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                                                                                                       URUK HAI – “ WHEN ORCS DIE”
Ne ganze Weile war es nun doch eher etwas stiller um den Österreicher Alexander Wieser geworden ,welcher unsere kleine „Klolektüre „ in den letzten Jahren immer wieder mit neuem Stoff seiner Projektes URUK HAI versorgte . Mittlerweile nun auch schon 20 Jahre am Start ,feiert er nun sein Jubiläum und beglückt alle Fans „tolkienscher Fantasymusik“ mit einem brandneuen Werk . Mit 7 Songs bestückt ,deren Spielzeit zwischen 3 min . und enormen fast 17 min . liegt ,lässt er uns auch diesmal wieder in seine eigene klangliche Fantasiewelt abgleiten ,welche in dieser Form und Machart doch sehr eigen und speziell ist .Fans seiner „Klangwelten“ wissen ohne jeden Zweifel genau ,was einen hier erwarten wird .Unkonventionelle und unkommerzielle Sounds ,in welche man sich erst reinhören muss , lassen einen dann nach ner Weile doch wirklich in Gedanken und geistigen Bildvorstellungen abtauchen ,welche nur selten bei anderweitigen Musikpräsentationen entstehen .Das gesamte Geschehen hier nur mal ganz kurz zu umschreiben ,ist auch kaum wirklich möglich .Von daher mal meine Kurzinterpretationen und Gedanken zu jedem einzelnen Stück .
Der Anfangstitel beginnt mit sehr ruhigen atmosphärischen und gediegenen Klängen ,welches ganz sachte ihre Bahnen ziehen und einem beim Zuhören fast dahinschweben lassen .Diese Sounds verändern nur gelegentlich mal, durch nen härteren (Bass) Ton ,leichte Bläserelemente und leicht klassisch anmutende Klavierpassagen, etwas ihre Ausstrahlung.
Song 2 ,der auch mit über 16 min .der längste ist ,gestaltet sich anfangs ebenfalls sehr sphärisch ,bevor man später doch schon recht vom Black Metal geprägt , etwas an Härte zulegt .Insbesondere die gesangliche Ausdrucksform kann einen hier mit seinem Ausdruck positiv überraschen ,irgendwie aber auch „erschrecken“ . Dieser doch härteren Part hält dann aber nicht all zu lange an ,bevor man dann wieder mit einem gänzlich anderen Sound Gewand aufwartet .
Mit Meeresrauschen und bedrohlich anmutenden Paukenschlägen wird das nächste Stück eingeleitet ,bevor Kling Klang Töne eingesetzt werden .Was anfangs noch sehr bedrohlich wirkt ,entwickelt sich dann aber dann wieder zu eher stimmungsvollen Sounds mit ganz hintergründig eingesetzten, leichten weiblichen ,choral anmutenden Gesängen .
Titel 4 ist mit knapp 4 min . der kürzeste auf dieser Scheibe .Die anfänglichen Klänge wirken eher etwas kindlich ,bevor man dann ganz leicht mal etwas Bombast mit einbringt . Gekonnt setzt man auf eine flächendeckende Soundlandschaft ,welche die verschiedensten Emotionen wecken kann und so rein von der Ausstrahlung her ,so einiges rüberbringen können .Für mich ist dieser Song allerdings der eher am einfachsten gestaltete dieser Scheibe i und lässt meinereins dann doch stellenweise eher mit nem ganz großen Fragezeichen dasitzen .
Im nächsten Song eröffnen auch eher sehr verhaltene Klänge das Geschehen. Dann kommt es aber zum Einsatz von „Orgelklängen „ ,welche schon so einen gewissen Reiz mit sich bringen  .Die dann einsetzenden ,eher dunklen dumpfen Paukenschläge wirken fast schon wie ein kurzer Aufschrei ,bevor es dann weiter in dies tiefsten seelischen Sphären und Gedankenwelten geht .
Titel 6 fängt bedrohlich mit tiefen dunklen Tönen an ,die wie eine aufziehende schwarze Wolke wirken und Unheil verkünden könnten. Diese Ausstrahlung und Wirkung wird aber nicht beibehalten . Denn dann zieht man mit helleren , sanfteren  und verträumt wirkenden Klängen weiter seiner Wege .Für mich einer der ausdrucksstärksten und atmosphärischten Titel dieser Scheibe
Der letzter Song stimmt einen anfangs verdammt  nachdenklich  ,zumal auch hier diese leichten weiblichen ,choral anmutenden Gesängen zum Einsatz kommen .Der Sound wird hier mehr von einer gewissen Wärme und Helligkeit getragen , welcher für mich auch so ne Art der Hoffnung und positiven Gedanken ausstrahlt .Wer nun auf diese Art der musikalischen Unterhaltung steht ,sollte sich aber echt verdammt schnell auf “die Socken machen „ um sich eins ,des auf  100 Stück ltd.
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                                                                                                       IN MOTION – “ “THRIVING FORCE”
Was neues oder gar ausgefallenes ist es heutzutage ja nun wahrlich nicht ,wenn sich gestandene Musiker zusammen tun und ihrer musikalischen Vorliebe in Form einer neuen Band oder eines neuen Projekts frönen .In wieweit die Metalgemeinde nun das dann auch wirklich braucht oder fordert ,sei da auch erst einmal dahingestellt .Initiator dieses neuen „Sterns“ am Metalhimmel ist Tom Tee ( tätig auch beiThorium, Ostrogoth ) ,der hier nun einen ganzen Arsch voll an Gastmusikern um sich geschart hat ( so z.B . Sindre Nedland - In Vain , David Davidson – Revocation , Matthieu Romarin - Uneven Structure , Björn Strid - Soilwork)  und versucht ,die härtere Musikgemeinde mit seinen 9 Songs zu begeistern .Und wenn das Teil nun so 1,2,3 mal durchgelaufen ist , kann man durchaus zugeben ,dass deren Mischung aus Melodic Death ,Thrash und Progressive Metal einen doch recht gut mundet .Hauptaugenmerk bei den einzelnen Songs liegt hierbei natürlich auf der Gitarrenarbeit ,welche hier in die vielfältigsten Formen dargeboten wird .Teilwiese wirkt die dann schon streckenweise recht experimentell und avantgardistisch anmutend , wobei man aber durchweg mit einer wirklich super Qualität und Kreativität voll punkten kann . Das die Stücke selbst mit wirklich sau starken Melodien  und vor allem  ausgefeilten Arrangements gespickt , stellt ganz eindeutig die Klasse der Musiker unter Beweis .Gut ,ehrlicher Weise muss man zwar auch sagen ,dass es dennoch ein paar wenige Stellen gibt ,bei denen man mit recht bekannten Tönen und Rhythmen arbeitet( bei mir kommen da sofort Gedanken auf ,die in Richtung „Metallica“ gehen ) ,was man so aber nicht wirklich als negativ betrachten sollte . Obwohl hier doch sehr stark in einem eher melodiöseren ,sprich Melodie betonteren Bereich gearbeitet wird ,gibt es aber auch immer mal wieder ein paar Krachersongs wie „Trive“ oder „Utopia“ ,welche wirklich richtig gut reinhauen und fett grooven . Längster ,speziellster und für mich kreativstes Stück dieser Scheibe ist ohne jeden Zweifel „Always In Motion“, mit einer satten Spielzeit von über 18 min .Was in diesem Stück musikalisch so alles abgeht ,lässt einen unweigerlich die Ohren spitzen .Spätestens dann ,wenn das Saxofon ( klingt für mich verdammt jazzig ) einsetzt ,wird dieses Stück auf Euer ungeteiltes Interesse stoßen . Echt cool gemacht…! Das einzige was an dieser Scheibe vielleicht nicht ganz so gelungen ist ,ist die Tatsache ,dass man trotz mehrerer Gastsänger nicht wirklich mit einer enorm großen Bandbreite an verschiedensten Stimmlagen aufwartet . Dennoch ,wer auf stark Gitarren orientierte metallische Mucke steht ,welche sich wirklich abwechslungsreich präsentiert und auch durchaus den einen oder anderen Höhepunkt mit sich bringt ,sollte das Ding unbedingt mal anchecken . ( LEO )
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Freya Records   www.freya-records.com/
                                                                                                       F.R.I.D.A – “ MEINUNGSMONUMENT“
Das Berlin in Hinsicht der härteren Szene ein durchaus verdammt gutes Pflaster ist , dürfte ja nun mittlerweile jeder Musik Interessierte voll abgecheckt haben .
Das da dann auch immer wieder mal Bands mit ihrem Material an den Start gehen , denen man durchaus mal sein ungeteiltes Interesse widmen sollte oder auch müsste ,ist ja dann fast schon ne logische Angelegenheit .Die fünf Berliner Knappen von F.R.I.D.A. ,welche sich 2015 entschlossen ,nun auch mal in die Saiten zu greifen ,gehören für mich jedenfalls schon mal in diese Kategorie .Auch wenn man nun gleich anfangs klar sagen muss ,das die auf ihrem Debut sicherlich auch nicht „ das Rad neu erfinden „ , so können die dennoch fast durchgängig überzeugen. Selbst hat man sich Punkrock, Hardcore und Rock´n´Roll auf die Fahnen geschrieben ,was man so auch durchaus stehen lassen kann .Allerdings bin ich dann doch eher der Meinung ,dass deren metallische Einflüsse doch bedeutend klarer zum Vorschein treten ,als irgendwelche Hardcore oder Punk Einflüsse .Sicherlich tauchen auch hier immer mal wieder ein paar deftigere Hardcore / Punk Roots zum Vorschein ,machen aber insgesamt gesehen nicht wirklich deren Sound aus .Vielmehr sind die hier gebotenen 12 Stücke so mit nem eher leichten „Onkelz“ Touch versehen ( insbesondere was den teilweisen Gesangsausdruck betrifft ) .Verdammt rockig gehalten ,knallen die uns hier einen Song nach den anderen vor den Latz ,wobei man sich so rein vom Songwritng her gesehen, auch durchaus vielseitig präsentiert und zu keinem Augenblick irgendwie den Anschein erweckt ,das einem die Inspirationen ausgegangen wären .Insbesondere durch ihr recht starkes metallisches Riffing könne die dann bei mir echt punkten . Selbst die ganz vereinzelt auftretenden Riffsolis sind echt ansprechend und zeugen doch von einiger Fingerfertigkeit .Wirklich richtig gut gelungen sind hierbei solch Titel wie „ F.U.C.K“ und auch „Jetzt schlägt`s 13 „ . „ F.U.C.K“ ist hierbei ein recht stark Hardcore lastiges Stück , bei dem man voll abgehen kann und welches einem fast automatisch vom Stuhle reißt . Ein paar mehr von solchen satten Brechern ,und das Ding hier wäre so ein richtig hammer mäßiges Teil geworden . „Jetzt schlägt`s 13 „ hingegen ist dann mal so ein fast waschechter Partysong ,bei dem man sogar mitträllern könnte und sicherlich auch fett nen nettes Tänzchen aufführen wird .Der hat so nen Rhythmus ,der sofort ins Blut geht und dich förmlich auffordert ,endlich mal das Tanzbein zu schwingen. Insgesamt ist das hier auf jeden Fall ein gelungener Einstieg ins Musikbusiness geworden ,Ne durchaus überzeugende und mitreißende musikalische Darbietung ,welche uns hier in gut 33 min . in die Gehörgänge gedrückt wird . ( LEO )
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                                                                                                         LUSTFINGER – “ ES GIBT NICHTS ZU BEREUEN”
Keine Ahnung ,ob unsereins nun völlig in den alten Zeiten hängen geblieben ist oder ob man ganz einfach nicht offen für neues ist ?! Aber wenn ich großartig lese „Einmal Punk immer Punk“ ,erwarte ich irgendwie was völlig anderes an musikalischer Kost ,als was uns die Herren hier mit ihrem aktuellen Album vorlegen .Dabei gehört „Lustfinger“ ja nun mit zu einer der ältesten Punk Bands Deutschlands ( gegründet 1981 ) ,und von daher sollten die eigentlich auch wissen ,was es bedeutet ,ne geile Punkmucke an den Mann zu bringen .Für mich bedeutet dass dann in erster Linie , ne richtig schön dreckige ,rotzige und rohe Mucke ,welche sofort in jedes Pogobein gehen muss .Aber davon ist bei diesen 13 Stücken nicht viel zu merken . Die klingen für mich nicht wirklich nach Punk , sondern vielmehr nach  ner eindeutigen Deutschrockmucke ,wie sie so in den letzten Jahren immer mehr angesagt ist .Das hier ja mal ganz vereinzelt ein paar echte, leicht dreckige Punk Akkorde zum Vorschein treten ,ist ja nicht zu verleugnen ,aber insgesamt gesehen klingt da hier viel zu sauber ,unspektakulä und irgendwie auch vorhersehbar .Dennoch gibt es hier aber auch mal ein paar wenige echte Momente ,bei denen man dann wirklich mal aufhorchen kann . Gerade dann ,wenn man doch mal leicht nen bissel was an Heavyness mit reinbringt ,und dies dann besonders in Form von richtig gute schwermetallische Riffs präsentiert ,wird man auf jeden Fall mal so richtig aufhorchen .Aber das kommt halt eher selten vor ,so dass sich für meine Ohre das gesamte Geschehen doch eher ziemlich gleichbleibend darstellt . Irgendwie tröpfelt das hier eher alles so vor sich hin ,ohne auch nur einmal großartig einen echten Höhepunkt aufzufahren .Da hilft es auch nicht wirklich ,dass man hier auch nen Balladen ähnlicher Song mit draufgepackt hat .Obwohl man sich nun inhaltlich sicherlich auch mal sozialkritisch präsentiert , so einen gewissen Partyfaktor auch nicht außer Acht lässt , gibt es aber auch textliche Kreationen , die mich dann eher ins Grübeln als zum ablachen bringen  ( z.B „ ….  ich bin so cool wie Easy Rider ,hey Baby komm spring auf… ich fahr mein Mofa jeden Tag ,weil ich Mofa fahren mag …. / …ist da nicht wunderbar – zu zweit im Damenklo? Wir spielen Superstar – zu zweit im Damenklo…“ ) . Zum nebenbei hören sind die Songs ja durchaus geeignet ,zumal man rein technisch gesehen ja nun wirklich top drauf ist .Ob das alles hier allerdings wirklich reicht ,bei der Meute da draußen wirklich die volle Punktzahl einzufahren und bei ner Livedarbietung die Massen irgendwie wirklich mitziehen zu können ,wage ich zu bezweifeln . ( LEO )
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H’art   https://www.hart.de/home.html
Rotz+Wasser ( BSC Music )    https://www.bscmusic.com/de/home.htm
 
                                                                                         HAMMER       DEEP DIRTY  - “BRUTAL SILENCE “
Diese Woche haut es ja nun wirklich mit Material hin ,was ich absolut verschlinge und wo es kaum mal nen Moment der Entspannung oder totalen Konzentration gegeben hat .Da ballert es wirklich sau fett an allen Ecken und Enden und  lässt unsereins dann einen wahrlichen „Freudentanz“ aufführen .Bevor wir aber hier mal aufs wesentliche dieser „lärmenden „musikalischen Darbietung eingehen ,erst mal so viel . “Deep Dirty” ist nen super leckeres Soloprojekt von Stefan (Labelchef „666 Records“, Gitarrenbauer „666strings“ und Mastermind hinter Rapemachine ) ,der uns hier in Form seines Debuts ,seine eigene Kreation von „handgemachter“ brutalo Mucke nahe bringt. Hierbei hat er sich in Sachen Veröffentlichungsformat dann aber was einfallen lassen, was es nach meiner Meinung ,bisher noch nicht gab . Denn die 16 Stücke präsentiert man uns auf nem USB-Stick (in einer Limited Edition) ,inclusive Videos, Bildmaterial und nem Booklet zum Ausdrucken. Na wenn das nun nichts ist …. !!!?? Soweit wie ich das jetzt aber geschnallt habe ,könnt ihr wohl das ganze Geschehen, laut „Encyclopedia Metallum“ ,jetzt auch als CD bei „Gore Cannibal Records“ ordern .So weit ,so gut ….und was prasselt denn nun in den 40 min . auf einen hernieder? Um es einfach und ganz klar zu sagen ,enorm groovender und sau brutaler Goregrind ,welcher verdammt knackig und enorm treibend ziemlich geradlinig auf einen einprasselt .Zwar gibt’s auch hier stellenweise kurze Intros und auch zwischendurch  tauchen mal kürzere ,Kinderliedmäßige Kling Klangs auf  ,die sich aber keinesfalls irgendwie negativ auf den sonst gradlinigen  zerstörerischen Weg auswirken .Vollgepackt bis unter die Decke mit treibenden ,super fetten Gitarren und enorm krachenden Drums ,ist es hier kaum möglich ,sich hiervon nicht mitreißen zu lassen .Obwohl man nun vermuten könnte ,das es sich hier „nur“ um ne wüste Prügelorgie handeln müsste/könnte ,wird man doch überrascht sein ,wie unterschiedlich und alles andere als langweilig sich die einzelnen Stücke hier in Szene setzen .Selbst die leicht verstörend anmutenden gurgelnden ,growlenden, röchelnden Sangesdarbietungen bringen hierbei noch so etwas Ähnliches wie ne gewisse „Abwechslung“ mit rein .Was will und was braucht man mehr ? Richtig sau fettes ,derbes Geballer der obersten Kategorie ,bei welchem mit Sicherheit jeder Extrem Fetischist so richtig nass im Schritt werden wird .Ganz genau das Material ,was absolut bestens dazu geeignet ist ,ein wahres Circelpitmonster vor der Bühne zu entfachen und dort den Leuten die absolut letzten Kraftreserven abzufordern .Absoluter Stoff für die Härtesten der Härtesten unter Euch ! ( LEO )
Gore Cannibal Records
https://www.facebook.com/Deepdirty666/
https://deepdirty.bandcamp.com/
                                                                                            BITCHFORK – „ ZOMBIE COWS FROM OUTER SPACE”
Na aber holla ,was geht denn hier ab …. ? Wer sich mit verstopften Gehörgängen rumplagt ,dem wird mit diesen 18 Titel definitiv geholfen werden .Wer dann noch ne gehörige Portion an Fun und jeder Menge Groove benötigt ,dem werden die drei Österreichischen „Farmer“ auch ohne jeden Zweifel verdammt gut munden .Denn was die hier auf ihrem Erstschlag gepackt haben ,macht echt verdammt Laune und bringt jede Menge an Durchschlagskraft mit sich .Ganz fest im Sattel sitzend ,zelebrieren die hier ohne jeden Zweifel so richtig garstigen Goregrind .Selbst hat man seinen Style nun zwar als „Farmgrind“ betitelt ,was sicherlich aber eher von deren Klamottenstyle und den Texten herrührt .Aber ne Bezeichnung ist ja eh heutzutage eher total Wurst ,die Hauptsache ist ja nun mal ,das die Mucke so richtig dreckig, knackig und direkt auf einen hereinprasselt .Und das kriegen die Jungs mit ihren doch recht kurzen Songs ( keiner ist länger als 2,5 min . ) mehr als hervorragend gebacken . Mit eher etwas tiefer gestimmten Gitarren , entfachen die hier über weite Strecken schon ne blanke Gewaltorgie ,die dich tatsächlich fast durchgängig vom Hocker reißen wird . Zum Glück sind die Burschen nun aber nicht nur darauf aus ,alles auf die Schnelle niederzureißen .Denn obwohl es hier nun wahrlich super derb und flott zur Sache geht ,gibt es aber dennoch auch mal kurze ,eher etwas slammiger gehaltene Einschübe ,welche doch mal kurzzeitig für etwas „Entspannung“ sorgen können .Dann gibt es sogar mal ein paar Songs ,bei denen sich für meine Ohren sogar leicht „abnormale „ Ansätze mit eingeschlichen haben könnten .So wirkt es auf mich ,als ob man bei  Song 5 „March of Bitchfork „ oder auch bei Titel 17 „Mau Mau“ mal so etwas ähnliches wie ein paar leicht „orientalisch“ anmutende Parts eingesetzt hat ,wobei gerade auch bei diesen beiden Stücken die Gitarren mal mit nem leicht anderen Style agieren .So ganz nebenbei bemerkt ,ist Song 17 auch nen Arsch geiles Circlepitmonster ,welche live zweifelsfrei mehr als nur Staub aufwirbeln wird. Als zusätzliche Würze wird hier mit einer völlig weltfremden Stimmlagen vorangeschritten ,welche eher an nen Tier als an nen Mensch erinnern .Lecker geil ! Obwohl man nun insgesamt gesehen ,hier auch nichts wirklich super neues oder überaus innovatives raushaut ,landet die Mucke ganz genau da ,wo sich benötigt wird ,um seine körperliche und geistige Verfassung mal wieder auf den „Vordermann“ zu bringen .Wer braucht schon bei so nem fetten satten Geballer irgendwelche Kreativausbrüche ,welche einen dann eh nur durcheinander bringen oder verwundert dastehen lasen .Hier heißt es ganz einfach ,legt los ,lasst die Fetzen fliegen und amüsiert Euch .Für mich nen echtes kleines Prachtexemplar ,welches genau die richtige Unterhaltung für alle „Krachfetischisten „ bietet . ( LEO )
Splatter Zombie Records    https://www.splatterzombierecords.com/
                                                                                                ROTTEN POPE – „THE AUFHOCKER „ ( EP)
Da haben doch die 4 “verfaulenden Päpste “ endlich wieder neues ,richtig schön fettes Material an den Start gebracht .Bereits deren Album „Rotten Tunes“( 2017 )ist bei mir richtig gut eigeschlagen und hatte für echte Unterhaltung gesorgt .Unter dem Banner des Death/Grind agierend ,zeigen die dann natürlich auch mit ihren aktuellen 6 Stücken ,wo der extreme Hammer hängt .Wer jetzt hier aber nur ein absolut tödliche Massaker erwartet , wird wohl nicht ganz zum absoluten Erregungshöhepunkt kommen .Denn obwohl man den Jungs ganz eindeutig bescheinigen kann ,das die hier teils noch mal ne Schippe mehr an Brutalität und Intensität reingelegt haben ,spielt so ein gewisser technischer Faktor diesmal bei ihnen auch eine durchaus wichtige Rolle .Insbesondere was die recht vielfältige Gitarrenarbeit (auch thrashig angehaucht ) in solchen Stücken wie „Flounderized“ oder auch „Cruel old maiden“ ,hat man doch um einiges zugelegt .Dabei ist es aber dennoch so ,dass diese Stücke ,trotz der leicht „melodiösen „ Einschläge niemals ihr allseits vorhandenes enormes Energielevel verlieren .  Mal abgesehen von Song 3 „ „A monstrous vernim“,in welchem man sich teils auch mal eher dunkel ,leicht schleppend präsentiert ,wird einem hier kaum mal ne Sekunde die Möglichkeit geboten ,um nach Luft zu schnappen. Vollgepackt mit fiesem Schreien ,bellen und natürlich auch leckerem growlen, ist der extreme Trip  dann nach knapp 20 min . schon über einen hinweggefegt .Echt schade ,da man eigentlich noch nicht ganz „warm „geworden ist und man ohne jeden Zweifel davon noch mehr vertragen könnte .Ist auf jeden Fall ne richtig sau coole Scheibe ( zur HAMMER Einstufung reicht‘s diesmal nicht ganz ) ,die ganz eindeutig aufzeigt ,dass sich die Band positiv weiter entwickelt hat und deren Potential sicherlich noch lange nicht ausgeschöpft ist .Lasst Euch die Gehirnwindungen mal wieder richtig durchblasen . ( LEO )
https://rottenpope.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/RottenPope/
                                                                                                ERADICATOR – “THE ATOMIC BLAST” ( RE-RELEASE )
Neuauflagen alter Klassiker sind ja in den letzten Monaten und Jahren doch irgendwie ganz schön in Mode gekommen .Da ein Großteil solcher Sachen mit der ersten Auflage komplett vergriffen sind ,macht das ,gerade in unserer heutigen Trend verseuchten Zeit ,doch ziemlich Sinn. Zumal man dann auf den Neuauflagen meistenteils sogar noch einiges an leckerem Bonusmaterial angeboten bekommt .In wieweit man nun die Scheibe der vier Sauerländer als einen Klassiker bezeichnen kann ,sei hier aber dahingestellt .Fest steht auf jeden Fall ,dass die mit ihrem gesamten Songmaterial den Metalacker richtig gut durchpflügen .In bester old school Thrash Manie gestaltet ,zeigt man sich zwar nun nicht gerade eigenständig oder besonders super innovativ ,kriegt es aber dennoch recht gut hin ,das gesamte Material erfrischend darzubieten . Eher leicht technisch und verhältnismäßig „melodisch“ dargeboten , lassen die hier dennoch volle Pulle die 80‘ziger wieder aufleben .Das hier beim Zuhören natürlich sofort die Gedanken in Richtung „Exodus“ ,“Destruction „ ….. etc . gehen , ist echt schon ganz fest vorprogrammiert .Gerade was den gesamten Songaufbau betrifft ,gibt es hier nun absolut nichts ,was man nicht schon mal irgendwo ,irgendwann von ner anderen Band gehört hat .Aber irgendwie kann einem das dennoch irgendwie egal sein ,denn das ,was die hier an den Mann bringen ,ist wirklich grundsolider und vor allem handwerklich überzeugender Thrash Metal der alten Schule ,welchen man sich getrost auch nen paar Mal mehr reinziehen kann .Neben den neun ursprünglichen Songs ( welche zum Glück nicht Sound technisch nachbearbeitet wurden ) , gibt es hier noch vier der Songs ,welche man erneut im Studio eingespielt hat ,und denen einen etwas anderen Anstrich verpasst hat . Überarbeitet wurde ebenfalls das Booklet ,in welchem man mit ner ganzen Masse an Bildmaterial die 15 jährige Bandgeschichte Revue passieren lässt .Zusätzlich zum  CD Re-Release können sich alle Vinyl Freaks das Teil in streng limitierter Auflage ebenfalls noch an Land ziehen .Ne durchaus als schnucklig zu bezeichnende Scheibe ,welche einen auf jeden Fall bestens in alte Zeiten zurückversetzen kann . ( LEO )
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                                                                                                              SUPERSEED – „SUPERSEED“
Das Cover erinnert irgendwie sofort an ne Band ,die in Richtung Psychedelic oder Stoner Rock gehen könnte .Und ganz so falsch liegt man dann mit dieser ersten Vermutung nicht ,auch wenn Stoner Rock Klänge hier nun absolut nicht vertreten sind .Die 2017 gegründete Truppe aus dem Westen Englands bescheren uns hier ihr Debüt ,welches sich auch nach mehrmaligem Genuss eher recht schwer musikalisch einordnen lässt .Denn was die hier in den gebotenen 16 Songs darbieten ,umfasst ein doch recht breites Betätigungsfeld an musikalischen Einflüssen .Recht außergewöhnlich ist ohne jeden Zweifel da auch schon mal die Tatsache ,dass hier mit drei Gitarristen gearbeitet wird und sich ebenfalls drei der Mannen gesanglich präsentieren .Da kann man ohne jeden Zweifel so einiges an Abwechslung erwarten .Und folgerichtig zeigt man sich dann  vom Sound her ,alles andere als eintönig  .Trotz der drei Gitarren ,fährt man hier nur ganz selten mal ein richtig hartes Brett .Vielmehr werden hier die unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse aus dem alternativen Rockbereich ,leichtem Britpop, Grunge und Psychedelic Rock zu einem Gesamtpacket geschnürt ,welches ohne jeden Zweifel wirklich ganz gut ins Ohr geht und sicherlich absolut Radio tauglich erscheint .Teils leicht mit nem eher etwas poppigen Arrangement versehen , gibt es hier durchaus den einen oder anderen Song ,welcher doch so einen gewissen Hit Faktor mit sich bringen kann .Obwohl die einzelnen Songs nun wirklich musikalisch verdammt mannigfaltig gestaltet sind und auch vom Songaufbau alles andere als nen Gleichklang mit sich bringen ,finde ich irgendwie dennoch keinen einzigen Song ,welcher sich nachhaltig bei mir ins Gedächtnis einprägen kann bzw .wird .Dafür ist die doch fast durchgehende eher etwas melodiöser gestaltete Vorgehensweise doch irgendwie zu gleichbleibend .So ein richtiger harter ,schneller und schwerer Ausreißer hätte der Scheibe ohne jeden Zweifel verdammt gut getan .Obwohl sich nun gesanglich drei Leutchen betätigen ,ist deren Ausdrucksweise leider nicht so dermaßen verschieden ,wie man sich das vielleicht gewünscht hat . An manchen Stellen erinnert mich der Ausdruck recht stark an den ollen Ozzy ,was so gesehen sicherlich schon fast als etwas „kultig“ anzusehen ist .Vielmehr aber nun aber auch nicht ! Fest steht ,das die Band hier musikalisch einen doch etwas ungewöhnlicheren und nicht unbedingt trendigen Weg eingeschlagen hat . Für den allerersten Einstieg in das Musikbusiness ist das Teil aber dennoch wirklich recht gut und vor allem solide  geworden. Wer mal wieder nen paar interessante Klänge an seine Lauschlappen lassen will ,welche sich alles andere als super typisch darstellen ,kann hier getrost mal nen Ohr riskieren . ( LEO )
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                                                                                                         GOREGONZOLA – “DICK IM GESCHÄ’FT”
Was für ein geiler Bandname . Da stehen meine Erwartungen echt schon mal ganz weit oben .Mal sehen ob die 5 Burschen aus Schweinfurt da meine Erwartungshaltung auch befriedigen können ? Und man kann, wenn man sich so die 17 tödliche Death/Grind Auswüchse voll reinhämmern lässt , getrost JA sagen .Denn was die hier permanent auf den Zuhörer niederprasseln lassen ,hinterlässt nix weiter ,als das totale Trümmerfeld . Trotz der absolut brutal wütenden rhythmischen Grundbasis der einzelnen Songs ,tauchen aber auch hier vereinzelt mal nen paar ganz leichten Passagen auf ,bei denen man dann doch auch mal etwas den Fuß vom Gas nimmt ,um dem Zuhörer mal nen Moment der „Entspannung“ zu gönnen . Dennoch kommt es hierbei absolut niemals zum Stillstand .Zwei Songs ,welche für mich doch recht stark aus dem Geschehen herausragen sind zum einen „WxKxFxMxS“ .Das ist mal so ne „Bolt Thrower“ like ,verdammt satte, deftige und stampfende Death Nummer ,welche dich im wahrsten Sinne des Worte „ unangespitzt in den Boden  rammen „wird / kann .Da hingegen verbreitet der zweite hervorstechende Song  „Manisch Progressiv“ zum Ende hin schon ne recht atmosphärische Stimmung, welche für meine Ohren da vielleicht auch so nen klitzekleinen Black Metal Einschlag rüberbringt .So ein kleiner dunkler Einschlag ist dann vielleicht auch noch bei den teilweisen leicht mies keifenden, höheren Gesangsdarbietungen zu verzeichnen ,welche sich hierbei natürlich mit fetten tiefen Growls abwechseln .Zum Ende hin kann man eigentlich nur noch sagen ,das hier ist richtig schön groovendes ,enorm fettes Geballer ,mit welchem man ohne jeden Zweifel mal wieder die Lauschlappen freiblasen kann . ( LEO )
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                                                                                                              WORM CLUSTER – “WURM LASTER”
So wirklich eilig scheint es die aus Ulm und Stuttgart stammende Metaltruppe ja nicht gehabt zu haben ,die weltweite Metalgemeinde mit ihren musikalischen Darbietungen aufmischen zu wollen .Denn obwohl die sich nun bereits 2011 aktiviert haben ,Live mäßig auch aktiv waren ,hat man es erst dieser Tage mal geschafft ,seine musikalischen Fähigkeiten in Form einer Demo CD zu verewigen .Hat sich das lange warten und üben nun gelohnt ?Durchaus ,denn schon der allererste kleine Check sorgt , zumindestens bei mir ,für fast schon so etwas wie Freude .Geiles Cover ,was ich in dieser Art bisher nur von den Bombenlegern TOO MANY ASSHOLE kannte .Das hat schon mal absolutes Potential ,um für genügend Gesprächsstoff zu sorgen und in die Kategorie kultig eingeordnet zu werden .Und auch musikalisch zieht man sich mit den hier gebotenen 6 Songs mehr als gut aus der Affäre .Ganz eindeutig von der Death Metal old school Fraktion angetan - mit starken Hang zur amerikanischen Ausrichtung - , zieht man hier recht geradlinig seiner tödlichen Wege und bringt rhythmisch gesehen genau den Sound mit sich ,welcher recht geradlinig in die Fresse haut und verdammt gut dazu geeignet ist ,mal wieder den Kopp so richtig kreisen zu lassen .Zwar ist das ganze Geschehen nun durchweg mit sehr eingängigen  ,eher typischen Riffs & Rhythmen gespickt und bietet keine wirklich großartigen Überraschungen ,aber dennoch wirkt das alles nicht wie ne totale Kopie .Denn gerade wenn man mal in die Versuchung gerät ,eher etwas experimentell und leicht progressiv wirkende Passagen mit einzustreuen ,zeigt sich auch mal so ein gewisser eigener Songcharakter .Sicherlich ist das Songwriting insgesamt gesehen ,so ziemlich typisch für diese Sparte gehalten ,keine Frage .Da ändern die ganz leicht thrashigen Ansätze dann auch wirklich nichts dran .Dennoch groovt die Scheibe richtig gut und geht alles andere als völlig spurlos an einem vorbei . Wer auf ne verhältnismäßig einfache gestrickte Dosis tödlicher Klänge abfährt ,welche technisch voll in Ordnung geht und auch das Potential hat ,für genügend Bewegung vor der Bühne zu sorgen ,der kann hier ohne wirklich große Bedenken zu haben ,zuschlagen . ( LEO )
https://wormcluster.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/Worm-Cluster-168482533641012/
http://www.metal-archives.com/bands/Worm_Cluster/3540406824
                                                                                          GOD DISEASE – “ DRIFTING TOWARDS INEVITABLE DEATH”
Die Finnen ,welche nun auch schon ein paar Jährchen an Bandbestehens ( 2013 ) auf dem Buckel haben ,legen hier erstmal nen komplettes offizielles Album im CD Format  vor .Deren bisherigen offizielle Veröffentlichungen waren  nur EP’s ,wobei deren letztes Lebenszeichen nun auch schon nen paar Jahre her ist ( Rebirth of Horror 2016 ) . So enorm dunkel ,düster und bedrohlich wie sich die aktuellen 8 Songs hier präsentieren ,zeigt sich auch schon ihre geniale Covergestaltung .Absolut passend und aussagekräftig !Musikalisch bewegt man sich in einem Terrain ,welches einerseits tief im old school Death Metal Bereich angesiedelt ist , andererseits aber auch enorm vom Doom Metal geprägt wird . Zwar nicht übermäßig doomig schleppend gestaltet , walzt man dennoch ganz schön schwer durch das gesamte Geschehen. Eher selten tauchen hierbei mal so richtig schnelle ,brutalere Death Metal Einschläge auf . Hauptaugenmerk liegt hier ganz eindeutig auf das schwere dunkle Riffing .Hierbei werden aber auch immer mal wieder einige melodischen Akzente gesetzt - wobei insbesondere die leichten Gitarrensolis teils etwas verspielter ,teils schon psychedelisch anmutend rüberkommen .Dennoch überwiegt bei der gesamten Gestaltung ganz eindeutig die Schwere und Brutalität .Insgesamt schaffen die es auf jeden Fall ,eine Atmosphäre zu erschaffen , welche sämtliche Körperregionen durchziehen wird und kann . Deren Sound drückt schon ganz schön aufs Gemüt und hat durchaus schon nen gewaltigen Einfluss auf deinen derzeitigen seelischen Gemütszustand .Auch wenn die Finnen hiermit sicherlich nun nichts absolut Außergewöhnliches an den Start gebracht haben ,überzeugt deren Leistung dennoch auf ganzen Linie und wird bei allen Anhängern der Death/Doom Sparte ohne jeden Zweifel auf absolutes Wohlgefallen stoßen . ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
 
                                                                                            HAMMER      OBSCURE INFINITY – „ EVOCATION OF CHAOS“
War ja nun echt gespannte , was die Rheinland pfälzische Todestruppe auf ihrem aktuellen Output so alles im Angebot hat .Fest steht anfangs auf jeden Fall schon mal ,das sowohl deren Fans wie auch die Anhängerschaaren von ner anspruchsvollem Death Metal Mucke, an diesem Teil absolut nicht vorbeikommen werden .Denn „ Evocation Of Chaos“ist ne astreine Compilation ,auf der sich jede Menge an Raritäten und teilweise unveröffentlichtem Material befinden .Gerade für die Leute unter euch ,welche noch immer nicht dem old school Spirit vom Vinyl verfallen sind ,wird dieser Silberling mehr als hervorragend in die Sammlung passen .Mit satten 16 Titel und ner Spielzeit von 70min . versehen ,kriegt ihr hier die absolute Vollbedienung in Sachen klassischen Death Metal ,welcher hierbei sogar vereinzelt mal leicht black metallische Anleihen mit sich bringt .Hierbei schaffen die es dann sogar ,sich doch in einer recht frischen und eigenständigen Form darzustellen ,welche sowohl skandinavische , amerikanische wie auch europäische Einflüsse aus dem Death Metal Bereich mit sich bringt .Technisch verdammt weit oben angesiedelt ,zeigt man sich in erster Linie sehr Mid Tempo lastig, ohne hierbei jedoch auch außer Acht zu lassen ,immer wieder das Tempo hochzuschrauben und sich so absolut Headbanger freundlich in Szene zu setzten .Das Teil macht echt verdammt Laune und bietet ne durchaus breite Palette an Abwechslung .Halt ganz genau so ,wie man es sich wünscht und wie man es braucht .Langeweile kommt hier zu keiner Sekunde auf .Definitiv wieder mal ne richtig klasse Veröffentlichung aus dem Hause „FDA“ ,die keinerlei Wünsche offen lässt und sich hervorragend dazu eignet ,den ganzen Alltagsscheiß mal wieder von sich abschütteln zu können . ( LEO )
FDA Records  Rico Unglaube Am Hafen 2  16269 Wriezen     contact@fda-records.com   https://www.facebook.com/FDAREC/    https://fda-records.com/de/
 
                                                                                            HAMMER         DURAMATER – “ ROTTEN PORN GORE”
Ihr steht auf brutalste und dreckigste Mucke … dann nichts wie ran an den Speck .Denn das ,was euch hier in den nächsten guten 25  min .erwartet ,wird jeden Extremmetalmenschen auf enormste anmachen .Nicht das die beiden  (Matze von Meatknife und Mike ex Bowel Evacation)  das Genre neu erfinden ,aber so ,wie die sich hier präsentieren ,ist das mehr als überzeugend und macht vor allem enorm an . Das die beiden es richtig drauf haben ,haben die ja nun schon mehr als überzeugend mit  ihren Bands gezeigt .Aber auf ihrem eigenen Debüt leben die sich völlig „abartig“ in der Porn-, Gore-,brutal Death Metal Welt aus .So ein brutaler ,wüster, dreckiger und „abartiger“ musikalischer Brocken ist mir schon seit Ewigkeiten nicht mehr unter gekommen .Natürlich wird hier schon mal verdammt stark auf „aussagekräftige“ Samples gesetzt ,welche teils schon mehr als krass „belustigend“ rüberkommen . Da frage ich mich echt immer wieder ,was die wohl für Filmchen in ihrer Sammlung stehen haben…! Obwohl hier nun wahrlich nicht mit den Samplerbeiträgen gespaart wird ,wirkt es dennoch nie überladen ,geschweige denn ,in irgend eine Weise nervend .Erstaunlicher Weise zeigt man sich da aber bei der Covergestaltung eher mehr als zurückhaltend und trumpft so gar nicht mit den sonst so typischen Genre Gestaltung Klischees auf .Schade ,ich stehe voll auf solch Gestaltungen ! Aber drauf geschissen ,was in erster Linie ja nun zählt ist die Mucke . Und da gibt es das absolut volle Programm .Vollgepumpt mit hämmernden Drums und ner Unmenge an richtig schweine derben, geilen metallischen Riffs ,bleiben hier absolut keine Wünsche offen .Ummantelt mit jeder Menge Groove ,setzt man hierbei nicht immer auf den totalen Abriss ,sondern stampf auch immer wieder wie ne „wild gewordene Sau“ ,im Mid Tempobereich, durch die extremen Gefilde . Das macht einfach nur verdammt Laune ,was einem hier entgegen hämmert – geil . Im fast schon tierischen Bereich angesiedelt , werden dann natürlich logischer Weise hier die Stimmbänder malträtiert .Ob das hier allerdings „echte“ menschliche Töne sind und man nicht doch auf diverse technische Hilfsmittelzurückgegriffen hat ,kann echt bezweifelt werden .Denn das Geröchelt ist für mich wirklich mit das Extremste ,was so bisher in meine Gehörgänge dringen konnte .Einfach nur super genial abgefuckt !So gut wie jeder der hier angebotenen10 Songs + Hidden Tracks ist mehr als bestens dazu geeignet , ne volle Abrissparty starten zu lassen ,welche man ohne jeden Zweifel, nicht ohne irgendwelche Blessuren davon zu tragen ,überstehen wird . Die absolute Pflichtveranstaltung für die Extremsten der Extremsten unter euch ! ( LEO )
Clabasster Records   https://www.clabasster-records.de/
 
                                                                                                    HAMMER     MEATKNIFE – “ JUNKY TOWN
Obwohl die Emdner nun schon mit nen richtig fetten Haufen an diversen Veröffentlichungen vorweisen können  ,habe die sich aber dennoch über all die Jahre hinweg ihren vollkommenden Undergroundstatus erhalten und scheißen auch mit ihrem aktuellen Gehörgang Massaker ganz gewaltig auf irgend einen Trend oder irgendwelche Klänge ,die sich gerade wirklich gut vermarkten könnten .Ziemlich geradlinig und kaum mal zu nem Kompromiss bereit ,zeigt man auch bei seinen aktuellen 16 Gewaltorgien ,was es bedeutet ,sein Herz und seine Seele ganz dem Brutal Death Metal verschrieben zu haben . Das hierbei kaum mal einer der Songs die 3 min . Grenze überschreitet , ist zwar fast Programm ,aber ganz genau richtig .Denn wie heißt es so schön : „ In der Kürze liegt die Würze „. Und da haben die dannauch die leckersten und deftigsten Rhythmen mit eingebracht  ,welche man braucht ,um richtig abgehen zu können .Obwohl die hier nun ohne jeden Zweifel die volle gewaltige Abrissbirne kreisen lassen ,findet sich aber auch immer noch genügend Platz ,sau derbe Slam Parts und ne enorm fette Portion an groovenden Mid Tempo Parts  mit einfließen zu lassen .Das man hierbei teils dann auch schon mehr etwas in den  Goregrind Bereich eintaucht ,ist gerade für meine Lauschlappen eine wahre Wohltat .Natürlich finden Samples und Intros auch hier ihren festen Platz ,wobei die dann aber eher kurz und knapp gehalten werden, aber dennoch auch teilweise für nen echt breites Grinsen sorgen können . Zieht euch mal solch Stücke wie „ Clap Crack Song „ oder auch „Golden shot“ rein – einfach genial .Genau das sind solch verdammt „nette“ und belustigende Stücke ,bei dessen Livedarbietung ohne jeden Zweifel voll die Fetzen vor der Bühne fliegen werden .Die haben irgendwas von nem „Kinderlied „ ,mit nem sau geilen satten Rhythmus und locker lustigen Melodien ,welche sofort in sämtliche Körperregionen eindringen werden .Das man aber nicht nur vollkommen seine Instrumente bis aufs äußerste malträtieren kann ,zeigt sich dann auch mal beim Song 7 „ Sicko s paradise“.Da gibt es ein paar kürzere Gitarrensolis ,in welchen man sich ruhiger ,verspielter schon fast etwas „progressiv“ anmutend darstellt .Geil gemacht ! Das man hierbei zum großen Teil im tiefen, teils etwas verzerrten Growlgesangsbereich hantiert ,ist eigentlich fast schon logisch .Dennoch gibt es aber auch hier gelegentlich mal ein paar anderweitige Ausdrucksformen ,welche dann doch noch für nen bissel was an Auflockerung und Abwechslung sorgen .Mucke mäßig haut das Teil absolut rein ,zumal die Produktion auch Hammer mäßig fett geworden ist .Bleibt nur noch eins zu sagen : „ Lasst diesen  gnadenlosen musikalischen Gewaltakt über Eure Köpfe hinwegfegen“ . ( LEO )
Clabasster Records    https://www.facebook.com/ClabassterRecords/    https://www.clabasster-records.de/
 
                                                                                                               KADINJA – „ SUPER 90 „
Da macht sich doch mal wieder ne Band auf den Weg ,das ganze Musikbusiness mit doch etwas anderen Klängen aufzumischen und somit auch in gewisser Weise mal wieder für etwas frischeren Wind zu sorgen .Denn was die 2013 gegründete französische Truppe hier mit ihren 11 Songs vom Stapel lässt ,ist qualitativ gesehen auf jeden Fall schon mal top und sorgt so in einigen Momenten bei mir doch für etwas Verwunderung und Überraschung .Erstmals für mich taucht in der Beschreibung ihrer Mucke hier der Begriff „Djent“ (Der Begriff beschreibt einen bestimmten, hart angeschlagenen, abgedämpften Akkord an der Gitarre) auf ,mit welchem unsereins, ehrlich gesagt ,nun so überhaupt nix anfangen kann. Dennoch merkt man recht deutlich ,dass sämtliche Stücke hier mit Gitarrenspiel durchzogen ist ,was man so bisher wirklich noch nicht großartig irgendwo anders vernommen hat und sich wirklich als recht unbekannt darstellt .Aber um es vielleicht etwas einfacher beschreiben zu können ,würde ich das hier als ne Mischung aus  technischem Prog Metal und ner gehörigen Portion an Metalcore Einflüssen beschreiben ,wobei gerade die progressiven Anteile schon fast mehr einen experimentell anmutenden Charakter haben .Denn hier wird doch ,gerade bei der Rhythmusführung , recht „wüst“ gearbeitet ,so das man echt etwas Probleme hat ,hier mitzukommen und nicht irgendwie den musikalischen Faden zu verlieren. Ist schon ne ganz schön vertrackte Spielweise ,was einem hier in die Gehörgänge dringt .Dabei stehen natürlich recht vordergründig die verdammt technischen und verfrickelten Riffs der Gitarren ,welche durchweg die gesamte Mucke enorm prägen .Obwohl hierbei recht stark mit einer eher etwas gefühlvoller Melodienführung gearbeitet wird ,wird aber auch immer wieder durch so richtig derbe Metalcore Einschläge genügend Druck und Power aufgebaut ,um die Songs nicht ne stupide Langeweile abdriften zu lassen. Das Songwriting ist schon so aufgebaut ,dass es immer wieder was neues ,unerwartetes zu erhaschen gibt .Und so zeigt sich dann auch der Gesang im Wechselformat zwischen aggressiven Growlings und klaren Shoutings .Ne recht interessante Veröffentlichung ,welche allerdings beim Zuhörer so einiges an  Konzentration abverlangt ,um hier wirklich in die Tiefen des musikalisches Schaffens der Franzosen eintauchen zu können . ( LEO )
Gordeon Musik Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
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                                                                                                               YERÛŠELEM - – „ THE SUBLINE”
Das ist ja mal wieder eine völlig andere Form der musikalischen Unterhaltung .Wobei man hier nicht mal wirklich von „Unterhaltung“ sprechen darf ,da es in den
gesamten 37 Minuten  Spielzeit viel mehr in Richtung hypnotischer, bedrückender und eiskalten Stimmung geht und man von einer Atmosphäre umschlungen wird ,welche einen eher in die tiefsten seelischen Abgründe ziehen kann bzw .wird. Bandkopf Vindsval und Keyboarder/Elektroniker W.D. Feld erschaffen hier eine verdammt starke avantgardistisch und experimentell anmutende Soundlandschaft ,welche sowohl durch Härte ,aber auch durch ein verträumt melancholisches Ambiente besticht .So ganz leicht mit Black Metal Elementen behaftet ,reichert man den Sound mit Industrial Elementen an und lässt insbesondere Drumcomputer Klänge mit einfließen .Und gerade diese sind es dann auch ,welche das gesamte Geschehen enorm stark prägen .Mit ner leicht monoton wirkenden Rhythmik durchzogen ,schaffen die es hierbei ,ne enorm kalte Atmosphäre aufzubauen ,welche wirklich bis ins tiefste Innere dringt und bei dir zu jeder Sekunde für nen kalten Schauer wirkt .Vor deinem inneren Auge tun sich hier Welten auf, welcher an Trostlosigkeit ,Kälte aber dennoch enormer Schönheit kaum noch zu erklären sind .Obwohl die Klänge des Drumcomputers hierbei vorrangig agieren ,werden dennoch hier auch die unterschiedlichsten Gitarrenriffs mit eingebracht . Und gerade dies sind es dann auch ,welche dem gesamten Geschehen so ein gewisses leichtes nordisches Black Metal mäßiges Ambiente verleihen .Gesangstechnisch arbeitet man zwar eher etwas hintergründig ,ohne jedoch deren unterschiedlichsten Ausdruckscharakter im gesamten Geschehen in irgendeiner Weise „untergehen“ zu lassen .Obwohl sicherlich „ The Subline” nicht unbedingt ein wirklich einfach zugängliches Album geworden ist und man sich hier ohne jeden Zweifel erst einmal „reinhören „ muss ,wird es da draußen unter Euch genügend Leute geben ,die darauf voll abfahren werden und die Klasse dieser eiskalten, bedrückenden und atmosphärischen Geschehens schätzen und lieben werden . ( LEO )
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
Soulfood     http://www.soulfood-music.de/
Debemur Morti    https://www.debemur-morti.com/en/
 
                               FU 51
 
                                                                                                               EXTREM LIEDERMACHING ( A5 deutsch )
Irgendwie habe ich dieses Mal wirklich keinen echten Plan ,was ich zu Dirks kleiner Lektüre so großartig schreiben sollte ,zumal es in musikalischer Hinsicht bestimmt nur wenige unter unseren Lesern geben wird , die gerade in musikalischer Hinsicht hiermit so riesig was anfangen können .Denn wie man es von dem „Liederfreund „ kennt ,widmet man sich fast durch und durch der Liedermacherszene .Gut ,für den Metalfan gibt’s mit dem SEED OF AGONY Interview auch ansatzweise was geboten ,aber das war es dann auch schon .Ansonsten finden sich halt diverse Beiträge von und über Kai Klose Clue ,Sebastian Hackel,Marius ,ne  Buchvorstellung „Ein deutsches Mädel „und diverse anderweitige Beiträge hier wieder .Wer sich durch den Inhalt angesprochen fühlt ,kriegt auch hier dieses mal wieder nen CD’r Sampler mit den verschiedensten Interpreten dieser musikalischen Sparte geboten. ( LEO )    https://extrem-liedermaching.de.tl/   extremliedermaching@gmx.de
                                                                                                               EXTREM LIEDERMACHING ( A5 deutsch )
Irgendwie habe ich dieses Mal wirklich keinen echten Plan ,was ich zu Dirks kleiner Lektüre so großartig schreiben sollte ,zumal es in musikalischer Hinsicht bestimmt nur wenige unter unseren Lesern geben wird , die gerade in musikalischer Hinsicht hiermit so riesig was anfangen können .Denn wie man es von dem „Liederfreund „ kennt ,widmet man sich fast durch und durch der Liedermacherszene .Gut ,für den Metalfan gibt’s mit dem SEED OF AGONY Interview auch ansatzweise was geboten ,aber das war es dann auch schon .Ansonsten finden sich halt diverse Beiträge von und über Kai Klose Clue ,Sebastian Hackel,Marius ,ne  Buchvorstellung „Ein deutsches Mädel „und diverse anderweitige Beiträge hier wieder .Wer sich durch den Inhalt angesprochen fühlt ,kriegt auch hier dieses mal wieder nen CD’r Sampler mit den verschiedensten Interpreten dieser musikalischen Sparte geboten. ( LEO )    https://extrem-liedermaching.de.tl/   extremliedermaching@gmx.de
                                                                                                               EXTREM LIEDERMACHING ( A5 deutsch )
Irgendwie habe ich dieses Mal wirklich keinen echten Plan ,was ich zu Dirks kleiner Lektüre so großartig schreiben sollte ,zumal es in musikalischer Hinsicht bestimmt nur wenige unter unseren Lesern geben wird , die gerade in musikalischer Hinsicht hiermit so riesig was anfangen können .Denn wie man es von dem „Liederfreund „ kennt ,widmet man sich fast durch und durch der Liedermacherszene .Gut ,für den Metalfan gibt’s mit dem SEED OF AGONY Interview auch ansatzweise was geboten ,aber das war es dann auch schon .Ansonsten finden sich halt diverse Beiträge von und über Kai Klose Clue ,Sebastian Hackel,Marius ,ne  Buchvorstellung „Ein deutsches Mädel „und diverse anderweitige Beiträge hier wieder .Wer sich durch den Inhalt angesprochen fühlt ,kriegt auch hier dieses mal wieder nen CD’r Sampler mit den verschiedensten Interpreten dieser musikalischen Sparte geboten. ( LEO )    https://extrem-liedermaching.de.tl/   extremliedermaching@gmx.de
                                                                                                   HAMMER       L’IRA DEL BACCANO – „SI NON SEDES IS … LIVE  MMVII“
Ich stehe auf so‘n Scheiß .Es muss nicht immer krachen und ballern ,so das einem das Trommelfell fast platzt .Ne ,es können durchaus auch mal ruhigere Töne sein ,welche einen dennoch sehr beeindrucken und vor allem überzeugen können . Und genau so nen leckeren Mucke wird uns hier geboten. Ganz weit weg von irgendwelchen kommerziellen oder trendigen Gedanken, entführen uns die Herrschaften hier viel mehr in eine längst vergessene Zeit und nehmen uns mit auf ihre spacig /doomige Zeitreise ,welche aber dennoch auch so einiges an  rockigen Versatzstücken mit sich bringt .Alle 5 Stücke legen hierbei ne satte satte Überlange an Spielzeit vor  ( reicht von 7 min .bis hin zu 18 min . ) ,in der man sich im wahrsten Sinne des Wortes ,“fast verlieren“ kann .Als Fundament dienen hierbei ,fast schon etwas  monumental anmutende Hardrockriffs und ein Synthesizersound ,dessen Ursprung man zweifelsohne in den kultigen 70’zigern wiederfindet . Das gesamte Instrumentalgeschehen wird dann noch mit einem sehr psychedelisch Anstrich versehen ,und „fertig“ ist ne Mucke ,welche einen seine vollständige Konzentration abfordert .Teils etwas verspielt wirkend ,bringen die hier aber klangtechnisch auch immer wieder so richtig abgefahrene Ideen mit ein ,welche einem beim Zuhören immer wieder aufs Neue überraschen können .Wer auf so einen richtig abgefahrenen instrumentalen Doom/Space Rock mit verdammt hohem Niveau steht , kann sich hiermit so ein echtes Meisterwerk in die eigenen vier Wände holen . ( LEO )
Gordeon Music Promotion /Subsound / Cargo
                                                                                                               EXTREM LIEDERMACHING ( A5 deutsch )
Irgendwie habe ich dieses Mal wirklich keinen echten Plan ,was ich zu Dirks kleiner Lektüre so großartig schreiben sollte ,zumal es in musikalischer Hinsicht bestimmt nur wenige unter unseren Lesern geben wird , die gerade in musikalischer Hinsicht hiermit so riesig was anfangen können .Denn wie man es von dem „Liederfreund „ kennt ,widmet man sich fast durch und durch der Liedermacherszene .Gut ,für den Metalfan gibt’s mit dem SEED OF AGONY Interview auch ansatzweise was geboten ,aber das war es dann auch schon .Ansonsten finden sich halt diverse Beiträge von und über Kai Klose Clue ,Sebastian Hackel,Marius ,ne  Buchvorstellung „Ein deutsches Mädel „und diverse anderweitige Beiträge hier wieder .Wer sich durch den Inhalt angesprochen fühlt ,kriegt auch hier dieses mal wieder nen CD’r Sampler mit den verschiedensten Interpreten dieser musikalischen Sparte geboten. ( LEO )    https://extrem-liedermaching.de.tl/   extremliedermaching@gmx.de
                                                                                                            LEMMY – EINE HOMMAGE ( Taschenbuch )
Das ist ne richtig geile kleine und schnucklige Lektüre geworden ,die sich verdammt locker und leicht liest und natürlich alles mögliche rund um unseren Kult“ Lemmy „ abhandelt .Dabei setzen sich der Inhalt aus den verschiedensten Meinungen/Gedanken der jeweiligen Autoren zusammen und deren Sichtweisen zeigen wirklich recht klar auf ,aus welchen unterschiedlichen Gründen Lemmy nun zu einer der absoluten Kultfiguren in den verschiedensten musikalischen Szene geworden ist .Natürlich merkt man auf den insgesamt 90 Seiten ganz klar ,dass hier Motörhead Fans und Kennern am werkeln waren .Die insgesamt satten 21 unterschiedlichsten Beiträge ,lesen sich hierbei echt richtig gut und schaffen es tatsächlich ( wenn auch eher manchmal leider etwas zu kurz ),einem der absoluten Größen des Musikbusiness ein richtiges Denkmal zu setzen .Richtig geil und alles andere als standartmäßig ist für mich auf jeden Fall  das super locker geführte und durchaus etwas persönlichere Interview von Joachim Hiller. Auch die sehr persönlich geschriebenen Live Eindrücke ,welche man bei Lemmy & Co gesammelt hatte ,sind mehr als unterhaltsam .Leicht bestückt mit diversen Bildcollagen und anderweitigem Bildmaterial ,gib es zum Schluss noch ne kurze Vorstellung aller hier im Buch vertretenen Schreiberlinge . Insgesamt gesehen ist die kleine Lektüre wirklich richtig gut geworden ,auch wenn man ohne jeden Zweifel auf dem Büchermarkt jede Menge anderer Veröffentlichungen über Lemmy findet ,welche sich ausführlicher und repräsentativer darstellen . ( LEO )
Dialog-Edition & Trikont Duisburg      https://www.dialog-edition.de
                                                                                                                       ARTEFUCKT – „ STIGMA“
Auf der zweiten Scheibe der Rocker aus dem Ruhrgebiet gibt es mal wieder musikalische Kost ,welche ohne jeden Zweifel in den letzten Jahren enorm zugenommen hat und für mich selbst nur noch den Anschien erweckt ,als würde man ganz einfach versuchen ,sich noch ein großes Stück vom Deutschrock Kuchen abschneiden zu wollen . Ich will ja nun überhaupt nicht abstreiten ,das die Burschen es rein von der Instrumentenbeherrschung echt drauf haben und sich auch sicherlich im Bezug aufs Songwriting alles andere als blöd anstellen .Aber so ,wie das hier halt rüberkommt ,wirkt das doch eher alles sehr typisch für diese Sparte .So großartige Innovationen oder Absonderlichkeiten entdeckt man nirgends .Vielmehr werden hier 13 Titel + Bonussong geboten ,dies sich als enorm trendig kommerziell entpuppen .Richtig schön rocken tun die Songs ja , wobei da sicherlich auch so einzige Stücke dabei sind ,welche einen durchaus großen Hitfaktor aufweisen .Mit ner leichte punkigen und metallischen Attitüde versehen, rocken die doch verdammt gut los und werden damit bei ner Livedarbietung auch ohne jeden Zweifel dafür sorgen ,das vor der Bühne so richtig gut was abgehen wird .Das steht völlig außer Frage . Allerdings ist es letztendlich dann leider wirklich so ,dass man über weite Strecken absolut das Gefühl hat , das alles schon mal gehört zu haben .Zwar stellt sich nun nicht unbedingt Langweile ein ,wenn man sich das hier reinzieht ( als Abwechslung gibt’s hier natürlich auch mal ne Ballade ) ,aber irgendwie fehlt hier halt absolut die eigene Note und vor allem der Mut ,sich mal an irgendwas neues heranzuwagen . Wer klassische typischen Deutschrock ganz oben auf seiner Favoritenliste zu stehen hat ,wird hiermit dennoch vollkommen zufrieden gestellt werden . ( LEO )
Gordeon Music Promotion /Rookies & Kings / Soulfood
                                                                                                                   KRACHMANIFEST # 3 ( A4 deutsch )
Ich bin ja echt baff ,die beiden Nürtinger reißen eine Ausgabe nach der anderen runter, so dass es unsereins fast schon etwas „peinlich „ ist ,so irgendwie gar nicht richtig aus dem Arsch zu kommen !!!! Und wenn ich das Teil so erst einmal nur durchblättere – absoluter Respekt ,was die hier auch dieses Mal wieder alles zusammen getragen haben .Unter Mithilfe von Schreiberkollege "Gerste" (ehemals Campaign for Musical Destruction Zine)zeigen sich die über 90 Seiten auch hier wieder absolut vollgepackt mit derbsten Undergroundstoff ,welcher dich streckenweise echt vom Hocker hauen kann . Das einfache ,übersichtliche ,saubere und mit so nem leichten old school Ambiente versehene Layout ,macht sich hierbei natürlich absolut bestens ,so dass selbst meinereins hier keine Lesehilfe braucht . Kommen wir mal gleich zu den ganzen netten Gesprächsrunden …ich bin immer wieder echt begeistert ,wie ausführlich und tiefgehend diese ausfallen .Nix mit Standardgelaber ,sondern immer mit jeder Menge Hintergrundwissen gespickt , gestalten die sich enorm informativ und „locker vom Hocker „ . Schon alleine hier merkt man mehr als deutlich ,mit wie viel Enthusiasmus, Herzblut und Überzeugung man hieran arbeitet. Sollte dennoch irgendwer Zweifel daran haben , das hier Leute am Schreiben sind ,welche ganz genau wissen worüber sie reden ,der wird spätestens dann bei der Reviewrubrik überzeugt werden .Denn so tiefschürfend und ausführlich ,wie man hier über diverses Vinyl- ,Zine- und CD Material „herzieht“ , setzt schon ne ganze Masse an Allgemeinwissen voraus .Frei Schnauze wird hier niemals rumgeschleimt ,sondern knallhart bewertet und auch niedergemacht . Das hierbei die Reviews teilweise wirklich enorm lang geworden sind , zeugt einmal mehr davon ,wie intensiv man sich mit jeder einzelnen Veröffentlichung auseinander setzt . Geile Sache !Natürlich sitzen die Schreiberlinge nicht nur vom PC sondern sind auch verdammt aktiv ,was metallische Unternehmungen betritt .So gibt’s hier echt ausführliche ,teils recht lustige und enorm lockere geschriebene Abrisse über Festivals wie das  „A Sinister Purpose”, “Masters of the Unicorn” oder dem “ Morbid Catacombs” .Macht echt verdammt Laune ,sich deren Liveerlebnissen zu widmen .Wer dann noch mehr an Liveabrissen benötigt ,für den gibt‘s es dann noch nen ganz leckeres und ausführliches Tourtagebuch von „Violent Frustration“ . Hat man es dann geschafft ,das ganze Heft durchzuackern ,sitzt man doch erst einmal da ,und muss seine Gedanken ordnen ,um all das hier überhaupt so richtig zu checken bzw . zu verarbeiten .Ich kann hier nur meine „Hut ziehen „ und voller „Ehrfurcht „ abknienen .Definitiv das zur Zeit stärkste Zine ,welches hier in Deutschland sein undergroundiges „Unwesen „treibt .Die absolute Pflichtlektüre für jeden ,der noch den wahren Spirit der alten Metalszene in sich trägt und diesen  ohne irgendwelche Phrasen zu dreschen ,auch heutzutage auslebt. 3,50 € (zzgl. P&V) sind für den satten Wälzer ,eine der besten Investitionen ,welche ihr jemals getätigt haben werdet . ( LEO )
Interviews: Abjured (Grindcore), Abrasax Zine, Cannibal Ferox (Deathgrind ), Corrosive (Powerviolence ), Hässig (Crust/D-Beat), Necrophile (Death Metal), O (Blackened Postcore ), Occvlta (Black Metal ), Sacroscum (Black Metal ), Wreck (Grind/Powerviolence )
krachmanifest@gmx.net
                                                                                                                              SNOWFALL Nr . 8 ( A 5 deutsch )
Auf geht’s in die 8‘te Runde . SINT gehört nun absolut nicht zu den Leuten ,welche faul auf der Haut liegen und nichts mit sich anzufangen wissen .Mit recht gleichbleibender Beständigkeit sorgt er immer wieder dafür ,das bei Euch daheim keine Langeweile aufkommt und ihr Euch auch mal über Dinge des alltäglichen Lebens nen Kopf macht ,die so rein gar nichts mit Musik zu tun haben .Und gerade diese Beiträge sind es dann auch ,welche insbesondere sein Zine ausmachen .Sint lässt uns hierbei immer wieder tief in seine eigene Gedankenwelt eintauchen und gibt vor allem jede Menge an neuen Denkanstößen zu den unterschiedlichsten Themen ,welche ihm persönlich als wirklich wichtig erscheinen .Auch sein Mitschreiberkollege Maik Godau hat für diese Ausgabe wieder so einiges mit beigetragen .Richtig sau stark finde ich das kurze Comic  mit dem Namen  EVIL SCHRÖDER .Das hat mich gerade durch den richtig tiefschwarzen Humor  zum Lachen gebracht. Sein Beitrag  „Der Schlund der Kirchen“ zeigt dann einmal mehr auf , wie falsch und verlogen die Kirche bei uns eigentlich ist ,wenn es ums liebe Geld geht .Nicht weniger interessant ist das Kurzinterview mit ihm zum Thema  „Indizierung“ ,zumal ja gerade auch im extremeren Metalbereich dieses Thema ja nun doch desöfteren mal ansteht . „ Wir sind alle so mucho Macho…“ ist dann auch noch mal so ein „Gedankenspiel“ von Maik ,worüber man ganz gewiss auch mal etwas intensiver nachdenken kann .Was gibt’s noch ? Unter der Rubrik WISDOME OF THE DEAD präsentiert man Porträts und Gedanken zu/über Charles Darwin ,Erich Fromm, Karlheinz Deschner und Anne Frank . Allerdings gibt es hier natürlich inhaltlich noch so einiges mehr ,worüber man sich so seine Gedanken machen kann/soll/muss ! Aber das Snowfall Zine wäre ja nun nicht komplett ,wenn’s nicht auch musikalisch nen bissel was im Angebot hätte .So hat man sich dieses Mal Speckmann von MASTER, Haubersson von REVEL IN FLESH und Lenny von ENDSEEKER gegriffen ,um die hier nach allen Regeln der Kunst auszuquetschen . Sint’s musikalische ,wie auch Lesestoff mäßige Geschmäcker ,kann man dann noch ganz klar durch diverse Reviews ausmachen und erkennen .Obwohl ich ehrlicher Weise ja immer wieder zugeben muss ,das Sint mich inhaltlich wirklich immer sehr fordert und ich sein „Paperzine oft he living dead“ nicht gerade durchweg als ne leichte Kost ansehe ,gebührt ihm immer wieder meine absolut volle Anerkennung .Denn auch das ,was er dieses mal wieder auf seinen knapp 80 Seiten, im leichten  Cut and paste old school style zusammengetragen hat ,findet man sonst nirgends in irgend einer anderen Printveröffentlichung . ( LEO )
SintGrimmizer333@web.de
                                                                                                               VATRA I SUMPOR  ( FINEPRINT PORTFOLIO)
Ein wirklich schnuckliges und sehr aufwendig hergestelltes künstlerisches Teil ,welche qualitativ gesehen ,in dem obersten Bereich angesiedelt ist .Am ehesten sollte man diese Mappe sicherlich als eine Art der Präsentations-/Arbeits- /Bewerbungsmatte des Künstlers Marko Marov  ansehen ,welcher hier 14 seiner Arbeiten im Bildformat präsentiert .Der kroatische Künstler ,welche unter anderen schon Cover für „Abigal“ ,“Bestial Raids“, „Satan's Satyrs „  …. gestaltet hat ,gibt uns hier einen kleinen Überblick über sein Schaffen  .Und ehrlich ,der Typ hat‘s drauf .Alle Bilder ,welche teilweise schon fast in Richtung Gemälden gehen, sind auf schwerer weißer Pappe ,einschließlich beidseitiger Mattlaminierung, festgehalten  worden. Im wirklich sehr künstlerisch anspruchsvoller, im  schwarz / goldfarbenen Präsentationskarte mit UV-Spot-Aufdruck gehalten ,ist diese Mappe auf nur 200 Exemplare limitiert ,welche natürlich auch eine handnummerierten Zertifikatskarte enthalten .Also ,ein absolutes Sammlerstück ,mit welchem ihr Eure Sammlung ohne jeden Zweifel so richtig bereichern könnt . Sicherlich ist der Preis von 20,- Euro + Porto  (2,60 Euro Deutschland / 3,70 Euro international ) nun nicht gerade als ein absolutes „Schnäppchen“ anzusehen ,aber schließlich steckt hier jede Menge Zeit ,Kraft ,Enthusiasmus ,künstlerisches Talent und jeder Menge an Kreativität drin , welcher man auf jeden Fall ,auch finanziell gesehen ,auf jeden Fall seine Wertschätzung bekunden muss .Ein Top Teil ,welches ohne jede Frage bei Euch da draußen mehr als verdammt gut ankommen sollte . ( LEO )
witchcraftmag@gmx.de
                                                                                                                             AQUELARRE ZINE #16 ( A 4 englisch )
Auch wenn man nun schon ein paar Jahrzehnte lang im internationalen Metalgeschehen involviert ist ,hat man noch lange nicht alles entdeckt ,was so im internationalen Fanzinebereich abgeht .Und so ist das aus Peru kommende  AQUELARRE ZINE für mich auch das absolute Neuland .Und schon das allererste Abchecken hinterlässt einen mehr als positiven Eindruck .Super geile Druckqualität, super Layout und natürlich das aller Wichtigste ,so richtig geiler starker Inhalt . Denn auf den 60 schwarz/weiß Seiten zeigt man von Anfang bis Ende zu vollen 100% seine Zugehörigkeit zum Underground deutlich auf .Zumindestens würde ich das voll behaupten ,da mir von den hier vorgestellten Bands wie Pheretrum, Demonomancer, Noisecore, Devotion, Evocation, Necrovomit, Temptum, Witchnight …eigentlich so gut wie keine geläufig ist .Gut ,mal abgesehen von Evocation ,welche mir doch schon ein klein wenig ein Begriff sind .Ansonsten wirken die anderen Bands aber echt eher verdammt exotisch auf mich .Rein Mucke mäßig gesehen ,beschränkt man sich hier nicht nur auf eine Linie ,sondern zeigt sich durchaus etwas breiter gestreut ,auch wenn sicherlich der Anteil der eher etwas „extremeren“ Bands hier überwiegt .Neben den Interviews gibt nen paar reine Bandvorstellungen ,ein Special über die ungarische Fanzineszene ,Werbung und natürlich auch nen bissel was an diversem Reviewmaterial . Und auch im Reviewbereich wird mehr als deutlich ,dass die Fahne des Undergrounds mit Stolz und voller Überzeugung getragen wird .Da findest du so gut wie nix an irgendwelchem Massen kompatiblem Zeugs ,sondern wirklich nur Material ,welches aus den Tiefen des Undergrounds entsprungen ist .Auf jeden Fall hat selbst meinereins hier auch wieder die eine oder andere Veröffentlichung  entdeckt ,welche man unbedingt mal antesten muss .Zu beziehen ist das lecker Teil hier bei uns in Germany über witchcraftmag@gmx.de  ( 6,50 Euro Deutschland /8,00 Euro weltweit inklusive Versand ) . Ansonsten könnt ihr auch aber auch direkt an  storms_896@hotmail.com oder aquelarreperu666@gmail.com wenden ,um das Teil abzugreifen . ( LEO )
https://www.facebook.com/pages/category/Magazine/Aquelarre-ZINE-229660470530656/
https://aquelarreperu666.blogspot.com/
                                                                                                                               TOUGH RIFFS MAGAZINE # 5 ( A 4 englisch )
Das dieses Zine ohne jeden Zweifle zu den angesagtesten und begehrtesten Zines weltweit gehört ,ist echt nicht verwunderlich .Denn das Teil hat ganz einfach gesagt ,absolute Klasse .In jedweder Hinsicht setzt sich diese Lektüre an die Spitze der favorisierten Fanzines für mich ,zumal gerade hier nun fast „nur“ die ganze extreme Muckesparte beackert wird und man in dieser Hinsicht niemals auch nur einmal einen Kompromiss eingeht .Soweit wie ich das jetzt auch mitbekommen habe ,ist diese Ausgabe wohl komplett überall schon vergriffen ,so das ihr da draußen ,bei Interesse ,Euch sicherlich irgendwie den Arsch richtig aufreißen müsst um noch irgendwo so ne Ausgabe ergaunern zu können .Richtig fett geht’s hier musikalisch auf den 52 schwarz weiß Seiten zur Sache ,wobei man eigentlich auch nicht groß erklären muss ,das Bands wie SUFFOCATION,TON, BLOOD INCANTATION,PROTECTOR PUNGENT STENCH, GORGUTS, AGORAPHOBIC NOSEBLEED oder auch CARDIAC ARREST hier wie „die Faust aufs Auge“ reinpassen .Logisch hierbei auch ,dass nicht nur rumgeplänkelt wird ,sondern man auch in die Details geht und da natürlich nen ganzen Arsch voll an Informationen rauszieht ,die man sonst vielleicht doch eher nicht bekommt .Vom Layout her wie immer super geil gemacht und so richtig schön old school mäßig zusammengesetzt .Obwohl man hier doch über weite Strecken mit recht großem Bildmaterialarbeitet ,passt das ganz einfach nur vorzüglich rein ,.Wer nach den fetten Interviews noch nicht genug Infos rausgezogen hat ,kann natürlich auch wieder in dem Reviewteil noch seinen Wissenshunger stillen .Dieser ist allerdings „nur“ Fanzines und Büchern gewidmet .Komischer Weise gibt’s hier absolut nix an Tonträgermaterial zu ersähen .Aber drauf geschissen ,da die ja nun doch irgendwie teilweise in nem Fanzine einfach nur zu viel Platz einnehmen ( wie beim FU ) und im Endeffekt auch irgendwo in den Weiten des worl wide web zu finden sind .Dennoch werdet ihr auch hier noch mit nem ganzen Haufen an aktuellen News rund um diverse Bands versorgt und selbst so ein  kleines bissel was an Werbung hat hier seinen angestammten Platz gefunden .Boooohhhh ,was soll man noch sagen .Bewegt Eure Ärsche gefälligst ,um  die satte Metallektüre doch noch irgendwo/irgendwie abzustauben .Super geiles Teil ! ( LEO )
https://www.facebook.com/toughriffs/    https://toughriffs.weebly.com/    toughriffs@gmail.com
                                                                                                                            TOUGH RIFFS MAGAZINE # 6 ( A 4 englisch )
Eins gleich vorweg ,diese Ausgabe des Zines ist zum Glück für Euch noch bei diversen Mailordern/Lables oder bei den Leutchen selbst ,bisher immer noch abzugreifen !Also ,gleich losstatten und bestellen ,bevor es zu spät ist ! Wie man es von diesem sau starken Teil nun fast schon „gewohnt“ ist ,präsentiert sich das Teil auf den 60 Seiten  auch wieder verdammt fett und spricht einen sowohl inhaltlich wie auch Layout technisch total an .Old school rules !Natürlich werden auch hier bevorzugt die extremeren metallischen Ausrichtungen beackert  . (SADISTIC INTENT, MERCILESS, ATHEIST, GOD MACABRE, ROTTREVORE…. )Über die inhaltliche Qualität der Interviews braucht man hier ja eigentlich nicht mehr viel zu sagen ,da man es ja bereits ebenfalls fast schon „gewohnt“ ist ,dass sich diese innovativ und abwechslungsreich gestalten. Neben den ganzen Gesprächsrunden gibt’s hier dieses Mal noch nen richtig geiles SLAYER Special zu entdecken . Neben den obligatorischen Bandvorstellungen ,nen bissel Werbung ,hat man bei dieser Ausgabe aber mal wieder noch einiges mehr zu bieten .Denn im Gegensatz zur Vorgängerausgabe ,taucht hier dann doch mal wieder so einiges an Reviews aus dem Tonträgerbereich auf ( inclusive eines Specials mit  Death & Black Metal EPs aus den 90’zigern ) .Komischer Weise sucht man dann allerdings diverse Zines oder Bücher vergeblich ! Mmmh komisch ,ist aber allen Anschein nach ,so von den Machern bewusst gewählt . Naja ,wie auch immer , ich sitzt jedenfalls auch hier wieder da ,bin irgendwie fast geplättet und kann meine Begeisterung für dieses Zine kaum noch zügeln . Für 6,50 Euro( Deutschland ) oder 8,00 Euro ( weltweit )+ P./V. sollte ihr das Teil auf jeden Fall schnellstmöglich bei  witchcraftmag@gmx.de  bestellen .Falls es da dann doch eventuell auch schon zu Lieferengpässen kommen sollte ,mal im world wide web nachforschen oder Euch direkt beim Zine https://www.facebook.com/toughriffs/    https://toughriffs.weebly.com/   toughriffs@gmail.com melden .  ( LEO )
                                                                                                                          DEADHEAD FANZINE #4/#5 (A 4 ,englisch, Reprints )
Wenn ich jetzt nicht völlig falsch liege ,feiert dieses malaysische Fanzine irgendwie wohl sein 13 jähriges Jubiläum, wobei es aber wohl seit längerer Zeit keine aktuellen Ausgaben mehr gibt .Ob das Jubiläum nun der Grund war ,diese beiden Ausgaben nun noch einmal als Reprint nachzulegen ,kann ich beim besten Willen nicht sagen .Sicher ist jedenfalls ,das ohne jeden Zweifel die Neuauflage kein „Griff ins Klo „ ist ,sondern wirklich gerechtfertigt erscheint . Denn das ist wirklich ein echt lohnenswertes Teil ,welches zwar nun alles andere als aktuelle Infos bietet ,aber dennoch bei Euch da draußen ,schon auf Grund der dort vertretenen Bands, der Qualität und des knietiefen Undergroundcharakters/-charme ,richtig gut ankommen wird . Da ich vor Jahren schon mal die Ausgabe 5 näher beleuchtet hatte ,kopiere ich das Review hier ganz einfach mal rein und beginne auch gleich mit dieser.
DEADHEAD FANZINE #5 – “THE FIFTH SECRECY”
Bin ja echt manches Mal mehr als erstaunt ,aus welchen Ecken der Welt hier teilweise super geiles Material eintrudelt .So nen A4 Fanzine aus Malaysia durfte und konnte ich ja bisher leider noch nicht in den Händen halten ,geschweige denn ,darüber auch mal was schreiben .Und bereits der erste Eindruck ist ,sprich ,wenn man das Teil austütet , mehr als positiv .Da schlägt einem gleich nen fast Hochglanz Farbcover entgegen .Zwar ist das Logo und auch die Bandnamen kaum zu entziffern ,aber um so gespannter kann man dann auf das inhaltliche sein .Und hier geht’s dann auch richtig straff und tief in die Undergroundgefilde ,wobei man sich auch verdammt einen beim layouten abgemüht hat .Ist schon streckenweise noch so richtig geil old school mäßig in Szene gesetzt ,was meinereins echt verdammt gut anspricht .Aber auch rein inhaltlich lässt man sich in keinster Weise lumpen ,und widmet sich durchgängig eher der etwas deftigeren Musiksparte .Auf satten 82 Seiten hat man wirklich so einiges an verdammt kultigen Material zusammengetragen .Schon alleine die Interviews mit EXUMER  ,REPULSION oder BEHERIT sind für mich die Obersahne und sollten unbedingt von euch zuerst angecheckt werden .Natürlich sind auch die anderen Gesprächrunden u.a mit RATOR  ,
SHACKLES ,NATE WILSON ,EMBALMED SOULS ,NAUSEANT , D’ZAI ,MARTYVORE, EMBRACE OF THORNS oder auch CHAINSAW nicht weniger interessant .Auffällig hierbei vor allen ,dass man die Bands kaum mal mit irgendwelchem Standartgequatsche quält , sondern verdammt tief in deren geheime Welt eintaucht .Das man in diesem Fanzine natürlich auch diverse Veröffentlichungen der metallischen Musikszene nicht zu kurz kommen lässt ,ist ja wohl absolut logisch .Hierbei wird aber strikt zwischen offiziellen und Eigenveröffentlichungen getrennt ,so dass jeder seine eigene Rubrik erhält .Insbesondere die Eigenveröffentlichungen -  und Fanzineabteilungen will ich euch sehr nahe legen .Denn hier tummelt sich so verdammt viel ,allen Anschein nach ,super interessantes und geiles Material , welches sicherlich kaum mal irgendwann den Weg zu uns nach Europa finden dürfte bzw. kann .Da bin selbst ich total überrascht ,was es so alles in der weiten Metallerwelt noch zu entdecken gibt .Hier wird ganz klar deutlich ,dass trotz der immer zunehmender Kommerzialisierung der Metalszene ,der wahre Underground doch noch existiert und lebt .Zu dem Thema hat man dann hier auch gleich mal nen ganz interessanten Beitrag mit reingebracht . Falls ihr bei euch in euren heimischen vier Wänden noch nen bissel Platz habt ,könnt ihr den dann noch mit nem BEHERIT Poster ausschmücken .Ist zwar nun nicht wirklich nen super Bild ,aber halt doch in seinem s./w. Format irgendwie recht kultig geraten .Ich kann euch dieses Teil wirklich nur wärmstens empfehlen!
DEADHEAD FANZINE#4  - “THE FOURTH REVELATION”
Da ich mich über die nachfolgende Ausgabe bereits völlig ausgelassen habe ,brauche ich mich hier über die ganze Gestaltung nicht mehr großartig auszulassen .Denn die ist genau so old scholl mäßig geil ,wie bei dem anderen Teil .Auch hier tummeln sich auf fast 80 Seiten wieder absolut kultige Vertreter der damaligen internationalen Metalszene und geben einen intensiven Einblick in ihre vom Metal „ verseuchte“ Gedankenwelt . Top Gesprächsrunde ist hierbei für mich das sau fette 17 seitige Interview mit IMPETIGO . So etwas kriegt man echt nur ganz ganz selten mal geboten ! Aber auch die anderen Wortmeldungen von Headhunter D.C (Brazil)  , Black Fire (Malaysia) ,Rabbath Ammon (Jordan) ,Levifer/Goat Semen (Peru) ,Transgressor (Japan) ,Metal Savage (Thailand) ,Nocturnal Vomit (Greece) sind keinesfalls negative zu benoten ,sondern bieten jede Menge an tatsächlichen Undergroundinformationen, welche weit ab vom sonstigen Klischee liegen .Nen paar Seiten an offiziellen und Eigenveröffentlichungen gibt es hier natürlich auch wieder umzublättern  und durchzuarbeiten .Auch wenn es das dann „schon“ inhaltlich war und man hier leider nix von Live Berichten oder „abartigen“ Special entdecken kann ,wird man dennoch mehr als genügen Zeit damit verbringen können /müssen ,um den ganzen Inhalt wirklich genauestens abzuchecken .
Wenn ich jetzt nicht völlig fehl informiert bin ,gib es wohl auch noch andere Ausgaben dieses Fanzines als Reprint zu ergattern .Da müsst ihr Euch dann aber selber mal dahinter klemmen ,um da genauere Informationen zu bekommen . Ansonsten könnt ihr die beiden sau starken Reprint unter witchcraftmag@gmx.de  ordern .Pro Teil könnt ihr da wirklich getrost die 7,- Euro ( + 1,45 Euro P. Deutschland ) oder 7,- Euro ( + 3,70  Euro P. worldwide) investieren .Ne wirklich mehr als lohnenswerte Investition ,um mal wieder in die wirkliche und echte Welt des Undergrounds einzutauchen . ( LEO )   
                                                                                                                     THE SWINGKID FANZINE ( A5 englisch )
Was ist denn das für ein „merkwürdiges“ Zine .Erinnert mich im ersten Moment eigentlich erst einmal an ne verkleinerte Form eines Telephonbuches!!!! Wenn man dann noch den Untertitel „ A fanzine for international stamp collection and lovers of Punk Hardcore Reggae Metal DIY and other thinks „ liest ,man das Coverlayout betrachtet ,ist die Verunsicherung noch viel größer .Rein vom Layout ist das Teil ja nun wirklich absolut professionell ,auch wenn es so rein gar nichts mit irgend einer Form von old school zu tun hat .Komplett in Farbe gehalten ,auf Hochglanzpapier präsentieren sich die gut 80 Seiten aber durchaus verdammt interessant ,vorausgesetzt man bewegt sich musikalisch auch mal etwas abseits vom Metal .Denn der größte Teil der hier vertretenen Bands fühlen sich wohl doch eher im Punk ,Hardcore oder Ska Lager wohl .Wer aber nun voll auf diese musikalische Schiene abfährt ,den wird dieses Teil verdammt ansprechen .Interessanter Weise beackert man hier absolut nicht die deutsche Szene ,sondern ist zu vollen 100% auf die internationale Szene ausgerichtet .Das man sich hier Bands aus Ländern widmet ( u.a. Togo, Sri Lanka, Brunei, Suriname, Kuwait, Mauritanien….. )welche man so nun absolut nicht auf „dem Schirm hat „ ,ist für mich schon fast etwas einzigartig und vor allem verdammt interessant . In wieweit nun Bands wie z.B  Arka‘n , Skafu, Suburban Man, xEternidadx oder Dispute nun schon bekannt sind oder doch eher dem Underground zuzuordnen sind ,kann ich nun absolut nicht sagen ,da man sich nun mal in dieser Szene absolut nicht auskennt .Rein inhaltlich wird in den Gesprächsrunden auf jeden Fall das wesentlich abgearbeitet .Neben Bands kommen hier aber auch die Labelleute von JPAR-Records ( Finnland ) und die Veranstalter des SAWA-Festival in Kroatien zu Wort .Neben ein paar Kolumnen und nem Kreuzworträtsel gibt’s hier aber auch noch nen bissel was an anderweitigem inhaltlichen Material zu entdecken .In wieweit dieses Zine nun aber was für „ne internationale Briefmarkensammlung“ zu tun hat ,kann ich beim besten Willen nun nicht nachvollziehen ! Dennoch macht‘s insgesamt gesehen einen  guten Eindruck .Zusätzlich zum Heft gibt’s hier dann noch 2 farbige Aufkleber von Bands und ne CDR mit satten 21 Songs . Ihr seht also ,ist doch schon nen ganzen Haufen ,was einem dieses Zine hier anbietet .Was das Teil nun im gedruckten Format kostet ,konnte ich irgendwie nicht rausfinden .Wer aber Interesse hat ,sollte sich mal unter https://www.facebook.com/theswingkidfanzine/  melden oder sich unter https://www.file-upload.net/…/Swingkid5-finalversion.pdf.ht… die ganze Sache einfach kostenlos runterladen . ( LEO )
                                                                                                                                SCHREIKRAMPF FANZINE # 17 ( A 5 deutsch )
Der „olle“ Sille ist zwar mit seiner kleinen Undergroundlektüre nun wahrlich nicht immer der schnellste ,was ne Veröffentlichung betrifft .Aber dafür lohnt es sich immer vollends ,die lange Wartezeit in Kauf zu nehmen .Denn wo Schreikrampf drauf steht ,ist definitiv auch immer die volle Ladung Schreikrampf drinne .Und so kriegt auch die absolute „Krachfraktion“ mit der aktuellen Ausgabe wieder jede Menge an extremen Stoff geboten ,welcher sicherlich nicht nur musikalisch für absolute Taubheit sorgen kann ,sondern sich auch inhaltlich sich richtig schön derb und informativ präsentiert .Und so muss man sich auch dieses Mal durch immerhin durch über 40 Seiten kämpfen, welche natürlich alle samt im old school Style präsentiert werden .Los geht’s gleich mal ganz derb mit den kanadischen Noiser’n von “CUM SOCK ” ,welche hier doch mit Fragen bombardiert werden ,die weit ab vom sonstigen Schema liegen .Weiter geht’s dann mit dem Beitrag „Die Chemie muss stimmen „ ,welche einen doch sehr zum Nachdenken anregt .Die Bremer „Krachfetischisten“ von JIGSORE PUZZLE gewähren uns dann als nächsten einen kleinen Einblick in ihr Bandleben .Weiter geht’s dann mit der echt lesenswertem Hommage an Lemmy von „Motörhead „ ,in der nem ausführlichen Konzertbericht auch nen ganzen Arsch voll an diversen Veröffentlichungen mal näher abgeleuchtet werden .Liest sich schweine geil ! Silles Reviewseiten sind wie immer kurz und knackig gehalten ,bringen aber dennoch das wesentliche genau auf den Punkt .Dann heißt es erst einmal ,das Heft umdrehen ,da Sille diese Ausgabe mit zweit gedrehten Cover versehen hat . Was für ne abgefuckte Idee ! Beginnend mit nem wirklich tiefsinnigen Vorwort geht‘s dann auch gleich weiter mit wirklich total undergroundigen ,abgefucktem Kram .Oder hat jemand schon mal was von den Schwerinern JESUS KOMT AUS BÜTZOW gehört ???Ich nicht ,also gleich mal schnell nachgeforscht….und booh ,das ist ja derbster musikalischer Stoff ! Fortgesetzt mit zwei Beiträgen „Zurück in die Zukunft „ und „ Wo gibt’s denn so etwas“ von Enni ,in welchen er mal seine Gedanken freien Lauf lässt ,geht’s dann mit den Argentiniern STEVEXJOBS weiter .Zwar ist diese Gesprächsrunde eher recht kurz geraten ,bringt aber dennoch die wesentlichen wissenswerten Infos genau rüber .Nachdem sich dann Enni mit „Freakstyle „ noch einmal zu Wort meldet ,kommt nen richtig leckerer Livebericht .Silles Rubrik „Classicks Sille „ ,kann man getrost als fast einmalig bezeichnen .Denn hier kriegen diverse Veröffentlichungen, welche als Rohrkrepierer angesehen werden, mal richtig „ihr Fett“ weg .“Der Nachruf an einen Freund „ ist dann eine wirklich verdammt persönliche Sache ,welche einem logischer Weise nicht „kalt“ lässt ,auch wenn man Serge (NUNSLAUGHTER, SLOTH, MIST, APARTMENT 213, MINCH, SCHNAUZER, NORDIC ) nun selbst persönlich nicht kannte .Inhaltlich gib es denn wohl in diesem Heftchen noch nen bissel mehr zu erspähen ,worüber ich hier aber nichts sagen kann ,da wohl Silles Kopierer irgendwie gestreikt hat ,und ich hier nur auf leere weiße Seiten starre .Das „Problem „ kennt man ja aber nun selbst zur Genüge .Egal ,drauf geschissen ,denn der vorhandene Inhalt hat mich wieder mal vollends überzeugt und angemacht . ( LEO )
www.vulgarrecords.com      www.facebook.com/Vulgar-Records- 803859706318294/      sille@vulgarrecords.com
                                                                                                                                  METAL HORDE ISSUE #22/#23 ( A5 englisch )
Meine Fresse ,in Portugal scheinen die Uhren irgendwie anders zu laufen .Da stehen die doch glatt schon wieder mit zwei neuen Ausgaben am Start ,während unsereins sich hier einen abkämpft ,um mal wieder was neues Aktuelles präsentieren zu können .Der eine oder andere würde jetzt vielleicht mutmaßen ,das dort die Hefte einfach so zusammen geschustert werden ,aber weit gefehlt ,denn auch diese beiden Heftchenkönnen sich punkto  Qualität des Bild -  und Textmaterial top geworden .Obwohl beide Ausgaben rein Layout technisch einen doch sehr ähnlichen Style aufweisen ( insbesondere werden fast immer die selben Rahmen verwendet ),wirken die dennoch nie langweilig oder irgendwie ausgelutscht .Aber im Endeffekt erwartet man ja nun von nem Zine kein tolles „Bilderbuch“, sondern will in Sachen Inhalt die absolute Vollbedienung kriegen .Und hiermit wird nun absolut nicht gegeizt ,sondern auf voller Breite in Richtung dem Support der Undergroundszene gegangen .
Fast einmalig zeigt man sich dann mit der Numero 22. Denn hier wird komplett der schreibenden Zunft gehuldigt , was heißen soll ,das diese Ausgabe sich ganz und gar diversen Kollegen aus dem Undergroundfanzinebereich  widmet .Was für ne sau coole Idee .Und so nimmt man sich auf den fast 80 Seiten ausführlich ganze 9 Schreiberlinge „zur Brust „ und bombardiert diese mit Unmengen an Fragen . ( u.a . Grinding your Guts-Spanien , Forgotten Chapel - Irland  ,Culto Blasfemo - Spanien  ,Existence Zine -Singarore  ,das kultigste alles Zines überhaupt Slowley we Rot , Sangwitok – Malaysia ,By the Axe rules – Deutschland ).Und hier wird wirklich tiefsinnig in die Gedankenwelt jedes einzelnen eingetaucht ohne auch nur einmal den selben Frageaufbau zu verwenden . Also schon hiermit werdet ihr genug zu tun haben ,um Euch das alles genau reinziehen zu können . Um das ganze hier inhaltlich noch abzurunden ,findet man natürlich auch einiges an diversen Zinereviews ,nen paar extra Seiten für Tapeveröffentlichungen aus dem Underground und natürlich auch seitenweise offizieller Veröffentlichungen .Und gerade durch die könnt ihr sicherlich die eine oder andere Lücke in Eure Sammlung füllen und auch auf Neuentdeckungsreise gehen .Denn von dem Material ,was hier besprochen wird ,hat wohl das aller wenigste jemals den Weg in unsere Breiten gefunden .
Mit der Nr .23 beschreitet man dann wieder den „typischen „ Weg und lässt wieder die unterschiedlichsten Vertreter rund um den metallischen Erdball ,zu Wort kommen .Auf den diesmal knapp 60 Seiten präsentieren sich hier dann Bands der verschiedensten metallischen Sparten .( Gravewards, Analepsy, Taphos Nomos, Aversio Humanitatis, Biolence, Apokalyptic Raids…. Neben den üblichen Rubriken ,Tape Reviews und diverse offizielle Neuveröffentlichungen, haben hier aber auch 3 sehr ausführliche Livebericht ihren Platz gefunden ,welche einmal mehr ganz klar verdeutlichen können ,wie tief und intensiv man sich in der Szene bewegt .Was ihr jeweils für ne Ausgabe hinblättern müsst ,habe ich immer noch nicht rausgefunden .Schande über mein Haupt ! Wenn ihr aber mal im world wide web etwas rumschnorchelt ,könnt ihr die Hefte bei diversen Labels/Vertrieben für nen schmalen Taler abgreifen .Lohnt sich auf jeden Fall ! ( LEO )
Nuno Alexandre Oliveira  Rua Calouste Gulbenkian Número 13 2º Direito 2600-119 Vila Franca de Xira   PORTUGAL   www.facebook.com/MetalHordeZinePortugal/    metalhordezine@gmail.com
                                                                                              AMOKSCHLAF – „AMOKSCHLAF“ ( TAPE)
Na ,mal horchen was die beiden Burschen aus dem Ruhrgebiet so musikalisch in ihrer Freizeitverzapft haben .So rein von dem eher etwas merkwürdig anmutenden Bandnamen hätte ich ja hier eventuell ne Muck erwartet ,die in Richtung Punk gehen könnte .Aber das unsereins da mal wieder völlig in Klischees denkt ,wird schon von der ersten Sekunde an ganz klar . Denn deren hier gebotenen 4 Stücke haben nun so rein gar nichts mit dieser musikalischen Sparte zu tun , sondern gehen ganz eindeutig in ne volle metallische Marschrichtung .Allerdings zeigt man hierbei nicht ganz klar auf ,in welcher metallischen Spielweise man sich am wohlsten fühlt. „Freier Fall“ ,der erste Song auf der A Seite bringt einiges an tödliche Spuren mit sich ,bietet drückende Riffs und zeigt sich phasenweise schwarz angehaucht .Auffällig bei diesem Song sind auf jeden Fall die ruhige Akustik Parts ,welche fast schon etwas folkloristisch anmuten. Beim nächsten Song
„Nekrolepsie“ lässt man etwas stärker den tödlichen Anteil einfließen und zeigt sich auch etwas verspielter. Neben den ganz leicht eingesetzten Sprach Samples ,zeigt man sich gesanglich eher keifender aber auch mal nen bissel tiefer in die growlende Richtung gehend . Auf der zweiten Seite lässt man dann etwas stärker den Black Metal Anhänger raushängen, wobei dies aber nicht immer unbedingt
 ganz geradlinig geschieht . „Insomnia“ ist zwar auch recht breit mit diversen tödlichen Elementen bestückt ,zeigt sich aber streckenweise sehr dunkel angehaucht . „Niobe“ ist so’n Stück ,was im  Mid Tempo Bereich angesiedelt ist  ,wobei gerade beim Riffing ganz deutlich die schwarzen Anteile überwiegen .Obwohl der Rhythmusaufbau eher etwas typischer gehalten wird ( es tauchen auch mal kurz Gitarrensolis auf ) ,hat der dennoch genügend positive Ausstrahlung ,die dich auf jeden Fall dazu bringt ,mitzuwippen .Für nen allererstes Lebenszeichen zieht man sich hier gut „ aus der Affäre „ .Wäre rein produktionstechnisch hier nen bissel mehr reingelegt worden ,würden die Songs auf jeden Fall bedeutend besser zünden und man könnte durchaus nen paar mehr Pluspunkte verteilen . Dennoch solltet ihr der Band zeigen ,das für Euch der Slogan „Support the underground“ nicht nur Phrasendrescherei darstellt ,sondern ihr Euch auch wirklich danach richtet . Die 4 Euronen (inkl. Versand),welche ihr investieren müsst ,tuen keinem wirklich weh und sind auf jeden Fall hier gut angelegt . ( LEO )
http://www.amokschlaf.de
https://www.facebook.com/amokschlaf/
amokschlaf@gmx.net
                                                                                                                   ASHES OF ARES – „ WELL OF SOULS“
Hier haben sich mal wieder ein paar Größen der Metalszene ( u .a .Matt Barlow ex ICED EARTH ,Freddie Vidales ex ICED EARTH) oder auch Van Williams ex NEVERMORE) zusammengefunden ,um ihren metallischen Gelüsten zu frönen . Ihr mittlerweile zweites Album hat satte 12 Songs zu bieten ,die ganz lässig fast schon ne Spielzeit von ner Stunde Spielzeit erreichen können .Logischer weise kann man ja nun bereits durch die Bandkonstellation fast schon erahnen ,was man hier musikalisch dann geboten bekommen wird .Richtig ,recht traditionellen Power Metal ,welcher leicht thrashig angehaucht ist ,aber auch desöfteren mal eher recht starke progressive Elemente durchschimmern lässt .Und gerade diese Passagen sind es dann auch ,welche es dem Hörer nicht immer ganz leicht machen ,dem Songverlauf genau folgen zu können .Da wirkt das Geschehen dann doch leicht kompliziert und nicht immer ganz nachvollziehbar .Da muss man sich wirklich etwas öfter und intensiver mit dem ganzen Material hier befassen ,um das dann geistig zu begreifen und die Klasse wirklich zu erkennen . Denn fest steht ganz eindeutig ,dass die Herren hinter ASHES OF ARES ihr Handwerk absolut beherrschen und auch durchaus kreativ was auf dem Kasten haben .Und das zeigen die dann desöfteren mal ganz deutlich ,insbesondere dann ,wenn man echt starke Solieinsätze mit der Gitarre rüberbringt und diverse, teils außergewöhnlicher wirkende Wechsel beim Rhythmusaufbau vollzieht .Positiv ist auf jeden Fall auch der vielfältige Gesangsausdruck ,welcher sich zu meiner Freude, kaum mal in den sonst so typischen ,verdammt hohen Tonlagen präsentiert . Neben den insgesamt verdammt rockig metallischen Geschehen ,gibt es hier aber auch ein paar Stücke ,welche doch recht deutlich aus dem Geschehen hervortreten können .  Zum einen wäre da die Ballade „Soul Searcher“  ,welche zwar so gesehen eher typisch gestaltet wird ,aber doch ne ganz starke Ausstrahlung mit sich bringt und dem Album insgesamt dann auch mal etwas Ruhe einverleibt . Der stärkste und wohl am meisten vom Heavy Metal geprägte Song ist dann ohne jeden Zweifel .„Sun Dragon“. Von Beginn an wird hier volle Fahrt aufgenommen , mit Riffs und Rhythmen um sich geschmissen ,welche dir  sofort in Fleisch und Blut übergehen . Definitiv der stärkste Song des Albums , mit welchem man ein wirklich super heißes metallisches Eisen geschmiedet hat .Obwohl man nun wirklich einige Zeit braucht ,um mit dem hier gebotenen Material wirklich „warm“ zu werden ,ist das Album alles andere als schwach geworden und sollte von daher von der Power Metal Fangemeinde nicht völlig unbeachtet liegen gelassen werden . ( LEO )
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
ROAR!  http://roar.gr/
Soulfood  http://www.soulfood-music.de/
                                                                                                            MOURNFUL WINTER  - „ IN DEATH A BLISS“ ( TAPE )
Gar nicht mal so übel , was die 3 Mannen und das ein Fräulein hier auf ihrem Debüt verzapft haben . Schön old schoolig gehalten ,erkennt man bei denen auf Anhieb ,das die sich ohne jeden Zweifel dem nordischen Black Metal verschrieben haben und diesen auch in einer durchaus einigermaßen eigenständigen Form darbieten . Obwohl man sich bei der Grundgestaltung der 8 Songs sicherlich einer eher klassischen bzw .typischeren Herangehensweise bedient ,  bringt man dennoch einige gute eigenständige Ansätze hier mit rein .So ist zum Beispiel der Einsatz einer Klarinette ne wirklich gute Ideen .Auch tauchen hier mal vereinzelt ein paar  Riffpassagen auf ,welche man in dieser Form so noch nicht all zu oft gehört hat .Rein vom rhythmischen Aufbau her ,ist man hierbei doch recht bemüht ,den Songs nen bissel Vielseitigkeit einzuverleiben .Zwar bewegt man sich insgesamt gesehen , recht stark im Midtempobereich ,wobei man aber dennoch auch gelegentlich mal sehr ruhige Elemente mit einfließen lässt und dazu dann wieder voll gegensätzlich , auch mal im extremeren Schnelligkeitsbereich agiert .Diese Mischung macht sich schon ganz gut ,auch wenn es hierbei vielleicht doch noch etwas an der Umsetzung hapert .Dennoch kriegt man es hierbei ganz gut hin ,insgesamt so ne frostige und dunkle Atmosphäre aufzubauen .Hierzu passt natürlich dann auch der leicht schreiend wirkende ,teils kalte raue ,teils miese Gesangsausdruck. Alles in allem kommt die Mucke schon ganz gut an ,auch wenn bei denen noch jede Menge Luft nach oben ist .Auf jeden Fall sollte man die Band im Auge behalten und darauf gespannt sein ,wie die sich noch so weiter entwickeln .Das Teil gibt‘s mittlerweile in zwei Versionen . Die Tapeversion ist bei „Narbentage Produktionen“ für 4€  oder als CD ( mit 4 seitigem booklet ) für 12€ + 1,45€ Porto ( Deutschland) bei der Band abzugreifen. Allerdings sollte ihr Euch da dann wirklich ranhalten ,da diese Version auf 200 Exemplare limitiert ist .Wenn ich es jetzt richtig abgecheckt habe ,steht die Band bereits schon wieder mit ner Vinyl 7" EP  am Start .
(LEO )
https://mournfulwinter.com/      https://www.facebook.com/mournful.winter/      mournful.winter@gmail.com
                                                                                                    METALKINDER – “PROMO 2017 “
Ich habe echt keinen Plan ,ob ich das nun wirklich gut oder total beschissen finden sollte ! Schön ist’s ja ,das auch im Metalbereich der Nachwuchs wohl allen Anschein nach nicht ausbleibt und die Szene dann wenigstens nicht ausstirbt .Allerdings stellt sich bei mir hier die Frage ,ob da Mutti und Vati nicht doch enorm dazu beigetragen bzw . nachgeholfen haben ,das sich deren Knirpse hier halt mal an härtere Töne ergötzen und nicht auf das ganze scheiß trendige DSDS Zeugs und elektronischem Gekloppe abfahren sollen .Rein musikalisch gibst an dem hier ja nicht unbedingt was auszusetzen ,auch wenn man sich eher doch recht einfacher Rhythmen und Melodien bedient . Was die 24 Kinder im Grundschulalter mit ihren erwachsenen Musikern hier nun zum Besten geben ,sind 10 Songs ,welche man in einem sehr metallischen Gewand verpackt hat .Neben drei Eigenkompositionen ,werden hier vorranging Kinderlieder ,wie z.B "Fuchs du hast die Gans gestohlen" , "Bi-Ba-Butzemann", “Der Mond ist aufgegangen „ bearbeitet  und sogar textlich leicht abgeändert .  „Der Mond ist aufgegangen“  kriegt hier sogar so nen ganz leichten orientalischen Touch verpasst ,was sich rein musikalisch gesehen ,echt gar nicht mal so schlecht rüberkommt .Obwohl man sich nun bei dem Großteil der Songs harter Heavy Metal Töne bedient,  lässt man auch mal so nen leichten „Rammstein“ Touch durchblicken und versucht sich sogar an diversen Power Metal Elementen .Zugegebener Maßen ist man doch stellenweise fast schon etwas überrascht ,dass die Songs gar nicht mal so schlecht sind ,wie man im ersten Moment hätte vermuten können . Für mich ist das aber dennoch nicht viel mehr als ne neue Art der kommerziellen Vermarktung des Metals ,mit dem man mal wieder versuchen will ,nen paar Euro einzufahren . Schon alleine die Tatsache ,dass die Scheibe von „Universal Music Vertrieb“ vertrieben wird ,lässt mich dabei mehr als nachdenklich werden .Auch die Beschreibung „… die METALKINDER machen KINDERMETAL! …“ ist so was von ner Werbestrategie ,dass ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann .Aber sicherlich ist das wieder mal genau solch metallisches Material ,welches bei den ganzen verkleideten Kasperköppen auf dem „Wacken Festival“ für absolute Stimmung sorgen kann und dann auch gleich zum Kult hochsterilisiert wird .Wer mit Kindergesang ,gepaart mit schwermetallischen Klängen in irgendeiner Weise warm werden kann ,könnte hier ja eventuell mal nen Ohr riskieren . ( LEO )
P.S. Ich bezweifle wirklich stark ,das sich auch nur die Hälfte der hier agierenden Kids wirklich für metallische Klänge interessiert und auch in ferner Zukunft in irgendeiner Weise da szenetechnisch unterwegs oder aktiv sein wird !
Universal Music Vertrieb  https://www.universal-music.de/
https://www.facebook.com/pg/metalkinder/
http://www.metalkinder.de/
                                                                                                   ANTHROPOCIDE – „ N.O.P.E „ ( TAPE)
Mal wieder nen richtig derber kranker musikalischer Vernichtungsschlag gefällig ,der euch auch das letzte bissel an übrig gebliebenen Hirn aus dem Schädel bläst !? Dann seid ihr hier genau richtig und könnt euch schon mal auf ne 14 fache Extremrundumbedienung gefasst machen .Denn das was die Tübinger auf ihrer ersten Langrille verewigt haben ,macht alles platt ,was sich denen in den Weg stellt .Richtig schön derb ,roh und fett heizt man uns hier auf dem auf 100 Stück limitierten Tape ein ,und entfacht eine wahre Gewaltorgie ,die sich aus handfestem, ehrlichem Grindcore und einiges an diversen Punk – und Hardcore Einschlägen zusammen setzt .Dabei entfachen die ein wirklich enorm heftiges Blastbeatfeuerwerk ,welches an Intensität und blanker Wut kaum noch zu überreffen ist . Wie es sich für solch einen Totalabriss gehört ,wird hier immer nur knapp an der Minutengrenze geballert  .Wirklich nur ganz kurzzeitig wird hier mal etwas das Tempo „gedrosselt“ ,bevor es dann erneut in Richtung des totalen Vernichtungsschlages geht . Fast schon logisch ,wird hier natürlich auch auf extremste gegrowlt und gekeift .Ganz lecker ,was man hier aus seinen Stimmbändern rausholt ! Einzig allein die doch recht häufig eingesetzten Sprachsamples können hierbei leider den Genuss dann doch leicht eintrüben .Dennoch ist das hier ohne jeden Zweifel ein absolut leckeres ,abartiges ,deftiges und zerstörerisches Klangkunstwerk geworden . Der perfekte Soundtrack ,um seine Schwiegermutter und auch alle sonstigen Leute ,welche einen so richtig auf den Zeiger gehen ,sofort in die Flucht zu schlagen . ( LEO )
https://anthropocide.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/anthropocidegrind
Fucking Kill Rec.   https://fuckingkillrecords.bandcamp.com/
                                                                                                                  WILT – “FACES OF THE GRAVE”
Wilt kommen aus der Ecke Herford und Bielefeld und beackern die Scene seit 2011. Faces of The grave ist der erste lange Tonträger des Vierers, es gab noch ein Demo davor. Wilt spielen Deathmetal,  recht straight, mittleres tempo, viel Doublebass, ziemlich fette Gitarren. Für eine Einordnung würde ich drei Insel Größen nennen, nämlich Bolt Thrower, Benediction und Korpse. Die Jungs beherrschen ihr Terrain und ihre Instrumente, keine Frage. Der Sänger brüllt growlig passend dazu. Soweit so gut ... Auf die Dauer könnte aber etwas mehr passieren. Die Länge der einzelnen Textzeilen ist immer ähnlich lang, das Aussprachetempo bleibt auch fast immer gleich, wenige Ausreißer, für meinem Geschmack könnten mehr Akzente gesetzt werden. Bei der Instrumentierung ist es bei einigen Titeln auch grenzwertig. Lange Doublebasspassagen in meist einem Tempobereich fordern mehr Spannung bei den Riffs und den Riffstrukturen. Und da ist auch noch etwas Luft nach oben. Ein paar Titel haben dieses Problem nicht, die, wo Wilt etwas krustiger zu Werke gehen. Die sind richtig kernig und stehen den Jungs sehr gut zu Gesicht. Davon würde ich gern beim nächsten Mal mehr hören, bzw. ein paar Akzente mehr bei Vocals und Instrumentierung. Wir haben es aber trotzdem mit einer sehr passablen Platte zu tun, die aber noch etwas ausbaufähig ist. Denn Substanz und Können sind definitiv vorhanden. ( FRANK )https://www.facebook.com/wiltingmusic
                                                 CASKET & GRAVEYARD GHOUL – „DEAD... STIFF AND COLD IN A BOX TO DECAY“ (7" SPLIT VINYL)
Ein nettes kleines Vinyl Häppchen hat uns Lycanthrophic Chants mit diesen Split serviert. Beide Bands sind passender Weise im dreckigen Oldschool Death - eher amerikanischer Art - zuhause. Caskets (ein ein Mann Projekt aus Detmold) Beitrag beginnt mit einem treibendem Riff, der Gesang klingt etwas wahnsinnig, es folgt ein etwas atmosphärischer Mittelteil, bevor groovend und treibend und wahnsinnig weiter geht. Kerniger Song, bleibt im Ohr. Die Norddeutschen Graveyard Ghoul (vielleicht schon bekannt von der Split LP mit Cryptic Brood) hauen eine ähnliche Kerbe, etwas flotter, dreckiger, hier steckt auch noch etwas mehr Wahnsinn im Geschrei/Gebrüll drin. Ein schönes Pärchen! Solche Splits machen Spaß! ( FRANK )
Lycantrophic Chants    https://lycanthropic.de/
                                                                                                                       FERNDAL – “ SINGULARITÄTEN”
Freunde abwechslungsreicher schwarzmetallischer Klänge aufgepasst ,das hier könnte für Euch Düsterstoff sein ,welcher Euch eventuellanmachen könnte .Nachdem die Mindener 2017 zum ersten Mal mit ihrem Debüt inErscheinung getreten sind ,legen die jetzt schon wieder nach ,und präsentieren mit “ SINGULARITÄTEN” nun ihr neuestes , 9 Songs umfassendes Werk .Sicherlich recht stark in den Black Metal Gefilden angesiedelt ,gehören die aber nun absolut nicht zu den Vertretern der Szene ,welche man so ganz einfach als typisch hinstellen darf und könnte .Denn was die hier musikalisch bieten ,ist nicht gerade typisch konventionell ,sondern beinhaltet so eignes an musikalischem Potential, welches man durchaus als innovativ bezeichnen könnte und welches der Band so einen gewissen Widererkennungswert verleiht . Schon das bedächtige Intro ,welches auf mich leicht klassisch ,mit nem leichten Kirchenambiente versehen wirkt ,bringt so ne gewisse epische Atmosphäre mit sich . Und diese leicht epische ,teils folkige ,teils heidnisch anmutende Ausstrahlung zieht sich dann auch durch das gesamte Songwerk und bekommt noch, durch seine eher sehr stark symphonische Prägung ,ein  zusätzlich Maß an Ausstrahlung . Hierbei zeigt man sich bei Songaufbau auch weitestgehend abwechslungsreich . Neben fast schon melancholisch ,ruhig und sehr erhaben wirkenden Stücken ,bekommt man hier natürlich auch immer wieder das volle aggressive Black Metal Brett vor den Latz geballert .Hierbei gibt’s ungelogen ,dann doch so einiges an ganz interessanten Momente zu entdecken ,mit welchen man eher nicht wirklich gerechnet hätte .Der hierbei eingesetzte Gesang ,der von keifen , Screams bis hin zu klar gesungenen Passagen reicht , passt sich hierbei bestens des jeweiligen Songs an und kann dessen Ausstrahlung noch einmal zusätzlich verstärken .Soweit, so gut gibt’s erst mal nicht wirklich was an dem Geschehen auszusetzten . Allerdings  muss man doch eingestehen , das gerade der Einsatz der klassischen Stilmittel (Cellos, Streichern, Klavier ) welche man
konsequent im Sound integriert hat , zwar ungemein gut wirkt , aber mit der Zeit doch etwas zu überfüllt wirkt .Teilweise ziehen sich gerade deren Einsätze etwas zu lang hin und geben dem gesamten Album dann doch viel mehr so nen klassischen symphonischen Charakter ,wobei der ursprüngliche Black Metal dann doch etwas auf der Strecke bleibt .So ein wirklich sau starker Song  ,welcher wirklich alles in den Maßen enthält , was einen starken symphonischen Black Metal Song auszeichnet  ,ist für mich ohne Zweifel Titel 7 „ Siebter Gesang „ .Auf jeden Fall der top Anspieltitel für Euch . Insgesamt gesehen können die 10 Songs dennoch überzeugen , auch wenn man sich doch etwas öfters mal so richtig gehen lassen hätte sollen und vielleicht doch ein wenig auf diese ,teils doch recht großzügig eingesetzten symphonischen Einschlage verzichten sollen .Wie heißt es so schön „ Manchmal ist weniger halt doch besser ! „ . ( LEO )
Einheit Produktionen  PF 1101   03116 Drebkau      https://www.einheit-produktionen.de/      info@einheit-produktionen.de
 
       HAMMER
                                    INTO COFFIN –“INTO A PYRAMID OF DOOM”  (DOLP)        
                       INTO COFFIN  - “!THE MAJESTIC SUPREMACY OF COSMIC CHAOS” (MC )
Die Nadel senkt sich in die erste Rille, ein Keyboard Intro a la Jean Michel Jarre light - sehr light sogar - ertönt, es endet und Chorus, Fuzz und Zerre sind an und das Rauschen und Wabern der Verstärker verheißt nichts Gutes und einzelne Trommelschläge deuten an, dass gleich was passieren könnte. Und Rumms – von null auf hundert böllert es los. Schnelle, recht simple Death Black Metal Riffs knallen aus den Boxen, dazu growlendes Gebrüll. Geradeaus und unkompliziert. Ein etwas langsamerer Mittelteil folgt und rundet die Struktur ab, um dann mit der Wiederholung des ersten Riffs den Sack zu zu machen. Gut zehn Minuten um, Platte umdrehen. Ein schlichtes aber effektives Riff quillt aus der Membran, ohne Ansage wird von eins in den vierten Gang geschaltet, kurz gerast und zack - wieder zurück in den ersten. Es folgt ein sehr geiler Blackgerasepart und dann wieder die Bremse. So geht das auf der zweiten Seite etwa 17 Min., immer mit kleinen Variationen, der Brüller fällt auch mal ins kehlige Blackgekeife. Der Titel bleibt über die ganze Zeit spannend, ist gut gemacht. Plattenwechsel. Seite C. Beginnt mit einem langsamen, majestätischen Riff, welches sich langsam steigert. Das Riff wird zerpflückt und weiter variiert und der Part vom Anfang kommt auch nochmal. Nach etwa 18 Min folgt das rhythmische knacken der Auslaufrille. Fett! Seite D. Wieder ein spartanisches Riff, der Sänger kotzt ein paar Wortbrocken vor meine Füße. Eine cleane Gitarre spielt einzelne, fast süße Töne in ruhiger Atmosphäre und heuchelt Entspannung. Nicht lange. Eine schöne Blackmetalraserei Raserei zerstört die Idylle. Und es folgen die wohl schwärzesten Minuten auf dem Doppel Vinyl und bis zum Ende der ca 12 Minuten hält der Hessen - Vierer dieTemponadel am oberen Anschlag. Wow. Die Jungs aus Marburg haben ein gutesHändchen für Spannung, Spannungsaufbau und Atmosphäre. Das war ordentliche eine Packung! Kommen wir zum Tape.
Ein langsames Doomriff auf einem hypnotischen Trommeltakt entwickelt sich majestätisch über Minuten und wird zu einem rasenden Orkan, zu einem, wie für Into Coffin typisch, flotten atmosphärischen Blackmetal Riff. Weiter geht’s wieder mit einem Midtempo Part, unterlegt mit einer hypnotischen Trommelfigur, welches sich wieder langsam und lange aufbaut und in einem erneuten Gerasepart seinen Höhepunkt findet und das Ganze kommt dann nochmal ... Die Beschreibung der Songaufbauten klingen ziemlich nüchtern und öde, aber ich weiß gerade nicht, wie ich es anders machen sollte ... denn Into Coffin reißen absolut mit und sind kein Stück langweilig. Bei Titel zwei geht’s gleich mit Vollgas los. Ein rasendes Blackmetalriff wird verfolgt von einem langsameren, in diesem Wechsel geht’s weiter, bis zum Ende. Dieser Titel ist wahrscheinlich der heftigste der sechs von DOLP und TAPE.  Es ist schon klasse, wie die Band aus recht einfachen und straighten Gitarren Figuren und Tempowechseln mit kleinen Variationen bei Instrumenten und Getrommel Spannung und Abwechslung und Atmosphäre in die 10-18 Minuten langen Songs bekommt und die Spannung halten oder auch sogar noch steigern kann. Musik Freunde der schwarzen Kost, deren Futter nicht immer komplett sortenrein sein muss, oder Doomfreunde, die auch mal neben den Teller kucken, sollten antesten. Den Doom - Death - Black von Into Coffin erkennt man aus tausenden Bands heraus und es ist definitiv echt geiler Scheiß! ( FRANK )
Lycantrophic Chants    https://lycanthropic.de/
Terror from Hell Records   https://www.tfhrecords.com/terrorfromhell/
 
 
                                                                                              TRASH TAPE THERAPY – “ PART 3 – RETURN INTO NIGHTMARE” ( TAPE)
Ha ,die 3 kaputten Hauptstädter hatte ich schon mit ihrem ersten beiden Tapes voll auf dem Schirm und hatte da bereits genügend Gründe ,um mal wieder volle Pulle abzufeiern .Und schon wieder legen die so richtig satt ,fett und krankhaft verstörend wirkend , 10 Nackenbrecher nach, welche alle samt so in Richtung der einminütigen Zerstörungswut gehen. Wer in kürzester Zeit seine Fresse so richtig blutig geschlagen bekommen will und sich dann auch noch sein letztes bissel an verbleibendem Hirn rausballern lassen  will ,für den wird dieses Tape absolut unumgänglich sein bzw .werden . Denn deren Mixtur aus Grindcore, leichtem  Powerviolence Einschlag ,diversen fett rotzig dreckigen Punkelemente ,ist einfach nur brachial und immens aggressiv . Neben Unmenge an wirklich verdammt derb sägende Grindparts , rotziger Blastbeats, kommen hier natürlich auch die groovigen Extremsalven nicht zu kurz . Um dem ganzen Extrem hier noch zusätzlich nen leckeren Anstrich zu verpassen ,wird natürlich auch gesanglich nur in den ganz „abartigen „ Formaten gearbeitet .Meine Fresse ,da bleibt kein Auge trocken  ,kein Körperteil regungslos  und diverse Schäden am menschlichen Skelett sind absolut vorprogrammiert ! Wie auch bei den  beiden Vorgängertapes gibt ebenfalls rein produktionstechnisch hier kaum was auszusetzen .Gut ….. nen bissel mehr Bums ( Druck ) hätte man ja dann doch vielleicht noch mit drauflegen können , um das Ganze noch satter wirken zu lassen .Aber wozu gibt es denn einen Lautstärkeregler ,den ihr bei dieser Mucke auf jeden Fall auf volle Pulle drehen könnt/müsst und auch sollt .Richtig cooles Tape ,welches auf jeden Fall dafür sorgt ,dass ihr den ganzen scheiß Alltag mal vergesst und euch einfach nur so richtig gehen lassen könnt . ( LEO )
https://www.facebook.com/trashtapetherapy/
                                                                                                                            SLEEP – „SCIENCES“
Rund 20 Jahre nach Dopesmoker (60min) bzw. Jerusalem (8 Min kürzer, ein Part fehlt, ansonsten gleich) schmeißt die Kifferbrigade Sleep ihr drittes Langwerk ohne jede Ankündigung auf den Markt. Nach mehrmaligem Hören stellt sich mir die Frage, was besser ist. Ohne Vorankündigung die Fresse poliert zu bekommen, oder halt mit. Mit Ankündigung könnte man in Deckung gehen. Ohne Ankündigung ist die Überraschung aber größer. Aber eigentlich ist es auch scheiß egal. Sciences haut um. Aber richtig. Kenner der Werke Sleeps Holy mountain und Jerusalem/Dopesmoker wissen, was auf die zu kommt. Fettester, groovender und extrem vernebelter Stonerdoom. Black Sabbath, Saint Vitus, Electric Wizard und Kyuss winken aus der Ferne und lassen grüßen. Das Intro The sciences ist mal ein gelungener Einstieg. Mastermind Al Cisneros zeigt dem Verstärker hier mal über drei Min, was auf ihn die folgenden 50 Min. erwartet. Es wabert, knarzt, schiebt, brummt, pfeift, dröhnt und poltert. Eine Klampfe, die mir, dem Hörer, eigentlich nur sagt, dreh richtig auf und ich nehme dich mit als Spielball zwischen die Hanfwolken und die warmen und fetten Klangwelten von zwei aufgerissenen Vollröhren Amps. Lass dich fallen, in die Wucht und die Frequenzüberlagerungen von einer sagenhaft fetten Gitarre und einem monumentalen Bass und der Trommelei von Jason Roeder. Ja, genau. Der Jason Roeder von Neurosis. Einer von den Trommlern, die genau wissen, was sie tun. Noch was zum Gesang, anfangs ist er sehr bestimmend, nach dem Motto: Hier geht’s lang! Im Laufe der knappen Stunde wird dieser entspannter und melodischer, wie man es von früheren Werken kennt. Kurzum: Die Scheibe kam aus dem Nichts und planiert mal eben alles, was hier vorher stand. Sehr viel besser geht es nicht. Das ist das ,an dem sich im Moment alles aus diesem Genre messen muss und auch messen lassen muss. Punkt. ( FRANK )
Third Man Records   https://thirdmanrecords.com/
                                                                                                             INCREMATE – „ VIOLENCE AND INSANITY“
Abrennen lassen die Dresdner hier absolut nix ,sondern setzten von der ersten Sekunde an ,auf volle Durchschlagskraft .Schon mit ihrem ersten Longplayer „Prospect of Death“ konnten die durchaus überzeugen ,legen nun aber mit ihrem zweiten Album wirklich noch mal ganz kräftig nach .Ganz eindeutig in Richtung Death Metal der alten Schule gehend ,setzt man hier mit 9 richtigen Krachern ,vehement seinen eingeschlagenen Weg fort . Der größte Teil der Songs ist ohne jeden Zweifel genau das richtig passende Material ,um seine Birne mal wieder so richtig kreiseln zu lassen . Zwar wird hier niemals in das ganz extreme Lager abgetaucht ,aber dennoch bringen die Stücke so richtig schöne ,dich stets nach vorn treibende Rhythmen mit sich . Ganz wenige ,gelegentlich auftauchende langsamere Momenten ( auch mal mit nen Gitarrensoli gespickt) ,passen echt gut rein und entziehen den Songs in keines Weise irgendwie die Energie oder Ausstrahlung .Hierbei zeigt man sich erfreulicher Weise ,sowohl bei der Riffgestaltung wie auch am Schlagwerk , richtig gut abwechslungsreich und recht erfrischend .Man setzt nicht nur vollkommen auf altbewährtes ,sondern lässt durchaus auch mal so ne kleinere ,recht eigene Note durchschimmern .Der inmitten des recht blutigen Massakers integrierte growlende dunkle Gesang passt hier logischer Weise ,“wie die Faust aufs Auge „ .Also ,was will man noch mehr ? Diese gut 33 min . old school Death Metal sollten vollkommen ausreichen ,um Eure faulen Ärsche mal wieder in Bewegung zu versetzen .Für die Vinylfreaks unter Euch ,wird’s das leckere Teil dann ab Dezember auch als auf 500 handnummerierte limitierte  LP Version geben . ( LEO )
German Democratic Recordings  H. Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg 90471     http://gdr.ostmetal.de     gdr@ostmetal.de
                                                                                                                  DYING – „ DEMO 2017 “  ( TAPE )
In erster Linie ist das hier wirklich Underground pur ,so wie man es kennt und auch vielleicht will .Keine überproduzierte Mucke ,sondern einfach nur aus dem Bauch heraus das gemacht ,was denen dann allen Anschein nach ,voll Spaß macht . DYING ,die bereits seit 2014 als Band existieren ,präsentieren uns hier nun erstmals ihren musikalischen Gedankenstoff in Form von 4 Songs ,die ganz schön rumplig aber auch recht krachig daherkommen .Recht stark im Bereich des ollen Thrash Metal angesiedelt , bringe die aber auch so einiges an punkigem Charme mit sich .Irgendwelches enormes oder extrem ausgefeiltes Songwriting sollte man hier allerdings nicht erwarten ,da die 4 Jungs hier doch „nur“ mit nem recht einfachen und doch streckenweise eher holprig klingenden Songaufbau daherkommen und sich auch bei der Riffgestaltung eher verdammt einfach präsentieren . Obwohl die nun durchaus ordentlich Dampf ,es an allen Ecken rumpelt und scheppert ,will aber so wirklich keiner der Stücke zünden . Leider sind auch die Sangesleistungen ,welche man hier zu hören kriegt ,eher verdammt dünne geworden und kaum zu erkennen .Da hilft es auch nicht wirklich großartig weiter ,das man einige Songs mit diversen Sprachsamples ( sind wohl von Klaus Kinski ) einleitet . Schade ,hätten die Jungs sich beim Songschreiben und beim gemeinsamen Proben doch mal mehr den Arsch aufgerissen ,wäre mit Sicherheit doch was bedeutend ansprechenderes bei rausgekommen .So ist‘s halt „nur“ ne Veröffentlichung ,welche zwar mit der klassischen schwarz/weiß Gestaltung incl . Texten  , so nen wirklich richtig guten Underground Charme verbreitet ,aber halt musikalisch doch noch um einiges zulegen muss ,um heutzutage noch irgendwie wirklich in der Szene wahrgenommen zu werden . Aber die Leutchen unter Euch ,welche gerade auf solch totales Undergroundmaterial abfahren ( vielleicht ist das ja auch mal in ferner Zukunft nen Sammlerstück und richtig was wert ? ) ,können das auf 50 Stück limitierte Tape gibt’s für nen kleenen Fünfer oder auf Bandcamp abgreifen . ( LEO )
https://dyingmetal.bandcamp.com/releases    https://www.facebook.com/dyingmetal/
                                                                                                         EMILS – “ FIGHT TOGETHER FOR…”( LP / RE – RELEASE )
Eins sei schon mal vorweg gesagt – ein super fettes Packet für Fans und Leute ,die es noch werden wollen ,ist das hier auf jeden Fall schon mal .Denn außer der LP ( incl . dickem Booklet ) gibt’s hier dann auch noch zusätzlich ne
  Bonus 7" mit 4 unveröffentlichte Live Cover Songs ,welche man zwischen 1989 - 1993 an unterschiedlichsten Veranstaltungsorten mitgeschnitten hat . Auch rein optisch macht das Teil richtig gut was her . "Fight together for..." war ja nun das erste Album der Hamburger , mit welches sich die Band doch so einen gewissen Kultstatus erspielt hatte .Obwohl die EMILS mit zu den bekanntesten Bands dieser Zeit gehören , hatte unsereins die nun über die Jahre hinweg musikalisch absolut nicht auf dem Schirm . Gut ,deren Name ist mir schon nen Begriff ,aber was hier an musikalischer Kost geboten wurde ,wurde von mir ganz einfach nur in die Kategorie „Punk“ eingeordnet .Aber ganz so belangloser Punk ist es ja nun halt doch nicht ,was die Hamburger fabriziert haben . Obwohl sicherlich die punkigen Einflüsse auch hier überwiegen ,gingen die bereits 1988 schon einen beachtlichen Schritt weiter und ließen diverse leichte Hardcore - und auch Metal Elemente mit in ihre Mucke einfließen .Für damalige Zeiten war das schon was absolut Neues und sicherlich auch sehr gewagt . Aber gerade diese Vermischung hat dann wohl dazu geführt , dass die Scheibe heutzutage diesen gewissen Kultstatus genießen kann . Auf jeden Fall klingen die 11 Stücke alles andere als gleichförmig, gleichbleibend oder langweilig . Auch rein technisch gesehen ,können die hiermit überzeugen . Da kann zweifelsfrei ne richtig heftige Pogoparty starten ,auch wenn es desöfteren dann doch mal zu Tempowechseln und den damit verbundenen Umbrüchen im Rhythmusaufbau kommt . Bei mir kommt die Mucke jedenfalls richtig gut an ,auch wenn sicherlich die Punks der heutigen Tage sich damit dann doch eventuell etwas schwer tun könnten .Den ollen Herrschaften unter Euch ,welche sich zu damaligen Zeit szenetechnisch in den punkigsten Undergroundschuppen rumgetrieben haben ,wird das Teil aber richtig gut gefallen und dafür sorgen ,dass die alten Zeiten wenigsten musikalisch doch noch einmal in die heimischen vier Wänden aufleben werden . ( LEO )    
Power  It Up   Zum Holzfelde 12   31226 Peine    https://www.power-it-up.de    mailorder@power-it-up.de
                                                                                                               DEPRESSION -  „ UNGLAUBE“  ( LP )
Mit der Veröffentlichung hat sich „Power it up“ eine der undergroundigsten Bands geschnappt ,welche sich gerade in dem „lärmenden“ Sektor echt nen verdammt guten Namen erspielt hat .Denn die drei von DEPRESSION wüten immerhin schon bald ganze 20 Jahre durch die metallische Landschaft und haben in der Zeit auch schon einiges an Material ausgegraben .“Unglaube „ welches bereits vor 10 Jahren als Teil einer Split CD (mit Paganizer) erschienen ist ,kommt hiermit nun als „solo“ Vinylscheibe raus . Soweit wie ich das hier jetzt so feststellen kann , gibt‘s das lecker Teil in zwei verschiedenen Versionen .Erst einmal als auf 100 Stück limitierte DIE HARD EDITION  in orangem Vinyl .  Die farbige Vinyl Version wurde neu gemastert, sowie wurde das Artwork überarbeiteten und Linernotes hinzugefügt. Hierauf festgehalten sind 13 Tracks, inclusive. zwei Bonustracks ,welche auf der Splitscheibe wohl nicht vorhanden waren. Auf der mir vorliegenden schwarzen Vinylversion ist wohl dann auch ein anderer Bonustrack drauf ,als wie bei der farbigen Vinylversion ( zumindestens habe ich das bei der Titelliste im Internet so erkennen können ) .Musikalisch geht’s ,wie wohl jeder weiß ,bei den dreien volle Pulle in die wüsteren old school Death- / Grind Regionen .Teils echt ganz schön groovig gehalten , prügelt man sich hier fast „die Seele aus dem Leib „ und lässt auch gesangstechnisch ,mit den tiefen Growls völlig kranken Screams, absolut nix anbrennen . Da man den Jungs auch so ne gewisse Eigenständigkeit bestätigen kann ,solltet ihr durchaus mal noch ne Lücke in Eurer Sammlung finden ,in der ihr diese Scheibe einordnen könnt . Coole Mucke und coole Scheibe ,die nicht nur die absoluten Die Hard Fans der Band vollkommene überzeugen kann/wird . ( LEO )
POWER IT UP    Zum Holzfelde 12   31226 Peine          https://www.power-it-up.de     mailorder@power-it-up.de 
                                                                                                              WEAK ASIDE – “ FORWARD INTO DARKNESS”      HAMMER
Auch auf ihrer mittlerweile dritten Langrille bietet das ostfriesische Todesschwadron wieder super derben Stoff ,der bestens dazu geeignet ist ,mal wieder voll abzugehen und zu 100% dazu beiträgt ,dass man seinen ollen Körper dann zwangsweise doch mal wieder in Bewegung setzt .Obwohl die vier Burschen nun nicht wirklich großartig was an ihrer Mucke verändert haben ,wissen die aber ganz genau ,welche Zutaten es braucht ,um auch heutzutage noch punkten zu können .Durchzogen mit totalem old school Spirit , zeigt man sich auch hier vorzugsweise im enorm fetten und niederwalzendem Mid Tempo Death Metal Bereich angesiedelt ,wobei man aber auch immer wieder das Tempo anzieht und die 9 Songgeschosse mit absoluter Präzision voll ins Ziel katapultiert , um dort nur Tod und Verwüstung zu hinterlassen .Gerade solche Nackenbrecher wie „Royal Blood Dethroned“, "Contact“  oder auch „Face Down“ machen alles nieder ,was sich denen in den Weg stellt .Das ist schon richtig geil was hier abgeht ,auch wenn man hier insgesamt recht stark „Bolt Thrower“ und natürlich „Obituary“  Einflüsse ganz klar ausmachen kann .Aber für mich sind es dann auch ganz genau diese Einflüsse , welche meinen Adrenalinspiegel ansteigen lassen , mir das Blut in die Adern pumpen und für nen enormen Schub an neuer Lebensenergie sorgen . Hört Euch mal so’n Stück wie „In The Deep There Is No God“ an und ihr wisst genau ,was ich meine . Obwohl insgesamt gesehen ganz vereinzelt auch hier mal kürzere „melodischer“ anmutende Phasen den Weg in einzelne Songs gefunden haben , groovt ,walzt und schreddert es in den  35 min .an allen Ecken und Enden. Die tiefe und teils leicht „kehlige“ Gesangsspur passt hierbei natürlich wie „die Faust aufs Auge“ und verleiht den einzelnen Songs zusätzlich noch so ne gewisse düstere Aura .Zwar gibt es hier nun leider keinen Song ,der wirklich mal so ganz enorm heraussticht ,aber dennoch ist “ Forward Into Darkness” ne mehr als verdammt starke Scheibe geworden ,welche echt ne Schneise der Verwüstung hinterlassen wird .Ein verdammt fettes und mächtiges Bollwerk an tödlichen Klängen, welches jeden echten old School Deather vollends glücklich machen wird .Ich zücke hier jedenfalls völlig ohne Bedenken die HAMMER Marke .  ( LEO )
F.D.A. Rekotz   https://fda-records.com/    contact@fda-records.com
                                                                                                                            LIZETTE & - „IGNITE“
Fangen wir mal ganz von vorne an . Wenn ich mir die Bandmitglieder so anschaue ,würde ich doch absolut glatt behaupten ,hier geht’s in die Gothic Schiene . Das bewahrheitet sich dann allerdings absolut nicht .Und eh ,die Frontfrau der Band sieht ja wirklich richtig böse aus .Da kannst du als Kerl echt schon irgendwie Angst kriegen ! Das aber nur mal so am Rande ,wobei ich allerdings dann meine Erwartungshaltung in Sachen Gesang auch gleich in Richtung der vollen Rockröhre auslege . ( reines Klischeedenken ! ) Um so erstaunter bin ich dann wirklich ,was die Schweden hier auf ihrem Debütalbum rüberbringen .Obwohl das nun in erster Linie nicht unbedingt super ultra viel mit Metal zu tun hat, gibt es dennoch bei den gebotenen 10 Songs immer mal wieder recht Headbanger freundliche Ausflüge .So richtig und genau lässt sich dann das hier musikalisch gebotene aber nicht direkt auf den Punkt bringen . Denn die Schweden sind in Sachen musikalischer Einflüsse mehr als verdammt breit gefächert unterwegs .Eher sehr modern und ohne Zweifel Radio tauglich ausgerichtet ,werden hier die unterschiedlichsten Elemente aus dem Modern Metal – ,Electro- ,Pop-, Rock-, und  Industrial Bereich miteinander vermischt und zu einer musikalischen Präsentation verarbeitet , welche echt schon ne Klasse für sich ist .Dabei wird Abwechslung genau so groß geschrieben wie verdammt eingängige Melodien und Rhythmen .Neben Songs ,welche ohne jeden Zweifel bestens für die Tanzfläche geeignet sind ,Songs die zum nachdenken und hinhören inspirieren , gibt’s hier natürlich auch so ein paar richtig stark metallisch rockende Stücke , welche es so richtig verstehen ,dich mitzureißen .Das inmitten diverser Stücke auch so eine gewisse düstere Atmosphäre mit eingebracht wird ,wirkt sich enorm positiv auf die Gesamtausstrahlung der Stücke aus .Tja ,und was ist nun mit dem anfangs angesprochenen Gesang … Ganz so ,wie ich‘s gedacht hätte ,zeigt man sich dann doch nicht .Zwar geht die Dame desöfteren mal richtig gut aus sich raus ( erinnert mich da doch etwas an Doro Pesch )  ,aber bevorzugt bewegt man sich dann doch eher in dem ausdrucksstarken ,etwas ruhiger gehaltenen Gesang ,welcher streckenweise dann sogar balladeske Formen annimmt .Auf jeden Fall können einen die unterschiedlichen Stimmlagen qualitativ vollkommen überzeugen und zeigen ganz deutlich auf ,dass hier wirklich jemand am werkeln ist ,der sein Handwerk absolut versteht . Auch wenn solch musikalische Darbietungen sonst nicht mein bevorzugtes Einzugsgebiet sind ,bin ich doch irgendwie mehr als beeindruckt ,was hier in den gut 46 min .abgeht .Ein wirklich verdammt starkes und vor allem interessantes Debüt ,welches uns hier die Schweden vorlegen .Kann und will ich ohne Bedenken weiter empfehlen . ( LEO) 
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Optical Records   www.optical-records.com/
H´art   http://www.hart.de/home.html                      
                                                                                                                   OUTLOUD – „ VIRTUAL HERO SOCIETY“
Was ist denn das für nen grell buntes spaciges Cover ?? Sieht irgendwie voll daneben aus und lässt nun wirklich absolut keinerlei Gedanken aufkommen ,was hier musikalisch abgehen wird . Also ab mit der Scheibe in den Schacht und schon wird ganz schnell klar ,in welche stilistische Ausrichtung sich die Griechen am wohlsten fühlen .Denn bei all den gebotenen 12 Tracks wird mehr als deutlich klar, dass man sich im Bereich des  Heavy/ Rock der achtziger Jahre angesiedelt hat .Hierbei geht das Fünfergespann recht geradlinig zur Sache und verzichtet so ziemlich komplett auf irgendwelche Experimente .Heißt also ,so wirklich unbedingt super viel an irgendwelche Überraschungen hält man hier kaum mal bereit . Meist eher recht melodisch ,fast schon softig gehalten ,werden hier nur ganz selten mal so richtige die Gitarren oder die Drums bearbeitet .So zeigt man sich bei Stück 7 „We got tonite“ einzig allein mal so richtig schön hard rockig und bestückt diesen mit einem  einigermaßen  mitreißenden Rhythmen und härteren Riffs . Die obligatorischen Balladen dürfen natürlich auch hier nicht fehlen .Allerdings sind auch diese eher in fast schon typischer Weise arrangiert ,klingen beweitem aber nicht schlecht ,können aber dennoch irgendwie absolut nicht dafür sorgen ,das bei mir in irgendeiner Hinsicht ,Emotionen freigesetzt werden können . Titel 11 „Fallen Angel“ ,der nur a capella gesungene wird , klingt für mich eher nach nem Popkulturstück und passt irgendwie so rein gar nicht hier ins Geschehen rein ! Und der Rest der gebotenen Stücke …hier und da wird mal ein kurzes Soli eingestreut , ganz vereinzelt tauchende klassisch angehauchte Klavierpassagen und Keyboards auf .Das macht sich alles ja nun gar nicht mal so übel ,zumal man es damit recht gut schafft ,so einen gewissen Oldie Heavy/Hard Rock Charme rüberzubringen .Gesungen wird natürlich im gewohnten höheren Tonlagen .Insgesamt zwar gut gespielt und auch überzeugend rübergebracht ,aber völlig ohne irgendwelche riesigen bzw . nennenswerte Überraschungsmomente . ( LEO )
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                                                                                                                       ENEMY INSIDE – „ PHOENIX“
In den letzten Wochen wurde ja massiv für das  Debüt der 2017 in Aschaffenburg gegründeten Band geworben ,so das sich deren Namen schon doch irgendwie bei einem eingebrannt hat .Kann ne Band ,die erst so kurz am Start ist und sofort mit nem Longplayer loslegt ,die Leute denn nun wirklich beeindrucken oder sogar vom „Hocker hauen „ ? Kann man eigentlich nur JA sagen ,denn nachdem das Silberteil nun schon nen paar Runden im Player gedreht hat , steht fest , das einem das hier Gebotene  ohne jeden Zweifel, nicht kalt lassen wird bzw .kann .Schon alleine die enorm stimmgewaltige und großartige Stimme der Frontfrau Nastassja Giulia lässt einen über weite Strecken ne echte „Gänsehaut“ über den Rücken fahren .Was die an Power ,Energie und starken Ausdruck mit sich bringt ,lässt einen dann fast schon etwas sprachlos dasitzen .Musikalisch gesehen betreten die 5 Leutchen hier dann zwar nun kein absolut neues Territorium ,da man die 10 Stücke ( incl . Coverversion TEXAS „Summer Son“) stilistisch ganz eindeutig in Richtung „ Evanescence“ oder auch „ Lacuna Coil „ einordnen kann .Allerdings präsentieren sich die Aschaffenburger hierbei keinesfalls als ne reine Kopie der genannten Bands , sondern bringen doch ne gehörige Portion an Eigenständigkeit und  Wiedererkennungswert mit sich .Ihre Mixtur aus Dark Metal und Symphonic Metal klingt zwar wirklich sehr modern ,aber dennoch enorm frisch . Hierbei schafft man es hervorragend ,einen verdammt kraftvollen Soundteppich auszurollen ,welcher neben jeder Menge geiler Melodien , harter Riffs auch ne Vielzahl an dunklen ,sehr atmosphärischen Momenten mit einbindet .Man merkt wirklich zu jeder Sekunde ,mit wie viel Leidenschaft und Herzblut die Band hier am Werkeln ist . Bei dieser Form der musikalischen Präsentation dürfen natürlich klassische Instrumente ( z.B .Klavier ) und der Einsatz des Keyboards nicht fehlen .Deren Verwendung hält sich aber zum Glück voll in den erträglichen Grenzen und kleistert die Songs zum Glück niemals zu .Viele Bands dieser Sparte zeigen sich ja dann doch gerade durch die Verwendung dieser Elemente fast schon unerträglich kitschig und überfüllt .Hier setzt man aber wirklich dezent und passend diese Stilelemente passend genau ein .Obwohl man insgesamt gesehen den Songs in Sachen Tempo und Songstruktur etwas mangelnde Abwechslung vorwerfen könnte ,ist man dennoch  redlich darum bemüht ,keine wirkliche Langweile aufkommen zu lassen .Gerade deren doch recht ausgewogenes Verhältnis zwischen Härte und Melodie lässt einen doch immer wieder auf Neue aufhorchen und die Ohren spitzen .Ist irgendwie schon echt wirklich cool geworden ,was man hier in den gut 50 . min musikalischer Unterhaltung geboten kriegt .Auch wenn es für mich hier nicht ganz für die HAMMER Marke reicht ,hat die Band hier ein Debüt ans Tageslicht befördert ,welches ohne jeden Zweifel mit zu den besten Veröffentlichungen in der Sparte Symphonic- /Dark Metal der letzten Jahre gehört .Ne echt klasse Scheibe ,welche fast auf der ganzen Linie überzeugen wird/kann . ( LEO)
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                                                                                                                    THWART – “ ONCE HUMAN”
Berlin könnte man ja nun durchaus auch schon als ein Zentrum der „metallischen Macht „ bezeichnen .Es ist ja wirklich mehr als erstaunlich ,was es hier an Bands und metallischen Geschehen gibt und was es alles neu zu entdecken gibt .“Thwart“ gehören zu der neuesten Generation an metallischen Vertretern ,welche die Berliner Szene nun ausgespuckt hat . Erst im vergangenen Jahr gegründet ,legen die nun bereits schon ihr Debüt vor ,um damit eure knallharten Herzen zum Beben zu bringen .Und man ist doch schon ein wenig überrascht und verwundert ,wie gut sich die hier nun mit ihren 12 Debütstücken präsentieren .Das hier nun absolut keine „blutigen Anfänger“ am Start stehen ,ist schon mal zu 100% erkennbar .Denn was Instrumentenbeherrschung und auch gesangliche Darbietung betrifft ,da bewegt man sich schon in einer sehr qualitativ hochwertigen Richtung .Orientiert wird sich hierbei ganz klar an der Thrash Metal Sparte ,welche aber durchaus auch so einige anderweitige metallische Einflüsse und nen ganz leichten Metalcore zulässt . Über weite Strecken eher etwas melodischer ausgeprägt ,kommt man dennoch immer wieder enorm in Fahrt und setzt dabei auf einiges an stark groovenden Passagen .Gerade die extrem schnelle Gitarren- und Schlagzeugparts bringen enorm viel an Energie mit sich ,wohingegen die melodischeren Abschnitte ( inclusive Solieinlagen ) sehr für ne eher beruhigende Gesamtausstrahlung sorgen . Da zeigt an sich doch schon enorm rhythmisch vielfältig. Obwohl sich die Band nun in einem doch sehr modern und ehre etwas trendiger ausgerichteten Soundgewand präsentiert ,bringen die einzelnen Stücke dennoch immer noch genügend „Eigenleben“ mit sich ,um doch im gewissen Maße noch aus der breiten Masse herausstechen zu können . Vor allem gesanglich zeigt man sich hier in top Form und bietet qualitativ auch so einiges an Abwechslung . Gerade die unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Frontfrau ( mal dunkel ,fast keifend ,mal hell fast Engels gleich und dann mal wieder so richtig fett, kraftvoll, knackig ) können einen doch schon richtig beeindrucken  .Die leicht growlende , knallharte dunkle männliche Stimmlage bietet hierzu dann natürlich einen absolut passenden Kontrast .Obwohl das nun alles andere als was neues in der Metalsparte darstellt ,passt das dennoch zu vollen 100% hier rein .Wer auf ne wirklich erfrischende, abwechslungsreiche und fette Portion an modernem Thrash Metal steht ,der kann ohne große Bedenken hier zugreifen . ( LEO )
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                                                                                                                INFERNO – “ HIBAKUSHA”( LP )
Die alten ,echten und knallharten Die Hard Punk Fans könnten schon irgendwie nen feuchtes Höschen kriegen ,wenn die Scheibe auf dem Plattenteller beginnt zu rotieren .Denn die Süddeutschen zählen wohl in diesen Kreisen zu den echten Legenden ,welche damals 1986 ,mit ihrem zweiten Album doch ganz schön für Aufsehen gesorgt haben müssen  .Damals erschien das Album noch unter deren selbst gegründeten Label „Rise&Fall „ .Und wenn man sich die 14 brutale Songs so ganz genüsslich reinzieht ,kann man es durchaus voll nachvollziehen ,dass die auch heutzutage noch den absoluten Kultstaus genießen . Denn obwohl sich 1986 die Punk Szene ohne jeden Zweifel verdammt kompromisslos ,unangepasst und rebellisch zeigte , waren deren musikalische Einflüsse wohl doch eher etwas gleich gestrickt .Und dann setzten die Augsburger mit „Hibakusha“ sicherlich ein fettes Ausrufezeichen ,um ganz klar aufzuzeigen ,das es auch anders geht . Punkig dreckig drauf los prügeln tun die natürlich auch ,keine Frage . Aber im Vergleich zu anderen punkigen Vertretern dieser Zeit gehen die dann noch einen Schritt weiter ,und versetzten ihren Sound mit leichten US-Hardcore Elementen , ner Prise Speedcore und leichten Heavy Rock Sounds noch ne zusätzliche Würze ,wie man es bis dahin wohl noch nicht kannte .Herausgekommen sind dann diese super lärmigen ,bestens zum pogen geeigneten Stücke ,die jede Menge an Energie und Power mit sich bringen .Jedes der Stücke ist in einer Geschwindigkeitsregion angesiedelt ,bei der es einem doch schon schwer fallen dürfte ,diverse Körperregionen in Sachen Bewegung auch nur annähernd irgendwie anzupassen .Gerade in unserer heutigen ,immer trendiger und moderner ausgerichteten musikalischen Zeit ,ist das hier schon ein kleines Juwel ,um seinen Ohren mal wieder was richtig old schooliges zu gönnen und die alten Punk Zeiten ,mit all ihrem „Glanz“ und Rohheit mal wieder aufleben zu lassen . Für den totalen Sammlerfreak ist das remasterte Teil in drei verschiedenen Versionen (im roten Vinyl  - DIE HARD Edition , im grünen Vinyl - Green Hell Edition, schwarzes Vinyl mit Inside Out Cover ) erschienen. ( LEO )
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                                                                                                                   LANDMVRKS – „FANTASY“
Bin mir im ersten Moment erst einmal überhaupt nicht sicher ,was hier musikalisch nun rüberkommen wird . So rein von der eher etwas simplen Covergestaltung her ,lässt sich da absolut nichts erahnen .Bandinfo durchgeackert …mmh ,hoffentlich wird es nicht wieder dieser sau super moderne corige Einheitsbrei ,welchen die Franzosen hier auf ihrem Label Debüt runterreißen ?! Obwohl die nun auf ihrer Scheibe recht eindeutig die Vorliebe zum moderneren Metalcore raushängen lassen ,muss man denen dennoch zugestehen ,dass die sich dennoch hier verdammt gut aus der Affäre ziehen und sich mit den 11 Titeln doch schon etwas aus der breiten Masse hervortun könne und werden .Schon der erste Song zeigt recht deutlich ,dass man zwar modern corig geprägt ist ,diesen aber nicht vollkommen auslebet .Denn bereits hier lässt man doch recht vielfältige ruhigere und eher tragende Rhythmen mit einfließen ,welche dem Song doch schon einiges an Abwechslung verleihen können . Und gerade der Einsatz von eher etwas „untypischeren“  Sound zieht sich dann durch das gesamter Album .Hier und da tauchen auch mal nen paar recht technisch anspruchsvolle Gitarrensolis auf ,welcher man teilweise vielleicht sogar schon so nen ganz leichtes progressives Ambiente andichten möchte . Da gibt es schon so einiges an eher überraschenden Parts und Elementen ,welche die Franzosen hier mit einbauen .In Punkto Innovation zeigen die hierbei echt nen ganz gutes Händchen ,auch wenn sicherlich gerade die harten corigen Anteile sich dann doch hier nur als typisch präsentieren . Eher auch typisch für ne Band dieser stilistischen Ausrichtung ist der Wechsel zwischen Schreigesang und sehr tiefen Growls .Allerdings fällt hier dann an der einen oder andere Stelle recht deutlich auf ,dass man sogar mal auf etwas klareren ,recht markanten Ausdruck zurückgreift ,welchen man hier teils vielleicht sogar schon als ganz leicht im Sprechbereich angesiedelt ,einstufen könnte. Ist auf jeden Fall mehr als positiv zu bewerten ,dass hier nicht durchweg nur mit diesem typischen corigen Geschrei gearbeitet wird ! Ziemlich aus der üblichen Rolle fallen dann hier gleich mal zwei Stücke . Titel 8 „Alive“  ist ne echte Ballade  ,wo man sogar mal ne Frauenstimme mit einsetzt .Klingt zwar gar nicht mal schlecht ,erinnert aber irgendwie in seiner Art und Weise total an einen DSDS Song aus Bohlens Feder und hat so rein gar nichts mit Core zu tun .Ist sicherlich ganz genau so ein Song ,bei dessen Livedarbietung die Feuerzeuge automatisch angehen werden und man sich richtig mitschunkeln kann .Auch der vorletzte Song „“Kurhah“ entpuppt sich hier dann ebenfalls als ne Ballade ,allerdings in rein instrumentaler Form ,wobei hier nur mit den Gitarren gearbeitet wird .Ein sehr eingängiges und durchaus ansprechendes Stück ,welches aber halt durch seinen völlig gegensätzlichen Songaufbau auch völlig heraussticht .Bin auf jeden Fall eher doch sehr positiv überrascht ,was die Franzosen uns hier vorgelegt haben .Wer von dem ganzen ultra typischen Metalcore Geschrammle die Schnauze voll hat ,nicht gegen stimmungsvolle und melodische Parts einzuwenden hat und auch ein bissel die Abwechslung liebt , dem wird mit dieser Scheibe  schon ganz gut was geboten . ( LEO )
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                                                                                                                                    KRUD – „KRUD „
Das ist doch mal wieder Mucke ,die so richtig gut Laune macht und dir somit dann auch sofort in Fleisch und Blut übergeht .Hierbei kriegt man dann auch von Beginn an sofort mit ,das sich die drei Typen sicherlich nicht vollends ernst nehmen ,aber dennoch ne ungemeine Freude daran haben ,Euch mit ihren 10 Stücken hier beglücken zu wollen bzw . zu können .Hierbei stechen die Typend dann auch total auch der sonstigen typischen Metal Klischee Welt recht stark heraus ,zumindestens schon mal ,was deren CD Gestaltung und der „Selbstdarstellung“ angeht .Beim Öffnen des Digipacks prangt dir gleich erst einmal ein riesiger ,fetter Stinkfinger entgegen, welcher ohne Zweifel dafür steht , das man sich musikalisch ne Scheiß um irgendwelche Trends kümmert .Richtig „abartig“ und völlig untypisch ,präsentieren sich die drei Band Mitglieder dann in einem bäuerlichen Look nebst Traktor .So was hat die Welt echt noch nicht geschehen ! Schon alleine deshalb kriegen die bei mir hier echt nen paar Pluspunkte .Und wohin geht die musikalische Reise ,auf welche uns die drei Gestalten (Knössel, Rotz und Dampfmaschine ) mitnehmen…? Schlicht und einfach haben die selbst nun ihren Stil als "Knatter-Metal" eingestuft ,was sicherlich doch die eine oder andere Fragen aufwerfen könnte . Aber so wirklich schwer ist es dann doch nicht , deren stilistische Mixtur zu deuten .Fest steht schon mal ,dass so gut wie alle Songs wirklich echt gut abgehen ,jede Menge an Spaß verbreiten ,zweifelsfrei dafür sorgen werden ,dass die Massen sich austoben können und das Bier in Strömen fließen wird .Teils verdammt stark vom US Südstaaten Metal beeinflusst ,zeigen die sich hier so richtig groovend ,stampfend, dreckig rotzig und brutal . Hierbei wird natürlich dann auch so einiges an Sound aus dem Punk – und leichtem Hardcore Lager mit verbraten , was dem gesamten Geschehen immer wieder neuen Antrieb und Vorschub verleiht .Obwohl man sich nun bei den Song eher eines recht einfachen Aufbaus bedient ,hat man hier zu keinem Zeitpunkt irgendwann mal das Gefühl , das die Jungs irgendwie abbauen oder keinen wirklichen Plan haben ,was die wollen .Ne ,die wissen ganz genau ,wie die euch mitziehen können und wie man den Rhythmus bei Euch genau an der richtigen Stelle zu platzieren hat . Auch sangestechnisch zeigt man sich recht breit gefächert ,wobei insbesondere die Gefilde des Death- und Black Metal unter die Lupe genommen werden .Mit nem ganz leichten Abstecher in die eher etwas corigen Ausdrucksformen wird das gesamte Sangeserscheinungsbild dann noch einmal zusätzlich verfeinert .Auch wenn die Jungs hier nun nicht unbedingt was ganz neues in der Metalsparte erfunden haben , sorgen die dennoch damit für ne ganze Menge an frische Wind in der Szene .Wer mal wieder seine wohl mittlerweile vielleicht fast schon Trend verseuchten Ohren was anderes bieten will ,auf Mucke abfährt ,die voll mitzieht ,vor dreckiger Energie strotz, wie Sau groovt  und vor allem komplett überzeugt ,der wird an die Gesellen von KRUD nicht vorbei kommen . Let's start the party! ( LEO )
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                                                                                                  DROWN MY DAY – „ THE GHOST TALES“
Was für ne geile Aufmachung des Digipacks !“ Eh man ,die spricht mich, trotz ihrer eher Einfachheit , echt sofort ungemein an und lässt meine Erwartung an die folgenden knapp 30 min . musikalischer Darbietung doch recht weit oben ansiedeln . Und die Polen enttäuschen mich dann musikalisch mit ihrer zweiten Full Length nicht .Hatten die sich auf ihrer Debütscheibe „Confessions“ ( 2013) noch recht deutlich dem Deathcore verschrieben ,so scheint sich im Laufe der Jahre doch ein leichter musikalischer Wandel vollzogen zu haben . Sicherlich ist auf „ THE GHOST TALES“ auch heute noch diese Ausrichtung recht deutlich zu erkennen ,aber bei weiten nicht mehr so ausgiebig ,wie in früheren Zeiten .Vielmehr wird bei den aktuellen Songs auf eine fettere Death Metal Ausrichtung gesetzt ,welche sich zwar nicht in Form von extremer Blastbeatsausbrüchen darstellt , aber dennoch genügend Potential mit sich bringt , um alles ums sich herum niederzureißen . Verdammt deftig wird hier bevorzugt in einem total niederwalzenden  Midtempobereich geackert , welcher sich schwer und enorm dunkel  - Minute für Minute – tief in die Gehörgänge einfräsen kann . Dabei setzen die Burschen allerdings  nicht zu sehr auf Abwechslung. Durchtränkt mit so richtig schwerem Groove ,zeigt man sich insgesamt gesehen eher etwas langsamer ,lässt aber dennoch stellenweise auch mal so richtig die Sau raus .Ganz klar ist auf jeden Fall ist zu sagen ,dass deren Rhythmusgestaltung , egal ob schwer drückend oder so richtig wuchtig , hier niemals ihr Ziel verfehlen .Jedes einzelne Riff ,jede einzelne Drumsalve wird hier tatsächlich mit einer absolut tödlichen Präzision zum Empfänger transportiert .Sollte es dennoch irgendwie mal ein kleine Abweichung bei der Zielerfassung geben ,wird diese sofort durch die super düster grollende ,teils sogar leicht guttural und stellenweise etwas corig anmutende Stimmlage , korrigiert. Auch wenn „Drown my days“ die Metalwelt in ihren Grundfesten hiermit nicht völlig erschüttern werden  , haben die auf jeden Fall mit ihrem aktuellen Longplayer einen echt großen Schritt nach vorn gemacht und können sich ganz entspannt zurück lehnen  ,um die sich sicherlich nun stetig wachsende Fangemeinde genau im Auge zu behalten . Starke Scheibe ,welche einem auf der ganze Linie anmacht und vor allem überzeugt .  ( LEO )
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                                                                                                                  ARROGANZ – „ ERZKETZER“ (MCD )
Die Cottbusser von ARROGANZ haben sich ohne jeden Zweifel über die Jahre hinweg schon einen verdammt guten Status in der Szene erspielt und zeigen uns auf dem mit 3 Songs bestückten 20 min . Miniteil auch ganz deutlich , dass man das auch ohne jeden Zweifel zu 100% voll verdient hat . Denn auch diese verdammt stark angeschwärzten ,tiefen Death Metal Auswüchse lassen kaum mal Wünsche über .Schon der erste Song ,der verdammt dunkel mit einfachem Schlagzeugspiel und ultra tiefen Bass beginnt ,hat so dieses gewisse Etwas ,was einen recht stark in den Bann ziehen kann .Anfangs fast schon etwas doomig und sehr schwerfällig  angehaucht ,braucht der Song erst mal ne Weile , bevor man dann voll loslegt und immer tiefer in die düsteren blasphemischen Abgründe abtaucht .Auch der zweiter Song zeigt sich anfangs genau so düster dunkel ,nimmt aber dann sofort die volle Fahrt auf ,um dann im Fahrwasser des Black Metal ,enorm dunkle Wolken aufziehen zu lassen . Richtung gut gelungen präsentiert sich hierbei das sehr atmosphärisch,  ruhiger gehaltenem Zwischenspiel ,das jede Menge Gefahr, Bedrohung und Bosheit ausstrahlt .Ab dem ca . Mitteilteil nimmt man dann so richtig Fahrt auf und lässt den tödlichen Spirit   - so richtig geil old school mäßig  - über einen hereinbrechen .Sau starkes Stück .Mit fast 11 min .Spielzeit ,zeigt sich der Rausschmeißer "As Furious Wings Cast Long Shadows"  ,ganz im Gegensatz zum vorherigen Geschehen , anfangs erst einmal in einem sehr ruhigen melodischen Gewand ,welches aber auch hier schon so einiges an Atmosphäre rüberbringt .In einer fast schon bedrohlichen Langsamkeit, zieht dieser Song zum großen Teil im Midtempo  gehalten ,seiner Wege und lässt nur gelegentlich mal die volle tödliche Dosis aufblitzen . Tief schwarz, dunkel und bedrohlich  gehalten ,entdeckt man hier dann im Mittelteil  aber auch etwas „untypischere „ hellere Riffs , welche zwar im ersten Moment eher etwas eigenartig wirken ,aber bestens als Kontrast zum sonstigen Geschehen passen . Selbst so einige Riffs ,die man dann vielleicht doch eher dem Thrash Metal Bereich zuordnen könnte ,wirken hier niemals deplatziert ,sondern zeigen einmal mehr noch deutlicher auf ,dass die Cottbusser ein doch hohes Potential an Eigenständigkeit vorweisen könne .Eine richtig leckere ,höllisch gute Vorspeise ,die so richtig Appetit auf den hoffentlich bald folgenden Hauptgang macht . ( LEO )
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                                                                                                                      DEVILLE – “ PIGS WITH GODS”
Es gibt Veröffentlichungen ,die legst du in den Player ,hörst sie an ,denkst - gut  -nimmst sie raus und packst sie wieder weg ,ohne irgendwann dann doch noch einmal einen Gedanken daran aufkommen zu lassen .Das bedeutet dann zwar nicht automatisch ,dass die Scheibe irgendwie nichts taugt ,aber es bleibt halt, zumindestens bei mir, nicht wirklich was hängen .Und genau so geht’s mir mit aktuellen Werk der Schweden .Ist aber nun halt rein meine persönliche Ansichtssache ,welche man keinesfalls überbewerten sollte ,da die Band in den ganzen Massenmedien, mit ihren bisherigen Veröffentlichungen , echt mehr als positive Reaktionen hervorgerufen hat .Was setzt man uns denn nun hier 12 mal vor ….? Eins ist bei allerersten Durchlauf ganz klar auszumachen , über mangelnde musikalische Abwechslung kann man sich hier nun absolut nicht beklagen .Denn was die hier mit der Mischung aus Stoner , Metal und ganz leichtem klassischen Rock hervorzaubern ,hat schon Klasse und wirkt alles andere als langweilig . Die Songs versprühen echt ein verdammt gutes feeling ,sind mit jeder Menge Energie bestückt und zeigen sich durchaus auch an vielen Stellen recht eigenständig .Dabei gelingt es denen richtig gut , hier ne Mischung aus harten und andererseits melodischen ruhigen ,sehr eingängigen Rhythmen zu kombinieren und diese in einer Weise zu präsentieren ,welche durchaus verdammt überzeugt .Durchzogen mit nem leichten progressiven Touch gehen die Songs dann wirklich ins Ohr und werden bei echten Fans dieser musikalischen Sparte doch einiges an positiven Eindruck hinterlassen .Auch wenn bei mir nun mal auch nach dem X’ten Durchlauf nichts wirklich hängen bleibt , ist die Scheibe handwerklich, ,Layout technisch , produktionstechnisch wie auch in Punkto Songwriting qualitativ dennoch enorm weit oben angesiedelt und hat ohne jeden Zweifel das Potential ,in den Verkaufscharts ganz weit nach oben zu steigen . ( LEO )
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                                                                                                            REUZE – “ SHUT UP AND LEARN TO WALK”
Ich hätte ja beim allerersten Kontakt mit der zweiten Scheibe des Hallenser Trios sofort und ohne groß nachzudenken ,hier eher ne moderne ,typische Metalcore Mucke erwartet ,da mich deren gesamte Covergestaltung + Bandlogo doch irgendwie sofort in diese musikalische Sparte lotst . Aber zu meiner Freude entpuppen sich die hier gebotenen 10 Stücke ,in eine völlig andere Richtung . Denn die drei gestandenen Musiker haben mit dem ganzen moderneren Scheiß nichts am Hut und haben in den 20 Jahren Banderfahrung , unter anderem bei „Viu Drakh“, „Headless“ „Horsemen“, „Trouble Kid“, „Klabusterbären“ , „ Barracudas“ … schon mehr als genügend unterschiedlichsten musikalische Erfahrungen gesammelt ,um sich nicht in irgendeiner Form trendig präsentieren zu müssen .Und so zeigt man sich dann auch hier in einem doch eher sehr old schooligem Gewand ,welches sich aus 80’ziger Jahre Heavy Metal und ner riesen fetten Portion an Punk'n Roll zusammensetzt .Obwohl sicherlich das musikalische Grundgerüst eher etwas einfacher gestrickt ist und man irgendwas außergewöhnliches oder sehr eigenständiges umsonst sucht ,rockt die Scheibe ungemein .Hier gibt es dann auch tatsächlich nicht einen Song ,der dich nicht mitreißen kann .Ne ,ganz im Gegenteil ,jedes einzelne Stück ist richtig fett mit abgeh Rhythmen und nem hohen Energielevel vollgepackt , so dass man ganz automatisch mitgezogen wird und die ollen Knochen sich fast schon zwangsweise in Bewegung versetzen .In der Hinsicht ist es echt schon verdammt stark ,wie man sich hier präsentiert .Da sollte es einem dann auch nicht wirklich übermäßig stören ,das hier halt mit eher typischen und recht eingängigen Strukturen herumgewerkelt wird .Ne echt ganz solide Angelegenheit ,die echt Laune macht und bei ner Livepräsentation sicherlich vor der Bühne für mehr als genügend Partystimmung sorgen wird . ( LEO )
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                                                                                                              UNCLE ACID & THE DEADBEATS – „ WASTELAND “
So völlig unscheinbar und im ersten Moment auch nicht gerade enorm aussagekräftig ,wie sich das Cover des fünften Albums der Engländer gestaltet ,ist deren musikalische Darbietung nun absolut nicht .Allerdings sitzt unsereins doch erst mal wieder eher überfordert da ,und sucht verzweifelt nach den passenden Worten für das ,was einem in den 8 Songs geboten wird .Irgendwo hab ich ja nun gelesen ,dass deren Sound in die Sparte Occult Doom Stoner Rock eingeordnet werden sollte .Das kann man so dann sicherlich auch irgendwie stehen lassen ,wobei man aber ohne jeden Zweifel auch noch anderweitige stilistische Einflüsse ganz klar sichten wird .Zum einen gibt es hier bei einigen Songs schon mehr als deutlich zu verspüren ,dass die sich auch so nen gewissen tief psychedelischen Sound widmen und auch nicht völlig abgeneigt sind ,hier und da mal so nen leicht  metallischen Einschlag mit einzubeziehen .Zugegebener Maßen schaffen die es hier dann sogar erstaunlich gut ,das alles verdammt gut miteinander zu verbinden und den einzelnen Stücken durchaus immer wieder ein Eigenleben zu verleihen .Obwohl nun der Großteil der Songs mit ner jeweiligen Spielzeit von über 4 min .aufwartet , gestalten die sich enorm abwechslungsreich und zeigen ganz deutlich ,dass man sich beim Song schreiben echt nen Kopf zerbrochen hat .Zum großen Teil kann deren Soundmixtur schon verdammt gut mitzureißen ,auch wenn wiederum über lange Strecken eher ein musikalisches Gebilde kreiert wird ,dass dann „nur“ zum genaueren Zuhören geeignet ist .Aber selbst die sehr ruhigen ,sachter dahinziehenden Töne bringen einen Rhythmus mit sich ,welcher dir sofort ins Blut übergeht .Einzig allein die doch mehr als markante hohe Stimmlage, die mich doch zusehends eher an einen Vertreter der Glam Rock Metal Fraktion erinnert ,will bei mir nun nicht wirklich endgültig ankommen .Zum einen ist der Gesang eher etwas hintergründig abgemixt und zum anderen bietet der nun wirklich nichts großartiges an Variabilität ,sondern stellt sich durchweg doch eher recht gleichbleibend dar . Trotz dieses „Makels „ muss ich doch feststellen ,dass mich die gut 46 min . dennoch recht gut anmachen und ich zu keiner Sekunde irgendwie den Drang verspüre ,hier die STOP Taste drücken zu müssen . Der doch recht ausgeklügelte und kreative Sound würde sich sicherlich verdammt gut als Filmmusik machen .In Punkto Livedarbietung weiß ich nicht so recht ,wie man darauf reagieren sollte /könnte .( LEO )
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                                                                                                                    WE HUNT BUFFALO – “ HEAD SMASHED IN”
Die drei bärtigen Kanadier bringen mit “ HEAD SMASHED IN” nun auch schon ihre sechste Scheibe an den Start und können hiermit bei mir im ersten Moment auch ganz gut punkten .Schon das Cover des Digipacks kommt echt richtig gut stark rüber ,man aber leider komplett auf nen booklet verzichtet . Aber gut ,Informationen über die gibt’s ja im Netz nun mehr als genug zu finden .Musikalisch haben die sich nun selbst in den Bereich des Fuzz Rock eingeordnet ,was für mich mal wieder bedeutet ,dass ich hiermit ziemliches Neuland betrete .Aber gut ,irgendwelche „abartigen „ Musikbezeichnungen tauchen ja heutzutage überall mal wieder auf und sollten von daher nun nicht immer bitter ernst genommen werden .Für mich stellen sich deren hier gebotenen 9 Songs am ehesten als ne Mischung aus Stoner Rock ,leicht doomigen Elementen und ner gehörigen Portion an psychedelischen Elementen dar .Dabei gelingt es den Jungs ,diese unterschiedlichsten Einflüsse zu einem flüssigen Klangbild miteinander zu verbinden ,welches sich als durchaus sehr abwechslungsreich darstellt .Neben nen ganzen Haufen an schwerfälligen tragenden Riffs und längeren ,richtig starken Soligitarreneinlagen ,packt man aber ganz vereinzelt auch mal ne gehörige Portion an Grooves mit rein .Gerade in den Momenten ,in welchen man eher der etwas psychedelischeren Vorgehensweise widmet ,zeigt man sich fast schon etwas melancholisch angehaucht . Insgesamt gesehen ist das Album eher sehr ruhig schwerfälliger ausgefallen und bietet nur ganz vereinzelt mal eine etwas härtere und schnellere Gangart an .Dennoch kommt hier keine Langeweile auf ,da gerade die Gitarren hier verdammt viel bieten und auch rüberbringen können .Obwohl Gesangs technisch hier nicht übermäßig viel Abwechslung geboten wird ,passt auch der hier bestens, mit seinem kräftigen und recht klarem Ausdruck , rein .Ne recht gelungene und nette Scheibe ,welche diejenigen ,welche mit dem Begriff Fuzz Rock wirklich was anfangen können ,sicherlich vollkommen überzeugen wird . ( LEO )
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                                                                                                              STRATOVARIUS – „ ENIGMA: INTERMISSION II“
Die Finnen STRATOVARIUS sind ja nun ohne jeden Zweifel ne Band ,über die jeder ,einigermaßen interessierte Metalfan schon in irgendeiner Form mal was gehört haben muss .Immerhin gehören die nun schon seit nem gefühlten halben Jahrhundert ( 1985) zu einer der bekanntesten und größten Power Metal Bands ,welche sich auf unseren Planeten tummeln .Deren Diskographie ist von daher auch echt schon sehr beachtlich und zweifelsfrei haben die über all die Jahre ne ungemein großen Fangemeinde um sich scharren können .Das nette Teil ,was hier nun vor mir liegt ,sollte man in erster Linie „nur“ als ne Compilation ansehen ,auch wenn hier drei brandneue Songs mit rübergebracht werden .Jedenfalls ist das Ding mit 16 Songs und ner Spielzeit von über 80 Minuten richtig gut vollgepfropft mit musikalischer Unterhaltung .Neben den erwähnten brandneuen Tracks "Enigma" ,"Oblivion" und „Burn Me Down“ ,die nur so vor epischen Melodie , harten Gitarren Riffs und teils recht bombastischen Refrain strotzen ,hat die Band wohl zum ersten Mal in ihrer Geschichte hier auch 4 Klassiker mit eingebracht ,welche man in ein sehr starkes orchestrales Gewand verpackt hat . In wieweit gerade diese Songs nun besser oder schlechter rüber kommen ,kann ich aber nun mal absolut nicht nachvollziehen ,da meinereins die Originale halt nun mal nicht kennt .Auf jeden Fall hören sich gerade diese Stücke doch sehr ,sehr Radio tauglich und Massen kompatibel an ,sprich ,die wirken doch schon eher kitschig, popig und Trend verseucht .Dennoch würde ich hier doch glatt mal behaupten ,dass "Enigma: Intermission II" dennoch ne einigermaßen lohnenswerte Investition darstellt . Wer auf klassischen Power Symphonic Metal steht ,welcher technisch absolut top ist ,ne ganze Masse an epischen Ausflügen mit sich bringt und gerade in Hinsicht hymnischen Charakter echt glänzt ,wir ohne jeden Zweifel hiermit absolut glücklich gemacht .Selbst meinereins ist auch nach dem dritten Durchlauf durchaus geneigt ,nochmals die Play Taste zu drücken .Zwar keine völlig überwältigende, aber dennoch irgendwie verdammt feine metallische Angelegenheit . ( LEO )
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                                                                                                                    MAXXWELL – „ METALIZED“
Ha ,die Schweizer lassen ja nun weder gestalterisch ,noch von der Namensgebung irgendwelche Zweifel aufkommen ,was die uns musikalisch anbieten werden .Ganz unbekannt dürften die Jungs eh nicht sein ,denn nach vier Albumen und zwei EP‘s sollte man sich doch schon durchaus so einen gewissen Status in der Metalszene erspielt haben !Mit ihrem in metallic Silber gestalteten Digipack machen die einem auf ihrem aktuellen Longplayer jedenfalls sofort eindeutig klar , dass es hier nun nicht in eine Schmuserichtung gehen wird . Bestückt mit satten 15 metallischen Stücken ,geht hier gut ne Stunde lang ,dann doch ziemlich gut die Lutzie ab .Nicht wirklich old school ,aber auch nicht übermäßig modern gestaltet , lassen die hier nen durchaus mitreißenden Heavy Rock vom Stapel ,welcher sich auch technisch geschehen, von ner richtig guten Seite zeigt .Dabei ist man durchaus auch echt bemüht ,die gesamte musikalische Darbietung in den unterschiedlichsten Facetten rüberzubringen. Vereinzelt tauchen da dann mal leichte Ausflüge ins eher bluesige Musik Lager auf ,welche recht erfrischend aufs gesamte Song Gefüge einwirken können und somit auch zusätzlich noch für Abwechslung sorgen .Auch vereinzelt eingestreute Gitarrensolis wirken sich hierbei eher positiv aus und werde vor allem nicht überzogen lang eingesetzt .Neben nen ganzen Arsch voll an coolen Riffs und Ohrwurm Refrains ,zeigt man sich natürlich auch an vielen Stellen verdammt groovend , so das man echt keine Angst haben muss ,hier bloß still stehen zu müssen .Selbst in Sachen stimmlicher Darbietung spielt man durchaus auch mal mit unterschiedlichen Ausdrucksformen ,auch wenn sicherlich dieser doch eher etwas klarere aber kraftvolle Heavy Gesang überwiegt .Obwohl die 15 Stücke nun alle samt ganz gut runtergehen ,können nicht alle wirklich voll überzeugen .Aber solche Songs wie z.B „Metalized“ ,der sich als so ein so richtig deftiger metallischer Brecher präsentiert, geht wirklich voll und verdammt gut in die Knochen  . Bei dem passt wirklich jede einzelne Note! Das könnte ohne Zweifel ein Song werden ,der sich zu nem echten Metalhymne entwickeln könnte .Nicht viel weniger mit so nem Hymnencharakter bestückt , zieht auch Titel 10 „Given it all“ hier seiner Wege und wird ohne Zweifel die Metalgemeinde mitschwingen lassen kann .Fast schon logisch für so ne Veröffentlichung ist sicherlich ,dass man hier auch ne Ballade vorfindet Titel 5 „Scars“ ist allerdings nun nicht ganz so schmalzig aufgebaut ,wie man sich das vielleicht hätte denken könnte .Vielmehr bietet dieser Song dennoch einiges an Abwechslung im Rhythmusbereich und wird vor allem mit echt guten Melodien punkten können .
Wer ne saftige metallisch harte Keule um die Ohren geschlagen bekommen will ,welche sich sicherlich als sehr Radio tauglich verkaufen wird ,kann hier getrost seine gierigen Finger nach ausstrecken .Neben den harten Metalklängen sorgt sicherlich auch die echt fette ,allerdings etwas zu clean wirkende Produktion dafür , dass jede Party in Schwung kommen wird . ( LEO )
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                                                                                                                 GRENZENLOS – „ DIE WELT WARTET NICHT“
Kurze Rede ,langer Sinn ! Beim Thema Deutschrock ist es ja nun mal so, das unweigerlich diverse Vergleiche zu den „Großen“ dieser Sparte aufkommen .Namen braucht man da ja wohl nicht zu nennen ! Und das ist bei den Jungs aus dem Allgäu ,welche uns auf ihrem dritten Studioalbum 18 Songs näher bringen ,dann natürlich auch recht deutlich herauszuhören .Gut ,gerade in diesem musikalischen Sektor ,ist es sicherlich alles andere als einfach ,mal ne eigne Note mit reinzubringen bzw .was völlig Neues aus dem Ärmel zu schütteln .Wie auch immer ,die vier Burschen zeigen sich musikalisch durchaus verdammt voll fit und sind bemüht ,doch auch rhythmisch hier einiges an Abwechslung mit reinzubringen . Obwohl man sich vorzugsweise hart und schnell präsentiert ,dabei richtig gut rockend vorwärts geht , tauchen aber auch immer mal wieder sehr ruhige Momente auf .Dabei setzt man streckenweise auf leichte Chorus Gesäge und Refrains ,welche unweigerlich mitziehen und hierbei dann natürlich bestens zum Mitsingen geeignet sind . Teils reichen diese Einsätze dann sogar soweit ,dass man da dann doch schon von einem starken hymnischen Charakter der Songs sprechen kann .Hierbei sind es insbesondere die Gitarren ,welche durchweg den Sound prägen und sehr bestimmend wirken .Insgesamt gesehen ist der Sound der Burschen ziemlich modern gehalten , halt genau so  ,wie das im Moment halt überall geboten wird und angesagt ist . Für mich ne eher sehr Trend  orientierte Mucke ,die einem zwar mitzieht ,rein musikalisch auch überzeugen kann und sicherlich auch ne ganze Menge gute Stimmung verbreitete ,aber aus der breiten Masse nicht wirklich sonderlich herausstechen kann bzw .wird .So etwas ,wie einen wirklichen Überraschungsmoment kann man auch hier absolut  nicht finden .Fest steht dennoch ,die Band passt haargenau in die derzeit immer größer werdende Deutsch Rock Szene und wird ohne Zweifel ,gerade bei der jüngeren Generation gut punkten können . ( LEO )
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                                                                                                  AHNENGRAB – “ SCHATTENSEITEN"
Seit ihrer Gründung 2006 hat das aus der Frankfurter Ecke stammende Fünfergespann doch immer ne recht lange Zeitspanne benötigt ,um neues Material  abzuliefern .Deren Debüt „Ahnengrab“ (2008 ) kam ja noch recht flott ,aber bis zur nächsten Scheibe „Omen „ dauerte es dann immerhin wieder 4 Jahre  .Mittlerweile sind auch schon wieder 6 lange Jahre ins Land gezogen ,bis man euch da draußen nun doch endlich mit neuem Material beglückt .Hat sich das Warten nun gelohnt …mal hören ,was die einen nun in gut ca .53 min .so alles feines zu bieten haben .Musikalisch fährt man in den 10 Stücken keine ganz klare Linie ,auch wenn sicherlich vordergründig der black metallischer Einschlag ganz deutlich zum Vorschein kommt und hierbei dann auch recht stark das Gesamtbild bestimmen . Dennoch zeigen sich die einzelnen Stücke musikalisch recht vielfältig angereichert ,denn neben eher melodischen Death Metal Einschüben ,leichten Heavy Metal Elementen ( insbesondere bei den Riffs ) ,taucht hier natürlich auch eine recht starke Portion an Pagan Metal Einflüsse mit auf .Dabei zeigt man sich insbesondere im Rhythmusbereich .sprich beim Songaufbau, durchaus abwechslungsreich und bietet so ziemlich alles ,was man von so ner Mucke erwartet .Neben so richtig derben heftigen Black Metal Attacken ,schwermetallischen Gitarreneinlagen ,sind es insbesondere die vielen ,eher ruhiger gehaltenen Passagen ,welche dem Album ne recht gute Ausstrahlung verleihen können .Teils recht episch wirkend ,andererseits aber auch leicht heroisch angehaucht ,schaffen die hier durchaus recht gut ,ne Stimmung und Atmosphäre aufzubauen ,welche den Zuhörer mitnehmen kann .Gerade bei ihrem eher ruhigen melodischeren Zwischenspiel kann sich die Band am stärksten in Szene setzen ,da man hier auch mal ein paar richtig coole Riffeinlagen mit einbaut .welche verdammt gut ins Ohr gehen .Positiv ist auf jeden Fall auch zu sehen ,das sich das Album nicht nur von einer tiefer kalten Dunkelheit geprägt präsentiert  ,sondern auch in Punkto Ausstrahlung verschiedenste Facetten mit sich bringt . Songs wie z.B  „...When Paths Separate“ wirken schon fast hell und wärmend .Obwohl das nun ein rein instrumentales Stück ist , bringt gerade das , neben ner starken Melodieführung ,jede Menge an eher etwas „positiveren“ Ausstrahlung mit sich .Auch mit dem Abschlusssong „Sternenmeer“ weicht man noch einmal recht stark von vorangegangenen Geschehen ab .Eher im Midtempobereich angesiedelt ,kommt hier so einiges an verdammt guten melodischen ,fast schon romantisch wirkenden Strukturen zum Vorschein  ,welche einen Zeitweise durchaus in eine Art der „Traumwelt“ eintauchen lassen können .Obwohl hier zwar auch immer mal etwas härter in die Saiten gegriffen wird ,stehen dennoch eingängige Melodien und vor allem die ruhigere, sehr abwechslungsreiche Gitarrenarbeit im Vordergrund . Von solchen Songs hätte ich mir hier doch noch einige mehr gewünscht ,da es für mich gerade diese Songs sind ,welche doch so einen gewissen Wiedererkennungswert widerspiegeln und der Mucke so etwas wie eine leichte Eigenständigkeit verleihen . Wurde auf den vorangegangenen Veröffentlichungen von der schreibenden Zunft  immer wieder der Gesang als eintöniges und eher monotones Gekeife abgehandelt ,so zeigt man sich hier durchaus etwas variabler .Zwar gibt’s auch hier verstärkt  Gekeife ,aber man zeigt sich auch mal eher mit einem klarerem ,normalen Ausdruck ,welcher teils ganz leicht schon etwas in Richtung  „Sprechgesang“ geht .Sicherlich ist es nun absolut nicht gelogen ,wenn man der Band in Sachen Innovationen  nicht unbedingt einen Orden verleihen kann. Dennoch man merkt es deutlich jedem einzelnen Stück an ,dass man sich darum bemüht ,eigene Ideen und Kreationen mit einfließen zu lassen .Auf jeden Fall haben die Jungs hiermit eine durchweg wirklich solide Arbeit abgeliefert ,welche nicht nur bei der dunklen schwarzen Fraktion, sondern auch bei der allgemein metallischen Hörerfraktion ankommen sollte . ( LEO )
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                                                                                                 AHNENKULT – „ ALS DAS LICHT VERGING“
Irgendwie kann oder sollte man die beiden Burschen ,welche sich hinter „AHNENKULT“ verbergen ,wohl durchaus noch als ne echte Undergroundband einstufen können .Zwar haben die ne facebook Seite und sind auch bei metal-archives.com vertreten ,aber was deren bisherige Veröffentlichungen ,sonstige Infos oder vielleicht sogar Interviews betrifft ,ist im world wide net nun nicht gerade übermäßig viel zu finden .Dabei kann das bereits 2010 gegründete Duo durchaus schon auf einiges an diversem Veröffentlichungsmaterial zurückblicken (2010 Demo-Tape „Kult",2013 EP „Allmacht“ 2014 EP „Götterkult“ + 2017 Samplerbeitrag auf“ Weltenkraft Compilation“ ) Und da verwundert es mich dann doch ein bissel ,dass bisher wohl noch niemand so wirklich großartiges Interesse an der Band gezeigt haben sollte !!Denn was die nun auf ihrem aktuellen , fast 44 minütigen Longplayer musikalisch von sich geben ,hat schon Klasse ,geht gut ins Ohr ,ist abwechslungsreich und macht vor allem selbst meinereins, ziemlich an .Hierbei bewegen sich die 7 Songs alle samt ganz tief im Pagan - und Black Metal Lager ,wobei sicherlich auch stellenweise so ein gewisser Viking Metal Einschlag keinesfalls zu leugnen ist . Wer jetzt aber gleich mal wieder denkt ,naja ,das wird halt auch der ultra typische Mix dieser unterschiedlichen musikalischen Sparten sein ,wird sicherlich dann doch eher sehr positiv überrascht sein .Denn die beiden Protagonisten kriegen das Zusammenspiel und die Zusammenführung dieser unterschiedlichen Ausrichtungen wirklich so hin ,dass es weder kitschig , ultra typisch ,geschweige denn ,monoton rüberkommt .Da man sich inhaltlich mit der nordisch germanischen Mythologie auseinandersetz, gestaltet man die einzelnen Songs vorrangig mit sehr erhabenen Melodien ,welche teilweise sogar schon verdammt stark hymnisch angehaucht sind . Das sich dadurch über weite Strecken ne verdammt starke Atmosphäre breit macht , ist dann echt nicht verwunderlich .Wer jetzt aber annimmt ,das hier nur auf ne atmosphärische Stimmung gesetzt wird ,welche sich eher im Midtempobereich bewegt , denn wird die Band nach dem ersten Hördurchlauf fett eines besseren belehrt haben .Denn auch hier gibt’s immer mal die volle Breitseite ,bei welche dir dann der absolut blanken Hass entgegenschlägt .Obwohl diese extremeren Elemente eher nur etwas kurzweiliger auftreten ,haben die aber dennoch ne mehr als positive Wirkung auf die gesamten Stücke .
Logischer Weise haftet den einzelnen Stücke auch so ein gewisser leicht folkloristischer Touch an ,welcher insbesondere durch die ruhigere Gitarrenarbeit und einzelner Melodien hervorragend rübergebracht wird . Auch was den Gesangsbereich angeht ,wird hier mit den unterschiedlichsten Ausdrucksformen gearbeitet .Obwohl zwar vorrangig auch hier eher mit nem miesen keifen/krächzen gearbeitet wird ,finden sich dennoch jede Menge anderweitiger stimmlicher Präsentationen ,welche von leicht choral  bis hin zu fast schon sprechend reichen .Je nach der Ausstrahlung und Atmosphäre des Titels setzt man diese dann wirklich gut und immer passend ein ,ohne irgendwie den Song dadurch überladen kitschig klingen zu lassen . Sehr positiv ist gerade bei der gesanglichen Darbietung ,dass man sogar über weite Strecken
die Text klar erkennt und sich somit bereits beim Zuhören mit den inhaltlichen Aussagen auseinandersetzen kann .Das findet man ja in solchen musikalischen Bereichen dann doch eher verdammt selten  .Nachdem die Scheibe nun bereits zum dritten Mal in meinem Player rotiert ist ,bin ich echt mehr als davon überzeugt ,dass man hiermit so einiges an neuen Fans rekrutieren kann und nen wirklich großen Schritt in Sachen Bekanntheitsgrad machen wird . ( LEO )
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                                                                                                 CRUDA SORTE – „EWIGKEITEN IM SCHIMMEL“
Berlin hat ja nun gerade in punkto Metalszene enorm viel an Bands mit den unterschiedlichsten musikalischen metallischen Ausrichtungen zu bieten und gehört für mich persönlich doch mittlerweile zu den „Hochburgen „ ist Sachen Szenegeschehen .Seid nun mehr als 13 Jahren ist da auch das Trio von „Cruda Sorte „ am ackern und fördern mit „Ewigkeiten im Schimmel „ ihr mittlerweile drittes Album ans Tageslicht .Mit gut 37 min . an dunklem, schwarzen und teils sehr atmosphärischen Klängen bestückt ,zeigen die Jungs in ihren 6 Songs ganz eindeutig auf ,dass man trotz old school Black Metal Ausrichtung ,keinesfalls alt gebacken ,ultra typisch oder völlig uneigenständig klingen muss .Denn trotz der recht kompromisslosen Herangehensweise ,kann die Band so gewisse „Extras“ in ihre Mucke einbauen ,welche der Mucke durchaus nen recht starken Punkt an Eigenständigkeit verleihen kann .Hierbei zeigt man sich nur ganz selten mal in einer eher etwas „depressiveren“ Stimmung ,sondern setzt bedeutend mehr infernale Klänge .Beginnend mit nem Intro ,welches fast schon irgendwie nen bissel psychedelisch ,aber auch verdammt atmosphärisch wirkt ,brauchen die dann nicht wirklich lange, um dann auch gleich in Richtung des Totalangriffs zu gehen .Denn der zweite Song ( welcher auch mit  über elf Minuten den längsten Track  der Scheibe ist ) ,entfacht sofort ein wahres black metallisches Inferno ,bevor man dann mit echt starken ,eher ruhigen Passagen weiterzieht .Teils recht erhaben ,teils  leicht folkloristisch wirkend, baut sich hier schon eine Atmosphäre auf ,welche einem durch Mark und Bein geht .Diese „entspannende“ Phase hält aber nicht all zu lang an ,bevor es dann wieder knallhart in Richtung fettem und druckvollem puren Black Metal geht . Diese unterschiedliche Spielweise wechselt dann innerhalb des Songs immer wieder.  Entsprechend er unterschiedlichsten Spielweise ,passt man sich hier auch gesangstechnisch an und bietet durch Klargesang / Gekeife auch hier in Sachen Kontrast so einiges .Obwohl sich Song 3 „Windungen“ anfangs  auch im Mittelteil doch sehr ruhig und eher melodischer darstellt ,kommt das Stück dennoch in seiner Gesamtausstrahlung als pures black metallisches Intermezzo rüber .Titel 4 "Spinnentanz und Giftbefall" hingegen ,wartet mit keinerlei großartigen melodiöseren Einschüben auf ( gut ,kurzfristig wird auch hier mal das Tempo herausgenommen ) ,sondern baut sich von Minute zu Minute zu einem höllischen ,immer intensiver werdenden dunklen ,bösen Trip auf ,welcher wirklich einen Haufen an Energie und Durchschlagskraft mit sich bringt. Der wohl atmosphärischte Titel dieser CD ist ohne Zweifel dann  „Paradigma des Abfalls“ in welchem man klanglich verdammt interessante und wirkungsvolle Passagen ( z.B .Schamanen hafte Trommeln ) mit einfließen lässt. Eher ruhig und getragen ,zieht man hier seiner Wege, wobei diesen Song so eine gewisse geheimnisvolle, erdrückende und dunkle Aura umgibt ,welche einem doch schon zeitweise so etwas wie einen kalten Schauer über den Rücken jagen kann .Der teils eher etwas im Sprechbereich angesiedelte , fast schon schmerzverzerrtes ,teils sehr wütend ,teils depressiv wirkendes anmutendes  „Schreigesang“ verstärkt dann diesen Reiz noch einmal ungemein .Ein absolut super satter Song ,welcher wohl niemanden wirklich „kalt“ lassen wird .Mit „Schimäre“ bietet man dann noch einmal einen wirklich gelungenen Abschluss .Eher sehr majestätisch und getragen gehalten ,verbreitet der hier ne verdammt episch anmutende Atmosphäre und stellt gerade in den sehr melodischen Gitarren Zwischenspielen seine Klasse ganz klar dar .Die Band hat‘s echt gut hinbekommen ,ihre Songs so zu gestalten ,das es immer wieder Momente zu erhaschen gibt ,welche erneut dafür sorgen können ,dass man ganz bewusst und intensiv hinhören kann bzw .muss .Echt starke Scheibe ,die es zwar nicht ganz bis zu ner HAMMER Bewertung geschafft hat ,aber dennoch mächtig Eindruck bei mir hinterlässt . ( LEO )
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                                                                                                           MEGASTORE – „ APPEARANCE“
Jetzt sitze ich aber erst einmal wirklich ziemlich bedebbert da und habe so ziemlich absolut keinen Plan , was ich mit den hier gebotenen 6 Songs anfangen soll .Schon allein das eher etwas merkwürdige Cover ließ bei mir schon mal so etwas wie eine „Schrecksekunde“ entstehen und irgendeine kleine Vorahnung ,was es hier nun Mucke mäßig abgehen würde ,kam auch nicht nur ansatzweise auf .Also rein mit dem Teil und hingehört …Nächste Merkwürdigkeit , 11 Titel sind auf der CD angegeben ,aber mein Player zeigt nur 6 Songs an ???? Also mal nachgeforscht und leider nix wirklich aussagekräftiges im Internet gefunden .Einzig allein Herkunftsland,Bandbesetzung und Erscheinungsjahr ( 1997) waren auszumachen .Alles wirklich sehr komisch .Sehr auffällig ist auf jeden Fall schon mal ,die doch eher etwas schwächliche Produktion ,welche nun nicht wirklich fett wuchtig aus den Boxen dröhnt. Aber gut ,da wollen wir mal nicht gleich negative Gedanken aufkommen lassen ,denn in erster Linie soll ja nun mal die musikalische Leitung zählen .Und hierbei machen es mir die Italiener nun alles andere als einfach . Irgendwie ist das hier ne Mixtur aus Grunge ,Alternative und ner Portion an Hardcore .Vielleicht könnte man dem Geschehen ja sogar noch ne ganz leicht punkige und eventuell progressive Note anheften ,welche sich hierbei aber nun nicht wirklich eindeutig augenscheinlich darstellt .Tja Leute , eigentlich sollte ja so ne Zusammensetzung der unterschiedlichsten musikalischen Einflüsse dann bei dem einen oder anderen auf ungeteiltes Interesse stoßen .Aber ehrlich ,so wie sich die 5 Leutchen hier präsentieren ,ist die Veröffentlichung wohl eher zu einem Ladenhüter mutiert und man hat sich folgerichtig  als Band besser aufgelöst .Das man sich so rein von der Handhabung der Instrumente ja noch recht vielseitig zeigt und sicherlich auch nicht in die Kategorie „Anfänger“ einzustufen ist ,machen die hier schon recht deutlich .Aber das war es dann auch schon ,was man als einen noch positiven Faktor dieser Veröffentlichung bezeichnen möchte .Denn ansonsten plätschert das Geschehen hier einfach nur vor sich hin ohne auch nur ansatzweise mal einen Moment dafür sorgen zu können ,dass man mal genauer hinhören wollte bzw .sollte .Da gibt es kaum mal so ein paar richtig deftige oder irgendwie interessante Songs ,die einen wirklich anmachen .Wirklich nicht einmal ansatzweise schafft es auch nur einer der Songs ,beim Zuhören wirklich zu punkten .Gut ,die eine oder andere etwas abgefahrener wirkende Riffpassage lässt mal leicht aufhorchen ,mehr aber auch nicht .Recht nervig hierbei zeigen sich auch die Sangesdarbietungen .Nen bissel leicht im typischen Grunge Stil gehalten ,vereinzelt sogar leicht mal in Richtung Hardcore Gebrüll gehend ,wirkt das aber völlig kraftlos und teils schon fast Quäker haftig nervend .Also ,ich habe echt absolut keinen Plan ,wen man damit „vorm Ofen vorlocken will/kann „! Schlussendlich bin ich doch irgendwie verdammt heile froh ,dass nach 6 Stücken der Silberling endlich aus dem CD Schacht entfernt werden kann . ( LEO )
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                                                                                                           DEAD GIRLS ACADEMY – “ ALCHEMY”
Wenn ich jetzt mal so rein von der Covergestaltung und vom Bandnamen ausgehe ,würde ich das ,was einem hier eventuell musikalisch erwarten könnte ohne Zögern in die Sparte Dark Rock bzw. Gothic einordnet .Ist allerdings reines Klischeedenken .Nun gut ,nachdem die 11 Stücke  durchgerattert sind ,kann man einigen Stücken sicherlich so ein gewisse dunkles Ambiente nicht aberkennen ,aber was die musikalische Darbietung insgesamt betrifft, hat das nun rein gar nichts damit zu tun ,was mir zu allererst in den Gedanken herumgeschwirrt ist .Denn ,was die Truppe aus Los Angeles hier auf ihrem Debütalbum präsentiert ,ist in erster Linie recht modern angehauchter Rock ,welcher sicherlich auch nicht mit so ner gewissen Portion an „Pop“ geizt. Dabei zeigen sich die Stücke echt verdammt Radio tauglich ,soll heißen ,die gehen direkt in die Gehörgänge und sind enorm eingängig .So nen leichter gewisser Vergleich zu „Nickelback „ kommt da bei mir sehr stark auf .Hierbei deckt man ne recht große Bandbreite an unterschiedlichsten Darbietungsmöglichkeiten an ,welche von gefühlvoll ,knackig rockig bis heavy reichen .Besonders die teils metallisch anmutenden ,teils klassisch rockig gehaltenen Gitarrenriffs ,verleihen den Songs hierbei doch so einiges an Härte und können sicherlich auch mal dafür sorgen ,dass sich beim Zuhörer dann doch eventuell mal die eine oder andere Körperregion in Bewegung setzten kann/wird . Nen paar Gitarrensolis, leichte Keyboards ,die recht abwechslungsreiche Schlagzeugarbeit und vor allem der teils sehr melodischer Gesang sind es dann ,welche hierbei natürlich absolut mit reinpassen und dafür sorgen können ,das hier wirklich keine großartige Monotonie entsteht .Ein Song ,und zwar der Rausschmeißer „Far away“ sticht hierbei jedoch enorm aus dem sonstigen Geschehen heraus .Das ist ne richtig schweine geile Ballade ,die verdammt viel Gefühl ausstrahlt und ne richtig gute Melodie  - die einem in Mark und Knochen geht  - mit sich bringt .Allerdings muss ich eingestehen ,das mir dieser Song sowohl vom Rhythmus wie auch vom Aufbau her irgendwie mehr als bekannt vorkommt .( ist allerdings nirgendwo was von ner Coverversion zu lesen ). Zu welcher anderen Band oder Interpreten ich den nun zuordnen sollte, kann aber leider nicht wirklich sagen .Fest steht das der absolutes Hitpotential hat und sowohl rhythmisch wie auch melodisch sofort ins Ohr geht und sich dort festsetzt .Für nen Debüt ist die Scheibe richtig gut geworden und zeigt mehr als eindeutig ,das hier ne Band am werkeln ist ,welche ihre Instrumente beherrscht und sich auch bei Songwriting durchaus frisch darstellt .Das Mainstream Publikum sollte/kann hier ohne Bedenken getrost zugreifen . ( LEO )
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                                                                                                         PESTLEGION – „ ENTSAGE GOTT“ (7‘ EP)
Auch wenn die Black Metal Sparte nun nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Musikrichtungen zählt ,gibt’s dennoch auch hier immer wieder mal Veröffentlichungen ,welche nachhaltig bei mir echt nen super Eindruck hinterlassen und sich wirklich tief in dunkle schwarze Herz eingraben können .Das westphälische Vierergespann von  PESTLEGION punktet da bereits mit ihrem echt sau starken Cover bei mir .Alles im schwarz/weiß Layout gehalten ,kann man schon fast ahnen ,in welche tiefen ,höllischen Abgründe uns die Burschen mit den hier präsentierten 2 Songs führen werden .Nen paar ganz kurze, eher ruhige Parts und schon nimmt man die volle Fahrt in Richtung skandinavisch inspirierter Black Metal auf .Am stärksten sicherlich durch die norwegische Ausrichtung beeinflusst ,knallt man einem hier eiskalte ,ultra böse und miese black metallische Blastbeats um die Ohren ,so dass sich einem vor dem geistigen Auge die Höllenpforten unweigerlich öffnen .Trotz enormer Raserei finden sich aber dennoch auch eher etwas „melodischere“ Parts wieder ,welche man hierbei dann doch eher der schwedischen Musikszene zuordnen könnte .
Auf der B Seite hingegen zeigt man sich mit “Final sacrifice” dann doch eher etwas „Melodie“ betonter und vor allem atmosphärischer ,was gerade diesem Song dann auch so eine gewisse Eigenständigkeit verleiht .Zwar wird auch hier im Stile der norwegischen Ausrichtung in Richtung  höllischer Raserei gearbeitet, aber gerade im Bereich der Gitarrenarbeit legt man hier doch noch einmal ganz schön zu .Passend zu dem ganzen Geschehen ,beansprucht man seine Stimmbänder bis an die „Schmerzgrenze „ und krächzt/keift sich mies fast die Seele aus dem Leib .
Wer so richtig Bock hat ,sich knapp neun Minuten lang mal wieder ner wirklich old schooligen kompromisslosen blasphemischen Black Metals Mucke hinzugeben , den wird er Höllenfürst mit offenen Armen empfangen .Allerdings heißt es für Euch dann ,echt ranhalten ,da dieses kleine schwarze Vinyl lediglich auf 300 Stück limitiert ist . ( LEO )
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                                                                                                           HELSOTT –„ SLAVES AND GODS“
Das aus dem Bereich es Pagan -/Folk Metal nicht nur recht ansprechendes Material aus den nordischen Ländern kommt ,können die Amis von „Helsott“ mit ihrem zweiten Album recht gut unter Beweis stellen .Denn auch in dem sonnigem Kalifornien ist es so ,dass man ne Mucke  produzieren kann ,welche so einiges an Dunkelheit ,Atmosphäre und nordischen folkloristischen Elementen mit sich bringt , welche einem geistig in weit entfernte Klimazonen versetzen kann .Wenn man dann noch liest ,das man sich für die hier gebotenen 10 Stücken tatkräftige Unterstützung aus den  „Arkona“ , „Trollfest“ ,“Elvenking“ und „Equilibrium“ Bandlagern geholt hat ,ist fast zwangsläufig zu erwarten ,das einem hier qualitativ doch was recht hochwertiges geboten wird .Und so ist‘s dann auch, denn in den ca .47 min .Spielzeit sind keine wirklichen Ausfälle zu vermelden .Teils etwas an typischen Melodien ,Rhythmen und Klängen orientiert , schafft es die Band dennoch über weite Strecken ,ne rechte eigene Linie zu fahren .Das man hierbei neben den recht stark auftretenden Pagan - und Folk Elementen ( wenn meine Ohren mich nicht täuschen gibt’s sogar beim Opener so nen paar ganz leicht orientalisch anmutende Passagen zu entdecken ) auch ne nicht zu übersehende Portion an melodischem Death Metal Elementen und leichtem nordischen, Black Metal mäßigen Ambiente mit einbaut ,verleiht den Songs so einiges an Vielseitigkeit ,sprich Abwechslungsreichstem .Dabei schafft man es ,die Songs so zu gestalten ,das die doch recht gut ins Ohr gehen und auch immer mal wieder mit Momenten aufzuwarten ,welche einem erneut aufhorchen lassen können .Hierbei zeigt man sich teils fast schon symphonisch ,teils mystisch, teils sehr atmosphärisch aber auch über weite Strecken verdammt aggressiv .Da ist wirklich schon für jeden Geschmack etwas dabei .Die Stärken der Band liegen hierbei recht eindeutig bei solchen Stücken ,wie z.B „The Coward’s Curse“,“ Eye of the Past „( beide mit Klavierpassagen bestückt ) oder auch „Return Hyperborea „ ( mit weiblichen Gesangspassagen versehen ) ,welche neben ner wirklich starken, teils mystische Atmosphäre auch so einiges an Solieinsätzen im Riffing mit sich bringen .Neben der durchaus starken ,unterschiedlichen Melodieführung zeigt man sich aber auch Gesangstechnisch recht breit gefächert .Vorrangig bedient man sich zwar auch hier des eher etwas leicht miesen black metallischen und tieferen Growl Ausdrucks ,setzt aber dennoch auch immer mal wieder auf leichten klarerem Sprechgesang und einer eher etwas in Richtung Chorgesänge gehenden Ausdrucksweise .Als Rausschmeißer hat man sich hier dann noch an die Coverversion des  Tom Petty Songs „Runnin Down a Dream“ herangewagt. In wieweit man diesen nun als gelungen oder auch nicht ,einordnen könnte/sollte ,muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden !Insgesamt gesehen können die Amis mich mit ihrer Leistung hier jedenfalls hier voll überzeugen ,auch wenn man so etwas wie den absoluten „Überfliegersong“ hier eher nicht vorfindet . ( LEO )
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                                                                                                           ERODED- “ NECROPATH”
Obwohl das italienische Trio nun bereits seit satten 15 Jahren am Start ist ,kann man die wohl nicht gerade in die Sparte der „Arbeitstiere“ einordnen .Denn „Necropath“ ist man gerade die zweite Langrille ,welche man nun ans Tageslicht befördert  .So ein ganz ganz kleines bissel kann sich ja unsereins noch an deren Debüt „Engravings Of A Gruesome Epitaph“ erinnern ,so das man ansatzweise doch schon recht genau weiß ,was einem nun mit den aktuellen 8 Nummern geboten werden wird . Durchweg Knie tief im Sumpf des old school Death Metal watend ,bringen die dann hier auch bei jedem einzelnen Song ihre Vorliebe zum schwedischen Todesstahl ganz deutlich zum Vorschein . Hierbei gibt man sich keinerlei Spielereien hin ,sondern kommt immer direkt zur Sache .Und das ganze Geschehen klingt echt super fett und kann einen auch verdammt gut mitziehen .Obwohl sicherlich an diversen Stellen auch mal kurz das Tempo leicht gedrückt wird ,schafft es dennoch fast jeder einzelne Song, jede Menge an „Abgeh“ Momenten rüberzubringen .Auch die  recht fies gehaltenen Growls passen hier natürlich wie „Arsch auf Eimer „ ,auch wenn die mit der Zeit dann vielleicht doch eher etwas monoton werden .Darüber könnte man ja noch hinwegsehen ,wenn‘s nun darum geht ,nen bissel was an Kritik auszuteilen .Aber was nun Eigenständigkeit oder so einen gewissen Widererkennungswert betrifft ,so bringt man her echt keinerlei Überraschungen mit sich. Typischer Soundaufbau und Riffs ,welche man beliebig jeder anderen Death Metal Band zuordnen könnte ,stehen hier voll an der Tagesordnung .Das klingt alles wirklich total austauschbar ,wobei sicherlich auch die größte „Problematik“ darin besteht ,das es absolut kein Stück gibt ,welche in irgendeiner Weise mal wirklich herausstechen kann . Das die Italiener handwerklich fit sind ,kann man ja nun absolut nicht abstreiten .Da könne die schon mehr als überzeugen . Genug Power und Energie bringen deren Stücke auch mit ,so dass ohne jeden Zweifel hier auch nen richtig schöner Pulk vor der Bühne entstehen wird/kann .Hätte man sich nur mal nen bissel mehr nen Kopf beim Songwriting gemacht ,da doch auch mal ne eigne Note mit reingebracht ,wäre die Scheibe durchaus so nen absolutes Hammerteil geworden ,welches man unbedingt hätte weiter empfehlen müssen . ( LEO )
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                                                                                                                            HAMMER    IN DEMONI – „THE GRAND SLAM“
Wenn das geile, schon etwas bizarr abgefuckt wirkende Cover und der Titel auch nur annähernd genauso stark sind ,wie eventuell die Mucke der Magdeburger ,dann kann man sich wohl echt hier auch musikalisch auf ne verdammt derbe Kelle gefasst machen .Da die Jungs nun immerhin seid ihrer Gründung im Jahr 2013 ne  EP und nen Full Length Alben veröffentlicht haben, dürfte es da draußen sicherlich schon den einen oder anderen geben , welcher die Band in Vergangenheit bereits schon mal abgecheckt hat .Unsereins gehört da allerdings nicht dazu ! Also nicht lange gefackelt, rein mit dem Teil und das muntere Treiben der 12 Songs kann beginnen .Nen paar Sekunden klassisch anmutende Klavierpassagen und dann geht’s auch schon verdammt knackig voran .Recht fest im Bereich des Death Metal angesiedelt ,verbinden die ihren Sound allerdings mit ner  großen Portion an diversen Grind und Slam Elementen .Und diese Zusammensetzung macht sich hierbei echt verdammt gut .Ohne sich hier irgendwie großartig mal mit irgendwelchen Spielereien aufzuhalten ( nen par Samplereinspielungen findet man hier aber dennoch auch ) , geht’s hier vorrangig immer in Richtung Hochgeschwindigkeitsakrobatik .Insbesondere an den Gitarren bietet man hier ne überaus hammerharte satte Arbeit .Richtig super schweres und messerscharfes Riffing , welches sogar das eine oder andere kürzere Soli hervorzaubert , sind hierfür natürlich maßgeblich mit verantwortlich ,dass sich deren Mucke nun wirklich super fett und natürlich auch abwechslungsreich darstellt .Obwohl nun die einzelnen Stücke echt nur so vor Kraft strotzen ,gibt es aber dennoch immer mal wieder ein paar kürzere Momente ,in welchen man das Tempo dann doch mal etwas herunterschraubt und sich eher zurückhaltender darstellt .Am auffälligsten sind auf dieser Scheibe zweifelsfrei zwei Stücke . Denn bei ersten Song  „Viva la slam“ verarbeitet man doch ne recht gehörige Portion an eher klassisch anmutenden Passagen .Die tauchen sowohl ganz zum Anfang auf und werden dann immer mal wieder zwischen den längeren brachialen Parts urplötzlich eingesetzt .Ist ne ganz interessante Zusammensetzung ,zumal man damit nun in keinster Weise das fette Songgefüge zerstört ,sondern eher immer für einen sogenannten „Achtungspunkt“ sorgen kann .Auch beim 10‘ten Song „Balls of Bigfoot „ setzt man auf  kurze Überraschungseffekte .Obwohl man sich auch hier zum großen Teil fett und schwer austobt ,tauchen auch hier kurze kleinere Soundmomente auf ,die im ersten Moment echt aufschrecken und irgendwie verwundern . Aber gerade diese kurzen Momente sind es dann auch ,welche der Band ne gute Portion an Eigenständigkeit verleihen .Obwohl nun die Band ohne jeden Zweifel jede Menge an altbekannter Einflüsse verarbeitet ,schaffen die es dennoch recht gut ,ihrem Sound so ne recht starke eigene Marke anzuheften. Gesangstechnisch gibt hier natürlich auch noch was zu sagen .Zum größten Teil mit absolut inbrünstigen gutturale Growls bestückt ,setzt man aber dennoch durch nen höheren Ausdruck immer wieder auf etwas mehr stimmliche Variation .Da die Produktion selbst auch enorm druckvoll  und vor allem fett geworden ist , braucht bzw .dürft ihr Euren Lautstärkeregler nicht mal bis zum Anschlag drehen .Denn auch bei halber Verstärkerleistung knallt Euch die Mucke richtig super derb vors Gebälk . Ohne jeden Zweifel kann/wird man bei der Mucke richtig gut rumspringen ,bangen und voll abgehen .Da bleibt nur ganz wenig Platz ,um mal wieder die Haare und die Klamotten zu richten .Wer mal wieder ne richtig derbe ,satte und vor allem  gut gemachte brutale Death Metal Vollbedienung benötigt , der wird nach dem Genuss dieser Scheibe ,körperlich geschafft und mehr als zufrieden in seinen Fernsehsessel versinken . ( LEO )
Rotten Cemetery Records   https://www.rottencemetery.com/                                                                               
                                                                                                    AGGRESSIVE MUTILATOR – “DET DJÄVLANÄSTET” ( TAPE)
Das schwedische Duo war ja nun bereits schon einige Male bei uns hier vertreten .Immerhin sind die ja nun auch schon seit 2012 am Start und können auf ne Vielzahl an Veröffentlichungen zurückblicken .Wenn’s mich jetzt nicht völlig täuscht ,ist das Teil hier wohl ihr mittlerweile 15 Release ,welche man auf die Welt loslässt . Mit 8 Songs bestückt ,zeigt man sich musikalisch in gut 18 min . so ,wie man es bereits auf den mir bekannten alten Veröffentlichungen handhabte . Eher verdammt roh ,unpolierten und fast schon etwas dreckig ,wird hier in doch recht unterschiedlichen musikalischen Sparten geräubert .Obwohl das Duo ohne jeden Zweifel in erster Linie ganz eindeutig auf die old school  Black Metal setzt ,sind deren Thrash Einflüsse sowie auch ne kleine Portion an gewissen Punk Attitüden  hier nicht zu verleugnen .Hierbei präsentiert sich das Songgefüge in nem eher verdammt einfachen Gewand ,welches sich insbesondere durch die typischen ( einfachen ) Riffs verdeutlicht .Ganz vereinzelt bringt man sogar mal leichte ,sehr heavy anmutende Gitarrensolis mit ein ,welche hierbei aber insgesamt nun nicht wirklich ins Gewicht fallen .Die Stücke bringen schon durchaus ne einigermaßen dunkle ,teils sogar bedrohliche Atmosphäre mit sich ,schaffen es aber dennoch nicht wirklich ,den Zuhörer in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele zu ziehen .Dafür klingt das alles her viel zu vorhersehbar und berechnend .Insgesamt gesehen könnte man dies hier ja noch als ne einigermaßen gelingende ,typische black metallische Undergroundmucke einstufen ,wenn man auf den Einsatz des Keyboards komplett verzichtet hätte .Schon alleine das Instrumental „The orb“ ist der nackte psychische Terror .Noch einfacher ,ideenloser und dilettantischer hätte da sich sicherlich jedes Kleinkind an den Tasten auch nicht zeigen können .Die absolute Platzverschwendung !Und auch der dritte Song "Bland Löss Och Annat Finskap" ist an Einfachheit und Schwäche kaum noch zu überbieten .Da will an bloß noch die Stop Taste drücken und das Zuhören sofort abbrechen .Was sich die beiden bei diesen Stückern gedacht haben ,wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben! Gesangstechnisch stellt man sich hier wenigstens dann auch in nem guten kratzenden Ausdruck dar ,was zwar auch nicht originell aber dennoch verdammt passend ist .Gute Ansätze sind bei denen durchaus vorhanden ,aber so ne wirklich großartige Weiterentwicklung oder Steigerung gegenüber deren anderen Veröffentlichungen ist nun absolut nicht zu erkennen .So großartig nen Blumentopf kann man hiermit nicht gewinnen .Von daher überrascht es mich dann doch ziemlich ,das diese Veröffentlichung nun bei „Visceral Vomit Records“ als Tapeversion erschienen ist. Da kann bzw . muss es sich wohl echt nur um einen absoluten „Freundschaftsdienst“ handeln . ( LEO )
VISCERAL VOMIT RECORDS   https://aggressivemutilator.bandcamp.com     mikael_holm@hotmail.com
                                                                                                                               UNHERZ – “FÜR IMMER “
Ich weiß nicht ,aber mit den ganzen „Deutschrock“ Veröffentlichungen tue ich mich echt immer ein bissel schwer .Woran das nun genau liegt ,keine Ahnung! Das aber erst mal nur so am Rande .Fangen wir aber mal ganz von vorne an.  Digipack und booklet sind ganz gut geworden .Die Produktion selbst klingt für mich aber eher nicht gerade berauschend .Da fehlt doch insgesamt irgendwie der Druck und die nötige Power ,um die einzelnen Stücke wirklich so richtig heftig aus den Boxen krachen zu lassen .Macht echt irgendwie nen leicht sterilen ,ziemlich modernen und fast schon zu sauberen Eindruck ,was man hier abgemixt hat .Fett bestückt ,mit super satten 13 Songs ist das siebte Album der Jungs aus Rheinland Pfalz ja ,keine Frage . Wie man es von ihnen dann auch irgendwie erwartet hat ,wird hier ziemlich klassischer Deutschrock geboten ,welcher zwar sicherlich auch so einiges an recht eignen Kreationen im Angebot hat ,sich für mich aber irgendwie insgesamt gesehen ,wie ne Art Mixtur aus aktuellen „Toten Hosen „ und moderneren „Böhse Onkelz „ darstellt. Nachdem man mit einem eher etwas außergewöhnlichen ,recht orchestral anmutendem Intro startet ,geht’s auch gleich verhältnismäßig flott zur Sache .Hierbei muss man dann auch echt zugeben ,dass deren Songs recht gut ins Ohr gehen und auch ohne jeden Zweifel streckenweise sofort die Stimmbänder zum Mitsingen stimulieren werden .Da nun die textlichen Inhalte echt stark ,aussagekräftig, tiefsinnig und teils auch recht nachdenklich gestaltet sind ,wird es da sicherlich auch den einen oder anderen Song geben ,welcher sich durchaus zu ne Art Hymne erheben könnte .Soweit hat man da schon alles richtig gemacht . Was nun aber den Songaufbau selbst betrifft ,so ist man zwar echt bemüht ,Abwechslung durch fette  Metalriffs ,starke Solieinlagen und eingängige Rhythmen  mit reinzubringen ,was aber letztendlich nur bedingt gelingt .Irgendwie gibt es hier viel zu viele ruhige Tracks ,welche zwar nun nicht wirklich schlecht sind , aber mit der Zeit doch eher etwas dahinplätschern . So richtige abgeh Stücke sind hier eher etwas rarer gesät . Zwar zeigt man sich mit Stücken wie „Seelenfresser „ , „Viel Glück“ oder auch „Lass sie reden „ auch mal von ner richtig heftig rockigen Seite  ,bei welchen sich ohne Zweifel Eure müden Knochen automatisch in Bewegung setzen werden, aber insgesamt gesehen kann man damit dann auch nicht die absolute Initialzündung auslösen . Da fehlt ganz einfach die absolute Wucht und Kraft , um sich hierbei vollends gehen lassen zu können .Insgesamt gesehen bieten „Unherz“ sicherlich ne Mucke ,die recht eingängig ist ,ins Ohr geht und sicherlich bei so einigen Leuten ,insbesondere der jüngeren Generation , für Beifallsbekundungen sorgen wird . Mir allerdings fehlen hier ganz einfach die vollkommene Durchschlagskraft, neue Impulse und vor allem die Eigenständigkeit .Deutschrock in dieser Form findet man heutzutage doch bedeutend öfters als man vielleicht geglaubt hätte . ( LEO )
Laute Helden  https://laute-helden.de/
SPV  http://www.spv.de/
Gordeon Music Promotion     Zelterstr. 8    10439 Berlin    http://www.gordeonmusic.de/                                                                                
                                                                                                          THE OUTSIDE – “WE FEEL THROUGH THE DEAD“
Ich bin ja echt mal wieder überrascht .Habe ich doch bei meinen Recherchen zu dieser Band zum größten Teil ausmachen können ,das die Power Metal/Thrash Metal zocken sollen ,war die Erwartungshaltung nun nicht gerade wirklich enorm hoch .Nachdem nun aber die 9 Tracks bei mir schon nen paar Mal durchgelaufen sind , ist meinereins dann doch eher positiv überrascht .Denn was das Quartett ,mit Mitgliedern aus Chile, Israel und Deutschland uns hier anbieten ,brettert verdammt heftig und kann ohne jeden Zweifel bei dem einen oder anderen Headbanger durchaus für Nackenschmerzen sorgen . Da “WE FEEL THROUGH THE DEAD“ ein sehr politisches Album geworden ist ,welches die weltweiten Missstände unmissverständlich anprangert , wird bei der Mucke sowohl inhaltlich ,wie auch musikalisch ne super fette Portion an Ablehnung ,Aggression ,Unverständnis und sicherlich auch ne gewisse Portion an „Hass“ freigesetzt .Und das äußert sich dann natürlich richtig stark bei jedem einzelnen Stück .Obwohl man sicherlich nicht abstreiten kann ,das die Jungs hierbei auch mal so in gewisse Bereiche des Power Metal eintauchen ,mit Melodien auch nicht geizen ,so zeigt sich aber dennoch das gesamte Album eher in einem sehr thrashigen Gewand . Das hierbei der sau fette Sound auch immer wieder mal ne Unterstützung durch diverse Death Metal Elemente bekommt ,wirkt sich hierbei natürlich mehr als positiv für den Druck und die Energie der einzelnen Stücke aus .Leicht progressiv anmutenden Passagen ,welche sich auch mal als  technisch anspruchsvolle Frickel Passagen darstellen , fügen sich hierbei hervorragend in den sonst stark groovenden Sound ein .Also ihr seht ,in Sachen Abwechslung wird einem doch schon so einiges geboten .Einzig allein der Gesang ( Sprechsequenzen tauchen auch mal auf ) wirkt mit der Zeit doch eher etwas gleichbleibend .Nen bissel mehr Wechsel in der Stimmlage hätte da keinesfalls geschadet . Insgesamt gesehen kann man den Burschen aber ne wirklich super solide metallische Arbeit bescheinigen, welche niemals langweilt und mit einer wirklich enormen Intensität aus den Boxen dringt . ( LEO )
Green Zone Music   https://www.greenzonemusic.de/
H’art   http://www.hart.de/
Metropolitan Edge    http://www.metropolitanedge.com/
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                                                                                                                        CANINE – “BLEAK VISION”
Wie man das Debüt der fünf Hessischen Jungs nun musikalisch ganz genau einordnen soll bzw .kann ,ist in gewisser Hinsicht doch schon etwas Ansichtssache .Fest steht ,dass man sich mit seinen 11,durchaus verdammt fett geratenen Stücken ,ganz tief durch das ganze corige Lager bewegt .Zum Glück zeigt man sich hier aber nicht so hyper trendig und modern ,sondern lässt durchaus so nen kleinen eigenen inspirativen Anschein aufblitzen .Dabei zeigt man sich trotz der vorrangig corigen Rangehensweise ,durchaus aber auch musikalisch anderweitig beeinflusst .So nen paar ganz leichte Punk Attitüden blitzen immer mal wieder auf und auch ne recht starkes Rock´n´Roll feeling lässt sich bei der Meute hier absolut nicht verleugnen .Dabei zeigt man sich durchaus handwerklichen recht Detail reich. Die lassen nämlich nicht nur den fetten corigen Kotzbrocken raushängen ,sondern gehen durchaus auch mal etwas „sanftere“ Wege ,ohne hierbei jedoch den aggressiven Faden wirklich mal zu verlieren .Obwohl nun einzelne Songs doch recht stark von Breaks geprägt sind ,kommt es hierbei niemals zum Stillstand oder zu ner großartigen Ruhepause .Nen bissel ins Staunen kommt man bei einzelnen Stücken ,wenn dort auf einmal Keyboard/Orgel Sounds kurzzeitig auftauchen ,welche irgendwie doch so etwas wie nen leichten 70’ziger Charme verbreiten und auf jeden Fall dafür sorgen können ,dass der geneigte Zuhörer sofort aufhorcht .Gerade deren Einsatz verwundert und überrascht einen doch so ziemlich ,da man ja nun mal solche Klänge in keinster Weise bei ner musikalisch corigen Ausrichtung ,gewohnt ist .Passt auf jeden Fall gut rein und gibt den Stücken dann doch so etwas wie ne ganz leichte eigene Note . Vollgepackt mit ner fetten Portion an Abwechslung und nen ganzen Haufen recht interessanter Klänge, ist die Scheibe alles andere als langweilig ,keine Frage . ( LEO )
Bacillus        https://www.facebook.com/bacillusrecords/
Bellaphon      https://www.bellaphon.de/
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                                                                                                                          CREDIC – “ AGORA”
Anfangs brauchen die 5 Stuttgarter erst mal nen Moment ,um dann aber mit voller Wucht zuzuschlagen .Nachdem das über ne Minute gehende ,sehr klassisch angehauchte Intro verklungen ist ,setzt auch gleich ne fette Gitarrenwand und ein verdammt derbes Drum ein. Das hätte man so im allerersten Moment des CD’s anchecken nun absolut nicht erwartet . Denn rein von der Covergestaltung und vom Logo her ,würde nun absolut niemand darauf kommen ,dass es hier in Richtung Melodic Death Metal .Auch die Leutchen selbst ( auch wenn‘s mal wieder von meiner Seite her das absolute Klischeedenken ist ) ,sehen eher mehr nach irgendwelchen Core Leuten aus .Naja ,egal ,letztendlich soll ja das zählen ,was einem dann aus dem Boxen entgegenschlagen wird .Und in der Hinsicht haben es die 9 Songs doch echt in sich .Obwohl man sich selbst nun in die Ecke des eher melodischen Death Metal einordnet ,entwickeln die hier dennoch einen Sound ,der sowohl schleppend , filigran melodisch aber auch über weite Strecken knallhart und recht düster daherkommt . Dabei orientiert man sich vorzugsweise am alter Göteborg Sound ,baut aber auch immer wieder leicht thrashige und black metallisch anmutende Einflüsse mit ein . Innerhalb einzelner Stück würde ich sogar glatt mal behaupten ,dass so ein gewisser ,ganz leicht orchestral wirkender Touch ebenfalls mit eingebaut wird .Insbesondere was die Gitarrenarbeit betrifft ,zeigt man sich an den Saiten wirklich enorm abwechslungsreich und verdammt fett . Auch die super fette und energiegeladene Drumarbeit sorgt hier noch mal zusätzlich für ne ungemeine Vergrößerung des Drucks. Zwar muss man ehrlicher Weise zugeben ,dass man gerade in den eher ruhigeren und technisch versierten Passagen doch teils sehr vertrackt wirkt .Aber das tut dem ganzen ,doch insgesamt sehr positiven Höreindruck, nun nicht wirklich weh, auch wenn es vielleicht etwas anstrengt .Insgesamt gesehen bringt jeder einzelne Song jede Menge Drive und Energie mit sich , welche einem doch immer wieder mitreißen können .Auch wenn hier überaus neue oder „abartige“ Innovationen ausbleiben ,kann deren Mucke dennoch komplett überzeugen . Wer bei ner technisch anspruchsvolle Mucke abgeht  ,welche neben guten Melodien auch ne ganze Menge an „Abgehrhythmen „ im Gepäck hat ,dem sollte dieses Album nicht entgehen . ( LEO )
Green Zone Music   https://www.greenzonemusic.de/
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                                                                                                                          ROMP No. 43 ( A 4 deutsch )
Durch reinen Zufall ( thanks an Sint )hat auch dieses ,im richtig geilem schwarz weiß klassischem 80’ziger Layout gehaltene Schweizer Heftchen seinen Weg in meine heimischen Gefilde gefunden .Die seid bereits 1989 existierende Lektüre präsentiert sich hierbei auf ihren 35 Seiten inhaltlich recht breitgefächert ,wobei allerdings das Hauptaugenmerk ganz eindeutig in Richtung  politischer und gesellschaftlicher Problematiken geht . Denn nicht umsonst trägt dieses Zine den Untertitel „Polit Punk Underground Zine“ .Neben jeder Menge politischer News aus der Schweiz, welche die unterschiedlichsten Themen umfasst ,zeigt man sich aber auch international sehr politisch interessiert und betreibt wirklich recht gute Aufklärungsarbeit .Obwohl nun mein politisches Interesse nicht gerade übermäßig groß ist ,ist hier doch so einiges zu entdecken ,welches wirklich dafür sorgen wird ,das man mal intensiver über das gesamte politische Weltgeschehen nachdenken sollte .Neben diversen ,eher wenigen Tonträger Reviews und nen paar „Druckerzeugnissen „ ,findet man hier auch ein durchaus anspruchsvoll gehaltenes kleines Kreuzworträtsel ,nen Veganes Rezept und logischer Weise dann auch das eine oder andere Interview aus den unterschiedlichsten musikalischen Sparten - RAPTUS DI FOLIA ( Punk Rock ) , PESTCONTROL ( Crust ), ATTACK OF THE MAD AXEMAN ( Grindcore ) .Inhaltlich bringen die gut was rüber ,zumal man sich hierbei nun nicht wirklich mit den ultra typischen Fragestellungen befasst ,sondern auch mal die sonst typischen Grenzen überschreitet .Richtig interessant und vor allem etwas außergewöhnlich sind in diesem Heftchen dann vor allem noch die Gesprächsrunden mit EL DORADO (Kneipe), RENITENTE (Zeitschrift ) oder TATTS FOR PETS (Benefiz Tattoo Veranstaltung ). Wer politisch interessiert ist ,sich nebenbei auch musikalisch noch nen bissel weiterbilden will ,hält mit dieser Lektüre mehr als genügend Lesestoff in den Händen  um seinen Horizont zu erweitern .Die 2,50€ ( + Porto ????? ) können hier getrost investiert werden . ( LEO )http://www.romp.ch/ROMP_ZINE     zine@romp.ch
                                                                                                                HAMMER    ZOMBIE RIOT – “REIGN OF ROTTEN FLESH”
Meine Fresse ,ist das fett !! Um es hier auch gleich ganz ehrlich zu sagen ,übertreffen die 10 Songs ,die uns hier entgegen geschmettert werden ,echt meine Erwartungen .Bei den Unmengen an Veröffentlichungen aus dem Death Metal Bereich  ,welche in den letzten Monaten und Jahren auf einen enttrümmern ,ist man doch mit seiner Vorfreude eher etwas zurückhaltender geworden .Aber das ,was einem die Burschen hier in gut 37 min .entgegen schleudern ,hinterlässt schon nach den ersten paar Minuten einen mehr als sau guten Eindruck  und kann vor allem eins ,vollkommen überzeugen .Obwohl man sicherlich das Death Metal Rad auch hiermit nicht neu erfindet ,kriegen die es hiermit dennoch verdammt gut hin , alt bewährte schwedische und amerikanische Klänge zusammenzuführen, ohne hierbei jedoch in irgendeiner Form altbacken zu klingen .Bereits mit ihrer EP "Nuclear Zombie Massacre" (2016) und der Single „ Violence  ( 2017 ),welche man in Eigenregie herausbrachte. konnten die echt ganz gut punkten und einiges an positiven Resonanzen einfahren  .Jetzt hat man nun endlich mit „Unholy Fire Records“ auch nen Label gefunden , welches deren Todesmörtelmaschinerie auch international zu laufen bringen will und sicherlich auch wird . Und so zeigen die dann auch von Beginn an ,was es heißt ,richtig fetten Death Metal zu zocken ,welcher an fast allen Ecken und Ende verdammt derb knallt .Sicherlich ,auch hier finden sich diverse Midtempoparts und nen paar ganz leicht doomig angehauchte Passagen wieder, keine Frage . Aber in erster Linie wird hier verdammt noch mal ,enorm fett geschreddert .Richtig derbe, rasante Gitarrenriffs ( stellenweise vielleicht sogar ganz leicht thrashig angehaucht ),paaren sich hierbei stets mit nem fast schon im Dauerfeuer agierenden Drum .Echt geil ,zumal man es hier dann sogar noch verdammt gut hinbekommt ,das eine oder andere kurze Riffsoli mit einzustreuen ,ohne hierbei aber in irgendeiner Weise das durchweg brutale feeling herunterzuschrauben .Durchweg mit nem fetten Groove und krankem Gegrowle bestückt ,sorgt die richtig fette Produktion dann noch zusätzlich dafür ,dass ihr mit diesem „Liedgut“ die Belastungsgrenze Eurer Heimanlage und Eurer Nachbarschaft mal so wirklich austesten könnt .Für mich auf jeden Fall ne super satte und fette Scheibe ,die komplett reinhaut ,mich begeistert und vor allem auch ungemein mitzieht .Von daher gibt‘s für meinereins echt nix anderes ,als denen hier die HAMMER Marke aufzubrummen . ( LEO )
Unholy Fire Records     https://www.unholyfire-records.com/    https://www.facebook.com/Unholyfire.Records/                                  
                                                                                                                  ETERING POLARIS – „ GODSEED“
Musiker ,die an der Gitarre so richtig was drauf haben ,gibt’s sicherlich doch ne ganze Menge da draußen .Das viele von denen dann irgendwann auch mal so was wie nen Soloprojekt ins Leben rufen, wo sie dann ihre ganzen eigenen kreativen Ideen vollkommen ausleben wollen  ,ist auch nicht wirklich neu ,kommt aber durchaus bei dem einen oder anderen richtig gut rüber .Mal sehen ,wie sich Tom Tee ( tätig bei Bands wie OSTROGOTH , THORIUM ...und noch etliche mehr ) hier nun mit seinem Debüt Studioprojekt schlägt .Zur Unterstützung hat der sich hierfür natürlich echt nen ganzen Haufen an diverser Musiker an Land gezogen ,welche ihn hierbei tatkräftig unterstützen sollen .Herausgekommen sind hier nun 9 Stücke ,bei welchen man es recht gut hinkriegt ,jedem einzelnen ein Eigenleben einzuhauchen. Der Grundgedanke der Songs liegt sicherlich im Power Metal Bereich ,wobei man aber recht geschickt auch ne ganze Menge an progressiven Touch mit einbaut – gerade hierdurch wirken einige Songs doch recht verschachtelt und verwirrend . Obwohl die einzelnen Songs nun recht unterschiedlicher musikalischer Prägung sind ,sind es vor allem 2 Titel welche richtig herausstechen . „A song of distant earth „ ist mal was ganz ruhiges und sanftes ,was wirklich prima auf nen „Kuschelrock Sampler“ passen würde .Der Song ist auch vom Aufbau her richtig gut gestaltet ,mit viel Gefühl und einer eingängigen Melodieführung .Geht gut ins Ohr das Teil ! „ Paradise reclaimed“ hingegen ist so ein richtig schöner Kracher ,bei dem verdammt flott die Saiten gezupft werden und welchem man einen recht starken Heavy Anstrich verpasst hat .( ganz kurz lässt man sich sogar mal zu ner Death Metal ähnlichen Einlage hinreißen )Anfangs noch ruhig beginnend , baut man sich dann so ganz langsam richtig hart auf .Auch gesanglich lässt man hier so einiges an den unterschiedlichsten Variationen mit einfließen .Denn neben der männlichen Stimme ,die einem mal klar ,mal heavy ,mal gegrowlt entgegenspringt ,sind es vor allem die teils fast opernhafter wirkenden klaren sanften weiblicher Gesangspart ,welche diesem Stück ne wirklich sau starke Ausstrahlung verleihen . Nen wirklich sehr interessantes Stück an metallischer Mucke. Musikalisch gesehen ist das hier zweifelsfrei  technisch hochklassiger Stoff ,mit welchem man aber ,insbesondere durch den teilweise etwas „schräg“ ( progressiv ??? ) wirkenden Songaufbaus , sicherlich an einigen Stellen so seine Probleme haben könnte . ( LEO )    
Freya Records      http://www.freya-records.com/      https://www.facebook.com/freyarecords/
                                                                                                                         METAL HORDE ISSUE 21 ( A 5 englisch )
Ist schon verdammt cool ,wenn man durch diverse “Tauschgeschäfte” immer öfters mal wieder was mitbekommt ,was sich gerade im internationalen Fanzinebereich so tut .Leider hat‘s nun doch ne ganze Weile gedauert ,bis dieses kleine Undergroundfanzine nun seinen Weg zu mir gefunden hat .Von daher schafft es hier nun leider nur ne ältere Ausgabe mit rein .Über die letzten beiden Ausgabe werdet ihr dann aber ausführlich in der Dezember Ausgabe informiert werden . Bereits wohl schon seit 2007 ist diese kleine Lektüre am Start und bringt in mehr oder weniger gleichmäßigen Abständen immer wieder neues Material an den Start . Bleiben wir aber nun erst mal bei der vorvorletzen Ausgabe hängen . Rein vom ersten optischen Eindruck her ,könnte das Teil gedruckt sein .Zumindestens ist die Qualität des Bild -  und Textmaterial richtig gut .Rein Layout technisch hat man hier so nen ähnlichen Style wie unsereins .Hier wird auch viel mit Rahmen und Bildmaterial gearbeitet ,wobei die 63 Seiten aber niemals überladen wirken .Schon von daher hinterlässt das Teil nen mehr als positiven Eindruck . Aber was ja nun mal in erster Line zählen sollte ,ist das ,was man inhaltlich rüberbringt .Und auch hier kann sich das Heftchen echt sehen lassen ,zumal man mehr als eindeutig ausmachen kann ,das es hier in erster Line voll und ganz um den Support der Undergroundszene geht .Zwar hat man Interviewe technisch mit BLOODCUT, BLOOD RED THRONE oder REGARDE LES HOMMES TOMBER auch ein paar Vertreter der Szene am Start ,welche sich doch schon weltweit ein bissel nen Namen gemacht haben ,aber dennoch zweifelsfrei eher tiefer im Undergroundsumpf herumwaten .Musikalisch gesehen beackert der Portugiesische Herausgeber auch nen recht breites Feld an den unterschiedlichsten harten metallischen Klängen .Die unterschiedlichen Gesprächsrunden sind hierbei echt informativ gehalten und versorgen uns ,als wissbegierige Leser, mit allen notwenigen Informationen ,welche man halt so braucht .Mit Bands wie BOOZE ABUSER, DARK OATH, MOUTH OF MADNESS, GRAVESPAWN,ERESHKIGAL…. sind hier ein Haufen Vertreter der Szene am Start ,die wohl hier in good old germany kaum jemand kennt .Also von daher schon mal wieder genügend Stoff ,um mal wieder Neues antesten zu können .Wie es sich für so ne Lektüre gehört ,wird hier natürlich auch so einiges an Tonträger - und Zine Veröffentlichungen abgearbeitet ,die es teilweise verdammt in sich haben und verdammt intensiv unter die Lupe genommen wurden .Das geile ist hierbei insbesondere ,dass der größte Teil des hier besprochenen Material wohl kaum mal in irgend einem deutschen Fanzine auftaucht .Also auch von daher ist das mehr als lohnenswert für euch ,sich das Heftchen dann mal reinzuziehen .Nen paar sehr ausführliche Liveberichte aus dem Portugiesischen und auch französischen Metatallebens tauchen hier natürlich auch noch auf und runden den ganzen Inhalt dann nochmal so richtig ab . Muss zugeben ,das Teil liest sich richtig  gut und zeigt vor allem ganz klar auf ,das hier ein paar wirklich echte Metalfreaks am rumwerkeln sind ,welche hier komplett ihr metallisches Herzblut  reinstecken .Echt nen cooles Teil ,das man einfach nur weiter empfehlen muss .Bin auf jeden Fall schon mal gespannt wie Bolle ,was die Ausgaben Nr. 22/23 alles hergeben .Was ihr dafür nun hinblättern müsst ,konnte ich leider nicht wirklich  ausmachen .Bei diversen Labels/Vertrieben ,wird das Teil für 2€ - 4 € vertickt . Ihr sehr als ,richtig schmales Geld für ne richtig fette Portion an echten Undergroundinformationen . ( LEO )
Nuno Alexandre Oliveira    Rua Calouste Gulbenkian Número 13 2º Direito   2600-119 Vila Franca de Xira   PORTUGAL
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                               HAMMER    HERR LOUNGE CORPS & CADAVEROUS CONDITION - „THE BREATH OF A BIRD”
2011 bin ich das erste Mal mit der österreichischen Formation in Berührung gekommen .Und deren damaliges full lenght Album “ BURN BRIGHTLY ALONE” hatte mich echt umgehauen, mehr als beeindruckt und ist mir vor allem im Gedächtnis hängen geblieben .Denn was die damals an musikalischer Kost anboten ,war alles andere als typisch ,geschweige denn irgendwie Klischee beladen oder trendig .Das hat mich damals echt voll umgehauen ! Mittlerweile sind ja nun einige Jahre ins Land gezogen ,in denen es eher etwas ruhiger um die Österreicher geworden war . Mal abgesehen von ner paar kleineren Veröffentlichung ,war nicht all zu viel von denen zu vernehmen . Jetzt meldet man sich nun endlich wieder zurück ,und präsentiert uns mit „The breath of a bird „ eine neuen musikalischen Rundumschlag ,welcher es echt in sich hat .Um seine musikalischen Visionen in die Tat umzusetzen ,hat man sich mit dem slowenischen Pianisten Miro Snejdr ( aka Herr Lounge Corps) einen Künstler mit an Bord geholt ,welcher auch bei den kultigen britischen Neofolkern  von „Death in June“ tätig ist .Und das deutet dann auch schon ganz eindeutig darauf hin ,dass man sich beim Soundaufbau seiner aktuellen Stücke sicherlich doch um einiges verändert hat .Und so zeigen sich die aktuellen 8 Songs auch in einem musikalischen Gewand ,welches doch um einiges verändert wurde .Zog man mit “ BURN BRIGHTLY ALONE” doch noch etwas verstärkter in Richtung Death Metal ,so ist von dieser Prägung hier nicht mehr all zu viel vorzufinden .Gelegentliche Riffs ( und vielleicht auch noch Teile des Gesangs ) lassen eventuell noch einen kleinen Bezug dazu erkennen ,aber ansonsten beschreitet man doch recht eindeutig mehr als eindeutig die musikalischen Wege des  Doom- / Gothic- / Folk Metals ohne sich jedoch hier in irgend einer Weise der typischen ,klischeehaften Darstellung zu widmen .Und das macht diese Scheibe dann auch zu einem Werk ,bei welchem man erst einmal seine Zeit braucht ,um sich hier hineinhören zu können und die Ausstrahlung überhaupt erst einmal abchecken zu können .Hat man es dann zugelassen ,das sich diese musikalische Reise in seiner ganzen Schönheit über einen ergießen kann ,fällt es echt immer schwerer ,sich diesen Klängen in irgendeiner Form zu entziehen .Teils verdammt stark rhythmisch in die Doom/Gothic Richtung tendierend ,nimmt dich jedes einzelne Stück mit auf eine tiefe ,emotional  verdammt intensive Reise ,welche klanglich sowohl jeder Menge Licht wie auch  tiefste Dunkelheit ausstrahlt . Die teilweise sehr eingängigen Melodien gehen hierbei sofort ins Ohr und setzten sich dort unweigerlich fest .Hierbei sind es vor allem die  elektronischen Klänge , welche maßgeblich für die verdammt starke atmosphärische Ausstrahlung sorgen und einzelnen Stücken teils sogar nen sehr  epischen Anstrich verleihen .Inmitten des gesamten Klanggeschehens fühlt man sich stets hin und her gerissen zwischen süßen Träumen und abgrund tiefen Albträumen .Das ist schon stellenweise fast etwas erschreckend ,wie intensiv jedes einzelne Stück wirkt und mit welcher verdammt starken Ausstrahlung man aufwarten kann .Obwohl das Album nun ohne jeden Zweifel in erster Linie verstärkt auf eine eher sehr dunkle, teils bedrohliche beängstigende Ausstrahlung setzt ,gibt es aber dennoch auch Stücke ,welche man fast schon als Tanzflächen kompatibel und „Freude verbreitend“ einstufen muss . Aber egal ,ob man hierbei nun ins Licht oder tief in die Dunkelheit eintaucht ,so gut wie jedes einzelne Stück hat seinen ganz eigenen Charakter und lässt immer wieder neues entdecken .Dafür sorgen dann zusätzlich auch noch einmal die teils  breit eingesetzten ,sehr klassischen (Klavier)elemente . Durchweg sorgt jeder einzelne Song hier dafür ,das dir beim Zuhören nen kalten Schauer über den Rücken fließt ,du sehr nachdenklich wirst und du vielleicht in gewisser Weise sogar über den Sinn des Lebens nachdenken wirst .Ich bin jedenfalls mehr als beeindruckt und auch irgendwie total fasziniert , was sich hier in fast 41 min . musikalisch über einen ergießt .Einzig allein am Gesang könnte man hier vielleicht dann doch etwas aussetzten .Der ist hier zwar wirklich super passend , dunkel ,teils enorm bedrohlich gestaltet ,bringt aber zu wenig Abwechslung mit sich und wirkt bei der Betonung schon doch irgendwie zu sehr überzogen. Dennoch ist „The Breath Of A Bird” ein Album ,welches kaum Schwachstellen aufweist und bei musikalisch offeneren Leute sicherlich auch für Begeisterung sorgen wird/kann .  Für mich gehört diese Scheibe  jedenfalls ganz eindeutig zu den absoluten highlights des Jahres . ( LEO )
Klanggalerie    http://klanggalerie.com/gg275 
                                                                                                           BLOODY INVASION – „ZOMBIE SOCIETY“
Die Neuruppiner gehören für mich zu dieser Sorte Bands ,welche in den letzten Jahren verdammt aktiv waren und sich den Arsch förmlich abgespielt haben .2014 förderten die mit ihrer Debüt EP dann auch das allererste Lebenszeichen an Tageslicht ,welches auch durchaus überall recht gut angekommen war .Nachdem man nun gerade im Livesektor genügend Erfahrung gesammelt und mit Bret Hard Records nun auch ein passendes Label gefunden hat  ,wird es ja nun „allerhöchste Eisenbahn „“ ,das die ihre Fangemeinde nun mal wieder mit neuem, aktuellen Stoff versorgen .Und die 8 Songs ,welche man einem auf „Zombie society“ anbietet ,haben es ganz schön in sich und verdeutlichen einmal mehr ,dass die Band mittlerweile wirklich ihren eignen Stil gefunden hat .Obwohl man sich sicherlich auch hier vorrangig dem eher klassischen schwedischen Death Metal widmet ,zeigt man sich dennoch ganz schön variabel und vor allem vielseitig .Neben den starken tödlichen Anteilen kommt es mir diesmal hier sogar so vor ,als würde man doch auch ganz leicht am Thrash Metal Sektor andocken wollen , .  Na jedenfalls fällt mir spontan so ein wirklich direkter Vergleich zu irgendeiner anderen Band erst einmal nicht ein ! Neben ner Vielzahl an eher im Midtempo Bereich angesiedelten Songs , zeigen die Burschen hier natürlich auch immer mal wieder ,wo so der richtige „Hammer hängt „ . Songs wie „Normal Course Of life „ oder auch „Neckbreaker“ preschen richtig gut vorwärts, auch wenn man im Zwischenteil dann doch immer mal wieder etwas den Fuß vom Gas nimmt .Das sind auf jeden Fall so echt vorantreibende Stücke ,die für jede Menge Bewegung vor der Bühne sorgen werden .Wie man es von der EP her kennt ,setzt man auch bei den neuen Stücken ganz bewusst auf Melodien, wobei natürlich etwas technisch verspielter wirkenden Parts nicht fehlen dürfen .Aber hier gibt’s nun neben den wirklich deftigen Ausbrüchen und den eher starken melodischen Anteilen noch einiges mehr zu entdecken .So ist z.B Song 7 „Sickness“ eher etwas dunkler ,schleppender gehaltenen .Zwischendurch hämmert es zwar auch hier mal , aber im Gesamtaufbau zeigt man sich dann doch eher schwerer dahin kriechend  . Insbesondere was die Gitarrenarbeit betrifft  ,präsentiert man sich hier in den unterschiedlichsten Formaten .  Einer der stärksten Songs ist für mich „Metropolis“ ,welcher echt einen richtig guten und vor allem abwechslungsreichen Songaufbau aufweist . Irgendwie scheint der mir auch so nen ganz leichtes spanisches Ambiente auszustrahlen . Zumindestens einige Riffs erwecken bei mir diesen Anschein . Anfangs mit eher ruhigen ,fast schon etwas  melancholisch stimmenden Melodien versehen , greift man im nächsten Moment auch schon richtig derb und fett in die Saiten ,um gar nicht erst den Anschein von Müdigkeit aufkommen zu lassen . Das zieht man dann auch gnadenlos bis kurz vor dem Schluss durch , um dort dann wiederum das Geschehen auf melodiösen Pfaden ausklingen zu lassen . Als Ausklang der Scheibe präsentiert man dann mit „In Chains“ nochmal so ein verdammt dunkles und schweres Stück Metal ,welches richtig saftig aus den Boxen kloppt und noch einmal ganz deutlich klarstellt ,dass sich die Band in Sachen Songwriting echt nen Kopf gemacht macht .Gesanglich arbeitet man hier dann auch wieder durchweg im zweistimmigen Bereich , mit tiefem Death Metal Ausdruck und leicht Black Metal ähnlichem Gekeife . Fest steht ,hier ist ganz klar ne Steigerung zur EP zu erkennen ,was unweigerlich und ganz deutlich erkennen lässt ,das sich die Burschen ohne jeden Zweifel auf dem richtigen Weg befinden .Ich persönlich würde mir zwar wünschen ,dass die in naher oder auch ferner Zukunft noch ein bissel mehr an so wirklich richtig heftigem Material auffahren ,um einen damit dann endgültig vom Hocker zu hauen .Potential ist bei denen ohne Frage mehr als genug vorhanden! Leute ,die ne tägliche Injektion an metallischen ,fetten ,abwechslungsreichen und tödlichen Klängen benötigen , werden hiermit dennoch sicherlich mehr als zufrieden gestellt werden . (LEO)
Bret Hard Records     http://www.brethard.de/                                 
                                                                                                            MONUMENT – “ HELLHOUND”
Das die Engländer nun schön ne ganze Weile zusammen zocken ,merkt man denen auf jeden Fall auf ihrem mittlerweile drittes Album an .Keine Frage ,denn das ,was die uns mit den aktuellen 12 Songs anbieten ,kann sich rein technisch geschehen ,schon mal sehen lassen .Obwohl die wohl seit ihrer Gründung 2011 eher ihrer Vorliebe der Singelveröffentlichungen frönten ( laut Metal Archives ganze 9 Stück ) ,legt man nun doch endlich mal wieder nen Longplayer vor . Recht flott gehalten ,merkt man hier von der ersten Sekunde an ganz deutlich ,das sich die 5 Herren vollkommen dem Heavy Metal der Achtziger Jahre verschrieben haben .Das hierbei vor allem „Judas Priest“ und „Iron Maiden“ Pate gestanden haben ,wird mehr als deutlich . Gerade was deren Stimmlage betrifft ,kann man hier ohne jeden Zweifel echte Vergleiche ziehen . Allerdings ist diese Form der höheren Stimmlage nun nicht wirklich mein Ding ,zumal mir hier doch etwas die Kraft und der Druck fehlt .Ausdruck ist ja da ,keine Frage ,aber so wirklich richtig Energie geladen kommt die halt nun nicht wirklich rüber .Rein von der metallischen Stimmung her ,zeigt man sich hierbei insgesamt eher etwas zurückhaltender und lässt eher etwas seltener mal so die richtig fetten Heavy Gitarren raushängen .Eigentlich gleiten die Songs irgendwie so vor sich hin ,ohne mal mit nem richtigen „Donnerschlag“ aufzuwarten .Immer wieder mit nen paar recht starke und teils auch recht langen Gitarrensolis gespickt ,bringen die Songs dennoch schon so einiges an Abwechslung mit sich .Für mich aber insgesamt gesehen ,viel zu zart ,was man hier an den Tag legt .Auch so richtig geiler Heavy Metal sollte und muss nun mal mitziehen und richtig tief in die Knochen gehen .Sicherlich , ein paar wirklich verdammt gute Ansätze bieten die hier schon  ,aber für mich klingt’s aber insgesamt zu gleichbleibend ,ohne wirkliche Höhepunkte oder irgendwelche krassen Aussetzer .Für mich noch am interessantesten und vor allem anders klingend ,sind die Coverversionen von Rainbow – „Long live Rock’n Roll“ + Iron Maiden  – „ Deaja Vu „ . Zwar hat man deren musikalische Grundsubstanz nicht all zu sehr verändert ,sondern eher doch recht verstärkt dem Original angepasst ,kann aber dennoch so einen gewissen eigenen Spirit da ganz gut mit einbringen .“Hellhound“ ist ohne Frage ein solides Stück an schwermetallischer Mucke , welche aber doch noch ausbaufähig ist und einen nun leider nicht wirklich total vom Hocker hauen wird bzw. kann . ( LEO )
Rock of Angels Records   http://roar.gr/
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
Gordeon Music Promotion   http://www.gordeonmusic.de/
                                                                                                      KÜMMELGRÖLLER # 4 ( A5 deutsch )
Auch dieses kleine Heftchen gehört mit zu der Sorte Fanzines ,welche ihr eigenes Ding permanent durchzuziehen und mit einigermaßen regelmäßigem Abstand, Euch da draußen immer wieder mit neuem Lesestoff versorgen .Da der „Kümmelgröller „ als Art offenes Sammelfanzine für Fanziner(innen) gedacht ist ,haben sich hier bereits 4 Leutchen zusammen getan ,welche sich nun die Arbeit an der kleinen Lektüre teilen .Da die Interessen der Leutchen doch recht unterschiedlich sind ,präsentiert sich natürlich der Inhalt entsprechend  abwechslungsreich .Layout technisch ist alles so in nem gewissen old school Style gehalten  und auch verdammt gut leserlich .Zum Glück gibt’s kaum mal so ne Mini Größe bei der Schriftart .Obwohl man doch auch hier mal wieder teilweise mit dem Seitenlayout recht großzügig umgeht ( manchmal doch ganz schön große Leerzeilen ) ,passt das schon und ist vor allem sehr übersichtlich .Was nun den reinen Inhalt betrifft ,so zeigt man sich hier nicht unbedingt voll aktuell .Denn es gibt doch so einige Beiträge und Reviews ,welche aus dem Repertoire des eigenen Online Fanzine Archivs stammen ,bzw .die doch schon so einiges an Zeit auf dem Buckel haben .Von daher gibt es hier wohl nun fast erstmals im Fanzine Bereich ,so etwas wie eine Form der Best Of Veröffentlichung .Neben den bereits erwähnten , teils etwas veralteten Review, gibt’s hier nen paar Cartoons, Werbung und logischer Weise auch Interviews .Als Gesprächspartner präsentiert man dann die Deutsch Punks von „Drei Meter Feldweg“, die französischen Rebellion Rocker von „The SoapGirls“,ne super langes Intie mit „E – Aldi”( Label ALDI-PUNK & Musiker ),dem Akustikpunk/ Musikkabarettisten Andreas Kalb ,sowie mit Torsum Burkhardt von „Egotronic“,welcher sich ausführlich dem Thema „ Was ist Antideutsch ? „ widmet .Zwischendrin tauchen aber auch hier  noch nen paar anderweitige Beitrage aus ,die ich aber nicht weiter hier ausführen will .Lasst euch einfach überraschen !Auch wenn diese Lektüre insgesamt sehr eigenwillig und etwas“ durcheinander“ wirkt , kommt‘s dennoch interessant und wird sicherlich bei euch da draußen beim durchackern der gut 72 Seiten ,auch immer mal wieder für ein Grinsen im Gesicht sorgen . ( LEO )
www.facebook.com/kuemmelgroller/     riskmag@web.de
                                                                                                                  ETERNITY # 23 ( A 5 deutsch )
Ich wollte es ja kaum glauben ,als die Ifor bei mir eintrudelte ,das sich dieses wirklich kultige kleine Mag mal wieder aufgerafft hat ,uns mit ner neuen Printveröffentlichung zu beglücken .Nachdem man ja nun leider 2006  das Heft aufgegeben hatte und sich komplett in den Internetbereich zurück gezogen hatte ,waren bei mir eigentlich alle Hoffnungen verwunden ,dieses Heftchen noch mal irgendwann wieder in den Händen halten zu können .Aber es geschehen ja nun in unserer „kleinen“ Metalwelt doch immer wieder mal Wunder und so liegt nun ne aktuelle druckfrische Ausgabe vor mir .Bevor‘s nun ans durchackern geht ,erst mal durchblättern ,um sich nen ersten Eindruck zu verschaffen .Und was die 68 Seiten schon mal zu 100% klarstellen ist ,dass man sein altes ,cooles Layout und natürlich die hochwertige Druckqualität beibehalten hat .Schon alleine das verdient schon mal ein fettes Lob !Aber auch inhaltlich wird man hier ,wie man es gewohnt war ,mit enormen Massen an metallischen Informationen „zugeballert „.Schon das Vorwort von Maik Godau lässt mein kleines olles metallisches Herz höher schlagen .Mit sage und schreibe über 20 Interviews bestückt , wird hier der große metallische Acker mit seinen unterschiedlichsten stilistischen Bepflanzungen bearbeitet .Geile Sache ,zumal man sich hier immer noch vorrangig Bands widmet ,deren Status in der Szene nun noch nicht den totalen kommerziellen Horizont erreicht hat .( u.a. Darkened Nocturn Slaughtercult, Night In Gales, Malignant Tumour, Revel In Flesh, Skelethal…) .Aber das „Eternity“ wäre ja nun nicht so ein sau geiles Underground Mag ,wenn man hier nicht auch Vertreter der Szene abcheckt ,die noch knietief im Undergroundmorast waten und die selbst meinereins bisher noch nicht kannte .( Rancid Rimjob Rampage, Zwielicht, Virvum…..) .Da gibt’s es doch so einiges zu entdecken ,was sich auch durchaus inspirativ für unsere eigne kleine „Klolektüre „ in Sachen Gesprächsrunde auswirken könnte .Am allermeisten hat mir hier vor allem die Laberei mit DAWN OF WINTER gefallen ,zumal unsereins von denen schon seit Ewigkeiten nichts abgecheckt hatte ,obwohl deren Doom Mucke sich bei mir für die Ewigkeit festgesetzt hatte .Richtig geil ! Neben den Massen an Interviews werden hier aber natürlich auch neu Veröffentlichungen aus dem Fanzine –,Bücher und Tonträgerbereich abgecheckt .Zwar sind das nun nicht gerade Massen geworden ,aber in diesem Umfang wirklich vollkommen ausreichend und vor allem sehr informativ .Ist für mich auf jeden Fall ein sehr positiver Aspekt ,welchen wir fürs „FU“ vielleicht auch einmal überdenken sollten/müssten .Masse heißt ja nun mal nicht unbedingt auch Klasse ! Zwischendurch finden sich auch mal ein paar Liveberichte wieder und für diejenigen ,welche mal ihr metallische Grundwissen testen wollen ,hält man im Mittelweil dann noch nen Kreuzworträtsel bereit .Macht echt Laune sich mit dem Teil auseinander zu setzten ,auch wenn man selbst dann an seine geistigen Grenzen stößt – grins !  Fest steht ,das die 5,00€ inklusive inkl. Porto und Verpackung für so viel leckeren Stoff mehr als gerechtfertigt sind .Da das Heft in einer nur kleiner Auflage rausgekommen ist ,solltet ihr Euch aber wirklich schnellst möglich mal ranmachen und ne Bestellung rausschicken .Auch wenn im Moment noch absolut unklar ist ,ob es sich bei dieser Ausgabe nun nur um eine  „Eintagsfliege“ handelt oder man uns weiter in unregelmäßigen Abständen mit neuem Material beglückt, will zumindestens ich nicht die Hoffnung begraben ,dass es doch vielleicht weitergehen wird .Bekanntlich stirbt die Hoffnung ja nun zuletzt ! Also ran an den Speck und zeigt dem Team um Katja ,dass ihr auch in den nächsten Jahren Eure Kohle mit voller & totaler Überzeugung in dieses Heftchen investieren wollt . ( LEO )
http://www.eternitymagazin.de/
                                                                                                  HERZLOS – „ SCHWARZ-WEISS-NEON“
Ich bin ganz ehrlich ,aber ich tue mich echt immer schwer mit dem ganzen , modernem Zeugs ,egal um was für ne musikalische Ausrichtung es sich hierbei handelt .Irgendwie bin ich wohl doch im old school Modus gefangen und will es wohl nicht wirklich eingestehen ,dass sich gerade in musikalischer Hinsicht doch immer was verändert .Liest man dann noch deutschsprachiger Rock ,gehen meine Gedanken ganz einfach erst mal nur in Richtung „ Böhse Onkelz „ .Ist komisch ,lässt sich aber nicht ändern ! Wenn man nun das mittlerweile fünfte Album der Deutschrocker einschiebt ,wird einem aber sofort ganz klar ,dass die nun mit der „BO „Mucke absolut nichts gemeinsam habe ,wenn man halt mal von der deutschen Sprache absieht . Denn was die hier mit ihren 14 Songs über einen hereinbrechen lassen ,unterscheidet sich doch etwas vom sonstigen Geschehen in der Deutschrocksparte .In einem recht modernen Gewand gekleidet ,zeigen sich die Songs sowohl melodisch wie auch verdammt kraft- und druckvoll .Vollgepackt mit wirklich echt eingängigen Melodien und coolen Rhythmen schafft es wirklich fast jeder einzelne Songs ,bis in die hintersten Gehörregionen vorzudringen ,um sich dort auch in gewisser Weise festzusetzen .Zwar kommt dieser “ Ohrwurmcharakter“ nicht unbedingt immer zu vollen 100% bei jedem einzelnen Song zum Vorschein ,aber insgesamt gesehen ,ist der dennoch überall auszumachen . Obwohl man nun die musikalisch Grundsubstanz der Songs sicherlich ohne Zweifel auch etwas in Richtung klassischem Deutsch Rock tendiert ,ist deren klangliches Betätigungsfeld dennoch verdammt breit ausgelegt . Ein recht starker Einfluss ist hierbei ohne jeden Zweifel der Punk Rock . Songs wie „Du bist das Gift“ , „Aus anderem Holz „und natürlich „Saufen für den Regenwald“ machen das mehr als deutlich . Letzterer ist hier dann auch ohne jeden Zweifel der absolute Partysong ,der einfach nur mitreißt und zweifelsfrei bei jedem Gig für absolute Stimmung im Pulk sorgen wird .Richtig geiler Pogosong ! „Alter Neuer Glanz“ hingegen ist so ein verdammt super rockiges Stück ,welches man dann doch schon in diesem typischeren Deutschrock Style verpackt hat .Völlig anders beeinflusst hingegen zeigt man sich bei „Statuen aus Gold“. Untermalt mit Trompetentönen ,wirkt der teils recht jazzig und strahlt streckenweise sicherlich auch so einen gewissen Ska mäßigen Einfluss aus .Obwohl man sich nun fast durchgängig verdammt rockig ( vielleicht sogar teils schon leicht popig ) präsentiert ,kommen auch ruhigere Töne hier nicht zu kurz .Mit „Panorama“  wird einem hier dann nämlich auch ne wirklich ansprechende ,melodische Ballade geboten ,welche aber dennoch niemals in diesen absoluten „Weichspülerfaktor „ abgleitet . Gesanglich hat man hier alles richtig gemacht .Enorm kraftvoll gehalten ,kommen die Vocals ausdrucksstark rüber ,klingen manchmal nen bissel rauchig ,manchmal so richtig fies ,dann wiederrum fast glasklar .Auch die desöfteren eingesetzten Choruseinlagen passen vorzüglich ,wobei gerade die einen verdammt starken „Mitgrölfaktor“ verbreiten . Natürlich trumpfen die Jungs hier textlich auch verdammt fett und kritisch auf .Nix mit „Friede ,Freude ,Eierkuchen“ .Hier kriegt so ziemlich jeder und alles sein „Fett weg „.Egal ,ob‘s die Kirche ist , der musikalischen Mainstream ,die Gesellschaft ,die Politik ….,man bringt ganz deutlich und klar seine Meinung zum Ausdruck .Ich bin mir ziemlich sicher ,dass die Scheibe doch recht viel Lob einfahren wird und gerade bei der jüngeren Generation voll punkten kann & wird .Ob solch „alten Säcke“ wie meinereins ,egal ob man Punk ,Metaller oder Rocker ist/war ,hier bedenkenlos zuschlagen werden/sollten ,wird aber wirklich jeder für sich selbst entscheiden müssen . ( LEO )
Laute Helden   https://laute-helden.de/
SPV   http://www.spv.de/
Gordeon Music Promotion    http://www.gordeonmusic.de/
                                                                                            CONFESSOR AD – “ TOO LATE TO PRAY”( MCD)
Mit „CONFESSOR A. D“ schickt man hier mal wieder eine Band ins Rennen  ,welche es sicherlich nicht unbedingt einfach haben wird ,mit ihren insgesamt fünf Tracks ,bei der breiten Masse anzukommen .Das französische Trio lässt mit “ TOO LATE TO PRAY” hier nun erstmals was von sich hören .Cover ,Gestaltung und auch Sound gehen ja schon mal in Ordnung ,auch wenn man hier vielleicht an der einen oder anderen Stelle ruhig nen bissel mehr Druck hätte mit draufbringen können .So richtig fett kommt’s nicht aus den Boxen geschossen .Dabei hätten die Songs durchaus das Potential dazu ,die Membranen der Lautsprecher zu zerfetzten .Ihre metallischen Präsentationen zeigen sich hierbei durchaus von einem recht variablen Format .Auch wenn die meisten Schreiberlinge die Band ganz fest dem  old school Death Metal skandinavischer Prägung zuordnen ,geht‘s hier nun beiweitem nicht so reinrassig zu ,wie man das eventuell vermuten würde .Denn deren Stil zeigt sich doch über weite Strecken enorm Thrash Metall lastig ( insbesondere beim Riffing ) und lässt auch ganz leichte Sprenkler aus dem Black Metal erkennen . Dennoch steht für mich doch recht eindeutig der Einfluss des  späten 80’ziger Thrash Metal ziemlich vordergründig . Irgendwie kommt es mir dann sogar so vor ,als ob die sogar so nen ganz kleinen Hang zum Stoner Rock zu haben .Zumindestens klingt das für mich Phasenweise bei zweiten Track , „Haunting enemies“ so .Die unterschiedlichsten Einflüsse hat man ja durchaus interessant und auch abwechslungsreich zusammen gesetzt ,wobei auch der Rhythmusaufbau alles andere als gleichförmig gestaltet wird .Mal zeigt man sich eher melodischer ,dann mal mehr im Midtempobereich angesiedelt um im nächsten Moment auch mal so nen richtig sattes Feuerwerk zu zünden . Obwohl man den Burschen nun voll zugestehen muss , dass das alles recht erfrischend wirkt und auch rüberkommt ,will aber dennoch kein einziger der Stücke so richtig volle Pulle  zünden .Dafür kommt man, ganz ehrlich gesagt ,viel zu selten mal richtig aus dem Knick. Zwar gibt’s durchaus einige Stellen , bei welchen man wirklich mal die Rübe kreisen lassen kann .Aber insgesamt gesehen, nehmen gerade die eher melodiöser Einschübe den einzelnen Songs immer wieder die vorhandene Energie und bremsen diesen dann doch eher aus .Schlecht ist die Mucke wirklich nicht ,aber so wirklich überzeugen kann die einen eben aber auch nicht . ( LEO )
Nihilistic Holocaust   www.nihilisticholocatrecs.bandcamp.com  http://nihilistic.shost.ca/
                                                                                                  INTO DARKNESS – “ SINISTER DEMISE”
Auch wenn die Veröffentlichung der Scheibe nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und bereits 2015 rausgehauen wurde , ist unsereins nun doch irgendwie verpflichtet ,wenigstens noch mal nen paar eigene Gedanken hierzu niederzupinseln .Wenn man die Scheibe über Umwegen als kleine Anerkennung für seine Arbeit an unserer „Klolektüre“ bekommt , sollte das ja wohl das mindeste sein ,mit dem man sich dafür dann auch mal bei der Band bedanken kann .Seit 1995 aktiv im Szenegeschehen ,blicken die Heidelberger durchaus schon auf so einige Veröffentlichungen zurück .Neben 2 Singles und 2 komplette Alben ,legten die nun 2015 ihr drittes Album vor ,welches auch bis zum heutigen Tage ihr letztes Lebenszeichen ist .Obwohl man gerade in Sachen Liveaktivitäten wohl ganz schön viel unterwegs ist ,scheint es aber mit dem Schreiben neuer Songs bei den Jungs nicht ganz so zu laufen .Aber egal ,das nur mal so am Rande . Kommen wir mal zur Scheibe ,die so mit ca. 33 min .Spielzeit nicht übermäßig fett bestückt ist ,sich aber in Punkto Mucke durchaus sehen lassen kann .Mit ihrer Mixtur aus fettem old school Death Metal und eher moderner angehauchtem melodisch tödlichen Einschüben  ,bieten die hier schon recht ansprechendes metallisches Futter . Gewürzt mit so einigem Groove und ner gehörigen Portion an eingängigen Melodien ,brechen die zwar nie zu der absolut tödlichen und gewaltige Raserei auf ,lassen es aber dennoch ganz schön fett krachen .Songs wie „Manifesto“ oder auch „True Rulers of This World“  sind hierfür als so typische Beispiele zu nennen .Das man es aber auch mal etwas gediegener angehen kann ,zeigt sich ganz deutlich bei solchen Stücken wie „Throne of a Thousand Miseries“ ,welches zwar auch ganz schön ballert ,aber dennoch ein wenig vertrackter und eher Mid Tempo mäßig gehalten wird . Teils tauchen bei den Songs auch immer mal wieder eher melodische Frickel Parts im Riffbereich auf und selbst so ein paar ganz leichte Ansätze ,die mehr zum black metallischem Lager hin tendieren ,lässt man gelegentlich mal mit einfließen .Am Sangesorgan ist nichts großartig auszusetzten ,auch wenn‘s halt „nur“ größtenteils in Richtung super derber bedrohlicher Ausdrucksweise geht . Genügend Power und Energie , um mal wieder die Birne so richtig kreisen zu lassen ,bringen die 10 Tracks alle male mit .Nicht unbedingt ne super dringliche oder zwingende Empfehlung ,aber dennoch mal antestenswert . ( LEO )
Rising Nemesis Records   http://risingnemesisrecords.bigcartel.com/    https://www.facebook.com/RNRecords/
                                                                                             CHILDREN MEDIEVAL BAND – “ NEW TARGET”
Über diese Kinderband habe ich ja schon so einiges gelesen ,da man ja medial ne ganze Zeit lang mit digitaler Promotion von denen förmlich zugeschüttet wurde .In wieweit man nun das musikalisch präsentierte der drei New Yorker Kids ( Stefan (14),Olga (13),Cornelia (10) ) wirklich ernst nehmen sollte ,muss und sollte jeder für sich selbst entscheiden .Will da Vati & Mutti aus ihren Kids Rockstars der Marke HEAVY METAL DSDS Stars machen oder hat man sich und seinem Leben nun wirklich den musikalischen Klängen verschieben .Nun ja ,ich melde da mal meine Zweifel an ,muss aber eingestehen ,dass die sich hier mit ihren 10 Songs gar nicht mal so schlecht in Szene setzten .Da gibt’s im „Erwachsenenbereich „ Bands und Interpreten ,deren musikalische Umsetzung bedeutend beschissener und unglaubwürdiger rüberkommt .Wo man die 3 Knirpse nun musikalisch einordnen sollte ,ist nicht so ganz einfach .Denn ob man‘s glaubt oder nicht ,hier ist schon durchaus so etwas wie ne eigene Note vorhanden .Als musikalische Einflüsse werden hier unter anderem Chuck Berry, James Brown, Beatles, Cream, Hendrix, Johnny Winter, Rory Gallagher, Stranglers oder auch Rammstein genannt ,was man so auch durchaus stehen lassen kann .Teils schon fast nen bissel experimentell ,avantgardistisch, psychedelisch und vielleicht sogar progressiv gestaltet ,ist deren Songaufbau doch verdammt vielseitig und enorm abwechslungsreich .Ob man das nun wirklich als kreativ ansehen sollte ,ist allerdings ne ganz andere Frage .Denn irgendwie klingt das alles doch teils etwas holprig und schwer nachvollziehbar .Zwar schafft man es durchaus ,den Zuhörer immer wieder dazu zu bringen ,genauer hinzuhören ,dies aber halt nun wirklich nur deshalb ,weil sich innerhalb der Stücke so viel an den unterschiedlichsten musikalischen Beeinflussungen versteckt ,so dass man einfach nur „Angst“ haben muss ,hier mal was zu verpassen .Fest steht ,dass das hier echt nun keine „Kindergartenmucke „ ist ,sondern eine durchaus ansprechende ( zumindest was das Alter der Kids angeht ) - wenn auch teils etwas verwirrend wirkende – musikalische Darbietung geworden ist .Extrem geile Songarrangements oder super professionelle Darbietungen sollte man ja nun nicht erwarten ,aber dennoch denke ich schon ,dass es da draußen in den Weiten des musikalischen Universums ,durchaus ein paar Leute geben könnte ,welche sich mit dem hier Gebotenen in irgend einer Weise identifizieren können . ( LEO )
https://childrenmedievalband.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Children-Medieval-Band-211817842219823/
                                                                                                             OUT OF ORDER – „ UNSERE ZEIT“
Bin ja echt am Überlegen gewesen ,ob ich hierzu überhaupt was schreiben soll ,da so rein musikalisch geschehen ,die 12 Tracks der Jungs überhaupt nicht mal annähernd hier mit reinpassen .Aber wenn man halt Material mit ner Bitte um ne Rezension kostenlos zugeschickt bekommt , ist es ganz einfach “Ehrensache” darüber mal ein paar Zeilen zu verfassen und seinen alten grauen Geist mal nen bissel anzustrengen .Gut ganz unbeleckt ist man ja von den vier jungen Burschen nun auch nicht ,da deren erste Veröffentlichung ja nun auch schon mal in unserer Lektüre „Beachtung“ gefunden hatte .Aktuell präsentieren die uns hier  12 neue Songs ,deren eher etwas klassisch anmutendes Intro einen doch vielleicht schon etwas gespannt drauf machen könnte ,was einen erwarten wird .Also erst einmal durchgelauscht ,und ohne die Leistungen der Jungs an den Instrumenten schmälern zu wollen , aber mit dem hier gebotenen kommt man echt nicht mal über den Status einer Schülerband hinaus .Am ehesten würde ich ,wenn man mal vom Gesamteindruck ausgeht ,die Band noch am nächsten dem Style von „Tokio Hotel „ zuordnen ,wobei die aber qualitativ doch ne viel höhere Stufe betreten hatten und sich vor allem auch bedeutend rockiger und überzeugender darstellten konnten. Denn die Songs hier sind alle samt eher recht einfach gestrickt , lassen zwar auch mal ein paar ansprechend Melodien erkennen ,aber präsentieren sind insgesamt doch verdammt gleichmäßig .Recht gleichförmig gehalten ,legt man sein eher „schmachtend“ wirkendes musikalisches Korsett niemals ab .So wirklich was an ner großartigen Abwechslung ist kaum mal vorhanden ,auch wenn man sich insbesondre an den Gitarren doch immer mal in ner anderen Variation versucht .Dennoch findet man bei den Songs kaum mal einen großartigen Ausreißer ,der wirklich direkt mal ins Ohr geht . Für mich nun wirklich einfacher Pop Rock für die kleine Mädels ,die sicherlich reihenweise in Ohnmacht fallen. Zweifelsfrei auch dazu geeignet um „Schwiegermutter Lieblinge“ zu  werden oder die Rentnergemeinde auf irgendwelchen Gartenpartys ,Heimatfesten, ,Familienfeiern oder Stadtfesten nen paar Tränen aus den Augen zu drücken .Da man sich gesanglich durchweg der deutschen Sprache bedient ,kriegt man natürlich inhaltlich alles ganz gut mit .Der Ausdruck ist allerdings alles andere als wirklich kraftvoll ,geschweige denn ausdrucksstark . Teils durchaus auch ein bissel gesellschaftskritisch und persönlich  gestaltet ,hält man das Ganze aber doch recht stark in diesem „Reimcharakter“ ,was mit der Zeit auch ganz schön anstrengend ist . Endfazit :So richtig kommt man weder musikalisch noch textlich irgendwie irgendwo aus dem Knick, und zeigt sich durchweg von ner ganz braven ,glatten und eher monotonen Seite .Ob die Band nun jemals wirklich was echt reißen kann/wird ,mag ich an dieser Stelle echt mal bezweifeln . ( LEO )
https://www.facebook.com/4outoforder/
                                                                                                                  DEVILS RAGE – „ DESOLATION“
Seit dem die Schweizer ihr Debüt  "Impending Demise" veröffentlichten ,ist nun schon ein bissel Zeit ins Land gezogen ,was man augenscheinlich genutzt hat ,noch mehr an seinem Songwriting zu arbeiten und sich sicherlich auch auf diversen Livepräsentationen seine Sporen zu verdienen .Jetzt ,nach gut drei Jahren ,nimmt man mit seinen brandaktuellen 11 Songs nun erneut Anlauf ,um Euch auch in Euren heimischen vier Wänden mit dem Material zu beglücken .Und das gelingt den 5 Schweizer Recken in den gebotenen gut 45 Minuten auch ganz gut .Ihr doch recht eigenständig wirkender ,eher etwas modern und melodischer angehauchter Death Metal bringt ne ganze Menge Schwung ins Leben .Zwar behält man auch dieses Mal das tödliche Grundgerüst bei ,setzt aber im direkten Vergleich zum Vorgänger "Impending Demise" doch bedeutend mehr auf den thrashigeren Einschlag . Das macht sich insbesondere bei der Gitarrenarbeit doch recht deutlich .Obwohl bei den Songs teils so richtig mit ner fetten Groovekeule geschwungen wird (Titel 9  „Walk Through Hell“ oder auch Titel 3“'Dominate” ) ,setzt man nicht auf den totalen Abriss ,sondern zeigt sich durchaus auch desöfteren mal eher etwas gesitteter .Dabei fehlen diverse kurze Solieinsätze an der Gitarre genau so wenig wie ne Vielzahl an Rhythmusumbrüchen .Zum Glück zeigt man sich hierbei nun aber nicht irgendwie experimentell ,sondern verknüpft das alles zu einer zusammenhängenden Einheit ,welche einem beim Zuhören absolut keine Schwierigkeiten bereitet . Neben ner wirklich fetten Portion an Abwechslung und Spielfreunde – welche man wirklich an jeder Stelle ganz deutlich verspürt – kann sich auch die Produktion sehen lassen . Da kommt schon gewaltig was aus den Boxen ,auch wenn das vielleicht für den einen oder anderen dann doch etwas zu modern und sauber klingen könnte .Einzig allein so ein „Übersong“ ,welcher wirklich mal ganz deutlich heraussticht und sich für die Ewigkeit in den Gehörgängen einfräst und dort auch festsetzen kann ,ist hier noch nicht zu finden .Dennoch stellt „ DESOLATION“ ganz eindeutig ne Steigerung zum Vorgänger dar und wird auch ohne jeden Zweifel dafür sorgen , deren Fangemeinde noch zu vergrößern . ( LEO )
www.devilsrage.ch   https://www.facebook.com/DevilsRage/     info@devilsrage.ch
                                                                                                        VICTIMS OF MYSELF – “ SIGNED DESTINY”( EP)
Das wirklich ansprechende gestalteter Cover des Digipacks macht es einem im ersten Moment nun so gar nicht irgendwie möglich ,die Band in irgendeine musikalische Kategorie einzuordnen .Um so gespannter ist man dann aber auch  ,was die Vier aus der Stuttgarter Ecke stammenden Musiker hier nun von sich geben werden .Seit dem man sich 2011zusammengefunden hatte , fleißig die Bühnen dieser Welt beackerte, wurde es jetzt nun auch höchste Zeit ,ihr musikalisches Schaffen auch erstmals für die Ewigkeit auf nen Silberling zu bannen .Herausgekommen sind 6 Songs ,welche sich samt alle in recht unterschiedlichsten metallische Regionen bewegen . Mit nem Klavier Intro ,gepaart mit Wellenrauschen , bereitet man sich dann mit „Prepare For War“ vor ,um mit dem 2’ten Song „Signed destiny“ auch gleich loszulegen und recht groovend in Richtung Thrash Metal zu ziehen  .Aber bereits hier wird auch ganz deutlich ,dass man sowohl dem Power Metal wie auch der eher etwas progressiveren Spielweise keinesfalls abgeneigt ist und man in erster Linie auf recht klare Vocals setzt .Bestückt mit nem längeren Gitarrensoli geht das Stück echt gut ins Ohr .Weiter geht’s mit „Priorities“,welcher sich eher etwas verspielt und verdammt abwechslungsreich gestaltet .Auch hier stellt man etwas stärker seine Fähigkeiten an den Saiteninstrumenten unter Beweis und lässt sich immer wieder zu etwas längeren Solieinlagen hinreißen .Rein technisch gesehen ,ein top Song ,welcher ne ganze Menge an interessanter Momente mit sich bringt .Mit „Confidence“ geht’s dann erstmals so richtig gut flott zur Sache .Schön treibenden und fast schnörkellosen ,ist das über weite Strecken schon nen Song ,welcher die Anhänger der Thrash – und Heavy Gilde durchaus dazu bewegen kann , mal wieder die Matte zu schütteln .Auch wenn es hier ebenfalls vereinzelt nen bissel was an „Gitarrenspielereien“ zu hören gibt ,  verliert der Song niemals an Drall . Der vorletzte Song „Focus“ hat dann schon fast so etwas wie einen kleinen „Hymnencharakter „ und könnte zum Aushängeschild der Band werden .Nen richtig cooler Song, der sowohl Melodie wie auch ne gehörige Portion an Power mit sich bringt . Beim Rausschmeißer „Far behind my back“ legt man sich dann noch mal so richtig in die Heavy/Thrash Riemen und lässt das Geschehen verdammt kraftvoll ausklingen . Die Gitarren sind richtig hart gestimmt ( auch wenn‘s hier ebenfalls gelegentlich mal kurze ,etwas melodischere Ansätze gibt ) und auch die Drums rattern permanent . Richtig gut bei diesem Stück macht sich vor allem der leicht Chorus mäßig angehauchte Gesang. Wer auf ne gute Portion an frischer und eigenständiger Metalmucke steht ,welche ohne irgendwelche Trendanbiederungen auskommt ,kann der Band getrost seine uneingeschränkte Beachtung schenken . ( LEO )
https://www.facebook.com/victimofmyself/
                                                                                                                HAMMER    SLAUGHTERDAY – „ABATTOIR“ ( MINI-ALBUM  )   
Irgendwie beglückt und beruhigt es einem doch immer wieder ,das gerade im Death Metal Bereich immer wieder mal ein paar Veröffentlichungen ans Tageslicht geschaufelt werden ,welche daran keine  Zweifel lassen ,das in dieser Sparte nicht nur alles mittlerweile zu einem Einheitsbrei geworden ist .Denn nach intensiver 28 minütige Beschallung durch das aktuelle Schlachtwerk der beiden Bombenleger aus Niedersachsen, bleibt einem doch irgendwie glatt die Spucke weg . Was für ein geiles ,derbes und enorm fettes Brett ,was einem hier entgegen geschleuderte wird !! Kaum hat man die Silberscheibe reingepackt , geht’s auch sofort ohne Verzögerungen volle Kanne los .Zwar nun nicht in extremster Blast Manie gehalten  ,geben die hier aber dennoch verdammt Gas und überschütten dich mit ner dichten und vor allem fetten Wand aus richtig geilen dreckigen Riffs. Alles schön im old school Style gehalten ,reißen die hiermit ohne jeden Zweifel alle Mauer ein .Eine echt sau geile Dosis an wirklich tödlicher Injektion ,welche natürlich durch die ultra tiefe und bösartige Stimmlage noch zusätzlich in seiner Wirkungsweise verstärkt wird . Titel 2 „Wasteland of Demise „ ist schon fast als doomig einzustufen . Da schleppte man sich wahrlich schon ganz schön durchs Geschehen, arbeitet bevorzug im Midtempo Bereich ,lässt aber dennoch auch etwas schnellere Parts mit einfließen .Ne gute Mischung ,die trotz des eher etwas schleppenderen Charakter immer noch genügen Zündstoff enthält . Der nächste Song ,ne Coverversion von „TROUBLE“ („Victim Of The Insane“),beginnt mit ner Art „Marschrhythmus“ ( zumindestens wirkt‘s so auf mich ! )und zieht dann ganz zäh rumpelt ,morbide und ultra düster seiner Wege .Trotz des verhältnismäßig „ einfachen „ Songaufbaus ,sind’s insbesondere die geilen Riffs – inclusive sau starker Solieinlage - und das immens starke Drum ,welche hier ne hervorragende Arbeit abliefern .Zum Ende hin wird dann mal wieder etwas tödlicher und man nimmt mal wieder mehr Fahrt auf . „Phantasmal Death“ ,welcher sich als nächstes anbahnt ,zeigt sich anfangs erst mal dunkler bedrohlich mit ner verdammt starken Melodie ,bevor man dann im schwer walzenden Tempo  knietief durch Tod und Verderben watet ,um hiermit ohne jeden Zweifel enorme Verluste auf dem Death Metal Schlachtfeld in Kauf nehmen .Zwischendurch wird’s dann zwar auch mal wieder etwas „sentimentaler“ in der Spielweise ,aber nur ,um dann erneuten Anlauf zu nehmen ,um mit voller Wucht und Energie zuzuschlagen .Definitiv der Top Song der Scheibe !Danach folgt dann mit “Cursed by the dead” ne volle Breitseite an ner Überdosis derber morbider todbringer Klänge .Hier wird doch schon verdamm fett losgehämmert ,geröchelt , gekotzt und gegrowlt . Durchtränkt mit enorm fetten Riffs ,schön hämmerndem Schlagwerk und ganz leichten Solis ,wird zwar im Tempobereich nun nicht in Formel1 Manie durchgestartet ,aber dennoch bringen die mehr als genügend Tempo mit ,um die Haarpracht mal wieder voll in Wallung zu bringen . Der Rausschmeißer ist dann noch mal ne Coverversion ,und zwar von AMORPHIS . „Grails Mysteries“ ist dann im Vergleich zu den vorangegangenen Songs ,dann doch eher etwas „melodischer“ geworden ,kann aber hier insbesondere durch ne verdammt starke Gitarrenarbeit auftrumpfen und zeigt sich gerade beim Rhythmusaufbau von ner verdammt vielfältigen Seite .Echt stark !Wer auf wirklich guten ,ultra schweren ,morbiden und vor Blut triefenden  Death Metal alter Prägung abgeht ,nen gewisses Maß an Eigenständigkeit braucht und auch vor Abwechslung nicht zurück schreckt ,der wird mit dem Duo aus dem ostfriesischen Lande einen richtig guten Glücksgriff machen .( LEO )
FDA Records   Rico Unglaube   Am Hafen 2   16269 Wriezen     https://fda-records.com/      https://www.facebook.com/FDAREC/
                                                                                                                         SCARLEAN – “ GHOST”
Es gibt Tage an denen du wirklich dasitzt und dir nen Kopf darüber zermarterst ,was du über die vorliegende silberne Scheibe schreiben sollst oder kannst .Wenn’s dann musikalisch geschehen auch nicht wirklich deinen Nerv trifft ,gestaltet sich das ums so schwieriger .Und genauso geht’s nun meinereins mit dem Debüt der Franzosen ,welches die Scheibe wohl bereits 2016 schon mal in Eigenregier rausgehauen haben und nun mit nem Label im Rücken ,auch international voll durstarten wollen .Und ich denke mal  - nach dem allerersten Durchlauf  - könnten die durchaus für einige Ausrufezeichen in  der „gesitteteren“ Metal-/Rockszene sorgen .Denn die 13 gebotenen Songs haben‘s sowohl vom Songwriting her ,wie auch von der handwerklichen Präsentation ,ganz schön in sich .Ganz tief im progressiven Metal-/Rock Sektor verankert ,bedient man sich hier der musikalisch unterschiedlichsten Einflüsse .Wirklich enorm breit gefächert ,findet man hier neben ner ganzen Menge an Grunge Elementen ,rockigen Passagen ,leichten Industrialeinflüssen ,metallischen Passagen auch so einiges an moderneren corigen Klängen wieder ,welche sich hier teilweise schon sehr experimentell verspielt wirkend, richtig gut zusammensetzten und zu einer Einheit verschmelzen. Dabei bedient man sich einer wirklich vielfältigen Melodieführung ,die jede Menge an Abwechslung mit reinbringt . Diese Abwechslung macht sich hier dann natürlich auch beim Gesang bemerkbar . Obwohl das Album durchaus auch mit so einigen an wirklich schweren Riffs und Sound bestückt ist ,  ist es dennoch in erster Linie ein eher verhältnismäßig ruhiges Album geworden ,welches an vielen Stellen eher sehr verträumt daherkommt  ( z.B Song „Lifetime“ oder auch „Get away from me „ ) ,bei welchem man dann insbesondere auf nen paar richtig gute und eingängige Melodien zurückgreift  .Also interessant und vor allem facettenreich ist die Scheibe ohne Zweifel geworden ,keine Frage .Musikalischer Anspruch wird hier tatsächlich hoch geschrieben , auch wenn’s mir persönlich alles zu sauber ,ruhig und vor allem modern klingt .Für den progressiv ausgerichteten Musikfan wird sich diese Scheibe aber sicherlich als ein kleiner „Leckerbissen „ entpuppen . ( LEO ) 
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                                                                                                            IT – „ THE HOUSE OF THE DEMONS“ (CD-R )
Da war er wieder ,dieser Moment ,vor dem man sich mittlerweile fast schon ein bissel fürchtet – man geht zum Briefkasten und findet nen Brief mit dem Absender Antonella Mura  - Italien drin .Wer unsere „Klolektüre“ immer schön intensiv durchackert ,kann mit dem Namen durchaus auch schon was anfangen und weiß ,dass sich hier fast das blanke Entsetzen ausbreiten wird .Dabei erstaunt es einen dann doch immer wieder ,das der Typ wirklich gnadenlos sei Ding durchzieht und sich auch in keinster Weise von noch so negativen Kritiken beeindrucken oder beeinflussen lässt .Und so zieht er stur auch weiterhin sein Ding durch ,was er uns hier nun auch wieder in Form seiner aktuellsten ,selbst gebrannten CDR näher bringt .5 Songs mit ner Spielzeit von knapp 30 min . sind es dann geworden . Beginnt mit ner langen Filmsamplereinspielung setzten dann ganz sachte und ruhige heller Gitarren ein .Später gesellen sich dann , sehr hintergründig gehaltene dumpfere Riffs hinzu . Insgesamt ein eher sehr schwermütig wirkender Track welcher von seiner Ausstrahlung her recht stark an spanische Folklore erinnert .Kein wirklich anspruchsvoller Songaufbau ,der sich hier fast gleichbleibend ,bis auf wenige Ausnahmen ,eher dezent dahinzieht. So wirklich was passiert hier nichts ,auch wenn man eventuell dennoch zugeben muss ,dass der Song doch so ne gewisse Atmosphäre aufbauen kann . Beim zweiter Song setzen fette Bassläufe und am Computer generierte Drums ein ,deren Zusammenführung schon so etwas ähnliches wie einen Black Metal Sound ergeben . Unterlegt mit Gekreische ,Gekeife oder auch Sprechsequenzen ,wirkt das aber eher wie ein Soundbrei ohne jedwede Struktur. Obwohl sich der Song ziemlich gleichbleibend gestaltet ,kommt es dann doch mal ganz unerwartet zu teilweisen ,ziemlich unkontrolliert wirkenden Umbrüche im Rhythmus. Die lassen einen da dann aber ziemlich bedebbert dasitzen. Auch der 3 Song ist mal wieder mit Sprechsequenzen bestückt . Die Gitarrenarbeit ist hier ja noch einigermaßen ansprechend gestaltet und wird von blechernen monotonen Computerdrums ummantelt . Vom Gesamtaufbau eher auch recht gleichbleibend ,fast schon monoton gestaltet, kriegt man hier dann doch schon echt das Fürchten .Titel 4 ist ganz leise aufgenommen ,so dass man den Regler hier sofort hochdrehen muss .Komischer Weise entpuppt sich dann dieser Song als gar nicht mal so übel und lässt schon einen recht heftigen Riffregen über einen hereinbrechen .Das hätte man hier nun kaum wirklich mal vermutet ,zumal es wirklich mal so etwas wie eine klare Songsstruktur gibt und die Gitarren so einiges an Abwechslung mit sich bringen  . Selbst die Drums ,die zwar eher auch mit mit dem Kochtopf fabriziert klingen ,bringen doch so ein gewisses Feeling rüber .Gesanglich klingt’s hier dann eher voll irre ,aber nicht so ,dass man sofort weglaufen möchte .Bin überrascht ,und kann es irgendwie nicht glauben ,dass hier der selbe Typ am Musizieren ist. Dafür klingt der Song dann doch einfach zu gut .Aber Ausnahmen sind nun mal nicht die Regel !Der letzte Song ist dann mal wieder was ,was man absolut nicht braucht und einfach nur wegdrücken muss .Wolfsgeheule zum Anfang … klingt aber eher so ,als ob der Typ sich da selbst versucht hat ….Feuerprasseln ,winseln ,Wind…undefinierbare Klavier ( Piano)klänge….das war’s ,Aus, Ende vorbei  ?????Keine Ahnung was das darstellen soll oder was man damit bezweckt .Obwohl ich ganz ehrlich zugeben will und auch muss ,dass das hier seine bisher beste Veröffentlichung ist ,denke ich doch mal ,das dieser Silberling wohl bei den meisten Schreiberlingen sofort im Papierkorb gelandet wäre . ( LEO )
Antonello Mura, Via Napoli n. 7 08015, Macomer (NU), ITALY    https://www.metal-archives.com/artists/IT/146134       spirit666it@hotmail.it
                                                                                                            DIRTY PROTEST – „ HELLSTORM“
Seit gut 10 Jahren bastelt der Ire Alan Hurley nun schon an dieser Band ,welche anfangs wohl nur nen reines Soloprojekt darstellte .Mittlerweile hat man aber wohl ,zumindestens einen festen Sänger fürs Line up gefunden und greift wohl auch auf ne Stange an diverser Gastmusikern zurück ,welche nun hier zusammen das Debütalbum eingeprügelt haben .Und deren aller erstes Lebenszeichen entpuppt sich von Beginn an als ein echt starkes ,brutales und verdammt fettes tödliches Monster ,welches mehr als eindeutig  knie tief durch den Sumpf des schwedischen old School Death Metal watet .In gut 36 min . werden hier von Beginn an satte 9 Tracks „runtergespult „ ,die mit ner Masse an fetten Gitarrenwänden und starken Drumsalven aufwarten .Recht tief und vor allem kraftvoll gestimmt ,lassen die hier ein starkes Feuerwerk an unterschiedlichsten heftigen Riffs abbrennen, welche definitiv niemanden kalt lassen werden . An einigen Stellen wirken auf mich einige Riffs und Solis schon fast ein bissel ägyptisch angehaucht ,was hierbei auch noch für so ein gewisses ,ganz leichtes orientalisch Flair sorgen kann .Insgesamt recht dunkel und düster gehalten , stellt man neben diverse Black Metal Einflüssen ,ganz leichten Hardcore Roots aber auch einiges an sau derben Grind Einflüssen zur Schau .Ganz gelegentlich lässt man hierbei aber auch mal nen eher melodiöser wirkenden Touch mit einfließen ( wie z.B . bei Unholy blitzkrieg“ oder auch „Masterblood“),wo man sich im Zwischenteil auch mal leicht verspielt an den Gitarren präsentiert .Auch der Wechselgesang von tiefen Growls und fiesen hohen Kreischeinlagen fügt sich bestens  ins Geschehen mit ein .Obwohl das nun wirklich keine immens außergewöhnliche Scheibe geworden ist ,man auch nicht wirklich ne riesige Portion an Originalität  hier vorfindet ,kann dennoch jeder ,der sich seine Ohren mal wieder vollkommen durchspülen lassen will ,hier getrost zugreifen . ( LEO)
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                                                                                                    HAMMER          COMMANDER – „ FATALIST ( THE UNBROKEN CIRCLE)“
Ne fette Portion an frischem ,richtig geilem Death Metal gefällig !!!??? Dann liegt ihr mit dem dritten Album der vier Münchner ganz genau richtig . Denn das ,was die hier in fast 43 min . in Eure Ohren drücken ,hat‘s ganz schön in sich und wird unweigerlich dafür sorgen ,dass ihr Eure müden Knochen mal wieder in Bewegung versetzen werdet .Dabei hat sich die Band mit ihrer Veröffentlichung echt verdammt viel Zeit gelassen . 2008 war mit „The Enemies We Create“ letztmalig was von denen zu vernehmen .Dann war ,aus welchen Gründen auch immer ,erst einmal „Schicht im Schacht „ .Umso eindrucksvoller melden die sich jetzt aber mit ihren aktuellen 9 Songs zurück .Auch wenn man im Bereich der Todesblei Fraktion , gerade in den letzten Jahren, doch mit neuen Veröffentlichungen fast zu gebombt wird , fallen die dennoch mehr als positiv auf .Zum einen ist es schon mal die Produktion selbst ,die echt verdammt fett druckvoll daherkommt und sich eher etwas undergroundig ,keinesfalls modern technisch präsentiert .Da kommt schon richtig was aus den Boxen raus !Und dann haben wir natürlich die Mucke selbst ,welche sich hier wirklich als ein sehr abwechslungsreiches ,total tödliches Gesamtwerk präsentiert .Garniert mit teils thrashig angehauchten Gitarrenriffs ,verlässt man aber niemals seinen eingeschlagenen tödlichen Weg .Mit ner ungemeinen Intensität und verdammt hohem Energieanteil ,liefert uns fast jeder Song ein mehr als intensives Hörvergnügen .Sehr Riff orientiert ,lässt man neben Massen an so richtig fetten Riffwänden aber auch genügend Platz für Gitarrensolis oder eher etwas melodisch angehauchteren Parts .Diese vielfältige Präsentation der Gitarrenarbeit schlägt sich hierbei natürlich auch auf den Aufbau der einzelnen Songs wieder .Insgesamt mit einem für mich leicht orientalisch wirkendem Ambiente versehen , setzen die hier nicht nur auf die volle Durchschlagskraft wie z.B bei „Locust Infestation“ oder „Shattered existence“ sondern liefern z.B mit  "Insidious Greed" so richtige Midtempokracher ,mit  stark walzenden Charakter ab .Gerade der Song lässt ganz klar erkennen ,das ohne jeden Zweifel gerade “Bolt Thrower“ an ihnen nicht spurlos vorbei gegangen ist  .So ein richtiger Knallersong ist dann ebenfalls noch  „…and death swings the scythe” .So mit nem starken spanisches Flair versehen ,welcher insbesondere beim Gitarrenspiel hervortritt ,zeigt man sich zwar auch hier eher Midtempo mäßig ausgerichtet , lässt aber dennoch an einigen Stellen so ein paar wirklich richtig knallenden Parts mit einfließen .Einzig allein die Vocals sind nun nicht unbedingt das ,was man als abwechslungsreich einstufen kann . Aber das ist hierbei dann auch nicht wirklich von Nöten ,da ja nun mal aggressive tiefe Growls für so ne satte Mucke ganz einfach dazugehören und absolut passen .“ COMMANDER” haben die lange Ruhepause definitiv bestens genutzt und präsentieren uns hiermit ein wirklich sau starkes extremes und abwechslungsreiches Stück Death Metal ,welches man jedem Anhänger der Todesbleifraktion ohne Bedenken empfehlen kann . ( LEO )
MDD Records   Fachriastr. 9    74226 Nordheim    http://mdd-records.de/
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                                                                                                                   CHAOS PATH - „ THE AWAKENING“ ( MINI – LP )
Entgegen aller gängigen Vermarktungsstrategien, zeigt man sich mit dem Vinyl Format schon mal richtig gut old schol mäßig . Erhältlich ist das gute Teil in ner limitierten Auflage ,wahlweise als schwarzes oder farbiges (orange, violett oder splatter) Vinyl ,einen Einleger mit Bildern , einem kleinen Poster, Infomaterial, einen Downloadcode für die Tracks und einen Aufkleber und kostet bei Abholung oder Barzahlung 12 Euro. So viel erst einmal zur Einstimmung .2016 haben sich die 5 Leutchen ,welche alle samt schon in anderen Bands gespielt haben (oder auch noch spielen ) zusammen gerafft ,um der Metalwelt mal zu zeigen ,dass man auch abseits von irgendwelchen Trends oder typischer Ausrichtung ,ne Mucke erschaffen kann ,welche doch in ihrer Form nicht ganz so ist ,wie man es halt kennt . Gerade Heutzutage irgendwas Neues in Sachen Metal Mucke zurecht zu mischen ,ist sicherlich alles andere als ein einfaches Unterfange . Bei viele Bands scheitert es ja an der Umsetzung und man lässt sich halt ganz einfach nur eine außergewöhnliche ,schön abartig klingende neue Stylebezeichnung einfallen .Viel mehr ist es dann aber auch nicht ,was einem geboten wird .Bei den Kasslern von „Chaos Path“  ,welche ihre musikalische Präsentation als „Kaotysk Metal“ bewerben ,kann man aber schon davon sprechen ,das die doch so ein gewisses starkes Maß an Eigenständigkeit und neuerem ,interessanterem Soundgeschehen zusammengemischt haben .Denn auf dem 23 min . Mini Debüt der Kasseler Truppe bietet man ne recht düstere und dunkele Mischung der unterschiedlichsten metallischen Klänge ,welche sich sowohl aus Thrash Metal ,Doom Metal,Viking Metal und verdammt stark nordisch geprägten Black Metal zusammensetzt .Zwar werden auch Death Metal Einflüsse genannt ,die es aber für mich eher nur schwer herauszuhören gibt .Da frage ich mich dann auch wirklich ,warum die Band bei „Spirit of Metal „ als Death Metal Band eingeordnet wird ? Naja egal ,das eine oder andere Riff kann man ja dann doch irgendwie noch diesem Bereich zuordnen .Vordergründig stehen hier für mich jedenfalls die kalten nordischen Klänge und der recht hohe thrashige Faktor . Schon der Opener „Doom“,der mit nem kurzen Sprechintro eingeläutet wird ,zeigt sich recht mies und dunkel  ,wobei man hier gekonnt black metallische wie auch thrashige Elemnete miteinander verbindet, diese durch kurz eingefügte Sprechsamples und mieserem thashig anmutenden Geschoot bereichert und auch mal nen ganz kleinen growl Ausbruch zulässt lässt. Mit Songs wie „Kriig“ , „Voices of Bitterness“ oder auch „Over Your Threshold“ bietet man dann so den richtig tiefschwarzen und bedrohlichen Sound zum Weltuntergangszenario .Zwar zeigt man sich von der Spielart nicht immer in einer alles zertrümmernden höllischen Geschwindigkeit ,bringt aber jede Menge an blackmetallischer Atmosphäre mit sich . „The Awakening“ (Chaos Path Part I) hingegen wird dann mit nem doch schon starkem episch anmutenden ,leicht doomig wirkendem Anstrich versehen. Genau so facettenreich geht‘s dann beim Einsatz der Stimme zur Sache .Mal echtes Thrash Geschoote ,dann mal wieder eher etwas dreckiger ,mal fast keifend und dann mal wieder fast cleaner gestaltet . Man merkt der Scheibe auf jeden Fall zu jeder Zeit an ,das man sich von der breiten Masse abheben will/ kann und man voll und ganz den alten musikalischen Idealen zugetan sind ohne diese aber nur einfach zu kopieren .Obwohl der Sound nicht voll Pulle durchschlagend rüberkommt  ,verbreitet der aber nen ungeheuren undergroundigen Charme  ,welcher dich durchgehend voll überzeugen kann .Auch wenn ich ehrlicher Weise zugeben muss ,das mir bei den Songs  teilweise doch etwas die Durchschlagskraft fehlt, sind die dennoch echt verdammt interessant gestaltet und ziehen nicht spurlos an einem vorbei . Hätte mir echt gewünscht ,das hier auch mal nen Song präsentiert wird ,der sich ganz ganz tief in die hintersten Gehörgänge bohren kann und welchen man nachhaltig ganz genau mit der Band in Verbindung bringen kann .Da haben die Burschen auf jeden Fall ihr Potential noch nicht wirklich komplett ausgereizt .Da ist noch Luft nach oben !Man kann schon echt darauf gespannt sein ,was als nächstes folgt .( LEO )
D.Schneider, Schwedesstraße 24, 34128 Kassel      http://www.chaos-path.de/    https://www.facebook.com/chaospath666/   info@chaos-path.de                            
                                                                                                          THE GROTESQUERY – „ THE LUPINE ANATHEMA“
Roger “Rogga” Johannson ist ja nun echt ein kult Typ in der Metalszene ,dessen Name jeder ,der sich auch nur ein klein wenig für das Geschehen im Death Metal Bereich befasst ,kennen muss .Der Mann scheint ein absolutes Arbeitstier zu sein und irgendwie wohl auch niemals zur Ruhe zu kommen . Neben Bands wie „Paganizer“ , „Revolting“ , „Necrogod“ , „Ribspreader“  ,bei denen er seine Finger mit im Spiel hat ,ist den sein Betätigungsfeld aber noch viel weiter gestrickt ,als man vielleicht erahnen könnte .Mit THE GROTESQUERY ,von denen ich bisher nun absolut noch nichts vernommen hatte ,rumort er nun bereits schon seit 2009 durch die Szene und bringt mit diesem Teil hier nun auch schon das vierte Album an den Start .In den Anfangsjahren nur mit  Kam Lee ( ex Massacre ) am rumwerkeln ,hat er sich fürs neue Album nun Verstärkung in Form von Johan Berglund (ex-Demiurg )und Brynjar Helgetun (Just Before Dawn ) geholt ,um Euch hier brandaktuell 10 fette Tracks zu präsentieren .Und wie man es dann doch schon vermutet und zweifelsfrei auch erwartet hatte ,geht’s hier Knie tief in Richtung schwedischem Todesstahl der alten Gattung .Allerdings setzt man hier nun nicht nur auf eine alles zerstörerische Linie ,sondern zeigt sich doch etwas mehr von ner sehr dunklen ,düsteren Midtempo Seite .Teils doch ganz schön schleppend  und walzend gehalten ,kommt es zwar auch hier immer mal wieder zu ein paar richtigen „Gewaltakten „ ,aber deren Hauptaugenmerk liegt ganz eindeutig  eher auf die doch etwas „melodischere „ Ausstrahlung . Der ganze Sound wird hierbei mit ner recht starken Horror mäßigen Atmosphäre unterlegt ,welche ,wenn mich eine Ohren nicht ganz täuschen sollten ,sogar durch nen dezenten Keyboardeinsatz unterstützt bzw .verstärkt wird .Die Songs gehen echt gut ins Ohr ,wobei einem dann gerade diverse Solis und leichte Sampleeinspielungen ( Wolfgeheule ) immer mal wieder richtig aufhorchen lassen .Trotz des insgesamt verhältnismäßig dunklen Charakters der einzelnen Stücke ,knallen die dennoch verdammt fett aus den Boxen .So die wirklich großen Weltneuerungen oder richtigen Überraschungseffekte gibt’s hier allerdings nun nicht wirklich zu entdecken. Bestückt mit tiefem Growlgesang ziehen die hier halt vehement ihrer Wege ,ohne allerdings mal für so einen wirklichen Aha Effekt zu sorgen . „The Lupine Anathema” ist beiweitem absolut kein schlechtes Album geworden .Man liefert wirklich solide Handwerkskunst ab ,welche einen durchaus begeistern kann ,aber halt nun mal für keinerlei großartige Überraschungen sorgt .Ein starkes und sicherlich auch hörenswertes Album ,welches aber aus der breiten Masse der sonstigen Veröffentlichung  nun leider nicht wesentlich herausstechen kann . ( LEO )
Xtreem Music    http://www.xtreemmusic.com/
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                                                                                                       THE LEGION GHOST – „ WITH COURAGE OF DESPAIR“
Waren die für mich mit ihrem Erstlingswerk (...Two For Eternity 2016 ) noch verdammt tief im modern Metalcore angesiedelt ,muss man ,ob man will oder nicht ,zugeben ,das sich die Burschen aus dem Rheinland auf ihrem aktuellen Longplayer durchaus recht eindeutig weiterentwickelt haben .Zwar gibt’s auch bei den aktuellen 12 Tracks ganz unverkennbar ,natürlich auch nen ganzen Haufen von den modernen corigen Elementen zu erlauschen ,aber was das Songgefüge insgesamt betrifft ,so hat man doch so einiges hier verändert .Denn auf dem aktuellen Teil gibt es nun doch bedeutend mehr Einflüsse aus den verschiedensten metallischen Bereichen zu erspähen .Zwar sind diese nun nicht totale prägend für die Songs ,sorgen aber durchaus dafür ,das ihr eher etwas gewohnte gradlinige Sound ganz schön aufgelockert /aufgepeppt wird .Insbesondere was den Heavy Metal Sektor und die eher etwas progressivere Linie betrifft ,ist man hier doch verstärkt am rumwerkeln .Insbesondere macht sich dies für mich bei dem Gitarrenspiel recht deutlich .Im direkten Vergleich zum Debüt hat man sich auch in Sachen  rhythmischer Abwechslung gesteigert . Natürlich finden man auch hier Massen an derben Riffs und Drums ,die enorm fett grooven und sich auch durch den Gesang eher etwas typischer für diesen metallischen Sektor präsentieren . Dennoch gibt’s auch nicht gerade wenige , eher melodisch gehaltene Parts ,welche sich gekonnt einfügen und somit dann für ein gelungenes Wechselspiel sorgen .Trotz der eher etwas stärker auftretenden „Ruhephasen „ bringen die Songs immer noch genügend Potential mit sich , um so richtig Staub vor der Bühne aufwirbeln zu können .Zumindestens bei der jüngeren Metallergeneration wird sich damit 100% was in Bewegung setzen .Unsereins als „old school Sack „ wird es nicht unbedingt mitreißen ! Super fette Shouts fehlen hier natürlich dann auch nicht ,wobei man aber auch vereinzelt mal ein paar cleanere Vocals mit einfließen lässt .Um sich auch mal von seiner weichen ,soften Seite darzustellen und vielleicht auch auf seine eventuelle Experimentierfreudigkeit hinzuweisen ,lässt man den aktuellen Longplayer mit einer sehr klassisch angehauchte Ballade  - deren Platz getrost auch auf nem „Kuschelrock“ Sampler zu vermuten wäre  -ausklingen .Mal was völlig anderes was die Jungs hier vorlegen ,zumal man auch gesanglich verdammt klar und ausdrucksstrak mit seinen Stimmbändern arbeitet .Da lässt man echt den absoluten Softie raushängen und wird wohl gerade mit diesem Song die „kleinen „ Mädchenherzen erreichen und zum Erweichen bringen .Ob so ein Song nun wirklich nötig gewesen wäre , bleibt Ansichtssache .Dennoch ,wer auf die moderne , durchaus abwechslungsreiche corigen Metalschiene abfährt , dem kann "With Courage Of Despair" ohne große Bedenken ans Herz gelegt werden . ( LEO)
Noizgate Records   Sudbrackstraße 17 33611 Bielefeld     https://www.noizgate.com 
                                                                                                          TERRA ATLANTICA – „A CITY ONCE DIVINE“
Man kann ja eventuell schon aus dem Bandnamen her schlussfolgern ,mit welcher Thematik sich diese  Band auseinandersetzen .Was liegt da dann näher ,als das man sich mit Atlantis und der griechische Mythologie befasst ???? So ein gewisser unterschwelliger Gedanke keimt da natürlich auch auf ,wenn es um deren musikalischer Darbietungen geht .Und mit dem Gedanken an Power Metal liegt man dann auch goldrichtig .Obwohl nun „A CITY ONCE DIVINE“ das Erstlingswerk der Jungs aus Schleswig Holstein ist ,haben‘s die aber echt faustdick hinter den Ohren ,Euch hier 10 Tracks zu präsentieren ,welche nen verdammt starken Ohrwurmcharakter haben und auch recht abwechslungsreich gestaltet werden . Dass es gerade im Power Metal Bereich nun noch schwerer ist ,sich überzeugend oder brandneu präsentieren zu können ,ist ja sicherlich kein Geheimnis . Aber durch so einen gewissen kleinen eignen Touch ,jede Menge Überzeugung ,Spielfreund und Abwechslung ,kann man es sicherlich doch hinkriegen ,bei Euch da draußen dann eventuell doch noch zu punkten .Und das kriegen die wirklich verdammt gut hin .Obwohl man hier nun musikalisch geschehen nach dem gleichen Schema  - wie es die Masse der Power Metal Vertreter handhaben – vorgeht ,gibt es dennoch häufiger mal Momente ,welche einen doch sofort aufhorchen lassen können .So tauchen innerhalb der einzelnen Songs ,welche ansonsten eher durch starke Melodien, Bombast und so ner gewissen heroisch Stimmung geprägt sind , auch mal ein paar kurze sehr heftige Passagen auf . Obwohl man sich vorrangig hier des eher typisch hohem ausdrucksstarken Power/Heavy Metal Ausdruck ( + heroischen Chöre ) bedient ,knallen einem dann sogar bei „Poseidon´s Wrath“ urplötzlich ein paar wirklich fette Death Metal Growls entgegen ,welche einem förmlich aufschrecken lassen .Titel 10 „When walls will fall „trumpft hierbei dann insbesondere durch seine noch stärker präsenten folkloristisch anmutenden Violinen- und Akkordeonpassagen auf ,welche zumindestens bei mir sofort dazu geführt haben ,hier noch einmal mehr die Lauscher zu spitzen .Die Songs insgesamt gesehen ,sind zwar auch hier mit flächendeckenden Keyboardteppichen versehen ,welche allerdings nun absolut nicht im Vordergrund stehen ,sondern sich perfekt mit einbringen .Eins steht hier auf jeden Fall wirklich fest .Kaum einer der hier präsentierten Stücke ist wirklich lahm ,langweilig oder absolut nicht dazu geeignet ,das die Anhängerschaaren des Power Metals hierbei nicht ihr Knochen in Bewegung versetzen könne .Für mich ,der sich ja nun bei weitem alles andere als ein Fan solcher Mucke outen kann  , ist jedoch das wirklich erstaunliche an diesem Album ,dass hier die Zeit wie im Fluge vergeht und man sich so gar nicht richtig bewusst wird ,dass die Spielzeit von knapp 54 Minuten    min . schon wieder vorbei ist .Das kommt ja doch eher selten bei Bands dieses metallischen Genres vor .Schlussfolgerung daraus ….da müssen die Jungs also letztendlich doch irgendwie alles richtig gemacht haben .  ( LEO )
Gegentrend Records  Helge Meyer  Unterer Metzgerbach 9  73728 Esslingen     http://www.gegentrend-records.de/ 
 
                                                                                                             HAMMER     ISRATHOUM - “CHANNELING DEATH AND DEVIL”
Der größte Black Metal Fan ist unsereins ja nun mal nicht ,aber dennoch gibt’s auch für mich immer mal wieder Funde ,die sich als sehr reizvoll und interessant für einen präsentieren können .Und genau um so einen seltenen Fund handelt es sich bei dem dritten Album der gebürtigen  Portugiesen  ,welche mittlerweile aber in den Niederlanden beheimatet sind . Seit dem die sich nun 1992 zusammen gefunden haben ,wurde schon so einiges an diversem Tonmaterial von denen veröffentlicht , welches allen Anschein nach ,auch bei euch da draußen auf ein recht reges Interesse gestoßen sein sollte .Und ich behaupte mal ganz einfach ,das zu vollem Recht ,denn auch mit den hier präsentierten 9 Tracks werden die fast ohne jeden Zweifel, jedes tiefschwarze Herz höher schlagen lassen können .Verdammt tief im norwegischen Stil verankert ,zeigen die uns hier ,was es heutzutage heißt ,Black Metal zu spielen ,welcher nicht nur ins abgrund tief böse extreme eintaucht ,sondern auch jede Menge an Atmosphäre mit sich bringt . Ihre eher etwas getragener ,sehr okkult wirkende Form des  Schwarz Metalls zeigt sich hierbei sehr stark in Richtung dunkler Hymnen gehend . Klingt für euch sicherlich nun nicht unbedingt wirklich weltbewegend ,macht sich aber in dieser Zusammenstellung wirklich verdammt gut ,um hier wirklich fast durchgängig nen richtig gut atmosphärischen Teppich auszubreiten .Sicherlich ,das Grundgerüst der Stücke ( insbesondere bei der Riffgestaltung ) wirkt hier teils etwas gleichbleibend und vorhersehbar ( bekannt ) ,aber dennoch bringen die noch genügend Abwechslung mit rein ,welche im Endeffekt doch so fast jedem einzelnen Track ne verdammt eigene und vor allem Note verleihen können . Obwohl auch hier nun ein wahrlich rohes Black Metal Feeling vorherrscht ,welches durch verdammt treffsichere und wirksame Riffs immer wieder deutlich gemacht wird ,findet man dennoch eine verdammt gute Balance zwischen getragenen , mittelschnellen und überaus zerstörerischen Parts .Auch auf den Einsatz von Synths wird hier natürlich nicht verzichtet ,wobei diese aber nur eher kürzer in Gebrauch genommen werden und den einzelnen Stücken so eine episch/ sphärische Stimmung verleihen ,welche dennoch ungemein die gesamte Atmosphäre der Stücke beeinflusst .Zum Glück wirkt das aber niemals überzogen oder beladen  ,da man doch ganz eindeutig vordergründig mit der Gitarrenarbeit beschäftigt ist . Gerade dann ,wen die Band mal nicht ins extreme geht , wie z.B bei Titel 4 „ Drudges of ruination“ ,können die echt schon für ein Gänsehautfeeling sorgen und bei mir zu vollen 100% punkten . Denn das ist ein zwar sehr kurzes ,aber enorm erhaben wirkendes , wirkungsvolles  Stück ,was schon verdammt episch angehauchten Charakter besitzt und sich stetig ruhig dahinfließend präsentiert und somit dann auch ne riesige Portion an Ausstrahlung mit sich bringt .Gepaart mit ner normalen Stimmlage ,die leicht hintergründig gehalten ist , einer sehr stimmungsvoller Ausstrahlung , hebt sich dieser Songs zwar stark vom sonstigen Geschehen ab ,macht aber einmal mehr deutlich ,wie vielseitig man sich hier ,insgesamt geschehen ,in Szene setzt .Aber nicht nur rhythmisch und spieltechnisch geht man hier die verschiedensten Wege .Auch bei den Vocals wird alles andere als eintönig vorangeschritten .Mal geht in Richtung Abgrund tief dunkle böse ,dann mal wieder ins kräftige Kreischen, vereinzelte leichte growl Ausdrücke gesellen sich gelegentlich auch mal dazu und natürlich nicht zu vergessen ,die teilweise choralen Mönchs ähnliche Gesänge . Bei deren unterschiedlichsten Einsatz wird natürlich drauf geachtet ,dass diese auch zu der jeweiligen musikalischer Gestaltung passen . Muss echt zugeben ,das mir schon seit ner gefühlten Ewigkeit keine Schwarzmetallkunst mehr untergekommen ist ,welche von Beginn an solch dunkle schwarze Wolken aufzieht ,die sich im Laufe des Geschehens immer mehr verdichten und eine dermaßen starke Atmosphäre von Angst ,Bedrohung ,Wut ,Vernichtung aber auch Nachdenklichkeit verbreitet ,wie das die Portugiesen hier in fast 40 min .hinkriegen .Definitiv für mich endlich mal wieder ne Scheibe ,die ohne großartig Nachzudenken die HAMMER Marke mehr als verdient hat . ( LEO )
Altare Productions   https://altare.pt                               
                                                                                                   PENTHOS – „ LIFELESS HAZE“ ( TAPE - EP )
Gerade was den Death Metal Bereich betrifft ,gerade internationale gesehen ,kommt es einen doch irgendwie fast schon so vor ,als würden neu  Bands wie „Unkraut“ aus dem Boden sprießen und auch die Flut an neuen Veröffentlichungen niemals abreißen .Bei den Engländern von PENTHOS handelt es sich allerdings nun kaum um Neulinge in der Szene ,da die bereits seit 2010 auf musikalischen Pfaden wandern .All zu fleißig oder kreativ waren die aber in der ganzen Zeit nun absolut nicht ,da man es nur auf magere 2 Demo Veröffentlichungen gebracht hatte .Das hier aktuelle Teil inbegriffen .Komischer weise hat die Band das Teil hier auch schon mal in Eigenregie 2014 rausgehauen .Dahingehend wäre für mich eigentlich nur eine Schlussfolgerung drin ,warum man das Demo noch einmal beim Label „Visceral Circuitry Records  „ nachlegt …..dass muss wohl der absolute Wahnsinn sein und auch verdammt gut bei der Metalgemeide eingeschlagen sein .Aber nachdem die 4 Songs hier nun ein paar Mal rauf und runter gelaufen sind ,melde ich gerade in Sachen Qualität hier meine echten Zweifel an und frage mich , warum das Ganze nun  unbedingt noch einmal neu aufgelegt werden musste .Denn die gut 20 min ,.welche sich hier über einen ergießen ,sind nun nicht gerade dass ,was einem vom Hocker hauen kann .Mit ner  Mixtur aus old school Death Metal und Thrash kann man auf jeden Fall dann doch bedeutend mehr erreichen .Gut ,deren tödliche Reise in die 80’ziger/90‘ziger Jahre gestaltet sich durchaus noch recht abwechslungsreich ,wobei selbst so ein gewisser Hang zur Experimentierfreudigkeit herauszuhören ist .Teils lassen die es ja durchaus recht deftig krachen ,wobei sich auch immer mal wieder ein paar echt fast schon etwas wahnwitzig anmutende Riffgewitter über einen ergießen  .Gerade denen merkt man dann ziemlich stark an ,dass hier ohne jeden Zweifel die alten „Morbid Angel „ als Vorbilder herhalten mussten .Kommt schon recht stark ,was die hier mit ihren Saiteninstrumenten anfangen .Selbst eher schwere düstere schleppende Parts fehlen hier nicht ,die hierbei natürlich so nen ganzen Haufen an Dunkelheit verbreiten ,aber so wirklich nicht imstande sind ,überzeugend rüberzukommen .Teils wirken die Stücke ,gerade in technischer Hinsicht ,recht vertrackt ,wobei dann natürlich so ne geradlinige Songstruktur kaum mal entsteht .Die tiefen bedrohlichen dunklen Growls ,die man mal inbrünstig und dann mal eher schleppender in Mikro befördert ,hinterlassen neben der recht guten Gitarrenarbeit ,bei mir noch am ehesten einen positiven Eindruck .Da die Aufnahmen selbst eher recht roh und ungeschliffen gehalten sind ,fehlt es gerade den Drums dann doch eher an der benötigten Durchschlagskraft .  Was man sich  beim letzten Song zum Ende hin gedacht hat ,weiß ich echt nicht .Der entwickelt sich fast zu nem psychedelischen Trip ,dessen schräge Klänge sich zum Ende hin stetig wiederholen ,so als ob nen Kratzer auf dem Vinyl wären ,bevor dann urplötzlich Schluss aus Ende ist .Da hat man auf jeden Fall mal vollkommen seine experimentellen Charme ausreizen können .Zweifelsfrei hat die Scheibe schon den einen oder anderen Moment ,in welchem man sich mal ganz deutlich von der breiten Masse abheben kann ,aber insgesamt gesehen wirkt die Scheibe auf mich dann doch eher etwas ermüdend ,zu vertrackt und eher wie nen dünnes Bächlein ,welche halt so vor sich hinfließt . ( LEO )
Visceral CircuitryRecords    http://visc.tictail.com                               
                                                                                                   MASSIVE ASSAULT – „MORTAR“
Ganz so unbekannt sollten unsere Niederländischen Nachbarn bei Euch da draußen wohl nicht mehr sein ,da die ja nun mit diesem Silberling auch schon bereits ihre dritte full length an den Start bringen . Mit satten 9 Songs bestückt ,welche wirklich so einiges an enormer  Durchschlagskraft mit sich bringen , lassen die hier absolut nix anbrennen und schleudern uns in gut knapp 36 min . ne Mucke entgegen , welche nur so vor schwedischem und britischem Death Metal trieft  aber auch mal gelegentlich etwas mit diversen Thrash Einschlägen daherkommt . Ab der ersten Sekunde an wird geklotzt und nicht gekleckert .Ohne Umschweife greift man sofort in die vollen und überschüttet einen mit nem echten Bombardement an schweren und dunklen Riffs der Marke „Bolt Thrower „ .Scheiße man ,der Anfang ist schon mal sau geil ,da wollen wir mal hoffen ,das sich weiter so ein schweres Geschützfeuer in den nächsten Minuten über uns ergießen wird .Ha ,zum Glück bleiben die dann auch wirklich ihrem Stil treu und feuern aus allen Rohren .Zwar ist das hier nun alles nicht wirklich neu ,aber dennoch bieten die fetten treibenden Gitarren und die wirkungsvolle Drumarbeit ( steht für mich allerdings leider etwas zu sehr im Hintergrund ) mehr als genügend Potential ,um die Matte mal wieder so richtig kreisen zu lassen und Eure Nackenmuskulatur bis zum äußersten zu strapazieren . Dabei verstehen es die Burschen echt gut ,immer alles ganz genau auf den Punkt zu bringen und auf irgendwelche großartigen Spielereien zu verzichten .Gut ,so ganz durchhämmern tun die nun auch nicht  ,denn da gibt’s auch mal solche Stücke wie „Anger overdrive“( Track 7 ) ,bei welchem man auch mal seine Fingerfertigkeit an dem Saiteninstrument etwas deutlicher heraushängen lässt und uns da sogar mal zwischendurch mit etwas längeren eher thrashig gehaltenen Gitarrenparts - die zum Ende hin fast schon etwas in die Solibereich gehen – beglückt .Auch im Mittelteil ,bei "Original Sin" ,wird noch einmal ganz klar aufgezeigt , dass man einen echten Plan von dem hat ,was man hier aus den Saiteninstrumenten herausholen kann  .Am aller stärksten zeigen die sich für mich aber mit solchen Songs wie dem Opener „World funeral „ und “Suffer In Terror” ,bei welchem die so wirklich richtig schwere Geschütze auffahren und dich damit förmlich überrollen und im Boden versenken . Sau geil gemacht , auch wenn hier natürlich an allen Ecken und Ende „Bolt Thrower“ durchschimmert .Das sich hierbei der Kerl am Mikro fast die Seele aus dem Leib röhrt und schreit ,war zwar fast vorprogrammiert ,sollte aber dennoch unbedingt erwähnt werden .Auch wenn die Leutchen hier mit ihrer musikalischen Präsentation sicherlich nie mit einem Orden für Eigenständigkeit oder Kreativität behängt werden , bringt die Scheibe alles mit ,was man sich von ne satten Death Metal Scheibe halt so wünscht .Die Scheibe hämmert durch wie sau und macht so ziemlich alles platt ,was sich ihr in den Weg stellen sollte .Genau so muss Mucke klingen ,um einem dem ansonsten beschissenen Tag dann doch noch zu verschönern .Für mich nur knapp an der HAMMER Marke vorbeigeschrammt ! ( LEO )
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                                                                                                   REVOLTING – „MONOLITH OF MADNESS“
Eh man ,das ist ja nun endlich mal wieder ne Mucke ,welche einem doch so ziemlich vom Hocker reißen kann bzw. wird und welche ohne jeden Zweifel einen verdammt heftigen Vernichtungssturm über uns hereinbrechen lässt .Dabei ist deren mittlerweile sechste Album mit seinen gerade mal knapp 37 Minuten nicht mal übermäßig lang bestückt und bietet auch musikalisch nun nicht dass ,was die „Grundfesten“ der Szene nachhaltig erschüttern wird .So wie man es kennt ,frönt man hier voll und ganz dem typischen schwedischen Death Metal der alten Schule. Ohne so wirklich enorme Überraschungen parat zu halten ,geht’s hier geradlinig und roh in Richtung tödlicher Ektase .Dabei groovt man fast stetig immer vorwärts ,lässt aber dennoch innerhalb der 10 Stücke immer wieder etwas Platz ,um Solis und melodischere Parts an der passenden Stelle mit einzustreuen .Das hier natürlich auch wieder mit gutturale Growls gearbeitet wird ,sollten Fans der gepflegten schwedischen Death Metal Mucke ,keinesfalls davor zurückschrecken ,hierfür ihre sauer verdienten Moneten locker zu machen .Wer auf solide tödliche Hausmannskost abfährt ,wird hiermit auf jeden Fall seinen musikalischen Hunger bestens stillen können . Ne richtig schön heftige Angelegenheit ,bei welcher man seine Heimanlage mal bis zur völligen Erschöpfung auslasten kann und sollte . ( LEO )
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                                                                                       THE FLESH TRADING COMPANY – “NECROMANTIC RITUALS”
Obwohl die letzte Veröffentlichung der Bayern nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat ,kann ich mich doch noch recht gut an “Zombiefication” (2014) erinnern .Zum einen konnte mich die Scheibe damals schon überzeugen und zum anderen hatte man sich ja auch mal die Jungs in einem Interview näher vorgenommen .Können die nun mit ihrem zweitem Album daran anknüpfen .Aber wie ,holla ,denn mit die aktuellen 9 Songs geht man vehement seinen eingeschlagenen Weg weiter und hat diesen vor allem auch spieltechnisch noch ungemein ausgebaut .Natürlich widmet man sich hier vorrangig  - immer vorwärts treibend  -dem old school 80’ziger Thrash Metal . Diesen hat man aber mit diversen leichten Versätzen aus dem  Black Metal ,Heavy Metal und sogar Death Metal Lager versehen ,was natürlich dem gesamten Geschehen eine ungemeine Frische verleiht und für doch einiges an Abwechslung sorgen kann .Nach ner kurzen Sprachsampleeinspielung ( tauchen öfters mal bei den Songs auf ) geht dann auch sofort die zügellose Reise los und man lässt es an allen Ecken und Enden so richtig schön groovig krachen . Genau solche fetten Thrashgranaten findet man hier dann logischer weise desöfteren vor .Denn Stücke wie “Watch out evil”  oder auch  “Resurrection of the witch” … verbreiten richtig gute Laune . Treibende Riffs, vereinzelte kurze Solis , heavy mäßiges Drums und ne enorm fette Portion an groovenden Elementen können einen so richtig gut mit auf die Reise mitnehmen .Das sind ein paar richtig heftige deftige Thrash Granaten ,welche ihr Ziel treffsicher erreichen und dort für ne maximale Zerstörung sorgen werden .Titel 3 ,“My Funeral” hingegen wird mal mit ein paar leichten Death Metal Sprenklern verfeinert und zieht eher etwas im Midtempobereich gehalten ,seiner Wege .Dass man hierbei  -zumindestens höre ich das fast eindeutig an einigen Stellen der Gitarre heraus  - seinen alten Helden von „Slayer“ seine Ehrerbietung entgegenbringt ,ist für mich auf jeden Fall als ein zusätzlicher Pluspunkt zu bewerten . Richtig positiv will ich auf jeden Fall auch noch bewerten ,das sich die Band nicht nur der englischen Sprache bedient . Denn mit  “Knochenmann” und “Geisterwald” zeigt man sich auch mal wieder in der deutschen Muttersprache und setzt gerade mit “Geisterwald” noch ein paar positive Akzente mehr . Denn das ist nen Stück ,welches man fast schon eindeutig ins Black Metal Lager einordnen sollte .Richtig schön dunkel und  düster gehalten ,zieht man hier eher ruhig schleppend ,fast schon ein wenig atmosphärisch, seine musikalischen Wege .Zwar werden auch hier irgendwie eher etwas bekannter anmutende Riffs /Rhythmen verwand ( zu welcher Band ich die nun zuordnen würde ,kann ich aber echt nicht sagen )   ,aber dennoch spricht der Song an ,zumal man hier auch mal in Punkto Soligitarreneinsatz ein wenig mehr von seinen Fähigkeiten untere Beweis stellt .Dementsprechend wird hier ,entgegen dem sonstigen Geschehen , auch gesanglich mit nem anderen Ausdruck gearbeitet .Geht‘s ansonsten mit nem eher etwas typischeren Thrash Ausdruck zur Sache ( gut ,so’n leicht growliger Ausdruck lässt sich auch keinesfalls verleugnen ) ,lässt man hier dann doch eher mal die eher leicht krächzende Stimmlage raushängen .Fazit ist für mich auf jeden Fall ,die Burschen haben die längere Ruhephase richtig gut genutzt ,sich Gedanken gemacht und uns mit NECROMANTIC RITUALS ein Album vorgelegt ,welches wirklich verdammt frisch ( zum Glück nicht modern ) klingt , reinhaut und fast durchweg überzeugt .Auch wenn das hier Gebotene nun nicht wirklich super neu oder enorm außergewöhnlich ist ,verdient es die Band zu vollen 100% ,das ihr denen Eure Beachtung schenkt .Starke Scheibe ! ( LEO )
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                                                                                                           DECAYING – „ TO CROSS THE LINE“
Mehr oder weniger bin ich echt erstaunt ,was sich gerade in Finnland in Sachen Metal so in den letzten Jahren tut .Da hat man teilweise doch mittlerweile schon irgendwie den Eindruck ,als würde die Metalszene förmlich explodieren .Fast im Wochenrhythmus  gibt es da neuen Nachschlag in Sachen diverser Veröffentlichungen aus dem härteren Musiksektor .“Decaying“ sind ja nun absolut keine Neulinge mehr  ,denn mit „ To Cross The Line“ legen die nun auch schon - seid ihrer Bandgründung 2010 – ihr bereist viertes Album vor . 8 neue Tracks haben es nun auf ihr aktuelles Album geschafft ,welche hier in knapp 40 Minuten  durchaus verdammt flott runtergerasselt werden .Dabei schwingt man zwar ganz eindeutig ne derbe old school Death Metal Keule ,lässt diese aber nicht unbedingt bis zur totalen Vernichtung kreisen .Eher nen bissel depressiv angehaucht ,bewegt man sich doch eher etwas im Midtempobereich und lässt nur vereinzelt mal einen totalen Vernichtungssturm auf den Zuhörer niederprasseln .So ganz reinrassig präsentiert man sich in Sachen Todesstahl auch nicht immer ,da doch diverse leichte Heavy Metal Elemente und auch ne gehörige Portion an thrashigen Passagen hier vorzufinden sind .Obwohl die Songs nun nen wirklich deftigen Groove mit sich bringen und recht stark im eher typischen schwedischem Death Metal Lager angesiedelt sind ,zeigt man sich hier ,bei den wiederum eher im Doom Bereich angesiedelten Passagen ,dann auch von seiner eher etwas filigranen ruhigeren Seite . Gerade diese Zwischenparts sind es dann auch ,welche einem doch so eine gewisse Eigenständigkeit suggerieren können .Trotz dieser durchaus verdammt passenden ,eher etwas melodischeren Einschübe , bringen die Songs immer noch genügend Energie mit sich , so dass die dir sofort ins Blut übergeht und ohne jeden Zweifel dafür sorgen können ,dass man automatisch mal mit wippt und auch dezent mal den Kopf kreisen lassen kann . Zugegebener Maßen ist man ja echt bemüht , den einzelnen Stücken ne gehörige Portion an Eigenständigkeit und Abwechslung einzuhauchen .Aber so ganz wirklich gelingt es den Finnen nun mal nicht wirklich ,das auch zu 100% umzusetzen .Da gibt es doch einiges an Riffs und Rhythmen ,die sich hierbei eher gleichen und auf deren alt bewährtem, eher etwas typischen Muster , man allen Anschein nach ,doch immer wieder zurückgreift . Gesanglich für so nen fetten Sound natürlich absolut passend ,wird hier neben den bestimmenden tiefen Growls, aber auch mal mit eher etwas krächzenden Shouts gearbeitet .Obwohl das hier nun ne wirklich vor Energie strotzende Scheibe geworden ist ,bei welcher nicht nur „rumgemetzelt“ wird ,sondern auch Wert auf Melodien gelegt wird ,zündet das Teil auch nach dem X‘ten Durchlauf nicht so wirklich .Irgendwie fehlt da dieses gewisse ETWAS ,was einen total umhauen kann .Ohne jeden Zweifel sollte die Scheibe bei Euch schon auf Interesse stoßen , aber ob ihr da draußen dann wirklich in einen totalen Kaufrausch verfallen werdet ,zweifle ich doch eher ein bissel an . ( LEO )
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                                                                               SATAN‘S  GOD –“  A SMALL COLLECTION OF TERRESTRIAL SKETCHES “
Oh kacke ,ich fühle mich jetzt gleich erst einmal völlig überfordert ! Hätte ja nun bei dem Namen alles andere an musikalischer Präsentation erwartet ,als das ,was hier aus den Boxen quillt .Bei dem ,was einen hier an furchteinflößender Klänge entgegentritt ,hat man echt schon die Vermutung , manche Leute wollen es echt wissen ,wie weit man einen Menschen musikalisch quälen kann und damit sein Gehirn zum Kochen bringen kann .So ne wirklich richtigen Plan ,wie man das hier deuten sollte ,stellt sich für mich echt super schwer dar .Sicherlich in den letzten Jahren hat man desöfteren schon mal so etwas ähnliches zu hören bekommen ,aber immer wieder aufs Neue fühlt man sich damit eher völlig überfordert .Tja ,wie fängt man denn nun am besten hier an ….? Die Trackliste besteht aus 10 Songs und mit ca .77 min .ist man von der Spieldauer durchaus etwas „beeindruckt „ .Obwohl man im Netzt nun nicht all zu viel Infos findet ,kriegt man doch bei „Discogs.com“ so viel raus ,das es sich hierbei um nen Soloprojekt eines Typens namens Igor Von de Heilichtson III handelt ,welcher unter SATAN‘S  GOD doch schon einiges an Veröffentlichungen vorzuweisen hat und wohl auch schon seit Mitte der 90’ziger seine musikalischen Visionen in die Tat umsetzt .Was bietet uns der Typ nun an „feine“ Klänge . Ich würde das mal am ehesten noch in den Bereich elektronischen Noise Ambiente Wirrwarr einstufen . Dass das ganze Geschehen hier natürlich auch einen mehr als experimentalen Charakter aufweist ,braucht man ja ,soweit man einen Plan von dieser Musikrichtung hat ,eigentlich nicht mehr dazu zu sagen .Das setzt man dann doch eher voraus .Der vorrangige Aufbau der Stücke zeigt sich hierbei natürlich in erster Linie ohne eine wirkliche Songstruktur und ohne einen wirklich erkennbaren Rhythmus . Da wird nur in eine reine Geräuschkulisse eingetaucht . Soundsequenzen wie Meeresrauschen ,Möwengepiepe etc .wirken hierbei eher völlig krank und man kommt sich echt so vor ,als ob man „ völlig neben den Schuhen steht „ – ehrlich .Als einigermaßen positiv sind hierbei vielleicht noch vereinzelte Gitarrenriffs einzustufen ,da diese doch teils „normal „ klingen .Aber halt wirklich nur ganz vereinzelt ,denn den Rest ,was man hier mit seinen Saiteninstrument anfängt ,klingt verstimmt ,penetrant und so ,als würde ich ,der absolut keine Ahnung von ner Gitarre hat ,hier meiner Kreativität freien Lauf lassen .Ist echt irre ,wie man seine Gitarre förmlich quälen kann ! Dennoch gibt es hier aber auch mal so etwas wie einen Lichtblick .Das Stücke „Reservoir oft he magician“ hat dann doch mal so etwas wie ne klare Songstruktur und ne durchaus starke atmosphärische Ausstrahlung ,auch wenn hier rein von den Instrumenten ,nur mit der Gitarre gearbeitet wird  . Ganz sachte,  und melodiös wird die hier bearbeitet .Gesanglich zeigt man sich fast klar ausdrucksstark ,ruhig und leicht mit Hall unterlegt .Der Song hat für mir fast so etwas wie ein psychedelischen Charakter .Gar nicht mal zu übel .Gesang im allgemeinen taucht auch immer mal wieder innerhalb der Stücke auf .Mal leicht black metallisch keifend ,dann wieder kurz  growlend und dann auch mal wieder fast im Sprechformat. Ehrlicher Weise muss man ja noch zugeben ,dass es dem Typen durchaus auch mal gelingt ,streckenweise ne doch einigermaßen düster beängstigende ,irre Atmosphäre aufzubauen ,welche doch schon irgendwie an einem nicht ganz spurlos vorbei geht .Wer klangtechnisch auf ne experimentelle Gestaltung in Form von Kurzwellentöne , dumpfes Dröhnen, Bassläufe ,elektronische Sequenzen ,Gittarengezupfe, ,Drumanschläge ….  steht , wird mit dem hier Geboten wahrlich abgefuckt dastehen .Letztendlich musst du dann aber wirklich verdammt starke Nerven haben ,um dir diesen Silberling wirklich in voller Länge reinzuziehen .Für mir definitiv ne Mucke ,bei der ohne jeden Zweifeln ein verdammt hoher Suizidgefahr besteht bzw .die netten Leutchen mit der Zwangsjacke bereits schon vor deiner Türe stehen sollten . ( LEO )
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                                                                                                            COILGUNS – „ MILLENNIALS“
Es ist schon manchmal echt verwunderlich ,wie sehr der aller erste Eindruck doch täuschen kann .Die vier Burschen auf dem Band Foto sehen nun alles andere als so aus ,als könnten oder würden sie irgendjemanden mit ihrer Mucke „ ein Harr krümmen „ können .Entgegen ihrer bildlichen Präsentation bieten die Schweizer hier nun auf ihrem  zweiten Album aber ne musikalische Kost ,welche wohl bald kompromissloser, lauter und extremer nicht mehr echt .Denn die 10 lärmenden ,wirklich derben und vor allem lauten „Extrembrecher“ ,welche man hier in knapp 40 min . „runterrödelt“ bewirken bei Zuhörer sicherlich so einiges und werden bei dem auch ziemlich viel durcheinander bringen .Denn das hier ist doch ziemlich harte Kost ,welche die Band wohl selbst als D-Beat/Grind/Black-Metal und Tech’n’roll umschreibt .Dementsprechend wird hier auch von Beginn an mit recht brutalen und abgefuckten Klängen und Rhythmen gearbeitet .Schon die allerersten paar Tönen lassen einen echt zusammenzucken. Hier herrscht Chaos ,Wut ,Zerstörung und Disharmonie ,wobei man da dann bereits schon ziemlich die Schmerzgrenze erreicht .Mal abgesehen von Titel Titel 5 “Music Circus Clown Care” welcher mit so ner ähnlich wahnwitzigen Songstruktur darstellt und sich dort tief ins eher noisige Lager abgleiten lässt ,gestalten sich die anderen Stücke nen bissel anders .So gibt es z .B . mit „Millennials“ oder auch „Self Employment Scheme“ hier so ein paar echte super Brecher , der sofort in die Beine geht  und ohne jeden Zweifel für ne wilde Verwüstungsorgie vor der Bühne sorgen könnte .Stark Hardcore mäßig orientiert ,mit so ner  Portion an dreckigem Punkt Attitüden bestückt ,treiben die einen richtig voran und bleiben auch irgendwie im Ohr hängen .Andererseits zeigt man sich dann wiederrum ,gerade beim 4 Song „Spectrogram“ fast schon etwa psychedelisch doomig .Eher bedrohlich und kalt gehalten ,geht man her doch verhältnismäßig ruhig zur Sache und zeigt sich in einer Atmosphäre ,welche einem doch schon irgendwie so etwas wie den bevorstehenden Weltuntergang suggerieren könnte .Für mich einer der stärksten Stücke auf der Scheibe ,welcher schon dafür sorgen kann ,  dass einem  irgendeinen nen kalter Schauer über den Rücken fährt .Selbst deren Gesangsdarbietungen sind alles andere als harmonisch , lieblich oder „normal „.Denn deren schwer verständliches, wütendes, enorm fieses Gebrüll / Geschrei kommt irgendwie nicht von dieser Welt und erinnert eher etwas an Zwangsjackenträger .Gut ,enorm verrückt ist das sicherlich ,keine Frage ,aber wen man hier mal so nen leichten Vergleich ziehen könnte ,würde ich doch schon so gewisse Vergleiche zu „Ministry“ zulassen .Insgesamt muss man schon sagen ,das die 4 Jungs hier schon so etwas wie ihren eigenen Stil kreiert haben ,welchem man durchaus auch so einiges an Ideenreichtum bescheinigen muss .Obwohl hier sicherlich in erster Linie auf derbste Brutalität gesetzt wird und man nicht unbedingt sein Hauptaugenmerk auf Harmonien und Melodien gesetzt hat , entpuppt sich die Scheibe letztendlich nicht nur als ein totales Gehörgangmassaker ,sondern bietet durchaus auch so einiges an Abwechslung ,welche mich letztendlich dann doch mehr positiv als negativ stimmen kann . ( LEO )
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                                                                                                            GOREGAST – „ COVERED IN SKIN „
Jetzt habe ich doch glatt anfangs echt gedacht ,die Berliner haben sich doch mal wieder in die Spur gemacht ,um uns erneut mit neuem heftigen Material zu beglücken .Aber nix da mit nem neuen Lebenzeichen !Vielmehr ist das hier ne Nachauflage deren EP "Covered In Skin" im Silberlingformat ,wobei man allerdings neben den darauf enthaltenen beiden Stücken ,als kleinen Kaufanreiz noch ne Coverversion von GRAVE – „Soulles“ mit draufgehauen hat .Also durchaus ne Empfehlungen wert für echte Fans ,echte Sammelfreaks oder diejenigen ,welche die Band überhaupt erst einmal anchecken wollen .Wie man es von „Gorgegast“ nun kennt ,geht’s hier volle Breitseite in den old school Death Metal Bereich ohne sich hierbei aber bis zur totalen Extase einen abzuprügeln . Vielmehr bewegt man sich eher etwas im Mid Tempobereich , lässt da immer mal wieder auch melodische Parts mit einfließen und verzichtet natürlich auch nicht darauf ,sich mit so’n paar heftig ballernden Prügelattacken verdammt gut in Szene zu setzten .Auch der recht tief gestimmte ,leicht guttural gehaltene Gesang passt hier natürlich zu vollen 100% mit rein . Die 3 Songs gestalten sich dahingehend doch schon verdammt abwechslungsreich und sorgen bei mir auf jeden Fall für gute Laune.
( LEO )
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                                                                                                           HELLWERK – „13 STEPS TO THE END“
Es ist doch schon ne ganze Weile her ,wo sich so ne Form der härteren musikalischen Unterhaltung in unsere vier Wände hin verirrt hat .Demzufolge sitzt man auch erst einmal da und muss sich doch die 13 Songs desöfteren mal reinziehen ,nen paar Infos sammeln ,um hier mal wieder ein paar passende Worte finden zu können .Die Band selbst ,welche hier nun erstmalig ihr musikalisches Können untere Beweis stellt ,ist nun wirklich fast noch als taufrisch anzusehen . Erst 2014 fassten die beiden Frankfurter Musiker Al van Hell und Brad Hart den Plan ,ihre musikalischen Visionen umzusetzen .Ein Jahr später stieß dann Sängerin Anny Missix hinzu .Von da an arbeitet dann man kontinuierlich daran ,Material für die erste Veröffentlichung zusammenzubringen ,welche man euch nun in Form des Debütalbums näher bringt .Und wenn die fast einstündige Beschallung dann Zugang zu deinem Gehör  gefunden hat ,kann man durchaus sagen ,dass man hier gar nicht mal so schlecht gearbeitet hat .Gut ,sicherlich kann man sagen ,dass das ,was einem hier geboten wird ,nun nicht ganz so top frisch ist ,wie man sich das vielleicht erhofft hätte . Denn irgendwie war das doch alle schon mal da ,auch wenn sicherlich unbestritten ,hier der eine oder andere eigenständige und durchaus verdammt vielversprechende Ansatz ganz deutlich zu verzeichnen ist .Musikalisch zeigt man sich auf jeden Fall von einer recht heftigen und druckvollen Seite .Hierbei setzt man auf eine Melange aus klassischen Hardrock , traditionellen Metal Elementen und jeder Menge an synthetischer Klänge ,welche zweifelsfrei ihren Ursprung in der EBM/Industrial/Gothic Schiene haben .Obwohl man sich hierbei eher recht modern präsentiert ,sind aber unverkennbar auch ein recht beachtlicher Anteil an Sound aus den 80’ziger und 90‘ziger Jahre zu verzeichnen .Das gesamte Geschehen ist so zusammengesetzt ,dass es durchweg mit recht eingängigen Melodien bestückt wurde ,die wirklich gut ins Ohr gehen und durchaus auch für einige Aktivitäten auf der Tanzfläche sorgen könnten .Obwohl hier nun mit Massen an synthetischen Klängen gearbeitet wird ,kommen hier dennoch gerade die Gitarren richtig gut zur Geltung und sorgen schon für nen ordentlich fetten Bums in den einzelnen Stücken .Entgegen anderer Bands ,welche sich diesem Stil alle schon gewidmet haben ,zeigt man sich gesanglich natürlich und bearbeitet diese in keinster Weise irgendwie elektronisch .Kommt gut und kann auch durch seine verhältnismäßig unterschiedlichen Präsentationsformen durchaus bei mir punkten .So rein vom Sound her ,ist man ebenfalls durchaus bemüht ,so einiges an Abwechslung mit reinzubringen .Denn neben eher Tanzflächen kompatiblen Stücken ,eher etwas nachdenklich stimmenden Songs ,kommt hier sogar der eine oder andere Track, welcher schon dafür sorgen kann ,dass man als „echter“ Metaller sogar mal die Rübe schütteln kann .Hier wird schon das unterschiedlichste Material für die unterschiedlichste Musikfraktion geboten .Fest steht letztendlich für mich ,dass diese Scheibe durchaus auch nen paar Mal mehr gehört werden kann ohne das es einem irgendwie langweilig werden wird .Einen Grammy der Musikbranche wird man zwar damit nicht einfahren können ,aber sicherlich dafür sorgen ,dass der eine oder andere von Euch da draußen sich  sichtlich zufrieden zurück lehnt und gleich noch einmal die Play Taste drückt . ( LEO )  
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                                                                                                            DIRTY CONNECTIONS – “ WE ARE THE NIGHT” (EP)
Im ersten Moment war ich doch eher etwas überrascht ,was hier die Mannen von „FDA Records“ hier wieder mal musikalisch hervorgezaubert haben. Man ist es ja eher immer mehr gewohnt ,dass die einem doch zum großen Teil so richtig die derbste Metalkost vor den Latz ballern .Vom Cover her würde das ja noch ziemlich passen ,aber wen man sich dann mal die Bilchen der  vier Detmolder betrachtet ,macht sich doch eher erst einmal ein flaueres Gefühl in der Magengegend breit . Rein optisch geschehen ,kommen da dann doch eher erst einmal Gedanken in Richtung „Mötley Crüe“,“ Poison“ und Co .auf .Ach herrje ,wird einem hier diese glatte schleimige Hairstyle Mucke geboten ,mit der man noch nie wirklich was anfangen konnte ???? Rein mit der Mini …und …man ist doch mehr als positiv überrascht ,was einem denn in den nächsten gut 13 min . geboten wird .Denn die 4 Songs ,bieten ne echte musikalische Unterhaltung ,welche trotz meiner vorherigen Gedanken, irgendwie verdammt cool rockt und je öfters man auf die Play Taste drückt ,dich um so mehr mitziehen kann. Dabei geht man auch alles andere als super „glatt gebügelt“ zu Werke ,sondern lässt durchaus so einen gewissen leichten „dreckigen „ Charme hervorblicken .Mit ner Mischung aus Metal/Hard Rock/ Glam Rock und ner durchaus fetten Portion an Thrash setzten die hier doch ein  kleines hartes musikalisches „Feuerwerk“ in Brand ,welches doch ganz schönes Potential hat ,dich doch irgendwie vom Hocker reißen zu können . Das alles miteinander verbunden ,ergibt nen Sound ,welcher einiges an fettes Riffs ,nen Haufen an Melodien und vor allem auch Groove mit sich bringt .Eher alles in einem moderneren Gewand verpackt ,gibt es aber dennoch auch hier diverse kleiner Stellen ,welche nen ganz leichten old schoolig wirkenden Charakter mit sich bringen . Äußerst positiv will ich hier aber vor allem auch den Gesang einstufen .Zum Glück gibt’s hier nicht dieses hohe „Quieken „ - was man doch eher von solchen Bands erwartet – sondern das ganze Geschehen präsentiert sich stimmlich von ner verdammt kraftvollen ,teils rauen ,teils nen bissel zurückhaltender gehaltenen Ausdrucksweise .Hey Jungs ,hier habt ihr bei mir auf jeden Fall einen ganzen Arsch voll an Pluspunkte gesammelt !  Wenn mich meine Ohren jetzt nicht täuschen ,haben sich bei deren Mucke sogar an der einer Stelle mal nen paar ganz dezent eingesetzte Keyboard ähnliche Passagen eingeschlichen  (im Mittelteil  des 4Titels )  . Die fallen dann aber letztendlich nicht wirklich ins Gewicht ,sondern geben dem Song selbst eher noch nen eignen, eigenständigen kreativen Anstrich .Insgesamt gesehen liefern die Burschen hier nen kleines aber durchaus feines Mini Lebenszeichen ab ,welches zwar gerade in Sachen Abwechslung noch nen bissel ausbaufähig wäre ,aber insgesamt gesehen Arsch cool rüberkommt und auch Bock auf mehr macht . ( LEO )
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                                                                                                           FREITOT – „FREITOT „
„Freitot“ aus Frankreich beglücken uns hier mit ihrem aller ersten musikalischen Umtrieben. Obwohl die Burschen allen Anschein nach wohl erst seit 2016 zusammen gestartet sind ,haben die 3 Mannen Etienne Sarthou, Arno Strobl & Fabien Desgardins schon einiges an Erfahrungen in anderen Bands gesammelt ( AqME, CARNIVAL IN COAL, BENIGHTED).Dementsprechend sind hier nun alles andere als „blutige Anfänger“ am Werkeln ,was man auch ganz klar erkennen kann .Denn was man auf deren Debüt hier durchweg an super fettem old schooligen ,stark schwedisch angehauchtem Death Metal Sound vor den Bug geknallt bekommt , ist qualitativ verdammt weit oben angesiedelt .Ohne großen Firlefanz geht’s hier ab der ersten Sekunde gleich in die vollen . Immer schön vorwärts drängend ,wird den 8 Stücken hierbei kaum mal das hohe Energielevel entzogen. Zwar setzt man auch hier geschickt immer mal zwischendurch auf Rhythmus Umbrüche und präsentiert sich enorm düster und verdammt schwer  -fast schon ein bissel doomig  - ( z,B .Titel 2 „Mission“ ),lässt aber dennoch allgegenwärtig die verdammt fette Groovekeule niemals außer Acht .Obwohl nun die gesamte Scheibe ganz eindeutig vom satten Death Metal Sound bestimmt wird ,kommen aber auch die nicht ganz ohne Melodien aus .Recht geschickt werden hier immer mal wieder ein paar eher ruhigere Passagen mit eingeflochten ,welche einem hierbei dann doch mal nen Augenblick des „Luftholens“ genehmigen ,bevor man dann weiter seine gewaltigen Bahnen zieht .Hierbei zeigt man sich gerade bei der Gitarrenarbeit in den vielfältigsten Variationen ,wobei sich hier und da auch mal nen Soli mit einschleicht. Mit Track 4 „Father „( mit 6,19 min . auch der längste dieser Scheibe )  liefert man für mich hier eines der top Stücke ab . Nen super schweres ,schleichendes, fast schon erdrückendes, enorm dunkles ,bedrohliches und kaltes Stück ,welches einem fast schon nen Schauer über den Rücken fahren lässt .Vollgepackt mit wahren Riffwänden ,längeren Gitarrensolis und richtig schwerer Drum Arbeit, lässt man gerade bei diesem Song sein ganzes Können zum Vorschein kommen .Der durchweg growlige ,leicht bellend wirkende Gesang zeigt hierbei zwar nicht all zu viel an Abwechslung ,kann aber insbesondere durch seine hohe Intensität und seiner dunklen ,bedrohlichen Ausstrahlung zu 100% voll überzeugen. Ne recht coole Scheibe ,welche eigentlich jeden Fan des schwedischen Todesstahls durchaus beglücken sollte . ( LEO )
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                                                                                                            REQUIEM – „ GLOBAL RESISTANCE RISING“
Die Schweizer sind ja nun längst keine unbekannten mehr und haben sich auch ohne jeden Zweifel seit ihrer Gründung 1997 ,auch international gesehen ,schon einen Namen erspielt . Da nun seid ihrer letzten full lenght ("Within Darkened Disorder"  2011 ) doch schon ein paar Jahre ins Land gezogen sind ,wurde es allerhöchste Zeit ,sich mal wieder in Euer Gedächtnis zurückzuprügeln .Und das kriegen die mit ihrem mittlerweile sechs Longplayer dann sicherlich auch wieder verdammt gut hin .  Fette 10 mal bläst man Euch hier auch dieses Mal wieder die Gehörgänge frei und lässt eine Soundwand über Euch hereinbrechen , in welcher sowohl  Brutalität wie auch jede Menge an technischem Anspruch vorhanden ist .Wie man es von denen kennt ,lassen die hierbei jede Menge an amerikanischer Einflüsse klar erkennen und würzen das ganze Geschehen dann noch zusätzlich mit ner kleinen Prise an skandinavischem Einschlag .Obwohl sicherlich das Hauptmerkmal der einzelnen Stücke fette Groovs , super derbe Blast Attacken und gewaltige Riffattacken sind ,schaffen die es dennoch in beachtlicher Weise ,auch mit eher technischen Parts - sprich Melodien -voll zu überzeugen .Fast stätig vorwärts preschend , wird hier alles platt gemacht ,was sich denen in den Wege stellt ,auch wenn es vereinzelt mal ein paar Momente gibt ,in welchen man mal kurz „Luft holt“ ,um dann erneut mit voller Kraft weiterzuziehen .Wer jetzt hier aber irgendwelche Neuerungen oder abnormale kreative Einschübe erwartet ,wird hier vergeblich seine Ohren auf Empfang stellen .Denn auch der Mann am Mikro zeigt sich in bewährter inbrünstiger growl ,schrei und grunz Form .Halt so ,wie man es erwartet ,wie man es will und auch braucht .Ich scheiß auf irgendwelche modernen ,innovativen oder neuen Akzente .Genau so muss Mucke sein ,um meine ollen Knochen irgendwie doch noch mal in Schwung zu kriegen .Ne satte und  zerstörerische Abrissbirne ,bei welcher der Lautstärkeregler unbedingt bis zum vollen Endanschlag aufgedreht werden sollte . ( LEO )
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                                                                                                            DEMON INCARNATE – “ KEY OF SOLOMON”
Ich habe echt keine Ahnung ,was bei mir im Moment los ist ,aber ich sitze nun bereits schon seit Stunden an der CD ,lasse die hoch und runter laufen und trotzdem will bei mir so absolut keine Stimmung aufkommen .Je öfters ich das Teil nun höre ,umso mehr fühle ich mich echt irgendwie gelangweilt .Dabei ist rein von musikalischen Können hieran absolut nichts auszusetzten .Denn auf der mittlerweile zweiten Scheibe der Band ,wissen die ohne jeden Zweifel schon ganz genau was sie wollen und setzen das sicherlich auch perfekt um .In einem doch verdammt rockiges Gewand verpackt ,lassen die die unterschiedlichsten Einflüsse aus dem klassischem Rock-, Blues- und Stonerbereich zusammenfließen ,wobei man sich selbst nicht davor scheut ,so einen gewissen ,ganz leichten doomigen Einschlag mit einzubauen .Der Songaufbau ist hierbei wirklich gut flüssig gestaltet und rockt größtenteils durchaus ziemlich gut ab  .Trotz des insgesamt recht rockigen Einschlags gibt es aber auch Stücke wie „Taming the east „ oder „The lesser key“ ,in welchen man sich eher etwas schwerfälliger und ruhiger präsentiert ,hierbei ne durchaus sehr angenehme Atmosphäre aufbaut und dann doch einmal dafür sorgen kann ,dass der Hörer mal seine Lauschlappen etwas intensiver benutzt .Über all dem schwebt der weibliche Gesang ,welche wirklich verdammt ausdrucksstark und kräftig rüberkommt ,aber leider nichtgerade sehr viel an Variantenreichtum zu bieten hat .Die Mucke selbst geht ja durchweg gut runter und irgendwie wundert man sich dann doch immer wieder aufs Neue ,das die Scheibe doch schon durch ist . Aber komischer Weise bleibt hier nicht wirklich großartig was hängen oder es gibt irgendwie großflächige Momente ,in dem man mal echt aufhorchen könnte ,bzw. in welchem man mal genauer hinhören müsste .Auch wenn das Songarrangement durchaus teils auch mal etwas anspruchsvoller gestaltet wird ,gibt es kaum mal einen wirklichen Höhepunkt ,welcher einen irgendwie so richtig fesseln oder beeindrucken kann . Zweifelsfrei sind die ca .36 min . musikalischer Unterhaltung alles andere als schlecht oder unbeachtenswert .Aber letztendlich fehlt es hier völlig an irgendwelchen Höhepunkten und Arrangements ,welche einen dann mal überrascht ,überwältigt und enorm beeindruckt dasitzen lassen können .(LEO)
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                                                                                                            EQUINOX – “ THE CRY OF GAIA”
“…freut Euch auf ein richtig schickes Anspruchs-Metal-Album von EQUINOX... EQUINOX sind ein Paradebeispiel für richtig guten Symphonic Metal.“ steht großspurig im Werbetext geschrieben .Da kann man ja mal echt gespannt drauf sein ,was die Franzosen ,die immerhin schon seit 2013 am Start sind ,hier vollbracht haben .Soweit wie ich das jetzt bei  „Metal Archiv“ deute ,ist wohl "The Cry Of Gaia" bereits schon 2014 in Eigenregie herausgebracht worden .Das sich jetzt ein Label gefunden hat ,welches die Scheibe nun noch einmal offiziell herausbringt ,sollte ja man auch eindeutig davon ausgehen ,dass dies auf deren hohen Qualität zurückzuführen sein …oder auch nicht !Was erwartet man nun von ner Band ,welche sich unter dem Banner „Symphonic Metal“ groß darstellt .Sicherlich ein ausgefeiltes Songwriting , Virtuosität, Glanz, Dramatik und ne verdammt fette Portion an Progressivität .Aber um es mal vorweg zu nehmen .,nachdem die 12 Songs hier nun doch ein paar Mal duchgerattert sind ,hinterlassen die Franzosen dann doch ein eher recht flaues Gefühl in meiner Magengegend .Denn das ,was so hochtrabend angepriesen wurde ,kann man nun wirklich kaum auch nur einmal so wirklich erfüllen .Gut ,der symphonische ,teils klassisch wirkende Charakter der einzelnen Stücken ist mehr als deutlich zu erkennen ,wobei man hier dann aber für mich, versucht viel zu viel des „Guten“  mit einzubringen ,was zur Folge hat ,das die Songs teils völlig überladen und einfach nur zu vertrackt wirken .Das teils völlig überzogene symphonische Gedudel geht einem hierbei dann doch mit der Zeit echt ziemlich auf den Nerv .Zusätzlich hat man nun gerade in Sachen Songwriting nicht gerade übermäßiges Gespür für handwerkliches Können gezeigt ,da es hier echt absolut kein Stück gibt ,welches nachhaltig im Ohr hängen bleiben könnte/würde . Gut mal abgesehen von dem in der Mitte der Scheibe auftauchenden Coverversion von Queen's „The Show Must Go On“ . Das aber auch nur ,weil‘s halt doch dieser bekannte Rhythmus ist .Qualitativ gesehen überschreitet man hier auch nicht wirklich irgendwelche Grenzen . Wie es von so ner Mucke natürlich auch erwartet wird ,werden hier auch Keyboardklänge und Streich-/Klavierpassagen mit eingesetzt .Aber zugegebener Maßen ziehen diese Klänge dann doch eher wirkungsloser an einem vorbei und sorgt für alles andere ,als dafür ,ne eventuelle Atmosphäre aufzubauen. Natürlich werden hier auch nicht gerade wenig an Gitarrensolis mit eingeflochten ,welche durchaus nen stark progressiven Charakter vorweisen ,aber irgendwie nicht wirklich super gut zur Geltung kommen .Hierbei ist man schon fast unter Zwang stehend ,bemüht ,sein Gitarrenspiel in Richtung Virtuosität zu gestalten ,was aber wirklich nur bedingt gelingt .Sicherlich ,in der Handhabe der Saiteninstrumente hat man es schon drauf ,aber irgendwie hapert das an der richtigen Umsetzung der Ideen .Das nervt einen dann doch eher ,als das man voller Bewunderung oder Überraschungsmomenten da sitzt . Das wirkt alles nen bissel kraftlos ,was meines Herachtens aber wohl doch auch an der Produktion liegen dürfte ,da im allgemeinen der gesamten Scheibe doch die Wucht und Energie fehlt ,welche man ja nun gerade bei so ner stark symphonisch angehauchten Mucke unbedingt benötigt .Das macht sich dann auch stark dadurch bemerkbar , dass der Sound recht vordergründig  steht und die Gesänge hierbei dann doch eher etwas in ihm untergehen .Mehr als verwundert ,überrascht und im Endeffekt fast schon belustigt ist für mich die Tatsache ,dass sich hier tatsächlich ein Mann am Mikro betätigt .Bei dieser Stimmlage hätte ich geschworen ,dass es weiblicher Gesang ist…! Der ist ja nun durchaus dennoch verhältnismäßig ausdrucksstark und recht klar gehalten ,kann aber mit seiner enorm hohen Ausdruck alles andere erreichen ,nur nicht das ,dass man davon irgendwie positiv beeindruckt wäre .Obwohl das alles hier nun nicht so wirklich gut klingt ,versteht die Band dennoch durchaus ihr Handwerk .Zumindestens bei mir sorgen gerade deren Balladen wie „Amber“ oder „I Had a Dream“ noch dafür ,hier nicht völlig genervt abzubrechen .Schlussendlich steht fest ,dass sich die Band hiermit absolut kein musikalisches Denkmal gesetzt hat ,man sich für die nächste Veröffentlichung nen anderen Typen am Mixer suchen sollte und vor allem seine Pläne beim Songwriting + Umsetzung ganz genau überdenken sollte . ( LEO )
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                                                                                                            ANGRA – „ OMNI“
Fan solcher Mucke werde ich wohl nie werden ,aber dennoch muss ich hier anfangs gleich ohne Umschweife zugeben ,dass die 11 Songs bei mir hier einen durchaus sehr positiven Eindruck hinterlassen können und auf jeden Fall auch das Zeugs dazu haben ,sich die doch immer mal wieder reinzuziehen zu wollen. Die Brasilianer sind nun beiweiten alles andere als völlig unbekannt in der Szene .Auch wenn sie vielleicht den großen internationalen Sprung bisher noch nicht geschafft haben ,sollte in deren mittlerweile schon 26 jährigen Bandgeschichte ,der eine oder andere von Euch vielleicht schon mal über deren Namen gestolpert sein .Naja ,wie auch immer ,an deren musikalischer Präsentation gibt schon mal rein technisch gesehen ,absolut nix auszusetzten .Denn was die hier bei jedem einzelnen Song ( keiner läuft unter 4 min . ) musikalisch rüberbringen ,ist schon echt verdammt  abwechslungsreich geworden  und bietet ne gut einstündige Metalkost ,welche sich hauptsächlich aus Power Metal und Progressiv Metal zusammensetzt  und sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle so nen kleinen Spitzer Heavy Metal mit hinzufügt .Dabei zeigt man beim Songaufbau durchaus ein recht gutes Feingefühl bei der Gestaltung .Denn hier gibt’s kaum mal irgendwelche Stellen ,die nicht zum genaueren hinhören animieren .Mal so richtig schon heavy gehalten ,dann eher etwas nachdenklicher ,dann eher etwas bedrohlich und andererseits aber auch wieder eher verspielt gehalten ,versteht es die Band auf jeden Fall ,innerhalb der Songs doch einiges an Spannung aufzubauen .Zusätzlicher Anreiz wird dann noch durch ne Vielzahl an klassisch anmutenden, symphonischen bzw . leicht orchestralen Einschlägen geschaffen ,welche hierbei natürlich auch dafür sorgen können ,so ein gewisses bombastisches Ambiente mit reinzubringen .Also das hat schon echt was ! Obwohl die Songs nun in erster Linie sicherlich auf eine etwas ruhigeren Linie fahren , tauchen dennoch  immer noch genügend richtig verdammt deftige Gitarreneinschübe auf ,welche einen hierbei fast schon etwas aufschrecken lassen können .Richtig stark finde ich ja deren Gitarrenarbeit sowieso ,insbesondere dann ,wenn man zu Solis ansetzt . Das hat schon Klasse ,was die hier an Fingerfertigkeit rüberbringen .Entgegen dem ,was ich im ersten Moment erwartet hätte ,gestalten sich auch die gesanglichen Darbietungen von einer durchaus recht variablen Seite .Nix mit eintönigem hohen „Eunuchengesang“ .Nee ,hier werkelt man doch immer wieder in recht  unterschiedlichsten Vocalbereichen . Denn neben dem starken ,fast traditionellen Metalshouts ,leicht hohen Power Metal Sequenzen ,werden hier selbst recht dunkel wirkende Growls mit eingebracht .Um dem Ganzen hier dann aber noch gesanglich noch die „Krone aufzusetzen“ ,hat man sich Alissa von „Arch Enemy“ noch mit an Bord geholt und lässt deren unverkennbaren Gesang stellenweise auch noch mit einfließen .Da ist „Gänsehaut(feeling)“ fast schon vorprogrammiert !Als abschließendes Fazit bleibt auf jeden Fall glasklar zu sagen ,dass die Brasilianer einen hiermit echt voll beeindruckt haben und ein wirklich verdammt starkes Album abliefern . ( LEO )
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                                                                                                              ABJURED – „ ABSOLUTIST“
Äähmm … was sind denn das für anfängliche außergewöhnliche Klänge ?????? Fast schon nen bissel sphärisch klingt‘s ,was die Sachsen Anhaltiner  als Eröffnungsmelodie gewählt haben . Ha …,nach nen paar Sekunden geht’s dann aber doch gleich los und schon setzten die ersten Gitarren ein ,bevor man sich dann endgültig dem hingebt ,was einem durch die Ader fließt .In ihren 11 brandaktuellen Songs geht’s dann logischer Weise auch alles andere als zahm zur Sache .Mit stetig vorwärtstreibender Kraft und Energie wird hier alles an Tönen und Rhythmen vereinnahmt ,welche einem bestens die Ohren freiblasen kann .In den gut 40 min .werden hier die besten und gefährlichsten Eruptionen aus den Tiefen der Instrumente herausgeholt ,welche das extremere Lager zu bieten hat .Zwar etwas vordergründiger im Grindcore Bereich agierend ,wird das Ganze aber noch mit ner enormen Portion an punkigen und leicht Hardcore lastige Elementen gespickt ,massig an Crustparts eingefügt und durch enorm fette D-Beat Blastbeat Attacken vorangetrieben . Trotz der vorzüglichen “Gewaltakte” ,gehören die aber nun nicht zu den Vertretern ,die hier völlig erbarmungslos und wie “von Sinnen” sich nur durchweg einen abprügeln . Denn selbst so ein paar gewisse ,leicht sludgige/doomig anmutende Passagen sind vereinzelt mal zu entdecken ,wobei gekonnt hier das Tempo etwas runtergeschraubt wird. Allerdings hält man sich bei diese Phasen glücklicher Weise eher nur ganz kurzzeitig auf ,um dann erneut wieder die volle Fahrt aufzunehmen .Titel 8 „Exist“ ist hierfür das beste Beispiel, wobei in diesem sogar noch leichte Rhythmen mit eingeflochten werden ,welche dann wiederum fast schon etwas in den (Südstaaten) Rock Bereich zu gehen scheinen .Und auch beim Rausschmeißer „Absolutist“ ( 12 minütiges Instrumental ) zeigt man sich in beeindruckender Weise mal von seiner eher „sachten“ und „melodiöseren „ Seite ,wobei hier insbesondere bei der Gitarrenarbeit sehr viel Wert auf Melodie und Ambiente gesetzt wird . Dennoch hat man in all dem Geschehen immer ne enorme Portion an Groove mit reingepackt. Die ständig zerrenden, mitreißenden Gitarrenanschläge ,werden hierbei dann in Punkto Extremismus dann streckenweise fast noch vom  Schlagzeuger überholt  .Da donnert‘s und ballert‘s aus allen Ecken ,so dass es einem schon fast Angst und Bange werden kann ,dass es die Heimanlage überhaupt unbeschadet überstehen wird .Das hierbei natürliche die gesanglichen Leistungen ebenfalls die Membranen der Boxen an die maximalen Auslastungsgrenze bringen ,ist dann ja schon fast logisch . Fest steht ,die Burschen haben ihr vollkommen gnadenlos ihre Leidenschaft für extreme Tönen ausgelebt und zeigen sich von einem so dermaßen heftigen Energielevel, so dass es einen fast durchweg förmlich die „Beine weghauen“ kann .Neben der super fetten ,krachigen Produktion und der durchaus abwechslungsreichen musikalischen Präsentation können die Hallenser aber auch mit ner enormen Spielfreude bei mir voll punkten .Auch wenn‘s für mich nicht ganz für die „Hammer“ Marke reicht ,sollte der Silberling unbedingt sich einen Platz in Eurer Sammlung verdient haben . ( LEO )
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                                                DER BLUTHARSCH AND THE INFINITE CHURCH OF THE LEADING HAND  -“WHAT MAKES YOU PRAY”
Oh ha ,jetzt wird es richtig schwer ! Vom Bandnamen Der Blutharsch And The Infinite Church Of The Leading Hand war ich ja erst einmal voll angetan ,da dieser ja nun wirklich hervorsticht .Irgend einen wirklichen Plan ,was mich hier nun erwarten könnte ,hatte ich aber absolut nicht .Umso gespannter war unsereins nun ,was hier musikalisch angeboten wird .Und das ,was einem die Österreicher  nun hier in den  9 Songs darbieten ,sucht schon seines Gleichen lässt sich für usnereins erst einmal nicht ganz einfach bewerten oder einstufen ,da sich diese Präsentation doch recht weit von den sonstigen Hörgewohnheiten entfernt befindet .Am ehesten kann man das hier vielleicht noch in die Sparte des Psychedelic Rock einordnen ,wobei diese Scheibe dann sogar schon so etwas wie einen Soundtrackcharakter hat .Das alles hier in ein par Sätzen zu beschreiben ,gestaltet sich aber eher etwas schwieriger ,da man doch recht vielseitig und vor allem vielfältig an den Instrumenten agiert .Von daher muss jeder einzelne Songs für sich mal ganz kurz beleuchtet werden .
Titel 1 kommt mit ziemlich gleichbleibende Intensität ,fast schon etwas monoton wirkend rüber und strahlt eine irgendwie beängstigende bedrückende Atmosphäre aus .Geprägt von elektronischen Klängen ,werden hier nur dezent Gitarren im Hintergrund eingesetzt und ganz leicht mit kurzen gesprochenen Vocaleinlagen unterlegt .Hat schon echt was von einem psychedelischen Trip  - gerade was das etwas schleppender wirkende Bass Riffing betrifft - welchen man sicherlich noch mit irgendwelchen Bewusstsein erweiternden Substanzen um ein Vielfaches verstärken könnte .
Titel 2 zeigt sich dann schon bedeutend abwechslungsreicher ,wobei hier zwar eher etwas hintergründiger eingesetzte Gitarren doch einiges mehr an Platz einnehmen und in stark psychedelisch geprägter Manie ihr Können unter Beweis stellen .Der Song gestaltet sich rein rhythmisch geschehen auch schon bedeutend flotter und vor allem kreativer .Hat schon fast ein bissel was rockiges .Da gibt es doch desöfteren immer wieder Soundsequenzen ,welche einen so richtig hellhörig werden lassen können .Auch gesanglich wird hier dann etwas intensiver mit der Stimme agiert . Gerade bei den Gitarren und den Sprechsequenzen erinnert mich das alles ganz leicht an „Pink Floyd“ .
Titel 3 lässt die Gitarren erstmals etwas vordergründiger in Erscheinung treten ,wobei sich hier so ne leicht orientalisch anmutendes Flair breit macht .Gearbeitet wird hier sowohl mit weiblichen wie auch mit männlichen Gesangslinien ,welche der gesamten Ausstrahlung dieses Stückes enorm gut tun .Eher etwas flotter gestaltet ,bringt das Stück im Rhythmusbereich nen ganzen Haufen an Abwechslung mit sich .
Titel 4 beginnt mit starken ruhigeren Passagen ,welche aber dennoch irgendwie was bedrohliches an sich haben ,wobei dies für mich ein ungemein angenehmes Flair verbreiten und für meine Ohre fast so etwas wie ne Western Melodie an den Tag legen .Zumindestens erinnert mich das Ganze doch irgendwie an den Soundtrack von „Spiel mir das Lied vom Tod“ .Keine Ahnung ,ob ich da richtig liegt – für mich klingt‘s jedenfalls so . Zusätzlich zur der starken Gitarrenpräsentation zeig sich auch das Schlagzeug in recht beachtlicher ,kräftiger Darbietung .Ist auf jeden Fall ein Song dieser Scheibe ,der so richtig gut reingeht und der dich auch in gewisser Weise in seinen Bann ziehen kann . Echt cool gemacht das Songwriting .
Titel 5 beginnt mit recht einfachen elektronischen Sounds ,welche aber auch schon hier mit recht rockigen Gitarrenanschlägen untermauert werden .Der Song bringt auch nen Rhythmus mit ,der irgendwie gleich voll mitzieht ,obwohl dieser sich fast durchgängig gleichbleibend zeigt .Ne ruhige ,auch wieder etwas hintergründig eingesetzte Stimme verleiht dem Ganzen so etwas wie eine geheimnisvolle Aura .Neben der rosigen Gitarre entdeckt man hier aber auch ne Vielzahl an Soligitarreneinsätzen ,welche hierbei recht prägnant für den Song stehen .
Titel 6 hingegen präsentiert sich durchweg „nur“ mit dunklen ruhigen elektronischen Klänge .
Auch Titel 7 lässt erst einmal wieder düstere elektronische Klänge, gepaart mit tiefem Bass anklingen ,bevor dann weichere hellere Gitarrenzupfer einsetzen .Durchweg von einem Sound geprägt ,welchen ich hier teils schon fast etwas in die Dark Wave/Gothic Richtung einstufen möchte ,macht sich hier ein ungemeines Flair und Atmosphäre breit ,welche einen doch tief in sein Innerstes blicken lassen kann .Trotz des auch hier recht gleichbleibenden Grundsounds ,zeigt man insbesondre bei der Gitarrenarbeit ein starkes Können.
Titel 8 beginnt man mit fast ner freundlichen und sehr warm wirkenden elektronischer Soundgestaltung .Nur ganz allmählich steigert man sich dann etwas und bringt nen ganz leicht orchestral anmutendes geheimnisvolles Ambiente mit ein .
Der Abschlusssong ,wie soll‘s auch anders sein ,ist natürlich auch von Anfang an elektronischen Klängen verpflichtet .Allerdings in einer völligen anderen Kreation wie bisher .Wirkt irgendwie teils etwas „abgehackt“ und zeigt deutlich mehr Soundspielereien auf ,wie alle bisherigen Songs .Der leicht im Sprechformat angesiedelte Gesangspart ,lässt einem hierbei ,genau so wie die gesamte Soundstruktur, doch auch schon ein wenig „erschaudern“ .
Ist man nun durch ,sitzt man irgendwie überrascht ,verwundert und sicherlich auch in gewisser Weise schon „begeistert“ da .Denn so etwas hat bisher nur ganz selten seinen Weg in meine Gehörgänge gefunden .Auch wenn das hier Gebotene nun so gut wie gar nichts mit Metal zu tun habt ,ist dennoch ne ganze Menge an handgemachter ,interessanter und sogar etwas härterer Gitarrensounds zu entdecken .Für so die old school Psychedelic Freaks unter Euch ist das hier zwar sicherlich alles nen Zacken zu elektronisch bestückt ,sollte Euch aber dennoch nicht davon abhalten ,wenigsten mal ne Ohr zu riskieren .Abschließend sei nur noch so viele gesagt .Die Band schafft es, auf einem wirklich recht hohem Level angesiedelt ,durchweg ne sau starke Atmosphäre zu erschaffen ,welche musikalisch gesehen weit ab von irgendwelchen Trends oder Konventionen liegt . ( LEO )
WKN  Psf.5  3021  Pressbaum  Austria
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https://derblutharsch.bandcamp.com/
http://derblutharschandtheinfinitechurchoftheleadinghand.com/temple451/temple451.html
 
                                                                                                              HEAVATAR – „ OPUS THE ANNIHILATION“
Im Power Metal Sektor scheint sich ja doch nun auch heutzutage noch so einiges zu tun und unsereins ist doch eher etwas überrascht ,dass sich auch diese Scheibe von der breiten Masse durchaus positiv abheben kann .Obwohl das hier nun man gerade erst das zweite offizielle Studioalbum der 2012 gegründeten Band ist ,haut das Teil verdammt gut rein und kann sowohl musikalisch wie auch qualitativ absolut überzeugen .Wer nun meint ,gerade im Power Metal Bereich ist alles viel zu sehr vorhersehbar gestaltet ,der wird sich bei den 12 Songs doch eher etwas wundern .Denn obwohl man sicherlich die Fahne des Power Metal ganz hoch trägt ,schaffen die es dennoch ,sich hier sehr facettenreich in Szene zu setzten .Zum einen ist ein verdammt starker Heavy Metal Einfluss an allen Stellen klar rauszuhören  ,und mit solchen Songs wie z.B  „Metal Daze“ hat man schon fast so etwas wie ne echte „Metalhymne“ kreiert ,welche einen unweigerlich animiert sofort zum mitträllern .Nen absolut geiler Song ,welcher mir allerdings teilweise ,gerade im Rhythmus – und Refrainbereich irgendwie verdammt bekannt vorkommt. Nun kann man ja sagen ,gut Heavy Einflüsse sind nun alles andere als neu .Aber da kommt ja noch mehr .Denn neben ne ganzen Masse an stark klassischen orchestralen Einflüssen  ,entdeckt man hier sogar diverse folkloristisch anmutende Passagen . Insbesondere solche Songs wie "A Broken Taboo" ,der hierbei mit zu den ruhigsten gehört ,zeigt sich orchestral richtig fett .Zusätzlich glänzt gerade dieses Stück noch durch seine beiden unterschiedlichen Gesangsparts .Zum einen macht sich der ausdrucksstarke männliche Part hier richtig gut und zum anderen gesellt sich hier  - zwar eher etwas kurz  - noch ne weibliche Stimme mit hinzu .Zwar auch nicht die „Überflieger Neuentdeckung „ in Sachen Songgestaltung ,aber dennoch ungemein ansprechend .Auch der Rausschmeißer "A Look Inside" ist als reine und vor allem fette Orchesterversion gestaltet .Unterlegt mit Gitarre und Drums ,kann gerade dieser Song in seinen fast 14 min . enorm was an Atmosphäre und Ausstrahlung aufbauen .Vom Aufbau her wird einem hier ebenfalls enorm viel geboten ,so das es ,trotz der enormen „Überlange“ ,hier niemals zu einem „Hänger“ kommt und man irgendwie mal den Anschein erweckt ,es würde Langeweile aufkommen .Gehört für mich definitiv mit zu einem der stärksten Stücke dieser Scheibe !Was nun den folkloristischen Touch betrifft sei euch unbedingt "An Awakeing" ans Herz gelegt .Ganz fett mit irischen Melodien bestückt ,macht sich gerade bei diesem Stück eine enorm starke epische Stimmung breit ,welche einen absolut nicht loslässt und im gewissen Sinne dann auch irgendwie in andere Sphären abheben lassen kann/wird .Auch hier kommen wieder männliche wie auch weibliche Gesangsparts zum Einsatz ,wobei diese hier aber nicht einzeln agierend ,sondern als „Paargesang“ eingesetzt werden . Das sorgt hierbei natürlich noch einmal zusätzlich dafür ,diese epische Atmosphäre zu unterstreichen .Auch wenn ich zugeben muss ,das mich anfangs gerade die männliche Stimme doch eher  etwas “hochschrecken “ ließ und ich nicht wirklich all zu viel erwartet habe ,stimmt mich die Scheibe letztendlich mehr als zufrieden . Auch wenn mich das hier Gebotene doch immer mal wieder ein bissel an „Manowar“  erinnert ,gehen die dennoch ihren eigenen Weg und haben es wirklich verdammt gut verstanden ,das hier auch musikalisch interessant und vor allem abwechslungsreich umzusetzen .Irgendwie würde es mich nicht wundern ,wenn die Scheibe Ende des Jahres mit zu den Highlights dieser metallischen Sparte gehören würde. Verdient hätte die es auf jeden Fall ! ( LEO ) 
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                                                                                                                 SIC(K)REATION – „DAEMIURG“
Es ist schon manchmal etwas verwunderlich ,dass es auf der Kurzstrecke Leipzig-Dessau wohl doch immer mal zu einem gewaltigen Informationsstau kommt .Denn immerhin seid nun  mehr 12 Jahren beackern die Leipziger das metallische Feld  ohne das unsereins schon mal etwas von ihren bisherigen Ernten etwas mitbekommen hat .Denn deren bisherigen Ertrag war durchaus  recht ertragreich gewesen ( Promo August '05 , full length „Born into a Nightmare“ 2007 , Soundtracksongs zu Kurzfilmen  2008 & 2012  „Brutal Killing / Epic Dying“ 2013 ) .Dieser Tage hat man nun das neue Ernteergebnis eingefahren ,um Euch mit der zweiten full lenght „den Gar auszumachen „ .Und was einem die 5 Burschen  mit ihren 11 Songs hier entgegen schleudern ,kommt schon durchaus verdammt fett rüber .Gut ,rein Produktions technisch hätte man hier durchaus noch einiges mehr reinlegen können ,aber was soll‘s . Im schicken Digi Pack Format gehalten ,frönt man hier eher seiner old schooligen Death Metal Vorliebe ,wobei aber sicherlich auch der eine oder andere eher etwas „moderner“ gehaltene Ansatz mal zum Vorschein kommt .Teils doch verdammt flott gehalten ,agiert man aber dennoch bedeutend mehr in einem doch eher etwas zurückhaltenderen  Bereich .Die absolut voll brutale Death Metal Keule packt man nur gelegentliche mal aus .Dennoch grooven einige Songs hier enorm und bieten so einiges an fetten Knüppelattacken. Obwohl man sich hier nun vorwiegend den fetten ,tödlichen Klängen widmet ,sind es jedoch die eher doch „melodischeren Elemente „ ,welche diese Scheibe etwas mehr bestimmen .Das wird vor allem bei der Gitarrenarbeit ganz klar ,denn gerade hierbei lässt man sich dann desöfteren doch technisch gesehen ,immer wieder „gehen“ ,und zeigt gerade an diesen Stellen ,das hier alles andere als Anfänger am herumwerkeln sind .Komplett in deutscher Sprache gehalten ( finde ich persönlich echt gut ),präsentiert man sich größtenteils in nem tiefen growligen Ausdruck ,welcher so ja nun wirklich gut passt ,mir persönlich aber mit der Zeit eher etwas zu gleichförmig bzw .ausdrucksschwach erscheint .Aber zum Glück gib es ja dann noch ne Zweitstimme ,welche mit ihrer eher etwas  kratzigerer Stimmlage doch noch für einiges an Abwechslung sorgen kann .Insgesamt gesehen liefert man hier ne durchaus solide metallische Handwerkskunst ab ,welche einen nun zwar kaum von „den Socken hauen“ wird , den Moshpulk auch nicht wirklich bis zur totalen Ektase treibt, aber dennoch an vielen Stellen dafür sorgt , dass diverse Körperregionen sich durchaus mal etwas stärker in Bewegung versetzen können . ( LEO )
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                                                                                                                 ERADICATOR – “ INTO OBLIVION”
Die vier Jungs aus dem Sauerland setzen auch auf ihrem vierten kompletten Album wieder voll und ganz auf Thrash Metal . Der musikalische Grundgedanke der hier gebotenen 10  Songs liegt auch dieses Mal wieder recht tief in den 80’ziger Jahren verwurzelt ,wobei man diese Ära aber nun nicht komplett verbrät .Obwohl hier über den Großteil der Spielzeit der größte Teil ganz klar an die old schoolige Zeit erinnert ,zeigt man sich aber vereinzelt auch mal eher etwas moderner angehaucht .Soll heißen ,es kommt nicht immer ganz so dreckig old schoolig rüber ,wie man es gewohnt ist ,sondern klingt immer mal wieder eher etwas sauber/klar .Hierbei gestalten sich die einzelnen Songs aber dennoch gut durchdacht und vor allem ,alles andere als eintönig .Denn durchaus können die Leutchen hier mit nen paar recht frischen Ideen aufwarten .Positiv ist auf jeden Fall auch anzusehen ,das man nicht nur durchweg losbläst sondern doch an vielen Stellen immer wieder eher etwas melodiösere und ruhigere Momente mit einbezieht . Fast schon logisch ,dass dementsprechend auch mit diversen Soliausbrüchen nicht gegeizt wird . Obwohl die Mucke nun in erster Linie mit Thrash durchtränkt ist ,finden sich aber gelegentlich auch mal nen paar eher Heavy Metal mäßige Töne wieder ,welche dem gesamten Geschehen durchaus gut tun und zusätzlich dafür sorgen , einzelnen Songs ne recht fette Portion an Widererkennungswert zu verleihen .Und gerade diese Songs sind es dann auch ,welcher schon das Potential für  nen „Hit“ mit sich bringt .Obwohl man hier gesanglich eher etwas höher angesiedelt ist ,übertreibt man es zum Glück niemals mit ner überspitzen Betonung . Gut ,das Englisch klingt  - ganz ehrlich gesagt –irgendwie nen bissel „Schul Englisch“ mäßig und überbetont klar .Aber das sollte nun wahrlich kein Grund sein ,sich abschrecken zu lassen ! Im Großen und Ganzen ist „Into oblivion“ ein Album ,welches man sich getrost 1,2,3 mal anhören kann . Ob aber letztendlich wirklich großartig was beim Zuhörer hängen bleiben wird , ist dann aber doch eher etwas fraglich .( LEO )
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                                                                                                       JUNGLE ROT – “WHAT HORRORS AWAIT” (RE-RELEASE)
Die Ami Death Metaller JUNGLE ROT konnten ,als im April 2009  dieses ,ihr wohl  sechsten Album erschien ,damit ganz gut Punkte einfahren .Damals noch bei „Napalm Records“ erschienen ,hat sich nun „Victory Records“ dazu entschieden ,das Teil noch einmal nachzulegen .Aus welchen Gründen auch immer man die Scheibe nun noch einmal als CD /Vinyl und digitalen Download rausschmeißt ,fest steht ,auch heutzutage werden sich hierfür ohne jeden Zweifel Käufer finden .Denn was einem in den gut 42 min . hier entgegenballert ,kann musikalisch voll überzeugen und hat absolut nichts von seiner fetten Ausstrahlungskraft verloren .Denn bei deren Death Metal der alten Schule ,gibt es kein wenn und aber . Die 14 Songs sind fett mit jeder Menge Groove und Brutalität unterlegt und lassen absolut keinen Platz für irgendwelche technischen Frickeleien oder enorm anspruchsvollen Songstrukturen .Ganz klar geht hier immer in Richtung der totalen Vernichtung ,wobei die fett stampfenden MidTempo Parts genauso zerstörerisch wirken wie die absolut tödlichen  Gitarrensalven. Obwohl man stellenweise seinen Sound auch mit diversen Thrash Elementen versetzt ,feuert man hier von Beginn an volle Kanone aus allen Rohren. Die absolute Metztelorgie ,wie man sie heutzutage doch meist aus dem Ami Land erwartet ,wird hier allerdings wirklich nicht geboten .Nix mit dem ganzen Gore oder extremen Brutalo Zeugs .Vielmehr sind die Jungs nun voll und ganz darauf bedacht ,ihre Brutalität in Form von ner einfachen und eingängigen Songstruktur ,welche aber stets mitzieht und auf dich eindrischt ,rüberzubringen .
In wieweit man nun Sound technisch an den Stücken hier noch einmal rumgeschraubt hat ,weiß ich nicht ,auch wenn irgendwo mal der Begriff remastert aufgetaucht ist .Fest steht ,Sound ist fett ,Mucke ist fett …..was braucht man mehr .Allerdings kommt‘s mir gefühlsmäßig doch so vor, als wären die Songs irgendwie echt etwas kurz geraten . Keine Ahnung warum ,aber kaum bin ich mal so richtig warm geworden ,um mich langsam meiner Ektase zu nähern ,ist auch schon wieder „Schicht im Kasten „ .Naja ,zum Glück ist das Teil ja mit satten 14 Songs bestückt ,so dass es wirklich jeder schaffen sollte ,sich bei diesem todbringenden Gebräu mal wieder ausgiebig gehen lassen zu können . ( LEO )
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                                                                                                                  GODSLAVE – „ REBORN AGAIN“
Über die Jahre hinweg haben sich die Thrasher aus Saarbrücken ohne jeden Zweifel schon so einen gewissen Status erspielt .Nach gut 10 Jahren Bandgeschichte und vier fetten full lenght Werken ist das aber sicherlich auch nicht verwunderlich ,zumal man es auch musikalisch gesehen ,echt verdammt gut drauf hat ,seine Fans und Zuhörer immer wieder aufs Neue mitzuziehen .Mit neuem Mann an der Lead Gitarre ,präsentiert man nun mit „Reborn again“ seinen fünften Komplettangriff gegen Eure Ohren .Bereits der Opener „Full force forward“ stellt gleich einmal voll und ganz unter Beweis , dass man dem Thrash Metal der 80‘ziger Jahre voll und ganz verfallen ist und es auch glänzendversteht ,diesen umzusetzen .Deutlich wird hierbei dann ebenfalls schon ,das man nicht nur stur „kopierte“ ,sondern seine ganz eigene kreative Linie gefunden hat . Mit nem richtig fetten Sound versehen ,knallt’s hier fast durchweg richtig cool aus den Boxen ,wobei es hier wirklich massenweise sau starker Riffs zu entdecken gibt ,welche durchaus auch immer mal für so etwas wie einen Überraschungseffekt sorgen können .Streckenweise mit so nem leichtem teutonischem Ambiente versehen ,zeigen sich die 13  Songs erfreulicher Weise enorm abwechslungsreich ,anspruchsvoll und vor allem mitreißend . Der Headbangfaktor ist hier auf jeden Fall verdammt groß geschrieben .Die vereinzelt eingesetzten kurzen und knappen deutsche Sprachsamples machen sich ganz gut ,beeinflussen oder verändern das gesamte Geschehen aber zum Glück nicht wirklich . Bei wem sich hierbei nicht automatisch wenigstens irgend ein Körperteil in Bewegung setzt ,ist entweder taub oder mit nem genetischen Fehler behaftet . Obwohl die Scheibe nun proppe voll mit Thrash gepackt ist ,zeigen sich die Saarbrückener dennoch auch mal von ne musikalisch anderweitigen Seite ,bei welcher man sogar mal auf eher Metal „untypische „ Sachen zurückgreift . So taucht z.B . bei Titel 10 „Instrumental illness“ ,wenn mich meine Ohren nicht völlig täuschen ,nen Banjo auf .Titel 9 ,welcher den passenden Namen „Rock on Man“ trägt ,ist verdammt Rock’n Roll angehaucht und unterscheidet sich doch recht herausstechend vom Rest des Albums .Richtig gut vorantreibend, überschüttet man einen hier mit nem fast reinen Rock‘n Roll feeling und lässt hierbei sogar seine Soligitarrenpräsentation mal ganz stark hervortreten .Der Song strotzt echt nur so vor Energie und verbreitet durchweg super gute Laune . Titel 11 „Born to fight“ hingegen würde ich sogar mal so nen gewissen ,ganz kleinen Power/Teutonic Metal Versatz zusprechen ,welcher aber dennoch niemals das Thrash feeling vermissen lässt und mit wirklich starken Melodien aufwartet .Besonders der Mittelteil ,der sehr ruhig gehalten ist ,kann einmal mehr verdeutlichen ,dass hier Leute am Werkeln sind ,die ihr musikalisches Handwerk voll und ganz verstehen .Einzig allein was nun da stimmliche Repertoire betrifft ,wird es sicherlich wieder zu den unterschiedlichsten Meinigen kommen .Ohne Zweifel passt die ja nun bestens zum musikalischen Geschehen  und man ist auch bemüht ,hier nen bissel Abwechslung zu bieten ,wirkt aber dennoch an einigen Stellen doch eher etwas „gewöhnungbedürftig“ . Das liegt aber nun absolut nicht an der Qualität, sondern eher daran ,dass unsereins halt so seine „Probleme „ mit den höheren Stimmlagen hat .Aber wie auch immer , „ REBORN AGAIN“ ist ein durchweg richtig gutes Album geworden ,welches dich ohne jeden Zweifel mitreißen wird und sowohl alte wie auch neue Fans der Band positiv stimmen wird . ( LEO )
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                                                                                                                STREETCLEANER # 27 ( A4 deutsch )
Trotz tiefer persönlicher Einschnitte in seinem Leben  ,hat sich Wolfgang dennoch nicht total hängen lassen und zieht auch mit seiner aktuellen ,immerhin schon 17’ten Ausgabe , sein eignes metallisches Ding durch .Und da liegt’s nun auch wieder vor mit ,das Mag für den absoluten Heavy Metal Fan .Denn musikalische Treue wird bei ihm doch verdammt groß geschrieben ,auch wenn man sich hier diesmal nicht wirklich vorrangig den eher „sachteren“ metallische Gefilden widmet .Mit gut 86 Seiten bestückt ,gibt’s hier natürlich ne Unmenge an Informationen zu entdecken ,die ihr erst einmal nach dem lesen verarbeiten müsst .Auffällig bei dieser Ausgabe ist dieses Mal vor allem der Reviewbereich .Das sind echt schon Massen an den unterschiedlichsten Tonträger- und Fanzineveröffentlichungen ,welche hier näher unter die Lupe genommen werden .Dabei geht’s nicht immer nur den absolut top aktuellen Veröffentlichungen an den Kragen ,ne ,da tauchen auch schon so einige Sachen älteren Datums auf .Auf jeden Fall findet sich hier so einiges ,was das metallische Herz höher schlagen lässt ,keine Frage bei der Masse !Interview technisch schöpft man hier natürlich auch wieder so ziemlich aus den Vollen ,wobei in diese Ausgabe rein musikalisch gesehen ,doch bedeutend mehr Vielfalt als sonst geboten wird . Denn neben richtige fetten Kracherbands wie Disbelief, Totenmond, Revel In Flesh, Degremerate oder auch Dark Millennium ,werden hier echt verdammt viel unterschiedliche musikalische Facetten der härteren Gangart abgearbeitet . - Schmutzki ( Punk ) -Visionatica ( symphonic Metal ) - Heldenmaschine (NDH ) -Pepperhead ( (Motörhead Cover Band ) -Xandria (symphonic Metal ) .Aber logischer Weise kommen hier die softeren Metalheads auch nicht zu kurz  und kriegen auch so einiges geboten ( Evertale ,Gloryhammer, Fates Warning, Level Fields ) .Wie ihr seht ,bleibt Wolfgang ,gerade im Interviewbereich , auch dem Underground immer treu .Die Gesprächsrunden sind hier teils recht unterschiedlich gestaltet .Einige sind doch mehr als kurzweilig gestaltet und strotzen nicht gerade vor Kreativität .Aber was soll‘s ,Standartfragen gehören nun mal ganz einfach mit dazu ,auch wenn’s für einige Leute vielleicht langweilig erscheint .Im Gegensatz zu den eher etwas „durchschnittlicheren“ Fragerunden gibt’s hier aber auch so einiges ,richtig tiefgründiges zu lesen ,was wirklich richtig schon ausführlich gestaltet wurde .Verdammt informativ und vor allem interessant ist das Intie mit den Machern der Webside von „Rextox“ .Gerade echte Sammelfreaks sollten sich diesen Namen mal ganz fest einprägen ! Neben diversen Livereviews ,welche ne super starke persönliche Note haben ,gibt es aber auch hier wieder ,eine für mich doch ungewöhnliche Rubrik ,in welcher Euch diverse Brettspiele vorgestellt werden .Naja ,ich kann das leider nicht wirklich nachvollziehen ,wieso ,weshalb ,warum diese Rubrik hier auftaucht ,aber vielleicht stehe ich ja mit dieser Meinung nun völlig alleine da .Sorgt auf jeden Fall inhaltlich für Auflockerung .Alles in allem sind die 2 € (zzgl. 1 € P&V) hier gut angelegt ,wobei es aber dennoch heißt ,hier mal etwas Kritik zu üben .Denn so rein Layout technisch haut das dieses Mal irgendwie nicht so wirklich hin .Teilweise wirkt das streckenweise eher etwas unübersichtlich und zusammengedrängt .Gerade wenn man nur eine Schriftart verwendet ,sollten doch Fragen und Antworten deutlicher getrennt dargestellt werden und sich voneinander abheben .Andererseits wiederrum ,gibt es hier dann aber auch einige Bereiche ,in welchen man wirklich mehr als großzügig mit dem vorhanden Platz gearbeitet hat und doch einiges an größeren Freiräumen lässt. Aber aus eigener Erfahrung weiß man ja nun selbst ,das es nicht immer ganz einfach ist ,alles so hinzukriegen ,wie man das will bzw. wie man sich das vorstellt .Von daher sollte meine „Meckerei“ nun keinesfalls überbewertet werden ,denn im Endeffekt zählt doch in erster Linie der Inhalt . ( LEO)
Wolfgang Schmeer  Mainstrasse 5  Babenhausen  64832     Wolfgang.schmeer@gmx.de      www.adnoctum.de 
                                                                                                                  ACEPHALIX – „ DECREATION „
Wer auf Death Metal steht ,welcher einem immer schön eins fett in die Rübe kloppt ,der wird mit dem Teil hier echt seine Freude haben .Fast schnörkellos und geradlinig  - bis auf nen paar kleinere ,eher melodiöser wirkende Sprenkler  -ziehen die Jungs aus San Francisco hier ganze 7 mal fett vom Leder und zeigen ganz eindeutig ,dass deren Vorlieben in die schwedischen Gefilden liegen .Da scheut sich unsereins dann auch nicht davor ,so ein paar recht deutliche „Dismember“ oder auch „Entombed“ zu nennen .In wirklich astreiner old school Death Manie zieht man hier unverhohlen seiner dreckigen und verdammt rauen Wege .Das hierbei natürlich in erster Linie auf recht fettes und grooviges Gebolze gesetzt wird ,ist dann fast schon logisch . So in nem super typischen Rhythmus gehalten , hackt man such hier förmlich durch jeden einzelnen Song ,wobei Eigenständigkeit nun aber wirklich nicht groß geschrieben wird .Ne ,das hier wird wirklich alles in so nem mehr als zu erwartenden Sound dargeboten ,so dass es letztendlich doch schon absolut austauschbar erscheint .Letztendlich ist es dann auch schon mehr als logisch ,das sich der Typ am Mikro mit ner finsteren ,sau tiefen Stimme in Szene setzt . Obwohl es hier nun wahrlich absolut nichts Neues oder Außergewöhnliches zu entdecken gibt , zünden die Songs dennoch und machen vor allem echt Laune .Wer auf ordentlichen Death Metal mit jeder menge Bums steht ,  wird von der Leistung der Jungs jedenfalls nicht enttäuscht werden . ( LEO )
20 Buck Spin   https://www.20buckspin.com/
                                                                                           BORN FOR SLAUGHTER- „BORN FOR SLAUGHTER „ (LP)
Von Anfang an zeigen die 4 Mazedonier ganz eindeutig auf ,das hier nun absolut keine „Softies“  am Werkeln sind ,sondern man nen echten Plan hat ,dass Letzte aus der Meute rauszuholen .Dabei agiert man echt über weite Strecken mit absolut roher Kraft  und sorgt dafür ,dass die Gehörgänge mal wieder so richtig freigepustet werden .Dabei agieren die Typen hier nicht mal ganz eindeutig in irgendeiner musikalischen Ausrichtung ,sondern lassen die unterschiedlichsten Einflüsse mit in ihren Sound einfließen . Obwohl man sich sicherlich in erster Linie recht deutlich im hardcorigen/punkigen Lager wohl fühlt ,kriegt man es dennoch hin ,gekonnt auch noch in diversen anderen Bereichen rumzuwildern .So tauchen auch immer wieder Elemente auf ,welche man ohne jeden Zweifel eher dem etwas doomigen Lager oder sogar dem Stoner Rock zuordnen sollte . Aber auch das metallische Lager hinterlässt hier jede Menge Spuren, wobei es dann sogar so anmutet ,als ob es denen scheiß egal wäre ,welche metallische Sparte man seine Ehrerbietung darbringt. Denn neben fetteren Thrash Metal Riffs ,und Black Metal ähnlichen Passagen ,widmet man sich hier auch mal den eher reinen metallischen Ambitionen .Und gerade die doch immer mal etwas verstärkt auftretenden metallischen Einschübe sorgen hierbei dafür , dass doch ganz schön was abgeht .Obwohl die 5 Songs nun zum großen Teil echt nach vorne lospreschen ,gibt’s aber auch hier immer mal nen paar kurze Momente zu Luft holen ,in welchen man sich ,gerade was die Riffgestaltung betrifft , dann doch schon bedeutend ruhiger ( fast schon nen bissel filigran wirkend ) in Szene setzt .Ne durchaus interessante Scheibe ,welche musikalisch qualitativ ne ganze Masse zu bieten hat . ( LEO )
WOOAAARGH    http://www.wooaaargh.com/        wooaaargh@yahoo.de
                                                                                                                     EISENBLATT # 15 ( A5 deutsch)
Einmalig ist diese kleine Lektüre ,das steht völlig außer Zweifel .Im gesamten deutschen ,wie auch internationalen Fanzine Bereich gibt es ja nun absolut keine Veröffentlichung ,welche sich so tiefgehend und intensiv mit der “Ossie” Metal Kultur auseinandersetzt ,wie das “Eisenblatt” .Und so geht man auch gleich von Beginn an in die vollen und checkt in seinem dritten Teil des “ Frisches Blut aus dem Underground “, kurz und knapp, gleich 11 Metalvertreter  (APEP ,DEAD REMAINS ,DECEMBRE NOIR,DON’T TRY THIS,EVERLASTING CARNAGE,FULL ASSAULT,J.T.RIPPER,LUNATIC MAN’S  DREAM,PROWLER und VAYL ) ab .Hier gibt es aber wirklich nur die notwenigsten und aktuellsten kurzen Infos bezüglich der Bands .Weitaus intensiver und breitgefächerter geht es dann in den Gesprächsrunden mit ALPHA TIGER, ARTLESS, BLINDGÄNGER, DEATHRITE, DISILLUSION, GATEWAY TO SELFDESTRUCTION, ROCHUS, TORMENTOR und XICUTION weiter . Aber nicht nur musikalisch wird sehr abwechslungsreich gearbeitet, ne ,auch die Interviews selbst gestalten sich angenehm ansprechend und tiefgründig ,wobei es natürlich auch vorkommt ,das man sich halt dennoch auch mal typischer Standartragen bedient .Aber das gehört nun ganz einfach mal dazu ,wenn man in die Welt der Bands eintauchen will um Euch damit auf den aktuellsten Stand zu bringen .Unter der Rubrik – „Relikte aus der Rumpelkammer – Ostmetal Mugge vorgestellt „ ,gibt es dann natürlich auch hier mal ein paar Seiten mit aktuellen Reviews zu erspähen .Tja ,und was will man eigentlich mehr von solch einem Metalzine ?!! Gut ,nen bissel was an Liveerlebnissen oder ne Special Abteilung würden vielleicht dann doch noch den Inhalt etwas abrunden und auflockern , aber dennoch ist das so ,wie sich das „Eisenblatt“ präsentiert ,top in Ordnung .Meine eignen Ansprüche erfüllt das Heft jedenfalls zu 100% und wird deshalb auch ohne irgendwelche Bedenken zu haben , wärmstens empfohlen . Die 3,00 Euro (incl. Porto & Verpackung ) ,welche ihr hierfür hinblättern müsst ,braucht sich wohl niemand vom „Munde abzusparen „ .Ist definitiv ne super Investition ,welche sich mehr als lohnt . ( LEO)
Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg  90471
        eisenblatt@ostmetal.de     http://eisenblatt.ostmetal.de/
 
                                                           DISFIGURED HUMAN MIND /AGATHOCLES – “ RAW NOISE ANTI STATUS AND MAINSTREAMS…” ( SPLIT TAPE )
Kurz ,zackig und mehr als extrem wird dir hier der „abgefuckteste“ musikalische Stoff in die Gehörgänge gedroschen, welche ohne jeden Zweifel auch bei so manchem den Glauben an musikalischen Fähigkeiten bestimmter Bands verlieren lässt .Hier gibt’s echt nur das Extremste vom Extremen . Die Portugiesen „DISFIGURED HUMAN MIND“  zeigen hier mal wieder  ganz eindeutig  ,das bei ihnen nicht wirklich alles in Oberstübchen rund laufen kann . .Denn mit ihrem „„ Raw Microbiologic Noise Diseases” beweisen die einmal mehr ,das man es definitiv versteht ,ein echt schizophrenes ,total albtraumhaftes ,musikalisch chaotisches Terrorwerk in musikalischer Reinkultur, auf die Menschheit loszulassen .Die Holländer von „Agathocles“ sind ja nun schon eh immer ein Garant für das ganz Extreme gewesen ,wobei man deren „25 Hits About Sweet Mincing Honey” doch enorm anmerkt ,das die wohl noch lange nicht die Spitze der Extremmucke erreicht haben dürften . Wo die musikalisch wirken ,bleibt kein Stein auf dem anderen ! Ob das Tape  mit ner Spielzeit von nur ganzen 3 min .überhaupt Sinn macht ,will ich an der Stelle mal ganz stark bezweifeln  .Sicherlich ,für die absoluten knallharten  Sammlerfreaks da draußen ,die einfach alles haben müssen ,was ne Band veröffentlicht ,lohnt sich das Ding ja eventuell noch ,aber der Rest….?`Da sitzt man eher echt nen bissel blöde da und weiß nicht wirklich ,was man davon halten soll . ( LEO )
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Murder Records    www.murder-records.com                    
                                                                                       DISFIGURED HUMAN MIND  - „ G.G. ( A LA FINESSE ) ( TAPE )
Also jetzt wird’s aber echt langsam zu viel der Extremitäten ! So wirklich bin ich mir jetzt nicht mehr sicher ,ob die Portugiesen es mit ihrem Stoff echt ehrlich meinen oder ob die ganz einfach nur austesten wollen ,wie weit man gehen kann .Keine Ahnung .20 sogenannte Songs gibt’s hier geboten ,die wirklich verdammt stark an dem Nervenkostüm zerren und bei denen es einem nun wirklich langsam schwerfällt ,die sich in der gesamten „Schönheit“ komplett reinzuziehen .Wie steht so schön im Infoblatt geschrieben . „ Fuck politics ,fuck trends ,fuck the scene…fuck you ! „Und genau das ist es dann auch ,was die hier verbreiten .So ne wirklich richtiges Fuck you gegen alles und jeden .Denen scheint echt alles egal zu sein ,selbst ihre Instrumente .Wirkliche Lichtblicke sind ja noch die Sprachsequenzen ,ansonsten wird hier nur geschrien ,geröchelt und mit verzerrten noisigen Tönen ,schräge Riffs und Drumgekloppe herumhantiert .Also ich weiß echt nicht genau ,ob ich das nun total beschissen/bekloppt finden soll oder ob man das nun doch eventuell als genial ,völlig abgefuckt und künstlerisch wertvoll einstufen sollte/könnte . Falls sich hierfür Interessenten finden sollten ,müssen die sich allerdings ranhalten ,das diese Soundtortur auf nur 75 Stück limitiert ist . ( LEO )
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                                DISFIGURED HUMAN MIND /FINECUT – „ PSYCHOPATH MINDS PROGRAMED TO DESTROYING OTHER HUMANS“ ( SPLIT TAPE )
Zu den Portugiesen will und kann ich jetzt ganz einfach erst einmal nicht mehr sagen .Deren “Gewaltexzesse” hängen mir doch irgendwie noch viel zu tief in den Ohren und irgendwann wird mir das dann doch auch zu viel .Nur so viel sei gesagt ,die sind hier mit 5 Songs vertreten ….aus….Die beiden Typen von FINECUT sorgen dann auf jeden Fall bei mir doch für etwas Erleichterung .Denn die sind bei weiten nicht so extrem „daneben „ wie ihre Splitpartner . Ihre 15 musikalischen Darbietungen  sind zwar auch mehr als kurz ,lassen aber dennoch irgendwie ein bissel Licht am Horizont erkennen . Zumindest ansatzweise ist hier noch so etwas wie ne „Songstruktur“ und nen paar Instrumente zu erkennen .Grindnoise mit nen durchaus paar fette Blastattacken und einigermaßen menschlicher Ausdrucksformen . Kann man sich auf jeden Fall mal reinziehen .Auch dieses „nette“ Teil will man als limitierte 300’ter Auflage unter die Menschheit bringen ( LEO )
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Viceral Vomit Records   demogorgonvv@hotmail.com   https://www.metal-archives.com/labels/Viceral_Vomit_Records/    leoral2003@hotmail.com
 
                                    DISFIGURED HUMAN MIND /INSOMNIA ISTERICA – „ MORBID SCHIZOPHRENIC MINDS IN THE CABARET NOISECORE „ ( SPLIT TAPE)
Die Portugiesen „steigern“ sich echt von  Song zu Song .Gab‘s vielleicht auf den anderen Veröffentlichungen mal nen paar ganz gelegentliche Momente ,bei denen man doch eventuell mal aufhorchte ,so gibt’s hier gibt’s echt nur noch wüste Geräuschkulissen , in denen so was ähnliches wie Gitarrenriffs und Geschrei reingemengt werden .Was man hiermit nun irgendwie anfangen soll ,lässt sich für mich nicht nachvollziehen .Am ehesten noch dazu geeignet ,deinen Besuch oder deinen Nachbarn für immer zu vertreiben/verschrecken . INSOMNIA ISTERICA machen da schon bedeutend mehr einen auf echte Mucke .Da kann man schon mal mitwippen oder mitnicken . Die Typen aus der Schweiz haben bereits mit ner ganzen Masse an Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht ,und könnten dadurch sicherlich den richtigen „Szenegängern“ durchaus schon ein Begriff sein . Bei denen geht’s doch recht klar und deutlich in Richtung  derber fetter und scheppernder Grindausbrüche . Gekeife und tiefe Growls stehen natürlich auch auf dem Plan .Zwar driften die auch immer wieder mal ins punkige oder ins noisige Lager ab ,bieten aber dennoch ein paar echte Songs an ,die durchaus richtig geil kommen .Deren 8 Gewaltausbrüche gehen auf jeden Fall ganz gut ins Ohr und sorgen  für positive Unterhaltung .Das auf 200 Einheiten limitierte Tape gibt’s hier mit nem A4 Poster. Kann man sich zulegen ,ist aber beweitem nun kein absolutes Muss . ( LEO )
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                                                                                            HAMMER    MUSICAL MASSACRE – „ OFF TO WAR“
War ja nun echt mehr als gespannt drauf ,wie sich das Nossener Death Metal Geschwader auf ihrem zweiten „Gegenoffensive“ so schlagen wird . Wird es zum Siegen reichen oder muss man nun doch eine Niederlage einstecken ? Mit neuem Sänger an Bord (Markus von PANZERKREUZER) legen die dann auch erst mal recht klassisch ,mit nem Intro los .Wirklich großartig was anbrennen lassen die aber nicht ,denn der Totalangriff startet sofort .Richtig schwere Gitarren setzen sofort ein  ,um dann  mit nem  fett walzenden Death Metal Groove in Richtung der feindlichen Linien loszustürmen . Schon alleine bei dem recht roh gestalteten Sound sollte dem Feind gegenüber der Angstschweiß auf der Stirn stehen ! Bekannt ist ja nun auch ,das ebenfalls das „Kriegsgeschrei“ einen nicht unwesentlichen psychologischen Faktor bei der Kriegsführung darstellt . Und spätestens wenn der hier zum Einsatz kommt ,wird wohl auch der letzte Mann die „Flinte ins Korn“ werfen .Richtig schön brutale ,enorm abgrund tiefe Growls  sind zwar nun gerade im old school Death Metal Bereich nix Neues ,dienen aber hervorragend zu „Abschreckung „ und bringen den Sieg auf jeden Fall noch schneller näher .Das „Musical Massacre“ absolute Verehrer der britischen Kriegsmaschinerie „Bolt Thrower“ sind und echt verdammt tief in deren Fußstapfen treten ,war ja nun schon auf deren Vorgänger Album „Hell tank 666“ mehr als deutlich zu spüren .Bei den aktuellen 9 Songs kommen die sogar noch ein wenig mehr zum Vorschein ,wobei die Band es aber auch nie aus den Augen verliert ,so ihre eigene Linie mit einzubringen .Und so walzt und malmt man sich ,ohne irgendwelche Abstriche ,immer in Richtung der feindlichen Linien .Einzig allein bei Song 6 ( „Death Row“ )gerät die Offensive dann doch mal etwas ins Stocken . Beginnend mit nem „süßen Klingklang„ welcher fast schon nach Aufgeben klingt und eher ne „Verlierer“ Atmosphäre verbreitet , besinnt man sich dann doch langsam wieder seiner Stärke und fährt schwerere Geschütze auf .Soweit alles gut . Die tiefen Growls verpassen dem Ganzen dann natürlich auch wieder einen richtigen Vorschub ,logisch .Aber was ist das ???? Wie aus dem nichts taucht hier ,zwar eher hintergründig gesetzt ,ne kurze weibliche Gesangsspur auf .Trotz ihres kurzen Einsatzes wirkt die wie ein totaler Paukenschlag und auch für mehr als Verwunderung .Man sitzt erst mal nen Moment völlig verdutzt da ,um diesen Einsatz zu verarbeiten . Für mich will das irgendwie so gar nicht reinpassen  und wirkt eher völlig deplatziert .Aber egal ,definitiv hat man es gerade mit diesem Stück geschafft ,den gedanklichen Aufnahmepegel des Zuhörers auszutesten und für zusätzlichen Diskussionsstoff zu sorgen .Trotz dieses kurzem „Zwischenstopps“  schaffen es die Nossener mühelos ,die feindlichen Linien zu überrennen und die Fahne des Sieges zu hissen .Sau starke Scheibe ! ( LEO )
German Democratic Recordings   Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4   90471 Nürnberg    gdr@ostmetal.de    http://gdr.ostmetal.de/
 
                              DISFIGURED HUMAN MIND /NEW YORK AGAINST THE BELZEBU – „ SO QUEREMOS DIZER MERDA E METER NOJO „ ( SPLIT TAPE )
Ha ,da sind sie auch schon wieder ,meine derzeitigen „Lieblingskollegen“ in Sachen  völliger musikalischer Zerstörung . So wie es scheint ,sind das hier dann verdammt aktuelle Songs ,welche wohl im Proberaum mitgeschnitten  wurden .Zumindestens in Sachen Soundqualität und Performance macht das hier so den Eindruck . Aber im Falle der Portugiesen von „DISFIGURED HUMAN MIND“   scheint mir das eh ziemlich egal zu sein ,ob’s nun top oder scheiß Aufnahmen sind .Bei deren musikalischen Material fällt es einem eh schwer ,wirklich großartig was zu erkennen oder herauszuhören . Allerdings überraschen die einen hier dann sogar ein klein bissel .Denn ob man es glauben will oder nicht ,bei den hier gebotenen 16 Stücken gibt es tatsächlich  mal stellenweise wirkliche Rhythmen und „echte“ Riffs, welche sogar so einen gewissen leichten Thrash/Punk mäßigen Anschein haben .Zugegebener maßen sind das endlich mal ein paar Lichtblicke , welche durchaus auch bei mir mal für so etwas ähnliches wie leichte „Begeisterung“ sorgen können . NEW YORK AGAINST THE BELZEBU scheinen  nicht ganz unbekannt zu sein .Zumindest schlussfolgre ich das mal  ,wenn ich so sehe ,was die seit ihrer Gründung 1994 so alles rausgehauen haben . Bei den Massen an Veröffentlichungen kommt man doch kommt  schon ganz schön ins Grübeln . Das was die hier im wahrsten Sinne des Wortes „zelebrieren“ ,ist eine reine Vergewaltigung der Instrumente ,ohne hierbei Rücksicht auf den Zuhörer zu nehmen .Ziemlich wüste Grind/Noise Attacken ,die voll mit Unmengen an Geschrei gepackt sind .Dabei zeigen sich die 4 Typen nicht mal ganz so wüst wie ihre Splitpartner  ,aber allzu viel fehlt da auch nicht ,um deren Level zu erreichen .Mit ihren 21 Orgien mäßigen Titeln,-welche wohl bisher noch nicht veröffentlicht wurden , sind die auf jeden Fall auf dem besten Wege ,um genügend Nachschub für ne Irrenanstalt hervorzubringen . Ebenfalls als auf 200 Stück limitierte Auflage + A 4 Poster erhältlich . ( LEO )
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                                                   DISFIGURED HUMAN MIND /  INSENSIBILIDAD ENERGICA  - “THE VIOLENT NECRO NOISE DEVASTATION“( SPLIT TAPE )
Oh man ,sind das anfangs sau dünne Aufnahmen .Da muss man den Pegel schon mal höher schrauben ,um überhaupt mal was mitzukriegen . Aber ihr werdet ja eh gleich merken das ich so langsam  am “Ende meines Lateins” bin und einfach nicht mehr weiß, was ich noch schreiben soll .Von daher ist mir die Soundqualität hierbei echt so ziemlich schnurtz .Gerade bei den Portugiesen kriege ich es überhaupt nicht mehr hin ,hier irgendwelche großartigen Unterschiede in den Songs zu finden oder zu merken .Außen vielleicht deren unterschiedlichsten Sprachsequenzen .Das war‘s aber auch schon .Ansonsten klingt alles irgendwie „gleich“ chaotisch .Frage mich an der Stelle ,ob die ihre Songs überhaupt Live spielen können ,bzw .ob die überhaupt selbst Unterschiede erkennen ? Aber egal ,wem solch musikalischer Terror gefällt ,der wird hier sowieso ohne Bedenken zugreifen ,egal ,was ich hier schreibe . Die musikalische Präsentation der nächsten Band ist da auch nicht viel einfacher hinzunehmen .Geschrieben steht was von MISCELANEA NOISECORE / INDUSTRIAL NOISE ….mmhh …Die Sprachsamplereinspielung zum Anfang ,welche mit recht bedrohlichem Sound untermalt ist ,lässt einen ja nun noch hoffen das hier richtig was abgehen wird .Zumal man ja nun Mucke aus Peru nicht aller Tage vorgesetzt kriegt .Die drei Typen ,welche sich hier nun mit sage und schreibe 57 Songs ( aufgenommen 2014 in Lima ) in Szene setzten ,steigen zum Glück auch nicht völlig „abnormal“ in die absoluten extremsten musikalischen Abgründe ein ,sondern machen ihr Ding durchaus noch recht schmackhaft .Industrialelemente sind hier ja noch am ehesten durch elektronische ,wüste Klänge erkennbar .Ein paar wenige wirklich erkennbare Riffeinsätze lassen sich auch noch erkennen ,wobei sich hier sogar mal ein paar Riffs in einer Art und Weise präsentieren ,die man eventuell noch als leicht psychedelisch einstufen könnte .Auf jeden Fall bewirken die ,das sich in unserem Oberstübchen durchaus was in Bewegung setzt .Ansonsten ist aber auch das hier ein nur sehr schwer verdaulicher ,zerstörerischer Frontalangriff auf Eure sonstigen Hörgewohnheiten .Auch das hier ist definitiv nur ne „wunderbare“ musikalische Bescherung für die ganz harten unter Euch !Natürlich auch wieder im auf 300Stück limitiertem Format zu kriegen .  ( LEO )
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                                                                             HAMMER    CRYPTIC BROOD –  “ BRAIN EATER “
Jawoll – da ist er! Der erste Langspieler der kryptischen Brut. Erschienen als CD bei XTREEM unter der geschmacksicheren Fuchtel von Dave Rotten. Und das ist gut so. Wer so unermüdlich durch die Grüfte Deutschlands und Europas zieht und so leidenschaftlich seine düster - tödlichen Messen zelebriert, hat eine renommierte und vernünftige Unterstützung verdient. Ich habe ja auf diesen Seiten schon mehrmals die Brüder abgefeiert und so auch dieses Mal. Wieder liefern sie eine feine, ranzige Melange aus Doom und Death der alten Schule ab. Wer CB schon kennt, weiß, was ihn erwartet, für alle anderen zitiere ich mal das Label – Klebchen: „for Fans of AUTOPSY, DERKETA, MORTA SKULD, WINTER & ASPHYX“. Langsame, zähe Partien wechseln sich mit flotten, manchmal fast Grind – mäßigen Parts ab.  Die Kompositionen sind nach wie vor eckig und sperrig, wer CB aber über die Jahre beobachtet und gehört hat, wird feststellen, dass die Titel für den CB Kosmos sehr ausgereift und rund klingen. Ich bin wahrlich beeindruckt! Die Jungs haben ihren Weg gefunden. Speziell das Wechsel - und auch Zusammenspiel von Butzkes Growl – Eimer Vocals mit Steffens heiserem, mal gequältem, mal verzweifelten Geschrei ist ein großes Fest! Einzelne Titel des Werkes hervorzuheben ist schwierig, da alle hitverdächtig sind, aber einen möchte ich nennen, der auch mein persönliches Highlight auf dem Tonträger ist: der letzte Titel UNTIL IT STARTS TO ROT, das liegt nicht daran, dass man ein paar Reminiszenzen an meine geliebten Briten KORPSE hören kann, sondern, weil hier alle speziellen Qualitäten von CRYPTIC BROOD in einer relativ kurzen, knackig – knarzigen Komposition enthalten sind. An anderer Stelle wurde mal gesagt, die Aufnahme könnte besser sein. Da stimme ich nicht zu. Ja – es handelt sich um eine Proberaumaufnahme, aber um eine sehr saubere und gute. Es ist meiner subjektiven Meinung nach die beste und transparenteste von CR bisher. Hätte, würde, wenn und aber – professionell und clean im Studio aufgenommen, würde hier einiges von CRs ranzig – räudigem Charme, der Stimmung und der Authentizität flöten gehen. Also – alles richtig gemacht. Gibt es auch als Tape und LP. FETTER TIPP! ( FRANK )
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                                                   GRAVESITE – “ HORRIFYING NIGHTMARES…”       GRAVESITE -  “ NEVERENDING TRAIL OF SKULLS “
Italienische Labelbrüder von CRYPTIC BROOD auf XTREEM, zwei Mitglieder spielen auch bei HAEMOPHAGUS. Erlebt habe ich sie letztens auf einem Konzert, ich gehe ja gern auf Undergroundkonzerte und lasse mich überraschen. So auch hier. Auf dem Flyer stand was von „Punks play Deathmetal“ – da Steffen, der Veranstalter der LYCANTROPHIC CHANTS Konzerte mit seinen Beschreibungen in der Regel sehr passend liegt und auch so immer gute und interessante Bands heran holt, sollte da nichts schief gehen. Tat es auch nicht. Technisch sehr versierte Musiker spielen einen interessanten und spannenden Metal. Das „Punk“ hat nur Teilweise was mit Punk in der Musik zu tun, eher mit den Freiheitsgrad, der dahinter steht: Wir machen was wollen und lassen uns auch in kein 100%iges Korsett stecken. Die Jungs sind meist flott unterwegs, richtig zackige und langsame Parts runden die Sache ab. Getrommelt wird Offbeat Stakkato, Doublebass wird auch gelegentlich eingesetzt. Dazu sind sie – wie schon gesagt – absolut fit an ihren Instrumenten, die wissen, was sie wollen, erlauben sich das auch und können es dazu auch noch spielen. Also, insgesamt haben wir es hier schon mit Deathmetal zu tun, aber doch nochmal zurück zum Punk: Es auch werden Riffs einbaut, die ihre Ursprünge in den 80ern haben, aus der Zeit, als Punk und Hardcore in den Metal flossen. Andere Riffs haben wiederum eine klare Thrashkante. Aber zwischendurch groovt es auch, und es rockt. Der Fuß zuckt, der Nacken möchte auch was tun. Und immer wieder mal werden ein paar feine technische Leckereien serviert, ohne es zu übertreiben oder zu nerven. Ein paar Ansätze sind dabei, die man eher im technischen Deathmetal erwartet, aber auch wieder nie so viel, dass der Fluss und Schub verloren geht.  Die Gitarre bekommt Freiräume, spielt geschmackvolle Leads und Soli, dann auch passend in den Vordergrund gemischt. Der Sänger brüllt, kotzt und rotzt heiser – kehlig in bester Death Manier. Herrlich! GRAVESITE schaffen es, das alles so zu legieren und verschmelzen, das es aus einen Guss klingt und richtig ins Gehör geht und da auch bleibt. Das Ganze hat einen unwiderstehlichen Drive. Diese Qualität schaffen sie über beide CD Längen zu halten und bleiben dabei spannend. Das packt auch nicht jeder. Mir fallen nicht viele Bands ein, die eine ähnlich große Bandbreite verarbeiten und es schaffen, dabei rund zu klingen. SADIST vielleicht noch, aber die haben mit GRAVESITE, außer dass sie auch aus Italien kommen und dass in ihrem Stil Mix auch DEATH drin vorkommt, nicht so viel zu tun. Ich finde es immer wieder erstaunlich, was es doch für geile und interessante Bands es gibt. Die aber auch leider recht unbekannt sind…  . Die HORRIFYING… von 2015 ist vielleicht ein Hauch rotziger, aber nur vielleicht und ein Hauch, dafür ist die SKULLS von 2017 evtl. einen Millimeter brutaler und zackiger … aber eigentlich Korinthenkackerei – beide sind klasse und es wert, angehört zu werden. ( FRANK )
Xtreem  Records   http://www.xtreemmusic.com          
                                                                                                                  KINNARA – “ J.I.M.A. “
KINNARA ist eine Band aus Wolfsburg bzw. Umgebung, gibt es seit rund zehn Jahren und diese CD ist tatsächlich erst das erste Lebenszeichen auf Konserve. Ganz taufrisch ist sie auch nicht mehr, von 2015, da aber noch nichts Neues existiert, ist sie sozusagen aktuell. KINNARA zelebrieren schnellen, brutalen Deathmetal, mit ein paar groovigen Einsprengseln. Und das Ganze tun sie sehr kompromisslos, auf irgendwelche Schnörkel, Soli oder andere Weichmacher werden verzichtet. Viele der Riffs haben Thrashanteile, was der Musik noch einen Schub mehr Aggressivität verleiht. Der Gesang ist passend düster und growlend. KINNARA machen hier definitiv keine Gefangenen und ziehen hier ihren tödlichen Feldzug kompromisslos über die knapp 40 Minuten durch. Einfach ein sehr schönes, brutales Deathmetal - Werk. Mehr der Worte muss man nicht darüber verlieren, außer: Checken! ( FRANK )
Kernkraftritter Records    http://www.kernkraftritter-records.de/
                                                                                                             ARCANE FROST –  “ COSMIC WINTER “
ARCANE FROST haben vor ein paar Jahren mal für PURGAMENTUM, als es die noch gab (und wo ich mal Bass gespielt habe) ein Konzert eröffnet. Damals hatten die Jungs (das Projekt besteht aus drei Mitgliedern verschiedener Wolfsburger und Braunschweiger einschlägig bekannten Undergroundbands, wie DEMORED, DISSOULED und CRYPTIC BROOD) den Schneid, mit etwa 2.5 Titeln und ein paar Text Fragmenten eine gute Viertelstunde überzeugend zu füllen. Jetzt haben wir Herbst 2017. ARCANE FROST eröffnen für GRAVESITE. Dieses Mal spielen sie die drei Titel mit einem ausgearbeiteten Text Konzept. Blackmetal, schön old - school, roh. Fast harsch. Gorgoroth, Venom, Bathory, Mayhem, Darkthrone und Konsorten kann man als Paten sehen. Simple Riffs, relativ einfache Strukturen werden fast bis zur Hypnose wiederholt. Leichte und einfache Änderungen in den Riffs oder bei den Drums bringen die Kleinigkeiten an Abwechslung, die es braucht um Spannung aufzubauen und sie zu halten, ohne die Kälte zu verlieren. Das geschieht meist im mittleren bis etwas höherem Tempo. Während instrumentaler Passagen nimmt sich das eine oder andere Instrument zurück und es entsteht Freiraum für die anderen. Dazu heiseres Geschrei. Nicht zu keifig und zu verhallt. Die Musik verfehlt ihre Wirkung nicht und erzeugt eine etwas bedrückende und frostige Grundstimmung. Keine Ansagen, nach den drei Titeln verlassen die Jungs ohne ein Wort die Bühne. Absolut überzeugende Vorstellung. Manchmal liegt in der Kürze die Würze, wie auch hier.
Zu finden sind diese drei Titel auf dem Demo COSMIC WINTER. Eine rohe, kompromisslose und saubere Proberaumaufnahme, auf Tape. Ein wahrlich schönes Demo! Ich sollte vielleicht euch den Mund nicht zu wässrig machen. Ich habe das letzte abgegriffen. Nummer 80 von 100. Es gibt offiziell keines mehr... und ich habe nach dem Konzert noch vom Schlagzeuger sowas gehört wie: „Wir haben alle Demos verkauft, eigentlich können wir uns jetzt auflösen…“. Ich hoffe, es war nur ein Scherz! Digital gibt’s das auch über Bandcamp:  https://arcanefrost.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/arcanefrostblack/     ( FRANK )
                                                                                             KEMOLORG – “BEYOND THE UNKNOWN” ( DEMO CD )
So wie es aussieht ,ist die Malaysische Band wohl heutzutage auch nicht mehr wirklich aktiv .Ne webside von denen ist nicht mehr zu finden und auch deren letzte offizielle Veröffentlichung ,die EP „Revival of Silence“ liegt nun schon 2 Jahre zurück .Das gute 3 Song Teil ,welches sich hier im Schacht dreht ,war wohl das aller erste Lebenszeichen von denen und macht sich beweitem echt gar nicht mal so schlecht .Obwohl die Band laut Angaben im Netz nun schon seit 1991 aktiv ist ,hat man es aber bisher Veröffentlichungstechnisch noch nicht allzu weit gebracht .Dabei ist bei denen durchaus ein Potential erkennbar ,zumindestens was die hier gebotenen 3 Songs betrifft .Obwohl man nun recht eindeutig in Richtung Thrash alter Schule tendiert ,bringen die dennoch so ein gewisses Maß an Eigenständigkeit mit ins Geschehen ein und lassen auch ganz leichte Death Metal Einschläge  nicht vermissen . Insbesondere bei den Riffs und den hier und da mal auftretenden nen kurzen Solis ,lassen sich sofort Vergleiche zu „Dismember“ oder auch „Obituary“ ziehen .Hierbei ist man aber nun nicht wirklich so zugange ,das man ein wahres Feuerwerk entfacht .Ne ,da geht’s schon eher mehr im Midtempobereich zur Sache ,wobei diverse Songabschnitte auch mal eher etwas schleppende präsentiert werden . Eher seltener bricht man auch mal etwas fetter  aus dem sonst eher etwas „gemütlicheren“ Soundgefüge aus, was hierbei wohl aber eher auch nicht wirklich reichen dürfte ,dass man die Haarpacht mal in ne rotierende Bewegung versetzen könnte .Eigentlich echt schade ,denn neben dem durchaus gelungenem Songaufbau , recht vielfältiger und vielseitiger Gitarrenarbeit , macht sich auch die „schön“ heisere ,leicht keifende Stimmlage hier richtig gut .Einzig allein das Schlagzeug klingt leider dann doch eher etwas lahmer und will nicht so richtig dafür sorgen ,dass die Songs mit nem echten Druck auf einen herniedergehen .Kontaktadressen  ,woher ihr das Teil heute noch beziehen könnt ,finde ich trotz aller Bemühungen nicht mehr .Vielleicht habt ihr ja da mehr Glück ! ( LEO )
                                                                                                   HAMMER      DISTRESSED TO MARROW – “ LA VIOLENCIA”
Fleißig sind die vier Jungs aus Karlsruhe auf jeden Fall .Mit ziemlich gleichbleibender Beständigkeit bringen die gut alle zwei Jahre neues musikalisches Futter auf den Markt ,welches ,so wie ich es nach dem ersten Durchlauf einschätze ,Euch da draußen durchaus verdammt gut munden sollte .Nachdem man nun 2016 bereits mit „Half a spine“ schon ein sehr beachtliches Zeichen setzten konnte ,ne ganze Menge Lob einfahren durfte ,legt man nun doch ,etwas schneller wie sonst ,schon wieder neues Material nach .Und mit ihrem nun bereits fünften Album behält man seinen fest eigeschlagenen Weg bei .Mit ne  Überlängenspielzeit von knapp 70 min . ,zelebriert man fast schon, in den vorliegenden 7 Stücken, seine eigene Vorstellung von ner Death/Doom Mucke . Obwohl es ja nun gerade in diesem musikalischen Bereich alles andere als leicht ist ,aus einem festen, vorgegebenen Songstrukturansatz auszubrechen ,gelingt es denen auf recht beeindruckender Weise ,doch schon einiges an eignen Ansätzen mit einzubringen .Richtig tiefdunkel betreten die Jungs teils sehr bedrohlich anmutende Pfade ,welche zwar nicht ins extrem schwerfällige und enorm langgezogene Doom Lager einzuordnen sind ,aber dennoch so ne richtig schön dahingleitenden Charakter mit sich bringen .Trotz des offensichtlichen eher langsameren ,teils fast schon genüsslich dahingleitendem Rhythmus ,kriegt man es dennoch hin ,die sehr langen Stücke, sowohl spieltechnisch wie auch rhythmisch recht variantenreich /variabel zu gestalten .Denn innerhalb jedes einzelnen Songs  passiert hier durchaus doch ne ganze Menge .Neben teils etwas länger einsetzenden melancholischen melodiösen Einschlägen, gibt’s hier aber auch immer mal so ein paar wirklich deftig heftige Blast Attacken .Dieser Wechsel wird hierbei insbesondere durch die doch recht einprägsamen  und vielfältigsten Gitarrenriffs bestens unterstützt .Die hierbei eingesetzten , teils etwas ausgeprägteren Gitarrensolis sorgen zusätzlich noch einmal für etwas frischen Wind . Auch der Einsatz von leichten Sprachsamples trägt noch einmal dazu bei ,dem gesamten Geschehen mehr Kreativität einzuhauchen . Obwohl das Geschehen am Mikrofon sich eher etwas gleichmäßig mit dunklem tiefem Ausdruck präsentiert ,wirkt‘s dennoch nicht wirklich monoton .Hat trotz seiner eher gleichbleibenden Charakters irgendwas ,was einen doch eher positiv stimmt .Anspieltip und für mich das Top Stück dieser Scheibe ist ohne Zweifel Song 4 „ „Right foot Killer“. Anfänglich nur mit Akustikgitarreneinsatz gestaltet ,was fast schon ein wenig folkloristisch anmutend ,entwickelt sich dieses Stück dann von Minute zu Minute immer besser . Trotz der anfänglich verhältnismäßig einfacheren Riffgestaltung geht dieser Song sofort in die Ohren und versprüht jede Menge Energie  .Auch die teils leicht progressiv wirkende Soligitarreneinsätze sorgen für enormen Aufschwung in diesem Stück und peppen dieses so richtig gut auf .Echt stark ! Ich bin jedenfalls mehr als positiv von dem neuen Machwerk der Karlsruher überrascht .Zwar reicht es noch nicht aus ,um in volle überschwängliche Begeisterungsstürme auszubrechen ,aber viel fehlt dafür nicht . Dennoch will ich hier mal ne ganz knappe HAMMER Marke verteilen . Starkes Teil ,welches ohne jeden Zweifel auch so einigen von euch da draußen verdammt gut gefallen wird ,zumal ihr für den Minipreis von 10€  (+Porto) echt verdammt viel geboten bekommt . ( LEO )
https://www.facebook.com/Distressed-to-Marrow-210849182295530/
www.distressedtomarrow.com
                                                                                                      ASMODEUS – “ BLASPHEMOUS US NIGHT”
Manche Veröffentlichungen scheinen ja nun wirklich so dermaßen undergroundig zu sein ,so dass man nicht mal im world wide web irgendwelche großartigen Informationen darüber finden kann .Deshalb erst mal nur soviel . Der Zwei Mann Trupp aus Malaysia hat hier  6 Tracks ( sollten Liveaufnahmen von 2015 sein ) auf den Silberling gebracht ,welcher auf 111 Hand nummerierte Kopien limitiert ist . Das hört man es denen dann auch Klangmäßig recht stark an ,da die Qualität nun mal nicht vom feinsten ist . Gut ,jetzt kann man sagen ,dass ist Underground pur und sollte von daher auch nen bissel räudig/roh klingen .Aber was sich hier anfangs präsentiert ,klingt wie nen wüstere zusammengedresche ,bei dem fast nur das Schlagwerk und der Gesang klar zu erkennen ist .Aber was irgendwelche Gitarren betrifft ,musst du wirklich öfters schon genau hinhören ,um deren Spielweise über weite Strecken abchecken zu können .Black Metal ist’s ,das kann man schon erkennen .Mies und dreckig präsentiert sich das ganze Geschehen dann auch durchaus ,wobei bei den wenigen mir vorliegenden Infos ,auch mal der Vergleich zu „Marduk“ gefallen ist .Nun gut ,vom Style her könnte das ja durchaus noch passen ,aber was die Songstruktur ,das Rhythmusgefühl oder sogar spielerische Fähigkeiten hingegen betrifft ,reichen die da nicht mal annähernd ran .Gerade die Gitarresolis klingen hierbei nicht wirklich so ,als ob die “ausgereift” wären .Ist schon Phasenweise ganz schön holprig ,was man hier ans Tageslichtbefördert .Die Drumarbeit hingegen ist ja durchaus voll o.k ,auch wenn das hier alles mehr als blechern klingt und überhaupt keinen Druck aufbauen kann .Liegt aber nun ohne Zweifel hauptsächlich an der Aufnahmequalität . Gesanglich ist’s hier echt ziemlich heftig was man so von sich gibt .Dabei lässt sich deren Style aber nicht wirklich definieren .Irgendwie ne Mixtur aus quäkendem ,keifendem Ausdruck ,welcher echt verdammt schräg klingt und auch ganz schön an den Nerven zerrt .Gut ,ganz so schlecht will ich das hier Gebotene nun auch nicht machen. Vereinzelt gibt‘s auch hier mal nen paar richtig positivere Momente ,in welchen man durchaus mal an den Gitarren ne recht gute Leistung zeigt und die vor allem auch mal klar zuordnen/darstellen kann . Bei dem einen oder anderen Titel auf diesem Silberling ist aber durchaus beim Songaufbau  immer wieder nen richtig guter Ansatz zu erkennen ,wobei man dann auch streckenweise mal seine Fähigkeiten an den Instrumenten bedeutend besser unter Beweis stellen kann .Alles in allem wirkt das gesamte Geschehen auf mich eher etwas wüst und chaotisch .Denke aber schon ,dass es da draußen genügend Leute gibt ,die solchen rohen ,ungeschliffenen Sound verehren und damit weitaus mehr anfangen können als ich . ( LEO )
Kimar Records     kimar696@gmail.com