AKTUELLE REVIEWS

                                                                                                      TOUGH RIFFS MAGAZINE # 1 / #2 ( A4  englisch )
Hier jetzt mal zwei ältere Ausgaben dies französischen Hochglanzmagazines ,welche mittlerweile wohl schon bei der Ausgabe Nummero 5 angelangt sein sollte .Ein bissel erstaunt bin ich jetzt aber vor allem ,dass ich dieses Teil nach all den Jahren ,in welchen man Szene mäßig doch schon aktiv ist ,absolut noch nicht abgecheckt habe .Denn ,wenn man mal näher nachforscht ,hat gerade dieses Zine einen enorm breiten Leserkreis ,und das sogar international . Verwundern tut mich das allerdings überhaupt nicht ,denn was man hier geboten kriegt , ist echt verdammt fett und sowohl inhaltlich wie auch Layout technisch absolut ansprechend .Wo fangen wir denn hier nun am besten an … ! Musikalisch setzt sich dieses Mag in erster Linie mit eher extremeren Hörstoff auseinander  ,welcher ganz eindeutig auf die Death Metal/Grindcore Gemeinde zielt und bei denen sicherlich auch mehr als verdammt gut ankommen wird . Vereinzelt schleichen sich aber auch mal nen paar eher thrashige Vertreter mit ein .Texte und Bildmaterial sind hierbei echt ziemlich groß gehalten ,so dass man abolut keine Probleme haben dürfte , die Hefte auch bei Schummerlicht duchzuackern .Teilweise find ich zwar gerade die Bildpräsens doch zu überzogen ,was aber den Gesamteindruck nun überhaupt nicht schmälert .Die Mixtur aus schwarz/weiß und farbigen Darstellungen macht sich hierbei auch alles andere als schlecht ,und ist mir so bisher auch noch nirgendwo anders untergekommen . Insgesamt ist’s jedenfalls alles gut und übersichtlich layoutet  ,auch wenn man eventuell teilweise den Eindruck hat ,dass hier doch zu viel des Guten mit reingepackt wurde .Das ist aber nun mal reine Ansichtssache .Interview technisch hingegen gibt’s hier nun wirklich nichts auszusetzen. Da reißt man sich schon verdammt den Arsch auf ,um die Gesprächsrunden innovativ und abwechslungsreich zu gestalten – keine Frage .Wer jetzt allerdings erwarten sollte ,dass hier inhaltlich noch mehr geboten wird ,dem wird dann doch eher etwas die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stehen .Denn außer Interviews ,gibt’s hier nix anderes zu entdecken .Weder Reviews ,Liveberichte ,Specials oder sonst was anderes ,was sich mit der Thematik Metal /Szene auseinandersetzt , hat hier seinen Weg rein gefunden .Ist zwar so gesehen recht einmalig und untypisch im Mag/Fanzinebereich , aber für mich doch irgendwie komisch .In meinen Augen gehört so etwas einfach mit rein . Aber egal ,allen Anschein nach macht das Fehlen solcher Beiträge ja nun nicht wirklich jemanden Kopfzerbrechen .Trotz dieses kleinen Mankos muss das Teil Euch da draußen ganz einfach empfohlen werden ,um Euren extremen musikalischen Horizont noch um einiges erweitern zu können .
( LEO )
TOUGH RIFFS MAGAZINE # 1   48 Seiten   Interviews :  Skinless, Protector, Brutality, Grave, Dead Infection, Profanity, Internal Bleeding, Ton, Fulgora, Defeated Sanity, Internal Suffering…….
TOUGH RIFFS MAGAZINE # 2    48 Seiten  Interviews: Blood, Kraanium, Nervous Impulse, Morgue,  Master, Misery Index, Pestilence, Malignancy, Morta Skuld, Dehuman
6,50 Euro in Germany or 8,00 Euro worldwide
https://www.facebook.com/toughriffs/     http://toughriffs.weebly.com     https://schattenmanns.wordpress.com/     witchcraftmag@gmx.de
 
                                                                                            KRACHMANIFEST 2 ( A4 deutsch )
Meine Fresse ,sind die beiden Katja & Rayk schon wieder mit ner neuen Ausgabe am Start . Die scheinen ja so richtig „Blut geleckt“ zu haben ,um Euch da draußen erneut mit all ihren musikalischen „Abartigkeiten“ beglücken zu können . Nachdem die Erstausgabe ja nun wirklich gut bei Euch da draußen angekommen ist ,gibt’s jetzt gleich wieder nen fetten 92 seitigen Nachschlag im Schwarz weiß gedrucktem Format . Natürlich macht man auch mit der aktuellen Ausgabe seinem Namen KRACHMANIFEST wieder alle Ehre und präsentiert Euch musikalischen Unterhaltungsstoff der derberen Sorte .Hauptaugenmerk hierbei liegt natürlich auf die Kategorien Death/Grind  ,wobei sich aber auch hier diesmal mit „Hermann“ ne deutsche Black Metal eingeschlichen hat . Aber wer die beiden persönlich kennt ,weiß ja nun ,dass deren Musikgeschmack ,trotz eindeutiger Favoritenstellungen ,dennoch durchaus variabel ist . Fast schon verpflichtend ,wühlt man sich hierbei bei der Bandauswahl vorzugsweise durch tiefere Undergroundregionen ,und lässt die dann wirklich enorm ausführlich zu Worte kommen .Und gerade in der Interviewführung liegt dann auch nen ganz große Stärke des Zines ,denn hier kann man bedeutend mehr in Erfahrung bringen ,als wie man es sonst von der breiten Masse der Fanzineveröffentlichungen gewohnt ist .Da merkt man wirklich fast immer  ,wie intensiv und tiefgründig man bei seiner Fragenaufstellung recherchiert hat und dabei ne ganze Menge an eignen Erfahrungen/Wissen mit einbringt . Top ,davor kann man nur den Hut ziehen ! Das die beiden nun in Sachen „Szene“ nicht nur zu Hause vor den Mediengeräten sitzen sondern ihren Arsch desöfteren auch mal anheben ,um auch am Liveleben teilzunehmen ,wird hier mit den mehr als ausführlichen und auch sehr persönlichen Konzertberichten vom “ Braincrusher Festival“,“ Grind The Nazi Scum“, „Metal Ov Death“ oder vom „ In Flammen Open Air“, klar gemacht .Gerade auch bei diesen Berichten merkt man mehr als eindeutig ,mit wieviel Überzeugung ,Enthusiasmus und vor allem auch Spaß man seit Jahren unterwegs ist und sich dort auch sichtlich wohl fühlt . Die fette und sehr ausführliche Reviewabteilung bietet diesmal bedeutend mehr an Material ,welches man Euch näher bringen will .Im Gegensatz zur ersten Ausgabe – zumindestens würde ich das mal behaupten  - werden hier diesmal nicht zum größten Teil Tonträger besprochen , welches man sich selbst zugelegt hat ,sondern auch ne ganze Menge an diversem Promostoff abgehandelt .Kann ich mich natürlich auch täuschen und die beiden sind in den letzten Monaten wirklich in einem wahren Kaufrausch verfallen !Wie auch immer ,die Masse der Veröffentlichungen kommt hierbei jedenfalls richtig gut weg und nur ganz gelegentlich verpasst man mal jemanden so nen richtigen „Arschtritt“ !  Auf jeden Fall könnt ihr hier so einiges finden ,was ohne Zweifel ne richtige Bereicherung für Eure Sammlung darstellen wird .Was gibt es noch zum aktuellen Stand der Dinge bei „Krachmanifest „ zu sagen .Layout technisch wieder voll gelungen und nur mit dem nötigsten Bildmaterial versehen ,hat man auch mit der Bandauswahl wieder ein verdammt gutes Händchen bewiesen .( Age of Woe (Death/Sludge, Schweden), Bolesno Grinje (Grindcore, Kroatien), Demored (Death Metal, Deutschland), Embalming Theatre (Grindcore, Schweiz), Incarceration (Death Metal, Deutschland), Kriegszittern (Death Metal, Deutschland), Miasmal Sabbath (Death Metal, Griechenland), Nasmörk (Grindcore, Deutschland), Six-Score (Grindcore, Österreich), Territion (Death/Grind, Deutschland) und zusätzlich mit dem Grindcore-Konzertveranstalter „D.I.Die Booking“ nen zusätzliches Schmackel mit reingebracht . Deren sehr persönlicher, ehrlicher und unterhaltsamer Schreibstil sorgt dann noch einmal mehr dafür ,dass man dieses Heft förmlich „verschlingt „ .Mit Gerste vom ehemaligen CAMPAIGN FOR MUSICAL DESTRUCTION FANZINE  konnte man dann wohl auch noch nen Mitschreiberling rekrutieren , welcher mit seinem Schreistil noch einmal mehr für Abwechslung und Auflockerung sorgt .Felsenfest steht ,das man hier zu jedem Zeitpunkt mehr als eindeutig merkt ,mit wieviel Herz ,Seele, Wissen und Enthusiasmus man auch die aktuelle Ausgabe ausgearbeitet hat und man wirklich weiß ,wovon man spricht .Viel besser geht es auf keinen Fall ! Von daher sei euch dringendst angeraten ,die 3,50 Euro plus Versand ( ups ,gab‘s schon ne Preiserhöhung – die letzte Ausgabe lag ja noch bei 3€ + P./V.) so schnell wie möglich in Richtung Nürtingen abzuschicken .Ohne jeden Zweifel gehört das „Krachmanifest“ jetzt bereits jetzt schon zu einem der wenigen Zines , die so etwas wie Kultcharakter haben werden/sollten und die „Szene“ enorm bereichern . 
( LEO )    krachmanifest@gmx.net
 
                                                                                                  SNOWFALL # 7 (A5 deutsch )
Überraschung pur! Erst hatte der Sint nen Plan gefasst ,seine Tätigkeit als Schreiberling auf „Eis zu legen“ und nun ist er schon wieder mit ner neuen Ausgabe am Start . Ist wohl doch nicht so einfach ,alles hinzuschmeißen ,wenn man Jahrelang seine Zeit, seine Energie und seine Kohle in so ein Heft gesteckt hat ,dies dann doch abrupt abzubrechen .Im knall gelben Einband gestaltet ,trägt er auch hier wieder auf gut 80 Seiten so alles zusammen ,was für ihn wichtig erscheint .Und schon der Untertitel des Heftes „ DENKHEFT FÜR MISANTROPHISCHE ASTROPUNKS“ deutet darauf hin ,dass man hier inhaltlich bedeutend mehr als nur musikalische Unterhaltung vorfinden wird und man doch mehr Augenmerk auf anderweitige Themen legen könnte/würde .Und leider ist es dann auch so ,wie man schon vermutet hat .Gut ,musikalisch gibt’s hier dennoch gut was abzuchecken ,wobei sich die Gesprächsrunden mit den Crusty’s von „Instinct of Survival“ ,den Crust/Grindern “Tacheless” und den Black/Thrasher von “Desaster” durchaus recht interessant gestalten. Insbesondere das Intie mit dem Fanzine/Label “Schreikrampf”  macht sich hier richtig gut .Das natürlich hier auch diverse Reviews von Tonträger – und Printveröffentlichungen mit reingehören ,ist ja fast schon logisch . Das war es aber dann auch schon von Themen ,welche mich hier wirklich ansprechen oder enorm interessieren .Denn der restliche Inhalt befasst sich dann mit allen möglichen Themen ,welche zwar sicherlich mehr als informativ und aufklärerisch sind ,aber meiner Meinung nach ganz einfach nicht in so ne Lektüre gehören . Zwar ist es wirklich als sehr positiv anzusehen ,dass sich insbesondere “ junger Leute“ übers Weltgeschehen auch mal nen Kopf machen und dahingehend auch ne eigene ,feste und von den Medien unbeeinflusste Meinung machen ,aber wenn man da streckenweise mit dem erhobenen Zeigefinger dasteht ,passt das irgendwie nicht wirklich .Wenn ich an solchen Themen wie  Tierschutz, Religion ,Politik oder Sterbehilfe/Suizid  interessiert  bin/wäre ,lege ich mir  ne Veröffentlichung zu ,welche sich intensivst nur mit solchen Sachen auseinandersetzt .In so nem Zine wie das „Snowfall“ brauche ich definitiv so etwas nicht ! Von daher ist es dann auch wirklich so ,dass ich diesmal eher schnell durch bin mit dem Heft ,da fast die Hälfte des Inhalts Themen anspricht ,welche ich hier an der Stelle ganz einfach nicht brauche .Wer mir jetzt „kleingeistiges „ oder „kleinkariertes „ Denken vorwerfen will, soll‘s halt machen. Das alltäglich Leben ist auch so schon beschissen und schwer genug ,da muss ich mich nicht auch noch in der wenigen Zeit ,welche man für sich und seine persönliche Lebensgestaltung übrig hat ,mit den ganzen Weltproblemen auseinandersetzten .Wer sich dennoch sowohl musikalisch ,gesellschaftlich und politisch in seiner Freizeit weiterbilden will ,kriegt hier genau den richtigen Lesestoff geboten . Für 1,50 € wird die kleine Lektüre dann umgehen in eurem Briefkasten landen . ( LEO )
Snowfall-zine@gmx.de
 
                                                                                                          FROM BEYOND THE DEATHBED #6  ( A 4 deutsch )
Ipp ist ja mit seinem Fanzine immer wieder für ne Überraschung gut .Wobei man dem Heft eigentlich schon eher einen Magazincharakter zusprechen möchte .Es einfach nur als Fanzine zu bezeichnen ,wäre da viel zu leicht und dann doch irgendwie nicht ganz passend .Auch bei der aktuellen Ausgabe kommt seine Kreativität und sein Einfallsreichtum wieder top zur Geltung .Erste Überraschung ist hier auf jeden Fall schon mal das A 4 Format und die Gestaltung des Umschlags .Wer kommt denn man bloß auf so ne Idee ( reingerissenes Loch auf der Coverseite ,hinter dem der Name prangt ) .Eh man ,der Typ hat echt Ideen – genial ! Nächste Überraschung ,hier aber leider im negativen Sinne, ist ,das dies hier die letzte Ausgabe ist und somit so etwas wie den krönenden Abschluss seiner Tätigkeit als Fanzine Herausgeber darstellt .Schade ,denn mit seiner Lektüre hat er echt verdammt nochmal die Szene ungemein positiv bereichert und ganz klar aufgezeigt ,was so alles Format technisch und Layout technisch geht ,bzw. überhaupt möglich ist .Hierbei fügt er Layout technisch Bildmaterial und Text in einer Form zusammen ,die schon verdammt ästhetisch und genial durchdacht wirkt . Nur gelegentlich werden hier mal  passende Bandlogos oder Bilder eingesetzt .Viel mehr liegt das Augenmerk der Gestaltung hierbei auf Friedhofsstatuen bzw. diverse Friedhofsimpressionen .Das kommt echt verdammt gut und wirkt niemals irgendwie überladen oder gar unpassend .Entgegen allen „Normen „ gibt es hier auch keine Seitenzahl ,sondern man unterteilt die einzelnen Inhalte alle samt in einzelne Kapitel .Habe ich so bisher auch noch nirgendwo gesehen ! Kommen wir mal zum inhaltlichen .Hier wird natürlich in keinster Weise auch nur ansatzweise mit irgendwelcher Massen kompatiblen Mucke bzw .Bands vorangeschritten .Da Ipp ja doch einen sehr anspruchsvollen und eignen Musikgeschmack hat ,bringt der uns hier nen ganzen Haufen an Musiker näher ,die wohl mal mehr ,mal weniger, als absolute Geheimtipps gehandelt werden dürften und eher nur wenigen aus der „Szene“ ein Begriff sein dürften .Zumindestens meinereins kennt von den hier vertretenen Bands wie „Atlantean Kodex“ , „Dautha“ ,“ Vircolac“, „Abythic“ „Undergang“, „Crom Dubh“, „Horns Of Damnation“, „Verheerer“, „ Tusen Ar Under Jord „ , „Altarage“ absolut niemanden . Komisch ! Aber gerade diese Tatsache ist es dann auch ,welche mich dann förmlich an dieses Heft fesselt und mich sicherlich demnächst auch mal wieder auf Erkundungstour gehen lässt . Richtig stark und äußerst interessant präsentiert sich die Gesprächsrunde mit dem Künstler Daniel Desecrator ,welcher mit seiner dunklen höllischen Kunst wohl auch schon diverse Covervorlagen geliefert hat .Bei allen Interviews weicht man weit ab von der „normalen“ Vorgehensweise und zeigt sich damit wirklich mehr als speziell . Da wird nicht nur einfach eine Fragenauflistung abgeschickt ,sondern über einen längeren Zeitraum miteinander kommuniziert .Dabei wird nicht nur das rein musikalische Geschehen abgehandelt ,sondern tief in die Lebenswelt der einzelnen Musiker eingetaucht .Man geht da echt schon enorm detailliert und tiefgründig zu Werke ohne jedoch irgendwie vom Wesentlichen abzugleiten . Für diese Form der Interviewführung sollte man ihm vielleicht mal nen Preis verleihen ! Natürlich beschränkt man sich inhaltlich nun nicht nur auf das musikalische ,sondern bietet mit den Artikeln „Totenleuchte“ und „Der Teufel ward gesehen auf unserer Erd“ auch noch einiges mehr ,um den Inhalt aufzulockern .Natürlich gib es hier auch ein paar kurze Abhandlungen über diverse Tonträger .So wie es aussieht ,sind dies aber „nur“ Scheiben ,welche es Ipp insbesondere angetan haben ,da deren Veröffentlichungsdaten von 2002 – 2016 reichen .Dennoch wird man bei den 18 Kurzbeschreibungen ohne Zweifel die eine oder andere finden ,welche unbedingt noch ihren Platz in der Sammlung finden sollte .Und leider war es das dann auch schon .Schade das uns Ipp nun in Zukunft nicht mehr mit seinem Schaffen beehren wird ,denn definitiv gehört das FROM BEYOND zu den kreativsten ,eigenständigsten und qualitativ hochwertigsten Veröffentlichungen ,welche ich jemals in den Händen gehalten habe . Super starkes Teil ! ( LEO )
frombeyondipp@gmx.de
 
                                                                                                          CALL FROM THE GRAVE # 1  ( A4 englisch )
Ha ,da bin ich ja nun mit dem abarbeiten doch irgendwie durcheinander gekommen .Hatte überhaupt nicht auf dem Schirm ,das auch die erste Ausgabe es kultigen Zines seinen Weg zu mir gefunden hatte .Wie die 2 Ausgabe, ist auch dieses Reprint wieder auf 200 Stück limitiert .Mit 64 Seiten bestückt ,unterscheidet sich die erste Ausgabe nun aber doch noch enorm von dem Nachfolger .Find ich persönlich aber durchaus besser gelungen, was man hier so zu Gesicht bekommt .Zum einen werden hier doch ein paar mehr Schriftarten verwendet ,die man alle samt auch ganz ohne Probleme entziffern kann .Für mich schon mal nen ganz großer Pluspunkt .Und auch mit dem Layout kann man dann nochmals ein paar zusätzliche Pluspunkte einfahren .Richtig geile Gestaltung mit Rahmen ,die so alle nen bissel nen kirchlichen/altertümlichen Aspekt haben .Obwohl man hier bereits auch auf Bandfotos ,Logos oder Cover verzichtet ,gelingt es ,durch diverses anderes Bildmaterial ,hier nen verdammt positiven Gesamteindruck entstehen zu lassen .Zwar wurde auch bei der ersten Ausgabe nun ebenfalls eher etwas großzügiger mit dem vorhanden Platz gearbeitet ,aber ganz so extrem große Leerstellen wie bei der Nr. 2 findet man hier nicht .Zwar sind die letzten beiden A 4 Seiten bei mir schneeweiß ,aber ich denke mal ,das war wohl eher ein Druck/Kopierfehler ! Jetzt aber mal zu Wesentlichen ,dem Inhalt .Und hier drückt dann auch ganz deutlich die Vorliebe zu dunklen ,schwarzen Klängen durch .Dabei gestalten sich die Gesprächsrunden durchaus sehr tiefgründig und verfallen kaum mal in so nen 08/15 Gelaber .Da steckt schon einiges an Kreativität und Szenekenntniss dahinter ! Wer nun in die tiefen Abgründe schwarzmetallischer Musik eintauchen will ,kann sich auf Interviews mit “Necros Christos”,” Watain”, “Proselytism Rec.”,” Inquisition”,” mgla”, “Grfitegard”, “Alcest”,” The Sinister Flame” , “The Aina Offensive” … freuen .Nen paar wenige Reviews gibt’s dann hier natürlich auch noch zu finden ,ebenso wie zwei weitere Beiträge ,welche ich aber auf Grund meines beschissenen Englisch nicht wirklich deuten kann .Auf jeden Fall kommt diese Lektüre mehr als stark rüber  ,auch wenn der Preis hierfür sicherlich im ersten Moment auch wieder eher etwas schwer zu verdauen ist .6,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for one issue or 12,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for both issues. ( LEO )
Schattenmann Publishings       https://schattenmanns.wordpress.com/   witchcraftmag@gmx.de    http://callfromthegrave.blogspot.de/
 
                                                                                                          REST IN PAIN # 2 ( A4 englisch )
Eigentlich will ich ja nun nicht am laufenden Band mit dem Begriff „KULT” um mich werfen .Aber wenn man halt schon seit gut 30 Jahren durch die Metalszene düst ,gibt’s halt doch so einiges an diversem Material ,welches sich in den grauen Zellen so richtig festgesetzt hat. Und dazu gehört nun mal auch dieses polnische Zine ,welches seinen Ursprung so in der Drehe 2013 hat und nun noch einmal als Reprint neu herausgebracht wurde ,da wohl die original Ausgabe recht schnell vergriffen war .Und wenn man sich nun endlich mal dieses Teil zu Gemüte führen kann ,wundert es einen dann auch kaum ,dass die Nachfrage danach wohl recht groß gewesen sein muss .Denn die 150 Seiten  haben‘s verdammt in sich .Fast einmalig ist hier schon mal ,das  der gesamte Inhalt handschriftlich ist .Eh ,das macht richtig was her ,hat so nen richtig persönlichen Charakter und kommt für mich einfach nur sau geil rüber .Zwar ist es nicht immer ganz leicht ,die Schrift vollkommen zu entziffern ,aber mit nen bissel Mühe kriegt man das auf jeden Fall hin .Zum Glück ist das alles auch nicht in zu kleiner Schrift hier dargeboten .Noch cooler und so richtig old school mäßig geht’s hier mit dem Layout zur Sache . Sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten ,seien es Rahmen ,Bilder und selbst die Bandnamen ,wurden hier selbst entworfen bzw .gestaltet .Irgendwelche original Bilder ,seien es Bandfotos oder Cover findet man nur ganz gelegentlich mal wieder .Das Alles ist so top mäßig zusammengesetzt worden ,so dass man wirklich auf jeder neuen Seite immer wieder was entdecken kann ,das einem beim ersten kurzen anchecken überhaupt nicht ins Auge gefallen ist .Einfach nur genial ! Inhaltsmäßig tauch man natürlich ganz ganz tief in die dunklen und verborgenden  Undergroundregionen ein .Auch nur den kleinsten Ansatz von irgendwelchem modernen ,trendigem Zeugs sucht man hier total vergebens .Gespickt mit massenweisen Interviews ,die alle samt echt richtig ausführlich ausfallen ,wird hier mit 100%‘tigetr Sicherheit jeder „echte“ Metaller was finden ,was sein Interesse wecken wird. Neben einem recht ausführlichen “Bulgarian Scene Report” ,einigen Reviews und diversen Kurzvorstellungen ( „Apocalyptic Rites Zine“, „Burning Abyss Zine“, „Incarnated“, „Nekkrofukk“, „Vaginalluftwaffe Zine „….) liegt hier aber nun das Hauptaugenmerk ganz eindeutig auf den Interviews .Durchgezählt habe ich die nun nicht ,sind aber echt ne verdammte Menge. Da werdet ihr an den Gesprächsrunden mit „Dark Fury”, „Freezing Blood” , „Iron Hammer Zine” ,“ Profanity Angel” , „Rotten Age “, „Mortis Die „ , „ Aragon“ , „Conquest Icon“, „ Nazghor“ , „ Manzer „…………. zeitlich ganz schön zu kauen haben .Da müsst ihr schon so einiges eurer wertvollen Zeit investieren ,um Euch das gesamte Heft intensiv reinziehen zu können .Zwar kann man das Zine nun auch nicht wirklich als nen Schnäppchen bezeichnen - 8,50 Euro (postpaid) Germany oder 10,- Euro (postpaid, via airmail) worldwide – aber dennoch ist hier jeder einzelne Cent wirklich gut angelegt .Da ich hier auch mal stark annehme ,das dieses Reprint sicherlich auch wieder limitiert ist ,sollte ihr mit ner Bestellung nicht all zu lange warten . ( LEO )
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                                                                                                           CALL FROM THE GRAVE # 2 ( A4 englisch )
2014/2015 bereits erschienen ,gibt’s jetzt noch einmal Nachauflage dieses Zines ,welches wohl in der Szene so etwas wie nen Kultstatus erreicht haben muss .Warum sonst sollte man noch einmal ne Nachauflage herausbringen ?Kultig ist es auf jeden Fall schon einmal ,da man hier wirklich nur eine einzige Schriftart verwendet ,was ja sonst nun nicht gerade super typisch im Fanzinebereich ist . Zwar gestaltet sich das Lesen mit dieser Schriftform ( könnte man am ehesten noch als altdeutsch erklären ) recht schwierig ,aber mit nen bissel Mühe sollte das dennoch klappen ,da man doch eine recht große Schrittgröße gewählt hat ! Zweiter kultiger Faktor ist sicherlich auch ,dass man hier fast komplett auf Gestaltung mit Bildmaterial verzichtet .Nix mit Cover ,Bandfotos ,Logos ,Flyer etc . sondern nur ganz dezent eingesetzte s./w. Zeichnungen ,welche sich teilweise sogar wiederholen .Schon sehr außergewöhnlich , aber in dieser Form dennoch echt  ansprechend .Teilweise geht man hier recht großzügig mit dem vorhandenen Platz um ,wobei es stellenweise sogar recht große Leerstellen gibt .Inhaltlich wird es dann noch kultiger ,da selbst meinereins ,der nur seit mehr als 30 Jahren durch die Szene stampft ,bis auf „In Solitude“ absolut niemanden weiter kenne .Oder kennt jemand von Euch folgende  Bands / Projekte /Leute…. Cultes Des Ghoules, Hetroertzen, In Solitude, Rome, The Mountain Goats, Vemod, Denis Forkas…??  Mir sind die jedenfalls absolut kein Begriff . Inhaltlich gehen die Interviews dann echt verdammt in die Tiefe ,wobei es allerdings eher etwas schade ist ,das die Befragten sich in ihren Antworten eher dann doch etwas kurzweiliger präsentieren .Neben dem „Nidrosian Black Mass IV“ findet man auf den gut 80 Seiten dann sogar noch nen paar Reviews . Insgesamt gesehen geht das CLALL FROM THE GRAVE voll in Richtung unkommerziellen  Black Metal und wird bzw .kann auch heute noch vollkommen überzeugen .Ohne jeden Zweifel ist dieses Fanzine schon als nen kleines Kunstwerk zu bezeichnen ,welches trotz minimalster Kreativität beim Layouten ,enorm gut rüberkommt und auch inhaltlich heutzutage immer noch voll punkten kann .Ganz preiswerte ist das Teil zwar nicht ,aber dennoch eine echt lohnenswerte Investition .Wenn ich es jetzt nicht völlig falsch deute ,ist die Nachauflage auf nur 200 Stück limitiert .Da heißt es für Euch natürlich ,sich echt ranhalten ,um noch so nen Teil zu ergattern .Price is 6,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for one issue or 12,- Euro + 1,45 Euro (Germany) / 3,45 Euro postage (world) for both issues. ( LEO )
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                                                                                                             CIONGS # 2 ( A4 litauisch ?)
Zwar freut es einen immer wieder ,wenn man auch international gesehen ,immer mal wieder neuen ,aktuellen Lesestoff in die Hände kriegt .Wenn’s allerdings ,wie hier ,in der Landesspreche litauisch zur Sache geht ,gestaltet es sich doch echt recht schwer ,irgendwie großartig was darüber zu verfassen .Mit dem Herausgeber Rolandas K. hat man ja nun schon etliche Jahre Kontakt ,da er in erster Linie seine redaktionellen Fähigkeiten mit dem DIOVIM Zine unter Beweis stellt ,welches ja nun schon desöfteren hier bei uns vorgestellt wurde . Im Großen und Ganzen knüpft nun diese Veröffentlichung auch genau an diesem Zine an . Wobei man vielleicht nicht unbedingt dieser 15 Seiten als nen Fanzine bezeichnen kann ,sondern vielmehr als ne Art Newsletter ansehen sollt . Der ist allerdings proppe voll mit Interviews gepackt ,welche zwar nicht unbedingt immer super ausgiebig geführt werden ,aber sicherlich doch einiges an Infos enthalten sollte ,welche dem Leser die Bands dann doch etwas näher bringen .Trend ,Kommerz oder irgendwelchen modernen  Scheiß an Mucke findet man hier nun absolut nicht .Knietief scheint der Typ hier durch den modrigen Undergroundsumpf zu waten ,wobei der sich dann auch nicht wirklich festlegt ,welche musikalische Sparte nun vordergründig in Augenschein genommen werden soll .Ne ,da gibt’s schon für die unterschiedlichsten musikalischen Geschmäckern was zu entdecken .Das reicht von Black -,Thrash - ,Death-,Gore Metal bis hin zu Rock’n Roll der Marke „Motörhead“ .Dabei beackert man durchaus den internationalen Metalacker und legt sich nicht nur regional fest .Wie auch bei seinem „Hauptzine“ dem DIOVIM gibt’s auch hier ne Seite mit Filmbesprechungen .Alles in allem gut old scholl mäßig ,ansprechend layoutet , ist das Teil ohne Zweifel doch schon verdammt gut geworden .Auch wenn’s sicherlich da draußen die wenigsten geben wird ,welche der litauischen Sprache mächtig sind ,sollte man es ,wenn’s mal irgendwo auftaucht/rumliegt ,einfach mal einsacken und durchackern .Preismäßig habe ich da keinen Plan .Am besten ganz einfach mal nachhaken und dann entscheiden ,in wieweit ihr da eure Kohle investieren wollt .Ach ,bevor man es noch völlig vergisst ,hier mal noch nen paar Bands ,welche sich hier zu ner Gesprächsrunde zusammen gefunden haben : “Marble Carrion” ,”Death Chaos” ,”Sisyphean Rage” ,”Hammr”,”Sathaxia”, “Verthebral”, “Xettia”…. ( LEO )
Rolandas K.  P.O.Box 6   Laisves 38   Mazeikiai 89223  Lithuania    diovim@mail.ru     zinas@hotmail.lt
 
                                                                            ELYSIUM III - MAGAZIN FÜR DOOM & GLOOM  ( A4 deutsch )
Doom & eher schwermütiger angehauchte Mucke steht bei mir nicht unbedingt an oberster Stelle ,wenn es um meinen Musikgeschmack geht .Von daher ist man in Sachen Printveröffentlichungen in diesem musikalischen Bereich auch so gut wie unbeleckt. Aber soweit wie das unsereins nun einschätzen kann ,ist das ELYSIUM hier in Germany wohl so ziemlich das Einzige ,welches sich mit dieser musikalischen „Subkultur“ so intensiv auseinandersetzt .Und das ist dann sicherlich auch schon mal nen ganz positiver Punkt ,um das Teil unbedingt weiter empfehlen zu müssen .Das wohl auf 222 handschriftlich nummerierte Exemplare limitierte Heftchen hat auf seinen knapp 90 Seiten so ziemlich alles zu bieten ,was Anhänger dieser Ausrichtungen komplett ansprechen wird und auch kann .Natürlich gib es hier dementsprechend auch Reviews zu entdecken ,welche allerdings hier nur nen ganz kleinen Platz einnehmen ( nur 1 Seite ) ,aber dennoch verdammt ausführlich besprochen werden . Das Hauptaugenmerk legt bei diesem Zine ganz eindeutig auf der Präsentation von Bands .Und hier hat man echt verdammt viel zusammen getragen ,wobei die Interviews selbst enorm lang und sehr intensiv ausgefallen sind .Auch wenn man hier „nur“ im typischem Fragen & Antwort Schema vorangeht ,haben die Gesprächsrunden enorm Tiefgang und dringen ganz tief in die Gedankenwelten der Bands ein .Echt klasse ,was da so alles ausgegraben wird !Hierbei präsentiert man dann auch eine mehr als gesunde Mischung aus doch schon verdammt bekannten Acts wie „Primordial“ ,“ Dawn of Winter“ ,“ Cross Vault“, „Mirror of Deception“,“ Solstice“ oder auch „Tenhi“ ,deren Veröffentlichungen selbst meinereins teilweise verdammt angemacht hatten .Im Gegensatz dazu gib es aber auch jede Menge an Acts zu entdecken ,welche sich sicherlich noch eher in den etwas tieferen Regionen der Musikszene bewegen .Zumindestens sind Bands wie „Bathsheba“ ,“ Ironsword“ ,“ Northwinds “ ,” Orne “ …. für mich absolut kein Begriff .Insgesamt sind es wohl hier gut 20 Bandvertreter geworden ,welche sich zu Wort melden .Aber um den Inhalt nicht nur hierauf zu beschränken ,beleuchtet man ebenfalls noch diverse Supporter der Szene . Echt interessant und begeisterungsfähig ,präsentieren sich hier dann noch der „Circle of Tyrants e.V „ und der „Seeds of Doom“ Radiosender .Echt lesenswert und tiefgründig zeigt sich auch die hier verfasste Rubrik „ Das Tote Buch. Vom Vergessen in der Bibliothek „ .Für all diejenigen ,die meinen ,sich in dieser musikalischen Sparte absolut auszukennen, gibt’s dann noch nen „Großes Doom Metal Kreuzworträtsel „ ,bei welchem ihr dann mal wirklich bewiesen könnt ,in wie weit ihr nur rumlabern könnt oder wirklich tiefgründiges Wissen vorweist .Da das Heft nicht nur inhaltlich ,sondern auch Layout technisch überzeugt ,sollte es für die Anhängerschaaren des schwermütigeren Metals eigentlich absolut keinen Grund geben , 2 € + 1 € Porto (Deutschland) / 3,70 Porto (Ausland) ,nicht zu investieren .( LEO )
vandrare@gmx.net.
                                                                                            PROUD TO BE PUNK # 25 ( A5 deutsch )
Soweit wie ich das jetzt mitbekommen habe ,gehört das Zine hier in germany mittlerweile wohl mit zu einem der angesagtesten Printveröffentlichungen in der Szene ,welche sich mit Oi/Punk Mucke auseinandersetzt .Und wenn ich mir das Heftchen so reinziehe ,hat es diesen Stellenwert auch mehr als verdient .Optisch in Topform gebracht hat der Herausgeber Jan ( der übrigens Lehrer ist ! ) hier auf 79 Seiten nen Haufen an unterschiedlichsten Informationsgehalt zusammengetragen ,welcher sich nicht nur musikalisch sondern natürlich auch stark politisch präsent darstellt .In wieweit die hier interviewten Bands wie „RPG-7“ ,“ RASH“ oder “ Rost“ nun noch im tiefsten Underground verwurzelt sind oder auch nicht ,kann ich nun absolut nicht nachvollziehen .Da fehlt mir ganz einfach das Wissen .Auf jeden Fall sind die inhaltlich verdammt ansprechend .Neben dem Tourtagebuch von „One Step Ahead“ und dem Interview mit "Too Drunk To Watch Punkfilmfests Berlin" Macher Corny ,einigen Reviews , dem  "Sachsen-Szene-Report" ( Reviews zu Veröffentlichungen sächsischer Bands) ,nen paar Bandvorstellung  („Apatia No „ „Asselterror“ ) und „Historischer Hintergrund von Songtexten“ war‘s das dann aber in Hinsicht musikalischer Präsentationen .Der restliche Inhalt befasst sich dann im Wesentlichen mit politischen/gesellschaftlichen Themen ,welche durchaus sehr informativ, aussagekräftig  und interessant sind .( "Machnowschtschina - Die Geschichte einer anarchistischen Guerillaarmee in der Ukraine", um „Szenereport Spanien/ Baskenland“, Vereins „Bon Courage e. V.“)
Auch wenn mich nun mal Oi & Punk  so gut wie gar nicht musikalisch anmacht und mich diese Szene auch kam interessiert ,bliebt im Endeffekt dennoch so einiges an Informationen in meinem Hinterstübchen hängen .Im Endresultat ist das „PROUD TO BE PUNK“ eine wirklich lesenswerte Lektüre ,welche neben inhaltlicher Vielfalt unverkennbar auch so einiges an politischer Aufklärungsarbeit leistet .Wer sich neben Mucke auch politisch weiterbilden will , sollte sich nicht davor scheuen, die paar Euronen dafür auf den Tisch zu legen . (LEO )
jan.sobe@t-online.de
                                                                                        EXTREM LIEDERMACHING Nr.16 ( A5 deutsch )
Dass der Herausgeber dieses doch eher etwas außergewöhnlichen Zines nun sein Ding knallhart seit Jahren durchzieht ( man feiert wohl jetzt auch das 10 jährige Jubiläums ) ,ist schon mehr als beachtlich und ohne Zweifel auch verdammt lobenswert .Gerade in der heutigen digitalen Zeit gibt‘s ja nun mal immer mehr Printmedien ,welche früher oder später doch aufgeben und sich zurück ziehen .Der Dirk ist aber nun absolut kein Typ ,der so schnell aufgibt und auch nicht aufgeben wird .Schließlich zählt das EXTREM LIEDERMACHIUNG ZINE ja nun ohne Zweifel zu einem der wenigen Hefte ,welche Liedermacher(inen), Singer - Songwriter Kultur eine Plattform bieten. Und so hat er dann auch dieses Mal wieder ganze 46 Seiten zusammen getackert ,die neben Interviews mit „Klaus Adanschek“ , „Saphire „ , „Daniel Scholz“ oder “Matthias Binner“ auch noch ne ganze Menge an kurzweiligem Lesestoff beinhalten. In seinem ureigenen ,doch recht eigenwillig und teils chaotisch wirkendem Layout zusammen gebastelt ,werden Leute ,welche sich musikalisch in dieser Richtung bewegen ,durchaus so einiges finden ,was sie anmachen wird .Nen Sampler liegt dieser Ausgabe dann natürlich auch mal wieder bei .Für unsereins ist das alles  - sowohl das Heft selbst ,wie auch die CD - ehrlich gesagt ,nicht wirklich Das ,was man unbedingt abspeichern muss bzw . soll .Aber egal ,ziehe auf jeden Fall meinen Hut vor ihm und wünsche ihm auf jeden Fall auch für die nächsten 10 Jahre alles Gute !Wer knausrig ist und die „Portokosten“ scheut ,kann sich diese Ausgabe sowie den Sampler auch runterladen . ( LEO )
https://extrem-liedermaching.de.tl/       extremliedermaching@gmx.de
 
                                                                                            METAL GUARDIAN AUSGABE 10 ( deutsch )
Ups ,was ist denn mit dem „Metal Guardian“ passiert?  Eigentlich war man es ja gewohnt ,dieses Infoheftchen im A 5 Format in den Händen halten zu können . Jetzt ist man  aber größenmäßige geschrumpft und kommt in Taschenkalendermaßen daher .Na gut ,hat sicherlich seine Vorteile . Da man das Heft nun auf diversen Veranstaltungen kostenlos auslegt und verbreitet ,ist das natürlich richtig gut ,um sich das Ding dann gleich in die Arschtasche schieben zu können. Von daher haben die Jungs und Mädels wohl sicherlich bei der Auswahl dieses Formates eher sehr praktisch gedacht .Obwohl das nun so‘n Miniheft ist ,sind‘s dennoch fette 68 Seiten ( übrigens die dickste Ausgabe bisher ),die ihr durchackern könnt .Erstaunlich hierbei vor allem ,das die Schrittgröße nun nicht übertrieben klein gehalten wurde .Da lesen sich diverse Sachen in bekannten „Szenemagazinen „ bedeutend schlechter und schwieriger ! In erster Line befasst sich ja nun dieses Miniheft mit der regionalen Szene in Berlin/Brandenburg. Dem entsprechend hat man sich hier diesmal dann auch Bands wie “Swamp Conspiracy”,
“Succubus”,“ Bellgrave“,“ Skew Siskin“,“ Reactory“,“ Norkh“ und „Postmortem“ an Bord geholt und recht intensive Gesprächsrunden geführt ..Da ja nun aber in Sachen metallischen Livegeschehen in den Regionen viel los ist ,gibt’s auch was übers „Protzen Open Air“ ,“Headache Inside Festival „ , “Metal Keller Potsdam” und dem ” Nuke Club” zu erfahren .Anderweitige Unterstützer der Metalszene wie „Popper Fotografie“ , “Iron Shield Records” odere auch „MGH Guitars“ kommen hier auch zu Wort .Besonderes Augenmerk solltet ihr auf jeden Fall auf das Interview mit Jakob Kranz von „ Stahlwerk Radio“ legen ,da dies ja nun leider wohl auch Geschichte ist .Den Abschluss dieser wirklich informativen Lektüre bildet dann der Livebericht vom „Live Evil Festival „ in Berlin .Ich bin wirklich mehr als überrascht ,erstaunt und auch begeistert ,wie voll dieses kleine Heft mit Informationen gepackt wurde ohne dass das Teil in irgend einer Form überfüllt oder unübersichtlich wirkt .Sau starkes Teil , welches ihr ,wie gewohnt ,auch als PDF Datei Download in Eure heimischen vier Wände holen könnt . ( LEO )
https://www.metalguardian.de/        https://www.facebook.com/MetalGuardian
 
                                                                                  HERMYTH FANZINE – CHAPTOR 8 ( A5 englisch/malaysisch )
Ich find’s Schweine geil ,dass es in der internationalen Szene immer noch genug Leute gibt ,die ihr Ding knallhart durchziehen und sich vor allem so richtig schön Underground mäßig vorwärts bewegen .Mittlerweile steht man ja nun doch schon ne ganze Weile mit dem Macher dieses Malaysischen Zine in Trade Kontakt ,und demensprechend weiß man ,bzw. hofft man ,das hier auch wieder in den aller dunkelsten und tiefsten Regionen der Szene gegraben wird .Wie man es bereits kennt ,ist das Layout auch hier wieder so absolut old school mäßig stark geworden ,wobei man zum Glück nicht all zu viel an Bildmaterial verwendet ,sondern sein Hauptaugenmerk auf die inhaltlichen Sachen legt .Größtenteils geht’s hier in ner gut verständlichen englischen Sprache zur Sache ,wobei man allerdings auch ein paar wenige Sachen in der landeseigenen Sprache präsentiert .Mit 8 Interviews bestückt ,ist das Heftchen mit seinen über 50 Seiten schon recht fett geworden .Musikalisch legt man sich hier wie eh und je nicht wirklich fest sondern beackert die verschiedensten metallischen Ausrichtungen .Band mäßig geht’s hier natürlich in die absolut tiefsten Undergroundregionen ,wobei ich mir aber durchaus vorstellen kann , das Bands wie z.B SIAL (Depressive Suicidal Black Metal) durchaus auch schon hier in Germany bekannt sein dürften .Was allerdings alle anderen - Lavatory (Death Metal ), Hellishlinthar (Black / Dark Metal ),) ,Tanak Bihis (depressiver / ambient Black Metal ), Herida Profunda (Hardcore Crust / Metalpunk), Vrykolakas (Death Metal ),Flying The Flesh (brutal Death Metal ) und Mortuary Ancestor (okkulten Death Metal ) angeht -dürften die wohl wirklich nur den ganz extremen Undergroundfreaks unter euch irgendwie bekannt vorkommen . Neben ein paar wenigen Reviews ,wird hier dann auch wieder seitenweise in der "Forum" Rubrik über verschiedensten Themen (Bootleg & Re-Release-Kultur , Vinyl Trends, 10 Alben, die das eigene Leben beeinflussen ….. ) gesprochen .Echt ganz interessant ,was man da so liest !Dann ist man aber leider auch schon am Ende angelangt .Also ,ich find das Heftchen cool ,da man echt seinen metallischen Horizont um einiges erweitern kann und zweifelsfrei auch die eine oder andere Band /Veröffentlichung findet ,welche einen interessieren könnte . ( LEO)
M.Azmah , Lot 941, Jalan Setu Lang Daeng, Pulau Gadong 75200 Melaka, Malaysia
                                                                                   PAUSENFÜLLER AUSGABE 1 – KUNST ( deutsch A 5 )
Was für eher merkwürdige Veröffentlichungen doch auch mal ihren Weg hierher finden !Mit Mucke oder irgendwie was mit Metal hat diese kleine ,knapp 45 seitige Lektüre nun mal gar nichts zu tun . Fest steht ,das man sich hier durchaus nen Kopf gemacht hat ,was die inhaltliche Gestaltung betrifft ,welche man auch durchaus als recht anspruchsvoll betiteln könnte .Hinter dieser Lektüre stecken Leute ,die schon mit diversen anderen Veröffentlichungen auf sich aufmerksam gemacht haben (Jörg Herbig Roman Reihe “ Fledermaus “ .“ Der Lachende Totenschädel “ und  Jerk Götterwind ) Wie bereits am Hefttitel unverkennbar ,geht’s hier in erster  Hinsicht um Kunst . Hierzu wurden dann Interviews mit dem “ INSIDE Artzine “ und “ Vici – Artworks “ geführt ,welche durchaus tiefgründig ausfallen und nen gelungenen Einblick in deren künstlerische Welt bietet .Neben diversen Beiträgen zum Thema Kunst , Buchvorstellungen und nem Bericht zur „Documenta Kassel“ ,taucht auch einiges an Bildmaterial auf .Das alles ist recht großzügig layoutet ,wirkt aber insgesamt dennoch recht positiv auf den Betrachter .Wem genau ich das hier nun empfehlen kann ,weiß ich echt nicht .Wer aber irgendwie nen künstlerischen Plan oder irgendwelche Ambitionen in diese Richtung hat ,der könnte hiermit durchaus seinen Horizont erweitern .Ich kann damit „leider Gottes“ nun absolut nix anfangen . ( LEO )
artifex-absurdus@gmx.de
 
                                                                                            NO GOD RHETORIC/KANDAR ( SPLIT “7 VINYL)
Bei czechischen Grind fallen mir sofort Namen wie „Spasm“ und „Gutalax“ ein ,bei denen ja nun jeder ,der auf derbes Zeugs steht ,nen wahres Freudentänzchen aufführen wird .Die beiden Vertreter hingegen  ,die sich hier auf der kleinen Vinylscheibe verewigt haben ,sind aber echtes Neuland für mich .Den Anfang machen NO GOD RHETORIC ,die immer hin schon seit 2015 rumlärmen ,wohl aber bisher noch nicht wirklich mit Veröffentlichungen in Erscheinung getreten sind .Satte 8 Songs wurden hier nun ins Vinyl gefräste ,welche sich auch musikalisch gesehen ,mit ziemlicher Sicherheit in jeden Schädel fräsen werden .Eher recht kurz und knapp ,zieht hier ein Gewaltakt den nächste nach sich .Tief im alten Grindcore/Fastcore angesiedelt , gibt’s hier natürlich die volle Kanne an energetischen ,hyper schnellen Riffs und Drumattacken .Aus voller Kehle gibt’s hier dann natürlich auch die fiueseste Ladung an kreischenden Gesangattacken ( sekundenweise kommt’s nur mal zum Growleinsatz ! ) bei welchen man nur erahnen kann ,dass der Typ nach seinen Darbietungen säuerlich kein Wort mehr rauskriegen wird .Ein echter „chaotischer „ zerstörerischer Ritt ,bei dem man sich doch besser anschnallen sollte !
Kacke, jetzt kotzt es mich aber irgendwie an , nach nur nen paar Minuten schon wieder aufstehen zu müssen ,um erneut in den Genuss der mächsten gebotenen Klänge zu kommen .Obwohl KANDAR nun immerhin hier 4 ihrer Songs vorstellen ,reicht die Zeit kaum aus ,um mal Pinklern zu gehen ! Da ist man gerade mal so ganz leicht warm geworden ,merkt so die ersten Regungen in den Körperregionen ,und dann ist schon wieder Schluss .Dabei ist das ,was die hier ihren Instrumenten entlocken ,so richtig satter ,derber Grindcorestoff ,der echt gut zündet .Mit so nem klitzekleinen Hauch von Death Metal bestückt ,bieten die hier ein echt interessantes Feuerwerk  ,welches sogar durch seine recht variable Darbietungsweise ,kaum mal langweilig wird und so einiges an echt interessanten Momenten bietet . Neben den unzähligen groovigen Passagen geht’s gerade im Rhythmusbereich nicht komplett geradlinig zu Sache . Da ist man doch immer wieder mal echt eher vollkommen überrascht ,wie urplötzlich und schnell sich da was ändert .Obwohl die nun alles andere als volle Kanone rumdreschen ,ziehen die Songs ungemein und bringen echt verdammt fett was rüber .Da sollte man auf jeden Fall mal Ausschau nach deren in letzten Jahr erschienenen full lenght „Groovy“ , halten .
Wer sich diese 10 minütige ,kurzweile aber richtig schön derbe Unterhaltungskunst reinziehen will ,sollte auf seine Geldreserven zurück greifen und schleunigst 8 Euro plus 1,45 Euro Porto (Germany) / plus 3,70 Euro Porto (worldwide, via airmail) rüberwachsen lassen . ( LEO )
Witchcraft Records       https://schattenmanns.wordpress.com/     witchcraftmag@gmx.de
 
                                                                                           THRASHING DAMNATION – “THRU COMPILATION 2 “
Das ist ja mal wieder nen richtig feiner Sampler ,welcher insbesondere die Thrashgemeinde und diejenigen unter euch  ansprechen sollte ,welche eher im Underground rumwühlen wollen ,um mal wieder nen paar gute Acts zu entdecken .Wie es der Samplername schon verspricht ,zeigen hier 11 Bands ,was deren Vorstellung von Thrash Metal ist ,bzw .inwieweit man dazu fähig ist ,seine Vorstellungen davon überhaupt in die Tat umzusetzen .Sämtliche hier vertretenen Bands kommen aus Polen ,deren gesamte Metalszene ja nun ohne Zweifel ,mit zu einer der Größten in Europa gehört .Zum überwiegenden Teil bietet man hier Thrashmetalstoff ,welchen man getrost in die alte 80‘ziger Thrash Metal Ära einstufen sollte .Nen paar vereinzelte Bands lassen hierbei dennoch auch diverse Speed Metal und sogar punkige Einflüsse recht deutlich erkennen . Irgendwelche neumodern beeinflussten Sounds gibt’s hier zum Glück tatsächlich kaum zu entdecken . Die Bands sind hier wirklich fast durchweg old school mäßig am rumwerkeln und verdeutlichen glasklar ,welches musikalische Potential noch in den Tiefen der polnischen Szene schlummert . In wieweit die hier vorgestellten Bands nun noch im tiefsten Underground agieren oder doch eventuell schon „kommerziell“ erfolgreich sind/waren ,müsst ihr selbst rausfinden . Mir selbst sind jedenfalls Bands wie DRILLER ,THE NO-MADS , STRIKING BEAST , RUSTED BRAIN, R.O.D.,RAGING DEATH, MENTHRASS ,REPULSOR, ROTTENGEIST…. echt absolut noch kein Begriff . ( LEO )
Defense Records    www.defensemerch.com
 
                                                                                                           KILLING AGE – “ DEVIL’S CHILD”
Nachdem die Esslinger letztmalig 2012 mit „Good Times“ auf sich aufmerksam machten ,hat es jetzt satte 5 Jahre gedauert , um nun ne neue Scheibe nachzulegen .In gewohnt grooviger Manie ziehen die hier dann auch 13 mal ihre Runden , wobei man recht deutlich seinen Vorbildern „Pantera“ oder auch „Machine Head “ huldigt .Durchtränkt mit fetten Riffs und Groovs ,drückt deren Mucke schon recht kräftig in die Gehörgänge .Im direkten Vergleich zum Vorgänger geht man hier dann sogar noch nen Stück druckvoller und kräftiger zu werke .Allerdings ist man aber auch hier nun keinesfalls abgeneigt ,desöfteren doch mal ne eher sehr melodiöse Vorgehensweise an den Tag zu legen .Das macht sich zwar in punkto Songaufbau recht gut ,sorgt zusätzlich für Abwechslung ,nimmt aber doch irgendwie immer wieder den Druck aus den Stücken .Richtiges „ abschädeln“ wird einem dadurch dann eher etwas erschwert ! Der raue ,sehr kräftige ,leicht corig wirkende Gesang , gemischt mit fast schon „Brülleinlagen“, macht sich hierbei natürlich bestens und verleiht den Stücken noch mal zusätzlich ne fette Portion an roher Kraft .Großartig irgendwas auszusetzen gibt’s hier sicherlich nicht ,da man konsequent sein eigenes Ding durchzieht und auch technisch voll überzeugen kann .Dennoch klingt „Devil’s child“ für mich im Endeffekt doch leider etwas zu „harmlos“ ,auch wenn es durchaus ne Vielzahl an Stellen gibt ,welche einen wirklich richtig mitreißen können .( LEO)
Gegentrend Records   http://www.gegentrend-records.de/
 
                                                                                                 TERRORDOME – “WE’LL SHOW YOU BOSCH,MITCH!”
Schon der Blick auf das Cover sorgt dafür ,dass sich ein breites Grinsen in meinem Gesicht breit macht ! Richtig lässig und mit nere gehörigen Portion an „schwarzen Humor“ behaftet ,wir hier zweifelsfrei bereits mehr als deutlich ,mit wieviel Spaß ,Hingabe & Überzeugung ,man hier seiner musikalischen Vorliebe frönt .Seit 2005 aktiv in der Metalszene unterwegs ,gehören die 4 Krakauer Burschen  sicherlich nicht wirklich mehr in die Kategorie der eher unbekannteren Bands .Zumindestens in Polen sollte die wohl jeder Metalhead doch schon kennen .“We’ll show…“ ist nun ne Art „Best of“ der Jungs ,welche 2014 das Licht der Welt erblickte und ganz deutlich aufzeigt ,dass man es sowohl technisch wie auch von der Mucke selbst , voll drauf hat , zu überzeugen .Im typischen - man könnte teilweise vielleicht sogar meinen  - fast 1:1 kopiertem Mosher Style gehalten ,werden hier 28 Tracks präsentiert ,die selbst deren alten Helden wie „DRI“  oder “SOD“ nicht besser hingekriegt hätten .Durchweg enorm flott gestaltet ,brennen die hier ein super intensives und mit massig Energie beladenes Feuerwerk an Klängen ab ,welches einem echt total mitreißt . Neben leichten Punk Attitüden ,Massen an Crossover Elementen Crossover ,sind‘s natürlich vorrangig die Thrash Metal Klänge ,welche die Burschen ungemein anmachen zu scheinen .Das man dabei nun in keinster Weise irgendwie ,irgendwo ,irgendwann mal so etwas wie ne eigene Note entdecken kann ,ist zwar schade ,tut dem gesamten Erscheinungsbild der Scheibe aber dennoch nicht schlecht .Denn das ist nun mal Mucke, die ganz einfach voll ins Blut übergeht ,mitzieht ,jede Menge an Spaß und Spielfreude verbreitet .Viel mehr braucht der Mensch eigentlich nicht ,oder ? Natürlich kannst du bei denen an allen Ecken Riffs und Rhythmen entdecken ,welche dir mehr als bekannt vorkommen und deine Gedanken auch sofort in Richtung „SOS ,“DRI“ oder auch „Slayer „ , „Testament“……lenken . Dementsprechend findet man hier dann auch ne leicht umbenannte Coverversionen von SOD‘s "Speak English or Die" (umbenannt in "Speak English or Gay") oder Nuke's "Hang the Pope" (umbenannt in "Hang the Cop") vor . Neben aktuellem Material ,wurde hier auch sämtliche Songs der bisherigen  EP , Split und  Single draufgepackt .Zusätzlich präsentiert man noch 6 Live Kracher vom „Live in Warsaw  bootleg 2013 „ .Insgesamt gesehen gibt es hier wirklich fast 50 Minuten feinster Unterhaltung ,welche absolut bestens dazu passt ,mit deinen Kumpels nen Haufen Bier wegzukippen und die Party richtig in Gange zu bringen .Live mäßig sollte deren Material ,ohne jeden Zweifel ,auch für nen voll abgehenden Mosherpulk vor der Bühne sorgen . Starke Scheibe ! ( LEO )
Defense Records     www.defensemerch.com
 
                                                                                                                 TERRORDOME – “MACHETE JUSTICE”
Und dann liegt mir auch gleich mal noch  die zweite full lenght Scheibe der Polen  von 2015 vor .Ums gleich vorweg zu nehmen ,die Polen bleiben ihrem Style voll und ganz treu ,ohne auch nur das kleinste bissel davon abzuweichen .Zwar würde ich hier glatt mal behaupten ,das man dieses Mal doch noch etwas stärker in Sachen Riffs rumgewildert hat . Denn hier tauchen verdammt bekannte Riffs der Marke „Slayer“ vermehrt und ganz eindeutig auf .Ist aber wirklich scheiß egal ,denn die passen einfach zu 100% hier rein !Wie gehabt ,wird hier voll und ganz seinen großen Helden der 80‘ziger Jahre seine absolute Ehrerbietung dargebracht. Großartige Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es hier kaum mal zu hören .So nen paar ganz kleine ,super kurze melodischeren Zupfer sind zwar mal zu vernehmen ,aber die fallen nun absolut nicht wirklich auf .Hier liefert man wirklich voll und ganz das vollkommene Thrash / Crossover Brett ab ,welches einfach nur Spaß macht in sofort in jede einzelne Körperzelle eindringt . Einzig allein der Abschlusssong ,Titel 11 ,fällt dann mal ein klein wenig aus der Rolle ,da man hier gerade im Gesangsbereich doch mal etwas anders agiert und sich streckenweise mit nem kaum zu bestimmenden Ausdruck darstellt .Klingt echt verdammt schräg !Vollkommen fest steht jedenfalls , dass dieses Teil rockt wie sau !Ne richtig geile Abgehmucke ,die zwar nun absolut nix Neues oder außergewöhnlich interessantes mit sich bringt ,aber zu mehr als 100% dafür sorgen wird ,dass sich der Platz vor ner Bühne zu nem wahren Schlachtfeld verwandeln wird . ( LEO )
Defense Records     www.defensemerch.com
 
                                                                                                                                     GRAI –“ASHES”
Spätestens seit ihrem Vorgängeralbum „Mlada” sollte sich das russische Sextett auch hier bei uns in Germany einen Namen gemacht haben .Obwohl „Ashes“ nun mittlerweile auch schon ihr viertes komplettes Album ist ,gelang es denen erst  mit „Mlada”,auch international voll zu punkten und einen mehr als positiven Eindruck zu hinterlassen .Nicht ohne Grund gab’s damals 2014 von mir die top HAMMER Bewertung .Nun steht man erneut in den Startlöchern und präsentiert 11 brandneue Stücke , welche bei jedem Fan epischer, folkloristischer ,teils symphonischer Pagan Metal Mucke ,das Herz schneller schlagen lassen wird .Und bereits der erste Song lässt bei mir nen echtes Gänsehautfeeling aufkommen .Mystisch und geheimnisvoll gehalten ,wird hier erst einmal verstärkt auf Rhythmus und Melodien gesetzt ,die unter die Haut gehen ,bevor man dann fließend zum nächsten Song übergeht . In ner wirklich schönen dunklen Atmosphäre getaucht , zeigt man sich dann vorrangig mehr im Midtempobereich ,wobei nur ganz vereinzelt mal etwas heftiger in die Saiten gegriffen wird .  Titel 7 ist hierfür ein super Beispiel ,dass auch härtere , Metal mäßig Riffs und auch fette Drums hier hervorragend reinpassen .Dennoch orientiert sich in erster Linie deren Songaufbau auf eine klare folkloristische Ausrichtung ,welche zusätzlich noch durch die diversen Einsätze von  Blas- , Zupf -und Folkinstrumente unterstrichen wird .Trotz der klaren Ausrichtung ,gestaltet sich „Ashes“ dennoch sehr vielschichtig. Insbesondere der Einsatz der Akustikgitarre ,der Flöten und nicht zu vergessen ,des ungemein ansprechenden Gesangs ,sind hier sehr dominant und prägen in erster Linie das gesamte Geschehen . Ein unverkennbares Markenzeichen der Band ist  auf jeden Fall auch der Wechsel zwischen klaren ,hellen und dunklen ,growlenden Vocals .Obwohl das nun alles andere als was Neues ist ,macht einen gerade der Gesang hierbei ungemein an .Da kommt wirklich fast durchweg so ein richtig geiles Gänsehautfeeling auf ,welches dich absolut nicht loslässt und immer wieder aufs Neue in seinen Bann zieht .Verdammt gut hingekriegt hat man es auf jeden Fall ,die textlichen Inhalte ,welche sowohlö persönliche Erlebnisse wie auch Geschichten aus der russischen Kultur umfassen ,  immer musikalisch passend ,umzusetzen .Da merkt man doch schon mehr als stark ,dass dies ein Album geworden ist ,welches eine verdammt starke unterschiedliche emotionelle Ausstrahlung hat und bei welchem man ne Unmenge an Herzblut mit eingebracht hat . Insgesamt gesehen ist „Ashes“ doch um einiges mystischer, dunkler und härter geworden ist ,auch wenn man diesmal doch etwas mehr Augenmerk auf eingängige ,ansprechende Melodien gelegt hat .Zwar kommt man meiner Meinung nach hiermit nicht ganz an die Klasse des Vorgängers ran ,aber verstecken braucht man sich damit nun absolut nicht . ( LEO )
Noizgate Records  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.noizgate.com/de/
 
                                                                                                SUCKING VOID – „VEGETATIVE STATE OF CHAOS“
Bisher haben es  - die mittlerweile wieder zum Trio gewordenen Ulmer - wirklich mit jeder ihrer Veröffentlichung geschafft ,bei mir auf offene Ohren zu stoßen und mich damit auch in einem nicht gerade geringen Maße ,zu begeistern . Jetzt bin ich aber erst einmal etwas verwirrt und irritiert ,ob das hier nun wirklich dieselbe Band ist ,welche mit ihren bisherigen Veröffentlichungen ( Scavenger Demo 2012 , Sudden Effacement EP 2016 )  ganz gut punkten konnte !? Denn im Gegensatz zu deren alten Veröffentlichungen ,hat man doch recht stark an seinem metallischen Style geschraubte und doch so einiges ,zumindestens aus meiner Sicht,verändert .Sicherlich ,die Ulmer konnte man eigentlich noch nie so wirklich in eine ganz feste Kategorie einordnen ,wobei aber zumindestens immer ganz fest die ne knallharte klare Linie des Death Metal herauszuhören war .Das ist bei den aktuellen Songs zwar auch noch vertreten (so nen gewissen alten „Obituary“ Spirit gibt’s ja durchaus immer noch zu entdecken ) ,wirkt  aber irgendwie hier eher etwas „versteckter“ und tritt nicht ,wie sonst, ganz so deutlich zum Vorschein .Bedeutend klarer hingegen werden hier dieses Mal die Thrash - und sogar Heavy Metal Faktoren zum Vorschein gebracht .Man zeigt sich doch schon bedeutend verspielter ,wobei zwischendrin zwar auch immer mal diese schön krachigen ,mitziehenden Parts auftauchen ,aber nun nicht wirklich lange beibehalten werden ,bevor man wieder umsteigt .Das zeigt sich insbesondere durch ne wirklich hohe Anzahl an Breaks und Rhythmuswechsel ,welche die Songs leider doch eher etwas zerstören ,als dass sie denen wirklich super gut tun würden .Das soll jetzt nun keineswegs heißen , dass die Stücke nicht wirklich durchdacht sind oder nicht gleich ins Ohr gehen .Ne ,die haben schien echt nen Plan ,was man macht bzw. machen will .Aber mit der Zeit wirkt das irgendwie zu viel des Guten und für meine Ohren dann doch etwas zu abwechslungsreich .Gerade durch die Vielzahl von Breaks wird der ansonsten doch recht derbe und fette Songaufbau doch in Mitleidenschaft gezogen .Gut ,jetzt kann man ja einfach mal sagen , man hat endlich so etwas wie seinen  eigenen Stil gefunden…Aber ehrlicher Weise muss ich zugeben  ,dass deren älteres Material bei mir bedeutend besser angekommen ist ,als die 7 neuen Stücke .Was mich dann aber hier dann wirklich alles andere als anmacht ,ist der Gesang .Setzte man auf den vorangegangenen Veröffentlichungen hierbei noch auf verhältnismäßige Vielseitigkeit ( recht derben Growls , röchelndem Ausdruck und gelegentlichem fieserem Geschrei ) geht’s hier doch eher verdammt monoton zur Sache .Was haben die sich denn dabei nur gedacht ? So einen gleichbleibenden ,leicht growlenden ,monotonen Ausdruck habe ich echt schon lange nicht mehr gehört .Da passiert absolut nix ,und zwar die gesamte Scheibe durch .Klingt fast schon so ,als würde man die Texte einfach nur ablesen ohne auch nur das klitzekleine Fünkchen an Emotionen mit einzubringen .Sorry Jungs ,aber damit komme ich echt nicht klar ! Dennoch muss man zugeben ,das hier rein technisch geschehen ,ganz klar ne fette Steigerung zu den alten Sachen zu erkennen ist .Stellt sich nur die Frage ,ob auch die recht deutlichen Veränderungen beim Sound und beim Songaufbau bei der Masse der Leute da draußen richtig gut ankommen wird . ( LEO )
https://www.facebook.com/SuckingVoid      https://suckingvoid.bandcamp.com/
 
                                                                                     MASTIC SCUM / HEAD CLEANER  ( SPLIT 7” EP )
Die Österreicher von MASTIC SCUM sind ja nun ohne jeden Zweifel schon eine ganz feste Institution ,wenn es um derbste Mucke geht .Nachdem es nun zum Besetzungswechsel am Bass kam ,legt man hier nun mit 3 brandaktuellen Songs ein kleines Lebenszeichen vor ,was die Wartezeit auf das nächste full lenght Album verkürzen soll .( letzte Album "CTRL" kam ja schon 2013 raus !)Und wenn man diese drei Brecher - natürlich mit der dazugehörigen nötigen Lautstärke hört  - kann man jetzt schon mehr als gespannt sein ,was deren nächste Vollbedienung mit sich bringen wird . Denn was einem hier entgegen ballert ,hat‘s verdammt noch einmal wirklich in sich .Die Jungs ballern drauflos ,als gäbe es keinen Morgen mehr .Hatte man sich in vergangenen Zeit doch etwas mehr mit diversen corigen Einschlägen präsentiert ,besinnt man sich mit den aktuellen Stücken dann doch wieder mehr zurück auf alte Traditionen zurück  .Dabei hat man in Sachen Brutalität noch einmal ne Schippe mehr draufgelegt. Mit nem mehr als satten Groove Anteil versehen ,blastet man sich hier richtig derb durchs Geschehen .Trotz einiger eher „verspielter“ Parts, gehen die dennoch immer geradlinig ihren Weg und lassen absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,das man sich auch international gesehen durchgesetzt hat und sein Ansehen in der Szene hiermit ohne jeden Zweifel noch einmal um einiges mehr vergrößern kann bzw. wird .Geil !
Die Griechen HEAD CLEANER  sind sicherlich auch  schon ne wirklich feste Institution ,wenn es um derbste Klänge geht .Neben ner Vielzahl an Veröffentlichungen sind die seit ihrer Gründung 2002 auch schon Live auf ner Vielzahl an angesagten Festivals in Erscheinung getreten. Deren 3 Songs passen für die Split wie die so genannte „Faust aufs Auge „ . Auch wenn man sich nicht ganz so geradlinig wie die Österreicher präsentiert ,haben auch deren Songs mehr als genügend Potential ,um einen richtig „wütenden“ Mob um sich zu scharren .Deren Mischung aus Grindcore / Death Metal und leichten Crust Einschlagen wirkt allerdings doch verspielter und eben nicht ganz so geradlinig .Zum einen kommt’s bei denen doch auch mal vor ,das man sich auch mal etwas „länger“ eher zurückhaltend präsentiert ,das Tempo rausnimmt ,bevor man dann wieder die volle Fahrt aufnimmt . In nem doch recht guten old school feeling verpackt ,hauen die Songs durchaus verdammt gut rein ,präsentieren sich aber, was die Soundqualität und Durchschlagskraft betrifft ,nicht ganz so druckvoll wie bei ihren Mitstreitern  . Fazit : MASTIC SCUM überzeugen auf der ganzen Linie und sorgen durchweg für nen breites Grinsen bei mir .HEAD CLEANER machen ihre Sache zwar auch verdammt gut ,wollen aber nicht so richtig „ den Funken überspringen „ lassen. ( LEO )
Screaming Victims Records    https://www.facebook.com/screamingvictims/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                     ÜBERGANG – “ ZEICHEN DER ZEIT”
Oh man ,ganz so einfach machen es die Göttinger einem nicht ,deren Debut in irgendeine Schublade einzuordnen .So gesehen ist das ja dann sicherlich nicht schlecht ,wenn man auf metallisch weitläufigen Pfaden wandert ,auch wenn sich die 13 Songs  im ersten Moment ,als ne alles andere als einfache musikalische Kost präsentieren . Ziemlich stark Thrash beeinflusst, binden die hier aber auch eine nicht gerade zu verachtende Portion an Crossover mit ein ,welcher mich gerade im Rhythmusbereich doch immer mal wieder an die alten Helden von “SOD” , „DRI „oder auch “MOD” erinnert . Zusätzlich kommt noch so ein ganz leichtes punkiges Ambiente zum Vorschein ,was zwar sicherlich hauptsächlich an den deutschsprachigen Texten liegt ,aber dennoch recht deutlich auszumachen ist . Recht auffällig bei ihren Songs ,sind die doch  mannigfaltigen Rhythmuswechsel .Obwohl zwar der größte Teil an Songs wie wild nach vorne los rockt ,gibt’s dennoch fast in jedem Stück kürzere ,eher etwas zurückhaltender gestaltete Geschwindigkeitseinschübe .Insbesondere im Bereich der Gitarren  fegt man hier nicht nur wie wild nach vorne los ,sondern setzt schon ziemlich unberechenbar,  auch mal auf leicht filigranere und zurückhaltendere Riffs . Die Drums werden hier über weite Strecken durchaus verdammt fett und durchschlagend bearbeitet . Genau so wie die Mucke ,kann man auch mit der Sangesdarbietung eine durchaus eigene Note vorweisen . Der ziemlich hohe  ,leicht schrille ,fast schon etwas gemein gefährlich wirkend Ausdruck  hat schon was , was man so noch nicht wirklich kennt .Die vereinzelt auftauchenden chorus Gesänge hingegen sind dann eher doch etwas typischer für diese metallische Ausrichtung .Tja ,was bleibt denn nun mal wieder abschließend zu sagen ….? Auch nachdem die Scheibe nun schon zum dritten Male hier bei mir seine Runden dreht ,haut die mich dennoch nicht wirklich vom Hocker . Zweifelsfrei ist’s für nen Debut ne rundum gelungene Scheibe geworden ,welche auch ohne jeden Zweifel ,gerade bei dem jüngeren Publikum seine Fans finden wird .Aber für mich fehlt hier ganz einfach irgendwas ,was einen wirklich total umhaut und völlig abgehen lässt . ( LEO )
Demons Run Amok Entertainment     http://www.demonsrunamok.de/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                             TOO MANY ASSHOLES – “DEMO CD “
Das nenne ich mal noch echten Underground .Da muss man echt schon verdammt suchen ,um überhaupt mal nen paar Informationen über die 3 „kaputten“ Typen zu finden .Dank fratzen book findet man dann aber zum Glück doch noch nen bissel was ,was einem weiterhelfen kann .2016 zusammengerauft ,sind die nun erstmals am Start ,um uns mit taufrischem Extremfutter für unsere verwöhnten Ohren zu versorgen .Ganz aktuell ,aus den tiefsten Proberäumen kommend ,werden uns hier 12 Songs + Intro vor’s Fressbrett gekloppt ,die schon aufgrund der Spielzeit von knapp 14 min .erahnen lassen ,was abgehen wird .Kurz und knapp ,aber enorm heftig , kämpft man hier mit allen Mitteln gegen sämtliche trendigen oder kommerziellen Auswüchse der hart gesottenen Metalwelt .Deren fast schon anarchistisch anmutenden „Vergewaltigung“ der Musikkultur ,setzt sich hierbei aus ner gewaltigen Portion Grindcore ,einigen wenigen Noise Ausflügen bis hin zu ner ganz leicht punkig anmutendem Vorgehensweise ,zusammen .Selbst hat man das als Lo-Fi-Grindcore bezeichnet ,was mir selbst aber ein völlig Arten fremder Begriff ist !!!Cool dabei ist ,das man durchweg und vollkommen richtig schöne muffige ,dreckige old school Luft einatmet .Das die Jungs auch mit voller Begeisterung und Überzeugung das machen ,was sie wollen ,ist mehr als deutlich zu erkennen .Obwohl die nun bei ihren Stücken komplett durchziehen ,schafft man es dennoch ,mehr als genug Abwechslung mit einzubringen ,ohne das hierbei jedoch in irgend einer Form mal das Tempo gedrosselt wird .Das ist schon ne richtig geile Angelegenheit ,welche man zu 100% unterstützen sollte . Definitiv ein mehr als positiver Lichtblick in den Unmengen an diversen Veröffentlichungen ,welche fast täglich auf den Markt geworfen werden .
P.S .Auch zur Covergestaltung kann man nur gratulieren ,wobei einem ohne jeden Zweifel bei dem kindlichen „Gekritzel „ ein mehr als breites Grinsen im Gesicht stehen wird .Das ist so kultig ,geil ,abgefahren ,so dass ich es euch hier keinesfalls vorenthalten will . ( LEO )
https://www.facebook.com/toomanyaholes/     toomanyassholes.bandcamp.com    totalnoize@gmx.de
 
                                                                                          HAMMER        ÖKOMISANTROPH – “I DENY” ( TAPE )
Mal ganz ehrlich ,eher etwas skeptisch und mit einer nicht all zu hohen Erwartungshaltung gehe ich hier ran ,da ich mir nun im Vorfeld absolut nicht wirklich schlüssig bin ,was hier abgehen wird .Der Name selbst wirkt ja nun schon mal völlig ungewöhnlich ,wobei man so rein von der gelungenen Gestaltung des Einlegers her vielleicht schon erahnen könnte ,in welche finsteren Abgründe man hier eventuell gerissen werden wird .Liest man dann noch im Einleger folgenden Ausspruch : „ Ich danke den Bäumen ,Felsen, Tieren und Pflanzen auf diesem Planeten ,da sie nicht so scheiße sind wie die Menschen auf selbigen ! Tod uns allem!!!!!! „ verwirrt das einen nur noch mehr .Die wenigen Informationen ,welche man hierzu finden kann, zeigen zumindestens schon mal ganz klar und deutlich an ,dass sich Protagonist und Einzelkämpfer „Waheela ,welcher sich hier betätigt ,alles andere als Mainstream mäßig oder kommerziell unterwegs ist .Und das ist auch ohne jeden Zweifel gut so ,denn gerade solche Leute sind es doch ,welche die „Szene“ wirklich bereichern können und auch noch wissen ,was „Szene“ wirklich zu bedeuten hat .Musikalisch war der Brandenburger bereits mit seinem Projekt „ Siechtum „ am Start ,mit welchem er auch durchaus für etwas Wirbel bei den Anhänger der schwarzen Musikkunst sorgen konnte .Jetzt aber zum musikalischen Aspekt dieser Veröffentlichung ,welche völlig entgegen meiner Erwartungen ,alles andere als in irgendeiner Weise beschissen ist .Die 8 Songs ( auf dem Tape sind zwar nur 4 Titel angegeben, wobei diese laut den Infos sowohl auf der A Seite wie auch auf der B Seite vorhanden sind ) präsentieren sich in einem musikalischen Gewand ,welche nicht dunkler und düsterer sein könnte .Das kommt einem echt so vor ,als würden sich sofort die Pforten der Hölle öffnen und alles verschlingen ! Obwohl zu lesen ist ,das „Ökomisantroph“ Black-/ Death Metal rüberbringen ,sind die tödlichen Anteile beweiten rarer gesät als die durchweg ganz offensichtlichen Black Metal Ambitionen .Sehr traditionell verpackt, erinnert mich das voll und ganz an den ursprünglichen norwegischen Black Metal Style . Eiskalt ,gnadenlos, dreckig und ultra gefährlich wirkend , werden hier sämtliche emotionalen Stimmungen des Black Metals miteinander vereint und zu einem Gesamtwerk verpackt ,welches selbst mich ,als absoluten Nicht-Black-Metal -Metaller ,fast erstarren lässt .Durchweg in tiefster Dunkelheit agierend ,wird neben den von Hass geprägten schnellen ,brutaleren Parts auch sehr großen Wert auf atmosphärische ,ruhigere und vor allem ansprechende  Melodien ,gelegt .Gerade diese zurückhaltenderen Elemente ,welche man gerade im Mitteleteil der Songs vorfindet ,sind sehr prägend für die gesamte Mucke .Hierbei bestimmt insbesondere  die  richtig „schön“ tief gestimmt Gitarre das Geschehen .Obwohl die wohl künstlichen  Drums hierbei leider stellenweise etwas unterzugehen scheinen ,entfalten die trotzdem immer noch genügen Wirkung ,um den einzelnen Stücken nen zusätzliches Stück Leben einzuhauchen .Der hierzu absolut passende ultra finsterer Gesang ,welcher stellenweise mit Hall unterlegt und teils leicht im Sprechgesangscharakter gehalten wird ,verstärkt hierbei noch einmal zusätzlich die doch sehr morbide und misanthropische Ausstrahlung der gesamten Songs . Ich kann da nur sagen ,absolut geil !!!Deshalb muss ich euch ,auch als eingefleischter Death/Grind/Crust Fan ,hier ne absolute Kaufempfehlung aussprechen .Das auf 100 Stück limitierte Tape ,hat es echt mehr als verdient ,einen würdigen Platz in eurer Sammlung zu finden . Für schlappe  4€ bei “ Worship Tapes “  zu ordern .Support the real underground!  ( LEO )
Worship Tapes
     https://www.facebook.com/worshiptapes/     worshiptapes@gmx.de
 
                                                                                                    DELIVER US TO EVIL ( DEMO TAPE 2016)
Das gibt es doch heutzutage nicht wirklich ! Trotz intensiver Recherchen in allen möglichen Medien ,habe ich doch tatsächlich keinerlei Infomaterial gefunden ,was diese Band betrifft .Nicht mal bei dem Label ,welches mir dieses Demo geschickt hat ,kann man auch nur den klitzekleinsten Ansatz für irgendwelche Informationen finden .Ist echt mehr als merkwürdig und lässt nur eine Schlussfolgerung zu .Die Band ist wohl das ,was man noch als absolut tiefsten Underground bezeichnen könnte / würde und haben wohl  dieses Tape ,mit 7 Songs ,nur zu reinen Promozwecken an ausgesuchte Leute geschickt .Anders lässt sich das für mich sonst nicht erklären ! Dabei ist sowohl der Sound ,wie auch die Mucke beiweiten nicht so schlecht ,dass man sich dafür schämen oder verstecken müsste .Zwar ist ihre Mixtur aus Black-/und Thrash Metal nun nicht gerade so gestaltet ,dass man  so etwas heutzutage eher selten vorfindet ,aber dennoch sind hier durchaus ein paar recht interessante Ansätze erkennbar .Deren Songgefüge orientiert sich sicherlich in erster Linie am Black Metal , aber gerade im Gitarrenbereich findet man dann doch so einiges an diversen thrashigen Elementen wieder .Hierbei zeigt man sich auch durchaus von einer eher vielseitigen Seite ,wobei man so einiges an verhältnismäßig eigenständigen Melodien mit im Gepäck hat .Rein vom rhythmischen Aufbau her ist man ebenfalls bemüht , jedem einzelnen Song so seine eigene Ausstrahlung zu verleihen . Mal eher ruhig ,melodiöser und recht atmosphärisch, schleppt man sich an manchen Stellen doch schon recht schwer durchs Geschehen ,anderseits lässt man sehr dunkle bedrohliche Black Metal Wolken am Himmel aufziehen um sich im nächsten Moment dann aber auch mal wieder einen stärkeren Thrash Gewitter hinzugeben . Die ,um die Atmosphäre zu verstärkenden ,leicht eingesetzten Wolfslaute  klingen zwar wirklich irgendwie künstlich auf-(ein)gesetzt ,erfüllen aber dennoch ihren Zweck. Obwohl das hier nun nicht vollkommen ausgereift klingt ,manches Mal doch eher bissel „holpriger“ daherkommt ,ist’s rein von der Umsetzung her ,nun wirklich nicht so schlecht .Um damit heutzutage aber wirklich jemanden „hinter den Ofen hervorzulocken „ ,reicht’s aber mit absoluter Sicherheit nicht aus . ( LEO )
 
                                                                                                                    ALL WILL KNOW – „ INFINITAS“
Bereits mit ihrer letzten Scheibe „ DEEPER INTO TIME“ ( 2015 )konnten die sechs Darmstädter mich durchaus von ihren musikalischen Fähigkeiten überzeugen ,auch wenn ich nun alles andere als ein Fan solcher Klänge bin .Nachdem man nun fleißig Live unterwegs war und ohne Zweifel so einiges an Fans dazu gewonnen hat ,legt man nun mit diesem knapp  60 min . nach .Mit satten 13 13 Songs  bestückt ,beschreitet man hier dann auch weiter seien bisher eingeschlagenen Weg .Allerdings ist klar erkennbar, das man doch bedeutend mehr an seinem Songwriting gefeilt hat und diese doch noch mehr ausgebaut hat . Wie bereits beim Vorgänger ist es aber auch hier für meinereins eher ein Problem ,damit klar zu kommen ,dass die Band ,als im  Melodic Death Metal angesiedelt ,überall dargestellt wird .Einzig allein ein paar härte Riffs sind es hier ,denen ich noch diesen Einfluss zugestehe würde . Denn ansonsten präsentieren sich die Stücke doch viel ,viel tiefer im Progressive Metal Bereich angesiedelt ,wobei man teilweise sicherlich sogar behauten könnte ,dass ihr doch ,mal mehr ,mal weniger ,recht experimentierfreudig zur Sache gegangen wird .Von Anfang an zeigt man sich verdammt modern angeschlagen ,bringt so nen leichten Power - / Heavy Metal Touch mit rein  ,verdeutlicht aber bereits hier schon recht klar ,dass man auf diverse corige Einschläge auch weiterhin zurück greift( insbesondere beim Gesangsstil )  .Ab dem nächsten Song wird es dann aber zu 100% klar ,dass die moderne härtere metallische Schiene genau das ist ,wo man sich am wohlsten fühlt. Im Wechsel zwischen Melodien und durchaus enorm fetten Parts gelingt den Jungs ,hier wirklich enorm was an Abwechslung mit reinzubringen und damit wirklich dafür zu sorgen ,das keine Langeweile aufkommt .Hierbei kommen die Stücke über weite Strecken verdammt technisch ,teils sogar eher etwas verspielt wirkend ,rüber .Obwohl man dennoch recht flott zugange ist ,kommen aber dennoch Unmassen an melodischen Elementen und fast schon virtuosen Soli mit rein ,welche zwar immer wieder für frischen Wind sorgen ,aber für mich dann doch teils viel zu sehr ausgereizt werden . Insbesondere deren Gitarrenarbeit  ist auch hier dieses Mal wieder enorm hoch und vor allem technisch in einem Level angesiedelt ,welche schon ne beachtliche Qualität und Können vorweisen kann  .Mit dem Einsatz des Keyboards hatte man ja bereits beim Vorgänger nicht gegeizt ,so das auch dieses hier wieder streckenweise doch verdammt stark eingesetzt wird .Ich würde jetzt sogar mal behaupten ,dass dessen Einsatz hier noch einmal um einiges mehr verstärkt wurde .Ob man das nun gut findet oder nicht ,bleibt jedem selbst überlassen ! Positiv ist auf jeden Fall auch noch zu sehen ,dass man gerade im Gesangsbereich noch um einiges mehr variantenreicher geworden ist ,auch wenn die eher corige Ausdrucksform immer noch sehr vordergründig steht. Mit dem „Rausschmeißer „ ,einer unplugged Reggaeversion von „Deeper Into Time“, zeigt man sich dann von einer komplett anderen musikalischen Seite. Na gut ,wer das braucht !? Das die Darmstädter eigene ,recht eigenwillige musikalische Wege gehen ,ist ohne jeden Zweifel mehr als lobenswert ,mutig  und gerade in unserer heutigen Zeit nicht selbstverständlich . Dafür muss man denen vollen Respekt zollen !  Was mir aber dennoch bei ihren Songs stark fehlt ,ist so der „Mitgehfaktor“ . Zwar rockt das schon ungemein los ,aber gerade durch den doch sehr vielseitigen/vielschichtigen Songaufbau ,gibt’s eher nur seltener Mal so ein paar Momente ,wo man so wirklich mal abrocken kann bzw . muss .Dennoch irgendwie ein gelungenes Album, bei welchem man auch nach mehrmaligem Hören immer wieder was Neues entdecken kann und wird.
( LEO)   NOIZGATE Records Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld    www.noizgate.com
 
                                                                                                  FALLEN  EIGHT – “ RISE & GROW”( MCD )
Wer auf die ganzen modernen, trendigen und radiotauglichen Metalklänge steht ,dem werden die 6 Songs hier sicherlich gut munden .Denn die Franzosen gehören ganz genau in die Kategorie Bands , welche musikalisch gerade im Jungendbereich mehr als angesagt sind und sich dementsprechend kommerziell richtig gut vermarkten lassen .Gegen deren technischen Fähigkeiten will man ja nichts sagen ,auch wenn ich finde ,dass gerade die Gitarrenriffs teils doch eher recht einfach gehaltenen sind und nicht gerade von Innovationen sprühen .Wie man es sich sicherlich nun denken kann ,präsentieren die uns hier nun ne Mucke ,welche irgendwo zwischen Metal ,Hardrock und  natürlich Metalcore  angesiedelt ist. Hierbei gestaltet sich der Aufbau der einzelnen Songs eigentlich ganz genau so ,wie man es von den meisten Bands ,welche diesen Style frönen .Mal hackt man recht deftig los ,um dann aber auch immer wieder auf die melodischeren Parts zurückzugreifen .Die dazu gehörigen ,teils melodischen , teils rauen corigen Gesangseinlagen dürfen dann natürlich auch nicht fehlen .Und dieses Muster zieht sich dann durch die gesamten Songs .Durchaus kräftig ,stellenweise sogar einigermaßen groovend ,wird das Ganze hier schon präsentiert  , keine Frage !Sicherlich wird es hier auch den einen oder anderen Song geben ,welcher dafür sorgen wird ,das sich bei Liveauftritten ne Horde hüpfender Jugendlichen vor der Bühne verausgabt . Dennoch ,unter einer richtig zündenden Mucke stelle ich mir was anderes vor ,zumal die Stücke insgesamt gesehen, ganz einfach ziemlich künstlich  und glattgebügelt rüberkommen . ( LEO )
https://www.facebook.com/FallenEight/
 
                                                                                             SEEDS OF AGONY – „ MORBID REFLECTIONS“
Der schwäbische Vierer sollte oder könnte eigentlich jedem ,einigermaßen in der Materie stehenden härteren Metaller ,durchaus schon ein Begriff sein . Zwar haben die ,seid ihrer Bandgründung 2009 gerade mal ne Promo ( 2010 ) und nen Demo (Insanity for Everyone 2011) draußen ,welche aber durchaus recht gut bei der Metalgemeinde angekommen waren .In der Zwischenzeit lief wohl bei denen dann nicht alles so glatt ,wie man es sich dachte und so hat‘s nun doch ein paar Jährchen gedauert ,um sich endlich mit neuem Elan und mit nem Label in der Hinterhand ,mit seiner ersten offiziellen full lenght mal wieder zu Wort zu melden .Die Schwaben sind auch mit ihren aktuellen 7 Stücken  ihrer alten Vorliebe treu geblieben und zocken soliden old school Death Metal ,welcher durchaus so einiges an  Atmosphäre versprühen kann .Wer jetzt aber erwartet ,dass hier irgendwie ein massives Dauerfeuer an den Tag gelegt wird ,der täuscht sich .Zum doch vorwiegenden teil bewegt man sich in den mittleren Geschwindigkeitsregionen, wobei aber natürlich gelegentlich auch so nen paar richtig derbe und fette Knüppelpassagen nicht fehlen . Selbst so ein paar eher etwas melodiöser anmutende Parts finden hier ihren passenden Platz .Da gibt man sich schon echt Mühe ,die Songs interessant und abwechslungsreich zu gestalten . Dafür sorgen dann auch so nen paar leichte Thrash Metal Ansätze ,welche man durchaus gelungen mit in seinen Sound integriert .Sicherlich ,insgesamt gesehen bietet die Scheibe ,bis auf ein paar kleine Ausnahmen ,nun nichts ,was die Metalwelt zum Beben bringen wird .Aber hört man dann so nen Song wie „Captured Between The Gates“ ,weiß man ,dass in den Jungs noch einiges an Potential schlummert ,welches nur noch hervorgebracht werden muss .Denn das ist nen Stück ,welches man durchaus als das Highlight dieser Scheibe ansehen kann .Das gut 7 min .Stück  zeigt sich anfangs sehr zurückhaltend mit einigen sau starken Instrumentalpassagen ,baut sich dann so langsam auf ,bevor man dann das finale Ende mit nem richtig fetten Death Metal Hammeranschlag ausklingen lässt .Mehr solcher Songs hätten der Scheibe verdammt gut getan ! Alles in allem wird hier solide Death Metal Hausmannskost geboten ,die ganz gut ins Ohr geht ,aber selten mal wirklich aufschrecken wird/kann . ( LEO )
Pogodepp Records   https://www.facebook.com/pogodepp/
 
                                                                                     FALLEN EIGHT – “ RISE & GROW”( MCD )
Wer auf die ganzen modernen, trendigen und radiotauglichen Metalklänge steht ,dem werden die 6 Songs hier sicherlich gut munden .Denn die Franzosen gehören ganz genau in die Kategorie Bands , welche musikalisch gerade im Jungendbereich mehr als angesagt sind und sich dementsprechend kommerziell richtig gut vermarkten lassen .Gegen deren technischen Fähigkeiten will man ja nichts sagen ,auch wenn ich finde ,dass gerade die Gitarrenriffs teils doch eher recht einfach gehaltenen sind und nicht gerade von Innovationen sprühen .Wie man es sich sicherlich nun denken kann ,präsentieren die uns hier nun ne Mucke ,welche irgendwo zwischen Metal ,Hardrock und  natürlich Metalcore  angesiedelt ist. Hierbei gestaltet sich der Aufbau der einzelnen Songs eigentlich ganz genau so ,wie man es von den meisten Bands ,welche diesen Style frönen .Mal hackt man recht deftig los ,um dann aber auch immer wieder auf die melodischeren Parts zurückzugreifen .Die dazu gehörigen ,teils melodischen , teils rauen corigen Gesangseinlagen dürfen dann natürlich auch nicht fehlen .Und dieses Muster zieht sich dann durch die gesamten Songs .Durchaus kräftig ,stellenweise sogar einigermaßen groovend ,wird das Ganze hier schon präsentiert  , keine Frage !Sicherlich wird es hier auch den einen oder anderen Song geben ,welcher dafür sorgen wird ,das sich bei Liveauftritten ne Horde hüpfender Jugendlichen vor der Bühne verausgabt . Dennoch ,unter einer richtig zündenden Mucke stelle ich mir was anderes vor ,zumal die Stücke insgesamt gesehen, ganz einfach ziemlich künstlich
und glattgebügelt rüberkommen . ( LEO )
https://www.facebook.com/FallenEight/
                                                                                     BRUTAL VISION VOLUME 3 ( DOPPEL - SAMPLER )
Auch wenn Sampler heutzutage sicherlich nicht mehr den Stellenwert genießen ,den sie in früheren Zeiten mal hatten ,sind die dennoch immer noch besten dazu geeignet ,sich mal nen genaueren Überblick übers metallische Szenegeschehen zu verschaffen bzw. um mal anzuchecken ,was es für leckeres Material bei nem Label gibt .Die „BRUTAL VISION „ Reihe ist sicherlich bei dem einen oder anderen von Euch vielleicht sogar schon nen bissel „Kult“ geworden ,denn so nen Arsch voll an metallischer Vollbedingung für  kriegt man dann doch eher sehr selten mal angeboten .Wer sich nun schon mal intensiver mit dem Label „Noizgate Records „ bzw . dem Schwesterlabel „Deafground Records” auseinandergesetzt hat ,der wird sicherlich wissen ,dass die sich der doch eher recht modernen Metalschiene verschrieben haben ,insbesondere legt man da nun Augenmerk auf die stark corige Fraktion .
Schick ist das Teil, keine Frage ,zumal man hier dann gleich mal auf 2 CD’s musikalisch bedient wird .Neben den CDs gibt‘s auch noch nen Aufkleber  und nen Booklet mit allen notwendigen Informationen über die hier vertretenen Bands .Zwar ist die Gestaltung des Covers sowie des Booklets eher etwas untypisch  für so nen Sampler ausgefallen ,aber irgendwie ist das wohl halt genau das ,was den doch auch noch einmal stark von allen anderen abhebt .Was nun das musikalische Angebot betrifft ,bin ich dann aber  - nach komplettem durchackern – doch eher etwas erstaunt ,was hier so alles an meine Ohren dringt .Zwar läuft das Teil unter dem Motto „CORE IN THE NAME OF LOVE“ ,aber neben jede Menge corig angehauchtem Zeugs ,findet man doch jede Menge anderweitiger musikalischer Klänge wieder ,welche nicht mal alle unbedingt was mit Metal zu tun haben .Das zeigt auf jeden Fall ganz klar auf ,welche musikalische Bandbreite das Label so abdeckt . Mit 34 Tracks von Bands aus allen Herren Ländern der Welt vollgepackt ,erhält man hier echt einen guten Überblick über die ständig wachsende Szene, wobei hier echt teilweise recht weit über den musikalischen Tellerrand geschaut wird . Obwohl ich nun ehrlicher Weise zugeben muss ,das hier nun nicht gerade enorme Massen an Bands zu finden sind ,welche mich nun völlig in Verzückung versetzen ,gibt’s dennoch  die eine oder andere Band ,welche wirklich verdammt gut bei mir ankommt .Interessanter Weise hat man hier wohl ( laut Infos aus dem Internet ) sogar brandaktuelles , bisher unveröffentlichtes Material von BURDEN OF LIFE, ALL WILL KNOW, MAJOR ERD und ALLIGATOR RODEO mit draufgeopackt .Neben den genannten Bands ,wird uns hier dann unter anderem noch Songmaterial von WATCH OUT STAMPEDE, GROOVENOM , THE LEGION:GHOST, ALL WILL KNOW, OPERATION CHERRYTREE , GRAI , ALLIGATOR RODEO  ……..um die Ohren gehauen . Gibt also jede Menge hier zu entdecken ,was Euer Interesse wecken könnte .  Ne durchaus interessante Angelegenheit um euren musikalischen Horizont mal wieder zu erweitern . ( LEO )
NUVINCI GmbH  Music - Label – Publishing  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld   http://shop.deafground.com/  www.noizgate.com
 
                                                                                                             HIGHRIDER – „ ROLL FOR INITIATIVE“
Das eher etwas schlicht gestaltete Cover lässt kaum erahnen ,was hier für ein wilder Stilmix  abgebrannt werden wird .Aus Schweden hätte man da sicherlich doch irgendwie was völlig anderes erwartet ,wenn man sich mal nur dem Klischeedenken bedient . Also für deren Mut ,sich solch einem doch teilweisen wildem musikalischen Mix zu bedienen ,verdienen die auf jeden Fall schon mal Anerkennung .Aber wer hier nun denkt ,nen wilder Mix würde irgendwie überladen oder zu bunt klingen ,der täuscht sich doch etwas .Denn das ,was die hier an verschiedensten Doom-, Punk- , Thrash-, Heavy Metal-  und Hard Rock Elementen miteinander kombinieren ,geht durchaus gut runter ,passt gut zusammen  und kann vor allem doch für ne recht große Stimmungsaufhellung sorgen .So gesehen ,haben die in der Hinsicht alles richtig gemacht .Aber dennoch weiß man ,wenn die knapp 41 min . vorbei sind ,nicht so wirklich richtig ,wie man das nun einschätzen bzw. bewerten soll . Insbesondere sind es die teilweise doch recht häufig einsetzenden Keyboards ,welche sich streckenweise dann sogar recht vordergründig in Szene setzten , welche bei mir den Hörgenuss doch etwas trüben .Zwar könnte man die eventuell als ne Art Trademark der Band bezeichnen ,da mir das in dieser Form auch noch nicht all zu oft untergekommen ist ,aber so irgendwie will das nicht so richtig reinpassen . Mich nervt es eher ,als das mich deren Einsatz in irgend einer Weise positiv stimmt .Da aber nun mal die Geschmäcker unterschiedlich sind ,will ich das mal nicht über bewerten ! Am positivsten kommen für mich der Songs der Schweden rüber ,bei denen die verstärkt Hard Rock bzw. Heavy Metal Momenten mit einfließen lassen .Insbesondere präsentiert man die dann ,wenn man sich mit voller Inbrunst an den Gitarrensolis  zu schaffen macht .Diese Einflüsse werden aber hier aber vorzugsweise eher nur als Zwischenstücke /Zwischenspiel verwendet .Ohne Frage gibt’s hier aber auch ne ganze Menge an Songmaterial ,bei welchem man die Saiten auch mal metallisch härter zupft  und bei welchem man so richtig abhotten kann .Entgegengesetzt den vielfältigsten metallischen Einflüssen  ,kommt der Gesang doch dann  etwas gleichförmig , mit eher nur schreiendem ( am ehesten vielleicht noch mit Thrash Metal Shouts zu vergleichen )  Ausdruck  rüber . Sicherlich ist die Scheibe in seiner Gesamtheit nun nicht als irgendwie schlecht und schon gar nicht lahm zu bewerten . Dennoch ist diese vielfältige Stilmixtur nicht mein Ding  . Ich will’s da wirklich geradliniger und immer voll auf die 12 !!! ( LEO )
The Sign / Cargo    http://www.cargo-records.de/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439      http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                                           AGGRESSIVE MUTILATOR – “DEATH TOLL VI” ( TAPE )
Alter ”Schwede” , hierbei wird wohl jedes dunkle Herz gleich mal etwas schneller schlagen ! Was für ein Haufen an super mieser, extrem bösen Klänge . Dass das schwedische Duo absolut keine Freude dran hat ,irgendwelche sonnigen oder positiv auf einen einwirkenden Klänge unter die Menschheit zu bringen ,haben die bereits schon mehrfach eindeutig bewiesen . 'Death Toll VI' ist wohl deren sechste Veröffentlichung . Seit Bestehen der Band ( 2011 ) haben die drei Demos und eine EP veröffentlicht. Bei dem mir vorliegenden Teil handelt es sich aber nicht um brandaktuelles Material ,da dies bereits 2013 erschienen ist . Allerdings wurde das Teil noch einmal als Re- Release nachgelegt ,welches als eine , auf 50 Stück limitierte handnummerierte CD Version, rausgekommen ist .In den gut 13 min .musikalischen Infernos , zeigt man sich enorm evil ,dunkeln und lässt an keiner Stelle auch nur einen kleinen „Lichtschein“ durch die Dunkelheit dringen . Aber mal ganz von vorne .Rein Soundtechnisch  bewegen sich die 5 Songs wohl eher im ziemlichen Underground Gebiet ,was hierbei aber sicherlich nicht das schlechteste ist .Denn das Duo setzt bei ihrer Mucke ganz eindeutig auf die old school Schiene des Black/Thrash metallischen Lagers ,wobei man sich einem eher etwas einfachen Songwriting verschrieben hat ,welches aber voll & ganz die die Atmosphäre  der 80’er Jahre widerspiegelt .Hierbei sind ,fast schon etwas logisch ,Einflüsse von „Hellhammer“, „Dark Throne“ ,“ Celtic Frost“ …….. alles andere als rar gesät .Zwar ist man nun in keinem Fall nur ne 1: 1 Kopie der genannten Bands ,aber ein Großteil ihrer Mucke ist unverkennbar auf deren Stilmittel aufgebaut . Diverse Thrash Anteile kann man hierbei , ohne lügen zu müssen , dem frühen europäischen Thrash Helden zuordnen .Verdammt roh und brutal wütet man sich doch schon ziemlich stark durch jeden einzelnen der 5 Stücke , wobei wirklich in erster Linie auf eine  bitterböse  und tiefschwarze Ausstrahlung gesetzt wird .Als Abschlusssong hat man mit „Massacra „ dann noch seinen alten Helden von HELLHAMMER seine tiefste Verehrung entgegengebracht .Ein richtig geil old schooliges Werk ,welches einen in die tiefsten Abgründe der Hölle reinzieht und dort vernichten wird . ( LEO )
https://aggressivemutilator.bandcamp.com/
https://www.metal-archives.com/bands/Aggressive_Mutilator/3540342229
holm@hotmail.com
 
                                                                                                                      DISCREATION – “ END OF DAYS “
„Wir machen definitiv keine Gefangenen !“ . So ,oder so ähnlich könnte  der Werbeslogan der Hessen heißen .Obwohl die Jungs nun wohl bereits vier Longplayer und drei EPs rausgehauen haben , dürften sie dennoch definitiv eher dem Underground zugeordnet werden .Rico von „FDA Rekotz“ welcher die Band nun seit deren letzten Scheibe „Procreation Of The Wretched“ fest in seinem Programm hat ,dürfte aber schon dafür sorgen ,dass die sich auch weltweit nen Namen machen können .Denn was die 5 Mannen in  knapp 37 Minuten hier von sich geben ,zeigt mehr als eindeutig , dass immer mehr guter Death Metal  aus Deutschland kommt und man damit auch weltweit Anerkennung finden kann / wird .In einer Mischung aus altem und eher etwas neuerem Death Metal Ambiente ,präsentieren die hier 8 kurze und  knackig Death Metal Kracher ,welche kaum Wünsche offen lassen .Dabei setzt man nicht nur auf massig Parts ,welcher absolut bangerfreundlich sind ,sondern baut auch immer wieder einige ,eher etwas entspannend wirkende, langsame Parts mit ein .Dennoch verlieren die Stücke dadurch niemals ihren sau fetten treibenden Charakter , sondern lockern eher das gesamte Geschehen etwas auf und sorgen somit für dieses gewisse Quäntchen an Abwechslung ,welches man halt doch irgendwie braucht .Bei den Sangesleistungen setzt man sich ,fast schon typisch ,mit Growls in Szene , wobei aber auch eher krächzende Einlagen die Sangesleistungen immer mal wieder etwas erfrischen .Obwohl die Scheibe nun nach etwas mehr als ner halben Stunde vorbei ist ,merkt man irgendwie wirklich nicht ,wie schnell die Zeit vergangen ist .Daraus lässt sich im Endeffekt dann wirklich nur schlussfolgern ,dass die Mucke ,welche einem hier geboten wird ,alles andere als langweilig ,eintönig oder lahm ist . Da heißt es ganz einfach nur ,noch einmal die Play Taste drücken und abgehen . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                                   ARROGANZ – “PRIMITIV”
Komischer weise ist es bei mir schon immer so gewesen ,dass ich das Cottbus Trio gleich mit Black Metal verbinde .Woran das liegt ,echt keinen Plan ! Fest steht jedenfalls ,das da meine Gedankengänge irgendwie wirklich ziemlich „außerirdisch“ sind ,denn in erster Linie haben die sich schon immer ,völlig unverkennbar ,eher dem Death Metal hingezogen gefühlt .Allerdings muss man nun ,bei ihrem neuesten Streich, dann doch etwas weiter denken ,da auf ihrem auf ihrem mittlerweile vierten Longplayer , doch so einiges mehr an musikalischer Abwechslung geboten wird . Zum einen finden sich in den sechs neuen Songs doch nen ganzen Haufen an Sounds wieder ,welche man eindeutig dem Black Metal Lager zuordnen möchte und zum anderen kommen hier auch recht deutlich eher etwas doomiger wirkende  Aspekte recht deutlich zum Vorschein .Hierbei schafft man es dann sogar ,dem Großteil Black metallischer Einflüsse ,so ne verdammt morbide und beängstigende Aura anzuheften .Da läuft einem stellenweise doch schon nen enorm kalter Schauer über den Rücken – geil !Obwohl nun das Grundfundament der einzelnen Stücke ohne jeden Zweifel immer noch enorm tief im tödlichen Lager angesiedelt ist ,zeigen die sich durch ein wirklich sehr durchdachteres Songwriting ,von einer  frischen und vor allem abwechslungsreichen Seite . Und die wird nicht nur durch die Einarbeitung der verschiedensten Einflüsse ganz klar rübergebracht ,sondern auch dadurch ,dass man sich in Punkto Geschwindigkeit ebenfalls in den vielfältigsten Variationen in Szene setzen kann .Das ganze Geschehen wird zusätzlich noch durch eine enorm fette und keinesfalls zu saubere Produktion - welche wirklich top mäßig die unterschiedlichsten Stimmungen dieses Albums perfekt in Szene setzt - rübergebracht . Ein richtig schön böses brutales und auch schweres Stück Mucke ,welches jede Menge an interessantem Material bietet und jeder Zeit für gute Stimmung in den heimischen vier Wänden sorgen wird . ( LEO)
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                             HELL DESECRATOR – “ THE EVIL SPIRITS RETURN FROM THE DEATH” ( LP )
Oha das sind ja ein paar wirklich enorm finster aussehende Burschen ,welche einem hier auf der Rückseite entgegenspringen .”Astral Bewitcher ,Nekro Sadist & Unholy Goat lassen dann vielleicht auch erahnen ,wohin die musikalische Reise gehen wird .Das aus Mexiko stammende Dreiergespann gehört sicherlich nicht unbedingt zu den fleißigsten Vertretern der Metalszene ,da seid ihrer Gründung 2012 wohl bisher noch nicht viel mehr, als 2014 nen Demo, ihren musikalischen Inspirationen entsprungen ist .Die Scheibe hier ist nun bereits seit 2016 draußen ,und sollte sicherlich doch schon einiges an Anerkennung gefunden haben .Zumindestens wäre es denen zu wünschen ,da die auf der Scheibe präsentierten  8 Songs es echt gut in sich haben .Sehr gediegen leitet man das Geschehen erst einmal mit Regen- und Gewitterklängen ein ,bevor dann auch gleich recht heftig in die Saiten griffen wird .Ein markerschütternder Schrei und ab geht die Post .Entgegen meiner Erwartungen wird das dann aber keine bitterböse dunkle Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele  .Ziemlich traditionelle gehalten ,mit jeder Menge old school Attitüden ,setzt man dann  gekonnt ,auf eine nicht zu verachtende Mixtur aus Black Metal und jeder Menge Thrash Metal ,wobei letzteres insbesondere verdammt stark durch die Gitarrenarbeit präsentiert wird .Mit nem ziemlichen Höhlentempo wird hier jeder einzelne Song  durchpflügt ,wobei wirklich nur ganz gelegentlich mal etwas das Tempo aus dem Spiel genommen wird . Ganz dezent streut man dann hier sogar mal das eine oder andere Riff ein ,welches man im ersten Moment so gar nicht irgendeiner metallischen Ausrichtung zuordnen kann ,welches einen aber gerade deshalb ,sofort aufhorchen lässt .Auch vom Songaufbau zeigt man sich durchaus sehr variabel und kriegt es fast durchgängig hin ,jeden einzelnen Song in einem etwas anderen „Licht“ erstrahlen zu lassen . Der leicht mit Hall unterlegte kreischende Gesang und nen paar vereinzelt eingestreute ganz hohe Schreie geben dem Ganzen dann hier noch ne zusätzliche Würze .Also ,ich bin echt mehr als positiv überrascht und werde dem schwarzen Vinyl einen Ehrenplatz in meiner Sammlung einräumen .Wirklich sau starke Scheibe ,welche verdammt Laune macht und den alten Spirit bestens wieder aufleben lässt .( LEO )
Porco Dío Records     https://www.facebook.com/Porcodiorecords/
Destruktion Records     www.destruktionshop.de
 
                                                                                                   STORMWARNING – „INSANITY“ (7" SINGLE )
Für echte und wirkliche Heavy Metal Fans ,die auch heutzutage noch ihre Kutten voller Stolz tragen und welche dem ganzen 80’ziger Jahre Szenegeschehen nachtrauern ,werden diese beiden Songs hier echt gut bekommen .Denn was die Burschen hier 2  mal vom Stapel lassen ,katapultiert einen direkt in diese Zeit zurück .Seid 2009 am Start ,gab es wohl von denen bisher noch nicht all zu viel zu hören .Nen Demo CD / Tape ,welche aber schon lange ausverkauft ist, haben die wohl schon draußen .Bis auf nen Samplerbeitrag gab‘s dann wohl nix weiter .Jetzt legt man mit „Insanity“ nen neuen Songs und mit „Born to Rock Hard „ nen „Gotham City“ Cover ,nach .Und die beiden Stücke hören sich echt nicht mal so übel an .Fast voll und ganz der traditionellen Heavy Metal Schiene verschrieben ,geht’s hier richtig schön flott zur Sache ,wobei man sicherlich den einen oder anderen leichten Hard Rock Einfluss auch nicht verleugnen wird .Gespickt mit ner eher recht typischen höheren Heavy Metal Stimmlage ,kann man hierbei durchaus ganz gut abrocken .Zwar ist das alles nun wirklich nicht neu ,originell oder technisch in absolut hohen Regionen angesiedelt ,aber was soll‘s .Kommt gut rüber und sorgt für nen kurzweilig gutes rockiges feeling . ( LEO )
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                                                                                                           TRANSILVANIA / KAFIRUN   ( 7’SPLIT EP )
Meine Fresse ,da wird ja selbst der sonnigste Tag sofort in tiefster Dunkelheit versinken .wenn ihr mit der B Seite dieser EP beginnt . Denn was die Kanadier von KAFIRUN hier mit ihrem Stück „Salvation through sin „ auf die Menschheit loslassen ,wird sämtliche positiven oder erhellenden Gedanken sofort vernichten . Denn hier präsentiert  man sich in einem völlig vernichtendem und infernalischem ,stark norwegisch angehauchtem Black Metal Gewitter Ambiente, welches eher nur mal selten an Tempo verliert . Im Mittelteil des Stückes verlangsamt man zwar auch mal die Fahrt, lässt damit  aber dennoch die Wolken noch dunkler werden und öffnet die Pforten der Hölle nun endgültig .Gnadenlos schreitet man hier zur Tat und zerschreddert mit den Gitarren sämtliche positiven Gedankengänge. Und wem das noch nicht recht ,dem gibt man mit ner fast schon etwas irrsinnig anmutenden Drumarbeit ,dann wirklich den Rest. Die abgrund  bösartigen Vocals passen bestens zu diesem miesem Soundgewitter und verdeutlichen noch einmal mehr die enorm dunkle und von Hass geprägte gesamte Ausstrahlung dieses Stückes .Ist definitiv kein typischer 0/8/15 Black Metal ,sondern hat durchaus so seinen ganz eigenen Charakter .
Die A Seite beanspruchen die Österreicher von TRANSILVANIA ,mit dem Song „From an unknown place“ für sich .Im Gegensatz zu ihren Mitstreitern sind die aber dann doch bedeutend „zurückhaltender „ was den Spirit betrifft .Eher doch ruhiger aufgebaut ,verarbeiten die zwar auch nen ganzen Haufen an Black Metal Einflüssen ,lassen aber ganz deutlich erkennen ,das man Thrash Metal ebenso geil findet .Hierbei legen die durchaus recht großen Wert auf ne recht klar erkennbare Songstruktur  ,welche nicht immer mit durchgetretenem Gaspedal präsentiert wird .Böse gekeift wird hier auch ,aber halt nicht in dem ganz extremen Gefilden .Klingt sicherlich nicht schlecht ,was die hier von sich geben ,aber im Gegensatz zu ihren Mitstreitern ,sind die dann doch eher in einem recht typischen Bereich anzusiedeln .Das gute Teil ist auf 500 handnummerierte Exemplare incl. Insertsheet limitiert und dürfte durchaus bei den einen oder anderen unter Euch auch auf Interesse stoßen . ( LEO )
Destruktion Records   www.destruktionshop.de
 
                                                                                                      HAMMER    INFEST – „ADDICTED TO FLESH“
Da hat Freund Jense von  „Defying Danger Records“ ja nen echte Glücksgriff getätigt , dass er sich die Serben an Bord geholt hat .Eigenartiger Weise hatte ich erst vor kurzen deren letztes Album "Cold Blood War" ( 2014 ) hier am Laufen ,so dass unsereins mal echt drauf gespannt war ,was die hier nun mit ihrer wohl 5‘ten full lenght abziehen werden .Erster Durchlauf und schon steht fest ,die 30 min . sind definitiv zu wenig .Denn von dem ,was hier fett aus den Boxen drischt ,hätte man durchaus noch mehr vertragen können .Bevor die hier aber richtig loslegen ,wird die Scheibe erst einmal mit nem heldenhaft anmutendem Kriegskulissen Intro eröffnet .Kurz und knapp dargeboten und schon wird hier ne volle explosive Granate gezündet .Ohne weitere Umwege geht’s dann auch gleich in die Vollen ,wobei gelegentliche Gitarren Solieinlagen dem ganzen Geschehen hier verdammt gut zu Gesicht stehen .Im puren old school Style verpackt ,bieten die uns hier ne wirklich super derbe ,enorm intensive und über weite Strecken super schnelle  Mischung aus Death  - und Thrash Metal ,welche es wirklich durchweg schafft  ,dir den Boden unter den Füßen wegzuziehen . Meine Fresse ,fliegen hier die Fetzen ! Selbstverständlich prügeln die Serben sich hier aber auch nicht nur total die Seele aus dem Leib ,sondern versuchen sich doch auch mal mit Rhythmuswechseln ,welche hierbei aber wirklich super reinpassen und das hohe Energielevel der einzelnen Songs in keinster Weise runterfahren lassen . Bemüht ist man auf jeden Fall auch drum , so was wie ne eigne Note mit reinzubringen ,auch wenn diverse „Vader“ Einschläge ( nicht nur beim Gesang ) nur wirklich nicht zu verleugnen sind .Dennoch steht ,zumindestens für mich felsenfest ,dass es fast unumgänglich ist ,hier gleich noch einmal die Play Taste zu drücken . Echt sau starkes und verdammt fettes Geballer ,welches einen mächtig  vor die Birne kloppt . Zeit zur Besinnung bliebt hier nun wirklich nicht ! Richtig starke Scheibe ,welche nun zwar nichts enorm Neues bietet ( auf Neuerungen kann man eh scheißen ! ) ,aber voll mitreißt und den Boden zum Beben bringt . ( LEO )
Defying Danger Records   P.O. Box 100133   06871 Lutherstadt Wittenberg   http://site.defyingdanger.de/   https://www.facebook.com/defyingdanger/                                                         
                                                                                                           ENDSEEKER – “FLESH HAMMER PROPHECY”
Ich stehe voll auf so ne geile old school s./w. Covergestaltung mit Skeletten und Totenschädel .Schon alleine das begeistert mich ungemein bei den Jungs aus Hamburg. Musikalisch ist ja auch schon deren erste EP  "Corrosive Revelation" in meine Gehörgänge gekrochen ,so dass ich mir schon vor dem Einlegen mehr als sicher bin, dass hier wieder so richtig fette was abgehen wird .Also rein mit deren Debut und ab geht die Post !Im direkten Vergleich zur EP wird hierbei zu 100% klar ,dass man zwar seiner Schwedentod Schiene voll und ganz treu geblieben ist , diesen aber dann doch um so einiges verbessert ( oder sollte man verfeinert sagen ? ) haben . Und kaum legen die dann auch los ,wird mehr als deutlich ,an welche Ära des schwedischen Death Metals man hier anknüpft .So richtig fett ,aggressiv und teils sogar recht atmosphärisch ,knüpft man an die alten Zeiten an ,in welchen Bands wie „Dismember“ oder auch  „Entombed „ für mächtig Wirbel in der Szene sorgten .Auch wenn der eine oder andere da draußen jetzt sagen wird ,das kennt man ja nun schon und hat man doch schon 100 fach gehört ,sind die 5 Hamburger Jungs alles andere als ein platter Abklatsch .Denn obwohl man nun in erster Linie auf den schwedischen Style setzt ,findet man hier durchaus auch ne Vielzahl an doch recht eignen Ideen ,welche es doch irgendwie schaffen ,deren Mucke so etwas wie ne gewisse Eigenständigkeit einzuverleiben . Was die einem hier für geile Riffs um die Ohren schwirren lassen ,hat echt Hand und Fuß ,und bringt ne mehr als satte Portion an Groove rüber . Dabei schafft man es nicht nur , gnadenlos brutal in die Saiten zu greifen ,ne ,die haben auch durchaus nen verdammt feines Gespür für eher etwas ruhigere und atmosphärische Saitenanschläge . Hier und da mal ne kleine Solieinlage an den Gitarren sorgt dann noch einmal zusätzlich für nen ganzen Haufen an Auflockerung .Als Schlusssatz bleibt von daher nur noch eins zu sagen - Ganz genau so muss Schwedentod Mucke heutzutage  klingen ,umes wirklich zu schaffen ,Eure faulen Ärsche aus dem Sessel zu heben .
( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                   FUNEBRE – “ CHILDREN OF THE SCORN” ( RE – RELEASE )
Re-Release stehen ja heutzutage wieder recht hoch im Kurs ,zumal es ja in den Tiefen der Metalszene immer noch genügend Perlen gibt ,welche es zu entdecken gibt und welche zu ihrem offiziellen Erscheinungsjahr nicht wirklich die Anerkennung bekommen haben ,die sie verdienten .Zwar sorgten die Finnen ,die sich 1988 gründeten mit diesem ,ihrem einzigen Album ,durchaus damals für etwas Aufsehen in der Szene , konnten aber niemals so wirklichen Kultstatus erreichen .Dabei war ihre Form des Death Metals damals noch verhältnismäßig  „neu „ .So im klassischen old school Style gehalten ,ging ihre harte Kost in erster Linie in Richtung schwedischer Einflüsse ,wobei man sich vorrangig im Midtempo Bereich bewegt, aber auch „Gewaltausbrüche“ niemals außer Acht ließ .Richtig schön heavy und enorm düster war man damals sogar schon so weit ,so gewisse doomige Einflüsse gekonnt in die Songs zu integrieren .Obwohl deren Songmaterial ,aus heutiger Sicht gesehen ,eher simpel aber dennoch sehr eingängig gestaltet ist ,konnten die durch ihre teilweise eher experimentierfreudig wirkenden Parts und Rhythmen immer wieder für nen Überraschungseffekt sorgen .Damals wie heute ,wie im Death Metal Programm fast schon Standard ,setzt man auf abgrundtiefen brutalen Gesang ,wobei es einem hier doch schon öfters mal so nen richtig kalten Schauer über den Rücken treibt .Das schaffen heutzutage nicht mehr viele Bands ! Neben dem Debut hat man auf dem Re-Release natürlich noch so einiges mehr zu bieten ,um euch den letzten Taler aus der Tasche zu ziehen .Neben dem 89’er Demo „Cranial Torment“ hat es auch das „Demo ‘90“ hierauf geschafft .So wie die klingen ,scheint man die auch in Original Qualität gehalten zu haben .Und dadurch schafft man es natürlich ,diese alte Atmosphäre bestens rüberzubringen .Einzig allein das Coverartwork wurde überarbeitet ,wobei das Original aber auch im Inneren des  Booklets zu finden ist .Warum hier ne Veränderung vorgenommen wurde ,kann ich allerdings nicht wirklich verstehen ,da das Grundbild beibehalten wurde und man es eigentlich fast nur in Bezug auf hell/dunkel verändert hat .Gut bei genauerer Betrachtung  wurde auch kleinere Bildelemente etwas verändert ! Naja ,egal ,unsere Hauptaugenmerk sollte ja eh in erster Linie auf der Mucke liegen .Letztendlich steht auf jeden Fall fest ,dass dieses Re – Release ohne jeden Zweifel auf reges Interesse stoßen wird .Wenn ich den Informationen mal Glauben schenken kann ,ist die Originalpressung von „Children of the scorn“ wohl so gut wie nirgendwo mehr aufzutreiben , bzw . man legt dafür schon nen richtig großen Haufen an Talern auf den Tisch .Das schnucklige Teil hier dagegen gibt’s für wirklich kleines Geld unter anderem bei „MDD Records“ oder auch im Shop von  „Xtreem Music“ zu ergattern . Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall ,da neben ner wirklich geilen old school Death Metal Mucke  auch die Spielzeit von fast 75 min . alles andere als zu verachten ist . ( LEO )
Xtreem Music     http://www.xtreemmusic.com/
MDD Mailorder  Fachriastr. 9 74226 Nordheim      https://mdd-shop.de/     info@mdd-shop.de
                                                   
                                                                                                                        DEMORIA – “ I OFFERED SILENCE”
Nen ganzen Weilchen ist nun schon her ,dass sich die Weissenfelser zu Wort gemeldet hatten .2014 kam die EP “Do It Hard” raus und seit dem herrschte irgendwie „Schweigen im Walde „ .Nun gut ,jetzt hat man sich erneut aufgerafft ,um Euchmit lecker Metalstoff zu versorgen .Im Angebot hat man dieses mal 12 Songs mit ner durchaus annehmbaren Spielzeit von gut 37 min .Von der EP her wusste man ja schon ,was einen hier erwarten wird .Obwohl man auch heutzutage noch dem Death-/ Thrashmetal frönt ( die tödlichen Anteile sind allerdings eher etwas bescheidener eingesetzt ! ),hat man doch an seinem Style geschraubt  und bringt so einiges mehr an anderweitige metallischen Einflüssen mit in das Geschehen ein .Das sorgt natürlich dafür ,das doch so etwas wie eine eigene Note zum Vorschein kommt .Obwohl einige Songs doch eher etwas einfach gestaltet sind ,lassen die dennoch keinen Zweifel dran aufkommen ,das man sich beim Songwriting doch echt ne Birne gemacht hat. Recht deutlich wird das insbesondere bei der Gitarrenarbeit . Obwohl die Songs durchaus nen recht mitziehenden Charakter haben und über weite Strecken richtig rocken ,sind es gerade die recht vielfältig eingesetzten „Gitarrenspielereien „ ,welche mir doch so manches Mal etwas zu vertrackt und zu verzwickt daherkommen .So richtig weiß man da gar nicht ,wie man reagieren soll .Technisch gesehen sind die ja durchaus recht weit oben angesiedelt und lassen deutlich erkennen ,dass man sein Instrument voll im Griff hat .Rein vom Songaufbau und vom Sound her ,zeigt man sich wie bereits auf der EP ,weder vollkommen old schoolig noch irgendwie super modern .Das haben die Jungs wirklich gut hingekriegt ,sich zwischen beiden zu positionieren .Alles in allem kann man die Scheibe als gelungen einstufen ,auch wenn das hier nun mal nicht wirklich meinen Nerv trifft .Ich stehe halt voll auf extremes Geballer ! ( LEO)
https://www.facebook.com/Demoria.official/                                                                                 
                                                                                                         
                                                                                                                   DENY THE URGE – „AS DARKNESS FALLS“
Woran es liegen mag ,dass man als Schreiberling echt manchmal ne Blockade hat und keine passenden Worte zu ner Veröffentlichung findet ,kann ich echt nicht sagen .An der Mucke selbst kann’s jedenfalls nicht liegen ,denn die ist hier echt satt und dürfte sofort auf echtes Kaufinteresse bei Euch stoßen . Mittlerweile läuft die  3‘te full lenght des Trios bei mir schon zum x-ten Male rauf und runter  und mein Geist will ganz einfach nichts wirklich passendes dazu finden .Dabei ist die Mucke der  Burschen beiweitem alles andere als entgegen meines Geschmacks .Ne ,ganz im Gegenteil ,die13 Songs ,mit fast 50 min . Spielzeit  sind echt fett und natürlich super tief im Death Metal Lager angesiedelt .Also eigentlich ganz genau der Stoff ,aus dem meine „feuchten Träume“ entstehen .Genug rhythmischen Zündstoff habe die hier natürlich auch auf Lager ,so dass es kein Problem ist bzw. wäre ,hier voll und ganz abgehen zu können .Aber wahrscheinlich liegen meine Schwierigkeiten dann doch daran ,dass sich die Scheibe dann doch für mich irgendwie als ne Art von zweischneidigem Schwert darstellt. Einerseits gibt’s hier nen Haufen Songs  ,die einen doch ziemlich umhauen und vollends dazu bewegen ,mal wieder die letzten paar Haare rotieren zu lassen und andererseits wird hier Material angeboten ,was man doch als verdammt technisch einstufen könnte .Obwohl nun gerade diverse Solieinsätze an den Gitarren  nicht überstrapaziert eingesetzt werden ,für ordentlich Tempowechsel und Abwechslung sorgen ,wirkt das für mich dennoch irgendwie nen bissel zu viel des Guten .Klar ,ne Mixtur aus Brutalität und Technik ist alles andere als schlecht ,aber für meinereins klingt das hier doch etwas zu überladen .Dennoch gibt’s hier nen ganzen Arsch voll an Songs ,welche einen so wirklich verdammt gut anmachen können .Songs wie  „Loophole „  oder auch "Medusa" kommen echt super satt brutal rüber und versorgen uns mit ner richtig gewaltigen Kelle an Groove .Da wird es wohl kaum jemanden geben ,den das kalt lässt und der in irgendeiner Weise dann doch mal seinen Körper irgendwie in Bewegung versetzt .Das sind genau solche Songs ,welche „runter gehen wie Öl „ .Aber auch etwas langsamere ,verspielter wirkende ,teils atmosphärisch angehauchte  Songs wie "On The Surface" oder „Perfect Disguise“ können einen bleibenden Eindruck hinterlassen . Passend in die Songs eingebunden ,präsentiert man sich hier im tief ,teils recht dunkel anmutenden growl Ausdruck .Festzustellen bleibt zum Abschluss auf jeden Fall ,dass die Jungs ihr Handwerk echt verstehen und mit „AS DARKNESS FALLS“ ein wirklich handfestes und gutes Album abgeliefert haben ,was ohne jeden Zweifel seine Fans finden wird . ( LEO )
GUC  Hochstrasse 2  Biburg 93354     www.metal-store24.de
                                                                                                           
                                                                                                                OPERATION CHERRYTREE – „ SCUM AND HONEY“
Mucke welche weit ab von irgendwelchen Trends oder Kommerz liegt , ist ohne jeden Zweifel wohl mehr als interessant ,auch wenn diese dann nun so rein gar nichts mit irgendwelchen metallischen Klängen zu tun hat .Zwar tut sich unsereins als Rezensent da immer etwas schwerer ,das Gehörte in die passenden Worte zu verpacken ,was aber in keinster Weise bedeuten soll ,dass die Mucke im Nachhinein dennoch einen mehr als positiven Eindruck hinterlässt .Denn was die Viererkonstellation hier auf seinem Debut verpackt hat ,ist mehr als unangepasst  - wenn auch nicht unbedingt ne super Revolution im Musikbusiness – und geht verdammt nochmal richtig rein ins Ohr .“Scum and honey“ ist in erster Linie ein eher sehr ruhiges und fast schon entspannendes Album geworden ,welches zwar ab und an auch mal etwas lauter auftritt ,aber im Allgemeinen von der sehr ruhigen ,nachdenklich stimmenden Atmosphäre lebt .Musikalisch so wirklich fest einstufen lassen sich die 12 Songs hierbei nicht ,da deren musikalischen Einflüsse doch recht breit gefächert sind .Sicherlich steht irgendwie die rockige und bluesige Ausrichtung durchaus etwas im Vordergrund , wird aber durch die unterschiedlichsten Indie – und Alternative Einflüsse bestens unterstützt .Für meine Ohren klingen teilweise Passagen hierauf sogar schon recht nach nem psychedelischen „Pink Floyd“ Ansatz .Und schon dass alleine deutet doch ganz klar darauf hin ,dass hier wirklich Musik dargestellt wird ,welche von Herz und Seele kommt .Besonders stark präsentiert man die unterschiedlichsten Ausdrucksformen beim Gesang .Mal ruhig ,dann wieder fast etwas wütend und andererseits fast im Sprechformat .Obwohl das Album nun eher etwas ruhig ausgefallen ist ,gibt’s dennoch ,genauso wie beim Gesang ,immer noch genügend Abwechslung beim Rhythmusaufbau der einzelnen Songs geboten .Das man nicht nur ruhig, nachdenklich und melancholisch kann ,stellt man wirklich stark bei solchen Stücken wie „Minus hero“ oder auch „Generation fear and the rats“ unter Beweis .Die rocken richtig gut los und bringen so ein enorm starkes Blues feeling mit sich .Obwohl die Scheibe nun erst nach gut 55 min . zu Ende ist ,kommt hier zu keinem Zeitpunkt auch nur das aller kleinste Fünkchen an Langeweile auf und man fühlt sich irgendwie dann genötigt ,gleich noch einmal die Play Taste zu drücken .Wirklich starke Scheibe von ner starken Band ,welche ihre Fangemeinde hiermit ohne jeden Zweifel vergrößern wird . ( LEO )
NOIZGATE Records  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.noizgate.com/de/
                                                                                                           
                                                                                                                     HAMMER     OPHIS – “ THE DISMAL CIRCLE”
Die Hamburger  gehören für mich schon seit Beginn ihrer „Karriere“ 2001 immer zu eine der Bands ,welche bei mir echt gut gelaufen sind und die trotz ihrer Schwere und Bedrücktheit ,bei mir immer wieder für echte Begeisterung sorgten .Nachdem die 2014  ihren letzten Longplayer “ABHORRENCE IN OPULENCE” rausgehauen hatten ,war es doch eher recht ruhig um die Jungs geworden .Jetzt startet man nun aber erneut durch ,mit neuem Line – Up und neuem Label .Mich wundert es auch gar nicht ,das sich Rico von „FDA Rekotz“ nun die Burschen gekrallt hat .Denn bei ihm weiß man ja mittlerweile ,das er wirklich fast immer ein verdammt gutes Händchen für echt starke Bands hat .Und wenn ich mir nun die neuen 6 Stücke mit Überlange so reinziehe , kann ich nur gratulieren .Denn das hier ist ein echtes highlight und wird auch ohne jeden Zweifel bei euch da draußen verdammt gut ankommen . Tief schwer ,beklemmend und sau düster zieht man von Beginn an seine musikalischen Bahnen und lässt hierbei sowohl Death Metal wie auch Doom Metal miteinander verschmelzen . Obwohl hier nun die doomigen Aspekte ganz klar im Vordergrund stehen ,zieht man seinen zerstörerischen dunkeln Charakter nicht komplett durch die Songs ,sondern erweckt dich immer mal wieder mit nem richtig fetten Death Metal Schlag aus deinen zunehmenden Depressionen .Das ist so geil zusammengesetzt ,das einem dann doch irgendwie fast die Worte fehlten ,das zu beschreiben .Dabei verzichten die Hamburger nicht mal auf ein paar hellere, fast schon „wärmende“ Riffs mit melodischem Charakter ,sondern integrieren diese absolut passend mit ins Geschehen ein .Alter ,die der Scheibe holt dich echt runter ,auch wenn’s durchaus mal Passagen gibt ,welche dir nen bissel Lebensmut einhauchen können . Dennoch  ist es nicht so ne Art der Mucke ,die man nach nem beschissenen Tag braucht ,um einigermaßen wieder auf die Rolle zu kommen .Vielmehr ist das ,was hier in die Gehörgänge dringt darauf ausgelegt ,dir das letzte bisschen an Enthusiasmus und Lebensmut zu rauben . Echt ,der Sound und die Rhythmik macht einen echt total depressiv, nachdenklich  und holt dich völlig runter .Auch wenn sicherlich die abgrundtiefen Growls dafür sorgen können ,das du doch mal aus deiner Lethargie erwachst , ist es kaum mal möglich ,aus dieser beängstigen ,von Hass und Bosheit erfüllten Dunkelheit  herauszukommen .Geil ! Über 60 min . wird hier wirklich eine fast schon etwas brutal „wahnsinnige“ Atmosphäre erzeugt ,welche dich förmlich in die Enge treibt und dir über weite Strecken deutlich macht ,wie sinnlos es ist ,den Versuch zu starten ,sich in irgend einer Form diesen Klängen zu entziehen .Echt schon fast genial ,was die Band hier abgeliefert hat ,auch wenn man hier nicht wirklich mit irgendwelchen bahnbrechenden Neuerungen oder „Abartigkeiten „ aufschlägt . Einer der absoluten TOP Scheiben in diesem Jahr ! Hinsetzten ,zuhören  und sich fallen lassen ,um komplett in die tiefsten Abgründe deiner Seele abzutauchen. ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                                           LIFELESS – “ THE OCCULT MASTERY”
Kann mich eigentlich noch recht gut an deren Vorgänger Album "Godconstruct" erinnern , Zumindest soweit ,dass ich weiß ,dass das Teil bei mir nach nur einem Durchlauf  recht gut eingeschlagen war .Jetzt legt man nun mit „The occult mastery „ sein drittes Werk vor ,auf welchem man sich in gut 38 min .wieder voll und ganz der schwedischen Schule verschrieben hat .Nach dem ersten Durchlauf muss ich allerdings eingestehen ,dass ich nicht so richtig weiß ,was ich schreiben soll .Ihr kennt sicherlich das Gefühl ,wenn ihr ne Scheibe einlegt ,da immer wieder mitwippt und plötzlich ist die schon wieder am Ende angelangt ohne das du mal total hochgeschnellt bist .So jedenfalls geht’s  mir nun mit dem aktuellen Brecher der Dortmunder .Technisch gesehen ist die Scheibe ohne jeden Zweifel top ,das steht völlig außer Frage ! Aber nachdem die nun bereits zum x-ten Male hier durch den Player rotiert ,will so ganz einfach nichts wirklich großartig hängen bleiben Ich find’s ja auch irgendwie eigenartig ,denn vom Songwriting her bieten die verdammt abwechslungsreichen satten ,derben Todesmörtelstoff an ,welcher es über weite Strecken auch gut schafft ,mehr als nur ein Zucken durch die Körperregionen zu treiben .Die Songs sind über weite Strecken mit wirklich dichten und fetten old school Riffs bestückt ,lassen aber auch ne gehörige Portion an Melodic Death Metal Anteilen nicht vermissen .Für genügend Abwechslung wird hier schon gesorgt ,da gibt’s nix zu meckern ,zumal gelegentlich sogar diverse Soliparts an der Gitarre mit eingeflochten werden .Für mich der hervorstechendste Song ist hier auf jeden Fall Titel 7 „ Interlude dystopia“ . Der hat so seine eigene Note , fängt richtig ruhig und verdammt  atmosphärisch an ,bevor er sich dann langsam zu nem richtigen Kracher ,mit fast schon etwas Ohrwurmcharakter aufbaut .Bestückt mit ner wirklich sau starken Melodie und Gitarrensolis ,gräbt der sich wahrlich richtig tief in die hintersten Gehirnwindungen ein .Das ist wirklich so nen Song ,der dann doch mal hängen bleibt bzw. mehr aufhorchen lässt .Zur Gesamtgestaltung absolut passend , gehören hier dann natürlich auch noch die recht aggressiven und durchaus variablen Vocals .So gesehen präsentiert sich die Band nun wirklich in top Form ,und haben‘s auch ohne Zweifel geschafft ,sich im Vergleich zum Vorgänger noch einmal zu steigern . Dennoch bleibt bei mir im Endeffekt irgendwie die volle Wirkung aus und hinterlässt den Eindruck  - wirklich nicht von schlechten Eltern ,aber so völlig unbarmherzig mitreißen kann’s mich dann halt doch irgendwie nicht  . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com
 
                                                                                                        EXCORIATE – “ …OF GHASTLY STENCH” ( TAPE )
Seid nun mehr als 15 Jahren schraubt die chilenischen 3 Mann Truppe bereits an ihrer musikalischen Karriere rum .Dabei hat man sich rein Veröffentlichung technisch eher etwas zurück gehalten  ( In the Darkest Anguish Demo tape. 2005) ,( Death Communion Split tape. 2008 ) ,( Pendulum Demise Demo tape. 2009 ) ,( A Dismal Journey to the Oblivion Split CD.2015) .Dementsprechend kann man die Band wohl dann auch ohne jeden Zweifel noch dem absolut tiefsten Underground zuordnen .Mit ihrem neusten Streich “ ... Of the Ghastly Stench “ nimmt man nun erneuten Anlauf ,um die weltweite Metalgemeinschaft nun doch von seinen musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen .Und bei 4 Songs mit ner satten Laufzeit von 18 min .präsentieren sich da nicht mal so schlecht - auch wenn man es ehrlich gesagt ,eher schwer haben dürfte ,hiermit wird wirkliche Furore zu sorgen .Old school mäßig angehaucht sind die durch und durch ,wobei ihre Mixtur aus Doom-/ Death Metal ganz gut ins Ohr geht .Sicherlich ,diese Mischung ist beiweitem nun nix Neues im Metalbereich ,klingt aber dennoch verhältnismäßig recht erfrischend ,was die hier an den Tag legen .Logischer Weise ziehen die hier ihre Einflüsse aus den späten 80’ziger Jahren ,wo Bands wie „Morgoth „ ,“Morbid Angel „ und „Celtic Frost“ mit ihren Werken die Szene begeisterten bzw .damit frischen Wind in metallische Business brachten .Mit ihrem teils recht schweren und über weite Strecken sogar verdammt atmosphärischen Sound schicken die dich hiermit jedenfalls auf eine Zeitreise , welche dich unweigerlich an eine Ära erinnert ,in der Metal noch wirklich Metal war und man weit ab von irgendwelcher kommerziellen Vermarktung gestanden hat .Ne durchaus hörenswerte Scheibe ,welche voll und ganz den Spirit alter Zeiten aufleben lässt und rüberbringen kann . ( LEO)
Nihilistic Holocaust  Gabriel S.   9 rue de la scarpe   59552 Lambres Lez Douai  Frankreich   http://nihilistic-webzine-distro.fr
                                                                                                        
                                                                                                             HELL KRUSHER / VISIONS OF WAR (SPLIT 7 )
Wenn aus dem Hause “Power it Up “ neues Material ins Haus geflattert kommt ,kann man sich schon ziemlich sicher sein ,das es hier nun wirklich so richtig Kracherzeug zu hören geben wird welches ohne jeden Zweifel ganz weit abseits von irgendwelchem trendigen Scheiß angesiedelt sein dürfte .Und genau so zeigen sich dann hier auch die musikalischen Darbietungen der beiden Bands .Schon alleine die kultige und sau geile Covergestaltung bringen jedes Herz schon mal leicht zum Rotieren .Und das wird dann natürlich noch einmal musikalisch um einiges gesteigert .Los geht’s auf Seite A mit den Engländern von HELLKRUSHER . Ganz tief im Punk Lager verwurzelt  , bringen die aber auch so einiges an derben Crust Momenten mit ein ,welche bestens dazu geeignet sind ,bei den beiden Stücken so richtig zu pogen und abzugehen. Teil schön fett basslastig gehalten  ,sorgt der Sound definitiv dafür ,dass sich die Meute in Bewegung versetzen wird .So nen kleines bissel „Napalm Death „ beeinflusst , zieht man hier schnörkellos und geradlinig sein Ding durch und gibt dir beim Zuhören kaum mal Gelegenheit zum Luftholen . Dazu gibt’s geilen räudigen und kraftvoller Punkgesang  ,so wie man es sich wünscht .Was will man mehr !
Die B Seite hat man für 3 Songs der Belgier von VISIONS OF WAR reserviert .In der letzten Ausgabe hatte ja meinereins deren „ SWINE PARADE“  LP nun mit ner fetten HAMMER Marke versehen und auch näher abgeleuchtet .Und auch mit diesen Songs lassen die keinen Zweifel bei mir aufkommen ,denen diese Marke aufgedrückt zu haben . Roh ,dreckig und immer schön old school mäßig toben die auch hier voll los .Sau derb  wird hier drauflos gerockt ,so dass echt die Fetzen fliegen dürften .Spielereien sucht man vergebens ,hier gilt die strikte Regel – immer voll nach vorne hart und deftig los !Starker und vor allem aggressiver Crust/Punk ,welcher durch kurze aber heftigen Grind Sprenkler noch zusätzlich verfeinert wird ! Definitiv mal wieder nen Scheibchen ,welches man fast schon als Pflichtprogram für Leute der alten Crust/Punk/Grind Generation ansehen sollte . ( LEO )
Power It Up  Zum Holzfelde 12   31226 Peine      http://www.power-it-up.de/
 
                                                                                  VICIOUS CIRCLE – „ SEARCH FOR THE SOLUTION & MORE (2xLP LIMITED EDITION COLORED VINYL “ )
Was für ein fettes Teil ! Nicht nur musikalische, sondern auch inhaltlich hat man hier verdammt viel zu bieten ,was schon mal nen Punkt ist ,welcher jedes Sammler – und Fanherz höher schlagen lassen wird .In erster Linie werden hier musikalisch die Freaks angesprochen ,die auf frühen Hardcore/Punk stehen und sich diesem vollkommen hingeben können .Die aus Melbourne stammenden VICIOUS CIRCLE haben im Laufe ihrer Bandgeschichte ja doch so einiges an Material rausgehauen und gehören sicherlich auch mit in die Kategorie der Bands , welche man vielleicht in der Szene als „Kult“ einstufen tut .Keine Ahnung ,dafür kenne ich mich da halt zu wenig aus ! Auf jeden Fall ist das gesamte Material ,welches man auf den beiden weißen Vinylscheiben anbietet ,noch mal Soundtechnisch bearbeitet worden. Und was gibt’s hier  nun alles zu hören und zu sehen ? Neben dem schicken und verdammt gut aufgemachte Infoheftchen gibt’s natürlich auf den beiden Scheiben Unmenge an musikalischem Material .In wieweit da aber irgendwelche unveröffentlichten Sachen dabei sind ,kann ich nicht nachvollziehen .Deshalb belasse ich es einfach mal dabei ,Euch das Ganz einfach mal aufzuzählen .
Songs der Split mit „Youth Brigade“( 1986)
„Search For The Solution“ 7“ (1985)
Tape „Circle Of The Doomed “(1984)
MLP „Hope And Wait“ (1987)
EP "Search for the Solution" (1985)
2 Tracks von 1989
Liveaufnahme “Live At The Prince Of Wales “ (1985)
+ 20 Tracks aus ner ganz frühen Phase
Ihr seht also ,hier gibt’s wirklich ne enorm viel an unterschiedlichsten Material geboten .Auch wenn‘s definitiv nicht meinen musikalischen Geschmack trifft ,ist das ne richtig schöne und starke Veröffentlichung geworden ,welche in einer gepflegten old school Punk Sammlung sicherlich fast schon so etwas wie einen Ehrenplatz bekommen sollte .
( LEO )
Power It Up  Zum Holzfelde 12   31226 Peine      http://www.power-it-up.de/
 
                                                                                                   WOJCZECH / SOCIAL CHAOS (SPLIT 7 )
Und weiter geht’s in “Power it up “ Programm . Auf der A Seite dieser kleinen Vinylscheibe präsentieren die die Brasilianer von SOCIAL CHOAS nur einen Song ,welcher allerdings ne recht beachtliche Spielzeit von 5.30 min . vorweist .Ganz sachte und gemächlich lassen die es anfangs angehen ,so dass man eher erst einmal vermuten möchte ,das die sich im Doom Bereich angesiedelt haben und sich das Label nun doch eventuell auf anderweitige musikalische Darbietungen erweitern wird .Aber falsch gedacht ! Es dauert zwar nen ganze Weile ,bis die uns offenbaren ,wo ihre wirkliche Vorliebe liegt ,aber dann geht doch recht flott und crustig zur Sache . So nen gewisser Anteil an anderweitigen metallischen Einflüssen ,sprich Death Metal ,könnte man durchaus auch noch in deren Mucke hinein interpretieren . Zum Ende hin lässt man‘s dann wieder schon fast doomig ausklingen . Zwar recht interessant gestaltet ,aber nicht unbedingt das ,was einen vom Hocker hauen wird bzw. kann .
Auf der B Seite wird’s dann zum Glück so richtig lecker derb .Die Rostocker von WOJCZECH sind ja nun alles andere als ein unbeschriebenes Blatt in der Szene und wissen genau ,worauf es ankommt .Eher kurz und knackig gibt’s hier 3 neue Songs geboten ,welche zweifelsfrei jedes Powerviolence Herz höher schlagen lassen wird .Es wird gebrüllt und gekreischt ,als wäre man aus ner „Anstalt“ entflohen .Highspeed mäßig und teils schon nen bissel wahnsinnig anmutend ,holt man hier das letzte aus seine Instrumenten raus und überzieht dich mit einem Sound ,welcher bis in die kleinsten Poren vordringen wird . Kurze aber enorm heftige Attacken ,bei denen gewisse körperliche Schäden keinesfalls auszuschließen sind ! ( LEO )
Power It Up  Zum Holzfelde 12   31226 Peine      http://www.power-it-up.de/
                                                                                                        
                                                                                                    GLAUKOM SYNOD – „ REMIXA MACABRA“
Ha ,da ist mal wieder so ne Band ( Projekt ) ,welche sich auch nachhaltig bei mir unter der Schädeldecke eingebrannt hat .Dies aber nun nicht wirklich auf Grund der hervorragenden musikalischen Leistungen ,sondern eher deshalb ,weil die „musikalische Darbietungen „ echt abgefuckt ,alles andere als trendig und wirklich krank ist .Und so habe ich dann natürlich auch bei diesen aktuellen „Auswüchsen „ so meine Probleme ,das hier in 12 Titel angebotene überhaupt  in Worte fassen zu können .Aber es scheint ja da draußen genügend Leute zu geben ,die auf so etwas abfahren ,denn laut der Infos ist das hier wohl ne Neuauflage des bereits 2008 erschienenen Tapes ,welche offensichtlich ausverkauft ist . Ein eindeutiger Beweis dafür , dass die Menschheit wirklich immer kränker wird !Das aber nur mal so am Rande .Kommen  wir doch mal auf die Töne /Klänge ,welche dem Silberling entweichen ,zurück und welche wohl Gabriel S. (Nihilistic Holocaust  ) aus Frankreich, seinem Computer  entlockt. Weitestgehend könnte man das hier sicherlich in die Kategorie  Industrial mit Metal Einflüssen einstufen .Ist zwar so gesehen nix Neues im Metalsektor ,aber so wie das hier umgesetzt wird ,sprengt das dann schon alle Ketten des guten Geschmacks .Bizarre ,teils undefinierbare elektronische Klänge paaren sich hier mit unerbittlichen auf einen einstampfende Beats , welche in dieser Form so gut wie niemals so etwas wie ein Rhythmus oder Zusammengehörigkeitsgefühl mit sich bringen .Wirkt alles total chaotisch und bunt zusammen gewürfelt .Da helfen auch die krassesten metallischen Auswüchse nicht mehr ,hier noch irgendwas zu retten .Gelegentliche „Gesangseinlagen „ erschrecken einen herbei mehr ,als das die dafür sorgen könnten ,dem Ganzen doch noch so etwas wie einen „Hörgenuss“ einzuverleiben .Ich hab echt keinen Plan ,was man sich mit dieser Form der „künstlerischen Darbietung“ gedacht hat , bzw. was man damit erreichen will !Für mich der aller größte Kulturschock auf dieser Scheibe ist dann noch der ABBA Song Remix .Das hat schon was von ner enormen Kultschändung und gehört verboten . Obwohl das hier ohne jeden Zweifel mit zu dem „härtesten“ gehört ,was man sich vorstellen und überhaupt hören kann  ,bleibt unter dem Strich ganz einfach nur totale Fassungslosigkeit zurück .Wer absolut frei von irgendwelchen musikalischen Vorurteilen oder musikalischen Erwartungen/Erfahrungen ist ,kann sich ja mal diesen heftigen Alptraum  Matsch reinziehen .Für Folgeschäden wird aber definitiv keine Haftung übernommen ! ( LEO )
Visceral Circuitry Records    http://visc.tictail.com/
NihilisticHolocaust  Gabriel S.   9 rue de la scarpe   59552 Lambres Lez Douai  Frankreich   http://nihilistic-webzine-distro.fr

 

                                                                                                        DEAD – “A DIRTY MIND IS A JOY FOREVER”
Über die  bayrischen Jungs von DEAD braucht man eigentlich keine großartigen Worte der Einleitung zu verlieren .Denn bereits seit gut 27 Jahren beehren die uns mit ihren musikalischen Künsten .Und bei denen steht nun mal ein zu 100% fest ,nur da wo DEAD draufsteht ,ist auch DEAD drin .Nachdem es nun etliche Jahre recht ruhig um die Burschen war ( zumindestens was Veröffentlichungen betraf ) ,gibt’s auf dem aktuellen Teil nun wieder nen brandheißen ,vor Dreck triefenden Death Metal / Grindcore Nachschlag ,welcher mit seinen gut 36 Minuten keinen Zweifel daran aufkommen lässt ,dass man es auch heutzutage noch faustdick hinter den Ohren hat .Und so legt man mit seinen 10 Songs auch dieses Mal wieder ne musikalische Abrissbirne vor ,welche zum Glück immer noch nicht vor technischen Raffinessen strotzt ,aber dennoch ,im Vergleich zu deren anderen Veröffentlichungen ,einiges mehr an eher etwas überraschenden Momenten zu bieten hat .Denn entgegen der sonstigen DEAD Hörgewohnheiten , sorgt man hier dieses Mal dann doch durch Solis oder eher etwas rhythmischer Melodien für bedeutend mehr Abwechslung .Dennoch kommen die Songs keineswegs irgendwie zahm daher ,sondern grooven über weite Strecken wie Sau .Sicherlich ,die absolute Metzelorgie wird hier nicht komplett zelebriert , da man sich augenscheinlich doch heutzutage mehr Midtempobereich wohlzufühlen scheint .Dennoch drückt jedes einzelne Riff ,jede einzelne Drumattacke , jede geröchelt, gegrunzte oder anderweitig  „abartigste“  Sangesdarbietung , enorm auf die Gehörwindungen . Dreckig, roh und brutal zelebrieren die auch hier ihre ureigne Form der musikalischen Unterhaltung ,ohne auch nur einmal seinen eingeschlagenen Weg zu verlassen . Irgendwas modernes oder vielleicht sogar trendiges sucht man hier absolut vergebens – zum Glück . DEAD sind old school durch und durch,! Mir treibst da doch glatt Freudentränen in die Augen .Geile ,satte Scheibe ,die kompromisslos und voller Inbrunst auf dich niedergeht ! ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen     http://fda-records.com/
 
                                                                                             BLACKEVIL – “ THE CEREMONIAL FIRE”
Obwohl das bayrische Trio bereits mit ihrer EP „Hail the Cult „( 2015 ) ,allen Anschein nach schon ein beachtliches Achtungszeichen setzten konnte ,gehören die für mich dennoch eher in die Kategorie der Unbekannten .Naja ,alles und jeden kann man ja nun halt nicht kennen oder bereits abgecheckt haben ! Vom allerersten Eindruck her hätte ich die Jungs auf jeden Fall recht eindeutig ins Schwarzwurzel Lager eingeordnet .Oder was würdet ihr vermuten ,wenn auf dem Cover ganz klar nen Pentagramm + umgedrehtem Kreuz zu entdecken ist ? Auch der Bandname deutet da ja nun eher in diese Richtung !Aber wie so oft ,liegt man da natürlich mit seinen ersten Gedanken doch eher etwas falsch .Denn nach dem doch verdammt atmosphärischen Intro startet man gleich voll durch und lässt keinen Zweifel daran ,dass man seine musikalische Seele doch stärker dem Thrash Metal verschrieben hat .Allerdings ist es dann aber doch so ,dass man einen nicht zu verachtenden Teil an Black Metal Einflüssen mit in die 9 Songs integriert  ,welche hier enorm dazu beitragen ,die einzelnen Stücke sehr variabel zu gestalten  .Kommt echt gut die Mischung und sorgt für verdammt viel Abwechslung !Atmosphärisch tief schwarze und richtig böse gestaltet ,zeigt man sich gerade auch in punkto Tempo alles andere als gleichförmig . Teils schon fast etwas hochmelodisch daherkommend ,gibt’s hier aber natürlich jede Menge an Hochgeschwindigkeitsattacken vor den Bug geknallt ,welche ohne jeden Zweifel bei jedem Headbanger für enorme Nackenschmerzen sorgen werden .Nicht komplett dem old school Style verfallen  ,kommt hier und da durchaus auch mal ein eher etwas moderner klingender Ansatz zum Vorschein .Einzig allein der Gesang wird es hier wohl sein ,bei dem sich die Geschmäcker dann doch eventuell unterscheiden werden . In teils recht hoher Stimmlage angesiedelt ,braucht es doch etwas Zeit ,um damit erst einmal “warm “ zu werden . Passen tut das schon ,keine Frage  ,aber wer halt gegen höheren Gesänge ne „natürliche“ Abneigung hat ,wird sich hiermit zuerst einmal sehr schwer tun .Zum Glück zieht man das aber hier nicht komplett durch ,sondern bringt immer wieder mal etwas normalere  und bösere Ausdrucksformen mit sich .Fest steht ,das Trio bietet mit ihrem Debüt sowohl ein melodiöses wie auch brutales  Black/Thrash Gewitter ,welches durchweg echt gut zündet und über weite Strecken bestens zum abhotten geeignet ist . ( LEO )
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                                                                                             DEADSMOKE – „ MOUNTAIN LEGACY“
Entgegen meiner weitläufigen Meinung treiben nun echt nicht nur diese schnöden ,melodischen Metalvertreter in Italien ihr Unwesen .Ist ja nun bekannt ,dass gerade dort ne ungemeine Vielzahl an Power/ und Heavy Metal Vertreter wie „Pilze aus dem Boden „ sprießen .  Zwar kommt sicherlich auch von da die eine oder andere geile „Knüppelkombo“ ,aber gerade was den finsteren ,dunklen und schleppenderen Metalbereich betrifft ,ist mir von da bisher noch nicht gerade übermäßig viel untergekommen .Das ändert sich aber nun schlagartige mit dieser 4 Mann Band ,die es musikalisch gesehen ,voll und ganz drauf haben ,dich völlig runterzuholen und selbst den sonnigsten Tag da draußen zu verdunkeln. In den tiefsten Abgründen des Sludge Doom watend ,wird man auf deren fünf Songs Zweitwerk ,in eine finstere, böse, schleppende und enorm düstere Klangwelt entführt ,welche trotz ihres teils fast majestätischen Charakters dennoch enorm gewaltig auf einen niedergeht . Obwohl man sich nun durchweg dem sehr schleppenden Charakter widmet , bricht man vereinzelt dennoch mit ein paar sau deftigen Passagen mal aus sich raus und streut selbst ein paar eher heavy mäßig wirkende kurze Gitarrenpassagen mit ein .Bei vielen Vertretern dieser musikalischen Sparte ist das ja nun so ,dass die , gerade was die Riffarbeit und den Rhythmus betrifft , sich bis ins Endlose wiederholen .Ganz klar ist zwar ,das sich auch bei denen hier ihr rhythmisches Grundgerüst eher etwas in zähen monotonen Bereich ansiedelt ,aber dennoch arbeitet man sich verhältnismäßig  abwechslungsreich voran .Unterlegt wirkt die echt schon verdammt depressiv stimmende Mucke mit doch sehr hintergründig gehaltenen Vocals ,welche sich im fast schon blackmetallischen kreischendem ,fast schon keifenden Ausdruck darstellen und vereinzelt auch mal choralem Charakter vorweisen .Das ganze Geschehen wirkt hier echt nicht langweilig ,da doch verhältnismäßig recht viel in den einzelnen Songs passiert .Auch wenn meinerseins immer wieder so seine Problechen mit dem Doom Metal Bereich hat ,muss und will ich doch zugeben ,dass diese Veröffentlichung durchaus einen sehr positiven Nachgeschmack bei mir hinterlassen hat . ( LEO )
Heavy Psych Sounds Records   http://www.wp.rocktimes.de/plattenfirma/heavy-psych-sounds-records/
Gordeon Music Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                                           A LICK OF DEATH VOLUME 1 ( SAMPLER )
„Support the underground“ ist nun nicht nur nen Slogan ,welchen man so einfach mal raushauen kann .Ne ,dafür muss man schon was tun ! Und es gibt zum Glück in unserer heutigen ,doch ziemlich Trend verseuchten Metalwelt ,doch immer noch Leute ,welche sich da reinknien und da auch wirklich was machen .Und so haben sich hier auf dem Teil dann auch wieder mal Berliner Undergroundbands zusammen geschlossen ,um ein gemeinnütziges Projekt aus der Taufe zu heben ,welches von Bands für Bands, gefördert von Bands, von Bands geschaffen und von Bands verteilt wird .Hauptverantwortlich für dieses neue Projekt sind  Raven Tongue von „Mytherin“ und Stephan von „Masters Descent“ . Das nun gerade in Berlin eine wirklich verdammt große und kunterbunte Metalszenemischung der verschiedensten stilistischen Ausrichtungen besteht , ist ja wohl mehr als bekannt .Und so geht’s hier dann auch mit 10 metallischen Gruppierungen durch die unterschiedlichsten Metalsparten .Das reicht von Progressiv Metal ,über Death Metal bis hin zum Thrash Metal .Nen bissel erstaunt bin ich zwar ,das keinerlei Vertreter der Black oder Grind sich hier verewigt haben ,aber das ist sicherlich ganz bewusst so gemacht ,weil es dann eventuell den zeitlichen und den finanziellen Rahmen gesprengt hätte .Oder war von dieser Seite vielleicht doch kein Interesse da ?? Naja, wie auch immer  ,die Bands ,welche sich hier vorstellen ( Brutal Kraut  ,  Alphaomega   , Path Of Destiny , Mytherine,  Circles Of Malice , Agonize ,  His Masters Descent , Agar Soron,  Deviance  , Exit Humanity ) kann man ohne jeden Zweifel fest in die Kategorie Underground einordnen ,auch wenn die eine oder andere sicherlich doch schon bei Euch da draußen bekannt sei dürfte bzw .sollte .Fest steht ,in den gut 45 min . gibt’s jede Menge an Undergroundluft zu schnuppern ,welche doch recht klar verdeutlichen kann ,was für Potential in den tiefsten Regionen unserer ehemaligen Hauptstadt noch schlummert . ( LEO )
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                                                                                       EVERLASTING CARNAGE – „SLAUGHTERHOUSE ROCK“
Brandneues aktuelles Futter aus dem Sachsen Anhaltiner Schlachthaus ! Schon alleine die geile old school schwarz/weiß Gestaltung und deren Pseudonyme Gorvus (Guitar) ,Necrophagous ( Guitar ) ,Veneficus ( Bass ) & Schweinemann ( Drums ) lassen erahnen und auch hoffen ,dass es hier musikalisch ohne Zweifel recht deftig zur Sache gehen wird . Und so zeigen die vier Leutchen,die sich erst 2015 zusammengefunden haben ,auch von der ersten Sekunde an ,wohin „der Hase läuft“ .Im wirklich durchweg leckerem old school Sound gestaltet ,wird hier 10 mal ganz tief in die slammende  Brutal Death Metal Kiste gegriffen ,welche man durch diverse leichtere Thrash Metal und Grindcore Sprenkler immer wieder „aufzuhüpschen“ versucht .Insgesamt gesehen gelingt es den „Brüdern“ hierbei auch recht gut ,die einzelnen Songs ansprechend zu gestalten .Das hierbei natürlich dann doch noch so eine gewisse Eigenständigkeit ausbleibt ,sei denen aber verziehen .Fest steht ,das die Songs insgesamt echt verdammt Laune machen und über weite Strecken  durchaus  dazu geeignet sind  ,nen fetten Circle Pit zu entfachen und die Haarpracht mal wieder so richtig kreisen zu lassen .Obwohl man sich hier nun vorrangig im Wechsel zwischen schnelle Passagen mit langsameren Parts präsentiert ,bleiben Blast‘s und Doublebasseinsätze hier natürlich auch nicht außen vor . Da gibt’s doch schon so einiges an verdammt groovigen Passagen ,welche mit den kompletten 100 Dezibel volle Kanone auf dich einprasseln .Sicherlich wird man damit nun nicht unbedingt den absoluten Flächenbrand entfachen ,aber dennoch für genügen Action vor der Bühne sorgen können .Insbesondere recht positiv kommt bei deren Mucke der doch recht bassige Sound und der tief growlende Grunzgesang mit teils miese ,fast kreischenden Screameinlagen .Nachdem die gut 33 min .nun vorbeigezogen sind ,hat meinereins durchaus noch einmal das Verlangen ,die Play Taste zu drücken .Mucke ,die Spaß macht ,über weite Strecken verdammt gut zündet – auch wenn‘s hier nun mal eher seltener in ein totales Massaker ausartet – ist mein Ding ! Die Burschen sollte man auf jeden Fall mal im Auge behalten und sich auch mal aufraffen ,deren musikalische Leistung live zu begutachten ! Gute Scheibe ,welche zwar noch mehr als genügend Platz für ne Steigerung zulässt ,aber für nen Debüt alles andere als schlecht geworden ist . ( LEO )
https://www.facebook.com/everlastingcarnage/     https://everlastingcarnage.bandcamp.com/releases
 
                                                                                                SHATTERED SUN –„THE EVOLUTION OF ANGER“
Nachdem die aktuelle Scheibe des Texanischen Sextetts  - welche bereits seit 2005 musikalisch umtriebig unterwegs ist – weiß ich noch nicht so recht ,wie ich deren mittlerweile zweites komplettes Album nun einstufen soll !? Einerseits hauen dich mich mit ihrer wirklich enorm technischen Versiertheit ganz schön weg und lassen mich doch teil einigermaßen verblüfft dasitzen ,und andererseits bringt mich deren musikalisches Gerüst nun nicht wirklich in die allergrößte Verzückung .Obwohl man nun anfangs echt damit rechnete ,das die Amis hier sicherlich volle Pulle den ganzen ,mittlerweile für mich schon etwas ausgelutschten typischen Metalcore Pfaden folgen ,geht man erfreulicherweise dann doch ein ganzes Stück weiter entfernter davon voran .Gut ,ohne jeden Zweifel sind deren  10 Songs davon auch recht beeinflusst worden ,aber dennoch konzentrieren sich die 6 Burschen dann bedeutend mehr an der Thrash/Heavy  Metal Linie .Und zum Glück wird der Sound dann nicht komplett in so ein hyper modernes Gewand verpackt ,sondern durchaus mit so einigen an eher old schooliger Ausstrahlung versehen .Im Mittelpunkt des gesamten Geschehens stehen vorrangig  ansprechende Melodien ,welche wirklich verdammt gut arrangiert sind und ganz deutlich machen ,dass deren musikalisches Gespür alles andere als schlecht ist .Natürlich finden sich hier auch nen ganze Menge an knallharten Riffs und lecker schnellen Parts wieder ,welche doch immer wieder für ne Auflockerung sorgen – keine Frage . Auch gesangstechnisch gibt’s hier ne durchaus ansprechende Vielfalt geboten ,welche zwar vorrangig eher etwas corelastiger gestaltet ist ,aber dennoch niemals eintönig wirkt .Sicherlich kann man nicht allzu viel an deren Darbietungen aussetzten ,aber für mich klingt dass dennoch irgendwie zu glatt gebügelt ,zu sauber und rein von Songwriting her ,mit eher mageren Höhepunkten behaftet . Mal abgesehen von diversen Riffeinlagen ,welche einen – ob nun hammerhart oder eher melodiös – wirklich mal ganz gut „vom Hocker hauen können „ ,erscheint die Scheibe nun in der breiten Masse der Veröffentlichungen nun nicht wirklich in einem super hellen ,überzeugenden Glanzlicht .Ist zwar eine mehr als solide musikalische Darbietung geworden  ( insbesondere von der technischen Seite her ) ,welche ohne jeden Zweifel gerade bei der jüngeren Generation punkten wird ,mich als „ alten Sack“ dann aber doch eher kalt lässt ! ( LEO )
Victory Records   https://www.victoryrecords.com/
Soulfood    http://www.soulfood-music.de/
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                                                                                           BLOOD OF SEKLUSION – „ SERVANTS OF CHAOS“
Rein metallisch gesehen ,ist es ja nun eher so ,dass man mit Italien eher die ganzen hohen Gesänge und  ne melodiösere ,verspieltere Richtung erwartet .Dass da aber mittlerweile auch immer mehr dem guten alten Death Metal Sound gefrönt wird ,kommt zwar nun mal eher etwas seltener vor - so dass es einen dann doch irgendwie überrascht  - ist aber wirklich als ne verdammt positive Sache anzusehen .Auf ihrer zweiten full lenght lassen die vier Burschen in gut 40 min . durchweg den alten Flair der schwedischen Death Metals wieder aufleben .Man könnte schon fast behaupten ,die zelebrieren den hier so richtig gut .Das hierbei natürlich die Einflüsse von Bands wie „Entombed“ , „Dismember“ und natürlich auch „Unleashed“ überall durchschimmern ,steht völlig außer Frage .Dennoch sind die Jungs nun nicht wirklich als eine bloße Kopie abzuhandeln .Trotz der unüberhörbaren Einflussnahme genannter Bands ,ist durchaus auch so eine gewisse Eigenständigkeit herauszuhörend . Ganze 10 mal wird dir hier fett und teils mit enormen Groove versehen ,eine vor den Latz geballert .Groß zum Luft holen kommt man kaum mal ,auch wenn zwischendurch immer mal wieder ein paar Solis und eher melodiöser wirkende Parts eingestreut werden .Unterlegt mit tiefer ,böser Stimmakrobatik ,bieten die hier ganz genau die Mucke ,die man erwartet hat und bei der man so richtig abgehen kann .Wer ne ordentlich fette schwedische Death Metal Keule braucht ,wird von dem Teil hier absolut nicht enttäuscht werden . ( LEO )
FDA Rekotz     Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen    http://fda-records.com/
 
                                                                                           TASK FORCE BEER – “ MEANING OF LIFE”
Zwar ist es nun mal nicht immer so ,dass der erste positive Eindruck ,welchen man von ner Veröffentlichung bekommt ,dann auch durchweg ,sprich ,musikalisch anhält . Aber bei dem Sextett aus Trier passt wirklich alles hervorragend .Irgendwann in der Drehe 2015 ,nachdem man in diversen anderen „Kapellen „ ( (Earthgrave, Katatonie , Crucifixion, Goryfication… ) rumlärmte , haben die wohl den Plan gefasst ,ihre musikalischen Vorlieben erneut auszuleben .Und das man mehr als genügend Erfahrung an den Instrumenten, beim Layouten und beim Songwriting gesammelt hat ,ist mehr als deutlich  bei den 15 Songs zu erkennen .Bandname ist schon mal sau geil ,auch wenn man mit dem eventuell musikalisch was anderes verbinden würde .Cover- und Bookletgestaltung sind schön im schwarz/weiß old school Style gehalten .Alles richtig gemacht !Und auch der Sound kann mehr als überzeugen ,obwohl man nun sein Debut „nur“ in Eigenregie im Proberaum eingetrümmert hat .Auch hierfür gibt fast die volle Punktezahl ! Ob die nun musikalisch auch überzeugen – aber wie Sau . Wer seine musikalischen Einflüsse mit Bands wie „Suffocation „ , „ Dying Fetus „ oder auch „Phobia „ benennt ,hat für mich schon gewonnen . Und so zeigt man dann auch in knapp ner halben Stunde ,wo der Hammer hängt .In einem niemals langweilig werdenden Gebräu aus Death Metal und Grindcore ,ballert man sich hier durchs Geschehen ohne hierbei jedoch in irgendeiner Form uninspiriert oder gleichförmig zu klingen .Obwohl nun gerade in diesem musikalischen Sektor gerade der Einfallreichtum nicht zu den hervorstechendsten Eigenschaften gehört ,kriegen die es hier erstaunlicher Weise hin ,so gut wie jeden Song mit so etwas wie einem eigenen Charakter zu versehen .Hut ab ! Natürlich stehen hier schreddernde Gitarren , fette Drums und ne noch fettere Portion an Groove auch an erster Stelle ,aber was man hier teils an Riffs und auch Rhythmen mit reinrührt ,ist doch eher etwas untypischer .Bei einigen Solieinlagen an der Gitarre könnte man da schon fast mal vermuten ,dass die sich auch progressiv nen bissel ausleben wollen .Erstaunlich ist hierbei ,dass selbst die eher ruhigeren Passagen keinesfalls den Druck oder die Energie aus den Stücken ziehen .Ne ,das passt alles hervorragend zusammen !Selbst die zweistimmigen Vocals ,bei denen man wirklich alles rausholt ,was die Stimmbänder zu bieten haben ,können hier voll und ganz überzeugen .Das die Jungs mit ner ungemeinen Portion an Spaß beladen sein müssen , wird ohne Zweifel mit diversen Zitaten von Walter Ulbricht ,Helmut Kohl , Christoph Daum bis hin zu Clinton ganz klar unter Beweis gestellt .Definitiv ne Scheibe welche durchweg überzeugt ,für jede Menge Spaß sorgt und deren musikalisches Potential sicherlich auch Live für jede Menge Wirbel sorgen wird . ( LEO )       https://www.facebook.com/TaskForceBeer/
 
                                                                                                             MORGON – “ EVOKING ETERNITY”
„Alter Falter „ ,jetzt überrascht es mich aber wirklich total . Wie immer mit so nem gewissen Vorurteil behaftet ,hätte ich das ,was die vier Jungs aus Sachsen Anhalt hier hervorbringen ,in keinster Weise erwartet .Gut ,das die sich dem Schwarzmetal verschrieben haben müssen ,ist fast schon ganz klar am Logo und eventuelle auch noch an der Covergestaltung zu erkennen .Zwar recht einfach gehalten ,spricht das dennoch irgendwie sofort ins Auge .Booklet Gestaltung ist zwar auch eher mager - nur mit Bandfotos ausgestattet  - gehalten  ,wirkt aber dennoch recht ansprechend . Naja ,nen paar Texte oder Bandinfos etc . wären da vielleicht angebracht gewesen .Aber das ist ja nun mal bloß Nebensache – wozu gibt’s das Internet .Die Hauptsache ist ohne jeden Zweifel ja wohl doch die Mucke ,welche einen überzeugen muss .Und in dem Fall kriegen die das dann auch mit den im Angebot stehenden 11Stücke ( ca . 45 min . ) auch verdammt gut hin .Schon alleine technisch gesehen hätte ich absolut nicht erwartet ,dass es hier so verdammt stark und überzeugend zur Sache gehen wird .Natürlich geht deren Mucke ,wie schon irgendwie vermutet ,in erster Linie in Richtung tief schwarzer Metalkunst ,welche man nun aber keinesfalls total ins Extreme ausarten lässt ,sondern eher etwas bevorzugter im Midtempo Bereich ansiedelt . Recht eindeutig so in Richtung alten norwegischen Klänge tendierend ,erzeugt man hier Klänge ,welche sich gekonnt aus Black Metal , Death Metal und nem ganz kleinen Touch aus Doom Metal zusammen setzen .Dabei wirken die Kompositionen  mehr als flüssig ,verdammt gut arrangiert und demzufolge auch alles andere als gleichförmig .Obwohl hier sicherlich nicht an eher etwas verspielteren Gitarrenmelodien und ruhigeren Zwischenparts gespart wird ( wirkt über weite Strecken schon irgendwie fast hymnenhaft )  ,kommen die einzelnen Stücke dennoch echt fett und teils enorm durchschlagskräftig rüber .Immer wieder tauchen Blastbeats und treibende Schlagzeugpassagen auf ,in deren Zusammensetzung Massen an düsteren Riffs und melodischen Breaks eingewebt werden .Hierbei erschafft man eine Atmosphäre ,welche zwar nun nicht übermäßig kalt rüberkommt ,aber ne ganze Menge an diabolischem Charakter mit sich bringt .Durchweg gibt es hier in jedem einzelnen Songs wieder was Neues -zwar nicht unbedingt Unbekanntes - zu entdecken ,was einem aus neue aufhorchen lassen kann . Insgesamt gesehen muss man sich doch eher wundern ,dass die Jungs bis heute noch bei keinem Label untergekommen sind  ,zumal man mit seinem Vorgängeralbum „Black Light Of Liberation“ auch durchweg für verdammt gute Bewertungen sorgen konnte .Ich bin auf jeden Fall voll überzeugt davon ,dass die Burschen ihren Weg gehen werden und mit der Veröffentlichung dieser Scheibe ihren Fankreis doch enorm erweitern können/werden .Ein echt top Album ,welches zwar knapp an unserer HAMMER Marke vorbeigeschrammt ist ,aber sowohl technisch wie auch vom Songwriting her voll und ganz überzeugen wird bzw. kann . ( LEO )
https://www.facebook.com/MorgonOfficial/     morgon_official@yahoo.de
 
                                                                                                      THE LEGION OF TCHORT # 14 ( SAMPLER )
Sampler gibt es ja nun echt schon wie “Sand am Meer” ,wobei man doch irgendwie zugeben muss ,dass diese Form der Werbung doch in den letzten Jahren etwas nachgelassen hat ,was sicherlich auch daran liegt ,dass heutzutage immer mehr Leutchen ihre aktuellen Infos bzw .Musikmaterial aus den Weiten des Internets beziehen . Dennoch gibt es ein paar wenige unermüdliche Kämpfer ,welche sich auch heutzutage noch ganz klar den SUPPORT THE UNDERGROUND auf die Fahne geschrieben haben .Ohne jeden Zweifel gehört Perus  Musikextremist Tchort ( LEO ) mit zu dieser aussterbenden Rasse .
Als Herausgeber des „The Legion Of Tchort zine „ gehört er ohne jeden Zweifel zu den ganz wenigen Leutchen aus seinem Lande ,welche unermüdlich darum bemüht sind ,neue Kontakte zu suchen ,diese  auszubauen und insbesondere den Underground ,auch international, zu supporten .Zwar war meinereins anfangs eher etwas skeptisch ,was seine Unterstützung betraf – da diese in den letzten Jahren nur daraus bestand ,das wir ihm kostenlos unsere „Klolektüre“ schickten – aber auf doch etwas intensiverer Nachfrage kam dann nun doch auch endlich mal was von ihm zurück .Und ehrlich gesagt ,war unsereins da doch sehr erstaunt ,das seine Sampler Zusammenstellung mittlerweile nun auch schon bei der Nr .14 angelangt ist .Naja ,wie auch immer ,der runde Silberling bietet rein musikalisch gesehen ,jede Menge an extremen Hörstoff ,welcher mal mehr ,mal weniger gut rüberkommt . Insgesamt haben sich hier satte 22 Bands verewigt ,welche hier nun ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen . Dabei reicht‘s von Black Metal ,Death Metal bis hin zu eher thrashigen Vertretern    . Also doch ne ganze Menge Abwechslung ,welche man hier in fast 80  min . geboten bekommt  ,zumal hier wirklich mal fast jede Band mit nem ,sagen wir mal ,recht ureigenen Style aufwarten kann . Klingt schon mehr als interessant ,in wieweit man die unterschiedlichsten Einflüsse heraushört .Ganz weit über den Globus verstreut ,tummeln sich hier Bands aus allen Herren Ländern der Welt ,so unter anderem aus Russland  , Japan, Chile, Kanada , Uruguay, Schweden, Spanien, Australien ,Polen ,Venezuela ,Deutschland …..Also ihr seht schon ,es ist hier durchaus auch einiges an eher sehr „exotischem „ Material dabei .Trotz des voll durchgängigen Undergroundcharakters der Scheibe ,gibt’s hier natürlich auch ein par Bands zu erhaschen ,welche durchaus auch schon auf dem internationalen Territorium  etwas mehr bekannt sein dürften  - zumindesten hier in good old germany . So geben sich hier unter anderem BLOODY INVASION ,XICUTION,MAGGOTS ,TERRORDOME oder auch SATARIAL die Ehre und versorgen euch mit deftigen Stoff .Alle Bands aufzuzählen ist echt hier nicht nötig ,da derjenige ,welcher sich für diesen Sampler interessiert ,ja sicherlich eh sofort ins Internet gehen wird ,um da tiefer nachzuhaken .Auf jeden Fall ne mehr als interessante und abwechslungsreiche Angelegenheit ,welche mehr als genügend interessanten Stoff bietet ,um die eine oder andere Band für sich neu zu entdecken . ( LEO )
Carlos Leo TchorT  Manco Segundo 826 Dpto. 303  Lima 32 – Perú      https://thelegionoftchortzine.blogspot.de/
Salute Records    https://www.facebook.com/SaluteRecords/

 

                                                                                                       NUISANCE OF MAJORITY - “SAVAGE RITUAL”
Im hohen Norden unserer Republik lassen es die 5 Burschen von NUISANCE OF MAJORITY nun auch schon seit mehr als 10 Jahren krachen .In ihrer Ecke sicherlich keine Unbekannten mehr ,starten die nun erneut einen Angriff auf das internationale Musikgeschehen ,um sich dort nun auch vollkommen zu etablieren . Die Band selbst bezeichnet ihre Mucke als Death´n´Roll  ,was man so durchaus auch stehen lassen kann .Dabei greift die Band auf wirklich nen ganzen Arsch voll an diverser musikalischer Einflüsse zurück ,wobei man sicherlich sagen kann, das deren Hauptgerüst beim Soundaufbau recht deutlich in Richtung Metal und Hardcore geht ,ohne jedoch zwischen durch nicht noch so einiges an anderen Sounds mit einzubringen ,welche immer wieder frischen Wind ins Geschehen bringen .In den hier gebotenen 10 Songs verbinden die recht gekonnt unterschiedlichste härtere Sounds miteinander ,was hierbei natürlich für enorme Abwechslung sorgt .Obwohl die Scheibe nur schon ne richtig große Portion an Energie und Kraft mit sich bringt ,setzt man doch recht stark auf ne gekonnt eingesetzte ,teils doch eher etwas melodischer gestaltete Soundstruktur .Über einen nicht gerade kleinen Teil der gesamten Spielzeit zeigt man sich doch etwas „verspielter“ ,geizt aber auch nicht mit fetten ,gewaltigen Kraftschüben .Zwar gibt hier eher nur seltener mal einen Song ,der so ne richtige „Schneise der Verwüstung“ hinterlässt ,aber dennoch bringt man immer noch genügend Energie mit sich ,um den Pulk vor der Bühne in Bewegung zu versetzen .Stark ist wirklich deren abwechselnde Melodieführung welcher hier insbesondere für einen verdammt kreatives Sound sorgt. Obwohl man sich vorrangig im Bereich  rotziger Growls bewegt ,wird immer wieder im eher ruhigeren Bereich ,gekonnt in eine tiefe melodischere Gesangslinie gewechselt .Ein erstaunlich abwechslungsreiches Album ,welches immer wieder aufhorchen lässt und vor allem bei den Vertretern der eher etwas moderneren harten Soundschiene sicherlich auf Interesse stoßen wird . ( LEO )
Toanol Records   https://www.facebook.com/toanolrecords/
Broken Silence    http://brokensilence.de/
CD Baby            https://www.cdbaby.com/
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                                                                                                        MARTY FRIEDMAN – „ WALL OF SOUND“
Bin ja bekanntlich nun  nicht gerade das ,was man als Anhänger der ganzen melodischen Metalschiene bezeichnen könnte .Von solcher Weichspülermucke gibt’s ja nun mal weltweit tausende Vertreter ,die es sicherlich rein technisch gesehen zum großen Teil auch drauf haben ,für mich aber nicht sehr oft das bieten ,was man  als „ das haut mich total um „ bezeichnen könnte . Komischer Weise ist mir der Name Marty Friedman doch irgendwie im Hinterstübchen hängen geblieben .Bei genauerer Recherche verwundert‘s mich dann aber nicht ,da der Typ in früheren Zeiten mal bei „MEGADETH“ mit rumgewerkelt hat .Nachdem der da nun ausgestiegen war ,hat der mittlerweile ganze zwölf Soloalben rausgebracht ,welche ja nun doch irgendwie ganz klar erkennen lassen ,dass die Fangemeinde von ihm sicherlich nicht gerade klein sein dürfte .Insbesondere in Amiland wird er deshalb wohl auch als ne Gitarren Legende angesehenen .Und dem kann ich will ich auch absolut nicht wiedersprechen .Denn was der hier aus seine Saiten herausholt ,wird ohne jeden Zweifel ne Vielzahl an Gitarristen zur absoluten Verzweiflung bringen .Sein Gitarrensiel kann und muss man ganz einfach als einmalig einstufen .Zusätzlich hierzu zeigt der bei den hier im Angebt stehenden 11 Songs ,das sein Gespür für starke eingängige Melodien vom allerfeinsten ist .Das durchweg rein instrumental gehaltene Album bringt herbei dennoch so eine ungemeine Vielfalt an kreativer Abwechslung mit sich ,dass es einen dann doch irgendwie echt erstaunt dasitzen lässt .Sicherlich ,der größten Teil seiner Mucke besticht in erster Linie durch Melodien und eher ruhigerem Rhythmus .Das der sich hier teils schon enorm virtuos in Szene setzt ,verdeutlicht nur einmal mehr ,das der seinem Status als Gitarren Legende nun wirklich mehr als gerecht werden kann . Dennoch gibt’s aber auch mal stellenweise nen paar fettere und verdammt dichte Saitenzupfer ,welche einen durchaus auch mal vorantreiben können .Obwohl nun ,wie oben bereits erwähnt ,meine musikalischen Vorlieben nun keinesfalls in diesem Bereich angesiedelt sind ,schafft‘s der Typ dennoch ,bei mir einen mehr als positiven Eindruck zu hinterlassen .Leute ,deren Vorliebe in erster Linie bei ner technisch enorm anspruchsvollen Gitarrenmucke liegt ,kriegen hier die absolute Vollbedienung .Gitarristen ,die nach neuen Innovationen ,Herausforderungen oder Ideen suchen , kriegen mit dieser Scheibe ne Vorlage ,an welcher man sich ohne jeden Zweifel „ die Zähne ausbeißen „ kann/wird . ( LEO )
Prosthetic Records     https://prostheticrecords.com/
Sony Music                https://www.sonymusic.de/home
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                                                                                                               CONVEYER – „ NO FUTURE“
„No future“ ,na wenn das nun mal nicht volle Pulle nach Punk klingt !!! Oder sollten sich meine ollen grauen Gehirnzellen völlig irren ? Also erst mal nen par Infos eingefahren und da liest man dann auch schon was von „Spirit Filled Hardcore“! Haben die Amis nun tatsächlich mal nen neues coriges Sub Genre entwickelt oder entpuppt sich das Ganze dann doch wieder mal mehr als ne Werbestrategie ? Na jedenfalls ist an irgendwelche Punk Attitüden hier nun wirklich nichts zu verzeichnen und wenn man am Ende der elf Tracks angelangt ist ,kommt man eigentlich zu der Schlussfolgerung ,das einem hier nun nicht wirklich was Neues um die Ohren gehauen wird .Eher tiefer im Bereich des melodischen Hardcores angesiedelt ,haben‘s die an ihren Instrumenten sicherlich voll drauf und sind auch bemüht ,sich in Sachen Songwriting abwechslungsreich darzustellen .So nen paar richtig mies ballernden Stücke bietet man hier zwar auch mal an ,aber insgesamt gesehen ,zeigt man sich doch vorzugsweise eher zurückhaltender . Man muss auch echt eingestehen ,das mit der Zeit doch etwas der Gleichklang ( trotz  vielfältigster Tempowechsel ) überwiegt  und es hier absolut keinen Song gibt ,welcher mal ganz deutlich heraussticht und das Potential für nen echten Hit vorweist .Die Vocals präsentiert man hier im Wechsel zwischen screamigen  und cleanem Ausdruck ,was so gesehen ja nun auch alles andere als neu oder unerwartet ist .Bleibt schlussendlich nur noch zu sagen ,dass die Band zwar technisch überzeugt aber in Sachen Songwriting  sicherlich kaum jemanden großartig vom Hocker hauen wird/kann . ( LEO )
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                                                                                          HAMMER     MUTATION III – „ DARK BLACK“
Ja , genau das ist der Sound , um heute so richtig voll auf Touren zu kommen !Aber bevor man sich nun so voll und ganz gehen lassen kann ,erst mal nen paar Infos eingesammelt . Ginger  Wildheart (THE WILDHEARTS ) ist der Kopf des ganzen verrückten Haufens ,welcher hier nun ne ganz beachtliche Anzahl an Musiker um sich geschart hat ,um diese zwölf ,von Wahnsinn getränkten Songs zum Leben zu erwecken .Und so treiben auf der mittlerweile dritten „Mutation“ Scheibe Leute wie Jamie Oliver (UK SUBS ) , Arthur Shepherd (PRIMITIVE WEAPONS) oder auch Devin Townsend, Phil Campbell ( MOTÖRHEAD/SCORPIONS )ihr musikalisches Unwesen und lassen dich doch stellenweise mehr als sprachlos dastehen .Nach ner ganz kurzen 6 sekündigen Ansprache nimmt dann auch gleich der Wahnsinn seinen Lauf . Und der zieht sich dann wahrlich durch die gesamten gut 33 min . Spielzeit .Sicherlich wird es wieder Leute geben ,welche diese wüste Mixtur aus Grindcore, Soundexperimenten und diversen Industrial Einflüssen ( gehen schon recht stark in Richtung „Ministry“ ) als ein total chaotisches High Speed Gewüste bezeichnen ,was so aber für meine Ohre nun nicht wirklich wahrzunehmen ist .Denn trotz der über weite Strecken enorm verfrickelten Songstrukturen ,kriegt man es dennoch recht gut hin ,sich durchaus  abwechslungsreich in Szene zu setzen .Neben den wirklich kranken und enorm brachial wirkenden Tempowechseln , ist‘s vor allem der wirklich  - ich sage mal  - hässliche und von Hass geprägte chaotischen Sound, welcher dafür sorgen wird ,dass sich dieses Werk verdammt tief in deine Gehirnwindungen festsetzen wird .Gesanglich wird hier natürlich auch nicht weich gespült ,sondern so richtig fies ,brutal ,brachial und mehrstimmig das letzte aus deinem Nerven Kostüm herausgeholt . Leute die eher sehr zart besaitet sind ,werden mit diesem Werk ohne jeden Zweifel kurz vor dem Nervenzusammenbruch stehen .Wer aber auf fette ,experimentierfreudige ,kranke ,abgefuckte und extreme Soundgefilde steht ,braucht ohne jeden Zweifel keinen Partner mehr ,um zum Höhepunkt zu gelangen .Geile Sache !  ( LEO )
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                                                                                            KILL PROCEDURE – „ BRINK OF DESTRUCTION“
Oh nein ,jetzt erwischt es mich mal wieder ganz kalt und ich werde wohl etwas mehr Zeit investieren müssen ,um hier ein paar passende Zeile verewigen zu können .Wenn ich im Infoblatt zu lesen kriege ,das „Kill Procedure“ zu einem der best gehütetsten Geheimnisse des US Metals gehört ,macht’s einen natürlich sofort neugierig .Aber man weiß ja bekanntlich ,dass gerade die Amis in Sachen Meinung doch sehr eigen sind und man bei denen nicht immer alles „für bare Münze“ nehmen muss bzw . sollte .Hinter der Band verbirgt sich in erster Line Lou St.Paul ,der schon in diversen anderen Bands seine Erfahrungen gesammelt hat  - von denen ich aber echt keine kenne . (Winters Bane, Fires Of Babylon) Das Album hier war ursprünglich als Nachfolger des Winters-Bane-Albums "Heart Of A Killer" (1993) gedacht, wurde jedoch vom damaligen Label nicht veröffentlicht .Jetzt hat man das mit 11 Songs bestückte Teil nun wieder ausgegraben ,um es Euch da draußen mal näher zu bringen .Was mir persönlich im ersten Moment doch sehr auffällt ,ist ,dass die Produktion doch etwas dünn wirkt .Zumindestens kommt’s aus meiner Anlage nun nicht wirklich fett raus .Musikalisch bietet man Stoff ,welcher insbesondere die klassischen Heavy Metal Fans ansprechen soll / wird .Da tauchen dann auch Vergleiche zu „Megadeth“ oder „Testament“ .Na gut ,kann man so stehen lassen ,wobei mir bei den hier angebotenen Stücken doch noch etwas die kräftigen und saftigen Anschläge fehlen .Vom Songwriting her machen die Stücke schon was her und man merkt durchweg ,das hier keine Anfänger am Werkeln sind . Insbesondere die Gitarrenarbeit nimmt hier einer sehr hohen Stellenwert ein .Was die hier damit abziehen ,ist schon recht stark und lässt an vielen Stellen schon so ne fast virtuosen Charakter heraustreten ,insbesondere dann ,wenn man bei den Solieinsätzen anlangt .So richtig knallen tut’s hier eher seltener .Vielmehr konzentriert man sich hier auf eine rhythmisch ruhigere Vorgehensweise .Zwar sind alle Riffgestaltungen ganz eindeutig im kräftigeren Heavy Bereich angesiedelt ,sorgen aber halt eher nur selten dafür ,dass man so in eine „Mitgehstimmung „ verfällt .Für alt eingesessene Heavy Metal Kuttenträger vielleicht noch ne recht interessante Sache .Von meinem Gefühl her bin ich aber letztendlich doch irgendwie froh darüber ,die Zeilen hier beenden zu können . ( LEO )
FC Metal    https://www.facebook.com/FCMetalRecordings/
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                                                                                                           MISS MAY I – “ SHADOWS INSIDE”
Metalcore und kein Ende . Es ist ja nun wohl echt keine Lüge ,wenn man so das Geschehen in der Metal -(szene ) in den letzten Jahren betrachtet ,dass gerade in dem Metalcorebereich Bands wie Pilze aus dem Boden sprießen, um sich diesem Trend anzuschließen .Allerdings handelt es sich bei den US Amerikanern nun absolut nicht um Neuankömmlinge .Denn immerhin ist „Shadows Inside“ ihr mittlerweile sechstes Album ,welches man in die Runde wirft .Mit 10 Songs und eine Spielzeit von knapp 35 Minuten bestückt , legt man ohne große Umschweife von der ersten Sekunde an mit nem verdammt starken Tempo los , wobei dies dann aber nicht wirklich lange anhält .Denn bereits bei dem Refraineinsatz wird doch deutlich das Tempo nach unten geschraubt . Ein bissel erstaunt es einem hierbei ,das gerade dieser Opener doch verdammt tief in das Thrash Metal Lager eintaucht ,und sich somit von dem ,was dann folgt ,doch mehr als positiv abhebt .
Denn was danach folgt ,ist für mich nicht gerade dass ,was einen voll umhauen kann .Sicherlich gibt’s hier natürlich auch so ein paar verdammt fette ,wuchtige und durchschlagende Stücke ,wie z. B   „Casualties“ ,welche durchaus für nen derben Circlepit sogen dürften – keine Frage . Aber in Sachen wirklich derberen Stoff war es dann das auch schon ,da die Mehrzahl der sonstigen Stücke dann doch viel tiefer im melodiösen  ,teils leicht hymnisch angehauchten Bereich bewegen .Zwar sind diese durchaus vielfältig mit schwermetallischen Riffs bestückt , sorgen bei mir damit aber dennoch nicht für gute Laune .Sicherlich ,man gibt sich schon echt Mühe ,die Songs kreativ zu gestalten – was durchaus auch gelingt – aber insgesamt gesehen ,kommt das alles dann doch eher typisch rüber . Recht vielseitig gestaltet sich hierbei jedoch die Gesangsstruktur .Trotz des überwiegenden unterschiedlichen ruhigeren Charakters der Stimme ,setzten immer wieder mal kraftvolle Einsätze im stark corig beeinflussten Ausdruck ein .Da kann man sich durchaus wirklich gut in Szene setzen .Im Endeffekt mal wieder eine Veröffentlichung ,welche ne Mucke rüberbringt ,die technisch gesehen voll in Ordnung geht ,sicherlich die ganzen jüngeren Core Typen ansprechen wird und kann ,aber kaum einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird . ( LEO )
Sharptone Records     http://sharptonerecords.co/
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                                                                                                                     DROPOUT CHAOS  - „APOCALYPSE“
Das Berlin musikalisch ne enorme Vielfalt zu bieten hat ,ist ja sicherlich kein Geheimnis mehr .Die Musikerszene ist da lebendiger wie nie zuvor und fördert doch immer wieder Bands ans Tageslicht ,welche durchaus auch nachhaltig einigen Eindruck hinterlassen können .Dabei sind der Berliner Vierer keinesfalls als Neulinge im Musikbusiness anzusehen ,denn immerhin ist „Apocalypse“ nun auch schon ihr vierter Longplayer ,welchen man in die Runde wirft .Mit 14 Songs und einem Outro bestückt , marschiert man hier ganz eindeutig in Richtung deutschsprachigem Rock ,welcher ganz leicht mit nem gewissen Hardcore Ambiente versehen wurde und sich insgesamt auch recht metallisch angehaucht präsentiert . Auch wenn‘s sicherlich der Band und deren Fans bestimmt nicht passen dürfte ,so meint unsereins dennoch ,das doch recht deutlich so ein gewisses „Onkelz“ Flair nicht zu verleugnen ist .Aber ich denke mal ,das gerade im Deutschrock Bereich deren gewisse Einflüsse ganz einfach nicht zu umgehen sind .Bereits bei ersten Song lassen die sich nicht erst groß bitten  und legen mehr als flott los ,was bereits dafür sorgt ,das man unweigerlich mitwippt . Obwohl sich das Album  in erster Linie voll rockig und schön nach vorn treibend präsentiert ,zeigt man sich erfreulicher Weise dennoch verdammt interessant und abwechslungsreich .Denn deren Mixtur aus Aggression und Melodie zeigt sich richtig frisch und macht doch verdammt gut an .Neben so richtige derb aggressiven Arschtritt Stücken wie z. B . dem Opener „Dagegen „ ,gibt‘s so einige Songs, welche unweigerlich zum Mitsingen animieren und welche sich vielleicht sogar zu ne gewisse Art der „Hymne“ entwickeln könnten .Andererseits versteht man es aber auch hervorragend ,hier sehr ruhige und emotionale Songs mit einzuflechten ( z.B Song 4 „Lass los“ ,Song 7 „Die Nacht gehört Dir“ oder auch Titel 11 „Himmel“) ,welche einen insbesondere durch die Texte sehr nachdenklich stimmen und wirklich starke kurze Gitarrensolis mit sich bringen .Insgesamt strotz das Album vor eingängigen Melodien ,welche sich doch irgendwie sofort festsetzen können .Positiv hierbei ist auf jeden Fall ,dass man sich doch immer mal wieder eher etwas experimentierfreudiger zeigt .Für mich wird das insbesondere beim Outro recht deutlich ,welches gerade beim Gitarrenspiel/Rhythmus so einen gewissen psychedelischen „Pink Floyd“ Charakter aufzeigt . In Sachen Gesangsausdruck geht’s eher recht clean zur Sache , wobei aber dennoch mehr als genügen Ausdruckskraft rübergebracht wird ,um gerade den rockigeren Stücken die nötige Portion an Energie zu verleihen .Insgesamt gesehen kann die Scheibe voll überzeugen und wird ohne jeden Zweifel gerade bei den „Deutschrock“ Fans  punkten . ( LEO )
Krawallbrüder Records    https://www.facebook.com/kbrecordsgermany/
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                                                                                                             BLACK TORMENTOR – „ MY JOURNEY TO NORTHLAND“
Ehrlich gesagt , ich war ja anfangs eher etwas skeptisch ,was mir hier in fast 40 min . an musikalischer Kost geboten werden wird .Hatte eigentlich voll erwartet ,das man hier so richtig ruppigen ,extremen Black Metal eingeflößt bekommen wird .Woher diese Vorgedanken kamen  - keine Ahnung  ! Aber zum Glück entpuppen sich die 6 Songs dann doch als nen recht ansprechendes Werk an schwarzer ,atmosphärischer Klangkunst ,welche bei mir erstaunlicher Weise doch mehr als gut ankommt .Chef Varguus, der nebenbei auch bei den Köthener Death/Grindern von „Organism „ mit rum lärmt ,verwirklicht mit seinem Solo Projekt „Black Tormentor“ hier nun seine eigenen musikalischen Vorlieben .Nachdem man mit nem Demo ,diversen Liveauftritten nun schon auf sich aufmerksame gemacht hatte ,legt man nun die erste Full Length vor .Schon beim Opener “The journeys beginning“ zeigt man dann ganz klar auf ,wo die musikalischen Wurzeln liegen und wohin die dunkle Reise gehen wird .Wenn‘s mich nicht täuscht ,leitet man diesen mit der Titel Musik von „Der 13te Krieger“ ein ,bevor man dann voll ins „True Black Metal Lager“ der alten Schule eintaucht .Das hierbei Bands wie  „Darkthrone „ , „Mayhem“ und vor alle „Bathory“ , musikalisch einen sehr starken Einfluss ausüben, ist unverkennbar . Ganz tief im norwegisch angehauchten Black Metal Sumpf watend ,zeigt man sich vorzugsweise eher von einer schleppenden Natur ,welche durchweg verdammt viel an kalter und von Hass geprägter Ausstrahlung verbreitet .Dennoch vergisst man es auch nicht ,immer wieder mal so ein paar richtig treibende ,hässliche und brutale Zwischenparts mit einzustreuen, welche dem ganzen Geschehen dann doch noch dieses Fünkchen an Abwechslung verleihen .Aber im Wesentlichen widmet man sich vorrangig atmosphärischen Passagen und melodischeren Parts ,welche einem hier sogar fast durchweg positiv stimmen können .Gut ,ein bissel mehr an eigner Kreativität hätten denen sicherlich noch besser zu Gesicht gestanden ! Für mich der stärkste Song dieser Scheibe ist zweifelsfrei Titel 3 „Across Eternal Winter “  mit über 12 min . Spielzeit ,in welchem man wirklich neben ner verdammt guten und vor allem abwechslungsreichen  Melodieführung ,ne super kalte Atmosphäre „hervorzaubert“ , die durch Mark und Bein geht . Neben den 3 brandaktuellen Stücken ,findet man hier noch mit „Heimkehr“ und „Black Tormentor“ zwei Titel des 2006 Demos wider ,welche im direkten Vergleich mit dem aktuellen Material viel roher und aggressiver gestaltet sind und logischer Weise auch vom Klang her eher etwas einen „Proberaumcharakter“ mit sich bringen .Auf jeden Fall merkt man an diesen Stücken ,das sich die Band ,äh das Solo Projekt ,sich wirklich weiter entwickelt hat , und zwar zum positiven .Den Abschluss der Scheibe bildet dann noch die Coverversion von Carpathian Forest - “He`s turning Blue”. In wieweit das nun zu bewerten ist ,kann ich nicht nachvollziehen ,da ich das Original nun mal nicht kenne .Fest steht ,das Fans des nordisch kalten Black Metals hiervon durchaus recht angetan sein werden ,auch wenn man hiermit sicherlich keine neuen Akzente in diesem musikalischen Sektor setzen kann oder in irgendeiner Weise für stundenlangen Gesprächsstoff sorgen wird . ( LEO )
Moon Over The Baltic SeaRecords    https://www.facebook.com/Moon-Over-The-Baltic-Sea-Records-849240541840837/    kailinkohr@googlemail.com

 

 

                                                  FU 48

                                                                                                                      TRASH TAPE THERAPY ( TAPE )
Und wieder begehrt ne Berliner Formation auf ,sich mit ihren musikalischen Darbietungen unwiderruflich in Eurer Gedankenwelt festzusetzen .Ohne hier auch gleich auf die Kacke zu hauen ,schaffen es die beiden tatsächlich ,dass hier sofort nach erstmaligem Genuss ,wirklich was hängen bleibt . Punk, Powerviolence und Grindcore bilden hierbei eine unbarmherzige Einheit ,welche dir zu jeder Sekunde komplett einheizen kann .Auf echt verdammt  brachiale Art und Weise knüppeln die hier mit 10 satten Brechern äußerst rabiat auf dich ein ,so als ob es wirklich keinen Morgen mehr geben würde .Neben jeder Menge enorm rotziger Blastbeats und sägender Riffs ,sind‘s hier aber auch die heftigen Breaks ,welche echt zu begeistern verstehen . Aufgehübscht mit kleinen Sampleeinspielungen wird hier zwar Chaos pur verbreitet ohne jedoch in irgendeiner Form in ne totale Orgie abzudriften .Ne ,bei den Songs ist schon ganz eindeutig ne klare Songstruktur zu erkennen  ,welche sich auch zum Glück alles andere als gleichbleibend oder monoton darstellt .Die hierbei eingesetzten growligen und screamigen Sangesdarbietungen könnten natürlich besser nicht passen ! Auf jeden Fall steht hier echt verdammt noch einmal felsenfest ,dass  Eure Ohren richtig frei gespült werden und sich Eure ollen Knochen auch seit langem mal wieder in Bewegung setzen werden . Mucke für die totale Ektase ,wobei diverse Blessuren an Körperteilen - Genickschmerzen inklusive - fast schon vorprogrammiert sind! Cooles Tape ,welches auch Sound technisch top daherkommt .Könnt auf jeden Fall hier völlig unbedenklich zugreifen ,um Euren Ohren mal wieder was richtig Gutes zu tun . ( LEO )
https://www.facebook.com/trashtapetherapy/
 
                                                                                                GRAVEWARDS – “ SUBCONSCIOUS LOBOTOMY” ( TAPE / EP )
Hatte glaube schon in nem anderen Review mal bemerkt ,das wohl gerade in Griechenland irgendwie die Metalszene total am Wachsen ist und auch versucht ,international nun mal Fuß zu fassen .Gegründet 2015 machen sich die 3 Typen von GRAVEYARDS nun mit ihrer allerersten Veröffentlichung auch auf den steinigen und beschwerlichen Weg ,die internationale Szene Gemeinschaft von ihren musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen . Das auf erst mal nur 3oo Stück limitierte Tape  ,bietet 22 min . lang ne Mucke ,die in erster Linie in Richtung  Death Metal geht aber auch einiges an thrashigen Einflüssen vorweisen kann .
An manchen Stellen scheint es da auch fast so ,als wäre man diverser progressive Strömungen keinesfalls abgeneigt .Auf jeden Fall zeigt sich das gesamte Geschehen  in einem doch eher verdammt melodischen und eher zurückhaltendem Gewand ,so das ne richtig derbe ,enorme Prügelorgie hier absolut nicht vorzufinden ist .Die hätte dem Gesamterscheinungsbild der Veröffentlichung auf jeden Fall verdammt gut getan .Denn ums ehrlich zu sagen ,gestaltet sich das hier doch verhältnismäßig gleichbleibend ,ohne wirklich enorme Höhepunkte .Zwar bringen die Songs ,insbesondere dann , wenn man mal etwas stärker am Bass rumzupft , ja durchaus ne fette Portion an Härte mit – aber viel mehr halt dann auch nicht .Zwar lässt man sich gerade in Sachen Gitarrenarbeit  hier schon echt viel einfallen und bietet auch durchaus abwechslungsreiches Riffing an ,aber die teilweise doch recht langen Riffsolis wollen mich nicht so richtig positiv stimmen . Das man sich insgesamt gesehen doch sehr verspielt präsentiert  und es so gut wie kaum einmal vorkommt ,das dir deren Sound wirklich mal „den Schädel spalten“ kann  ,ist für mich echt das größte Manko der Scheibe .Rein Spiel – und auch Sound technisch gibt’s hier echt absolut nichts dran auszusetzen .Das quillt durchaus fett und intensiv aus den Boxen in Richtung Gehörgänge . Aber ob das hier nun wirklich irgendwie ausreicht , die Metalgemeinde in Aufruhr zu versetzen ,kann man doch echt bezweifeln .  ( LEO )
https://www.facebook.com/Gravewards/    Necronome Records
 
                                                                                                                     TENGGER CAVALRY – „ DIE ON MY RIDE“
Da bin ich ja nun wirklich mal echt gespant drauf ,was mich hier erwarten wird .Denn rein werbetechnisch wurde ja für die Truppe doch recht massiv geworben .Ob die hier gebotenen 14 Stücke, welche „großspurig“ als „Asiatischer Kriegsgeist trifft auf jede Menge Metal Power „ beworben wurden , nun wirklich das bieten, wird sich in den nächsten gut 41 min . dann auch hoffentlich zeigen ! Schon der erste Song mit seiner Streichereinätzen und dem Klavier ähnlichen Stil klingt echt vielversprechen und lässt auf was richtig geiles hoffen . Als dann auch die ersten härteren Gitarrenklänge einsetzen und Rhythmen verwendet werden ,die zweifelsfrei mitziehen können ,merkt man echt schon das erste zucken in den Gliedern .Nicht schlecht ,wie sich diese Mischung aus Metal und fernöstlichen Folk Elementen hier zusammen fügen ! Und in dieser Paarung von verhältnismäßig tief gestimmten Gitarren und verschiedensten traditionellen fernöstlichen Instrumenten geht’s dann durchaus interessant gestaltet  weiter .So ein paar Töne aus der Naturkulisse ,wie z.B Vogelgezwitscher ,passen hierbei natürlich super gut rein ,wobei diese die allgemein vorhandene  leicht mystische ,schamanische und geheimnisvoll wirkende Atmosphäre durchaus positiv beeinflussen . Der eher etwas tiefer gelegte Sprechgesang ,welcher teils schon was von ner Beschwörung hat und auch immer wieder in so ne Art des „Kehlgesangs” ausufert ,macht sich hierbei echt verdammt gut .Auch die teils fast schon in den clean Gesang eintauchenden Passagen kommen richtig gut rüber .Leider muss man dann aber so zirka der Mitte des Albums doch feststellen ,dass sich so ein gewisser Gleichklang breit macht ,welcher eher nur noch selten so etwas wie einen „Höhepunkt“ bietet . Eher etwas verwirrend und wirklich nicht passend ,sind hier dann auch die vereinzelten Elektro Einflüsse ,welche doch eher die Aura eines Pop Songs verbreiten ,als das die irgendwie folkloristisch wirken .Auch was den Songaufbau in seinem Rhythmus betrifft ,gehen einem dann da wohl leider doch etwas die Ideen aus .Denn gerader was die Rhythmus Riffs betrifft ,so wiederholen diese sich dann doch recht oft und sind eher von nem einfachen Klangcharakter .Auch was den Rhythmusaufbau im allgemeinen betrifft ,wirkt dieser doch dann stellenweise etwas verfahren und nicht wirklich nachvollziehbar .Das klingt an vielen Stellen eher etwas merkwürdig und fast schon ein wenig krass .Das die 5 Mannen hier mit voller Inbrunst und totaler Überzeugung am Musizieren sind ,ist zwar echt verdammt klar zu erkennen ,aber irgendwie hat man stellenweise doch den Verdacht ,das man doch  mit „der Brechstange“ unbedingt was völlig anderes im Metalbereich darbieten will .Fest steht ,das dies hier alles andere als ein einfaches Album ist ,und man sicherlich verdammt stark kämpfen muss ,um sich einen festen Platz in der Metalszene zu sichern .Dennoch sollten gerade die Leutchen unter Euch ,die nicht dem engstirnigen Klischeedenken verfallen sind und offen für Neues sind ,hier unbedingt mal nen Ohr riskieren .Von der Idee und von der Umsetzung her ohne jeden Zweifel keine schlechten Darbietungen ,welcher aber halt so dieses gewisse „ETWAS“ noch fehlt ,um komplett wie ne Bombe in der Schwermetalllandschaft einschlagen zu können . ( LEO )
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                                                                                                                              HELSOTT – „THE HEALER“ ( EP )
Was kann man von einer Band erwarten ,die aus dem Süden Kaliforniens, San Diego kommt .Sicherlich nicht wirklich das ,was die uns hier nun mit ihrer 5 Track EP präsentieren . Denn entgegen der eventuellen Friede ,Freude ,Sonnenschein Erwartung ,  wandern die 4 Burschen & 1 Frau vollkommen auf den skandinavischen Pagan Metal Pfaden . So ein paar gelegentliche Einsprenkler aus dem Death -,Folk – oder gar Viking  Metal Bereich sind hierbei auch absolut nicht von der Hand zu weisen . Technisch durchaus versiert ,zeugen die Stücke von einem durchaus recht hohen spielerischen Niveau, wobei man aber auch ganz klar sagen muss ,dass man hier sehr vorhersehbar agiert .Irgendwelche großartigen neuen Innovationen kommen hier kaum mal zum Vorschein .Vielmehr bedient man sich einer alt bewährten Strukturen ,was sowohl rhythmisch wie auch gesanglich durchweg mehr als eindeutig zu erkennen ist . Dennoch können die 5 „Sonnenhungrigen“  mit ihrem doch verhältnismäßig  melodischen Gitarrenspiel und den Soliparts noch ein paar wirkliche Pluspunkte einfahren .Im Gesangsbereich hingegen ,wird so ziemlich im mehr als typischen Wechselbad der Gefühle agiert .Tiefe gutturale Parts paaren sich mit eher höher gelegten Oktaven und zwischen drinnen erscheint sogar mal ne ganz leichte weibliche Gesangseinlage . Hier muss man allerdings dann auch echt eingestehen ,dass gerade die weiblichen Parts ,genauso wie das stellenweise Keyboardgeklimper, eher deplatziert wirken ,als das diese dann in irgendeiner Form die Songs wirklich aufpeppen können .Wie gesagt ,die Songs sind sicherlich alles andere als schlecht , aber im Endeffekt eben nicht wirklich viel mehr, als austauschare Massenware .Da gibt es ohne jeden Zweifel genügend Bands selbiger Genre Ausrichtung ,welche einem bedeutend mehr überzeigen können . ( LEO )
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HUMAN PARASIT NR. 15 ( A5 deutsch )
So schnell kann es gehen !Auch das HUMAN PARASIT steht schon wieder mit einer neuen Ausgabe in den Startlöchern und bietet auch diesmal wieder jede Menge Material, was zum Nachdenken ,grübeln und überdenken eigner Meinungen auffordert .Und dies ist dann auch einer der großer Unterschied ,welches dieses Zine ausmacht .Denn in erster Linie geht es hier inhaltlich nun nicht ums musikalische ,sondern bedeutend mehr ums soziale und politische .Gut ,mit Interviews von „GERDÄNGLE“ , „ EATH THE BITCH“ ,“HC BAXXTER“ ,einigen Reviews und nen paar wirklich sau cool geschriebenen Liveveranstaltungseindrücken bietet man für den „ rein“ Musik Interessierten hier auch so einiges  an ,was sich insbesondere durch die sehr persönliche Note, als sehr unterhaltsam präsentiert .Vor allem die Livereports sind echt verdammt stark ausgefallen und zeigen mehr als eindeutig ,mit wie viel Spaß und Enthusiasmus und vor allem Überzeugung ,man in der Szene unterwegs ist .Davon hätte ich noch nen paar Seiten mehr vertragen können ! Was nun den restlichen Inhalt dieses Zine betrifft ,wird doch bedeutend mehr in Richtung „Politmagazin“ gegangen ,was so gesehen sicherlich alles andere als falsch ist ,letztendlich aber inhaltlich nur auf eine Gruppierung/Richtung ausgerichtet ist .Obwohl man als Untertitel für dieses Zine „Humorlos ,hasserfüllt ,hundsgemein“ gewählt hat ,ist die Schreibweise alles andere als durchschnittlich, furtz trocken oder belehrend .Ne ,der Herausgeber bringt uns in doch recht enthaltsamer Art und Weise seine Sicht auf die Welt näher und kann damit ohne jeden Zweifel dafür sorgen ,dass man sich über das politische und soziale Weltgeschehen einmal mehr Gedanken macht ,was da falsch läuft. Für alle ,die auch mal wieder über den musikalischen Tellerrand blicken wollen ,hält dieses Zine so einiges bereit ,was nicht unbeachtet liegen gelassen werden sollte .Die 2 Euronen ( + P./V. ? ) sollte dieses Heft jedem wert sein ,der sich nicht nur rein für musikalische Unterhaltung interessiert ,sondern mit offenen Augen durch unsere ,doch immer beschissener werdende Welt ,geht .
( LEO )  www.humanparasit.blogsport.eu/
 
                                                                                                                     BITTERNESS - „MEMORIES OF A DYING PAST“
Re-releases scheinen ja im Moment irgendwie doch ein wenig im Trend zu liegen. Richtig Sinn ergeben solche Sachen dann sicherlich auch ,wenn die Originale schon längst vergriffen sind bzw. wenn da dann noch unveröffentlichtes Material mit drauf gepackt wird. Zumindestens Sammler- und echte Fanherzen werden da viel höher schlagen, keine Frage .In wieweit die 3 hier zusammen geführten Vinyl EP’s von Bitterness ( Marching towards infinity ,Withered sunlight und As all beauty starts to fade)nun vergriffen oder ausverkauft sind, lässt sich für mich nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall gib es hier nix an unveröffentlichtem Material geboten ,was bestimmt nicht unbedingt dafür sorgen wird, dass die Scheibe auf ein wirklich enorm großes Interesse stoßen wird. Rein musikalisch gesehen gibt’s hier natürlich absolut nix zu meckern, zumal man hiermit einen recht saftigen und anspruchsvollen Überblick über das musikalische Schaffen der Jungs bekommt. Wer auf ne handfeste Portion Thrash Bock hat, welche so einiges an schwedischen Death Metal Einflüssen mit sich bringt ,der wird seinen Ohren mit diesen 11 Songs jedenfalls was richtig Gutes tun .Um erstmals in die musikalische Welt von Bitterness einzutauchen ,zweifelsfrei gut geeignet. Alle anderen, welche Bitterness bereits fest in ihre Sammlung eingebaut haben, finden leider keinen wirklichen Grund ( höchstens zur Komplettierung der Sammlung ) ,sich diese Scheibenun wirklich an Land ziehen zu müssen .
( LEO)  GUC  Hochstrasse 2  Biburg 93354       www.guc-area.de   info@guc-area.de
 
                                                                              KRACHMANIFEST # 1 ( A4 deutsch )
Schon seit einigen Jahren schwirrt bei den beiden Nürnbergern Katja & Rayk ja nun schon der Gedanke und der Plan ,mal was Eigenes auf die Beine zustellen, durch ihre tief schwermetallisch verseuchten Köpfe .Irgendwie hatte man aber wohl noch nicht wirklich die Energie und die Zeit aufbringen können ,um endlich mal „Nägel mit Köpfe“ zu machen .Da man ja schon seit diversen Jahren seine „geistigen Auswüchse“ beim Hammerheart ,bei Necroslaughter und auch teilweise bei uns anbot, war man wohl arbeitstechnisch doch zu sehr ausgebucht ,um endlich mal sein eigenes Ding zum Leben zu erwecken .Nachdem nun aber das Hammerheart zu Grabe getragen wurde ,eröffnete sich für die beiden nun doch ein „Zeitfenster“ ,um voll mit was Eigenem loszulegen und die Szene mit ner neuen Printmedie zu beglücken. Mit dem Namen KRACHMANIFEST hat man hierfür dann auch gleich einen absolut passenden Namen gewählt, welcher ja ohne jeden Zweifel recht eindeutig auf das musikalische Geschehen hinweist .Cool! Richtig geil ist das Cover geworden ,welches zwar völlig abseits sonstiger typischer (Klischee) Gestaltung liegt ,aber zu 100% das widerspiegelt ,was die metallische Szene Einstellungsmäßig darstellen und rüberbringen sollte .Das erste ,ganz kurze Durchblättern hinterlässt schon mal nen äußert positiven ersten Eindruck .Alles gut ,nicht zu überladen ,gestaltet .Hier wird dann auch eher etwas minimalistischer mit Bildmaterial gearbeitet und man konzentriert sich doch vorrangig auf Inhalte. Musikalisch gibt’s hier zum Glück auch nichts ,was den hippen und coolen Wackengänger ansprechen wird .Denn getreu dem Namen KRACHMINIFEST offerieren uns die beiden hier Zeugs ,welches alles samt in die wirklich extremeren Musikrichtungen eintaucht und sich mehr oder weniger noch etwas in den Tiefen des Undergrounds wohlfühlt. Neben Vertretern der Black Metal Sparte ( WODE,SARINVOMIT,SUN WORSHIP) ,sind es vor allem Vertreter der Death/Grind Gemeinde (FIEND,VIOLENT FRUSTRATION,GRAVEYARD,CRYPTIC BROOD,PLASTIC SURGERY DISEASTER ) welche hier recht ausführlich zu Worte kommen .So wie man es von den Beiden schreibwütigen Nürtingern kennt ( oder auch erwartet ) ,beschränken sich die Fragestunden nun nicht wirklich nur auf das Wesentliche ,sondern tauchen doch recht tief und detailliert ins Bandgeschehen ein .Zwar findet sich auch hier das eine oder andre Intie wieder ,welches man vielleicht als „nicht so gelungen „ einstufen könnte, aber die tun dem sonstigen Unterhaltungsfaktor echt nicht wirklich weh .Kann man ja überblättern – grins .Das beide mit ihren Beinen fest in der Szene stehen ,wird hier dann noch einmal zusätzlich durch diverse Liveberichte deutlich gemacht (MASTER OF THE UNICORN..) .Cool und richtig persönlich geschrieben, wobei man sich nicht nur rein aufs musikalische beschränkt, sondern auch das Geschehenen rundherum betrachtet. Ich stehe auf diese Art der Berichterstattung! Natürlich gibt es auch hier ne recht ausführliche Reviewabteilung, wobei diese sich doch von anderen stark unterscheidet .Denn hier wird wirklich nur Material besprochen ( bis auf wenige Ausnahmen ) ,welches man sich selbst zugelegt hat. Wenn das nicht ganz eindeutig beweist ,dass das KRACHMANIFEST ein echtes Fanzine ist ,dann weiß ich echt nicht ! Da ziehe ich echt meinen Hut und hoffe, dass die Beiden das auch weiterhin beibehalten werden. Zu erwähnen sollte man auch keinesfalls die beiden Interviews mit RÖDEL RECORDS und den Machern des MASTER OF THE UNICORN Festivals ,vergessen .Kriegt man nen echt guten Überblick darüber ,was es überhaupt bedeutet ,gerade heutzutage so etwas aufzuziehen bzw. am Leben zu halten .Neben dem gelungenen Layout, cooler Bandauswahl ist es vor allem der sehr persönliche, ehrliche und unterhaltsame Schreibstil ,den die Beiden hier an den Tag legen ,welcher dieses Heft echt empfehlenswert macht . Da merkt man wirklich in jedem einzelnen Satz, dass hier mit Herz und Seele gearbeitet wird und man wirklich einen Plan hat, was Szenemäßig läuft und abgeht. Soweit wie ich das mitbekommen habe ,sitzt man bereits schon wieder an der Nummer 2 .Wer sich die erste Ausgabe nun an Land ziehen will, sollte sich allerdings wirklich ranhalten ,da diese allen Anschein nach ,doch auf ein verdammt gro0ßes Interesse gestoßen ist und man davon wohl nicht mehr all zu viele zur Verfügung stehen hat. Also 3€ + P./V. zur Seite gelegt und ne kurze bestell e-mail in Richtung Nürtingen geschickt . ( LEO )   krachmanifest@gmx.de
 
                                                                      FORGOTTEN PATH # 8  ( A4 englisch )
Vor Jahren hatte man ja noch fast regelmäßig Kontakt zu diesem wirklich fetten Magazin .Irgendwann hat man sich dann allerdings mal aus den Augen verloren, bevor man jetzt Dank Facebook ,doch wieder nen Tauschgeschäft abschließen konnte .Schon beim ersten anchecken wird ganz deutlich ,dass sich dieses Mag zu nem echt Top Teil entwickelt hat. Komplett im s./w. Layout gehalten ,zeigt sich das schon mal qualitativ in Bild – und Textformat in absoluter Höchstform .Da gibt es absolut nichts zu beanstanden, zumal man im direkten Vergleich zu diversen anderen Hochglanzmagazinen ,gerade in Sachen Werbung doch sehr verhalten arbeitet .Genauso wichtig wie nen geiles Layout ist ja nun ohne Zweifel auch der Inhalt .Und auch hier zieht man alle Register ,um das alles informativ und abwechslungsreich zu gestalten .Obwohl das FORGOTTEN PATH nun ganz eindeutig „nur“ die verschiedensten Sparten des Black Metal abdeckt und man nun anderweitige Metal Richtungen völlig außer Acht lässt, gestaltet sich das ganze Teil dennoch enorm informativ ,interessant und macht echt Lust auf mehr .Ohne Zweifel liegt der Reiz dieses Mags insbesondere darin ,dass man wirklich weltweit die Szene beackert und man sich hierbei natürlich vorzugsweise eher noch unbekannteren Bands/Acts widmet. Zumindstens meinereins mit den hier interviewten Acts wie z.B . NIDSANG (Swe),AIVE ( Gre),PERMAFROST (Germ) ,MEFITIC(Ital),LVXCAELIS( Chi) absolut nix anfangen .Immerhin hat man hier satte 17 Acts zusammengetragen, die wirklich sehr sehr ausführlich Rede und Antwort stehen .Genau so lecker sind aber auch nen paar Liveberichte von Festivals ,welche ohne jeden Zweifel als ein Geheimtip in der Black Metal Szene gezählt werden dürften ( KILKIM ZAIBU XVII FESTIVAL/ARMAGEDDON DESCENDS IV FESTIVAL ) .Logischer Weise gibt es natürlich auch die obligatorischen Reviews zu entdecken ,welche so einiges im Angebot haben ,welches hie in good old germany wohl eher selten irgendwo anders vorgestellt wurde. Also ,für Euch Freaks draußen gibt’s mehr als genug neues geiles Zeugs zu entdecken ,um Eure Sammlung zu erweitern. Was das lecker Mag nun kostet, kann ich im Moment nicht berichten, da ich keinen Bock habe ,erst groß zu suchen ! Aber ich denke doch ,ihr seid schon „groß“ genug ,um das selbst herauszufinden .Kontaktdaten gibt’s unten .Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall . ( LEO )
Martynas Vaškevičius    P.D. 2712,   Vytenio 2/40,   LT-03001, Vilnius    Lithuania
https://www.facebook.com/forgotten.path.mag/      http://www.forgotten-path.lt/     forgotten.path.mag@gmail.com
 
                                                                                                                    AND THERE WILL BE BLOOD – „OBITUS“
Irgendwie ist es manchmal echt schon irgendwie komisch, dass man sich als Schreiberling beim allerersten anchecken einer Veröffentlichung ,doch irgendwie von der Covergestaltung beeinflussen lässt .Zumindestens was die musikalische Erwartungshaltung betrifft ! Denn bei der recht düsteren Gestaltung des Digipacks und auch des Bandlogos, gingen bei mir sofort die Gedanken in Richtung Doom oder Black Metal. Dass die Band aus der Nähe von Osnabrück mit diesen musikalischen Sparten nun absolut nix am Hut hat ,wird dann einem aber sofort nach Einlegen der CD sonnenklar. Denn das bereits in Eigeneregie 2016 veröffentlichte Debüt der 5 Mannen, welches jetzt noch einmal mit Labelvertrag neu aufgelegt wurde, wütet mit seinen 10 Songs ganz eindeutig durch die moderneren (Metal)coreregionen .Bands ,welche sich mit ner Mixtur aus Hardcore und Death Metal auf den musikalischen Weg machen ,sprießen ja nun bereits seit etlichen Jahren ,wie Pilze aus dem metallischen Nährboden und wachsen nicht unbedingt zu was übermäßig Großem heran .In wieweit die 5 Norddeutschen Jungs es nun mit OBITUS schaffen werden, alle anderen zu überragen, bleibt abzuwarten. Genügend Potential ist bei denen auf jeden Fall vorhanden .Erfreulicher Weise zeigt man sich gerade beim Songaufbau doch verdammt vielseitig und bietet gerade im Riffbereich nicht nur diese Einheitskost, sondern zeigt sich durchaus kreativ ,wenn nicht sogar verhältnismäßig eigenständig. Noch erfreulicher ist es dann zu hören ,das gerade die corigen Elemente nicht zu sehr in den Vordergrund gerückt werden ,sondern doch eher etwas tiefer im Death Metal Bereich eingetaucht wird. Obwohl die Band sicherlich ne ganze Menge an eher doch etwas „melodischeren“ Elementen einfließen lässt, gestalten sich die Stücke fast alle samt recht fett und teils mit enormen Groove beladen. Vereinzelte Songs bzw. Songpassagen hingegen ,lassen dann sogar nen leicht progressiv wirkenden Touch erkennen .Und gerade diese doch eher etwas“ seltsam“ gestalteten Songs sind es dann ,welche die Band doch bedeutend mehr aus der breiten Masse herausstechen lassen können .Insbesondere hier zeigt sich ganz deutlich ,das man seinen doch etwas eignen metallischen Weg gehen will und nen wirklichen Plan hat ,sowohl rhythmisch wie auch gestalterisch ,herauszustechen. Obwohl man gesanglich hier mit seinen Darbietungen eher etwas eingleisig fährt ( Wechseln zwischen tiefe und höher gelegter Stimmlage ),wirkt das dennoch niemals ermüdend monoton ,sondern passt bestens zur gesamten Darbietung. Letztendlich kann man der Norddeutschen Truppe ohne jeden Zweifel bescheinigen, dass die mit OBITUS nen echt starkes und durchaus innovatives Stück an metallischer Hardcorekost vorgelegt haben, mit welchem man sich keinesfalls verstecken muss und welches ohne Frage das Potential hat ,ne recht große Fangemeinde um sich zu scharren . Gut gemacht ! ( LEO )
Deafground Records/NUVINCI GmbH  Sudbrackstrasse 17  Bielefeld 33611      www.deafground.net
 
                                                                                                                     ENSLAVED – „ ROADBURN LIVE“
Live CD’s sind ja immer so ne Sache .Entweder an findet sie richtig gut oder eben überflüssig. Hierbei findet man natürlich erst genanntes eher weniger vor ,da sich gerade bei Liveveröffentlichungen doch verstärkt der Gedanke breit macht ,ob es hierbei dann doch nicht eher um Geldmacherei geht .Aber egal, für mich stellt sich hier auf jeden Fall echt die Frage ,ob so ne Band wie Enslaved es wirklich nötig haben ,die Wartezeit bis zum nächsten Album ,durch so ne Liveveröffentlichung  verkürzen zu müssen .Denn ohne jeden Zweifel haben die Norweger ja nun doch schon diverse Alben veröffentlicht ,welche so ziemlich alle recht stark ausgefallen sind. Im schicken Digipack Format gehalten ,gibt es hier jedenfalls 8 satte Enslaved Kracher geboten ,welche man auf dem „Roadburn Festival 2015“ präsentierte .Laut meiner Recherchen ist das allerdings nicht die komplette Set Liste dieser Veranstaltung. Aber immerhin auf gut 65 min .Spielzeit bringt’s die CD dann doch ,was aber sicherlich auch mehr als ausreichend sein sollte, um so nen kleines Live feeling einzufangen .Rein Soundtechnisch gesehen gibt’s hier ja echt nichts dran auszusetzten. Der kommt echt fett und wuchtig aus den Boxen ,so dass man den Laustärkeregler nicht mal übermäßig hochschrauben muss, um die Kraft, die Energie und die Atmosphäre der einzelnen Stücke einsaugen zu können .Obwohl man natürlich hier auch immer mal ein bissel was vom Publikum zu hören kriegt, will sich so ein richtiges Live feeling sich nicht wirklich breit machen. Man hat echt den Eindruck, als ob bloß nen par Männekicken diese Veranstaltung besucht haben .Da hätte man durchaus mehr reinbringen sollen, um gerade dieses Etwas, was ne Livedarbietung ausmacht, besser in Szene zu setzen. Im Großen und Ganzen kann man an dem Teil schon Gefallen finden ,zumal man hier nun so ne Art „Best of“ vor sich liegen hat ,welche so einige Hits der Norweger anbietet. Echte und wirkliche Enslaved Fans brauchen das Teil daher eher bloß, um ihre Sammlung zu vervollständigen. Wer aber erst einmal in die dunklen Welten der Norweger reinschnuppern will, der wird hier richtig gut bedient . ( LEO )
By Norse      http://bynorse.com/
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439       http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                  OKKULTISMUS HEUTE Nr . 5 ( A4 deutsch )
Eh ,mal wieder ne absolute Neuentdeckung für mich ,welche dank des „Schlachters“ von mit nun auch mal näher unter die Lupe genommen werden darf .Der allererste Eindruck wirkt dann auch erst einmal ungemein professionell .Fast 60 Seiten ,farbig gestaltet im Hochglanzformat .Da kriegst du schon mal echt nen Auge ! Wenn man nun mal rein vom Titel dieses Mags ausgeht ,hätte man ohne jeden Zweifel jedoch was anderes erwartet ,als das was hier nun inhaltlich angeboten wird .Denn entgegen meiner Erwartungshaltung ist das ne 100%‘tige Lektüre ,welche vollkommen auf die Power Metal / Heavy Metal Gemeinde abzielt ,wobei man sich aber zum Glück nicht den großen ,fetten Acts widmet ,sondern mehr in die undergroundige Szene eintaucht .Hierbei sind Gesprächsrunden u.a mit RAGING DEATH,LORD VIGO,HEAVY LOAD ,MATTHIAS STEELE oder HELL PATROL durchaus recht gut ausgefallen und orientieren sich nicht unbedingt an so nem typischen Standard .Echt stark sind der ganze Haufen an Liveberichten ,in welchen man ganz eindeutig mitkriegt ,dass die Macher dieses Mags mit beiden Beinen ganz fest in der Szene stehen .Zum Glück sind diese Berichte sehr persönlich geschrieben ,so dass einem beim Lesen doch immer mal wieder ein breites Grinsen über das Gesicht fährt .Echt gut gemacht ! Natürlich geübt es auch hier Reviews, welche aber geschickt mit eingebaut werden und sich nicht seitenweise hintereinander präsentieren .Nen paar Specials hat man ebenfalls nen ganzen Haufen Platz hier eingeräumt .So gibt es Z.B . das DDR METAL SPECIAL ( u.a. Inties mit Hendrik Rosenberg- EISENBLATT FANZINE ,MACBETH und Berichte zu FORMEL 1/MCB).Richtig witzig und skurril kommt der Beitrag HEAVY METAL UMLAUT .Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen ! Ebenfalls als Special kann man sicherlich auch die Interviews mit den Veranstaltern des CFC FESTES und dem Grafikdesigner PHILIPP HERMANN ansehen .Neben dem Ganzen ,hier aufgezeigten Material ,gibt es aber immer noch einiges mehr zu entdecken ,wie z:B . das fette Poster .So Leute ,was kostet das Teil nun ?Auch hier hat man sich durchaus mal was einfallen lassen ,denn das Teil gibt es in 4 verschiedenen Abpackungen :
Nur Heft 5€
Heft mit CD  8€
Heft mit Tape  8€
Heft mit LP  17€
Wenn das mal nichts ist !? Bin mir ganz sicher ,dass gerade in der „gesitteteren“ Metalszene das Teil auf ein echt großes Interesse stoßen sollte .Soweit wie ich’s gehört habe ,sollte wohl mittlerweile auch schon die nächste Ausgabe draußen sein . ( LEO )
https://www.facebook.com/okkultismus.heute/     https://okkultismus-heute.jimdo.com/      okkultismus.heute@gmail.com
 
                                                                  BY THIS AXE I RULES # 4( A5 englisch )
Eh echt ,es ist w wahrlich erstaunlich und enorm erfreulich ,dass gerade im Fanzine /Mag Bereich auch heutzutage noch enorm viel Leben steckt und man nach all den Jahren immer wieder neues Material entdeckt ,was einem bisher völlig unbekannt war .Das Ding hier ,welches auf Tauschwegen nun auch mal seinen Weg zu mir gefunden hat ,macht schon mal rein optisch nen satten und geilen Eindruck .Geiles Cover ,cooles Layout ,Druckqualität super und mit fetten 90 Seiten bestückt .Da muss es nun nur noch inhaltlich und natürlich auch musikalisch passen ,und schon wird das Zine ne unbedingte Empfehlung wert sein .Also erst einmal kurz durchgeblättert … und da erkennt man recht deutlich sofort ,dass das musikalische Spektrum an harten Tönen ,hier richtig gut breit gefächert ist  und man sich nicht einseitig festlegt .Hier reicht‘s von Doom ,Death ,Black ,Grind bis hin zu Thrash ,Speed. Also ,da sollte schon für jeden Metalfreak was passendes dabei sein ! Wie man es sicherlich von so ner Lektüre erwartet ,liegt hier nun das Hauptaugenmerk natürlich auf eher noch unbekanntere Bands ,wobei sicherlich Bands wie RAZOR,OBLITERATION,NEHRLICH oder auch SADUS schon so einen gewissen Stand/Bekanntheitsgrad in der Szene haben sollten .Die restlichen ,wenn unsereins sich nicht verzählt hat ,satten 14 Gesprächsrunden sind aber genau das ,was man als satten Undergroundstoff bezeichnen kann ( u.a BELL WITCH ,KRYPS,SPECTRAL VOICE,SARTAGOS…. ). Die Inties sind herbei echt qualitativ gesehen ,ganz oben angesiedelt und bieten nicht nur so’n 08/15 Gelaber. Tiefgründig und informativ ,wie man sich dass halt wünscht ! Als Specials gibt’s hier noch recht ausführlichen Bericht über die DUTCH DOOM/DEATH SZENE ,welche man über fast 15 Seiten hinweg ableuchtet . Richtig gut gemacht, bei dem man noch so einiges dazu lernen kann ! Die Reviewabteilung ist hier eher etwas kleiner ausgefallen ,zeigt aber ne ganze Menge an Material auf ,welches man hierzulande in anderen Printmedien nicht unbedingt vorfindet .Eins ,zwei anderweitige Beiträge und nen kleines bissel Werbung ,lockern die Lektüre dann nochmal zusätzlich auf .Neben dem wirklich sau starkem Layout ,ist es vor allem die große musikalische Vielfalt ,welche diese Lektüre als wirklich empfehlenswert macht .Wer sich weiterbilden will und natürlich auch die Macher dieses Zines unterstützen will ,der soll ,bzw. muss hier ganz einfach zuschlagen . ( LEO )
https://www.facebook.com/bythisaxeirulefanzine/     http://bythisaxeirulefanzine.bigcartel.com/       bythisaxeirulefanzine@gmail.com
 
                                                                                                                     BARZAKH – „ IN A MEANING THE NOTE“ ( RE-release )
Es gibt ja Ecken in unserer Metalwelt, die nicht ohne Grund so einen richtigen “Exotenstatus” genießen, und von denen man eigentlich sofort weiß ,dass dort von irgendwelchen Trendscheiß keine Spur zu merken ist .Und ohne Zweifel gehört Indonesien mit dazu ,in welchem BARZAKH beheimatet sind .Obwohl der Band sicherlich weltweit bisher noch keinerlei zu große Beachtung geschenkt wurde, dürften die doch schon so einen gewissen kultigen Status in ihrer Ecke haben .Immerhin hat man seit seinen Anfangszeiten 2001 doch schon einiges an Tonträgern veröffentlicht ,welche wohl auch allen Anschein nach ,auf ein recht reges Interesse gestoßen sind. Denn bei dem vorliegenden Full lenght Album handelt es sich um ne Neuauflage des bereits 2007 erschienen Albums .Und mit 7 Songs bestückt, nem Sound welcher so richtig schön dreckig und old school mäßig rüberkommt, kann man ohne Zweifel auch heutzutage noch punkten .In erster Linie zeigt sich die Band verdammt tief im Black Metal verwurzelt ,wobei aber ohne jeden Zweifel auch die Death Metal Ausrichtung bei denen keine unwesentliche Rolle einnimmt. Eher doch recht einfach strukturiert ,klingen die Songs hierbei durchaus interessant ,sind aber nicht wirklich so gestaltet, dass man voll dran hängenbleiben wird. Brutalität, Bösartigkeit und jede Menge dunkler Atmosphäre bringen die auf jeden Fall mit sich – keine Frage. Das wären dann ja auch die besten Voraussetzungen ,um so ein richtiges Hammerteil vorzulegen. Aber leider fehlt es der Band hier dann doch etwas an Kreativität und Abwechslungsreichstem .Sicherlich ,der eine oder andere Song kann schon etwas stärker aus dem sonstigen Geschehen herausstechen – aber das passiert halt dann doch zu selten. (Anspieltip „Halutionation of psycho) .Das die Jungs recht fitt an ihren Instrumenten sind ,zeigt sich gerade dann ,wenn die sich auch mal an kurze Solis ranmachen. Das klingt schon verdammt gut und sorgt sicherlich auch dafür, das bestimmte Stücke dann doch etwas „aufgelockert“ werden. Typisch für so ne musikalische Sparte wird hier natürlich auch nicht mit black metallischem Keifen und tieferen Growls gespart. Was bleibt abschließend noch zu sagen … ? Obwohl die Scheibe sicherlich ein recht solides musikalisches Machwerk geworden ist ,kann man es dennoch nur in die Kategorie „Durchschnitt“ einordnen ,da es auch nach mehrmaligem Durchlauf nicht wirklich für ne extatische Hochstimmung sorgen kann .Könnte mir aber dennoch vorstellen, dass es auch hierzulande nicht gerade wenig Leute geben dürfte, welche gerade an dieser old schooligen Einfachheit Gefallen finden .Also erst mal bei https://barzakh.bandcamp.com/releases die Band antesten und dann zugreifen . ( LEO )   Bale Hibernacula Records    http://www.hibernacularecords.com/
 
                                                                                                                     SOUTHERN TRENDKILL – “ COMING TO TOWN”
Es muss nicht immer “Metal verseuchte Krachmucke” sein ,welche einen aufhorchen lässt und musikalisch sehr positiv stimmt . Ne ,in den Weiten des Musikgeschehens gibt’s wirklich noch massig an anderem Zeugs zu entdecken ,welches einen qualitativ überzeuget und auch mal in andere musikalische Sphären eintauchen lassen kann ,ohne dass man gleich „Verrat“ an der Metalszene ausübt .Obwohl die Stuttgarter Formation ohne jeden Zweifel auch diverse metallische Einflüsse mit in ihre 11 Tracks mit einbaut , fühlen die sich ganz eindeutig im Southern Rock besonders wohl und lassen dies in jedem einzelnen Song auch ganz klar erkennen .Gepaart mit ner Vielzahl an Stoner Rock Einflüssen ,würde man hier echt niemals vermuten ,dass es sich aus ne Band aus Germany handeln könnte .Denn die haben wirklich bestens so dieses ur typisches ,amerikanische feeling voll drauf .Trotz der unverkennbaren amerikanischen Trademark kriegen die es aber dennoch verdammt gut hin , ganz klar ne gewisse Eigenständigkeit mit sich zu bringen und immer wieder dafür zu sorgen ,dass man neue Soundelemente entdecken kann .Hierbei sind es vor allem die streckenweise einfließenden Sludge & Doom Passagen , welche den einzelnen Stücken immer wieder neues Leben einhauchen können .Auch in punkto Rhythmus – und Tempogestaltung beschreitet man nicht nur völlig ausgetretene Pfade ,sondern lässt es neben langsamen und mittleren Tempoparts auch über weite Strecken verdammt rockig, fast schon nen bissel heavy ,angehen .Eh ,das kommt echt gut ,zumal sich der Sound über die gesamte Spielzeit hinweg als enorm kraftvoll präsentiert . Gesangstechnisch im Bereich ausdrucksstark & kraftvoll angesiedelt ,klingt‘s wirklich verdammt ansprechende ,auch wenn in Punkto Abwechslung hierbei nun nicht gerade enorm viel geboten wird . Ist aber genauso ,wie es sein soll und wie es zu der Mucke passt ! Fest steht ,das die über 50 min .Spielzeit hier irgendwie wie im Fluge vergehen und man zu keiner Sekunde auch nur einmal den Gedanken aufkommen lässt ,doch eventuell die STOP Taste drücken zu müssen bzw. zu sollen . Richtig coole und geile Scheibe ,welche auf gesamter Linie überzeugen kann und auf dem Postweg auch in Eure heimischen 4 Wände gelangen sollte . ( LEO ) https://www.facebook.com/southerntrendkillmusic/     http://www.southern-trendkill.com       info@southern-trendkill.com
 
                                                                               DISFIGURED HUMAN MIND - "ABOMINAÇÕES CADAVÉRICAS NO DEGREDO"( LIVE TAPE )
Ein klein bissel einen an der Klapper haben muss man schon ,um sich dieses Terrorwerk mit Hochgenuss reinzuziehen .Denn ,was die fünf portugiesischen musikalischen Extremisten hier vom Stapel lassen ,kann doch irgendwie schon fast als ein Terroranschlag bewirtet werden .Obwohl das einen vielleicht im ersten Moment eher abschrecken tut ,bieten die 23 kranken und völlig abartigen Stücke ein musikalische Intermezzo ,was einem dennoch irgendwie fasziniert ,verschreckt  und anderseits aber auch irgendwie wirklich noch in seinen Bann ziehen kann .Allerdings muss man da wirklich jemand sein ,der voll und ganz der extremsten Sparte des Metalegeschehens verfallen ist .Ohne jeden Zweifle gibt’s da draußen sicherlich nen Masse an Leutchen ,welche dies als puren „Krach“ bezeichnen würden ,womit mit in gewisser Weise vielleicht sogar etwas Recht hat .Denn technische Perfektion ,technische Spielereien oder gar Melodien wird man auch nach dem x-ten Durchlauf hier kaum mal finden .Eher getreu dem Motto ,je kranker umso besser ,zelebriert man hier förmlich ne Hochgeschwindigkeitsamokfahrt ,welche mit 100%‘tiger Sicherheit nicht gut enden wird .Immer mal wieder mit nen paar Samples bestückt ,wird hier echt Chaos in musikalischer Reinkultur rübergebracht ,welches sich in erster Linie auf die totale Blastbeatzerstörung konzentriert ,aber dennoch auch immer mal wieder auch nen paar langsamere Passagen mit sich bringt . Auch den Stimmbändern  entlockt man hier die abartigsten , unmenschlichsten und verstörendsten Töne  ,welche man sich überhaupt vorstellen kann .Viel von „Menschlichkeit“ ist da kaum noch herauszuhören .Hierbei lässt sich nur eher schwer herausfiltern ,welche musikalischen Vorbilder man hier herangezogen hat ,um diese alles zerstörende musikalische Attacke zu kreieren .Am ehesten würde man das hier gebotene vielleicht noch mit „Anal Cut“ vergleichen können welche ja ohne jeden Zweifel mit ihrer Mischung aus Grindcore ,Death Metal ,Hardcore,Goregrind,Noisgrind….. auch für einige Aufsehen in der Szene sorgten .Fest steht ,dass die Portugiesen nur ein Ziel haben  - sie wollen dich leiden sehen ! Selten habe ich so einen dermaßen ,fast schon schizophrenen ,total albtraumhaften musikalischen Terror in den letzten Jahren gehört .Die Soundqualität ist hierbei ,trotz der durchgängigen „Lärmorgie“ dennoch mehr als beachtlich ,wobei es bei dieser Art der musikalischen Tortur aber wirklich fast schon egal ist ,welche Qualitätsmaßstäbe man hier setzt . Definitiv absolut nix für Weicheier. Das ist einfach nur absolut sick und killt wie Sau  ! ( LEO )
Murder Records    http://www.murder-records.com/    https://www.facebook.com/HELLSTORE/    order@murder-records.com
 
                                                                                                                      AMPLIFIED HATE – “ CROSSROADS” 
Ne Band ,welches schon seit gut 10 Jahren am Start ist ,hat zweifelsfrei schon einiges an Erfahrungen sammeln können und sicherlich auch schon ne recht große Fangemeinde um sich geschart . Zumindestens in der bayrischen Ecke ,aus der die fünf Burschen kommen ,hat man sich allen Anschein nach ,schon nen recht großen Status erspielen können .Nachdem man seine ersten Alben noch in Eigenregie unters Volk gebracht hatte ,präsentiert man nun seinen neuesten full length Streich über ein Label  und will damit Deutschlandweit oder vielleicht sogar international voll durchstarten .Das die es nun musikalisch voll draufhaben ,lasst sich absolut nicht abstreiten .Denn die 12 hier gebotenen aktuellen Stücke machen schon echt Laune und bringen so ziemlich alles mit ,was man von so ner Mucke erwarten darf  und was heutzutage ohne jeden Zweifel gerade bei der jüngeren Generation mehr als gut ankommen dürfte .Ganz tief im Hardcorelager verwurzelt ,zeigt man sich sowohl old scholl mäßig ,wie auch modern angehaucht und lässt - wie man es sicherlich auch vermutet hätte  - auch immer mal wieder Einflüsse aus dem Metalbereich mit einfließen .Das die Stücke hierbei alle samt ne gehörige Portion an Groove mit sich bringen , steht ja echt völlig außer Frage .Also da kann man schon voll nach abgehen ,zumal man ebenfalls noch durch ne Vielzahl an verdammt moshigen Parts dafür sorgt ,dass sich diverse Körperregionen fast schon automatisch in Bewegung setzen müssen .Obwohl die Stücke alle samt so als richtige Hardcore Bretter entpuppen ,gibt es aber auch immer wieder mal Stellen ,in denen man eher mit etwas  tragenderen und sehr eingängigen Melodien arbeitet .Man ist schon echt drum bemüht , den einzelnen Songs immer wieder neues Leben einzuhauchen . Allerdings muss man schlussendliche aber doch eher etwas in Frage stellen ,ob der Band damit nun wirklich „der ganz große Wurf“ gelingen wird .An der Qualität der Mucke gibt es ja nun rein gar nichts auszusetzten .Aber was die reine stilistische Ausrichtung betrifft ,so gibt es da draußen in den Weiten des Musikbusiness nun nicht gerne wenige Bands ,welche sich ganz genau derselbe musikalischen Vorliebe hingegeben. ( LEO )
Deafground Records / NUVINCI GmbH  Sudbrackstraße 17   33611 Bielefeld      http://www.deafground.net/   info@nuvinci-music.com
 
                                                                                                                      EISREGEN – „FLEISCHWALD“
Die drei Thüringer gehören ohne jeden Zweifel mit zu den Bands in deutschen Lande ,über die mit Sicherheit mit am meisten diskutiert wurde und auch sicherlich wird .In ihren mittlerweile gut 22 Jahren Bandbestehens ,haben die es mit fast jedem ihrer bisherigen Alben geschafft ,immer wieder für genug Diskussionsstoff zu sorgen ,sei es nun rein textlich oder auch musikalisch .Denn Eisregen ist und bleibt wohl ne Band ,bei der die Meinungen nicht unterschiedlicher sein könnten .Und auch mit seinem zwölften Full length ,welches mit 11 brandneuen Stücken bespickt wurde ,wird dies wohl nicht anders sein .Im Gegensatz zu ihren bisherigen Veröffentlichungen ,hat man mit „Fleischwald“ hier nun erstmals ein echtes Konzeptalbum abgeliefert ,welches sich thematisch an das italienische (Horror)-Filmschaffen der 70er und frühen 80er Jahre orientiert .Wer die Band nun über all die Jahre begleitet hat ,wird sicherlich wissen ,dass deren musikalischer Background nicht immer ganz einfach und vor allem eindeutig einzuordnen ist .Irgendwo zwischen Black- ,Dark – und Gothic Metal  angesiedelt ,haben die es aber bisher doch immer wieder geschafft ,bei fast jeder ihrer Veröffentlichungen ,anderweitige musikalische Einflüsse mit einzubeziehen .Und so zeigt sich auch „Fleischwald“ über weite Strecken  wieder recht eigen in Sachen Klänge und Sounds . Recht hervorstechen hierbei sind diesmal vor allem die teils sehr dominanten Keyboards ,welche hierbei echt viel an eher klassisch wirkenden Sound  entstehen lassen und teilweise vielleicht sogar schon ein bissel in Richtung Synth -/Pop  Rock tendieren .Das hört sich alles auch verdammt gut an und sorgt ungemein dafür ,dass man hier wirklich ne verdammt morbide ,düstere und teils sogar enorm pompöse/ hymnische Atmosphäre aufbauen kann .Das unterstreicht man hierbei dann auch noch einmal zusätzlich durch den Einsatz diverser choraler Gesangslinien . Mit metallischer Intensität hält man sich allerdings hier eher etwas zurück .Gut ,so einige wilde ,knallharte schwermetallische Gitarrenriffs lässt man vereinzelt ja auch noch mit einfließen ,sind aber für meines Erachtens dann doch leider zu rar gesät .Die Metalfraktion hätte davon sicherlich einiges mehr vertragen können !Aber wie auch immer ,“Eisregen“ wären nicht „Eisregen „ wenn die nicht knallhart ihr eigenes Ding durchziehen würden .Da bleibt man sich wirklich treu und zelebriert das ,was man will ,ohne Rücksicht auf Verluste ! Und so findet man hier dann sogar mal nen Stück ( Song 3 ) vor ,in welchem man fett mit Hammondorgel Klängen hantiert ,welche ihre Entstehungsphase ganz tief in den 70/‘ziger/80’ziger Hardrockzeiten  haben .Ein markantes Markenzeichen der Band ist und bleibt aber sicherlich der Gesang ,welcher wirklich immer das Potential hat ,sich ganz fest ins Hirn einzufräsen und dort auch festzusetzen .Immer enorm präsent und dominierend ,wird hier zwischen Klargesang, Gekeife und stark hymnischen Ausdruck gearbeitet .Ist echt schon beeindruckend ,welches stimmliche Repertoire man hier an den Tag legt ! Nachdem die gut 40 min . Spielzeit verstrichen sind ,sitzt man ehrlicher Weise gesagt ,auch diese Mal wieder da ,und weiß nicht so recht ,wie bzw . man die Thüringer einstufen sollte .Einerseits überraschen die einen auch hier immer wieder und andererseits kommt einem hier vieles dann auch wieder eher sehr vertraut ,nicht wirklich kreativ vor .Echte „Eisregen“ Fans feiern das Teil ohne jeden Zweifel auch diesmal wieder voll ab .Neuentdeckter der Band werden aber bestimmt erst ein paar Anläufe brauchen , um das hier Gebotene vollends zu erfassen und zu verstehen . ( LEO )
Massacre Records    www.massacre-records.com
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/
 
                                                                   SNOWFALL # 6 ( A5 deutsch )
Das gibt’s doch gar nicht ! Obwohl der Sint ja nun eigentlich seine kleine Lektüre schon vor längerem “ zu Grabe getragen “ hat ,übermannte ihn nun doch wieder die Schreibwütigkeit und so präsentiert er nun sein “Streitblatt für misanthropische Homo creator” .Diesmal mit nem farbigen Cover versehen ,zieht er auch hier gnadenlos ein eigenes Ding in Sachen Unterhaltung durch .Wie immer sticht beim „Snowfall“ in erster Linie wieder sein ureigner und ehrlicher Schreibstil heraus ,welcher sich für mich mit keinem anderen Schreiberling auch nur irgendwie vergleichen lässt .Völlig frei Schnauze ,ohne jedwede Zensur ,offenbart er uns auch hier seine ehrliche ,ureigne Meinung .Und dies nicht nur musikalisch ,sondern auch gesellschaftlich .Um es n der Stelle kurz mal vorwegzunehmen ,hier wird sich mit der nächsten Ausgabe inhaltlich so einiges ändern .In Zukunft wird sich dieses Zine dann weniger mit Mucke ,sondern mehr mit Tierethik bzw. Religionskritik beschäftigen .Dass aber erst man nur so am Rande ! Zurück zur aktuellen Ausgabe .Rein musikalisch hat man hier wieder mal Acts ausgegraben ,welche nicht gerade präsent in anderen Printmedien sind ,sondern eher noch mehr in den Tiefen des Undergrounds verwurzelt sind und sich auch musikalisch nicht gerade auf super trendigen Pfaden bewegen .Mit seinen durchaus tiefgründigen Fragen wurden hier Acts wie DISANTHROPE,UNGOD,ISKRA,ZEIT oder auch CONVICTIVE überschüttet .Richtig cool und ellenlang präsentiert sich dann das Interview mit Jan vom PROUD TO BE PUNK Fanzine .Habe ehrlich gesagt nur ganz selten mal so ein ehrliches ,informatives und aufschlussreiches Intervieww gelesen .Echt hammer geil ! Ein paar wenige Reviews zu diversen Tonträger – und Printveröffentlichungen runden dann den Informationsgehalt des Heftes noch ab. Aber das Snowfall“ wäre ja nun für mich nicht in die Kategorie „Eigentändigkeit“ einzuordnen ,wenn der Sint hier nicht inhaltlich auch wieder anderweitige Wege beschreiten würde. Ob man das nun gut oder unpassend findet, sei erst einmal dahingestellt. Auf jeden Fall gehört Sint mit zu der Kategorie“ junger Leute“ ,welche sich über das derzeitige Weltgeschehen wirklich Gedanken machen .So gibt es Abhandlungen zum Thema DER ISLAMOFASCHISMUS ,BIBELSTUNDE,ICH WILL KEIN HERRSCHER MEHR SEIN,SPRACH DER DIKTATOR!,DIE DENKFALLE DER TIERLIEBE!... und noch nen Haufen anderweitiger Themen zu entdecken .Ganz lustig gestaltet sich ohne Zweifel auch das Snowfall Ratespiel ,in welchem Cinis& Maik vom SIN IS THERE ZINE ( R.I.P) ihr musikalisches Wissen unter Beweis stellen müssen .Ist man nun mit den gut 80 Seiten durch ,kann man gewiss sein ,dass man sowohl musikalisch wie auch gesellschaftlich so einiges an neuen Ansichten und Informationen dazu gewonnen hat .Und das alles gibt’s für läppische 1,50€ ja wohl heutzutage nicht an jeder Ecke ! ( LEO )
Snowfall-zine@gmx.de     SintGrimmizer333@web.de  
 
                                                                   DIOVIM NR.10 ( A4 litauisch ? )
Der Rolandas vom Diovim Zine ist ja nun nen echt fleißiges Bürschchen. Mit gleichbleibender Beständigkeit haut der nun sein Blättchen raus und lässt absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,dass er hier wirklich mit Herz und Seele am Werkeln ist .Was bei ihm immer sofort ins Auge sticht ,sind seine wirklich sau starken Cover .Da muss er wirklich nen top Typen am Start haben ,welches es echt drauf hat ! Aber auch allgemein ,was das Layout betrifft ,kann man ihm immer nur beglückwünschen .Der hat so sein eigenen geien Style drauf ,welcher vielleicht im ersten Moment etwas vollgepackt wirkt ,aber dennoch übersichtlich ist .Und musikalisch fährt man auch dieses Mal wieder schwere Geschütze auf ,welche insbesondere Bands ins Zielvisier nimmt ,welche nun ganz und gar nicht zu den „Großen“ der Szene gehören .Gut ,die eine oder andere Band wie z. B . SARCASTIC TERROR ,EVIL INVADERS oder auch RE-ARMED können durchaus schon mal hier in germany irgendwo näher beleuchtet worden sein .Aber ansonsten kann man den restlichen Vertretern ,ohne lügen zu müssen ,direkt der Sparte Underground zuordnen .Natürlich fährt man musikalisch hier nicht eingleisig ,sondern bietet ein verdammt breites Spektrum an verschiedensten metallischen Klängen an .Das reicht von Death Metal über Doom,Speed Metal ,Thrash Metal ,Sludge, Black Metal ,Grindcore bis hin zum Dark Metal .Die einzelnen Interviews sind hierbei recht unterschiedlich ,zumindestens was die Anzahl der Fragen betrifft ,gestaltet .Da gibt es neben ein paar super langen ,die über 2 Seiten gehen, auch eher ganz kurze .Teils liegt’s da aber nicht wirklich an der Anzahl der Fragen ,sondern eher an den recht kurzen Antworten .Im A 5 Format ,mitten ins Heft getackert ,finden sich da auch noch nen paar Reviews wieder .Sind nun nicht gerade übermäßig viele, aber für den einen oder anderen unter Euch vielleicht doch recht interessant ! Den einzigen Minuspunkt ,welchem man eventuell diesem 27 seitigen Heftchen anheften könnte ,ist halt immer noch die landeseigene Sprache .Mit englisch könnte man daher ohne jeden Zweifel bedeutend mehr bei der internationalen Metalgemeinde punkten. Schade ,denn das Teil hat wirklich echtes Potential ! ( LEO )
Rolandas K.  P.O. Box 6  Laisvers 38  LT – 89223  Mazeikiai   Litauen       https://diovim.wordpress.com/     diovim@mail.ru      https://www.facebook.com/diovima/
 
                                                                   EISENBLATT # 14 ( A5 deutsch )
Der Kult lebt und auch das „Zentralorgan für Metal in Deutschland“ schlägt wieder gnadenlos zu .Mit recht gleichbleibender Beständigkeit beehrt uns Hendrik mit seiner kleinen geilen Lektüre, welche man ganz einfach nur in sein metallisches Herz schließen kann .Auf irgendwelchen großartigen Schnickschnack wird hier wie immer vollkommen verzichtet und man konzentriert sich ganz einfach auf das Wesentliche ,nämlich der Mucke ,den Bands und dem Informationsgehalt .Dabei ist es echt scheiß egal ,dass die Bildqualität eher nur etwas mäßiger ausfällt .Wer halt tolle Bilder haben will ,muss auf die fetten Metalmagazine ,welche es ja doch recht vielfältig gibt ,zurückgreifen .Wer aber wirkliche Undergroundinformationen haben will ,welche mit viel Herz und Seele rübergebracht werden ,der hat hier ganz genau den richtigen Lesestoff in der Hand und wird nach kompletter Durcharbeitung ,um einiges schlauer ein .Schon alleine die erste Rubrik FRISCHES BLUT AUS DEM UNDERGROUND TEIL 2 ist echt satt. Hier hat man diverse – DISSECDEAD,ARMAGENDA,DRENCHED IN BLOOD,FIRE FIST,INCREMATE,MOTOROWL,STAHLCHOR,THROUGH CARNAGE und STARLESS AEON mit jeweils 7 Fragen beglückt .Schon alleine hier wird klar ,dass die ostdeutsche Metalszene noch ne Masse zu bieten hat .Geil ! Mit ABROGATION ,GLADIATORS,FIRST AID,LARRIKINS,MCB,SPACE CHASER,TEQUILA geht’s dann sehr ausführlich weiter durch die verschiedensten Metalabartigkeiten .Ein paar Seiten Reviews kann man natürlich auch entdecken ,welche mich aber ehrlicher Weise ,nicht gerade wirklich anmachen .Liegt aber nicht an der Schreibweise ,sondern eher an der Musikrichtung der dort bewerteten Bands .Aber das soll und muss nun mal jeder für sich selbst entscheiden ,was einen interessiert oder desinteressiert ! Denn ansonsten gibt es hier absolut nichts zu meckern ,geschweige dann ,was dran auszusetzen. Ich bin nach wie vor von dieser kleinen geilen Lektüre voll begeistert und kann nur jeden „ echten“ Metaller empfehlen ,die 1,50€ in Richtung Nürnberg rüberwachsen zu lassen . ( LEO )
Hendrik Rosenberg  Gleißnerplatz 4  Nürnberg 90471     www.ostmetal.de    http://eisenblatt.ostmetal.de   eisenblatt@ostmetal.de

 

                                                                                                                  MORFIN – „ CONSUMED BY EVIL“
Es ist ja nun absolute kein Geheimnis mehr ,das gerade der Death Metal der alten Schule in den letzten Jahren immer mehr Aufwind bekommen hat .Für mich als Fan ne top geile Sache, auch wenn man wirklich immer mehr Probleme hat ,bei der Masse an neuen Veröffentlichungen ,in irgendeiner Weise noch den Überblick zu behalten .Das aber nur mal so am Rande .Die US Boys von MORFIN sind ja nun ohne Zweifel keine Unbekannten mehr und präsentieren ,nachdem man sich 2010 formierte, hier nun seinen zweiten tödlichen Rundumschlag .Getreu dem Moto : „ Was früher gut war und ankam ,wird auch heute sein Ziel nicht verfehlen !“ ,zeigen die uns mit ihren  9 Stücken ,was es heißt ,so nen richtig fetten old school Death Meta Brocken auf die Menschheit loszulassen .Soundtechnisch auch so richtig geil der alten Schule angepasst ,geht man hier roh und ungezügelt zur Sache und entfacht ein richtig heißes starkes Feuerwerk an energiegeladenem aggressive Death Metal Sound .Vorbilder braucht man bei denen dann aber nicht wirklich lange zu suchen ,da bereits von der ersten Sekunde an mehr all deutlich wird, das die kultigen „Death“ hier Pate gestanden haben .Dabei sind die amerikanischen Langmattenträger aber nun keinesfalls darauf bedacht ,hier sich als 1:1 Kopie darzustellen .Ne ,obwohl sich sicherlich ein nicht gerade geringer Anteil des Sounds ganz eindeutig „Death“ inspiriert zeigt ,ist man dennoch durchaus bemüht ,so etwas wie nen kleines Eigenleben mit einzubauen .Ganz deutlich wird dies insbesondere bei den doch eher etwas melodischeren Parts .So richtig eigen zeigt man sich dann z.B. bei „Porthumous“.Denn dieses Stück besteht zu 100%  nur aus nem Bass Solo + Drums ,was ich in dieser Form bisher noch von keiner anderen Band vergleichsweise gehört habe .Zwar wirkt dieses Stück, gerade wegen der sehr bedächtigen Vorgehensweise ,dann eventuell eher etwas unpassend ,gibt dir dann aber auf jeden Fall mal Zeit ,um mal Luft zu holen ,bevor es dann wieder rasant weitergeht. Alles in allem bietet die Scheibe alles ,was ein old school Death Metaller braucht und liebt. Von daher gibt es auch keinen wirklichen Grund, diese Scheibe in irgendeiner Weise zu ignorieren . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/
 
                                                                                                               ACRASSICAUDA – „ GILGAMESH“
Wer sich wirklich intensiv mit dem Metalgeschehen rund um den Globus beschäftigt, der müsste diese Band wenigstens ganz hinten in seinem Hirn schon mal abgespeichert haben. Denn bekannt wurden die Iraker durch den amerikanischen Film „ Heavy Metal in Baghdad“ ,welcher in beeindruckender Weise deren Leben zwischen 2003 und 2006 dokumentierte .Nachdem man 2008/2009 in die USA emigrierte, dort dann die EP „ Only the dead see the end oft he war“ veröffentlichte, hat man 2016 dann Anlauf genommen ,um die weltweite Metalgemeinde mit seinem ersten kompletten Album von seinen musikalischen Fähigkeiten zu überzeugen .Und ich muss echt zugeben ,dass hat man recht gut hinbekommen ,auch wenn man mit den 12 Songs sicherlich keine metallische Weltrevolution auslösen wird bzw. kann .Am genauesten kann man deren Mucke als ne Verschmelzung von Thrash, leichtem modernem Core und einem verdammt großen Anteil an orientalischen Soundelementen beschreiben .Hierbei präsentiert man sich vorzugsweise in einem recht vorantreibendem Format und lässt ne ganze Menge an wirklich starker Gitarrenarbeit  mit einfließen . Obwohl man vordergründig nun eher stärker im Midtempobereich agiert ,bricht man immer wieder mal aus und lässt ein nicht zu verachtendes Riff – und Drumgewitter über einen hereinbrechen .Rein vom Songaufbau her zeigt sich das gesamte Geschehen doch enorm abwechslungsreich und biete ne Vielzahl an unterschiedlichsten Gestaltungsvariationen .Obwohl nun gerade die härteren Parts alles andere als „von schlechten Eltern“ sind ,überzeugt die Band bedeutend mehr ,wenn man sich von der sanfteren Seite präsentiert .Da gibt es schon  Stücke ,welche so was wie ne Art „Hitpotential“ oder „Hymnencharakter“ aufweisen ( z.B  „Requiem for a reverie“ ) .Klasse balladesker Song. welcher unter die Haut geht ! Da man selbst gesanglich – qualitativ ansprechend - zwischen Growls und cleanem Gesang tendiert - ,solltet ihr der Band auf jeden Fall ne Chance geben und deren Songmaterial mal antesten .Ich find es jedenfalls richtig gut und bin wirklich mehr als überrascht und beeindruckt ,dass sich in einem Land wie dem Irak ,überhaupt so ne qualitativ gute metallische Mucke entwickeln konnte . ( LEO )
www.acrassicauda.com
 
                                   HAMMER      THE ARSON PROJEKT – “DISGUST” ( LP)
Rein optisch gesehen macht die doch sehr düstere Gestaltung  der Klappcoveraufmachung mit seinem inne liegenden Informationsblatt schon echt was her .Da kommen durchaus sofort Gedanken an eine eher doch etwas düster gehaltene Mucke auf .Und das bestätigt sich dann auch schon bereits beim aller ersten Song ,auch wenn man stilistisch hier doch ziemlich andere Wege beschreitet ,als die man eventuell erwartet hätte .Denn die Schweden ,welche nun auch schon mehr als 2 Jahrzehnte unterwegs sind ,präsentieren uns hier ne Mucke ,welcher sich als Symbiose aus Doom ,Crust und ner mächtigen Prise Grind präsentiert .Auf ihrem Debüt haben die 10 satte Brecher gepresst ,welche zu aller erst schon einmal durch ne wirklich enorm fette und wuchtige Produktion hervorsticht .Da brauchst du nicht großartig am Lautstärkeregler zu drehen ,um die Wucht und den Druck der einzelnen Songs zu spüren !Meist tief in dunkle ,hoffnungslose Klanggebilde eintauchend ,wird hier vorrangig auf ganz schweres Riffing und fett drückendem Drumsound gesetzt. Hierbei zeigt man sich erfreulicher Weise aber auch verdammt abwechslungsreich und lässt niemals auch nur das kleinste Fünkchen an Monotonie aufkommen .Einerseits ballert’s und rumpelt’s so richtig derb fett ,um sich andererseits dann wieder komplett in drückenden und zäh dahinfließenden Rhythmus zu präsentieren. Was man hier an bedrückender ,fast schon etwas verstörender Atmosphäre freisetzt ,ist echt schon ne Klasse für sich .Gerade die Abwechslung zwischen knallharten, total zerstörerischen und erdrückenden dunklen schweren Soundgebilden ,macht die Scheibe zu einem absoluten Hörgenuss. Heutzutage gib es von solchen Veröffentlichungen ,die dich von Anfang bis Ende begeistern können ,nicht gerade übermäßig viele. Hier fühlst du dich wahrlich zu keinem Zeitpunkt auch nur einmal genötigt ,die Lauschlappen nicht auf vollen Empfang einzustellen ,.Echt sau geile Scheibe, welche ohne jeden Zweifel ,irgendwas von einem apokalyptischen Weltuntergangsszenario mit sich bringt . ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
 
                                                                                      16 BLASARE UTAN HJÄRNA – „VI SKA GA TILL BOTTEN MED DET HÄR!“ ( LP)
Oh ,was das ? Im allerersten Moment hätte ich ja mal vermutet, dass hier irgendwelche Finnen ihr musikalisches Unwesen treiben .Aber weit gefehlt, denn der Fünfertrupp ist in Schweden beheimatet .Schweden=Death Metal .. ? Wieder weit gefehlt, denn damit haben die 10 Stücke nun so rein gar nichts zu tun. Und ehrlicher Weise muss meinereins auch eingestehen ,dass ich mit den hier im Angebot stehenden Material nicht all zu viel anfangen kann .Laut Info ist die Scheibe wohl auch „bloß“ ne Wiederveröffentlichung /Neuveröffentlichung ,da die Stücke wohl bereits 1989 aufgenommen wurden .So richtig als LP Format sind die dann aber wohl doch niemals erscheinen ,da deren damaliges Label „ Dissonance Records“ wohl aufgelöst wurde. Naja ,wie auch immer ,was die hier musikalisch vertreiben ,lässt sich für mich jedenfalls eher nur schwer erfassen .Irgendwie hat es was punkiges und rockiges ,wobei man sicherlich auch die eine oder andere Hardcore Anleihe mit hinein interpretieren könnte. Das sich die Songs durchaus interessant gestalten, ist sicherlich nicht gelogen .Ein nicht geringer Anteil der hier gebotenen Rhythmen eignet sich durchaus  recht gut dazu ,um mal abzuhotten .Aber das war es dann auch schon !Der Sound selbst kommt irgendwie drucklos und alles andere als mitreißend rüber. Auch hat man stellenweise den Verdacht ,als würde den Leutchen in irgendeiner Form der wirkliche Bock auf diese Mucke fehlen .Das gesamte Geschehen präsentiert sich durchweg fast in gleichbleibender Intensität und bietet kaum mal einen Song ,der zu 100% aus dem sonstigen Geschehen hervorsticht. Sorry, aber für mich stellt sich echt die Frage, aus welchen wirklich driftigen Grund man diese Scheibe nun veröffentlicht hat. Ist’s nun doch irgendwie ne Art Kult oder bestand danach wirklich ne enorme Nachfrage …. ?? Rein musikalisch gesehen ist das ja wohl nun nicht der wirkliche Reißer…. ( LEO )
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                                                                                                                  PODRIDO/ENDLESS DEMISE ( SPLIT EP )
Wenn das nicht ganz genau der richtige Stoff für die ganz “Kaputten” unter Euch ist ,dann weis ich echt nicht ,wie man Euch noch weiterhelfen kann .Denn was die 3 ,augenscheinlich total „verrückten „ Mexikaner von PODRIDO hier mit ihren 5 Songs in Eure Gehörgänge transportieren ,kann man wohl nur als das totale Knock out bezeichnen .Im Extremballermanie fegt hier ne Soundmixtur aus Grind ,Punk, Crust und minimalem Rock’n Roll ala „Motörhead“ über einen hinweg, welcher nichts weiter als verbrannte Erde hinterlassen wird. Ne Gewaltorgie pur, deren Ziel es nur ist , Chaos, Verwüstung und Zerstörung zu hinterlassen .Auch im „Gesangsbereich“ zeigt man sich eher von einer animalischen ,kaum als menschlich zu beschreibenden Form .Leute ,das Ende der Welt wird hiermit zweifelsfrei eingeläutet. Die aus dem Amiland stammenden ENDLESS DEMISE legen dann auch gleich noch einmal kräftig nach- falls man die erste Band doch noch unbeschadet überstanden habe sollte .Zwar gehen die 4 Jungs mit ihren Songs hier ganz und gar im Powerviolence  Bereich auf, richten aber auch mit ihrer Mucke nicht weniger Schaden als die Mexikaner an .Volle Pulle prügelt man sich hier fast die Seele aus dem Leib ,wobei insbesondere der Bass und die Drums das absolut tödliche Zerstörungspotential mit sich bringen .Das ist fast schon ein bisschen erschreckend, wie diese Mucke alles platt macht und dich im Endeffekt völlig zerstört und entkräftet ,dastehen lässt. Im Endeffekt ist es dann wirklich fast so ,als ob du echt „froh“ sein kannst ,diese musikalischen Darbietungen ohne bleibende Schäden überstanden zu haben .Viel mehr von dieser tödlichen extremen Mucke hätte man wahrscheinlich nicht unbeschadet überstehen können . ( LEO )
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                                                                                                                     WATCH OUT STAMPEDE- „ SVTVNIC“
Immerhin ihr bereits drittes Album können die 2011 ins Leben gerufenen „Watch Out Stampede“ hier nun vorlegen .Fleißig sind die 5 Jungs ja nun ,keine Frage .Und wie sieht es nun musikalisch aus ? Musikalisch bleiben die sich nun auch mit dem neuesten Streich absolut treu und gehen keinerlei musikalischer Kompromisse ein .Denn auch mit den aktuellen 10 Tracks verfolgt man in knapp 36 .min . felsenfest seinen eingeschlagenen Weg des modernen Hardcors vehement. Viele Schreiberlinge verwenden hier bevorzug den Begriff Post Hardcore ! Naja ,wie auch immer, fest steht ,dass die sich doch verdammt vielschichtig zeigen und durchaus nen ganz gutes Händchen beim Songwriting beweisen können. Natürlich fährt man hier zum großen Teil wirklich fette und dichte Gitarrenwände auf ,die echt schon Potential haben ,dich von den Beinen zu fegen .Auch die Drumarbeit sorgt hier immer dafür ,dass die einzelnen Stücke noch mit ner zusätzlichen Portion an Druck versehen werden. Also in punkto fettem und aggressivem Sound gibt es hier schon mal ne ganze Masse im Angebot .Allerdings lässt man nun auch hier nicht immer das komplette schwere Geschütz feuern, sondern zeigt sich zwischenzeitlich durchaus auch mal sehr melodisch. Für mein Gehör klingen diese Parts dann fast schon etwas in Richtung Pwer Metal /Prog Rock gehend. Machen sich jedenfalls recht gut lockern das Geschehen auf ,ohne hierbei jedoch der allseits vorhandenen Intensität zu schaden .Im direkten Vergleich zu anderen Vertretern dieser musikalischen Sparte ,zeigt man sich auch gesanglich nicht einseitig festgefahren sondern lässt neben tiefen ,fast schon Growls, über corigem Ausdruck ,bis hin zu fast schon cleanem Ausdruck ,ne recht große Bandbreite an stimmlichen Fähigkeiten erkennen .Obwohl man sich im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum „Tides“ weder großartig verbessert oder verschlechtert hat ,wird sicherlich auch diese Scheibe insbesondere bei der jüngeren Generation durchaus für Freudensprünge sorgen . ( LEO )
Noizgate Records / NUVINCI GmbH  Sudbrackstrasse 17  Bilefeld 33611      www.noizgate.com

 

                                                                                               HAMMER    VISIONS OF WAR – „ SWINE PARADE“
Ist das ein HAMMER geiles Teil !!!Selten hat mich nen Teil von Anfang an so mitgerissen ,wie das leckere Stück Musikgeschichte .Musikgeschichte deshalb ,weil die Mucke hierauf nun nicht brandaktuell bzw .neu ist .Vielmehr hat man 2 olle Alben der Belgier ,welche nur auf Vinyl erschienen waren , hier zusammengeführt und auch ein bissel soundtechnisch aufgemotzt .Allerdings muss ich echt zugeben ,dass die Stücke trotz remastern in keinster Weise irgendwie sauber ,klar oder technisch modernisiert klingen .Ganz im Gegenteil ,die 21 Songs mit ner Durchschnittsspielzeit von 2 min . kommen enorm geil abgefuckt , roh ,dreckig und old school mäßig rüber  ,so dass die einen einfach nur überrollen und absolut mitreißen können .Da die Jungs ja nun schon gut 20 Jahre ihren musikalischen Vorlieben frönen ,dürften die in der Szene nun wahrlich keine unbekannten mehr sein . Jeder  ,den aggressiver Crust/Punk zum Höhepunkt bringt ,wird sicherlich schon einmal in irgend einer Form mit den Belgiern in Berührung gekommen sein .Versetzt mit so nen paar leichten ,aber heftigen Grind Sprenklern ziehen die hier voll gnadenlos geradlinig ihrer Wege. Permanent wir nach vorn getrieben ,so dass bei keinem der Stücke auch nur der Anschein einer Atempause  entsteht oder man in irgendeiner Weise von seinem Wege abweicht .Einzig allein die vereinzelten Samplereinspielungen sorgen bei den Songs noch für ne gewisse „Erholungsphase“  . .Obwohl‘s hier nun wahrlich durchweg nur eins voll auf die Glocke gibt ,hat man es dennoch geschafft ,die Stücke alles andere als eintönig und monoton zu gestalten .Schon echt stark ,was man in Sachen Songgestaltung  - trotz der durchweg anhaltenden Intensität – hier vorlegt .Schlagzeug und  Gitarren treiben einen stets vorwärts und zeigen sich nur ganz gelegentlich mal von einer eher etwas „beschwichtigeren“ Seite . Die bringen jedenfalls durchweg  enorm viel Power und Durchschlagskraft mit sich .Selbst der Bass präsentiert sich in so ner Form , das dessen Anschläge einem fast den Boden unter den Füssen wegreizen kann .Vollgestopft mit wechselnden Vocal , überrollt dich die ganze Mucke förmlich und macht dich absolut voll platt . Wer hier nicht automatisch mitgeht und total abfeiert ,der muss schon echt was an den Ohren haben ! Also macht euch auf die Socken und legt Euch diesen herrlich abgefuckten , rohen, und dreckigen musikalischen Rundumschlag zu .Definitiv wird sich dadurch eure Laune um ein vielfaches verbessern  und ihr könnt den ganzen verkackten Alltagstrottproblemen wenigstens mal für ne knappe Dreiviertelstunde  voll und ganz entfliehen . ( LEO )
Power It Up     Zum Holzfelde 12    31226    Peine       http://www.power-it-up.de/    mailorder@power-it-up.de
                                                                                                           IT – „ MORTUUS EST AUTEM NOX“
Also eins muss man den beiden Typen schon lassen ,die geben echt niemals auf ,egal wie vernichtend meine bisherigen Reviews zu deren Veröffentlichungen auch waren .Nachdem es nun doch ne ganze Weile recht still geworden war ,meldet man sich nun doch mit nem neuen Rundumschlag in Sachen „gewöhnungsbedürftiger Mucke „ zurück . Auch dieses Mal wieder hat sich der IT ( welcher übrigens schon in zwei Bands/Projekten - Opera Funerea & Vow Dreams musikalische „Erfahrung“ gesammelt haben sollte )  noch nen Manne an Land gezogen ,welcher ihn bei der Umsetzung seiner musikalischen Vorstellungen behilflich ist .Zu Beginn war IT noch nen Soloprojekt !Und wenn ich mich jetzt nicht völlig vermache ,hat der wohl jetzt sogar ein eigenes Label ins Leben gerufen  ( Phantasm Records ) um seine bisherigen musikalischen Umtriebe an den Mann zu bringen .Neben dem ganz schlecht ausgedruckten farbigen Cover und der noch schlechter gedruckten Texte ,gibt es hier dieses Mal 5 Titel mit ner insgesamten Spielzeit von  27 min .Allerdings kann man bereits den ersten Song vergessen … denn da gibt’s 8 Sekunden lang nix zu hören . Beim 2 Song gibt es erst einmal zum Anfang  nen Filmsample , bevor man dann beherzt zur Gitarre greift und sich in leichter heavy / hardrockiger Manie präsentiert .Dann geht man in eher sphärische Keyboardklänge über , um dann wiederrum die Gitarren einzusetzen .Allerdings klingen die dann ganz genauso wie zum Anfang  und die Riffs wiederholen sich nur ganz einfach .Wirklich was technisch filigranes oder anspruchsvolles ist hier echt nicht zu entdecken . Beim nächsten Stück wird einem dann richtig was abverlangt .Den könnte man  fast schon als ne Art psychischen Foltertrip ansehen .Anfangs klingt es ja mit der sehr dumpfen Gitarrenarbeit noch so einigermaßen gut - schnell und zweifelsfrei auch etwas heavy  - aber dann wird der Rhythmus gewechselt und völlig unpassende Keyboards und merkwürdige Klänge setzten ein ,welche sich so rein überhaupt nicht deuten lassen .Auch die hintergründig agieren Drums  können nichts wirklich positives dazu beitragen ,dieses Stück wenigstens ein bissel erträglich zu gestalten .Gespickt mit Unmengen an Sprechpassagen ,geht’s zum Ende hin dann wieder mit der dumpfen Gitarrenarbeit weiter .Und ihr werdet es nicht glauben ,auch die hören sich genauso an ,wie die zum Anfang .Dann kommt der erste Song ,welche einen wenigstens ein klein wenig versöhnlich stimmen kann . Man beschreitet sofort einen dunkleren ,flotteren black metallischeren Weg, welcher durchaus anständige Gitarrenarbeit bietet .Der gesamte Song wir hierbei nur rein durch das Gitarrenspiel geprägt .Ab der Mitte setzt dann aber auch hier wieder uninspirierter Keyboardeinsatz ein ,welcher so rein gar nichts rüberbringt und echt so richtig dilettantisch wirkt .Hier kommt absolut nichts an Atmosphäre oder ähnlichem rüber ,was man sich anfangs eventuell erhofft hat .Der Abgesang dieser „tollen“ selbst gebrannten CD beginnt dann mal wieder mit nem Filmsample .Hier geht’s dann volle Pulle in den Death/Thrash/Black Bereich ,wobei der Song echt der Beste ist, den man hier draufgepackt hat .Allerdings frage ich mich da jetzt wirklich ,ob da die selben Typen am Musizieren ist ,wie bei den anderen Songs . Denn dieses Stück hat durchaus was sehr positives. Im Mittelteil tauchen hier dann urplötzlich einigermaßen atmosphärische ruhige Zwischenparts auf . Die halten aber nicht ultra lange an ,denn recht bald geht erneut im Schnellzug Tempo weiter  .Was bleibt nun noch zu sagen … ? Zweifelsfreie kann ich jetzt doch mal eingestehen ,dass man sich gerade bei der Gitarrenarbeit doch durchaus positiv „gesteigert“ hat .Dafür gibt es auf jeden Fall einen kleinen Pluspunkt .Nen ganz kleinen Pluspunkt kann man eventuell dann noch dafür vergeben ,das beim Songwriting ein paar ganz minimalistische ,gut Ansätze zu erkennen sind .Das war es dann aber schon .Gesanglich versucht man es ja mit Abwechslung ,wobei aber der größte Teil der hier gebotenen Darbietungen  eher völlig nervt .Die Aufnahmequalität geht ja so ,aber was die Übergänge innerhalb der Songs betrifft …..um Gottes Willen ….die klingen absolut abgehackt ,unpassend daneben .Irgendwem dieses Teil zu empfehlen ,wäre wirklich echt mehr als peinlich . ( LEO )
Antonello Mura - Via Napoli n 9 08015 - Macomer (NU) Italien     spirit666it@hotmail.it     http://www.metal-archives.com/artists/IT/146134
                                                                                              RESURGENCY – „ NO WORLDS…NOR GODS BEYOND“
Ich bin ja echt immer wieder aufs Neue überrascht ,welche qualitativ hochwertige Bands in Griechenland ihr musikalisches Unwesen treiben .Bereits seit 2009 hatten die sich nun ihr ihrem Proberaum verschanzt und können nun mit „ NO WORLDS…NOR GODS BEYOND“  auch  ihren zweiten Longplayer vorlegen .Nach dem Demo  "Dark Revival" (2010 ) und deren Debüt "False Enlightenment " wurde das auch langsam mal Zeit ,sich erneut in die Spur zu machen ,um die Weiten der Metalwelt zu erobern .Damals noch beim polnischen Label „Hellthrasher Productions“ ,hat man sich wohl 2016 dazu entschieden ,sein neuestes Werk bei keinem geringeren als bei Rico von FDA Rekotz ,zu veröffentlichen .Und schon alleine diese Tatsache spricht sicherlich dafür ,das auf deren neusten musikalische Output alles andere als qualitativ unterirdische Mucke geboten wird .Und das machen die dann auch unmissverständlich von Anfang an klar . Ohne große Einleitung oder ewig langem Introgedudel legen die sofort die eingeschlagene Marschrichtung ganz klar vor .Technisch verdammt gut umgesetzter , amerikanischer Death Metal der super schnellen Vorgehensweise wird hier an den Tag gelegt .Dabei zeigt man sich aber in keinster Weise irgendwie neumodisch beeinflusst ,sondern lässt die guten old school Zeiten richtig geil wieder aufleben . Das man hierbei streckenweise zwar recht stark nach „Morbid Angel „ klingt ,ist wirklich mehr als deutlich herauszuhören ,schmälert aber die ganze Sache nun in keinster Weise . Denn die haben durchaus nen ganz gutes Händchen ,wenn’s ums Songwriting geht .Da zeigt man sich durchaus auch eigenständig und sicherlich auch in gewisser Weise noch recht kreativ .Denn obwohl der größte Teil der Zeit hier natürlich mit fetten , mitreißenden ,vor Energie strotzenden  Death Metal Rhythmen bestückt ist ,lässt man durchaus auch mal so nen paar eher schleppendere Parts mit einfließen . Richtig cool kommen hier die vereinzelten Solis - die technisch auf nen echt hohen Level agieren -  die zusätzlich hier nochmal richtig stark die old school Atmosphäre unterstreichen .Absolut passend hierfür gibt es natürlich so richtig fiesen und brutalen Grunzgesang .Fest steht hier nun wirklich ,die Griechen machen richtig fett Druck und knallen dir ein paar super derbe Kracher um die Ohren . Allerdings empfinden meine Gehörgänge irgendwie die Produktion doch recht dumpf  und eher auch etwas dünn geraten . Da hätte man ohne Zweifel sicherlich noch ein bissel mehr rausholen können . Sei’s wie es ist , wer auf amerikanischen old school Death Metal steht ,der leicht technisch angehaucht ist, sich aber dennoch enorm brutal und vor Energie strotzend darstellt ,der sollte gleich mal das Portemonnaies zücken und das Teil ordern . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/
 
                                                                                                     HAMMER     YACØPSÆ – " GÄSTEZIMMER"
Ein jeder ,der sich in irgendeiner Weise mal für die total extreme Grindcorschiene ( mit leichtem Punk Versatz ) interessiert hat ,hat die 3 Hamburger Typen ohne Zweifel wenigstens irgendwo ganz hinten im Hirn fest abgespeichert .Denn was die musikalisch bieten ,gehört ,zumindestens für mich ,schon mit zu dem Extremsten ,was dieser Musikbereich zu bieten hat .Und wenn man die Scheibe nun das erste Mal durchrattern gelassen hat ,ist man echt mehr als erstaunt ,das YACØPSÆ auch nach 27 Jahren Bandhistory in keinster Weise irgendwie ruhiger geworden sind .Gut ,top aktuelles Material bieten die hier nicht ,denn knapp in ner Viertelstunde werden hier satte  32 alte Songs runtergerattert ,welche man dann wohl doch eher in den Bereich „Best of…“ einordnen sollte/könnte .Um den hier im Angebot stehenden Stücken doch so etwas wie ein kleineres neues Leben einzuhauchen ,hat man hier nen ganzen Arsch voll an Freunden um sich geschart ,welche bei den Gesangsparts aushelfen .Richtig cool wie das rüberkommt ,zumal hier wohl zu einem sehr großen Teil weibliche Protagonisten wie Sabine Claasen  ( HOLY MOSES )oder auch  Leonie ( SVFFER ) am mitwirken sind ,und wirklich mehr als beeindruckend darstellen können ,dass das weibliche Geschlecht alles andere als lieb und schwach ist – grins  .Musikalisch geht’s hier natürlich im total brachial Tempo zur Sache ,so als gäbe es keinen Morgen mehr .Jeder der Stücke ,welcher ne Spielzeit von ner halben Minute niemals überschreitet ,erscheint zwar im ersten Moment so richtig chaotisch und fast schon nen bissel durcheinander gestaltet zu sein ,aber nach mehrmaligen Genuss dieser Total Eruption wird einem immer mehr klar ,dass die sowohl instrumental wie auch Song technisch hier alles voll im Griff haben . Kurz und knapp, volle Pulle erbarmungslos geht’s hier geradlinig nach vorne los ,so dass du wirklich niemals ne echte Möglichkeit finden wirst ,dir über das hier gebotene irgendeinen tiefgründigen Gedanken zu machen .Super brachial und aggressiv wird dir ein Blastbeat nach dem anderen serviert , welcher nur durch die Stop'n Go Breaks immer wieder kurzzeitig für ne gelegentliche „Auszeit“ sorgen . Auch was nun die Gesangsdarbietungen der unterschiedlichen Protagonisten betrifft ,kann man hier in keinster Weise einen Abstrich machen . Man bedient hier wirklich so ziemlich alle extremeren Bereiche ,und lässt wirklich den Verdacht aufkommen ,als würden jeden Moment die Stimmbänder reißen .Mann ,ist das geil ! Ist die Scheibe zum ersten Male durchgelaufen ,sitzt man echt erst einmal etwas verstört da und fühlt sich sofort genötigt ,erneut die Play Taste zu drücken , um erneut diese alles zertrümmernden Mucke den Zugang in die Gehörwindungen zu erlauben .Sau geile Scheibe ,die trotz der „nur“ alten Songs ,von Anfang bis Ende komplett überzeugen kann .Zugreifen ! ( LEO )
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                                                                                          INFERNO - "ANTI HAGENBACH TAPE- THE BEGINNING “
Ehrlicher Weise muss ich nun mal zugeben ,das gerade Punk Rock nicht wirklich zu den Musiksparten gehört ,welche bei mir für Freudensprünge sorgen oder mich wirklich großartig interessiert . Zwar hat man in „Jugendjahren“ durchaus bei Tönen von den  „Sex Pistols ,“The Clash“ oder „The Damned“ auch mal sein Tanzbein geschwungen ,was aber mehr daran lag ,das „Schock halt schick“ war und man eh auf alles ,was nicht als „Normal“ galt ,abgefahren ist .Von daher werde ich mich hier dann auch eher etwas kürzer fassen ,um nicht irgendwas falsch rüberzubringen ,wovon ich nun mal keinen großen Schimmer habe .Ne Tatsache ist laut Recherchen jedenfalls ,das INFERNO wohl doch irgendwie in der damaligen Szene schon richtig Kult waren und deren Tonträger wohl richtig gut Absatz gefunden haben . Für mich auch irgendwie nachvollziehbar denn die 3 Typen zockten echt dreckigen ,rotzigen und voll zum abpogen geeigneten Punk Rock , welcher keinerlei Platz für irgendwelche technischen Spielereien lässt .Hier geht’s echt immer voll nach vorne ab ! Die 24 Songs ,welcher man hier auf den Silberling gebannt hat ,wurden alle samt im Proberaum aufgenommen und bringen ein echt geiles live Proberaumfeeling (natürlich auch Sound technisch ) rüber .Die Songs ,welche man hier präsentiert sind wohl alle samt von alten Demos ,unverändert ??? übernommen worden ,welche man wohl vor mehr als drei Jahrzehnten mal veröffentlichte .Und gerade der undegroundige Sound  dieser urwüchsigen Punk Mucke ist es dann sicherlich auch, welche eventuell den besonderen Charme  dieser Veröffentlichung dann doch noch ausmacht .In wieweit das nun aber dennoch Sinn macht ,solch altes Material noch mal neu aufzulegen ,sei erst einmal dahingestellt. Für Sammler ,die damals deren Zeugs nicht ergattern konnten ,ist’s sicherlich ne mehr als interessante Sache ,sich endlich mal an deren Mucke ergötzen zu können . .Für junge wie auch für alte „Rebellen“ ist das aber sicherlich ganz genau die richtige Mucke ,um bei ner Party für die absolute top Stimmung zu sorgen .  ( LEO )
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                                                                                                     EASTFRISIAN TERROR – “ PROMO 2017 “
Hoppla ,was kommt denn hier ins Haus geflattert …!? Geil ,nen neues ,leider nur kurzes Lebenszeichen aus dem tiefsten Ostfriesischen Lande .Als kleinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Split mit ORGANISM und dem noch in diesem Jahr erscheinenden kompletten  Rundumschlag ,haben die Jungs um „Mr. Deichkot“  ,die Promo mit 4 aktuellen Stücken vollgepackt .Naja ,eigentlich sind es ja nun 3 Songs ,wenn man mal das lustiges Intro in ostfriesischer Sprache rausrechnet .So wie man es eigentlich von den Jungs erwartet hat und auch kennt ,beschreitet man auch hier ganz klar den Death Metal Hauptweg ,welcher natürlich auch desöfteren mal ne Grindcoreabkürzung nimmt . Old school Riffs ,jede Menge Blastbeat und ein echter Doublebass Vernichtungsschlag sind hierbei natürlich die Hauptelemente ,welche man  mit Leib und Seele vereinnahmt . Der Spaß steht bei den Emdenern nach wie vor im Vordergrund. Irgendwie großartig zu ner musikalischen Weltrevolution rufen die hier nun nicht auf ,was aber im Endeffekt auch völlig schnurtz ist . Denn die Hauptsache ist ,die Songs hauen richtig gut rein ,machen Laune und grooven und ballern aus allen Ecken . Zum überwiegenden Teil wird drauflos geschwartet ,was die Gitarrensaiten und die Drumfelle hergeben . Einen Song gibt’s aber auch hier ,wo man sich dann doch mal von einer etwas „ruhigeren“ ,leicht schleppender Seite zeigt, um auch mal zu verdeutlichen , dass man bedeutend mehr drauf hat ,als nur die voller Gewaltorgie zu entfachen .Gesanglich macht man allerdings in Punkto Härtegrad hier nun absolut keine Abstriche . Es wir gekotzt ,geröchelt, geschrien & gegrowelt ,als wollte man seine Stimmbänder zum Bersten bringen .Lecker! Leider muss man nun wirklich sagen , dass dieser musikalische Vernichtungsschlag viel zu schnell vorbei ist und man noch gar nicht so richtig warm geworden ist, um voll abzugehen .Da kann man wirklich nur hoffen ,dass die sich nicht all zu viel Zeit mit ihren neuen offiziellen Veröffentlichungen lassen .Darauf sollte man jetzt schon richtig heiß sein und dann nicht lange zögern ,um sich die sofort an Land zu ziehen . ( LEO)
https://www.facebook.com/EastfrisianTerror/

 

                                                                                                                 FUBAR – „ WELTSCHMERZ“
Nach nem ganzen Arsch voll an Splitveröffentlichungen und deren letzten kompletten heißen Eisen „ LEAD US TO WAR „ ( 2012 ) legt nun das niederländischen Abrisskommando von FUBAR erneut nach .Die 14 neuen Brecher ,welche man hier in gut 32 Minuten runterspult ,sind schon mal musikalisch recht vielseitig und dadurch auch durchaus  anspruchsvoll .Obwohl sich die Jungs ohne jeden Zweifel hier etwas stärker an alten Death Metal Rhythmen orientiert ,bleibt dennoch deren Grindcore Sound der Hauptbestandteil jedes einzelnen Tracks .Ich wage mich sogar mal zu behaupten ,das hier stellenweise selbst solch gewisse punkige Aspekte nicht außer Acht gelassen wurden .Beim Eröffnungssong  zeigt man sich sogar noch verhältnismäßig zurückhaltend ,und schickt erst einmal einen sehr schweren ,fast schon etwas doomig anmutenden Sound in die Runde, bevor man dann sofort dahingeht ,was man am aller besten kann . Denn ab dem zweiten Stück gibt’s eigentlich nur noch eine Richtung und die heißt ,voll nach vorne ,ohne Rücksicht auf Verluste .Halt gelogen , denn inmitten einzelner Songs tauchen dann doch immer wieder etwas langsamere Parts und teilweise sogar Melodien auf  .Selbst ein paar wenige Gitarrensolieinsätze finden hier ihren passenden Platz .Dennoch kommt die Mucke durchweg extrem rau und dreckig rüber  ,so dass sich die neuen Stücke zweifelsfrei so richtig tief ins Hirn einfräsen können und dort auch hängen bleiben werden .Wer nun auf ne verdammt gut aufeinander abgestimmte ,abwechslungsreiche  Extremmucke steht ,welche durchweg voll anmacht ,dem bescheren FUBAR mit „Weltenschmerz“ jetzt schon ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen    http://fda-records.com/

 

                                                                                                      SIBERIAN – „ THROUGHT AGES OF SLEEP”
Was die 3 Schweden hier auf ihrem aktuellen Output abliefern ,trifft rein musikalisch geschehen ,sicherlich den musikalischen Nerv der Zeit .Denn deren 9 Songs sind alle samt in solch einem ,für mich schon fast eher etwas typischen musikalischen Gewand verpackt , welches man ganz eindeutig der Sludge- und Post Metal Ausrichtung zuordnen muss .Ihre Mixtur aus harten ,schweren Riffs und ner Vielzahl an Melodien klingt hierbei sicherlich alles andere als schlecht ,zumal deren spielerisches Talent echt voll zur Geltung kommt .Mal geht’s so richtig flott zur Sache ,um andererseits dann aber auch enorm schwermütig ,fast schon etwas doomig rüberzukommen .Die Mixtur selbst macht sich ja echt ganz gut ,wobei man aber den 3 Jungs sicherlich doch irgendwie vorhalten muss ,dass innerhalb der Songs nicht wirklich allzu viel passiert und man sich beim Songaufbau eher so ziemlich dem gleichem Schema bedient .Zugeben muss man ja schon ,das die es hier dennoch recht gut hinkriegen ,so ne gewisse ,recht starke melancholische ,teils sogar gefährliche Atmosphäre aufzubauen ,welche einen durchaus anmacht und leicht in seinen Bann zieht .Wirklich gut hierbei finden ich die melodiöseren etwas verspielter wirkenden Momente ,welche so nen leicht progressiven Einschlag vorweisen können und gerade in Punkto Gitarrenarbeit ganz schön was zu bieten haben . Gerade das sind dann auch die Momente ,wo die rein von der Atmosphäre her gesehen ,am besten punkten können .Das sonstiger Gitarrengschehen hingegen klingt irgendwie vorhersehbar und nicht wirklich innovativ . Das hat man bei diversen anderen Bands auch schon zu Hauf gehört .Anspieltip meinerseits wäre auf jeden Fall Song Numero 8 „Dirge“ ,welcher hier wirklich mal etwas extremer aus der Rolle fällt .Zum einen ist der - im Gegensatz zu sonstigen Geschehen  - komplett ruhig ,fast schon etwas verträumt und sehr melancholisch gehalten und zum anderen setzt man hier ausnahmsweise mal auf einen eher etwas klareren Gesangsausdruck .Denn der Rest der Stücke hat im Bezug auf die gesanglichen Leistungen so ziemlich nur das selbe zu bieten .Der leicht keifend schreiende ,corig versetzte Ausdruck wirkt mit der Zeit doch verdammt monoton und sorgt nicht gerade für Begeisterungsstürme .Als Fazit bleibt mir nur so viel zu vermelden ….. testet die Band am besten selbst erst einmal an um einen eigenen Eindruck deren musikalischer Leistung zu kriegen . ( LEO )
The Sign Records    http://thesignrecords.com/
Cargo Records      http://www.cargo-records.de/
Gordeon Music Promotion Zelterstraße 8  Berlin  10439    http://www.gordeonmusic.de/

 

                                                                                          OBSCURE INFINITY – „ DAWN OF WINTER“  ( RE-RELEASE )
Das ist ja mal was ganz Neues ,wenn auch nicht musikalisch gesehen ,was der Rico von F.D.A.Rekotz hier raushaut . Bereits 2010 veröffentlichten die 5 Burschen die Scheibe als ihr Debutalbum  bei „Obscure Domain Production “  .Ich selbst kann mich daran jetzt zwar nicht mehr wirklich erinnern ,aber das Teil muss ja wohl damals mehr als verdammt gut angekommen sein oder die Auflage war so klein .Denn laut Infos herrscht wohl auch heutzutage immer noch ne recht große Nachfrage danach und als Originalscheibe ist die wohl so gut wie gar nicht mehr zu bekommen .Logische Schlussfolgerung daraus ,das Teil muss nochmal aufgelegt werden .Und da hat man sich im F.D.A Hauptquartier wohl nicht lange bitten lassen und präsentiert das Teil nochmals in voller, alter Schönheit .Dass heißt ,in völlig unveränderter Form . Weder hat man am Sound  ,noch am Layout irgendwas verändert . Selbst auf irgendwelche Bonussachen ,welche ja meistens auf  Re/Release mit drauf gepackt werden ,hat man hier verzichtet .Also hier gibt es wirklich das reinste Original .Ganz tief im old school Death Metal Bereich der 80ziger/90zier angesiedelt ,geht hier recht brutal aber auch düster zur Sache . Denn neben dem überwiegenden Death Metal Sound  setzen die hier auch klanglich so einiges aus der Black Metal Zentrale mit ein , was den Songs doch verdammt gut tut und echt dafür sorgt , dass die Abwechslung hierbei nicht zu kurz kommt .Besonderes Augenmerk wird hierbei meiner Meinung nach ,insbesondere auf die die Gitarrenarbeit gelegt ,welche sich hier wirklich in den unterschiedlichsten Facetten darstellt . Zum großen Teil natürlich richtig derb brutal ,dann aber auch mal so richtig heavy & thrashig  ,aber auch etwas verspielter & melodiöser ,um andererseits dann aber auch in die schwarze düster bedrohlich Richtung abzugleiten . Ist schon echt etwas erstaunlich ,was die Anno 2010 an guten Ideen und Abwechslung eingebracht hatten !  Hierzu nen gutes Beispiel ist dann vor allen der rein akustische, fast schon verträumte daherkommende Song  „Foreshadowing Of A Coming Storm “ ,welcher rein nur mit Gitarre dargeboten wird .Irgendwie ein sau geiles, leider zu kurzes musikalisches Intermezzo ,welches aber dennoch bei mir einen nachhaltigen ,verdammt positiven Eindruck hinunterlässt . Auch im Gesangsbereich geht’s hier alles andere als mega eintönig zur Sache .Zwar steht natürlich der tiefe ,leicht growlige Ausdruck im Vordergrund ,aber auch so leichtes , Black Metal ähnliches Geschrei & Gekeife sind immer mal wieder zu vernehmen .Insgesamt gesehen mach die Scheibe schon durchaus an , auch wenn’s nun mal nicht der absolute Überflieger ist . Wer auf ne eigenständige ,abwechslungsreiche old school Mucke steht  ,welche neben guten Ideen ,rohem Sound auch ne verdammt große Portion an Intensität mit sich bringt ,der kann hier ohne große Bedenken zu haben ,blind zugreifen . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/

 

                                                                                 SIECHTUM – „... DURCH DIE AUGEN EINER GEQUÄLTEN SEELE“
Also so etwas erlebt man nun auch nicht aller Tage !!! …..Warum ???? ….Na habt ihr schon mal im Black Metal Bereich wirklich mitbekommen ,dass man sich in Form eines Konzeptalbums komplett dem Thema der Massentierhaltung widmet???..sicherlich nicht .Also thematisch sollte man von daher schon mal vor dem brandenburgischen Einmannprojekt SIECHTUM echt den Hut ziehen . Auf seiner mittlerweile dritte Scheibe ,nimmt er uns dann mit auf eine über 50 min . lang währenden musikalische Reise durch die Abgründe und Abartigkeiten  dieser Thematik .Hierbei sind die 5 ,fast schon  überlange Songs  - wo keiner die 9 min . Marke unterschreitet – echt interessant und abwechslungsreich gestaltet .Zweifelsfrei tief im deutschen Black Metal angesiedelt , zeigt sich die Mucke hierbei sehr stark Gitarren orientiert mit einem eher etwas hintergründiger agierendem Schlagwerk  .Und gerade was die Gitarrenarbeit  betritt ,kann man hier gut punkten .Denn die wirkt echt enorm natürlich und vor allem lebendig und lässt nur ganz selten mal so nen ultra typisches Riff ,wie man es aus dem Black Metal Lager kennt ,erklingen .Obwohl nun auch hier der Black Metal  Sound im Vordergrund steht ,ist der nicht wirklich so in der typischen und eintönigen Art und Weise dargeboten ,wie man es von sehr vielen Vertretern kennt ,sondern zeigt sich in einer wirklich „erfrischenden“ Form . Neben richtig gut vorantreibendes Riffing, bei dem man es auch mal ganz extrem black metallisch krachen lässt , wird aber auch der melodiöse Aspekte nicht außer Acht gelassen .Denn neben schleppenderen Parts und dezenteren Melodienführungen  ,gibt’s hier auch so einiges an wirklich stimmungsvoll atmosphärisch Parts zu entdecken . Untermalt mit ner  bösartigen, leicht krächzenden Gesangsdarbietung  ( ein paar Sprechpassagen tauchen auch mal auf ),hat die Scheibe eigentlich so ziemlich alles ,was an von einer guten  Mucke erwartet .In Bezug auf den Sound – klanglich gesehen  - hätte man zwar sicherlich noch einiges mehr rausholen können ,um die Wirkung der einzelnen Stücke  zu verstärken . Dennoch geht das so ,wie es hier aus den Boxen tönt , voll in Ordnung . Ne Scheibe ,die sowohl thematisch wie auch musikalisch in keinster Weise dem massenkompatiblen ,trendigen Black Metal Spektrum zuzuordnen ist . ( LEO ) Depressive Illusions Records   http://depressiveillusions.com/
 
                                            HAMMER     ANCESTRAL DAWN – „ SOULDANCE“
Jeder der mich kennt weiß ganz genau ,das ich ja nun absolut kein Fan von Power Metal bin , geschweige denn ,dass ich mit solchen hohen Gesangstonlagen irgendwie warm werden kann .Zu meinem Erstaunen muss ich aber doch immer wieder mal eingestehen ,dass es doch diverse Bands und Veröffentlichungen aus diesem Sektor gibt ,die bei mir dennoch voll einschlagen und mich im Endeffekt fast schon etwas verzückt dasitzen lassen .Die erst 2015 gegründeten Ancestral Dawn legen mit "Souldance" ihr Debüt vor ,welches sich echt verdammt noch einmal gewaschen hat .Das aus Peru stammende Fünfergespann hat sich hierfür dann auch gleich mal noch ne Unmenge an Gastmusikern ( im Gesangsbereich ) rangeholt ,welche sie hervorragend unterstützen und ohne Zweifel mit dafür verantwortlich sind ,dass die Scheibe bei  meinereins so verdammt gut ankommt .Zweifelsfrei bewegen sich die recht jungen Burschen auf „Souldance“ ganz eindeutig auf dem Pfade des Power/Melodic Metals ,welcher aber in dieser Art und Weise ,wie die ihn rüberbringen ,absolut erfrischend ,authentisch und mitreißend daherkommt .Soweit wie ich das mitbekommen habe ,ist „Souldance“ wohl ein Konzeptalbum ,welches sich mit einer ,auf die Inka Kultur basierende Geschichte, auseinandersetzt .Und dies verdeutlicht man  hierbei auch sehr oft durch den Einsatz diversere südamerikanische Instrumente und Klänge .Schon alleine das Intro macht dies ganz deutlich ,und hat schon dieses ETWAS ,was einen mehr als gespannt dasitzen lässt und nicht loslässt . Richtig schön flott und durchaus wuchtig fahren die hier 10 Power Metal Geschütze auf ,die wahrlich aus allen Rohren feuern können und nicht einen einzigen „Rohrkrepierer“ vorweisen können .Zur Feinabstimmung des gesamten Sounds kommen aber auch hier dann so richtig schön treibende Heavy Riffs zum Einsatz  und selbst ein paar richtige sau coole Soligitarrenpassagen  - die verdammt gut ins Ohr gehen – sind hier nicht gerade Mangelware .Teilweise sogar leicht symphonisch angehaucht ,bietet das Album eine musikalische Vielfalt ,wie man sie nur noch selten in diesem Musikbereich vorfindet .Alle Songs hier mal etwas näher unter die Lupe zu nehmen ,würde sicherlich den Rahmen sprengen ,deshalb nur ein paar Anspieltips von meiner Seite her .Titel 9 „Stormhaze“ ist so‘n voller Heavy Brecher ,welcher wie Sau rockt und voll nach vorne abgeht . Richtig geil treibende Gitarrenriffs werden zusätzlich noch durch ein durchaus wuchtiges Drum unterstützt , und treiben damit das Energielevel dieses Stückes voll nach oben .Im Gegensatz dazu geht’s bei „Spiritual flow“ nur rein mit Inkaklängen zur Sache , ganz ohne irgendwelche metallischen Instrumente .Der Song hat ne enorme atmosphärische Tiefe und entführt dich Wortwörtlich in die Zeit der Inkaherrschaft . Sau geil !Titel 6 „Leading to nowhere“ hat wiederum dann  irgendwie was bombastisches ,so im Stile von „Therion „ und bietet die vielfältigsten metallischen Einlagen .Teils mit richtig schweren ,verdammt flotten Riffs bestückt  - zwischendrin taucht aber auch mal nen Soli an den Saiten auf  - werden ebenfalls  starke  Keyboardsounds eingewoben. Dazu passend gibt’s mehrstimmigen Gesang ,der fast schon etwas choralen Charakter hat .Für mich einer der absolut stärksten Stücke ist „Whispers in the grey“ .Obwohl das nun „nur“ ne Ballade ist ,welche insbesondere durch ruhigem ,sanften Flöteneinsatz und Klavier seine Atmosphäre ausstrahlt ,gestaltet der sich dennoch ungemein abwechslungsreich und vor allem tiefgehend .Nicht zuletzt ist dieser Songs auch so sau stark geworden ,weil man gerade hier nämlich dann mal die volle Bandbreite der Gastsänger zum Einsatz kommen lässt .Was die hier von sich geben , kann schon echt Gänsehaut erzeugen .  Nachdem die Scheibe nun etliche mal bei mir hoch und runter gelaufen ist ,gibt’s dennoch immer wieder was neues zu entdecken und bei mir verstärkt sich zunehmend der Verdacht ,dass„ SOULDANCE“ ohne jeden Zweifel ,jetzt schon zu den absoluten metallischen Highlights in diesem Jahr gehören muss/wird . ( LEO )
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                                                                                      MASACRE – “METAL MEDALLO ATTACK” ( BLACK VINYL )
Vinyl ist schon was geiles und wenn‘s dann noch so geil aufgemacht ist ,wie dieses Teil hier ,dann hat man schon fast die halbe Miete drin .Zusätzlich zur fetten Schellackscheibe liegt der LP dann auch noch ne dickes Infoheft zu Band bei . MASACRE sind ne steinalte ,und wohl auch schon irgendwie verdammt kultige Kolumbianische Band ,welche bereits seit  1988 ihr Unwesen treiben .Seid der Zeit haben die schon Unmengen an Demos, Compilation  und einen Split veröffentlicht. Das Teil hier ist auch schon bereits 2012 herausgekommen , und ist so etwas wie ne „Best of „ mit 7 Songs aus der Ära 1990/ 1993.Also schon richtig olles Material ,was man hier verarbeitet hat .Seid dem ist es dann aber eher etwas ruhiger um die Jungs geworden und außer der 2014’ner full lenght „Brutal Aggre666ion” und nem Livealbum  2016 „Evil DEATH Live! „ haben die nichts mehr großartig von sich hören lassen . Dabei ist das ,was die uns hier nun musikalisch um die Ohren flattern lassen ,alles andere als scheiße oder langweilig .Gut ,ehrlich gesagt ,wird man es damit heutzutage wirklich schwer haben ,was richtig zu reißen ,aber gerade die ollen Säcke unter Euch ,werden bei diesem Hörgenuss sicherlich die eine oder andere Träne vergießen .Denn die Kolumbianer sind gnadenlose Vertreter des rohem, kompromisslosem und teils  blasphemische Old school Death Metal ,welche sogar gewisse black metallische Tendenzen mit sich bringt .Ziemlich schwer und dunkel „rumpelt“ man sich durch das Geschehen ,wobei man sich sowohl mit der Mucke wie auch mit dem Sound ganz tief in den 90’ziger bewegt und dieses einzigartige feeling auch hervorragend rüberbringen kann . Ohne irgendwelchen technisch großartigen Firlefanz mit reinzubringen ,ist dennoch ne ganze Menge an Energie in den Stücken vorhanden ,wobei man aber keinesfalls nur darauf bedacht ist ,ein totaleres Inferno zu entfalten ,sondern auch einen ganzen Arsch voll an eher ruhigen ,teils schon fast etwas doomig anmutenden Passagen mit einzubeziehen .Also für Abwechslung wird hier zur Genüge gesorgt .Die Mucke „rumpelt“ so richtig schön vor sich hin  - ohne zwar so nen richtig satten Höhepunkt zu haben  - hat aber dieses gewisse „Etwas“ was einen irgendwie nicht loslässt . Gesanglich mal black metallisch ,mal death metallisch gelagert ,geht’s hier schnurstracks vorwärts ,wobei man es aber durchaus verdammt gut drauf hat ,jedem einzelnen der Stücke in sein eigenes musikalisches Gewand zu verpacken ,ohne das irgendwann /irgendwo mal großartig so etwas wie ein Gleichklang aufkommt .Obwohl einen ehrlich gesagt ,das Teil nun nicht total vom Hocker reißen kann bzw .wird, ist das dennoch irgendwie so ein richtig geiler alter „Scheiß“ ,welcher sich hier über einen ergießt . Old school rules!! ( LEO )
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                                                                                                                KRANKHEIT – „SAAT DES BÖSEN“
Vorgewarnt wurde man ja schon ,dass das Österreichische Trio sicherlich nicht unbedingt die Mucke darbietet ,welche bei meinereins auf totalen Enthusiasmus treffen wird .Nun gut ,man ist ja ,was das musikalische betrifft ,doch mit den Jahren bedeutend offener geworden und es gibt nicht wirklich viele Sachen , welche man vollkommen ablehnt .Angepriesen werden die 11 brandneue Songs der Österreicher als Dark Industrial Metal ,was durchaus auch bei mir seine Reiz erzeugt .Also los geht’s…. erster Durchlauf …und so viel steht schon mal fest ..diese Mucke ist nichts für den Durchschnittshörer ,da es hier klangliche echt verdammt heftig ,derb und auch irgendwie fast schon etwas verrückt anmutend zur Sache geht . Der verdammt harte und auch metallastige Sound hat auf jeden Fall schon mal das Potential ,voll in Mark und Bein zu gehen und dich im Endeffekt dennoch auch irgendwie fast etwas erschüttert und verwundert  zurück zu lassen . Sägende Gitarren, wummernde Drums und nen mehr als fetter Anteil von NDH der Marke „Rammstein“ kennt man ja schon .Auch die verdammt stark betonten deutschen Gesänge ,welche in der vollen Bandbreite von Sprechgesang , übelsten Growls ,über giftigen Krächzgesang, Screams bis hin zu fast Geflüster reichen ,sind hier nicht unbedingt wirklich die musikalischen Elemente , welche einen irgendwie schocken werden .Auf jeden Fall sind die schon echt super ,was den Punkt Abwechslung betrifft – keine Frage ,da hat man sich wirklich richtig gut in Szene setzen können . Aber jetzt kommt’s ,denn inmitten des teils fast schon etwas krank wirkenden Geschehens ,wird jede Menge an Klassik Sounds ( Piano Klavier, Streicher… ) mit eingebracht ,welcher melodisch auf ultra bekannte Klassik Stücke zurückgreift .So unglaublich wie das hier klingen mag ,kommt das dann auch rüber .Obwohl man damit ohne Zweifel den Stücken teilweise so einen recht starkes bombastisches Feeling einhaucht ,wirken diese Einschübe doch über weite Strecken fast wie eine Terrorattacke auf die Ohren .Sicherlich ist diese Idee recht interessant und vor allem nicht durchschnittlich ,aber so dermaßen Soundtechnisch vollgepackt ,wie einzelne Songs hier sind ,hat man schon echte Probleme ,alles zu erfassen ,was man hier angeboten bekommt .Wäre man da eher etwas dezenter herangegangen ,würde man ohne Zweifel viel mehr erreichen .Dennoch muss meinereins zugeben ,dass die Scheibe irgendwas hat ,was mich ohne zu zögern dazu bewegt ,noch einmal die Play Taste zu drücken . Wer auf Mucke steht ,die fernab von dem ganzen Trendgewichse liegt dennoch gut zündet ,der wird bei diesem Teil sicherlich richtig abfeiern können . ( LEO )
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                                                                          HANGAR – „ THE BEST OF 15 YEARS,BASED ON A TRUE STORY…”( DOPPEL-CD)
Mittlerweile gibt es ja wirklich nen Haufen an Veröffentlichungen ,über die braucht ,kann oder muss man sich nicht wirklich mehr großartig auslassen .Entweder kennt eh jeder die Band und deren Mucke ,interessiert die einen eh nicht oder die gehören der Kategorei „ „mal noch nen schnellen Euro“ machen an . In welche der genannten Kategorein man nun die Doppel CD der brasilianischen Metalheads „Hangar“ einstufen kann oder muss ,sei erst einmal dahin gestellt .Mit gut 26 Tracks bestückt ,wird hier jedenfalls schon mal eine echt fette Packung musikalischer Unterhaltung geboten ,welche qualitativ gesehen ,alles andere als schlecht ist .Obwohl ich nun ,ehrlicher Weise gesagt ,die Band absolut nicht kenne ,hat das ,was die abliefern, durchaus  Hand und Fuß. In Power und Progressive Metal Kreisen könnte oder sollte die Band vielleicht schon bekannt sein ,da man immerhin schon seit 15 Jahren im Geschäft ist und auf 7 Alben + DVD zurückblicken kann .Wie es der CD Titel schon ganz klar erkennen lässt ,handelt es sich hier um ne Art von „Best of“,auf der man neben alten Hits und Livesongs wohl auch ein paar bislang unveröffentlichte Songs ausgegraben hat .Neben der irgendwie richtig starken Covergestaltung ,Informationen zu diversen Stücken ,findet man im booklet auch deren gesamten Cover, der bisherigen Veröffentlichungen und auch eine Übersicht über alle Line-ups der gesamten Bandgeschichte .Für richtige Die Hard Fans wird sicherlich auch an diesen Scheiben kein Weg vorbei führen .Für mich sind die allerdings nicht viel mehr als zu nebenbei hören geeignet ,was aber nun keinesfalls an der Qualität der Mucke ,sondern eher an meinem Desinteresse diesbezüglicher Metallrichtung ,liegt .  ( LEO )
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                                                                                                                   TORTURIZED – “ OMNIVORE”
Nachdem man 2012 seine EP „Authority“ unters Metal hungrige Volk streute , kehrte bei den fünf Mageburger Jungs von Torturized doch erst einmal etwas Ruhe ein .Jetzt im März steht man aber mit seinem neuesten Werk „Omnivore“ wieder in den Startlöchern , um um eure Gunst zu buhlen . Und ich kann euch sagen ,die doch etwas längere Ruhepause haben die Burschen verdammt gut genutzt .Zum einen ist es schon mal mehr als beachtenswert ,das die auch den zweiten Longplayer völlig in Eigenregie durchgezogen haben und hier schon alleine Soundmäßig so hammermäßig und mörderisch daherkommen ,so dass es einen hier echt  fast von den Beinen holen kann .Wer Torturized nun seit Beginn an verfolgt ,weiß ja ,das die sich vordergründig dem eher etwas technischeren Death Metal verschrieben haben/hatten .Und da gibt es natürlich in den knapp 38 Minuten Spielzeit so einiges zu hören ,wobei man trotz technischer Finesse ,so ziemlich ganz ohne irgendwelche überzogenen Frickeleien auskommt .Denn ohne zu lügen ,muss man sofort sagen ,das hier doch ne verdammt starke Schippe an Brachialität und Brutalität zugelegt wurde .Über weite Strecken mit einem unglaublich fetten Groove versehen ,knallen die einem hier doch vorzugsweise Massen an verdammt derben  Blastattacken um die Ohren ,welche ohne jeden Zweifel schon fast in die Grindcorerichtung gehen .Dennoch vergessen die es nie , auch mal der Fuß vom Gas zu nehmen ,um den Songs immer wieder mal neues Leben einzuhauchen .Obwohl sicherlich diese Kombination nun alles andere als frisch bzw .neu ist ,kommt das Songmaterial mehr als verdammt überzeugend rüber und dürfte bei ner Livedarbeitung für jede Menge Bewegung vor der Bühne sorgen .Richtig geil ,und in meinen Augen echt abgefahren ,zeigt man sich im Gesangsbereich .Gut ,die sau tiefen Growls sind ja fast schon Standard und halt eher typisch .Aber wenn der Kerl am Mikro dann in die hohen Oktavenbereiche aufsteigt ,wird es richtig krass .Im ersten Moment ist das dann fast schon etwas schockend  ,da ich bisher so ein Gesangsausdruck noch kaum irgendwo anders wahrgenommen habe . Lässt sich auch eher schwer beschreiben ,das der echt so etwas wie eine eigene Note hat und sich von daher auch kaum irgendwie vergleichen lässt .Wichtiger Punkt ist jedenfalls ,das die hohen Stimmlagen einem wirklich nicht auf „den Sack gehen „ ,sondern einen echt starken ,Torturized Akzent setzen können .Obwohl nun auf OMNIVORE allgemeine „Zerstörungswut“ herrscht ,wollen die Euch und euren Schädel nicht durchweg voll belasten und bieten mit „Chasma“ einen rein instrumentalen Track ,welcher einem dann doch mal etwas Luft zum Atmen bietet .In meinen Augen leicht psychedelisch angehaucht  ,bietet der einen ungemein interessanten und vor allem hinhörenswerte Soundaufbau ,welcher nachträglich sicherlich gewisse Spuren in unserem Hirn hinterlassen wird .Als Fazit bleibt nur noch zu sagen : Obwohl „Omnivore“ nicht die Höchstpunktzahl erreicht hat und somit die HAMMER Marke auch nicht einstreichen kann , hat man dennoch ,ohne jeden Zweifel , sein bisher stärkstes und bestes Teil vorgelegt . Ne mehr als verdammt starke Leistung ,welche die Jung hier ans Tageslicht befördert haben .Da sollte es doch allerhöchste Zeit sein ,das sich irgend ein Label auf die Burschen stürzt . ( LEO )
David Siegmund   Schreberstraße 6   39116 Magdeburg      https://www.torturized.de/   https://www.facebook.com/torturizedofficial/     info@torturized.de
 
                                                                                                                  BERKOWITZ - "ALL HELL BROKE LOOSE"
Das Berliner Projekt BERKOWITZ ist mir mit ihrer letzten Veröffentlichung „Sent to Dominate” ( 2012 ) durchaus positive im Gedächtnis haften geblieben .Denn die damalige Mixtur aus Death- , Black Metal und sogar Grindcore ,hatte es schon ganz schön in sich und kam wirklich richtig gut an .Da war unsereins natürlich mehr als gespannte drauf ,was man sich in den vergangenen 5 Jahren wohl so einfallen gelassen hat ,um nochmal richtig kräftig nachzulegen .Also rein mit der mittlerweile dritten full lenght ,die Ohren gespitzt und los geht’s …. Erst mal bin ich doch eher mehr als verwundert ,wenn nicht sogar verwirrt ,was hier in fast 46 min . abgeht .Denn die hier gebotenen sieben Tracks sind doch musikalisch bedeutend anders gestrickt ,als wie man es erwartet hätte .Von Death Metal oder sogar diversen Grindcoreeinflüssen ist hier kaum noch was zu vernehmen .Gut ,die eine oder andere Gesangsdarbietung und ein paar Riffs erinnern da vielleicht noch dran ,aber das war‘s dann auch schon .Denn ,so wie sich das doch einige Schreiberlinge bei der letzten Veröffentlichung gewünscht hatten ,zieht man hier dieses Mal ,ganz tief im schwarzen Lager angesiedelt ,seiner Wege . Dabei zeigt man sich allerdings ,was die musikalischen Einflüsse betrifft ,keineswegs eintönig sondern arbeitet mit den unterschiedlichsten Stilen . Neben den allseits klar zu erkennenden Black Metal Einflüssen ,leichten ,in elektronische Industrial Lager gehenden Passagen ( Titel 1 ) ,zeigt man aber auch ganz deutlich und unverkennbar , Spuren von Sludge- und Doom Metal auf .Und gerade diese Einflüsse sind es dann auch ,welche sich mehr als stark beim gesamten Rhythmusaufbau widerspiegeln . Mit ner recht düsteren und teils beklemmenden Atmosphäre umgeben , welche natürlich auch so ein gewisses Maße an Kälte mit sich bringt , walzt man sich dann hauptsächlich durchs Geschehen .Nur eher selten gibt’s mal so ein paar wirklich deftige Gewaltausbrüche ,welche dir den Schädel spalten können . ( Titel 7 ) . Recht interessant und coole Gitarrenriffs hat man hier auf jeden Fall auf Lager ,keine Frage !Auch die Drums wirken alles andere als lull und lall .Allerdings wirken die Stücke ,welche alle samt ne verdammt lange Spielzeit ( zwischen 5min . & 11 min . )haben ,auf mich teils eher etwas langgezogen .Denn irgendwie gibt’s hier nur wenige Stellen ,an denen man mal so wirklich für einen absoluten Überraschungsmoment sorgt . Gesangliche zeigt man sich hier nicht unbedingt so ,wie man es vielleicht erwartet hätte .Sicherlich ,solch miesen black metallischen Auswüchse gibt‘s auch hier nicht gerade wenige zu hören ,aber auch mit tieferen Growls ,leicht verzerrter Ausdrucksweise – welche fast schon etwas Sprechgesangscharakter haben -  wird nicht gespart .Obwohl meiner Ansicht nach dem ganzen Geschehen ,insbesondere beim Rhythmusaufbau , doch etwas die Abwechslung fehlt ,lässt die Scheibe dennoch ganz klar ne Steigerung zum Vorgänger erkennen .Ist auf jeden Fall der richtige musikalische Weg ,den man hier eingeschlagen hat .Ne recht solide Sache ,welche insbesondere bei der Black Metal Gemeinde durchaus gut ankommen sollte . ( LEO )
RØDEL Records   https://www.facebook.com/roedelrecords/

 

                                                                                             HAMMER   MAAT – „MONUMENTS WILL ENSLAVE“
Da bin ich ja jetzt echt ziemlich platt ,was die Berliner uns hier auf ihrem zweiten Album entgegenschmettern . Schon deren Debüt 2014 "As We Create Hope From Above" ,hat bei mir doch irgendwie recht nachhaltig einen verdammt guten Eindruck hinterlassen .Jetzt ,nachdem man wohl erst einmal so etwas wie eine knapp 3 jährige Schaffenspause eingelegt hat ,in der man aber allen Anschein nach ,doch recht fleißig live unterwegs war ,wurde es wohl auch höchste Zeit ,endlich mit nem neuen Lebenszeichen aus der Versenkung hervorzukriechen . Hört man sich die neue Scheibe beim ersten Durchlauf an ,merkt man aber sofort ,das sich hier verdammt was getan hat  .In erster Linie haben die verdammt stark an ihrem Songwriting gearbeitet und zum anderen ist verdammt deutlich zu erkennen ,wie man seine Fingerfertigkeiten an den Instrumenten nochmals gesteigert und verfeinert hat .Das alleine ist schon ne Klasse für sich ! Und musikalisch ……? Auch hier gibt es bei den 11 gebotenen Songs zu keiner Sekunde auch nur das klitzekleinste zu beanstanden. Ist echt Mucke auf nem ganz hohen Level . So ,alle Songs nun ganz genau unter die Lupe zu nehmen ,würde auf jeden Fall hier den Review Rahmen sprengen .Deshalb nur auf nen paar einzelne Stücke etwas näher eingegangen .Wer nun die Berliner irgendwann schon mal abgecheckt hat ,weiß sicherlich ,das die ihrem musikalischen Style die Note des Egyptian Death Metal aufgedrückt haben ,welcher aber nicht einmal annähernd  die allseits bekannten NILE in irgendeiner Weise kopieren .Ne ,die haben da schon ihre ganz eigene Note mit reingebracht .Los geht’s mit dem  Opener „March for a dying god“ ,welcher von Beginn an volle Kanne nach vorne losbrettert  .Im Laufe des Songs kommt dann auch gleich dieser Ägypten Flair recht deutlich klanglich zum Vorschein . Trotz seines sehr fetten und intensiven Charakters ,zeigt sich das Stück im Bezug auf den Rhythmus schon ungemein facettenreich .Genauso derb geht’s dann auch erst einmal weiter ,wobei insbesondere der Gesang dann wirklich immer intensiver und kraftvoller wird ,und mit so nem fast schon etwas beängstigend wirkendem Ausdruck aufwartet .Im Gegensatz zu dem „Gebrettert“ geht’s dann z:B  mit „Defeating gods“ schon fast in eine eher hymnische Richtung .Mit starken Melodien durchzogen ,ist dies dann auch einer der wenigen Stücke ,in denen man verstärkter in einem eher etwas  gemäßigten Tempo voranschreitet .Zwar werden auch hier dem Zuhörer immer mal wieder nen paar brutalere Ansätze vor den Latz geballert ,aber diese halten sich dann doch eher etwas in Grenzen .Eher etwas  ruhiger und melodiöser beginnt  „Dissolved into dust“,bevor dann auch der immer mehr Fahrt aufnimmt .Ab ca. der Mitte lässt man sich wieder eher etwas „Hängen „ und zieht schon fast genüsslich seiner Wege .Hierbei werden aber reihenweise sau starker Gitarrenriffs verbraten ,welche trotz ihres eher etwas teils ruhigeren Charakters immer noch Energie mit sich bringen ,um deine Nackenmuskeln zu strapazieren . Für mich zwei der stärksten Stücke sind  „Spread my word“ und „ End this empire“ da sie recht stark von einer eher etwas dunkleren Atmosphäre geprägt sind und sich auch spieltechnisch schon leicht etwas in eine eher virtuose Richtung gehend zeigen .Was hier an verschiedensten Rhythmen mit eingebracht werden ,ist schon mehr als beachtlich .Neben eher verdammt stimmungsvollen Parts ,sehr schleppenden Passagen wird natürlich auch im Bezug auf Brachialität kein Abstrich gemacht .Über doch recht weite Strecken hämmern die verdammt gut ins Hirn .Ne Scheibe ,die nur durchknall und bei der man keinerlei Chance hat ,mal kurz runterzukommen ,muss man ja nun auch nicht immer haben .Von daher haben die Jungs dann auch mit „The rise“ ein kurzes ,rein akustisch gehaltenes Stück mit eingebaut , in welchem man insbesondere viel Wert darauf legt wird ,dieses ägyptische Flair stärker hervorzuheben .Nen Stück welches dennoch sau stark gestaltet ist ,und vorzugsweise zum genaueren Hinhören und Energie machtanken hervorragend geeignet ist .Ihr seht also , die Scheibe ist alles andere als langweilig und bietet mehr als genügen Überraschungsmomente . Was hier in Sachen Riffgestaltung und Drumarbeit aufgefahren wird ,ist echt die oberste Sahne und zeigt ganz eindeutig ,dass die Berliner Burschen voll mit Leib und Seele dabei sind ,wenn es darum geht ,ihre tödlichen Klänge unter das Metallervölkchen zu bringen .Handwerklich und Produktionstechnisch ne top solide Death Metal Scheibe ,welche insbesondere durch diesen orientalisch angehauchten Touch ,doch verdammt stark aus der breiten Masse der Veröffentlichungen heraussticht . ( LEO ) 
Aural Attack     http://www.auralattack.de/
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                                                                                                                  UNHERZ – “ DAS VOLK STELLT DIE LEICHEN”
Es ist schon mehr als verwunderlich ,wenn man im Vorfeld erst mal recherchiert und dann so dermaßen unterschiedliche Meinungen – reichen von total durchschnittlich bis hin zu nere Top Empfehlung .Sicherlich hat ja nun jeder seine eigene Meinung ,aber das diese doch so dermaßen auseinander gehen ,kommt bei ner Neuveröffentlichung eher doch selten vor .Seid 2008 am rumtouren , gehören die vier Jungs aus Kaiserslautern sicherlich schon zu den gestandenen bzw . bekannteren Vertretern der Deutschrock Szene .Ehrlicher Weise sei aber gleich mal gesagt ,das meinereins gerade mit dem Deutschrock Bereich doch so seine Probleme hat ,da es ja nun mal ne Tatsache ist ,dass gerade in diesem Bereich nur wenig an neuen Innovationen vorzufinden ist und die meisten Vertreter dort ,sich mehr oder weniger stark an den ONKELZ orientieren . Ob nun die 14 Stücke da mal ne Ausnahme darstellen ,wird sich in der nächsten knappen Stunde hoffentlich zeigen .Positiv zu bewerten ist auf jeden Fall schon mal das schicke Digipack inclusive Booklet und die wahninnig gute Produktion . Da kann man absolut nix dran aussetzen ! Los geht’s mit nem 2 min . klassischem „Ouverture“ Anfang ,welcher durchaus recht vielversprechend klingt .Und dann taucht man auch schon voll ein in den Deutschrockbereich  ,welcher durchaus auch einiges an metallischer Power mit sich bringt .Fast schon etwas heroisch wirkend , läutet man dann hier auch sofort seine Form des Angriff  gegen die sozialen Ungerechtigkeiten ein und spart nicht an Gesellschaftskritik . Das die doch recht fetten Riffs hierbei ne etwas stärkere Unterstützung durch die Keyboards erfahren ,ist nicht wirklich schlecht ,aber halt alles andere als neu .Auch die weiter Herangehensweise bei Songwriting lässt dann leider nicht viel Neues erkennen und zeigt sich eher in einer doch recht typischen Songstruktur .Da tauchen Songs wie „Flug ohne Landung“ oder auch „Helden von Morgen „ auf ,welche zwar durchaus schon so etwas wie nen starken Hymnen Charakter mit ner Portion an Hitpotential haben ,und ohne jeden Zweifel zum Mitsingen animieren und auch Live zünden werden – keine Frage .Aber die sind dann „leider Gottes“ auch schon wieder so Klischee behaftet , dass die auch von irgend einer anderen Band hätten kommen können .Und so in dieser Form präsentiert man sich dann auch sehr viel .Das die Band aber durchaus auch mal nen Versuch startet ,so etwas wie ne eigene Marke mit einzubringen und aus dem typischen Klischee auszubrechen ,zeigt man mit Titel 8 „Easy Rider „ .Der hat so nen ganz leichten Country Charme, was durchaus gut zu diesem Song passt ,allerdings im ersten Moment doch eher etwas merkwürdiger klingt .Auch mit dem Rausschmeißer „Die Welt in Flammen „ kann man sich mal etwas positiver darstellen .Beginnend  mit sehr ruhigen tragenden Melodien, wirkt der zwar doch eher sehr  nachdenklich ,aber dennoch irgendwie anregend ,um da mitzusingen .Vollgepackt mit ner ganzen Menge an recht guten Riffs ,ist das schon nen Song ,welcher diese Scheibe würdig abschließt .Sei vielleicht noch kurz anzumerken ,dass der allseits doch sehr vordergründig stehende Gesang zwar recht klar und deutlich rüberkommet ( so das man halt sogar mal den Text komplett verstehen kann ) ,aber in Sachen Ausdrucksvariationen so ziemlich auf ein und demselben Level arbeitet . Insgesamt gesehen kann man aber leider hier nur wirklich sagen ,dass das Songwriting  nicht über den Durchschnitt herausgeht und es im Deutschrock Bereich bedeutend interessantere und eigenständigere Bands gibt , welche es mehr wert sind ,mal angetestet zu werden . ( LEO )
Laute Helden     https://www.facebook.com/LauteHelden/
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                                                                                                                  DAMNED PILOTS – „ OVERGALAXY“
Dass es nicht immer ganz einfach ist ,einen wirklichen Bezug zu ner Mucke sofort herstellen zu können ,kennst sicherlich jeder .Und so braucht’s auch bei dem zweiten Album der  Holländer bei mir ein paar mehr Anläufe als sonst ,hierfür mal nen paar passende Worte zu finden .Denn ganz so einfach gestaltet sich das ,was die uns hier mit ihren 10 Stücken musikalisch näher bringe wollen ,nun gerade nicht .Gut ,sicherlich kann man hier eventuell mal sagen ,dass die doch vielleicht  vordergründiger etwas tiefer in dem Stoner Rock Bereich wildern . Aber letztendlich wäre das dann doch viel zu einfach, da sie nun mal selbst ihren Sound alsPost Nuclear Metal betiteln .Also muss doch noch so einiges mehr dahinter stecken .Und genauso ist es dann auch .Das wundert einen dann aber auch nicht ,wenn man liest ,das es sich bei OVERGALAXY um ein Konzeptalbum ,welches über den Comic Alter Egos der Bandmitglieder handelt. Die Geschichte handelt davon, dass diese Kerle mit ihrem 70er Hippie Van ins Weltall reisen und dort dreht sich dann alles um Hass, Frieden, Liebe, Rebellion usw. So vielschichtig wie diese Geschichte dann sicherlich auch emotional ist ,so vielschichtig sind auch die verschiedensten musikalischen Ausrichtungen .Neben starken 70’er Rock Elementen ,  Metal und Doom  ,wird hier auch einiges an sehr stark in die  Psychedelic Richtung gehenden Sounds eingearbeitet .Das Alles gestaltete sich durchaus recht interessant ,wobei man sich aber wirklich intensiver hinsetzen muss, um sich da überhaupt richtig reinhören zu können .Gute interessante Riffs gibt’s hier so einige zu entdecken und auch  die gesangliche Leistung ist absolut nicht von schlechten Eltern .Spielen können die ,keine Frage ,denn wer schafft es schon ,rein spieltechnisch so nen Haufen an verschiedenster Einflüsse so miteinander zu verweben ,das im Endeffekt sogar was Gescheites bei raus kommt !Allerdings muss man nun wirklich zugeben ,dass es kaum mal nen Stück hier gibt ,was eventuell nachträglich voll hängen bleibt  ,bzw .von dem man dann wirklich mal hin und her gerissen ist .Wirkt doch über weite Strecken eher alles sehr schlicht . Für mich der herrausstechendste und eventuell sogar interessanteste Song dieser Scheibe ist der Rausschmeißer „MOS“ .Zwar nur ein reines Instrumental ,nimmt der dich mit seinem leicht Funeral Doom mäßigen Charme , dann mal wirklich mit auf einen  psychedelischen Trips in die Untiefen der menschlichen Seele .Mehr von solchen Songs hätte der Scheibe bedeutend besser getan .So bleibt letztendlich nicht gerade ein übermäßig  überwältigender Eindruck zurück . ( LEO )
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Sliptrick     http://sliptrickrecords.com/
                                                                                                                 INCREMATE – „PROSPECT OF DEATH“
Für unsereins als Death Metal Fan ist‘s ja gerade in Sachen Veröffentlichungen in den letzten Jahren nicht zum schlechtesten bestellt . Denn ohne jeden Zweifel hat ja gerade diese Musiksparte enormen Aufwind bekommen und es gestaltet sich eher nicht mehr ganz so einfach ,hier noch ein paar „Sahnestücke“ herauszufiltern .Dennoch muss man zugeben ,das sich zunehmend immer mehr wirklich gute Sachen in der Death Metal Szene auftun ,welche es wirklich wert sind ,dass ihr denen mal Gehör schenkt . Und dazu gehört ohne jeden Zweifel auch das Debüt des Dresdener Trios .Obwohl man nun bereits seit 2007 seinen musikalischen Vorlieben frönt ,hat man es erst jetzt geschafft – auf Grund diverser Line Up Probleme  - sein Debüt zusammen zu zimmern . Und diese doch eher verdammt lange Materialsammelzeit hat sich wirklich gelohnt ,denn das ,was das Trio hier mit seinen 9 Songs und ner Spielzeit von gut  33 Minuten rüberbringt ,macht echt verdammt gute Laune .Denn obwohl man sicherlich musikalisch nun absolut nicht in den obersten  originelle Sphären schwebt ,bringen die es dennoch fertig ,mit ihrem einfachen ,ehrlichen trendfreien und vor allem geilem Death Metal in Reinkultur, jeden Zuhörer vollkommen zu überzeugen .Tief in 90’ziger old school Ami Death Metal verankert ,schafft man es hier vollkommen ,dich wieder mal ganz tief in die Atmosphäre der Neunziger hereinzuziehen . Technisch richtig gut ausgereift ,zeigt man sich musikalisch auch von ner recht vielseitigen Seite .Größtenteils recht flott ausgerichtet ,wird natürlich auch hier immer mal wieder auf die Tempobremse getreten ,bevor man dann wiederum so ne richtig satte und mächtige Groovekeule auspackt .Gerade in Sachen Gitarrenarbeit legt man sich hierbei mächtig ins Zeug und lässt dabei sogar den einen oder anderen mächtigen Thrash Anteil mal mit einfließen . Obwohl man hier nun niemals in eine wüste Knüppelorgie ausufert ,versprühen die einzelnen Stücke mehr als genug Energie und Dampf ,um dir die Ohren mal so richtig  freizublasen .Jeder Fan ,der bei ner reinrassigen, ehrlichen und vor allem überzeugenden,  aber nicht komplett kopierten Form der 90’ziger Death Metal Mucke nen nassen Schlüpfer bekommt , wird das Teil in sein Herz schließen .Richtig starke Scheibe die mehr als gute Laune verbreitet und auch nach mehrmaligem Hörgenusse alles andere als langweilig wird .  ( LEO )
Godeater Records    https://www.facebook.com/GodEaterRec/
 
                                                                                                                 CARNAL DECAY - “ YOU OWE YOU PAY”
Ich würde hier gleich mal ganz ungeniert behaupten ,dass die Schweizer ,für jeden ,der sich wenigsten ein klein bissel mit der Death Metal Szene beschäftigt bzw .auskennt ,alles andere als ein unbeschriebenes Blatt sind .Zwar herrschte bei denen nun nen paar Jahre ziemliche Funkstille ( 2011 -2016 ) ,bevor man mit sich mit der zwei Track Promo 2016 wieder zu Wort meldete .Aus Gründen ,die ihr hoffentlich in dem Interview hier im Heft entdecken werdet ,wird auch erst jetzt ihr bereits viertes full lenght Album auf die Menschheit losgelassen .Ziemlich vollgepackt mit satten 10 Songs und  ner Spielzeit von  gut 37 min ,wird hier musikalisch ganz tief in die derbste Kiste gegriffen . Brutale Death Metal amerikanischer Ausrichtung stand ja bei der Vierertruppe schon immer im Vordergrund . Und so präsentiert man sich hier dann natürlich auch ,wobei man es aber niemals außer Acht lässt ,ne richtig fette Portion an diversen Grind Core Elementen mit einzumischen .Soweit ,so gut ! Allerdings hat man sich in Sachen Soundaufbau heutzutage doch etwas erweitert und lässt doch einen nicht zu überhörenden Anteil an diversen Hardcore mäßigen Grooves mit einfließen ,welche sich teilweise auch im Gesang widerspiegeln .Obwohl diese nun nicht extrem vordergründig mit einfließen ,haben die dennoch einen verhältnismäßige starken Einfluss aufs Geschehen .Da könnte es durchaus den einen oder anderen Fan geben ,welcher hiermit nicht ganz klar kommen könnte ! Aber das sollte nun keinesfalls total überbewertet werden ,sondern eher als ne Form der Weiterentwicklung angesehen werden . Denn handwerklich gesehen haben‘s die immer noch voll drauf . Rasend hämmernde Drums, brutal sägende Gitarren und tiefstes Gegrunze vereinen sich zu ne Mucke ,welche dir fast durchgängig  mit unerbittlicher Härte und Wucht entgegen geschleudert werden .Wer jetzt aber  Bedenken äußert ,das sein Nackenmuskulatur  hier bis zur Schmerzgrenze ausgereizt wird , braucht sich keine Sorgen zu machen . Gekonnt setzt man doch immer wieder Midtempo und Uptempo Passagen ein ,welche dann doch für einen gewissen Grad an Abwechslung sorgen .Zwar bekleckert man sich in punkte Kreativität hier nun nicht mit ner riesigen Portion an Ruhm ,aber das ist letztendlich nicht wirklich das ,was zählt .Wichtig ist ,dass das Teil wie Schwein groovt und jedes einzelne Riff, jede Drumattacke  bis tief ins Mark eindringen und dabei einen verdammt mörderischen Druck aufbauen ,welcher dich von Anfang bis Ende komplett  mit ( um )reißt . Für brutal Death Metal Fans sollte das Album trotz verstärkter coriger Anteile und eventueller Antestphase  ,zweifelsfrei eine Bereicherung ihrer Sammlung darstellen . ( LEO )
Rising Nemesis Records    http://risingnemesisrecords.bigcartel.com/    https://www.facebook.com/RNRecords/

 

                                                                HAMMER    RUDE – „REMNANTS….“
Da habe ich dieses Teil nun schon ein paar Wochen hier unbeachtet herumliegen ohne zu ahnen ,was für nen Hammerteil mich hier erwarten wird .Zwar weiß man ja nun ,das Rico von FDA durchaus nen verdammt gutes Händchen bei seinen Bands hat ,aber ehrlich gesagt ,war in letzter Zeit nicht wirklich so viel affengeiles Zeugs dabei ,wie das ,was die Amis von RUDE mit ihrer zweite Veröffentlichung uns hier nun entgegenschleudern .Gut 3 Jahre nach ihrem Debüt “Soul Recall” legen die Amis jetzte mit 9 ultra heißen Brechern nach ,welche alle samt das Potential haben ,die Nackenmuskeln bis zur Schmerzgrenze zu strapazieren . Ohne irgendwelchen Firlefanz zum Anfang ,greift man von Beginn an volle Kanne in die Saiten ,und zelebriert hier förmlich Death Metal Style der alten amerikanischen Schule .Das man sich hierbei sehr an dem Sound von „Morbid Angel „ ,“Obituary „ oder „Pestilence“ orientiert ,ist zwar mehr als deutlich erkennbar , ohne hierbei jedoch in irgendeiner Weise diese nur ganz einfach zu kopieren . Ne ,die die 4 Typen haben‘s echt gepackt ,ihren alten Helden ein tödliches musikalisches Denkmal zu setzten und dies auch zu vollen 100% an den Instrumenten  auszuleben .Schön derb ,rotzig und rau ,zeigt man sich sehr Riff orientiert ohne sich hierbei jedoch in irgend einer Form zu filigranen Höchstleistungen hinreißen zu lassen .Zwar tauchen auch hier gelegentlich mal ein paar kurze Soliausflüge im Geschehen auf ,aber die passen genauso , wie die geschickt eingesetzten Tempowechsel ,wie die Faust aufs Auge .Was nun aber wirklich deren Mucke bestimmt ,sind zweifelsfrei die hammerharten ,sau schweren und stetig drückenden Riffs ,welche immer ganz präzise in ihrem Ziel einschlagen  .Verfeinert mit nem treibenden Bass, enorm tiefen Growls und fett drückenden Drums  , bringen die Songs mehr als genügend Groove mit sich ,um auch den letzten Zuhörer endgültig in Bewegung versetzen zu können . Das die Jungs nun aber nicht nur reines Geballer beherrschten ,wird spätestens beim Song Nummero 8 recht deutlich .Denn hier zeigt man sich mit einem reinen Instrumental doch  eher etwas filigraner und experimenteller . Klingt durchaus sehr interessant ,zumal man sich hier dann mal ne kleine Verschnaufpause gönnen kann ,bevor man uns dann mit dem letzten Stück den allerletzten Gnadenstoß versetzt wird . Allerdings ist auch der Rausschmeißersong nicht so ein voll gnadenloses Stück ,da hier doch diverse anderweitigen metallischen ( oder sogar nicht metallischen Elemente ? ) eingesetzt werden ,welche einen doch so manches Mal fast schon etwas verwundert aufhorchen lassen können . Neben der super fetten und derben Produktion , welche dich wirklich glatt aus den Klamotten pusten kann ,ist es auch das mehr als gelungene Cover ( Dan Seagrave) ,was dafür sorgen wird ,das RUDE  bereits zum Anfang des Jahres zu den Death Metal highlights gehört .Absolut sau geile und satte Scheibe ,welche jeden Death Metal Fan die Schweißperlen auf die Stirn treiben wird . ( LEO )
FDA Rekotz  Rico Unglaube  Am Hafen 2   16269 Wriezen   http://fda-records.com/
                                                                                                             THORMESIS – „ TRÜMMERFARBEN“
Die süddeutschen Herren von Thormesis sollten dem einen oder anderen sicherlich schon ein Begriffs sein .Schließlich ziehen die 4 Herren nun bereits seit einigen Jahren durch die Lande und bringen mit „Trümmerfarben „ nun auch schon ihren fünften Logplayer an den Start .Voll gepackt mit 9 Songs mit ner satten Spielzeit von gut 55 min . wird einem ne recht klassisch angehauchte nordische dunkle Düstermucke geboten ,welche zwar nicht übermäßig vor neuen Inspirationen strotzt ,aber dennoch recht gut ins Ohr geht. Gewürzt mit ner gehörigen Portion an diversen Pagan Metal Anteilen ,kriegt man es durchaus richtig gut hin ,die einzelnen Stücke abwechslungsreich und vor allen anhörenswert rüberzubringen .Zeigt man sich anfangs mit dem Intro noch  sehr gefühlvoll ,ruhig und fast schon erhaben ,dauert‘s dann nicht wirklich super lange ,bevor man dann recht hammerhart in die Gänge kommt . Obwohl sich sicherlich der größte Teil des Geschehens hier in eher sehr flotten Regionen bewegt , kriegt man  dennoch ne recht gute Verbindung zu melodischen Zwischenspielen oder verdammt atmosphärisch wirkenden Parts  hin . In Sachen dunkler ,bedrohlicher und tief schwarzer Ausstrahlung  wird hier so einiges geboten ,wobei natürlich auch so ein gewisser heroischer Aspekt nicht fehlen darf .Das die einzelnen Songs hierbei alles andere als gleich klingen und man sich echt nen Kopf gemacht ,jeden einzelnen so ein gewisses Eigenleben einzuhauchen ,ist auf jeden Fall als verdammt positiv zu bewerten .Da zeigen sich doch diverse andere Bands bedeutend eintöniger .Einzig allein der Gesang will irgendwie nicht so richtig bei mir ankommen .Zwar passen die fast schon geschrienen ,miesen keifenden Vocals ( alle samt deutschsprachig ) hier voll zur Mucke und auch die gelegentlich auftauchenden cleanere Vocals sind nicht zu verachten ,aber irgendwie wirkt das auf mich her recht aufgesetzt und nicht echt .Dennoch sollte man an dieser Scheibe nun nicht achtlos vorbeigehen  . Denn wer bei schwärzesten Riffs ,dunkler Atmosphäre gepaart mit Pagan Metal Elementen abgeht ,wird hier zweifelsfrei richtig gut bedient .   ( LEO )
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                                                                                                                  WOUND _ „ENGRAINED“
Das die Hessen auf ihrem zweiten Album musikalisch alles richtig machen ,ist absolut nicht anzuzweifeln .Denn jeder der hier angebotenen acht Songs  kann sich rein musikalisch gesehen ,wirklich sehen lassen und bietet die vielfältigsten metallischen Einflüsse an . Hauptaugenmerk liegt hierbei natürlich eher auf dem klassischen Death Metal ,welcher aber mit diversen Black Metal Anteilen versehen wird  und sogar ganz leichte kurze Elemente aus dem Thrash Metal Lager vorweist .Dabei hat man es durchaus ganz gut hingekriegt ,sich dennoch so eine gewisse leichte Eigenständigkeit zu bewahren ,wobei ich allerdings gerade beim Anfang des Eröffnungssong „I am havoc“ ,ne verdammt fette Portion an „Slayer“ Riffs herauszuhören scheine .Naja ,wie auch immer ,die 5 Mann ackern hier über weite Strecken verdammt heftig rum ,lassen aber dennoch auch die ruhigeren Momente niemals außer Acht .  Bei den melodiösere Abschnitte ,bei welchen man sich sogar leicht mal zu nen par Solieinsätzen hinreißen lässt  , verdeutlicht man auf jeden Fall einmal mehr ,was man so an Fingerfertigkeiten im petto hat .Obwohl diese dann doch etwas die Energie aus den Songs nehmen ,sorgen die für ne ganze Menge an Auflockerung und natürlich auch für eine gehörige Portion an Abwechslung .Und das tut natürlich so nem Album richtig gut ,zumal man dann immer wieder aufs Neue ,was interessantes entdecken kann .Schon alleine der Wechsel zwischen  langsamen Part über Midtempo bis hin zu deftigen Blastbeatattacken  gestaltet das Teil echt ansprechend und alles andere als irgendwie langweilig .Auch der Wechsel zwischen Growls und Screams kann deren gute Leistung noch einmal zusätzlich untermauern .Stärkstes Stück ist deren12 minütige Rausschmeißer  „Engrained“ .Denn gerade bei diesem Stück  schöpft man seine  musikalischen Fähigkeiten am allerbesten aus ,zeigt sich enorm  abwechslungsreich und verbindet die verschiedensten Tempovarianten wirklich bestens miteinander  .Ne wirklich gelungene Scheibe ,welche nun zwar nicht wirklich übermäßig aus der breiten Masse hervorstechen kann und wird ,aber dennoch verdammt gut ins Ohr geht . ( LEO )
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                                                                                                                                                                                        FU 47

                                                                                                                   CTULU – „ CTULU“
Mein allererster Gedanke – cooles Digipack ,gutes booklet und wirklich gelungenes Cover ,welches zweifelsfrei schon gleich die ersten Rückschlüsse auf das musikalische Angebot schließen lässt .Und das norddeutsche Trio bestätigt auf ihrer mittlerweile dritten Veröffentlichung dann auch voll und ganz meine Vorahnungen . Mit acht Tracks und knapp 35 Minuten Spielzeit bestückt , liefert man hier natürlich Black Metal ab ,welchen man zusätzlich noch mit diversen Death- und Thrash Metal Momenten verfeinert . Recht tief am schwedischen Style orientiert ,geht‘s hier dann natürlich nicht nur verdammt flott zur Sache ,sondern man räumt auch Melodien einen ganzen Haufen an Platz mit ein .Das macht sich zwar so gesehen sicherlich verdammt gut ,gerade wenn es um den Faktor Abwechslung geht ,aber auf mich wirkt das teilweise dann doch schon etwas „zu viel des Guten „bzw .einfach zu langatmig .Da hätte ich mir doch noch mehr an so richtigen ,rohen krachenden Sachen gewünscht .Dennoch kommt die Mucke absolut nicht „ lull & lall“ rüber .Ne ,die versprühen schon ne ordentliche Portion an rohem Hass .Neben Blast Beats ,rohen und melodischen Riffs, luken hier dann auch immer wieder mal so ein paar richtig starke epischere Momente durch, welche sich zu einer eiskalten atmosphärischen Einheit zusammenschließen ,die einen durchaus einen kalten Schauer über den Rücken fahren lässt . Im vocalen Bereich ist man mal in etwas höheren ,mal in etwas tieferen Regionen angesiedelt ,wobei man diesen teilweise mit Hall unterlegt .Alles in allem ne ordentlich gemachte, recht einfach gestrickte dunkle bösartige Mucke ,mit der man zwar keinen Innovationspreis gewinnen wird ,aber sicherlich den einen oder anderen Fan dazu gewinnen wird .
( LEO )
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                                                                                                         IRON BASTARDS – „FAST & DANGEROUS“
Wenn ich jetzt nicht ganz genau wüsste dass der gute Lemmy ( R.I.P ) leider nicht mehr unter uns weilt ,würde ich fast glauben ,dass der hier sich hier mit seinen „Motörhead“ Mannen aktuell in Szene setzt .Das ist schon fast der Wahnsinn ,wie die 11 Songs hier danach klingen .Allerdings muss man gleich dazu sagen ,das die nun weder 1:1 kopieren noch als eventuelle Coverband durchgehen würden . Denn dafür versprühen die schon streckenweise doch so etwas wie ein recht eignes Credo .Das Trio aus Frankreich legt hier mit “Fast & Dangerous” nun auch bereits  ihr zweites Album vor und lässt sich hierbei auf keinerlei Kompromisse ein .Schon die allerersten paar Töne lassen absolut keinen Zweifel daran aufkommen ,dass es hier durchweg den absolut tief eindringenden Rock’n’Roll Arschtritt  geben wird  .Ist die Scheibe dann das erste Mal durchgelaufen ,muss man doch erst noch einmal ein paar Infos einsammeln ,da man wirklich erst einmal darüber nachdenkt ,ob diese Scheibe nicht eventuell doch zu dem Erbe von Lemmy gehört . Denn Songs wie „The Princess & The Frog","Vintage Records" , "The Code Is Red","Ballbreaker Number One" oder auch "Fast & Dangerous" hätte man zweifelsfrei auch auf jeder “Motörhead” Scheibe wiederfinden können .Beim zweiten Durchlauf ,bei welchem man dann seine Ohren doch noch intensiver spitzt ,erkennt man dann aber doch kleinere Unterschiede .Zum einen sind es diverse Riffs und Solis ,welche doch leicht anders wirken und zum anderen sind es doch die etwas mehr vorhandenen leichten Heavy Einflüsse .Allerdings hätte man von diesen durchaus ruhig mal nen bissel mehr reinpacken können ,um doch bedeutend eigenständiger rüberzukommen .Aber trotzdem kann man darauf scheißen ,denn so wie sich die Franzosen hier in Szene setzen, ist das richtig  geile, fett und vor allem energiegeladenen .Auch wenn man hier nun nicht immer voll durchrockt ,sondern auch Platz für einiges an Solis  und langsameren Parts lässt ,ballert dennoch jeder einzelne Song wie Sau .Neben ner durchaus gehörigen Portion an Abwechslung ,ist auch die Produktion  - dem Rock’n Roll entsprechend – richtig gut satt geworden .Auch nach dem dritten oder vierten Durchlauf macht die Scheibe immer noch enorm Laune und wird zweifelsfrei dafür sorgen ,das bei ner stinklangweiligen ,öden Party sofort die Lucie abgehen wird .Die Scheibe wird  definitiv zu einem absoluten Partykracher mutieren .Mit nen bissel mehr eigenem Spirit hätte unsereins hier , ohne großartig überlegen zu müssen ,sofort die HAMMER Marke gezückt  ! ( LEO )
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Soulfood     http://www.soulfood-music.de/
 
                                                                                                           NEKROKRAFT – „WILL O WISP“
Der Bandname zeigt sicherlich schon recht deutlich an ,was uns die 5 schwedischen Mannen auf ihrem Debüt entgegenschmettern werden .Nachdem man nun bereits ein Demo , eine EP und zwei Singles veröffentlichte ,welche durchaus dafür sorgten ,das der Bekanntheitsgrad der Band stieg ,wurde es nun wirklich höchste Zeit für nen Longplayer .Wobei man allerdings echt sagen muss ,dass die knappen  24 min . Spielzeit doch eher etwas schwach für ne Langrille ausfallen .Sei es wie es sei , musikalisch hat‘s die Truppe jedenfalls faustdick hinter den Ohren und bietet uns hier sieben tief schwarze metallische Kracher an ,welche qualitativ recht weit oben angesiedelt sind .Schon mit dem Opener „Ov Hell“ wird uns hier eine lupenreine Black Metal Nummer vor den Bug geknallt ,welcher voll reinballert .Diese wilde „Raserei“ setzt sich dann aber zum Glück nicht fortwährend durch das gesamte Album fort .Denn neben Black Metal Sounds verstehen es die Schweden auch recht gut ,nen ganzen Arsch voll an thrashigen Momenten mit in die Songstruktur einzubinden . Beste Beispiele dafür sind solche  Midtempo Kracher wie „Hellfire“ oder auch „Worship“ . Das in solche Mucke natürlich auch ne Portion an tief schwarzer dunkler und epischer Atmosphäre mit reingehört ,ist eigentlich fast schon selbstverständlich . So wird uns mit „Forestlurker“ dann auch so’n Track geboten ,welcher mit nem atmosphärischen Intro beginnt und sich dann in einem eher etwas „zurückhaltenderem „ dahinziehet . Vereinzelte chorale Einsätze und Kirchenorgelklänge verstärken hierbei dann natürlich das epische Ambiente .Kombiniert mit Black Metal Gekeife ,ganz leichte Sprechgesangspassagen  und tiefen, düsteren Death Metal Growls ,geht die Mucke wirklich gut runter und bietet uns durchaus nen ganzen Haufen an Abwechslung .Sicherlich ist der melodisch aggressive schwedische Black Metal Mix, welchen man hier an den Tag legt , alles andere als neu .Dennoch sollte es gerade für diejenigen unter euch , welche recht traditionellen Black Metal in ihr dunkles kaltes Herz geschlossen haben ,absolut keinen Grund geben ,dieser Scheibe nicht ihre Beachtung zu schenken . Coole und wirklich gut gemachte Angelegenheit !
( LEO )
The Sign Records  http://thesignrecords.com/
Cargo Records    www.cargo-records.de/
Gordeon Music  Promotion   Zelter Strasse 8  Berlin  10439   info@gordeonmusic.de
 
                                                                                                                  VIPERS TRIBE – „ GODBEAST“
Obwohl sich die Polen nun bereits seit 2013 fleißig an ihren Instrumenten schaffen ,  scheinen die es mit ner Veröffentlichung nicht allzu eilig gehabt haben .So wie es aussieht ,ist „ GODBEAST“ ,welche bereits 2015 das Licht der Welt erblickt hat ,wohl deren erste und bisher einzige Veröffentlichung .So wirklich großartig Werbung dafür scheint man auch nicht gemacht zu haben ,da mich diese Scheibe auf Umwegen aus Litauen erreichte und man im world wide web so gut wie überhaupt keine Infos ,geschweige denn Reviews /Interviews von denen finden kann .Dabei ist deren Mucke nun gar nicht mal wirklich schlecht ,wenn auch nicht außergewöhnlich .Man hätte es ja fast erahnen können ,was sich hier in den gut 23 min . dann abspielen wird .Ganz genau ,Death Metal ist‘s ,welchen man hier runterrödelt .Hierbei fahren die 4 Typen durchaus ne super schnelles und recht brutales Brett ,in welchem mehr als genügend Energie steckt ,um euch als Zuhörer mitziehen zu können .Die 5 Songs sind recht old schoolig angehaucht ,weisen aber nicht wirklich großartig was eigenständiges auf ,sondern gehören schon eher etwas in die Kategorie „ typischer polnischer Death Metal „ . Durchaus mit einigen amerikanischen Einflüssen versetzt ,geht’s hier doch fast durchweg verdammt flott zur Sache und wirklich nur ganz ganz vereinzelt nimmt man mal den Fuß vom Gaspedal .Ganz gelegentlich kommt bei einigen Riffs dann doch mal so ein Moment auf ,bei welchem man etwas hellhöriger wird , da diese Klänge dann doch mal ganz leicht nen eher etwas eigenständigen Charakter aufweisen .Aber die sind wirklich nur ganz selten vorhanden .Gesanglich gesehen macht man seine Sache auch ganz gut .Zwar geht’s zum großen Teil eher typisch , etwas tiefer gelegt zur Sache ,aber der vereinzelt richtig hässliche ( leicht black metallische ) Ausdruck ,sorgt dann mal für nen bissel Abwechslung .Insgesamt gesehen ne Scheibe ,welche man sich mal anhören kann ,dann aber weglegt und irgendwann durch Zufall vielleicht mal wieder einlegt . ( LEO )
https://www.facebook.com/VipersTribe/        viperstribe@gmail.com
 
                                                                                                             DEAD LABEL – „THRONE OF BONES“
Jetzt wo die Scheibe bereits das zweite Mal durchgelaufen ist ,bin ich doch eher etwas überrascht und dies sogar im positiven Sinne .Denn anfangs dachte ich echt ,das es hier „nur“ wieder diesen ganzen modernen  ,corigen „Metalmatsch“ gibt ,welchen ja heutzutage wohl fast jede zweite junge Band versucht ,an den Mann zu bringen .Aber was hier in der knappe Dreiviertelstunde vom Stapel gelassen wird ,unterscheidet sich doch schon um einiges von der breiten Masse . Dabei ist das Trio aus Irland sicherlich keinesfalls abgeneigt ,auch ne Vielzahl an modernen  Metalcore Inspirationen  hier mit einfließen zu lassen . Und das stellen die dann auch gleich beim Eröffnungssong „ Throne of bones“ voll heftig unter Beweis .Der Track groovt wie Sau und bringt richtig gut eingängige Rhythmen  - welche sofort unter die Haut gehen und dich mitziehen können – rüber .In Track 2 zeigt man sich anfangs noch eher etwas zurückhaltend ,nimmt dann aber langsam wieder Fahrt auf . Hierbei lassen die dann mal ein paar Riffs aufblitzen ,welche eher etwas außergewöhnlicher für so ne Mucke wirken .Klingen irgendwie schon fast nen klein bissel progressiv angehaucht .Das man durchaus um Abwechslung bemüht ist ,gerade was den Rhythmusbereich betrifft ,zeigt sich dann erstmals recht eindeutig bei Track 4 „The birth of suffering“ .Im Mittelteil fährt man hier eine eher etwas verspieltere und teilweise leicht verträumt wirkende Schiene ,bevor man später dann wieder volle Fahrt aufnimmt .Mit dem reinen Instrumental „The cleansing „ ( Track 5 ) schockt man dann fast schon ein bisschen den Zuhörer .Der Song fängt mit ganz sachtes Gitarrenspiel und dezentem Schlagwerkeinsatz an und klingt fast so ,als würden die dich hiermit auf eine einsame Südseeinsel entführen wollen .All zu lange hält man da aber dann auch nicht in dieser Südseetraumwelt inne ,sondern greift sofort wieder in die Vollen um dich aus deiner Traumwelt sofort gnadenlos zurückzuholen .Das für mich stärkste und am besten arrangierte Stück ist zweifelsfrei der Rausschmeißer  „The Gates Of Hell“ welcher gut 9 min . läuft . Fast durchweg mit Pianospiel unterlegt ,werden dir hier so richtig saftige Riffs und derbe Drums entgegengeschmettert ,welche so einiges an Groove mit sich bringen .Allerdings zieht man das hier nun nicht vollkommen durch ,sondern arbeitet mit den verschiedensten Rhythmusumbrüchen ,wobei hier die vielfältigsten metallisch orientierten musikalischen Einflüsse mit eingearbeitet werden .Cool ! Da man sich auch gesanglich durchaus unterschiedlichst ( verschiedenste Growlformen ,coriger Gesang ) präsentiert ,es nicht nur durchweg rumpeln und krachen lässt - sondern ne durchaus gesunde Mischung an Härte und Gefühl anbietet  - sollte die Scheibe eigentlich bei dem eher etwas anspruchsvollerem Publikum recht gut ankommen . ( LEO )
Nuerra Records     http://nuerra.com/deadlabel/
Gordeon Music  Promotion  Zelter Strasse 8  Berlin  10439     info@gordeonmusic.de
 
                                                                         GLAUKOM SYNOD – „VAMPIRES AND GORGEOUS THROATS“ ( CD-R / TAPE )
Manchmal frage ich mich wirklich ,ob ich in all den Jahren ,in welchen man sich nun intensive mit der Szene beschäftigt hat ,vielleicht doch sein Verständnis für Kunst und insbesondere für Musik irgendwie verloren gegangen ist .Habe ja nun absolut nix gegen abgefuckte ,brutale oder total artige Mucke ,aber das ,was sich hier in den gut 15 min .über mich ergießt ,verlangt mir und sicherlich auch einen großen Teil von Euch ,echt schon verdammt viel ab .Irgendwie kann ich mich auch ganz schwach daran erinnern ,dass ich von diesen französischen Musikvertretern irgendwann schon mal geschockt wurde und mir da auch der Schreck verdammt tief in den Gliedern steckte .Denn das ,was man uns auf seinem aktuellen Werk ,in 5 neue Stücken und 2 Remixen ,“musikalisch“ darbietet ,gehört mit zu dem „härtesten“ was man sich vorstellen kann .Beworben wird mit „Old school industrial with the intensity of black metal and grindcore“.Mmmh ,was Industrial betrifft könnte man ja dem noch zu pflichten ,zu mindestens wenn man auf bizarre elektronische Klänge und unerbittlichen auf einen einstampfende Beats steht .Komponiert wurde das Geschehen deshalb wohl auch mit ner 16 bit software .Was nun die Intensität von Black Metal und Grindcore betrifft ,kann ich nur so viel dazu sagen ,dass dies hier für mich damit eher nix zu tun hat .Das gesamte Geschehen hat ganz einfach nur ne nervigen Charakter ,und selbst nach dem x-ten Durchlauf erschließt sich für mich hier einfach kein wirklicher Sinn .Sorry! Wer trotzdem mal seinen Ohren was wirklich nicht Gutes tun will ,der soll halt mal die Scheibe bei https://visceralcircuitryrecs.bandcamp.com/ oder https://www.facebook.com/glaukomsynod/ antesten , bevor man seine sauer verdienten Euronen investiert .Fest steht auf jeden Fall ,dass du für so ne Form der Musik  absolut frei von irgendwelchen musikalischen Vorurteilen sein musst .Denn das ,was dir hier mit immerhin 7 Songs dargeboten wird ,ist musikalischer Stoff ,aus denen nur Alpträume entstehen können oder du im Drogen- oder Alkoholrausch auf alles scheisst ,was da draußen in der Welt so passiert . ( LEO )
Visceral Circuitry
    http://visceralcircuitry.bigcartel.com/
Nihilistic Holocaust Distro    http://nihilisticdistro.tictail.com/

 

   CHOSING  DEATH : DIE UNGLAUBLICHE GESCHICHTE VON DEATH METAL & GRINDCORE ( limitierte Erstauflage in Hardcover   ,deutsch )
Da staunt unsereins ja nicht schlecht . In der letzten Ausgabe noch als nen alter Geheimtipp vorgestellt ,hatte man echt keinerlei Ahnung ,das bereits eine Neuauflage des 2006 erschienenen Buches von Albert Mudrian in Planung bzw . in Vollendung lag. Nach gut 10 Jahren ist das Buch nun noch einmal in einer überarbeiteten Fassung erschienen, was durchaus Sin macht .Denn  gerade im extremen Mucke Bereich gibt es nun wahrlich nicht gerade eine Flut an irgendwelchen Veröffentlichungen ,welche sich da mal intensiver mit beschäftigen . Mal abgesehen vom Black Metal Bereich ,den man mittlerweile doch schon in diversen Büchern näher abgecheckt hat ,tut sich gerade in Death/Grind Mucke Bereich nicht gerade viel .Im Ausland gab‘s da zwar die eine oder andere Sache ,welche sich in den letzten Jahren  mit dieser Sparte mal etwas näher auseinander gesetzt hat ,aber in deutschen Landen gestaltete sich das ja eher doch mehr als zurückhaltend .Was gibt’s nun an absoluten Neuerungen oder Veränderungen bei der überarbeiteten Fassung …. ? Zum einen ist es schon mal der fette Hardcovereinband mit dem top gestalteten Cover von Dan Seagrave. Passt auf jeden Fall bedeutend besser als bei der Erstauflage .Layout technisch hat sich hierbei nicht wirklich was verändert ,und man hat den Stil eher beibehalten ,wobei qualitativ gesehen noch mal ne Schippe zugelegt wurde .Die größte Veränderung gab es hier natürlich beim inhaltlichen .Im Gegensatz zur ersten Auflage hat man hier satte 120 Seiten mehr am Start .In Anbetracht der Tatsache ,was so in den letzten 10 Jahren alles im extremeren Metal Bereich gelaufen ist ,schafft man  es allerdings auch hier nicht , alles komplett abzudecken. Da wären ohne Zweifel sicherlich noch nen paar 100 Seiten nötig ,um wirklich ganz tief die Sparte einzutauchen, um alles ,was wichtig oder unwichtig erscheint ,hier auf einen Nenner zu bringen .Neben ner erweiterten Discographie diverser Bands sind es vor allem die 3 neuen Kapitel (Von Tulpen und tausend Seen ,Der lange Atem und Leichenfledderei ),welche insbesondere die inhaltliche Erweiterung betrifft . Gut 50 neue Interviews hat man hierbei geführt ! Zwar gibt es auch ein paar kleinere Änderungen im ursprünglichen Teil  ,aber die fallen nicht wirklich sofort ins Auge .Insgesamt gesehen ,ist es zwar ne ganze Menge ,was man hier an neuen Infos mit reingebracht hat ,bringt aber nun mal leider wirklich nur ansatzweise das rüber ,was sich in den letzten Jahren alles in der Szene getan hat .Dennoch ne wirklich verdammt lesenswerte Lektüre ,gerade für diejenigen ,welche sich erst einmal einen objektiven Eindruck darüber verschaffen wollen ,was Death Metal und Grindcore überhaupt ist bzw .repräsentiert .Auch wenn man bereits die Erstauflage in seine vier Wänden gebunkert hat ,könnte man hier dennoch noch einmal zugreifen um damit seinen extremen Musikhorizont zu erweitern . Die  21,90€  hierfür sind jedenfalls ganz gut angelegt . ( LEO )
Iron Pages    http://www.ip-verlag.de/
 
                                                                                                                BOOZE CONTROL – „ THE LIZARD RIDER“ ( TAPE )
Im Vorfeld informiert man sich ja immer ,was die Kollegen von der schreibenden Zunft so zusagen haben .Und da gingen bei dem zweiten Album  der Braunschweiger die Meinungen doch teilweise ganz schön auseinander .Na gut ,die Geschmäcker sind halt mal verschieden und letztendlich zählt ja die Objektivität .Von da aus gesehen ,kann man den Jungs auf jeden Fall zugestehen ,dass deren Mucke SCHON mitzieht und zum mitgrölen /abbangen zweifelsfrei sau gut geeignet ist .Keine Frage ! Ganz fest im Sitz des klassischen Heavy Metal sitzend ,bieten die hier 10 wirkliche und ehrliche Metal Songs ,die sofort ins Ohr gehen und dich ganz tief in die 80‘ziger Jahre zurück versetzen werden .Die Melodien sind hierbei natürlich mehr als eingängig gestaltet ,so dass die sofort irgendwie hängen bleiben können .In Sachen Tempogestaltung regiert hier zum großen Teil der Midtempo Bereich .Ganz vereinzelt tritt man aber auch mal etwas kräftiger aufs Gaspedal und entfacht schon so nen kleinen metallischen Feuersturm .Insgesamt gesehen sind aber so ziemlich alle Songs recht rockig ausgestattet .Auch bei den vocalen Darbietungen sorgt man nicht dafür ,das irgendwie die Nerven zu sehr strapaziert werden .Der geht hier schon voll in Ordnung ,auch wenn man hier sicherlich in Sachen Volumen und Ausstrahlung sicherlich noch zulegen könnte .So gesehen bietet Booze Control so ziemlich alles ,was der geneigte Heavy Fan braucht .Mir allerdings fehlt hier dennoch doch etwas die Abwechslung ,da gerade im Rhythmusbereich sich mit der Zeit doch nen leichter Gleichklang einschleicht .Die Songs klingen insgesamt alle echt nicht schlecht ,aber so ein WIRKLICHER Titel ,der besonders heraussticht ,fehlt hier ganz einfach .Bei der Produktion des Tapes hätte man sicherlich auch noch ein bissel mehr drauflegen können ,da die doch eher etwas schwach rüber kommt und gerade der Druck und vor allem der Bass hier etwas schwächelt .Dennoch ne durchaus sehr hörenswerte Angelegenheit ,welche bei mir ,insbesondere durch meinen fast alltäglichen Konsum von Death/Grind und Black Metal , einen sehr positiven Eindruck hinterlässt . ( LEO )
Infernö Records   https://www.inferno-records.net/  hell@inferno-records.net
 
                                                                                                                  KRACHNACHT #3 ( SAMPLER )
Mal wieder die Vollbedienung in Sachen metallischer Beschallung gefällig !? Dann liegt ihr bei diesem Sampler goldrichtig ,zumal hier die verschiedensten metallischen Stilrichtungen dargeboten werden und man somit einen wirklich fetten Arsch voll an Abwechslung geboten bekommt .Verewigt haben sich auf diesem Teil ganze 19 Bands ,welche diesen Sampler wohl zum größten Teil selbst finanziert haben ,getreu dem Motto „Support the real underground !“Mit gut ner Spielzeit von 77 Minuten bestückt ,gibt’s dann einen metallischen Rundumschlag von Bands wie Brutal Unrest , Reactory, Moridigan ,Divine Noise Attack ,Goats Rising ,Scarnival ,Damnation Defaced ….um hier nur einige mal zu erwähnen . Für so richtige Sammlerfreaks unter euch sei sicherlich auch noch erwähnenswert ,das es diesen Sampler mit 3 unterschiedlichen Motiven gibt .Das allerbeste ,insbesondere für die Sparfüchse unter euch, ist aber sicherlich ,dass es diesen Sampler gratis gibt .Zu mindestens wir er wohl gratis auf Konzerte etc. verteilt werden, insbesondere was die Braunschweiger Ecke betrifft .Denn dort sind ein großer Teil der hier vertretenen Bands beheimatet und dort läuft ja nun auch die mittlerweile schon kultige Konzertreihe der „KRACHNACHT „ .Hierzu gibt’s dann natürlich auch noch nen Specialangebot . Wer über KERNKRAFTRITTER RECORDS das „Krachnacht#3“ T-Shirt bestellt, erhält natürlich den Sampler gratis mitgeschickt! Falls der Vorrat des auf 2000 Stück „begrenzten“ Samplers mal ausgeht ,hat man dann auch in Planung ,diesen eventuell als Digital Download anzubieten , dessen Einnahmen dann der „Suppenküche Braunschweig“ zugutekommen werden .Das nenne ich mal echten Einsatz !Ein wirklich interessantes Teil ,welches in erster Linie die Undergroundszene unterstützt und sicherlich auch seinen Beitrag dazu leisten wird ,das die eine oder andere Band von Euch mal etwas mehr Beachtung bekommen wird ! ( LEO )
Kernkraftritter Records   http://www.kernkraftritter-records.de/
 
                                                                 STREETCLEANER # 26 ( A4 deutsch )
Mit etwas Verspätung ist nun auch wieder der Wolfgang mit seinem neuesten  „Streetcleaner“  Streich am Start .So wie man es von ihm mittlerweile schon gewohnt ist ,ist auch diese Ausgabe qualitativ verdammt hochwertig ausgefallen .Vom Druck und vom Layout gibt’s da kaum was auszusetzten ,auch wenn sicherlich einiges an Bildmaterial in meinen Augen fast schon etwas zu groß präsentiert wird .Naja ,ist aber sicherlich besser ,als wie teils bei unserer Lektüre ,wo man doch desöftern wohl mal rätseln muss ,wer oder was da zu sehen ist .Letztendlich zählt ja nun aber mal der Inhalt eines Zines ,und der hat es auch dieses Mal wieder in sich .Denn auf den knappen 90 Seiten gibt’s auch diesmal wieder jeder Masse an metallischen Informationen , welche sowohl im Underground beheimatet sind ,aber auch die eher etwas trendigere/kommerziellere Szene ableuchtet. Natürlich setzt man hierbei nicht nur auf eine spezielle metallische Sparte ,sondern bietet in Punkto musikalischer Abwechslung ein doch recht breites Spektrum an . Mit massig Fragen wurde da dieses Mal Bands wie Lord Vigo, Mayfair, Time to Bleed, Gruesome, Morgoth, Pythia ,Jutta Weinhold ( Zed Yago) oder auch Flaming Row überschüttet .  Das der Metalbereich noch viel mehr als „nur“ geile Mucke zu bieten hat ,weiß ja nun jeder .Aber habt ihr schon mal was von „Umläuft – Das Heavy Metal Rollenspiel“ gehört – ich jedenfalls nicht .Von daher sei euch auch dringenst empfohlen ,das Interview mit Ralf Siedek abzuchecken .Ein wichtiger Bestandteil der Metalwelt sind ohne Zweifel auch diejenigen ,welche sich für die graphischen Umsetzungen verantwortlich fühlen .Und so musste sich auch Markus Vesper ,welcher das Cover dieser Ausgabe gestaltet hat ,einer Fragefolterstunde unterziehen . Neben den obligatorischen CD-, Buch-, Fanzine- und Tape Reviews haben‘s hier auch wieder ein paar Spielevorstellungen mit rein geschafft .Aber wie ich es bereits bei der letzten Ausgabe sagte , kann ich  beim besten Willen nicht nachvollziehen ,was die hier zu suchen haben .Natürlich gibt’s neben den ausführlichen Liveberichten vom Keep It True Festival und vom  Bäääm Festival auch noch ein paar kürzere Livestorys hier im Angebot .Ein kurzer „Lemmy Nachruf „ rundet dann das gesamte Geschehen noch ab .Wie immer ne gelungene Ausgabe ,bei der ich mir selbst vielleicht etwas mehr  an wirklich knallharter Mucke gewünscht hätte .Aber da das „Streetcleaner“ nun mal als Heavy Metal Fanzine seinen festen Platz in der Szene gefunden hat ,wäre das ja wohl eher unpassend und fast schon ein kultureller Schock . ( LEO )
http://adnoctum.de/streetcleaner-zine/     wolfgang.schmeer@gmx.de
 
                                                                                                                 INHUMAN INSTINCT – “CRUEL INTENTIONS”  (  EP )
Mein allererster Gedanke  …. Was für nen Bandlogo ? Da muss man schon mal wieder hart im Nehmen sein ,um wenigstens ansatzweise zu erkennen ,wie die Band überhaupt heißt .Sieht zwar irgendwie sau cool aus , aber halt so gut wie gar nicht zu entziffern ! Naja ,das sollte einen dann aber wirklich erst einmal scheiß egal sein ,da ja die Mucke viel wichtiger ist .Und ob man da überzeugen kann ,wird man in den nächsten gut 14 min . wohl hoffentlich erkennen können .Nach nem ehr kurzen,nicht wirklich ganz typischem Inro legen die Chemnitzer dann auch ziemlich deftig und heftig los und lassen keinen Zweifel daran aufkommen ,in welche Richtung die musikalische Reise in den 5 Stücken gehen wird . Brutal Slamming Death Metal ist angesagt , welcher durchaus  einige an interessanteren Rhythmuswechseln und Riffs aufweisen kann .Zum großen Teil zeigt sich das Geschehen hierbei natürlich recht deftig  und niederwalzend, wobei man es stellenweise aber auch mal etwas ruhiger angehen lässt. Hier und da tauchen mal nen paar leichte Parts und Riffs auf ,die schon fast nen gewissen Frickelcharakter haben .Hört sich zwar noch nicht ganz technisch ausgereift an ,kommt aber dennoch recht gut .Was den Aufbau der einzelnen Sogs angeht ,ist man durchaus bemüht ,hier nen bissel Farbe in Sachen Abwechslung reinzukriegen . Ist zwar gerade in diesem musikalischer Repertoire  nicht wirklich einfach umzusetzen ,aber wenigstens erkennt man bei denen ganz klar die Bemühung .Gesanglich bewegt man sich irgendwo zwischen ganz tiefe growls ,geröchel und pig squeals .Obwohl hier nun eher nach ziemlich alten und allseits bekannten Strickmustern arbeitet ,man nun nichts ,was man so noch nicht gehört hat anbietet ,kann man aber damit durchaus für gute Stimmung sorgen .Wer’s mal antesten will ,kann sich die kleine Scheibe bei Bandcamp ja mal runterziehen .( LEO )
https://www.facebook.com/InhumanInstinct666/
 
                                                                  HUMANPARASIT  Nr.14 ( A5 deutsch )
Das „Human Parasit“ Zine Ist ja ohne Zweifel auch schon ne feste Institution im Fanzine / Magazin Bereich  ,insbesondere wenn man sein Herz und seine Seele an den Punk Bereich verloren hat. Immerhin bereits seit Ende 2003 am Start , hat man es gebacken gekriegt ,14 Ausgaben rauszuhauen um damit die wissbegierige Meute unter euch mit jeder Menge Informationen zu versorgen .Sind  zwar nun für so nen wirklich langen Zeitraum nicht gerade super viele Ausgaben ,die man vorweisen kann , aber was zählt ist ja letztendlich wirklich der Inhalt ,die Überzeugung  und der Enthusiasmus ,welchen man in seine Sache steckt .Und da lassen sich die Macher echt nicht lumpen .Rein von der Aufmachung und vom Layout her ,erinnert es mich doch schon nen bissel an das alte und kultige GUC Fanzine. Mach auf jeden Fall echt was her ,ist recht übersichtlich und cool layoutet .Zwar könnte man an der Stelle vielleicht gleich mal wieder über die teilweise etwas zu klein geratene Schriftgröße meckern ,aber wozu gibt’s Brillen ,Lupen oder Kontaktlinsen ….Das ist nun absolut kein Grund ,dieses Teil mit Missachtung zu strafen .Denn was man hier auf satten 100 Seiten zusammengetragen hat ,ist echt beachtlich .Neben zwei Special - ein recht ausführlicher Bericht zum Thema Videos und Punkrock und ne Vorstellung diverser Szeneläden in der Heimatstadt des Herausgebers ,Hannover ,präsentiert man hier natürlich  auch massig Bands im Interviewformat . (u.a  Frontex , Oi! Of the Tiger ,Chorea Huntington, Love A ,Abrupt, Headshox, FCKR, Zex, Bocky vom Punkrock!-Fanzine).Und die lesen sich verdammt gut ,zumal man hier doch mehr ne persönliche Note reinbringt und sich ziemlich weit weg von den typischen Klischees bewegt .Genau so präsentiert man sich mit seinem Reviewbereich .Hier wird absolut nix verschönt ,sondern knallhart seine eigene ,ehrliche Meinung rübergebracht .Top ! Neben ein paar vereinzelten Liveberichten ,diversen politischen Themen werden euch hier auch Veranstaltungsorte wie die „Luftschlossfabrik“ in Flensburg und das „Nexus“ in Braunschweig vorgestellt. Richtig gut und vor allem interessant gestaltet sich auch die Rubrik „Meine Lieblings Mixkassette .Geile Idee ,die man als Fanzinemacher doch glatt klauen könnte !Abgerundet wird der gesamte Inhalt dann noch durch diverse anderweitige Beiträge ,welche inhaltlich hier natürlich voll reinpassen .Um das Teil nun wirklich intensiv abzuackern ,braucht es echt schon seine Zeit . Danach seid ihr aber auf jeden Fall um so einiges schlauer .Ein wirklich starkes ,sehr persönliches Fanzine ,welches wirklich zu 100% das rüberbringt ,was man selbst als Herausgeber verkörpert .Die schwer verdienten 4,-€ (+ Porto) sollten Euch das Teil echt wert sein . Die ersten 50 Hefte kommen übrigens noch mit Tapesampler + Broschüre + Aufkleber. ( LEO )
Philipp Bäppler, Schaufelderstr. 19, 30167 Hannover    www.facebook.com/humanparasit     http://www.humanparasit.blogsport.eu     humanparasit@web.de
 
                                                                   FUZE.58/59/60 60 ( A4 deutsch )
Das FUZE ist nen richtig geiles Magazin ,welches aber bisher leider viel zu selten den Weg in meinen Briefkasten gefunden hat .Bekannt sein müsste das Teil bei einigen Leuten unter euch durchaus schon ,da man ja nun mittlerweile auch schon auf über 60 Ausgaben zurückblicken kann .Wenn ich es jetzt richtig deute ,kommt diese durchaus verdammt fette Lektüre ( sind jedes Mal über 60 Seiten ) alle 2 Monate neu raus ,wobei es  - was mehr als beachtlich ist – kostenlos ausgelegt oder verteilt wird .Zu mindestens steht fett drauf FOR FREE . Habe allerdings gerade entdeckt ,das man sich das Teil  auch abonnieren kann (Das Fuze Abo über sechs Ausgaben kostet lediglich 15 € - auch ins Ausland ). Naja ,da wird wohl unsereins dann auch gleich mal zuschlagen ! Denn das Teil lohnt sich wirklich zu 100% ,auch wenn man sich rein musikalisch gesehen ,nun mal nicht nur komplett der Metalszene widmet ,sondern auch in andere härtere musikalische Regionen eintaucht .Teils in Farbe teils in schwarz/weiß gehalten ,bietet man hier inhaltlich wirklich ne verdammt große Masse an Informationen ,welche sich nicht nur auf diverse Interviews oder Reviews beschränken . Richtig gut hierbei kommt die Mischung aus eher „großen“  und eher noch undergroundigen Acts ,welche man sich hier zur Brust nimmt .Inhaltlich sind die Inties echt verdammt gut gemacht und ganz weit weg von irgendwelchen Standards . Auch was den Tonträgerbereich betrifft ,tauchen hier nicht übermäßig viele der gängigen und „angesagten „ Veröffentlichungen auf .Sind doch teilweise einiges an Sachen dabei ,die wohl nicht immer sofort den Weg in die ganz fetten Mags schaffen .Auf jeden Fall lesen sich sowohl die Reviews wie auch die Interviews super und sorgen auf jeden Fall dafür ,dass man seinen musikalische Horizont enorm erweitern kann und sicherlich das eine oder andere entdecken wird ,was sich lohnt ,mal näher unter die Lupe genommen zu werden .Ich kann das Teil nur wärmstens weiter empfehlen !Für Metalheads ,die eventuell noch zweifeln ,das sich so’n Mag wirklich lohnt ,hier mal noch nen ganze kleiner und kurzer Überblick  über die Schwermetallischen Acts ,welche ihr in diesen drei Ausgaben findet .
Nr.58 LONG DISTANCE CALLING, HATEBREED, ABORTED
Nr.59 WHITECHAPEL, REVOCATION, FOR I AM KING, GOJIRA, AKANI
Nr .60 IN FLAMES , MESHUGGAH , HEAVEN SHALL BURN , SUICIDAL TENDENCIES , BLOODSHED REMAINS , NEUROSIS, BRUJERIA
( LEO )
Joachim Hiller - Postfach 11 04 20 - 42664 Solingen          office@fuze-magazine.de   http://www.fuze-magazin.de/
 
                                                                  HERMYTH ZINE No.7 (A5 englisch )
Ist immer irgendwie Schweine geil , wenn solche Kontakte keine Eintagsfliegen bleiben und  man sich in Sachen Zine Tausch treu bleibt .War ich schon bei der vorangegangenen Ausgabe richtig positiv gestimmt , kann man diesen Eindruck mit der aktuellen Ausgabe noch mal steigern .Zum einen ist es erst einmal der Umstieg vom A 4 Format auf  kultiges A 5 Format .Ist irgendwie viel handlicher und natürlich auch so richtig old school .Hinzu kommt hier natürlich noch der geniale cut and paste Layout Stil  ,welcher dem Zine noch mal zusätzliches so diesen gewissen Charme verleiht . Ist wirklich sau stark ,wie der das hier alles in Bild und Schrift - wirklich übersichtlich - zusammengebracht hat .Selbst die Schriftgröße und die Qualität der Kopien kann sich echt sehen lassen ! Das hat man schon bedeutend beschissener woanders gesehen .Das nicht nur das Layout so richtig undergroundig gehalten wird , wird einem dann hier auch bei den Interviews ganz deutlich klargemacht . Nix mit irgendwelchen trendigen super Acts oder „Szenegrößen „ .Hier geht’s knallhart ganz tief in die Undergroundregionen ,wobei man sich nicht nur der musikalischen Sparte widmet ,sondern auch anderweitige „Übeltäter“ der Szene ableuchtet .So gibt’s hier z.B diesmal recht ausführliche Gesprächsrunden mit BLAZT PROMOTION oder dem EXISTANCEDENIED ZINE .War man in der letzten Ausgabe noch rein musikalisch gesehen ,eher recht deutlich dem Death Metal zugetan ,zeigt man sich dieses Mal auf seinen 42 Seiten durchaus etwas breiter gefächert .( Interviews gibt’s unter anderem mit  NYMPHOLEPSY  ,DIRE CROWN ,MILITANT ATTACK ) . Natürlich gibt’s hier auch wieder so einiges an diversen Tonträger Reviews zu entdecken ,welche ,so würde ich doch glatt mal behaupten  ,hier in deutschen bzw . europäischen Gefilden eher völlig unbekannt sein dürften .Echte Underground Leseratten dürften in der Fanzine Review Rubrik sicherlich mal wieder die eine oder andere Neuentdeckung machen . Abgeschlossen wird dann auch diese Ausgabe mit dem eignen HERMYTH ZINE FORUM ,in welchem man verschiedene  Vertreter der Metalszene  gleichzeitig mit ein paar Fragen „belästigt“ .Insgesamt gesehen liest sich das Teil - selbst für so einen Englisch Schwachmaten wie mich – flüssig und vor allem verständlich. Wer hier zugreift ,wird ohne jeden Zweifel mal wieder seinen metallischen Horizont  um einiges erweitern können . ( LEO )
M. Azman Aziz   Lot 941, Jalan Setulang Daeng,   Pulau Gadong,   75200 Melaka   Malaysia

 

                                                                                                        CIONGS #1/ 2016 ( litauisch ? )
Mal wieder was ganz brandneues aus dem Bereich der undergroundigen Printveröffentlichungen kommt aus Litauen .Das die Szene dort allen Anschein doch recht aktiv ist ,habt ihr ja eventuelle schon durch das DIOVIM Zine ,welches ich Euch hier schon vorstellte ,mitbekommen .Obwohl man diese 6 zusammen getackerten A 4 Seiten weniger als eine Zine sondern wohl eher als ne Art Newsletter ansehen sollte ,gibt’s inhaltlich dennoch so einiges geboten ,was auf den ersten Blick ohne Zweifel auch ne ganze Masse an interessanten musikalischen Sachen zu bieten hat .Wäre man der litauischen Sprache mächtig ,wäre es natürlich noch um einiges interessanter .So beschränkt sich halt nun mal meine Meinung darüber „nur“ auf die musikalische Auswahl und das Layout .Layout technisch ist‘s im schnuckligen old school Format gehalten und hat ganz den Anschein von ner cut & past  Herstellung .Musikalisch bewegt man sich hier natürlich dann auch ganz tief in der Undergroundgefilden, wobei man sich musikalisch nicht nur einer Sparte widmet ,sondern doch recht vielseitig zur Sache geht .Sage und schreibe ganze 18 Bands ,auch aus der internationalen Undergroundszene ,wurden dann hier mal näher untere die Lupe genommen .Ausgehend von der Anzahl der Fragen ,scheint man das dann auch recht intensiv ,sprich ausgiebig gemacht zu haben .Tja ,und das war es dann auch schon .Kein Vorwort ,keine Reviews ,keine Liveberichte oder ähnliches .Selbst so was wie direkte  Kontaktadresse konnte man hier leider nicht ausfindig machen ,wobei sogar das word wide web hierzu absolut keinen Treffer ergeben hat .Naja ,wie sagt man so schön „Underground pur! Wenn’s nun da draußen Leutchen geben sollte ,die mit Bands wie  „MERAUDERS ( Death/Thrash ) ,REGURGIMENTACÄO NECROVAGINAL SANGRENTA (Splatter Death  ) ,PANZERKREUZER ( Death  ) ,LAID TO WASTE ( Thrash ) ,DOOMENTOR ( Doom/Death ) ,MURDER I.N.C ( Thrash  ) ,DEHEAD ( Thrash  ) ,ELIMINATOR ( Thrash  ) , REIGN (Thrash ) ,CARNATE ( Death Metal ) ,TANKIST (Thrash  ) ,TRUCAS ( ( Thrash ),ALCOTOPIA ( Speed/Thrash ) ,ROAD RIDER ( Heavy  ) , DAEMONIAC ( Death)METALQUIL ( Speed/Thrash  )MASK OF SATAN ( Death ) , REVULSED ( Death/Thrash ) was anfangen können und die eventuell schon in ihr schwermetallisches Herz geschlossen haben ,dem wird hier auf jeden Fall informationstechnisch weiter geholfen . Wenn ihr nun an den Blätterchen Interesse zeigt ,sollte ihr euch mal an die unten angegebene Adresse wenden .Soweit wie ich das jetzt geschnallt habe ,vertreibt der Typ vom DIOVIM Zine wohl das Blätterwerk . ( LEO )
DIOVIM ZINE  Rolandas K .  P.O.Box 6  Laisves  38    LT-89223 Mazeikiai   Lithuania
 
                                                                                                       SLEDGEHAMMER NOSEJOB – “STOP!HAMMERTIME! „
Ähhm , verstehe ich jetzt so gut wie gar nicht ,das deren Mucke bei vielen als reiner Death Metal durchgeht ! Denn die als Nebenprojekt „getarnte“ Band derbeiden „Massive Assault „ Recken Carl Assault und Fredde Kaddeth bietet mitihrem aktuellen Rundumschlag 10 Songs ,in denen viel mehr steckt ,als nur ne tödliche Dosis an Metal .Und das merkst du schon ganz eindeutig vom aller ersten Song an .Denn bereits hier heizt uns das Niederländische Vierergespann mit ner mächtigen Portion an Rock’n Roll der Marke „Motörhead“ ein. Und diesen verdammt rockigen ,rotzigen Einschlag findet man dann in vielen der Songs hier wieder. Auch so nen ganz leichter ,dreckiger Punk Einschlag ist hierbei sicherlich nicht zu verleugnen . Das es hierbei so einiges an Stücken gibt , die so nen richtig starken Mitgröhlfaktor inne haben und bestens dazu geeignet sind ,die Party und den Bierkonsum bis zur totalen Ektase zu treiben, steht hierbei natürlich völlig außer Frage . Aber natürlich geht’s dann hier auch verdammt schwermetallische zur Sache .Voll gepackt mit schweren Riffs  ,schwingt man neben diversen Heavy Einflüssen auch ne verdammt fette und schwere Death Metal Keule .Teilweise stark in Richtung Schweden Death Metal tendierend ,erinnert mich hier so einiges an alte „Entombed“ Sachen ohne jedoch den Eindruck entstehen zu lassen ,man würde hier was geklaut haben .Streckenweise richtig stark groovig rübergebracht ,gibt’s da so einiges an Songs zu entdecken ,welche dich ganz einfach nur mitreißen werden .Beispiele gefällig … ? Titel 4 „Crashing“ ist so’n  richtig knallharter Death Metabrocken .Geradlinig mit tiefen growls unterlegt ,wird hierbei keine Ruhepause eingelegt ,sondern durchweg ziemlich fett ein „vom Leder“ gezogen „ . Zwar wird nach knapp der Hälfte dann mal etwas länger auf ner eher melodiöseren Scheine gefahren ,was sich zum Ende hin dann aber wieder zu ner richtigen Ballerei entwickelt .Geiles Stück ,welches dich unweigerlich mitreißen wird . Für mich der absolute Top Titel der gesamten Scheibe ist der letzte Song „Black Death „ .Denn das Teil hier ist wahrlich ein absolut gewaltiger Brecher ,welcher für meine Ohre sogar so nen ganz starken „Bolt Thrower“ Einschlag aufweist .Das Teil zieht dich komplett mit und knall recht unbarmherzig in deine Gehörgänge .Zum Ende hin wird man dann eher etwas schwerfälliger ,fast schon etwas doomig ,bevor man dann mit Glockengeläute die Scheibe eher etwas sachter ausklingen lässt .Sau fetter Sound und Rhythmus ,welcher sofort in Fleisch und Blut übergeht .Letztendlich kann man echt nur eins ganz klar sagen - das Album macht absolut Spaß ,bringt nen paar eigene Ideen mit ,ist super fett produziert und rockt ab wie Sau .Wer hier noch ruhig stehen bleibt und sich nicht wenigstens nen bissel einen „abzappelt „ ,dem ist absolut nicht mehr weiter zu helfen .Zugreifen ! ( LEO )
Defying Danger Records  P.O. Box 100133   06871 Lutherstadt Wittenberg    http://defyingdanger.de/start/       https://www.facebook.com/defyingdanger/?fref=ts
 
                                                                                                         EXTREME LIEDERMACHING Nr.15 ( A 5 - deutsch )
Auch der “Schlachter” bleibt der Welt weiterhin mit seinem eher etwas eigenwilligem Zine treu und geht mit dem Teil nun bereits in die 15’te Runde .Im Gegensatz zu seinen bisherigen Veröffentlichungen hat sich das Teil von A4 nun zum A5 Format verkleinert .Das ist dann aber auch so ziemlich die einzige wirkliche Veränderung .Denn ansonsten ist man sich ,trotz Kritiken ,seinem Stil treu geblieben . Das Heft kommt in getackerten und s./w. kopierter Form daher und spricht natürlich vor allen alle Fans der Liedermacher Szene an . In früheren Zeiten hatte sich hier ja durchaus auch mal die eine oder andere Metal Band verirrt ,was aber heutzutage allen Anschein nach ,komplett weggefallen zu sein scheint .Vom Layout her geht’s hier auch wieder in dem typischen „Schlachter“ Style voran ,welchen ich bis zum heutigen Tage aber immer noch nicht wirklich nachvollziehen kann .Zum einen wird mit dem vorhanden Platz verdammt verschwenderisch  umgegangen und zum anderen verwendet man Bildmaterial ,bei welchem ich echt immer Probleme habe ,dieses Sinn mäßig hier zum Inhalt zuzuordnen .Aber hat halt jeder so seine „Macken „ und Vorstellungen ,was das Layout betrifft .Na auf jeden Fall gibt’s hier so einiges an Interviews zu entdecken ,welche den interessierten Liedermacher Fan ansprechen dürfte .So stellen sich Hazelbeard, Manuel Zurek, Schraubenyeti , Nano Miratus , Hanna Herrlich oder auch Naked der Lese Gemeinde hier vor .Zu finden ist ebenfalls noch ne Geschichte über die " Die Pausenbrot Revolution 1995 / 1996 " .Neben dem Hauptheft gibt’s dann noch ne Heftbeilage " Im Strom der Zeit " und nen  Sampler, auf welchen sich 17 Vertreter der Szene verewigt haben .Wer sich nun ein Exemplar der sage und schreibe 720 Stück Auflage sichern will oder sogar muss ,investiert 1,20 € + Porto  1,45€  . ( LEO )
http://extrem-liedermaching.de.tl/     extremliedermaching@gmx.de
 
                                                                                                       ENDLESS CURSE – “SLAVE BREEDING INDUSTRY”
Ich weiß echt nicht ,was manche Schreiberlinge immer zu meckern haben !? Denn das ,was hier mehr als fett aus den Boxen ballert ,hat auf jeden Fall genügend Potential ,um die Meute anzuheizen und dafür zu sorgen ,das so‘n richtig kranker, kaputter Pit zustanden kommen wird / kann .Denn die drei schwäbischen Jungs haben‘s zu 100% drauf ,dir die Birne mit den hier verewigten 7 Songs vollends wegzublasen. Obwohl sicherlich die Death Metal Gewaltexzesse ,denen man sich hier widmet ,nicht wirklich neu oder überdimensional anders sind ,wie man es halt kennt ,bringen die aber alles mit ,was man halt braucht ,um so richtig abzugehen .  Deftiges gutturales Growlen , Pig Sequels und miesestes Keifen stehen hierbei natürlich genau so auf dem Plan wie sau geile und ultra derbe Gitarren . Der Mann am Schlagwerk wütet wie nen Vieh und unterstützt ungemein dieses verdammt intensiv ballernde Inferno. Obwohl ich nun irgendwo was von  Metalcore und Black Metal Einflüssen gelesen habe ,suche ich die hier aber wirklich vergebens .Also da kann ich nun absolut nichts ausmachen ! Am ehesten könnte man hier neben dem intensiven brutal Death Metal da vielleicht noch den einen oder anderen kleineren Grindeinschlag hinein interpretieren .Nicht mehr und nicht weniger ! Auf jeden Fall will und muss ich euch dieses derbe und fette Monsterteil empfehlen .Macht echt verdammt Laune und man fühlt sich wirklich fast schon genötigt , die Play Taste immer wieder aufs Neue zu drücken .Das gute Teil könnt ihr für nen Zehner abgreifen um euch die volle Ladung Death Metal einzupfeifen . ( LEO )
https://www.facebook.com/EndlessCurse/   http://www.endlesscurse.de/

 

                                                                                       HAMMER   MONOLITHE -  „I, III, IV, EPSILON AURIGAE, ZETA RETICULI”
16.09.16 JZ Ost in Wolfsburg. Auf der Bühne, die nicht gerade besonders groß ist (bis zur Decke sind es auch keine 2.5m) ist stehen sieben Mucker aus Frankreich (drei Klampfen, Bass, Tasten, Schlagzeug, Gesang) und zelebrieren ihre Version des Funeral Doom. Irgendwo in der Ecke von Evoken, Esoteric und Ahab, aber ein Hauch weniger lebensfeindlich wie die erstgenannten und weniger feucht wie die letztgenannten. Der Sound schiebt sich Millionen Tonnen schwer durch den Raum, walzt alles platt, trotz der Vielzahl der Instrumente filigran und berechnend. Oder gerade deswegen. Man entwickelt Soundkaskaden und Landschaften von einer unglaublichen Weite und düsteren Schönheit. Die meisten Zuschauer stehen zementiert und fasziniert vor der Bühne und schauen gebannt auf die Bühne, was da gerade passiert, ein paar andere lassen sich bangend von dem Soundwall durch die Dunkelheit tragen. Wahnsinn. Das Ganze hat begeistert. Ich war nicht der einzige, der gleich alle verfügbaren Tonträger zum Spezialpreis mitgenommen hat. Zuhause und von der Konserve offenbart sich eine noch größere Filigranität und Schönheit als auf der Bühne. Das Ganze in Worte zu fassen kann nur an meiner Limitiertheit an Worten scheitern und ich kann nur die Empfehlung und den Tipp geben: Anhören! Einen Tonträger herauszuheben ist nicht möglich. Und - macht euch auf was gefasst: die Titel variieren zwischen 15 und 57 Minuten. ( FRANK )
Debemur Morti Productions  http://www.debemur-morti.com/
 
                                                                                                                     MELOCO  - "PORT NOIR"
Man(n) sollte ja niemals mit Vorurteilen an irgendwelche Veröffentlichungen gehen ,da man meistenteils damit ziemlich falsch liegt .Beim ersten anchecken dieser CD und den Bandfotos schnellte bei mir sofort der Gedanke an so nen neumodernen ,schon hundertfach gehörten corigen Kram durch den Kopf ….Damit hat die Nürnberger Band auf ihrem Debütalbum aber zum Glück nicht allzu viel zu tun .Sicherlich ,in den hier gebotenen 13 Songs gibt’s durchaus so einige Stellen und Passagen ,welche so in die Harcore Richtung tendieren .Aber die stehen nun wirklich in keinster Weise vordergründig  ,sondern fügen sich passen ins gesamte musikalische Geschehen ein .Tja und wie soll man euch denn nur deren musikalischen Stil näher bringen ,welcher sich doch verdammt facettenreich und äußerst interessant hier zu Schau stellt .Als Oberbegriff könnte man das Ganze hier vielleicht am ehesten noch in die Sparte Rock einordnen ,wobei man mit dieser Bezeichnung sicherlich nicht wirklich dem gerecht wird ,was hier insgesamt gesehen musikalisch abgeht .Denn obwohl das Grundgerüst der einzelnen Stücke sicherlich im Bereich Rock liegt ,werden hier aber auch harte metallische Riffs , Nu Metal Anleihen und natürlich diverse corige Klänge mit eingebunden .Sicherlich ist das nun noch nicht der absolute Burner ,um da gleich mal eure sauer verdiente Kohle zu investieren .Aber die Band hat noch mehr drauf . Eher ein bissel erstaunlich ,vielleicht sogar verwunderlich ,taucht bei denen dann auch noch so einiges an elektronischen Elementen auf ,welche man in dieser Form hier nun absolut nicht vermutet hätte .Erstaunlich hierbei ist dann echt die Tatsache ,das dies alles wirklich verdammt gut zusammenpasst und die Songs weder überfüllt noch chaotisch rüberkommen . Wie aus einem Guss  geformt ,zieht man hier seiner meist kraftvollem, teils aber auch  melodiösen Rock Wege . Abwechslung und vor allem Spielfreude sind hier zu jedem Zeitpunkt ganz klar zu erkennen . So wie es rein musikalisch kaum mal langweilig wird ,so zeigt man sich auch beim Gesang nicht von Monotonie geprägt . Neben corigem Ausdruck ,kräftig rockigen Stil entdeckt man hier natürlich auch mal cleane Vocals. Mit Titel 10 , einem Piano Instrumental setzt man euch dann auch noch so einen kleinen „Kulturschock“ vor die Nase ,welche aber dennoch alles andere als unpassend oder fehl am Platze ist .Insgesamt gesehen ist deren Debüt absolut nicht von „schlechten Eltern“ und kann sich gerade durch sein durchweg präsentes hohes  Energielevel und seinen Facettenreichtum  sehen lassen .   ( LEO )
Boersma Records   http://www.boersma-records.com/
Gordeon Music  Promotion  Zelter Strasse 8  Berlin  10439   info@gordeonmusic.de
 
                                                                                                                     GRIM VAN DOOM – „GRIM LOVE“
16.09.16 JZ Ost in Wolfsburg, gleich nach Monolithe entern vier Personen die Bühne, zwei davon überdurchschnittlich tätowiert und fangen an zu spielen. Doom ... Sludge ... Down und Crowbar lassen grüßen. Es wird heiß, die vier Herren leisten Schwerstarbeit, es dröhnt und kracht. Die Herren schieben glühende Soundklumpen durch den Raum. Man fühlt die Swamps brodeln und dampfen. Es wird richtig heiß, kochend heiß. Die Jungs sind richtig gut. Man will tanzen, moshen und schwitzen und macht es. Geht gar nicht anders. Von der Konserve funktioniert das ebenso. Schönes Cover, wirkt als Vinyl erst richtig. Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein, außer ein: Danke, das hat richtig Spaß gemacht! Sowohl live als auch vom Tonträger. (FRANK )
Aural Attack Records    www.AuralAttack.de
Wooaaargh     www.WOOAAARGH.com 
 
                                                                                                                     MORBID PANZER – “ ONLY THE TOTAL DEATH “ (7" EP )
Berlin scheint sich ja wirklich immer mehr zu der Hochburg des Metals zu mausern .Was da so in letzter Zeit an wirklich verdammt guten Bands und ihre Veröffentlichungen auftaucht ,ist schon nicht mehr normal .Denn auch „Morbid“ Panzer“, die gerade erst mal  seit 2015 am Start sind ,legen hier ein Stück Mucke vor , welche es echt wert ist ,in die Sammlung aufgenommen zu werden . Leider sind’s bei ihrer ersten offiziellen Veröffentlichung ( 2015 gab’s aber schon nen Demo  „MMXV" ‎​) nur 2 Songs geworden ,welche aber immerhin , jeweils über 5 Minuten laufen . Auch die Cover Gestaltung macht echt was her und macht auch richtig an . Ich stehe auf diesen Style ! Und was bietet uns dieses auf 350 Stück limitierte Teil nun musikalisch …? Herrlich roh und vor Kraft strotzend treibt man hier seine musikalischen Umtriebe in den Gefilden des Thrash-/ Black-/ Death Metal ,wobei sie Death Metal Anteile aber eher etwas hintergründiger agieren und am ehesten noch in Form diverser Riffs hier auftauchen . Volle Pulle auf  old school getrimmt  , wird einen diese musikalische Symbiose perfekten vor den Latz gepfeffert . Hier wird nichts verschönt oder modernisiert ,sondern durchweg der alte Spirit verbreitet .Ungezügelt ,umringt von einer bösartigen ,morbiden und düsteren Stimmung ,wird hier so ein richtig schwerer rotziger Sound erschaffen ,welcher echt zu begeistern weiß .Über weite Strecken prasseln dir hier Riffs entgegen ,die schon irgendwie den Eindruck eines großflächigen Bombardement erwecken .Obwohl gerade die Gitarrenarbeit eher etwas simpler gestaltet ist ,trifft fast jeder einzelne Anschlag haargenau ins Schwarze und wird unweigerlich jedes Ziel tödlich getroffen ,niederstrecken . Die Einleitung mit nem eher etwas bedrückender wirkenden Intros und der „Abgesang“ mit nem Outro sind hierbei genauso treffsicher wie die gesanglichen Leistungen . Ne echt starke Scheibe ,die es zu 100% wert ist , öfters mal aufgelegt zu werden . ( LEO )
Into Dungeons Records    www.into-dungeons.de
 
                                                                                                                     SOULSPLASH – „ RECOVERY“
Hier kommt was Exquisites für den offen gesinnten Musikfreund. Die beiden Verantwortlichen Raimund und Matze könnten dem einen oder anderen, älteren Musikfreund durch ihre Tätigkeit bei SQUARE WAVES Anfang der 90er ein Begriff sein, Matze allein war mal bei PROTECTOR und HEADSHOT tätig. Aber das ist lange her. Raimund ist der Hauptschreiber und singt hier. Stilistisch und musikalisch wird gerockt, oft mit Akustikgitarre dabei, etwas Country Rock, etwas Americana, gepaart mit rockigen Elementen a la AC/DC und Ähnlichem. Raimund klingt, als ob er schon alles gesehen hat, alles kennt, alles erlebt hat. Abgeklärt, erfahren, souverän. Als ob er jahrelang gesucht und jetzt seinen Weg gefunden hat. Vielleicht sogar gerade dabei ist, anzukommen. Und davon möchte er jetzt berichten. Diese 35 Minuten sind wie eine freundschaftliche und fette Umarmung. Komm, Junge, setz' dich. Nimm einen Daumenbreit Jack, Jim oder Johnny, lass es Dir gut gehen und lass dich einen Augenblick fallen. Beim ersten Durchlauf wäre ich beinahe auf die Knie gefallen um einer höheren Macht zu danken, dass ich das gerade hören darf. Am Ende gibt es noch ein Cover, Depeche Modes Personal Jesus, in der Version von Johnny Cash. Passt!  ( FRANK )
Timezone Records    http://www.timezone-records.com/
 
                                                                                           HAMMER            KRYLITHSIC – “BEAST OF THE NORTHERN  HEMISPHERE” ( EP )
Wer hätte das gedacht ,das meinereins auch mal wieder eher etwas sprachlos dasitzt und sich durchweg an diesen wirklich satten 6 Songs ergötzen kann .Aber halt ,bevor ich euch hier anlüge – eigentlich sind es nur 3 echte Songs ,welche uns hier die Berliner schonungslos vors Fressbrett hauen ,denn 3 Songs kann man wohl wirklich nur als Intros bzw . Filmsamples ansehen .Aber egal ,denn das ,was die Jungs mit den 3 Songs hier einem entgegenwuchten ,hat verdammt nochmal enormes Potential und wird ,ohne zu lügen ,bei wirklich jeden Musikextremisten zum Orgasmus führen .Denn deren Mischung aus Death Metal ,Death Core und diversen Grindsprenklern hat das Potential einer absoluten  Vernichtungsmachinerie . Brachial ,enorm derb und völlig ohne Kompromisse malträtieren die hier ihre Instrumente ,als ob es keinen Morgen mehr geben würde .Der Bass drückt so richtig schön mies ,die Drums entwickeln sich immer wieder zu einem wahren infernalen Massaker und die Gitarren zerreißen dir fast die Eingeweide .Oh man ,das ist vielleicht ein geiler „Scheiß“ ! Das Ganze ist dann eher etwas schräg und chaotisch aufgebaut ,ohne hierbei aber in irgend einer Form ins totale wilde unkontrollierte Gekloppe abzudriften . Ganz im Gegenteil ,denn technisch gesehen ,bieten die hier wirklich echtes und verdammt hochwertiges Material an ,welches mit einer Präzision dargeboten wird ,die man eher nur seltener vorfindet . Richtig geil sind die inmitten des schrägen Geschehens reingezwängten , noch schrägeren herrlich fitschenden Riffs ,welche man in dieser Form vor allem in extremen Grindcorebereich vorfindet .Dadurch wird noch mal ne Portion mehr an „Abartigkeit“ in die Songs gepackt ! Gesanglich lässt sich das hier gebotene kaum beschreiben . Das einfach nur als Growls zu bezeichnen ,wäre echt zu einfach .Ultra tief und verdammt dunkle gehalten ,wirken die Darbietungen fast schon pervers und unmenschlich . Mit Sicherheit werden sich hier bei dem einen oder anderen die Nackenhaare vor Begeisterung oder auch Entsetzen aufstellen .Leute ,greift zu ,denn das hier ist echt ein absolut brutaler Hassbrocken ,welcher durch Präzision und Intensität den Untergang der menschlichen Rasse einläuten kann .Also ,ran an den „Speck“ und saugt euch das Teil als kostenlosen download sofort auf euren PC . Ich bin einfach nur begeistert !  ( LEO )
https://www.facebook.com/krylithsic/     http://www.krylithsic.de       https://krylithsic.bandcamp.com/

 

                                                                                                                     EWIGHEIM – “ SCHLAFLIEDER”
Jetzt erst mal fast ein Schock ! Ohne vorher irgendwelche Infos zu lesen ,die CD rein in den Schacht und entgegen meiner Erwartungen ,kommt hier kein Black Metal …Dabei wäre es durchaus möglich gewesen ,dass unsereins bereits schon mal was von den 3 Musikern aus Thüringen gehört hat .Seit immerhin auch schon 17 Jahren sind die am Start und legen mit „Schlaflieder“ bereits ihr sechstes Album vor .Aber alles kann man ja nun auch noch nicht abgecheckt haben ,also mal hören was das Trio um Allen B. Konstanz, Schwadorf (beide The Vision Bleak) und Yantit (Eisregen) mit ihren gut 46 Minuten langem Musikdarbietungen zu bieten haben .Rein vom Titel her ausgehend ,könnte man eventuell dann doch schon etwas schlussfolgern ,welche Richtung man hier einschlagen wird . Wird’s eventuell ne eher langweilige Mucke bei der man am besten einpennt ,um sie nicht ertragen zu müssen ???? Falsch ,auch wenn sicherlich ein Großteil der Stücke einen eher verdammt ruhigen Charakter haben und dich mit ihrer dichten Atmosphäre fast durchweg mit auf eine eher etwas morbide wirkende Traumreise nehmen können .Recht tief im Gothic Metal Lager angesiedelt ,ohne dieses jedoch zu ultra typisch auszureizen ,bieten die hier Mucke ,die echt unter die Haut geht und dich tief in eine Gefühls – und Gedankenwelt drückt ,welche dich so schnell nicht wieder loslässt . Die gekonnte Zusammensetzung aus Synthies , Piano  und Drums erzeugen hier ne wirklich starke Atmosphäre ,welche immer wieder mal auch durch etwas härtere/ruhigere Gitarrenpassagen durchdrungen werden .Die recht eingängigen Melodien gehe hierbei wirklich mal gut ins Ohr und zeigen ganz deutlich ,dass hier nun absolut keine Anfänger am Werkeln sind .Über all dem Geschehen schwebt ne sanfte ,sehr  ausdrucksstarke Stimme ,welche im Sprechgesangstyle dargeboten wird .Obwohl sicherlich der Großteil des hier gebotenen Materials eher in Richtung Gothic Metal Balladen geht ,gibt’s aber auch ein paar Songs ,wie z.B . Titel 4  „Ein Stück näher „ ,bei welchem man mal so richtig los rockt .Insgesamt gesehen hätte sicherlich ein klein bissel mehr Abwechslung hier nicht geschadet .Dennoch gibt’s hier absolut keinen Moment , in dem man sich irgendwie gelangweilt fühlt ,mit Kitsch überschüttet wird oder vielleicht sogar die STOP Taste drücken will ! Wer sein Herz an ne atmosphärisch dichte, dunklere und tiefgründige Gothic Rock Mucke verloren hat ,dem wird hier das volle Programm geboten . ( LEO )
Massacre Records   http://www.massacre-records.com/
Gordeon Music  Promotion  Zelter Strasse 8  Berlin  10439   info@gordeonmusic.de
                                                                                     
                                                                                                                           KEITZER – „ ASCENSION“
Die fünf Burschen aus Nordrhein Westfalen sind eigentlich schon immer ein Garant dafür ,dass es bei denen so richtig mächtig eins vor den Bug geknallt gibt .Und so ist es verwaltungsmäßig dann auch erst einmal auf ihrem mittlerweile sechsten Longplayer .Schon mit dem Eröffnungssong geht man gleich in die Vollen und serviert ne gehörige Portion an ultra fetten Grind/Death Melodien .Entgegen dem ,was man den Jungs bei ihren anderen Veröffentlichungen immer mal wieder vorgehalten hatte ,das sie zu wenig Abwechslung mit reinbringen ,entpuppt sich der aktuelle Longplayer dann doch als ein  46 minütiger Musikwerk ,in welchem man eine gehörige Portion an Abwechslung mit reinbringt. Denn neben den allseits vorhandenen starken Grind/Death Einflüssen ,hat man sich hierbei dieses Mal nicht gescheut ,auch mal musikalisch etwas weiter über den Tellerrand zu gucken .So kommt z.B Titel 3  „Piece Was Never An Option“ mit ner fetten Portion an HC Einflüsse daher ,welcher zusätzlich noch durch ein paar ganz leichte Thrash Metal verfeinert wird .Andererseits gibt dann wiederum mal so ein Stück ,was total aus der gewohnten Rolle fällt und einen dann doch vielleicht eher etwas verwundert dastehen lässt .Denn mit „Ritual“ ,dem 5 Stück betritt man rein instrumentale Pfade .Fast schon ein bisschen  orientalisch anmutend, ist das fast nen Song zum Träumen und entspannen .Die kurze Ruhephase dient aber sicherlich nur dafür ,um neue Kraft zu tanken ,denn bereits mit dem darauffolgendem Stücken gibt wieder die absolut deftige Breitseite .Aber halt ,mit dem 8’ten Song „ Conquistador“ setzt man dann noch mal musikalisch anderweitig nach .Obwohl das fast 5 minütige Stück auch von Beginn an voll los hämmert und alle Register an härteren Klängen zieht , ( vor allem die Gitarren finde ich sau geil ) ,zeigt man sich zum Ende des Stückes hin eher zurückhaltender und setzt mehr auf einen dahingleitenden Rhythmus ,welcher in erster Linie von Streichinstrumente hervorgehoben wird . Trotz des eher etwas außergewöhnlichen Einsatzes von Streichinstrumenten ,wirkt das richtig stark und voll gelungen .Auch wenn dich die hier gebotenen 12 Songs nicht komplett und durchgängig platt machen werden ,ist es den Burschen absolut gelungen ,mich in der guten dreiviertel Stunde bestens zu unterhalten . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                 HANG THE LORD – „ENSEMBLE OF DARKNESS“ ( EP )
Ich fühle mich echt im ersten Moment völlig überfordert .Musikalisch kann ich die 5 Stücke der Schwedischen Truppe erst einmal überhaupt nicht einordnen .Ne neue ,völlig unbekannte musikalische Kreation …. ???? Mmmmh ich weiß nicht ? Bevor ich die Songs hier auch völlig falsch  bewerte ,will ich das Review dann auch lieber kurz fassen . Das Trio aus Norrköping sieht sich wohl selbst am ehesten von „BLACK SABBATH“ und „NIRVANA“ beeinflusst .Nun gut ,so’n paar gewisse Vergleiche ,was den Rhythmus und die dunkleren härteren Klänge betrifft ,kann man denen da durchaus eingestehen .Das ganze Geschehen ist insgesamt aber eher etwas minimalistischer gehalten ,insbesondere der stark  gleichbleibender Rhythmusaufbau  bei einzelnen Songs geht mir da eher ziemlich auf die Nüsse .Rein musikalisch gesehen ,wirkt‘s teils Stoner Rock mäßig ,teils rockig ,nen bissel punkig und sogar leicht schwermetallisch . Nen paar kleiner psychedelisch anmutende Phasen sind ja eventuell auch noch zu entdecken - zumindestens meine Ohren nehmen das wahr .Von irgendwelchen Ansätzen von Groove ,so wie ich es in nen anderen Review gelesen habe ,kann ich allerdings nun wirklich nichts entdecken .Am ehesten sind ja noch die beiden letzten ,doch recht flotten Songs ,welche mich noch durchaus ansprechen können .Aber im Endeffekt bin ich nun nicht wirklich von dem gebotenen Material hier überzeugt .Aber bildet euch am besten mal eure eigene Meinung ( wir Schreiberlinge haben ja auch nicht immer den vollen Plan ! ) und zieht euch die Stücke bei Bandcamp selbst mal rein . ( LEO )
www.hangthelord.bandcamp.com    mikael_holm@hotmail.com
 
                                                                                       HAMMER    ROTTEN POPE – „ROTTEN TUNES“
Da haut‘s mich doch glatt um ! Bevor ich hier loslege ,verneige ich mich echt schon mal vor der Leistung der vier Aalener Jungs . Das zwingt einen doch glatt komplett in die Knie ! Bereits mit ihrer “Demo EP ” hatten die mich voll im Sack und konnten mich sofort zu ihren Fans zählen . Leider waren es damals nur 4 Stücke ,welche man im Angebot hatte ,so dass das Hörvergnügen nur von kurzer Dauer war . Aber jetzt legen die Burschen nun endlich so richtig satt nach ,wobei man aber wahrlich zugeben muss ,dass selbst das halbstündige Massaker so schnell über einen hinwegfegt ,das einem nichts weiter übrig bleibt ,als noch einmal aufzuspringen und das Teil erneut zu starten .So richtig enorm fett , ultrabrutal und knüppelhart gibt’s hier dann natürlich ne super satte Mischung aus Death-/Grind ,welche von der ersten Sekunde an voll einschlägt und kaum mal  ne Sekunde Platz für ne Ruhepause bietet . Unnachgiebig prescht man vorwärts ,ohne  jedoch in sinnloses Geprügel abzustumpfen .Ne ,da ist schon ne ganze Menge an anderweitigen Rhythmen vorhanden ,welche dem gesamten Geschehen doch einiges an Farbe verleihen können ohne hierbei jedoch in irgend einer Weise das satte brutale Gesamtkonzept zu zerstören .So ist z.B der dritte Song „Gutman“ leicht thrashig angehaucht und geht so leicht in Richtung „Partysong „ bei welchem man so richtig mithüpfen und mitsingen möchte .Das Teil macht verdammt Laune ! Beim nächste Song lässt man  dann sogar mal nen paar leichte corige Ansätze ( insbesondere beim anfänglichen Gesang ) erkennen ,wobei man diesen Einfluss aber zum Glück nicht extrem ausreizt . Dann zieht man aber auch gleich weiter seine zerstörerischen Bahnen ,bevor man sich dann abermals  mit Titel 9 in etwas verändertem musikalischen Format rüber wuchtet .Zwar ist das genau so ein Schädelspalter wie der Großteil der Stücke ,aber hier tendierte man dann mal wieder voll und ganz in die absolute Bangerrichtung .Vollgepackt mit vielschichtigem Riffing ,wird selbst beim Rhythmus  recht stark „ rumgezaubert“ ohne hierbei jedoch nur einen klitzekleinen Teil an Brutalität zu verlieren .Die fetten Riffanschläge stehen immer voll im Vordergrund ,wobei die etwas „melodiöseren „ Riffs dann doch mehr hintergründig gehalten werden .Gewohnt ist man es ja bei so ner Mucke ,das gesangmäßig hier eher gleichtönig rumgewerkelt wird .“Rotten Pope“ bringen natürlich auch fette tiefe Growls an den Start ,paaren diesen dann aber auch noch mit einer eher etwas kreischenden ,bösartigen Ausdrucksweise .Ist zwar nun auch nicht wirklich die Top Neuerung in diesem Bereich ,macht sich aber verdammt gut .Bleibt abschließend nur noch zu sagen .Holt euch das Teil und dreht den Lautstärkeregler bis auf Anschlag .Wird ohne Zweifel nicht allzu lange dauern ,das ihr Euren Nachbarn ,den ihr bisher noch nicht kanntet ,dann das erste Mal zu Gesicht bekommen werdet ….! ( LEO )
https://www.facebook.com/RottenPope    https://rottenpope.bandcamp.com/
 
                                                                                                             U.G.F – „ASEBEIA.ATARAXIS
Wer es noch nicht weiß , U.G.F. steht für  UNDERGROUND GROOVE FRONT ,was ja rein Namenstechnisch echt mehr als vielversprechend klingt und auf so einiges hoffen lässt . Und was die dann auf ihrem zweiten Album ,bestückt mit 14 neue Songs zu bieten haben ,hat schon ganz schönes Potential ,um die Mäcke mal wieder richtig schwingen zu lassen .Kaum ist der Silberling drin ,legen die dann auch gleich erst einmal mit nem fetten Schlagzeugsoli los ,was man so ja nun auch nicht wirklich aller Tage erlebt .Was dann folgt ,macht deren Namen tatsächlich alle Ehre .Denn der Großteil der Songs hier ist wahrlich enorm flott und vor allem wirklich satt groovend gehalten und kann auch in Punkto Variantenreichtum vollkommen punkten .Denn so richtig festlegen ,was deren musikalische Ausrichtung betrifft ,kann man sich nicht wirklich .Vielmehr legen die hier ne Kombination an den Tag ,welche sich ganz schön gewaschen hat .Die enorm groovenden und flotten Stücke werden hierbei als Mixtur von aus Hardcore, Sludge, Death Metal und gelegentlichen Thrash Metal Ausflügen präsentiert ,zeigen sich aber auch rhythmisch variabel . Richtige Durchschlagskraft haben die trotz diverser Rhythmuswechsle fast alle samt .Als ob das rein musikalisch noch nicht genug Abwechslung wäre ,gibt’s hier dann aber auch noch nen paar Stücke ,mit welchen  man dann wieder musikalisch völlig anderweitig agiert .So lässt man es beispielsweise beim dritten Titel „Vast And Hollow“  auch mal gemächlicher angehen  und verbreitet ne fast schon melancholische balladenhaften Stimmung .Mit dem Rausschmeißer Song „Menschenfeind“ hingegen ,wird es dann fast schon doomig .Zwar reizt man diesen Einfluss nicht bis zum aller letzten aus ,aber dennoch wirkt der Song insgesamt gesehen dann doch eher etwas langatmig . Trotzdem ein würdiger Abschluss ,den man hier findet . Wer nun noch auf Gesangsdarbietungen steht ,die zwischen schreien ,growlen und grölen liegt ,wird 100% an diesem Teil Gefallen finden . ( LEO )
Deafground Records by NUVINCI GmbH  Sudbrackerstraße 17  Bielefeld  33611    www.deafground.net
Rought Trade  Von Huenenfeld Strasse 2  Köln  50829    http://www.roughtrade.de/
 
                                                                                              PURIFIED BLACK – „ELVIS DIDN’T DO NO DRUGS“
Man muss echt auf so ne Mucke stehen und voll drauf abfahren ,damit diese einem dann wirklich ins Blut übergehen kann und man danach wirklich irgendwie abfeiern kann .Mein erster Gedanke bei anchecken des schicken  Digipacks gingen jedenfalls in eine völlig andere musikalische Richtung , auch wenn der Titel eventuell dann doch schon etwas anderweitiges vermuten lassen könnte .Die 12 Songs der fünf Musiker  kommen auf jeden Fall schon mal verdammt ehrlichen und vor allem handgemacht daher und bieten ne ganze Menge an musikalisch wirklich gut gemachten Darbietungen .Musikalisch gesehen bedient man sich hierbei verschiedenster Elemente aus dem  Hard Rock , Alternative Rock und sogar Metal Bereich . Das hierbei dann sogar auch immer mal wieder ein paar eher progressivere Elemente mit auftauchen ,sorgt sicherlich noch mal zusätzlich für ne gehörige Portion an  Vielseitigkeit .Diese Vielseitigkeit spiegelt sich dann aber auch im Songaufbau wieder ,denn hier vollzieht man doch recht oft – zum Teil völlig unerwartet – einen stetigen Wechsel zwischen verdammt rockig gehalten und teils enorm ruhigen Passagen .Der Einsatz einer ( Hammond ? ) Orgel verleiht dem gesamten Geschehen noch zusätzlich so ein gewisser altes 70’ziger Hard Rock Flair .Positiv ist hier dann auch zu bewerten ,das gerade diese Klänge nicht nervend vordergründig eingesetzt werden ,sondern eher dazu dienen ,den einzelnen Songs so eine besondere Ausstrahlung einzuhauchen .Finde ich wirklich gelungen ! Auch was die gesamte gesangliche Leistung betrifft ,kann man hier absolut keine Abstriche machen .Ist echt im Ausdruck auch recht vielseitig geworden und passt sich dem jeweiligen musikalischen Geschehen hervorragend an .Auch wenn mich das hier nun nicht voll weghaut ,ist’s dennoch ein sehr ansprechende Mucke ,welche man sich durchaus ( wenn auch nur zum nebenbei hören ) auch öfters mal reinziehen kann . ( LEO )
Motor Entertainment     http://www.motormusic.de/
Gordeon Music  Promotion  Zelter Strasse 8  Berlin  10439     info@gordeonmusic.de
 
                                                                                                 THE DISASTER AREA – „ SELL YOUR SOUL“
Von Beginn an machen die 5 verdammt jungen Burschen kein Geheimnis draus ,welcher musikalischen Ausrichtung man sich mit Leib und Seele verschrieben hat .Denn die aus der Münchner Ecke stammenden „Jungspunte „ versorgen uns auf ihrem Debüt mit 10 Songs ,welche enorm stark modern metalcorig behaftet sind .Wer jetzt aber denkt ,das ist mal wieder NUR eine von vielen ,irrt sich doch ein wenig .Für mich doch schon etwas unerwartet ,zeigt man sich nicht völlig in typischer Weise ,sondern haucht den einzelnen Songs durchaus ne ganze Menge an Anspruch ein ,was mich durchaus positiv beeindruckt und auch erstaunt .Zugegeben , gerade in punkto Eigenständigkeit kann und sollte man noch ne fette Schippe zulegen ,aber so wie die sich hier nun präsentieren , ist das schon für nen Debüt mehr als gut .Beginnend mit ner eher verträumten ,langsamen und dezenten Melodieführung ,braucht man dann aber nicht lange ,um auch gleich voll auf den Punkt zu kommen ,um uns ihre wirklich deftige Mischung aus unterschiedlichsten corigen Einflüssen  - gemixt mit leichten Rock/Pop Attitüden  - voll vor die Birne zu knallen . Das man hier natürliche diverse Metal Einflüsse genauso vorfindet , ist natürlich Programm .Zum größten Teil wirklich enorm drückend und energiegeladen ,versehen mit einer gehörigen Portion an Groove ,geht’s hier fast immer in die Vollen .Zwar schleichen sich auch hier melodische Parts - insbesondere bei Gitarrenriffs  - mit ein ,aber die entziehen in keinster Weise den Songs das allseits vorhandene hohe Energielevel .Am stärksten zeigt man sich aber wirklich ,wenn man mit den Gitarren so richtig derb und unnachgiebig losschreddert . Die gehen wirklich in Mark und Bein über und werden bei Mosh-/Circle Pit ohne Zweifel für ein echtes „Schlachtengetümmel“ sorgen .Meist haperts ja bei solchen Bands dann letztendlich immer mal wieder etwas an den Gesangsdarbietungen ,da diese ja meist eher ziemlich gleichbleibend gestaltete erden . Nicht so bei den Burschen hier . Gut ,der Gesang ,den sich hier zwei Mann teilen ,ist insgesamt gesehen auch  ganz schön corig gehalten .Aber dennoch nehmen deren Stimmbänder auch immer wieder ne andere Stellung ein und lassen neben screamigem ,growlenden sogar mal leicht cleanen Ausdruck zu . Kommt echt gut und sorgt natürlich noch mal zusätzlich für nen gehörige Portion an Abwechslung .Auch wenn man hier sicherlich nicht die corig Metalwelt in ihren „Grundfesten“ erschüttern wird und in punkto Eigenständigkeit ne überaus hohe Punktzahl einfahren wird ,so klingt man aber dennoch absolut nicht ausgelutscht ,geschweige denn in irgend einer Weise langweilig .Gelungener Szeneeinstieg ! ( LEO )
Deafground Records by NUVINCI GmbH  Sudbrackerstraße 17  Bielefeld  33611    www.deafground.net
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                                                                                                             SIAL – „ ABADI“
Passend zum Wetter da draußen ( dunkel und es regnet ) ,ergebe ich mich mal voll und ganz der Mucke ,welche sich in den nächsten 11 Minuten über mich ergießen wird . Den Jungs Nyawa (vocals), Misteri (all instruments 2013 - 2014) und Jiwa ((all instruments ) scheint das sonnige Wetter in ihrem Heimatland Malaysia echt nicht zu gefallen ,da man sich musikalisch wohl mehr in den kalten nordischen Gefilden wohlzufühlen scheint . Denn was die hier auf ihrem bereits 2014 erschienenen 3 Song Werk vollziehen ,lässt einen doch ganz schön ne Gänsehaut über den Rücken ziehen .Mit ner verdammt dunklen ,düsteren, kalten und fast schon beängstigenden Atmosphäre durchtränkt zieht man hier gnadenlos in Richtung  Dark Ambiente / Depressive Black Metal durch die einzelnen Stücke .Hierbei setzt man eher auf einen eher etwas dezenter wirkenden Einsatz  der Instrumente und legt sein Hauptaugenmerk auf enorm düstere fast schon erdrückend wirkende Soundelemente .Und gerade die sind es ,welche den Stücken eine unglaubliche Ausstrahlung verleihen können und es wirklich hinkriegen ,den Zuhörer zu bannen und in seine seelischen Abgründe eintauchen zu lassen .Neu ist das in dieser Branche sicherlich keinesfalls ,hat aber halt irgendwas ,was zumindestens bei mir für eine mehr als positive Meinung sorgt .Richtig geil finde ich deren Mayhem Cover „ Freezing Moon“ ( auch wenn ich das Original nicht kenne ! ) Verdammt klassisch angehaucht ,geprägt von einem im Vordergrund agierendem Klavierspiel ,wird dieser Song nur noch durch ne dunkle Geräuschkulisse und hauchendem Gesang ,teils gesprochenen Passagen ,unterstützt .Da läuft einem durchweg voll ein kalter Schauer über den Rücken !! Obwohl Black Metal nun absolut nicht auf meiner Favoritenliste ganz oben steht ,beeindruckt mich deren Darbietung doch ziemlich stark .Checkt die einfach mal bei https://www.facebook.com//sial.dbm an und ihr werdet sehen/hören ,dass ich euch hier nicht verscheißert habe . ( LEO )
Blazt Promotion   http://blaztpromotion.blogspot.de/
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                                                                            PSYCHOTIC SUFFERANCE/TARANTULAH – „ CIVILIZATION OF FEAR ( SPLIT CD )
Was ist denn das für nen wilde Rumeglärme ? Da geht‘s ja gleich volle Pulle wütend und fast schon etwas undefinierbar los ….Aber fangen wir erst mal gesitteter an . Zwei wilde Horden haben sich hier fest verewigt ,welche in fast ner Stunde ein verdammt deftiges und teils sicherlich verrücktes musikalischer Chaos auf einen einschlagen lassen . Anzumerken wäre anfangs sicherlich schon mal ,das die 36 Songs alle samt eher recht kurz und knackig gehalten werden und eher mit nem undergroundigen Sound aufwarten .Zudem ist die Split dann wohl auch noch auf nur 30 Stück limitiert ,was bei euch dann auch sofort einen zusätzlichen Kaufanreiz erschaffen sollte .Als erstes legen die Malaysier von  PSYCHOTIC SUFFERANCE los ,welche zweifelsfrei in bestimmten Regionen auch schon Kultstaus zu haben scheinen .Die 4 Typen haben seid ihrer Bandgründung 1998 schon so ne Masse an Veröffentlichungen draußen ,dass es mich echt wundert ,von denen noch nichts vernommen zu haben . Auf dem vorliegenden Teil jedenfalls ballern die satte 20 Songs runter ,welche bei Freunden der Noise - /Grindcorerrichtung die Freudentränen in die Augen treiben dürfte .Das ist pure Gewalt ,pure Energie und fast schon chaotisch anmutend , was einem hier entgegenschlägt .Alles voll old school mäßig und immer voll auf die Fresse .Wenn man sich deren musikalische Einflüsse reinzieht - Anal Cunt, Gore Beyond Necropsy, Disrupt - weiß man eigentlich schon ,was die Stunde geschlagen hat .
Die ebenfalls aus Malaysia stammenden TARANTULAH sind da nicht weniger verrückt und chaotisch anzuhören .Selbst sehen die sich zwar wohl der Moderate Metal Punk Bewegung zugetan ,aber irgendwie will ich das bei deren 13 Songs nicht wirklich glauben . Denn die drei maskierten Typen haben zwar sicherlich einiges an gewissen Punk Elementen mit drin ,welche die verwenden ,aber ansonsten geht’s hier musikalisch ziemlich durcheinander durch die verschiedensten Ausrichtungen .Grind und Crust vernehmen meine Ohren hauptsächlich ,wobei diverse anderweitige Metal Anteile genauso wiederzufinden sind ,wie so ein paar ganz leichte Rock’n Roll Elemente .Das ganze gut vermengt ergibt ne Mucke ,welche sich streckenweise fast schon nen bissel abartig präsentiert ,aber dennoch recht gut mitziehen kann und fett aus den Boxen ballert .Diverse Sampler und die wirklich teils abgefahrenen Sangesleistungen geben den Stücken hier noch so ne zusätzlichen „kranken „ Kick .
Haut mich zwar nun nicht völlig um ,was hier in der knappen Stunde vom Stapel gelassen wird ,wird aber gerade bei den extremsten der extremen unter Euch durchaus auf Interesse stoßen können . ( LEO )
Blazt Promotion   http://blaztpromotion.blogspot.de/
 
                                                                                          HESSIAN WOLF CHILDREN – „THE HESSIAN WOLF CHILDREN „ ( 7‘ EP )
Hoppla ,Post aus den USA und dann auch noch ne Vinylscheibe . Das hat man ja doch eher seltener , dass man nen Original zum reviewen kriegt . Da heißt es auf jeden Fall ,erst einmal nen Kniefall machen und nen super fettes thanks über den großen Teichs schicken .Und was haben die 4 Amis hier nun an leckeren Stoff im Angebot ? Vom Cover her hätte man ja vielleicht eher Black Metal erwartet ,was so aber nun absolut nicht der Fall ist .Denn mit ihren 6 „lieblichen „ Songs kloppen die einem mit wirklich satter Geschwindigkeit  eins voll vor die  Birne .In feinster Grind Manie holzen die sich hier durch die Songs  ,wobei man nur mal ganz gelegentliche auch mal ne gesittetere Phase mit einfließen lässt . Vereinzelt tauchen dann auch nen paar richtig deftige und fette Thrashattacken auf ,welche sich hier echt verdammt gut machen ,zumal die dann auch nen bissel was an Vielseitigkeit mit reinbringen .Wütend, brachial und roh kämpft man sich förmlich durch jeden einzelnen Song und zieht mit blastender Geschwindigkeit seiner Wege .Gelegentliche Crossover Einflüsse sind hierbei dann aber auch nicht zu verleugnen .So richtig krass und extrem zeigen sich aber auch die stimmlichen Darbietungen . Der Typ schreit sich fast die Seele aus dem Leib ,so dass es einen echt nicht wundern würde ,wenn dem nach der Session die Stimme wegbleiben würde . Der nackte Wahnsinn mit welcher Inbrunst der hier zugange ist ! Leider ist das Teil viel ,viel zu kurz geraten ,so dass man wirklich laufend aufstehen muss ,um die Scheibe erneut zu starten .Richtig satte und derbe Scheibe ,die auf jeden Fall Laune macht und nen würdigen Platz in meiner Sammlung finden wird .9$ USA oder 15 $ worldwide finde ich zwar für das Teil doch schon irgendwie ganz schön happig ,aber schließlich wollen die Leute von der Post ja auch Kohle verdienen  …..  ( LEO )
Lee McNamara  1258  Allesandro Dr.  Newbury Park  CA    91320   USA     www.hessianwolfchildren.bandcamp.com   www.facebook.com/hessianwolfchildren
Burning Tree Records  
 
                                                                                                              GROOVENOM – „MODERN DEATH POP“
Kein Ahnung woran das liegt ,das mich die aktuelle Scheibe diesmal eher abtörnt als aufbaut .Der Vorgänger “ PINK LION “ ging mir ja noch verdammt gut ins Ohr ,was hauptsächlich sicherlich auch mit daran lag ,dass die Dresdner hier wirklich ne ungeheure ,ich will sogar mal behaupten ,neue musikalische Vielfalt rüberbrachten . Sicherlich ,viel geändert hat sich  bei Groovenom auch auf ihrer aktuellen Scheibe nicht wirklich ,aber irgendwie wollen die 12 brandaktuellen Stücke so gar nicht den Weg in meine Gehörgänge finden .Dabei präsentiert man sich mit seinem MODERN DEATH POP auch hier mehr als facettenreich, völlig unangepasst und enorm eigenständig .Jede Meng an richtig deftigem Groove haben die auch in petto .Soweit so gut !Was sich hier aber doch recht deutlich verändert hat ,sind die enorm vielen verschiedensten Musikstiele .Gerade die ganzen Rap Elemente kommen doch deutlicher zum Vorschein und gehen mir ,um es mal gelinde auszudrücken ,doch teilweise ganz schön auf die Eier .Auch die Vielzahl an elektronischen Elementen ,welche man eventuell noch in den EBM / Elektro Mucke / Technobeat Bereich einordnen könnte ,sind echt langatmig und verseuchen die einzelnen Stücke fast schon ein wenig .Dann tauchen sogar noch leicht jazzige Momente auf ,die ich hier so gut wie gar nicht zuordnen kann und welche dem gesamten Geschehen dann noch mal zusätzlich nen Fragezeichen verleihen .Echt am besten gefällt mir hier ,wenn die dann mal mit heftigen und wirklich deftigen Deathcore -/Metalattacken  aufwarten .Die sorgen bei mir dann auch mal für Wohlgefallen und können zweifelsfrei auch dafür sorgen , dass sich diverse Körperteile sofort in Bewegung versetzen .Da stören nen paar wirklich richtig gute Gitarrensolis auch nicht .Ob das allerdings dann wirklich ausreicht ,auch bei ner Live Präsentation die Meute vor der Bühne wirklich mitzureißen ,bezweifle ich doch mal ganz stark . Denke mal eher das man verdutzt dastehen wird und sich doch eher dann die Frage stellt ,was da oben überhaupt abgeht .Wirklich positiv wirken hier auf mich aber wieder mal die gesanglichen Leistungen .Denn auch hier regiert der Wechsel zwischen Growl- ,Scream- ,Core – und sogar cleanem Ausdruck. Zwar muss ich dann auch zugeben ,dass gerade die melodiöseren ,cleaneren Passagen etwas zugenommen haben und mich dann doch teilweise eher verschrecken als begeistern .Aber das ist nun mal halt reine Ansichtssache .Fest steht ,das hier zu keiner Sekunde auch nur ein Fünkchen an Langeweile aufkommen wird . Obwohl mir hier nun wirklich irgendwie der Schreck in den Gliedernd sitzt ,muss man den Burschen echt Respekt für so viel Mut zur musikalischen Vielfalt zollen ,zumal das Material handwerklich top ist und auch die Aufmachung des Digipacks so ziemlich aus dem sonst üblichen Rahmen fällt .( LEO )
Noizgate Records   Sudbrackerstraße 17  Bielefeld  33611    www.noizgate.com
Rought Trade  Von Huenenfeld Strasse 2  Köln  50829    http://www.roughtrade.de/
 
                                                                                                             XTERNITY – „ FROM ENDLESS DEPRAVITY“
Obwohl man nun mittlerweile schon über 30 Jahre die Metalszene beackert ,taucht diese Band für mich doch wie aus dem Nichts auf .Dabei durchstreifen die Münsterländer nun auch schon bereits seit 2012 die metallischen Gefilde und können schon so einiges an Erfolgen vorweisen . Ein gleich mal vorweg .Das Cover ist echt Schweine geil geworden .Sollte einen aber auch nicht wundern ,denn kein geringerer als Mark Riddick ist dafür zur Verantwortung zu ziehen  . Geiles Teil ! Auch für Bookletgestaltung und Soundqualität gibt’s vorweg schon mal die volle Punktzahl . Zwei Mal nun Pluspunkte eingesammelt ,dann sollte es doch eigentlich musikalisch noch einen fetten mehr geben !? Und so ist‘s dann auch ! Obwohl die Band sicherlich nicht mit der top Neuerung in Sachen Songgestaltung aufwarten kann ,so kriegen die es aber perfekt hin , dich hier mit ihren gebotenen 11 Songs mitzuziehen und auch zu überzeugen .Mit der Zuordnung „Extrem Metal Gespann „ liegt man dann hier auch goldrichtig ,denn die 5 Burschen wissen genau ,was so nen Begriff zu bedeuten hat .Und so zieht man hier in einer Mischung aus Death - / Thrash – und Black Metal seiner Wege . Obwohl sicherlich in erster Linie die Mucke stärker auf etwas melodischeren Death Metal ausgerichtet ist ,kommt’s aber auch immer wieder mal zu so ein paar sau fetten Blastbeat Attacken ,welche ne deftige Portion an Druck rüberbringen .Die Thrash – und Black Metal Anteile finden sich hierbei insbesondere beim Einsatz der Gitarren wieder und bringen zusätzlich noch ne richtig große Portion an „Farbe“ mit ins Spiel .Hierbei verbindet man sowohl recht moderne Riffs mit so richtigem old school lastigen Riffs .Ne recht starke Black Metal Ausstrahlung bringt aber vor allem der böse ,hauptsächlich leicht keifende Black Metal lastige Ausdruck rüber .Gelegentliche Ausflüge ins eher growlende Lager sorgen hierbei dann auch noch einmal zusätzlich dafür ,dass man nicht eintönig bzw . monoton rüberkommt .Die Mucke ist echt verdammt energiegeladen und kann dich zu jeder Zeit mitreißen .Einzige Ausnahme hierbei ist Titel 6 ,welcher sich als reines Gitarreninstrumental präsentiert und irgendwie fast den Charakter  eines Liedermacher Songs mit sich bringt .Der gleitet echt schön melodisch vor sich hin und bietet Platz für etwas Entspannung .Geiler Melodieverlauf ,welchen man wunderbar auf sich einwirken lassen kann ,bevor man dann mit dem nächsten Titel wieder voll zuschlägt .Zählt für mich auf jeden Fall zu den Highlights dieser Scheibe ! Letztendlich ist man dann wirklich fast schon überrascht ,das nach gut 51 min . die Scheibe schon an ihrem Ende angelangt ist .Obwohl ich hier nun nicht gleich das Prädikat HAMMER verteile, kann ich mit gutem Gewissen sagen ,das ist ne wirklich richtig gute Scheibe ,die eigentlich jeden ,der nen einigermaßen guten Musikgeschmack hat ,überzeugen sollte . ( LEO )
AuralAttackProductions   Breite Str. 94   38855 Wernigerode     http://www.auralattack.de/
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                                                                                                                ACROSS THE BURNING SKY - "THE END IS NEAR"
Obwohl sich die Band wohl erst 2014 gründete ,merkt man von der ersten Minute an ,da hier absolut keine Anfänger am Werkeln sind .Laut Infos ,gibt man sich Besetzungstechnisch dennoch  eher geheimnisvoll ,lässt aber wenigstens schon mal durchblicken ,dass sämtliche Bandmitglieder schon auf eine ultra lange Erfahrung in diversen anderen Bands zurückblicken können .Mit "THE END IS NEAR" präsentiert man hier nun seinen Debüteinstieg mit der Band und präsentiert 11 Songs ,welche es doch verdammt in sich haben .In gut ner halben Stunde wird uns hier musikalische Unterhaltung geboten ,welche die Band selbst wohl als  Nordic Melodic Death Metal deklariert . Und damit trifft man dann auch voll ins Schwarze .Doch recht stark auf den schwedischen Style ausgerichtet ,ist man aber keinesfalls auf die ultra typische Umsetzung festgefahren ,sondern bringt auch so einiges an eigenen musikalischen Akzenten mit ein . Teilweise schon fast etwas symphonisch angehaucht ,würde ich sogar glatt noch behaupten ,das über weite Strecken so etwas wie ein folkloristischer Touch recht deutlich zum Vorschein kommt . Verpackt in einer dunklen ,streckenweise recht episch anmutenden Atmosphäre ,zeigt man sich beim Songaufbau erfreulich abwechslungsreich .Obwohl es nun hauptsächlich doch recht flott voran geht ,sind es gerade die Vielzahl an melodiöseren Zwischenpassagen ,welche einen immer wieder aufs Neue aufhorchen lassen .Hierbei würde ich sogar glatt mal die Behauptung in den Raum stellen ,dass man diversen black metallischen Elementen nicht abgeneigt gegenüber ist .Dies zeigt sich sicherlich auch in dem eher etwas black metallisch wirkendem Gesang ,welcher aber zu Glück auch nicht nur in Richtung Eintönigkeit gehalten wird ,sondern sich auch mal in tieferen Regionen bewegt .Wer auf ne Mucke steht ,die  viel an Abwechslung bietet, ne verdammt fesselnde Atmosphäre mit sich bringt und gerade im Gitarrenbereich enorm viel zu bieten hat ,wird ohne Zweifel diese Veröffentlichung sofort in sein metallisch „verseuchtes“ Herz schließen .Ne wirklich starke Scheibe ,welche neben der Mucke auch mit ner klasse Produktion und einem gelungenen Layout überzeugen kann . ( LEO )
MDD Fachriastrasse 9  Nordhausen 74226    www.mdd-records.de
Alive Vertrieb  Von Hünefelde Strasse 2  Köln  50829    www.alive-ag.de
 
                                                                                                                INCARCERATION – “CATHARSIS”
Na ,mal wieder Bock drauf ,die volle Breitseite an old school Death Metal vor den Latz geballert zu bekommen ??? Dann liegt ihr hiermit genau richtig ,denn das was hier in der nächsten guten halben Stunde über euch hereinbrechen wird ,hinterlässt nur noch ne Spur der Verwüstung .Das sich Rico von F.D.A Rekotz nun dieses brasilianisch/deutsche Trio unter den Nagel gerissen hat ,ist kaum verwunderlich .Nachdem die Burschen bereits mit ihrer EP „SACRIFICE“  nen kleinen Vorgeschmack auf dieses Album rausgehauen hatten ,welcher durchaus verdammt gut bei euch da draußen ankam ,wurde es nun wirklich höchste Zeit ,das man seinen musikalischen „Sturm der Verwüstung“  in noch ausgiebigere Art und Weise über die Welt hereinbrechen lässt .Ein eher ruhiger atmosphärische Beginn läutet dann dieses gut 30 minütige ,dreckig brutale old schoolige Death Metal Geprügel ein ,welches ohne jeden Zweifel seinen Ursprung in den guten alten 80’ern hat .Obwohl es sicherlich gerade heutzutage im old school Bereich nicht wirklich ganz einfach ist ,so etwas wie ne Eigenständigkeit rüberzubringen , schafft es das Trio dennoch ,so etwas wie ne eigne Note mit einzubringen ,ohne hierbei jedoch in irgend einer Weise großartig auf modernere Elemente zu setzen. Trotz der recht geradlinig gebotenen Abrissbirne ,bieten die 10 Songs auch noch nen ganzen Haufen an Abwechslung .So sind es z.B die beiden Instrumentalstücke „Purification“ & „Resignatioin“ ,welche einem mal ne kurze Verschnaufpause gönnen und in denen man sich dann auch mal von seiner sanfteren/ atmosphärischen Seite darbietet . Auch mit dem Rausschmeißersong „Into the blackest void“ setzt man mal auf ein leicht anderweitiges musikalisches Konzept .Eher schleppender gehalten ,findet mit diese tödliche Walze das Album seinen absolut würdigen Ausklang. Vollgepackt mit eher recht hohem ,infernalischem ,enorm kraftvollem Gesang ,steht hier eins fest …. den Lautstärkepegel unbedingt voll auf Anschlag drehen um dieses Geschehen zu würdigen und absolut tödlich auf dich einwirken zu lassen  ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                               WILD ZOMBIE BLAST GUIDE – „BACK FROM THE DEAD“
Was für ein Affen geiler Bandname !!.ZOMBIE BLAST GUIDE klingt ja nun voll und ganz ne ner deftigen Kelle an Grindcore . Aber wie das desöfteren schon passiert ist ,irrt man sich mal wieder ganz gewaltig .Denn davon liegen die Würzburger mit ihrem dritten Album wirklich meilenweit entfernt .Vielmehr ist das ,was einen in der nächsten guten halben Stunde entgegenschlägt ,recht felsenfest im Thrash Bereich angesiedelt .Wie man es aber gerade heutzutage von vielen Bands her bereits gewohnt ist , zeigt man sich nicht wirklich reinrassig ,sondern mengt doch noch ne ganz beachtliche Anzahl an eher modernen musikalischen Elementen da mit drunter .So verwundert es einen dann natürlich auch eher nicht wirklich ,das die Stücke doch auch nen recht starken Core Einschlag vorweisen .Obwohl dieser Zusammenschluss sicherlich insgesamt gesehen ,recht gut rüberkommt ,wäre das aber wohl gerade heutzutage nun nicht wirklich ne Mucke ,welche sich enorm aus der breiten Masse hervorheben kann .Aber zum Glück fädeln die Burschen dann hier ebenfalls noch geschickt ein paar ganz interessante Momente mit ein ,welche ganz eindeutig im Death Metal Bereich angesiedelt sind .Und so schafft man es dann doch irgendwie ,noch verhältnismäßig eigenständig rüberzukommen .Obwohl die einzelnen Stücke nun durchaus richtig fett krachen ,gestaltet sich das gesamte Geschehen dennoch recht abwechslungsreich und ansprechend .Nen paar Rhythmuswechsel hier ,mal nen kurzes Soli eingebaut ,und schon passt das .Beim letzten Track „Wastelands“ geht man dann sogar noch mal musikalisch nen Schritt weiter und lässt nen paar leichte Southern Rock mäßig wirkende Passagen auftauchen .( sogar ne Mundharmonika wird mit eingebracht ) .Irgendwie erschrecken die Klänge zwar richtig  und lassen einen eher etwas verwundert da stehen  .Auch vereinzelte ,urplötzlich auftauchende Rhythmuswechsel zum Ende hin schlagen eher wie ne Bombe ein und wirken auf mich eher irgendwie deplatziert .Naja ,egal ,auf jeden Fall ne recht interessante und vielleicht  sogar etwas abgefahrene Idee .Insgesamt gesehen kann man den Jungs durchaus auf die Schulter klopfen und sagen : „Das habt ihr gut gemacht ! „ ( LEO )
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                                                                                                                SYMPHONIES OF MADNESS VOL. 1  ( SAMPLER )
Sampler sind ja heutzutage auch nicht mehr das ,was sie mal waren .Irgendwie gibt’s ja zu jeder metallische Zeitschrift mittlerweile so’n Teil dazu .Labeltechnisch gesehen hat so etwas allerdings doch eher ziemlich nachgelassen ,da man wohl doch immer mehr der Meinung ist ,das man sich diverse Songs von Bands eh im Netz ,wie z.B .bei „Bandcamp“ kostenlos reinziehen kann .Von daher setzen wohl gerade die Labels heutzutage auf „Sparflamme „ und verzichten lieber auf solche Sachen .Aber ehrlich gesagt ,ist’s halt doch was ganz anderes ,wenn man so’n Teil in den Händen halten kann und sich die ganze Angelegenheit in Ruhe betrachten und reinziehen kann .Und so freut‘s einen dann doch ,das hier mal wieder so nen nettes Teil ins Haus getrudelt ist ,auf welchem man dann  - zu meiner großen Freude – richtig viel an derbsten metallischen Material um die Ohren gehauen bekommt . F.D.A. REKOTZ ,die ja ihren zehnjährigen Geburtstag feiern  und euch hiermit nen kleinen Geburtstagsgeschenk machen , haben hier im Zusammenschluss mit TESTIMONY RECORDS so nen richtig fettes und sattes Ding zusammen gestellt ,welches man uneingeschränkt empfehlen sollte und sicherlich auch muss .Zum einen sind die 3,99€ oder das limitierte Packet mit dazugehörigen Shirt für 9,99 €  super gut angelegt und zum anderen gibt’s hier 17 mal voll eine vor den Latz geballert .Mit ner Spielzeit von gut 72 min . ,gibt’s hier dann natürlich die absolute Vollbedienung ,was metallische Klänge betrifft .Das alleine ist ja schon ne verdammt geile Angelegenheit .Aber es kommt noch besser ,denn neben bereits veröffentlichten Songs gibt’s hier auch jede Menge an Material , welches erst in Kürze bzw. erst im nächstes Jahr erscheinen wird .Wenn das alles nicht Grund genug ist ,das Teil sofort abzugreifen ,dann weiß ich echt nicht …. Bevor ihr nun gleich losstartet ,solltet ihr aber wenigstens mal noch nen kleinen Überblick über  die hier vertretenen Bands bekommen .So gibt’s z.B richtig satten Stoff von DEMONIC INCARNATE , REVOLTING, WOUND, DISCREATION, OBSCURE INFINITY, DECEMBRE NOIR, CREMATORY STENCH , RUDE, KEITZER, FATALIST, THE END, ESCARNIUM ,THE DEAD GOATS ,DEMONBREED….So ,jetzt wisst ihr Bescheid und könnt losstarten .Vergesst nicht ,dem Rico nen fettes  Happy heavy birthday mit rüberzuschicken . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                 HYMNS OF THEUNDERGROUND III ( LABEL SAMPLER )
Die ältere Generation unter euch sollte oder müsste diese Samplerreihe doch schon irgendwie mal abgespeichert haben .Bereits in den Neunzigern veröffentlichte „MDD“ die ersten beiden Teile  .Warum es nun aber gut 20 Jahre gedauert hat ,bis man diese Sampler Reihe weiterführt ,kann ich euch auch nicht sagen .Aber egal , „Hymns Of The Underground“ bietet verdammt viel für lau .Denn das Teil gibt‘s u.a auf Konzerten der beteiligten Bands, diversen Special Aktionen und solange der Vorrat reicht bei jeder Bestellung im MDD Online Mailorder ,ganz umsonst .Satte 18 Bands haben sich hier verewigt und bieten in den 79 Minuten ,ein verdammt breites Spektrum an metallischer Unterhaltung. Der Sampler gibt hierbei einen kleinen Einblick in aktuelle  bzw .erst kommenden Veröffentlichungen der jeweiligen  Bands. Ein kurzes Stelldichein geben sich hier unter anderen Wild Zombie Blast Guide, Exarsis, Nocte Obducta, Kyzon, Dementia, Thormesis, Raw, Realms Of Odoric ,Across The Burning Sky, Pessimist, Nuclear Warfare …. Die kompletten Scheiben der Bands könnt ihr natürlich alle samt beim Label direkt ordern .In Sachen metallischer Vollbedienung werdet ihr auf jeden Fall mit absoluter Sicherheit bei MDD fündig werden . ( LEO )
MDD Fachriastraße 9  Nordheim  74226  www.mdd-records.de
 
                                                                                                                               CREMATORY STENCH – „CREMATORY STENCH“  ( MCD )
Es gibt Scheiben ,über die braucht man nicht wirklich super viele Worte zu verlieren .Man leg das Teil in den Player ,zieht sich die Mucke rein ,findet‘s gut oder schlecht und legt das Ding dann weg .Irgendwann kramt man es dann mal wieder raus ,weil man halt wusste ,dass die Scheibe doch irgendwas hatte . So oder so ähnlich geht’s mir mit den hier verewigten 4 Songs der Kalifornischen Todestruppe .Von Beginn an wird hierbei ganz klar definiert ,wir spielen Old School Death Metal ,ohne Wenn und Aber .Und so geht’s dann auch verdammt flott  ,angehaucht mit so nem gewissen morbiden Ambiente und nem absolut passendem Sound durchs Geschehen . Die Riffs sitzen und passen wie die Faust aufs Auge .Die Drums donnern fett und auch der Typ am Mikro braucht sich mit seinem dreckig räudigen Ausdruck keinesfalls zu verstecken .Hier passt ganz einfach alles so zusammen und zeigt sich so ,wie man es sich  vom amerikanischen Old School Death Metal wünscht bzw . wie man es ganz einfach erwartet . Sicherlich ,das Rad des amerikanischen Old School erfindet man hier keinesfalls neu ,zumal meine Ohren doch einiges an Rhythmen und Riffs erlauschen ,welche doch schon irgendwie stark in die Richtung „ geklaut“ tendieren . Aber egal ,so wie die 4 Burschen - welche sich übrigens erst 2014 zusammengefunden haben  - sich hier präsentieren ,macht’s echt verdammt Laune . Wer meint ,seine Lauschlappen würden Mucke mäßig bei Klängen der Marke „Pestilence“ ,Detah“ ,“Morgoth“ auf vollen Empfang stehen ,wird diese Scheibe lieben . ( LEO )
F.D.A. Rekotz  Rico Unglaube  Schulzendorfer Str.16  16269 Wriezen     http://fda-rekotz.com/
 
                                                                                                                      HAMMER          PESSIMIST – „ CALL TO WAR“ ( Reissue )
Ich bin ganz ehrlich ! Bereits 2010 erschienen ,habe ich hier ganz einfach mal mein damaliges Review noch einmal genommen .Warum auch nicht ,denn obwohl diese Scheibe nun bereits so einige Jahre auf dem Buckel hat ,hat sich meine Einstellung dazu noch  nicht verändert . Gerade heutzutage ,wo ja auch der old school Thrash wieder so etwas wie eine Reunion erfährt ,kann und wird dieses Teil voll überzeugen .
Nachdem die Band bereits „Death From Above“ bei MDD veröffentlichte und deren Fangemeinde verdammten Zuwachs bekam ,hat‘s wohl nicht lange gedauert ,bis die Lagerbestände vom Debüt „ CALL TO WAR“  komplett zur Neige gingen .Da das Interesse aber keinen Abbruch nahm ,hat man sich jetzt entschieden ,das Teil noch einmal aufzulegen .Allerdings nicht ohne ,das man euch da draußen noch nen besonderes Schmackel bietet .Denn als Bonus gibt’s hier auch noch die 5 remasterten  Songs vom Debut Demo „Nuclear Holocaust“ ,welches wohl kaum noch irgendwo zu ergattern ist und somit zweifelfrei den Kaufanreiz ,insbesondere für die Sammelfreaks unter euch ,um ein vielfaches verstärken wird .
Wer jetzt irgendwie denkt ,Mensch die kenne ich doch ,liegt sicherlich falsch .Denn mit der gleichnamigen Prügeltruppe aus Florida haben die hier absolut nichts zu tun ,außer vielleicht ,das die Mucke genauso geil ist . Das aber nur mal so am Rande !Die Burschen hier haben sich 2006 zusammen gefunden und legen nach ihrem Demo ( Nuclear Holocaust 2007 ) ,nun endlich ihr Debut vor .Anfänglich bin ich aber erst mal doch eher etwas misstrauisch den 5 Jungs gegenüber ,denn deren  Einstiegssong  “Trommelfeuer“ist  so was von  „Slayer“ “Destruction“  beeinflusst ,das  man fast schon  denken könnte ,  das es sich um ne  reine Coverversion handeln würde . Aber egal ,ist jedenfalls ein absolut top Beginn , der dich auf jeden Fall schon mal zu vollen 100% mitreißen kann und mehr als bangerfreundlich ist .Was dann im weiteren Verlauf hier abgeht , kann man als absolut oldschoolig bezeichnen .Irgendwelcher moderner Schnickschnack taucht niemals auf . Es ist schon mehr als verwunderlich ,was diese doch recht junge Band hier an Spielfreude und Energie an den Tag legt .Fast durchweg wird man hier mit fetten Gitarrenwänden zugedeckt ,der Schlagwerker agiert im Sperrfeuerbereich und selbst der fett aggressive brüllende, kreischende Gesang lässt keine Hoffnung auf Gnade aufkommen .Trotz enormer Härte und Geschwindigkeit zeigt man sich aber dennoch erfreulich abwechslungsreich .Immer mal wieder tauchen eher etwas unverhofft ruhige Gitarrenzwischenspiele auf ,die schon fast nen virtuosen Charakter haben .Die sind aber bestens dazu geeignet ,die Batterien noch mal ganz schnell nachzuladen um dann gleich wieder sämtliche Körperteile in Bewegung zu setzten . Selbst vor so nen bissel leicht schleppend wirkenden Rhythmen schreckt man nicht zurück .Das man hier auch einiges an eignen Ideen mit einbringt ,ist dabei voll zu erkennen .Beim 7 Stück „It’s time to fuck „ setzt man sogar mal ein paar leckere Sampleeinspielungen mit ein ,was man ja sonst eher nur aus dem Grindbereich kennt .Kommt auf jeden Fall verdammt cool .
Wenn ich mich jetzt aber nicht völlig täusche ,gibt’s bei dieser (Reissue) doch nen klitzekleinen Unterschied zum Original .Denn bei dem Original findet man ganz am Ende noch so etwas wie ein „geheimes Stück „,welches sage und schreibe über 17 min . läuft .Nachdem die „normalen“ Thrashklänge ausgeklungen waren ,herrscht dann erst mal über einige Zeit Totenstille ,bevor dann urplötzlich Nintendoklänge auftauchen, welchen man so nen Thrash Note verpasst hat .Klingt echt komisch ,andererseits aber auch wieder irgendwie interessant .Auf jeden fall ne recht witzige Idee ,um dieses metallische Gewitter ausklingen zu lassen .
Obwohl ich jetzt mal frech behaupte , man hätte durchaus noch ne Portion mehr an Eigenständigkeit mit reinbringen können