ist auch dieses Reprint wieder auf 200 Stück limitiert .Mit 64 Seiten bestückt ,unterscheidet sich die erste Ausgabe nun aber doch noch enorm von dem Nachfolger .Find ich persönlich aber durchaus besser gelungen, was man hier so zu Gesicht bekommt .Zum einen werden hier doch ein paar mehr Schriftarten verwendet ,die man alle samt auch ganz ohne Probleme entziffern kann .Für mich schon mal nen ganz großer Pluspunkt .Und auch mit dem Layout kann man dann nochmals ein paar zusätzliche Pluspunkte einfahren .Richtig geile Gestaltung mit Rahmen ,die so alle nen bissel nen kirchlichen/altertümlichen Aspekt haben .Obwohl man hier bereits auch auf Bandfotos ,Logos oder Cover verzichtet ,gelingt es ,durch diverses anderes Bildmaterial ,hier nen verdammt positiven Gesamteindruck entstehen zu lassen .Zwar wurde auch bei der ersten Ausgabe nun ebenfalls eher etwas großzügiger mit dem vorhanden Platz gearbeitet ,aber ganz so extrem große Leerstellen wie bei der Nr. 2 findet man hier nicht .Zwar sind die letzten beiden A 4 Seiten bei mir schneeweiß ,aber ich denke mal ,das war wohl eher ein Druck/Kopierfehler ! Jetzt aber mal zu Wesentlichen ,dem Inhalt .Und hier drückt dann auch ganz deutlich die Vorliebe zu dunklen ,schwarzen Klängen durch .Dabei gestalten sich die Gesprächsrunden durchaus sehr tiefgründig und verfallen kaum mal in so nen 08/15 Gelaber .Da steckt schon einiges an Kreativität und Szenekenntniss dahinter ! Wer nun in die tiefen Abgründe schwarzmetallischer Musik eintauchen will ,kann sich auf Interviews mit “Necros Christos”,” Watain”, “Proselytism Rec.”,” Inquisition”,” mgla”, “Grfitegard”, “Alcest”,” The Sinister Flame” , “The Aina Offensive” … freuen .Nen paar wenige Reviews gibt’s dann hier natürlich auch noch zu finden ,ebenso wie zwei weitere Beiträge ,welche ich aber auf Grund meines beschissenen Englisch nicht wirklich deuten kann .Auf jeden Fall kommt diese Lektüre mehr als stark rüber  ,auch wenn der Preis hierfür sicherlich im ersten Moment auch wieder eher etwas schwer zu verdauen ist .6,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for one issue or 12,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for both issues. ( LEO )
Schattenmann Publishings       https://schattenmanns.wordpress.com/   witchcraftmag@gmx.de    http://callfromthegrave.blogspot.de/
 
                                                                                                          REST IN PAIN # 2 ( A4 englisch )
Eigentlich will ich ja nun nicht am laufenden Band mit dem Begriff „KULT” um mich werfen .Aber wenn man halt schon seit gut 30 Jahren durch die Metalszene düst ,gibt’s halt doch so einiges an diversem Material ,welches sich in den grauen Zellen so richtig festgesetzt hat. Und dazu gehört nun mal auch dieses polnische Zine ,welches seinen Ursprung so in der Drehe 2013 hat und nun noch einmal als Reprint neu herausgebracht wurde ,da wohl die original Ausgabe recht schnell vergriffen war .Und wenn man sich nun endlich mal dieses Teil zu Gemüte führen kann ,wundert es einen dann auch kaum ,dass die Nachfrage danach wohl recht groß gewesen sein muss .Denn die 150 Seiten  haben‘s verdammt in sich .Fast einmalig ist hier schon mal ,das  der gesamte Inhalt handschriftlich ist .Eh ,das macht richtig was her ,hat so nen richtig persönlichen Charakter und kommt für mich einfach nur sau geil rüber .Zwar ist es nicht immer ganz leicht ,die Schrift vollkommen zu entziffern ,aber mit nen bissel Mühe kriegt man das auf jeden Fall hin .Zum Glück ist das alles auch nicht in zu kleiner Schrift hier dargeboten .Noch cooler und so richtig old school mäßig geht’s hier mit dem Layout zur Sache . Sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten ,seien es Rahmen ,Bilder und selbst die Bandnamen ,wurden hier selbst entworfen bzw .gestaltet .Irgendwelche original Bilder ,seien es Bandfotos oder Cover findet man nur ganz gelegentlich mal wieder .Das Alles ist so top mäßig zusammengesetzt worden ,so dass man wirklich auf jeder neuen Seite immer wieder was entdecken kann ,das einem beim ersten kurzen anchecken überhaupt nicht ins Auge gefallen ist .Einfach nur genial ! Inhaltsmäßig tauch man natürlich ganz ganz tief in die dunklen und verborgenden  Undergroundregionen ein .Auch nur den kleinsten Ansatz von irgendwelchem modernen ,trendigem Zeugs sucht man hier total vergebens .Gespickt mit massenweisen Interviews ,die alle samt echt richtig ausführlich ausfallen ,wird hier mit 100%‘tigetr Sicherheit jeder „echte“ Metaller was finden ,was sein Interesse wecken wird. Neben einem recht ausführlichen “Bulgarian Scene Report” ,einigen Reviews und diversen Kurzvorstellungen ( „Apocalyptic Rites Zine“, „Burning Abyss Zine“, „Incarnated“, „Nekkrofukk“, „Vaginalluftwaffe Zine „….) liegt hier aber nun das Hauptaugenmerk ganz eindeutig auf den Interviews .Durchgezählt habe ich die nun nicht ,sind aber echt ne verdammte Menge. Da werdet ihr an den Gesprächsrunden mit „Dark Fury”, „Freezing Blood” , „Iron Hammer Zine” ,“ Profanity Angel” , „Rotten Age “, „Mortis Die „ , „ Aragon“ , „Conquest Icon“, „ Nazghor“ , „ Manzer „…………. zeitlich ganz schön zu kauen haben .Da müsst ihr schon so einiges eurer wertvollen Zeit investieren ,um Euch das gesamte Heft intensiv reinziehen zu können .Zwar kann man das Zine nun auch nicht wirklich als nen Schnäppchen bezeichnen - 8,50 Euro (postpaid) Germany oder 10,- Euro (postpaid, via airmail) worldwide – aber dennoch ist hier jeder einzelne Cent wirklich gut angelegt .Da ich hier auch mal stark annehme ,das dieses Reprint sicherlich auch wieder limitiert ist ,sollte ihr mit ner Bestellung nicht all zu lange warten . ( LEO )
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                                                                                                           CALL FROM THE GRAVE # 2 ( A4 englisch )
2014/2015 bereits erschienen ,gibt’s jetzt noch einmal Nachauflage dieses Zines ,welches wohl in der Szene so etwas wie nen Kultstatus erreicht haben muss .Warum sonst sollte man noch einmal ne Nachauflage herausbringen ?Kultig ist es auf jeden Fall schon einmal ,da man hier wirklich nur eine einzige Schriftart verwendet ,was ja sonst nun nicht gerade super typisch im Fanzinebereich ist . Zwar gestaltet sich das Lesen mit dieser Schriftform ( könnte man am ehesten noch als altdeutsch erklären ) recht schwierig ,aber mit nen bissel Mühe sollte das dennoch klappen ,da man doch eine recht große Schrittgröße gewählt hat ! Zweiter kultiger Faktor ist sicherlich auch ,dass man hier fast komplett auf Gestaltung mit Bildmaterial verzichtet .Nix mit Cover ,Bandfotos ,Logos ,Flyer etc . sondern nur ganz dezent eingesetzte s./w. Zeichnungen ,welche sich teilweise sogar wiederholen .Schon sehr außergewöhnlich , aber in dieser Form dennoch echt  ansprechend .Teilweise geht man hier recht großzügig mit dem vorhandenen Platz um ,wobei es stellenweise sogar recht große Leerstellen gibt .Inhaltlich wird es dann noch kultiger ,da selbst meinereins ,der nur seit mehr als 30 Jahren durch die Szene stampft ,bis auf „In Solitude“ absolut niemanden weiter kenne .Oder kennt jemand von Euch folgende  Bands / Projekte /Leute…. Cultes Des Ghoules, Hetroertzen, In Solitude, Rome, The Mountain Goats, Vemod, Denis Forkas…??  Mir sind die jedenfalls absolut kein Begriff . Inhaltlich gehen die Interviews dann echt verdammt in die Tiefe ,wobei es allerdings eher etwas schade ist ,das die Befragten sich in ihren Antworten eher dann doch etwas kurzweiliger präsentieren .Neben dem „Nidrosian Black Mass IV“ findet man auf den gut 80 Seiten dann sogar noch nen paar Reviews . Insgesamt gesehen geht das CLALL FROM THE GRAVE voll in Richtung unkommerziellen  Black Metal und wird bzw .kann auch heute noch vollkommen überzeugen .Ohne jeden Zweifel ist dieses Fanzine schon als nen kleines Kunstwerk zu bezeichnen ,welches trotz minimalster Kreativität beim Layouten ,enorm gut rüberkommt und auch inhaltlich heutzutage immer noch voll punkten kann .Ganz preiswerte ist das Teil zwar nicht ,aber dennoch eine echt lohnenswerte Investition .Wenn ich es jetzt nicht völlig falsch deute ,ist die Nachauflage auf nur 200 Stück limitiert .Da heißt es für Euch natürlich ,sich echt ranhalten ,um noch so nen Teil zu ergattern .Price is 6,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for one issue or 12,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for both issues. ( LEO )
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                                                                                                             CIONGS # 2 ( A4 litauisch ?)
Zwar freut es einen immer wieder ,wenn man auch international gesehen ,immer mal wieder neuen ,aktuellen Lesestoff in die Hände kriegt .Wenn’s allerdings ,wie hier ,in der Landesspreche litauisch zur Sache geht ,gestaltet es sich doch echt recht schwer ,irgendwie großartig was darüber zu verfassen .Mit dem Herausgeber Rolandas K. hat man ja nun schon etliche Jahre Kontakt ,da er in erster Linie seine redaktionellen Fähigkeiten mit dem DIOVIM Zine unter Beweis stellt ,welches ja nun schon desöfteren hier bei uns vorgestellt wurde . Im Großen und Ganzen knüpft nun diese Veröffentlichung auch genau an diesem Zine an . Wobei man vielleicht nicht unbedingt dieser 15 Seiten als nen Fanzine bezeichnen kann ,sondern vielmehr als ne Art Newsletter ansehen sollt . Der ist allerdings proppe voll mit Interviews gepackt ,welche zwar nicht unbedingt immer super ausgiebig geführt werden ,aber sicherlich doch einiges an Infos enthalten sollte ,welche dem Leser die Bands dann doch etwas näher bringen .Trend ,Kommerz oder irgendwelchen modernen  Scheiß an Mucke findet man hier nun absolut nicht .Knietief scheint der Typ hier durch den modrigen Undergroundsumpf zu waten ,wobei der sich dann auch nicht wirklich festlegt ,welche musikalische Sparte nun vordergründig in Augenschein genommen werden soll .Ne ,da gibt’s schon für die unterschiedlichsten musikalischen Geschmäckern was zu entdecken .Das reicht von Black -,Thrash - ,Death-,Gore Metal bis hin zu Rock’n Roll der Marke „Motörhead“ .Dabei beackert man durchaus den internationalen Metalacker und legt sich nicht nur regional fest .Wie auch bei seinem „Hauptzine“ dem DIOVIM gibt’s auch hier ne Seite mit Filmbesprechungen .Alles in allem gut old scholl mäßig ,ansprechend layoutet , ist das Teil ohne Zweifel doch schon verdammt gut geworden .Auch wenn’s sicherlich da draußen die wenigsten geben wird ,welche der litauischen Sprache mächtig sind ,sollte man es ,wenn’s mal irgendwo auftaucht/rumliegt ,einfach mal einsacken und durchackern .Preismäßig habe ich da keinen Plan .Am besten ganz einfach mal nachhaken und dann entscheiden ,in wieweit ihr da eure Kohle investieren wollt .Ach ,bevor man es noch völlig vergisst ,hier mal noch nen paar Bands ,welche sich hier zu ner Gesprächsrunde zusammen gefunden haben : “Marble Carrion” ,”Death Chaos” ,”Sisyphean Rage” ,”Hammr”,”Sathaxia”, “Verthebral”, “Xettia”…. ( LEO )
Rolandas K.  P.O.Box 6   Laisves 38   Mazeikiai 89223  Lithuania    diovim@mail.ru     zinas@hotmail.lt
 
                                                                            ELYSIUM III - MAGAZIN FÜR DOOM & GLOOM  ( A4 deutsch )
Doom & eher schwermütiger angehauchte Mucke steht bei mir nicht unbedingt an oberster Stelle ,wenn es um meinen Musikgeschmack geht .Von daher ist man in Sachen Printveröffentlichungen in diesem musikalischen Bereich auch so gut wie unbeleckt. Aber soweit wie das unsereins nun einschätzen kann ,ist das ELYSIUM hier in Germany wohl so ziemlich das Einzige ,welches sich mit dieser musikalischen „Subkultur“ so intensiv auseinandersetzt .Und das ist dann sicherlich auch schon mal nen ganz positiver Punkt ,um das Teil unbedingt weiter empfehlen zu müssen .Das wohl auf 222 handschriftlich nummerierte Exemplare limitierte Heftchen hat auf seinen knapp 90 Seiten so ziemlich alles zu bieten ,was Anhänger dieser Ausrichtungen komplett ansprechen wird und auch kann .Natürlich gib es hier dementsprechend auch Reviews zu entdecken ,welche allerdings hier nur nen ganz kleinen Platz einnehmen ( nur 1 Seite ) ,aber dennoch verdammt ausführlich besprochen werden . Das Hauptaugenmerk legt bei diesem Zine ganz eindeutig auf der Präsentation von Bands .Und hier hat man echt verdammt viel zusammen getragen ,wobei die Interviews selbst enorm lang und sehr intensiv ausgefallen sind .Auch wenn man hier „nur“ im typischem Fragen & Antwort Schema vorangeht ,haben die Gesprächsrunden enorm Tiefgang und dringen ganz tief in die Gedankenwelten der Bands ein .Echt klasse ,was da so alles ausgegraben wird !Hierbei präsentiert man dann auch eine mehr als gesunde Mischung aus doch schon verdammt bekannten Acts wie „Primordial“ ,“ Dawn of Winter“ ,“ Cross Vault“, „Mirror of Deception“,“ Solstice“ oder auch „Tenhi“ ,deren Veröffentlichungen selbst meinereins teilweise verdammt angemacht hatten .Im Gegensatz dazu gib es aber auch jede Menge an Acts zu entdecken ,welche sich sicherlich noch eher in den etwas tieferen Regionen der Musikszene bewegen .Zumindestens sind Bands wie „Bathsheba“ ,“ Ironsword“ ,“ Northwinds “ ,” Orne “ …. für mich absolut kein Begriff .Insgesamt sind es wohl hier gut 20 Bandvertreter geworden ,welche sich zu Wort melden .Aber um den Inhalt nicht nur hierauf zu beschränken ,beleuchtet man ebenfalls noch diverse Supporter der Szene . Echt interessant und begeisterungsfähig ,präsentieren sich hier dann noch der „Circle of Tyrants e.V „ und der „Seeds of Doom“ Radiosender .Echt lesenswert und tiefgründig zeigt sich auch die hier verfasste Rubrik „ Das Tote Buch. Vom Vergessen in der Bibliothek „ .Für all diejenigen ,die meinen ,sich in dieser musikalischen Sparte absolut auszukennen, gibt’s dann noch nen „Großes Doom Metal Kreuzworträtsel „ ,bei welchem ihr dann mal wirklich bewiesen könnt ,in wie weit ihr nur rumlabern könnt oder wirklich tiefgründiges Wissen vorweist .Da das Heft nicht nur inhaltlich ,sondern auch Layout technisch überzeugt ,sollte es für die Anhängerschaaren des schwermütigeren Metals eigentlich absolut keinen Grund geben , 2 € + 1 € Porto (Deutschland) / 3,70 Porto (Ausland) ,nicht zu investieren .( LEO )
vandrare@gmx.net.
                                                                                            PROUD TO BE PUNK # 25 ( A5 deutsch )
Soweit wie ich das jetzt mitbekommen habe ,gehört das Zine hier in germany mittlerweile wohl mit zu einem der angesagtesten Printveröffentlichungen in der Szene ,welche sich mit Oi/Punk Mucke auseinandersetzt .Und wenn ich mir das Heftchen so reinziehe ,hat es diesen Stellenwert auch mehr als verdient .Optisch in Topform gebracht hat der Herausgeber Jan ( der übrigens Lehrer ist ! ) hier auf 79 Seiten nen Haufen an unterschiedlichsten Informationsgehalt zusammengetragen ,welcher sich nicht nur musikalisch sondern natürlich auch stark politisch präsent darstellt .In wieweit die hier interviewten Bands wie „RPG-7“ ,“ RASH“ oder “ Rost“ nun noch im tiefsten Underground verwurzelt sind oder auch nicht ,kann ich nun absolut nicht nachvollziehen .Da fehlt mir ganz einfach das Wissen .Auf jeden Fall sind die inhaltlich verdammt ansprechend .Neben dem Tourtagebuch von „One Step Ahead“ und dem Interview mit "Too Drunk To Watch Punkfilmfests Berlin" Macher Corny ,einigen Reviews , dem  "Sachsen-Szene-Report" ( Reviews zu Veröffentlichungen sächsischer Bands) ,nen paar Bandvorstellung  („Apatia No „ „Asselterror“ ) und „Historischer Hintergrund von Songtexten“ war‘s das dann aber in Hinsicht musikalischer Präsentationen .Der restliche Inhalt befasst sich dann im Wesentlichen mit politischen/gesellschaftlichen Themen ,welche durchaus sehr informativ, aussagekräftig  und interessant sind .( "Machnowschtschina - Die Geschichte einer anarchistischen Guerillaarmee in der Ukraine", um „Szenereport Spanien/ Baskenland“, Vereins „Bon Courage e. V.“)
Auch wenn mich nun mal Oi & Punk  so gut wie gar nicht musikalisch anmacht und mich diese Szene auch kam interessiert ,bliebt im Endeffekt dennoch so einiges an Informationen in meinem Hinterstübchen hängen .Im Endresultat ist das „PROUD TO BE PUNK“ eine wirklich lesenswerte Lektüre ,welche neben inhaltlicher Vielfalt unverkennbar auch so einiges an politischer Aufklärungsarbeit leistet .Wer sich neben Mucke auch politisch weiterbilden will , sollte sich nicht davor scheuen, die paar Euronen dafür auf den Tisch zu legen . (LEO )
jan.sobe@t-online.de
                                                                                        EXTREM LIEDERMACHING Nr.16 ( A5 deutsch )
Dass der Herausgeber dieses doch eher etwas außergewöhnlichen Zines nun sein Ding knallhart seit Jahren durchzieht ( man feiert wohl jetzt auch das 10 jährige Jubiläums ) ,ist schon mehr als beachtlich und ohne Zweifel auch verdammt lobenswert .Gerade in der heutigen digitalen Zeit gibt‘s ja nun mal immer mehr Printmedien ,welche früher oder später doch aufgeben und sich zurück ziehen .Der Dirk ist aber nun absolut kein Typ ,der so schnell aufgibt und auch nicht aufgeben wird .Schließlich zählt das EXTREM LIEDERMACHIUNG ZINE ja nun ohne Zweifel zu einem der wenigen Hefte ,welche Liedermacher(inen), Singer - Songwriter Kultur eine Plattform bieten. Und so hat er dann auch dieses Mal wieder ganze 46 Seiten zusammen getackert ,die neben Interviews mit „Klaus Adanschek“ , „Saphire „ , „Daniel Scholz“ oder “Matthias Binner“ auch noch ne ganze Menge an kurzweiligem Lesestoff beinhalten. In seinem ureigenen ,doch recht eigenwillig und teils chaotisch wirkendem Layout zusammen gebastelt ,werden Leute ,welche sich musikalisch in dieser Richtung bewegen ,durchaus so einiges finden ,was sie anmachen wird .Nen Sampler liegt dieser Ausgabe dann natürlich auch mal wieder bei .Für unsereins ist das alles  - sowohl das Heft selbst ,wie auch die CD - ehrlich gesagt ,nicht wirklich Das ,was man unbedingt abspeichern muss bzw . soll .Aber egal ,ziehe auf jeden Fall meinen Hut vor ihm und wünsche ihm auf jeden Fall auch für die nächsten 10 Jahre alles Gute !Wer knausrig ist und die „Portokosten“ scheut ,kann sich diese Ausgabe sowie den Sampler auch runterladen . ( LEO )
https://extrem-liedermaching.de.tl/       extremliedermaching@gmx.de
 
                                                                                            METAL GUARDIAN AUSGABE 10 ( deutsch )
Ups ,was ist denn mit dem „Metal Guardian“ passiert?  Eigentlich war man es ja gewohnt ,dieses Infoheftchen im A 5 Format in den Händen halten zu können . Jetzt ist man  aber größenmäßige geschrumpft und kommt in Taschenkalendermaßen daher .Na gut ,hat sicherlich seine Vorteile . Da man das Heft nun auf diversen Veranstaltungen kostenlos auslegt und verbreitet ,ist das natürlich richtig gut ,um sich das Ding dann gleich in die Arschtasche schieben zu können. Von daher haben die Jungs und Mädels wohl sicherlich bei der Auswahl dieses Formates eher sehr praktisch gedacht .Obwohl das nun so‘n Miniheft ist ,sind‘s dennoch fette 68 Seiten ( übrigens die dickste Ausgabe bisher ),die ihr durchackern könnt .Erstaunlich hierbei vor allem ,das die Schrittgröße nun nicht übertrieben klein gehalten wurde .Da lesen sich diverse Sachen in bekannten „Szenemagazinen „ bedeutend schlechter und schwieriger ! In erster Line befasst sich ja nun dieses Miniheft mit der regionalen Szene in Berlin/Brandenburg. Dem entsprechend hat man sich hier diesmal dann auch Bands wie “Swamp Conspiracy”,
“Succubus”,“ Bellgrave“,“ Skew Siskin“,“ Reactory“,“ Norkh“ und „Postmortem“ an Bord geholt und recht intensive Gesprächsrunden geführt ..Da ja nun aber in Sachen metallischen Livegeschehen in den Regionen viel los ist ,gibt’s auch was übers „Protzen Open Air“ ,“Headache Inside Festival „ , “Metal Keller Potsdam” und dem ” Nuke Club” zu erfahren .Anderweitige Unterstützer der Metalszene wie „Popper Fotografie“ , “Iron Shield Records” odere auch „MGH Guitars“ kommen hier auch zu Wort .Besonderes Augenmerk solltet ihr auf jeden Fall auf das Interview mit Jakob Kranz von „ Stahlwerk Radio“ legen ,da dies ja nun leider wohl auch Geschichte ist .Den Abschluss dieser wirklich informativen Lektüre bildet dann der Livebericht vom „Live Evil Festival „ in Berlin .Ich bin wirklich mehr als überrascht ,erstaunt und auch begeistert ,wie voll dieses kleine Heft mit Informationen gepackt wurde ohne dass das Teil in irgend einer Form überfüllt oder unübersichtlich wirkt .Sau starkes Teil , welches ihr ,wie gewohnt ,auch als PDF Datei Download in Eure heimischen vier Wände holen könnt . ( LEO )
https://www.metalguardian.de/        https://www.facebook.com/MetalGuardian
 
                                                                                  HERMYTH FANZINE – CHAPTOR 8 ( A5 englisch/malaysisch )
Ich find’s Schweine geil ,dass es in der internationalen Szene immer noch genug Leute gibt ,die ihr Ding knallhart durchziehen und sich vor allem so richtig schön Underground mäßig vorwärts bewegen .Mittlerweile steht man ja nun doch schon ne ganze Weile mit dem Macher dieses Malaysischen Zine in Trade Kontakt ,und demensprechend weiß man ,bzw. hofft man ,das hier auch wieder in den aller dunkelsten und tiefsten Regionen der Szene gegraben wird .Wie man es bereits kennt ,ist das Layout auch hier wieder so absolut old school mäßig stark geworden ,wobei man zum Glück nicht all zu viel an Bildmaterial verwendet ,sondern sein Hauptaugenmerk auf die inhaltlichen Sachen legt .Größtenteils geht’s hier in ner gut verständlichen englischen Sprache zur Sache ,wobei man allerdings auch ein paar wenige Sachen in der landeseigenen Sprache präsentiert .Mit 8 Interviews bestückt ,ist das Heftchen mit seinen über 50 Seiten schon recht fett geworden .Musikalisch legt man sich hier wie eh und je nicht wirklich fest sondern beackert die verschiedensten metallischen Ausrichtungen .Band mäßig geht’s hier natürlich in die absolut tiefsten Undergroundregionen ,wobei ich mir aber durchaus vorstellen kann , das Bands wie z.B SIAL (Depressive Suicidal Black Metal) durchaus auch schon hier in Germany bekannt sein dürften .Was allerdings alle anderen - Lavatory (Death Metal ), Hellishlinthar (Black / Dark Metal ),) ,Tanak Bihis (depressiver / ambient Black Metal ), Herida Profunda (Hardcore Crust / Metalpunk), Vrykolakas (Death Metal ),Flying The Flesh (brutal Death Metal ) und Mortuary Ancestor (okkulten Death Metal ) angeht -dürften die wohl wirklich nur den ganz extremen Undergroundfreaks unter euch irgendwie bekannt vorkommen . Neben ein paar wenigen Reviews ,wird hier dann auch wieder seitenweise in der "Forum" Rubrik über verschiedensten Themen (Bootleg & Re-Release-Kultur , Vinyl Trends, 10 Alben, die das eigene Leben beeinflussen ….. ) gesprochen .Echt ganz interessant ,was man da so liest !Dann ist man aber leider auch schon am Ende angelangt .Also ,ich find das Heftchen cool ,da man echt seinen metallischen Horizont um einiges erweitern kann und zweifelsfrei auch die eine oder andere Band /Veröffentlichung findet ,welche einen interessieren könnte . ( LEO)
M.Azmah , Lot 941, Jalan Setu Lang Daeng, Pulau Gadong 75200 Melaka, Malaysia
                                                                                   PAUSENFÜLLER AUSGABE 1 – KUNST ( deutsch A 5 )
Was für eher merkwürdige Veröffentlichungen doch auch mal ihren Weg hierher finden !Mit Mucke oder irgendwie was mit Metal hat diese kleine ,knapp 45 seitige Lektüre nun mal gar nichts zu tun . Fest steht ,das man sich hier durchaus nen Kopf gemacht hat ,was die inhaltliche Gestaltung betrifft ,welche man auch durchaus als recht anspruchsvoll betiteln könnte .Hinter dieser Lektüre stecken Leute ,die schon mit diversen anderen Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht haben (Jörg Herbig Roman Reihe “ Fledermaus “ .“ Der Lachende Totenschädel “ und  Jerk Götterwind ) Wie bereits am Hefttitel unverkennbar ,geht’s hier in erster  Hinsicht um Kunst . Hierzu wurden dann Interviews mit dem “ INSIDE Artzine “ und “ Vici – Artworks “ geführt ,welche durchaus tiefgründig ausfallen und nen gelungenen Einblick in deren künstlerische Welt bietet .Neben diversen Beiträgen zum Thema Kunst , Buchvorstellungen und nem Bericht zur „Documenta Kassel“ ,taucht auch einiges an Bildmaterial auf .Das alles ist recht großzügig layoutet ,wirkt aber insgesamt dennoch recht positiv auf den Betrachter .Wem genau ich das hier nun empfehlen kann ,weiß ich echt nicht .Wer aber irgendwie nen künstlerischen Plan oder irgendwelche Ambitionen in diese Richtung hat ,der könnte hiermit durchaus seinen Horizont erweitern .Ich kann damit „leider Gottes“ nun absolut nix anfangen . ( LEO )
artifex-absurdus@gmx.de
 
                                                                                            NO GOD RHETORIC/KANDAR ( SPLIT “7 VINYL)
Bei czechischen Grind fallen mir sofort Namen wie „Spasm“ und „Gutalax“ ein ,bei denen ja nun jeder ,der auf derbes Zeugs steht ,nen wahres Freudentänzchen aufführen wird .Die beiden Vertreter hingegen  ,die sich hier auf der kleinen Vinylscheibe verewigt haben ,sind aber echtes Neuland für mich .Den Anfang machen NO GOD RHETORIC ,die immer hin schon seit 2015 rumlärmen ,wohl aber bisher noch nicht wirklich mit Veröffentlichungen in Erscheinung getreten sind .Satte 8 Songs wurden hier nun ins Vinyl gefräste ,welche sich auch musikalisch gesehen ,mit ziemlicher Sicherheit in jeden Schädel fräsen werden .Eher recht kurz und knapp ,zieht hier ein Gewaltakt den nächste nach sich .Tief im alten Grindcore/Fastcore angesiedelt , gibt’s hier natürlich die volle Kanne an energetischen ,hyper schnellen Riffs und Drumattacken .Aus voller Kehle gibt’s hier dann natürlich auch die fiueseste Ladung an kreischenden Gesangattacken ( sekundenweise kommt’s nur mal zum Growleinsatz ! ) bei welchen man nur erahnen kann ,dass der Typ nach seinen Darbietungen säuerlich kein Wort mehr rauskriegen wird .Ein echter „chaotischer „ zerstörerischer Ritt ,bei dem man sich doch besser anschnallen sollte !
Kacke, jetzt kotzt es mich aber irgendwie an , nach nur nen paar Minuten schon wieder aufstehen zu müssen ,um erneut in den Genuss der mächsten gebotenen Klänge zu kommen .Obwohl KANDAR nun immerhin hier 4 ihrer Songs vorstellen ,reicht die Zeit kaum aus ,um mal Pinklern zu gehen ! Da ist man gerade mal so ganz leicht warm geworden ,merkt so die ersten Regungen in den Körperregionen ,und dann ist schon wieder Schluss .Dabei ist das ,was die hier ihren Instrumenten entlocken ,so richtig satter ,derber Grindcorestoff ,der echt gut zündet .Mit so nem klitzekleinen Hauch von Death Metal bestückt ,bieten die hier ein echt interessantes Feuerwerk  ,welches sogar durch seine recht variable Darbietungsweise ,kaum mal langweilig wird und so einiges an echt interessanten Momenten bietet . Neben den unzähligen groovigen Passagen geht’s gerade im Rhythmusbereich nicht komplett geradlinig zu Sache . Da ist man doch immer wieder mal echt eher vollkommen überrascht ,wie urplötzlich und schnell sich da was ändert .Obwohl die nun alles andere als volle Kanone rumdreschen ,ziehen die Songs ungemein und bringen echt verdammt fett was rüber .Da sollte man auf jeden Fall mal Ausschau nach deren in letzten Jahr erschienenen full lenght „Groovy“ , halten .
Wer sich diese 10 minütige ,kurzweile aber richtig schön derbe Unterhaltungskunst reinziehen will ,sollte auf seine Geldreserven zurück greifen und schleunigst 8 Euro plus 1,45 Euro Porto (Germany) / plus 3,70 Euro Porto (worldwide, via airmail) rüberwachsen lassen . ( LEO )
Witchcraft Records       https://schattenmanns.wordpress.com/     witchcraftmag@gmx.de
 
                                                                                           THRASHING DAMNATION – “THRU COMPILATION 2 “
Das ist ja mal wieder nen richtig feiner Sampler ,welcher insbesondere die Thrashgemeinde und diejenigen unter euch  ansprechen sollte ,welche eher im Underground rumwühlen wollen ,um mal wieder nen paar gute Acts zu entdecken .Wie es der Samplername schon verspricht ,zeigen hier 11 Bands ,was deren Vorstellung von Thrash Metal ist ,bzw .inwieweit man dazu fähig ist ,seine Vorstellungen davon überhaupt in die Tat umzusetzen .Sämtliche hier vertretenen Bands kommen aus Polen ,deren gesamte Metalszene ja nun ohne Zweifel ,mit zu einer der Größten in Europa gehört .Zum überwiegenden Teil bietet man hier Thrashmetalstoff ,welchen man getrost in die alte 80‘ziger Thrash Metal Ära einstufen sollte .Nen paar vereinzelte Bands lassen hierbei dennoch auch diverse Speed Metal und sogar punkige Einflüsse recht deutlich erkennen . Irgendwelche neumodern beeinflussten Sounds gibt’s hier zum Glück tatsächlich kaum zu entdecken . Die Bands sind hier wirklich fast durchweg old school mäßig am rumwerkeln und verdeutlichen glasklar ,welches musikalische Potential noch in den Tiefen der polnischen Szene schlummert . In wieweit die hier vorgestellten Bands nun noch im tiefsten Underground agieren oder doch eventuell schon „kommerziell“ erfolgreich sind/waren ,müsst ihr selbst rausfinden . Mir selbst sind jedenfalls Bands wie DRILLER ,THE NO-MADS , STRIKING BEAST , RUSTED BRAIN, R.O.D.,RAGING DEATH, MENTHRASS ,REPULSOR, ROTTENGEIST…. echt absolut noch kein Begriff . ( LEO )
Defense Records    www.defensemerch.com
 
                                                                                                           KILLING AGE – “ DEVIL’S CHILD”
Nachdem die Esslinger letztmalig 2012 mit „Good Times“ auf sich aufmerksam machten ,hat es jetzt satte 5 Jahre gedauert , um nun ne neue Scheibe nachzulegen .In gewohnt grooviger Manie ziehen die hier dann auch 13 mal ihre Runden , wobei man recht deutlich seinen Vorbildern „Pantera“ oder auch „Machine Head “ huldigt .Durchtränkt mit fetten Riffs und Groovs ,drückt deren Mucke schon recht kräftig in die Gehörgänge .Im direkten Vergleich zum Vorgänger geht man hier dann sogar noch nen Stück druckvoller und kräftiger zu werke .Allerdings ist man aber auch hier nun keinesfalls abgeneigt ,desöfteren doch mal ne eher sehr melodiöse Vorgehensweise an den Tag zu legen .Das macht sich zwar in punkto Songaufbau recht gut ,sorgt zusätzlich für Abwechslung ,nimmt aber doch irgendwie immer wieder den Druck aus den Stücken .Richtiges „ abschädeln“ wird einem dadurch dann eher etwas erschwert ! Der raue ,sehr kräftige ,leicht corig wirkende Gesang , gemischt mit fast schon „Brülleinlagen“, macht sich hierbei natürlich bestens und verleiht den Stücken noch mal zusätzlich ne fette Portion an roher Kraft .Großartig irgendwas auszusetzen gibt’s hier sicherlich nicht ,da man konsequent sein eigenes Ding durchzieht und auch technisch voll überzeugen kann .Dennoch klingt „Devil’s child“ für mich im Endeffekt doch leider etwas zu „harmlos“ ,auch wenn es durchaus ne Vielzahl an Stellen gibt ,welche einen wirklich richtig mitreißen können .( LEO)
Gegentrend Records   http://www.gegentrend-records.de/
 
                                                                                                 TERRORDOME – “WE’LL SHOW YOU BOSCH,MITCH!”
Schon der Blick auf das Cover sorgt dafür ,dass sich ein breites Grinsen in meinem Gesicht breit macht ! Richtig lässig und mit nere gehörigen Portion an „schwarzen Humor“ behaftet ,wir hier zweifelsfrei bereits mehr als deutlich ,mit wieviel Spaß ,Hingabe & Überzeugung ,man hier seiner musikalischen Vorliebe frönt .Seit 2005 aktiv in der Metalszene unterwegs ,gehören die 4 Krakauer Burschen  sicherlich nicht wirklich mehr in die Kategorie der eher unbekannteren Bands .Zumindestens in Polen sollte die wohl jeder Metalhead doch schon kennen .“We’ll show…“ ist nun ne Art „Best of“ der Jungs ,welche 2014 das Licht der Welt erblickte und ganz deutlich aufzeigt ,dass man es sowohl technisch wie auch von der Mucke selbst , voll drauf hat , zu überzeugen .Im typischen - man könnte teilweise vielleicht sogar meinen  - fast 1:1 kopiertem Mosher Style gehalten ,werden hier 28 Tracks präsentiert ,die selbst deren alten Helden wie „DRI“  oder “SOD“ nicht besser hingekriegt hätten .Durchweg enorm flott gestaltet ,brennen die hier ein super intensives und mit massig Energie beladenes Feuerwerk an Klängen ab ,welches einem echt total mitreißt . Neben leichten Punk Attitüden ,Massen an Crossover Elementen Crossover ,sind‘s natürlich vorrangig die Thrash Metal Klänge ,welche die Burschen ungemein anmachen zu scheinen .Das man dabei nun in keinster Weise irgendwie ,irgendwo ,irgendwann mal so etwas wie ne eigene Note entdecken kann ,ist zwar schade ,tut dem gesamten Erscheinungsbild der Scheibe aber dennoch nicht schlecht .Denn das ist nun mal Mucke, die ganz einfach voll ins Blut übergeht ,mitzieht ,jede Menge an Spaß und Spielfreude verbreitet .Viel mehr braucht der Mensch eigentlich nicht ,oder ? Natürlich kannst du bei denen an allen Ecken Riffs und Rhythmen entdecken ,welche dir mehr als bekannt vorkommen und deine Gedanken auch sofort in Richtung „SOS ,“DRI“ oder auch „Slayer „ , „Testament“……lenken . Dementsprechend findet man hier dann auch ne leicht umbenannte Coverversionen von SOD‘s "Speak English or Die" (umbenannt in "Speak English or Gay") oder Nuke's "Hang the Pope" (umbenannt in "Hang the Cop") vor . Neben aktuellem Material ,wurde hier auch sämtliche Songs der bisherigen  EP , Split und  Single draufgepackt .Zusätzlich präsentiert man noch 6 Live Kracher vom „Live in Warsaw  bootleg 2013 „ .Insgesamt gesehen gibt es hier wirklich fast 50 Minuten feinster Unterhaltung ,welche absolut bestens dazu passt ,mit deinen Kumpels nen Haufen Bier wegzukippen und die Party richtig in Gange zu bringen .Live mäßig sollte deren Material ,ohne jeden Zweifel ,auch für nen voll abgehenden Mosherpulk vor der Bühne sorgen . Starke Scheibe ! ( LEO )
Defense Records     www.defensemerch.com
 
                                                                                                                 TERRORDOME – “MACHETE JUSTICE”
Und dann liegt mir auch gleich mal noch  die zweite full lenght Scheibe der Polen  von 2015 vor .Ums gleich vorweg zu nehmen ,die Polen bleiben ihrem Style voll und ganz treu ,ohne auch nur das kleinste bissel davon abzuweichen .Zwar würde ich hier glatt mal behaupten ,das man dieses Mal doch noch etwas stärker in Sachen Riffs rumgewildert hat . Denn hier tauchen verdammt bekannte Riffs der Marke „Slayer“ vermehrt und ganz eindeutig auf .Ist aber wirklich scheiß egal ,denn die passen einfach zu 100% hier rein !Wie gehabt ,wird hier voll und ganz seinen großen Helden der 80‘ziger Jahre seine absolute Ehrerbietung dargebracht. Großartige Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es hier kaum mal zu hören .So nen paar ganz kleine ,super kurze melodischeren Zupfer sind zwar mal zu vernehmen ,aber die fallen nun absolut nicht wirklich auf .Hier liefert man wirklich voll und ganz das vollkommene Thrash / Crossover Brett ab ,welches einfach nur Spaß macht in sofort in jede einzelne Körperzelle eindringt . Einzig allein der Abschlusssong ,Titel 11 ,fällt dann mal ein klein wenig aus der Rolle ,da man hier gerade im Gesangsbereich doch mal etwas anders agiert und sich streckenweise mit nem kaum zu bestimmenden Ausdruck darstellt .Klingt echt verdammt schräg !Vollkommen fest steht jedenfalls , dass dieses Teil rockt wie sau !Ne richtig geile Abgehmucke ,die zwar nun absolut nix Neues oder außergewöhnlich interessantes mit sich bringt ,aber zu mehr als 100% dafür sorgen wird ,dass sich der Platz vor ner Bühne zu nem wahren Schlachtfeld verwandeln wird . ( LEO )
Defense Records     www.defensemerch.com
 
                                                                                                                                     GRAI –“ASHES”
Spätestens seit ihrem Vorgängeralbum „Mlada” sollte sich das russische Sextett auch hier bei uns in Germany einen Namen gemacht haben .Obwohl „Ashes“ nun mittlerweile auch schon ihr viertes komplettes Album ist ,gelang es denen erst  mit „Mlada”,auch international voll zu punkten und einen mehr als positiven Eindruck zu hinterlassen .Nicht ohne Grund gab’s damals 2014 von mir die top HAMMER Bewertung .Nun steht man erneut in den Startlöchern und präsentiert 11 brandneue Stücke , welche bei jedem Fan epischer, folkloristischer ,teils symphonischer Pagan Metal Mucke ,das Herz schneller schlagen lassen wird .Und bereits der erste Song lässt bei mir nen echtes Gänsehautfeeling aufkommen .Mystisch und geheimnisvoll gehalten ,wird hier erst einmal verstärkt auf Rhythmus und Melodien gesetzt ,die unter die Haut gehen ,bevor man dann fließend zum nächsten Song übergeht . In ner wirklich schönen dunklen Atmosphäre getaucht , zeigt man sich dann vorrangig mehr im Midtempobereich ,wobei nur ganz vereinzelt mal etwas heftiger in die Saiten gegriffen wird .  Titel 7 ist hierfür ein super Beispiel ,dass auch härtere , Metal mäßig Riffs und auch fette Drums hier hervorragend reinpassen .Dennoch orientiert sich in erster Linie deren Songaufbau auf eine klare folkloristische Ausrichtung ,welche zusätzlich noch durch die diversen Einsätze von  Blas- , Zupf -und Folkinstrumente unterstrichen wird .Trotz der klaren Ausrichtung ,gestaltet sich „Ashes“ dennoch sehr vielschichtig. Insbesondere der Einsatz der Akustikgitarre ,der Flöten und nicht zu vergessen ,des ungemein ansprechenden Gesangs ,sind hier sehr dominant und prägen in erster Linie das gesamte Geschehen . Ein unverkennbares Markenzeichen der Band ist  auf jeden Fall auch der Wechsel zwischen klaren ,hellen und dunklen ,growlenden Vocals .Obwohl das nun alles andere als was Neues ist ,macht einen gerade der Gesang hierbei ungemein an .Da kommt wirklich fast durchweg so ein richtig geiles Gänsehautfeeling auf ,welches dich absolut nicht loslässt und immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht .Verdammt gut hingekriegt hat man es auf jeden Fall ,die textlichen Inhalte ,welche sowohlö persönliche Erlebnisse wie auch Geschichten aus der russischen Kultur umfassen ,  immer musikalisch passend ,umzusetzen .Da merkt man doch schon mehr als stark ,dass dies ein Album geworden ist ,welches eine verdammt starke unterschiedliche emotionelle Ausstrahlung hat und bei welchem man ne Unmenge an Herzblut mit eingebracht hat . Insgesamt gesehen ist „Ashes“ doch um einiges mystischer, dunkler und härter geworden ist ,auch wenn man diesmal doch etwas mehr Augenmerk auf eingängige ,ansprechende Melodien gelegt hat .Zwar kommt man meiner Meinung nach hiermit nicht ganz an die Klasse des Vorgängers ran ,aber verstecken braucht man sich damit nun absolut nicht . ( LEO )
Noizgate Records  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.noizgate.com/de/
 
                                                                                                SUCKING VOID – „VEGETATIVE STATE OF CHAOS“
Bisher haben es  - die mittlerweile wieder zum Trio gewordenen Ulmer - wirklich mit jeder ihrer Veröffentlichung geschafft ,bei mir auf offene Ohren zu stoßen und mich damit auch in einem nicht gerade geringen Maße ,zu begeistern . Jetzt bin ich aber erst einmal etwas verwirrt und irritiert ,ob das hier nun wirklich dieselbe Band ist ,welche mit ihren bisherigen Veröffentlichungen ( Scavenger Demo 2012 , Sudden Effacement EP 2016 )  ganz gut punkten konnte !? Denn im Gegensatz zu deren alten Veröffentlichungen ,hat man doch recht stark an seinem metallischen Style geschraubte und doch so einiges ,zumindestens aus meiner Sicht,verändert .Sicherlich ,die Ulmer konnte man eigentlich noch nie so wirklich in eine ganz feste Kategorie einordnen ,wobei aber zumindestens immer ganz fest die ne knallharte klare Linie des Death Metal herauszuhören war .Das ist bei den aktuellen Songs zwar auch noch vertreten (so nen gewissen alten „Obituary“ Spirit gibt’s ja durchaus immer noch zu entdecken ) ,wirkt  aber irgendwie hier eher etwas „versteckter“ und tritt nicht ,wie sonst, ganz so deutlich zum Vorschein .Bedeutend klarer hingegen werden hier dieses Mal die Thrash - und sogar Heavy Metal Faktoren zum Vorschein gebracht .Man zeigt sich doch schon bedeutend verspielter ,wobei zwischendrin zwar auch immer mal diese schön krachigen ,mitziehenden Parts auftauchen ,aber nun nicht wirklich lange beibehalten werden ,bevor man wieder umsteigt .Das zeigt sich insbesondere durch ne wirklich hohe Anzahl an Breaks und Rhythmuswechsel ,welche die Songs leider doch eher etwas zerstören ,als dass sie denen wirklich super gut tun würden .Das soll jetzt nun keineswegs heißen , dass die Stücke nicht wirklich durchdacht sind oder nicht gleich ins Ohr gehen .Ne ,die haben schien echt nen Plan ,was man macht bzw. machen will .Aber mit der Zeit wirkt das irgendwie zu viel des Guten und für meine Ohren dann doch etwas zu abwechslungsreich .Gerade durch die Vielzahl von Breaks wird der ansonsten doch recht derbe und fette Songaufbau doch in Mitleidenschaft gezogen .Gut ,jetzt kann man ja einfach mal sagen , man hat endlich so etwas wie seinen  eigenen Stil gefunden…Aber ehrlicher Weise muss ich zugeben  ,dass deren älteres Material bei mir bedeutend besser angekommen ist ,als die 7 neuen Stücke .Was mich dann aber hier dann wirklich alles andere als anmacht ,ist der Gesang .Setzte man auf den vorangegangenen Veröffentlichungen hierbei noch auf verhältnismäßige Vielseitigkeit ( recht derben Growls , röchelndem Ausdruck und gelegentlichem fieserem Geschrei ) geht’s hier doch eher verdammt monoton zur Sache .Was haben die sich denn dabei nur gedacht ? So einen gleichbleibenden ,leicht growlenden ,monotonen Ausdruck habe ich echt schon lange nicht mehr gehört .Da passiert absolut nix ,und zwar die gesamte Scheibe durch .Klingt fast schon so ,als würde man die Texte einfach nur ablesen ohne auch nur das klitzekleine Fünkchen an Emotionen mit einzubringen .Sorry Jungs ,aber damit komme ich echt nicht klar ! Dennoch muss man zugeben ,das hier rein technisch geschehen ,ganz klar ne fette Steigerung zu den alten Sachen zu erkennen ist .Stellt sich nur die Frage ,ob auch die recht deutlichen Veränderungen beim Sound und beim Songaufbau bei der Masse der Leute da draußen richtig gut ankommen wird . ( LEO )
https://www.facebook.com/SuckingVoid      https://suckingvoid.bandcamp.com/
 
                                                                                     MASTIC SCUM / HEAD CLEANER  ( SPLIT 7” EP )
Die Österreicher von MASTIC SCUM sind ja nun ohne jeden Zweifel schon eine ganz feste Institution ,wenn es um derbste Mucke geht .Nachdem es nun zum Besetzungswechsel am Bass kam ,legt man hier nun mit 3 brandaktuellen Songs ein kleines Lebenszeichen vor ,was die Wartezeit auf das nächste full lenght Album verkürzen soll .( letzte Album "CTRL" kam ja schon 2013 raus !)Und wenn man diese drei Brecher - natürlich mit der dazugehörigen nötigen Lautstärke hört  - kann man jetzt schon mehr als gespannt sein ,was deren nächste Vollbedienung mit sich bringen wird . Denn was einem hier entgegen ballert ,hat‘s verdammt noch einmal wirklich in sich .Die Jungs ballern drauflos ,als gäbe es keinen Morgen mehr .Hatte man sich in vergangenen Zeit doch etwas mehr mit diversen corigen Einschlägen präsentiert ,besinnt man sich mit den aktuellen Stücken dann doch wieder mehr zurück auf alte Traditionen zurück  .Dabei hat man in Sachen Brutalität noch einmal ne Schippe mehr draufgelegt. Mit nem mehr als satten Groove Anteil versehen ,blastet man sich hier richtig derb durchs Geschehen .Trotz einiger eher „verspielter“ Parts, gehen die dennoch immer geradlinig ihren Weg und lassen absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,das man sich auch international gesehen durchgesetzt hat und sein Ansehen in der Szene hiermit ohne jeden Zweifel noch einmal um einiges mehr vergrößern kann bzw. wird .Geil !
Die Griechen HEAD CLEANER  sind sicherlich auch  schon ne wirklich feste Institution ,wenn es um derbste Klänge geht .Neben ner Vielzahl an Veröffentlichungen sind die seit ihrer Gründung 2002 auch schon Live auf ner Vielzahl an angesagten Festivals in Erscheinung getreten. Deren 3 Songs passen für die Split wie die so genannte „Faust aufs Auge „ . Auch wenn man sich nicht ganz so geradlinig wie die Österreicher präsentiert ,haben auch deren Songs mehr als genügend Potential ,um einen richtig „wütenden“ Mob um sich zu scharren .Deren Mischung aus Grindcore / Death Metal und leichten Crust Einschlagen wirkt allerdings doch verspielter und eben nicht ganz so geradlinig .Zum einen kommt’s bei denen doch auch mal vor ,das man sich auch mal etwas „länger“ eher zurückhaltend präsentiert ,das Tempo rausnimmt ,bevor man dann wieder die volle Fahrt aufnimmt . In nem doch recht guten old school feeling verpackt ,hauen die Songs durchaus verdammt gut rein ,präsentieren sich aber, was die Soundqualität und Durchschlagskraft betrifft ,nicht ganz so druckvoll wie bei ihren Mitstreitern  . Fazit : MASTIC SCUM überzeugen auf der ganzen Linie und sorgen durchweg für nen breites Grinsen bei mir .HEAD CLEANER machen ihre Sache zwar auch verdammt gut ,wollen aber nicht so richtig „ den Funken überspringen „ lassen. ( LEO )
Screaming Victims Records    https://www.facebook.com/screamingvictims/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                     ÜBERGANG – “ ZEICHEN DER ZEIT”
Oh man ,ganz so einfach machen es die Göttinger einem nicht ,deren Debut in irgendeine Schublade einzuordnen .So gesehen ist das ja dann sicherlich nicht schlecht ,wenn man auf metallisch weitläufigen Pfaden wandert ,auch wenn sich die 13 Songs  im ersten Moment ,als ne alles andere als einfache musikalische Kost präsentieren . Ziemlich stark Thrash beeinflusst, binden die hier aber auch eine nicht gerade zu verachtende Portion an Crossover mit ein ,welcher mich gerade im Rhythmusbereich doch immer mal wieder an die alten Helden von “SOD” , „DRI „oder auch “MOD” erinnert . Zusätzlich kommt noch so ein ganz leichtes punkiges Ambiente zum Vorschein ,was zwar sicherlich hauptsächlich an den deutschsprachigen Texten liegt ,aber dennoch recht deutlich auszumachen ist . Recht auffällig bei ihren Songs ,sind die doch  mannigfaltigen Rhythmuswechsel .Obwohl zwar der größte Teil an Songs wie wild nach vorne los rockt ,gibt’s dennoch fast in jedem Stück kürzere ,eher etwas zurückhaltender gestaltete Geschwindigkeitseinschübe .Insbesondere im Bereich der Gitarren  fegt man hier nicht nur wie wild nach vorne los ,sondern setzt schon ziemlich unberechenbar,  auch mal auf leicht filigranere und zurückhaltendere Riffs . Die Drums werden hier über weite Strecken durchaus verdammt fett und durchschlagend bearbeitet . Genau so wie die Mucke ,kann man auch mit der Sangesdarbietung eine durchaus eigene Note vorweisen . Der ziemlich hohe  ,leicht schrille ,fast schon etwas gemein gefährlich wirkend Ausdruck  hat schon was , was man so noch nicht wirklich kennt .Die vereinzelt auftauchenden chorus Gesänge hingegen sind dann eher doch etwas typischer für diese metallische Ausrichtung .Tja ,was bleibt denn nun mal wieder abschließend zu sagen ….? Auch nachdem die Scheibe nun schon zum dritten Male hier bei mir seine Runden dreht ,haut die mich dennoch nicht wirklich vom Hocker . Zweifelsfrei ist’s für nen Debut ne rundum gelungene Scheibe geworden ,welche auch ohne jeden Zweifel ,gerade bei dem jüngeren Publikum seine Fans finden wird .Aber für mich fehlt hier ganz einfach irgendwas ,was einen wirklich total umhaut und völlig abgehen lässt . ( LEO )
Demons Run Amok Entertainment     http://www.demonsrunamok.de/
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                                                                                             TOO MANY ASSHOLES – “DEMO CD “
Das nenne ich mal noch echten Underground .Da muss man echt schon verdammt suchen ,um überhaupt mal nen paar Informationen über die 3 „kaputten“ Typen zu finden .Dank fratzen book findet man dann aber zum Glück doch noch nen bissel was ,was einem weiterhelfen kann .2016 zusammengerauft ,sind die nun erstmals am Start ,um uns mit taufrischem Extremfutter für unsere verwöhnten Ohren zu versorgen .Ganz aktuell ,aus den tiefsten Proberäumen kommend ,werden uns hier 12 Songs + Intro vor’s Fressbrett gekloppt ,die schon aufgrund der Spielzeit von knapp 14 min .erahnen lassen ,was abgehen wird .Kurz und knapp ,aber enorm heftig , kämpft man hier mit allen Mitteln gegen sämtliche trendigen oder kommerziellen Auswüchse der hart gesottenen Metalwelt .Deren fast schon anarchistisch anmutenden „Vergewaltigung“ der Musikkultur ,setzt sich hierbei aus ner gewaltigen Portion Grindcore ,einigen wenigen Noise Ausflügen bis hin zu ner ganz leicht punkig anmutendem Vorgehensweise ,zusammen .Selbst hat man das als Lo-Fi-Grindcore bezeichnet ,was mir selbst aber ein völlig Arten fremder Begriff ist !!!Cool dabei ist ,das man durchweg und vollkommen richtig schöne muffige ,dreckige old school Luft einatmet .Das die Jungs auch mit voller Begeisterung und Überzeugung das machen ,was sie wollen ,ist mehr als deutlich zu erkennen .Obwohl die nun bei ihren Stücken komplett durchziehen ,schafft man es dennoch ,mehr als genug Abwechslung mit einzubringen ,ohne das hierbei jedoch in irgend einer Form mal das Tempo gedrosselt wird .Das ist schon ne richtig geile Angelegenheit ,welche man zu 100% unterstützen sollte . Definitiv ein mehr als positiver Lichtblick in den Unmengen an diversen Veröffentlichungen ,welche fast täglich auf den Markt geworfen werden .
P.S .Auch zur Covergestaltung kann man nur gratulieren ,wobei einem ohne jeden Zweifel bei dem kindlichen „Gekritzel „ ein mehr als breites Grinsen im Gesicht stehen wird .Das ist so kultig ,geil ,abgefahren ,so dass ich es euch hier keinesfalls vorenthalten will . ( LEO )
https://www.facebook.com/toomanyaholes/     toomanyassholes.bandcamp.com    totalnoize@gmx.de
 
                                                                                          HAMMER        ÖKOMISANTROPH – “I DENY” ( TAPE )
Mal ganz ehrlich ,eher etwas skeptisch und mit einer nicht all zu hohen Erwartungshaltung gehe ich hier ran ,da ich mir nun im Vorfeld absolut nicht wirklich schlüssig bin ,was hier abgehen wird .Der Name selbst wirkt ja nun schon mal völlig ungewöhnlich ,wobei man so rein von der gelungenen Gestaltung des Einlegers her vielleicht schon erahnen könnte ,in welche finsteren Abgründe man hier eventuell gerissen werden wird .Liest man dann noch im Einleger folgenden Ausspruch : „ Ich danke den Bäumen ,Felsen, Tieren und Pflanzen auf diesem Planeten ,da sie nicht so scheiße sind wie die Menschen auf selbigen ! Tod uns allem!!!!!! „ verwirrt das einen nur noch mehr .Die wenigen Informationen ,welche man hierzu finden kann, zeigen zumindestens schon mal ganz klar und deutlich an ,dass sich Protagonist und Einzelkämpfer „Waheela ,welcher sich hier betätigt ,alles andere als Mainstream mäßig oder kommerziell unterwegs ist .Und das ist auch ohne jeden Zweifel gut so ,denn gerade solche Leute sind es doch ,welche die „Szene“ wirklich bereichern können und auch noch wissen ,was „Szene“ wirklich zu bedeuten hat .Musikalisch war der Brandenburger bereits mit seinem Projekt „ Siechtum „ am Start ,mit welchem er auch durchaus für etwas Wirbel bei den Anhänger der schwarzen Musikkunst sorgen konnte .Jetzt aber zum musikalischen Aspekt dieser Veröffentlichung ,welche völlig entgegen meiner Erwartungen ,alles andere als in irgendeiner Weise beschissen ist .Die 8 Songs ( auf dem Tape sind zwar nur 4 Titel angegeben, wobei diese laut den Infos sowohl auf der A Seite wie auch auf der B Seite vorhanden sind ) präsentieren sich in einem musikalischen Gewand ,welche nicht dunkler und düsterer sein könnte .Das kommt einem echt so vor ,als würden sich sofort die Pforten der Hölle öffnen und alles verschlingen ! Obwohl zu lesen ist ,das „Ökomisantroph“ Black-/ Death Metal rüberbringen ,sind die tödlichen Anteile beweiten rarer gesät als die durchweg ganz offensichtlichen Black Metal Ambitionen .Sehr traditionell verpackt, erinnert mich das voll und ganz an den ursprünglichen norwegischen Black Metal Style . Eiskalt ,gnadenlos, dreckig und ultra gefährlich wirkend , werden hier sämtliche emotionalen Stimmungen des Black Metals miteinander vereint und zu einem Gesamtwerk verpackt ,welches selbst mich ,als absoluten Nicht-Black-Metal -Metaller ,fast erstarren lässt .Durchweg in tiefster Dunkelheit agierend ,wird neben den von Hass geprägten schnellen ,brutaleren Parts auch sehr großen Wert auf atmosphärische ,ruhigere und vor allem ansprechende  Melodien ,gelegt .Gerade diese zurückhaltenderen Elemente ,welche man gerade im Mitteleteil der Songs vorfindet ,sind sehr prägend für die gesamte Mucke .Hierbei bestimmt insbesondere  die  richtig „schön“ tief gestimmt Gitarre das Geschehen .Obwohl die wohl künstlichen  Drums hierbei leider stellenweise etwas unterzugehen scheinen ,entfalten die trotzdem immer noch genügen Wirkung ,um den einzelnen Stücken nen zusätzliches Stück Leben einzuhauchen .Der hierzu absolut passende ultra finsterer Gesang ,welcher stellenweise mit Hall unterlegt und teils leicht im Sprechgesangscharakter gehalten wird ,verstärkt hierbei noch einmal zusätzlich die doch sehr morbide und misanthropische Ausstrahlung der gesamten Songs . Ich kann da nur sagen ,absolut geil !!!Deshalb muss ich euch ,auch als eingefleischter Death/Grind/Crust Fan ,hier ne absolute Kaufempfehlung aussprechen .Das auf 100 Stück limitierte Tape ,hat es echt mehr als verdient ,einen würdigen Platz in eurer Sammlung zu finden . Für schlappe  4€ bei “ Worship Tapes “  zu ordern .Support the real underground!  ( LEO )
Worship Tapes
     https://www.facebook.com/worshiptapes/     worshiptapes@gmx.de
 
                                                                                                    DELIVER US TO EVIL ( DEMO TAPE 2016)
Das gibt es doch heutzutage nicht wirklich ! Trotz intensiver Recherchen in allen möglichen Medien ,habe ich doch tatsächlich keinerlei Infomaterial gefunden ,was diese Band betrifft .Nicht mal bei dem Label ,welches mir dieses Demo geschickt hat ,kann man auch nur den klitzekleinsten Ansatz für irgendwelche Informationen finden .Ist echt mehr als merkwürdig und lässt nur eine Schlussfolgerung zu .Die Band ist wohl das ,was man noch als absolut tiefsten Underground bezeichnen könnte / würde und haben wohl  dieses Tape ,mit 7 Songs ,nur zu reinen Promozwecken an ausgesuchte Leute geschickt .Anders lässt sich das für mich sonst nicht erklären ! Dabei ist sowohl der Sound ,wie auch die Mucke beiweiten nicht so schlecht ,dass man sich dafür schämen oder verstecken müsste .Zwar ist ihre Mixtur aus Black-/und Thrash Metal nun nicht gerade so gestaltet ,dass man  so etwas heutzutage eher selten vorfindet ,aber dennoch sind hier durchaus ein paar recht interessante Ansätze erkennbar .Deren Songgefüge orientiert sich sicherlich in erster Linie am Black Metal , aber gerade im Gitarrenbereich findet man dann doch so einiges an diversen thrashigen Elementen wieder .Hierbei zeigt man sich auch durchaus von einer eher vielseitigen Seite ,wobei man so einiges an verhältnismäßig eigenständigen Melodien mit im Gepäck hat .Rein vom rhythmischen Aufbau her ist man ebenfalls bemüht , jedem einzelnen Song so seine eigene Ausstrahlung zu verleihen . Mal eher ruhig ,melodiöser und recht atmosphärisch, schleppt man sich an manchen Stellen doch schon recht schwer durchs Geschehen ,anderseits lässt man sehr dunkle bedrohliche Black Metal Wolken am Himmel aufziehen um sich im nächsten Moment dann aber auch mal wieder einen stärkeren Thrash Gewitter hinzugeben . Die ,um die Atmosphäre zu verstärkenden ,leicht eingesetzten Wolfslaute  klingen zwar wirklich irgendwie künstlich auf-(ein)gesetzt ,erfüllen aber dennoch ihren Zweck. Obwohl das hier nun nicht vollkommen ausgereift klingt ,manches Mal doch eher bissel „holpriger“ daherkommt ,ist’s rein von der Umsetzung her ,nun wirklich nicht so schlecht .Um damit heutzutage aber wirklich jemanden „hinter den Ofen hervorzulocken „ ,reicht’s aber mit absoluter Sicherheit nicht aus . ( LEO )
 
                                                                                                                    ALL WILL KNOW – „ INFINITAS“
Bereits mit ihrer letzten Scheibe „ DEEPER INTO TIME“ ( 2015 )konnten die sechs Darmstädter mich durchaus von ihren musikalischen Fähigkeiten überzeugen ,auch wenn ich nun alles andere als ein Fan solcher Klänge bin .Nachdem man nun fleißig Live unterwegs war und ohne Zweifel so einiges an Fans dazu gewonnen hat ,legt man nun mit diesem knapp  60 min . nach .Mit satten 13 13 Songs  bestückt ,beschreitet man hier dann auch weiter seien bisher eingeschlagenen Weg .Allerdings ist klar erkennbar, das man doch bedeutend mehr an seinem Songwriting gefeilt hat und diese doch noch mehr ausgebaut hat . Wie bereits beim Vorgänger ist es aber auch hier für meinereins eher ein Problem ,damit klar zu kommen ,dass die Band ,als im  Melodic Death Metal angesiedelt ,überall dargestellt wird .Einzig allein ein paar härte Riffs sind es hier ,denen ich noch diesen Einfluss zugestehe würde . Denn ansonsten präsentieren sich die Stücke doch viel ,viel tiefer im Progressive Metal Bereich angesiedelt ,wobei man teilweise sicherlich sogar behauten könnte ,dass ihr doch ,mal mehr ,mal weniger ,recht experimentierfreudig zur Sache gegangen wird .Von Anfang an zeigt man sich verdammt modern angeschlagen ,bringt so nen leichten Power - / Heavy Metal Touch mit rein  ,verdeutlicht aber bereits hier schon recht klar ,dass man auf diverse corige Einschläge auch weiterhin zurück greift( insbesondere beim Gesangsstil )  .Ab dem nächsten Song wird es dann aber zu 100% klar ,dass die moderne härtere metallische Schiene genau das ist ,wo man sich am wohlsten fühlt. Im Wechsel zwischen Melodien und durchaus enorm fetten Parts gelingt den Jungs ,hier wirklich enorm was an Abwechslung mit reinzubringen und damit wirklich dafür zu sorgen ,das keine Langeweile aufkommt .Hierbei kommen die Stücke über weite Strecken verdammt technisch ,teils sogar eher etwas verspielt wirkend ,rüber .Obwohl man dennoch recht flott zugange ist ,kommen aber dennoch Unmassen an melodischen Elementen und fast schon virtuosen Soli mit rein ,welche zwar immer wieder für frischen Wind sorgen ,aber für mich dann doch teils viel zu sehr ausgereizt werden . Insbesondere deren Gitarrenarbeit  ist auch hier dieses Mal wieder enorm hoch und vor allem technisch in einem Level angesiedelt ,welche schon ne beachtliche Qualität und Können vorweisen kann  .Mit dem Einsatz des Keyboards hatte man ja bereits beim Vorgänger nicht gegeizt ,so das auch dieses hier wieder streckenweise doch verdammt stark eingesetzt wird .Ich würde jetzt sogar mal behaupten ,dass dessen Einsatz hier noch einmal um einiges mehr verstärkt wurde .Ob man das nun gut findet oder nicht ,bleibt jedem selbst überlassen ! Positiv ist auf jeden Fall auch noch zu sehen ,dass man gerade im Gesangsbereich noch um einiges mehr variantenreicher geworden ist ,auch wenn die eher corige Ausdrucksform immer noch sehr vordergründig steht. Mit dem „Rausschmeißer „ ,einer unplugged Reggaeversion von „Deeper Into Time“, zeigt man sich dann von einer komplett anderen musikalischen Seite. Na gut ,wer das braucht !? Das die Darmstädter eigene ,recht eigenwillige musikalische Wege gehen ,ist ohne jeden Zweifel mehr als lobenswert ,mutig  und gerade in unserer heutigen Zeit nicht selbstverständlich . Dafür muss man denen vollen Respekt zollen !  Was mir aber dennoch bei ihren Songs stark fehlt ,ist so der „Mitgehfaktor“ . Zwar rockt das schon ungemein los ,aber gerade durch den doch sehr vielseitigen/vielschichtigen Songaufbau ,gibt’s eher nur seltener Mal so ein paar Momente ,wo man so wirklich mal abrocken kann bzw . muss .Dennoch irgendwie ein gelungenes Album, bei welchem man auch nach mehrmaligem Hören immer wieder was Neues entdecken kann und wird.
( LEO)   NOIZGATE Records Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld    www.noizgate.com
 
                                                                                                  FALLEN  EIGHT – “ RISE & GROW”( MCD )
Wer auf die ganzen modernen, trendigen und radiotauglichen Metalklänge steht ,dem werden die 6 Songs hier sicherlich gut munden .Denn die Franzosen gehören ganz genau in die Kategorie Bands , welche musikalisch gerade im Jungendbereich mehr als angesagt sind und sich dementsprechend kommerziell richtig gut vermarkten lassen .Gegen deren technischen Fähigkeiten will man ja nichts sagen ,auch wenn ich finde ,dass gerade die Gitarrenriffs teils doch eher recht einfach gehaltenen sind und nicht gerade von Innovationen sprühen .Wie man es sich sicherlich nun denken kann ,präsentieren die uns hier nun ne Mucke ,welche irgendwo zwischen Metal ,Hardrock und  natürlich Metalcore  angesiedelt ist. Hierbei gestaltet sich der Aufbau der einzelnen Songs eigentlich ganz genau so ,wie man es von den meisten Bands ,welche diesen Style frönen .Mal hackt man recht deftig los ,um dann aber auch immer wieder auf die melodischeren Parts zurückzugreifen .Die dazu gehörigen ,teils melodischen , teils rauen corigen Gesangseinlagen dürfen dann natürlich auch nicht fehlen .Und dieses Muster zieht sich dann durch die gesamten Songs .Durchaus kräftig ,stellenweise sogar einigermaßen groovend ,wird das Ganze hier schon präsentiert  , keine Frage !Sicherlich wird es hier auch den einen oder anderen Song geben ,welcher dafür sorgen wird ,das sich bei Liveauftritten ne Horde hüpfender Jugendlichen vor der Bühne verausgabt . Dennoch ,unter einer richtig zündenden Mucke stelle ich mir was anderes vor ,zumal die Stücke insgesamt gesehen, ganz einfach ziemlich künstlich  und glattgebügelt rüberkommen . ( LEO )
https://www.facebook.com/FallenEight/
 
                                                                                             SEEDS OF AGONY – „ MORBID REFLECTIONS“
Der schwäbische Vierer sollte oder könnte eigentlich jedem ,einigermaßen in der Materie stehenden härteren Metaller ,durchaus schon ein Begriff sein . Zwar haben die ,seid ihrer Bandgründung 2009 gerade mal ne Promo ( 2010 ) und nen Demo (Insanity for Everyone 2011) draußen ,welche aber durchaus recht gut bei der Metalgemeinde angekommen waren .In der Zwischenzeit lief wohl bei denen dann nicht alles so glatt ,wie man es sich dachte und so hat‘s nun doch ein paar Jährchen gedauert ,um sich endlich mit neuem Elan und mit nem Label in der Hinterhand ,mit seiner ersten offiziellen full lenght mal wieder zu Wort zu melden .Die Schwaben sind auch mit ihren aktuellen 7 Stücken  ihrer alten Vorliebe treu geblieben und zocken soliden old school Death Metal ,welcher durchaus so einiges an  Atmosphäre versprühen kann .Wer jetzt aber erwartet ,dass hier irgendwie ein massives Dauerfeuer an den Tag gelegt wird ,der täuscht sich .Zum doch vorwiegenden teil bewegt man sich in den mittleren Geschwindigkeitsregionen, wobei aber natürlich gelegentlich auch so nen paar richtig derbe und fette Knüppelpassagen nicht fehlen . Selbst so ein paar eher etwas melodiöser anmutende Parts finden hier ihren passenden Platz .Da gibt man sich schon echt Mühe ,die Songs interessant und abwechslungsreich zu gestalten . Dafür sorgen dann auch so nen paar leichte Thrash Metal Ansätze ,welche man durchaus gelungen mit in seinen Sound integriert .Sicherlich ,insgesamt gesehen bietet die Scheibe ,bis auf ein paar kleine Ausnahmen ,nun nichts ,was die Metalwelt zum Beben bringen wird .Aber hört man dann so nen Song wie „Captured Between The Gates“ ,weiß man ,dass in den Jungs noch einiges an Potential schlummert ,welches nur noch hervorgebracht werden muss .Denn das ist nen Stück ,welches man durchaus als das Highlight dieser Scheibe ansehen kann .Das gut 7 min .Stück  zeigt sich anfangs sehr zurückhaltend mit einigen sau starken Instrumentalpassagen ,baut sich dann so langsam auf ,bevor man dann das finale Ende mit nem richtig fetten Death Metal Hammeranschlag ausklingen lässt .Mehr solcher Songs hätten der Scheibe verdammt gut getan ! Alles in allem wird hier solide Death Metal Hausmannskost geboten ,die ganz gut ins Ohr geht ,aber selten mal wirklich aufschrecken wird/kann . ( LEO )
Pogodepp Records   https://www.facebook.com/pogodepp/
 
                                                                                     FALLEN EIGHT – “ RISE & GROW”( MCD )
Wer auf die ganzen modernen, trendigen und radiotauglichen Metalklänge steht ,dem werden die 6 Songs hier sicherlich gut munden .Denn die Franzosen gehören ganz genau in die Kategorie Bands , welche musikalisch gerade im Jungendbereich mehr als angesagt sind und sich dementsprechend kommerziell richtig gut vermarkten lassen .Gegen deren technischen Fähigkeiten will man ja nichts sagen ,auch wenn ich finde ,dass gerade die Gitarrenriffs teils doch eher recht einfach gehaltenen sind und nicht gerade von Innovationen sprühen .Wie man es sich sicherlich nun denken kann ,präsentieren die uns hier nun ne Mucke ,welche irgendwo zwischen Metal ,Hardrock und  natürlich Metalcore  angesiedelt ist. Hierbei gestaltet sich der Aufbau der einzelnen Songs eigentlich ganz genau so ,wie man es von den meisten Bands ,welche diesen Style frönen .Mal hackt man recht deftig los ,um dann aber auch immer wieder auf die melodischeren Parts zurückzugreifen .Die dazu gehörigen ,teils melodischen , teils rauen corigen Gesangseinlagen dürfen dann natürlich auch nicht fehlen .Und dieses Muster zieht sich dann durch die gesamten Songs .Durchaus kräftig ,stellenweise sogar einigermaßen groovend ,wird das Ganze hier schon präsentiert  , keine Frage !Sicherlich wird es hier auch den einen oder anderen Song geben ,welcher dafür sorgen wird ,das sich bei Liveauftritten ne Horde hüpfender Jugendlichen vor der Bühne verausgabt . Dennoch ,unter einer richtig zündenden Mucke stelle ich mir was anderes vor ,zumal die Stücke insgesamt gesehen, ganz einfach ziemlich künstlich
und glattgebügelt rüberkommen . ( LEO )
https://www.facebook.com/FallenEight/
                                                                                     BRUTAL VISION VOLUME 3 ( DOPPEL - SAMPLER )
Auch wenn Sampler heutzutage sicherlich nicht mehr den Stellenwert genießen ,den sie in früheren Zeiten mal hatten ,sind die dennoch immer noch besten dazu geeignet ,sich mal nen genaueren Überblick übers metallische Szenegeschehen zu verschaffen bzw. um mal anzuchecken ,was es für leckeres Material bei nem Label gibt .Die „BRUTAL VISION „ Reihe ist sicherlich bei dem einen oder anderen von Euch vielleicht sogar schon nen bissel „Kult“ geworden ,denn so nen Arsch voll an metallischer Vollbedingung für  kriegt man dann doch eher sehr selten mal angeboten .Wer sich nun schon mal intensiver mit dem Label „Noizgate Records „ bzw . dem Schwesterlabel „Deafground Records” auseinandergesetzt hat ,der wird sicherlich wissen ,dass die sich der doch eher recht modernen Metalschiene verschrieben haben ,insbesondere legt man da nun Augenmerk auf die stark corige Fraktion .
Schick ist das Teil, keine Frage ,zumal man hier dann gleich mal auf 2 CD’s musikalisch bedient wird .Neben den CDs gibt‘s auch noch nen Aufkleber  und nen Booklet mit allen notwendigen Informationen über die hier vertretenen Bands .Zwar ist die Gestaltung des Covers sowie des Booklets eher etwas untypisch  für so nen Sampler ausgefallen ,aber irgendwie ist das wohl halt genau das ,was den doch auch noch einmal stark von allen anderen abhebt .Was nun das musikalische Angebot betrifft ,bin ich dann aber  - nach komplettem durchackern – doch eher etwas erstaunt ,was hier so alles an meine Ohren dringt .Zwar läuft das Teil unter dem Motto „CORE IN THE NAME OF LOVE“ ,aber neben jede Menge corig angehauchtem Zeugs ,findet man doch jede Menge anderweitiger musikalischer Klänge wieder ,welche nicht mal alle unbedingt was mit Metal zu tun haben .Das zeigt auf jeden Fall ganz klar auf ,welche musikalische Bandbreite das Label so abdeckt . Mit 34 Tracks von Bands aus allen Herren Ländern der Welt vollgepackt ,erhält man hier echt einen guten Überblick über die ständig wachsende Szene, wobei hier echt teilweise recht weit über den musikalischen Tellerrand geschaut wird . Obwohl ich nun ehrlicher Weise zugeben muss ,das hier nun nicht gerade enorme Massen an Bands zu finden sind ,welche mich nun völlig in Verzückung versetzen ,gibt’s dennoch  die eine oder andere Band ,welche wirklich verdammt gut bei mir ankommt .Interessanter Weise hat man hier wohl ( laut Infos aus dem Internet ) sogar brandaktuelles , bisher unveröffentlichtes Material von BURDEN OF LIFE, ALL WILL KNOW, MAJOR ERD und ALLIGATOR RODEO mit draufgeopackt .Neben den genannten Bands ,wird uns hier dann unter anderem noch Songmaterial von WATCH OUT STAMPEDE, GROOVENOM , THE LEGION:GHOST, ALL WILL KNOW, OPERATION CHERRYTREE , GRAI , ALLIGATOR RODEO  ……..um die Ohren gehauen . Gibt also jede Menge hier zu entdecken ,was Euer Interesse wecken könnte .  Ne durchaus interessante Angelegenheit um euren musikalischen Horizont mal wieder zu erweitern . ( LEO )
NUVINCI GmbH  Music - Label – Publishing  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld   http://shop.deafground.com/  www.noizgate.com
 
                                                                                                             HIGHRIDER – „ ROLL FOR INITIATIVE“
Das eher etwas schlicht gestaltete Cover lässt kaum erahnen ,was hier für ein wilder Stilmix  abgebrannt werden wird .Aus Schweden hätte man da sicherlich doch irgendwie was völlig anderes erwartet ,wenn man sich mal nur dem Klischeedenken bedient . Also für deren Mut ,sich solch einem doch teilweisen wildem musikalischen Mix zu bedienen ,verdienen die auf jeden Fall schon mal Anerkennung .Aber wer hier nun denkt ,nen wilder Mix würde irgendwie überladen oder zu bunt klingen ,der täuscht sich doch etwas .Denn das ,was die hier an verschiedensten Doom-, Punk- , Thrash-, Heavy Metal-  und Hard Rock Elementen miteinander kombinieren ,geht durchaus gut runter ,passt gut zusammen  und kann vor allem doch für ne recht große Stimmungsaufhellung sorgen .So gesehen ,haben die in der Hinsicht alles richtig gemacht .Aber dennoch weiß man ,wenn die knapp 41 min . vorbei sind ,nicht so wirklich richtig ,wie man das nun einschätzen bzw. bewerten soll . Insbesondere sind es die teilweise doch recht häufig einsetzenden Keyboards ,welche sich streckenweise dann sogar recht vordergründig in Szene setzten , welche bei mir den Hörgenuss doch etwas trüben .Zwar könnte man die eventuell als ne Art Trademark der Band bezeichnen ,da mir das in dieser Form auch noch nicht all zu oft untergekommen ist ,aber so irgendwie will das nicht so richtig reinpassen . Mich nervt es eher ,als das mich deren Einsatz in irgend einer Weise positiv stimmt .Da aber nun mal die Geschmäcker unterschiedlich sind ,will ich das mal nicht über bewerten ! Am positivsten kommen für mich der Songs der Schweden rüber ,bei denen die verstärkt Hard Rock bzw. Heavy Metal Momenten mit einfließen lassen .Insbesondere präsentiert man die dann ,wenn man sich mit voller Inbrunst an den Gitarrensolis  zu schaffen macht .Diese Einflüsse werden aber hier aber vorzugsweise eher nur als Zwischenstücke /Zwischenspiel verwendet .Ohne Frage gibt’s hier aber auch ne ganze Menge an Songmaterial ,bei welchem man die Saiten auch mal metallisch härter zupft  und bei welchem man so richtig abhotten kann .Entgegengesetzt den vielfältigsten metallischen Einflüssen  ,kommt der Gesang doch dann  etwas gleichförmig , mit eher nur schreiendem ( am ehesten vielleicht noch mit Thrash Metal Shouts zu vergleichen )  Ausdruck  rüber . Sicherlich ist die Scheibe in seiner Gesamtheit nun nicht als irgendwie schlecht und schon gar nicht lahm zu bewerten . Dennoch ist diese vielfältige Stilmixtur nicht mein Ding  . Ich will’s da wirklich geradliniger und immer voll auf die 12 !!! ( LEO )
The Sign / Cargo    http://www.cargo-records.de/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439      http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                           AGGRESSIVE MUTILATOR – “DEATH TOLL VI” ( TAPE )
Alter ”Schwede” , hierbei wird wohl jedes dunkle Herz gleich mal etwas schneller schlagen ! Was für ein Haufen an super mieser, extrem bösen Klänge . Dass das schwedische Duo absolut keine Freude dran hat ,irgendwelche sonnigen oder positiv auf einen einwirkenden Klänge unter die Menschheit zu bringen ,haben die bereits schon mehrfach eindeutig bewiesen . 'Death Toll VI' ist wohl deren sechste Veröffentlichung . Seit Bestehen der Band ( 2011 ) haben die drei Demos und eine EP veröffentlicht. Bei dem mir vorliegenden Teil handelt es sich aber nicht um brandaktuelles Material ,da dies bereits 2013 erschienen ist . Allerdings wurde das Teil noch einmal als Re- Release nachgelegt ,welches als eine , auf 50 Stück limitierte handnummerierte CD Version, rausgekommen ist .In den gut 13 min .musikalischen Infernos , zeigt man sich enorm evil ,dunkeln und lässt an keiner Stelle auch nur einen kleinen „Lichtschein“ durch die Dunkelheit dringen . Aber mal ganz von vorne .Rein Soundtechnisch  bewegen sich die 5 Songs wohl eher im ziemlichen Underground Gebiet ,was hierbei aber sicherlich nicht das schlechteste ist .Denn das Duo setzt bei ihrer Mucke ganz eindeutig auf die old school Schiene des Black/Thrash metallischen Lagers ,wobei man sich einem eher etwas einfachen Songwriting verschrieben hat ,welches aber voll & ganz die die Atmosphäre  der 80’er Jahre widerspiegelt .Hierbei sind ,fast schon etwas logisch ,Einflüsse von „Hellhammer“, „Dark Throne“ ,“ Celtic Frost“ …….. alles andere als rar gesät .Zwar ist man nun in keinem Fall nur ne 1: 1 Kopie der genannten Bands ,aber ein Großteil ihrer Mucke ist unverkennbar auf deren Stilmittel aufgebaut . Diverse Thrash Anteile kann man hierbei , ohne lügen zu müssen , dem frühen europäischen Thrash Helden zuordnen .Verdammt roh und brutal wütet man sich doch schon ziemlich stark durch jeden einzelnen der 5 Stücke , wobei wirklich in erster Linie auf eine  bitterböse  und tiefschwarze Ausstrahlung gesetzt wird .Als Abschlusssong hat man mit „Massacra „ dann noch seinen alten Helden von HELLHAMMER seine tiefste Verehrung entgegengebracht .Ein richtig geil old schooliges Werk ,welches einen in die tiefsten Abgründe der Hölle reinzieht und dort vernichten wird . ( LEO )
https://aggressivemutilator.bandcamp.com/
https://www.metal-archives.com/bands/Aggressive_Mutilator/3540342229
holm@hotmail.com
 
                                                                                                                      DISCREATION – “ END OF DAYS “
„Wir machen definitiv keine Gefangenen !“ . So ,oder so ähnlich könnte  der Werbeslogan der Hessen heißen .Obwohl die Jungs nun wohl bereits vier Longplayer und drei EPs rausgehauen haben , dürften sie dennoch definitiv eher dem Underground zugeordnet werden .Rico von „FDA Rekotz“ welcher die Band nun seit deren letzten Scheibe „Procreation Of The Wretched“ fest in seinem Programm hat ,dürfte aber schon dafür sorgen ,dass die sich auch weltweit nen Namen machen können .Denn was die 5 Mannen in  knapp 37 Minuten hier von sich geben ,zeigt mehr als eindeutig , dass immer mehr guter Death Metal  aus Deutschland kommt und man damit auch weltweit Anerkennung finden kann / wird .In einer Mischung aus altem und eher etwas neuerem Death Metal Ambiente ,präsentieren die hier 8 kurze und  knackig Death Metal Kracher ,welche kaum Wünsche offen lassen .Dabei setzt man nicht nur auf massig Parts ,welcher absolut bangerfreundlich sind ,sondern baut auch immer wieder einige ,eher etwas entspannend wirkende, langsame Parts mit ein .Dennoch verlieren die Stücke dadurch niemals ihren sau fetten treibenden Charakter , sondern lockern eher das gesamte Geschehen etwas auf und sorgen somit für dieses gewisse Quäntchen an Abwechslung ,welches man halt doch irgendwie braucht .Bei den Sangesleistungen setzt man sich ,fast schon typisch ,mit Growls in Szene , wobei aber auch eher krächzende Einlagen die Sangesleistungen immer mal wieder etwas erfrischen .Obwohl die Scheibe nun nach etwas mehr als ner halben Stunde vorbei ist ,merkt man irgendwie wirklich nicht ,wie schnell die Zeit vergangen ist .Daraus lässt sich im Endeffekt dann wirklich nur schlussfolgern ,dass die Mucke ,welche einem hier geboten wird ,alles andere als langweilig ,eintönig oder lahm ist . Da heißt es ganz einfach nur ,noch einmal die Play Taste drücken und abgehen . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                                   ARROGANZ – “PRIMITIV”
Komischer weise ist es bei mir schon immer so gewesen ,dass ich das Cottbus Trio gleich mit Black Metal verbinde .Woran das liegt ,echt keinen Plan ! Fest steht jedenfalls ,das da meine Gedankengänge irgendwie wirklich ziemlich „außerirdisch“ sind ,denn in erster Linie haben die sich schon immer ,völlig unverkennbar ,eher dem Death Metal hingezogen gefühlt .Allerdings muss man nun ,bei ihrem neuesten Streich, dann doch etwas weiter denken ,da auf ihrem auf ihrem mittlerweile vierten Longplayer , doch so einiges mehr an musikalischer Abwechslung geboten wird . Zum einen finden sich in den sechs neuen Songs doch nen ganzen Haufen an Sounds wieder ,welche man eindeutig dem Black Metal Lager zuordnen möchte und zum anderen kommen hier auch recht deutlich eher etwas doomiger wirkende  Aspekte recht deutlich zum Vorschein .Hierbei schafft man es dann sogar ,dem Großteil Black metallischer Einflüsse ,so ne verdammt morbide und beängstigende Aura anzuheften .Da läuft einem stellenweise doch schon nen enorm kalter Schauer über den Rücken – geil !Obwohl nun das Grundfundament der einzelnen Stücke ohne jeden Zweifel immer noch enorm tief im tödlichen Lager angesiedelt ist ,zeigen die sich durch ein wirklich sehr durchdachteres Songwriting ,von einer  frischen und vor allem abwechslungsreichen Seite . Und die wird nicht nur durch die Einarbeitung der verschiedensten Einflüsse ganz klar rübergebracht ,sondern auch dadurch ,dass man sich in Punkto Geschwindigkeit ebenfalls in den vielfältigsten Variationen in Szene setzen kann .Das ganze Geschehen wird zusätzlich noch durch eine enorm fette und keinesfalls zu saubere Produktion - welche wirklich top mäßig die unterschiedlichsten Stimmungen dieses Albums perfekt in Szene setzt - rübergebracht . Ein richtig schön böses brutales und auch schweres Stück Mucke ,welches jede Menge an interessantem Material bietet und jeder Zeit für gute Stimmung in den heimischen vier Wänden sorgen wird . ( LEO)
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                             HELL DESECRATOR – “ THE EVIL SPIRITS RETURN FROM THE DEATH” ( LP )
Oha das sind ja ein paar wirklich enorm finster aussehende Burschen ,welche einem hier auf der Rückseite entgegenspringen .”Astral Bewitcher ,Nekro Sadist & Unholy Goat lassen dann vielleicht auch erahnen ,wohin die musikalische Reise gehen wird .Das aus Mexiko stammende Dreiergespann gehört sicherlich nicht unbedingt zu den fleißigsten Vertretern der Metalszene ,da seid ihrer Gründung 2012 wohl bisher noch nicht viel mehr, als 2014 nen Demo, ihren musikalischen Inspirationen entsprungen ist .Die Scheibe hier ist nun bereits seit 2016 draußen ,und sollte sicherlich doch schon einiges an Anerkennung gefunden haben .Zumindestens wäre es denen zu wünschen ,da die auf der Scheibe präsentierten  8 Songs es echt gut in sich haben .Sehr gediegen leitet man das Geschehen erst einmal mit Regen- und Gewitterklängen ein ,bevor dann auch gleich recht heftig in die Saiten griffen wird .Ein markerschütternder Schrei und ab geht die Post .Entgegen meiner Erwartungen wird das dann aber keine bitterböse dunkle Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele  .Ziemlich traditionelle gehalten ,mit jeder Menge old school Attitüden ,setzt man dann  gekonnt ,auf eine nicht zu verachtende Mixtur aus Black Metal und jeder Menge Thrash Metal ,wobei letzteres insbesondere verdammt stark durch die Gitarrenarbeit präsentiert wird .Mit nem ziemlichen Höhlentempo wird hier jeder einzelne Song  durchpflügt ,wobei wirklich nur ganz gelegentlich mal etwas das Tempo aus dem Spiel genommen wird . Ganz dezent streut man dann hier sogar mal das eine oder andere Riff ein ,welches man im ersten Moment so gar nicht irgendeiner metallischen Ausrichtung zuordnen kann ,welches einen aber gerade deshalb ,sofort aufhorchen lässt .Auch vom Songaufbau zeigt man sich durchaus sehr variabel und kriegt es fast durchgängig hin ,jeden einzelnen Song in einem etwas anderen „Licht“ erstrahlen zu lassen . Der leicht mit Hall unterlegte kreischende Gesang und nen paar vereinzelt eingestreute ganz hohe Schreie geben dem Ganzen dann hier noch ne zusätzliche Würze .Also ,ich bin echt mehr als positiv überrascht und werde dem schwarzen Vinyl einen Ehrenplatz in meiner Sammlung einräumen .Wirklich sau starke Scheibe ,welche verdammt Laune macht und den alten Spirit bestens wieder aufleben lässt .( LEO )
Porco Dío Records     https://www.facebook.com/Porcodiorecords/
Destruktion Records     www.destruktionshop.de
 
                                                                                                   STORMWARNING – „INSANITY“ (7" SINGLE )
Für echte und wirkliche Heavy Metal Fans ,die auch heutzutage noch ihre Kutten voller Stolz tragen und welche dem ganzen 80’ziger Jahre Szenegeschehen nachtrauern ,werden diese beiden Songs hier echt gut bekommen .Denn was die Burschen hier 2  mal vom Stapel lassen ,katapultiert einen direkt in diese Zeit zurück .Seid 2009 am Start ,gab es wohl von denen bisher noch nicht all zu viel zu hören .Nen Demo CD / Tape ,welche aber schon lange ausverkauft ist, haben die wohl schon draußen .Bis auf nen Samplerbeitrag gab‘s dann wohl nix weiter .Jetzt legt man mit „Insanity“ nen neuen Songs und mit „Born to Rock Hard „ nen „Gotham City“ Cover ,nach .Und die beiden Stücke hören sich echt nicht mal so übel an .Fast voll und ganz der traditionellen Heavy Metal Schiene verschrieben ,geht’s hier richtig schön flott zur Sache ,wobei man sicherlich den einen oder anderen leichten Hard Rock Einfluss auch nicht verleugnen wird .Gespickt mit ner eher recht typischen höheren Heavy Metal Stimmlage ,kann man hierbei durchaus ganz gut abrocken .Zwar ist das alles nun wirklich nicht neu ,originell oder technisch in absolut hohen Regionen angesiedelt ,aber was soll‘s .Kommt gut rüber und sorgt für nen kurzweilig gutes rockiges feeling . ( LEO )
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                                                                                                           TRANSILVANIA / KAFIRUN   ( 7’SPLIT EP )
Meine Fresse ,da wird ja selbst der sonnigste Tag sofort in tiefster Dunkelheit versinken .wenn ihr mit der B Seite dieser EP beginnt . Denn was die Kanadier von KAFIRUN hier mit ihrem Stück „Salvation through sin „ auf die Menschheit loslassen ,wird sämtliche positiven oder erhellenden Gedanken sofort vernichten . Denn hier präsentiert  man sich in einem völlig vernichtendem und infernalischem ,stark norwegisch angehauchtem Black Metal Gewitter Ambiente, welches eher nur mal selten an Tempo verliert . Im Mittelteil des Stückes verlangsamt man zwar auch mal die Fahrt, lässt damit  aber dennoch die Wolken noch dunkler werden und öffnet die Pforten der Hölle nun endgültig .Gnadenlos schreitet man hier zur Tat und zerschreddert mit den Gitarren sämtliche positiven Gedankengänge. Und wem das noch nicht recht ,dem gibt man mit ner fast schon etwas irrsinnig anmutenden Drumarbeit ,dann wirklich den Rest. Die abgrund  bösartigen Vocals passen bestens zu diesem miesem Soundgewitter und verdeutlichen noch einmal mehr die enorm dunkle und von Hass geprägte gesamte Ausstrahlung dieses Stückes .Ist definitiv kein typischer 0/8/15 Black Metal ,sondern hat durchaus so seinen ganz eigenen Charakter .
Die A Seite beanspruchen die Österreicher von TRANSILVANIA ,mit dem Song „From an unknown place“ für sich .Im Gegensatz zu ihren Mitstreitern sind die aber dann doch bedeutend „zurückhaltender „ was den Spirit betrifft .Eher doch ruhiger aufgebaut ,verarbeiten die zwar auch nen ganzen Haufen an Black Metal Einflüssen ,lassen aber ganz deutlich erkennen ,das man Thrash Metal ebenso geil findet .Hierbei legen die durchaus recht großen Wert auf ne recht klar erkennbare Songstruktur  ,welche nicht immer mit durchgetretenem Gaspedal präsentiert wird .Böse gekeift wird hier auch ,aber halt nicht in dem ganz extremen Gefilden .Klingt sicherlich nicht schlecht ,was die hier von sich geben ,aber im Gegensatz zu ihren Mitstreitern ,sind die dann doch eher in einem recht typischen Bereich anzusiedeln .Das gute Teil ist auf 500 handnummerierte Exemplare incl. Insertsheet limitiert und dürfte durchaus bei den einen oder anderen unter Euch auch auf Interesse stoßen . ( LEO )
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                                                                                                      HAMMER    INFEST – „ADDICTED TO FLESH“
Da hat Freund Jense von  „Defying Danger Records“ ja nen echte Glücksgriff getätigt , dass er sich die Serben an Bord geholt hat .Eigenartiger Weise hatte ich erst vor kurzen deren letztes Album "Cold Blood War" ( 2014 ) hier am Laufen ,so dass unsereins mal echt drauf gespannt war ,was die hier nun mit ihrer wohl 5‘ten full lenght abziehen werden .Erster Durchlauf und schon steht fest ,die 30 min . sind definitiv zu wenig .Denn von dem ,was hier fett aus den Boxen drischt ,hätte man durchaus noch mehr vertragen können .Bevor die hier aber richtig loslegen ,wird die Scheibe erst einmal mit nem heldenhaft anmutendem Kriegskulissen Intro eröffnet .Kurz und knapp dargeboten und schon wird hier ne volle explosive Granate gezündet .Ohne weitere Umwege geht’s dann auch gleich in die Vollen ,wobei gelegentliche Gitarren Solieinlagen dem ganzen Geschehen hier verdammt gut zu Gesicht stehen .Im puren old school Style verpackt ,bieten die uns hier ne wirklich super derbe ,enorm intensive und über weite Strecken super schnelle  Mischung aus Death  - und Thrash Metal ,welche es wirklich durchweg schafft  ,dir den Boden unter den Füßen wegzuziehen . Meine Fresse ,fliegen hier die Fetzen ! Selbstverständlich prügeln die Serben sich hier aber auch nicht nur total die Seele aus dem Leib ,sondern versuchen sich doch auch mal mit Rhythmuswechseln ,welche hierbei aber wirklich super reinpassen und das hohe Energielevel der einzelnen Songs in keinster Weise runterfahren lassen . Bemüht ist man auf jeden Fall auch drum , so was wie ne eigne Note mit reinzubringen ,auch wenn diverse „Vader“ Einschläge ( nicht nur beim Gesang ) nur wirklich nicht zu verleugnen sind .Dennoch steht ,zumindestens für mich felsenfest ,dass es fast unumgänglich ist ,hier gleich noch einmal die Play Taste zu drücken . Echt sau starkes und verdammt fettes Geballer ,welches einen mächtig  vor die Birne kloppt . Zeit zur Besinnung bliebt hier nun wirklich nicht ! Richtig starke Scheibe ,welche nun zwar nichts enorm Neues bietet ( auf Neuerungen kann man eh scheißen ! ) ,aber voll mitreißt und den Boden zum Beben bringt . ( LEO )
Defying Danger Records   P.O. Box 100133   06871 Lutherstadt Wittenberg   http://site.defyingdanger.de/   https://www.facebook.com/defyingdanger/                                                         
                                                                                                           ENDSEEKER – “FLESH HAMMER PROPHECY”
Ich stehe voll auf so ne geile old school s./w. Covergestaltung mit Skeletten und Totenschädel .Schon alleine das begeistert mich ungemein bei den Jungs aus Hamburg. Musikalisch ist ja auch schon deren erste EP  "Corrosive Revelation" in meine Gehörgänge gekrochen ,so dass ich mir schon vor dem Einlegen mehr als sicher bin, dass hier wieder so richtig fette was abgehen wird .Also rein mit deren Debut und ab geht die Post !Im direkten Vergleich zur EP wird hierbei zu 100% klar ,dass man zwar seiner Schwedentod Schiene voll und ganz treu geblieben ist , diesen aber dann doch um so einiges verbessert ( oder sollte man verfeinert sagen ? ) haben . Und kaum legen die dann auch los ,wird mehr als deutlich ,an welche Ära des schwedischen Death Metals man hier anknüpft .So richtig fett ,aggressiv und teils sogar recht atmosphärisch ,knüpft man an die alten Zeiten an ,in welchen Bands wie „Dismember“ oder auch  „Entombed „ für mächtig Wirbel in der Szene sorgten .Auch wenn der eine oder andere da draußen jetzt sagen wird ,das kennt man ja nun schon und hat man doch schon 100 fach gehört ,sind die 5 Hamburger Jungs alles andere als ein platter Abklatsch .Denn obwohl man nun in erster Linie auf den schwedischen Style setzt ,findet man hier durchaus auch ne Vielzahl an doch recht eignen Ideen ,welche es doch irgendwie schaffen ,deren Mucke so etwas wie ne gewisse Eigenständigkeit einzuverleiben . Was die einem hier für geile Riffs um die Ohren schwirren lassen ,hat echt Hand und Fuß ,und bringt ne mehr als satte Portion an Groove rüber . Dabei schafft man es nicht nur , gnadenlos brutal in die Saiten zu greifen ,ne ,die haben auch durchaus nen verdammt feines Gespür für eher etwas ruhigere und atmosphärische Saitenanschläge . Hier und da mal ne kleine Solieinlage an den Gitarren sorgt dann noch einmal zusätzlich für nen ganzen Haufen an Auflockerung .Als Schlusssatz bleibt von daher nur noch eins zu sagen - Ganz genau so muss Schwedentod Mucke heutzutage  klingen ,umes wirklich zu schaffen ,Eure faulen Ärsche aus dem Sessel zu heben .
( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                   FUNEBRE – “ CHILDREN OF THE SCORN” ( RE – RELEASE )
Re-Release stehen ja heutzutage wieder recht hoch im Kurs ,zumal es ja in den Tiefen der Metalszene immer noch genügend Perlen gibt ,welche es zu entdecken gibt und welche zu ihrem offiziellen Erscheinungsjahr nicht wirklich die Anerkennung bekommen haben ,die sie verdienten .Zwar sorgten die Finnen ,die sich 1988 gründeten mit diesem ,ihrem einzigen Album ,durchaus damals für etwas Aufsehen in der Szene , konnten aber niemals so wirklichen Kultstatus erreichen .Dabei war ihre Form des Death Metals damals noch verhältnismäßig  „neu „ .So im klassischen old school Style gehalten ,ging ihre harte Kost in erster Linie in Richtung schwedischer Einflüsse ,wobei man sich vorrangig im Midtempo Bereich bewegt, aber auch „Gewaltausbrüche“ niemals außer Acht ließ .Richtig schön heavy und enorm düster war man damals sogar schon so weit ,so gewisse doomige Einflüsse gekonnt in die Songs zu integrieren .Obwohl deren Songmaterial ,aus heutiger Sicht gesehen ,eher simpel aber dennoch sehr eingängig gestaltet ist ,konnten die durch ihre teilweise eher experimentierfreudig wirkenden Parts und Rhythmen immer wieder für nen Überraschungseffekt sorgen .Damals wie heute ,wie im Death Metal Programm fast schon Standard ,setzt man auf abgrundtiefen brutalen Gesang ,wobei es einem hier doch schon öfters mal so nen richtig kalten Schauer über den Rücken treibt .Das schaffen heutzutage nicht mehr viele Bands ! Neben dem Debut hat man auf dem Re-Release natürlich noch so einiges mehr zu bieten ,um euch den letzten Taler aus der Tasche zu ziehen .Neben dem 89’er Demo „Cranial Torment“ hat es auch das „Demo ‘90“ hierauf geschafft .So wie die klingen ,scheint man die auch in Original Qualität gehalten zu haben .Und dadurch schafft man es natürlich ,diese alte Atmosphäre bestens rüberzubringen .Einzig allein das Coverartwork wurde überarbeitet ,wobei das Original aber auch im Inneren des  Booklets zu finden ist .Warum hier ne Veränderung vorgenommen wurde ,kann ich allerdings nicht wirklich verstehen ,da das Grundbild beibehalten wurde und man es eigentlich fast nur in Bezug auf hell/dunkel verändert hat .Gut bei genauerer Betrachtung  wurde auch kleinere Bildelemente etwas verändert ! Naja ,egal ,unsere Hauptaugenmerk sollte ja eh in erster Linie auf der Mucke liegen .Letztendlich steht auf jeden Fall fest ,dass dieses Re – Release ohne jeden Zweifel auf reges Interesse stoßen wird .Wenn ich den Informationen mal Glauben schenken kann ,ist die Originalpressung von „Children of the scorn“ wohl so gut wie nirgendwo mehr aufzutreiben , bzw . man legt dafür schon nen richtig großen Haufen an Talern auf den Tisch .Das schnucklige Teil hier dagegen gibt’s für wirklich kleines Geld unter anderem bei „MDD Records“ oder auch im Shop von  „Xtreem Music“ zu ergattern . Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall ,da neben ner wirklich geilen old school Death Metal Mucke  auch die Spielzeit von fast 75 min . alles andere als zu verachten ist . ( LEO )
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                                                                                                                        DEMORIA – “ I OFFERED SILENCE”
Nen ganzen Weilchen ist nun schon her ,dass sich die Weissenfelser zu Wort gemeldet hatten .2014 kam die EP “Do It Hard” raus und seit dem herrschte irgendwie „Schweigen im Walde „ .Nun gut ,jetzt hat man sich erneut aufgerafft ,um Euchmit lecker Metalstoff zu versorgen .Im Angebot hat man dieses mal 12 Songs mit ner durchaus annehmbaren Spielzeit von gut 37 min .Von der EP her wusste man ja schon ,was einen hier erwarten wird .Obwohl man auch heutzutage noch dem Death-/ Thrashmetal frönt ( die tödlichen Anteile sind allerdings eher etwas bescheidener eingesetzt ! ),hat man doch an seinem Style geschraubt  und bringt so einiges mehr an anderweitige metallischen Einflüssen mit in das Geschehen ein .Das sorgt natürlich dafür ,das doch so etwas wie eine eigene Note zum Vorschein kommt .Obwohl einige Songs doch eher etwas einfach gestaltet sind ,lassen die dennoch keinen Zweifel dran aufkommen ,das man sich beim Songwriting doch echt ne Birne gemacht hat. Recht deutlich wird das insbesondere bei der Gitarrenarbeit . Obwohl die Songs durchaus nen recht mitziehenden Charakter haben und über weite Strecken richtig rocken ,sind es gerade die recht vielfältig eingesetzten „Gitarrenspielereien „ ,welche mir doch so manches Mal etwas zu vertrackt und zu verzwickt daherkommen .So richtig weiß man da gar nicht ,wie man reagieren soll .Technisch gesehen sind die ja durchaus recht weit oben angesiedelt und lassen deutlich erkennen ,dass man sein Instrument voll im Griff hat .Rein vom Songaufbau und vom Sound her ,zeigt man sich wie bereits auf der EP ,weder vollkommen old schoolig noch irgendwie super modern .Das haben die Jungs wirklich gut hingekriegt ,sich zwischen beiden zu positionieren .Alles in allem kann man die Scheibe als gelungen einstufen ,auch wenn das hier nun mal nicht wirklich meinen Nerv trifft .Ich stehe halt voll auf extremes Geballer ! ( LEO)
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                                                                                                                   DENY THE URGE – „AS DARKNESS FALLS“
Woran es liegen mag ,dass man als Schreiberling echt manchmal ne Blockade hat und keine passenden Worte zu ner Veröffentlichung findet ,kann ich echt nicht sagen .An der Mucke selbst kann’s jedenfalls nicht liegen ,denn die ist hier echt satt und dürfte sofort auf echtes Kaufinteresse bei Euch stoßen . Mittlerweile läuft die  3‘te full lenght des Trios bei mir schon zum x-ten Male rauf und runter  und mein Geist will ganz einfach nichts wirklich passendes dazu finden .Dabei ist die Mucke der  Burschen beiweitem alles andere als entgegen meines Geschmacks .Ne ,ganz im Gegenteil ,die13 Songs ,mit fast 50 min . Spielzeit  sind echt fett und natürlich super tief im Death Metal Lager angesiedelt .Also eigentlich ganz genau der Stoff ,aus dem meine „feuchten Träume“ entstehen .Genug rhythmischen Zündstoff habe die hier natürlich auch auf Lager ,so dass es kein Problem ist bzw. wäre ,hier voll und ganz abgehen zu können .Aber wahrscheinlich liegen meine Schwierigkeiten dann doch daran ,dass sich die Scheibe dann doch für mich irgendwie als ne Art von zweischneidigem Schwert darstellt. Einerseits gibt’s hier nen Haufen Songs  ,die einen doch ziemlich umhauen und vollends dazu bewegen ,mal wieder die letzten paar Haare rotieren zu lassen und andererseits wird hier Material angeboten ,was man doch als verdammt technisch einstufen könnte .Obwohl nun gerade diverse Solieinsätze an den Gitarren  nicht überstrapaziert eingesetzt werden ,für ordentlich Tempowechsel und Abwechslung sorgen ,wirkt das für mich dennoch irgendwie nen bissel zu viel des Guten .Klar ,ne Mixtur aus Brutalität und Technik ist alles andere als schlecht ,aber für meinereins klingt das hier doch etwas zu überladen .Dennoch gibt’s hier nen ganzen Arsch voll an Songs ,welche einen so wirklich verdammt gut anmachen können .Songs wie  „Loophole „  oder auch "Medusa" kommen echt super satt brutal rüber und versorgen uns mit ner richtig gewaltigen Kelle an Groove .Da wird es wohl kaum jemanden geben ,den das kalt lässt und der in irgendeiner Weise dann doch mal seinen Körper irgendwie in Bewegung versetzt .Das sind genau solche Songs ,welche „runter gehen wie Öl „ .Aber auch etwas langsamere ,verspielter wirkende ,teils atmosphärisch angehauchte  Songs wie "On The Surface" oder „Perfect Disguise“ können einen bleibenden Eindruck hinterlassen . Passend in die Songs eingebunden ,präsentiert man sich hier im tief ,teils recht dunkel anmutenden growl Ausdruck .Festzustellen bleibt zum Abschluss auf jeden Fall ,dass die Jungs ihr Handwerk echt verstehen und mit „AS DARKNESS FALLS“ ein wirklich handfestes und gutes Album abgeliefert haben ,was ohne jeden Zweifel seine Fans finden wird . ( LEO )
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                                                                                                                OPERATION CHERRYTREE – „ SCUM AND HONEY“
Mucke welche weit ab von irgendwelchen Trends oder Kommerz liegt , ist ohne jeden Zweifel wohl mehr als interessant ,auch wenn diese dann nun so rein gar nichts mit irgendwelchen metallischen Klängen zu tun hat .Zwar tut sich unsereins als Rezensent da immer etwas schwerer ,das Gehörte in die passenden Worte zu verpacken ,was aber in keinster Weise bedeuten soll ,dass die Mucke im Nachhinein dennoch einen mehr als positiven Eindruck hinterlässt .Denn was die Viererkonstellation hier auf seinem Debut verpackt hat ,ist mehr als unangepasst  - wenn auch nicht unbedingt ne super Revolution im Musikbusiness – und geht verdammt nochmal richtig rein ins Ohr .“Scum and honey“ ist in erster Linie ein eher sehr ruhiges und fast schon entspannendes Album geworden ,welches zwar ab und an auch mal etwas lauter auftritt ,aber im Allgemeinen von der sehr ruhigen ,nachdenklich stimmenden Atmosphäre lebt .Musikalisch so wirklich fest einstufen lassen sich die 12 Songs hierbei nicht ,da deren musikalischen Einflüsse doch recht breit gefächert sind .Sicherlich steht irgendwie die rockige und bluesige Ausrichtung durchaus etwas im Vordergrund , wird aber durch die unterschiedlichsten Indie – und Alternative Einflüsse bestens unterstützt .Für meine Ohren klingen teilweise Passagen hierauf sogar schon recht nach nem psychedelischen „Pink Floyd“ Ansatz .Und schon dass alleine deutet doch ganz klar darauf hin ,dass hier wirklich Musik dargestellt wird ,welche von Herz und Seele kommt .Besonders stark präsentiert man die unterschiedlichsten Ausdrucksformen beim Gesang .Mal ruhig ,dann wieder fast etwas wütend und andererseits fast im Sprechformat .Obwohl das Album nun eher etwas ruhig ausgefallen ist ,gibt’s dennoch ,genauso wie beim Gesang ,immer noch genügend Abwechslung beim Rhythmusaufbau der einzelnen Songs geboten .Das man nicht nur ruhig, nachdenklich und melancholisch kann ,stellt man wirklich stark bei solchen Stücken wie „Minus hero“ oder auch „Generation fear and the rats“ unter Beweis .Die rocken richtig gut los und bringen so ein enorm starkes Blues feeling mit sich .Obwohl die Scheibe nun erst nach gut 55 min . zu Ende ist ,kommt hier zu keinem Zeitpunkt auch nur das aller kleinste Fünkchen an Langeweile auf und man fühlt sich irgendwie dann genötigt ,gleich noch einmal die Play Taste zu drücken .Wirklich starke Scheibe von ner starken Band ,welche ihre Fangemeinde hiermit ohne jeden Zweifel vergrößern wird . ( LEO )
NOIZGATE Records  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.noizgate.com/de/
                                                                                                           
                                                                                                                     HAMMER     OPHIS – “ THE DISMAL CIRCLE”
Die Hamburger  gehören für mich schon seit Beginn ihrer „Karriere“ 2001 immer zu eine der Bands ,welche bei mir echt gut gelaufen sind und die trotz ihrer Schwere und Bedrücktheit ,bei mir immer wieder für echte Begeisterung sorgten .Nachdem die 2014  ihren letzten Longplayer “ABHORRENCE IN OPULENCE” rausgehauen hatten ,war es doch eher recht ruhig um die Jungs geworden .Jetzt startet man nun aber erneut durch ,mit neuem Line – Up und neuem Label .Mich wundert es auch gar nicht ,das sich Rico von „FDA Rekotz“ nun die Burschen gekrallt hat .Denn bei ihm weiß man ja mittlerweile ,das er wirklich fast immer ein verdammt gutes Händchen für echt starke Bands hat .Und wenn ich mir nun die neuen 6 Stücke mit Überlange so reinziehe , kann ich nur gratulieren .Denn das hier ist ein echtes highlight und wird auch ohne jeden Zweifel bei euch da draußen verdammt gut ankommen . Tief schwer ,beklemmend und sau düster zieht man von Beginn an seine musikalischen Bahnen und lässt hierbei sowohl Death Metal wie auch Doom Metal miteinander verschmelzen . Obwohl hier nun die doomigen Aspekte ganz klar im Vordergrund stehen ,zieht man seinen zerstörerischen dunkeln Charakter nicht komplett durch die Songs ,sondern erweckt dich immer mal wieder mit nem richtig fetten Death Metal Schlag aus deinen zunehmenden Depressionen .Das ist so geil zusammengesetzt ,das einem dann doch irgendwie fast die Worte fehlten ,das zu beschreiben .Dabei verzichten die Hamburger nicht mal auf ein paar hellere, fast schon „wärmende“ Riffs mit melodischem Charakter ,sondern integrieren diese absolut passend mit ins Geschehen ein .Alter ,die der Scheibe holt dich echt runter ,auch wenn’s durchaus mal Passagen gibt ,welche dir nen bissel Lebensmut einhauchen können . Dennoch  ist es nicht so ne Art der Mucke ,die man nach nem beschissenen Tag braucht ,um einigermaßen wieder auf die Rolle zu kommen .Vielmehr ist das ,was hier in die Gehörgänge dringt darauf ausgelegt ,dir das letzte bisschen an Enthusiasmus und Lebensmut zu rauben . Echt ,der Sound und die Rhythmik macht einen echt total depressiv, nachdenklich  und holt dich völlig runter .Auch wenn sicherlich die abgrundtiefen Growls dafür sorgen können ,das du doch mal aus deiner Lethargie erwachst , ist es kaum mal möglich ,aus dieser beängstigen ,von Hass und Bosheit erfüllten Dunkelheit  herauszukommen .Geil ! Über 60 min . wird hier wirklich eine fast schon etwas brutal „wahnsinnige“ Atmosphäre erzeugt ,welche dich förmlich in die Enge treibt und dir über weite Strecken deutlich macht ,wie sinnlos es ist ,den Versuch zu starten ,sich in irgend einer Form diesen Klängen zu entziehen .Echt schon fast genial ,was die Band hier abgeliefert hat ,auch wenn man hier nicht wirklich mit irgendwelchen bahnbrechenden Neuerungen oder „Abartigkeiten „ aufschlägt . Einer der absoluten TOP Scheiben in diesem Jahr ! Hinsetzten ,zuhören  und sich fallen lassen ,um komplett in die tiefsten Abgründe deiner Seele abzutauchen. ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                           LIFELESS – “ THE OCCULT MASTERY”
Kann mich eigentlich noch recht gut an deren Vorgänger Album "Godconstruct" erinnern , Zumindest soweit ,dass ich weiß ,dass das Teil bei mir nach nur einem Durchlauf  recht gut eingeschlagen war .Jetzt legt man nun mit „The occult mastery „ sein drittes Werk vor ,auf welchem man sich in gut 38 min .wieder voll und ganz der schwedischen Schule verschrieben hat .Nach dem ersten Durchlauf muss ich allerdings eingestehen ,dass ich nicht so richtig weiß ,was ich schreiben soll .Ihr kennt sicherlich das Gefühl ,wenn ihr ne Scheibe einlegt ,da immer wieder mitwippt und plötzlich ist die schon wieder am Ende angelangt ohne das du mal total hochgeschnellt bist .So jedenfalls geht’s  mir nun mit dem aktuellen Brecher der Dortmunder .Technisch gesehen ist die Scheibe ohne jeden Zweifel top ,das steht völlig außer Frage ! Aber nachdem die nun bereits zum x-ten Male hier durch den Player rotiert ,will so ganz einfach nichts wirklich großartig hängen bleiben Ich find’s ja auch irgendwie eigenartig ,denn vom Songwriting her bieten die verdammt abwechslungsreichen satten ,derben Todesmörtelstoff an ,welcher es über weite Strecken auch gut schafft ,mehr als nur ein Zucken durch die Körperregionen zu treiben .Die Songs sind über weite Strecken mit wirklich dichten und fetten old school Riffs bestückt ,lassen aber auch ne gehörige Portion an Melodic Death Metal Anteilen nicht vermissen .Für genügend Abwechslung wird hier schon gesorgt ,da gibt’s nix zu meckern ,zumal gelegentlich sogar diverse Soliparts an der Gitarre mit eingeflochten werden .Für mich der hervorstechendste Song ist hier auf jeden Fall Titel 7 „ Interlude dystopia“ . Der hat so seine eigene Note , fängt richtig ruhig und verdammt  atmosphärisch an ,bevor er sich dann langsam zu nem richtigen Kracher ,mit fast schon etwas Ohrwurmcharakter aufbaut .Bestückt mit ner wirklich sau starken Melodie und Gitarrensolis ,gräbt der sich wahrlich richtig tief in die hintersten Gehirnwindungen ein .Das ist wirklich so nen Song ,der dann doch mal hängen bleibt bzw. mehr aufhorchen lässt .Zur Gesamtgestaltung absolut passend , gehören hier dann natürlich auch noch die recht aggressiven und durchaus variablen Vocals .So gesehen präsentiert sich die Band nun wirklich in top Form ,und haben‘s auch ohne Zweifel geschafft ,sich im Vergleich zum Vorgänger noch einmal zu steigern . Dennoch bleibt bei mir im Endeffekt irgendwie die volle Wirkung aus und hinterlässt den Eindruck  - wirklich nicht von schlechten Eltern ,aber so völlig unbarmherzig mitreißen kann’s mich dann halt doch irgendwie nicht  . ( LEO )
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                                                                                                        EXCORIATE – “ …OF GHASTLY STENCH” ( TAPE )
Seid nun mehr als 15 Jahren schraubt die chilenischen 3 Mann Truppe bereits an ihrer musikalischen Karriere rum .Dabei hat man sich rein Veröffentlichung technisch eher etwas zurück gehalten  ( In the Darkest Anguish Demo tape. 2005) ,( Death Communion Split tape. 2008 ) ,( Pendulum Demise Demo tape. 2009 ) ,( A Dismal Journey to the Oblivion Split CD.2015) .Dementsprechend kann man die Band wohl dann auch ohne jeden Zweifel noch dem absolut tiefsten Underground zuordnen .Mit ihrem neusten Streich “ ... Of the Ghastly Stench “ nimmt man nun erneuten Anlauf ,um die weltweite Metalgemeinschaft nun doch von seinen musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen .Und bei 4 Songs mit ner satten Laufzeit von 18 min .präsentieren sich da nicht mal so schlecht - auch wenn man es ehrlich gesagt ,eher schwer haben dürfte ,hiermit wird wirkliche Furore zu sorgen .Old school mäßig angehaucht sind die durch und durch ,wobei ihre Mixtur aus Doom-/ Death Metal ganz gut ins Ohr geht .Sicherlich ,diese Mischung ist beiweitem nun nix Neues im Metalbereich ,klingt aber dennoch verhältnismäßig recht erfrischend ,was die hier an den Tag legen .Logischer Weise ziehen die hier ihre Einflüsse aus den späten 80’ziger Jahren ,wo Bands wie „Morgoth „ ,“Morbid Angel „ und „Celtic Frost“ mit ihren Werken die Szene begeisterten bzw .damit frischen Wind in metallische Business brachten .Mit ihrem teils recht schweren und über weite Strecken sogar verdammt atmosphärischen Sound schicken die dich hiermit jedenfalls auf eine Zeitreise , welche dich unweigerlich an eine Ära erinnert ,in der Metal noch wirklich Metal war und man weit ab von irgendwelcher kommerziellen Vermarktung gestanden hat .Ne durchaus hörenswerte Scheibe ,welche voll und ganz den Spirit alter Zeiten aufleben lässt und rüberbringen kann . ( LEO)
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